
Eröffnungsbericht des Elektromonteurs des Wachregiments Berlin Feliks Dzyerzinski aus dem Band 1
Hauptman Klaus Fritzsche


Trotz dieser Freigabe zur Verhaftung die Hauptman Fritsche beförderungs- und geldgierig erwirkt hatte ( am 21.10.891 ) – erste Versuch am 31.10.81 schlug fehl wegen Unfähigkeit des MfS – und ich wurde erst am 19.5.82 zwecks Klärung eines Sachverhaltes der Zollfahn-dung unter Einsatz der Staatsanwältin Birgit Lohmann Rosenbaum und 28 Fahnder (!) zugeführt und nach der Erstvernehmung – ohne Vorhaltungen und Vorlage von Beweisen verhaftet. HA II und HA X, sowie die HA II/10 fällten letzt-endlich Entscheidungen nach ausgearbeiteten Maßnahmeplänen die zu meiner Liquidierung bzw. Ermordung führen sollten. Eine Rückkehr nach Ljubljana war für Adam Lauks nicht mehr vorgesehen. Das stand spätestens Ende Juni 1982 fest und meine Ex-Frau wußte das als sie mit unseren Kindern am 4.7.82 nach Jugoslawien ausreiste um „unsere“ – meine Wohnung zu beziehen die ich zwischen 18.4. und 4.5.82 übernommen hatte, sonst hätte die Spionin des Markus Wolf oder des Erich Mielke nicht ausreisen können.

Zum Vergleich OV „Quarz“ der ( vorläufigen ) Nr. 1 Karlo Budimir. Zu Adam Lauks angelöegter Operativ Vorgang enthält 4.207. Blat Wie wichtig muss es für MfS HA II/10 gewesen sein mich zu liquidieren!?

Nachweislich Operativ Vorgang „Quarz“( vorläufig ) der größte Fang der STASI auf dem Gebiet „nicht genehmigter ambulanter Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung„
Wenn die verbrüderten Geheimdienste der BStU einem Foprscher BV 006894/14Z solche Akte zur Verfügung stellen wie das Blatt BStU 0203 aus dem Band 15 des OV „Merkur“ kann man vom Volks- ; Opfer- und Forcherverarsche sprechen.
Hier wird die Zugänglichkeit der BStU Akte bsichtbar dokumentiert. Die ehemalige Täter der HA IX ( Untersuchungsorgane ) und HA VII; VII/8 und VII/5 Abwehr im Strafvollzug und die K-1 sowie Ärzte im Dienst des MfS werden ihre Verbrechen niemals freiwillig freigeben. 22.000 davon hatte Kohl in seine Dienste übernommen, was eine kalte Amnestie gewesen ist.- Die BStU wurde ins Leben gerufen um die ehemaligen Verbrecher und Verbrechen vor Enttarnung und Entlarvung zu schützen. Dafür hatte die BRD bis jetzt ( 2019) an die 3 Mrd € den verbrüderten Geheimdiensten der Gauck – Birthller- Jahn Behörde gezahlt.



Vermutlich die erste Information über die Wirtschaftsdiwersion gegen den Außenhandel der DDR an Minister Mielke ist vom 5.6.1982 – drei Jahre tobt der nichtgenehmigte ambulanter Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung. Hiermit bereitete Generalmajor Neiber den Minister Mielke auf die „Erfolge“ und „Ergebnisse“ um Beförderungen zu verteilen. am 6.2.1983 bekommt er vermutlich von wo Anders die Wahrheit über die größte Wirtschaftsdiwersion gegen die DDR und findet erst am 17.10.1981 den ersten IM Bericht. Minister Mielke rastete buchstäblich aus – „entzog“ den Import von Quarzuhren aus dem Fernen Osten den OibE`s des Außenhandels und beauftragte damit den Oberst Schalck-Golodkowski!.






„Niemand in der DDR hatte es drauf einen Chip für Quarzarmbanduhren zu bauen!“ man versuchte es, aber man kriegte den DDR Chip nicht klein genug !(lol) In Hong Kong gab es ihn für 10-20 Pfennige.Die OibE der STASI kaufte die Uhren auch in Hong Kong für 2,50 – 3,00 US$ das Stück. Aus „Billiguhren“ machte sie die Ruhlauhren die zu 600,-M für Herren und 550,-M für eine Damen – Ruhla Uhr.. zum Wohle des Volkes den Arbeiten und Bauern als Qualitätsuhren angedreht werden sollten!? Es kam anders!

Ein einziges mal habe ich die Uhren in die Wohnung mit genommen. Sie waren falsch verpackt. Beim Auseinanderdi-vidieren kamen Dani und Jula ni das Schlafzimmer. eine solche Uhr fiel unters Bett.Mama fand sie beim Staubsaugen, und wir schenkten die ihrer Schwester.
PROZESS -PROTOKOLL des „Merkur“ alias Adam Lauks vom 26.4.1983 – GEFÄLSCHT

In der Hauptverhandlung am 21.;22. und 26.4.1983 trug die Protokollantin Frau Döring DIESE Uhr auf ihrem Handgelenk. Sie fälschte das handgeschriebene Verhandlungsprotokoll noch während der Verhandlung IM NAMEN DER STASI
wurde mit der Hand geschrieben an deren Handgelenk eine schwarz gekaufte Uhr war, oder hat die STASI auch ihr eine beschlagnahmte Billiguhr zu 70,-M DDR verkauft?
Die Staatsanwältin Birgit (Lohmann) RTosenbaum trug die gleiche Uhr am Handgelenk und beantragte 7 Jahre Freiheitsentzugh.
Die STASI übersah und schätzte die Jugoslawische Quarzuhrenconnection und die Gesetzlichkeiten der freien Marktwirtschaft falsch ein, die dann zum eigenen Wohl, aber gleichzeitig zum Wohle des DDR Volkes zu zig-Tausenden in den nicht- genehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung in den Umlauf brachte und das vor den Augen der 200.000 IM und 92.000 Haupt-amtlichen des MfS.
Die erste Herrenquarzarmbanduhr aus Ruhla ging Anfang Januar in die Produktion und beinhaltete japanisches Modul Cal 2701. Die STASI wollte für eine Herrenuhr 600,00 M/DDR haben, für eine Damenuhr 550,00 M/DDR, was mehr als ein Verbrechen an den Werktätigen, an eigenem VOLK war!
MfS und SED predigten Wasser und soffen Wein. „Zum Wohle des Volkes“ wollten die STASIS 520 – 570 M pro Uhr profitieren. Als sie in die Verdienstmöglichkeiten beim Handel mit auf dem Markt Anfang 1979 erschienenen digitale Quarzarmbanduhren gewi-ttert hatten, stiegen die OiB des MfS aus dem DDR Außenhandel aktiv in den Handel mit eigens bestellten „Piraterieprodukten“ aus Fern-Ost. Die Billiguhren und Massenware erschien im Binnenhandel als DDR – Produktion des Uhrkombinates Ruhla. Durch gierige Preisgestaltung zwecks Abschöppfung der Kaufkraft der DDR Bevölkerung und totale Fehleinschätzung und Unterschätzung der Konkurenz aus dem westlichen Ausland und Operationsgebiet eröffneten sie selbst einen unersättlichen Markt für den „nichtgenehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung“.
Die Ruhla-Uhren fristeten ihr Ladenhüterdasein lange Zeit bevor die Meldung darüber die STASI-Spekulanten erreichte und 50 Prozentige Preiskorrektur im Binnenhandel beschlo-ssen wurde. Auch zu 300 bzw. 280 M DDR angebotenen Ruhla Uhren blieben in den Läden – unverkäuflich.
Die Preiskorrektur erfolgte ohne Wissens der STASI über die Preise auf dem Schwarz-markt bzw. ohne jegliche Kenntnis der Marktlage, dass die Uhren „aus dem Westen“ zum gleichen und infolge wachsender Konkurrenz unter Quarzuhrenhändlern weit drunter im ambulanten Handel angeboten wurden. Erst der Preis und dann die politische Einstellung zum zu Modeartikel und Statussymbol gewordenen Uhren. Ruhla Uhren waren keine im Osten Konkurrenz für die Uhren „aus dem Westen“, die jeder lieber kaufte, als die teure „DDR-Scheiße“ zu nehmen, dabei bestand der Unterschied fast lediglich im Zifferblatt.
Durch den Kommissar Zufall, und auf räuberische Art und Weise wurde die STASI am 12.8.81 der ersten Quarzuhren “ auf frischer Tat“ habhaft. Das war der Grund für für den aufstrebenden Wachregimentler ( Elektromonteur ) Hauptmann Klaus Fritsche als er von dem „Fang“ an der GÜST Wartha erfuhr einen Operativ Vorgang ins Leben zu rufen und ihn selbst zu leiten, nicht wissend das die Konkurrenz die HA IX BV Verwaltung Leipzig seit 10.7.81 dabei war ihren ersten Großerfolg zu „erarbeiten„. Den Fall von Jovanovski Ilija aus Skopje hatte Generalmajor Hummitzsch persönlich an sich gerissen, nebst 100.000 DM die in keinem Beschlagnahmeprotkoll erschienen. Klaus Fritsche wollte so schnell vom Dienstgrad eines miserabel bezahlten Hauptmanns zum Major befördert werden.
Ich als“Merkur“ habe ihn praktisch auch dazu gemacht.


241037 – 97;06;00 – PELKE, GUENTER – 30.750,- M HA VI OPD – Berlin einer meiner Terminatoren – Partner von Klaus Fritzsche.
151243429736; 99;09;00; SCHAELICKE, FRANK: 29500,- M DDR 090132403617; 94;03;00; TESCHNER, HEINZ: 42000,- M DDR 181246421542; 12;06;00;v MOSCHKE, WOLFGANG: 25500,-M 061050414715; 08;09;00; GRUSZ, MANFRED: 24000,- M DDR
Sowohl die Haupabteilung IX – Untersuchungsorgan als auch die HA VII, was eigent-lich die K-1 des MdI war – an die 22 000 Mann wurden nach der Wende auf Weisung in Dienste des Erzfeindes übernommen.
Der Sinn des genehmigten Forschungsprojektes „Außenhandel mit Quarzuhren im Fokus des MfS“ ist die Grundlage für die wissenschaftliche Publikation die die Fähigkeit und Unfähigkeit der daran beteiligten Elite HA des MfS geschichtlich in das richtige Licht rücken soll und den zur Bekämpfung und Verhinderung oder Eindämmung des „nichtge-nehmigten ambulanten Handels mit Quarzuhren westlicher Prägung ( aus Fernost)“ ange-dachten und eröffneten Operativ Vorgang „Merkur“ in die Verschleierung und Unterdr-ückung der Aufklärungsergebnisse über diese ungeahnte Wirtschaftsdiwersion umfunkti-onierte.
SO war es: Merkur c’est moi! The TRUTH and nothing but the Truth :
Im Inhaltsverzeichnis des Band 1 (Version V ) des OV „Merkur aus den Restneständen des halbierten MfS Archiv als Reg.-Nr. MfS / XV / 5523 unter Archiv-Nr. 3107/83 in der gesperrten Ablage lag das was die Akteure und Minister Mielke nicht wollte das es bis zum Politbüro oder ZK oder sogar in die Öffentlichkeit gelang,t in der gesperrten Ablage der Gauck – Birthler – Jahn Behörde, unter Pos.2 steht Eröffnungsbericht der, zu jenem Zeitpunkt von Fritzsche verfasst, schon der erste und beste Beweis für die Ahnungslosigkeit und Unwissenheit des MfS über den Schmuggel und „nichtgenehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren westlichert Prägung“ über die Akteure aus den Reihen der Jugoslawen,Polen, Tschechen, Italiener, Tunesier, Sudanesen, Bangaladeschis und vor allem aus eigenen Reihen, des Wachregiments Feliks Dzierzynski und womöglich des Hauptmann Fritzsche selbst.
Eröffnungsbericht


Maßnahmenplan des Hauptmann Fritzsche






Operative Information 569/81 vom 12.08.81 angefertigt vom Operativ Leitungszentrum OLZ der Hauptapteilung VI über die Festnahme zwei Naivlinge oder Dummies aus Fulda die dümmer nicht sein konnten. Es ist der zweite Vorgang den MfS als Erfolg wertete. Auch diesmal lag bei der Verhaftung kein Strafbestand und keine Verletzung des Transit-abkommens vor. Wenn man Quarzuhren im Auto auf Transitstrecke nach West Berlin mitführt.








Zwei minderjährige Wessis aus Fulda wollten an einem Abend 1. 500 DM verdienen. Die Übergabe der Uhren misslang Angelov und Sandro erschienen nicht aus Angst- sie kehrten um… und wurden UNSCHULDIG verhaftet.

„Transitumkehrer“ gaben bei der Ausreise an der GüSt Wartha an Quarzuhren mitzuführen: 1091 bHerrenquarzuhren, 1088 Damenquarzuhren und 475 Batterien für Quarzuhren.




650,- M DDR füpr eine „Ruhla Qualitätsuhr“ und 350,- M DDR ist Schätzwert für dier Billiguhren us dem Westen… zeigt wie weit von den die Experten – Gutachter aus RUHLA-Werk voin der Preislage im nicht genehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren west-licher Prägung. Sie wußten nicht mal das im Binnenhandel längst eine „Preiskorrektur“ durchgeführt wurde, die im späteren internen Gutachten sich niederschlug.






Wenn man den unterschiedlichen Schätzwert für den ( nicht ) entstandenen Wirtsch-aftsschaden sieht und später in Gerchtsprozessen die Rede von Billiguhren war, fragt man sich wie realitätsfremd waren die Geheimdienstler? Wenn man bedenkt, dass eine Verkäuferin 390 M DDR; eine Krankenschwester 440 M und Lehrerin mit Hochschulab-schluß 650 M verdiente.


Als man den Umfang des Komplexes nicht genehmigter ambulante Handel mit Quarz-armbanduhren westlicher Herkunft aufzuklären begann, stellte ihn schnell wieder ein, nein, MfS verschleierte das angeblich Aufgeklärte, damit die höheren Chargen des MfS, und der Minister Mielke selbst, das Politbüro und ZK und vor allem die DDR und Deutsche Öffentlichkeit die Unfähigkeit des MfS nicht erkennen, wenn es um wahre Sicherheit des Landes ging. Erstens weil die Eliten des MfS in den Achtzigern bemüht waren genug Regimegegner zu produzieren, die in den Knast zu sperren, damit sie dann als „Politische“ an den Westen für 100.000 DM und mehr verkauft werden., weil der innerdeutsche Menschenhandel unter keinen Umständen ins Stocken geraten durfte.
Mit dem Operativ Vorgang „Merkur“ kratzte man, mit 2,5 jährigrn Verspätung an der Spitze des Eisberges und ab einen gewissen Punkt war man bemüht den Erfolg, der sich als Zollschaden oder Wirtschaftsschaden gut abrechnen und in Beförderungen ummünzen ließe, wegen der unvorstellbaren Größe der Wirtschaftsubversion und Staatsverbrechen runter zu dividieren.
Aus dem genehmigten Forschungsprojekt des „Merkur“ unter Arbeitstitel: Außenhandel der DDR mit Quarzuhren im Fokus des MfS stammen alle Akte als Vorveröffentlichung der sich in Arbeit befindlichen Publikation.

Soll das alles gewesen sein? Als Ergebnias des Einsatzes der eliteren Kräfte des Mfs aus unterschiedlichsten Hauptabteilungen!?? 4 erfasste Personen, zwei EV mit Haft …!??
Nach folgender Tafel aus der Wandzeitung neben Mielkes Räumlichkeiten im Haus 1 könnte man das als Außenstehender so sehen!

Die engsten Mitarbeiter von Minister Mielke, die Stellvertreter General Gerhard Neiber und General Rudi Mittig verarschten ihren Minister in Puncto der größten und längsten Wirtschaftsdiversion gegen den Außenhandel der DDR bis Februar 1983.
Was genau ist unter vorletztem roten Punkt gemeint, bzw. zu verstehe?:
„nachgewiesener Gesamtumfang zoll und Devisenstraftaaten von nur 700.000 Mark“ Wie groß eigentlich die Lüge und Selbstbetrug des MfS eigentlich ist kann man aus dem folgenden Bericht entnehmen.

Ein Tag vor der Verhaftung von „Merkur“ lag dieses ununterschriebener Bericht vor.
Um zu dokumentieren wie groß die Lüge und Verschleierung des MfS ist präsentiere ich das Urteil des unschuldig verurteilten Ilija Jovanovski aus Skopje, der zwar als erster im Juli 1979 die ersten 700 Stück aus Wien mitbrachte, präsentiere ich sein Unrechtsurteil. Sein Urteil ist teil-rehabilitiert, was eigentlich ein neu geschaffenes Unrecht im angeb-lichen Rechtsstaat unter Erpressung der STASI Justiz entstanden ist.


Im Urteil wird man vergeblich nach dem errechneten Zoll- oder Wirtschaftsschaden suchen !?? damit der Aussenstehende zu verstehen versuchen kann WOFÜR eigentlich 10 Jahre Haft und 25.000 M strafe? Das Gericht durfte die Zahlen nicht bringen weil das Urteil eigentlich in der „Neuen Justiz“ erscheinen würde. Deswegen die ersten Seiten der Anklageschrift um in etwa zu sehen was man dem Ilija Jovanovski aufgebrummt und niemals bewiesen hatte.
Es gab keine materiele Beweise für Beteiligung von Ilija Jovanovski an diesem Handel. Es ist nicht bewiesen dass die ihm angelastzete Uhren auf dem Territorium der DDR verblieben sind, die Uhren wurden von den Gutachtern auf 300 – 450 M geschätzt und als „Billiguhren“ benannt.

Es gab keine Internationale Bande die aus Westberlin diese Diversion steuerte. Es waren zwei normale Großhandelgeschefte von Mira und Naceur Lazreg und dem Polen Prygil. Im Gespräch mit Mira Lazreg sagte sue voller Stolz aus, das sie seit dem Anfang des Imports von Billiguhren aus Hong Kong und Singapur bis Februar/März 1981 800.000 Uhren in die DDR verabschiedet hatte. Die bisherige wissenschaftliche Aufarbeitung der 4.207 Seiten des Operativ Vorgang „Merkur“ forderte den Direkttransport Singapur – Berlin Tegel per Cargo. Dieser Teil wäre leichter zu eruieren gewesen wenn die STASI es genau wissen wollte. Zusammenarbeit mit der Gegnerischen Seite ( BND-STASI ) hatte es bereits zuvor gegeben.
Man hatte schon geahtnt dass die Geheimnisse der Stellvertreter Mielkes Rudi Mittig und Gerhard Neiber durchstochen werden könnten und man bemühte sich die „Ergebnisse“ des Operativ Vorgang „Merkur“ zu verschleiern. Man dividierte auch den OV „Merkur“ runter und überzog ihn mit einem ZOV ( Zentrale Operativ Vorgang ) der im Januar 1983 ins Leben gerufen wurde.

Seit dem 01.12. 1975 bin ich als persönlicher Mitarbeiter des Direktors Franc Slapnik der Repräsentanz in der DDR tätig, bis zur Verhaftung am 19.5.1982 und wohnte zuerst bei der Verlobten Marlies Rummel in Bernau Wallstrasse 4 und danach in 1156 Berlin, Rudolf Seiffert-Str.54
Doch, wo ist der Anfang der Geschichte der Zersetzung und Liquidierung um Adam Lauks als „Objekt Merkur“ im Operativ Vorgang „Merkur“ den die STASI zum Nr.1 stilisierte um den eigenen „Erfolg“ zu demonstrieren !?
Dass die STASI nicht so allwissend allessehend und alleshörend war belegt diese Akte zu genüge und zu genau. Als Leiter der HA IX Abteilung Bezirksverwaltung Leipzig General-major Hummitzsch dieses Schreiben als Aufforderung zur Zusammenarbeit losläst weiß er offensichtlich nicht dass es eine solche Zusammenarbeit seit Ende August längst gibt als Operativ Vorgang „Merkur“.
Daraus geht es eindeutig hervor dass die Hauptverwaltungen in Berlin und aber auch die Bezirksverwaltungen des MfS jeder einzelne für sich Autonom und völlig unkontrolliert wie ein Imperium funktionierte und selbst entschied welche Vorgänge welcher Hauptverwaltung und wann zugängig gemacht wird. Transparenz war und blieb ein Fremdwort beim MfS, sonst wäre es kein Geheimdienst. Die Offenheit zum Politbüro oder ZK oder Staatsrat oder Ministerrat war nicht erwähnungswert. MfS war ein Syndikat vonn Verbrechervereinigungen und Strukturen die nur in ihrem persönlichsten Interesse fungierten um ihre systematisierten Arbeitsplätze und Funktopnen optimal für sein eigenes Interesse und Wohlergehen auszunützen. Das ist bereits an ihren Gehältern mehr als deutlich sichtbar.
Um ihre Existenz und hohe Gehälter vor der Bevölkerung, vor dem Volk sowohl ihre Exis-tenz zu gerechtfertigen gauckelten sie dem Volk hohe Gefährdung der Sicherheit des Staa-tes. Und als es darum ging eine Wirtschaftsdiversion von diesem Ausmaße zu verhindern, die nicht zuzulassen, versagte das System der Bespitzelung und Überwachung total. Im Gegenteil, das MfS und seine Mannen im Aussenhandel und in der Staatlichen Plankommission der DDR hatten die Bedingungen für diese Diversion der jugoslawischen Quarzuhrenconmnection erst durch ihre Profit- und Raffgier geschaffen, die Jugoslawen wo der Schmuggel als Kavalierdelikt galt, fühlten sich regelrecht eingeladen diese unbegrenzte Absatzmöglichkeiten zu Nutze zu machen. So wie heute JEDER ein Smartphon haben will und muss, so wollten auch die Bürger der DDR und der anderen Nachbarländern aus dem RGW Raum eine Quarzuhr mit digitaler Anzeige haben. Es war ein Modeartikel gewesen, den die STASI zum Statussymbol machte durch ihre Preispolitik, die nur mit staatlichen Maßnahmen zur Abschöpfung der Kaufkraft der DDR Werktätigen angedacht wurde. Jeder wollte nun eine Uhr haben und wenn es geht eine aus dem Westen und wenn die dann noch billiger waren als die von Ruhla…Die Ruhla Uhren blieben Laden-hüter. Bis die STASIspitzen im Außenhandel begriffen hatten dass aus dem großen Reibach und Profit nichts wird waren zwei Jahre vergangen bis man sich entsc hieden hatte eine „Preiskorrektur“ bei Ruhlauhren vorzunehmen im April 1981 und nach der Verfügung des Ministeriuzm für Finanzen der DDR war der Zoll oder Wirtschaftsschaden für schwarzverkaufte Quarzuhren auch herabgesetzt auf 450.- für Herren- und 300,-M für eine Ruhla Damenuhr. Nun waren dadurch auch die Uhren der jugoslawischen Quarzuhrenconnection um die Hälftze billiger zu haben. Die Jugos stießen die Uhren an ihre Großabnehmer nun zu 200,-M, später zu 150,-und 100 M ab. Zwischen 2 und 10.000 Uhren gingen wöchentlich über die Theke beim nichtgenehmigten ambulanten Handel nur in Leipzig. Erst am 21.September 1981 rief Generalmajor die Elite des MfS zur Hilfe und ließ die an seinem großen Erfolg Ilija Jovanovski teilnehmen.
080138 – 99;43;00 – HUMMITZSCH, GUNTER – 45.937,- Leiter der Bezirksverw.- Leipzig
260455 – 99;43;00 – LUTZ, FRANK – 24.225,-
010846 – 99;09;00 – GOETZ, ANDREAS – 28.000,-
020952 . 13;09;00 – KUNTZSCH, UWE – 23760,-

Während das MfS versuchte in seine Arbeit System reinzubringen und Sicherheitslücken zu schließen blühte der Schwarzhandel mit Quarzuhren ungehindert weiter. Einkauf und Verkaufspreise bröckelten dank der Konkurenz zwischen den Jugoslawen, trotzdem blieb die Verdienstmöglichkeit weiterhin enorm.

Dieser Stern prangte und leuchtete mir im 9 Monatigen Hungerstreik oder NV = Nahrungsverweigerung in der Absonderungszell 4 der speziellen Strafvollzugsabteilung Waldheim. Dr. Hubertus Knabe wollte die Symbole der kommunistischen Gewaltherrschaft per Gesetz verbieten ( lassen )

Während meiner Tätigkeit in der Repräsentanz konnte ich bei den zahlreichen Dienstreisen in der DDR und in der CSSR über 3000 neue Sparer für unsere Niederlassungen gewinnen.

Am 16.7.81 weiß die ruhmreiche und berüchtigte Spionageabwehr von Generalmajor Kratsch nicht mal dass ich seit Dezember 1975 in Bernau und seit April 1977 in Lichtenberg ?
211030-99;02;00 KRATSCH, GUENTHER – 57.750,00 M/DDR SPIONAGEABWEHR-Leiter 021159-99;02;00 HERMANN, GERD – 19.400,00
300950-98;54;00 BUCHHOLZ, HANS-JUERGEN -27.197,50 M/DDR
230429-97;06;00 FIEDLER, HEINZ – 51.750,00 M/DDR PASSKONTROLLE TOURISMUS, INTERHOTELS.
sollte Wofgang Welsch liquidieren und vermutlich auch den „Merkur“ am 29.10.1985 erledigen lassen.
221147 – 99;02;00 – RICHARDT, HANS-THEODOR -29.250,- Hauptabteilung II Spionageabwehr



Dass die STASI ein Verbrechersyndikat von ungeahnten Ausmaaßen war ist außer Zweifel. Dass die HA IX des Generalmajor Neiber eine Bande von Verbrecher war die, mit dem Vorwand die Sicherheit der DDR zum Wohle des Volkes oder vor dem Volke zu wahren im Komplex ungenehmigter ambulante Handel mit Quarzuhren westlicher Herkunft sich einiges in die eigene Tasche gewirtschaftet hatte. Weil es am 18.9.1990 zur Verbrüderung der Geheimdienste kam und die HA IX fast vollständig übernommen jetzt ihre Dienste für den „Rechtsstaat“ einsetzte ist die Niederlassung der verbrüderten Geheimdienste DDR/BRD bemüht die Machenschaften und Verbrechen des MfS zu unterdrücken und zu verschleiern, was hier nachvollziehbar dokumentiert wird. aus der Akte MfS AU 3455/83 worinm die Seite 1 eines Vermerks oder Schreibens aus dem Zusammenhang entfernt bzw unterdrückt wurde.







In der Hauptverhandlung am 21.;22. und 26.4.1983 trug die Protokollantin Frau Döring DIESE Uhr auf ihrem Handgelenk.
Sie fälschte das handgeschriebene Verhandlungsprotokoll noch während der Verhandlung IM NAMEN DER STASI, sowohl das Pledoaye des RA Dr.Friedrich Wolfs als auch mein letuztes Wort !!!

Wunderlich wollte in Bild seine Rolle und Wichtigkeit darstellen; dass die Quarzuhren aus Hong Kong und Singapur nach Berlin Tegel geflogen wurden soll ein Geheimnis bleiben !? Und dass die Qualitätsuhren von Ruhla auch von dort her stammten und vom Außenhandel der DDR ( STASI-Offiziere ) dort für 2,50 – 3,00 US$ zu Hunderte von Tausenden eingekauft wurden um zum Wohle des Volkes und zwecks Abschöpfung der Kaufkraft des Volkes die Billigstuhren zu 600,00 M DDR bzw. 550,00 M DDR im Binnenhandel der verdummten und vergauckelten DDR Bevölkerung anzubieten!? – WER waren die eigentlichen Verbrecher im Operativ Vorgang „Merkur“!?? Die Angehörigen der Jugoslawischen Quarzuhrenconnection oder die Staatliche Plankommission der DDR und Ministerium für Finanzen. die diesen staatlich geplanten Raub an eigenem Volk, wie so in manchen anderen Fällen planten und durchführten!??

Bei einer Wirtschaftsdiversion gegen das Außenhandel der DDR wo der errechnete Zollschaden oder Wirtschaftsschaden weit über eine Milliarde der M DDR beträgt, bei Aufklärung in Höhe 700.000 M DDR ist eine Verschleierung, Unterschlagung und Abschirmug zugleich.
Am 16.4.1982 wurde Karlo Budimir verhaftet. In seinem Quartier in der Marienstraße wurde auch sein Bruder Mato Budimir verhaftet, der eigentlich nur das Geld hütete. 29 Einsatzkräfte waren zugegen um die angebliche Nr.1 zu verhaften. Die leitende Staatsanwältin Birgit Lohman Rosenbaum nahm von der Gattin des Budimir aus der Brieftasche 6000 DM gegen Quittung an sich und ließ den großen, mit über eine Million M DDR prall gefüllten Koffer mitgehen, ohne dass der Inhalt des Koffers und 4 Liter Schnapps und drei Prschut-Schinken sowie paar Lederjacken, je in einem Beschlagnahmeprotokoll auftauchten. Karlo Budimir wurde bei seiner Verhaftung von den Sicherheitsorganen und der Staatsanwältin Rosenbaum buchstäblich ausgeraubt.

An der Wand auf Mielkes Etage hing in der Traditionsecke der völlig überflüssigen Zollverwaltung der DDR einiges das die Wirtschaftsdiversion und grenzlose Gier der STASI-Verbrecher verschleiern wollte. Durch das Ausblenden der am OV „Merkur“ beteiligten Hauptabteilungen des MfS, ganze Elite war daran aktiv involviert, will man eigentlicch die Wirtschaftssubwersion verschleiern der man nicht Herr werden konnte, und das ging aus der Struktur und Arbeitsweise abzuleiten.
Keiner der Jugoslawen, der am Schmuggel und am nicht genehmigten ambulanten Handeln mit Quarzuhren westlicher Prägung war dessen bewußt, was man dadurch für einen Zollschaden damit anrichtete, den die Gerichte dann in Wirtschaftsschaden umtaufen. Praktisch handelte es sich um eine Wirtschaftsdiversion von ungeheuerem Außmaaße; 1,5 – 2,0 Mrd M DDR, die man der STASI eigentlich aus der Tasche schlug. Wenn man bedenkt, dass die Diversion von Mitte Juli 1979 bis 1983 reicht und praktisch ungedämmt abläuft und weißt, dass die DDR 1982 praktisch pleite gewesen war, kann man ruhigen Gewissens behaupten, dass die jugoslawische Quarzuhrenconnection dem Untergang der DDR einen erheblichen Beitrag geleistet bzw. ihn um einiges beschleunigt hatte.
Als die STASI den Außmaß ahnte der kaum noch zu verbergen war, rief man den Operativ Vorgang „Merkur“ ins Leben um eigentlich die Diversion zu verschleiern, zuerst vor Erich Mielke, vor dem ZK und Politbüro und auch vor der Bevölkerung der DDR, die nicht ahnen konnte warum die Ruhla-Uhren so teuer angeboten wurden. Aus einem billigen zu Mode gewordenen Artikel machte man durch die Gier der SED und STASI-Verbrecher einen Statussymbol, der bis auf wenige verkaufte Ruhla-Uhren Ladenhüter blieben. Dass Ilija Jovanovski aus Skopje, Karlo Budimir aus Gornji Vakuf und das Objekt „Merkur“,ich als damalige Vertreter von der Ljubljanska banka-Repräsentanz in Berlin-DDR das mit dem Leben bezahlen sollten, konten die Akteure nicht ahnen. Hätte man uns drei wegen § Wirtschaftsdiversion verurteilt, wären wir womöglich alle drei knapp an der Todesstrafe durch Erschießen vorbeigeschrammt !?
An den beteiligten Hauptverwaltungen des MfS kann man die Wichtigkeit des OV „Merkur“ erahnen. In der „Aufarbeitungsliteratur“ der STASI-BStU Behörde findet OV „Merkur“ keine Erwähnung!? Weil man darin das WAHRE GESICHT des MfS erst so klar sehen kann !? Urteilt doch am besten selber, wozu die STASI alles fähig war, wenn es darum ging eigene Verbrechen und Unfähigkeit zu verschleiern und zu vertuschen. Heute, im Jahre 2015 ist das nicht anders. Man erbringt so wie 1991 das StUG ein Gesetz über die Vorratsdatenspeicherung. Der verblödeten, vergauckelten vermerkelten und verdummten Nation erklärt man, dass man damit gegen den drohenden Terrorismus das Volk schützen will und gleichzeitig offnet man die Grenzen den zig Tausenden potentiellen Terroristen aus dem Nahen Osten !??
Auch die STASI war nicht dafür da, das Volk vor den Feinden von Außen zu schützen, sondern eigene Verbrechen zu verbergen und die DDR in die eigene Tasche zu wirtschaften
Hauptabteilung II: Spionageabwehr HA II/10 Residentur in Belgrad – Jugoslawien
Hauptabteilung III: Funkaufklärung und -Abwehr FLZ General Männchen übernommen
Hauptabteilung VI: Grenzkontrollen, Reise- und Touristenverkehr:
230429 – 97;06;00 – FIEDLER, HEINZ -51.750,00 M DDR – Erhängte sich in der U-Haft
Hauptabteilung VII: MdI, Deutsche Volkspolizei, Abwehr im Strafvollzug
Hauptabteilung VIII: Beobachtung, Ermittlung, Durchsuchung, Festnahme
Hauptabteilung IX: Untersuchungsorgan :
200429 – 99;99;00 – NEIBER, GERHARD – 68.250,00 M DDR-Mielkes !. Stellvertreter
Abteilung XIV: Haftvollzug
Hauptabteilung XVIII: Volkswirtschaft
Hauptabteilung XXII: »Terrorabwehr«
HA XII Archiv und Speicher in der Bezirksverwaltung Neubrandenburg des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR
HA VII/8 – HA VII/5
1.Stellvertreter des Minister Erich Mielke, Generalmajor Rudi Mittig wurde am 26.5.82 informiert über den Stand der Dinge aber nicht darüber, dass der Vermerk einen längst eröffneten Operativ-Vorgang „Merkur“ betrifft. In der Vernehmung sollte entschieden werden, ob strafrechtliche Verantwortlich-keit bei Adam Lauks gegeben ist .(!??)
Am 19.051982 war die strafrechtliche Verantwortlichkeit bei Adam Lauks nicht gegeben! Ergo wurde laut Richtlinie 1/76 des Minister Erich Mileke für Einleitung eines Operativen Vorgangs im Falle Adam Lauks Alias Objekt „Merkur“ mustergültig eine strafrechtliche Verantwortlichkeit in der Erstvernehmung „erarbeitet“.









Die zweite für Objekt „Merkur“ vernichtende Lüge kam einen Monat später. Die wurde dem ersten Stellvertreter der Minister Mielke aufgetischt, dem General Rudi Mittig.
Man präsentierte dem Haftrichter mein angebliches Geständnis, 2000 Quarzuhren in die DDR gesetzwidrig importiert zu haben…. Was dieser Lüge, die meinem Haftbefehl zu Grunde gelegt wurde, vorangegangen war, ist entlarvend und tragisch zugleich. Adam Lauks sollte mit drakonischer und unverhältnismäßiger Strafe in einem Rechtsbeugungs-prozess belegt werden und anschließend liquidiert werden. Dafür zog die STASI den ganzen Register von Zersetzungsmaßnahmen die die Vorstellungskraft eines normalen Menschen übersteigt und mit dem Mord in der Nacht 28.29.10.1985 enden sollte…

Anding Knut unterstanddirekt dem 1.Stellvertreter des Minister Generalmajor Neiber und dem Minister Mielke in der HV IX – Untersuchungsorgan: Auf Druck aus der SED Bezirksverwaltung Leipzig ( !?) kommt zu einer Absprache bei der HA IX/2 mit Genossen Anding zur weiteren Vorgehweise bei der Aufklärung und operativen Bearbeitung der im OV „Merkur“ bearbeiteten kriminellen Bande (!?) durchgeführt. Dabei wurde vom Ge. Anding ein von der HA IX/2 erstellter Maßnahmeplan zur Realisierung von Erstmaßnahmen übergab.

„In Abstimmung mit der Hauptabteilung VI ( Zollfahndung) erfolgte die Festlegung, daß Festnahme der im Verteilerring bekannten Personen dann erfolgen, wenn an der Transaktion ein großer Kreis beteiligt ist.“
Ich war an keiner größeren Transaktion beteiligt- meine letzte Übergabe lag 7 Monate zutrück – am 17.11.1981.
„In der Vernehmung woird entschieden, ob Strafrechtliche Verantwortlichkeit gegeben ist. Das Verfahren soll danach durch dei Hauptabteilung IX/2 übernommen werden.“

„In Abstimmung mit der Hauptabteilung VI ( Zollfahndung) erfolgte die Festlegung, daß Festnahme der im Verteilerring bekannten Personen dann erfolgen, wenn an der Transaktion ein großer Kreis beteiligt ist.“
Ich war an keiner größeren Transaktion beteiligt- meine letzte Übergabe lag 7 Monate zutrück – am 17.11.1981.
„In der Vernehmung wird entschieden, ob Strafrechtliche Verantwortlichkeit gegeben ist. Das Verfahren soll danach durch dei Hauptabteilung IX/2 übernommen werden.“
Dies ist mein letzter Versuch einer Klärung eines Sachverhaltes über den Beitrag der Schmuggler und Schwarzhändler zum Untergang der DDR zum Wohle des DDR Volkes. Vielleicht bekommen eines Tages die Akteure ein Verdienstkreuz, wie das der Hartmut Richter – ehemaliger Schleuser nach dem Bereinigungsgesetz, als Scleuser erhielt. Er soll kein Geld dafür genommen haben, auch wenn er Geld dafür genommen hätte gebührt ihm unermässlicher Respect; die Schmuggler haben dafür Geld genommen oder alles verloren, zum Wohl des DDR Volkes haben sie Gutes geleistet, schon dadurch dass sie den STASI-Offizieren aus dem Außenhandel der DDR nach vorläufigem Stand geschätzt an die 2 Mrd M DDR so gut wie aus der Tasche geschlagen hatten. Ich konnte meine Schuld bis heute nicht finden, aber die Schuld der STASI-Justiz und ihrer Exekutive allemal.
Bedauerlicherweise hat der Bundestagsabgeordmneter Markus Meckel die Akte des DDR Außenhamndels weitgehend oder ganz vernichtet, weil dort Brisantes verborgen gewesen sein sollte als das was man in den Restbeständen noch findet. Deswegen mussten die auch verschwinden. Dort waren die Bestellungen des DDR Aussenhandels von Billig-uhren aus Singapur und Hongkong, die man importierte und in die Qualitätsuhren aus Ruhla „umtaufte“ um die den DDR-Werktätigen zu anfänglich 600 bzw 550 M DDR im Binnenhandel anzubieten. Das war ein Verbrechen am eigenen Volke. Im Außenhan-del der DDR saßen Offiziere ( OibE ) der STASI die nach der Wende alle übernommen wurden, und das Desaster vom Flughafen BERLIN SCHÖNEFELD als Schandfleck der Deitschen Ingineurbaukunst, leichter erklärbar und überhaupt begreifbar macht. Da hat die STASI durch ihre Seilschaften einfach das VOB Gesetz ausser Kraft gesetzt.
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Am 21.5.1982 hatte ich in der Bank schriftlich gekündigt. Daswar eiune Sache der Ehre und Übernahme der Verantwortung. – Bis zum rechtskräftigen Urteil – für die Dauer der U-Haft hätte meine Familie mein Lohn überwiesen bekommen – ich habe es ls erste Handlung trotzdem getan – Dank Direktor Slapnik, die Bank blieb mir schuldig und damit ist nicht dieses nicht errichteter Lohn gemeint

STASI machte aus Adam Lauks Objekt „Merkur“ im Operativ-Vorgang „Merkur“
Ich wurde erst im Zuchthaus und im Haftkrankenhaus Leipzig Meusdorf zum STASI-Feind Nr. 1 gemacht. Und nach der Gewalt – Notoperation im Haus 115 – Chirrurgie zu besonderen Verwendung der STASI in Berlin Buch erklärte ich dem BÖSEN, der unsichtbaren STASI, den Krieg, der bis zum Äußersten gehen sollte. Ziel meines Krieges war nicht die Vorzeitige Entlassung oder Ausweisung sondern MEIN KAMPF gegen DAS BÖSE. Man gönnte mir den Sieg und ließ mich nach 3,5 Jahren vorzeitig frei, um mich auf der Heimfahrt durch Ungarn zu liquidieren,(!?) sprechen die vor kurzem noch vermutlich versehentlich zugesandten Akte. Dies ist keine JAGD auf Täter – lediglich Suche nach der WAHRHEIT, die Antwort auf die Frage WARUM- die auf die zur Entlarvung der Angst und Schreckherrschaft und Staatsterror eine der übelsten Verbrecherorganisationen hnausläuft, die das Wort ZERSETZUNG geprägt hatte, und wie ZERSETZUNG geht stand in der Richtlinie 1/76 des Minister Mielke.
Um den Desaster das Operativ-Vorgang „Merkur“ versehentlich zu Tage zu fordern begann, rief man in der Endphase den Operativ-Vorgang „Quarz“ um den hohen Chargen der STASI und der Politik die größte Niederlage der STASI die 1979 begann als Erfolg darzustellen, Prämien zu kassieren, sich mit Orden zu behängen…. weil man Straftaten in diesm Komplex im Werte von 700.000 M DDR(!?) aufklären konnte, und drei Schwarzhändler verurteilt hatte, oder wie man sagt, die Mitglieder der internationall operiernden kriminellen Schmugglerbanden liquiediert hatte, wobei in diesem Falle weder der Schmuggel noch der nichtgenehmigte ambulante Handel mit Quarzuhren aus dem Westen nicht als ehrenrührig betrachten dürfte. Das lehrt uns die Geschichte des DDR Unterganges…Operativ – Vorgang „Merkur“ und Operativ-Vorgang „Quarz“ ist jetzt als vergeblicher Versuch den Untergang der DDR Diktatur zu verhindern. Einen Grundstein dafür oder einen kleinen Beitrag dafür haben die Beteiligten beigetragen, zweifelsohne, alle Mal geleistet. Und ich habe vom April bis 17.11.1981 daran durch meine Fahrten aktiv mitgewirkt, natürlicht unbewusst dessen was für ein Schaden der STASI dadurch zugefügt wurde. DAS will ich mit Hilfe der BStU und der Beteiligten und Zeitzeugen zu Tage fördern. Da die BStU unter Gauck auch eine hohe Anzahl aus der Zollverwaltung eingestellt hatte, stießen wir auf großen Widerstand in der BStU die uns als Forscher und mich als Objekt Merkur mit teilweise total geschwärzten oder anonymisierten Seiten bediente, damit diese „Erfolge“ des MfS nie zu Tage treten, auch nach 25 Jahren nicht.

Dies ist ein dwr Versuch einer Klärung eines Sachverhaltes über den Beitrag der Schmuggler und Schwarzhändler zum Untergang der DDR zum Wohle des DDR Volkes
Erst die Zulassung zweier Feststellungsklagen am Verwaltunggericht Berlin konnte die Gauck/Jahn Behörde dazu bewegen für meine Forschung ungeschwärzte Seiten zur Verfügung zu stellen, weil wie auf dieser Seite ersichtlich, wurden oder sollten die Mißerfolge in Erfolge umgemünzt wurden, dollte das MfS vor Blamage geschützt auch noch nach 25 Jahren!??
DAFÜR hat Deutschland in vergangenen 25 Jahren 2,5 Mrd € rausgeschmi-ssen !?? Für Verschleierung, Verdummung und Vergauckelung, die auch über 2019 gehen soll !??

Die größte Wirtschaftsdiversion 1979 – 1983 lief vor Augen der 200.000 IMs und patriotischen DDR Bürger und über 90.000 Hauptamtlichen des MfS ohne dass es bis 16.10.1981 eine einzige Meldung eines IM gab an seinen Führungsoffizier über den Nichtgenehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren !?? Mielke hat getobt ! Siehe Befehl 14/83
Wenn man das Deckblatt der Gesperrten Ablage des Bandes V/1 des Operativ-Vorganges Merkur anschaut, könnte man daraus schließen dass der Kampf zur Eindämmung der größten Wirtschaftsdiversion gegen den Außenhandel der DDR erst am 15.09.81 beginnt. Die STASI hat selbst die vorangegangenen römisch I; II, III und IV vernichtet, bzw ausgemistet, damit die höhere Chargen nicht mitbekommen seit wann eigentlich der erfolgloser Kampf gegen den Schmuggel und gegen den“nicht genehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung“ begann und gegen die jugoslawische Quarzconnection geführt wurde.
Im Bericht vom 3.9.1981 ist der Sachstand im OV „Merkur“ zu entnehmen. Was nich zu entnehmen ist, und wichtig zu erfahren wäre, wer und wann hat man angefangen sich mit nicht genehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung zu befassen. Die Bemühungen und Aktivitäten sind unkoordiniert vin mehreren Hauptabteilungen gleichzeitig autonom ohne Maßnahmenplan geführt worden. Die Spitze des MfS erfuhr als letzte dass es einen Schmuggel und Schwarzmarkt mit Quarzuhren gibt, erst nach dem Komissar Zufall zuschlug und die zwei Transitumkehrer aus Fulda Mitte August 1981 bei der Ausreise aus der DDR kointrolliert wurden und man 2100 Quarzuhren im Kofferraum vorfand.

3.9.1981
B e r i c h t : Eigentlich ist das eine Pleiteerklärung und Verschleierung der eigenen Unfähigkeit die im OV „Merkur“ erst richzig deutlich wird.
010835 – 13;07;00 – PATZE, HERBERT – 36.000,00 M DDR

Bei der Absprache legte genosse Patze dar, daß es seit Beginn des Hotelneubaus „Merkur“ Probleme und Unstimmigkeiten gab, die durch die Bezirksverwaltung Leipzig, Abteilung VI bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht geklärt werden konnten.

Genosse Patze teilte weiter mit, daß durch diese Praktiken ausländischen Arbeiter mit PkWs und DDR-Kennzeichen nach der BRD und Berlin ( West ) reisen. Von dort aus fahren diese Bürger im spezifischen Transit und übergeben bzw. übernehmen Schmuggelgut auf den Transitstrecken. Die Hauptabteilung VIII und die Hauptverwaltung Zoll, Abteilung Transitüberwachung sind dadurch nicht in der Lage, einen solchen Mißbrauch der Transitwege der DDR zu erkennen. Bekannt ist bei der Hauptabteilung VI, daß angehörigen krimineller Banden diese Methode im verstärkten Maße praktizieren, da sie nur sehr schwer erkannt und aufgedeckt werden kann.
Aufgrund des abgeschlossenen Bauvorhabens Hotel „Merkur“ ( 31.3.1981) durften sich keine Bauarbeiter ( Bürger der SFRJ) mehr in Leipzig aufhalten. Tatsache ist jedoch, daß ehemalige Bauarbeiter ( Bürger der SFRJ nach wie vor in Leipzig anwesend sind. Über diese ausländischen Bürger gibt es keinerlei Übersicht.( am.2.9.1981 !??)

Genosse Petze teilte mit, daß von seiten der Bezirksverwaltung Leipzig ( MfS), Abteilung VI mehrfach Informationen an die Bezirksleitung der Partei übersandt wurden, ohne daß bisher eine Veränderung dieser Mißstände herbeigeführt wurde(!) In letzter Zeit Zeit wurde dem Stellvertreter Operativ (HA IX) der Bezirksverwaltung Leipzig eine entsprechende Information zugestelt. Eigentlich ist in diesen letzten zwei Sätzen alles gesagt was man über die Inlandabteilungen des MfS wissen sollte.
230461 – 97;06;00 – PATZE, JOERG – 17.755,00 M DDR
241037 – 97;06;00 –PELKE, GUENTER – 30.750,00 M DDR
Die Mitteilung des Genossen Patze der sich als junger Schnösel gewagt hatte die Partei und Obrigkeit anzurufen und indirekt zu kritiseren, was ohne Erfolg blieb, zu untermauern und den Chaos der Operative unter Beweis zu stellen bringe ich die drei nächste Akte als Beweise dafür, dass die Zollverwaltung vpr Ort sehr wohl schon viel früher wahrgenommen hatte dass ein nicht genehmigter Handel mit Quarzuhren in der Messestadt blüht und das sogar die TOP-Akteure im Visier der Zollfahndung und Transitüberwachung waren. Aber ohne Befehls von Oben und beteiligung höchster Chargen des MfS und der Partei ging es in der DDR gar nichts.

Aus dem Schreiben vom 14.8.81 erfahren wir, dass Oberrat Wüllmow von der Hauptverwaltung TÜ(Transitüberwachung) über eine Abstimmung über ein Beobachtungsersuchen zu Ivan Vasilevski und einem Polnischen Bürger X Y am 30.03.81 genehmigt, am 14.8.81 erfahren hatte.

Aktenvermerk ohne Datum bietet das Bad I – römisch V des OV „Merkur“, der zum Sachstandbericht vom 02.04.81 zu lesen ist. Ein Beobachtungsersuchen hirzu wurde schon am 30-03-1981 genehmigt und STASI greift es erneut auf erst nach dem man die zwei Schildbürger aus Fulda gesetzwidrig in Wahrsam genommen hatte.

Erst als Niko Sandro nach belastenden Aussagen der zwei unschuldigen Transitumkehrer aus Fulda und wenig später Todor Angelov verhaftet werden, wird die HV IX Transitüberwachung über Beobachtungen zum Polen Valdek und Vasilevski informiert. Beobachtungen über fast 5 Monaten blieben ergebnislos und sollten erst 24.-27.8. beratschlagt werden.
Ein beweis darüber dass der nicht genehmoigte ambulante Handel in Leipzig im Visier der Abteilung Zollfahndung war ist eine Information der Bezirksverwaltung Leipzig-Abteilung Zollfahndung vom 17.06.1980. Leider ist aus dem Band 1 des OV“Merkur“ nicht ersichtlich ob diese Information an dei Hauptverwaltung Zoll der DDR nach Berlin abgesetzt wurde. Mittlwrweile lief aber die Wirtschaftsubversion gegen den Aussenhandel seit fast einem Jahr. Jovanovski Ilija brachte die ersten 700 Stück Quarzuhren aus Wien Mitte Juli 1979. Jedenfalls ist die Ermittlungstätigkeit der Bezirksverwaltung Leipzig – Abteilung Zollfahndung in der Aktenführung des OV „Merkur“ zum jetzigen Stand der Preisgabe der Akte durch die BStU im Dunkeln. Es ist sehr wohl erkennbar dass die STASI so richtig nicht ran wollte, man konnte fast sagen die Beweise für einen gut florierenden Schwarzmarkt mit Quarzarmbanduhren wurden von den hohen Chargen der HV des MfS absichtlich übersehen, ja fast ignoriert. Man war sich in jenen Kreisen nicht bewußt welche verheerende, negative Wirkung das auf den Verkauf von Ruhla Uhren, aus der „eigenen Piratenproduktion“ das hat.

Der Bauleiter der Firma Bosnjak und Krause auf der Baustelle des Interhotels „Merkur“ nützt seine berufliche Tätigkeit in der DDR für Schmuggel uns Spekulation.

Der Schwarzmarkt mit Mangelwaren und Modeartikeln muss auch derSTASI bekannt und von ihr geduldet gewesen sein.

1m 17.06.1980 reiste der Bauleiter des Hotel „Merkur“ über den GZA _ Grenzzollamt Wartha in die DDR ein. Dabei führte er versteckt ein: 3,3 gram Zahngold, 3 Damenarmbanduhren, ein Versandhauskatalog und ein Genexkatalog.
DAS als Erfolg nach Berlin dem MfS zu vermelden wäre reinste Selbststellerei für die Zollfahnder und man wollte sich damit nicht blamieren. STASI wird sich diese Information zu eunem späteren Zeitpunkt zu Nutze machen, in dem sie den Bauleiter zum IM ( Informellen Mitarbeiter) bewirbt und als solchen ihn im Kampf um die Eindämmung der Wirtschaftsdiversion einsetzt. Das läßt sich vom Sessel auch schön machen für die Angehörigen der HA IX des General Neiber. Auch er hätte sich auch gehütet solche „Erfolge“ dem Armeegeneral Mielke zu vermelden. Durch Reinschmuggeln von 3,3 Gramm Zahngold und drei Armbanduhren dürfte die Wirtschaft der 10. Industrienation der Welt nicht untergehen!?

Ein einziges mal habe ich die Uhren in die Wohnung mitgenommen. Sie waren falsch verpackt. Beim Beim Auseinanderdividieren kamen Dani und Jula in das Schlafzimmer … eine solche Uhr fiel unters Bett.Die Ex -Gattin und Ex- Spionin des Markus Wolf und Werner Großmann fand sie beim Staubsaugen, und schenkte sie ihrer Schwester, Frau Thea Maier, Schulleiterin aus Ückermünde. Sie war stolz wie Oskar eine Quarzarmbanduhr aus dem Westen am Handgelengk tragen zu können, …vom Objekt „Merkur“, ihrem damaligen Schwager geschenkt. Sie hat dieses Geschenk gehütet und niemals vergessen! Bis heute nicht!
Der Anfang ist dem Kommissar Zufall zu verdanken und Dummheit der Akteure.



Die Information über den Verdacht der organisierten Schmuggeltätigkeit unter Mibrauch des Transitabkommens durch 2 Bürger der BRD an der Grenzübergangsstelle Wartha vom 12.8.1981 wurde durch die HA VI gleich als riesiger Erfolg euphorisch gefeiert und damit der Raubzug des Sundikats nach einem Erfpolg eines Operativ Vorganges aussieht erarbeitete am gleichen Tage unverzüglich auch eine Operative Information 569/81.

Es fällt auf dass die Information über den Raub-Erfolg der IX der Bezirksverwaltung Erfurt zu weiteren Erarbeitung an HA IX Berlin abgegeben wurde, die auch die obige Information vom 12.8.1981 erarbeitet hatten. Bei General Neiber herrschte Hochgetrieb : ein Raub der DDR Zollorgane und der TÜ -Transitüberwachung muss den übergeordneten Stellen als kaptalen Erfolg verkaufen. Nach dem schnel geschätzten Wer der beschlagnahmten Uhren war es auf jeden Fall. 729.397,50 M der DDR
Die beiden Dummis aus Fulda haben weder das Transitabkommen noch das Zollgesetz der DDR verletzt. Sie waren in Transit nach Westberlin eingereist und am Hermsdorfer Kreuz umgekehrt – die beschlagnahmten Quarzuhren hatten den Kofferraum nicht verlassen.





Auch ohne gültigen Personalausweis TRANSIT anzufahren zeugt von der Intelligenz der beiden Jungs die schnell ihr Taschengeld auffrischen wollten.

Die STASI nahm den Faden auf den die Zwei aus Fulda ihr in die Hand drückte. DER ERSTE


DER ZWEITE… Der war dazu auch hochprozentig debil und avancierte beim Untersuch-ungsorgan zum Experten.

XXXXXX
011139…97;06;00…HERFURTH, GUENTER…44.250,00
290640…97;06;00…PICK, EBERHARD…28.500,00 M DDR
140948…97;06;00…BRUSE, PAUL…24.000,00 M DDR
120648…09;07;00…HEBISCH, NORBERT…27.140,00 DDR HA VII
190547…04;06;00…WUNGLUECK, HARRY…23.250,00 HA VI Potsdam

„- der Jurilj hat die Quarzuhren in der BRD für 10.00 DM das Stück eingekauft und verkauft sie in WB an ein Araber weiter. Mit diesem Araber will er ein Vertrag abgeschlossen haben. Pro Uhr will der J. 1 DM verdienen.
–vor diesr Fahrt hat der Jurilj – nach seinen Angaben bisher schon zwei Fahrten mit der gleichen Menge an Quarzuhren durchgeführt.“
Den der Verdachtskontrolle am 27.07.1981 unterzogenen Jugoslawen Zlatko Jurilj aus Westberlin kannte ich persönlich. Er hatte im Garagenkomplex hinter den Yotckbrücken eine Garage gepachtet gehabt neben der Garage des Bata Tatic, bei dem ich mein VOLVO zum Service brachte. Jurilj war ein hervorragender Automechaniker und war ständig am Schrauben. Er besuchte mich im Osten sogar in unserer Wohnung zusammen mit seiner Frau Mile. Natürlich hatte man sich über alles mögliche ausgetauscht. Auch über die Ver-dienstmöglichkeiten mit Kurierfahrten mit Quarzuhren unterhielten wir uns. Diesen Besuch bei uns zu Hause kann ich schlecht zeitlich einordnen. Natürlich war meine Ex-Gattin als Gastgeberin anwesend. Und er erzählte mir damals schon dass er auch mal mit 1500 Uhren an Bord bei der Einreise nach WB angehalten wurde und dass man bei ihm die Uhren gefunden hätte. Man hätte ihn die ganze Nacht vernommen und ihm mit Gefängnis bis 15 Jahren gedroht und zum Schluß ihn dann doch ziehen lassen. Ob es damals um diese Reise vom 25.7.81 ging oder eine der darauffolgenden war läßt sich hier nicht enträtseln. Was allerdings sehr seltsam war, war ein Anruf von seiner Frau mitten in einer Nacht die nach diesem Erzählen lag. Mile wollte von mir die Telefonnummer der Ostberliner Polizei haben. Ich staunte nicht schlecht als sie mir mit weinerlichen Stimme mitteilte, dass ihr Ehemann im Ostberlin herumhurt und sie ihn anzeigen möchte. Ich hatte das kategorisch abgelehnt und sie auf die Auskunft oder Telefonbuch verwiesen, Sie beide hielten wir für gute Bekannte.
Diese Akte in der Akte OV „Merkur“- Band 1 – Version mit dem Index V liefert den Beweis dafür das auch die HA VI OPD Berlin schon zu einem früheren Zeitpunkt über den Transport von Uhren auf der Transitstrecke Wartha/Hirschberg – Berlin gewußt hatte. Das weitere vorherige Wissen darüber wurde aus den vorherigen Versionen herausgefil-tert, womöglich gerade den frühesten Kenntnisstand zu verschleiern, weil dem keine Erfolge gefolgt waren. Interessant für mich als Objekt „Merkur“ ist dass ich später erfahren sollte dass Jurilj und „Ratte“ eigentlich Partner beim Uhrenhandel gewesen sind. Wann genau ich für die „Ratte“ und seinen Partner eine Fuhre Quarzuhren nach Leipzig brachte weiß ich nicht mehr, auch die Menge ist aus der Erinnerung raus. Da er bei der Lieferung über eine weitere Lieferung nicht mehr gesprochen hatte, nehme ich an dass ich ihm den Ausfall seines Transporteurs gefüllt hatte. Bevor wir uns mit Shake Hands trenn-ten, fragte er mich ob ich cca 240 000 M DDR für ihn in DM umtauschen würde. Ich erk-lärte mich dazu bereit zu einem Kurs 1DM : 4,50 M DDR. Da er gehört hatte, dass man es im Westberlin zum Kurs 1:4,20 oder 1:4,30 M DDR umgetauscht bekommt, wurden wir uns nicht einig. Weitere Kontakte oder Begegnungen mit ihm hatte es nicht gegeben. Man sah ihn bei meinen Leipzigbesuchen mit seinem Camaro herumfahren und angeben. Zum jetzigen Stand der Akteneinsicht kann man nicht erfahren wie häufig war seine Reise-tätigkeit über alle Grenzübergangsstellen.
Es fällt auf dass man uns gerade die Akte des Bauleiters und der „Ratte“ anbietet, die später als IM heftig unter Einsatz von Operativ Kombinationen zur IM-Mitarbeit bewegt oder gewonnen werden sollten.
Praktisch beginnt der Operativ Vorgang „Merkur“ erst ab 3.9.1981unter der Leitung der Elite des MfS. Die STASI bietet praktisch ihre besten Mannen auf, die nach dem Abschluss der OV „Merkur“ alle sich mit Ruhm „bekleckert“, im Februar 1983 vom Minister Mielke ihre Abreibung abholen werden.
Es wäre für die Forschung und Geschichte des MfS wichtig zu erfahren WER hat den 200429407533;99;99;00;; NEIBER, GERHARD…68.250,00 M DDR bei Mielke angeschissen. Der Leiter Operativ der HA IX wusste spätestens als man die zwei Fulda- Dummies „auf frischer Tat“, die keine war, erwischt hatte dass es einen Schmuggel und einen nichtgenehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung gibt. Ob er schon früher, und wie früher, in die „Ermittlungwen“ eingeweiht war gibt die Akte noch nicht her aber die Akte ,mit dem Römisch X läßt Einiges vermuten.
070737430265;97;08;00;;VUELLMOW, HANS-ULRICH…37.500,00 M DDR
011139429715;97;06;00;;HERFURTH, GUENTER…44.250,00 M DDR
Zur Verhaftung von zwei unschuldigen Transitumkehrern aus Fulda wird die HA IX hin-zugerufen. Danach zeht die STASI HA IX die Untersuchungen im Komplex Schmuggel und ungenehmigter ambulante Hamndel mit digitalen Quarzarmbanduhren aus dem Westen an sich. Die folgenden Seiten beweisen dass die HA IX vom bereits laufenden OV „Merkur“ nichts gewußt hatte. Das was sie im eigenen Maßnahmeplan zu den Ermittlungs-verfahren gegen die vier Erstlinge beschließt ist der Beweis für die Erfolggier die auch diese autonom handelnde HA ergreift. „Der Fang“ ist eindeutlich der Ausgangspunkt für Untersuchungen die aus der Zentrale der STASI eingeleitet werden.

Bei der erledigung der in 11 Punkten erfassten Aufgaben wird die STASI erst erfahren müssen was für Sicherheitslücken in ihrem System klaffen.

Punkt 5. – Die „Erarbeitung“ der Beweise kann beginnen.
Ausgangposition des MfS: Es gab keine Tat und keine Täter.. eigentlich !

Punkt 11. Erarbeitung einer Analyse der Resetätigkeit der Beschuldigtten Sandro und Angtelov anhand ihrer Reisepässe.

DAS war der Beginn der Ermittlungen zu einer der größten Wirtschaftssubversionen der DDR Geschichte !? die letztendlich zu verschleiern und abzuschirmen galt !??
Da Jugoslawien ohnehin als NSW oder „Feindesland“ beim MfS eingestuft war und die Arbeiter der Firma Dyckerhof – Widmann oder Twempobau Düsseldorf oder Bosnjak-Krause alle aus dem Westwen kommenden Jugoslawen waren ist es unerklärlich dass die STASI keinerlei Überblick über zuweilen bis 300 Mann hatte, weder während des Dauers der Baustelle und nach der Beendigung erst recht nicht. Es wirft sich die Frage auf womit waren die STASISA den in Leipüzig und Umgebung beschäftigt, während vier Jahre lang die größte Wirtschaftsdiversion gegen den Außen- und Binnenhandel der DDR lief!?? Es ist anzunehmen dass es auch diesen Bericht so nicht gegeben hätte wären die zwei Dummis aus Fulda dem Komissar Zufall in die Quäre gekommen, worüber auch der Chef der HA IX Neiber telefonisch ins Kenntnis gesetzt wurden. Mit Sicherheit wollte man von Oben wissen was eigentlich sonst noch so abgeht oder abging auf der Transitstrecke Wartha Berlin.
Es ist kaum vorstellbar dass sich die Partei Bezirksverwaltung Leipzig gewagt hatte die Unstimmigkeiten und praktische Kontrollosigkeit und Inaktivität des MfS anzuprangern, oder zu kritisieren, was den blühenden nicht genehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung anbetrifft. Man ließ sich unendlich Zeit bis zum ersten „Fang“ im April 1982 als Vasilevski, Hirkov und Rudnik in Berlin verhaftet wurden.
Über die Aktivitäten des MfS in der vorangegangenen Zeit werden wir nur Spuren aus dem Archivmaterial der Aktensammlung 15 Bänder OV „Merkur“ versehen mit Römisch V teilweise erkennen können. Und das wird dann letztendlich Bestätigung des herrschenden Chaos und Unfähigkeit in den Reihen des MfS sein.
Am 22.9.81gibt es schon die nächste Absprache in dwer HA IX/2 bei Anding, wie das aus dem Vermerk vom 23.09.81 ersichtlich ist. Trotz den Scwärzungen der Jahns STASI-Be-hörde´ist zu erkennen, dass die HA IX die man am 12.8.81 zur Verhaftung der Transit-umkehrer hinzugezogen hatte als ersten den Angelov Todor in die STASI-U-Haft gesteckt hatte und er hat „aus der Schule (wertvolle Hinweise ) geplaudert“. Und binnen einen Monat waren da 13 Ermittlungs- bzw. Haftprüfungsverfahren eingeleitet und wie man sieht nebst Hauptmann Fritzsches HA VI/OPD war auch die HA II/AGA in Action. Alle brauchten Erfolge, Ruhm, Beförderungen und Prämien. Über den Umfang der seit mehr als 2 Jahren laufenden Wirtschaftssabotage konnten die nicht träumen, egal welchen Preis für eine Damen oder Herren Quarzuhr zum Errechnen des sogenannten Zollschadens oder Wirtschaftsschadens die Tscheckisten angesetzt hatten. Anfangs waren es 600 bzw. 550 M DDR pro eine Uhr. Es ist für die Aufarbeitung wichtig dass es zu diesem Zeitpunkt am 13.09.81 weiter hartnäckig über eine kriminelle Bande in die man alles was man hatte in Operativ Vorgang erfasste.
Von allen 13 Ermittlungsverfahren betrifft kein einziges konkreten Erfolg – keiner ist auf frischer Tat erwischt worden und keine weitere Uhren oder Gelder wurden beschlag-nahmt. Das war eigentlich Ausgangsmaterial für die Einleitung des Operativ Vorganges „Merkur“. Laut Richtlinie 1/76 ist für die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens oder Inhaftierung nicht notwendig über belastende Beweise zu verfügen, die man auf Beweis-antrag hätte vorweisen müssen. Die Beweise werden im Operativen Vorgang nach dem entworfenen Maßnahmeplan erarbeitet – PLanwirtschaft eben.
Erst stürzt sich der Hauptmann Fritsche am 27.8.1981 von der HA VI OPD-Berlin auf die Abteilung – Speicherführung mit Auskunftersuchen zur Person zwecks A: Ergänzung der Personalien / Hinweise zur Person müssen eine sichere Identiffizierung ermöglichen/ und das seit 1.1.1976, zum Beispiel. Außerdem konnte man bei einer solchen Auskunft unter B. Reisetätigkeit und unter C. Erfaßte Verbindungen ( empfangene bzw.besuchte Personen) erhalten. So sah das dann aus in der Praxis der HA VI /OPD Berlin:
Und schnell hatte man aus der Abteilung Speicherführung ein Feststellungsergebnis

Auf Auskunftsersuchen zur Person folgte Feststellungsergebnis. Bei dem Predikat EILT dauerte es vier Tage.

Man schrieb die Ergebnise mit zwei fingern tippend nieder. Es sah schöner aus als handschriftlich im Formular !?
Der jenige der das Band 1 des OV „Merkur“ Index V geführt oder irgendwan mall neu erfasst hatte bietet uns Einblick in die Arbeit der Hauptverwaltung – Abteilung Transitüberwachung derDienststelle Beobachtung Leipzig BEOBACHTUNGSPROTOKOLLE ohne Tagebuchnummer(?) mit dem Vermerk NfD ( Nur für Dienstgebrauch) vom 05.;06.;07.;08. und 09.09.1981 für das Objekt „Budda“ Einen Einblick in den Maßnahmeplan dazu oder zum „Renault“ gibt es nicht und auch kein Feedback.

Es gibt auch keine Anzeichen seit wann Vasilevski und seine Frau unter Beobachtung gestellt wurden. 06.09.1981 ist vermutlich Herbstmesse in Leipzig und hier sieht man WOMIT sich die ASSIS von der Hauptabteilung TÜ Leipzig vertrieben hatten.

BSTU Blatt 0201 ist der Beweis wie die Sachbearbeiter nach Lust und Laune schwärzen oder nicht schwärzen: Um 17:00 betrat die V a s i l e v s k i das Haus Nr.2 in der H.-Budde-Str. durch den Eingang in der Corinthstraße.“

Was von dem Beobachteten zur Verhaftung von Vasilevski gereichen sollte entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

Objekt: Vasilevski Ivan
Der jugoslawische Bürger Vasilevski Ivan steht im Verdacht gemeinsam mit anderen jugoslawischen bürgern Schmuggel und Spekulation besonders mit Quarzuhren zu betreiben. Es bestand die Aufgabe, des Bürgers festzustellen, ihn vorläufig festzunehmen und zur Bezirksverwaltung Leipzig zuzuführen. Bis 20 Uhr konnte diw Person nicht festgestellt werden. Die Beobachtung wurde unterbrochen.

Wenn man die Lagefilme sich anschaut koommt man zum Schluss dass die Verbrecher-Schmuggler und Spekulanten zwischen 10-20.00 Uhr beobachtet und gejagt wurden. Was beobachtet wurde musste offensichtlich im Laufe des nächsten Vormittages verschriftlicht werden, damit die Beweise notfalls ererbeitet werden können.

Wir durften erfahren dass Vasilevski ein Fiat 131 – Mirafiori fährt den er über Genex bestellt hatte.
HAUPTVERWALTUNG Abteilung Transitüberwachung – DIENSTSTELLE BEOBACHTUNG – Leipzig den 06.09.1981
In das Band 1 – römisch V wurde auch die Akten mit Beobachtungsprotokollen zum Objekt „Buda“ eingepflegt die mit 05.09.1981 beginnen und mit 09.09.1981 enden. Wenn man bedenkt dass es sich bei „Budda“ um die potentielle Nr. 1 im nicht genehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren aus dem Westen handelt, Ivan Vasilevski, fallen die Beobachtungsergebnisse mehr als karg und nichtssagend. Wenn man sich den dazupassenden rekapitulierenden Lagefilm anschaut ging die STASI davon aus dass die Schmuggler, Kurierfahrer und Schwarzhändler feste „Arbeitszeiten“ hatten zwischen 13:00 und 20:00 Uhr.
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Durch die HA IX/2 Genossen Anding wurde bei der Absprache am 22.09.81 informatorisch mitgeteilt, daß durch die BV Zoll Leipzig Abt.Zollfahndung gegen die Mitglieder der im OV „Merkur“ erfassten und operativ bearbeuteten kriminwellen Bande, die Bürger der SFRJ Ermittlungs- bzw.Haftprüfungsverfahren eingeleitet wurden.
HA VI – OPD Berlin mit Hauptmann Fritzsche als ihr bester Mann hat viel zu tun beim Durchsuchen der Speicher; hier ist ein solcher Sachstand über einen der Großen. Es ist zu betonen dass die Baustelle des Interhotels Merkur in Leipzig per 31.3.1981 als beendet gilt.

Seit etwa 01.09.81 hat sich ???? von dieser Bande gelöst und betreibt in der Haupstadt der DDR ungenehmigte Devisenwertumläufe bis zu 50.000.- M pro Aktion.
Dass der Geldtausch auf der Relation DDR Bürger / Ausländer verboten war, war bekannt. Aber wenn Ausländer und Ausländer Geld getauscht hatten gab es keinen Strafbestand in puncto Verletzung des DDR Devisengesetzes. Mit den Begriffen Deviseninländer und Devisenausländer war sich selbst die Zollverwaltung offiziell nicht im Klaren. Aus diesem Grunde wurde das auch nicht verfolgt und nicht geahndet, bis nachweislich ein Bürger der DDR involviert war. In all den Jahren seit der Gründung der DDR wurde noch kein Angehöriger einer ausländischen Wirtschaftsvertretung vor Gericht gestellt weil er Kollegen Geld umgetauscht hatte. Ich war der erste und bin als erster geblieben.
Hauptmann Fritsche will dem Empfänger des Sachstandberichtes suggerieren dass das Geschäft mit Quarzuhren in Leipzig zum Erliegen gebracht wurde, was darauf hinaus-laufen sollte dass Angelov, Rados und Sandro die einzigen waren die den nichtgeneh-migten ambulanten Handel mit Quarzuhren aus dem Westen betrieben. Flexibilität der Jugoslawen war das was sie dem MfS voraus hatten. Die Lieferungen, der Empfang und Verkauf gingen rasant schnell von statten, so das die Crew,wie die oben beschriebene der HA VI – Operativ-Dienststelle Leipzig nicht in der Lage war eine von den unzähligen Lieferungen hochzuziehen. Die Verlagerung der Geschäfte nach Berlin wird erst im Frühjahr 1982 erfolgen. Problem des MfS war eigentlich nach der Eröffnung de Operativ Vorgangs „Merkur“ dass sie irgendwann mal die Ein- und Ausreiseaktivitäten der vermutlichen und auch nicht vermutlichen Händler oder Schieber hatten, aber zu keiner der Aktivitäten überhaupt keine informelle Information aus der Szene hatten. Bis zum 17.10. oder 17.11.1981 und dem Bericht des IM“Josef“ – NICHTS-NULL.Zum oben genannten Beobachtungsauftrag „Budda“ kam am 9.9.81 als Beobachtungsauftrag „Renault“ dazu wobei es sich um Mladen Rezic handelte, der auch wie so viele mit Uhrenverkauf einiges dazuverdienen wollte und konnte. Was allerdings der Auswerdet aus den abgefassten Lagefilmen damals entnehmen konnte würde mich heute noch interessieren.
Aus der Analyse der Aktivität der Hauptabteilung VI -OPD Berlin vom 24.09.81 läßt sich erkennen wie schlau und gerissen die Jugos waren wenn es darum ging Quarzuhren über die Grenze zu Tschechoslowakei oder über Transit oder aus Berlin West reinzubringen.

Im Rahmen einer unter der Bezeichnung Aktion „Merkur“ eingeleiteten Überprüfung von Bürgern der SFRJ an allen Straßen GüSt ergeben sich zu den im OV „Merkur“ bearbeiteten Personen folgende Reisetätoigkeiten und Zusammenhänge.
In der Zeit zwischen 13. und 19.06.81 erfährt die HA VI OPD Berlin, dass es zwei iddentische Fahrzeuge mit iddentischen Kennzeichen zu verschiedenen Haltern gibt. Welche Möglichkeiten sich dadurch für das Reinschmuggel von Quarzuhren boten kann sich jeder selbst ausmalen. Für die die es nicht können: Ein Fahrzeug mit Quarzuhren steuert die Transitreise nach Westberlin an und wird ohne Kontrolle abgefertigt; das andere iddentische Fahrzeug steuert zeitlich etwas versetzt die Einreise in die DDR an. Wenn es auch einer Kontrolle unterzogen wird ist der Kofferraum leer. An einer vereinbarten Rasrtstätte oder unterwegs kurz recht rangefahren und Fahrzeuge umgetauscht.Der in die DDR eingereiste fährt weiter mit Kofferraum voll Quarzuhren nach Leipzig der leere Wagen nach Westberln. Was mich als den Forscher die STASI-BStU nicht erfahren lassen will ist seit wann funktionierte das so, um es mit 5-10.000 Stück zu multiplizieren. Vielleicht wollte Fritzsche auch nicht dass man den Umfang des Schmuggels und Handels erfährt den die STASI und Sicherheitsorgane nicht unterbinden konnten, obwohl es vor derer Nase ablief. Fritzsche spricht immer mnoch von einer Bande obwohl es eigentlich unzähligen Duo´s, Trio´s oder Quartette gibt, so wie es der halbdebile Angelov der STASI vorgesungen hatte. Man hatte bei der Prüfung festgestellt dass die Jugoslawischen Arbeiter die am Bauvorhaben Interhotel „Merkur“ in einem der beiden Wohnheime in der Bernd Kellermann Strasse nicht anzutreffen waren, da die beide längst geschlossen waren, nicht mehr existierten.
Generalunternehmer KAJIMA CORPORATION hatte die Westdeutsche Firma Dyckerhoff-Wiedman mit der Bauausführung beauftragt, die hat die Bauleistungen an TEMPOBAU Düsseldorf weitergegeben und TEMPOBAU wiederum die Firma Bosnjak und Krause. Somit waren die aus Jugoslawien, vorwiegend aus Herzegowina stammenden Bauarbeiter eigentlich Schwarzarbeiter… und das in der DDR!? Es gab sozusagen überhaupt kein Überblick oder Kontrolle. Die Frage WHO IS WHO blieb für lange Zeit eine Rätselfrage. Und das Geschäft mit dem Verkauf von Quarzuhren blühte unvermindert weiter, expandierte regelrecht. Denn auch die DDR Frauen wurden Opfer der Mode und sehnten sich nach einer digitalen Quarzarmbanduhr. Ruhla hatte zwar 1978 mit der Produktion von Herrenuhren begonnen, mit japanischen Modulen. Erst 1982 kommt auf den Markt eine Unisex-Quarzarmbanduhr zu 550 M DDR die der Konkurenz der jugoslawischen Quarzconnection nicht standhalten konnte. Es konnte nicht soviel geliefert, sprich reingeschmuggelt werden wieviel der Schwarzmarkt aufnehmen konnte.

Im Ergebnis der durch den Beschuldigten Todor Angelov gemachten ( erpressten ) Aussagen zum Bürger der SFRJ Lauks,Adam erfolgten mit der HA IX/2 Gen.Anding, der HA II/10 Gnosen Main mehrere Absprachen zur weiteren Vorgehenweise und operativen Bearbeitung von Adam Lauks.
Als Ergebnis der Absprache am 29.9.1981 war nicht nur der HV Zoll – Abteilung TÜ (Transit-Überwachung ) einen Beobachtungsauftrag zu erteilen mit der Zielstellung, Lauks durchgängig zu observieren, bei möglichen Fahrten nach Leipzig solche Maßnahmen einzuleiten, um Übergaben von Quarzuhren an Spekulanten festzustellen und diese Spekulanten auf frischer Tat festzunehmen, ohne gegen Lauks direkte Maßnahmen einzuleiten. (!?? – wie sollte das vonstatten gehen?) Was mir als Forscher „Merkur“ zur Zeit an Unterlagen vorliegt ist in einem Segment des Bandes 1 unter Römisch X zu erahnen.

Am 29.09.81 erbringt die Leitung der HA IX/2 den Beschluß über das Anlegen eines Untersuchungsvorganges zuerst als NO NAME. Es soll wegen Zollgesetz und nicht wegen Wirtschaftssubversion ermittelt werden. Die Namen der zwei Dummies aus Fulda bleiben geschützt – die werden auch nach dem sie ausgelutscht wzrden ( da unschuldig) gegen Kaution in die BRD entlassen.

Als Nr. 2 wurde Adam Lauks gesetzt, schon nach den Aussagen von Angelov Todor, dessen Aussagebereitschaft mit relativ geringer Strafe und vorzeitiger Entlassung honoriert wurde.

121029;99;09;00 = FISTER, ROLF…51.750,00 M DDR – Generalmajor;
240434;99;09;00 = LIEBEWIRTH, GUNTER…39.750,00 M DDR – Oberst;
300455;99;09;00 = KARLSTEDT, UWE…25.060,00 M DDR – Leutnant
Wie jedem Operativ Vorgang ( in diesem Falle Untersuchungsvorgang) des MfS liegt ein Untersuchungsplan zu Grunde. Die HA IX/2 hatte, nach dem sie zur Verhaftung von den zwei Schildbürger aus Fulda hinzugezogen wurde, den Erfolg gerochen und die Untersuchungen an sich gezogen, lässt aber nach Außen aussehen als ob die BV Zoll und Zollverwaltung und TÜ die Untersuchungen unter sich haben. Erst viel später wird MfS voll einsteigen und nach den Erfolgen vom April 1982 könnte denen schlecht werden als sie anfingen zusammenzurechnen und dessen bewußt werden dass sie nur an die Spitze des Eisberges kamen.

Untersuchungsplan beweist schon mit der Frage Who is Who ? dass die HA IX über das was seit 1979 – 12.8.1981 und weiter bis April 1982 gelaufen ist keinen blassen Schimmer hatte. Was der halbdebile Angelov der STASI aus der Schule geplaudert hatte, unter Erpressung,Androhung einer 10-15 Jährigen Strafe oder freiwillig, nach der Zusicherung einer vorzeitigen Entlassung, hatte keine Beweiskraft, waren nur Hinweise und Indizien für die sich abzeicnende Wirtschaftsdiversion.

Der Untersuchungsplan wie er auf der Seite 000123 und 000124 dem Vorscher vorliegt ist auch ein manipulierter und irgendwo entliehen weil auf der Seite 1a( 00124) bricht er nach dem 2.Absatz ab… um mit dem Zuwachs an Erkenntnissen ausgeweitet zu werden..!?
Im ersten Satz gibt eigentlich die ruhmreche und gefürchtete HA IX des General Neiber indirekt zu, daß sich in der DDR aufhältigen Jugoslawien der Kontrolle der Zollorgane und des MdI völlig entzogen hatten, bzw das eine Übersicht mit dem Datum 30.0.81 nicht egsistiert. Natürlich kann weder die STASI noch die Polizei wissen dass die Jugoslawen die am Bau des Hotel Mercure beteiligt waren, ALLE über Westdeutsche Firmen reinkamen bei denen die als Schwarzarbeiter ihr Geld im Osten verdienten. So ist der erste Satz der Beweis für das Unvermögen und für das Versagen der zuständigen Organe des MdI und auch des MfS auf Ebenen von Bezirksverwaltungen:
–Aufklärung der begünstigenden Bedingungen für die von in der DDR aufhäl-tigen Jugoslawischen Staatsbürgern begangenen Straftaten, insbesondere unter Berücksichtigung der Meldeordnung über den Aufenthalt ausländisch-er Staatsbürger in der DDR, der Erteilung von Aufenthaltsgenehmigungen durch die Meldestellen der VPKA, sowie Kontrollierbarkeit der Wohnsitz-nahme, insbesondere bei DDR-Bürgern– sagt schon alles und vor allem was für eine Arbeit auf das MfS zukam und welche Arbeit auf die HA XVIII zukam die für den Aufenthalt ausländischer Arbeitskräfte in der DDR Wirtschaft zuständig war.
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Aus der Akte mit römisch X der Hauptabteilung IX, die zur Elite des MfS, gehört findet man den ersten Einblick in die Vorgeheweise der STASI. Es ist nach der bis jetzt ( 10.7.15) eingesehenen Aktenlage erkenntlich, dass die HA IX zu einem weitaus früherem Zeitpunkt als die HA VI angefangen hatte zu ermitteln in Richtung Adam Lauks. Auch der HA IX ging es nicht darum die Wirtschaftsdiversion zu verhindern, sondern durch die Liquidierung von Adam Lauks, dem Vertreter von Ljubljanska banka in Berlin DDR, bei den höchsten Chargen zu punkten. In den Akten „Merkur“ mit römisch I hätte man auch Anfänge der Ermittlungen und operativer Bearbeitung von Adam Lauks zurückverfolgen können müssen, die womöglich in das Jahr 1972 zurückgehen. Auch als Beweis dafür, dass die Hauptabteilungen des MfS dabei fast alle ihr eigenes Süppchen kochten soll dieses Vernehmungsprotokoll der Begleiterin von Ilija Jovanovski dienen. Ilija Jovanovski brachte die ersten 700 Stück Quarzuhren im Juli 1979 aus Wien nach Leipzig, womit der Beginn des nicht genehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung , vorläufig markiert werden dürfte.
Wie aus dieser Vernehmung – die Bestandteil meiner privaten Akteneinsicht war – und deswegen stark anonymisiert wurde hervorgeht, gab es frühere Vernehmungen zu Peters Sylvia, wo der Major des MfS den Namen Adam erwähnt bekommt. Die Zahl 555 ist die urtümliche paginierung des MfS. Der Stempel BStU 000147 ist die Erfassung der Gauck Behörde. Stempwell sollen die Angehörigen des Grenzschutzes/Wachregiment Berlin getätigt haben sollen. Jedenfalls ist dadurch ersichtlich, dass zum Beispiel Band 5/X der HA IX stark ausgedünnt wurde. Vermutlich ist alles was mit einem Erfolg nicht endete aussortiert worden um dadurch die Effektivität des MfS unter Beweis zu stellen. Ich habe das Mädchen zwei oder drei Mal – eher zwei Mal- zusammen mit der Gabrielle Kiederer- Frendin von Jovanovski – als Begleiterein von Ilija Jovanovski wahrgenommen, ohne mit ihr einen Satz gewächselt zu haben. Somit konnte sie über irgendwelche Geschäftsbeziehungen gar keine verwertbare Aussage machen. Diese Vernehmung findet am 4.August 1981 in der STASI-Uhaft Leipzig in der Beethovenstrasse bekannt als berüchtigte „Beethovendiele“.

4.8.1981:
Frage: Wodurch wurden Sie mit dem von Ihnen in einer vorhergehenden Vernehmung genannten Jugoslawen Namens Adam bekannt ?

Es gab keine internationale kriminelle Schmugglerbande, zumal das Schmugel an der Grenze WB/DDR als Strafbestand vollführt ist – der nichtgenehmigte ambulante Hamndel im Innland ist dann Wirtschaftssubversion gegen das Aussenhandel der DDR dass durchgehend von Hauptamtlichen Offizieren des MfS getätigt wurde.
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Ilija Jovanovski aus Skopje Jugoslawien kam Mitte Juli 1979 aus Turin über Wien und kaufte dort bei einem Türken 700 Stück Digitale Quarzuhren und brachte die über die DDR Grenze, über GÜSt Zinnwald einreisend nach Leipzig. Sein polnische Partner übernahm die Uhren und kehrte nach cca 3 Stunden mit 350.000 M DDR zurück. Ilija führ die nächsten Tage wieder nach Wien und brachte weitere 3000 Stück, die genauso schnell verkauft wurden.
Die Mitte Juli 1979 steht in der Forschung zum Operativ-Vorgang „Merkur“ vorläufig als Anfang des nicht genehmigten ambulanten Handels mit Quarzuhren westlicher Herkunft in Leipzig und der DDR.

In dem Operativ.Vorgang „Merkur“ erfolgt die operative Aufklärung und Bearbeitung einer internationalen kriminellen Schmugglerbande die auf dem Territorium der DDR unter Mißbrauch der Transitstrecken der DDR den spekulativen ungesätzlichen Handel mit Quarzuhren westlicher Herkunft in großem Stil betreibt.

HA VI und HA IX/2 mit der Transitüberwachung und Zollverwaltung schmiedeten am 27.8.1981 einen Maßnahmenplan aus in Form eines Eröffnungsberichtes woraufhin am 15.09.1981 Operativ-Votrgang “ Merkur “ auch eröffnet wurde.
Hauptmann Fritsche hatte den von ihm ausgearbeiteten Maßnahmenplan am 28.8.1981 zur Bestätigung vorgelegt gehabt. Es ist kaum vorstellbar dass die STASI bis zur Verhaftung der zwei Schmuggler oder Transporteure über den Schmuggel und nicht genehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren aus dem Westen nichts gewußt hatte, geschweige den Erfolge bei der Bekämpfung dieser Wirtschaftsdiversion vorzuweisen hatte!? War die Verhaftung der zwei Doofen Fuldaner der Faden vom riesen großen Wollknoil, den Fritsche mit seinem Maßnahmeplan auseinander-nehmen wollte!? Hat der Vater Zufall erst dem MfS ermöglicht hinter die Kulissen dieser, unwissend und fahrlässig gegen den Außenhandel der DDR laufenden Wirtschaftssubversion, zu schauen!?? Zu diesem Zeitpunkt meiner Forschung ist das schwer vorstellbar. Eins ist sicher, weder der Hauptmann Fritzsche noch die anderen zwei die am 4.9.1981 den Beschluß zur Eröffnung des Operativ-Vorganges „Merkur“ unterzeichneten, hatten nicht die leiseste Ahnung, was zum Zeitpunkt der Verhaftung der zwei Doofen aus Fulda, die dümmer als die Polizei erlaubt waren, läuft, und schon gar nicht was seit Mitte Juli 1979 in Leipzig seinen Anfang nahm. Wenn ich hier die These aufstelle, dass das MfS sehr wohl genau Bescheid gewußt haben muss über den nichtgenehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren, laufe ich Gefahr die Fähigkeiten des MfS zu überschätzen. Andernfalls würde STASI da stehen wie ein Haufen Blinder Stümper.
Bei dem Entwurf und der Begründung des ersten Maßnahmenplanes zur Bekämpfung von Banden, die durch spekulative Handlungen in großem Stil der DDR einen erheblichen finanziellen Schaden zugefügt haben, konnte Hauptmann Fritsche nicht mal annähernd ahnen wie groß der Wollknoil eigentlich war von dem er jetzt den Faden aufgenommen hatte. Es ist unvorstellbar dass die TÜ ( Transitüberwachung ) nichts mitbekommen hatte, und auch dass die Zollfahnder aus der Bezirkverwaltung Leipzig von dem vor ihren Nasen blühenden Schwarzmarkt nichts mitbekom-men hatten. Jedenfalls wird sich zum Schluss herausstellen, dass der Operativ-Vorgang „Merkur“ anstatt diese Wirtschaftsdiversion zu verhindern, eigentlich umfunktioniert und umgestaltet wurde diese Wirtschaftssubversion und ihre Ausmaße zu verschleiern, die vor dem ZK,Politbyo und hohen Chargen des MfS sowie von der DDR Öffentlichkeit, dem DDR Volk abzuschirmen, was bis zur promten Schleißung des Operativ-Vorganges am 10.3.1983 scheinbar recht und schlecht geschah.
Als die erarbeitete Ergebnisse des Operativ-Vorgangs „Merkur“ von höchsten Chargen durgestochen zu werden drohten hat man den OV „Merkur“ schleunigst am 10.2.1983 geschlossen, vielleicht noch bevor Minister Mielke reingerochen hatte und das Desaster und das Versagen des MfS zu ihm drang. In dem Befehl 14/83 wurden die Stümper die MfS Offiziere des Außenhandels der DDR ihrer Unfähigkeit überführt, und entmachtet. Mielke hatte dann seinen größten und besten Devisenbeschaffer Oberst Schachlck-Golodkowski an den Quarzuhren-Import aus dem Hong Kong und Singabur rangesetzt, zum Zeitpunkt wo auch der nicht genehmigter ambulante Handel mit Quarzuhren zu Ende ging, da die Preise runtergingen und kein Profit daraus mehr zu machen war. Das in der Planwirtschaft Profit kalkulierbar ist, wußte man in der DDR, aber dass man den Verlußt nicht wissentlich planen kann, hatten die Offiziere aus dem Außenhandel spätestens aus ihren im Operativ Vorgang „Merkur“ lernen müssen.
Ihrem verbrecherischen Plan, durch den Import und Produktpiraterie von gleichen Quarzuhren, dem Volke oder den Bürgern mit Preisen von 600 bzw 550 M DDR zu Ader zu lassen- das nennt man im Jargon der sozialistischen Planwirtschaft : Abschöpfung der Kaufkraft der Werktätigen der DDR, kam die Jugoslawische Connection als Konkurenz zuvor, und legte das ganze Quarzuhrengeschäft des DDR aussenhandels vollständig lahm, machte die Qualitätsuhren aus Ruhla zu Ladenhütern, die es auch nach der Preiskorrektur von 600 auf 300 M DDR geblieben waren.
Dem Eröffnungsbericht vom 27.08.1981 folgte am 28.08.1981 der erste Maßnahmeplan der Hauptabteilung VI OPD Berlin, die mit der Hauptabteilung IX/2 und später weiteren HA der MfS Elite, eigentlich alle Register ziehen wird,um diese Wirtschaftsdiversion einzudämmen und aufzuklären, die Bandenmitglieder zu liquidieren, was das Letztere auch zu bedeuten vermag. Am 28.8.1981 erfährt der Forscher dass der Hauptmann Fritsche beim Eröffnungsbericht den Denunziant Angelov Todor zuerst nicht gleich preisgeben wollte.
Hier ist die Sofortmeldung an das Operative Leitungszentrum auch zur Kenntnisnahme von General Neiber – Leiter der IX

“ am 06.08.1981 gegen 22.35 uhr wurden die beiden Bürger der DDR bereits an der GÜST Wartha zurückgewiesen. Sie wollten unbedingt im spezi.Transit einreisen und der unter Punkt 3.2. genannte Bürger war nicht im Besitz vin gültigen Einreisedokumenten. Er war im Besitz einer Fotokopie von seinem angeblich verlorenen Personalausweis.“
Verschleierung und Manipulation gemäß der Richtlinie 1/76 des Minister Mielke für Operative Vorgänge ist darin erkennbar dass der Hauptman Fritsche den übergeordneten Dienststellen vorgauckelt die zwei Dummis aus Fulda auf frischer Tat erwischt zu haben, zumal weder die HA IX die zur Verhaftung hinzugerufen wurde und schin gar nicht die HA VI gewußt hatten, noch sich sicher waren ob die beiden Transitumkehrer überhaupt das Transitgesetz verletzt hatten. Die waren einfach zur vereinbarten Übergabestelle hingefahren und als Angelov nicht erschien, wendeten sie und fuhren Richtung BRD GÜST Wartha zurück. Sie machten auch kein Hehl daraus was sie im Kofferraum mitführen. Ihnen wurde „bewiesen“ dass sie die Absicht hatten das Transitabkommen und Zollgesetz der DDR zu verletzen!? Selnbstverständlich wurden sie in U-Haft genommen, mit drakonischen Strafen bedroht und sie zeigten den Weg zum Angelov Todor, der kurz danach verhaftet wurde und erwies sich als goldene quatschende Quelle für STASI. Auf seinem „aus der Schule“ Plaudern fußen sowohl der Eröffnungsbericht und auch der Maßnahmeplan. Das war die erste gesetzwidrige Beschlagnahme und herausfabrizierter „Erfolg“. Nach dem die Dummis ordentlich eingeschüchtert und nach der Gegenüberstellung abgeschöpft wurden, hat man die in die BRD ausgewiesen. Wertvoll für die Forschung und für die Geschichtsschreibung über MfS Organe ist allerdings die Aussage dass es sich um die ersten Ergebnisse und Kenntnisse handelt, die STASI über den Schmuggel und ungenehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren aus westlicher Prägung überhaupt gewinnt. Esvist auch Zeugnis davon wie die Transitreisende der Willkür der erfolgsgeilen Transitüberwachung wehrlos ausgeliefert waren. Vernehmungsprotokolle von Angelov wurden auch nicht als Zeugenaussagen in irgendeinem Prozess eingesetzt. Angelov hatte vom ersten Tag an in seiner Halbdebilität angefangen zu kooperieren und wurde letztendlich für seine nichtbegangene Tat mild bestraft, und vorzeitig entlassen. Für die ruhmreiche STASI ist wichtig am Rande zu bemerken, dass der nächste Fang erst bis Mitte April 1982 auf sich warten lassen muss!? Dass man in der Zeit als das Geschäft blüht und floriert beschäftigt sich die Elite mit Hausaufga-ben die aus dem Plaudern aus der Schule hervorgegangen waren. Was das für ein Arbeitsumfang war, konnten die daran beteiligten HV des MfS gar nicht ahnen. Es wurden dabei ungeahnte Lücken in der Sicherheit aufgedeckt die nun zu schließen galt.
Am 29.8.1981 folgte der ordnungsgemäß ausgefüllte Beschluß über das anlegen eines Operativ Vorganges mit dem Decknamen „Merkur“ mit dem Tatbestand § 12 Zoll- und Devisengesetz der DDR. Bis zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens am 19.5.1982 werden 8,5 Monate vergehen, wobei ich am 17.11.1981 die letzte Kurierfahrt mit Quarzuhrenübergabe absolviert hatte und danach nachweislich ausgestiegen war. Ich hatte keine einzige Uhr in die DDR reingeschmuggelt und habe auch niemals DDR Geld nach Westberlin mit ausgeführt. Es mag als Schutzbehauptung klingen aber es ist die WAHRHEIT die der zum Oberkommissar gemachte Ehlers, am Hauptzollamt Berlin, Mehringdam 129 B tätig bezeugen, wenn er darf! Er darf es aber nicht. “ Ende März 1983 kam er zum Letzten Mal in die U-HA I. Zitat: „Herr Lauks, hätten Sie nur noch zwei Wochen geschwiegen, hätten wir Sie nach Hause geschickt – wir hatten nichts gegen Sie in der Hand !“ Es klang nach Mitleid in seiner Stimme. Er bedankte sich mit Händedruck und Worten: „Vielen Dank, Sie haben mich zum Oberkommissar gemacht.“

Im Rahmen des OV „Merkur“ konnten bisher die Bürger X und Y aus Fulda als Transporteure und die Bürger der SFRJ Sandro und Angelov als in der DDR fungierende Zwischenhändler von ungesätzlich in die DDR eingeführten Quarzuhren auf frischer Tat bzw. aus ersten vorliegenden Untersuchungsergebnissen heraus festgenommen und inhaftiert werden.

Anding Knut unterstanddirekt dem 1.Stellvertreter des Minister Generalmajor Neiber und dem Minister Mielke in der HV IX – Untersuchungsorgan: Auf Druck aus der SED Bezirksverwaltung Leipzig ( !?) kommt zu einer Absprache bei der HA IX/2 mit Genossen Anding zur weiteren Vorgehweise bei der Aufklärung und operativen Bearbeitung der im OV „Merkur“ bearbeiteten kriminellen Bande (!?) durchgeführt. Dabei wurde vom Ge. Anding ein von der HA IX/2 erstellter Maßnahmeplan zur Realisierung von Erstmaßnahmen übergeben.

8.
In engen Zusammenwirken mit der HA IX/2 erfolgte eine ständige intensive Auswertung der Untersuchungsergebnisse gegen die inhaftierten Beschuldigten und die Feststellung weiterer operativer Maßnahmen.
Enstsprechend der operativen Situation wird bei wesentlichen Veränderungen bzw. neuen Erkenntnissen im Kampf gegen diese Schmugglerbande ein neuer auf Realisierung weiterer Operativer Maßnahmen gerichteter Maßnahmeplan erarbeitet.

Die größte Wirtschaftsdiversion 1979 – 1983 lief vor Augen der 200.000 IMs und patriotischen DDR Bürger und über 90.000 Hauptamtlichen des MfS ohne dass es bis 16.10.1981 eine einzige Meldung eines IM gab an seinen Führungsoffizier über den Nichtgenehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren !?? Mielke hat getobt ! Siehe Befehl 14/83

Sie wurden vom Anfang an zum Ladenhüterdasein verurteilt:“ Qualitätsuhren aus Ruhla „. STASI-Außenhandel kaufte die zu 2,50 – 3,00 US$ das Stück auch in Hong-Kong und Singapur und wollte „zum Wohle des Volkes“ zu 550,00 für Damen- und 600,00 M DDR für eine Herrenuhr haben !?? Das war eine Milchmedchenrechnung die ohne den „Wirt“gemacht wurde. STASI-Außenhamndel wollte an einer Uhr 570,00 M DDR Profit haben !?? Größere Profit wurde durch die STASI nur beim zwischenstaatlichen Menschenhandel erziehlt.

Jeder Krieg kämpft mit Propaganda auf. Hier dient die den größten Misserfolg in der Geschichte zu verschleiern

BSTU: 0201 -08.02.1983
Das Ziel des Operativ-Vorganges „Merkur“ wurde durch die Liquidierung von drei kriminellen Gruppierungen auf dem Territorium der DDR sowie zwei Stützpunkten im Operationsgebiet Berlin (West ) erreicht. Im Zusammenarbeit mit anderen Diensteinheiten des MfS sowie mit der Zollverwalltung der DDR wurden führende Mitglieder der kriminellen Gruppierungen in der DDR festgenommen und inhaftiert.
131147 ;95;45;00;;MATTERN, JOACHIM…30.000,00 M DDR
021055;94;03;00;;MATTERN, RAINER…24.840,00 M DDR

Bei einer Wirtschaftsdiversion gegen das Außenhandel der DDR wo der errechnete Zollschaden oder Wirtschaftsschaden weit über eine Milliarde der M DDR beträgt, bei Aufklärung in Höhe 700.000 M DDR ist eine Verschleierung, Unterschlagung und Abschirmug zugleich.

Ab 22.10.81 14.00 Uhr wird die Beobachtung wieder aufgenommen.Zwischenzeitlich erfolgt die Aufklärung der bisher erkannten Stützpunkte und Kontaktpersonen von Lauks in Leipzig.
070737…97;08;00…VUELLMOW, HANS-ULRICH…37.500,00 M DDR –
97 08 00 Hauptabteilung VIII (HA VIII; Ermittlung/Beobachtung)

21.10.1981:
Sachstandbericht
– Lauks, Adam nach erfolgter Übergabe/Übernahme von Schmuggelgut ebenfals festzunehmen und ihn strafrechtlich zur verantwortung zu ziehen.
HA XVIII: 131130—98;18;00 : KLEINE, ALFRED — 52.500,00 M DDR Generalleutnant
98 18 00 Hauptabteilung XVIII (HA XVIII; Volkswirtschaft)
HA XVIII/4:231031— 98;18;00 : ROIGK, HORST —35.000,00 MDDR Oberst; 290843 — 98;18;00 :MEIN,KLAUS —33.840,00; 060845 — 98;18;00 : FRIEDRICH, VOLKER — 34.687,50 M DDR:

War man sich da noch des Namens nicht sicher MfS XV /7157/81 !?? – Archiv Nr.3455/83 Gesperrte Ablage (!?)
Man kann sich der Niederlage nicht rühmen !??
Die Hauptabteilung IX hatte von Ihr aus schon Ermittlungen geführt wovon die Haubtabteilung VI erst mal nichts wissen sollte. Jede Hauptabteilung des MfS kochte ihr eigenes Süppchen und sorgte dafür dass die Konkurenz aus der Firma davon nichts spitz bekommen. Man hatte nun den Anfang des Wollknpoil als Faden in die Hand bekommen und hat man ihn am 24.8.1981 schon an sich gezogen, an die HA IX. Man versprach sich Erfolge und dass die größten Kaliber dran gesetzt wurden zeigt es von welcher Wichtigkeit der Schmuggel und nichtgenehmigter ambulante Handel mit Quarzuhren aus dem Westen erhielt, bzw. der bis dahin nicht mal im entferntesten geahnter Zoll- oder Wirtschaftsschaden. Oberst Liebewirth und Generalmajor Fister ließen gleich einemn Maßnahmeplan erstellen, der bei der HA IX noch Untersuchungsplan hieß, der am 17.9.81 unterzeichnet und bestätogt wurde.

MfS Reg.-Nr. XV/7157/81
Beschluß für das Anlegen eines Untersuchungsvorganges
§12 Abs.1 Ziff1, Abs.2 Ziff.1 Zollgesetz

…wegen des Verdachtes des spekulativen Handels mit ungesetzlich in die DDR eingeführten Quarzzarmbanduhren…

–Erarbeitung von Beweisen und operativen Hinweisen auf weitere von den Ermittlungsverfahren aufgeklärten Personen begangene Straftaten, insbesondere Devisenwertumläufe, beihilfe zum ungesetzlichen Verlassen der DDR etc.

Der Plan war fertig und unterzeichnet. Man konnte sich jetzt mit großen Einsatz auf die Jagd nach Zoll-und Devisenverbrechern stürzen,genau 2 Jahre und drei Monate nach dem die Wirtschaftsdiversion gegen DDR Aussenhandel angelaufen war.

Hat STASI wirklich zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts gewußt ! Oder wurde hier ein IM durchgelassen… seit wann fährt Zlatko Jurilj eigentlich Uhren aus dem Westen ! Aus Wien oder aus Fulda !? Lässt man 1500 Uhren einfach so passieren !??
Es ist kaum vorstellbar das der erste Erfolg mit der Durchsuchung des Transitreisenden Zlatko Jurilj zu tun hat am 25.7.81. Es fällt aber sonderlich auf dass beide Fahrzeuge mit Quarzuhren an Bord im Transit unterwegs waren, und der eine wird nach Vernehmungen zur Ausreise gebracht und die beiden Doofen werden verhaftet. Frage ist hier von Experten zu klären inwieweit beide gegen Zollgesetz verstoßen haben sollen und überhaupt woher die unterschiedliche Behandlung ! Den Zlatko Jurilj kannte ich aus Westberlin. Er hatte hinter Yorckbrücken eine Garage wo er an verunfallten Fahrzeugen geschraubt hatte, die er danach an die Mitglider der Yugoslav Connection gewinnbringend verkauft hatte. Über den Vorfall bzw. Zollkontrolle dieoben beschrieben wurde, hatte er mir erzählt.Es mag sich in einer Erzählung auch um eine andere Kontrolle gehandelt haben, weil er mir erzählt hatte dass min ihn die ganze Nacht vernommken hätte und ihm mit 10 – 15 Jahren Knast gedroht hätte, wenn er nicht über die Herkunft der Uhren und Händler in Leipzig und Berlin erzählen würde!? Hat Zlatko Jurilj gesungen !? Es hätte gereicht wenn er für die „Freie Fahrt“ aus der Schule geplaudert hätte. Wer weiß !? Jedenfalls wußten die Zollfahnder dass Quarzuhren über Transitwege nach Betrlin gelangen, und wurden noch wachsamer als sonst, wie in diesem Ersten Erfolgsfall.

An die HA VI/OLZ Berlin
aus der BV Erfurt – Abt. VI/OLZ:
Umkehrfahrzeug…meldete Hauptmann Kuhn diensthabende Zugführer am 12.8. um 6.35 … und Grundlagwe für den Operativ Vorgang „Merkur“ wurde unwissentlich gelegt.

Der eine Do0fe war 20 und der andere 17 Jahre alt… sie wollten /sollten für die Schleusung der Quarzuhren in die DDR 1.500 DM schnell verdienen….

-Ausreise erst nach Zustimmung, Näheres wird noch übermittelt : Die Genossen der Linie VIII waren sehr wachsam.. SO fing die Bekämpfung und Verhinderung der Wirtschaftsdiversion gegen den Außenhandel der DDR an… weiter ging das alles seinen sozialistischen Gang

Ank: 03.05 Uhr Wartha…die Doofen wollten zurück, nach Hause:“ Da sie am HDK ( Hermsdorfer Kreuz keinen antrafen entschlossen sie sich zur Umkehr nach Wartha.“… und!??

1193 Herrenquarzuhren ( Schätzwert je Uhr 650,- M)
987 Damenquarzuhren ( Schätzwert je Uhr 350,- M 475 Zellen( Schätzwert je 15.- M )
Gesamtwert 1.128.025,- M
Was den geschätzten nicht eingetretenen Wirtschaftsschaden anbetrifft muss es sich bei 1.128.025 M der DDR um einen veralteten Schätzwert handeln der nach einem anderen Wichtungsfaktor errechnet wurde. Der Drang einen Erfolg zu „erarbeiten“ ist mehr als deutlich. Ob es vor dem 27.7.1981 eine Vorschrift zum Wichtungsfaktor ist nicht bekannt ( bis jetzt ). Ein neuesa Gutachten wurde gleich am Tag des Fischfangs erarbeitet und der Erfolg schrumpftze auf 729.395.50 M.
Operativ Vorgang „Merkur“
Der Wollfaden wurde aufgenommen ! Wie groß der Wollknoil war werden die STAZIS nicht al annähernd erfahren, nicht maöl vermuten können. Aber darum ging es letztendlich auch nicht im am 15. bzw.30.9.1981 eröffneten Operativ-Vorgang „Merkur“.
Die Genossen der Linie VIII haben wieder Mal hervorragende Arbeit geleistet! : Beobachtung, Ermittlung, Durchsuchung, Festnahme dafür sind sie auch überaus gut bezahlt. Was die Schmuggler und auch Menschenschmuggler oder kriminelle Schleuser nicht wussten ist, dass in den bewaldeten Streckenteilen entlang der Transitstrecke durch den Wald parallel zur Autobahn eine Asphaltstrasse verlief die von Beobachtern der TÜ rund um die Uhr befahren wurden. Auf alle 2 Km kam ein Fahrzeug in Einsatz . Man konnte durch die Bäume die SAutobahn beobachten. In den Teilen wo die Autobahn durch unbewaldete Landschaft verlief, fuhrendie Beobachtungsfahrzeuge, meistens TRABANTEN ständig von einer Wendemöglichkeit zu anderen und zurück. Nachtsüber waren sie auch in Hinterhalten an den Auffahrten postiert. Wären die beiden Doofen nach Westberlin durchgefahren und hätten sie vom Westberlin aus die den Transit nach Westdeutschland befahren, wären sie nicht aufgefallen.
Leiter der Hauptabteilung VI Generalmajor Heinz Fiedler beeilte sich beim Generalmajor Neiber Punkte zu sammeln. es gab einen großen Erfolg zu vermelden. Generalmajor Neiber hat diese Meldung mit sicherheit bei sich behalten.
200429 — 99;99;00 : NEIBER, GERHARD Generalmajor — 68.250,00 M DDR; 230429 — 97;06;00 : FIEDLER, HEINZ Generalmajor — 51.750,00 M DDR ; 280363 — 99;43;00 : PEHLKE, JOERKO Major — 16.830,00 M DDR

Information über den Verdacht der organisierten Schmuggeltätigkeit unter Mißbrauch des Transitabkommens durch 2 Bürger der BRD an der Grenzübergangsstelle Wartha: Am 12.8.81, um 04.00 Uhr, wurden gegen die Bürger der BRD…Untersuchungen aufgenommen.

Der vorläufig geschätzte Wert beläuft sich auf ca. 600 bis 700.000 M DDR. zur eindeutigen Bestimmung des Wertumfanges wzrde ein Fachmann zum Einsatz gebracht. Diese Untersuchungen dauern zur Zeit noch an.
„Die nachfolgenden Maßnahmen wurden darauf ausgerichtet, eindeutig und zweifelsfrei zu klären, ob es sich bei den Handlungen derPersonen um eine Mißbrauchshandlung handelt„. Dieser Satz aus dem Bericht deutet auf eine Unklarheit bzw. Unsicherheit ob die beiden Doofen überhaupt sich strafbar gemacht hatten. Eine Übergabehandlung hat nicht mal ansatzweise stattgefunden. Das heißt sie hätten die beide BRD Bürger wieder mit ihrer Ladung ausreisen müssen!? Das hätte ich gerne von den Rechtsexperten auch heute noch gerne geklärt bekommen.

Die wertvollste Aussage für MfS, für die Spitze des MfS bzw. Generalmajor Neiber ist der letzte Absatz: „Die in der Information genannten Personen, der genutzte PKW BMW 2002 – Orange, das im PKW gefundene Kft-Kenzeichen und der Halter des PKW wurden in den Spechern der Hauptabteilung VI übwerprüft, sämtliche genannte Personen und KfZ sind bisher nicht aufgefallen.“
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SO zimmerte sich die STASI ihre Erfolge und Heldentaten auf der unsichtbaren Front. SO schützten Sie die DDR. Im weiteren Verlauf kann der Leser aber auch die ehemalige Akteure sehen womit sie ihren Ruhm, Prämie und Orden und Beförderungen fabriziert hatten. Das konnten sie nach belieben tun, weil das MfS ein Staat im Staate war der die DDR mir allen anderen Organisationen im Grirff hatte, aus einem einzigen Grund: Persönliche Bereicherung auf Kosten der eoigenen Bevölkerung.So werden aus zwei eindrittel-seitigen Meldung eine Operative Information, hier die Nr. 569/81 vom 12.8.1981. Was auffällt ist dass auf der letzten Seite der Verteiler völlig fehlt. So können wir nicht erkennen wer sich an dieser freudigen Nachricht über den „Erfolg“ erfreuen durfte. Hat die HA VI den Erfolg für sich behalten wollen!? Die Archiv Nr 3455/83 mit dem X spricht dafür dass auch die IX den Erfolg ins Geld ummünzen wollte und kräftig sich an den Untersuchungsergebnissen der VI gesundgestoßen hatte, bis es nicht rauskam, und man sich zusammenschmeißen musste, damit der Konkurenzkampf nicht in höheren Chargen zu Tage tritt !?

„Nach eingehender gemeinsamer Untersuchung durch die Abteilung Zollfahndung der BV ( Bezirksverwaltung ) Zoll Erfurt und Mitarbeiter der Abteilung IX der BV Erfurt wurde der eindeutige Beweis der Mißbrauchhandlung erbracht „
Dadurch ist diese Information bereits zum Bestandteil eines künftigen Operativ Vorganges „Merkur“ geworden, denn nach der Richtlinie 1/76 für die Eröffnung von Operativ Vorgänge ist nicht nötig Beweise zu haben; die werden im Operativ Vorgang erarbeitet. Obwohl die IX und Zoll Erfurt hier einen eindeutigen Beweis als erbracht6 sehen , ist nicht erkennbar WOFÜR. Die zwei Doofen sind bei der Ausreise verhaftet worden, nach dem sie in der DDR oder im Transit durch die DDR keine Straftat begangen haben !?? Sie waren dabei die mitgeführten 2100 Uhren mit auszuführen… WO IST DER BEWEIS und WOFÜR, wo wie es auf der dritten Seite steht dass „Die nachfolgende Maßnahmen wurden darauf ausgerichtet, eindeutig und zweifelsfrei zu klären, ob es sich bei den Handlungen der Personen um eine Mißbrauchhandlung handelt.“ Hier sieht man eindeutig WOFÜR man unzählige Operativ-Vorgänge ins Leben gerufen hatte. Um der Angst und Gewaltherrschaft und Willkür und verbrecherischen Handeln einen Anscheit der Rechtmäßigkeit zu verleihen, die ohnehin nicht hinterfragt werden durfte !?? Wer sollte sich wagen !?

„Das Fahrzeug erschin um 3.05 Uhr an der Grenzübergangstelle Wartha zur Ausreisekontrolle. Dabei wurde gleichzeitig festgestellt, daß es sich bei diesem Fahrzeug um ei9nen Transitumkehrer handelt.“ … und wo ist DA das Verbtrechen? Gab es einen Verbot für die Umkehr im Transit !?? Nicht das ich wüsste.

„Der von Fachexperten des VEB Uhrenkombinat Ruhla geschätzte Wert der Uhren und Uhrbaterien beleuft sich auf 729.397,50 M DDR “ Der Erfolg Nr.1 des MfS bei der Bekämpfung einer der größten Wirtschaftsdiversion gegen den Außenhandel der DDR: 2.190 Quarzuhren und 475 Uhrenzellen ( Batterien )

Bei einer Wirtschaftsdiversion gegen das Außenhandel der DDR, wo der errechnete Zollschaden oder Wirtschaftsschaden weit über eine Milliarde der M/DDR beträgt, bei der ausgewiesenen und als Erfolg gefeierte Aufklärung in Höhe 700.000 M DDR ist eine Verschleierung, Unterschlagung und Abschirmug zugleich. Diese Tafel hängt in einer Traditionsecke der Zollorgane der DDR seit 1984 im Haus 1 des Ministerium für Staatssicherheit, auf der gleichen Etage wo sich auch die Räumlichkeiten des Ministers Mielke befinden. Praktisch konnte er sie bewundern und Lobpreisungen, Orden, Medaillien und Beförderungen und Prämien darauf verteilen; hatte er auch gemacht bis zum 10.2.1983 – bis zum Befehl 14/83
Zu diesem ausgewiesenen Erfolg von 700.000 M Zollschaden oder Wirtschaftsschaden. Dass es sich bei der Gestaltung dieses Erfolges ( Tafel wurde 1984 erstellt ) um eine Milchmädchenrechnung handelt hier ei Beweis. Nach dem ersten „Erfolg“ und Verhafrung von Ilija Jovanovski am 10.7.1981 und ihm für die beschlagnahmten Quarzuhren wobei ihm Wirtschaftsschaden oder Zollschaden in Höhe 620.830,-M ankreidete kam durch meister Zufall der nechste große Fang durch die widerrechtliche Beschlagnahme am 11.8.1981 an der Ausreise der GÜSt Wartha. General Neiber persönlich genehmigte eine Verdachtskontrolle zwei Transitumkehrer die von sich aus angesagt hatten Quarzuhren im Kofferraum zu haben.In der Nacht trommelte man sogar einen Fachexperten heran, der den Fang auf 729.397,50 M errechnete un dabei sich um fast um 100.000 ,-M zum Nachteil des Volkes der DDR verrechnete.
Denn nach dem Beschluss des Ministerium für Finanzen der DDR vom 14.4.1981 wurde den beiden der Zollschaden für eine Billigherrenuhr zu 450 ,-M und eine Damen Billiguhr zu 300,-M und eine Batteriezelle zu 15,-M in die Rechnung gestellt und so hätte man auf 843.075,-M kommen müssen.
Die Uhren waren durch die Zollorgane beschlagnahmt. Das MfS forderte vom Zoll die Uhren zwecks Verwertung(?). Der Zoll lehnte es ab und war bereit der Forderung des MfS nachzukommen bei Vorlage einer Verfügung eines Staatsanwaltes, für das MfS nichts leichter als das. Was mit den Beschlagnahmten Uhren passiert ist ist nach dem jetzigen Forschungsstand unbekannt. Es existiert sogar der Verdacht dass die Angehörige des MfS Wachregiments Berlin „Feliks Dzierzynski“ die Uhren auf den Schwarzmarkt brachten in Fahrzeugen die auf MfS zugelassen waren. Ob das die beschlagnahmten oder anderweitig organisierten Uhren waren, ist bis jetzt unerschlossen, liegt in der BStU. Da dort mindestens 4 Angehörigen des Wachregiments noch tätig sein sollten, ist es ein Wundern dass die Beweise für diese Schandtat bei der Sichtung der Akte durchgerutscht waren.(lol)
Diese Tafel könnte als „nachgewiesener Gesamtumfang von Zoll- und Devisenstraftaten von 700.000 M DDR“ und „3 Ermittlungsverfahren mit Haft “ für den Erfolg Nr. 1 herhalten, summenmäßig. Es handelte sich um Billiguhren aus Hong Kong und Singapur, was allerdings der Wahrheit ( nicht ) entspricht. Die STASIS die in Maccao und Singapur ihre Geschäfte machten, als Vertreter verschiedener VAHB ( Volkseigener Außenhandelsbetriebe) der DDR, konnten die Uhren zu 2,50 – 3,0 US$ das Stück en groß ordern – was die STASIS auch taten nach dem genehmigten Planentwurf durch die Staatliche Plankommission und Ministerium für Finanzen der DDR. Wenn man für den US$ statt offiziell 3,20 M DDR – inoffiziel mit 10 M DDR berechnet, das heißt für eine Uhr 25-30 M DDR ausgab hätte man für die 2.190 Quarzuhren 65.700 M DDR im Ankauf ausgeben müssen. Das würde einen Reingewinn von 663.697,50 M DDR einbringen. Es ist interessant zu sehen dass die Experten aus Ruhla bei der Schätzung die Preise von 300,00 bzw 280,00 € zu Grunde gelegt hatten, und das sind die Preise die man im Binnenhandel für Qualitätsuhren nach erster erfolgten „Preiskorrektur“ angesetzt hatte. Die ersten durch Aussenhandel der DDR eingeführten und im Werk für Microelektronik Erfurt und Dresden auf “ Qualitätsuhren aus Ruhla“ „umgetauften“ Uhren aus Hong Kong und Singapur wurden zum Preis von 600 bzw 550 M DDR den Werktätigen zum Kauf angeboten !? Bei der Zahl von 2190 Uhren war der STASI ein Reingewin von 1.248.300 M DDR durch die Lappen gegangen. Wie soeben wurde durch die Zollfahnder der HA IX der Zollschaden, bzw Wirtschaftsschaden errechnet. Wenn man weiß und bedenkt, dass damals eine HO-Verkäuferin für 390 M DDR arbeitete, eine Krankenschwester zu 440 M DDR Dreischichtsystem arbeiten musste, und eine Lehrerein mit 630 M DDR nach Hause ging, oder der Stellvertretender Leiter der Stomatologischen Poliklinik Charite mit 1350 M DDR nac Hause ging überlasse ich den Lesern wer „zum Wohle des Volkes“ gehandelt hatte seit Juli 1979 bis März 1983 ? In beiden Fällen blieben die Qualitätsuhren aus Ruhla auf der Strecke, bzw in den Regalen. Die DDR Planwirtschaft, bzw. die Gier der STASIS im Aussenhandel machte das auf dem Markt erschinenes Modeprodukt Quarzarmbanduhr durch die planwirtschaftliche Preisgestaltung zum Statussymbol, für die meisten DDR Bürger unerreichbar. Die jugoslawische Quarzuhr-Connection brachte Quarzarmbanduhren „aus dem Westen“ in den nicht genehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren aus dem Westen- oder u,mgangssprachlich auf den Schwarzmarkt und legte das Quarzuhrengeschäft der STASI völlig lahm. Um zu retten was noch zu retten ist, bzw. den Verlust zu optimieren, durch Minimieren musste die STASI über die Partei eingreifen. Man erließ ein UKAZ an Kombinate und Betriebe, die Ruhla Qualitätsuhren aufzukaufen, die man dann an Jubilare mit Urkunde überreichte. Es gibt die Anekdote über einen Professor Atomphysiker der ganz stolz war eine solche Uhr – für 2,50 US$ – für seine 25 jährige wissenschaftliche Arbeit überreicht bekommen zu haben.

RUHLA „Qualitätsuhr“
hat in Hong Kong oder Singapur 2,50 – 3,00 US$ gekostet – umgerechnet 30 M DDR – dafür 650 M DDR zu verlangen, und es dann noch “ zum Wohle des DDR Volkes “ zu deklarieren … dafür gibt es kein Wort im Duden.

„Zur Überprüfung, Verdichtung der Angaben und zur Identiffizierung der in der Vernehmung genannten Objekte wurden alle erfoirderlichen Maßnahmen zur unterstützung der laufenden Untersuchung eingeleitet.“ Fortan lief alles “ seinen sozialistischen Gang „

Maßnahmen zur weiteren Identiffizierung genannter Personen wurden eingeleitet. Verwertbare Ergebnise liegen derzeit nicht vor.

OV „Merkur“ war eine totale Niederlage des MfS die so noch nicht da gewesen ist. Die Jugoslawische Quarzuhren-Connection setzte daws System der Staatssicherheit außer Kraft. Erst durch den Operatoiv-Vorgamng „Merkur“ konnte die Elite der STASI nur ahnen was dem Aussenhandel der DDR durch die Lappen gegengen war – ich sage dass das was die Jugoslawien und Polen abgezogen haben letztendlich zum Wohle des Volkes und zum Schaden des MfS abgelaufen war und demzufolge nicht als ehrenrührig bezeichnet werden kann. Die Nichtrealisierten, entgangenwen Gewinne von über 2 Mrd M DDR trafen die STASI sehr empfindlich und trugen zweifelsohne dazu bei dass 1982 die DDR am Bankrott nahe war.
Wie man an der Tafel aus der Traditionsecke sieht wurden die Uhren im Verkauf schon mit 150,00 M DDR angesetzt. Da die STASI mit ihrer Unflexibilität und langen Leitung den Geschehnissen auf dem Markt nicht folgen konnte, waren die Preise im Nichtgenehmigtwen ambulanten Handel bereits unter 100 M DDR, was die Forschung noch exakt zu weruieren hat. Hätten die STASIS der HA VI geahnt was auf Sie für Arbeit zukommt, hätten sie die zwei Doofe ruhig ausreisen lassen. Nach diesem ersten Erfolg werden acht Monate ins Land gehen bis sie wieder etwas hochziehen werden. Sie werden einsehen müssen dass sie im Operativ Vorgang Merkur lediglich die Hülsen nachzählen durften nach einem gewonnenen Krieg. Im Nachhinein vom wissenschaftlichen Standpunkt beobachtet kann ich getrost behaupten nach drei gelesenen Bänder dass in jener Nacht am 12.8.1981 der Grundstein für eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme gelegt wurde, die unüberschaubar und zur Freude aller beteiligten HA des MfS ins Endlose gingen, bei guter Besoldung.
10 Tage hatten die eingesetzten Kräfte des MfS an ihren Speichern geschüttelt und gerüttelt. Viele BMW 2002 in Orange gab es 1981 noch nicht und schon gar nicht mit dem Kennzeichen, und schell wurde der erste Auftraggeber ausgemacht. Auf der Baustelle des Interhotels „Merkur“ kam er zwangsläufig in Berührung mit dem nicht genehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren in Leipzig. Seit dem Beginn des nichtgrnrhmigten ambulanten Handels mit Quarzuhren – Mitte Juli 1979 waren fast 10 Monate vergangen bis zum April 1980 und das war die Zeit wo der Schwarzmarkt in Leipzig 2-10.000 Stück Uhren mühelos umsetzen konnte. Auch Niko Sandro folgte dem Beispiel vieler die das Betonieren am Hotel „Merkur“ sein Ließen, und die Gelegenheit ergriffen beim nichtgenehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren wetlicher Herkunft, an so manchemn Abendauch paar Tausend M DDR oder paar zigtausend der M DDR zu verdienen. Niko kam aus Jugoslawien, aus Herzegowina wo das Schmuggeln oder Shwarzhandel als Kavalierdelikte gesehen und als solche milde geahndet wurden, meistens ging man mit einer saftigen Geldsttrafe nach Hause. Leipzig ist nun mal seit Jahrhunderten Messestadt schon gewesen und die Baustelle „Merkur“lieferte die Jugoslawische Quarzuhrconnection die der DDR bis jetzt noch nicht erfassten und unüberschaubaren Schaden zugefügt hatte.

Operative Information 602/81 – 2.Ergänzung :“Im Ergebnis weiterer Ermittlungen und Aussagen der am 12.08.1981 an der Grenzubergangstelle Wartha wegen Verdacht des Bandebmäßig organisierten Schmunggels festgenommenen Bürger der BRD….sowie den als Mittäter im Inneren der DDR festgenommenen jugoslawischen bürger Niko Sandro(23) wurde ein weiterer ….TodorAngelov festgenommen und Haftbefehl erlassen.“
Die HA IX/2 und die HA VI nahmen die „Geschäfsleute“ Sandro und Angelov in die Mangel bedrohten die mit Haftstrafen 10 – 15 Jahren und sie fingen an aus der Schule zu plaudern.

Der Gesamtvorgang wurde von der Hauptabteilung IX/2 übernommen. Die weiteren Ermittlungen zur Aufklärung der Banden und ihrer Mitglieder ( nicht die verhinderung der brummenden Wirtschaftsdiversion !??) werden im Zusammenarbeit mit der Hauptabteilung VI durchgeführt. Grenzkontrollen, Reise- und Touristenverkehr
Zu diesem Zeitpunkt hat die STASI schon Gabriele Kiderer und Silvia Peters in ihren Fängen in der U-Haft Leipzig und sie werden gefügig und unterschriftbereit gemacht, eingeschüchtert und geschlagen. Die Informationen von Sandro und Angelov bringt die STASI in Bewegung.Ein Operativ Vorgang „Merkur“ als solchen kennt weder die HA IX noch die HA VI OPD Berlin und die HA II/10 schon gar nicht.
Nach dem Sandro und Angelov geplaudert hatten, wobwei sich Angelov so halb-debil wie er ist richtig zum Experten entwickjelte fing das MfS die Hausaufgaben zu machen. Man ging nach dem Maßnahmeplan vor und nahm sich die Jugos unter die Lupe. Der erste der in das Netz reintrudelte war die „Ratte“, der am 27.08.1981 pber Check Point Charlie nach Westberlin wollte. Er jammerte sich aus dass er am 20.08.1981 sich Schamläuse eingefangen hätte. Man ließ ihn ausreisen und kramte in den Speuchern nach und man wurde fündig. Rege Reisetätigkeit des Mannes aus der Herzegovina erhärtete den Verdacht der sich mit den Aussagen von Sandro und Angelov deckten. Ob er der STASI schon als wervolles sich anbietendes IM Kader erschien kann man aus der Information nicht entnehmen die zwar mit 27.08.1981 nachträglich datiert wurde.Bis zum zum 19.05.79 zurück treichten die gesammelten Informationen über „Ratte“, in die Zeit wo die Quarzarmbamnduhren noch nicht auf dwem Markt waren. Ein-und Ausreiseprofil von „Ratte“ liegt noch nicht vor.
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In diesem Zusammenhang wurde Genossen Anding mitgeteilt, daß unserseits Interesse daran besteht, den gesamten Untersuchungsvorgang gegen alle Beschuldigten Personen dazu zu nutzen, um entsprechend den sich bietenden Möglichkeiten Zeugen oder Beschuldigte für eine perspektivische inoffizielle Zusammenarbeit zu gewinnen.
Zum 03.9.1981 gibt Hauptmann Fritszsche zu, dass MfS keine einzige Information über weder über den Schmuggel, noch über den blühenden nichtgenehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren aus dwem Westen in der Leipziger Szene verfügt. Keiner der 200.000 IM – Inoffizieller Mitarbeiter, noch der Tausenden von GMS -Gesellschaftlichen Mitarbeiter des MfS hatte bis zum 3.9.1981 an seinen Verbindungsoffizier diesbezügliche Information oder Bericht geliefert !? Es ist seltsam und dass auch der Leiter der HA IX Generalmajor Fister diese Sache nicht hintetrfragt. Das zeigt das wahre Gesicht des MfS, keiner wagte es weder bei Untergebenen noch bei seinen Vorgesetzten kritisch zu hinterfragen. Es ist nicht so dass die Verfolhgungsorgane , HA VI, Zollfahndung oder Transitüberwachung und die IX nicht ermittelt hatten. Ein späterer Bericht wird die Ineffizienz der Arbeitder STASI zeigen, und die eigentliche Rolle der IM´s verdeutlichen. Ohne Informationen von IM war MfS ein blindes Hunhn das ab und zu mal auch ein Korn trifft, wie das bei diesem erstem Erfolg das der Fall war. Die sich aufwerfende Frage Warum kamen keine Informationen zu den Führungsoffizieren ber den nicht genehmigten Handel läßt sich ganz einfach und kurz beantworten: “ Weil die Jugoslawische Quarzuhren-Connection unvergleichlich bessere Verdienstmöglichkeiten bot, als die Gage die man beim Treff mit dem Führungsoffizier bekam.“ Das heißt, die STASI wußte dass sie ihren Einsatz diese Wirtschaftsdiversion zu verhindern, oder einzudämmen bereits gescheitert sind. Deshalb stürzten sie sich in die „Arbeit“ die mehr im Aufklären als im Bekämpfen bestand. Während sie sich der Suche nach den IM machten, blühte der Handel in Leipzig und in der Republik ungebremst weiter. In den Reihen der Jugoslawen und ihren Abnehmern Polen, Slovaken und Zigeunern konnten sie nicht so leicht einen brauchbaren IM gewinnen der mit brauchbaren Informationen die Effizienz der Bekämpfung intensivieren würde. Vor allem ließen sich solche Operative Kombinationen nicht aus dem Ärmel schütteln.
Nach der ersten Überprüfung der unterschiedlichsten Speicher und den darin als Verdachtsfälle bearbeiteten Vorgängen, mussten sie nach Personen suchen die bereits im Visier oder als belastet erfasst wurden, bei denen Beweise für eine Verhaftung nicht ausreichten. In unterschiedlichsten operativen Kombinationen, die bis zu Zersetzungsmaßnahmen und Erpressung führten gelang es tatsächlich einige aus der Szene anzuwerben. Das kam aber viel viel später, als das Geschäft bereits am Ausklingen war, sozu sagen in der Endphase.
Deshalb kann als eine Schande oder Versagen der STASI die Tatsache betrachtet werden, dass der erste brauchbare , wenn nicht überhaupt erster Bericht eines IM über den Schmuggel mit Quarzuhren ausgerechnet aus dem Operationsgebiet kommt vom IM „Josef“ – am 17.10.1981 (!?)

Die HA IX wurde bei der Verhaftung von Niko Sandro und Angelov Todor hinzugerufen und lieferte schon am 4.9.1981 Anhaltspunkte für die Jagd auf „Merkur“

Die Seite 21 eines Vernehmungsprotokolls die entweder von Niko Sandro oder von Todor Angelov stammen muss. Wer von den beiden es auch gewesen sein soll, hatte ein langes Lied gesungen. Dementsprechend muss die Drohung und Einschüchterung des MfS Vernehmers gewesen sein. Datum der Vernehmung bleibt noch im Dunkeln … bei der BStU.
Ganze 73 Seiten weiter im Band 1 der HA IX läßt ,man mich in das Vernehmungsprotokoll von Angelov Todor reinblicken – vom.4.9.81.

Operativ Vorgang ist angelaufen: „Erarbeitung von Beweisen und operativen Hinweisen auf weitere von den im Ermittlungsverfahren aufgeklärten Personen“ läuft wie nach dem Plan vorgesehen. Ich als Forscher und Opfer soll nichts über den anonymisierten Sachstand oder Wissensstand des Untersuchungsorgan der HA IX erfahren, schon gar nicht wie das in einem Operativ Vorgang abläuft.

Angelov Todor ist eine Person die bekannt war, das sie nicht alle Tassen im Schrank hatt, ist redselig und der Vernehmer hat „viel zu tun“.
Auf der Seite 7 des Vernehmungsprotokolls nennt Angelov auch meinen Namen als Chef der Ljubljanska banka in Berlin, und punktet beim Vernehmer der sein Urteil beeinflussen kann, und wird. Auf der Seite 8 wird er sogar über meinem hell blauen VOLVO ( eigentlich silbermetallic) berichten mit einem „CD“-Kennzeichen, seines Wissens Nr.14.
Mein Kennzeichen der Wirtschaftsvertretungen Jugoslawiens war QB 14-51 und war im unterschied zu den roten CD Kennzeichen blau. Einer aus meiner Nähe war der Angelov nicht.

Alle die von mir genannten Personen handeln in großem Umfang mit ungesetzlich in die DDR eingeführten Quarzarmbanduhren, wobei soe in unterschiedlichemMaße zusammenarbeiten.“ Damit will ich sagen, daß es keine festen Gruppierungen gab, sondermn sich immer einige dieser Personen für bestimmte Geschäfte zusammenschlossen.“ Den zweiten Satz von Angelov wird die STASI nicht wieder so haben wollen, denn soie will Liquidierung von großen Banden, am besten von einem Verbrechersyndikat liquidieren, wie das auch im Maßnahmenplan der HA VI zu lesen sein wird.

Der halbdebile Angelov redet dem Vernehmer zu Munde. Er redet oder plaudert eigentlich aus der Schule. Um das zu erfahren musste man nicht Zeit bei Vernehmungen vergeuden, das war auf der Strasse nicht zu übersehen.

… Das Vernehmungsprotokoll wurde mir in die serbo-kroatische Sprache übersetzt und vorgelesen.…. Unterschrift des Dolmetschers fehlt allerdings!??

Für die HA ( Hauptabteilung) musste ein sauberes Vernehmungsprotokoll her. Am 14.9.1981 erfolgte die Version für Generalsebene, Generalmajor Fister, Generalmajor Neiber usw.

Natürlich hat Adam Lauks Geld getauscht, wie jeder anderer in der DDR aufhältiger auch…“wobei „Adam“ jedoch nur Geldbeträge über 10.000 DM/DBB tauscht“ … ist schlichtund einfach eine suggerierte Lüge. Angelov hat eben für den General zu liefern das wasder General brauchte…. Das sind jedoch alles Angaben, die ich von anderen Jugoslawen gehört habe. Ich selbst habe nie Geld bei „Adam“ getauscht und mir ist auch kein konkreter Fall bekannt, wo „Adam“ Geld umgetauscht hat.Auch ist mir nicht bekannt, wo und in welcher Höhe „Adam“ bereits geld getauscht hat.

Diese Aussage wurde mir niemals vorgehalten, weil sie keinen Aussagewert eines Zeugen hat, bzw weil es eigentlich als Information einer sehr redseligen Quelle war, nichts mehr und nicht weniger.
Der verhaftete Biko Sandro hat sich von seinen Partnern Zivko Veselinovski und Niko Sandro getrennt gehabt und versuchte mit Angelov das große Geld zu verdienen. Die Gauck Behörde übergab mir zwar das Band 4 des OV MfS XV/7158/81 das mindestens 389 Seiten haben muss nur 6 Seiten in dem Zustand wie ich sie hier präsentiere. Wie die zur Aufarbeitung meines persönlichen Schicksals beitragen sollten sehe ich nichtein. Sogar das Datum der Vernehmung von Niko Sandro ist geschützt !?
Etwa sieben Seiten später kommt die Frage über Adam Lauks.

Hier kann der interessierte Leser verfolgen wie das so in einem Operativ Vorgang dienlieche Hinweise erarbeitet werden. Da es später problematisch wurde Zeugen für meine Verhandlung zu finden vernahm man später den Niko Sandro auch als Zeugen. Zum Einsatz kam er bei mir nie. Ich hatte mit dem schüchternen Jüngling kaum Gesprächskontakte.
„Was er konkret mit den genannten Personen zu tun hatte, entzieht sich meiner Kenntnis. Da er jedoch in einer Bank beschäfftigt ist, vermute ich, dass er für die in Leipzig aufenhältigen Jugoslawen, die sich mit dem illegalen Quarzuhrenhandel beschäftigten, Mark der DDR in ausländische Währungen und umgekehrt getauscht hat.“
Weder die eine noch die andere Aussage konnten als Beweise verwertet werden – als Aussage gegen Aussage hätten die keinen Bestand gehabt. Materielle Beweise hat es nicht gegeben weder für mein Zoll- noch Devisenvergehen, und das wird auch bis zur Verhaftung und im Prozess so bleiben. Es ligen Aussagen der STASI dass ich seit 1979 im Visier des MfS geraten war, und gegen mich auch ohne Anzeige und Ermittlungsverfahren ermittelt wird; nicht mal ein Operativ-Vorgang hatte es gegeben.
Der Anfang des Wollknoils sieht man in der nachfolgenden Akte. Beide Verhaftete haben geliefert, aus der Schule geplauder.
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Erst nach der Einsicht in die Gerichtsakte der Hauptverhandlung die mir 2014 ermöglicht wurde konnte ich sehen und klären wie es überhaupt zu meiner Verhaftung kam. Aus der Akte des OV „Merkur“ ist ersichtölich dass ich seit 14.10.1981 auf der Abschußliste stand – zur Verhaftung auf frischer Tat freigegeben wurde, zur Fahndung ausgeschrieben. Diese Akte wird zwei Monate später noch nur durch die Fälschung des Datums auf 14.12.1981 aufgefrischt. Eine der wenigen unbeantworteten Fragen und dunklen Löchern in meinem Schicksal und im Operativ-Vorgang „Merkur“ ist bis heute ungeklärt: Die Grenze ist für Objekt „Merkur st am 18.4.1982 bereits 7 Monate gesperrt. An jenem Tag reise ich mit der Familie mit dem Tatfahrzeug VOLVO 244 GLT nach Ljubljana um die Eigentumswohnung zu übernehmen, die Familie Lauks am 24.6.1982 beziehen sollte. Der Transport bei DETRANS war bezahlt und terminiert. ÜPber zwei Stunden wartete VOLVO GLT mit dem blauen Kennzeichen QB 14-51 auf die vorläufige Aufhebung der Fahndung. Auch 33 Jahre danach konnte anhandder mir unvollständig vorgelegten Akte fand ich nicht die Antwort auf die Frage WER die Ausreise genehmigt hatte. Auf keinen Fall hatte darüber Leiter der HA Zollverwaltung Wunderlich nicht zu entscheiden gehabt. Es gab neben Operativ Vorgang „Merkur“ mit Sicherheit einen übergeordneten Operativ Vorgang der HVA der Auslandsaufklärung des Markus Wolf, dessen Platz später Generaloberst Werner Großmann einnahm. Diese Ausreise am 18.4.1982 musste stattfinden. Die Wohnung konnte nur ich als Besitzer übernehmen. Wenn ich nicht ausreisen darf, kann Frau Lauks – geborene Rummel, die 1980 bereits nach Jugoslawien übersiedelte, nicht in die Wohnung einziehen, hatte nicht WOHIN gehabt. Ihre Mission als Spionin wäre durch diese Nichtübernahme der Wohnung gescheitert.
Wir kehrten am 4. Mai 1982 zurück als glückliche Wohnungsbesitzer. Mein Ziel die Kinder aus der DDR rauszuholen schien greifbar nahe; die Ehe und die Intimbeziehungen zu Frau Lauks lagen längst darnieder, es war eine fast wenn nicht Zwangsgemeinschaft, dann mit Sicherheit nur noch eine Zwecksgemeinschaft. Meine Schuld empfand ich, bis zur Rückkehr aus der Hölle der STASI. Eigentlich war es meine Feigheit ihr nicht gesagt zu haben, dass es AUS ist als es längst aus war. Wollte ich es besser machen als mein Vater am 17.11.1965 als er aus der Ehe nach Deutschland ging unds zwei Kinder mit meinerkranken Mutter verließ, nach dem er zwei Ehen zerstörte wo beim Nachbar noch drei Kleikinder mutterlos blieben? Oder wollte ich mein Versprechen halten das ich der Studentin Rummel Marlies am Tränenpalast, als sie mich einmal zur Aus- und Wiedereinreise um 00.00 Uhr begleitete, Grenzübergang Friedrichstrasse1973 gab: “ Ich werde Dir zeigen, dass hier nicht das Ende der Welt für Dich sein darf!“ – ich weiß es nicht. Diese Feigheit oder Unentschlossenheit, sich nicht scheiden zu lassen, und Kinder zu verlassen, sie dadurch in der DDR aufwachsen zu lassen, lasse ich meinen, für immer verlorenen Töchtern, die der Mutter Folgend sich vom Vater lossagten, als einzigen Fehler geltend zu machen. Andere Schuld den beiden gegenüber habe ich bis jetzt vergeblich gesucht.

Die erpressten Aussagen eines Uhrenverkäufers der mich betrogen hatte und einer kleinen Prostituierten und Pornodarstellerin, die mich überhapt nicht kannte, lediglich mal begegnete, lagen als einzige „Beweise“ vor. Das sind die ersten erarbeiteten Beweise im Operativ-Vorgang „Merkur“. Für eine Verhaftung reichten die niemals aus. In einem Operativ-Vorgang stellt der Mangel an Beweisen keine Behinderung dar, bei der durchführung des Maßnahmeplanes des MfS. Im Falle des OV „Merkur“ gab es gleich zwei Maßnahmepläne, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten und unabhängig von einander angelegt wurden: der HA VI und der HA IX.
Punkz 7 des Untersuchungsplanes bei der HA IV:
„Erarbeitung von Beweisen und Operativen Himweisen auf weitere von in den Ermittlungsverfahren aufgeklärten Personen begangenen Straftaten, insbesondere illegale Devisenwertumläufe, Beihilfe zum ungesetzlichen Verlassen der DDR etc.“
In der dosiert zugelassenen Akteneinsicht der vergangenen 25 Jahre stieß ich in der Akte MfS AKK 14236/85, die als eine der ersten von Gauck´s Rechercheuren eruiert wurden und auf Weisung der Behördenleitung Gauck, Fr.Geiger, Both weder dem Polizeipräsidenten in Berlin, noch dem Landgericht aber auch nicht dem LAGeSo und dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages nicht vorgelegt oder zugeleitet wurde. Die darin befindlichen 38 Seiten – die ich bis heute vollständig nicht mal einklagen konnte, und dem Verwaltungsgericht auf Beweisantrag nicht vorgelegt wurden- wurden für den 1.Stellvertreter des Minister, General Rudi Mittig zusammengestellt, zu welchem zwecke auch immer.
Auf der Seite mit der Paginierung der BStU 000009 und BStU 000010 ist ein Bericht des IMS „Till“ zu sehen -14.10.81.Es muss ein Informeller Mitarbeiter der DABA AG ( Deutsche Aussenhandelsbank AG) gewesen sein – an der Entschlüsselung arbeitet herr Both Harald – angeblich. Das würde sich schwehr anlassen weil man das Geburtsdatum des IM dazu braucht (!?? –pervärs!) u, die Recherche einzuleiten!?

„Ich kenne Gen. Adam Lauks seit ca. 4 Jahren aus meiner Tätigkeizt als Landesbearbeiter SFRJ“…schreibt IMS. Wieso sie mich als Genossen bezeichnet ist mir schleierhaft.

Es muss jemand aus der DABA AG sein der dem Direktor Slapnik und seinem Nachfolger Direktor Borec sehr nahe stand. Wahrscheinlich sollte Generalmajor Rudi Mittig erkennen um was für einen großen Fisch sich da handelt den die XVIII liqudiert hatte.
IMS „Till“ wusste beser Bescheid was in unserer Repräsentanz abgeht als in seiner eigenen Bank. Das ist aus folgender „Information“ eindeutig erkennbar: „In der Aussenhandelsbank (Sektor 413) wird das persönliche Konto (clearing $ ) geführt. In der Vergangenheit gab es Schwierigkeiten bei der Abwicklung von Geschäften über dieses Konto, da Lauks ( nicht mehr Gen.Lauks !?) Schecks ausstellte, für die keine Deckung vorhanden war. Dabei handelte es sich jedoch jeweils um eine zeitweilige Kontoüberziehung, ( weswegen DABA AG als unser Partner vermutlich kulanterweise mich nie abmahnte), da von der Zentrale der Bank in Ljubljana monatlich das Gehalt auf dieses Konto überwiesen wird.“ Daraus ist erkennbar, das die leitende Beamten der DABA gar nicht wussten was am Schalter der Bank passiert und wie die Kontoführung in Clearing $ eigentlich funktionoiert, und dadurch die Lücke oder Möglöichkeit gar noicht erkannt hatten die sich den Jugoslawen dadurch bot. Die Mädels am Schalter wagten sich gar nicht nach oben weder eine Kritik oder Hinweis zu geben welcher Schaden der DDR Wirtschaft eigentlich entsteht. IMS „Till“ wusste zwar zu berichten: „Aus Äußérungen des derzeitigen Repräsentanten ( Dir. Vinko Borec ) ist bekannt, daß L. Anfang ( Mitte !) 1982 nach Jugoslawien zurückkehren wird.“ aber dass die Möglichkeit der Bareinzahlung von M DDR bei jeder belibigen Sparkassenfiliale auf das Clearing $ für die Plünderung der Wirtschaft seit Jahrzehnten besteht, das wusste sie nicht. Über meine Aufgaben, bzw. die uzweite Hälfte meiner Tätigkeit für den Bereich Spaaren unserer Bank konnte sie nichts wissen.
DIE JAGD auf „Merkur“ war am 13.Oktober bereits im Gange, eigentlich war die STASI schon seit 1979 dran. Das soll der Generalmajor Rudi Mittig so genau gar nicht wissen, aber was für einGroßer da liquidiert wurde soll für die Leserschon ersichtlich sein.
Und dann sollte der 1.Stellvertreter des Minister Erich Mielke im folgenden Vermerk erst am 21. Juni 1982 erfahren und erklärt bekommen dass der unfassbare Adam Lauks die Nr. 1 (?) gewesen sein sollte und diese Wirtschaftsdiversion überhaupt möglich gemacht hatte…. mit seinen Kurierfahrten von April 1981 – 17.11.1982 !?? Vermerk ist nicht Chronologisch in die Akte eingefügt.

Die Hauptabteilung VI, genosse Fritsche informierte die HA XVIII über ein Beobachtungsergebnis im Zusammenhang mit dem Vorgang „Adam Lauks“…. die zweite oder weitere Seiten des Vermerks fehlen, scheinen nicht zum Vorgang „Adam Lauks“ zu gehören !?
Warum man im Vermerk vom Operativ-Vorgang „Merkur“ nicht sprach oder nicht vom Objekt „Merkur“ sondern vom Vorgang „Adam Lauks“ erschließtves sich nichtvaus bisher einsehbaren Akten Band 1 – 3. Es läßt sich erkennen dass die Fahndung nach Adam Lauks bereits vorgelegen haben muss, mich auf frischer ZTat zu ertappen und zu verhaften. Die Problematik, die hier nur stichpunktartig, bzw. nicht vollständig dem General präsentiert war findet der interessierte Leser in einem anderen Vermerk der Hauptabteilung VI – Operative Dienststelle Berlin vom 14.10.1981.

Bei diesem Maßnahmenplan hat Objekt „Merkur“ gar keine Chance. Warum man bei den erwähnten Beobachtungen Lauks „auf frischerTat“ nicht verhaftet hat – kein Wort !?

Hauptmann Zimmermann der HA XVIII/4 legte fest:
Bei Festnahme des L. durch HV Zoll sofortinformation an HA XVII/4 – Verbindungsaufnahme durch HA XVIII/4 am 20.10.81 mit der HA VI über weitere Maßnahmen zu Lauks DIE JAGD ist eröffnet!

BStU 000012 und BStU 000013 beinhaltet die geführte Absprache der HA XVIII/4 mit der HA VI und Meldung über erstergebnisse der Beobachtung der TÜ – Dienststelle Beobachtung von lediglich drei Tagen Mitte Oktober 1981
B E O B A C H T U N G S P R O T O K O L L E : 8.;10. und 12.10.1981 Operativ Vorgang „Merkur oder MfS in Action.Maßnahmeplan : Das Objekt „Merkur“ ( Adam Lauks) auf frischer Tat ertappen !!!
BEOBACHTUNGSPROTOKOLL Nr.1:
RUND UM DIE UHR- Observation
Ich sehe nach diesem Bericht hier einen Verkehrsrowdi mit Kofferraum voll Quarzuhren über die Autobahn rasen mit 120 – 150 Km und innerhalb der Stadt Leipzig mehrere Ampelkreuzungen bei Gelb bzw. Rot passieren…. und das mit Schmuggelgut im Gepäck !??

Objekt „Merkur“ Alias Adam Lauks wird zum James Bond hochstilisiert. Im Operativ-Vorgang ist ALLES erlaubt ! ALLES einschließlich MORD !
A und O war bei der Planwirtschaft der „Fünfjahrplan“ – beim MfS ( STASI) war es der Maßnahmeplan der jedem Operativ–Vorgang der STASI zu Grunde liegen musste. Seit 1979 soll mich die STASI im Visier haben !? ist eine Lüge. Seit 1972 und unserer Ankunft in Berlin zum Studium der Germanistik wurde ich bespitzelt. Besonders seit dem ich die Liason oder „Liebesverhältnis“ mit der Studentin Marlies Rummel beging 1972 im September. Seit ich 1975 in der Repräsentans der Ljubljanska banka in Berlin DDR anfing- mit Sicherheit. Nun wurde per Maßnahmeplan die Beobachtung oder die Observation des Objektes „Merkur“ beauftragt, angeblich erst für 10 Tage. „Merkur“ sollte zur Strecke gebracht werden. Donnerstag der 8.10.1981 sollte eigentlich um 11.30 beginnen und bis 8.00 Uhr am 9.10.81 gehen.Im Protokoll beginnt sie erst um 15.03 !? Natürlich war FLZ ( Funkleitzentrum – Funkaufklärung des General Männichen der nach der Wende beim Bund mit ausgebreiteten Armen aufgenommen wurde) spätestens seit der Eröffnung der Repräsentanz und unserem Umzug aus Bernau in die Rudolf-Seiffert-Str.54 am Laufenden. Es ist davon auszugehen dass die Telefone in Büro und Privaträumen offene Mycrophone waren – abgehört wurde auch bevor man Telefon abhob und eine Nummer anwählte. Heißt die Zeit 11.30 Uhr dass ich einen Treff in Leipzig vereinbart hatte das Geld abzuholen !? Während der Arbeitszeit brauchte man mich vor dem Gebäude Warschauer Str.8 nicht gesondert zu Observieren, was mit Sicherheit passierte, weil unser Gebäude ein Gebäude des Dienstleistungsamtes für Ausländische Vertretungen war und in der Partere rechts Di Firma – ASIMEX sich eingemietet hatte. Unwissend wie ich war muss ich sie freundlich wie ich nun mal war jeden Morgen oder am Nachmittag gegrüßt haben. Auf dem Hof war der Parkplatz überschaubar – ein VOLVO 244 GLT silbermetallic mit blauem Kennzeichen war nicht nur da Blickfang und unübersehbar. Man hatte sogar eine Autowaschanlage auf dem Hof gebaut und nach dem man dem freundlichen Hausmeister den Schlüssel überließ,zum Autowaschen, hatte die STASI auch Einsicht in das Innenleben des Fahrzeugs.Das weiß man dann alles im Nachhinein. Außerdem hatten wir auf den beiden Etagen jeweils eine Sekretärin aus dem Dienstleistungsamt. Eine davon war Frau Rosemarie Köhler Frau eines DDR Diplomaten der einige Jahre in Belgrad im Einsatz war woher die Serbokroatischkenntnisse der Frau Köhler stammten DAMALS ahnte ich überhaupt nicht dass es STASI gibt und schon gar nicht IM´s mit unlöschbarem Wissendurast und Neugier. Ergo Observation muss bis zur Abfahrt nach Leipzig oder einem Stadttermin die Leichteste Übung sein. Dass FLZ maßgeblich an der Verfolgung und Beobachtung beteiligt war ist im Protokoll auch ungedeckt angegeben. Nachvollziehbar wird das im Beobachtungsprotokoll vom 10.10.81.
BEOBACHTUNGPROTOKOLL Nr. 2:

Um 9.35 fuhr ich zum Pavlovic im Geld zu übergeben für die Bestellung die Rogers M. von der Kostarikanischen Botschaft beim Shopping im Westberlin einfach mitnehmen sollte. Für die „Mitnahme“ hatte Pavlovic von mir 1 DM pro Stück. Der Rogers machte für ihn als Freundschaftsdienst.

Was Mielkes Soldaten an der unsichtbaren Front an jenem Abend und in der Nacht beobachten konnten weiß ich nicht. Mit der Studentin Ute.S. fuhren wirnach dem Abendessen im Hotel Merkur zur Gudrun G.
Auf frischerTat ertappen! lautete der Befehl. Am Sonnabend kam ich zurück von Pavlovivc um 9.35 Uhr- ich muss ihm das Geld hingebracht haben für die Bestellung im Westberlin die Rogers abholen musste. Dr Zollfahnder Obersekretär Kitzmann muss seinen Beobachtungsposten erst gegen 9.00 Uhr bezogen haben, so dass er meine Wegfahrt nicht beobachten konnte. Hat er dann von 9.35 Uhr bis 14.15 im Auto gesessen und auf den „Merkur“ gewartet!? Jedenfalls haftwet er sich an an meine Hinterräder (vermutlich ). Wieso man ein Fahrzeug mit blauen Schildern in der Karl-Marx-Allee außer Kontrolle geraten lassen kann, ist mir schleierhaft. Kamm er nicht schnell genug um den Straußberger Platz !? um 14.20 Uhr? Jedenfalls hat er keine Chance das abgeparkte Fahrzeug vor der Leipzigerstrasse 61 ohne die Unterstützung des FLZ zu finden – binnen nur 10 Minuten !? Wenn der Beobachter es nicht weiß dass ich um 16.33 Uhr zwei Kartons mit Quarzuhren in den Kofferraum lege weiß es der Einsatzleiter mit Sicherheit.
Warum werde ich nicht verhaftet!? Lag da eine Frische Tat vor!?? So ein Beobachtungsprotokoll lebt von geschriebenen Seiten. Mit Sicherheit weiß ich dass ich die Pakete die nicht verschnürt sondern verklebt waren weder im Kofferraum, noch hinter dem Fahrersitz novch in der Fahrertür hätte verstecken können. Ich war mir im zollrechtlichen Sinne als Leie sicher keinen Verstoß begangen zu haben und war der Überzeugung dass die VOPO nicht berechtigt sind bei der Geschwindigkeitskontrolle das Gepäck zu kontrollieren, Kofferraum aufmachen zu lassen. In meinem jugendlichen Leichtsinn hatte ich nicht mal im Traum daran gedacht verfolgt zu sein und schon gar nicht als Objekt „Merkur“ beobachtet, auf Schritt und Tritt verfolgt zu sein, um auf frischer Tat ertappt zu werden. Auch heute ist mir noch nicht klar, ob der Beobachter überhaupt berechtigt war beim Gesehenen mich anzuhalten und ihm die Innhalte der zwei Kartons – und mit welchem Vorwurf, offnen zu lassen. War das Beobachtete ausreichend für eine Verhaftung eines Mitarbeitwers der Bankvertretung eines befreundeten Landes !? Jedenfalls fährt er mir bis nach Leipzig hinterher und kann nicht, wie der Zugführer Unterkommissar Schrock den Raser „Merkur“ mit 120-150 Km beobachten, und ihn mit Schwaruzmarktware oder Schmuggelgut an Bord rote Ampel überfahren, beobachten!? Das macht man einfach nicht, oder !?
Was er um 19.15 Uhr beobachtet ist die Übergabe der Quarzuhren die er in Berlin Beobachtet hatte. Ich kann mich nicht mehr erinnern an wen die Uhren da übergeben wurden, aber die Kartons wurden von mir bis dahin nie geöffnet und ich wusste nicht mal wie die Uhren eigentlich aussehen. Ich hatte sie nur mal als Muster im Laden im Regal oder Vitrine im Westberlin gesehen. Musste er den Karton schrumpfen lassen und einen ganz weg lassen aus seinem Bericht? Warum erfolgt kein Zugriff? Warum läßt man mindestens 150-200 Uhren sich durch die Finger gleiten !?? Wer stand davor!? Ein anderer Operativer Vorgang von höherer Priorität !? von dem der Verfolger nicht wusste? Auch der Leiter des FLZ unterstand der Weisung von oben. Das könnte ich bis jetzt nicht erfahren und ist eigentlich was ich in den 10 501 Seiten suchen will. Leider sind mir bis jetzt -17.Juni 2015 – nur 10 % davon zugängig gemacht worden. Abhörprotokolle sind mit Sicherheit angefertigt worden, wenn schon die Bänder zerstört wurden.Bis jetzt rückte die BStU keins davon raus. Um auch nach 25 Jahren die Niederlage der STASI Eliten zu verschleiern, nicht der Forschung Preiszugeben !? Auch DAS geschieht auf Weisung, von irgendwo oben ! Vielleicht vom General Männichen selbst !?
Bei Gudrun, Freundin von Z. Tokic verbrachten wir eine schöne Nacht zu dritt. Durch den unruhigen Schlaf krachte unter uns das Bette zusammen. Ich war dabei mir Sorgen zu machen, die Schuld auf mich zu übernehmen, und stand auf wollte das Bett wieder zusammenbauen. Gudrun G. und Ute S. kriegten sich nicht ein vor Lachen.“Ach lass es sein Adam, das warst nicht Du, das war der Tokic.“ In der Zeit saß Kitzmann – Obersekretär in seinem Trabant oder Wartburg und wachte die Nacht durch, frohr sich den Arsch ab.Dass Gudrun genannt „Truba“ Freundin oder Gespielin von Tokic war wusste ich damals nicht, ich weiß nicht ob ich auch Tokic schon näher gekannt hatte. Auf derRückfahrt nach Berlin schmunzelte ich mich und versuchte mir vorzustellen wass das für eine Aktion gewesen sein muss wo der Tokic die Gudrun durch das Bett durch zum Fussboden durch- und festnagelt.Tokic und ich lachen auch heute noch darüber. Ob er Gudruns Spielwiese wieder in Ordnung gebrachthatte … muss ich ihn beim nächsten Anruf Fragen.
Um 3.30 haben beide Personen die Anschrift nicht verlassen. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Beobachtung unterbrochen.
BEOBACHTUNGSPROTOKOLL Nr. 3

Um 15.54 verließ Lauks das Haus Nr.54 ohne sichtbaren Gegenständ und fuhr mit seinem PKw Richtung .Autobahn
Um 16.24 Uhr befuhr er die Autobahn in Richtung Leipzig.
Um 18.05 verließ Lauks an der Autobahnabfahr Leipzig Wiederitsch die Autobahn und fuhr auf direktem Weg zum Restaurant Stadt Dresden in Leipzig.
BEOBACHTUNGSPROTOKOLL NR. 3 /2

18.47 bezahlte Lauks und verließ die Milch Mokka Eisbar. Vor der Eisbar hatte ervKontakt zu einer Weiblichen Person ( vermutlich „Olga“… Könnte Brigitte S. sein !?

Um 19.46 Uhr – verließ Lauks ohne sichtbare Gegenstände die Toreinfahrt, stieg in den Volvo, wendete und fuhr in Richtung Zentrum ab. Die Kreuzung Althner Strasse/Brandenburger Straße passierte Lauks ( natürlich ) bei Rot. Nach Passieren der Kreuzung geriet er außer Kontrolle.
Um 20.00 Uhr wurde Lauks mit seinem PKW Volvo auf der Autobahn Richtung Betlin wieder aufgenommen Daraufhin wurde die Beobachtung in Abstimmung mit dem FLZ unterbrochen. Was genau die Hauptverwaltung Transitüberwachung – Dienststelle Beobachtung gesehen haben wollte… zur geplanten Verhaftung kommt es erst 8 Monate später !?? am 19.Mai. 1982.
Ich verlasse DIE JAGD nach dem rasenden Oberschmuggler „Merkur“ und präsentiere den erarbeiteten zusammenfassenden Bericht über den Repräsentanten der Ljubljanska Banka Jugoslawien Adam Lauks
vom 19.Oktober 1981 den Generalmajor Kleine HA XVIII aus seiner HA XVIII/4 ( Leiter Oberst Roigk ) vom Stellvertreter Oberstleutnant Grund zur Kenntnisnahme vorgelegt bekommen hatte.

Am 31.8.1981 informierte Leiter der Hauptabteilung IX/2, daß auf Weisung des Genossen Generalmajor Neiber, Stellvertreter des Ministers, gegen in der DDR tätige bzw. ansäßige Bürger der SfRJ…

Durch die inoffizielle Quelle wurde berichtet, daß in Westberlin größere Geschäfte getätigt werden sollen. Im Zeitraum vom 17.bis 21.10 1981 ist möglicherweise beabsichtigt, derartige Waren durch den Fahrer der tunesischen Botschaft ( Diplomatenfahrzeug) über die Grenze zu bringen und dem Lauks zu übergeben. Nach Auskunft der Hauptabteilung VI erfolgt die Festnahme der im Verteilerring bekannten Personen, wenn an der Transaktion ein großer Kreis beteiligt ist.

BStU 000026 aus der Akte MfS AKK 14236/85 – ist hier ein Auszug aus der MfS AKK 5478/81 : Bln.d.21.9.1981Betreff: Lauks Adam grb.28.7.1950
abRepräsentant Jugoslawiens (!??)
Dieser Auszug der aus vier Seiten besteht: BStU 000026 + BSTU 000027 + BStU 000028 und BStU 0029, hat Oberst Roigk aus der HA XVIII/4 ( Planung/Finanzen/Statistik ), dem Generalmajor Rudi Mittoig, 1.Stellvertreter des Ministers des MfS, Armeegeneral Erich Mielke aus der Akte MfS AKK 5478/81 erarbeitet oder herausgezogen, entweder um die Größe des Adam Lauks bzw. seines Verbrechens vorzutäuschen, und somit des Erfolges bzw. der Liquidierung der Nr. 1 aufzuwerten, damit die dafür fälligen Beförderungen,Prämien, Belobigungen wohlwollend zu beeinflussen. Oder man hat diesen 4 Seitigen Auszug zwischen die beiden zusammenfassenden Berichte vom 19.Oktober 1981 und 19.Mai 1982 platziert um dem Genossen Mittig a) die Gründlichkeit eigener Arbeit zu präsentieren, die man auf den bis jetzt nicht freigegebenen, bzw. seitens Gauck/Birthler/Jahn und Harald Both unterdrückten drei Seiten erwarten darf, oder b) ablenkend zu verschleiern, zu verhindern dass dem General die Ähnlichkeit beider Zusammenfassungen nicht auffällt, die beim Absatz eins anfängt: Am 19.Mai 1982 fügt man Stellv.des Ministers in der zweiten Reihe hinzu, in die dritte Reihe strafrechtliche Maßnahmen usw.usw.
In dem zweiten Absatz geht es in diesem Sinne weiter: dem ersten Satz wird noch und eine koordinierte zusammenarbeit vorgenommen hinzugefügt. Im nächsten Satz wird meinem Namen nur eine Lüge/Unwahrheit oder aufwertende Verleumdung vorgespannt: Repräsentant der jugoslawischen Staatsbank ( Es gab keinen Repräsentanten der jugoslawischen Staatsbank in der DDR – das wäre aus der Überschrift deutlich abzuleiten aber jugoslawische Staatsbank klingt besser A.L.) und dann haben wir die Falschbehauptung, seit 190.10.1981 – bis 19.5.1982 bestehend, die ich unbedingt zitiert haben möchte: „In diesem Zusammenhang teilte die Hauptabteilung IX/2 mit, daß der Repräsentant der jugoslawischen Staatsbank – Lauks, Adam – als Hauptperson und Bindeglied zwischen den in WB ansässigen Lieferanten von hochwertigen Konsumgütern (insbesondere Quarzuhren) und den Abnehmern in der DDR ( polnische und jugoslawische Arbeitskräfte ) fungiert. Da der zweite Bericht am 19.Mai 1982 ( Tag meiner Zuführung zwecks Klärung eines Sachverhaltes) verfasst wurde müsste er mit fungierte enden. Wer Deutscher Sprache mächtig ist wird daraus lesen müssen dass der nichtgenehmigte ambulante Handel dank „Merkur“ bis zur Verhaftung desselbigen von ihm als Hauptperson gesteuert und abhängig war !?? Das würde heißen das der Handel mit unverminderter Intensität und ungestört lief bis 8 – acht Monate nach jenem zusammenfassenden Bericht über den Repräsentanten der Ljubljanska banka vom 19.Oktober 1981.Trotz dem Einsatz der Elite des MfS und Rund um die Uhr Observation war es der berüchtigsten Geheimdienste Europas nicht gelungen den „Merkur“ auf frischer Tat zu schnappen, ihn zur Strecke zu bringen !?? Dass der langsam senile Rudi Mittig, vermutlich überwältigt durch die Größe des „Merkurs“ die aus dem AUSZUG hervorgehen muss und durch die Tatsache dass aus der Zuführung eine Verhaftung wurde, diese Niederlage und Unfähigkeit den Adam Lauks 8 Monate lang ( und länger- A.L.) übersieht, war so gewollt. Auch beim 1.Stellverztreter des Ministers Mielke wird der Operativ-Vorgang „Merkur“ ausgeblendet – nicht erwähnt, wodurch auch der politisch-operative Charakter der JAGD unterdrückt wurde. Somit wurde auch verschleiert dass es sich eigentlich um ein Staatsverbrechen handelte, gegen den Aussenhandel der DDR gerichtet, der seit 1979 fahrlässig ausgeübt wurde. Keiner von den Diplomaten die die Uhren über die Grenze brachten und kein Schmuggler oder Beteiligter Verkäufer am nicht genehmigten ambulanten Handel wusste dass die Qualitätsuhren aus Ruhla auch aus dem fernen Osten stammen, und dass durch den Schwarzhandel der Verkauf von den Qualitätsuhren aus Ruhla völlig lahmgelegt wurde.
Hier ist ersichtlich wie die höchsten Chargen des MfS keine Ahnung hatten was die Untergebenen, die Basis trieb. Dem General Mittig schwafelt man von „hochwertigen Konsumgütern (insbesondere Quarzuhren)“ die in der von der STASI inszenierten Hauptverhandlung als „Billiguhren“ bezeichnet wurden, und er muss den zusammenfassenden Bericht schlucken und dazu noch die Fähigkeiten seiner Mannen bewundern, ohne zu wissemn oder zu ahnen dass der ambulante Quarzuhrenhandel längst in der ganzen DDR weiter blüht, zwar zu weitaus geringerem Profit für die Schwarzhändler, aber die importierten Zahlen glichen das aus.
Die Lesung der beiden Zusammenfassenden Berichte, bzw. die Richtigstellung der darin präsentierten Lügen und Verlweumdungen beende ich vorläufig mit dem letzten Absatz, aus dem Generalmajor Mittig am 26.5.1982 entnehmen konnte und sollte dass in dieser Angelegenheit und erfolgreichen Liquidierung der „Merkurs “ alles seinen sozialistischen Gang gegangen war:
„In der Vernehmung ( der Erstvernehmung am 19.5.82 ) wird entschieden, ob strafrechtliche Verantwortlichkeit gegeben ist. Das Verfahren soll danach durch Hauptabteilung IX/2 übernommen werden.“

„In Abstimmung mit der Hauptabteilung VI ( Zollfahndung) erfolgte die Festlegung, daß Festnahme der im Verteilerring bekannten Personen dann erfolgen, wenn an der Transaktion ein großer Kreis beteiligt ist.“
Ich war an keiner größeren Transaktion beteiligt- meine letzte Übergabe lag 7 Monate zutrück – am 17.11.1981.
„In der Vernehmung woird entschieden, ob Strafrechtliche Verantwortlichkeit gegeben ist. Das Verfahren soll danach durch dei Hauptabteilung IX/2 übernommen werden.“

„In Abstimmung mit der Hauptabteilung VI ( Zollfahndung) erfolgte die Festlegung, daß Festnahme der im Verteilerring bekannten Personen dann erfolgen, wenn an der Transaktion ein großer Kreis beteiligt ist.“
Ich war an keiner größeren Transaktion beteiligt- meine letzte Übergabe lag 7 Monate zutrück – am 17.11.1981.
„In der Vernehmung woird entschieden, ob Strafrechtliche Verantwortlichkeit gegeben ist. Das Verfahren soll danach durch dei Hauptabteilung IX/2 übernommen werden.“
BEOBACHTUNGSPROTOKOLL Nr. 4

Obersekretär Kitzman bekam den Anruf und musste hinterher. Sie müssen Beobachtungsposten in der Nähe der Warschauer Str.8 gehabt haben. Ich muss telefonisch den Anruf erhalten haben, ging mit dem Fahrstuhl runter und führ los. In der Zeit hat er sich mir schon auf die Fersen geheftet !?

Ausser der Erkenntniss dass FLZ – Funkleitzentrale die Beobachtung gesteuert hatte ist hier kaum was zu Beobachten gewesen.
BEOBACHTUNGSPROTOKOLL Nr. 5

G r a u e r muss der Rudnik Marek gewesen sein, der auch nach seiner Verhaftund am 14.4.1982 die erste von den zwei Aussagen machte die als Anlass für meine Zuführung genommen wurde.
Wie leichtfertig,naiv und der schwere der angerichteten Zoll- oder Wirtschaftsschaden nicht bewußt wir waren. Rudnik kam an jenem Tag und parkte den Golf von Vasilevski im Parkverbot vor der Vertretung. Beobachten kann man ihn nur aus unserem Bürogebäude Warschauer Strasse 8. Er kommt seelenruhig vermutlich mit Haufen Geld für die nächste Bestellung…mit Sicherheit kann ich es nach 33 Jahren nicht mehr sagen. Die Erinnerung ist völlig weg. Die Beobachtungsprotokolle sind meine Erinnerungsstütze wenn ich diese Zeilen schreibe. Ich fuhr nach Westberlin und kam wieder zurück um 18.20 Uhr. Wenn ich mit überhöhter Geschqwindigkeit gefahren sein soll, dann um pünktlich meine Tochter Dani abzuholen die mit anderen Kindern aus Slowenien immer Domnerstag in Slovenisch unterrichtet wurde. Später wird STASI diese Reisefreiheit die ich als Jugoslawe, als Bürger eines freien und unabhängigen Landes genoss dazu führen den Lauks Alias „Merkur“ als eine bevorrechtete Person zu bezeichnen, was ich nach der Rückgabe der grünen Klappkarten des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten längs nicht mehr war. Wenn ich die Frau mit Kind nach dem Unterricht freundlich zum GÜST Friedrichstrasse bringe, ist sie auch gleich mit erfasst. Wer es war ist aus meiner Erinnerung gelöscht. Um 19.07 „Er nahm einen prallgefüllten Plastebeutel mit in die Anschrift. An der Trageweise war zu erkennen, daß der Inhaölt des Plastebeutels nicht schwer war.“ ist eigentlich die Ausbeute bei der 10 Stündigen Beobachtung, die man auch als Verfolgung bezeichnen konnte. Vermutlich hatte ich für Dani und Jula im Westberlin paar Kleidungsstücke gekkauft- Quarzuhren waren es nicht die die Hauptperson da mit ins Haus nahm. Der Kitzmann blieb auf der Lauer noch eine ganze Stunde lang, bevor ihm Männichens Mannen frei gaben.

STASI verschleierte die Korruption im Ministerium für Finanzen der DDR durch den Direktor des JUGOBIROS Milivoje Stekovic zu Gunsten von den Repräsentanten jugoslawischer Firmen in dwer DDR.
Wenn schon nach dem 5. Tag der nach Maßnahmenplan zum Operativ-Vorgang „Merkur“ zwei Hauptabteilungen ( HA VI und HA XVIII/4) eine Absprache zu einem Menschen durchführen (müssen) dann deutet das auf die Euphorie, das Objekt „Merkur“ zur Strecke zu bringen, zu Liquidieren. Da die ersten 5 Tage des Einsatzes von Hauptabteilung TÜ – Diensteinheit Beobachtung ( Observierung) nichts gebracht haben was die Aussagen von Angelov und Sandro beweismäßig untermauern würden, ging man über zu den Zersetzungsmaßnahmen, deren Bestand der Vermerk vom 16.10.1981 wird, über eine mit der HA XVIII/4 durchgeführte Absprache zum Bürger der SFRJ Lauks, Adam, der zum Repräsentanten der jugoslawischen Staatsbank gemacht wird. Bei der Bestrebung meine Person und Rolöle und Aufgaben in der Repräsentanz von Ljubljanska banka zu devalvieren, abzuwerten, entlarven sich beide Hauptabteilungen geheimdienstlich löchrig wie ein Schweizer Käse was man auch als totale Unfähigkeit bezeichnen kann wenn es um Zeichnung eines Bildes vom Adam Lauks den man auserwählt hatte, um ihn um Hauptperson zu machen, zum Objekt „Merkur“ wurde ich schon getauft, um eigentlich das was man zu verschleiern versuchte, nachvollziehbar zu machen. Wenn es darauf hinauslaufen sollte, mich zu der Person zu machen, zur Hauptperson, die diese Wirtschaftsdiversion möglich gemacht hatte poder sogar steuerte oder eingeleitet hatte, dann würde nach 33 Jahren meinen Ego streicheln und mich sogar auf eine Art stolz machen, denn von dieser Distanz, die ganze Wirtschaftsdiversion von 1979 an bis zum 19.5.1982 überschauend kann ich sagen, dass die teilweise auch zum fast Zusammenbruch der DDR 1982 einen großen Beitrag geleistet hätte, wären die Verbrecher und Erzfeinde aus dem Westen nicht reagiert und dem Honecker unter die Arme gegriffen. Selbst die Tatsache das die DDR und das System kläglich gescheitert war und die DDR am Ramschtisch der Geschichte für Schleuderpres an Westdeutschland verscherbelt wurde, bestätigt mir und der ehemaligen DDR Bevölkerung, dass die Wirtschaftsdiversion, an der ich für den Zeitraum Mai- November 1981 beteiligt gewesen bin, eine tief politische gewesen ist und dass die zum Wohl der Volke geführt wurde, obwohl fahrlässig und unbewußt.Natürlich hat unseren Handlungen Ruf des leicht verdienten Geldes zu Grunde gelegen, und zwar bei ALLEN daran beteiligten, vom Importeur, über den ambulanten Händler bis zum Endabnehmer, DDR Bürger, den Werktätigen den die STASI aus dem DDR-Außenhandel für eine Billiguhr ( 30 M DDR im Einkauf) 550 bzw 600 M DDR abknöpfen wollte. So gesehen haben die Jugoslawen und Polen und Slowaken eigentlich die Bevölkerung vor der Ausplünderung durch STASI geschützt, diese Ausplünderung verhindert, in dem man die STASI als Konkurenz im Quarzuhrenghandel liquidiert hatte mit Mitteln der freien Marktwirtschaft, in einem riskanten Wettbewerb. Der Versuch der STASI-Justiz und der STASI niedrigeren Chargen den Ausmaß bzw Auswirkungen der Wirtschaftsdiversion runter zu spielen und zu verschleiern ist sowohl bei der Justiz als auch beim MfS beweisbar, was eine der Hauptabsichte dieser Wissenschaftlichen Arbeit eigentlich ist: Quarzuhrenhandel im Fokus des MfS – oder – Jugoslawisvhe Quarzconnection schlägt zu!
Wenn der gewisse Herr Zimmermann, wo immer er auch gesessen haben möchte, mitteilt dass (ich) in Ljubljanska Banka Repräsentanz in der DDR Adam Lauks eine untergeordnete Rolle spielte dann ist das völlig richtig, besonders wenn man weiß dass die ganze Repräsentanz aus zwei Mann bestand, Direktor, Franz Slapnik und ich als „Mädchen für alle“ oder „der Mann für alle Fälle“. Wir haben praktisch die Vertretung in der DDR gegründet. Später kam frau Marija Dragomanovic als Sekretärin dazu. Was schon in diesem ersten Absatz nicht stimmt, eine Unwahrheit oder eine Lüge ist, die Ergebnis eines Mangels an Informationen und Wissen der Hauptabteilung II/10 darstellt, was wiederum Schwäche in der Gegenspionage des MfS aufweist, Ich kam “ zu dieser Firma durch die Vermittlung des Hern Neca Drakulic damaligen Direktor der Vertretung von GENERALEXPORT Belgrad, der diese Stelle besetzt hatte mnach seinem Mandat als Botschaftsangehöriger SFRJ in Moskau. Damit kann eingangs bei dieser Stellungnahme ausgeräumt werden dass die STASI über insiderwissen verfügte. Diese Aussage tätige ich ohne die Inhalte der Speicher der Auslandsspionage zu kennen die teilweise vernichtet wurden oder durch das durch die STASI maßgäblich mitentworfenes StUG, also geheimdienstlich vorenthalten wurden.
Meine Behauptung wird bekräftigt schonim dritten Absatz wo man zu den Inoffiziellen Einschätzungen greift. Darin gibt man zwar zu, dass dem Anscheißer oder IMS „Till“ aus der DABA AG ( Oder Dienstleistungsamt für ausländische Vertretungen) bis auf den 16.10.1981 unklar oder verborgen bliebwelche Funktion und Aufgaben Lauks überhaupt zu erfüllen hat, aber diese Unwissenheit und Schwäche bügelt der IMS oder sein Führungsoffizier im nächsten Satz mit: „ Es wird eingeschätzt, daß seine Anwesenheit absolut überflüssig ist.„
Somit ist meine Leistung vom 1.12.1975 bis 16.10.1981 in der Vertretung von Ljubljanska banka eine absolut überflüssige gewesen. Wenn man ur davon ausgeht, dass mein Direktor in die DDR die Repräsentanz der Bank eröffnete ohne einen Deutschen Satz sprechen zu können, und dass an die 20 Millionen DM Devisen geflossen waren auf die 3000 von mir eröffneten Konten an den bereisten Baustellen und Investitionsvorhaben in der DDR und CSSR, könnte man diese verleumderische Aussage als tendenziös und rufschädigend abtun. Dieser kurze Einblick in meine Tätigkeit und Unentbehrlichkeit in der Vertretung von Ljubljanska banka in der DDR wird im Laufe dieser Stellungnahme vertieft. Auch sollen meine Auslassungen nicht nur unter Beweis stellen dass ich als ein Überflüssiger besser informiert wurde, und tieferen Einblick und Durchblick hatte in die Arbeit der DABA GA, der Staatsbank der DDR und des Ministerium für Finanzen als IMS „Till“ die wegen ihrer Parteizugehörigkeit zur SED besorgt war dekonspiriert zu werden, wenn Sie das abliefert was sie am 14.10.1981 – nur zwei Tage vor dieser Anbsprache – von sich gegeben hatte. Sie muss aber gewußthaben dass die ganze Buchhaltung und Kontoführung der Repräsentanz an 1.1.1976 meine Aufgabe war, bzw. dass ich Vollmacht hatte über das Jahresetat der Vertretung bis zu 250.000 Clearing $ zu verfügen.Über meine Überflüssigkeit als Buchhalter soll man sich gedanken machen. Ich hoffe dass man die Rolle der IMs und durch ihre Spitzelarbeit entstandenen inoffiziellen Einschätzungen gebührende Rolle bei der Aufarbeitung zumessen müsste, bei einer evtl. immer lauter verlangten Aufarbeitung der Aufarbeitung.
Im vierzten Abschnitt spricht jetzt MfS über Probleme mit dem Devisenkonto von Lauks und da schreit es nach Richtigstellung. Und die ist wichtig und soll auch als Zeitzeugenschaft für die Geschichte der Finanzorgane herhalten. Nebst des Clearingkonto der Bankvertretung von Ljubljanska banka, haben mein Direktor und ich auch jeweils ein Konto in Clearing $ wo wie bereits 70-80% des Mohnatslohnes ( durch mich als Buchalter angewiesen wúrden) für die restlichen 20 – 30% hatten wir beide unsere eigene Privatkonten eröffnet in Konvertierbarer Währung- in DM. Natürlich hatte weder Direktor Slapnik der Bank noch ich jemals von diesem Konto 1 : 1 MDDR abgehoben. Zum Clearing $ Konto erhielten wir ein Scheckheft in Hellblau gehalten und vom Format etwas größer als die im Hellgrün gehaltenen Schecks der Sparkasse der DDR. Auch von unseren privaten Clearing Konten hob KEIN Mensch DDR Mark ab zum Kurs 1 : 3,20 M DDR. Ich hatte mir auch bei der Sparkasse ein normales Konto in M DDR eingerichtet gehabt. Wenn hier die Rede vom Devisenkonto des Lauks ist dann ist das eigentlich das Konto in Clearing $ mit Blauscheck. Diese Schecks konnten überall genutzt werden.Für bezahlung von Flugtickets im Reisebüro der DDR, Übernachtung in Hotels, Tanken an Minol Tankstellen, in Exquisitgeschäften, Boutiquen usw. Für die Empfänger hießen die Blauschecks einen Devisenhintergrund. Man hatte die Illusion für ein Flugticket Berlin Belgrad und zurück 509 M DDR = gleich 509 M DBB eingenommen zu haben. Eigentlich verhielt sich das ganz anders was die STASI weder im Finanzministerium noch in der Staatsbank, noch in der Spaarasse oder DABA AG seit der Einführung des Clkearing Dollars bis 1980/81 nicht durchgeblickt hatten. Es kann sein dass jemand das auch durchgeblickt hatte aber aus Angst um seinen JOB, das als Einwand oder Kritik nach Oben zu richten, hat sich keiner getraut. Befehl ist Befehl, es ist zwar falsch aber halt die Schnauze die Partei und Finanzminister müssen es wissen wass sie verfügt hatten.
Wann die „Manipulationsmöglichkeit“ mit den Blauschecks und Clearingkonten durchstochen wurde muss ich nachrecherchieren. Als die Experten der STASI dahinterkamen kam die Reaktion: Fortan war die Bezahlung von Flugticket nur mit Blauschecks möglich. Natürlich waren die Blauschecks mit ausreichend M DDR gedeckt die man bar einzahlen konnte bei jedem Geldinstitut der DDR.
Jugoslawien wurde zwei Mal wöchentlich angeflogen Berlin-Zagreb Belgrad, einmal JAT einmal INTERFLUG-. Die Flüge waren voll ausgebucht, und als die Verordnung kam dass mit Blauscheck bezahlt werden muss, merkte man beim Check in, dass alle Passagiere eigentlich mit Flugtickets des Reisebüros in der Hand hatten. Man muass sich vorstellen dass in Westberlin 35 000 Jugoslawen lebten die in der DDR dazu. Weihnachten rum 1980 muss es gewesen sein, trat die Verordnung in Kraft: Jeder Passagier aus Westberlin musste weine Umtauschbescheinigung vorzeigen um nachzuweisen dass die für Flugticket ausgegebenen 509 M DDR in der Staatsbank der DDR zum Kurs 1 : 1 umgetauscht wurden. Natürlich hat KEINER eine solche Umtauschbescheinigung gehabt, weil alle 1:5 schwarz getauscht hatten. Man hatte die Westberliner JUGOS himngewiesen, bitte schön zur Staatsbankfiliale am Flughafen Schönefeld Geld zu tauschen und sich neues Ticket am Schalter des Reisebüro zu kaufen. Für ihr Ticket würden sie das Geld in M DDR zurückbekommen. Im Ergebnis bestiegen ALLE Westberliner den Transitbus und fuhren zurück nach Berlin West. Die JAT Maschiene flog an jenem Flugtag leer nach Jugoslawien- ein Skandall. Wie man sieht das Billigfliegen ist keine Neuerung gewesen als die anderen Fluggesellschaften dazu kamen auch mit Billigflügen Geld zu verdienen. Für die JUGOS aus Westberlin war die Billigfliegerei damit beendet, sagen wir mal vorläufig beendet, DDR Zoll feierte eine Lücke geschlossen zu haben. Der Leiter Wunderlichwar ein schölauer Fuchs – ein guter Mann, der hat auch den „Merkur“ liquidiert…Durch diese rigorose Entscheidung wurden vor allem die auf Baustellen der unterschiedlichen Investitionsvorhaben getroffen die aus Jugoslawien kamen. Das wurde zum zwischenstaatlichen Problem und die Botschaft und Jugobüro mit dem Direktor Stekovic wurden bei ihren Partnern vorstellig. Botschafter Jovoic im Miniszterium für Auswertige Angelegenheiten und Herr Milivoje Stekovic bei Frau Dr. Hertha König. Durch diese Entscheidung wurden auch die Halter von Clearingkonten bzw Besitzer von Blauscheckheften betroffen. Ein Retransfere der Clearing Beträge nach Jugoslawien in Form von Überweisung oder Scheck war nicht mehr möglich. FDas sollte Sanktion sein für die staatlich von höchsten Stellen der DDR zugelassenen Wirtschaftsdiversion. Eine Lösung musste her. Direktor des Jugobüro fuhr mit einem VW Kombi an den Diplomatenshop in der Leipziger Strasse VERSINA und kaufte reichlich Whiskey und Zigaretten an, vermutlich waren auch andere schöne Geschenke für die Mitarbeiterin der Ministerin die an Stelle von den ( sich selbst) erschossenen Finanzminister Böhme. Jedenfalls war die Korruption der Miniszterin wirkungsvoll genug, nd es gab eine Lösung. Alle jugoslawische Bauleitungen mussten gegenüber dem JUGOBÜRO eine schriftliches Schreiben abgeben worin bescheinigt würde dass die Arbeiter auf den Baustellen ein Teil ihres Gehaltes in M DDR ausbezahlt bekommen sowie die Auslöse. Damit konnten die Firmenleitungen in ihrer Vertretung entsprechende Bescheinigungen in der Vertretung in Berlin abholen. Firma MONTING und Firma RUDIS hatten die meisten Arbeiter auf den Baustellen gehabt. Für die Mitarbeiter der Wirtschaftsverztretungen hat Herr Stekovic erreicht dass sie von deren privaten Clearingkonten noch eine einmalige Gelegenheit erhalten daraufbefindliche „Ersparnisse“ nach Jugoslawien zu transferieren.Was daraufhin folgte ist Deviesenverbrechen auf höchst denkbaren Ebene. Alle Mitarbeiter de jugoslawischen Wirtschaftsorganisationen, ich auch zahlten schwarzgetauschten M DDR ein über die Sparkasse – das müssen die 21.000 M DDR gewesen sein- unsd transferierten es nach Jugoslawien. In meinem Falle war das die fällige dritte Rate für die gekaufte Wohnung in Ljubljana. Weil das so schön war, auch für die Frau Hertha König die Finanzministerin, fuhr Herr Stekovic noch mal zu VERSINA und ließ den Wagen noch voller beladen. Diesmal war er schlau als ehemalige Vorstand von FEROELEKTRO aus Sarajevo verlangte er von jedem Kollegen auch für ihn(seine) jeweils 500 Cl $ auf Sein Konto in Jugoslawien zu retransferieren.So geschah das auuch. Bei zweiten Male war ich nicht mehr dabei. Damit war das Problem der Billigfliegerei nicht erledigt. Der Mitarbeiter der Firma MONTING Herr Roncevic war so einfallsreich die LLücke zu finden. Ließ Blanco Bescheinigungen drucken und abstemmpeln und unterzeichnen, fuhr nach Westberlin und settzte sich in die Kneipe und verkaufte die Bescheinigungen, natürlich gewinnbringend, für ihn. So Kostete jetzt der Rückflug nach Belgrad statt 100 vielleicht 200 DM. Der Flugverkehr nach Jugoslawien lebte wieder auf, die Maschinen flogen wieder voll. Die Arbeiter auf DDR Baustellen brauchten keine Umtauschbescheinigung beim Kauf von Flugticket vorzulegen. Die Bescheinigung von der Bauleitung, bzw. Firmenvertretung von MOMTING oder RUDIS reichte der Ticketverkäuferin im Reisebüro der DDR völlig, um bedenkenlos für DDR M Tickets zu verkaufen. Ich kann nicht sagen wer ist zuerst auf die Idee gekommen zu prüfen, ob es im Pass des Reisenden von der Baustelle PCK Schwedt, zum Beispiel, sich der Stempel POSLOVNO U NDR befand,was übersetzt DIENSTLICH IN DER DDR hieß. Jedenfalls wollte man dann beim Check in auch den Pass mit POSLOVNO sehen. Wer es nicht hatte die Möglichkeit gehabt am Schalter der Staatsbank schnell Geld zu tauschen und neues Dlugticket ( 1 : 1 bezahlt) zu kaufen. Für den Herrn Roncevic war das Geschäft beendet. Als er davon hörte, das welche von seinen Käufer der Bescheinigungen zurückgewiesen wurden, flüchtete er rechtzeitig aus der DDR, denn er war schlau genug dass die STASI ihn auf die Fahndungsliste setzte. Bis dahin soll er im Westen an die 17.000 Bescheinigungen in Westberliner jugoslawischen Kneipen und Gaststätten verkauft haben.Jedenfalls war die STASI und die Zollfahndung wieder genarrt, diesmal von der Jugoslawischen Flugticket connection. Wie groß der Schaden war der der DDR infolge Inkompetenz und Korruption entstanden war wird niemals aufgearbeitet werden können, weil der Bundestagsabgeordneter im vereinten Deutschland Pastor Markus Meckel die Akte des DDR Aussenhandels schreddern ließ, obwohl DDR Assenhandel größtenteils aus STASI-Offizieren bestand, denn die hatten durch ihre Tätigkeit „Feindberührung“ Zwei Sachen noch hierzu. Es gab in der DDR einen Tag der Zollorgane der DDR. Als ich 1982 im ND die Meldung lass dass anläßlich des Tages der DDR Zollorgane der Direktor des Jugobüros Herr Milivoje Stekovic mit einem Orden von der Zollverwaltung behangen wurde für erfolgreiche Zusammenarbeit musste ich schmunzeln, trotz der Situation in der ich mich befand. Auch hierüber erzählte ich dem Kommissar Ehlert ausführlich in die Schreibmaschine. Hinterfragt hatte er das nie wieder. Ob ich von ihm erfuhr oider von einem Häftling weiß ich nicht mehr, aber in der DDR gab es eine Zeitlang auch Algeriar als Gastarbeiter. Zwischenstaatliche Regelung war noch krasser. Jeder algerier konnte auf sein Konto bei der DABA AG vom Anfang an soviele Mark der DDR einzahlen können wie er wollte. Er hatte unbegrenzte Möglichket der Transferes nach Algerinen zum offiziellen Kurs 1:1!? Als die Zuständigen im Finanzministerium durch Zufall mitbekamen was da läuft war die Sume der so transferirten DM Bezträge weit über 30 – 340 Millionen gewesen. Die genaue Summe wird man von einem Kommissar des Zollas vermutlich nicht ausgebreitet haben. Jedenfalls sagte Ehlertdass die Regierung derDDR die Regierung Algeriens um den Rücktransfere der Mittel angebettelt und sich tierisch bei der Algeriern erniedrigt haben musste. Über diesen Sachverhaölt hätte IMS „Till“ mit sicherheot mehr gewußt als das was sie im Bezug an die Ljubljanska Banka Repräsentanz in der DDR ihrem Führungsoffizier abgesondert hatte.
Ich muss auch nach 33 Jahren in mir aufkommende Wut beim lesen des vierten Absatzes unterdrücken, weil es eine sondergleiche Diffamierung meiner Bank und gleichzeitig meines Landes Jugoslawiens darstellt. Es ist unerheblicht ob Unwissenheit oder Absicht dahinter steckt. Deshalb soll diese Richtigstellung nach 35 Jahren dazu beitragen die „Arbeit“ dieser verbrecherischen Organisation zu entlarven, deshald dieser Zitat:
Die Ljubljanska Banka hat in der DDR eine beratende Funktion über Geschäftsabschlüsse verschiedener Aussenhandelsunternehmen der SFRJ mit Aussenhandelsbetrieben der DDR. Von Seiten der Bank werden Empfehlungen gegeben in welchen Währungen Geschäftsabschlüsse am günstigsten geschlössen werden können. Damit sind wir bereits bei der kardinalen Unwissenheit der Bankangestellten IMS „Till“ angelangt. Sie weiß offensichtlich nicht, dass der Warenaustausch oder Außenhandel zwischen der DDR und SFRJ ausschließlich und nur in Clearing Dollar abgewickelt wurde. Vermutlich konnte sie als kleine Bankschalterangestellte soweit gar keinen Einblick gewinnen.
Sie weiß auch nicht dass zwischen der DABA AG und Ljubljanska banka eine Kreditlinie (in Clearing Dollar ) eingerichtet wurde, über die Exporte oder Importe unserer Bankkunden mit DDR Aussenhandelsbetrieben abgewickelt wurden. Die Repräsentanz war dazu da die Anbahnungen von weiteren Geschäften zu inizieren und unsere Mitglieder dabei zu begleiten. Außerdem war die Vertretung, bzw. der Direktor Slapnik dafür da auch Andere Firmen aus Jugoslawien dazu zu bewegen unsere bestehende Kreditlinie in Anspruch zu nehmen, oder gänzlich den Service unserer Bank fortan zu nutzen. Finanzierungen oder Kreditierungen von Außenhandelsgeschäften können von der Ljubljanska banka nicht vorgenommen werden. – Finanzierungen oder Kreditierungen von Aussenhandelsgeschäften von Ljubljanska banka – Repräsentanz in der DDR können nicht vorgenommen werden, wäre die wahrheitsgetreue Aussage hierzu. Da sie die Rolle oder die Tätigkeit der Bank nich kannte, konnte sie gar nicht wissen welche Rolle und Aufgaben ich bei der Gestaltung der Beziehungen hatte an Seite des Direktor Slapnik und später des Direktor Vinko Borec, zuerst zwischen der Ljubljanska banka und DABA AG, dann mit der Aussenhandelskammer der DDR, mit der Staatlichen Plankommission der DDR, mit der Sparksse der DDR und mit Ministerium für Finnanzen der DDR, und sogar mit den Kombinaten der DDR.
„Lauks, Adam übt im Wesentlichen eine Funktion als Betreuer von in der Volkswirtschaft der DDR tätigen Bürgern der SFRJ in der Richtung aus, daß er versucht diese Bürger dazu zu bewegen ihr Geld auf die Ljubljanska banka nach Ljubljana zu überweisen. Er übernimmt auch selbst solche überweisungen im Auftrag dieser Bürger.“ ist ein hohles Dahergerede von jemandem der keine Ahnung hatte, dass er über Ljubljanska banka keine Ahnung hatte ist dem IMS“Till“ nicht übelzunehmen, aber dass die STASI, trotz dem ich seit 1.12.1975 in der Bank eingestellt war keinen blassesten Schimmer von meiner Tätigkeit hatte ist einfach die Schwäche der HA II/ 10 Gegenspionage und der HVA von Markus Wolff. Deshalb diese Richtigstellung. Ich kann nicht ausstehen wenn jemand Geld kassiert für seine Unfähigkeit und fachliche Inkompetenz, aber novch weniger kann ich leiden wenn jemand die Arbeit und Leistung anderer Menschen abwärtet und ihre Rolle aöls überflüssig einschätzt. Ich wäre mich gegen die Lüge die fals nach Vorwurf klingt dass die Ljubljanska banka 5 Jahre lang eine überflüssige Kraft in ihrer Vertretung in Berlin finnanziert. Nicht zufällig bin ich diese Arbeitskraft die vollig überflüssig gewesen sein sollte. Die halbe Stelle in der Vertretung finanzierte der Bereich Sparen der Direktorin Julija Barlic und ich wurde vom Anfang an von dem Kollegen aus der Westberliner Vertretung in der Schlüterstrasse Herrn Slobodan Perasevic in die Arbeit unterwiesen. Er nahm mich auf Dienstreisen mit, zu den Baustellen in verschiedenen Städten der DDR und später der CSSR. Dabei besuchten wir die Arbeiter entweder in Abstimmung mit der Bauleitung in der Kantine, wo wir entsprechendes Werbematerial und Broschüre ausstellten oder besuchten sie auch in ihren Gemeinschaftsunterkünften. Ljubljanska banka war die erste Bank in Jugoslawien die mit der Direktwerbung anfing in Deutschland und dann in allen Ländern Europa´s wo Jugoslawein seit anfang der 70.ger sich als Gastarbeiter niederließen. Größtenteils in Deutschland, weil Arbeitsämtär in Jugoslawien von ihren Arbeitsstellen einfach abgeworben haben, ohne sich Gedanken zu machen welchen Schaden man der jugoslawischen Industrie und Wirtschaft und überhauüpt angerichtet hatte. Es wurden auch vorgefertigte Briefe überreicht für eine umfassende Information. In der Zeit bis zu meiner Verhaftung eröffnete ich an die 3000 Konten sowolhl in Clearing Dollar als auch in DM in den Geschäftsstellen derLjubljanska Banka die ein dichtes Netz in ganz Jugoslawien ausgebaut hatte, was bei vielen Arbeitern ausschlaggebend war ein Konto bei mir einzurichten. Natürlich ging ich auf Dienstreise mit einem unterschriebenen Auftrag des Direktors Slapnik oder Borec, und die Reise wurde entsprechend abgerechnetund der Abrechnung musste auch ein Bericht hinzugefügt werden. Dass sich die STASI überhaupt berufen fühlt die Einschätzungen des IMS „Till“ als eigenes Wissen zu übernehmen und Tätigkeit der Bank und ihrer Mitarbeiter zu analysieren stellt eine Anmaßung und Einmischung in die innere Angelegenheiten Jigoslawien und gehört eigentlich schon in die HA II – Gegenspionage. Dass ich die Bürger bewege ihr Geld auf die Ljubljanska banka nach Ljubljana zu überweisen, ist Lüge aus Unkenntniss und Unwissenheit. Aber das Die Vertretung keinen Zahlungsverkehr mit den Arbeitern oder in ihrem Namen abwickelt, hätte der IMS „Till“ schon wissen müssen. Die Post zwischen Jugoslawien und der DDR ging bis zu zwei Wochen-. Wenn man im Nachhinein erfährt das die HA M JEDEN Brief der in den NSW ( Nichtssozialistisches Wirtschaftsgebiet ) – Jugoslawien wurde in der DDR dazu gezählt – ging geöffnet werden und der Innhalt eingeschätzt und kopiert werden musste, ist e9in großwer und sehr geschätzter Service meinerseits gewesen, die Überweisungsaufträge oder Daueraufträge für Familien, mit unserem oder von mir geworbenen Kunden gemeinsam auszufllen. Die nahm ich an mich und setzte die an die betreffende Filiale per Fernschreiben ab, die unterschriebenen Aufträge schickte ich aus Westberlin per Post ab. So war es möglich dass die Familie des Kunden nach meinem Besuch auf der Baustelle binnen 24 Stunden das Geld zu Hause hatte. DAS hat keine jugoslawische bank in der DDR oder CSSR gemacht. Dadurch wurde ich unter den Arbeitern bekannt, viele hatten meine Visitenkarte an sich genommen. Der Bereich Spaaren der Ljubljanska banka geizte nicht mit Ausgaben für die Werbung, so stattete ich an so mancher Baustelle dortige Fußballmanschaften mit den Trikots die selbstverständlich das Logo der LB eingestockt hatten. Ich organisierte sogar Fußbalaspiele zwischen Baustellen in der DDR mit der Baustelle in der Tschechei und beide Manschaften waren durch LB gesponsert. Es gab bei der Reise auch Kulturprogramm und die warem mit Ausflügen verbunden. So führte ich die Manschaften und Fans der Firma RAD – Belgrad die am Arzneimittelwerk Dresden gebaut hatten nach Zaluzi und Most zum Fußbalspiel mit der am Petrochemie Kommbinat arbeitenden Jugoslawen. Bei der Rückreise besichtigten wir Karlsbad…
Solcher Satz wie: Es ist nicht bekannt in welcher Form er dazu einen konkreten Auftrag seiner Bank hat, oder ob er diese Funktion aus eigener Initiative ( und Tasche ?) betreibt. suggeriert dem Leser für den dieser Vermerk verfasst wurde eine negative Antwort, die auf verleumdung und Abwertung meiner Person abzielt, und mich schon am 16.10.1981 zu einem Verbrecher macht der liquidiert werden soll, nach den zwei verfertigten Maßnahmenplänen, ein dritter der HA II wird noch dazukommen.
Eigentlich ist der Fazit dieses Vermerks im letzten Satz deutlich entlrvend ausgedrückt.
„Die vorliegenden Erkenntnisse zu Lauks wurden dem Gen. Zimmermann übergeben und festgelegt, daß bei neuen Erkenntnissen ein sofortiger Informationsaustausch erfolgt.“ Es ist klar dass das MfS am 16.10.1981 gegen das Objekt“Merkur“ nichts Beweiskräftiges oder strafrechtlich Relevantes hatte, nicht einmal seine Funktion und Aufgaben in der Repräsentanz lagen im Dunkeln. Ich gehe davon aus dass es doch weitaus umfangreichere Informationen auf einer höheren Ebene vorgelegen haben mussten, sonst wäre zu so einem frühen Zeitpunkt wie 15.6.1982 nicht ratsam oder notwendig gewesen den 1. Stellvertreter des Minister des MfS, Rudi Mittig wenn auch falsch zu informieren.
Schließlich ist auch die HA IX2 dabei. Sie haben sich gleich den Angelov und Sandro eingekrallt und sich vorgenommen mit Androhungen von 10 15 Jahre Knast, une „Erzählen sie mal „… und die haben erzählt. Dass die STASI bis dahin auch über nichts Konkretes über den nichtgenehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren hatte zu jenem Zeitpunkt am 17.10.1981 ist schon der Beweis der totalen Blindheit eines der berüchtigsten Geheimdienste der Nachkriegszeit. Mehr oder weniger war Operativ-Vorgang „Merkur“ learning bei Dooing. Jedenfall hatten sie nach der Verhaftung des halbdebilen Angelov und des an Intelligenz unterbemittelten Sandro in die „operative“ Arbeit gestürzt um sich mit Ruhm zu beckleckern, sich mit Orden zu behängen. Am 17.10. 1981 ergeht die 1. Ergenzung zum Maßnahmeplan vom 25.8.1981 zu den Ermittlungsverfahren gegen Sandro und Angelov. Da war die HA VI/OPDBerlin mit dem Operativvorgang „Merkur“schon wesentlich weiter.

1. Beschaffung offizoeller Reisepaßanalysen zu den Beschüldigten Sandro und Angelov auf der Grundlagen der durch die HA VI/OPD gefertigten inoffiziellen Reisepassanalysen eingeleitet
Als Leie stelle ich fest dass sich die IX/2 mit zwei Mädels beschäftigt hatte. Wenn man den Zeitpunk der Verhaftung der drei Leute sich anschaut kann man aus der heutigen Sicht sagen: Und DAS war alles !?? Es ist natürlich seltsam dass die HA VI/OPD Berlin ihr eigenes wertvolles IM Bericht des IM „Josef“vom 17.10.1981 gar nicht im OV Vorgang „Merkur“ präsentiert, sondern überläßt ih der HA IX/2, als Beweis der Loyalität, sdass man in einem Boot sitzt, oder wollte man einfach ausmisten, den OV „Merkur“ sauber halten, falls es beim 1. Stellvertreter Rudi Mittig oder beim Generalmajor Neiber ankommt. War die HA VI/OPD Belin schon damals bewußt was es bedeuten wird wenn man Oben feststellen sollte dass bis 17.10.1981 die ganzen Speicher keinen einzigen IM Bericht hergeben über den nicht genehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren aus dem Westen – dabei waren die aus dem tiefsten Osten? Noch schlimmer ist dass der IM“Josef“ ein IM aus dem Operationsgebiet war, aus Westberlin !?? Vermutlich waren die IM im Westen besser bezahlt als die Anscheißer im Osten, die meistens mit 20 – 50 M DDR pro Bericht abgefrühstückt wurden, wenn es 100 M DDR oder mehr waren, dann müssten die schon Informationen bringen die eines IMS Arztes gleichkommen, und das wären die Infos über den Schwarzmarkt in Leipzig bestimmt nicht gewesen Also haben die IM sich ihr Geld als Zwischenhändler oder Endverkäufer verdient, und das war mehr als sie je vom Führungsoffizier je empfangen würden.

Auszug aus dem Treffbericht „Josef“ vom 17.10.81:
Der IM informierte darüber, daß außer Vasilevski noch zwei weitere Bürger der SFRJ dieser Gruppe gehören, die der IM vom Sehen kennt. Er konnte sie jedoch, an hand der vorgelegten Fotos nicht identifizieren.
Ebenso war ihm der Bürger der SFRJ Lauks, Adam nicht bekannt. Dazu befragt, gab er an, daß er diesen Namen und dessen Tätigkeit bei der Ljubljanska banka in der DDR schon in diesen Kreisen gehört, ihn aber persönlich noch nie gesehen hat.
Und weiter ging DIE JAGD auf „Merkur“
BEOBACHTUNGSPROTOKOLL Nr. 6

DIE JAGD geht weiter, mit Ungereimtheiten. Die Beobachtung fing laut Protokoll um 10.45 an…um 12.20 stehe ich vor dem JUGOBÜRO.
FLZ muss wissen dass ich dort mit Pavlovic Slobodan verabredet bin. ( vermutlich hatte ich ihm Geld für die Bestellung im WB übergeben). Ich fuhr zurück ins Büro um den Anruf von Pavlovic abzuwarten. Nach dem Feierabend um 16.00 Uhr fuhr ich zum Pavlovic übernahm die Uhren und fuhr damit nach Leipzig. Hat FLZ diesmal die Uhrenübergabe vor der Leipziger Strasse 61 oder auf der Hofseite des Gebäudes absichtlich aus dem Protokoll genommen !?? weil es keine Straftat ist ein Paket, auch wenn die Quarzuhren drin sind, von jemandem abzuholen!?

20.03 fuhren beide PK§W in die Rosa-Luxemburg-Str., rechts in die Poechestr. und hielten beide nach dem abbiegen in diese Straße an. In dieser Strasse konnten die PKW nicht unter Kontrolle genommen werden. Hier erfolgte vermutlich eine Übergabe….

Es ist schon so lange her… diese Vorgänge sind aus der Erinnerung gelöscht… vermutlich auch deswegen weil die Übergabe , wenn es eine gegeben haben sollte, kurz war und sich als Sztresserlebnis nicht tiefer eingebrannt hatte.

… jedenfalls wurdwe Obersekretär Kitzmann durch Leipzig herumgeführt um herumgefahren und hiel ausschau ohne zu wissen wonach… !? Gab es noch keinen Befehl für Zugriff !??
BEOBACHTUNGSPROTOKOLL Nr.8

Auch am Sonntag den wurde „Merkur“ beobachtet. FLZ schickte den Scrock vorbei um sicher zu gehen dass Lauks nicht weggefahren sei. Der Abhördienst hatte vermutlich keine Verabreduungen gemeldet gehabt.

Die JAGD auf „Merkur“ nimmt fahrt an – Die Kontaktpartner von Lauks sollten Observiert und identiffiziert werden.

– Lauks, Adam nach erfolgter Übergabe/Übernahme von Schmuggelgut ebenfalls festzunehmen und strafrechtlich zu Verantwortung zu ziehen.
Die Ereignisse überschlagen sich. Am 21.10.1981 gibt es sogar zwei Sachstandberichte. Lauks ist zum „Abschuss “ freigegeben. Der STASI ist noch keiner entwischt. Schließlichgeht es um die Hauptperson, Objekt „Merkur“ -Adam Lauks. Eigentlich wird eine immense Schreibarbeit erledigt. Hauptmann Fritzsche kniet sich ein. Was auffält bei dem Operativ-Vorgang „Merkur“ kamen bis zum 28.10.1981 keine IMs in Einsatz. Kein einziger der über 200.000 IMs hat über nicht genehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren aus dem Westen einen einzigen Bericht oder Tipp an seinen Führungsoffizier abgegeben, geliefert!? Was verwunderlich ist, ist dass keiner inden eingesetzten Hauptabteilungen sich darüber weder äußert noch wundert !? War man eigentlich seiner Ohnmacht, diese Wirtschaftsdiversion zu verhindern eigentlich bewußt!? Vom 21.10.1981 bis zum Tag meiner Zuführung wird man die Hauptperson, Nr. Alias Objekt „Merkur“ 8 Monate machen lassen, fäden zu ziehen, Schaden anzurichten in zig-Millionenhöhe !??

Der Erfolg vom 12.8.81- fie Verhaftung von zwei Doofen Transitumkehrern und die Verhaftung von Angelov, Sandro und Rados wird dem Operativ – Vorgang „Merkur“ zugeordnet obwohl dieser „Erfolg“ des Kommissar Zufalle eigentlich erarbeitetwurde. Wie man sieht schon eine Absicht war in der DDR Strafbar. Und jemandem zu beweisen was er beabsichtigt hatte, dafür gibtes die Richtline 1/76 des Minister Mielke… die Beweise werden erarbeitet.

Die bisher vorliegenden Ergebnisse der Untersuchung lassen noch keine eindeutige Wertung über den Gesamtumfang der Spekulativen Handlungen dieser Bande an.

Bei der in Leipzig arbeitenden Bande ist davon auszugehen, daß es sich um keine in sich gefestigte und dauerhafte Bindung einzelner Bandenmitglieder handelt.
Der Beweis für den mißlungenen Versuch des Einstieg des Objekts“Merkur“- meine Wenigkeit, in den nicht genehmig- ten ambulanten Handel mit Quarzuhren findet man ziemlich genau wiedergegeben. STASI hat eigentlich der Dummheit der Akteure zu verdanken dass sie die Unterlagen zu diesem Einfall bei einer Zollkontrolle sicherstellen konnten. Ob sie sich die STASI für die Verhinderung des Anschlags auf den Aussenhandel der DDR,am hier erwähntem 25.3.1981, bedankthatte !?Mit der Beschlagnahme von 3.500 Quarzuhrem wurde jedenfalls für die DDR ein Zollschadan von 2,1 Millionen M DDR verhindert.
Jedenfalls sehen wir dass die STASI eigentlich das Plaudern des Verhafteten Angelov und Sandro im vergangenen Monat aneigneten und fortan als eigenen Erkenntnisstand betrachteten. So kamen die zu Erkenntnis dass: Je nach der Lage und Situation schlossen sich einzelne Bandenmitglieder kurzzeitig zur Abwicklung von „Einzelgeschäften“ zusammen, um kurzfristig ,it großem Einsatz des Spekulationsgegenstandes Quarzuhren einen enormen finanziellen Gewinn zu erzielen ( Den eigentlich STASI im DDR Außenhandel erzielen wollten A.L.)
Zivko Veselinovski erschien bei mir im Büro in der Vertretung von Ljubljanska in der DDR und bat mich ihm 5000 DM bis Sonnabend zu borgen. Er würde mir am Sonnabend 6000 DM zurückgeben (!?) Und er erzählte mir dann auch wofür. Ich bat ihn dann auch für mich 200 Stück zu kaufen und zu verkaufen wodurch ich zusätzlich noch verdienen wurde. Als am Sonnabend kein Anruf kam fuhr ich nach Leipzig und fand die truppe in der Lobby des Hotels „Am Ring“ im lockeren gespräch. Ein kurzes „Pali smo“ war die Erklärung. Ich musste begreifen dass die gekauften Uhren und somit auch mein Geld einfach weg waren. Der Westdeutsche Zoll hat den Ljubomir Jovanovski und Mijo Rados aus Wien kommend am Grenzübergang Bad Reichenhall angehalten und sie gefragt ob sie was anzumelden gehabt hätten. Sie logen. Dabei hatten Sie das Geld dabei auch fällige Gebühren zu bezahlen. Was alles beschölagnahmt wurde steht sieht man.
Für mich hatte sich auch die Mitwirkung am nichtgenehmigten Handel mit Quarzuhren erledigt gehabt. Ich muss unter Schock und niedergeschlagen nach Berlin gefahren sein. Zivko Veselinovski hatte auch kein einziges Wort gesagt über die Rückzahlung der geborgten 5000 DM. Der Verlust scheint die überhaupt nicht getroffen zu haben. Wie den auch, mein Geld war draufgegangen. Wann genau Zivko und Sandro und Mijo Rados wieder nach Berlin kamen um mich zu fragen ob ich Möglichkeit habe die im Westberlin gekauften Uhren rüberzubringen. Ich sah darin die Chance für die Wiedergutmachung meines Verlustes und versprach mich zu erkundigen, ohne das ich was Konkretes im Auge hatte. Wann dieser Einstig nach dem Fall gewesen ist, zeitlich einzuardnen, fällt mir schwehr, fast unmöglich nach 34 Jahren. Vielleicht ergibt sich aus der Forschung es auch zeitlich zu fixieren-.

Weder Mijo Rados noch Ljubomir Jovanovski hatte ich persönlich gekannt.
Weil bei der Einreise nicht deklariert wurden beschlagnahmte der BRD Zolöl 3.500 Uhren und 5.000 DM – Strafbefehl von 7.000 DM erhielt Toni irgendwann und ließ ihn unbeachtet.
Im Sachstandsbericht wurde erst Mal der erste“Erfolg“ fast wie beiAgit-Prop abgearbeitet. Auf 5 Seiten täuscht man ungeheuere Einsatzbereitschaft und Arbeitsleistung, dabei hat man sich eigentlich mit den zwei-drei Verhafteten abgegeben, sie mit langen Haftstrafen zum Plaudern bewegt und dann hat man eigentlich diese Plauderei aus der Schule zu eigenen Erkenntnissen erklärt. Auch wenn sich bei den Vernehmungen von dem halb debilem Angelov und Sandro ergeben hatte dass manche Aussagen übereinstimmen, waren das keine Beweise sondern „erarbeitete“ Erkenntnisse. Es ist kenzeichend wie wenig die STASI eigentlich über die Szene oder Schwarzmarkt in Leipzig wusste. Dabei hätte man erwartet dass die Konzentration der STASI und ihr Einsatz in der Messestadt besonder intensiv sei. Dem wares nicht so, wenigstens nach „Erfolgen“ urteilend per Datum 21.10.1981.
„Im Ergebnis durchgeführter operativer Maßnahmen und Beschuldigtenvernehmungen konnten darüber hinaus folgende Zusammenhänge herausgearbeitet werden:

STASI als Selbststeller oder Selbstentlarver: „Interssant ist weiterhin, daß der Vertrieb der Uhren i der DDR unter Einbeziehung bon Bürgern der VR POlen, CSSR und UVR erfolgte.“

Die weitere Bearbeitung diweser Kriminellen Schmuggler Bande erfolgt auf der Grundlage eines neu zu erarbeitenden Maßnahmeplanes, wobeo es schwerpunktmäßig darauf ankommt: 1;2; 3 und Punkt 4: Im Zusammenwirken mit HV ZOLL Abteilung Transitüberwachung Voraussetzungen für die Liquidierung zu schaffen.
BEOBACHTUNGSPROTOKOLL Nr.9

Dafür dass ich zur Verhaftung freigegeben wurde ist das hier keine Beobachtung die auf einen Erfolg schließen könnte.
BEOBACHTUNGSPROTOKOLL Nr. 10

Am Freitag dem 23.10.81 :
20.20 Bahnhof Schöneweise – 22.04 Wiederitsch.
Es lief alles nach dem Maßnahmeplan. Nicht mehr hinterherfahren, sondern in Leipzig erwarten. Funkaufklärung von Generalmajor Männichen funktionierte.
Nach derArt der Beobachtung scheint die STASI gar nicht mehr zu interessieren wo und wann ich die Uhren von Pavlovic Slobodan übernahm!? Man war draufund dran mich auf frischer Tat zu ertappen. Außer dass ich „Rotfahrer“ bin und ein „Raser“ bin konnte TÜ nichts weiteres beobachten.
BEOBACHTUNGSPROTOKOLL Nr.11

Mittlerweile wurde ich seit 14 Tagen Beobachtet und überwacht. Konnte mich die STASI wirklich nicht auf frischer Tat ertappen !??Mir fällt das schwer zu glauben.

Der erste Beweis für das Desaster bei der Bekämpfung der Wirtschaftsdiversion gegen den Außen-und Binnenhandel der DDR und das Ministerium für Finanzen der DDR.
Erste Bericht eines IM´s … kommt aus dem Operationsgebiet aus Westberlin am 28.10.1981 IM“Josef“
BEOBACHTUNGSPROTOKOLL Nr.12 – sollte auch der letzte sein!? – Die STASI-Stümper schlugen zu -ins Leere!

30.10.1981:
17.05 Uhr – 17.20 Uhr
..wurde der PKW am Kilometer 103 durch die Volkspolizei gwestoppt – „Merkur“ sollte an jenem Tag zur Strecke gebracht werden. 17.45 rast der Verbrecher „Merkur“ Richtung Zentrum,( mit 400 Stück Uhren an Bord ) wobei er mehrere Ampelkreuzungen bei Rot überquerte.

Von 21.25 – bis 09.05 Uhr nächtigte Lauks mit Frl. Ute S. bei der Familie Kade… das scheint das zweite Verbrechen gewesen zu sein das „Merkur am 30.10.1981 begangen hatte !?
Es sollte der schwarze Freitag werden für den „Merkur“. FLZ von Generalmajor Männichen weiß dass Lauks mit Uhren nach Leipzig, und hat ein Hinterhalt zusammengetrommelt – ein ganzes Empfangskommitee vor der Elbbrücke am Kilometer 103. Wo ich die „heißé Ware“ (400 Uhren ) an jenem Tag übernommen hatte weiß ich nicht mehr genau, aber das muss die STASI beobachtet haben. Sie ließ es auch geschehen ohne zuzuschlagen, Befehl oder Freigabe dafür hatte die schon!?
Im Sachstandbericht (oben) vom 21.10.1981 stand: – Lauks,Adam nach erfolgter Übergabe/Übernahme von Schmuggelgut ebenfalls festzunehmen und ihn strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen.
Man war bereit die Weisungen der Operativ Diensttelle Berlin Hauptabteilung VI zu umgehen und den Ruhm den“Merkur“ – „die Hauptperson“ zur Strecke gebracht zu haben an sich zu ziehen. Erfolgsbrünftiger Winderlich von der Hauptverwaltung Zoll nutzte diese Gelegenheit und Information vom Generalmajor Männichen um zuzuschlagen. Die 400 Uhren die für Brigitte Suda bestellt waren, und für noch jemand anderen an den ich mich nicht mehr erinnere, waren vom Händler in Westberlin zusammen verpackt. Bis dahin hatte ich die Uhren noch nicht mal gesehen gehabt, ausser im Regal bei Lazreg. Deshalb brachte ich die Uhren nach Hause, das erste Mal sollten die in der Wohnung geöffnet werden. Und da setzt die Erinnerung wieder ein, weil sich diese Szene unauslöschlich ins Gedächtnis einprägte. Es muss am Nachmittag gewesen sein weil die Kinder zu Hause waren. Ich nahm den verklebten Beutel und öffnete ihn und schüttelte die Uhren aufs Ehebett im Schlafzimmer aus, und begann die Damen und Herrenuhren auseinanderzudividieren. Julchen und Dani kamen ins Schlafzimmer und schauten vom Bettende zu was ich mache. Die Ex – Marließ Rummel, geschiedene Lauks kam ins zimmer und scheuchte die beiden Mädchen vor sich raus aus dem Schlafzimmer mit Worten: „Musst Du die Scheiße auch in die Wohnung bringen, damit die Kindern auch sehen womit Du Dich beschäftigst!??( Sie hatte recht.) Sollten sie dich verhaften, lasse ich mich scheiden !!!“ Was ich erwidert hatte ist es mir nicht hängengeblieben. Ich stand unter Stress. Jedenfalls war die Unterhaltung in einer Lautstärke gewesen dass Männichenas Abhördienst es gehört gehabt hätte auch wenn das Telefon im Wohnzimmer gestanden hätte und nicht hinter Frau Lauks Rücken im Flur. Sie schlenzte das Schlafzimmertür zu. Beim auseinanderdividieren fiel mir unbemerkt eine Damenuhr (siehe Bild) durch die Ritze durch. Paar Tage später, fand die Frau Lauks beim Saugen:“Schau was ich gefunden hatte“ Dadurch hatte sich auch die Rekla,mation der Brigitte Suda erklärt gehabt, dass ihre eine Uhr weniger geliefert wurde, am jenem 30.10.1981. Bei einem Besuch der Schwief´germutter in Blumenthal über Torgelow schenkte sie die Uhr ihrer Schwester und sie war stolz wie Oscar eine Digitalquarzuhr aus dem Westen ihr eigen nennen zu dürfen.
Diese Auseinandersetzung vor der Wegfahrt nach Leipzig muss auch erfasst, verschriftlicht oder aufgenommen worden sein. Ich ließe mir die linke Hand, HEUTE am 24.6.2015, ohne Narkose abhacken, wenn ich das Band mit dieser Auseinandersetzung bekommen könnte. Warum das so wichtig ist, nach 33 Jahren nach der Verhaftung die am 19.5.1982 kommen wird!?? Nicht meinen für immer verlotrenen Töchtern, sondern meinen Enkelinen Zala und Tita einmal wenn sie mich besuchen sollten es vorzuspielen.
Nach meiner Rückkehr, am zweiten Tag, schwor meine Ex, die Mutter meiner -unserer Kinder zwei Mal: “ Dani und Julchen sollen tot jetzt auf der Stelle umfallen, wenn ich je eine Uhr in unswerer Wohnung gesehen hatte !!! Diesen Schwur, der eigentlichals Fluch auf die beiden Kleinen niederprasselte, habe ich bis zum heutigen Tag nicht begreifen können. Wie stark muss den das Tscheckisten Eid den sein, das sie abgelegt hatte bevor sie mich an´s Messer lieferte um sich anschließend nach Jugoslawien zu begeben!??

Ein einziges mal habe ich die Uhren in die Wohnung mit genommen. Sie waren falsch verpackt. Beim Beim Auseinanderdividieren kamen Dani und Jula ni das Schlafzimmer … eine solche Uhr fiel unters Bett… Mama fand sie beim Staubsaugen, und schenkte sie ihrer Schwester.
Drei seiten umfasst das Beobachtungsprotokoll vom 30./31.10.1981. Selten hat die STASI oder der Zugführer Kitzman weniger ausgesagt. Er kann gar nicht über die Übergabe der Uhren an Brigitte Suda berichten, die mit Sicherheit beobachtet worden sein muss. Sie waren in Leipzig mitmehreren Fahrzeugen mir hinterher. Sie hätten andernfalls erklären müssen, warum sie nicht zugeschlagen haben und zweitens dem jenigen der sich durch meine Verhaftung mit Ruhm beckleckern wollte erklären wieso man die Uhren bei der Kontrolle die einer Fahrzeugdurchsuchung gleich kam die Ware die an Bord war nicht gefunden hatten !?? Unfähigkeit, Dummheit – beides ! Obwohl der Honecker im VOLVO 264 als Staatskarrosse herumgefahren wurde, den ein gewisser Michael Schulz unter den Nagel gerissen hatte, samt Standarte, und die Parteielite aber auch viele aus der Elite der Privatpersonen VOLVO 244GLS fuhren, wurden VOPOS und STASI am Innenleben, bzw. Kofferraum des VOLVO nicht geschult. Das hatte sich dann am 30.10.1981 beim Jagd auf „Merkur“ als großes Versäumnis ausgestellt.
An jenem 30.10.1981 – Freitag hätte die Beobachtung von Objekt „Merkur“ nebst Abholung der U´hren in der Leipziger Strasse 61 von Boban Pavlovic auch die Beobachtung beinhalten müssen dass ich im VERSINA – Diplomatenshop eingekehrt war um mir zwei FFlaschen Whiskey und 3 Stangen Zigaretten zu kaufen. Ob Familie Kade doe bestellt hatte, weiß ich nicht mehr.
Es war ein unfreundlicher Freitag gewesen, es war kühl und es nieselte ab und zu. Die Strasse war naß. Ich hatte gerade denTag davor neue Winterreifen aufziehen lassen und genoss die Vorteile dessen unterwegs. Wann und wo ich es getan hatte, schon bei der Abholung oder irgendwo unterwegs an einer Raststätte, jedebfalls hatte ich das erste und einzige Mal überhaupt die zwei Beutel mit den Quarzuhren absichtlich versteckt. War jemand oder Etwas der mich dazu bewegt hatte, es zu tun!?? Natürlich hatte ich ein leichztes mulmiges Gefühl dabei, keinesfalls das Gefühl eines Schmugglers der mit unangemeldeten Ware am Zöllner vorbei will, und in der Schlange am Check-Point Charlie auf Abfertigung wartet, bis er dran ist. Ich fuhr wie immer mich streng an die Geschwindigkeoit Begrenzung haltend. Ich fuhr ziemlich lange links, mit 109 sollen die mich geblitzt haben, weil ich eine Kolone Trabis überholte. Ich hatte das Blitzlicht schon wahrgenommen als ich die Autobahnbrücke passierte. Es schauerte mich schon da und ich weiß heute noch wie mich die Angst ergriff. In der Ferne stand der Turm mit der legendären Leuchtreklame PLASTE UND ELASTE AUS SCHKOPAU, die Geschwindigkeitsbegränzungen wurden runtergedrosselt 100> 80 > 6>…und als die Fahrt durch Pilonen nur einspurig weiter ging musste man auf 30 runter und schon winkte der VOPO mit seinem Leuchtstab mich raus. Den oder die Gedanken von damals kann ich nicht mehr herbeirufen. Als ich auf das Gelände rauf fuhr, denn es war ein großes Gelände, hätte auch einen großen Rastplatz gut abgeben können, ist mir sofort aufgefallen wie viele TONI-Wagen ( LADAS ) und BARKAS ( MB 1000) herumstanden. Nicht im Traum hatte ich daran denken können dass sie alle meinetwegen hier aufgefahren waren. Das war die Falle, oder Hinterhalt oder Empfangskommitee für die „Hauptperson“ im Quarzuhren Schmuggel von deren Ausmaßen die Anwesenden keinen blassen Schimmer, nicht mal die blasseste Ahnung hatten.

Am 30.10.1981 um 17.05 Uhr wurde der PKW Volvo QB 14-51, besetzt mit Lauks, durch die Verkehrspolizei ( und die STASI ! -A.L.) auf der Autobahn am Kilometer 103,0 zur Verkehrskontrolle angehalten.
Anlaß der Kontrolle war das ständige Benutzen der linken Fahrbahn. ist eine Lüge !

„Während der gesamten Maßnahme der VP hatte ich keine Möglichkeit an die Gegenstände im Kofferraum heranzukommen. Der Kofferraum ließ sich nur mit dem Schlüssel öffnen, den L a u k s ständig bei sich führte .“ und der Ablauf der Verkehrskontrolle endet mit der Luge, zwecks Verschleierung dereigenen Unfähigkeit.
Auch ich als „Merkur“ kann von meinem Recht Gebtrauch machen und die Lügen die MfS in seinen Unterlagen ( der Gauck/Birthler/Jahn Behörde ) richtig stellen, was ich jetzt auch eingehend tue im Bezug auf den Ablauf der Verkehrskontrolle am 30.10.1981 um 17.05 auf dem Km 103 – vor der Elbbrücke Richtung Leipzig. Schon der Titel oder Überschrift ist eine verschleiernde Unwahrheit oder gezielte Lüge. Es ist eigentlich Ablauf einer mißlungenen geplanten Festnahme der Hauptperson, oder des Objektes „Merkur“. Der Ablauf wird als Verkehrskontrolle deklariert um die Unfähigkeit zu vertuschen. Im BEOBACHTUNGSPROTOKOLL Nr.12 vom 30.10.-31.10.1981 steht unter 17.05 Uhr wurde der PKW am Kilometer 103,0 durch die Volkspolizei gestoppt. Was nächsten 15 Minuten bis zur Weiterfahrt passiert hat Kitzmannn dem Leiter der Beobachtung unterschlagen. Das muss nicht am Zugführer gelegen haben. Wie man sieht auch die Ergebnisse der Beobachtung zwischen 14 und 15.10 Uhr sind unterschlagen und das ist die Zeit wenn ich die Uhren von Pavlovic abhole und schnell nach Hause fahre um die auseinanderzudividieren und es die Schelte der treuen Gattin hagelt. Das heißt irgendjemandem in der Hauptverwaltung Abteilung TÜ Dienststelle Beobachtung ist sehr daran gelegen dass dieser Mißgriff nicht in der Akte der Beobachtungsprotokolle „Merkur“ sichtbar wird. Der Jenige der genau wusste dass die Quarzuhren an Bord sein müssen, wollte den genauen Ablauf haben um dieses Versagen zu analysoieren. Denn es steht fest dass „Merkur bis zum Km 103,0 niergendwo aufgehalten hatte. Wenn ich unterwegs kurz gehalten hätte um die Uhren zu verstauen hätten das meine Verfolger oder die TÜ nicht übersehen können. Es ist offensichtlich dass trotz der Weisung, den Lauks nicht mehr nach Leipzig zu begleiten, sondern ihn in Leipzig zu empfangen, ihn dort aufzunehmen, die Begleitung mitfährt.
Ich hielt den Wagen, machte den Motor aus und empfing den Gruß des VOPOS: „Guten Tag, Verkehrspolizei der DDR“ – ob er den Namen gesagt hat weiß ich nicht – wir führen eine Geschwindigkeitskontrolle durch…“ Er wollte meine Papiere sehen, ichreichte sie ihm durch´s Fenster. Er blätterte im Pass und der Zulassung. „Herr Lauks, wissen Sie warum wir sie angehalten haben!?“ „Hoffentlivch war ich nicht zu schnell ?“ hörte ich mich sagen und versuchte dabei lässig zu wirken. „Sie sind vom Kilometer so und s o bis zum Kilometer 103,0 links gefahren mit 109 Kmh!“ Erst jetzt beim näheren Lesen sehe ich dass er mich schon belogen hatte.
„Mir teilte die VK mit, daß er die zulässige Geschwindigkeit nicht wesentlich überschritten habe (105 km/h)“ schreibt der Obersekretär Kitzmann der die Verhaftung vornehmen musste. Er wollte wissen warum ich so schnell gefahren bin und warum auf der linken Seite. Es war eine lange fast Kolone von Trabanten und ich fuhr links um die zu überholen, und dafür muss ich schneller fahren. Und beim Fahren schaue ich nich auf Tacho… bei 136 Ps ist das schnell erreicht 109 km/h… versuchte ich ruhig zu wirken. Innerlich zitterte ich und bald sollte ich äußerlich loszittern.“ Hängt das nicht mit Ihren Reifen zusammen !?“ fragte er weiter. Ich stand unter Schock und Angst und habe ich die Dämlichkeit dieser Frage nicht begreifen? „Ich habe gestern gerade neue Winterreifen raufmachen lassen…“ ich bemühte mich ruhig die Fragen zu beantworten. Ich habe auch nicht gecheckt worum es geht als die nächste Frage kam: „Haben Sie ein Ersatzrad!? ( STASI IN ACTION ! )“ „Natürlich habe ich einen Ersatzrad, das habe ich noch nie benutzt“- antwortete ich brav und überlegte nicht was die Reifen und nun auch das Ersatzrad mit diesen 9 km/h zu viel zu tun haben. Er forderte mich freundlich auf ihm das Ersatzrad zu zeigen, was ohne Öffnen des Kofferraums nicht ging. Ich schloss den Kofferraum auf und machte mich ran das Ersatzrad das links senkrechtstehend mit einer Schmetterlingschraube festgemacht wurde. Ich kann mich nicht hundertprozentig sicher daran erinnern ob die Kofferraumklappe oben blieb während ich hantierte oder musste jemand von den Herumstehenden die halten. Der Aktenkoffer von dem Kitzmann schreibt war nicht im Kofferraum somdern auf dem Sitz hinder dem Beifahreresitz. Jedenfalls lügt jetzt derKitzmann wenn er „ein kleines dunkles Päckchen mit den Maßen 25x15x5 cm und ein gefüllter Plastebeutel “ zu sehen angibt.
Es waren zwei Plastebeutel aus dem VERSINA-Laden, aus einem waren zwei Whiskeys rausgeglittenund aus dem anderen 3 Stangen Cigaretten, ob“ Camel “ auf dem Beutel stand kann ich mich nicht erinnern. DAS konnten alle Herumstehenden sehen und auch dass NICHTS weiter mehr im Kofferraum zu sehen war, das heißt aber nicht dass die Uhren nicht drin waren. Das Ersatzrad lag in einer Vertiefung odereiner Mulde im Kofferraum links. Diese Mulda gab es auch auf der rechten Seite, und die war mit plastedeckel versehen worüber die durchgehende Gummimate ging. Darunter waren die zwei Plastebeutel mit 400 Uhren, die ich zum ersten Mal versteckt hatte. Ich stellte, wie aufgefordert das Ersatzrad neben das Auto und lehnte es an das linke Hinterrad. Ich glaube ich schlenzte die Kofferraumklappe zu. Den Schlüssel hatte ich in der Tasche und es war mir leichter. Ich hatte Angst, war auch wie gelehmt, kam gar nicht dazu darüber nachzudenkenwas mein Ersatzrad mit der überhöhrter Geschwindigkeit zu tun hatte. Daraufhin folgte ich einem VOPO zum B-1000, aber keine Stellungnahme als solche zu fertigen sondern auf der Quittung zu schreiben was ich getan habe, was ich auch tat. Ich schrieb den Vorwurf des Kitzman rein: links gefahren mit 109km/h – oben drüber sah ich dass ich 50 M DDR dafür bezahlen muss. Mehr hatte ich auch nicht bei mir gehabt. Dass Skodalastzug eingeordnet war ist mir gar nivcht so aufgefallen. Da war das Röntgengerät drin. Mein Ersatzrad wurde geröntgt. Als die gesehen hatten das es leer war müssen sie lange Nase bekommen haben. Ich zahlte meine Strafe ging zum VOLVO zurück, wieviele da belämmert herumstanden weiß ich nicht mehr.Ich schloss den Kofferraum auf legte das Rad rein ohne es zu befestigen, bemängelte ich das Wetter und den Nieselregen der mein Zittern eigentlich gut kaschierte. Ich setzte mich hinzter´s Lenkrad und wollte starten, al der Kitzmann rantrat:“ Herr Lauks kommen Sie noch mal mit!“ Ich war gestorben. Ging wie im Traum zum Barkas, gab meine Quittung zurück. Der darin gesessen hatte gab mir eine neu ausgestellte, die er ausgefüllt hatte. Statt dem Verbrechen wurde nur irgend ein § der StVO von ihm reingekritzelt der vermutlich 50 M DDR wert gewesen sein muss. Ob auf 5km/h Überschreitung 50 M DDR fällig waren wäre interessant zu erfahren. Ich schautedass ich wegkomme, stieg ein. Ob ich „Aufwiedersehn“ gesagt habe oder ob ER salutiert hatte weiß ich auch nicht mehr, aber einen leichten Kavalierstart legteich doch hin woran ER merkte dass ich es eilig hatte, – hatte ich es auch. Herr und Frau Kade haben sich über Whiskey und Zigaretten gefreut. Der Ute habe ich von diesem Zwischenfall nicht berichtet und am nächsten Morgen fuhr ich mit Aktenkoffer voll DDR Geld zurück nach Berlin fest entschlossen NIE WIEDER mit Uhre nach Leiüpzig zu fahren, jedenfalls nicht diese Strecke. In dunkler Erinnerung könnte noch eine Fahrt für Tomek stecken, die ich aber über Dreasden absolvierte. Die Übergabe fand außerhalb Leipzig. Er folgte mir ziemlich weit mit POLONEZ. Ich glaube den Polen Tomek nicht mehr gesehen zu haben. Und es ist auch Lüge dass ich am 31.10.1981 an 10 Tagen beobachtet wurde… es waren mehr.
Wenn man sieht, daß zwischen 23.10.1981 und 30.10.1981 keine Beobachtung stattfindet, die geplanten Beobachtungen an 10 Tagen nicht gebracht hatten, dann ist klar dass die Aktion am 30.10.1981 weigentlich Verhaftng von „Merkur“ auf frischer Tat sein sollte. Es bleibt für mich fraglich welche handhabe hätte man gehabt wenn man die Uhren bei mir auf dem Rücksitz oder im Kofferraum zuliegen gefunden hätte, und vor allem welche Handhabe hätten die gehabt wenn Sie den Plastedeckel hochgehoben hättenund die Uhren im Verstweck gefunden hätten !?? Wäre das Grund genug jemandem das ganze Leben, Familie und Karriere zu zerstören !? Ein Gutachten über die Rechtslage wäre interessant, auch nach fast 35 Jahren. Als ich dem Vernehmer, Kommissar Ehlert darüber berichtete und in sein Protokoll diktierte, wusste er erst nichts davon. Beider nächsten Vernehmung gab er ungerne zu dass es wirklich ein Empfangskommitee für Adam Lauks gewesen war. Zur Hauptperson hatte mich schon Angelov erklärt gehabt – die hatten ein Zappen gehabt und der Ehlert war irgendwie schadenfroh dass acht Monate danach er die Ehre hatte dwen „Merkur“ für den Henker zu präparieren.

Autobahnbrücke bei Vockerode mit DDR-Werbung „Plaste und Elaste aus Schkopau“ Am 30.10.1981 sollte „Merkur“ hier gefasst werden. Aufgenommen von der Stelle der „Verkehrskontrolle“ – Das Empfangskommitee war unfähig die 400 Uhren zu finden – die ich das erste Mal absichtlich versteckt hatte. DIE STASI war am VOLVO eben nicht geschult worden.
Eine richtige Verkehsrskontrolle auf gleicher Stelle zur Zeit der Herbstmesse 1981 sah anders aus. VOPOS entlarvten sich als Wegelagerer und Verbrecher, verletzten willkürlich das Deviesengesetz ausgerechnet bei der Nr. 1 in der größten Wirtschaftsdiversion gegen den Aussenhandel der DDR 1979 – 1983. Der Jugoslawe Karlo Budimir fliegt mit 180 km/h mit dem Mercedes 280 S mit DDR Kennzeichen in die Radarfalle nahe der Elbbrücke, mit 300.000 M DDR im Kofferraum. Das Geld aus den verkauften Quarzuhren sollte in DM oder andere konvertierbare Währung umgetauscht werden. Die Messezeit ist dafür die beste Zeit, wo man das meiste DDR-Geld loswerden kann und zum günstigsten Kurs. InLeipzig wartete sein Bruder Mato Budimir auf ihn, und wie sich später rausstellen sollte, nicht nur er. Wie bei der „Verkehrskontrolle“ von „Merkur“ wurde die Geschwindigkeit auf 30 kmh runtergedrosselt und Budimir wurde rausgewunken. Freundlich aber bestimmend teilte der VOPO dem Budimir dass er an jenem Tag die Nr.sei und dass er mit 180 kmh gemessen wurde. Karlo B. war im Problem. Für die Geschwindigkeitüberschreitung von 80 kmh sollte Karlo 500 M DDR sofortin bar bezahlen. Er holte die Brieftashe raus, die von DM Scheinen nur so überquoll. Daneben waren nur noch 3 DDR Hundertmarkscheine, die er dem VOPO überreichen wollte. „Leider habe ich nicht mehr“ sagte der Karlo und hielt seine brieftasche immer noch offen, so dass der VOPO ihr Innenleben im Blickfeld behalten konnte, und worauf er auch schielte. Sollte er jetzt aufstehen und zum Kofferraum gehen und ihn öffnen wo die 300.000 unsortiert herumlagen !? Natürlich hatte er Angst, aber der perplext war war der Verkehrspolizist. Der bestand auf den 500 M DDR. Karlo ist einGuter, eine Seele von Mensch, er hätte dem VOPO in Not auch sein Hemd angeboten. Karlo zog zwei DM Scheine raus und fügte den 300 M DDR hinzu und reichte die dem VOPO. Der ging zum Vorgesetzten um sich zu beraten, kam nach einer Weile zurück und reichte dem Karlo alle Scheine zurück:“Nein das geht nicht der Betrag ist entweder oder vollständig in einer Währung zu entrichten“ Das heißt in diesem Falle statt 500 M DDR – 500 DM. Karlo zupfte ein 500 DM Schein aus der Brieftasche und jetzt hatte VOPO ein Problem. Entweder er hatte noch kein 500 DM Schein gesehen oder die VP der DDR nahm aus Sicherheitsgründen die 500 er nicht an. Daraufhin wechselte Karlo und reichte dem VOPO die 5 Hunderter DM Scheine. Es war das erste und das letzte Mal das Karlo Budimir zum Kurs 1:1 tauschte. Eigentlich wares ihm völlig egal er wollte nur weg von diesem VP Hinterhalt am Turm mit der Schrift PLASTE UND ELASZTE AUS SCHKOPAU. Ob es auf seiner Quittung dann M stand oder DM hinter der Zahl 500 kann er sich heute nicht mehr erinnern. War da nicht gerade das Devisengesetz der DDR verletuzt und zwar durch einen VOPO!? Willkür hatte in der DDR keine Grenzen.
In Leipzig wurde er schon heiß erwartet. Sein Bruder Mato, den man beim Spitznamen „Cika“ kannte, berichtete ihm über die „überfallartige“ Begrüßung der er in der Mocca-Milchbar ausgesetzt wurde: Er lag dabei inder herzlichen Umarmung eines Menschen mit einer Hornbrille mit großer Dioptrie. “ Hallo Karlo, es ist schön dass ich Dich finde,…“ „Aber ich bin gar nicht Karlo Budimir!??“ versuchte sich Mato zu wehren. „Komm hör auf mich zu verscheißern!??“ drängte der Fremde auf ih ein. „Ich bin der Bruder von Karlo Budimir, ich bin Mato Budimir“- „Ist egal!“ meinte der Herr Zivaljevic Radomir, damalige Konsul der jugoslawischen Botschaft, „Ich brauche DDR Mark…“ Mato sagteihm dass er auch auf seinen Bruder warten würde, der bei der Verkehrskontrolle gerade ein Kuhandel oder zum Zwangsumtausch genötigt wurde!?
Im verlauf des Tages begegnete Karlo dem Konsul Zivaljevic, der in Begleitung vermutlich drei Jugoslawen war – Messebesucher,Dienstreisende oder Vertreter der Wirtschaftsorganisationen aus Jugoslawien, die ein Stand auf der Messe hatten, wo der Bedarf an DDR Geld groß war. Keiner von den Dienstreisenden Jugoslawen wollte nicht zur Staatsbank gehen und seine DM 1:1 in M DDR umtauschen. Dann holte man das notwendige Kleingeld beim Konsul zu 1:3 oder drunter. So wurde Karlo erst Mal 100.000 M DDR los und stopfte die 20.000 DM in seine Brieftasche. Beim Kurs 1:5 oder 1:4,5 hatte Herr ZIvaljevic auch ein Trinkgeld für seine Nettigkeit. Er lud den Karlo ein ihn auch in der Botschaft zu besuchen was der Karlo Budimir auch tat. Dort konnte Karlo bei einer Gelegenheit weitere 150.000 M DDR los werden zur großen Freude und Zufriedenheit des Konsuls, Jugoslawiens. Als ich voriges Jahr von Ivan Vasilevski erfuhr dass er auch beim Konsul sein DDR los geworden war und er ihm sogar 500.000 M DDR zum Umtausch anvertraute, wuste ich dass eigentlich der Konsul nach dem Schwiegersohn des Pförtners der Botschaft der zweite Umtauschpunkt in der Botschaft war. Konsul Zivaljevic war relativ neu und ich tauschte ihm auch in einigen Gelegenheiten ca 20.000 DM um. Wir hatten fast ein fast freundschaftliches Verhältnis. Nach dem Motto :“Reden sie mit uns!“ – oder:“ Anruf genügt – wir kommen ins Haus!“ tauschte ich ihm nach Bedarf Geld um bis er an solche wie Karlo Budimir und Ivan Vasilevski ran kam. Vor meiner Verhaftung war unsere „Freundschaft“ schon so weit dass wir ein Termin für ein gemeinsames Abendessen bei uns festgemacht hatten.
Beim ersten Besuch in der U-Haft hatte er mir regelrecht befohlen, „die ganze Wahrheit zu sagen“ zu kooperieren. Ich schaute ihn bloss groß an, und schwieg, bis zum 8.6.1982 weiter. Er besuchte auch den Karlo Budimir zum Diplomatensprecher und befahl auch ihm ALLES auszupacken!? Die Unterhaltung lief auf serbokroatisch. „Wie, soll ich die ganze Wahrheit sagen, soll ich auch über…“? Der Konsul explodierte und schaltete das gGespräch auf Deutsch um:“Lassen Sie nur die Botschaft aus dem Spiel !!“…Wollen wir noch später über mein Verstoß gegen das Devisengesetz sprechen!? Zum Nr.1 oder zur Hauptperson werde ich erst hochverleumdet, und das ohne einen einzigen materiellen Beweis !? Am 8.6.1982 brach ich mein Schweigen, bezichtigte ich mich selbst,um meiner Ex und meinen Kindern die zuerst geplatzte Ausreise die am 26.6.1982 hätte stattfinden sollen, die Grenze nach Jugoslawien zu öffnen… aber so weit ist es noch lange nict. Wirs ind bei der JAGD nach „Merkur“ erst beim 31.10.1981 angelangt.
Berlin 04.November 1981 NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH (!??) B e r i c h t – über den Stand der Bearbeitung des Beobachtungsersuchens „Merkur“
Wenn ein Bericht schon für NUR DIENSTLICHEN GEBRAUCH geschrieben wird, ist er für eine höhe Stelle im MfS die hier auch im Dunklen bleibt. Es muss jemanden gegeben haben dem daran sehr gelegen hatte dem Adam Lauks das Genick zu brechen, nicht nur den „Merkur“ zu Strecke zu bringen !?

Am 08.10.1981 wurde auf der Grundlage eines Beobachtungsersuchenas einer Diensteinheit ( !??-soll im Dunkel bleiben) des MfS mit der Beobachtung des Jugoslawischen Staatsbürgers L a u k s , Adam begonnen. – Jedenfalls hatten Sie am 04.11.1981 meine Anschrift und meine Arbeitsstelle rausgekundschaftet-nach zwei Monaten!?!

Nach eintreffen von L a u k s in Leipzig begibt ersich in die Mokka-Milch-Eisbar des Hotel „Stadt Dresden“ und nimmt zielgerichtet Kontakt zu jugoslawischen, polnischen und arabischen ( ist eine Lüge -Fehlbeobachtung) Bürgern sowie zu DDR-Bürgerinen auf.
Nach Kontaktierung des L a u k s zu den verschiedenen Personengruppen wurden durch Beobachtung folgende relevante Handlungen festgestellt:
Erstens fällt schon auf der zweiten Seite auf dass bei der Kontaktierung der verschiedensten Personengruppen keine strafrechtluch relevanten Handlungen festgestellt wurden. Die sollten vermutlich vo der höchsten Stellen des MfS als solche erarbeitet werden? Etwa zwei Wochen nach diesem Bericht fand die letzte Uhrenübergabe an Karlo Budimir am 17.11.1981 in Berlin. DANACH passiert nichts mehr – ich war aus dem nichtgenehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung ausgestiegen. Hier handelt sich um die Rekapitulation der 12 Beobachtungsprotokolle, weil der Verlauf der Beobachtungen den oben Sitzenden vorenhalten werden sollte. Was denen im Bericht serviert wird ist eigentlich die Verschleierung der eigenen Unfähigkeit den Lauks auf frischer Tat zu ertappen – oder kam der Befehl dazu noch nivcht? Es spricht alles für das Letztere. Vor allem soll man nicht erfahren, dass die Beobachtung auch im Berlin läuft und nach dem Einsatz des FLZ – Funkabhördienstes praktisch 0-24.00 Uhr gewehrleistet war. Trotz der verhängter Fahndung treise ich ungestört weiter nach Westberlin und in die Tschechei, privat und dienstlich, ohne Verzögerungen bei der Abfertigung bei der Ein und Ausreise, bis zu jenem 18.4.1982. Die Berichte darüber sowie über die Widereinreise am 4.5.1982 befinden sich nicht in der Akte „Merkur“ aber auch nicht in den Akten meiner Privaten Akteneinsicht, aber was noch nicht ist, kann noch kommen.
Es ist eindeutig, dass die STASI die Übernahmen oder die Verladungen der Uhren in Berlin, trotzdem sie einer Verladung am 10.10.1981 zusehen darf, die STASI oder die Jäger gar nicht interessierte. Weil da die Rechtslage unbekannt war !?? Statt dessen wird „Merkur“ zu einem „Unberührbaren“ hochstillisiert zur Person of interest gemacht. Fastkönnte sich bei einem der Verdacht einstellen, dass man mich einfach weiter machen ließ. In vielen Operativ-Vorgängen hatte die STASI auch bei weitaus weniger Gesehenem zugeschlagen, als es hier der Fall ist.

3. Am 10.10.1981 hatte L a u k s einen PKW Volvo in Berlin vor dem Haus der Leipziger Strasse abgeparkt. Gegen 16.30 Uhr erschien lauks mit zwei schweren, ( nicht ) verschnürten Kartons (Tortenkartons) an seinem KfZ, legte sie ihm Kofferraum ab und fuhr nach Leipzig…. Der Verbleib der Kartons wurde nicht festgestellt. (Übergabe, falls es eine gegeben haben sollte ist den wachsamen Beobachtern entgangen?)
Es ist eindeutig dass der Berichterstatter den Versuch der Verhaftung dem Berichtempfänger auch unterschlagen will und es auch tut. Er lügt eindeutig im Bezug auf die zwei Whiskeyflaschen und drei Stangen Zugaretten die aus ihren Beuteln während der Fahrt rausgeglitten waren und bei der Öffnung des Kofferraumes lose herumlagen. Er unterschlägt auch die zwei schwarze Tüten mit Uhren die ich aus Kofferraum rausnehme, sonst würde er zugeben, die im Kofferraum beim Versuch mich auf frischer Tat zu erwischen, nicht gefunden zu haben. Da er aber nicht sicher ist dass die übergeordnete Stelle doch von diesem mißlungenem Zugriff und mitgeführten Uhren gewußt haben könnte oder müsste lügt der Dienstellenleiter Schattenberg gewaltigü# auch zum Preis dass er sich als dem „Merkur “ nicht gewachsen outet:
„Aus dem Gesamtverhalten von L a u k s während durchgeführter Beobachtungen wird eingesvchätzt, daß er alle seine Handlungen stark absichert und Warenübergaben so dürchführt, daß außenstehenden Persohnen ( Zollfahnder ?) seine Handlungen nicht erkennen.
In einigen Fällen wurde Lauks bei der Durchführung von Materialübergaben oder Telefonaten durch andere Personen abgesichert.“ Das alles ist Ergebnis einer kranken Einbildung. Nichts davon ist wahr was hier steht. In allen Fällen, bei allen meinen Kurierfahrten, bis zu jener am 30.10.81, hatte ich nicht mal versucht die Uhren zu verstecken. Manchmal lagen die sogar bei mir auf dem Rücksitz oder hinter den Sitzen auf dem Fußboden Ich fuhr immer ohne mich umzudrehen. Aber mir wird auch ein Italienischer Diplomatund Funkgeräte zugedichtet. Die Kontrolle war eine Warnung und vermutlich indirekter Anlas zu meinem Aufstig gewesen. Seit dem wusste ich das ich im Visier bin, obwohl ich die Kontrolle wirklich nur für eine Geschwindigkeitskontrolle hielt. Nach diesem Stand vom 4.11.1981 gab es nichts strafrechtlich Relevantes in all diesem Beobachtetem, und das wird auch so bleiben bis zum Tag als am 19.Mai.1982 29 Mann im Einsatz waren, den „Merkur“ zwecks Klärung eines Sachverhaltes der Zollfahndung zuzuführen, eigentlich stand schon da fest dass es eine Verhaftung daraus gemacht werden wird, und wurde.

“ L a u k s mißachtet grob die Bestimmungen der StVO. In der Regel überschreitet er überall die zulässige Höchstgeschwindigkeoit( auf der Autobahn bis zu 160 km/h ), überquert bei gelb und rot Ampelkreuzungen und parkt an allen möglichen Stwllen ( in halte und Parkverbot ) seinen PKW ab. Er ist im Besitz einer Fahrerlaubnis der DDR.„

Für die weitere Bearbeitung des Beobachtungserszchens“Merkur“ wird folgendes Vorgeschlagen: 5 Punkte

Wie hohl und löchrich und unwissend war die STASI eigentlich wird man sich nicht nur fragen, sondern feststellen müssen wenn man die Analyse vom 10.11.81 gelesen hat.
1. 53 Bürger der SFRJ haben in Leipzig unter der Adresse 7030 Leipzig, Bernd Kellermann Strasse 2 ein KfZ zugelassen, obwohl dieses Wohnheim mit Wirkung von 31.3.1981 geschlossen wurde.
2. Laut Auskunft des VPKA Leipzig sind in Leipzig gegenwärtig 21 Bürger der SFRJ gemeldet. Darunter keiner der 53 erstgenannten Bürger.
Die A n a l y s e über Bürger der SFRJ die in Leipzig bzw. Zeickau in der Volkswirtschaft der DDR beschäftigt sind zeigt wie löchrig das ganze System der Überwachung gewesen ist. Solche Bauvorhaben wie Hotel Merkur, PCK Schwedt, Arzneimittwelwerk Thale und zahlreiche andere Baustellen wo ausländische Arbeitskräfte eingesetzt wurden. Vielleicht lag es daran dass es keine politischen Gegner des Systems waren und so die Aufmerksamkeit des MfS und der zigtausenden Spitzel verdient hatten. Auch hier spricht man von inhaftierten Bandenmitgliedern. Wie es aus der in Segmenten vorligenden Akte aus dem Archiv unter der Reg.Nr.3455/83 ersichtlich ist war die HA IX schon 1979 an Adam Lauks sehr interessiert und war am Tag der Vereinigung einen großen Schritt voraus im Bezug auf HA VI OPD Berlin und HA TÜ. Es ist eindeutig dass dort jemand auch ohne eingeleiteten Operativ Vorgang vom Hören Sagen Informationen sammelte um evtl. durch die Verhaftung von Adam Lauks zum Ruhm und Beförderungen zu erlangen.
Im letzten Absatz dieser Analyse wird falsch schlußfolgert daß die Lücken im Meldesystem von dieser Bande bewußt zur Durchführung von Spekulationsverbrechen genutzt wurden.Es ist auch die Rede von einer Bande, und das ist falsch. Eine Bande die den Schmuggel und ungenehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren aus dem Westenorganisierte oder steuerte oder plante und durchführte hat es nicht gegeben. Mit Lügen und Verleumdungen und Operativen Kombinationen versuchte die STASI bis zum Ende des O-V „Merkur“ oder „Quarz“ und viele andere, wird die STASI versuchen eine internationale Bande der MfS Führung vorzugauckeln, dabei waren das alles einfache Gruppen wie Angelov und Sandro die versuchten durch Blindheit der Sicherheitsorgane Uhren an Zwischenhändler zu verkaufen. Wie viele schweigende IM oder gezielt platzierte IM es darunter gegeben hat,m werden wir nicht erforschen können. Unter den Schwarzhändlern und Schiebern hatte man sich aus den Beobachtern einfach nichts gemacht. Die Gefahr einfach nicht für existent empfunden, vor allem weil sie sich der Höhe des Zoll oder Wirtschaftsschaden nicht im entferntesten bewußt waren. So wurde der Nichtgenehmigteambulante Handel zum Volkssport unter den Jugoslawen, zuerst an der Baustelle des Hotels „Merkur“ und später auch republikweit, wobei die Polen und Tschechoslowalische und Ungarische Zigeuner dafür sorgten dass die ganze DDR mit den Quarzuhren aus dem Westen versorgt wurden, die sogar billiger angeboten wurden , je weiter man vom Anfangjahr 1979 abrückte und je mehr Lweute sich für diesen leichten Verdienst es entschlossen hatten. STASI begreift entschieden zu spät dass sie mit solcher Vorgeheweise wie beim Adam Lauks nicht weiter kommt. Während die mir hinterherschnüffelten, wegen den paar Tausend DM die ich bei meinen Dienstreisen 1: 5 oder 1:4,5 umtauschte, blühte sowohl der Schmuggel und auch der nichtgenehmigte Handel mit Quarzuhren aus dem Westen ungehindert und ungebremst. Die STASI frohlockte als sie die zwei Doofen aus Fulda gesetzeswidrig verhafteten um die später vomoglich als IM, umgedreht gegen Kaution auszuweisen. Sie haben erfahren nur eine Art von vielen, wie die Jugoslawische Quarzuhren Connection über Transit uhren reinbringt. Diese Übergabe ging einfach schief. Kommissar Zufall hatte zugeschlagen und hatte dem MfS für die Jahre Arbeit beschafft- man konnte auch über eine ABM „Merkur“ sprechen. Wenn die STASI jetzt gedacht hat, dass sie den Handel und den Schmuggel einstellen kann hatte sie sich geschnitten gehabt.
Ziemlich spät fiel der STASI ein die IM einzusetzen, die in der DDR waren, in der Szene, vor Ort. Und die mussten erst gewonnen werden. Die HA VI musste gewußt haben dass die HA IX/2 seit 1979 Lauks im Visier hatte und bemühte sich intensiv darum mich auf frischer Tat zu ertappen, wie Generalmajor Neiber das befohlen hatte- siehe Maßnahmeplan.
Und dabei schlug der Kommissar Reiner Zufall am 3.11.1981 höchst persönlivch zu. Dass Mitführen meiner Visitenkarte war ein gefundenes Fressen, bzw. der Anlass genug die „Ratte“ zum IM Vorlauf „Reifengeld“ zu machen. Bei der Asreise nach Westberlin wurde „Ratte“ entsprechend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen zum ersten Mal einer einer intensiven Zollkontrolle unterzogen.“ Bis dahin durchgeführte Vorlagen bei den festgenommenen Bandenmitgliedern Angelov und Sandro ergaben keine weiteren Anhaltspunkte, so daß eingeschätzt wird, „Ratte“ war an großen spekulativen Handlungen selbst nicht beteiligt, hat aber Kenntnis über Aktivitäten der Bande “ Genau das wonach sich Major Pelke und Hauptmann Fritzsche so gesehnt hatten. Die Einschätzung war falsch. Sowohl „Ratte“ als auch Galic waren im Quarzuhren womoglich seit 1979 schon aktiv dabei. Mit Sicherheit seit April oder Mai 1981 als ich in den nichtgenehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren aus dem Westen als Kurierfahrer einstieg oder eingriff. In einem Falle hatte ich für ihn und Injac eine Ladung Uhren mitgebracht; zu einer zweiten kam es nicht, wegen „Reifengeld“, aber keinesfalls wegen meiner Freundin, Studentin Ute Stöhr. Es ist nicht seltsam, dass Pelke und Fritzsche die sich bietende Gelegenheit beim Schopfe packen und einen Vorschlag zur Kontaktierung des Bürgers „Ratte“ daraus machen, das geht danach nach der Richtlinie 1/76 des Minister Mielke bei Operativ-Vorgängen.
Für mich ist sehr aufschlussreich und für das Forschungsprojekt Außenhandel der DDR im Fokus des MfS – mit Hinblick auf Operativ-Vorgang „Merkur“ wenn ich aus diesem Vorschlag zitieren kan: Im Egebnis der bisher ermittelten Fakten läßt sich berechtigt schlußfolgern, daß „Ratte“ der OV „Merkur “ bearbeiteten Bande zuzuordnen ist und innerhalb dieser Bande über solche Kontakte verfügt. Seine häufige Reisetätigkeit ( ca 2 Mal wöchentlich von und nach Berlin ( West ) sowie sein Aufenthalt in Leipzig lassen den Schluß zu, daß er zumindest über kriminelle Machenschaften der Bande informiert ist. Das heißt dasß die STASI und ihre HA TÜ und HA Zollverwaltung -Zollfahndung bis dahin keine Erfolge in Form von Beweisen in der hand haben, bzw. daß die erst am Anfang stehen und eigentlich nicht im Entferntesten ahnen konnten was der Operativ-Vorgang „Merkur“ zu Tage fordern wird.
„Ratte“ muss seiner mißlichen Lage bewußt gewesen sein, und so wirft er im Weiteren Verlauf Adam Lauks der STASI als Knochen vor, als ob er gewußt hätte dass die STASI auf mich scharf ist. An einen Diplomaten der die Uhren im CD-Wagen rüberschmuggelt konnten sie operativ nicht ran wegen seiner Immunität, von einem wie „Ratte“ dessen Größe sie gar nicht kennen, haben sie nichts viel, aber einen Vertreter eine jugoslawischen bank, den man zur Hauptperson befördert, das bringt Punkte , da müssen und wollen die STASI-Männer hin. Und „Ratte“ gibt ihnen nicht nur Bestätigung das Objekt „Merkur“ dabei eine führende Rolle spielt, sondern bietet der STASI die Möglichkeit ihn selbst als IM gefügig zu machen und einzusetzen. Wenn man bedenkt dass diese Schreiben vier Tage vor dem deffinitiven Ausscheiden von Adam Lauks aus den Kurierfahtrten, wird man erst begreifen was für Stümper an Objekt „Merkur “ angesetzt wurden. Sie konzentrieren sich nächste 8 Monate auf mich, und klopfen alle Mögliche Leute nach Informationen über Adam Lauks ab, leiten nebst Beobachtungen sogar unter Einsatz von Legenden und operativen Kombinationen Zersetzungsmaßnahmen ein. Wo die STASI ansetzt sieht man im weiteren Zitat: Bei seiner Ausreise nach Berlin ( West ) am 3.11.81 über die GÜSt Friedrich/Zimmerstraße wurde „Ratte“ einsprechend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen einer intensiven Zollkontrolle unterzogen.( was das auch immer bedeiten mag) uIm Verlauf dieser Kontrolle äußerte „Ratte“, daß ihm klar sei,er wäre von jugoslawischen Bankangestellten ( Lauks, Adam ), angezeigt worden, da dies ein schlechter Mensch sei. Er deutete weiter an, daß es zwischen ihm und Lauks Differenzen gegeben hat, ( und deswegen trägt er noch meine Visitenkarte mit sich herum ?) weil sich Reso der Freundin von Lauks genähert hätte.
Diese Äußerung soll zum Anlaß genommen werden „Ratte“ bei seiner Nächsten Einreise in die DDR zum VP Revier 1 vorzuladen und mit ihm ein Kontaktgespräch zu laden.
Somit wurde „Ratte“ zu einer operativ interessanten Person – Person of Interest für MfS. Die Vorgehweise bei Kontaktaufnahme läßt das deutlich erkennen. Im geplanten Vorgehen und bei der Zielsetzung für den Kontaktgespräch kann man die Schulung an der H STASI-Hochschule in Potsdam erkennen. Unterricht in Operativer Psychologie zeigt hier seine Brauchbarkeit mehr als deutlich:
Aufgrund der von „Ratte“ bekleideten Vertrauensstellung in Leiptzig soll die Kontaktierung mit der Zoelstellung erfolgen, inoffizielle Voraussetzungen für die Weiterbearbeitung innerhalb der Gruppierung in Leipzig zu schaffen.
Im Kontaktgespräch soll „Ratte“ vorgehalten werden, daß wir eine Anzeige Prüfen, in der er beschuldigt wird, spekulative Handlungen mit Quarzuhren und Devisen unter Mißbrauch großzügiger Einreiseregelungen der DDR zu begehen. Dabei wird ihm keine Bestätigung dafür gegeben, daß eine Anzeige Lauks vorliegt, aber eine solche Vermutung von seiner seite auch nicht entkräftet.
Bei der zu erwartenden Nennung des Namens Lauks durch „Ratte“ wird er aufgefordert, über seine Kenntnisse zu Lauks bzw. zu anderen Mitgliedern der bande zu berichten. Je nach seinen Deutschkenntnissen werden dabei seine Offenbarungen schriftlich festgehalten bzw. von ihm unterschrieben, um in der Perspektive dise Angaben evtl. als offizielle Beweismittel bzw. als Faustpfand nutzen zu können. Und „Ratte“ wäre in den Fängen der STASI aus denen er sich dann nicht mehr so einfach lösen könnte.
IM “ Camaro-Reifengeld“ ….Ich erkläre die „Ratte“vorläufig zum IM., als Objekt „Merkur“ kann ich das nach 33 Jahren machen !? Spaßhalber. IM „Camaro-Reifengeld“ machte sich keine Gedanken darüber was das für ihn für Folgen haben könnte, wenn er in die Zusammenarbeit einwilligt. An jemnem 3.11.1981 wurde auch Termin für den 14.11.1981 vereinbart oder nachgemeldet. Warum „Camaro- Reifengeld“? Weil er 1981 Leipzig durchkreuzte und so wie der Torrero mit dem roten Tuch den Stier, so zog er die Blicke der Passanten an sich und aber auch die Suchhunde, Schnüffler der TÜ und Zoll-fahndung der Bezirksverwaltung Leipzig. Zu glauben dass er nur bei den Mädels damit auffällt war einfach Zeichen seiner Dummheit, die ihm von klein auf angeboren wurde. Drang zum Auffallen ist Kindheitstrauma; mit ihm wollte keiner spielen, Freude hatte er nicht. Mit leicht verdientem Geld glaubte er sich auch Ansehen und Respect kaufen zu können. Wenn er nicht damit beeindrucken konnte war die Studentin Ute Stöhr, auf die er so scharf war wie auch auf damalige Freundin von Zdravko Tokic. Ute hat mir einmal erzählt, das er sie angemacht hätte. Als sie ihn abwies und sagte dass sie eben mit Adam befreundet sei, kam er mit der ähnlichen Verleumdung wie bei der STASi. Was sie den von mir wolle, ich wäre verheiratet, hätte zwei Kinder – was für Ute nichts Neues war. Schließlich fährt er auch ein besseres Auto… Natürlich hatte ich ihn deswegen nicht angesprochen, und Ute hatte mir das erst erzählt als meine Geschäftsbeziehung mit „Ratte“ Vergangenheit angehörte. Und da wäre das mit dem Decknamen den ich für ihn wählen würde. Ob ich einmal für Ihn Uhren mitgebracht hatte oder zweimal weiß ich heute mit Sicherheit nicht mehr. Beim Deal lief alles korrekt ab. Dann hielt er mich an, ihm das DDR Geld umzutauschen !?? – 250.000 M DDR in DM umzutauschen. „Zu 1:4,5 kann ich Dir nächste Woche mitbringen oder Du holst es bei mir ab!“ Soviel Geld war gar nicht unter meinen Kollegen umtauschbar und der Konsul Zivaljevic hatte auch inzwischen woanders günstigeren Kurs bekommen ( Ivan Vasilevski ließ ihm einmal 500.000 M DDR zum Umtausch ). Das wäre ihm zu teuer, er hätte gehört im West Berlin in der Wechselstube am ZOO sindd 1: 4,2 oder 1:4,3. „Dann musst Du nach Westberlin damit !“ sagte ich ihm und ging meine Wege. So dümmlich wie er war nahm er meinen „gut gemeinten Rat an“. Er sah nicht ein, warum er die etwa 5.500 DM einbüßen sollte, er wollte die selbst verdienen in dem ein Devisenverbrechen begeht und selbst das Geld tatsächlich nach Westberlin schmuggelt. Er stopfte 230 oder 250.000 M DDR in das Ersatzrad und fuhr los. Nahe Potsdam wechselte er das linke Vorderrad und reiste über Drewitz ein. Was muss es für ein geiles Gefühl gewesen sein, als er die Zollabfertigung der DDR passiert hatte. Er steuerte die Garage des Freundes Zlatko Jurilj unter den York Breücken an. Zlatko Jurilj hatte damals eine der vielen Garagen gepachtet und hatte neben meinem Bekannten Bata Tatic der wiederum mein VOLVO servisierte geschraubt. Man kaufte die leicht beschädigten Totalschaden-Wagen auf, schraubte los un verkaufte die gewinnbringend an die Jugos an den verschiedenen Baustellen in der DDR. Die Vorfreude sollte nach der Demontage des Rades eigentlich die große Freude ersetzen. Doch die wollte sich nicht einstellen. Als man die Luft rausließ und die Decke runtenzuziehen anfing, kamen einem schon die Schnippsek entgegen. Kurzum das was drin war und jetzt nach Außen befördert wurde waren fast nur noch Schnipsel, Reste einer Schredderung. 230.000, oder 250.000 M DDR waren jetzt in reparaturbedürftoigen Zustand. Da half kein Schrauben mehr, sondern… TESA-Klebestreifen. Die Verkäuferin im Papierladen staunte ob so viel verkauftemn Röllchen. Um 60.000 M DDR wieder halbwegs in den umtauschbaren Zustand zu kleben und zusammenzufügen, das braucht Zeit und TESA-Film. Jurilj und „Ratte“ machten sich ran und klebten los, und klebten und klebten, 100 M Scheine und 50 M Scheine; mit 20 M nund 10-ern hat man sich gar nicht abgegeben. Der große Camarofahrer und Stecher und genauso großer Bussinesman der 2,500 DM nicht verlieren wollte, wollte auch nicht die an die 55.000 DM nicht verlieren, wenn die auch noch in Papierwährung der DDR waren. Das Zusammengeklebte, manche aus zwei- manche sogar aus drei Teilen bestehende Scheine mussten wieder in den Osten. Keine der Westberliner Wechselstuben wollten einen einzigen Hunderter in diesem geklebten zusstand umtauschen. Also Berlin – Ost und zurück nach Leipzig. Welcher Diplomat das für die beiden aus Herzegovina erledigt hatte ist ( noch ) nicht raus. 60.000 M DDR gab es umzutauschen. Einen Teil behielt der Westberliner Stecher der seine Liason damit beauftragte die Scheine umzutauschen. Der große Macher nahm den Rest nach Leipzig und bot es den Leipziger Assis an für 100 Umgetauschte 100 er gab er 11 zusammengeklebte. Er hielt sich schon wieder für den schlausten und verkaufte die Geklebten Hunderter an Marek Rudnik wege dessen Aussage und Verrat ich am 19. Mai 1982 verhaftet wurde. Er brachte jede Menge unter die Penner die gerade nicht als Arbetsscheue, wie man die Assis nannte, einsaßen, 10 oder 12 sollen es gewesen sein die auf die Schnelle 100 M DDR verdienen wollten. Ein Gang zur Staatsbank hätte genügt, schnell umgetauscht und 100 er auf den Kopf hauen. 100 M DDR war für Menschen im Osten viel Geld, wenn man bedenkt dass eine HO Verkäuferin mit 390 M DDR im Monat nach Hause ging.Oder eine Krankenschwester im Dreischichtsystem für 450 M DDR monatlich.
Hier rufe ich ein Zeitzeugenbericht aus der Erinnerung auf, der sich wegen genialer Blödheit in jener schweren Zeit im Knast eingeprägt hatte. Es muss ein Kellner aus ASTORIA oder ESPLANADE gewesen sein. In welchem Knast oder bei welchem Transport er mir das erzählt hatte, weiß ich nicht mehr. Vielleicht war er auch einer von diesen 10 12 Mann die sich in der Staatsbank angestellt hatten. Der erste bekam seimne 11 neue Hunderter – leichter hatte er Geld nie verdient gehabt. Als der nächste „Kunde“ auch mit 11 geschädigten Scheinen dran war wurde sie stutzig, schaute über den Tresen und war so stark beeindruck dass sie unbemerkt den Knopf unter dem Tisch drückte und das Gitter fiel runter, der Glückliche war gar nicht mal rausgekommen. Die VOPOS mit LADA und Barkas-Fahrzeugen waren schnell da und luden die Kunden ein. Was da erst für Arbeit für die STASI gab. Für die Leichtgeldverdiener gab es jeweils 2 Jahre… Sie sind noch gut davongekommen. Bei Tausend M DDR fängt schon das Verbrechen an, aber sie haben niemanden bestohlen, oder Schaden angerichtet, außer denen die sich mit ihnen einge-lassen hatten, und natürlich dem DDR-Außenhandel und vor allem dem DDR Binnen-handel. Man hat der staatlichen Planwirtschaft kräftig Sand in Betriebe reingeschüttet, ohne gewußt zu haben das die DDR vor dem Staatsbankrot stand… 1982. Aber als von einer verbrecherischen Organisation geleitetes Verbrechersyndikat die DDR wurde noch als solche von anderen Verbrechern jenseits der innendeutschen Grenze noch gebraucht; vom Helmut Kohl und vor allem von Franz-Josef Strauß, die bereit waren mit Milliarden von DM die pleite DDR noch am Leben zu erhalten, die in den totalen wirtschaftlichen Verfall zu steuern, um die zum Schluß am Ramschtisch der Geschichte für Peanuts aufzukaufen und mit Gewinn zu verscherbeln, zu 85% !
Damit das schneller geht, mit dem Untergang dieses menschenfeindlichen Unterdrück-ungsystems hat die Jugoslawische Quarzuhren-Connection zweifelsohne in der entschei-denden Phase ihren nicht zu unterschätzenden Beitrag geleistet. Dass ich vom April 81 bis 17.11.1981 dabei mitwirken durfte erfüllt mich nach 35 Jahren mit leisem Stolz, gutem Gefühl. Ich weiß heute, dass sowohl der Schmuggel und nichtgenehmigter ambulante Handel mit Quarzuhren, lezt endlich zum Wohle des DDR Volkes ablief und somit nicht als ehrenrührig gelten durfte.
„Reifengeld“ – Part two:

es wurde bekannt, daß die von ihm im september 1981 der Staatsbank der DDR angebotenen beschädigten 4.250,-m/ddr ( = reifengeld ) von der unter pkt.3 genannten bürgerin stammten, die es von einem in Berlin (West ) wohnhaften jugoslawischen Staatsbürger….
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Entsprechend ihren Aussagen in der Beschuldigten Vernehmung ist sie mit dem ihr seit 1979 bekannten jugoslawischen Staatsbürger Zlatko Jurilj liiert,..

Auch hier ist ersichtlich was Geldgier anrichten kann, unersättlich wie die beide waren hatten keine Skrupell gehabt auch ihre eroberungen und Liebschaften mit einzubeziehen.
Diesen Sachverhalt könnte die STASI an jenem 3.11.1981 noch nicht gehabt haben, womoglich auch noch am 14.11.auch nicht als „Ratte“ wie bestellt pünktlich erschien zum Kontaktgespräch. Erst als die STASI anfing ihre Speicher abzuklopfen und mühsam die Bewegungsprofiele von den Wirtschaftsdiversanten zu erstellen, wurden sie der Löchrichkeit des MfS, besonders der HA VI bewußt aber auch anderer HA. Die HA XVIII hatte nicht die leiseste Ahnung über die Zahl und Aufenthaltsorte der Jugoslawen die an Investitionsvorhaben republikweit tätig waren. Weder über die die als Nachunternehmer der Westdeutschen Firmen kamen, noch derer die direkt aus Jugoslawien kamen anhand zwischenstaatlichen Verträgen, des AHB LIMEX der für den Einkauf von Bauleistungen in Jugoslawien Vertragspartner war.
Für das Kontaktgespräch am 14.11.81 um 18.00 Uhr war jedenfalls angerichtet. „Ratte“ konnte kommen und er kam auch. Oberstleutnant Dr. Jochen Gierke hatte nicht umsonst Operative Psychologie unterrichtet. In der JAGD AUF „Merkur“, nach dem Versagen am 30.10.81 und unverwendbaren Beobachtungsergebnissen der vergangenen vier Wochen zieht die STASI den Register der Zersetzung. Sie glaubten dabei die Bande zu zerstören die es gar nicht im Sinne des Wortes gab; mit „Ratte“ war die einmalige Lieferung erledigt, die nicht direkt in Verbindung zu bringen ist mit dem was das Tandem „Ratte“/Jurilj angerichtet haben mit ihrer unermesslicher Geldgier und Dummheit.
Auf der Grundlage des bestätigten Kontaktvorschlages vom 13.11.81 wurde mit dem Bürger der SFRJ „Ratte“ am 14.11.81 in der Zeit von 18.00 bis 18.40 ein Kontaktgespräch geführt. Dazu wurde Rezo beim Grenzübertritt am 14.11.81 zum VP Revier 1 bestellt.
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Dem Rezo wurde mitgeteilt, daß die Grenztruppen der DDR mit hoher Wahrscheinlichkeit einen gleichlautenden Brief erhalten haben und deshalb gegen ihn derartige Kontrollmaßnahmen eingeleitet wurden. Absurder und sinnloser konnte keine Aussage kommen.
Stellungnahme zu diesem Kontaktgespräch liefere ich nach, erst nach dem ich weitere Akte eingesehen habe. Fast rührend ist die Sorge der STASI wenn sie „Ratte“ im Gespräch davor warnt auf eigene Faust irgendwelche Handlungen gegen Lauks zu unternehmen, weil er sich selbst schaden kann. „Ratte“ versprach nicht auf eigene Faust zu handeln, er will versuchen in Leipzig entsprechende Informationen zu sammeln, die dazu dienen Lauks auf frischer Tat zu stellen. Erste Informationen in dieser Richtung wollte „Ratte“ am 20.11.81 liefern, um 18.00 Uhr sollte der frisch gebackener IM „Camaro-Reifengeld“ auf der Matte stehen. Und vorab zu meiner angekündigten Stellungnahme: In Leipzig war ich seit dem 30.10.81 vielleicht nur ein oder zwei Mal und nur einen Tag nach diesem Bericht hatte ich die letzte Fuhre Uhren an Karlo Budimir übergeben, in Berlin.
Zwei Tage vor dem Fall der Nr.1 – Jugoslawe Karlo Budimir – Wirtschaftsdiversant der die DDR ins Wanken brachte. Sollte die Forschung und Studium der Akte OV „Merkur“ Jemanden hervorbringen, der mehr als 60.000 Quarzuhren zwischen Juli 1979 und März 1983 beim nichtgenehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren in den Binnenhandel reinbrachte, wird die vorläufige Nr. 1 bei Wirtschaftsdiversanten Budimir Karlo heißen. Die Ausmaße dieser Wirtschaftsdiversion, die uneindämmbar blieb, sind der STASI- verborgen geblieben. Als sie die Beweise für den Import und Verkauf von 37.500 Uhren des Karlo Budimir ( von Mato Bandic verfertigt ) in der Hand hielten, die die Nr.1 – nur seit Ende Februar bis Mitte April 1982 rüberbringen ließ und verkauft hatte, und als jemand dem Mielke das gesteckt hatte wurde vorsorglich der Operativ Vorgang „Merkur“ am 8.2.83 prompt geschlossen.
Karlo Budimir und sein Beifahrer Cvijo kamen am 15.4.1982 von der Verkaufstour am Nachmittag „nach Hause“- seit Wochen wohnten sie im Hotel unter der Linden im Herzen Berlins, im Zentrum der Welt, wofür man die Kreuzung Friedrichstrasse/Unter den Lin-den hielt und hält. Sie schleppten den Koffer mit 500 Uhren an der Rezeption vorbei zum Fahrstuhl. Man kannte Karlo, er war schon Stammgast. Karlo schnappte sich den Koffer, öffnete ihn und schüttelte die Uhren aufs Bett. „Cvijo, gehe mal schnell runter zum AUDI und hol das was von Fressalien drin ist hoch !“ – Die beiden hatten Bärenhunger; so ein nichtgenehmigter ambulanter Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung kann schlauch-en. An die 200 Zigeuner aus der Tschechei und Ungarn im Schlepptau barg Gefahren mit sich. Die letzte Erfahrungen mit der Meute endeten verlustreich, lagen weit zurück im August. Cvijo ging zum vor dem Hotel geparkten AUDI 80 und sammelte alles was am Essen drin war langsam ein. Mit dem Koffer betrat er den Lift und fhr hoch. Als die Tür des Fahrstuhl aufging trat ihm ein Mann im Zivil in den Weg, mit einer Hundemarke. Der STASI-Mann forderte Cvijo auf den Koffer auf den Boden zu lassen und aufzumachen. Das machte der Cvijo auch lässig. Innerlich war er schon tausende Tode gestorben. Der Schloß schnappte zurück und Cvijo hob langsam den Deckel und zum Vorschein kam das Innenleben, lauter Delikatessen aus der Heimat. Der STASI-Mann lachte los und wünschte „Guten Appetit“ und stieg in den Fahrstuhl. Cvijo nahm den Koffer und ging auf´s Zimmer wo die Nr.1 schon am Sterben vor Hunger war. Karlo wunderte sich ob des Schrecken in Cvijos Gesicht. Als Cvijo ihm das Vorgefallene erzählte, blieb die Nr. 1 unbe-eindruckt. „Die können Dir doch gar nichts machen – wovor hast Du Angst. Später gingen sie runter mit den Uhren im Koffer und fuhren los. Als sie auf der Unter den Linden bogen, auf einmal Sirenengeheule. Hinter ihnen war ein Wartburg mit Blaulicht und fröhlich ging die Jagd auf die Nr.1. Natürlich kam der Wartburg nicht hinterher. Karlo überfuhr unter Adrenalin die große Kreuzung am Alexanderplatz, bog nach der rasanten Fahrt in eine Strasse, parkte und sie stiegen aus, schlenzten die Türe zu und entfernten sich. Sie setzten sich in eine Gaststätte um runterzukommen. Nach zwei Stunden wollte Nr.1 dass sie zum Auto gehen. Cvijo hatte keine Eier mehr dazu, sie trennten sich. Cvijo fuhr danach nach Rostock und den Karlo sah er erst nach der Haft wieder.. nach langen 8 Jahren, den zwei Tage später ging die Nr.1 den Zollfahndern und der STASI ins Netz.

Zu Mira Lazreg werden sofort Fahndungs-und Beobachtungsmaßnahmen in Verbindung mit der HV Zoll Abt TÜ im spezifischen Transit eingeleitet mit dem Ziel sie und eventuell xxx auf frischer Tat zu stellen.

Im weiteren Treffgespräch erklärte der IM seine Bereitschaft, erneut Aufträge zurAufklärung und Bearbeitung von kriminellen Schmugglerbanden in der DDR übernehmen zu wollen und bot seinen Einsatz insbesondere im Raum Leipzig an.

Die STASDI musste zugeben dass sie keinen Überblik über die an den Investitionsbauvorhaben der DDR tätigen Jugoslawen hat und schon gar nicht über ihre Reisetätigkeit und andere Aktivitäten. Die STASI übersah jahrelang dass eine Wirtschaftsdiversion im Gange ist, die vor ihrer Nase und blinden Augen ablief. Eine Reform der Einreiseregelung musste her für die Bürger der SFRJ.

Von der Überzeugungskraft der operativen Argumentation könnte es abhängemn, on einer Einführung von Tählkarten zugestimmt wird. Die Operativen operierten lieber am Schreibtisch, am Oberschenkel einer willigen und griffigen Sekretärin als im Operationsgebiet, draußen, und der nichtgenehmigte ambulante Handel blühte weiter, zum Wohle des DDR-Volkes.
Wie das eindeutig zu erkennen sei, die Sicherheitsorgane der DDR, sowohl als die STASI waren mit den Jugoslawen, aus Jugoslawien kommend, oder aus Westdeutschland kommend, überfordert. Man verfügte über keine Übersicht über Jugoslawen auf Investitionsvorhaben der DDR, und es waren sogar an die 10.000 republikweit zerstreut. Es herrschte Chaos und Streit bei den Hauptabteilungen des MfS, wer ist eigentlich für die Kontrolle und Beobachtung der Jugos zuständig. Die HA XVIII, die HA VI oder die HA II ? Niemand wusste es, jeder kochte im Geheimen sein eigenes Süppchen.
Diese Blindheit und löchrigkeit im inneren Sicherheitssystem wird erst deutlich erkennbar 1979, als auf den Markt die ersten Quarzuhren mit Digitalanzeige kommen, und die bSTASI feststellen musste dass eine unerkannte Störung dereigenen Pirateriprodukte nicht so abläuft wie man sich vorgestellt, bzw. wie man das geplant hatte.Auslöser war der blühende ambulante Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung die den Schwarzmarkt in der Messestadt Leipzig überflutete. Wie man sieht, hat man drei Jahren gebraucht bis man sich für die Einführung der Zählkarten entschieden hatte, nach großem Widerstand. STASI wusste das damit enorme Arbeit für die HA VI anfallen wird, wei dann jede Zählkarte aufgearbeitet werden muss, und das heißt nicht nur die in die Specher abzulegen.
Weil die DDR Politiker solche Saubermänner sein wollten und mit der Einführung der Zählkarten nur für Jugoslawien nicht außenpolitisch Problem Jugoslawien schaffen wollten wurde auch bei China Korea Kuba und Vietnam das Ausfühlen der Zählkarte zur Pflicht. Nun hatte man nebst der ausgefüllten Zollerklärung ausch die Zählkarte zu bearbeiten. Erst nach den ersten Analysen musste man feststellen wie viele Jugoslawen in der DDR sich aufhielten ohne polizeiliche Anmeldung. Eine geziehlte und effektive Fahndung und Suche war dadurch schon erschwert und überstieg die Möglivchkeiten der Abteilung VI und ger HA TÜ usw. In dieser Situation gegen eine Wirtschaftsdiversion, bzw. ihre Akteure erfolgreich vorzugehen war gar nicht möglich. Erst am 17.10.1981 fällt den Schlaubergern aus der HA VI ein IM aus dem Operationsgebiet einzusetzen(Westberlin – IM „Josef“) und die die Bauleiter der Jugoslawien in Leipzig, Halle und Rostock als IM anzuwerben. Bis sie so weit waren verging auch viel Zeit, denn sie mussten mühsam Kompromitierendes und strafrechtlich Relevantes über künftige IM zu sammeln um sie dan bei der Anwerbung erpresserisch zur Zusammenarbeit zwingen zu können. Dem erfolgsgierigen Leiter der Zollhauptverwaltung Wunderlich, reichte Information über Lauks den er gleich als seinen künftigen großen Erfolg ausmachte oder auswählte um eine solche JAGD AUF „Merkur“ vom Zaun zu brechen. Als ich schon längst ausgestiegen war, ließner seine besten Mannen nach mir jagen, um mich auf frischer Tat zu ertappen. Zur gleichen Zeit lief der ambulante Handel unvermindert intensiv weiter. Zig Tausende von Uhren gingen nur in Leipzig weg. Es lief alles so zu sagen vor ihrer Nase. Ohne ihre IM waren Sie blind und taub. Und die IMs haben sich als Endverkäufer angeboten und mitgewirkt und geschwiegen. Welche Verdienstmöglichkeiten sich bei dem Handel boten haben die STASI-Leute aus der HA Kader und Schulung erkannt und STASI stieg selber in den nichtgenehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren ein.



Das war keine Zuführung „zwecks Klärung eines Sachverhaltes“ sondern bereits eine filmreiche Festnahme. Komissar Ehlert prahlte viel später damit dass 29 Mann im Einsatz waren, wie bei Karlo Budimir den Sie auf frischer Tat ertappt hatten.

Der oberste Zollfahnder hatte alles schon in Tüten 24/82 war die Tagebuchnummer des Fangs – Objekt „Merkur“ wird zur Nr. 1 „erarbeitet“ – die letzte Handlung war am 17.11.81 lag 7 Monate zurück und ich stand seit 14.10.1981 auf der Fahndungsliste. Konnte die berüchtigte STASI den Objekt „Merkur“ nicht auch auf „frischer Tat“ ertappen!??



Originalblatt aus der Strafakte des Stadtgerichtes Berlin Hauptstadt der DDR – Die Originalprozessakte wurde gleich nach dem Urteil am 26.4.1983 an den Stellvertreter vomn Markus Wolf Oberst Arnd Augustin überstellt – ergo laut Weisung des Minister Erich Mielke beschlagnahmt wie das bei allen politischen Prozessen üblich war und bei Prozessen wo es um Staatsverbrechen ging. Ich habe kein Protokoll unterschrieben am 19.5.1982. Für das hohe gericht zählt ein Vernehmungsprotokoll ohne unterschrift nicht, also schnell eine Unterschrift fälschen – für das MfS leichteste Übung, und für Gaucks und Jahn´s Jünger auch.

Auf dem Durchschlag fählt deswegen meine Unterschriftm auf dem Blatt 3 und 4 des Vernehmungsprotokolls auch, weil ich es wie oben steht abgelehnt hatte zu unterschreiben.


Oberrat Wunderlich vermeldete sofort den großen Fang, wenn nicht auch großten seiner Karriere, von seinem Kommissar Ehlert auf alle Fälle. Womöglich hat dieser Fang den zum Oberkomissar gemachten Ehlert aus Greifswald zum TOP-Fahnder am Hauptzollamt Berlin am Mehringdamm!?







Während der Vernehmung versuchte mich mit der „Wohnungsdurchsuchung“ zu beschwichtiogen. Ich wußte dass da nichts zu finden sein wird was als Beweis für meine Kurierfahrten nach WB und nach Leipzig dienen könnte. Wie mann dan 2014 aus der Gerichtsakte erfährt waren die STAZISS zu Gange. Der andere Teil der 29 Mannen unter der Leitung der Staatsanwältin Rosenbaum, die Karlo Budimir bei der Verhaftung in der Marienstrasse am 17.4.1982 um eine Million DEM beraubt hatte. Das Westgeld aus dem großen Koffer tauchte in keinem Beschlagnahmeprotokoll auf. Was dann erst in der Wohnung beim „Merkur“ zu holen sein wird ! ? Sie hatten am 19.5. keinen Beschluß für die Durchsuchung(ß), der wurde erst am 20.5.82 ausgestellt. Der das genehmigen sollte ist längst nach Hause gegangen als den Jägern um 15:30 die Idee kam die Wohnung zu erstürmen. Da sie keinen Zeugen aus der Nachbarschaft hinzugezogen hatten und die Frau Lauks als IMS kurz vor dem Einsatz in Jugoslawien stand lief das fast intern ab. Was man 2 Stunden in der Wohnung machte um die 23 Positionen zusammenzuklauben. Vielleicht kannte Frau Lauks welche von der Zollverwaltung, sie halfen ihr dann beim Verladen des Umzugsgutes, vom Zoll der DDR.

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Mein TE Terminende war 19.5.1989 – Laut Verwirklicungsersuchen übert die Ausweisung sollte ich nach 7.6.1983 ausgewiesen werden. Hier hjandelöt sich über eine bvon niemandem beantragte vorzeitige Entlassung, sogar 2 Monate vor der Hälfte der Strafe.
In der Nacht 28./29.10.1985 wurde ich in den MERIDIANEXPRESS verfrachtet und über CSSR und Ungarn nach Novi Sad geschickt. Unsere Wohnung war in Ljubljana (?) Ich stieg um 2:00 Uhr in Decin aus und entging einem Mordanschlag ! War Genosse Richardt von der Spionageabwehr der Killer, saß er mit mir im Zug oder wartete er irgendwo in Ungarn??? Die verbrüderten Geheimdienste geben die Akte nicht frei seit 26 Jahren.
221147 -. 99;02;00 – RICHARDT, HANS-THEODOR – 29.250,-M/DDR

–wenn Zug durch UVR ( Ungarn) fährt steigt L.(auks) nicht ein –das heißt meine Heimreise endet in Ungarn!
Um den Adam Lauks alias „Merkur“ zu fällen bzw. zu liquidieren setzte die HA VI und die HA IX ihren „Hochkaräter IM „Josef“ ein, der bis dahin sich im Westberlin seit 1975 dort gut bewährt hatte. Der Pole Bielski Jerzej – Macijej hatte bis 14.8.80 wurde schwer-punkt-mäßig zur Bearbeitung internationaler krimineller Schmugglerbanden im Opera-tionsgebiet – Berlin ( West ) und in der Hauptstadt der DDR eingesetzt. Seit 1975 bis 1980 war dem MfS ermöglicht 6 ( sechs ) Operativ-Vorgänge zu bearbeiten und diese erfolgreich mit der Festnahme von 39 Personen abzuschließen.
Nach dem IM “ Josef“ sich so gut bewährt hatte erfolgte der Vorschlag des Oberstleutnant Mattern ihn als IMB ( Hochkaräter ) zur Anschleusung an den kriminellen Menschenhän-dler ? ? ? N? ( der offensichtlich den Schutz der verbrüderten Geheimdienstler der Gauck Behörde genießt ).
















































