Hoc erat in votis: Ich erklärte der STASI den Krieg am 28.7.1983, DDR – STASI-MARKUS WOLF SPIONIN- Terrorabwehr – FALSCHER FREUND – WERNER GROSSMANN – JOACHOM GAUCK – AXEL-SPRINGER -VERLAG- IMS „Altmann“ und RICHTER MAUCK und Joachim Gauck zerstörten meine Würde und mein Leben 1985 und 1994 und 2014


Man geht davon aus dass der Generalbundesanwalt weiß was er schreibt !??

Zuerst schrieb ich den Pastor Joachim Gauck persönlich an am 7.12.1991 ... und danach an den Generalbundesanwalt, und bekam auch eine Antwort.

Zuerst schrieb ich den Pastor Joachim Gauck persönlich an am 7.12.1991 … und danach an den Generalbundesanwalt, und bekam auch eine Antwort.

Beide Schreiben sollen KEINESFALLS als Schutzbehauptungen aufgefasst werden !

Auch in der Rehabilitierungskammer sitzen

Auch in der Rehabilitierungskammer sitzen „die drei Affen“, die nicht sehen,lesen und verstehen konnten, wollten, was der Generalbundesanwalt zum zweiten Mal schrieb, wegen Weisung von OBEN !??

Zvezdana Ivanovic hat dieses Photo gemachz 1972/1973 in Berlin-DDR.

Zvezdana Ivanovic hat dieses Photo gemachz 1972/1973 in Berlin-DDR.

Am Anfang  war eine Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung !  10.08.2011 die ich unterschreiben und jemandem danach noch 949.14 € überweisen sollte !?

Nein, am Anfang war ein MERIDIANEXPRESS  im September 1972 der  von Belgrad nach Berlin – DDR mit sechs Mädels und mir, student des letzten Semester Germanistik  der Belgrader Philosophischen Fakultät, Adam Lauks losfuhr um an  jenem 29.10.1985 nie  in Belgrad anzukommen. STASI- Mörder stieg zu in der dunklen Nacht in Badschandau  unbemerkt ein, oder saß seit Berlin schon in einem Abteil um seinen Killerauftrag in UVR zu vollstrecken… Der Gott muss es gewollt haben, dass ich in Decin  aus dem Orient glitt, zum Elbufer mich rutschen ließ und schlief mit Laub bedeckt bis mich die Spätherbstsonne weckte…

Der Zug kam pünktlich an  am 29.10.1985 um 01,40 Uhr... und ich wurde  mit Knebelketten eingestiegen; vier Mann saßen im Zugabteil bis der Zug anfuhr. Saß der STASI-Killer mit im Zug oder !?? Paranoja !?? Na, selbstverständlich!

Der Zug kam pünktlich an am 29.10.1985 um 01,40 Uhr… und ich wurde mit Knebelketten eingestiegen; vier Mann saßen im Zugabteil bis der Zug anfuhr. Saß der STASI-Killer mit im Zug oder !?? Paranoja !?? Na, selbstverständlich! Das Hochhaus rechts am Franz Mehring-Platz sieht man hier auch Fenster in der 16.Etage an dem Elke Mauermann an einem sonnuigen Sonntagmorgen  im Oktober die Vorhänge zur Seite schob und ich jene s verhängnisvolle  Bild schoß, das genügt hatte für meinen Freund OO sie später zu heiraten, ihr zwei Kinder zu machen, von denen der Eltere, 00 mich mit seinem Vater OO vor´s Gericht zerrte…

-wenn Zug durch UVR ( Ungarn) fährt steigt L. nicht ein

wenn Zug durch UVR ( Ungarn) fährt steigt L. nicht ein ; – Ehefrau (Marlies Rummel geschiedene Lauks) lebt seit 1980 in der SFRJ (ist falsch – seit 4.7.1982 -Umzug), sie wurde am 13.9.1984 aus der Staatsbürgerschaft der DDR entlassen ( und erhielt vom Leiter des KOS Sloveniens ( Militärischer Abschirmdienst) Oberst Prekarevic eine neue Identität und Slowenische Staatsbürgerschaft (!?)…und das  nach nur 2 Jahren! Wenn man für einen Oberst des KOS Beine breit machte – bekam man auch noch einen Job dazu.

Hauptabteilung VII/8 will aufgeben und Lauks  beider ersten besten Gelegenheit nach Jugoslawien schicken. Was ich denen im HKH Meusdorf an Kampf geliefert hatte... können die drei Hausarbeiter  bezeugen derer Zimmer gegenüber meiner

Hauptabteilung VII/8 will aufgeben und Lauks beider ersten besten Gelegenheit nach Jugoslawien schicken. Was ich denen im HKH Meusdorf an Kampf geliefert hatte… können die drei Hausarbeiter bezeugen derer Zelle gegenüber meiner „Ausländersuite“lag.

Nicht schlecht staunte ich als ich sah dass das Ganze von meinem ehemaligen Zimmerkollegen und geglaubten Freund 00 kam.

Nicht schlecht staunte ich als ich sah dass das Ganze von meinem ehemaligen Zimmerkollegen und geglaubten Freund 00 kam.

Nein, am Anfang war eine nicht hinterfragte  Zwangswohngemeinschaft in der 16. Etage des damals neuen Hochhauses mit dem Blick auf den Verlag  des Zentralorgans „Neues Deutschland“ am Franz-Mehring-Platz 13, am Ostbahnhof.Es wird die erste Hälfte September gewesen sein als der „ORIENT-EXPRESS“ Belgrad – Malmö am Berliner Ostbahnhof hielt. Sechs Studentinen und meine Wenigkeit stiegen  aus und standen auf dem Bahnsteig und verrenkten uns die Hälse. Wir hatten den Eindruck in eine Kullisse für einen Kriegsfilm geraten zu sein. Es war alles verrußt, angesengt nur noch der Brandgeruch hatte gefehlt und wir hätten gedacht der Krieg war  gestern beendet, aber Gott sei Dank wir waren in 1972 und Tag des Sieges oder der Kapitulation des Hitler-Deutschlands 9.5.1945 lag schon 27 Jahre zurück. Ob ein Empfangskommitee der Humboldt Universität – Sektion Germanistik auf uns bereits wartete, weiß ich nicht mehr. Hängengeblieben ist  dunkel in Erinnerung  dass ich mit Dragana  mit der S – Bahn zum Kupfergraben fuhr und uns dort in der Uni gemeldet hatten. Eine Frau Ullrich und eine Frau Kliche und ein Herr Göhler waren da. Man kümmerte sich um die Studiengäste aus Jugoslawien. Wir fuhren und fuhren mit der S – Bahn  müde  aber fröhlich gen Osten bis wir dann im Vorort  Berlins  in Biesdorf ausstiegen. Es gibt Fahrt ins Blaue… unsere Fahrt war  eine Fahrt ins Graue. ALLE Häuser hatten eine grau verputzte Fassade .. ALLE, soweit das Auge in die Oberfeldstrasse blickte. Wir warteten auf den Buss, bis zum Studentenwohnheim waren es ca 1,5 km, mit Gepäck undenkbar. Als der Buss Kamm oder war es ein Trolejbuss, so was wie Strassenbahn ohne Schienen, bin ich mir nicht mehr sicher. Fast am Ende der Oberfeldstrasse hielt dann der Bus und wir stiegen aus  vor unserem künftigen Studentenwohnheim. Zu viert wurden wir untergebracht. Doppelstockbetten, Waschgelegenheit und Toiletten auf dem unendlich langem Flur. Erst dann merkten wir dass es eine internationale Gesellschaft war. Es waren  auch Studenten aus allen Herren Ländern da, Studentenaustausch eben. An meine Zimmerkollegen in Biesdorf kann ich mich nicht mehr erinnern.

Das Studium fing  auch bald an.Meine Komilitoninen fingen an zu ächzen, nocht so wegen der Art der Unterbringung an sich, sondern weil sie zu viert in einem Zimmer waren und meistens  mit anderen Studentinen, jüngeren Semesters und überall war auch eine DDR Studentin.

Ich hatte schon 2009 angefangen  mein Manuskript zu schreiben und wurde verhindert  mit einem Richterbeschluss des Landgerichtes Berlin...

Ich hatte schon 2009 angefangen mein Manuskript zu schreiben und wurde verhindert mit einem Richterbeschluss des Landgerichtes Berlin

Zu dem Zeitpunkt existierte bei mir  der Begriff STASI gar nicht.

Zu dem Zeitpunkt existierte bei mir der Begriff STASI gar nicht.

Mauck 00 oo 004

Rotfront  fühlte sich auf den Plan gerufen, den Freind 00 oder die RA Hilde Benjamin zu unterstützen:  Steckemn Sie Ihre titoistische Schweineschnauze nicht in unseren realsozialistischen Garten. Ich warne Sie! Scheren Sie sich dahin, wo Sie herkommen. Mit sozialistischem Gruß Rotfront

Rotfront wurde auf den Plan gerufen, den Freund 00 oder die RA Hilde Benjamin zu unterstützen: Stecken Sie Ihre titoistische Schweineschnauze nicht in unseren realsozialistischen Garten. Ich warne Sie! Scheren Sie sich dahin, wo Sie herkommen. Mit sozialistischem Gruß Rotfront     Sehr geehrte Frau Benjamin ! Ich bestätige den Eingang Ihres Schreibens das ich mit Befremden und Ekel gelesen habe….

Zu ** – einfügen: (geschr 17.05.15 )

Sie roch – ich sage aber, sie duftete nach Kartoffelpuffer, die Düfte meiner Kindheit kitzelten an meinem Geruchsinn. Für mich als Zimmerkumpel war sofort klar, 00 brauchte die Bude und zwar sturmfrei. Da ich nicht vor hatte mit jemandem in den  Nachbarzimmern zu übernachten bemühte ich mich um die Lösung. Da ich andersrum das Zimmer an meisten Wochenenden für mich hatte, weil er  damals noch oft zu seiner Frau und Kind gefahren war, war mein Verschwinden Selbstverständlichkeit. Wer mir den Tipp gegeben hatte  zum Güterbahnhof ( am Ostbahnhof) zu gehen und dass man dort für die Nacht einen Job bekommen kann, weiß ich nicht mehr.  Den Güterbahnhof sah ich aus dem Zimmer, nahm mein Sttudentenausweis und ging über die Strasse. 00 und die nach Kartoffelpuffer-Richende konnten sich bis zum nächsten Morgen  den Übersetzungen widmen, aus einer Lage in die andere solange der Testosteron reichte.

*******

Jedenfalls versicherte 00 dem Richter Mauck an Eides statt:

Hiermit versichere ich, OO, JägeralleeXY, 14 469 Potsdam, unter kenntnis der der Strafbarkeit einer falschen Versicherung an Eides stat Folgendes:

Mein Sohn oo hat Herrn Lauks am 28.04.2011 den auf der Blogseite http://www.adamlauks.wordpress.com veröffentlichten Brief geschrieben, mit der Bitte die Behauptungen aus dem Internet zu entfernen.

Folgende Behauptungen des Herrn Adam Lauks auf der WEB-Seite http://www.stasi-folteropfer.de ( eigentlich heißt die  www.adamlauks.de ) und auf der Adamlauks Blogseite ( http://www.adamlauks.com ) sind unwahr bzw. beleidigend:

http://www.zersetzungsopfer.de/

1.

“ In die 16. Etage kamen die Ausländer rein. Zum damaligen Zeitpunkt fiel uns auch nicht so auf dass die Ausländer in derAula oder in den Vorlesungen sich von den Einheimischen dadurch abhoben das sie keine FDJ-Hämden getragen haben.“

OO: Die DDR-Studenten hätten in den Vorlesungen sich von den ausländischen Studenten unterschieden, dass sie FDJ-Hemden getragen hätten. Das ist Blödsinn.

2.

Und da bekam ich einen Zimmerkammeraden, DDR Studenten NULL aus … Kreiß Roßlau, den Sohn des dortigen Forstmeisters.“

OO: Er beschreibt mich als Zimmerkammeraden, nennt dabei den Beruf und Wohnort meines Vaters, was meines Erachtens  völlig irrelevant ist.

3.

Jedenfalls war er kein Kostverächter, und man lernte ab und zu ein neues Mädel…… Mit jeder übersetzten seite war die Neue schöner. Jedenfalls hat OO sein Übersetzungsproblem gelöst gehabt.

OO: Er definiert meine Beziehung zu Frauen und verhöhnt eine damalige Bekannte von mir als hässlich, mit „vermanschter Figur“, die ich angeblich nur benutzt hätte, um für eine Seminararbeit russische Texte übersetzt zu bekommen. Das ist falsch. In der Tat gab es eine junge Frau, mit der ich für den damals notwendigen Abschluss im Fach Russisch gearbeitet hatte.

„Er berichtet über einen Film,den er kommentierend für doe Germanistikstudemten gezeigt habe. Es ist faösch, dass ich ihm danach erstmaöig Anerkennung zeigte. Ich glaube aber, dass ich ihm gesagt habe, es sei ziemlich mutig, die Bulgaren als politische Prostituierte zu bezeichnen.“ soweit von OO an Eides statt versichiert. Man kann bei Mauck auch auch an Eides statt versichern was man glaubt  gesagt zu haben.

Eigentlich ließt sich das Ganze  wie ein IM Bericht, Denuntiation.

Eigentlich ließt sich das Ganze wie ein IM Bericht, Denuntiation. OO hat die Sache der Hilde Benjamin überlassen, die  falsch zitierend eine Frage zu einer Unterstellung dem Richter serviert, und Richter  Mauck schluckt das!? Es ist im Falle von Adam Lauks schon das zweite Mal. Er hatte meine Würde und Ehre betreits im Prozess gegen AXEL-SPRINGER-Verlag  geraubt… und schon deswegen kann ich bei ihm kein Recht mehr bekommen !?

10.

10.“ Im gleichen Schreiben behauptet Herr Lauks, dass ich für den Bruder von oo( er nennt den Namen seines jüngeren Sohnes nicht Mal?) eine „Note per Klage gegen den Lehrer ausgebessert hatte“. So etwas ist nie passiert und einfach eine UNterstellung. Richtig ist ( was OO und Hilde Bernjamin sagen),dass mein Sohn 000, als er volljährig war, seine Tutorin aufgefordert hat, schulische Belange mit ihm und nicht mit seinen Eltern zu besprechen.“

Ich hatte dem ehemalig geglaubten Freund niemals was Böses antun wollen - lediglich meine  Zeit in der DDR aufarbeiten...

Ich hatte dem ehemalig geglaubten Freund niemals was Böses antun wollen – lediglich meine Zeit in der DDR aufarbeiten…

Vorausgegangen war:

Am 28.07.2011  fertigte  Hilde Benjamin diesen Screenshot.

Am 28.07.2011 fertigte Hilde Benjamin diesen Screenshot.

Ich antwortete dem Jungen, dem ich Windsurfing und Wasserschie beigebrachthatte an der schönen Adria. Sie brauchten keine Gebühren und keine Unterrichtsstunden zu bezahlen... war gemeint.

Ich antwortete dem Jungen, dem ich Windsurfing und Wasserschie beigebrachthatte an der schönen Adria. Sie brauchten keine Gebühren und keine Unterrichtsstunden zu bezahlen… war gemeint.

Mauck OO 00 003

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„Na dann, bis Morgen! – Bis Morgen !“ und ich ging zum Fahrstuhl. Draußen lag kein Schnee am Heiligen Abend 1972 – es war auch mein Namenstag: „Heilige Adam und Eva“- habe ich von meinem Vater Adam (*9.4.1927) erfahren, dem man auch, wie mir den Namen seines Vaters, meines Opa Adam Lauks verpasste, man konnte sich  dagegen nicht wehren.

Es war eine einfache Barracke  da am Güterbahnhof, ich ging rein, es war geheitzt und der Raum war voll. Die  Menschen die da drin saßen passten in ein Buch von Emille Zola eher als in den real existierenden Sozialismus wie man den DDR Kommunismus nannte. Ich setzte mich auf einzigen freien Stuhl, wir sollten warten. Die  um mich herum warteten, warteten  nicht das erste Mal. Aus den ausgetauschten Satzfetzen stellte ich fest dass man sich kennt. Und horch !? Da war er, der Berliner Dialekt an dem ich als angehender Germanist noch meinen Spaß haben sollte, bis ich einigermaßen mitkam. Es war nicht der Bodensatz der sozialistischen Gesellschaft, es waren auch nicht die Assis, auch nicht Alkoholiker… es war ein Gemisch, eine Parallelwelt, die  nach dem Sonnenaufgang auf Straßen Berlin-DDR nicht zu sehen war. Arbeitslosen gab es nicht in der DDR! Manche dösten vor sich hin. Es waren Dauernachtschichtler von Berlin – Gelegenheitsarbeiter, oder Nachtlöhner.

Habe ich damals an meinen Vater gedacht, an  jenem Heiligenabend 1972, weiß ich nicht, aber ich will es jetzt tun, denn bis zur Nachtschicht mussten wir alle warten. Es war ungewiss  wer alles genommen wird, ob ich auch dabei bin. Kehre ich  zum Heiligenabend 1944/1945. Pommern, oder war es noch östlicher gewesen, erzählte mir  mein Vater – Gott habe ihn seelig !- Wenn sich der Fluch meiner Großmutter mütterlicherseits bewahrheitet hat,  trampelt er mit drei Nackten Weibern auf dem Rücken, huckepack, um den Höllenschlund ohne dabei eine ablegen zu dürfen – und das seit 5 Jahren.

Die stark dezimierte SS Division „Prinz Eugen“ – gen Ende noch schnell aus der Standarte Adolf Hitler und Handschar zusammengeschustert- irrte durch den tiefen Schnee und kämpfte mehr gegen die Läuse und gegen den Hunger als gegen die Russen. Sie waren zersprengt und wateten durch  bauchnabeltiefen Schnee durch den Wald. Die Karte gab  nicht viel her, wo man den Heiligenabend feiern könnte. Und da sahen  sie auf einmal auf der anderen Seite der Waldlichtung eine Hirtenhütte halb im Schnee versunken. Ruhig war der Tag gewesen, keine Katjuscha keine Minenwerfer, keine Einwirkung des Feindes. Sie betraten die  schlichte Hütte. Ein Tisch in der Mitte, eher zwei zusammengefügten Bretter, links und rechts Bänke und am anderen Ende  eine offene Feuerstelle. Mein Vater setzte sich gleich rechts von der Tür auf die Bank. Sein Kammerad, hieß wohl auch Adam ließ meinen Vater  nach hinten durchrutschen was er auch tat. Sie hatten  noch zwei Büchsen Bohnen, und in einer Konserve war noch etwas was nach Fleisch aussah. Männer machten schnell Feuer um den Inhalt aufzuwärmen, schließlich ist Heiliger Abend.“ Wer weiß ob wir noch einen erleben werden“ soll Christian Spieß aus Beschka gesagt haben. Das mit Feuermachen war strengstens verboten, hätten sie es lieber sein lassen gehabt. Warum das so ist musste mein Vater erst lernen; er war  auch  Mitte September  von Kettenhunden vom Feld seines Sattlermeisters geholt, drei Wochen Schnellausbildung in Esseg ( Osjek) und nun war er  da voll in der Scheiße für Führer und Vaterland…Kaum fing das Feuer an  zu knacken und Duft des verbranten Tannenholzes füllte  die Hütte und der Qualm  entwich unter das Geäst der Hütte kam schon die erste  Minenwerfergranate auf 200 m Entfernung runter, die zweite ein hundert näher. Sie hatten nur noch feststellen können, dass der Russe die Richtung drin hatte, als die dritte  in die Schwelle einschlug. Adam, der am Eingang saß, wo mein Vater sich niedergelassen hatte, war kreideweiß, seine Augen wurden leer, er  gab auch kein Ton von sich, hielt aber mit  beiden Händen sein Gedärme zusammen. Sie legten ihn in eine Zeltplane und schleppten ihn mit, zur Verbandstelle wollten sie hin. Als sie sich bis dort hin durchwateten, war Adam schon steifgefrohren.“ Ja“ sagte mein Vater, “ die Russen hatten verdammt gute Männer an den Granatwerfern, die vierte wäre bestimmt   durch den Kamin eingeschlagen!“

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„Männer, raustreten !“- wir raus mit unseren Ausweisen, in eine Reihe aufgestellt und  in den Händen  hielten wir mit angewinkelten Arm die Dokumente hin. Wir werden nicht alle gebraucht, für den nächtlichen Einsatz. Es waren die blauen  Ausweise, aber  es gab auch welche die einfache Klappkarte waren, nicht wie mein Studentenausweis, da waren mehrere Seiten zusammengeklappt( PM 12 – ich werde das erst 10 Jahre später lernen). Der Man bestaunte  meinen  zum Schluss angenommenen Studentenausweis, wahrscheinlich sah er so was das erste Mal.  Die Aussortierten durften wegtreten, die Auserwählten  bestiegen  ein danebenstehendes W 50, die Plane runter und ab ging die Fahrt über die schlechten Strassen der Hauptstadt der DDR. Es war kurz vor 22.00 Uhr. Ich wußte nicht wohin es ging, ich fragte auch nicht danach. Die anderen redeten nicht, waren froh dass sie ran durften. Die Fahrt schien mir zu lange sich hinzuziehen, bis das LKW hielt, Motor zum Schweigen kam und das Kommando „Absetzen“ kam. Wir standen von einem riesigen langgezogenen Gebäude, dessen Ende  sich in der Dunkelheit verlor. Wir  wurden reingelassen. Eine kleine Wärmestube war auch da. Schnell rein und wir wurden eingeteilt und eingewiesen. Zu jeweils drei Mann kamen wir auf einen Schlepper und an seinen Anhänger. Als wir die Plane hochgeschoben hatten… ich denke  es gibt keine Apfelsinen in der DDR!? Die Ladefläche war vollbeladen mit 30 Kilokisten Apfelsinen, bis zur Decke. Die galt  es abzuladen, per Hand und Knochen. Gabelstapler gab es nicht.. die müssen wohl  an die Russen oder in den Westen ausgeführt worden sein.

Natürlich  habe ich auch erst mal mir eine Apfelsine  schmecken lassen, und dann noch eine; mit einer weiteren hat man dan schon Problem, ausserdem waren die kalt.  Wir luden die Kisten ab,eine nach der anderen reichten wir zu dem Kumpel  nach unten der sie dann sorgfältig stapelte. Bis die zwei drei obersten Reihen unten waren, ging das an die Arme und an den Rücken. Ob es vier oder fünf LKW mit Hänger waren die wir in jener Nacht, an jenem Heiligenabend abgeladen hatten weiß ich nicht mehr. Natürlich hatten wir auch Pause. Die Nachtkumpels hatten auch Stullen und Thermos mit Kaffee dabei gehabt, woran ich nicht gedacht hatte. Man redete  und arbeitete. Je  weiter die Nacht voranschritt und müde man wurde, wurde die Rede  weniger. „Willst´ne Appelsine haben !? “ war die Frage die immer wieder belacht wurde. Man konnte  nach dem dritten LKW keine mehr sehen. Bei der Entladung des vierten Schlepper, das Gespräch- sie kannten sich wohl von vielen früheren Einsätzen-: „Meine Olle ist heute mit den Gören uff´n Weihnachtsmarkt! – Wenn icke  jetzt nach Hause komme und die hat Appelsinen gekooft, lass ich ma scheiden !“ Um Viere in der Früh, während mein Zimmerkollege, beim Übersetzen aus einer Lage in die andere  durchzuhängen anfing und das Testosteron langsam zu Neige ging, hingen wir alle durch und unsere Arme wurden auch 3-4 cm bestimmt länger. Als der vorletzte Hänger leer war, meinte der LKW-Fahrer zu mir: „Du, ick hab Frau und vier Kinder“… er schielte auf die Wand von aufgetürmten Apfelsinenkisten. „Mach de Tür uff!“ fing ich nun an zu berlinern und schleuderte ihm eine Kiste  unter den Beifahrersitz. Er gab mir die Hand zum  Gruß, sich zu bedanken, darin war ein 20 MDDR Schein. „Frohe Weihnachten!“ und er fuhr weg.Und ich verging mich das erste Mal am sozialistischen Eigentum.Wir waren im Einsatz am zentralen Obst-und Gemüselager der Hauptstadt der DDR, an der Leninn Allee Ecke Rhinstrasse  habe ich viele Jahre danach erfahren.

Meine Midnightremmbler aus  Ostberlin konnten kaum das Schichtende abwarten. Um 6.00 Uhr am 25.12.1972 war es dann so weit. Sie wussten schon welche Kneipe oder Verkaufsstelle bereits um 6 oder um 7 Uhr offen hat, wo sie ihren Korn oder Goldbrand holen können, es ist schließlich Weihnachten. Ausgezahlt wurden wir – es gab für die Nacht schweinisch harter Knochenarbeit 26,00 M DDR .. zum Kurs 1 : 5 waren das gerade 5 DM. Die Ärmsten der Armen waren zufrieden und schwirrten ab.  Um 6.30 konnte ich die Übersetzenden doch nicht wecken, vielleicht war die Dame  von der Kartoffelpufferbude gerade bei Gurkenernte…Also ging ich zum Ostbahnhof, ging auf dem Bahnsteig auf und ab. Eine Leere und Öde begegnete mir… es war Weihnachten. Gegen 8.00 Uhr kehrte ich  zurück. Ob OO und  sein Mitbringsel noch am Übersetzen waren, weiß ich nicht mehr. Sie soll aber gut gewesen sein… hatte in Moskau sogar studiert, ihre Eltern sollen Diplomaten gewesen sein, aber eine  vermanschte Figur hatte sie trotzdem, und  wenn sie nicht hässlich gewesen sein darf, dann war sie mit Abstand die Unschönsterin die mein Zimmerkumpel je angeschleppt hatte. Ich sah sie nie wieder, und ich musste nie wieder zum Güterbahnhof Apfelsinen abladen.

Berlin-DDR war der Ort wo ich auf den

Berlin-DDR war der Ort wo ich auf den „verrückten Stein “ trat und mein Schicksal war besiegelt. Berlin und STASI wurden mein Schicksal und halten mich gefangen seit September bis heute… am 5.Mai 2015.
Berlin hat sich bis zur Unkenntlichkeit verändert: aus STASI sind STAZIS geworden, und Wolfs und Großmanns Spionin „Julia“ schweigt… und nimmt ihr Teil mit ins Grab.

19.Mai 2015 um 004.00 –  aus dem Schlaf wurde ich gerissen, richtete mich auf, ließ den Kopf zwischen dien Händen ruhen und versuchte den Fetzen des Traumes wieder herbeizuholen,zurückzuspulen. “ Sollten Sie bereit sein unterschreiben dass sie nicht mehr schreiben über Gauck und Machenschaften in seiner Behörde, könnten wir Sie in eine offene Abteilung verlegen… “ Es war  Forensik gemeint.  Das waren sie, ich habe ihre Gesichte im Traum soeben nicht sehen können als sie mir die Fesseln abnahmen. Das waren die auf die ich eigentlich nicht direkt gewartet hatte, aber im Rahmen des Denkbaren hielt, tief im Unterbewußtsein. Ich staunte dass ich im Traum so ruhig  war, keine Aufregung, nicht die Spur vom Stress. Irgendwie war es eine innere Entspannung …“Na, dann wollen wir Mal“ sagte ich  zu mir selbst. „Ihr wisst  schon Bescheid, mein Hungerstreik vom 20.12.1984 wird  kann jetzt weiter gehen. Sie wußten Bescheid, ich habe es deutlich geschrieben, was passieren wird, wie es weiter geht sollten die STAZIS mich auch in MEINER Wahlheimat mich  wegsperren.“Macht ihr schon eure Arbeit… hörte ich mich im Traum sprechen,am Bettrand sitzend. Das nächste was ich wachwerdend  vernahmund spürte war das Geschnure von Leopold Lauks der mir um die Beine schmierte… H U N G E RRRRRRR.Er schnurrte und schmierte rum bis ich mich erhob, da war er schon an der Tür und als ich  an der Tür war saü er schon am Ende des Flurs  in der Türöffnung zum Wohnzimmer. Er weiß dass ich nach rechts ins Bad einbiege… da wartet er eben. Nicht dass ich auf dem Weg in die Küche noch verloren gehe.Die Uhr zeigte 4,00 Uhr. “ O, Leooo“ hörte ich mich sprechen „muss das  sein, um Viere !?“ Er gab Gas beim Schnurren und Schmieren während ich die Büchse öffnete.“ Leo richtete sich  hoch hielt sich mit Pfoten am Rand:“ Was gibt´s heute? wird´s bald!? schnurrte mein kleiner und bester  und einziger Kumpel in Berlin. Ich setzte ihm die Schale  vor und er  legte sich flach davor, er wusste  genau dass  bevor er reinhauen kann erst Massage folgt, der Rücken vom Nacken  bis zum Schwwanzansatz abwärts durchgeknetet wird. Hewute staunte er- es war anders.Ich hob ihn hoch in meine Arme umklammerte ihn auf meiner Brust und drückteihn sanft an mich. Leo hat heute  seinen 10 Geburtstag. Ich ging zurück ins Bett, legte mich hin, wollte  an den Traum anknüpfen, es ging nicht. Die Gedanken und Erinnerungen kamen von alleine,  als ob  ein unsichtbarer Filnvorführer den Kippschalter umgelegt hätte…ein Film lief ab, der Film vom 19.5.1982, an  jenem Tag als  das Leben von Adam Lauks in die Bahnen gelenkt wurde das in jener nacht 28./29.10.1985 im Orient-Express irgendwo in der UVR abruppt ausgelöscht werden sollte – Marlies Rummel,geschiedene Lauks Mutter unserer Kinder wartete auf die Nachricht, und auf den Sarg und staunte nicht schlecht als das Telefon klingelte am 29.10.85 in Ljubljana. Anstatt freudiger Nachricht über das Unglück des Rückkehreres oder des Entlassenen, war der Tote am Telefon. Auf einmal war  nichts mehr zu vernehmen von:“Ich lebe nur noch für den Tag wann Du wieder vor unserer Tür stehst und unsere Kinder in die Arme schließt“…das Unwillkommensein kroch aus dem Hörer raus, ich würgte sie ab ohne zu ahnen wie sehr ich der Spionin von Markus Wolff und Werner Großmann den Strich durch die Rechnung machte: „Gib mir die Dani!“ Situation zwischen uns  war auf den 19.5.1982 zurück geapdatet, unsere Ehe  war zerrüttet, die existierte  nur noch um die Kinder aus der DDR rauszuholen – am 30.6.1982 lief meine Tätigkeit in Berlin aus. am 26.6.82 war DEUTRANS schon bezahlt, sollte der Umzug stattfinden…sollte die DDR für immer verlassen werden. Ein neuer Job wartete auf mich in der Vorstandetage von Ljubljanska Banka Ljubljana – Abteilung RGW-Länder. Aber:“ Erstens es kommt anders… als man denkt!“ und es kam  an jenem Morgen des 19.5.1982 anders, im bösesten Albtraum kann man sich das nicht ausmalen. Man versetze  sich in die Lage eines unschuldigen Mädchen das gleich von mehreren entjungfert wird und rangenommen wird.

Meinen ersten Job bekam ich in der Repräsentanz von Ljubljanska banka in Berlin DDR ( Bild aus dem Fahrerlaubnis 1977)

Meinen ersten Job bekam ich in der Repräsentanz von Ljubljanska banka in Berlin DDR ( Bild aus dem Fahrerlaubnis 1977)

HA IX ZUGRIFF auf „Merkur“ : 1156 Berlin, Rudolf-Seiffert-Strasse 54, 19.05.1982 7.45 Uhr

Die Zeit ist verstrichen... dieser Film ist mir nur übrig geblieben, von jenem 19.5.1982 das mein Leben aus den Fugen hob und  meinem Schicksal eine andere Richtung gab.

Die Zeit ist verstrichen… dieser Film ist mir nur übrig geblieben, von jenem 19.5.1982 das mein Leben aus den Fugen hob und meinem Schicksal eine andere Richtung gab.

Sie war  an jenem Morgen früher auf als üblich, was mir gar nicht so richtig auffiel.  Die Dani musste in die Schule, Julchen in den Kindergarten, ich fing um 8.00 Uhr an. Ich rasierte mich als sie  vom Balkon reinkommend sagte:“Da sind welche komische Leute vor dem Haus !?“- „Pass auf, sie warten bestimmt auf mich!“ antwortete ich und rasierte mich weiter. Es war ein Tagesanfang wie viele zuvor und wie  einer der nie wieder kommen wird. In einer Hand den Alktenkoffer in deranderen der Schlüssel vom VOLVO führen wir mit dem Fahrstuhl runter. Ich machte die Haustür auf und mein Rotfüchslein(Danni) sprang raus, flitzte über die Strasse. Marlies Lauks geb.Rummel war  längst nicht mehr meine Ehefrau und Partnerin…sie trug Julchen auf dem Arm und ging links ab.  Ich trat an das Auto heran, wollte Beifahrertür aufschließen um mein Aktenkoffer reinzustellen kam aber nicht mehr zum Schloß. Einer der  herumstehenden trat  von der rechten seite an mich heran, fummelte  irgendeine medalie aus der Tasche die drin  auf dem Pfaden zu hängen schien. Ein anderer stand gleich hinter mir. „Sind sie Herr Adam Lauks !?“ kam die Frage. „JA“ antwortete ich. “ Kommen Sie bitte mit, zwecks Klärung eines Sachverhaltes!“ Meine bis dahin noch Ehefrau hat das gesehen, dass sie mich zum  drei Plätze weiter stehenden WARTBURG abführten, drehte sich nicht mehr mal um. Das Einzige und das letzte was ich  aus meinem Leben gehen sah waren die großen, aufgerissenen Augen von meinem Nesthäckschen, das über die Schulter der Dahineilenden  schaute. Nach diesen Augen sehne ich mich jetzt seit genau 33 Jahren und nach dem dahinhüpfenden Rotfuchs über die Rudolf Seiffert Strasse. Dass ich „Merkur“ war  erfuhr ich erst zig Jahre später.  Die Liquidierung vom Objekt „Merkur“ lief gerade an. Sie waren zu 29 Mann gekommen und überall in der Gegend postiert, denn  „Merkur“, ich wusste nicht das man mich für Nr. 1 auserkoren und bestimmt hatte. Und bei der Nr.1 wird es Prämien,Orden,Beförderungen geben müssen. Später werde ich  erfahren dass die Elite des MfS im Einsatz war mich zu holen – mich zu liquidieren. Ich saß  auf dem Rücksitz zwischen zwei Mann eingezwängt und der Wartburg fuhr an und bog rechts ab in die Storkower Strasse. Heute weiß ich dass es inmer gerade aus  ging bis zur Grellstrasse wo die Zollfahndung-der Zollverwaltung der DDR war… „Zwecks Klärung eines Sachverhaltes“

OV MERKUR

Die JUGOS und POLEN und vermutlich viele IM´s als Endverkäufer  haben das MfS für Jahre ausser Gefecht gesetzt. Der Schmuggel und nicht genehmigter ambulanter Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung lief seit Mitte Juli 1979 bis März 1983 – als Operativ Vorgang Merkur geschlossen wurde und die Akten dazu gesperrt wurden (15 Bänder) Diese Tafel – Wandzeitung wurde als ganzer Stolz an einer Wand des Traditionszimmers der Zollverwaltung 1984 angebracht auf der Etage  in derauch die Räume des Minister Mielke waren – der gleich mitbeschissen und mitbetrogen wurde. Als er  erfuhr dass bis zum 17.10.1981 MfS KEINE einzigeb Meldung eines IM hatte, und die die dann kam aus  Westberlin kam bekam er Tobsuchtanfall – 300.000 MfS Mitarbeiter haben von dieser Wirtschaftsdiversion mit einem Schaden  der in die 2 Mrd M DDR geht, nichts gewußt!? – Keiner hat  irgendwas gemeldet gehabt !? Operativ Vorgang „Merkur“ war ins Leben gerufen diese Wirtschaftsdiversion zu verschleiern, abzuschirmen, den Schaden runterzudividieren, bzw. ihn indirekt in Erfolg umzumünzen: Nachgewiesener Gesamtumfang Zoll- und Devisenstraftaten von (nur) 700.000 M DDR !?

Ich kann mich nicht mehr daran errinnern nach 33 Jahren ob was während der Fahrt gesprochen wurde. Jedenfalls  kamen wir dann irgendwann an und mir gegenüber standen zwei Männer; an den blondhaarigen  kann ich mich erinnern- ( Komissar Ehlert ) an den anderen  fählt mir die Erinnerung völlig. Er war der Böse und Ehlert war der Gute, das ist so bei der STASI.Ich wollte wissen warum ich den hier sei. „Sie wissen´s schon “ meinte  der Böse, „Erzählen Sie mal !“ Ich wusste schon warum ich hier war, sie aber  nicht. Meine letzte Übergabe  der Uhren die Mato B.  für Karlo Budimir aus Westberlin schickte,fand am 17.11.1981 statt, also lag das 7 Monate zurück. An jenem 17.11.1981 bin ich  als Kurier ausgestiegen. „Ich brauche  für Morgen weitere 10.000 Stück…“ – NEIN Karlo!, ich bin raus. Die Verdienstmöglichkeit an einem Abend 10-20.000 DM zu verdienen  hat mich nicht mehr umstimmen können. Ich hatte bis  zu jenem Tag keine Erfahrungen  mit dem DDR Zoll oder mit der STASI , wenn man vom  September 1975 absieht, als ich um die Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung angehalten hatte, nach der Rückkehr aus der Armee im Juni 1975. Ich hatte absolut keine Ahnung was mit mir jetzt geschieht.  Eins wußte ich  spätestens  als ich in dieses Vernehmerzimmer kam, ein Leben ist soeben zu Ende gegangen. Es ist Zeit für bdie Abrechnung gekommen, ich wußte nicht mit wem oderwarum, aber wußte  und ahnte es ganz genau dass es ein Zurück nicht mehr geben wird, was „Zurück“ auch auch immer hier bedeuten mag. Mein Leben brach mir  wie ein Kartenhaus zusammen. Natürlich hatte ich nicht zu erzählen, und wenn ich es erzählt hätte, hätte ich es auch nicht beweisen können. Auch sie hatten NICHTS in der Hand.

Ich verlangte  nach dem Kontakt mit meiner Botschaft, nannte den Namen des Konsuls Radomir Zivaljevic. Ich wurde ausgelacht:“Erst müssen Sie uns was erzählen“… ich fragte höflich nach einem Rechtsanwalt. „Sie schauen zu viele Westkroimis, Sie werden einen Anwalt bekommen wann wir es für richtig halten!“ meinte der Böse. Er wollte sogar handgreiflich werden, da schritt der Gute  Ehlert ein und „rettete mich vor dem Angrif – als ob- und  entließ den Kollegen. So was bringt Punkte und gehört zum Spiel der Geheimdienstler und Ermittler. Das Wort „Beweisantrag“ fand ich später  in dem Vernehmungsprotokol  als ich es 2014 in die Hände bekam. Ich hätte Beweisantrag stellen können. Sie hatten nichts gehabt was sie als Beweis  hätten verwenden können.

Vor mir liegt  Zusammenfassender Bericht über den Repräsentanten der Ljubljanska banka Jugoslawien der Hauptabteilung XVIII vom 19.Mai 1982 ( 4/2 op-kr /22447)  vom Genossen Rudi Mittig am 26.5.1982 gegengezeichnet als zur Kenntnis genommen.

Die HA XVIII/4  schreibt: Am 31.8.1981 informierte der Leiter der Hauptabteilung IX/2, daß auf Weisung des Stelv. des Ministers, Genossen Generalmajor Neiber, strafrechtliche Maßnahmen gegen in der DDR tätige bzw. ansäßige Bürger der SFRJ durchzuführen sind,, wenn krimonelle Straftaten, insbesondere Schmuggel hochwertiger Konsumgüter aus der BRD/WB bzw. Ffinanzielle Transaktionen unter Ausnutzung des Schwindelkurses begangen werden…. Nach der Festnahme eines größeren Täterkreises erbrachten die Vernehmungen den dringenden Verdacht der Beteiligung des Lauks, Adam an umfangreichen kriminellen Straftaten. Am 17.5.1982 wurde durch die Hauptabteilung VI informiert, daß Lauks am 19.5.1982 der Zollfahndung zugeführt werden soll.

Zusammenfassender Bericht über den Repräsentanten der Ljubljanska Banka Jugoslawien Abs.3:

Zusammenfassender Bericht über den Repräsentanten der Ljubljanska Banka Jugoslawien
Abs.3: „In Abstimmung mit der Hauptabteilung VI ( Zollfahndung ) erfolgte die Festlegung, daß Festnahmen der im Verteilerring bekannten Personen dann erfolgen, wenn an der Transaktion ein größerer Kreis beteiligt ist.“
( Die letzte Übergabe der Quarzuhren für Karlo Budimir am 17.11.1981 lag 7 Monate zurück )

In der Vernehmung wird entschieden, ob strafrechtliche Verantwortlichkeit gegeben ist. Das Verfahren soll danach durch die IX/2 übernommen werden.“

In der Vernehmung wird entschieden, ob strafrechtliche Verantwortlichkeit gegeben ist. Das Verfahren soll danach durch die Hauptabteilung IX/2 übernommen werden.

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Auf die Ankömmlinge aus Jugoslawien und aus allen Herren Ländern, mit denen DDR Studentenaustausch hatten, stürzten  viele Eindrücke ein. Es war eine nunt zusammengewürfelte  Studentenschaft im Wohnheim in der Oberfeldstrase in Biesdorf. An den Herbst  in Biesdorf kann ich mich nicht mehr erinnern, aber  die Farben des Goldenen Herbst in Biesdorf ist eines Besuches wert. Man lernte sich schnell kennen, obwohl ich im Nachhinein erst feststellen muss dass die Ossis die unter den Ausländer verteilt wurden nicht so zugängig waren. Man lernte sich in der Humboldt-Uni kennen, in der Disco im Keller des Wohnheimes kam man sich näher, enger. Es war für mich neu mit Menschen im täglichen Umgang Deutsch zu sprechen, das passsive Schulwissen zu aktivieren. „Deutsch zu lernen oder zu erlernen gibt mehrere Möglichkeiten.“ – erklärte uns  der Dozent Herr Davidis 1969  am Goetheinstitut in Staufen im Breisgau wo wir auch als Besten in der Seminargrupe  auf 8 Wochen geschickt wurden. „Man nimmt sich ein Wörterbuch und schreibt  daraus JEDEN Tag 10 Wörter raus, und lernt die, jeden Tag 10 Wörter“ wir haben  auch aufmerksam zugehört und uns vorgestellt wie langweilig die Büffelei es den sein muss. “ Oder man nehme sich ein langbeiniges und blondhaariges Wörterbuch und übt damit Tag und Nacht.“ Das haben manche auch getan. Ich hielt mich damals an das rotharige, besommersproßte Freulein Dozentin Heike Müller, die mir vieles beigenracht hatte. Damals  waren meine Sprachkenntnisse weitaus geringer als  1972.Die DDR entdecken, hieß es für mich die Mädchen entdecken…Gleich nach der Ankunft mussten wir uns erst zurechtfinden in dem großen Gebäude, man konnte sich verlaufen. Früher soll es eine Kaserne gewqesen sein. Auf einer solchen Suche, man würde  im Knastjargon  dazu „Ableuchten “ sagen gelang ich in den Keller  und hörte  in der Ferne Musik. Ich ging der Musik nach und kam  zu einer Tür aus der Musik herauskam. Ich schaute rein. Der Raum war  vielleicht so groß wie drei Studentenbuden zusammen an der linken Wand in der Ecke zur Strasse stand ein Tisch und an der rechten Seite in der Ecke stand so was wie ein Schank und dahinter stand IM“Simon“

und  spülte Gläser oder schrieb in einem Heft. „Hallo“ – „Hallo“ … „Kann ich Dir helfen ?“ fragte ich ohne zu wissen wobei. Ich befand mich in der legendären Disco im Studentenwohnheim Biesdorf und hatte das Vergnügen den Leiter persönlich angesprochen zu haben. Wenn dieser Schank nicht da gestanden hätte, könnte man den Raum auch als Abstellreaum für Fahrräder sehen können. Aberes war die Discothek, womöglich an einem Sonntag -Vormittag. Jedenfalls die Nacht zuvor muss hier was los gewesen sein. IM „Simon“ … natürlich hat der Mann einen Namen gehabt, aber da er eigentlich  erst zig Jahre später als IM „Simon“ enttarnt wurde, will ich seinen richtigen Namen nicht nennen. Er  holte unter dem Tresen einen Plasteeimer heraus, und einen Wischmob, und er machte  von meinem Angebot einen Gebrauch, und  ich war schnell am Fußbodenwischen. IM“Simon“ war zufrieden, Später  kamen  weitere Studenten dazu  zwei drei Frauen, von denen zwei  Blondinen waren, ein Blickfang, “ Edelgard“ stellte sie der IM „Simon“  vor „und das ist Marlies“ die dritte hieß Nante. Ob noch welche dabei waren weiß ich nicht mehr.  Da lernte ich gleich den DJ Gerhard Schubert kennen, der bei Edelgard Hermanns -Kosename „Gartus“ in festen Händen war, zwar so festen dass sie nach dem Studium auch heirateten und bei unserem Treffen“ 40 JahreStudentenwohnheim Biesdorf „immer noch zusammen waren. Georg Papke war  die zweite Hälfte von DJ Schubert und da war noch der „Phillipp“ – Volker Maaß, als StellvertretenderLeiter, den man sich wie Karl Marx vorstellen  soll, nur zwei Nummer kleiner, aber mit der gleichen verwucherten Mähne, wobei man nicht erkennen konnte was Haare und was Bart ist, vermutlich kämmte er  alles gleochzeitig, wenn überhaupt.Abgesägt wurde er, weil er sich wagte bei der Bardame Marliese einer Reklamation eines Gastes Nachdruck zu verleien. Der Gast bemängelte  den lockeren Ausschank als  bedenklich, bzw. dass die  eingeschenkte Menge IMMER sichtbar unter dem Strich lag. Wenn ich jemanden vergessen habe, so geschieht das nicht wegen Demenz. Ach ja, beinahe hätte ich den Eumel vergessen, auch unseren Möchtegern-DJ  Lutz Bertram, viel, viel später bekannt und  genannt als  IM „ROMEO“der stark sehbehindert war und Musikexperte vor dem Herren. Wie man später erfuhr ein Exelenter IM des MfS, ein sich viel versprechender Schläfer. Die STASI hatte JEDEN gebraucht, und Studentenwohnheim war  offensichtlich eine Baumschule.Die DISCO im Studentenwohnheim Biesdorf war eine DISCO geschlossenen Typus und unterstand der FDJ Leitung. Das heisst, dass ortansäßige Berliner, Biesdorfer oder wohnheimfremde gar keinen Zutritt hatten. Zum Fasching war es eine Ausnahme. Die Musik vom Band von Gerhard Schubert und Georg Papke  von RIAS aufgenommen wurde gespielt mit der bescheidenen Beschallung die zur Verfügung stand. Es waren  jedesmal  schöne Veranstaltungen und die Studenten hatten ihren Spaaß, besonders die Männer weil die Mädels in überzahl waren, und  jede war froh zum Tanz geholt zu werden, besonders  wenn es um langsamen Titel ging. Für uns als Jugoslawen war  die gespielte Musik schon an der Grenze des Exotischen. Es wurden Titel gespielt die  ich als Gymnasiast 1965-1968 über Radio Luxemburg hörte. Kurz danach konnte man die Neuerscheinungen bei uns als Lizenzprägung haben. Beatles, Stones, Bee Gees und wie die alle hießen kamen immer und immer wieder gut an.  Wir lernten  auch dann die ersten DDR Combos kennen.Es herrschte auch ein“ Zwang “ zu 40:60 West gegen Ost Titel. Wer das kontrollieren sollte vor der FDJ  weiß ich nicht, aber es gab da ARW – Wahrung der Ausführungsrechte. Auch für Ordnung und Sicherheit soll gesorgt worden sein: KOS -Komission für Ordnung und Sicherheit  Verantwortlicher hieß Manfred Grabbe genannt Banane.  Könnte ich mich im Leben nicht mehr an ihn erinnern.

Mir fiel die kleinere Blondine auf die meistens  Ausschank machte, wegen ihren großen Augen oder direktem Blick den ich an mir spürte, auch beim Tanzen mit anderen Mädels. Natürlich  würde ich  lügen wenn ich jetzt versuchen würde mich an unseres Näherkommen zu erinnern. Was es gewesen ist was uns näher brachte, weiß ich nicht mehr. Irgendwan lagen wir uns dan in den Armen; damals brauchte man auch nicht viel um heiß zu laufen. Über große Erfahrung habe ich auch nicht verfügt, nicht aus Belgrad mitgebracht. Dort  waren wiederum die Mädels viel weiter zurück. Das hat man gleich gesehen das man hier leichter Erfahrungen sammeln kann… und ich fing damit an. Ob es Marlies Rummel war oder eine Helga Müller oder Eva Rohleder, oder Iskra Grigorova, die Reihenfolge ist mir nicht mehr so greifbar. Wir waren dann schon befreundet, aber noch lange kein Liebespaar. Sie ließ es nicht dazukommen. Im Oktober wechselten wir Ausländer  zum Ostbahnhof. Trotzdem kam ich am Wochenende  nach Biesdorf und wurde immer von den Kumpels aus dem Clubrath mit Hallooo begrüßt. Nach dem Discoabend und als die Marliese die Iventur hinterm Schank fertig hatte, gab es Schmuserei und Austausch von Zärtlichkeiten bis zu einer gewissen Grenze. Wie lange ich  Mut sammeln musste weiß ich nicht mehr, aber eine Aussprache  war fällig, der Jüngling aus der Donauebene wollte mehr. Und dann gab es die Aussprache auf der Gartenpforte des Haus II. “ Ich habe Dich gerne… und würde gerne.. wie es genau ablief ist auch schon in der Erinnerung verloren gegangen. Woran ich mich erinnere an jenem Sonnabend, es war um die Mitternacht, ist dass sie mir erklärt hatte, dass sie   es nicht macht, weil ich sowieso im Juni nach Jugoslawien zurückgehe und dass das für sie auch schwer fallen würde… kurzum, sie hatte recht, sie hatte verdammt recht. Es war dann schon so  emotionsgeladene Situation das wir beide  Tränen ließen. Es wurde zum „Abschied“ wie in der schönsten Ballade von Goethe -“ Willkommen und Abschied“ die wir gerade durchgenommen hatten  bei Professor Danke in der Klassikvorlesung. Was ich da  zum Abschied gestammelt hatte weiß ich nicht mehr. Obwohl es mir sehr nahe ging,  war ich  irgendwie erleichztert, befreit als ich mich losriss unter Küssen und Tränen und meine Schritte gen S-Bahnhof Biesdorf  lenkte. Ich atmete irgendwie richtig befreit auf.Die Abschiede waren nicht meine Stärke, aber auch  Wiedersehenfreuden waren mir nicht oft gegönnt. Die Tränen von Marlies Rummel sollte ich  noch mal so sehen im September 1975 als ich in den MERIDIAN-Express steigen musste ohne zu wissen ob ich noch mal zurückkommen werde. Damls hatte sie  meinen Rotfuchs auf dem Arm. Nach der S-Bahnfahrt  war ich sichtlich erleichtert als ich die Studentenbude betrat. Mein Zimmerkollege OO war in der Provinz, zu seiner Nochfrau und Kind gefahren… Nicol hieß das Töchterchen.

Am Sonntag konnte ich ausschlafen und staunte nicht schlecht als es an der Tür klingelte. Als ich öffnete stand die kleine Blonde, Marlies Rummel vor der Tür. Sie hatte  die Bücher für den Montag geschultert; ob sie  im FDJ Hemd da stand, oder es in ihrer Tasche mitgebracht hatte, weiß ich nicht mehr. Es war ein unerwartetes und niemals mehr für möglich gehaltenes Wiedersehen – wir wurden ein Liebespaar. Ich weiß heute nicht ob ich die Verliebtheit verspührte oder ob es die Leidenschaft war, ob es die unsterbliche Liebe war, oder habe ich mich gefreut, endlich mit ihr üben zu dürfen, nachzuholen was ich bei meiner ersten und zweiten und dritten Liebe in Jugoslawien entbehren musste.

Verwirklichungsersuchen ist deutlich... mein Leben war aber in den Händen des Bösen, der STAZIS, die sich um Gesetze in der DDR nicht kümmerten...Es wäre auch nicht gegangen, ich hatte zwei zerrissenen Venen  am After aus den ich ztäglich zunehmend Blut verlor..

Verwirklichungsersuchen ist deutlich… mein Leben war aber in den Händen des Bösen, der STAZIS, die sich um Gesetze in der DDR nicht kümmerten…Es wäre auch nicht gegangen, ich hatte zwei zerrissenen Venen am After aus den ich täglich zunehmend Blut verlor.. Oberstleutnant  des Wachregiments Berlin-Feliks Dzierzynski Namens Manfred Heinze  kontrollierte   den täglichen Blutungfortschritt und Zunahme des Teerkots im Stuhlgang ! Welcher Mithäftling würde so was sonst machen…

Als erste Formalia die  nach der Ankunft zu erledigen wäre, war die Anmeldung an der Uni, und dafür brauchte man ein Passfoto. In der Oberfeldstrasse  war  die Fotografin Ursula – Uschi Abresch. Als ich  meine Passbilder abholen wollte waren die noch nicht so weit fertig. Da  es Beginnn des Semesters war  waren viele mit dem gleichen Anliegen das und sie kam nicht mit  Beschneiden der Ränder…“Kann ich Ihnen helfen !?“ fragte ich spontan. Da Sie meine Mutter hätte sein können, fand si das nicht als  Anmache oder als Einschleimen. Sie platzierte mich in die Ecke und schob mir die  fertig getrockneten Bilder zu und ein Schneidewerkzeug und ich machte mich ran. Sie hat meine spontane Hilfe für gut befunden und ich kam  auch an den Tagen wo in der UNI nichts los war. POL-ÖK und ML waren die Fächer an denen bei mir kjein Bedarf existierte. Dass wir  ohnehin  zu genüge  rot bestrahlt wurden, unauffällig, von Komilitonen aus der DDR und anderen sozialistischen Ländern des RGW  wurde  mjit voel später bewußt. Von den ersten 100 DM die  mir mein Vater zukommen ließ und ich zum Kurs 1:5 umtauschen ließ in einer Wechselstube  am ZOO kaufte ich mir eine PRACTICA L und fotografierte los.  Für meine großartige Hilfe in Ränderschneiden durfte ich bei der Frau Abresch auch ins Labor und  konnte meine Bilder selber entwickeln. An Filmeentwickeln traute ich mich nicht ran. Jedenfalls waren das schöne  und sorglose Tage  des Kennenlernens in Biesdorf. Helga Müller aus Neustadt an der Orla war   eins der ersten Spatziergängen durch Biesdorfer Herbst.. danach oder dazwischen lernte ich kurz Eva Rohleder aus Pankow kennen, die eine 300% FDJ-lerin war und die  von Eltern auszog um im Heim zu wohnen. Bis zum Arsch  fallenden dichten schwarzen Haare und Augen wie Kohlenstücke  mit Augenbrauen, wie mit Malerkohle hingeschrieben. In der Aula saß ich dann zufällig hinter ihr und zupfte sie an den Haaren, ab und zu. Daran kann ich mich noch erinnern dass wir  in der Pause auf dem Hof saßen auf einer Bank  während andere Voleyball spielten. Wir kamen ins Gespräch. „Ich heiße  Adam – und ich heiße Eva „…“das glaube ich Dir nicht“ –  meinte  sie. „Zeig mal Deinen Studentenausweis – und ich zeige Dir meinen!?“  Wir mussten beide herzlich Lachen, die Anderen um uns auch. “ Na das muss eigentlich klappen !?? “ hörte ich mich frech sagen. Woher ich die Courage  hatte. Ich erkannte mich selber nicht. Eigentlich war ich Schüchternheit, da unerfahren.. Sie senkte den Blick und wurde rot, sie hatte die Eigenschaft zu wissen wann sie rit wurde. Ob das  Liebe oder Verliebtheit war  oder einfach Neugier bei beiden, weiß ich nicht. Mit drei anderen Mitbewohnerinen im Zimmer und im oberen Bett liebe machen… wie sollte das funktionieren. Es war nicht gut dass ich Ausländer bin und auch das ich aus dem nichtsozialistischen Ausland  kam. Jugoslawien gehörte  mal nun nicht zum Ostblock und sie als FDJlerin mit einem  Halbkapitalisten…Vielleicht war das auch der Grund dass die Liebe zwischen Adam und Eva in diesem Falle nicht in Erinnerung blieb, was die Körperlichkeit anbetrifft. Jedenfalls  blieb Eva Rohleder mir als  Beispiel, als Produkt der Ideologisierung in der DDR, die mir erst viel viel später so deutlich und bewußt wurde. Für sie kann ich  100% behaupten dass sie die Uni nicht ohne FDJ Hemd betrat. Was mir auf jeden Fall in Erinnerung an Eva blieb und bleiben wird ist ein Spatziergang im Spätherbst. Nach der Disco brachte ich sie nach Hause nach Pankow. Wir gingen  das Stück von der  U-Bahn Vineta  zu fuß. Wir unterhielten uns über alles Mögliche. Sie wollte wissen was sie sich unter Jugoslawien feststellen soll. Mich wunderte sehr aber störte mich nicht  ihr verzerrtes Bild über mein Land und seine Geschichte.  Sie wußte eben das was sie  wissen sollte als künftige Kandidatin der Partei. Vieles glaubte sie mir einfach nicht weil in das  was man sie  belehrte nicht reinpasste. Irgendwie  kamen wir auch zum Thema MAUER, die ich noch nicht gesehen hatte, obwohl sie am Ostbahnhof  so schön zu sehen war. Ich musste  feststellen und zugeben dass ich über die DDR und ihre Geschichte  übverhaupt nicht wusste, und auch nicht wusste dass ein Teil  von Deutschgland  Russen gehört oder unter Russen sei wo Kommunismuss oder Sozialismus  herrschen soll. Das einzige was ich  damals wusste war dass  es in der DDR gute Sportler in der Leichtatletik und in Boxen gab und dass die auf vielen Olympiaden  meistens vorne lagen. Und ich hatte schon mal gehört dass es in Berlin eine Mauer geben soll. Vom antiimperialistischem Schutzwall hatte ich bis dahin nie ewas gehört. Sie wollte wissen wieseo ich  da so einfach mich in die S-Bahn  setzen kann, nach Friedrichstraße fahren kann und  nach Westberlin nfahren kann. Das zu begreifen und zu verarbeiten war für sie schwer.  Ich stritt wehement ab  dass Jugoslawien zum kapitalistischen Ausland  gezählt wurde. Wir schlenderten so  durch Berliner Strassen.

Was  ich nie vergessen werde ist , dass wir  um eine Ecke bogen und  ich blieb stark beeindruckt stehen. Etwa  höchstens  100 M weiter war die Strasse mit einer hohen Mauer zugebaut, ein Wachturm war da. Sie  schaute mich von der Seite an und genoss meinen Augenaufschlag und mein Staunen und Betretensein. “ Wasist den das !??“ – „Das ist die Mauer“ sagte sie  kurz. Und als ich weiter staunte  fügte sie hinzu: „Da ist für mich die Welt zu Ende“ Eva war traurig und leise geworden. Sie lehnte ihrwen Kopf auf meine Schulter – ich hielt sie fest. „Man kann doch nicht  eine Strasse  einfach zumauern !??“.. währte ich mich, es zu realisieren, das was sie vorhin gesagt hatte, die Welt wäre hier zu Ende. „Hinter der Mauer wohnen zwei meine  Freundinen  die habe ich seit 1961  nie wieder gesehen… und werde sie nie wieder sehen. In jenen wenigen Augenblicken war Eva Rohleder keine FDJ-lerin, war  ein Kind das traurig war dass man in ihre Kindheit diese Mauer reinsetzte. Warum das so sein musste, hat man ihr dann lange genug in der Schule und an der Uni erklärt, bis sie  die Mauer angefangen hatte als einen Schutzwall zu sehen und die  jenseits der Mauer als Kapitalisten, Imperialisten, bösen Feinde der DDR fast hassen musste.

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mit Bleistift: DAS SIND DIE ERSTEN NAMENLOSEN – ICH HABE DIR BOTSCAFTER ANGESAGT, UND DAS KOMMT NOCH!*

Adam, ich habe denen geschworen, mich zu rächen;Ich werde mich auch für Dich miträchen, und Du wirst hier ein Zeichen bekommen !

„Adam, ich habe denen geschworen, mich zu rächen – ich werde mich auch für Dich miträchen, und Du wirst hier ein Zeichen bekommen !“ sagte der Fernando aus Mosambique. googeln nach : „Wir haben Spuren hinterlassen“ Hrsg: Matthias Voß

An sein Gesicht oder Statur kann ich mich nicht mehr erinnern, auch seinen Namen musste ich erst bei Ilija Jovanovski erfragen.Familienname fehlte  Ilia auch schon, aber die waren damals auch nicht so wichtig unter Gefangenen. Wir standen beide  an zwei Wickelmaschinen und wickelten die kleinen Spulen für Rs-4 für EAW Treptow. Wir hatten  genug Zeit uns auszutauschen, und wir tauschten uns aus. Wie lange  wir zusammen gearbeitet haben müsste ich versuchen aus der Gefangenenakte zu rekonstruieren.

An einem solchen Arbeitstag – es muss im September 1983 gewesen sein, fiel mir ein Stück aus der Hand, ich bückte mich danach und schlug mit dem Kopf über der linken Schläfe gegen die Spitze der Wickelmaschine, hob das Stück auf, spannte es ein und wickelte weiter, als wäre nichts geschehen. Ich wickelte mit so weit herabgesetzter wahrnehmung und so weit fortgeschrittener Gefühllosigkeit im Körper dass ich die Verletzung gar nicht  wahrgenommen hatte. Erst als der Fernando mit weit aufgerissenen Augen an mich heransprang und meine Maschine ausschaltete, merkte ich  dass über meine Jacke  Blut heruntertropfte.“Adam was ist los!??“ Ich griff an den Kopfv und  schaute auf die Hand, die voll Blut war….Die Wunde konnte ich nur mit den Fingern abtasten, Schmerzgefühl ? Fehlanzeige…Fernando eilte zum Zivilmeister, Hilfe zu holen.

Fernando  war  zur Ausbildung aus Mosambique  in die DDR gekommen, es sollen einige Tausend gewesen sein. Mosambique  schuldete der DDR 300 Mio US$ – wofür? – und musste  Teil davon abarbeiten. Und die DDR  und die STASI mischten sich überall, auch im Mosambique ein. So kam Fernando nach Zschopau in das MZ Motorradwerk und ging dort in die Lehre, die er erfolgreich auch beendet hatte. Nach drei Jahren  hatte er sein Facharbeiterdiplom erlangt und  durfte (mußte) noch ein weiteres Jahr in der Produktion richtig arbeiten. Ob er volles Lohn bekam, oder  ihm schon ein Teil abgezogen hatte weiß ich nicht. In Mosambique  herrschte  Bürgerkrieg, die Sicherheitslage war nicht die beste. Er lernte  sehr schnell und sprach sehr gut Deutsch. Nach meiner Frage: „Wie lange musst Du noch machen?“ kam zwangsläufig die Frage :“Weswegen bist Du hier!?“ Und Fernando erzählte mir seine Geschichte.  Vorab:er war auch Ersttäter,  jedenfalls in der DDR. In Zschopau im Motorradwerk ging alles seinen sozialistischen Gang, man brauchte  in der DDR viele Arbeitskräfte, dafür waren auch Menschen mit anderer Hautfarbe auch gut genug, sie waren fleißig und lerngierig, lernten schnell. Eines Tages in der Mittagspause in der Werkkantine, gut gelaunt ulkte man ein wenig rum in der Schlange beim Essenfassen. „Ich hatte auch niemand dabei angerempelt oder mich vorgedrängelt, jedenfalls rief das Mädchen an der Kasse vor dem vollen Saal : Nigger hör auf zu drängeln !!!“ Als ich an der Kasse  dran war fasste ich sie  mit dem Daumen und Zeigefingerleicht an die Kinnspitze  und hob ihren Kopf hoch um ihr in die Augen zu sehen. Weißt Du was Du da soeben gerufen hast !??, Adam mehr war es nicht. Ich ging zu meinem Platz setzte mich hin und fimg an zu essen. Als ich fertig war und mein Tableau zurückbringen wollte  stürmten Polizisten in ihren grünen Uniformen, packten mich unsanft und führten mich aus dem Saal  nach Außen wo zwei LADAS standen…“

„Im Schnellverfahren bekam ich 6 Monate, ich wußte nicht wofür, ein Urteil habe ich nicht gesehen, und so kam ich  ins Gefängnis und hier bin ich.“ erzählte  mir Fernando beim Wickeln oder während der Pause. Er konnte die Strafe nicht begreifen und nicht akzeptieren, protestierte, wurde lauter oder fiel unangenehm auf. Für Rohnes Schläger im Haus 6 war das ein gefundenes Fressen.  Eine Verfügung für Gewaltanwendung bekam man  auch später vom Oberstleutnant Neidhardt ausgestellt der immer mit I.A. unterschrieb. Das muss Im Auftrag des MfS geheißen haben, wenn er selber nicht ein Verbindungsoffizier war. Und für Gewaltanwendung mit Schlagstock   gab es Sondervergütung, Prämie für Sondereinsatz. Und bei diesem Sondereinsatz  musste man sich besonders einsetzen und Rasierklinge;Rotfuchs; Pferdekopf und Blondi, genant auch Babyarsch droschen zu was das Zeug hält. „Sie haben in mir meine Seele getötet, Adam!“ Das Dreschen lief immer in einer der Arrestzellen oder Absonderungszellen im Haus 3 in der „Verbotenen Zone“Als er dann sagte :“Ich habe  mir geschworen  mich zu rächen, Adam – ich werde mich auch fürDich miträchen, und Du wirst HIER ein Zeichen bekommen!“ Für den ersten Teil des Satzes  hatte ich verständnis und zweifelte  es nicht an. Was mich anbetrifft schmunzelte ich und ließ es unkommentiert. Wie stark seine Gründe gewesen sein mussten, habe ich erst  sechs Monate später begriffen, als  die Genannten im März 1984  auf mich eintraten, eindroschen und wahllos einprügelten in der Arrestzelle 038 im Keller des Haus 6, gegenüber dem Duschraum. Ich lag dabei  an Händen und Füßen gefesselt, total unbeweglich…bekam Rasierklinges Knüppel zu fassen. Er stand unter Adrenalin, zitterte als ob er  an die Steckdose angesclossen wäre.

Sie brachten mich in wein Behandlungsraum im Haus 6 und dort wartete  Oberstleutnant Dr. Zels, der Anstaltsarzt und ChA des MED-Punktes der StVE Berlin Rummelsburg, der ( als IMS „Nagel“ ) meine „lückenlose medizinische Behandlung“ seit 1.12.1983 befehligte. Was STASI oder IMS bedeutet wusste ich damals natürlich nicht. Er versorgte die Platzwunde, desinfizierte die mit Jod und staunte als ich keine Zuckung von mir gab dabei. Ich spürte  nichts mehr, auch die Reflekxe waren  fast tot. “ Sie müssen  ins Haftkrankenhaus nach Leipzig Meusdorf !“ – „Ich lehne das ab!!!“ … „EURE  medizinische Hilfe lehne ich ab.!“…Unvergesslich bleibt füer mich dann die zweite Begegnung mit einem OKS STASI-Mann. Aus dem Behandlungsraum  führte man mich den Flur entlang und  ich blieb vor einer Tür linkerhand stehen, während mir der Bulle die Tür öffnete. Im Zimmer stand  einer im Zivil, das muss ein STASI-Mann gewesen sein oder war es einer der Staatsanwälte, die sich rührend um meinen Gesundheitszustand und für meinen „eigentlichen Gesundheitszustand“ kümmerten, wie ich erst 2014 aus der Gerichtsakte des Stadtgerichtes Mitte aus dem Jahre 1983 entnehmen konnte ich weiß es nicht. Ich musste mit dieser Symptomatik nach der zweiten, Gewaltnotoperation  am 27.7.1983 in Berlin Buch, aus Berlin verschwinden. IMS“Nagel“ muss auch weitere Symptome als Folgen der Sphinktereinkerbung erwartet haben, und das durften die Wessis und die Jugo´s auf keinen Fall mitbekommen. Sie zerrten mich am nächsten Morgen schon aus dem Schlafsaal um 3.30 während die anderen noch schgliefen. Ich lernte dabei die Wirkung von gleich zwei Knebelketten. Splitterfasernackt stand ich breitbeinig auf dem Flur mit „Hände an die Wand“ Obermeister Rohne führte das Regiment an. Die ganze Schicht im Haus 6  war angetreten, es war wie eine Vorführung. Lehrstunde. Er zog mir die Arschbacken auseinander – könnte was in meinem Arsch was drin sein was die Staatssicherheit der DDR gefährden könnte !???… damals noich nivcht. Er  ging mir mit den Fingern durch die Haare. „Umdrehen!“ ich wurde  von der Wand gelöst und umgedreht. „Mund auf!!!“… ich machte den Mund nicht auf.  Passiver Widerstand gegen Staatsgewalt. Daswar die Gelegenheit wo ich ihm so schön ins Gesicht hätte spucken können. Zu jenem Zeitpunkt war ich noch „vorbildlicher SG „- Novize, so zu sagen.

Als  ein Jahr  und mehr, später am 8.12.1984 Rohne  auf mein Klingeln in das Haus 3 herbeieilte, hielt ich dieses Zeitungsschnippsel in der Hand. „Rohne  gehe zum Oberst Schmidt-Bock und sage ihm dass Major Lauks ihn sprechen will“ Er versuchte was loszustammeln, ich spuckte ihm durch die Gitter voll ins Gesicht.  „Spute Dich !!!“ Rohne wischte mit dem Ärmel die Spucke weg und eilte davon. Es dauerte  eine halbe Stunde oder eine Stunde als ich  das Schließen an der „Verbotenen Zone“ hörte. Zu viert kamen sie runter, mit gezuckten Knüppeln. Ich wurde  nicht abgeführt sondern wurde ich  eskortiert; zwei vorne zwei hinten. Den Schmidt – Bock oder LDH – Leiter des Hauses hatte ich nicht das Vergnügen vorher kennenzulwernen. Als ich den Raum betrat staunte ich nicht schlecht als ich  rechterhand am Tisch Oberstleutnant Dr. Zels  sitzen sah. Links in der Ecke sah ich einen älteren dicklichen Mann sitzen mit Schulterklappen eines Obersts, er säuberte, fummelte an seiner Brille. Jedwede medizinische Behandlung hatte ich schriftlich am 9.4.1984 abgelehnt, und wunderte mich was der Zels da soll.  Er saß da  nicht als Arzt sondern als IMS „Nagel“ -inoffizielle Mitarbeit Sicherheit des MfS. Das werde ich erst jahre später erfahren, lange bevor ich 2014 seine IMS Akte in die Hände bekam, eigentlich seine  IM B-Akte, die 1991 neu erfasst sein sollte.  Nach der Durchsicht wusste ich dass „neu erfasst“ in der BStU Sprache „gesäubert“ heißt.

Ich trat an Zels Tisch heran, legte ihm die Überschrift aus dem ND auf den Tisch ( den Zusatz mit Bleistift hatte ich später dazugeschrieben, als ich meinen 2. Hungerstreik ankündigte und begründete) und zurück qweivchend, auf den Sicherheitsabstand von 3 Metern fügte ich eiskalt hinzu:“ Oberstleutnant Eure STASI-Jungs haben offensichtlich ein Problem“ oder so was Ähnliches kam heraus.  Zels fing irgendwasan zu stammeln, „Ja  ihr habt seit zwei Jahren einen Major des KOS ( Militärischen Abschirmdienstes Jugoslawiens)  am Wickel, der für die Absicherung der Botschaftsangehörigen zuständig war. Sein Blick haftete auf dem Zettel :“Meinen Sie  dass…!??“ – Ich meine gar nicht, fest steht dass er geschworen/versprochen hatte sich auch  mich mitzurächen, die Zahl 7 die ich Mielke versprochen hatte ( 25.8.1984) stimmt- es ist nur die Frage ob DAS das Zeichen ist das er mir  versprochen hatte HIER zu bekommen. Daraufhin trat ich an den Tisch herab und nahm ihm den Zettel aus der Hand. Ich wich drei vier Schritte zurück, schlug die Fersen zackig zusammen: „Das Gespräch ist beendet – Major Lauks meldet sich ab !“ Oberstleutnant Zels schaute zum Oberst Schmidt – Bock rüber, der ohne Text geblieben war. Einen Major  eines befreundeten Landes hatten sie noch nicht den Folterknechten vorgegworfen gehabt. Jetzt auch nicht. Denn ich bin als Stubenschreiber 1975 entlassen worden aus  JNA. Aber  da entstand Klärungsbedarf. Und das war auch der wahre Grund für meinen theaterreifen Auftritt gewesen. Diese Falschinformation musste überprüft werden! Und das musste jemand machen, und jemand machte das auch. Drei Wochen später etwa  bekam ich  10 Tage Arrest aufgebrummt : wegen Verleumdung der jugoslawiachen Staatsorgane und Irreführung der DDR Organe, oder so ähnlich.

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DER ANFANG VOM ENDE  des Adam Lauks – Sapere aude!

Bad Reichenhall 25.3.81 Einreise  aus  Österreich nach Deutschland

Bad Reichenhall 25.3.81
Einreise aus Österreich nach Deutschland

Weder Mijo Rados noch Ljubomir Jovanovski hatte ich persönlich gekannt. Weil  bei der Einreise nicht deklariert wurden beschlagnahmte  der BRD Zolöl 3.500 Uhren und 5.000 DM - Strafbefehl von 7.000 DM erhielt Toni irgendwann und ließ ihn unbeachtet.

Weder Mijo Rados noch Ljubomir Jovanovski hatte ich persönlich gekannt.
Weil bei der Einreise nicht deklariert wurden beschlagnahmte der BRD Zolöl 3.500 Uhren und 5.000 DM – Strafbefehl von 7.000 DM erhielt Toni irgendwann und ließ ihn unbeachtet, saß ihn später in der BRD ab.

Der Verlust beim Einstieg kündigte meinen Untergang an, meine Liquidierung, meine Zersetzung: war der Mord vom Anfang an eingeplant !??…Mitte März 1981 war es, als mir mein Bruder die 1979 von den  für die Eröffnung seinerGaststätte in Villingen geborgten 12.000 DM die letzten 7000 DM zurückgab. Am Montag erschien bei mir im Büro der Repräsentanz von Ljubljanska Banka in der DDR, in der Warschauer Strasse Nr.8, nahe Frankkfurter Tor Zivko Veselinovski. Ich bin mir nicht sicher ob er schon damals in Begleitung von Niko Sandro und Mijo rados war. Ich weiß auch nicht ob ich für ihn ein Konto bei einer unserer  Filialen eröffnet/eingerichtet hatte, bei einer meiner Dienstreisen nach Leipzig. Er wollte auch kein Geld nach Jugoslawien überweisen lassen. Grund seines Besuches war ein anderer. Während meiner Dienstreisen nach Leipzig besuchte ich die Bauarbeiter am in Angriff genommennen Interhotel „Merkur“, wo manchmal bis zu 150 Bauarbeiter am bauen und betonieren waren. Ich hatte mich dort beim Bauleiter Galic angemeldet und der hatte sogar persönlich  mich bei seinen Arbeitern  vorgestellt und mir den Kontakt ermöglicht.  Ljubljanska Banka war in Jugoslawien die erste die den Bereich Spaaren intensiviert hatte durch direkte Werbung-postalisch wurde Einwurfwerbung  betrieben und weil in den 60 Jahren viele von Deutschen Arbeitsämter abgeworben wurden und  ins Ausland gingen, unter anderem auch  mit halfen Deutschland aufzubauen, eröffnete die Ljubljanska banka europaweit ihre Vertretungen und Repräsentanzen um eben die Gastarbeiter  für sich zu werben. Zu diesem Zqwecke wurde soger eine  Gemeintschaftsbank in Frankfurt am Main LHB gegründet.  Dadurch hatte jeder jugoslawische Arbeiter die Möglichkeit  das Ersparte  auf sein in seinem Wohnort in Jugoslawien oder Kreisstadt ( von mir) eingerichtetes Konto das Geld aus  Westdeutschland per Zahlkarte auf der Post einzuzahlen und zu überweisen zu  heute unvorstellbarem Gebühr von 1 DM. Bei meinen Besuchen auf den Baustellen in der DDR und  später in der CSSR händigte ich bei den Besuchen  in den Wohnunterlünften unterschiedlichster Art das Werbematerial, unter anderem war auch immer auch ein Block von Einzahlscheinen der LHB-Frankfurt dabei. Meine Tätigkeit in der Vertretung der Bank in Berlin für den Bereich Sparen war nur die Hälfte meiner Verpflichtungen.  Wir waren  vom Dezember 1972 bis 1981 eine zwei Mann Vertretung . Mein Direktor  Hranz Slapnik und ich waren beim MfAA der DDR akreditiert und waren dadurch im Besitz dwer grünen Klappkarten die einen  halb-diplomatischen Status garantierte. Wir waren anfänglich von Zollkontrollen befreit. Es reichte aus  die aufgeklappte Karte dem Zöllner am Check-Point-Charlie durch runtergelassene Scheibe entgegen zu reichen oder aufzuklappen. Man wurde fast salutierend vom Grenzer gegrüßt und freundlich durchgewunken. Süäter, nach dem  einige Kinder von den Repräsentanten anderer Vertretungen, die auch im Besitz der Karte warwen, die zum Zwecke der Schleusung mißbrauchten, wurden die Karten durch den Botschafter Jovic eingezogen und  dem Ministerium für Aussenhandel zurückgegeben. Das warverst 1978/1979. Seit dem hatte weder ich noch andere Vertreter einen bevorrechteten oder halbdiplomatischen Status mehr. Wir alle unterlagen der Zollkontrolle, die tieferoder oberflächlicher sein konnte.

Durch meine Tätigkeit für Bereich Sparen war ich manchmal zwei mal in der Woche unterwegs.Am Anfang war ich mit der Bahn unterwegs. Großbaustellen Dresden, Thale, Schwedt, Leuna, Buna, Meerane, Eisenhüttenstadt, Schwarzheide waren dieb Ziele.Ganz am Anfang 1976 wurde ich  durch den Kollegen aus Westberlin, Herrn Perasevic Slobodan eingearbeitet, angelernt oder wie die STASI das sagte instruiert. Ljubljanska banka hatte  auch im Westberlin eine Vertretung , die wie ich später erfahren  hatte auf den Namen des Herrn Perasevic bei den Westberliner Behörden angemeldet war und als seine Privatbank geführt wurde. Aus Montenegro stammend war Herr Perasevic vorausschauend. Dadurch konnte er nicht im 2-4 jährigen Turnus  nicht abgelöst werden. Natürlich bekam ich bei diesen Einarbeitungsreisen mit dasser auch  DM in M DDR dabei unter den jugoslawischen Arbeitern getauscht hatte zum Kurs 1DM für 5 M DDR. Ich kannte den Umtauschkurs  in den Wechselstuben im WB und erkannte die Möglichkeit sofort die Möglichkeit die M DDR gewinnbringend zum Kurs 1 : 4,5 oder drunter zurükzutauschen. Bei seinen Reisen in all den Jahren zuvor hatte er viele Konten eingerichtet und der Name Ljzbljanska banka hatte  guten, oder den besten Ruf und so waren überall uns  die Türen geöffnet. Auch ich hatte DM  für eigenen Bedarf getauscht am Anfang, für den täglichen häuslichen Gebrauch. Später gab mir mein Direktor auch  1000 – 2 000 DM mit, sein Wunsch war mir ein Befehl und ich kam von der Dienstreise mit M DDR. Er redete sich damit aus, dass er nicht nach WB in die Wechselstube fahren muss, dabei hatte sich um ausgerechnet den Kursunterschied gehandelt. Ich weiß nicht mehr ob ich  ihm dabei den ganzen Kursunterschied  überlassen hatte,oder hatte mir auch davon was zurückgehalten. Es istvschon so lange her. Ausserdem war das Geldtauschen selbstverständlichste Sache der Welt und somit blieben die Einzelheiten oder sogar getauschten Beträge nicht in Erinnerung. Damit will ich  den Schäuble nicht entschuldigen wenn er sagt dass er sich an entgegenommenen Briefumschlag mit 100.000 DM nicht mehr erinnern kann. Am 13 September 1977 meldete ich mich  in der Fahrschule MILA-Strasse an und im März /April 1978 bestandich  im zweiten Anlauf die Fahrprüfung, und somit hatte ich den zweiten DDR Ausweis in meiner Brieftasche. Den VOLVO 244 L hatte ich  meinem Direktor  1977  abgekauft, bevor ich das Fahrerlaubnis  hatte.

Es  soll keine Schutzbehauptung sein, wenn ich schreibe, dass der inoffizieller Geldtausch von keinem der ausländischen Vertretern oder Diplomaten oder Tausenden von Arbeitern als  Verstoß oder Vergehen gegen das Devisengesetz gesehen hatte. Natürlich wusste man dass es einen offiziellen Umtauschkurs in der Staatsbank der DDR  gab der  bei 1:1 lag, und dass man zwar 1 DM für 1 M DDR tauschen konnte, aber nicht 1 M DDR in 1 DM. Dafür musste man nicht Mitarbeiter einer Bankverztretung sein. Ausch das Finanzministerium wusste das samt allen darin arbeitenden STASIS. Man hat das wissentlich geduldet und niemand von jugoslawischen Diplomaten oder Vertreter der Wirtschaftsorganisationen hatte jemals  eine DM in eine M DDR offiziel in der DABA AG ( Deutsche Aussenhandelsbank AG ) umgetauscht. Und NIEMAND unter Jugoslawen und anderen Ausländern hatte sich Gedanken darüber gemacht dass er beim Schwarztausch der Wirtschaft der DDR einen Schaden damit zufügt, schon gar nicht darüber wie groß der Schaden war der dadurch entstand. NIEMALS wurde jemand wegen Verstoß oder sogar wegen dem Verbrechen gegen das Devisengesetz bestraft oder verurteilt. Natürlich wussten alle meine Kollegen dass man die M DDR nach westberlin ausführen oder mit einführen darf. Man wusste auzch dass man die mitgeführten Geldbeträge oder Währungen  in die Zollerklärung einzutragen hat, bei der Einreise oder Ausreise. Es existierten  Begriffe Devisenausländer und Deviseninländer die so genau niemand erklären konnte. Ich glaube selbst die Nachfolgerin von  erschossenem Minister für Finanzen Böhme, Frau Dr. Hertha König wußte das  nicht mit 100 % genauigkeit. Wenn Ivan Vasilevski dem Konsul Zivaljevic Radomir dann 500.000 M DDR in der Botschaft in der Albrechtstraße  zum Umtausch in Kommission gibt, war das nichts Unübliches. Nach paar Tagen war das Geld umgetauscht in DM und  Herr Zivaljevic konnte Herrn Vasilevski den DM Betrag  entweder übergeben oder nach WB bringen und dort ein Teil für die nächste Uhrenbestellung  abgeben und den anderen Teil per Zahlkarte der LHB Frankfurz am Postamt einzahlen auf das Konto des Herrn Vasilevski das ich ihm in Skopje eingerichtet hatte. Natürlich hatte auch die Jugoslawische Botschaft viele Dienstreisende die Herr Konsul und seine Kollegen  in der Botschaft zu betreuuen hatten. Das Betreuen bestand auch darin  die Dienstreisenden mit  der NJationalwährung zu versorgen, auszustatten, ihre mitgebrachten harten Devisen in M DDR umzutauschen. Und das taten dann die Botschaftsangehörigen sehr gerne, natürlich zu einem Kurs der weit unter dem Kurs  der Wechsellstube am ZOO oder im Europacenter oder bei RUBIS galt. Der Zuständige für Geldumtausch oder Versorgung mit DDR Mark war der Schwiegersohn des Pförtners dessen Tochter  bei mir auf der Etage gearbeitet hatte  für die Vertretung von MAKOTEKS. Einmal hatte mein Direktor unerwarteten Besuch aus Jugoslawien gehabt und brauchte 1000-200 DM in DDR. Die Tochter des Pförtners fuhr mich in ihre Wohnung. Als  wir das Wohnzimmer betraten lag auf  dem großen viereckigen Tisch lose DDR Geld in einer Menge die  ich vorher und nachher noch nie gesehen hatte. Auch spöäter als ich im März 1981 in Kontakt mit Quarzuhrenhändlern kam nicht. Wir brauchten  fast eine Stunde bis wir die 9.000 M DDR in 100 M DDR-Scheinen  zusammengesucht hatten.

So war  für mich auch als späteren Kurierfahrer bweim nichtgenehmigten Handel mit Quarzuhren aus dem Westen selbstverständlichste Sache der Welt die  M DDR Beträge in Westgeld umzutauschen Wenn ich es nicht  binnen kurzer Zeit geschafft hatte, hatte ich den Freund von mir und Gojko Mitic, den Fahrer des jugoslawischen Botschafter Nikola K. gebeten und er nahm mich mit  in seinem Diplomatenfahrzeug nach WB mit. Der Umtausch in der Wechselstube  im Europacenter dauerte nur so lange bis die Scheine durch die Zählmaschiene durchfielen, und schon bekam ich 45.000 DMvor mir ausgebreitetunsd überreicht. Das war das Geld das ich von Jozo Mkulic und Injac übernommen hatte, und das ich an jenem Abend mit meinem Zimmerkollegen OO nach der Rückreise aus Leipzig in unserer Wohnung sortiert und zusammengezählt hatte. Man wird sich fragen wozu  wurde so viel DDR Geld gebraucht, wo  es  sonst nichts zum kaufen gegeben haben soll. Warum war das DDR Geld unter den Ausländern so begehrt. Die Druckpresse der Münze und der Staatsbank der DDR muss rund um die Uhr gedruckt haben um den Bedarf an Ostgeld M DDR abzudecken, das bar im Umlauf war. Die Ersparnisse der DDR Bürger auf ihren Konten erreichten  1978 41 Mrd  M DDR !? Das resultierte einmal aus niedrigen  Mieten und Lebenshaltungskosten, und vor allem  aus Mangel an Konsum und Luxusgütern im Binnenhandel der DDR. Die DDR Werktätigen waren praktisch zum Sparen wegen Mangel verurteilt, ja dazu gezwungen. Für die DDR-Dienstreisende oder jugoslawische ( und nicht nur) Diplomaten und Wirtschaftsvertreter war Berlin als Arbeitsplatz attractiver als ein Arbeitsplatz in einer Vertretung im Westen, und das trotz der verhältnismäßig niedrigeren Löhnen. Wieso das den? Da ist  keine logik drin, trotz der  weitaus niedrigeren  Lebenskosten im Osten !? Wo lagen die Gründe für die Attraktivität eine Auslandjobs in der DDR? Ich werde das jetzt nach 25 Jahren endlich erklären oder lüften, für die an einer wahren Geschichtsaufarbeitung interessiert sind.

Alle Diplomaten und ausländische Wirtschaftsvertreter  ( JUGOBIRO – Herman-Mathern-Str. 40) waren  durch das Dienstleistungsamt für Auslandsvertretungen und Diplomaten mit hochwertigen Wohnungen versorgt.  Für eine  Wohnung in der Rudolf Seffert Strasse in Lichtenberg  oder  am Leninplatz oder in Pankow musste  ein Ausländer oder Jugoslawe  das 34.5 oder 5 fache  der  entaprechenden DDR Miete zahlen, bzw. überweisen…. aber… Der  nicht zu unterschätzende Aussenhandel zwischen Jugoslawien und der DDR war ständig am wachsen und der darausentstehende Zahlungsverkehr wurde nicht in einer konvertirbaren Währung abgewickelt. Man hat sich auf einen Verechnungsdollar geeinigt, den man auch Clearing Dollar nannte und sein Wert bewegte sich im Bezug zu M DDR nach dem  offizielen Kurs zum US$. Anfänglich waren die Kurslisten täglich aktuallisiert, in meinerZeit dann alle 14 Tage.  Das heißt die Nationalbank Jugoslawiens und die Staatsbank der DDR hatten Konten in Clearing Dollar bei sich angelegt, die  von commerziellen Banken in Jugoslawien und  von der DABA AG in Anspruch genommen werden  konnten um den Warenaustausch zu ermöglichen. So wurden für die Botschaften beider Länder und ihre Wirtschaftsvertretungen  die Möglichkeiten geschaffen  ihre Mitarbeiter zu bezahlen. Dafür  eröffnete Ljubljanska banka-Repräsentanz in der DDR ein Konto bei der Deutschen Aussenhandelsbank in der Behrenstrasse, auf das  die Zentrale aus Ljubljana nach bedarf die jährlich geplanten Mittel über die Staatsbank anwies.  Auch der Direktor der Vertretung öffnete ein Konto in Clearing Dollar worauf dann  vom Konto der Repräsentanz sein Monatslohn oder abgerechneten Dienstreiseauslagen überwiesen wurde.Von diesem konto wurden dann auch Telefonkosten und Mietskosten für die Räume der Vertretung überwiesen, nach dem gültigen Tageskurs. Schon im Januar 1976 übertrug der Direktor Slapnik die Führung der Buchhaltung auf mich. Bei der Abitur  hatte ich mit dem Fach Matematik so meine Probleme… aber die Buchhaltung für die Vertretung begriff ich sofort, und  erkannte  auch die Möglichkeiten die für jeden  da waren. Eine offizielle Möglichkeit der Bereicherung auf Kosten der DDR , von der ALLE Jugoslawien gebrauch gemacht hatten, bis vermutlich auf meinen Chef. Sie haben diese  Möglichkeiten auch alle  genutzt,- ich auch, bis auf meinen Direktor F. Sölapnik. Wie das ging !?

In der Herman Mathern Strasse 46  waren im JÜGOBYRO die Vertreter bis an die vierzig jugoslawische Firmen untergebracht. Die größte Vertretung war die des Belgrader GENERALEXPORTS in der ersten Etage; fast genau so groß die  von INTERIMPEX Skopje im Erdgeschoß. Obwohl der Direktor der Vertretung von GENEX Herr Neca Drakulic auch einen Buchhalter hatte, führte er persönlich die Buchhaltung der Vertretung. Durch seine Töchter  wurde ich  in die Familie eingeführt und er wurde zu meinem Gönner und Beschützer. Er war auch der Jenige der mich dem Direktor Slapnik empfohlen hatte, als dieser  die Repräsentanz 1975  eröffnen wollte, ohne ein Wort Deutsch sprechen zu können-. Auch die jugoslavische BdKJ machte alles möglich.

Man hatte  ergo die Möglichkeit die Mietskosten, die  in M DDR zu zahlen waren,  monatlich per Überweisungsauftrag bei der DABA zu begleichen, oder aber auch in der Sparkasse oder Staatsbank per Einzahlschein  auf das Konto des Dienstleistungsamtes für aüsländische Vertretungen zu überweisen. Und das Letztere  tat  Herr Drakulic auch. Generalexport hatte monatlich Rechnungen für Fernschreiber und Telefon an die 10.000 M DDR die der Direktor auch  erst aus eigener Tasche  einzahlte. Daraufhin  verrechnete er den Betrag  von der Kopie des Einzahlungsbeleg  zum Tageskurs M DDR zu US$ dem der Clearing $ gleichgesetzt wurde und so hatte man für 10.000 M DDR 1975 zum Kurs  1 : 2.46206 einen Betrag von 4.061,63 Clearing $ den man dann entweder auf das Privatkonto des Direktors das auch bei der DABA AG in Clearing $ geführt wurde von der Vertretungskonto zu überweisen.  Dort eingegangene Clearing Beträge  konnte mann dann ganz offiziell auf sein eigenes Konto in Jugoslawien überweisen der dort  auch bei einer Commerziellen Bank geführt wurde auch in Clearing $, oder man ließ sich einen Tscheck in Clearing $ ausstellen den man dann  in Jugoslawien auf das eigene Konto gut schreiben ließ.  Man konnte  den errechneten Clearing $ Betrag auch gleich aöls Tscheck von dem Konto der Vertretung ausstellen lassen. Für die 10.000 M DDR hatte Herr Drakulic schwarz 2000 DM  umtauschen müssen, entweder in Berlin Ost, oder  (ungünstiger) in Westberlin zum Kura 1:5. Diese Milchmädchenrechnung besagt uns dass Herr Drakulic nun  an der Begleichung  der Telefonkosten  seiner Vertretung praktisch für 2.000 DM auf  seinem Konto, das ich ihm bei der Belgrader Filiale der Ljubljanska Banka eingerichtet hatte, den gegenwert von 10.000 DM  in  Clearing Dollar gut geschrieben. Die Clearing Dollar wurden in Jugoslawien in der Nationalwährung  – Dinar ausgezahlt. Daraufhin konnte man die Dinar auch auf dem Schwarzmarkt  in DM oder US$ eintauschen. So gerechnet waren es  8.000 DM die Herr Drakulic nur bei der monatlichen Rechnung für Telefonkosten vwerdienen konnte und verdient hatte. Dazu kommt noch auch die Miete für die Wohnungen der 6-8 Angestellten die Generalexport  übernahm; auch Ljubljanska banka tat es. Und dazu kamen auch die Ausgaben  zu Repräsentanzzwecken. Alle Rechnungen, bei den Geschäftsessen,Reiseunkosten  bei Hotelübernachtung, alles konnte  man auf diese Weise begleichen oder wie das im Bankjargon heißt liquidieren. Apropos Dienstreisen, wir hatten auch eine Kilometerpauschale von 20 oder 30 Cent pro gefahrenen Kilometer. Für die  die DDR war diese Art von Begleichung der anfallenden Kosten einer Repräsentanz völlig übereinstimmend mit dem Devisengesetz und Buchhaltung der DDR.

Und dazu kommt dass so geführt die Buchhaltung  der Repräsentanz auch der Gesetzmäßigkeit der Buchhaltung der Firma oder der Bank völlig conform war und bei jeder Prüfung der internen Kontrolle unbeanstandet blieb. Zu erwähnen ist dass man  für die privat eingerichteten Konnten in Clearing $ bei der DABA AG auch ein Checkheft erhielt, mit blauen Blättern, im Unterschied zu den grünlichen der Sparkasse. Das widerum bietete  auch die Möglichkeit der Bareinzahlungen über die Sparkasse in unbegränzten Beträgen, wovon man auch gerne Gebrauch gemacht hatte. Wofür? Das Reisebüro der DDR verlangte von Jugoslawen  die Bezahlung der Flugtickets mit diesem blauenscheck. Dies  gab  dem Reisebüro die Illusion dass die Flugtickets mit Clearing $ bezahlt wurden und die betrachtete das Finanzministerium als Deviese., dabei waren es die eingezahlte  auf dem Schwarzmarkt umgetauschte DDR M. DESHALB war ein Job im RGW Bereich  für einen Mitarbeizter lukrativer als im Westen. DAS funktionierte SO seit der Herstellung der diplomatischen und Handelsbeziehungen DDR – Jugoslawien- 1949.

Bis  in die späten achziger Jahren funktionierte das  so reibungslos zur Zufriedenheit aller Beteiligten, sowohl der Staatsbanken, als auch der Reüräsentanzen und vor allem der Mitarbeiter aller jugoslawischen Wirtschaftsverztretungen. Das war nur möglich bei der Inkompetenz im Finanzsystem der DDR. JEDER konnte das was da zum Nachteil der DDR ablief nach 5 Minuten schnallen; auch die  Schalterbeamten der DDR Sparkasse oder DABA AG. Aber  bis zu den späten achzigern wagte sivch keiner diese  Angelegenheit unter die Lupe zu nehmen, so das man fast den Eindruck gewinnt dass die DDR  das wissentlich tolleriert hatte und über den Schwarzumtausch  sehr wohl bescheid wusste. Dass  vor allen Dingen  Bänker in der STAATSBANK der DDR  sich nicht wagten gegenüber Ministerium für Finanzen ihre Bedenken wegen dieser Regelung vorzutragen ist nur durch das System der Subordination, sowohl parteilichen als auch beruflichen zu erklären. WER sollte sich  ewagen  den Minister für Finanzen auf diese Versäumnis  und dwen daraus entstandenen Schaden hinzuweisen, wodurch er das System in Zweifel gestellt hätte. Auch Präsident der DABA AG Dr. Werner Polze  schwieg sich aus, Finanzminister Böhme änderte nichts daran. Und als die Nachfolgerin des  (selbst)erschossenen Ministers Genössin Frau Dr. Hertha König  das   zum Nachteiöl der  Jugolsawischen Vertreter reformierte in dem sie die Möglichkeit des Retransfaires  von Privatkonten oder Scheckabhebung sperrte, wurde sie  in zwei Anläufen von dem damaligen Direktor des JUGOBÜROS  Herr Milivoje Stekovic einfach korrumpiert.

Kann sein dass man  im Ministerium für Finanzen jahrzehnte gebraucht hatte um zu begreifen dass für  die Ausgaben der Repräsentanzen an die DABA AG über Jugoslawische Staatsbank jährlich überwisesenen Clearing Dollar Beträge größtenteils auf die Privatkonten der Repräsentanten zurückflossen, per Scheck oder per Anweisung, und das alle anfallende Unkosten in M DDR trotzdem bezahlt wurden !?? Und dafür ausgegebenen DDR Mark waren alle schwarz getauscht. Wenn es nicht das Unwissen der Beamten gewesen sein soll, dann muss die Erklärung  sein dass die DDR das wissentlich in Kauf nahm, es tolerierte, nicht ahndete und erst mich  wegen Geldtausch  wegen Verletzung des Zollgesetzes zur Verantwortung zog, als Ersten und Einzigen seit  dem Bestehen der zwischenstaatlichen Beziehungen DDR-SFRJ. Jedenfalls werde ich 1m 19.5.1982 der erste  Vertreter  einer Jugoslawischen Wirtschaftsorganisation sein den die STASI verhaftet und verurteilt hatte wegen Geldtausch zu inoffiziellem Kurs  M DDR zu DM/DBB, wie das offiziell hieß, und nichtgenehmigten Ambulanten Handel mit Quarzuhren aus dem Westen. Da es sich um den massiven Angriff gegen DDR Außenhandel und das Finanzsystem der DDR gehandelt haben soll hätte  ich vor Stadtgericht wegen Staatsverbrechen  – wegen Wirtschaftsdiversion gestellt werden müssen – so mein RA Dr Friedrich Wolff – IME „Jura“ der HV A seines Namenvätters Markus Wolf im März 1983, einen Monat vor der Hauptverhandlung: „Herr Lauks , Sie müssen zufrieden sein, dass man „die Sache“ nicht als Wirtschaftsdiversion behandelt sondern nur  Verbrechen gegen Zoll und Devisengesetz zieht!“ Der alte Genosse der SED,  langjährige Vorsitzende des Anwaltkollegiums der DDR, Fernsehstar „Alles was Recht ist“ konnte sich daran nicht mehr erinnern als ich ihn dazu zwang mir ein Termin einzuräumen, nach dem er  abgelehnt hatte mir die Handakte auszuhändigen und sich an mich und meinen Fall nicht erinnern konnte. Als meine Frau und ich in seinem Büro in der Turmstrasse beuchten, um mich ihm visuell in Erinnerung zu rufen sagte das alte STASI-Schwein eingangs und nach halbstündigem Gespräch: „Herr Lauks es tut mir Leid, ich kann mich an Sie und Ihren Fall nicht erinnern!“ – Vielleicht wurde ich gar nicht verurteilt zu 7 Jahren und 50.000 M DDR Geldstrafe und zu Ausweisung nach Jugoslawien, die nie stattfinden sollte. Meine vorzeitige Entlassung  in der Nacht 28./29.1985  über Bad Schandau nach Novi Sad in Jugoslawien sollte  meine Fahrt in den Tod sein – der STASI-Mörder  fuhr im Meridianexpress mit oder wartete irgendwo in Ungarn, Jugoslawien sollte ich nicht erreichen, lebend, sagt Segment einer Akte die mir der Verwalter meiner 10501 Seiten Harald Both  fahrlässig übersandte anfangs 2015.

Evidence  of Kill on Order   STASI 1985 001

Über stasifolteropferadamlauks

I am 66 Years old and I do promote acommodations on the adriatic´s sea beaches for holiday in apartments close to the sea-close to the mediteranian beauty. I am still victim of torture in STASI-Prison 1982-1985. I never reacht Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 30 Years ! I am fighting for the implementation of § TORTURE in Germany´s low.
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