„Haut“ der Lügenpresse endlich ordentlich in ihre dreckige Lügenfresse – Die verlorene Ehre der Katharina Blum & Die gestohlene Ehre des STASI-Folteropfer Adam Lauks


 

Strafanzeige

gegen Herrn Gunnar Schuppelius

Wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener“ hat der Berliner Rechtsanwalt Hans Bauer Strafanzeige gegen den Springer-“Journalisten” und B.Z.-Chefkolumnisten Gunnar Schupelius erstattet. Dieser habe sich, so die Argumentation, am 10. April im Boulevardblatt B.Z. hetzerisch gegen die Rote Armee und die Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus geäußert sowie das Andenken an den 1944 im KZ Buchenwald ermordeten Arbeiterführer Ernst Thälmann verunglimpft. “Die Ausführungen von G. Schupelius überschreiten damit die Grenzen garantierter Presse- und Meinungsfreiheit des Artikel 5 des Grundgesetzes”. Bauer vertritt die Kläger Professor Dr. Siegfried Mechler und die Thälmann-Enkelin Vera-Dehle-Thälmann. RT Deutsch dokumentiert im Folgenden die Anzeigeschrift.

ar Schupelius,

Journalist bei der B.Z. Ullstein GmbH
Axel-Springer-Straße 65
10888 Berlin

wegen des Verdachts der Volksverhetzung gemäß § 130 StGB und der Verunglimp­fung des Andenkens Verstorbener gemäß § 189 StGB

I.

In der B.Z. vom 10. 04. 2015 äußerte sich G. Schupelius unter “Mein Ärger Der gerechte Zorn von Gunnar Schupelius” mit einem Beitrag: “Fragwürdige Idee: Links­partei will Rote Armee in Friedrichshain ehren” zum Vorschlag der Partei die LINKE in Berlin- Lichtenberg, die Straße in Alt-Friedrichsfelde (B1/B5) in “Straße der Be­freiung” umzubenennen.

Die Straße, auf der 1945 die Rote Armee einzog, trug diesen Namen bereits von 1975 bis 1992. Mit der Rückbenennung der Straße soll die Befreiung Berlins vom Faschis­mus durch die Rote Armee  geehrt werden.

Schupelius stellt fest, dass es richtig sei, dass “Stalins Soldaten” das NS-Regime 1945 beendet haben. Im Weiteren führt er aus: “Doch die Freude über diese Befreiung währte nicht lange, denn Stalin errichtete in Deutschland eine neue Diktatur. Die rote Herrschaft, die sich ab 1949 DDR nannte, war weniger grausam als die braune. Doch hat auch sie viele Menschenleben auf dem Gewissen. Die russische Besatzung war fürchterlich und auch die Gewalt des SED-Regimes gegen unschuldige Bürger”. … “Sie (die LINKE) hat offenbar den Terror der Roten Armee und ihrer Handlanger in Deutschland vergessen oder will ihn immer noch nicht wahrhaben”. … “Viele ältere Berliner erschauern noch heute beim Anblick dieses Gebäudes (Kommandantur, Alt Friedrichsfelde/Rosenfelder Straße), in dem Willkür und nackte Gewalt regierten”.

Schupelius schlägt im Weiteren eine “Alternative” vor: “In den östlichen Bun­desländern gibt es immer noch mehr als 600 Straßen, die nach Ernst Thälmann (1886 – 1944) benannt sind. Sie haben alle einen neuen Namen verdient. Das wäre wirklich ein Akt der Befreiung. Denn Thälmann war KPD-Chef und wollte Deutschland in eine kommunistische Gewaltherrschaft verwandeln, bis er selbst von den Nazis gejagt und ermordet wurde”.

Beweis: B.Z. vom 10. 04. 2015

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Ende März kam sie in einer Forsa-Umfrage auf 15 Prozent der Stimmen in Berlin. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller macht keinen Hehl daraus, dass für ihn nach den nächsten Wahlen auch die Linke ein angenehmer Koalitionspartner wäre.

Diese Partei also hat vorgeschlagen, die Straße Alt-Friedrichsfelde (B 1/B 5) in Lichtenberg umzubenennen, und zwar in Straße der Befreiung. Die SED hatte diesen Namen 1975 vergeben, um die Rote Armee zu ehren, die 1945 in Berlin einmarschierte.

1992 erhielt die Straße ihren historischen Namen zurück.

Diese Rücktaufe nennt die Linkspartei eine “geschichtsvergessene Entscheidung”, die es “zu korrigieren” gelte. Die Rote Armee habe Berlin vom “Faschismus” befreit.

Das ist richtig, Stalins Soldaten haben das grauenhafte Regime der Nationalsozialisten unter Adolf Hitler 1945 beendet.

Doch die Freude über diese Befreiung währte nicht lange, denn Stalin errichtete in Deutschland eine neue Diktatur. Die rote Herrschaft, die sich ab 1949 DDR nannte, war weniger grausam als die braune. Doch hat auch sie viele Menschenleben auf dem Gewissen. Die russische Besatzung war fürchterlich und auch die Gewalt des SED-Regimes gegen unschuldige Bürger.

Dieser Wahrheit eingedenk wurde der Name Straße der Befreiung 1992 gelöscht. Eine Entscheidung, die also nicht “geschichtsvergessen” war. Im Gegenteil: Es war eine geschichtsbewusste Entscheidung. Geschichtsvergessen hingegen ist die Forderung der Linkspartei. Sie hat offenbar den Terror der Roten Armee und ihrer Handlanger in Deutschland vergessen oder will ihn immer noch nicht wahrhaben. Auch das ist möglich.

Der Linkspolitiker Norman Wolf aus Lichtenberg lädt zur “symbolischen Rückbenennung” der Straße Alt-Friedrichsfelde ein, vor ein Haus an der Rosenfelder Straße, in dem die sowjetische Kommandantur residierte.

Viele ältere Berliner erschauern noch heute beim Anblick dieses Gebäudes, in dem Willkür und nackte Gewalt regierten. Gegenüber den Opfern des Kommunismus wirkt es geschmacklos, vor dieses Gebäude einzuladen.

Für alle engagierten Linkspolitiker, die die Geschichte über Straßennamen aufarbeiten wollen, hätte ich eine gute Alternative anzubieten: In den östlichen Bundesländern gibt es immer noch mehr als 600 Straßen, die nach Ernst Thälmann (1886–1944) benannt sind. Sie haben alle einen neuen Namen verdient. Das wäre wirklich ein Akt der Befreiung. Denn Thälmann war KPD-Chef und wollte Deutschland in eine kommunistische Gewaltherrschaft verwandeln, bis er selbst von den Nazis gejagt und ermordet wurde.

Die Linkspartei gibt gerne vor, sich von ihrer SED-Vergangenheit gelöst zu haben. Ihre neueste Idee lässt mich an der Wahrheit dieser Behauptung zweifeln.

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