StVE – das Zuchthaus Torgau – Sozialistischer Strafvollzug der DDR 1976: „Im sozialistischem Strafvollzug der DDR wurde niemand gefoltert oder mißhandelt !“ General Dieter Winderlich Vizeminister des MdI und Chefinspekteur der VOPO´s.


Arbeitsverweigerung !??

Zeitzeugenbericht eines „Torgauers“:

Jürgen Brand 11. Juli 23:32
An einem Vormittag kamen 2 Männer zu meiner Arrestzelle in den Keller in Torgau 1976. Einer Schloss die Tür und dann das Zwischengitter auf. Brand? Ich sagte ja. Von den 2 Zivilisten wurde ich mit Schupsen aus die Zelle befördert. Einer hatte seine Gummiknüppel in der Hand und Fuchtelte in meinen Rücken damit rum.Vorwärts!  schneller schrien die. Ich wusste nicht wer die Leute waren und warum die mich raus holten. Ich kriegte Stöße von hinten das ich fast zu Boden viel Ich hatte bloß die Latschen an und konnte nicht so schnell gehen wie ich sollte. Mehrere Zwischengitter wurden aufgeschlossen um zur anderen Station zu kommen. Los schneller, nicht einschlafen Brand, hörte ich immer. Als ob es wichtig wäre so schnell wie möglich dahin zu kommen wo die wollten – dachte ich mir. Das es nur Stasi-Leute sein können ahnte ich. Bisher hatte sich in Torgau noch niemand von solchen Leuten bei mir Blicken lassen oder ich musste auch noch nicht zu einem zum Gespräch.Obwohl ich zum damaligen Zeitraum schon mehrere Wochen im strengen Arrest saß. Richtig Schockiert von solch einer Behandlung kam ich bald mit den 2 in deren Büro an. „Da hinstellen, mit dem Gesicht zur Wand!“ hieß es .Da stand ich eine Weile bis ein Typ aus der Tür raus geschossen kam und mir befahl „Umdrehen!“ Dann schrie der mich dermaßen, unverhofft kräftig und laut an, das ich wohl mächtig betroffen und eingeschüchtert war. Mit Worten, „was erlauben sie sich Brand, hier alles zu verweigern,was denken sie wohl was wir mit ihnen hier machen werden? Vergessen sie es, sie kriegen Nachschlag und raus kommen sie dann, wenn wir es wollen!“Dann hörte ich Worte wie bsp. Asozialer Typ, Krimineller, Abschaum, Verräter, Parasit unserer Gesellschaft und einiges mehr. Bei dem sein Geschrei stand er so nah vor mir, das seine feuchte Aussprache in meinen Gesicht landete. Wollte die Spucke aus dem Gesicht wischen, da schrie der fette Sack zu mir „Arme unten lassen, oder wollen sie mich angreifen?“ Ich war fertig mit meinen Nerven. Durch den Wochenlangen Arrest, ohne Vergünstigungen, Hungern, war ich vorher schon ausgelaugt. So hat mich noch keiner angeschrien oder runtergeputzt. Richtung Ende des Geschreis und Getobe hörte ich die Frage „Und wollen sie noch länger uns verscheißern und endlich arbeiten für ihr da sein“ ?Ich zitterte am ganzen Körper und habe nicht mit solch einen Wutanfall eines Stasi-Beamten gerechnet. Aber trotzdem wusste ich genau, das sich wegen solch einem Irren, mein Ziel und Standpunkt nicht ändere.“Was wollen sie Strafgefangener Brand mit ihren Benehmen erreichen?“, fragte der jetzt schon etwas leiser? „Ich will in den Westen.“  antwortete ich. Da fing der Mensch an zu lachen und mit seinem knallroten Gesicht rief er zu mir.“Vielleicht als Rentner,wenn sie Torgau überlebt haben“?! „Wir haben doch hier das sagen und sie kriminelle Laus sind nur ein Nichts. Hier werden wir uns noch öfters treffen und mal sehen was sie dann noch meinen..Umdrehen Brand!“ hörte ich von dem. Da stand ich eine jetzt Weile mit dem Gesicht zur Wand und zitterte einem Nervenzusammenbruchs nahe vor mir hin. Dann sagte mir einer von den Beamten die mich aus der Zelle befördert haben, „Brand nehmen sie mal hier Platz.“ Der sprach ganz höflich zu mir als ob nicht gerade von seinem Genossen ein Wutausbruch über mich ergossen wurde. Der bot mir sogar eine Zigarette an.“Überlegen sie sich doch jetzt mal ganz in Ruhe, ob es nicht besser wäre die Arbeit im SV aufzunehmen. Sie hätten wieder Kontakt zu anderen Gefangene, dürfen Briefe empfangen und schreiben. Ich gebe ihnen Paketscheine. Einkaufen wie andere können sie dann auch. Sie müssen nicht mehr Leiden, bleiben Gesund. Denken sie an die Wiedergutmachung Strafgefangener Brand!“ Der blieb auch noch höflich und ruhig als ich fragte was ich wiedergutmachen sollte. Dem sagte ich das Opfer bin ich und nichts möchte ich von dem was er eben aufgezählt hat. Ich will doch bloß aus der DDR raus. Dem seine Erwiderung lautete nicht mehr so höflich: „Brand, so kann ich ihnen auch nicht weiter helfen,dann verrotten sie in ihrem Keller.“ Als bald ein SV-Obermeister eintraf, wurde ich von dem in meinen Arrestbereich zurück- gebracht. Später erst erfuhr ich, das der große fette Miese Kerl ein Hauptmann der Stasi war und die beiden die mich geholt hatten, waren ein Unterleutnant und ein Leutnant. Hinterher habe ich mir gedacht, warum hat man denn nun erst mit diesem Geschrei das harte Verhör begonnen und hinterher es auf Kumpel versucht mich umzustimmen? Umgekehrt leuchtet es mir schon ein, aber die waren ja die Spezialisten. Viele Strapazen und auch Erziehungsge- spräche mit Morddrohungen (Verhöre) hatte ich damals noch vor mir. Schon Seltsam, für diese Leute war ich und andere politischen Gefangene alle Kriminelle. Meine Rehabilitierung, Freispruch und Entschädigung empfand ich Mitte der 90 er Jahre als Ritterschlag. Laut der Meinung des dicken des Stasi-Hauptmanns, müsste ich jetzt noch 2 Jahre warten, um dann mit 65 in den Westen als Rentner zu dürfen .Möge er und seine Genossen den verdienten Lohn für ihr Handeln bekommen haben!!!!
Matthias Kiederley
Matthias Kiederley 11. Juli 23:23

Es wird immer klarer das ohne Revolution die Menschenrechte und Menschenwürde sterben werden…. ich wette meinen linken testikel das es zu einer Art globalen Polizeistaat kommen wird…

.. die neue Welt Ordnung! !!!!!

Verschärfter Arrest – was ist das? – In Torgau 1976-1981: Morgens 3 Scheiben Brot,ohne Belag drauf, Abends auch 3 Scheiben trockenes Brot. Mittagessen nur alle 3 Tage. Erziehungsmethoden des Strafvollzugs für den strengen Arrest..In Absonderung gab es mehr zum essen. Aber kein Fleisch oder Kompott ,wie andere Gefangene die in Arbeitskommandos tätig waren. In Thale gab es etwa ab 1979 im Arrest auch Marmelade aufs Brot. In Magdeburg gab es 1976 auch nur 2-3 Scheiben trockenes Brot in die Arrestzelle. Jedenfalls in U-Haft.Zum Trinken Malzkaffee oder Tee. Dort auch nur alle 3 Tage Mittag. Wenn man Pech hatte,gab es dann grade schlechte Kohlsuppe“Sie sind hier nicht im Hotel!“ war die Antwort auf wegen dem schlechten und wenigen Essen.

Über stasifolteropferadamlauks

I am 66 Years old and I do promote acommodations on the adriatic´s sea beaches for holiday in apartments close to the sea-close to the mediteranian beauty. I am still victim of torture in STASI-Prison 1982-1985. I never reacht Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 30 Years ! I am fighting for the implementation of § TORTURE in Germany´s low.
Dieser Beitrag wurde unter Aufarbeitung der Gauckschen Aufarbeitung, Aufarbeitung der Rechtsbeugung des Obersten Gerichtes der DDR, Aufarbeitung der STASI - Verbrechen, Aufarbeitung der Verbrechen der IM Ärzte durch die Bundesärztekammer, Ärzte Vollstrecker des MfS in U-Haften und StVE der DDR, § Folter in der DDR/ in STASI-haft, Gauck Behörde, Oberstes Gericht der DDR, Roland Jahn - BEPO der VOPOS der DDR, Verwaltungsgericht Berlin VG 9 AR 7.14 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu StVE – das Zuchthaus Torgau – Sozialistischer Strafvollzug der DDR 1976: „Im sozialistischem Strafvollzug der DDR wurde niemand gefoltert oder mißhandelt !“ General Dieter Winderlich Vizeminister des MdI und Chefinspekteur der VOPO´s.

  1. Detlef Wengel schreibt:

    Das kann ich alles bestätigen. War selbst von April 74 bis November 76 in Torgau. Die Schweine von der Stasi hiessen Ltn. Raschke, Oblt. Strauch und Hauptmann Voll! Waren die sogenannten OKS! Dreckschweine vor dem Herrn, mögen sie in der Hölle schmoren!

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