Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen in den Händen der Sieger der Wende, staatlich geförderten Lügner und Leugner? Geschichtsverfälschung und Verschleierung der Repression! Was hat sich nach dem Rauswurf des Absolutisten Knabe in der ehemaligen U HA des MfS eigentlich geändert? Wop sind die 8-12 Millionen € der Kanzlerin und Ministerin vom 12.8.18?


Kanzlerin brachde am 12.8.18 12 Mio € – Was ist mit dem Geld passiert ?

Wer außer Dr. Hubertus Knabe ist in diesem Bunde noch der Geschichtsverfälscher der Repression in an die 80 Haftanstalten der DDR STASI-Justiz. Sind auch die Ministerin Grütters und Kanzlerin Merkel die die den Einbau des am 14.10.2016 von mir im Keller der Gedenkstätte entdeckten Tigerkäfig verhindern oder sind die STASI-Seilschaften im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages so wie DIE LINKE im Pettitoosauschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin, wo möglicherweise sogar der Oberbürgermeister Müller und der Präsident Wielend die Ausstellung dieses glaubwürdigsten Zeugen der Repression in den StVE der DDR verhindern?

Seit 2006 war ich Zeitzeuge der Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen, obwohl ich in der U-Haft des MfS nie inhaftiert worden war. Meine Betreuerin war die Frau Mechtild Günther.

Als Hubertus Knabe sich als Lügner und Betrüger an die Spitze der Petenten in der Petition der BILD-Zeitung setzte und das Schleifen, bzw. Entfernung von zwei sow-jetische T-34 Panzer verlangte, entpuppte er sich als Revanchist und Russenhasser, ja Kriegshetzer. ( Am Mahnmal waren die BILD und er vermutlich nie gewesen, weil sie die zwei Haubitzen nicht auch mitschleifen wollten- grenzenlose Medien-geilhet des Hubertus Knabe ist sprichwöretlich wie die des Roland Jahn bekannt. ) Das zu erfahren reichte mir für die sofortige Kündigung der Zeitzeugenschaft sehr zum Bedauern der Historikerin Frau Günther die 15 Bänder meiner Unterlagen in der Bibliothek aufbewahrt hatte inclusive Zeitzeugenaufnahme und Bilddokumen-tation eines Rundganges in Berlin Rummelsburg wofür der Fotograf des Landesar-chivs Thomas Platow beauftragt wurde.

Als er mein Schild erblickte war ihm die Lust am Bad in der Menge vergangen – nur 21 Sekunden war er außerhalb des Daimlers – er flüchtete vor der Wahrheit.
Strafvollzugseinrichtung Berlin Rummelsburg – „Rummeline“

Da bekanntlich ein Bild mehr sagen kann als 1000 Worte präsentiere ich den Tigerkäfig einer Arrestzelle wie die in allen Haftanstalten der DDR installiert wurden um die Regimegegner und Kriminelle zu einer sozia-listischen Persönlichkeit „umzuformen“. Ja, auch die Kriminellen wurden von der DDR bzw. von der STASI gebraucht und wurden nach Bedarf für den Verkauf in den Westen gebraucht und produziert und in diesen Ti-gerkäfigen für diesen Verkauf auch umgeformt – was das auch immer be-deuiten mag.

Mein Freund und Fotograf Edmund Kaspersky hat den Tigerkäfig aus Rummelsburg verewigt als Zeugen der Repression im Strafvollzug und UI-Haftanstalten der DDR. Einer der 12 Tigerkäfige im Erziehungsbereich ANTON 1 und ANTON 2 im Haus 6 ( Ausländervollzug) der StVE Berlin Rummelsburg
Im Auftrag der Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen( Frau Mechtild Günther ) wurde ich vom Fotografen des Landesarchivs Berlin Thomas Platow im letzten TIGERKÄFIG im Zuchthaus Berlin Rummelsburg 2007 abgelichtet. DAS Bild muss Dr. Hubertus Knabe verstecken weil das womöglich der letzte Tigerkäfig ist, den ich am 14.10.2016 in seinen Sammlungen entdeckt hatte, zusammen mit der Gittervorwand einer Absonderungszelle aus dem Zuchthaus Cottbus, inzwischen am 21.8.2018 wieder in der gleichen Zelle eingebaut und der Öffentlichgkeit vorgestellt.
Aus dem Tigerkäfig in den Wunderbus Da sieht man das in die Irre führende Bild einel EU -Einzelunterbringung aus dem U-Bot im ehemaligen Lager X des NKVD wie ihn die Sowjets hinterlassen hatten, ist kein Tigerkäfig -NIEMALS !
Berlin Hohenschönhausen – Gedenkstätte STASI-U-Haftanstalt
Es gab 4 + 12 Freistundenhöfe oder Freigangzellen – vier für Verhafteten aus dem U-Haftkrankenhaus und 12 für Untersuchungshäftlinge des MfS. Bezeichnung STASI-Gefängnis ist geschichtsververschelnd und die Repression im Strafvollzug verharmlosend und verschleiernd

Eins der 4 intakten Freigangszellen odfer Freistundenhöfe am U-Haftkrankenhaus in der Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen die Besuchern aus aller Welt gesch-ichtsverfälschend als „Tigerkäfige“ verkauft werden um dir wahren Tigerkäfige der Arrestzellenumnd die Repression die darin ihren Höhepunkt erreicht damit aus der Geschichte DDR und der STASI-Justiz zu tilgen.

Eins der drei Freistundenhöfe in der U Haft des MfS Potsdam, Lindenstrasse die man auch den Besuchern noch bis vor Kurzem als „Tigerkäfig“ „verkauft“ hatte.

Durch die staatlich – von Merkel und Grütters geförderte und vermutlich gefor-derte – Wiederherstellung der 10 Freistundenhöfe soll lediglich dazu dienen zu verschleiern, dass man den Verbrechern aus dem Politbüro und Zentralkomitee durch den Abriss von 8 Trennwänden einen größeren Freiraum für den Aufenthalt im Freien bieten wollte. Wer den Abriss und WANN befohlen hatte ist noch Gegenstand der Geschichtsforschung über die Repression in den U Haftanstalten und Strafvollzugseinrichtungen der DDR – die es bis jetzt no0ch nicht gegeben hatte.

Am 12.8.2018 wollte die Kanzlerin die Freistundenhöfe sehen füpr deren Instandsetzung oder Sanierungb sie 12 Mio e mitgebracht hatte. Hier ist eins der zwei Freistundenhöfe b wo insgesamt 8 niedergerissene Trennwände wieder hochgezogen werden sollen? ( WOZU ???) Dadurch würde man zwar wieder die 10 Freistundenhöfe wieder hergestellt haben- ( WOZU? )drei Freistundenhöfe vom gleivchen Grundriss werden von Referenten die Knabe ausgewählt und geschult hatte weiter als „Tigerkäfige“ der Deutschen und der Weltäffentlichkeit geschiochtsverfälschend verkauft.

Geht die Kanzlerin und die Ministerin davon aus, dass man den 30-40 Besuchern die die dreiu Freistundenhöfe gerade in Augenschein genommen hatten über das ganze Gelände führen soll man (wird) zu den 10 weiteren Freistundenhöfen ( oder sollen die auch mit dem Lappen „Tigerkäfige“ behangen werden? ) führen. Darin ist keine Logfik zu erkennen. Eion Freistundenhof bleibt ein Freistundenhof und eine Arrestzelle bleibt eine Arrestzelle ( und keine Strafzelle )

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Jörg Arndt
Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Stiftungsvorstand

Mitglieder des Stiftungsrates ger Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen


Dr. Klaus Lederer
Senator für Kultur und Europa Berlin (Vorsitzender)
© Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Martina Gerlach
Staatssekretärin in der Berliner Senatsverwaltung für Justiz

Maria Bering
Leiterin Gruppe K4 „Geschichte und Erinnerung“ bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Dieter Dombrowski, MdL
Vizepräsident des Landtags Brandenburg
Vorsitzender der UOKG
Vorstand Menschenrechtszentrum Cottbus

Birgit Neumann-Becker
Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
© Barbara Franke

BEIRAT DER STIFTUNG

Der Beirat berät den Stiftungsrat sowie den Vorstand in allen inhaltlichen und gestalterischen Fragen. Ihm gehören Vertreter von Gedenkstätten, Einrichtungen, Gruppen und Initiativen, Wissenschaftler sowie sonstige qualifizierte Persönlichkeiten an, die mit dem Stiftungszweck befasst sind. Die Mitglieder werden vom Vorsitzenden des Stiftungsrates im Einvernehmen mit dem für Angelegenheiten der Kultur zuständigen Mitglied der Bundesregierung für die Dauer von drei Jahren berufen.

Dieter Dombrowski, MdL
Vizepräsident des Landtags Brandenburg
Vorsitzender der UOKG
Vorstand Menschenrechtszentrum Cottbus

Birgit Neumann-Becker
Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Dr. Jens Gieseke
Zentrum für zeithistorische Forschung Potsdam

Ulrike Poppe
Ehem. Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur
und
ehem. Kinderzuführeriun im Kinderheim Berlin Alt-Stralau

Prof. Dr. Hans Walter Hütter
Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland


Roland Jahn
Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen
ehem. freiwillige Bereitschaftspolizist der VOPO

Edda Schönherz
Stv. Landesvorsitzende VOS Berlin-Brandenburg


Dr. Anna Kaminsky
Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Prof. Dr. Hans-Joachim Veen
Universität Trier


Ulrike Kretzschmar
Abteilungsdirektorin Ausstellungen im Deutschen Historischen Museum

Prof. Dr. Hermann Wentker
Leiter Außenstelle Berlin des Instituts für Zeitgeschichte
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Gauck Behörde, Arbeitsämter und Jobcenter, Flughafen Berlin Brandenburg, Campus der Demokratie und Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen sind vom Kohl und Schäuble erpresste Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen mit unerschöpften und unendlichen Abzockemöglichkeiten.


Am 12.8.2018 kamen die Kanzlerin Merkel, ihre Ministerin Grütters und Senator Lederer nach 2009 wieder nach Berlin Hohenschönhausen für die bevorstehende Wahl Punkte zu sammeln und für 8-12 Millionen e Stimmen zu kaufen, weitere Geschichtsverfölschung des Dr. Hubertus Knabe in Puncto Repression im Strafvollzug, in über 80 Haftstätten der DDR zu betreiben.

Wir können nur eine gute Zukunft gestalten, wenn wir uns der Vergangenheit annehmen.“ sagte die Kanzlerin. Sie sagte auch :

„Um Freiheit und Demokratie heute schätzen zu können, dürfe das Unrecht, das viele Menschen in der DDR erfahren hätten, nicht vergessen werden.“

Grütters sagte, die Bereitstellung von insgesamt mehr als zwölf Millionen Euro durch den Bund für die Sanierung der Gedenkstätte unterstreiche nachdrücklich den Willen der Bundesregierung, die Aufarbeitung der SED-Diktatur konsequent fortzusetzen. Bis Herbst 2019 sollen den Angaben zufolge im derzeitigen Bauabschnitt für knapp neun Millionen Euro unter anderem alle historischen Oberflächen  denkmal-gerecht saniert werden. 

WER war der eigentliche Sieger der Wiuedervereinigung Deutschlands eigentlich? – DIE VERBRÜDERTEN GEHEIMDIENSTE !
Die „Freistunde“ oder „Aufenthalt im Freien“ war für einen U-Häftling und Strafgefangenen Higlight des Tages und die fand auf einem Freistundenhof wie diueser in der STASI-U Haft Berlin Hohenschönhausen.Manchmal waren die größer- es gab aber auch wesentlich kleinere ( Gedenkstätte „Lindenhotel“ in Potsdam ); man konnte frische Luft atmen und den Himmel und evtl. die Sonne sehen, wenn auch nur für 20-30 Minuten.
Auf diesem Freistundenhof war die Kanzlerin Merkel im Jahre 2009 durch ihren Lieblingshistoriker und Bundesbesamungsbe-auftragten der Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen, Lügner und Betrüger Dr. Hubertus Knabe über die Kommunikationsmög-lichkeiten in einem „Tigerkäfig“ belehrt, wie das auf dem folgenden Bild zu sehen ist.

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Chefarbeiter von Merkel´s und STASI-Gnaden, ehemalige freiwillige BEPO – Bereitschaftspolizist der VOPO`s und von Merkel wieder eingesetzter Verwalter von 110 Kilometer Restbestände der STASI-Akte, gegen seit 31.05.18 zweite Strafanzeige und Strafantrag beim Generalbundesanwalt vorliegt, posiert AUCH in einem der vier durch Hubertus Knabe in „Tiger-käfige“ umbenannten Freistundenhöfe.

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FOLTER – in memoriam Verfassungsrichter, Professor Dr. Winfried Hassemer R.I.P!


„Die “ratio legis“ also der Kern des Folterverbotes, ist nicht die Gesundheitsschädigung, auch nicht die Körperverletzung, sondern der Angriff auf die Würde des Menschen. Der Betroffene darf im Verfahren nicht zum Objekt gemacht werden…” Folter ist, wenn ich dem Men-schen mit Gewalt seine Autonomie nehme, ihn zu einem bloßen Körper mache” – sagte Strafrechtsprofessor und Vizepräsident des Bundesverfass-ungsgerichtes a.D. und RA Winfried Hassemer – 2003.

1. Disziplonarmaßnahme 22.11.83 – 18 Tage Arrest TIGERKÄFIG

In den Arrestzellen der StVE der DDR wurden die menschenentwürdigenden Tigerkägiuge zur Umformung von Strafgefangenen zu einer sozialistischen Persönlichkeit eungebaut. Darin lief FOLTER, körperliche Mißhandlungen, Gewaltanwendung… ohne Zeugen. Der Schließer oder Scherge konnte zwischen den Malzeiten den Tisch und hocker nach Außen schwenken und der Darbende konnte bis zur nächsten Ausspesung im Käfig herumtigern.

Ansicht eines Tigerkäfigs aus der Sicht des Schließers – Schergen der Generäle Mertens und Winderlich.
Im Vorraum vor dieser Tür entledigte sich der Strafgefangener seiner Oberbekleidung und legte seine Menschenwürde ab, betrat den Tigerkäfig als einfaches Tier für bis zu 21 Tage und Nächte. Drei Tage Pause dazwischen und dan wieder 21 Tage!

Durch diese unhaltbare Situation ist StGTB in Kollisieon mit dem Grundgesetz, wo unter Arikel 1 steht : Würde des Menschen ist unan-tastbar. Mit diesem Artikel und mit dem Zitat  der Artikel aus dem Folter-verbot bleibt  die Würde des Menschen trotzdem vor Folter gesetzlich ungeschützt.

Deutschland hat 2002 das Völkerstrafgesetzbuch anerkannt, dabei den § Folter ff ausgeklammert und ihn nicht in das nationale Strafgesetz-buch übernommen. Dadurch bleibt die Folter gesetzlich nicht strafbar, Folter  und Anstiftung zur Folter im Amt kann als solche nicht geahndet werden in Deuitschland. Juristisch wird die Folter als Körperverletzung geahndet was  mit Völkerstrafrecht unvereinbar ist, worin die Folter  un-verjährbarist wie auch der Mord, und  wofür der Strafmaß mit 10 Jahren Plus beginnt; für Anstiftung zur Folter 5  + Jahre  zu erwarten sind.

Aus der obigen Definition der Folter geht eindeutig hervor. dass die Folter erstrangig auf die Zersetzung – bzw. Verletzung der Würdee des Menschen absieht.

Mein Freund und Fotograf Edmund Kaspersky hat den Tigerkäfig aus Rummelsburg verewigt als Zeugen der Repression im Strafvollzug und UI-Haftanstalten der DDR. Einer der 12 Tigerkäfige im Erziehungsbereich ANTON 1 und ANTON 2 im Haus 6 ( Ausländervollzug) der StVE Berlin Rummelsburg

Durch die Implementierung dieses § in das StGB würden sich viele Folter-knechte im Amt gut überlegen bevor sie einer Anstiftung zur Folter Folge leisten, aber auch die Anstifter würden gut überlegen müssen bevor sie eine Folter verfügen, weil im Völkerstrafgesetzbuch darauf 5 Jahre+ warten, bereits beim Betreten des Gerichtsaals. Viel wichtiger ist, dass dadurch die Folter unverjährbar wäre, wie das im Völkerrecht verankert ist.

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Ex-Verfassungsrichter Hassemer „Folter gedeiht im Dunkeln“

Sein scharfsinniges Urteilsvermögen wurde geschätzt, sein Votum in Verfassungsfragen gefürchtet: Zwölf Jahre lang war Winfried Hassemer Richter in Karlsruhe. Mit SPIEGEL ONLINE sprach er über Ehrenmorde, die Risiken von Anti-Terror-Gesetzen – und die Notwendigkeit des Folterverbots.

SPIEGEL ONLINE: Herr Hassemer, nach zwölf Jahren im Bundesverfass-ungsgericht haben Sie jetzt ein Buch zu der Frage der Folter geschrieben, warum Strafe sein muss. Sind Ihnen daran inzwischen Zweifel gekommen?

Winfried Hassemer: Nein. Die hatte ich mal in den siebziger Jahren, als es eine intellektuelle Bewegung gegen das Strafrecht gab. Das waren Leute, die sagten, das Strafrecht sei nicht die Lösung des Problems, sondern es sei selbst das Problem. Aber es geht hier nicht um eine Institution, die man einfach abschaffen könnte. Das Strafrecht ist stabiler Ausdruck sozialer Erfahrung und Kontrolle.

SPIEGEL ONLINE: Ein Gemeinwesen ohne Strafen ist Ihrer Meinung nach nicht denkbar?

Hassemer: Es gibt einige Gesellschaften ohne Strafrecht, Gruppen in abge-legenen Regionen etwa. Aber die sind arm dran. Denn Strafrecht bedeutet Rechtsschutz, und der fehlt ihnen.

SPIEGEL ONLINE: Als eine Ihrer letzten Amtshandlungen in Karlsruhe gaben Sie ein abweichendes Votum zur Frage der Strafbarkeit von Geschwisterliebe ab. Sie waren strikt dagegen, mit der Begründung, eine Strafe verfolge hier keinen tragfähigen Zweck. Die Mehrheit Ihrer Richterkollegen war anderer Meinung. Die Frage, wozu Strafe im Einzelfall gut ist, scheint nicht ausgetra-gen zu sein.

Hassemer: Das stimmt. Das wird auch ewig eine Diskussion bleiben. Es gibt schon immer den Kampf zwischen zwei Vorstellungen: Die eine setzt auf Vergeltung, also darauf, geschehenes Unrecht durch Strafe auszugleichen, die andere will Prävention, also weitere Verbrechen verhindern und den Täter resozialisieren. Der Präventionsgedanke hat sich in den aufgeklärten westlichen Gesellschaften weitgehend durchgesetzt.

SPIEGEL ONLINE: Worin liegt dann der Sinn, einen greisen NS-Verbrecher, wie den mutmaßlichen KZ-Wächter John Demjanjuk, mehr als sechs Jahrzehnte später vor Gericht stellen zu wollen? Was für einen Zweck hätte da eine Strafe? Resozialisierung kann ja nicht das Motiv sein, und der Wille, ihn von weiteren Taten abzuhalten, auch nicht.

Hassemer: Diese Frage können wir auf dem Hintergrund der klassischen Prävention nicht beantworten. Ich spreche deshalb lieber von einer positi-ven Generalprävention. Die greift weiter aus. Zu ihr gehören Verbote und gerechte Strafen ebenso wie das Vertrauen in die Zuverlässigkeit von Ver-fahren. Strafe hat den Sinn, die fundamentalen Normen, die im Straf-recht geschützt werden, den Menschen als ihr Recht zu vermitteln. Die Strafe soll die Normen am Leben erhalten, die verletzt wurden. Es ist nicht so, dass in dem von Ihnen genannten Fall irgend jemand abgeschreckt oder gebessert werden müsste. Die Botschaft einer Bestrafung richtet sich am Ende an die Bevölkerung.

SPIEGEL ONLINE: In Deutschland leben viele Menschen, die unter ganz anderen Normen aufgewachsen sind und die sich anderen Normen als unse-ren westlichen verpflichtet fühlen – Stichwort Ehrenmord. In welcher Form und wie weit soll oder darf unser Strafrecht darauf Rücksicht nehmen?

Hassemer: Meine Meinung ist da vielleicht ein bisschen anders als die der Mehrheit. Ich finde, bei einer derartigen Tat müssen auch der soziale Kon-text und die Sozialisation des Täters bedacht werden. Er lebt vermutlich nach anderen sozialen Mustern. Deshalb muss man auch einen Verbots-irrtum in Erwägung ziehen.

SPIEGEL ONLINE: Das heißt, wer von einem Verbot nichts weiß, geht straf-frei aus. Wer es hätte kennen können, aber nicht gekannt hat, bekommt ein milderes Urteil.

Hassemer: Genau. Ich denke, diese Frage muss man bei sogenannten Ehrenmorden beantworten. Die andere Seite ist unser ordre public, nämlich das, was hinter den Gesetzen steht und worauf wir nicht verzichten wollen. Diesen ordre public bemüht man zum Beispiel bei internationalen Strafsa-chen. Wenn etwa jemand im Ausland in Abwesenheit verurteilt wurde, dann können wir dieses in der Regel nicht übernehmen. Abwesenheitsver-fahren gehen bei uns grundsätzlich nicht.

SPIEGEL ONLINE: Aber entspricht das nicht letztlich der von Ihnen betonten, in der Bevölkerung tief verwurzelten Gerechtigkeitserwartung?

Hassemer: Das stimmt im Prinzip. Ich rege nur an, den Blick zu weiten und auch andere Aspekte zu bedenken. Ich plädiere dafür, zwei im Ergebnis einander entgegengesetzte Argumente in ein praktisches Verhältnis zu brin-gen. Innerhalb dieses Verhältnisses versuche ich, das entschuldigende Ele-ment zu stärken. Das ist modern und menschenfreundlich, wenn man sagt: Ich nehme Rücksicht auf den Zustand eines normativen Bewusstseins.

SPIEGEL ONLINE: Einige Rechtspolitiker überlegen, auch Strafen anzudro-hen, bevor ein Vergehen begangen wurde. So gibt es Bestrebungen, schon den bloßen Besuch eines Terrorcamps in Afghanistan zu bestrafen.

Hassemer: Das ist eine Entwicklung, die aus einer überbordenden Präven-tionsmentalität kommt. Diese Prävention ist gefährlich, solange man sie nicht mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zusammenbringt. Denn Prävention kann man nie genug haben. Prävention trifft heutzutage auf ein gesteigertes Sicherheitsbedürfnis und ein gewachsenes Risikobewusstsein.

SPIEGEL ONLINE: Wenn Prävention bedeutet, alles zu versuchen, um Terror-anschläge oder andere Verbrechen zu verhindern – was ist so falsch daran?

Hassemer: Man darf nicht „alles versuchen“. Die Präventionstheorie hat ein Problem, und das ist ihre Grenze. Je mehr der Eindruck vermittelt wird, dass wir Sicherheit brauchen und keine Sicherheit haben, dass die armen Leute vor dem Verbrechen kapitulieren, dass die Migration uns kaputt macht und dass stets Terroranschläge drohen – je mehr Sicherheitsbedürf-nisse aufgebaut werden, desto eher sind wir bereit, unserer Angst nachzu-geben, also Kontrolle, Eingriffe, Datenschutzverletzungen und Strafen zuzu-lassen. Das ist das Problem der Prävention.

SPIEGEL ONLINE: Gesetzt den Fall, ein junger Mann geht ins afghanisch-pakistanische Grenzgebiet und lässt sich dort im Umgang mit Waffen und Sprengstoff ausbilden. Er hat noch nichts Kriminelles getan, aber Bildungsur-laub ist das ja nun auch nicht. Dagegen soll der Staat nichts tun dürfen?

Hassemer: Das, was den Mann in Ihrem Beispiel richtet, ist allein seine mögliche Absicht, und die schreiben Sie ihm zu. Dafür haben Sie vielleicht Hinweise, aber mehr auch nicht.

SPIEGEL ONLINE: Wer sich betrunken ans Steuer setzt, begeht eine Straftat, auch wenn er keinen Unfall baut. Ist ein Lehrgang im Terrorlager um so vieles harmloser?

Hassemer: Wenn man genau über den Rechtsgrund einer möglichen Strafe nachdenkt, dann ist das die Prävention eines späteren terroristischen Verbrechens. Das mit dem Besuch im Ausbildungslager zu begründen, ist schwierig. Sie können so argumentieren, es ist aber etwas hemdsärmelig. Ich argumentiere nicht so. Dem betrunkenen Autofahrer schreiben Sie ja nichts zu. Der hat seine Untat schon vollständig begangen, wenn er in seinem Zustand Auto fährt. Dagegen braucht der andere noch etwas Entscheidendes mehr – die Absicht nämlich, ein Verbrechen zu begehen.

SPIEGEL ONLINE: Halten Sie es rechtsstaatlich für möglich, jemandem eine Absicht zu beweisen?

Hassemer: Richter setzen sich damit täglich auseinander. Sie müssen aus bestimmten Indikatoren Schlüsse ziehen: Wie glaubhaft etwa ist ein Zeuge, handelte ein Täter mit Vorsatz, trat er freiwillig von einem Versuch zurück? Allerdings ist es ein großer Unterschied, ob ein Jurist über die Vorsätzlich-keit eines geschehenen Verbrechens nachdenkt oder ob er eine innere Haltung ermitteln soll, bevor überhaupt eine Straftat begangen wird. Letzteres grenzt an Hellseherei. Hier geht mir der Präventionsgedanke zu weit. Die Gefahr ist, dass er unsere Freiheit immer mehr einschränkt.

SPIEGEL ONLINE: Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble sagt, es gebe kei-nen Gegensatz zwischen Sicherheits- und Freiheitsbedürfnissen. Die Freiheit baue auf der Gewähr von Sicherheit auf.

Hassemer: Das mag in Somalia oder anderen sogenannten Failed States so sein. Dort hat die Sicherheit einen ganz anderen Stellenwert als bei uns. Da ist sie wie frische Luft und wie sauberes Wasser. Wenn man das nicht hat, kann man nicht leben. Ich sehe, dass viele Leute bei uns mit diesem Typ von Sicherheit argumentieren. Aber das hat mit unserer Wirklichkeit nichts zu tun. Die Sicherheit im Gegensatz zur Freiheit oder als deren Voraussetz-ung ist ein jeweils anderes Konzept, je nachdem, in welcher Art von Staat-lichkeit ich lebe. Man erschleicht sich etwas, wenn man so tut, als würde man in Gelsenkirchen Sicherheit ähnlich erfahren wie in Somalia.

SPIEGEL ONLINE: Überall, wo es um entscheidende Sicherheitsinteressen des Staates geht, ist die Bereitschaft in der Politik und in Teilen des Rechts groß, die im Grundgesetz festgeschriebene Garantie der Menschenwürde zu relativieren. Da heißt es dann, im Krieg sei es ja auch so, und der Krieg gegen den Terror ist ja etwas Vergleichbares. Können wir uns in diesen Zeiten tatsächlich noch auf die Garantie der Menschenwürde verlassen?

Hassemer: Beim „Krieg“ gegen den Terror muss man die kritische Frage stellen: Sind wir überhaupt noch innerhalb des Rechts? Zum Beispiel anges-ichts der Bestrebungen, ein sogenanntes Feindstrafrecht einzuführen.

SPIEGEL ONLINE: So wie es die USA in Guantanamo gemacht haben.

Hassemer: Das ist dann ein Zustand, in dem für eine bestimmte Gruppe von Menschen Garantien nicht mehr anerkannt werden. Ich bin nicht bereit, so etwas noch Recht zu nennen. Es ist noch nicht mal ein Kriegs-recht, denn auch das kennt Garantien und Grenzen.

SPIEGEL ONLINE: In diesem Rahmen wird ja auch über sogenannte Rettungsfolter diskutiert. Notfalls müsse halt ein bisschen gefoltert werden, um größeren Schaden abzuwenden. Die Menschenwürde einzelner sei dann eben mal um der Würde vieler Anderer nachrangig.

Hassemer: Da gibt es ein gutes Argument von dem Sozialwissenschaftler Jan Philipp Reemtsma. Der sagt sarkastisch, für diesen Fall bräuchte man in einem Rechtsstaat eine Bundesfolterordnung. Da müsste dann genau drinstehen, wer was wann darf. Wir können doch keine körperlichen Ein-griffe zulassen, die nicht gesetzlich genau beschrieben sind – der linke Daumen ist bei diesem Verdacht anzuzwacken, der rechte Arm bei jenem zu verdrehen und so weiter. An dieser Absurdität sieht man, dass so etwas, wenn wir ein Rechtsstaat bleiben wollen, ganz bestimmt nicht geht. Folter gedeiht im Dunkeln.

SPIEGEL ONLINE: Herr Hassemer, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Das Gespräch führten Thomas Darnstädt und Hans-Ulrich Stoldt


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STASI/MfS mordete in Sachsen mit Fallbeil


http://m.bpb.de/mediathek/714/stasi-am-ende?fbclid=IwAR22Vb7HnjVpJoqPaix6bbB-m9sThKzmn-3PviD6T-Tkknn4rdFHLCL7tzI

Danke Gunter Laatsch für den Beginn der Aufklärung, denn DIE wußten was sie taten. Offensichtlich wollten die eine SAUBERE DDR – Deutsche Nation opder Gesellschaft schaffen, die so hinter dem Kommunistenpack stehen sollte wie die anderen Deutschen hinter Hitler.

Die Brutalität der Liquidierung durch Fallbeil in den 60 ger Jahren in der DDR war das Menschenfeindlichste was mir bis jetzt bei der Forschung untergekommen ist.

Leider endete die Recherche des SPIEGEL Journaliusten abrupt vermutlich wegen der Unterzeichnung der ZUSATZVEREINBARUNG ZUM EINIGUNGSVERTRAG am 18.9.1990 im Haus Nr. 49 des Mielke Ministeriums zwischen Werthebach & Schäuble und der Generalität des MfS.

Die Verkündung einer Sondersituation und Verbrüderung der Geheim-dienste in der Gauck Behörde war das Ergebnis noch vor der Wieder-.vereinigung.

Modrow ( Dresden ): “ Wenn die uns für das was wir gemacht hatten zur Verantwortung ziehen sollten – werden wir alle hängen!“

** Die Todesstrafe war eines der größten Geheimnisse der DDR: Vor 20 Jahren ( 1970* ) schaffte das Politbüro Exekutionen ab. #SED-Chef #Honecker ging es dabei nicht um Humanismus und Menschenrechte – der #Diktator brauchte den Goodwill des Westens, um seinen maroden Staat am Leben zu halten. Die wahrscheinlich letzte Hinrichtung in #Deutschland fand am 26. Juni 1981 in der #DDR, in der Hinrichtungsstätte im Gefängnis in der Alfred-Kästner-Straße, Leipzig, statt: Der 39-jährige #Stasi-Hauptmann Dr. Werner #Teske, dem vorgeworfen wurde, sich mit Akten in den Westen absetzen zu wollen (Spionagetatbestand), wurde durch den „unerwarteten Nahschuss“ hingerichtet. Hierbei verkündete der Staatsanwalt dem völlig Ahnungslosen die beiden Sätze „Das Gnadengesuch ist abgelehnt. Ihre Hinrichtung steht unmittelbar bevor.“ Daraufhin trat der letzte deutsche Henker, Hermann Lorenz, unbemerkt von hinten heran und schoss Teske ohne weitere Umschweife mit einer Armeepistole in den Hinterkopf. Lorenz hat auf diese Weise etwa zwanzig Hinrichtungen vollstreckt und wurde später zum Major befördert. Das letzte nicht-militärische Todesurteil in der DDR wurde am 15. September 1972 an dem #Kindermörder Erwin Hagedorn aus #Eberswalde vollzogen.

Liste der Hingerichteten (Auszug)

Die folgende Tabelle listet einen Teil der Personen auf, die durch deutsche Gerichte zum Tode verurteilt und in der Deutschen Demokratischen Republik hingerichtet wurden. Personen, die von der sowjetischen Besatzungsarmee exekutiert wurden, sind nicht berücksichtigt.

DatumPersonTatGericht
4. November 1950Gerhard WischerLG  Chemnitz
2. August 1952Johann BurianekPoOG
6. September 1952Wolfgang KaiserPoOG
6. September 1952Johann MurasPoLG Mühlhaus.
1. Oktober 1953Erna DornPoBG Halle
3. Oktober 1953Kurt KönigPoBG Leipzig
5. März 1954Paul Bruno RebenstockPoOG
20. März 1954Ernst JennrichPoBG Magdeburg
20. März 1954Christian Lange-WernerPoBG Cottb.
1. November 1954Karli BandelowPoOG
11. November 1954Ewald Misera 
17. Mai 1955Heinz Georg EbelingPoBG Halle
17. Mai 1955Paul KöppePoBG Cottbus
29. Juni 1955Wilhelm Lehmann
29. Juni 1955Hans-Joachim Koch Po OG
9. Juni 1955Gerhard BenkowitzPoOG
29. Juni 1955Hans-Dietrich Kogel
26. Juli 1955Karl-Albrecht TiemannPoBG Cottbus
13. September 1955Joachim WiebachPoOG

Wegen Militärspionage im RIAS-Prozess zum Tode verurteilt und in Dresden mit dem Fallbeil hingerichtet.

14. September 1955Bruno KrügerPoOG

Vernehmungsoffizier beim SfS; zusammen mit seiner Frau Susanne verurteilt und in Dresden mit dem Fallbeil hingerichtet

14. September 1955Susanne Krüger
23. November 1955Elli BarczatisPoOG

Wegen Spionage (formal „Boykotthetze“ nach Art. 6 der Verfassung) zusammen mit ihrem Geliebten Karl Laurenz zum Tode verurteilt und in Dresden mit dem Fallbeil hingerichtet.

23. November 1955Karl Laurenz
13. Januar 1956Ulrich KoslowskyPoBG

Polizeimeister der Volkspolizei; wegen Spionage für die KgU zum Tode verurteilt.

11. Februar 1956Werner Alfred FlachPoBG Neubrandenburg

Oberfeldwebel der Volkspolizei; wegen Spionage (Art. 6 der Verfassung) in Prenzlau zum Tode verurteilt und in Dresden mit dem Fallbeil hingerichtet.

16. Mai 1956Sylvester MurauPoBG Cottbus

Major des MfS, wurde nach seiner Flucht in den Westen, wo er mit westlichen Geheimdiensten zusammenarbeitete, zurück in die DDR entführt, zum Tode verurteilt und in Dresden mit dem Fallbeil hingerichtet.

16. Mai 1956Horst KlingerPoBG Schwerin
16. Mai 1956Joachim FlegelPoBG Schwerin

Zahnarzt der Volkspolizei; wegen Spionage (Art. 6 der Verfassung) zum Tode verurteilt.

12. Juli 1960Manfred SmolkaPoBG Erfurt[

Wegen „Militärspionage“ zum Tode verurteilt und in Leipzig mit dem Fallbeil hingerichtet.

21. Oktober 1961Fritz FehrmannPoBG Frankfurt/Oder

Oberleutnant der Volkspolizei; wegen „Spionage im schweren Fall“ (§§ 14, 24 StEG) zum Tode verurteilt und nach Ablehnung seines Gnadengesuchs in Leipzig mit dem Fallbeil hingerichtet (Todesursache „Schädelbasisfraktur“, nähere Umstände „Unfall“). Seine Frau Elisabeth wurde zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt, aber nach vier Jahren von der Bundesrepublik freigekauft.

25. Januar 1962Walter PraedelPoBG Frankfurt/Oder

 Am 21. Dezember 1961 am Bezirksgericht Frankfurt/Oder wegen Brandstiftung an zwei mit Erntegut gefüllten Scheunen zum Tode verurteilt und am 25. Januar 1962 in Leipzig mit dem Fallbeil hingerichtet.

21. Juni 1962Gottfried StrympePoBG Dresden

Schuldunfähiger
 Pyromane, aus Propagandagründen zum Tode verurteilt und in Leipzig mit dem Fallbeil hingerichtet.
26. September 1972Wolfgang MischnerPoOG

Oberleutnant in der HA Personenschutz des MfS, der seine Frau ermordet hatte, wurde zum Tode verurteilt und in Leipzig durch „unerwarteten Nahschuss“ hingerichtet.[54]

17. November 1972Manfred Horst LeisnerPoOG

Zeitsoldat; besorgte sich Waffen für Republikflucht und verletzte durch Schusswaffeneinsatz zwei VP-Angehörige.

11. Juli 1975Egon GlombikPoOG
Untersuchungsführer und Oberleutnant in der BV Cottbus des MfS, wegen Spionage für den Bundesnachrichtendienst zum Tode verurteilt und in Leipzig durch „unerwarteten Nahschuss“ hingerichtet

10. Dezember 1979Gert TrebeljahrPoOG
Major des MfS, wurde nach einem missglückten Fluchtversuch in die Bundesrepublik wegen Spionage und Fahnenflucht zum Tode verurteilt und in Leipzig durch „unerwarteten Nahschuss“ hingerichtet
18. Juli 1980Winfried BaumannPoOG
Fregattenkapitän a. D. im NVANachrichtendienst, der wegen Militärspionage zum Tode verurteilt wurde. In Leipzig durch „unerwarteten Nahschuss“ hingerichtet
26. Juni 1981Werner TeskePoOG
Hauptmann in der HVA des MfS, wegen vorgeblich „begangener, vollendeter und vorbereiteter Spionage besonders schweren Falls in Tateinheit mit Fahnenflucht in schwerem Fall“ von einem Militärgericht zum Tode verurteilt und in Leipzig durch „unerwarteten Nahschuss“ hingerichtet. Letztes vollstrecktes Todesurteil in der DDR.
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SPIEGEL – Verschleiern und Verschweignen was ist! Sagen was verbrüderten Geheimdienste sind genehmigen.


SPIEGEL – Verschweigen was ist – ist schlimmer als  Lügen!


Tigerkäfige in den Arrestzellen der StVE der DDR sind Erfindung der kranken, menschenfeindlichen Gehirne der STASI-Justiz und deren Exeku-tive. Im Dritten Reich hatte es keine Tigerkäfige in den Einzelunterbrin-gungen oder Arrestzellen gegeben; auch bei Stalin hatte es die im Lagern nicht gegeben.

Perfektes Werkzeug zur Vollendung der Zersetzung aus der Richtlinie 1/76 des Ministers der Staatssicherheit Erich Mielke ungesühnten Doppelmörder.

Made in DDR
Tigerkäfige in den Arrestzellen der StVE der DDR sind Erfindung der kranken, menschenfeindlichen Gehirne der STASI-Justiz und deren Exekutive. Im Dritten Reich hatte es keine Tigerkäfige in den Einzelunterbringungen oder Arrestzellen gegeben.

Mein Freund und Fotograf Edmund Kaspersky hat den Tigerkäfig aus Rumm-elsburg verewigt als Zeugen der Repression im Strafvollzug und U-Haftan-stalten der DDR.

DER SPIEGEL ist in diesem Falle Geschichtsverfälscher, Leugner bzw. Verharm-loser und Verschweiger der Repression in den Strafvollzugs-einrichtungen ( StVE ) und U-Haftanstalten der ehemaligen DDR in den Arrestzellen mit eingebauten Tigerkäfigen.

Sebastian Knauer wollte 1999 investigativen Journalisten spielen und brachte im Heft Nr.51 diesen Artikel im Verschweige – SPIEGEL.

Aus dem Tigerkäfig in den Wunderbus…das absichtlich verleugnend eingesetztes Bild ist kein Tigerkäfig -NIEMALS

Sebastian Knauer  hat keinen blassen Schimmer über den Strafvollzug der DDR. Er hat auch das Bild einer EU Zelle, Einzelhaftunterbringung aus der Untersuchungs-haftanstalt des ehemaligen NKVD im Lager X, aus dem sogennanten U-Boot dem Leser vorgelegt um seine Darstellung von Tigerkäfigen dem Leser auch mit bildlich nahezubringen. Umsonst wird der Leser nach einem Stück Gitter des Käfigs suchen.

Er kennt offensichtlich auch leinen Unterschied zwischen einer Absonderungszelle oder Isolierungszelle und einer Arrestzelle mit Tigerkäfig und den Unterschied zwischen Arrest und verschärften Arrest.

Dem Leser hatte der SPIEGEL-Schreiberling mit dem Bild in seinem Beitrag sug-geriert, dass Faust 401 Tag in dem abgebildeten Raum verbracht haben und der Leser sollte den Helden Faust bemitleiden ob erlittenen Leiden. Aus diesem Grunde präsentiere ich hier die Absonderungszelle die Faust am 21.8.2018 wieder betreten durfte. Wie groß der Unterschied zwischen dem suggerierten Bild eines Tigerkäfigs aus der SPIEGEL-Lügenwerkstatt und eiunes echten Tigerkäfig ist kann man erst sehen aus dem Bild eines der Tigerkäfigen in Bautzen und dem neusten Modell aus dem Haus 6 in Berlin Rummelsburg den mein Freund noch vor dem Abriss für das landesarchiv ablichten konnte.

Am 21.8.2018 hat das Menschenrechtszentrum Cottbus, fast 2 Jahre nach meiner Entdeckung am 14.10.2016 in der Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen, die den „Bunker“ in dem Siegmar Faust angeblich 401 Tage verbracht haben will der Öffentlichkeit „aufklärerisch“ präsentiert. „Der Bunker“ den das MRZ als Tigerkäfig „verkauft“ hat sich als einfache Absonderungszelle (Isolationszelle) herausgestellt in der man auf Verfügung des Verbindungsoffizier des MfS für bis zur drei Wochen weggesperrt wurde. Absonderung war eine Sicherungsmaßnahme die unerlaubte Verbindungsaufnahme mit anderen Strafgefangenen verhindern sollte. Verfügung über die Unterbringung „3 x 7 Tage mit Decke“ in einer Arrestzelle (mit Tigerkäfig) dagegen, war eine Diszipülinarmaßnahme die als Ziel hatte Umformung des Darbenden zu einer sozialistischen Persönlichkeit. Der Sigmar Faust bestätigte selbst dass es sich um eine Absonderungszelle handelte, bzw. daß Arrestzelle mit Tigerkäfigen im anderen Gebäude waren und er dort an die 91 Tage und Nächte verbracht haben will. Das allerdings wird von mir bezweifelt bis er uns eine „Eintrittskarte“ oder „Buchungsbeleg“ in Form einer Verfügung über Disziplinar-maßnahme vorlegt. Bis dahin bleibt seine Erzehlung Legende-Fiktion, was seinen Aufenthalt von 401 Tagen beweist.

Absonderungszelle – Sicht des Abgesonderten 23.5 Stunden am Tage.

Wenn man beide Absonderungszellen vergleicht müsste man den Comfortunter-schied eigentlich feststellen können, den ein Bild sagt mehr aus als Tausend Worte. DESHALB hat der SPIEGEL oben auch ein falsches Bild eines Tigerkäfigs eingesetzt. Die Leser wurden absichtlich in Puncto Repression im DDR Strafvollztug in die Irre geführt.

Meine Absonderungszelle im A-2 des Haus 3 im Zuchthaus Berlin Rummelsburg sah so aus. ;Man muss sich das mit Glasbausteinen zugemauerte Fenster mit Luftzufuhrklappe – 5 cm hoch- dazudenken und rechterhand Waschbecken und rechts daneben den „Bello“ Toilettenbecken.

Das ist ein Beispiel für Geschichtsfälschung der Repression und Zersetzung nach der Richtlinie des Ministers 1/76 für die Führung von Operativvorgängen des MfS, die mit der Verurteilung nicht enden sondern bei Staatsfeinden, Regimegegnern und Assozialen in den Tigerkäfigen der unzähligen Arrestzellen weiter geführt wurden republikweit. Zwecks „Umformung zur sozialistischen Persönlichkeit oder einfacher: Um Menschen ihre Würde zu nehmen und sie zu brechen.

Diese gnadenlose und brutale Serite des komunistischen Regimes sollte aus der Ge-schichte der DDR, aus der Geschgichte der STASI-Justiz und dern Sicherheitrsorgane und Exekutuve am liebsten ausraddiert , ja eingestamppft werden, verschwinden wie die 42000 Strafanzeigen der ehemaligen Strafgefangenen die in der Erfassungs-stelle Salzgitter von der dortigen Staatsanwaltschaft Braunschweig sorgfältig gesammelt wurtden um letzt endlich ins Bundesarchiv zu versinken.

Warum? Weil weder CDU noch die SPD bereit waren 250.000 DM jährlich zur weiter -führung der Erfassungsstelkle locker zu machen. Eigentlich wurde damit der lang-gehegte Wunsch Honeckers erfüllt. Die DDR war paradies an Rechtsstaatlichkeit und war größerer Rechtsstaat als die DDR(?). Dazu hat man noch im Juli 1989 schnell den §91 FOLTER in das StGB der DDR aufgenommen.

Diese Vorgeheweise der gesamtdeutschen Regierung muss in der Zusatzvereinbar-ung zum Einigungsvertrag vom 18.9.1990 dem Werthebach und Schäuble von der STASI-generalität abgepresst worden sein. Kohl und Merkel gingen in feinsten STASI Art vor. Den mit dem Leumund eines STASI-Jägers behafteten „Nadrihistoriker“ Knabe 2002 zum Leiter der Gedenkstätte zu machen war eine verdeckte Opereation der (längst vor der Wende) verbrüderten Geheimdienste und des MfS aus dem Darkraum der Geschichte.

Wieso?!?

Weil ausgerechnet Knabe und seine hörigen Angestellten und Refferenten, die für seine Bücher Material zusammentrugen und besonders verhinderten die Aufar-beitung der Repression, Folter, Miß-handlungen, brachiale Gewaltanwendung und Zersetzung in den Tigerkäfigen der Arrestzellen der Strafvollztugseinrichtungen der Verwaltung Strafvollzug der DDR.

Wie ?!?  

Aufklärung statt Verklärung findet jetzt und hier statt durch ehemaligen Zeitzeugen der Gedenkstätte Bertlin Hohen Schönhausen mit der Frage: Was sieht der Leser auf dem folgenden Bild?

Die „Freistunde“ oder „Aufenthalt im Freien“ war für einen U-Häftling und Strafgefangenen Higlight des Tages; man konnte frische Luft atmen und den Himmel und evtl die Sonne sehen, wenn auch für eine halbe Stunde.

Oder noch besser : Wo befindet sich Kanzlerin Merkel 2009 hier wo sie der Lügner und Betrüger Dr. Hubertus Knabe gerade aufklärt wie in den Tiger-käfigen die Kommunikation zwischen den U-Häftlingen funktioniert haben muß?

Denn ews reichte völlig aus draußen an der Wand des U-Haftkrankenhau-ses eine Textfahne aufzuhängen und die vier Freistundenhöfe die dort vor-handen sind wurden zu „Tigerkäfigen“ so einfach funktionierte der Lug und Betrug und Geschichtsverfälschung Made by Dr. Hubertus Knabe.

Diese Textfahne hängt vor dem Berteich der drei Freistundenhöfe des U-Haftkrankenhauses der STASI in der Gedenkstätte Berlion Hohenschönhausen.

Natürlich wird Angela Merkel durch den Dr. Hubertus Knabe beschissen wenn er ihr erklärt oder vormacht wie die die Konversation ablief.

Spätestens beim Versuch einer Kontaktaufnahme mit dem Nebenmann wäre der U-Häftling nach dem sofortigen Abbruch des Aufenthalts im Freien in einem der Tigerkäfige, die es in Hohenschönhausen auch gegeben hatte, für bis zur drei Wochen gelandet wegen: „Unerlaubter Verbindungsaufnahme“

Bis jetzt ist der gefeuerte und in Unehren entmachtete und entlassene Geschichtsfälscher und Lügner und Betrüger Dr. Hubertus Knabe als Geschichtsverfälscher von MIR enttarnt und überführt der Unterdrückung von stärksten Exponaten als Beweise für Unterdrückung und Leugnung der Repression in StVE der DDR, bis zu ihrem scheinbaren Untergang. Im August 2017 brachten Kanzlerin und Kulturtministerin 8 Mio € unter anderem für Sanierung und Wiederaufbau der 1989 oder 1990 abgerissenen Trennwänden zwischen der 10 Freiustundenhöfen die den vier „Knabes „Tigerkäfugen“ am Krankenhaus identisch waren ?!“? Für wen,WOZU? Will man die STASI-U-Haft wieder reaktivieren?

28.04.1986
SCHMUGGELGeld im Vorderrad
Hunderttausende von Billig-Uhren aus Fernost gelangten auf Schmuggelwegen in die DDR. *
Auf den einträglichen Trick mit den Uhren kam ein jugoslawischer Gastarbeiter, der beim Bau des Hotels „Merkur“ in Leipzig als Eisenflechter arbeitete. Beim Bier nach Feierabend in einer nahe gelegenen HO-Kneipe fragte ihn sein Tischnachbar, ein DDR-Bürger, ob er ihm nicht die schöne Quarzuhr verkaufen wolle, die er am Handgelenk trage – 300 Mark wolle er dafür geben.
Die schöne Quarzuhr war ein billiges Ding aus Singapur, das der Jugoslawe in Wien für knapp 15 Mark erstanden hatte. Weitere Geschäfte folgten.
Beim nächsten Besuch im Westen kaufte der Gastarbeiter gleich ein Dutzend von der Ramschware aus Fernost. Die wurde er in Leipzig reißend los, denn Quarzuhren waren in der DDR der letzte Schrei, und das einzige drüben käufliche Modell der Staatsfirma Ruhla kostete 600 Mark das Stück.
Dank eines Dauervisums, das ihm den DDR-Aufenthalt sowie unbeschränktes Reisen bis zur Fertigstellung des Hotelbaus sicherte, war der Jugoslawe bald dick im Geschäft. Auch viele seiner 130 Landsleute, die an das Nobel-Hotel Hand legten, mischten mit. „Da gab es kaum einen, erzählt der Jugoslawe Adam L., 35, der selbst mehr als 20000 Uhren rüberschaffte, „der nicht bei dem Geschäft mitmachte“.
Statt einiger weniger, im Handgepäck verstauter Uhren schafften die Dealer seit 1978 ganze Wagenladungen in den Arbeiter-und-Bauern-Staat. Nur gelegentlich ging eine Fuhre hoch, so eine Ladung von 3500 Uhren, die an der deutsch-österreichischen Grenze dem Zoll auffiel, weil der Kofferraum des Transport-BMW wegen des hohen Gewichts zu tief auf der Straße lag.
Mit der Menge wurden die Methoden ausgefeilt. Am sichersten war der Diplomatenweg, etwa über den Berliner Grenzübergang Checkpoint Charlie. Untere Chargen der Botschaften in Ost-Berlin – Jugoslawen, Araber, Italiener – waren ganz wild auf die Fuhren.
Waren mit der CD-Nummer wurden an der Grenze nicht kontrolliert, und die Fahrer bekamen eine Mark pro Uhr für den kurzen Weg von der West- zur Osthälfte Berlins. Sogar der Geschäftsträger einer mittelamerikanischen Botschaft transportierte in seinem Chevrolet regelmäßig zwischen 1000 und 1500 Uhren; umgeladen wurde auf dem Hof des Botschaftsgebäudes.
Einen besonderen Schmuggelpfad tüftelte ein in Zürich lebender Jugoslawe aus. Er beschaffte zwei gleich aussehende Ford Granada und stattete sie mit identischen Kennzeichen aus. Die Fahrzeug-Zwillinge starteten dann fast gleichzeitig in West-Berlin: einer mit den Uhren auf der Transitstrecke ins Bundesgebiet, der zweite über eine Abfertigungsstelle zur „DDR-Einreise“, leer.
Von den Grenzern untersucht wurde immer nur jener – harmlose – Wagen. Danach trafen sich die Fahrer auf einem DDR-Rastplatz und wechselten das Auto – der Leerwagen fuhr weiter im Transit nach Westdeutschland, der mit den Uhren wurde nach Leipzig oder Dresden umgeleitet. Rund 100000 Chronometer schafften allein die Autotausch-Schmuggler innerhalb von zwei Monaten ins Land. Der Trick wurde bald von einem Landsmann kopiert, der mit zwei Peugeot 604 bis zu 5000 Uhren pro Fahrt rüberbrachte.
Dort wurden die Uhren, die im Einkauf bald von 15 auf sieben Mark rutschten, meist en gros an Polen verkauft, an bestimmten Straßenecken und für 140 Mark das Stück. Die gaben die begehrte Ware an Kleinhändler weiter, der Endpreis pendelte sich bei 200 Mark ein. In der Kalkulation war dabei noch so viel Luft, daß die Schwarzhändler mühelos mit den Preisen runtergehen konnten, als das Staatsunternehmen Ruhla auch wegen – logisch – Absatzschwierigkeiten seine Produkte auf 300 und schließlich auf 185 Mark ermäßigte.
Der größte Teil der Einnahmen wurde auf dem Diplomatenweg nach West-Berlin gebracht und dort in Westmark umgetauscht. Trotz der ungünstigen Kurse – Ost- zu Westmark im Schnitt wie vier zu eins- blieb immer noch genug übrig.
Nur einmal ging das schief. Einer der Schmuggler hatte 280000 Ostmark im Vorderreifen seines Chevrolet Camaro
versteckt und war damit nach West-Berlin gefahren.
Die Walkbewegungen des Reifens indes zerfetzten das viele Geld; auch mit Klebeband ließen sich nicht mehr als 40000 Mark rekonstruieren – und die derart ramponierten Scheine wollte dann die Wechselstube nicht akzeptieren.
In ihrer Not brachten die Dealer das Geld nach Leipzig zurück und verkauften es auf offener Straße an DDR-Bürger, jeweils 600 Mark gegen 500 Mark in einwandfreien Scheinen. Als immer mehr DDR-Bürger mit dem geflickten Geld in der zuständigen Bank erschienen und neue Scheine begehrten, kam die Polizei. Doch die jugoslawischen Geldwäscher schafften die Abreise.
Einen wahren Boom erlebte das Geschäft 1981. Allein die vier West-Berliner Großhändler, die die Uhren aus Singapur und Hongkong importierten, setzten annähernd eine Million Stück ab. „An manchen Tagen“, sagt einer von ihnen, „konnten wir mit den Lieferungen gar nicht nachkommen, wenn die Jugoslawen uns die Bude einliefen.“
Der schöne Handel scheiterte schließlich an einer eifersüchtigen Ehegattin. Die Frau eines in West-Berlin lebenden Jugoslawen wunderte sich über die häufigen Ostfahrten ihres Mannes. Weil sie eine Freundin in der DDR als Grund vermutete, rief sie die Ost-Berliner Behörden an und bat, ein Auge auf ihren Mann zu haben.
Wenig später wurde sein Wagen bei der Einreise in Drewitz untersucht – im Kofferraum fanden die DDR-Zöllner 1500 Uhren. Der Mann kam zwar noch am gleichen Tag wieder frei; dafür gingen von nun an die Uhrenschmuggler reihenweise hoch.
Adam L. wurde am 19. Mai 1982 verhaftet und wegen illegalen Imports von insgesamt 20830 Uhren (Zollwert: 3,9 Millionen Mark) zu sieben Jahren Haft verurteilt.
Den Kaufmann Karlo Budimir traf es noch härter. Er wurde mit 5000 Uhren in seinem Auto erwischt, dazu mit 55000 Mark West und 115000 Mark Ost. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung in Ost-Berlin stießen die Fahnder auf Abrechnungen über weitere 36000 Uhren – zwölf Jahre Haft.
Seitdem liegt der Handel darnieder. Allenfalls 100000 Uhren, schätzen Marktkenner, gelangen jährlich noch auf dunklen Wegen in die DDR. Besser läuft derzeit noch von Wien aus, das Geschäft mit Ungarn, Rumänien und der CSSR. Aber auch da fallen die Zöllner nicht mehr so leicht wie früher auf umgebaute Tanks oder nicht nur mit Luft gefüllte Reservereifen herein.
Für Adam L. hat sich der Drang zum schnellen Geld nicht ausgezahlt. Er mußte dreieinhalb von seinen sieben Jahren in Rummelsburg absitzen, trat mehrfach in den Hungerstreik und wog
bei seiner Entlassung aus der Haft und aus der DDR noch 50 Kilo.
„Immerhin“, tröstet er sich, „trug sogar die Protokollführerin im Prozeß eine meiner Uhren. Und die Aufseher in Rummelsburg hatten die Dinger natürlich auch.“

Anfang April 1986 machte sich der Leiter der SPIEGEL Vertretung in der DDR auf die Reise nach Villiungen im Schwarzwald mit dem OV „Merlkur ein Interview zu machen. Wir saßen lange zusammen, bis alle seine mitgebrachten Bänder voll waren und viele Bläter vollbekritzelt wurden.

Der SPIEGEL-Mann veröffentlichte den folgenden Artikel, ohne mich vorher anzu-rufen, er schickte mir nicht mal ein Exemplar und wagte sich nicht seine Absonde-rung zu unterschreiben.

Meine Frage opb er inoffizieller Mitarbeiter der STASI war hatte er nicht beantwortet. Aus der Rente heraus war er Journalist des Paptes in Rom.

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Per petitionem zur WAHRHEIT über die Repression und Endzersetzung in der Tigerkäfigen der Arrestzellen im Zuchthäusern und U-Haften der DDR, zum 2.ten


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Sagen was ist Tigerkäfig der DDR Justiz?

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Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hatte die Entlassung von Dr.Knabe an der von Berlin und dem Bund finanzierten Gedenkstätte stets mit-getragen. Grütters begrüße das Ende der gerichtlichen Auseinandersetz-ung.

Wir erwarten nunmehr, dass die Stiftung sich wieder auf ihre wichtige Sacharbeit konzentrieren kann, das SED-Unrecht energisch aufzuarbei-ten“, sagte ein Sprecher der Kulturstaatsministerin.

Merkel und Grütters brachten 9 Mio -WOFÜR genau?

Merkel zu Besuch im Stasi-Gefängnis

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Um Freiheit und Demokratie heute schätzen zu können, dürfe das Unrecht, das viele Menschen in der DDR erfahren hätten, nicht vergessen werden, sagte Merkel (CDU) am Freitag bei einem Besuch der Gedenkstätte im ehemaligen Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen. Der Bund werde sich auch in Zukunft weiter für die Gedenkstätte engagieren.
Sie sei froh, dass in der Gedenkstätte Arbeit gegen Linksradikalismus geleis-tet werde, „denn das sind Erscheinungsformen von heute, die wir nicht neg-ieren können, sondern um deren Bekämpfung wir uns kümmern müssen“, sagte Merkel. Es dürfe nie in Vergessenheit geraten, „dass das, was wir heute als selbstverständlich nehmen, viele, viele Jahre nicht selbstverständlich war“, betonte die Bundeskanzlerin: „Wir können nur eine gute Zukunft gestalten, wenn wir uns der Vergangenheit annehmen.“ Gemeinsam mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), Gedenkstättenleiter Hubertus Knabe und ehemaligen politischen Häftlingen legte die Bundeskanzlerin einen Kranz in der Gedenkstätte nieder und besuchte die aktuelle Ausstellung. Sie freue sich, dass im vergangenen Jahr fast eine halbe Million Besucher in die Gedenkstätte gekommen seien, sagte Merkel und zeigte sich betroffen, dass zum Teil Führungen abgesagt werden mussten. Sie wolle deshalb Möglichkeiten prüfen, den Menschen den schmerzhaften Kontakt mit der Vergangenheit zu ermöglichen, sagte die Bundeskanzlerin im Innenhof der Gedenkstätte.
Grütters sagte, die Bereitstellung von insgesamt mehr als zwölf Millionen Euro durch den Bund für die Sanierung der Gedenkstätte unterstreiche nachdrücklich den Willen der Bundesregierung, die Aufarbeitung der SED-Diktatur konsequent fortzusetzen. Bis Herbst 2019 sollen den Angaben zufolge im derzeitigen Bauabschnitt für knapp neun Millionen Euro unter anderem alle historischen Oberflächen denkmalgerecht saniert werden. Der erste Bauabschnitt wurde bereits 2013 abgeschlossen.

Mein Freund und Fotograf Edmund Kaspersky hat den Tigerkäfig aus Rummelsburg verewigt als Zeugen der Repression im Strafvollzug und UI-Haftanstalten der DDR.

Made in DDR

Tigerkäfige in den Arrestzellen der StVE der DDR sind Erfindung der kranken, menschenfeindlichen Gehirne der STASI-Justiz und deren Exekutive. Im Dritten Reich hatte es keine Tigerkäfige in den Einzelunterbringungen oder Arrestzellen gegeben.

Ansicht eines Tigerkäfigs aus der Sicht des Schließer – Schergen der Generäle Mertens und Winderlich.

Inm diesem Vorraum, vor der linken Tür des Tigerkäfigs wurden die Gefangenen ihrer Menschenwürde entledigt, auf das Niveau eines Tiueres, eines einfachen Gegenstandes herabgestuft nicht nur für ( 3 x 7 Tage mit Decke ). Ihre Würde werden Sie niemals wieder zurückbekommen – die Würde und Selbstwertgefühl wurde  darin zersetzt!
Ansicht des Gegangenen,  zur sozialistischen Persönlichkeit Umzuformenden 23,5 Stunden des Tages.
Gesendet: Sonntag, 09. Dezember 2018 um 12:14 UhrVon: Lauksde@gmx.netAn: vorzimmer.pet3@bundestag.deBetreff: Fw: Herrn Arnd persönlich-unverzüglich: Hausverbot für Folteropfer 19.10.2016 und Einbau des vTigerkäfigs aus dem Keller d.HSH/ Peggy Baehr
Betreff Pet 3-19-04-22-003330 und  BKM an Sie vom 11.Mai 2018
Sehr geehrte Frau Bähr !
Ich weise Sie auf die Stellungnahme der Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen, bzw. des inzwischen zu Recht gefeuerten Dr.Hubertus Knabe an den Staatssekreter Tim Renner und erbitte hiermit um die Kopie der Stellungnahme die in Ihrenm Schreiben an den Petitionsausschuss sich niederschlug?
Die Herausgabe und Einbau der Gittervorwand in die Absonderungszelle der ehem StVE Cottbus war nicht Begehr meiner Petition gewesen ? Somit hat diese Ihnen vom BKM präsentierte Stellungnahme nach  für mich anonymen Informationen  jeine  Bedeutung und weil sie das Anligen aus der Petition  3-18-04-22-031355 in keinster Weise berührt .
Ich kann mir nicht vorstellen, dass  DFr. Günter Wienands das Anliegen um das es den Opfern der Repression in den Tigerkäfigen der DDR Stasi Justiz und deren Exekutive in über 80 StVE und UH A geht?
Aus diesem Grunde wiederhole ich Teil der Stellungnahme des Dr. Hubertus Knabe, bzw. des Stiftungsrates in  dem deutlich zu entnehmen ist  dasss:
„Die von Herrn Adam Lauks angeregte Ausstellung ( Einbau* )einer mnetallenen Gitterkonstruktion ( Tigerkäfig*), die als Bestandteil von Arrestzellen im Straf-vollzug der ehemaligen DDR diente und  von den Häftlingen  ebenfall  (?) als „Tigerkäfig“ bezeichnet wurde, ist in der Gedenkstätte BerlinHohenschönhausen im Grundsatz zu besgrüßen.“
Durch eine Präsentation dieses Repressionsinstrumentes könnte ein wesentlicher Aspekt des Justizwesen der SED-Siktatur der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Damit würde auch ein wichtiger  Beitrag zur Aufklärung über die unmenschlichen Bedingungen des Strafvollzuges der im SED-Regime und zur Aufarbeitung der Geschichte der ehemaligen DDR geleistet.“
Dieses Schreiben  an den Staatssekretär Timm Renner ist vom 28.September 2016. Für den damaligen Leiter und Geschichtsverfälscher der Repression Dr. Hubertus Knabe war  Hindernis für den Einbau dass er keinen Tigerkäfig in seiner Gedenkstätte besaß den er hätte einbauen können.
Sowohl Petitionsausschuss als auch BKM wurden über die Entdeckung zwei stummen Zeitzeugen in der Sammlung der Gedenkstätte am 14.10.2016 durch meine Wenigkeit sehr wohl informiert, wodurch nach gesunder Logik dem Einbau nichts mehr im Wege hätte stehen dürfte? Da mir der anberaumte  Fotote3rmin am 19.10.2016 verwährt wurde und durch Knabes Leibwächter durch Hausverbot belohnt wurde konnte
ich dem mitgelieferten Bild der Gittervorwand aus Cottbus nicht entnehmen ob es sich um einen dortigen Tigerkäfig handelt oder  um Gittervorwand einer Absonderungs-zelle, was sich dann am 21.8.2018 bei der Präsentation herausgestellt hatte.
Um Verlauf ist meine E-Mail an den kommisarischen Leiter Herrn Arndt worin mein Begehr aus den unbearbeiteten Petition in der vorigen Legislatur Niederschlag findet mit weiteren Forderungen deren Erfüllung endlich nach 28 Jahren Beginn der Aufarbeitung der Repression der STASI in hunderten von Tigerkäfigen frepublikweit werden könnte.
Warum sich Genossen Lederer, Wöhlert und Ronneburg ( allesamt DIE LINKE )  auch nach dem Rausfurf von Knabe so wehement dagegen sträuben den Tigerkäfig aus dem Keller zu hohlen und ihn einzubauen, kann es am Geld nicht liegen. Ergo geht es um politische Entscheidung die im Falle der Geschichte der Repression der DDR nicht in alleiniger Zuständigkeit des Abgeornetenhauses liegen darf.
Es handelt sich um Deutsches Kultur oder Geschichtsgut, und so wie  die geraubten Kunstwerke de facto der Ministerin für Kultur gehören, so gehört auch dieses Geschichts-exponat auch der Ministerin für Kultur und Medien.
Jedenfalls, sollte dieser Zeuge der unvorstellbaren Repression zwecks UMFORMUNG von Menschen/Gefangenen bei Wegnahme und zerstörung deren Würde  weiterhin nicht eingebaut und der Deutschen und Weltöffentlichkeit nicht nach 28 Jahren presentiert werden  werden Sie, BKM, Senator und sein Staatssekretär, Ministerin Grütters und selbst die Kanzlerin Merkel der Geschichtsverfälschung der Repression, die es so weder unter Stalin noch unter Hitler im Deutschen- DDR Strafvollzug gegeben hatte.
Ich schreibe das im Namen von Tausenden von DDR Strafgefangenen die darin im Rahmen dieser sog. Disziplinarmaßnahme ihrer Würde beraubt wurden.
Fakt ist auch das bis jetzt unter Tausenden Forscxhungsprojekten aller aufarbeitenden Stiftugen kein einziger Projekt gibt worin die REPRESSION der STASI- Justiz und deren Exekutive im Strafvollzug der DDR wissenschaftlich aufgeklärt wurde.
Eine Antwort auf das Schreiben  vom 4.Dezember 2018 wir in nächsten vier Wochen folgen.
ENTLARVUNG UND AUFKLÄRUNG statt staatlicher Verkohlung,Vergauckelungm, Vermer-kelung und Verdummung des Deutschen Volkes. Ist das zu viel verlangt!?
Hunderte von Millionen, ja Milliarden hat BKM für die Aufklärung seit 2006 ausgegeben, weitere 350 Mio € hat Roland Jahn für die Digitalisierung schon veranschlagt. Wetten dass die Kanzlerin ihm auch DAS genehmigt um zu verschleiern das von 110 lfd KM led-iglich oder höchstens 10-15% bis jetzt überhaupt angefasst geschweige den aufgearbeitet wurden?
Trotzdem
mit freundlichen Grüßen
und
angemessener Hochachtung
Adam Lauks
Gesendet: Sonntag, 09. Dezember 2018 um 12:14 UhrVon: Lauksde@gmx.netAn: vorzimmer.pet3@bundestag.deBetreff: Fw: Herrn Arnd persönlich-unverzüglich: Hausverbot für Folteropfer 19.10.2016 und Einbau des vTigerkäfigs aus dem Keller d.HSH/ Peggy Baehr
Betreff Pet 3-19-04-22-003330 und  BKM an Sie vom 11.Mai 2018
Sehr geehrte Frau Bähr !
Ich weise Sie auf die Stellungnahme der Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen, bzw. des inzwischen zu Recht gefeuerten Dr.Hubertus Knabe an den Staatssekreter Tim Renner und erbitte hiermit um die Kopie der Stellungnahme die in Ihrenm Schreiben an den Petitionsausschuss sich niederschlug?
Die Herausgabe und Einbau der Gittervorwand in die Absonderungszelle der ehem StVE Cottbus war nicht Begehr meiner Petition gewesen ? Somit hat diese Ihnen vom BKM präsentierte Stellungnahme nach  für mich anonymen Informationen  jeine  Bedeutung und weil sie das Anligen aus der Petition  3-18-04-22-031355 in keinster Weise berührt .
Ich kann mir nicht vorstellen, dass  Dr. Günter Wienands das Anliegen um das es den Opfern der Repression in den Tigerkäfigen der DDR Stasi Justiz und deren Exekutive in über 80 StVE und UH A geht?
Aus diesem Grunde wiederhole ich Teil der Stellungnahme des Dr. Hubertus Knabe, bzw. des Stiftungsrates in  dem deutlich zu entnehmen ist  dasss:
Die von Herrn Adam Lauks angeregte Ausstellung ( Einbau* )einer metallenen Gitterkonstruktion( Tigerkäfig*), die als Bestandteil von Arrestzellen im Strafvollzug der ehemaligen DDR diente und  von den Häftlingen  ebenfalls  (?) als „Tigerkäfig“ bezeichnet wurde, ist in der Gedenkstätte Berlin–Hohenschönhausen im Grundsatz zu besgrüßen.“
Durch eine Präsentation dieses Repressionsinstrumentes könnte ein wesentlicher Aspekt des Justiz-wesen der SED-Siktatur der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Damit würde auch ein wich-tiger  Beitrag zur Aufklärung über die unmenschlichen Bedingungen des Strafvollzuges der im SED-Regime und zur Aufarbeitung der Geschichte der ehemaligen DDR geleistet.“
Dieses Schreiben  an den Staatssekretär Timm Renner ist vom 28.September 2016. Für den damaligen Leiter und Geschichtsverfälscher der Repression Dr. Hubertus Knabe war  Hindernis für den Einbau, dass er keinen Tigerkäfig in seiner Gedenkstätte besaß den er hätte einbauen können.
Sowohl Petitionsausschuss als auch BKM wurden über die Entdeckung zwei stummen Zeitzeugen in der Sammlung der Gedenkstätte am 14.10.2016 durch meine Wenigkeit sehr wohl informiert, wodurch nach gesunder Logik dem Ein-bau nichts mehr im Wege hätte stehen dürfen? Da mir der anberaumte  Fototermin am 19.10.2016 verwährt wurde und durch Knabes Leibwächter durch Hausverbot belohnt wurde konnte ich dem mitgelieferten Bild der Gittervorwand aus Cottbus nicht entnehmen ob es sich um einen dortigen Tigerkäfig handelt oder  um Gittervorwand einer Absonderungszelle, was sich dann am 21.8.2018 bei der Präsentation  in Cottbus herausgestellt hatte.
Im Verlauf ist meine E-Mail an den kommisarischen Leiter Herrn Arndt, worin mein Begehr aus den unbearbeiteten Petition in der vorigen Legislatur Niederschlag findet, mit weiteren Forderungen, deren Erfüllung endlich nach 28 Jahren Beginn der Aufarbeitung der Repression der STASI in hunderten von Tigerkäfigen frepublik-weit werden könnte.
Warum sich Genossen Lederer, Wöhlert und Ronneburg ( allesamt DIE LINKE )  auch nach dem Rausfurf von Knabe sich so wehement dagegen sträuben den Tigerkäfig aus dem Keller zu hohlen und ihn einzubauen, kann es am Geld nicht liegen. Ergo, geht es um politische Entscheidung die im Falle der Geschichte der Repression der DDR nicht in allei-niger Zuständigkeit des Abgeornetenhauses liegen darf.
Es handelt sich um Deutsches Kultur oder Geschichtsgut, und so wie  die geraubten Kunstwerke de facto der Ministerin für Kultur gehören, so gehört auch dieses Geschichtsexponat ( Tigerkäfig ) auch der Ministerin für Kultur und Medien.
Jedenfalls, sollte dieser Zeuge der unvorstellbaren Repression zwecks UMFORMUNG von Menschen/Gefangenen bei Wegnahme und Zerstörung deren Würde  weiterhin nicht eingebaut und der Deutschen und Weltöffentlichkeit nicht nach 28 Jahren presentiert werden,  werden Sie, BKM, Senator und sein Staatssekretär, Ministerin Grütters und selbst die Kanzlerin Merkel der Geschichtsverfälschung der Repression, die es so weder unter Stalin noch unter Hitler im Deutschen- DDR Strafvollzug gegeben hatte bezichtigt und überführt.
Ich schreibe das im Namen von Tausenden von DDR Strafgefangenen die darin im Rahmen dieser sog. Disziplinarmaß-nahme ihrer Würde beraubt wurden.
Fakt ist auch das bis jetzt unter Tausenden Forscxhungsprojekten aller aufarbeitenden Stiftugen kein einziger Projekt gibt worin die REPRESSION der STASI- Justiz und deren Exekutive im Strafvollzug der DDR wissenschaft-lich aufgeklärt wurde.
Eine Antwort auf das Schreiben  vom 4.Dezember 2018 wird in nächsten vier Wochen folgen.
ENTLARVUNG UND AUFKLÄRUNG statt staatlicher Verkohlung,Vergauckelungm, Vermerkelung und Verdummung des Deutschen Volkes. Ist das zu viel verlangt!?
Hunderte von Millionen, ja Milliarden hat BKM für die Aufklärung seit 2006 ausgegeben, weitere 350 Mio € hat Roland Jahn für die Digitalisierung schon veranschlagt. Wetten dass die Kanzlerin ihm auch DAS genehmigt um zu verschleiern das von 110 lfd KM STASI-Akten  lediglich oder höchstens 10-15% bis jetzt überhaupt angefasst geschweige den aufgear-beitet wurden?
Trotzdem
mit freundlichen Grüßen
und
angemessener Hochachtung
Adam Lauks
Vorgeschichte zu dieser Petition:
Veröffentlicht unter AKTUELL, Allein gegen die STASI/MfS der DDR, Aufarbeitung, Aufarbeitung "der Aufarbeitung", Aufarbeitung der Gauckschen Aufarbeitung, Aufarbeitung der STASI - Verbrechen, Aufarbeitung der Verbrechen der IM Ärzte durch die Bundesärztekammer, Gauck´s und BStU Aufarbeitung -25 Jahre Vergauckelung und Lüge, Gegen das Vergessen, Richtlinie 1/76 der Minister Erich Mielke | Kommentar hinterlassen

Maßnahmeplan zur Liquidierung/Mord HA 1 des MfS. Die Vollstrecker von Todesurteilen aus Ostberlin leben heute unter uns als ehrbare unbescholtene Bürger wie die Mörder an der Grenze und an der Berliner Mauer, fast alle sind unbestraft geblieben und wohl berentet.


co-sp-2018-052-0001-ipad.f4e193a-1-1

Liquidierung“ so: „psychische Vernichtung“ von Personen, „erreichbar durch Erschießen, Erstechen, Verbrennen, Zerbrechen, Strangulieren, Erschlagen, Vergiften und Ersticken“.

Hauptabteilung 1 – Abteilung Aufklärung B war MAD ( Militärischer Abschirmdienst der Nationalen Volksarmee

Rudi Thurow lehrte das MfS das Fürchten

http://Bericht über Flucht durch den Tunnel

FOKUS 17.3.1997:

Ein penibler Mordplan der DDR-Staatssicherheit gegen einen Deserteur der Armee belegt erstmals die Existenz staatlicher Killerkommandos

Neugierige Mieter spähen durch die Gardine. „Was suchen Sie denn hier?“ ruft einer zor-nig vom Balkon. Rudi Thurow, 59, steht mit zusammengekniffenen Lippen vor dem grauen Haus an der Riemeisterstraße 150 in Berlin-Zehlendorf. Er schweigt, starrt in den Vorgarten mit dem kargen Buschwerk. „Hier also“, sagt der Mechaniker bitter, „wollten die mich kaltmachen.

Er drückt die Zweige beiseite, am Boden sprießt das erste Grün. „Kaltmachen“, lacht er plötzlich schrill auf,  „einfach so.“ Der Mann ist sichtlich erschüttert. Thurow besucht in aller Stille die Stätte, wo er von Staats wegen liquidiert werden sollte. Eine brisante Akte aus dem Stasi-Nachlaß, die FOCUS vorliegt, hat ihn zwei Nächte kaum schlafen lassen. Auf sieben Schreibmaschinenseiten konnte er in der vergangenen Woche die Chronik seiner penibel geplanten Hinrich-tung nachlesen. Das Opfer: Rudi Thurow, Deserteur der Nationalen Volksarmee (NVA) der Deutschen Demokratischen Republik. Die Henker: drei Nahkampf-Experten aus Ostberlin, ausgebildet im lautlosen Töten. Die Tatwaffe: ein 1000 Gramm schwerer Hammer. Die Auftraggeber im Hintergrund: Karl Kleinjung und Helmut Nilius, beide Offiziere des Ministeriums für Staatssicherheit.

Der Deserteur Thurow und ehemaliger Unteroffoizier der HVA, Kdo bGrenze- wurde in der Vergangenheit, Seit vMai dieses Jahres ( 1963), seitens der GM-Gruppe „Bodo Kraiuse“ betreffs seines Aufenthaltes imn Westberlin intensiv aufgeklärt und Beobachtet mit dem Ziel, selbigewn habhaft vzu werden und durch Schleusung in das Gebit der DDR zu überführen.

Das Dossier aus dem Stasi-Archiv, das auch die Berliner Staatsanwaltschaft schockierte, bringt zum erstenmal in diesem Textumfang den klaren Dokumentenbeweis:

Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) heckte minutiös die Ermordung eines angeblich gefährlichen Staatsfeindes aus.
Und:

Die Akte Thurow belegt eindeutig die – bislang hartnäckig geleugnete – Existenz von Ostberliner Killerkommandos.

Der frühere DDR-Spionagechef Markus Wolf, derzeit in Düsseldorf wegen Entführung angeklagt, muß womöglich dazulernen. Im Kalten Krieg, so bislang Wolfs Märchen in Kurzform, schubsten, zupften und balgten sich die Trenchcoat-Agenten hier und da. An Mord und Totschlag im Westen, so der Stasi-Wolf stets entrüstet vor den Fernseh-kameras, habe der DDR-Geheimdienst natürlich niemals gedacht.

( Wolf und Mielke und später Generaloberst Werner Großmann waren beim MfS für die Autorisierung von Mordbefehlen- Mordaufträgen zuständig. Beim MAD war es der Generalleutnant Kleinkind. )*

Berlin-Mitte, Montag vergangener Woche. Helmut Nilius, 66, bis zur Wende Stasi-Oberst, fleht um staatlichen Beistand. „Hilfe“, brüllt er vor einem Plattenbau auf der Fischerinsel. „Hilfe, Polizei!“ Die Recherche im Fall Thurow bringt ihn in Rage. Wütend zischt er: „Der Thurow, das war doch ein richtiger Verbrecher!“ Karl Kleinjung, 85, hochdekorierter Generalleutnant der Stasi, faßt sich an der Gartentür seines Hauses in Berlin-Karlshorst soldatisch kurz: „Lassen Sie mich in Ruhe. Gehen Sie!“

Das belastende MfS-Dossier, das die Stasi zur Wendezeit offenbar bei der gezielten Aktenvernichtung übersah, hat den beiden DDR-Geheimdienstlern die Sprache verschlagen. Kein Wunder: Nilius und der gelernte Friseur Kleinjung, einst Spanienkämpfer und im Zweiten Weltkrieg Partisan auf seiten der Roten Armee, sind offenbar die beiden hauptverant-wortlichen Drahtzieher für den Mordplan gegen Rudi Thurow.

Rückblende. NVA-Unteroffizier Thurow, im Frühjahr 1962 als Zugführer des „Volksarmeekommandos Grenze“ an der Berliner Mauer eingesetzt, ist entsetzt über die Schikanierung einiger Kameraden. In seiner Gegenwart wird ein Freund, der über das DDR-Politbüro gewitzelt hatte, von Offizieren brutal zusammengeschlagen. Als ihn Bekannte abends in der Kneipe nach einem Schlupfloch im Eisernen Vorhang fragen, beschließt Thurow: Ich mache auch rüber.

Die Republikflucht in die Westberliner Exklave Steinstücken wird entdeckt, geht um ein Haar schief. Da feuert Thurow 50 Schuß in den Berliner Himmel – die DDR-Grenzer ziehen die Köpfe ein. Wenig später stellen sie fest, daß der flüchtige Genosse geheime Chiffrierunterlagen der NVA gestohlen hat.

Die Staatssicherheit nimmt Thurow gleich ins Visier. Der junge Mann, glücklich über seinen neuen Job in der Westber-liner Montagefirma Dexion am Kurfürstendamm 220, wird von einem Arbeitskollegen ausspioniert. Recht schnell erfährt der Spitzel, daß der abtrünnige NVA-Unteroffizier Tunnel in den Osten der Stadt buddelt und insgesamt 50 DDR-Bürgern die Flucht ermöglicht. Erbost notiert das MfS Thurows „Teilnahme an Hetzveranstaltungen“, seine „provokatorische Tätigkeit im Grenzabschnitt der Kompanie Drewitz“ sowie „seine Mitwirkung bei der Herausgabe von Hetzbroschüren“.

Die Stasi denkt an Rache. „Geleitet von dem Gedanken“, so stehts in der Akte, „daß der Deserteur Thurow für seine verbrecherische Tätigkeit einer gerechten Strafe zugeführt werden muß“, fallen in der für die Armee und die Grenztruppen zuständigen MfS-Abteilung I die Würfel.

„Geleitet von dem Gedanken,daß der Deserteur Thurow für seine verbrecherische Tätigkeit einer gerechten Strafe zugeführt werden muß….“

Am 25. November 1963 bestätigt der Abteilungsleiter Karl Kleinjung mit seiner Unterschrift den „Plan der operativen Maßnahmen zur Liquidierung des Thu-row, Rudi, geboren am 16. August 1937 in Leipzig“. Damit steht der seinerzeit 26jährige auf der Todesliste.

Der damalige Hauptmann und Referatsleiter Helmut Nilius übernimmt dem Mordplan zufolge die „Einweisung“ der drei „Geheimen Mitarbeiter“ (GM) mit den Decknamen Kurt Luft, Bodo Krause und Maxim Dams. Das Killer-Briefing soll ausdrücklich „ohne schriftlichen Auftrag erfolgen“, pro-tokolliert ein Leutnant Gerth. Kleinjung und Genossen wollen keine Spuren hinterlassen.

Nilius ist von seiner Einsatzgruppe überzeugt. Im besten Tschekisten-Deutsch heißt es in dem Dossier: „Die zur Liquidierung des Objekts beauftragten GM sind äußerst zuverlässig und besitzen die politischen sowie fachlichen Voraussetzungen, um den ihnen übertragenen Auftrag auszuführen.“

Heute, hellauf empört über die FOCUS-Recherchen, spielt Nilius den Kasper: die Ermordung, so beteuert er, sei doch nur ein intellektuelles Szenario gewesen.

Ein früherer Offizier der Kleinjung-Truppe, der aus Angst vor Repressalien anonym bleiben möchte, widerspricht dieser Aussage. „Der Plan war heiß“, sagt er. „Dies war kein Planspiel. Es gab grundsätzlich nie Planspiele mit real existierenden Zielpersonen.“

Rudi Thurow steht Anfang 1963 auf dünnem Eis. Der US-Geheimdienst, informiert über seine Fluchthelfer-Aktivitäten, warnt den jungen Mann vor Ostberlins langem Arm in die Mauerstadt. Fortan geht Thurow nicht mehr ohne seine durchgeladene Waffe aus dem Haus.

Nachts, auf dunklen Wegen, hat er den Finger am Abzug. Er stählt seinen Körper, trainiert Karate. In der Kneipe hat er Angst, daß ihm jemand K.o.-Tropfen ins Bier träufelt. Eines Abends, als ihn ein Freund mit dem Auto nach Zehlendorf bringt, scherzt der Kumpel: „Jetzt gehts in die Zone.“ Thurow hält ihm sofort die Pistole an den Kopf. „Ich war“, sagt er heute, „ein absolutes Nervenbündel.“

Der NVA-Deserteur weiß nicht, daß er zu dieser Zeit schon unter dichter Observation steht. In der Stasi-Akte, Seite 3, ist protokolliert: „Es konnte bisher festgestellt werden, daß das Objekt sehr gerne das Kino Onkel Tom aufsucht, wobei dieser zum Beispiel am Sonnabend, den 16. November, gleich zwei Vorführungen aufsuchte und gegen 1.30 Uhr mit seinem Pkw in die Unterkunft zurückkehrte.“

Der Tatort ist längst ausgespäht und vermessen. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Haus Riemeisterstraße 150 muß Thurow laut MfS-Protokoll durch „ein 45 Meter langes park-ähnliches Gelände“ gehen. „Der zu beschreitende Weg ist ca. 2,5 bis drei Meter breit und mit dichtem Buschwerk umgeben.“

Wörtlich heißt es weiter: „Auf dem angeführten Weg bestehen verhältnismäßig günstige Bedingungen zur Liquidierung des Objekts, wobei jedoch beachtet werden muß, daß dieser Weg von der hier vorhandenen Straßenbeleuchtung sehr stark erhellt wird. Zum Vorteil spricht jedoch, daß sich zu beiden Seiten am Buschwerk des Weges Schatten ergeben, die zur Überwältigung des Objektes günstig ausgenutzt werden können.“

Daß mit dem DDR-Regime nie zu spaßen war, weiß Rudi Thurow seit seiner Flucht. In allen Details kennt er den Fall des ehemaligen DDR-Häftlings Michael Gartenschläger, der in den 70er Jahren an der innerdeutschen Grenze die mörderischen Selbstschußanlagen vom Typ „SM 70“ abbaute und einer entsetzten Öffentlichkeit präsentierte. Ostberlin stand weltweit am Pranger. Am 1. Mai 1976 erschoß eine Sondereinheit der Staatssicherheit Gartenschläger bei dem Versuch, einen weiteren Todesapparat abzumontieren.

Die Berliner Staatsanwaltschaft glaubt jetzt durch Akten eindeutig belegen zu können, wer den Befehl zur Liquidierung unterzeichnete: Es ist Generalleutnant Karl Kleinjung – der Mann, der auch Rudi Thurow hinrichten lassen wollte.

Kleinjung und sein Hauptmann Helmut Nilius müssen sich im November 1963 wie die Herren über Leben und Tod gefühlt haben. Voller Haß auf den Deserteur Thurow, senken sie den Daumen über die ausgespähte Zielperson.

Die drei ausgewählten Auftragskiller sind gut vorbereitet. Sie haben das Terrain erkundet und heimlich aufgenommene Observationsfotos von Rudi Thurow studiert. Bei einem Treffen mit ihrem Kommandoführer Nilius, so vermerkt der es selbst in der Akte, beschweren sich die Mordgesellen darüber, daß man sich im Vorfeld so große Mühe mit Thurow mache. Man solle „den Verbrecher einfach liquidieren“, ohne Pardon.

Dies war ein Plan für einen Mord im Staatsauftrag. Dieser Plan dokumentiert darüber hinaus eine Menschenverachtung in höchstem Maße. Und man sieht, daß das Recht überhaupt keine Rolle spielte, wenn die DDR-Staatssicherheit ihre Ziele durchsetzen wollte.

Nilius, nach Angaben früherer Kollegen ein Hardliner im MfS, muß seine Truppe bremsen. Doch am Tag X, so ist es in dem Dossier ab Seite 5 nachzulesen, soll der Arbeiter- und Bauernstaat mit aller Härte und Entschlossenheit gegen den Verräter Thurow zuschlagen.

Für die „Überwältigung und Liquidierung des Objektes“ empfehlen Kleinjung und Nilius zunächst einmal Täuschen und Tricksen. Der „Geheime Mitarbeiter“ (GM) Bodo Krause soll Thurow auf dem Weg zum Hauseingang an der Riemeisterstraße 150 entgegengehen. Dadurch, so der raffinierte Plan, kann die Zielperson abgelenkt oder notfalls bei einem Fluchtversuch festgehalten werden.

Zu diesem Zeitpunkt hockt der ausgebildete Einzelkämpfer Kurt Luft im Gebüsch, ein paar Meter vom Hauseingang entfernt. Ganz nüchtern beschreibt das Dossier den grausamen Abschluß der Aktion:

„In dem Augenblick, wo Th. die angeführte Parkanlagen in Höhe des sich dort befindlichen GM Kurt Luft passiert, wird dieser ihn von hinten lautlos überwältigen und liquidieren. Hierbei wird vom GM Kurt Luft ein 1000 gr. Hammer benutzt.“

Die Killer sind genau instruiert. Nachdem sie ihrem Opfer die Schädeldecke eingeschlagen haben, sollen sie die Spuren verwischen. Auch da gibts wieder eine genaue Anleitung. Auszug aus der Akte: „Die GM transportieren den liquidierten Th. ins Gebüsch und nehmen dort an Th. solche Handlungen wahr, die auf einen Raubmord schließen lassen.“

Nach „erfolgreicher Aktionsdurchführung“, so heißt es zum schrecklichen Schluß, „begeben sich die GMs auf dem schnellsten Weg unter Benutzung der U-Bahn/S-Bahn in das demokratische Berlin zurück“.

Rudi Thurow, in der vergangenen Woche von FOCUS erstmals mit dem kompletten Mordplan konfrontiert, hat keine Rachegedanken. „Aber so ganz ungeschoren“, sagt er, „sollen Kleinjung und seine Leute auch nicht davonkommen.“

Bis heute ist nicht klar, warum Thurow letztlich verschont blieb. Angeblich soll sich das Killerteam kurz vor Vollstreckung des Todesurteils zerstritten haben. Einer anderen Version zufolge befürchtete die Stasi, daß die Berliner Kripo bei einer Ermordung Thurows durch Ermittlungen auf wichtige Stasi-Quellen in der Fluchthelfer-Szene stoßen könnte.

Der Berliner Generalstaatsanwalt Christoph Schaefgen mußte das Ermittlungsverfahren gegen Kleinjung, Nilius und Konsorten kürzlich einstellen. „Der Mord ist nun mal nicht ausgeführt worden.“ Schaefgen, der seit Jahren DDR-Unrecht strafrechtlich verfolgt, drückt sich jedoch nicht vor einer moralischen Bewertung: „Dies war ein Plan für einen Mord im Staatsauftrag. Dieser Plan dokumentiert darüber hinaus eine Menschenverachtung in höchstem Maße. Und man sieht, daß das Recht überhaupt keine Rolle spielte, wenn die DDR-Staatssicherheit ihre Ziele durchsetzen wollte.“

Karl Kleinjung kennt keine Reue. Am Montag vergangener Woche stand der Mann, dem laut Arzt keine Vernehmung zuzumuten ist, im Garten seines Hauses an der Waldowallee in Karlshorst und harkte das Laub zusammen. Später kletterte Kleinjung auf eine Leiter und putzte ausgiebig die Fensterscheiben. Für die Besucher sollte alles hübsch sauber sein.

Am vergangenen Dienstag feierte Kleinjung seinen 85. Geburtstag. Mehrere Genossen, darunter auch Helmut Nilius, waren willkommen – FOCUS nicht. „Wenn wir fotografiert werden“, drohten die alten Kommunisten, „gibt es eine Anzeige.“

Kleinjung und Co., so scheints, haben endlich Vertrauen in den neuen Rechtsstaat.

DAS OPFER

Erschüttert steht Rudi Thurow vor dem Haus in Berlin-Zehlendorf, wo ihn ein dreiköpfiges StasiKommando ermorden sollte

Unteroffizier Thurow half rund 50 Menschen bei der Flucht in den Westen

DIE CHRONIK EINES GEPLANTEN MORDS

Der Beweis: Auf insgesamt sieben Seiten beschreibt das Stasi-Dokument minutiös, wie der Deserteur und Fluchthelfer Rudi Thurow liquidiert werden sollte

DRAHTZIEHER DES MORDKOMPLOTTS

Kein Kommentar: Stasi-General Karl Kleinjung vor seinem Haus in Berlin. Über den Mordplan schweigt er

Stolze Stasi-Garde: Generalleutnant Karl Kleinjung (roter Kreis) und rangrohe Genossen auf einem Empfang des DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker

„ERSCHIESSEN, ERSTECHEN UND ERSCHLAGEN“

Dieter Voigt, 60, Soziologieprofessor an der Ruhr-Universität in Bochum, wünscht ein klares Wort aus Bonn. In einem Schreiben an Bundeskanzler Kohl, abgeschickt vor vier Wochen, appelliert Voigt an den Regierungschef, das Ex-Ministerium für Staatssicherheit (MfS) zur kriminellen Organisation zu erklären.

Voigt liefert die Vorlage. In einem Forschungsprojekt untersuchte er nach der Wende 174 Doktorarbeiten, verfaßt an der Juristischen Hochschule des MfS in Potsdam. Zahlreiche Dissertationen, so das Fazit, waren präzise Anleitungen für miese Unterdrückertaktik – Entführung und Erpressung inklusive.

Bei seinen Recherchen in Stasi-Archiven fand der Professor auch die streng geheimen „Einsatzgrundsätze“ der „Arbeitsgruppe Minister/Sicherheit“. Neben Sabotageaktionen im Westen zählte die „Liquidierung von Verrätern“ zum Repertoire der Truppe. Ein MfS-Papier aus dem Jahr 1973 definiert „Liquidierung“ so: „psychische Vernichtung“ von Personen, „erreichbar durch Erschießen, Erstechen, Verbrennen, Zerbrechen, Strangulieren, Erschlagen, Vergiften und Ersticken“.

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