Adam Lauks drohte dem Armeegeneral Mielke den Mord an sieben Diplomaten der DDR an !!? …am 25.8.1984 in der Absonderung vom Haus 3 in Berlin Rummelsburg !??


Obermeister Flach – genannt Rasierklinge( leistet seit der Wende treue Dienste in der JVA Berlin Moabit !), nahm den blauen Brief in Empfang, filzte eine Abschrift aus der Innentasche der Jacke heraus.. die andere Abschrift wurde aus dem Sand des Hof 1 rausgeharkt !!?-
und weil er so emsig, tüchtig war darf er heute sein Schließerbrot bei den Feinden der DDR in Moabit weiter verdienen… die DDR ist kläglich untergegangen, die gefürchtete STASI hat sich selbst und das ganze Volk mit verkauft, die ruhmreiche NVA der DDR ohne abgefeuerte Patrone die Fahnen niedergesenkt, eingewickelt, um am Trödelmarkt die zu Geld zu machen, in harter Währung… eine friedliche Revolution  war über das Land gerollt, Mauer ist umgefallen wie aus LEGO-Bauisteinen gebaut… ALLES war nicht mal einer Meldung wert IM OSTEN NICHTS NEUES !…. heute nach 23 Jahren sagt man schon : “ Es waren andere Zeiten !“

Drohung an Minister des MfS Armeegeneral Erich Mielke 25.8.84

Mielke ! Du Mörder sondersgleichen !

Drohung an Minister des MfS Armeegeneral Erich Mielke 25.8.84

Es werden 7 euere Botschaftsangehörigen in der Welt sterben..

Heute nachmittag gegen 17.00 Uhr stöberte ich  in meiner Vergangenheit undfahrlässig fand ich einen großen Briefumschlag den ich mir nicht näher angesehen hatte. Als ich am 28.4.2010 meine versteckte und verleumdete Gefangenenpersonalakte  erst durch den Einsatz des Staatschutzes, bzw eines Refferenten des Datenschutzbeauftragten der aus Dresden kam, befreite, fand ich nebst 1080 Seiten auch den erwähnten Briefumschlag mit Kassiebern. Ich fand auch die zwei Abschriften des Schreibens an Armeegeneral und Minister der Staatssicherheit der DDR Erich Mielke, den ungesühnten Doppelmörder und Bestie in menschlicher Gestalt.

Hier die Abschrift des Briefes an den Minister für Staatssicherheut der DDR Erich Mielke:

KZ – Rummelsburg                                   Berlin de, den 25.8.84

An Krebs-Endphase

auf Exitus wartend

noch 4 x  „21“

In der Nacht nach der vorzeitigen Entlassung 28./29.10.1985 setzte  man mich in den MERIDIANEXPRESS und schickte mich durch Tschechei und Ungarn auf Reise ohne Ankunft...

In der Nacht nach der vorzeitigen Entlassung 28./29.10.1985 setzte man mich in den MERIDIANEXPRESS und schickte mich durch Tschechei und Ungarn auf Reise ohne Ankunft…

An Minister f. S-Sicherheit d. DDR

Mielke! Du Mörder sondersgleichen !

Bevor mich die Sehkraft verläßt und die Sinne durch gemeinste von Krankheiten, durchgehen und meine Qualen ein Ende nehmen in den nächsten Tagen, verabschiede ich mich von Dir, Du Obermörder. Im Arrest wurde ich von Deinen Henkern ausgeplündert, mein Haarschampoo, Hautoel, Salbe, meine adressierten und nummerierten Briefe, die nicht geschrieben werden und die paar Zettel die für euch vorbestimmt waren. So kann ich Dir nichts in die Hand drücken wie das in der Inquisitionszeit beim Henkern üblich war, deshalb dieseZeile. Ich laß heute über den Raubmord und das Schweigen im Bonn. Bald wird Dein Land  der Öffentlichkeit(Rechenschaft) ablegen sollen um was für ein Mord sich beim SG Lauks gehandelt hat? Die Worte, die diesen Mord erklären sollen, werden fehlen. So etwas war nicht da gewesen, Mielke ! Rache ?!? Politisch ?!? Du ließest mich massakrieren im HK(Haftkrankenhaus Leipzih Meusdorf), stelltest mich vors Gericht und richtetest dem damals schon Todegeweihtem für Verbrechen! Du benutztest I Klinikum Buch und die Charite (!!!) um es perfekt zu verdecken!

Es ist alles bekannt Mielke und Protokolle liegen vor ! Warum ich ermordet wurde – wird man fragen? Den grauhaarigen Honecker wird man(in Belgrad)fragen: „Warum ließen Sie Lauks Adam nicht seine Kinder sehen, um von seinen nächsten Abschied zu nehmen? Das Wort Humanität wird man in eueren Zeitungen nicht mehr drucken können, die wird brennen. In Erichs  Munde wird dieses Wort zum 35-DDR makaber klingen und mein Land tief verletzen, Du Stasischwein !

Merke (Dir) eins- es ist keine Drohung es ist Ansage eines Sterbenden: Es werden 7 euere Botschaftsangehörigen in der Welt in der Welt sterben-einen Schnelltod weil ich es so will : Einer für die Tränen von Juliane, einer für die Tränen von Dani, einer für die Tränen von der treuen tapferen Frau, einer für die Tränen meiner seelisch kranken Mutter, die wieder in die Klinik gehen wird, und einer für den alten Vater Schmerzen Durch Dich verlor den Zweiten Sohn in einem Jahr, und den siebenten laae ich hinmorden, nicht weil Du Dich an die Angehörige der Botschaft (rangemacht hattest) und(Dich) weiter in die Angelegenheiten der SFJ(für die ich falle) einmischtest und den Consul erpresstest; nein, sondern weil Du ihn(den Consu) vor mir von der SV(angehörigen) so durch Scheiße zogst.

Ich übernehme die Verantwortung für die 7 die sterben. So muß es sein – ich lernte es von Dir  A.L. * „

Den Brief  gab ich in einem blauen Briefumschlag verklebt. Am 26.8.1984 holte mich Rasierklinge aus der Absonderung des Hauses 3  und bevor er mich auf den Hof 1 ließ, übergab ich Ihm den Brief für Mielke. Er befahl:

„Hände an die Wand!!!“- ich tat es , er trat mir in die Hacken , die Beine auseinander, ziemlich nach vorne gebeugt. So kann man ihn während der Filzung-Durchsuchung nicht angreifen. Die eine Abschrift war als Köder in der Innentasche der Jacke , die Andere im Käppi.  „Rasierklinge“ war vom geringen IQ, dumm um nicht zu sagen dämlich, leicht auszurechnen, wie die meisten bis zum Range eines Leutnants. Das was er finden sollte hatte er nun gehabt, schloß die Stahltür zum Hof eins auf ließ mich hinein und stürzte mit dem Fund in das Haus 6. Ich kann mich heute nicht mehr daran erinnern wo ich die zweite Abschrift in den Sand vergrub ohne das es die Turmeule- „Papa Karlo“ bemerken konnte. An einer anderen Stelle beschrieb ich den Ablauf und Ereignisse die nach der Zurkenntnisnahme der Abschrift wie am Fuße folgten.

Die zwei Blätter meiner Wahrheit in den Händen zu halten war schon seltsam.Das heißt die Bediensteten  des Haus 6 mußten  nach dem Abbruch meiner Freistunde, bzw. nach dem sie mich im Keller des H6 auf einem Bett in einem Tiegerkäfig an Händen und breit gespreizten Füßen gefesselt hatten, den ganzen Freistundenhof durchharken um die Abschrift zu finden !? Über diese Aktivitäten hatten mir Mittäter erst viel später in der Freiheit berichtet. Es waren nicht nur die Kassieber die ich  während der wenigen Freistunden in den beiden Höfen vergraben hatte. Durch Fenster des H6 warfen mir Karlo und Ilija Bündel der Zeitung BORBA- Zentralorgan des BdKJU.  Da ich im Tiegerkäfig  im Haus 3 keine Decke hatte wickelte ich die Zeitung um den Körper, legte ein Teil drunter aufs Beton und mit einem Teil deckte ich mich zu. Die Überschrift BORBA war in großen roten Buchstaben (vorne) gedruckt und auf der letzten Seite war noch ein kleiner Schriftzug. Ich riß die  sauber raus und nahm es in die Freistunde. Schlenderte über den Hof alleine, immer nuir alleine und ließ auf verschiedensten Stellen  ein Röllchen in den Sand verschwinden immer bemüht dem Bullen auf dem Turm aus dem Blickwinkel zu gehen, oder mir gerade den Schnursenkel zu binden. Die Bediensteten und IMs, von OM Rohne angeführt, harkten und ermittelten unter den Jugos. Der Papa Karlo, ein dicker Gutmütiger und dummer Bulle fragte gerade den Budimir was das Wort BORBA auf Deutsch heißen soll. „BORBA heißt Kampf “  antwortete Budimir der später mein Trauzeuge wurde am Hellersdorfer Standesamt, ohne je den Hintergrund der Papa Karlos Frage erfahren zu haben.  Ich stellte mir bildhaft vor die mit Harken bewaffneten und ausgeschwermten Bullen auf dem Hof eins vor… filmreif, und dann die Freude des jenigen der ein Kassieber oder BORBA-Röllchen zu Tage harkte. Lückenlos war nicht nur die ärztliche Behandlung sondern auch die Abschirmung nach der Gewaltnotoperation und dann auch nach der ersten Folterung vom 1.-21.3.84 in der Zelle  o39 des H6. Seit einigen Tagen weiß ich das der Bulle Obermeister Rasierklinge, der mein Blut an seinen Händen hat, in Moabit seine Dienste tut, auch eine Frau und ein weiterer Bulle aus jener Zeit haben die Wende gut überstanden. Solche Schlägertüpen werden anscheinend auch heute  und auch in unserem Rechtsstaat gebraucht.

Apropo  Drohung mit der Ermordung 7 Mielkes Diplomaten in der Welt…

Er hat sein Versprechen gehalten, womöglich war er auch in der Jugoslawischen Botschaft gewesen, obwohl man ihm den diktierten Brief rausgefilzt haben muss. Niemand von Euch, die Ihr diese Zeilen, ließt kann meine Gefühle nachvollziehen, als ich diese Meldung in meinem Krieg, im Löwenkäfig laß, die ich in meinem Krieg als  Waffe einsetzte. Ich klingelte OMSTR Rohne  heran. „Laufe zum Schmittbock und lasse ihn wissen dass Major Lauks ihn sprechen will !!!“  Er riss die Augen wie Fragezeichen auf. Ich spuckte ihm ins Gesicht, er wischte die Spucke mit dem Ärmel aus dem Gesicht, „Spute Dich !!!“ Er verschwand, Verstärkung zu holen !? Tatsächlich erschenen 4 Offiziere mit langen Knüppeln uznd nahmen mich mit ins Haus 6. Und dort wartete nicht Schmittbock auf mich sondern  Chef des MED-Punktes(?) Oberstleutnant Dr. Zels ( IMS NAGEL > aus dem B-Kader des MfS ! – weiß ich seit 20.12.2012 ).

Auf meine erste Anzeige  aus dem Jahre 1992 30 Js 1792/93 wurde  er als  Dr. Zels- ohne jedwede Überprüfung auf Mitarbeit mit der STASI- als letzter Beschuldigte am 2.7.1997(!!?) und anschließemd als Zeuge  „vernommen“ :

Frage: Haben Sie zu irgendeinem Zeitpunkt eine Verpflichtungserklärung für das MfS ausgefertigt ?

( Über ihn als IM NAGEL aus dem B-Kader des MfS, lag eine Akte in der Gauck Behörde !) WER hat  die Staatsanwaltschaft II, oder die Vernehmenden, KHK Kalt und KHK Meyer angewiesen, die Überprüfung auf MfS Tätigkeit nicht durchziuführen, die Gauckackte nicht anzufordern !???

Antwort: Ich hatte in StVE Berlin häufig Kontakt mit Mitarbeitern des MfS; aber eine Verpflichtungserklärung habe ich nicht unterschrieben, zumindest kann ich mich heute nicht mehr daran erinnern.

Hätte man seine MfS Akte  vor sich zu liegen gehabt, hätte man gewußt dass man einen  aus der Elite des MfS hatte, der wegen seiner Treue und Einsatzbereitschaft als IM Arzt, der im Ernstfall-im Kriegsfall eingesetzt werden sollte, um auf Befehl zu Killen, wie  damals Dr. Mengele ! Für das MfS hat der Krieg gegen die imperialistischen Kräfte und Kapitalisten aus dem Westen nie aufgehört, bis heite nicht.

Ich bin frei jeglicher Rachegefühle zu meinen Schergen und Folterern, vielleicht auch weil ich schon von einem wildfremden Bruder in Leid mitgerächt wurde !? Wie man sieht, das sind  Sachen aus dem die Träume sind !

Wenn Ihr das Geschichtexemplar groß und leserlich haben wollt hier:

Wie menschendverachtend das STAZI-Regime war sieht man  auch daraus, dass man die „Helden“ nicht mal beim Namen nannte, die  ihr Leben  für die Sicherung des Friedens in der Welt in Mosambique einsetzten… und verloren !??

Er schwor den Rhones Schlägern Rache - er hat sein Wort gehalten

[/captionIch kündigte meinen zweiten Hungerstreik an und begründete ihn

 Ich nahm mein Schicksal in meine Hände - schaltete ein Gang höher

Am.25.8.1984 geschrieben, am 26.8.1984 abgegeben/rausgefillzt/im Sand vergraben… In der Strafgefangenenakte befindet sich Verfügung für die Fesselung an Händen und Füßen vom 28.-30.4.84 eas eine Lüge ist. Die Fessellung an Händen und Füßen folgte nach dem Abbruch der Freistunde am 26.8.84. Die Kreuzigung war im Arrest des Haus 6 für zwei Nächte, danach wurde ich in die Schlichtzelle gebracht. Das deutet auf das eigene Spiel vom Obermeister Rohne und Oberleutnant Mayer.ARREST und FOLTER 016
ARREST und FOLTER 017
Am 26. und 27.8.84 war ich in der Absonderung des Haus 6  auf einem  Risenbett gekreuzigt.Ich hatte  hiohes Fieber. Riss mir den Tshirt vom Leibe, urinierte darein, breitete es auf dem Körper zum kühlen bis  es trocken wurde.
Am  28.8.84 kamen Sie   in die Zelle. Rohne war der Exekutor.  Er löste mir  Fussfessel am rechten Bein, automatisch zog ich das Bein  an und schon  drosch der NAZI/Pferdekopf mit dem Knüppel  über das Schienbein. Sie schleppten mich den langen Flur entlang nur an den Füssen haltend. Es war der Sondereinsatz – die ganze Schicht war da, samt Haptleute und Erzieher. Im Nichtarbeiterbereich hatten die sich vor der offenen Duschzelle aufgebaut, mit Knüppeln. Man schleppte mich in den Duschraum und riss mir die Unterhose vom Leibe und  duschte man mich auf dem Fußboden liegend. In der Absonderung waren die Hare und Bart gewachsen… ich lehnte es ab mich zu rasieren. Man holte den Hausarbeiter der sich neben mich auf den Fußboden  hinkniete und mich rasierte, während  der PAPA KARLO breitbeinig mir auf den Oberarmen stand. Danach reichte  mir Rohne neue Unterwäsche, Jacke, Hose Strümpfe, Schuhe… SIE zogen mich an im Flur. Rohne musste sich hinknien und die Schnürsenkel zubinden. Mein passiver Widerstand und Nichtbefolgen der Anweisungen/aufforderungen Befehlen… war mein Leben oder das was mich am Leben hielt. Nach der Kreuzigung am Schlichtbett vom 1.-21.3.1984 konnten die mir nicht mehr hart genug kommen. Als Rohne ferig war, schlossen die  die 068  gegenüberliegende Schlichtzelle auf… und  wieder auf Adam´s Bett..die Nacht zum w9. und 30.8.1984 verbrachte ich  auf dem Schlichtbett, fixiert bis zum Anschlag, bis zum Knochen… Warum sie die  26. und 27.8.1984 Kreuzigung nicht  auf´s Papier geworfen haben bleibt für mich unerschlossen. Weiter wird es an einer anderen Stelle  gehen…
Hier noch mal die  von dem Sherlok Holmes Schaika KK übersehene  erwähnte Folterung vom 1.-21.3.1984.

[caption id="attachment_13091" align="aligncenter" width="500"]Zwei Maßnahmen werden oder wurden gleichzeitig vollstreckt !?? Zum gleichen Zeiotpunkt werden zwei Maßnahme an Adam Lauks vollstreckt !
 

Evidence of torture - Beweis für Folter

Ungesühntes Folteropfer der STAZIS - bis heute ohne Status

Die unauslöschbaren Erinnerungen bleiben bis an das Lebensende

Ich leistete niemals aktiven physischen Widerstand..

Beweis für Gewaltanwendung bei Folter

Nachlese:

Anschlag von Unango

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Der Anschlag von Unango (auch: Attentat von Lichinga) vom 6. Dezember 1984 in Mosambik war einer der schwersten terroristischen Anschläge gegen DDR-Bürger.

Hintergrund

Ende der 1970er bzw. Anfang der 1980er Jahre war die Volksrepublik Mosambik der stärkste Empfänger des entwicklungspolitischen Engagements der DDR. Die als „wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit“ bezeichneten Unterstützungsmaßnahmen auf „Basis des gegenseitigen Nutzens“ beinhalteten unter anderem die Entsendung von Experten und qualifizierten Fachkräften.

Am 24. Februar 1979 unterzeichneten der DDR-Staatsratsvorsitzende Erich Honecker und der mosambikanische Präsident Samora Machel in Maputo einen Vertrag über Freundschaft und wirtschaftliche Zusammenarbeit. 1980 startete die DDR im Norden von Mosambik eines der größten landwirtschaftlichen Projekte in Afrika. Vorgesehen war die Errichtung von Großfarmen mit bis zu 120.000 Hektar Anbaufläche. Dort sollten Produkte für den Export in die DDR angebaut werden, um Warenlieferungen, LKWs, Landmaschinen und Ausrüstungen für den Aufbau von infrastrukturellen Projekten abzuzahlen. Mosambik zahlte jedoch nicht nur mit den Erträgen der neuen landwirtschaftlichen Produktionsstätten, sondern vor allem mit Steinkohle aus dem Steinkohlebergwerk Moatize.

1984 herrschte in Mosambik Bürgerkrieg zwischen der marxistischen Befreiungsbewegung FRELIMO und der von Südafrika unterstützten antikommunistischen Widerstandsbewegung RENAMO. Die DDR unterstützte die FRELIMO durch die Entsendung von Militärberatern,[1] doch die Fronten waren unklar. In den Jahren 1982/83 war es in Mosambik aufgrund von Dürre und Krieg nahezu zum Zusammenbruch der Landwirtschaft gekommen, zehntausende Menschen starben an Hunger. Die äußerst destruktive Kriegführung der RENAMO mit ihrer Raub- und Plünderungsstrategie richtete sich auch gegen die lokale Bevölkerung und gegen die Entwicklungshelfer.

Unango auf dem Lichinga Plateau in der mosambikanischen Nordprovinz Niassa war einer von zehn geplanten Standorten von Staatsfarmen und wurde das erfolgreichste Wirtschaftsprojekt der DDR in Mosambik. Die vor Ort als Cooperantes bezeichneten Aufbauhelfer kamen aus der Nähe von Jena und waren von ihrer LPG nach Mosambik delegiert worden. Sie wohnten mit ihren Familien in Lichinga, in einem während der portugiesischen Kolonialherrschaft Mitte der 1970er-Jahre errichteten Wohnblock.[2] Wegen der zunehmend unsicheren Lage fuhren die Landwirte 1984 nur noch mit bewaffneten Eskorten auf die Staatsfarm Unango.

Der Anschlag

Am 6. Dezember 1984 gegen 7.15 Uhr trat, wie an jedem Werktag, die Transportkolonne von fünf LKW IFA W50 und einem Multicar die Fahrt von Lichinga nach Unango an. 21 Milizionäre begleiteten den Konvoi ab Bacarilla durch gefährdetes Gebiet. An der Spitze fuhr ein Führungsfahrzeug mit zehn Milizionären mit einem Leichten Maschinengewehr (LMG) und Maschinenpistolen. Danach folgte der Multicar mit dem Direktor der Staatsfarm[3] und vier mit Maschinenpistolen, Panzerfäusten und einem Schweren Maschinengewehr (SMG) bewaffneten Milizionären. An dritter Stelle in der Kolonne folgte ein IFA W50 Werkstattwagen mit Kofferaufbau, neun DDR-Bürgern, einem Jugoslawen und einem Mosambikaner an Bord. Auf ihm befanden sich keine Milizionäre. Den Schluss der Kolonne bildeten ein Tankwagen und zwei mit Düngemitteln beladene LKW. Auf diesen Fahrzeugen fuhren weitere Milizionäre mit.[4]

Zehn Kilometer vor Unango erfolgte der Überfall. Als die Kolonne an einem Berg die Fahrt verlangsamen musste, geriet sie in einen Hinterhalt und wurde aus dem Busch mit Maschinengewehren angegriffen. Der Multicar wurde mit einer Bazooka beschossen. Die Milizsoldaten, die den Konvoi schützen sollten, flohen. Der Werkstattwagen war das Hauptziel der etwa 45 mit Maschinenpistolen, Panzerfäusten und SMGs bewaffneten Angreifer. Der Überfall dauerte nur wenige Minuten, wobei sich der genaue Hergang im Nachhinein nicht mehr eindeutig rekonstruieren lässt.

Nach dem Anschlag wurden vier Deutsche außerhalb des LKW erschossen aufgefunden. Im Fahrzeug selbst befanden sich drei weitere tote DDR-Bürger, sowie der Jugoslawe und der Mosambikaner, die alle durch gezielte Kopfschüsse ermordet worden waren. Ein vierter Deutscher überlebte zunächst schwerverletzt. Den Ermordeten wurden teilweise Kleidung, Schuhe und andere Gegenstände geraubt. Der neunte Deutsche hatte sich während des Überfalls aus dem Führerhaus des W50 fallen lassen und war im Dickicht des Straßengrabens unentdeckt geblieben. Zusammen mit einigen anderen Überlebenden der Begleitmannschaft und seinen toten Kollegen kehrte er mit einem Lastwagen nach Lichinga zurück, um den Ehefrauen die Nachricht vom Tod ihrer Männer mitzuteilen. Am nächsten Tag wurde er mit den Toten sowie sämtlichen Angehörigen per Sondermaschine in die DDR ausgeflogen.[2] Der schwerverletzte DDR-Bürger, der zwischenzeitlich in Maputo durch sowjetische Ärzte notoperiert worden war, erlag später seinen Kopfverletzungen und war somit das achte Todesopfer unter den DDR-Entwicklungshelfern.[4] Außer den Deutschen und dem jugoslawischen Helfer kamen auch Mosambikaner ums Leben, deren genaue Anzahl nicht bekannt ist und je nach Quelle zwischen 5 und 15 schwankt.[2][4][5]

Einige FRELIMO-Funktionäre vertraten die Auffassung, der Überfall sei vermeidbar gewesen. Es hätte rechtzeitig Hinweise auf verstärkte Bandenaktivität gegeben, die bei den lokalen Behördenvertretern und der militärischen Leitung der Provinz jedoch nicht zu den erforderlichen Entscheidungen geführt hätten.[4] Unmittelbar nach dem Ereignis trug die mosambikanische Seite der angereisten DDR-Delegation vor, welche militärische Unterstützung man jetzt von der DDR erwarte. In Maputo hoffte man, dass die DDR als Reaktion auf den Anschlag die schon seit längerem gewünschten Kampfhubschrauber liefern würde. Wie in den Jahren zuvor, hielt sich die DDR mit direkter Militärhilfe jedoch zurück.[4]

Sechs Monate nach dem Attentat wurden die etwa 1000 DDR-Entwicklungshelfer aus Mosambik abgezogen. Der von der Führung der DDR erwartete Entwicklungsschub war ausgeblieben. Nachdem die UdSSR 1981 den Aufnahmeantrag Mosambiks für den Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe abgelehnt hatte, waren die Beziehungen zwischen der FRELIMO-Regierung und der DDR-Führung schlechter geworden. Mosambik versuchte in dieser Zeit sich politisch Südafrika wieder anzunähern. Der Anschlag hatte den Rückzug nur beschleunigt.

Reaktion in der DDR

Unmittelbar nach dem Anschlag vermeldeten die DDR-Medien, dass „bei einem brutalen Überfall konterrevolutionärer Banden sieben Bürger der DDR heimtückisch ermordet“ wurden. Eine anschließende genaue Aufklärung der Ereignisse fand dagegen nie statt. Das Ministerium für Staatssicherheit stellte in seinem Bericht lediglich das „kapitulantenhaften Verhalten fast aller Sicherungskräfte“ fest. Im Obduktionsbericht des Gerichtsmedizinischen Instituts der Charité in Berlin wurde vermerkt, dass die tödlichen Projektile aus „Waffen vom Typ Kalaschnikow aus sowjetischer Bauart“ verschossen worden waren.[2]

Aufarbeitung und Gedenken

Die Hintergründe des Anschlags sind immer noch unklar. Es gab keine abschließende Untersuchung und keine Gerichtsverhandlung. Auch in Deutschland gab es keine Aufarbeitung der Ereignisse. 2009 stellte die Staatsanwaltschaft Gera das Verfahren in Deutschland ein und verwies den Fall an das Gericht in Maputo. Nachdem die DDR-Helfer das Land verlassen hatten, wurden die Staudämme zerstört, die Musterfarm Unango zerfiel in viele Einzelwirtschaften. Die Provinzregierung von Niassa ließ 2009 am Ort des Anschlags einen Gedenkstein für die getöteten Deutschen errichten. Zur Einweihung fand eine Gedenkveranstaltung zum 25. Jahrestag des Überfalls mit offiziellen Vertretern der Provinzverwaltung und der Wirtschaft der Provinz Niassa einer deutsche Delegation aus ehemaligen DDR-Landwirtschaftsspezialisten sowie Vertretern der in diesem Gebiet ansässigen Volksgruppe der Wayao statt.[2][6]

Einzelnachweise

  1. Hochspringen ↑ Horst Möller, Gregor Schöllgen: Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1980. Oldenbourg Wissenschaftsverlag ISBN 3-486-70219-X S. 296 Google Books
  2. Hochspringen nach: a b c d e Thomas Kasper, Henry Köhler: DDR in Afrika – Tödliches Attentat in Mosambik Exakt – Die Story, MDR
  3. Hochspringen ↑ Der damalige Direktor der Staatsfarm, Paulo Francisco Zucula, der bei dem Anschlag leicht verletzt wurde, ist seit März 2008 Minister für Transport und Kommunikation der Republik Mosambik.
  4. Hochspringen nach: a b c d e Ulrich van der Heyden: Es darf nichts passieren! Entwicklungspolitisches Engagement der DDR in Mosambik zwischen Solidarität und Risiko. In: Matthias Voß (Hrsg.): Wir haben Spuren hinterlassen! Die DDR in Mosambik. Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse aus drei Jahrzehnten. LIT Verlag, Münster 2005 S. 278-313, ISBN 3-8258-8321-3, Google Books
  5. Hochspringen ↑ DDR in Afrika – Tödliches Attentat in Mosambik ARD-Programm, Bildergalerie
  6. Hochspringen ↑ Manfred Grunewald: Lichinga 25 Jahre danach (PDF; 2,7 MB) Encontro, Zeitung zum 7. Treffen der Freunde Mosambiks am 16. und 17. April 2010

Literatur

  • Manfred Grunewald: Die Todesschüsse von Unango: Erinnerungen an Moçambique 1984.

Über stasifolteropferadamlauks

I am 66 Years old and I do promote acommodations on the adriatic´s sea beaches for holiday in apartments close to the sea-close to the mediteranian beauty. I am still victim of torture in STASI-Prison 1982-1985. I never reacht Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 30 Years ! I am fighting for the implementation of § TORTURE in Germany´s low.
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