BRIEFE AUS DEM JENSEITS -DDR KZ Berlin Rummelsburg / „Rummeline“ 1982-1985 An den LDH Oberst Schmidt Bock, aus der „Verbotenen Zone“ – Haus 3 – Absonderungszellen


 

 

MED Punkt Haus 8 - Berlin Rummelsburg

Am 28.2.1983 wurde ich in diesem Haus 8 – MED-Punkt des Zuchthauses StVE Berlin Rummelsburg das erste Mal aufgepfählt: Bei der Gewaltrecktoskopie ohne Vorbereitung und ohne Ansage, auf Befehl des MfS hat mir der Anstaltsarzt IMS „Nagel“ – MR OSL Dr. Erhard Jürgen Zels zwei Blutgefäße durchtrennt, und mich bis zur Gewaltnotoperation in Berlin Buch. am 27.7.1983, innerlich bluten lassen. Beim Verschließen der Venen wurde auf Befehl des MfS IMS „Nagel“ zusätzlich eine nichtindi-zierte Sphinktereinkerbung durchgeführt – und dadurch mich für den Rest meines Lebens verkrüppelt.

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Nach dem ich  in der Absonderung des Haus 3 am 16.12.1984 meinen Hungerstreik dem Erich Honecker und der Obrigkeit einschliweßlich Armeegeneral und Minister des MfS Erich Mielke  schriftlich begründer für den 20.12.84 angekündigt hatte, wurde ich sofort in das Haus 8 verlegt in die dortige Absonderung – obere Etage – letstes Fenster, zum Haus 10.

Das Schreiben wurde  zwiachen 20-14.12.gefertigt und übergeben unter Protest.

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Haus  8 – Absonderung und Abschirmung

Es würde sich nicht ziemen, Dir par Zeilen nicht zu richten. der verleugnet meine Offiziersehre und meine Bildung und mein Land.                            Inzwischen muß Dich die Erklärung, die einem Deiner Speichellecker gwapiwlt wurde erreicht haben, fall´s  die es Dich überhaupt  für würdig halten sollte, darüber zu informieren.                                                                Dank  meiner Gefährlichkeit und der Wahrheit über diesen grausamen Mord, durchgeführt unter Deiner Obhut, entriss ich mich am 7.12.84 zum zweiten Mal und diesmal entgültig aus dem diesmal verschärft und unbefristet angesetztem Arrest, trotz deinem humanen Befehl.                  Am 20.^12.84 fange ich diesen Kampf an. Vielleicht wird man über dieses Land ein reeles Bild bekommen. Mein Land erwartet von mir ungebeugt und ungebrochen zu fallen. Du bist Zeuge für meine Haltung gewesen und keiner kann mich verleumden. Man hat mich meiner persönlicsten Dinge beraubt, das einzige Bild meiner Familie entrissen mir die Spitzel samt der letzten Briefe von Mutter und Frau. DAS war gemeiner als dieser Mord. Seit September  bekomme ich die Briefe nicht mehr ausgehändigt und ich bitte auch nicht darum, dadurch schneidet ihrvin euer einenes Fleisch.   Wenn Du ein Mensch bist, grund daran zu zweifeln habe ich genug,wirst Du einen Deiner Stiefellecker beauftragen mir die alte BORBA auszusuchen und rüberzuschicken. Wenn das sofort passiert werde ich wissen daß Deine Schulterstücke was wert sind, wenn aber keine Zeitung kommt, bestätigt sich daß das Ganze durch SS ( STASI ) gelenkt wurde und den Ermordeten fragt man nicht nach dem letztwen Wunsch.                Es wird eine Befreiung fpür mich sein,von Schmerzen und Euren Folterungen und Mißhandlungen. Gesund hätte ich es durchgezogen bis 1989, aber ich bin massakriert, aufgepfahlt und gekreuzigt worden und ein durch Krebs in Zersetzung begriffener Körper hat seine Grenzen. Dafür daß ich es trotzdem packe alles zu nehmen, ohne von meiner Ehre einzubüßen bist Du als  Täter der Zeuge.                                                                                               Frohen Mutes gehe ich dem Sieg entgwegen, möge mein Tod Freiheit für Ilija und Karlo bringen und mein Land, Titos Land vor EUCH warnen *

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Aus dem ersten Arrestgang an Oberst Schmidt Bock – Leiter des Hauses 6

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Eingabe an den Feind…LDH Oberst Schmidt Bock aus dem Arrest am Berlin, 8.1.84  Eingabe

Werter Herr Oberst !                                                                                                            Bin jetzt seit 30.12.83 im Einzelarrest. Es tut mir Leid, daß ich Sie enttäuscht habe. Hiermit beschwere ich mich wegen der Abfertigung.( Vetbringung). Man hat mir nicht mal die Gelegenheit gwegeben  Zahnbür-ste und Rasierzeug auf den Weg zu nehmen. Statt dessen bekam ich benutzte Zahnbürste und Rasierzeug – was ich abgelehnthabe.                    Beim Gang in die Freistunde hat man mich zweimal gezwungen die Ohrenschützer hoch zu klappen. Man beanstandete meine Bewegungs-richtung bei der Freistnde.                                                                                        Die Kluft zwischen MED-Dienst färbt auf die SV ab und nach dem ich Protest wegen Nichtvorstellung beim  „behandelnden Arzt“ Dr. Selz, einen Löffel gebrochen habe ( unter Annahme ich hätte es verschluckt ?!? so was Dummes) habe ich täglich mit solchen kleinen Schikanen,(meiner Auffasung nach) zu tun. Wenn es sein soll, bitte. Aber geben Sie mir Zahnbürste und Rasierzeug, damit man mich nicht zwingt mich mit fremden Rasierer zu rasieren. Ich danke Ihnen  PS. Ihre Worte: “ Sie sind nur ein Strafgefangener“ fand ich in einem Buch und jetzt weiß ich was das ist – das ist weniger wie ein Wurm, steht dadrin.  Strafgefangener Adam Lauks.

Zu jenem Zetpunkt konnte ich nicht ahnen was alles auf mich noch zukommt. Es gab keine wöchentliche  Arresttauglichkeitskontrolle. Warum ich vorgab Löffel geschluckt zu haben, war nicht aus Protest, sondern war  es nur ein Teast.

Im September  1982, nach der Operation im Haftkrankenhaus Leipzig Meusdorf  sah ich einen Frischoperierten im Intensivzimmer in den Schläuchen liegen. Speter sah ich ihn aufdem Flur. Ihm wurde der Magen zum 12 oder sogar zum 13 Mal aufgeschnitten! Ich kam aus dem Staunen nicht raus. Er wäre ein FKS. meinte  die lebende Leiche die nur noch aus Knochen mit bespannter Haut bestand. Fremdkörperschlucker ist die fachliche Bezeichnung. Ob er aus Waldheim oder Festung Torgau kam weiß ich nicht mehr. Aber er hat das schon zum 12 oder13 Mal getan -Alulöffel geschluckt und jetzt ist er hier, wie im Sanatorium, im Urlaub. Vier Wochen  bleibt er, die Zellen sind hier so hell, groß und keine Blenden davor. Das war der Sinn meiner Ansagwe, um zu testen ob ich ins HKH kam. Jegliche Reaktion blieb aus, es wurde nicht mal MED-Dienst  benachrichtigt. Dadurch hatte ich die Gewissheit, dass man mich verrecken lassen würde mit dem verschluckten ALU-Löffel, und dass es kein Nachhause geben wird, nicht lebend. Einen Tag später schrieb ich die Erklärung nieder: Keine weitere medizinische Behandlung im Sztrafvollzug der DDR.

 

 

TRote Punkte sind Aufenthaltplätze von Adam Lauks

Am 30.11.1982 wurde ich aus der UH Königswusterhausen in die UH 1 Berlin Rummelsburg überstellt. Mein Leben sollte hier zersetzt werden unter Einsatz der IM Ärzte. Der Anfang war bereits am 16.9.1982 im Haftkrankenhaus Leipzig-Meusdorf getan.

 

 

Aust der Arrestzelle ( 1.-21.8.84) geschrieben an den Leiter des Hauses am 03.08.1984 – Es war Krieg und ich führte die Angriffe mit unverminderten Härte mit dem was mir zur Verfügung stand… mit Papier und Bleistift.

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Am 19.5.1982 stand mein VOLVO 244GLT vor der Rudolf-Seifertstrasse 54 geparkt

Das Tatfahrzeug in meinem Delikt blieb vor dem Haus stehen, als mich die HV IX zwecks Klärung eines Sachverhaltes mit 29 Mann angetreten, abholte.

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Berlin, den 24.8.84                                                                  KZ-Rummelsburg ANSTATT STELLUNGNAHME

an den Gen.Oberst Schmidt – Bock,  Leiter des Hauses:

Nach dem ich am 21.8.84  nach drei Wochen Arrest im H 3 verließ und trotz meiner Bereitschaft wieder arbeiten zu gehen in EU – H3 (Haus 3 )?!? landete wurde ich aufgefordert über verbuddelte Kassieber Stellungnahme zu schreiben – das könnte man als mildernde Umstände nehmen! Wie weit geht denn Eure Bestialität in diesem Lande? Du weißt nicht seit gestern, daß ich durch Krebs zerfressen werde und noch vor der Amnestie sterben werde! Da, wo man einem nicht das Leben sondern das Sterben schwer macht fängt die Bestialität an. Und seit Januar ( Arrest 1.-21.8.) und anschließend drei Wochen Ans-Bett-Gefesselt-Sein ( Februar 84 wiederholtem Arrest im Aprill und 6 Wochen HK( Haftkrankenhaus Leipzig Meusdorf) und 6 Wochen EU ( Einzelunterbringung im Haus 3-seit 22.6.-1.8. von den Folterungen, mit Desinfektionsmittel, Schlägen Fußtritten, Demütigungen und Erniedrigungen macht ihr mir dasSterbem schwer. Wo sind die Grenzen Eurer Grausamkeit? Erklärung für alles: Euch ging es mit dem Mord nicht schnell genug; ohne das Aufgezählte hatte ich die Chance zu Hause zu sterben -und weil es ein beispielloserr Mord ist- soll und darg ich nicht raus. Ich zweifle auch nicht, daß Zels ( IMS „Nagel“) den angebotenen Zuckerbelastbarkeittest mit Gewalt durchführen wird – 1/2 Liter Zuckerlösung ist für den Krebskranken ein schneller Tod. Auch ohne das werde ich vor Oktober fallen. Die letzte Briefe an Mutter, Vater, Bruder schrieb ich gestern Ob ich an Frau schreiben kann, ich darf es erst am 1.9.84!? Und ob die Briefe 13;14;15;16 an meine Frau mit karten für Kinder abgegangen sind? ( Sie wurden zurückgehalten)

1. Die letzten 21 Tage ( Arrest) waren 21 Jahre und mehr und warum: 1 Wegen unerlaubter Verbindungsaufnahme mit Wolfgang Brzezinski WB – lag neben mir vor seiner Entlassung ( in der Absonderung Haus 3) – er ist euer Mann; 2.Wegen Störung des täglichenAblaufes- ich rief dem Budimir und Begovic zu daß ich Major bin und am Krebs sterbe- und Hauptmann Graupner schlug mir mit Faust ins Gesicht und drückte mir die Gurgel zu; ( am 27.7.84); 3. Nichtarbeit Ihr müsstet Euch selbst ankotzen wenn ihr ein Bißchen Menschlichkeit hättet. Es macht mich glücklich in meinen letzten Tagen euch zitternd zu sehen. Ich sehe eure Angst vor den verbuddelten Zetteln. Eure tegliche Filzungen iast für alle der beste Beweis für den Mord.

Oberst – wie kann sich die Stasi vor einem Ermordeten so erniedrigen und ihn um Stellungnahme bitten, ja wiederholt anhalten? So sehr seid ihr sicher, daß man es als Infarkt abjkaufen wird?!? und zittert vor kleinen Schnippseln. Am 9.4.84 sagteich Euch, daß ich Major des Diplomatenabschirmdienastes der SFRJ bin. Eure Angst es könnte etwas an Zettelchen sein beweist Eure Schuld. Alles ist bekannt ALLES. Auch daß der Rohne die genehmigte Decke nicht rausrückte und auch daß die CSF meine Haarschampoo stahl und mit Wasser nachfüllte, auch daß ich OMSTR Rohnwe neulich ins Gesicht spweite. In Jugoslawien und draußen ist das bekannt. Mein Land wird mich gewarnt und bwereit, von Krebs zerfressenen bald empfangen und mich ehren und nie vergessen. Gib mirdie Bilder von den Kindern und die BORBA, sei Offizier und nicht Speichellecker. Major Adam Lauks*

 

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******* Blatt 2

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Über stasifolteropferadamlauks

I am 66 Years old and I do promote acommodations on the adriatic´s sea beaches for holiday in apartments close to the sea-close to the mediteranian beauty. I am still victim of torture in STASI-Prison 1982-1985. I never reacht Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 30 Years ! I am fighting for the implementation of § TORTURE in Germany´s low.
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