Nie wieder darf vom Deutschem Boden ein Krieg ausgehen und NIE WIEDER darf ein Deutscher Soldat die Grenze von Bundesrepublik überschreiten um im Auslad Krieg zu führen

 

Valentin Darienko:

Am 23 August 1939 wurde der deutsch-deutsche Vertrag über Nicht-Aggression unterzeichnet. Die Unterzeichnung dieses Dokuments ist ein großer Sieg der sowjetischen Diplomatie, denn der Vertrag erlaubt, den Krieg für 2 zu verzögern, indem wir unserem Land eine dringend benötigte Ruhe geben. Der offizielle Titel des Dokuments „Sowjetische-deutsche Vertrag von Nicht-Aggression“ wird selten verwendet. In modernen, sogar ziemlich pro-sowjetischen Medien wird das Dokument als “ Pakt von Molotow-Ribbentrop “ vorgestellt, nicht selten auch als “ der Pakt von Hitler-Stalin „. Interessante Geschichte des Aussehens dieses Begriffs. Zum ersten Mal erschien der Begriff „Pakt von Moldawien-Ribbentrop“ in der englischen Zeitung. Die Berechnung war einfach – also nicht profitabel für den kollektiven Westen, der Vertrag hätte zu (das und erfolgreich geschehen) sein sollen. Natürlich war es zu diesem Zweck notwendig, so viel wie möglich einen Namen für ihn zu erfinden, der eine negative Wahrnehmung der breiten Massen verursachen kann.

Wir folgten der Einladung des Dr. Richard Buchners und machten uns auf den Weg aus Hellersdorf und Königs Wusterhausen nach Podstam dem Referat über den „Dritten Hitler-Stalin Pakt des Prof.Dr. Karl Schlögel zu horchen, auf unserer Suche nach der Wahrheit und nach dem Stand der Forschung zum Dritten Hitler Stalin Pakt bis vor kurzem oder cimmer noch als Wirtschafts( Rüstungs)abkommen getarnt und verkauft.

Am 23.8.19 Prognose zur Wahlen: Stolpeland: SPD 21% – AfD 20%

Noch Fragen? Vulpes pilum mutat non mores!

Hauptthema war 1939-Über den Zusammenhang von Appeasmentpolitik und Entfesselung des Zweiten Weltkrieges“

 

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Auflösung der BStU – ohne Personalverlegung !- in das Bundesarchiv nach Aufhebung des StUG!!! – Die ganzen „Aufarbeitungsindustriellen“ und die staatlich geförderten Geschichtsverfälscher bangen um ihre fette Einkünfte durch Abzocke durch den Verkauf von Lügen und Urkundenunterdrückung en gross

 

über die REPRESSION in den Strafvollzugseinrichtungen Und Utersuchungsanstalten der STASI-Justiz und deren Exekutive?

Nach dem ersten Generationssprung – 30 Jahre nach der Übernahme der Bundesrep-ublik durch  die verbrüderten Geheimdienste und vereinten Justiz BRD – DDR wäre an der Zeit diesen Mitesser endlich durch die Aufgebung des StUG für immer auszudrücken und die 50% STASI-Akte in das Bundesarchiv zu verlegen, damit die noch lebenden Opfer end-lich alle Akte die STASI über sie angeölegt hatte ungeschwärzt und nicht anonymisiert ein-sehen können und nach Wunsch Kopien davcon fertigen lassen können.

Ende September soll der Bundestag die Abwicklung der Stasi-Unterlagen-Behörde beschließen-

Was ist zu tun?

Die Erlärung der 40 (s. Anlage unten) unterzeichnen und weiterleiten!

Liebe an der Stasi- und DDR-Aufarbeitung Interessierte,

wir wollen Ihnen die Erklärung von über 40 ehemaligen DDR-Bürgerrechtlern, Stasi-Auf-lösern und in der Aufarbeitung Engagierten übermitteln. Sie kritisiert die Pläne des Kult-urausschusses des Deutschen Bundestages, die Stasi-Akten ins Bundesarchiv zu überfüh-ren und die Stasi-Unterlagenbhörde abzuwickeln, bzw. in Teilen an das Bundesarchiv anzugeliedern. Das soll voraussichtlich am 26. oder 27. September vom Bundestag besch-lossen werden.

Unabhängig davon, wie man sich die Langzeitperspektive der Akten vorstellt, weist der Beschluss der Mehrheit aus CDU und SPD im Kulturausschuss, unterstützt von der FDP, so viele Mängel auf, dass er u.E. als Bundestagsvorlage nicht geeignet ist. Wesentliche Punkte, wie die Zukunft der wissenschaftlichen Erforschung der Stasi, die Perspektive der bisherigen 12 Außenstellen des BStU, die Rechtsste-llung der Akten sind vollkommen ungeklärt. Der Antrag soll nach dem Plan der Koaliti-on nach der Sommerpause vom gesamten Bundestag verabschiedet werden. Wir meinen, das Thema sollte noch einmal auf breiterer Basis ( wer ist die breite Basis ? ) dis-kutiert und fachlich abgeklopft werden.

fachlich und entlarvend abgeklopft wurde das schon im Mai 2007!

http://adamlauks.de/wp-content/uploads/adams_pdf/Joachim_Gauck_Stasi_Luegen_Maerchen_Gutachten_2007_VERTRAULICH.pdf

-nach unserem Kenntnisstand ( nach wessen Kenntnisstand? ) ist die Behauptung durch nichts bewiesen, dass die Akten an ihren jetzigen Standorten, zumeist in den ehe-maligen Bezirksstädten der DDR, archivisch nicht fachgerecht aufbewahrt werden können. Im Gegenteil wären die geplante 5-6 neuen Archiven deutlich teurer und würde einen dreistelligen Millionenbetrag an Investitionen erfordern.

-zwar behauptet der Kulturausschuss, dass alle Außenstellen erhalten bleiben sollen. Der Präsident des Bundesarchivs hat aber in einer Anhörung im Juni deutlich gesagt, dass der sich nicht vorstellen kann, in Ostdeutschland Außenstellen ohne Akten zu betreiben, die „nur“ politische Bildung machen. Diese Außenstellen (7 von 12 ) hängen also ebenso in der Luft, wie die 5 Landesaußenstellen mit Akten, für die bisher keine Investionsmitteln eingeplant sind.

( wer soll die durch den freiwilligen Bereitschaftspolizisten Roland Jahn, der sich damit rühmt seine eigene Stasi-Akten selbst gefälscht zu haben, veran-schlagten 350 Millionen € kassieren? )

-damit hängen gerade die Einrichtungen in den Orten in der Luft, wo im Dezember 1989 die Stasibesetzungen begannen und wo die Menschen bisher am meisten die Akten nachfragten. ( die Menschen können alle nach ihren Akten beim Bundesarchiv schriftlich beantragen wie alle Bürger dieses Landes ohne dabei zu wissen dass sie sich -wie bis jetzt – in den Händen der ehemaligemn Diktaturträger  oder verbrüderten Geheimdienstler befinden 5% West und 95%Ost , die 30 Jahre lang nicht entschieden was die Opfer und Betroffenen und „Historiker“ essen durften , aber was sie aus ihrer angelegten Akten wissen durften – DAS HÖRT IM BUNDESARCHIV AUF !)

Wievielen Antragstellern hat die BStU den Rat gegeben im Bund-esarchiv nach weiteren Akten zu ihrer Person nachzufragen ???

B E W E IS:

Schaut was ich dort 2006  im Original vorgelegt bekommen hatte!

Akte des Generalstaatsanwalts der DDR und des Obersten Gerichtes der DDR

Standpunkt-zu-Lauks-POLITISCH-2.pdf
Standpunkt-zu-Lauks-POLITISCH.pdf

*******

-da die Akten rein rechtlich ein Sonderbestand sind, werden sie bis heute juristisch nicht als „normales“Archivgut angesehen. Von daher ist es rechtlich sehr fraglich, ob sie über-haupt in ein „normales“ Endarchiv überführt werden dürfen.

Die Gauck-Birthler Berhörde wurde im obigen Gutachten als verfassungswidrige Mamut-behörde bezeichnet…es darf nicht sein dass ein Archiv eines Unrechtsstaates den es seit 30 Jahren nmivcvht gibt durch den StUG dem Bundesarchivgesetz der Bundesrepublik drübergestülpt wird, es seiu den IHR da unten ALLE wollt BStU Archiv erhalten für den Fall dass die DDR wieder kommt ?!? Sollte nicht zusammenwachsen was zusammenge-hört? Warum dann dieses sich Streuben ? *

-da der Bundesbeauftrage seine bisherige Forschungsabteilung brachial zu einem Archivforschungsbereich umbaut, ( auf wessen Weisung – wer hat die Mittel dafür bereitgestellt oder genbehmigt?!? *) wird die Stasiforschung, die sich sich mit dem Verhältnis von Stasi und Gesellschaft und auch dem Leiden der Opfer beschäftigt,( in welchem von Tausenden von überbezahlten Forschugspro-jeklten ist die Rede von der Repression in Haftanstalten der DDR? – in KEINEM einmzigen!*) faktisch kaputt gemacht.( Was kann die aufarbei-tende Forschung im Bundesarchiv nach der Überführung der Akte dort nicht erhalten ?!? ) Vollkommen unverständlich ist, warum der Kulturausschuss diesen Weg unterstützt. ( BKM will die 30 Jährige Abzocke einfach endlich mit Recht stoppen 3 Mrd€ müssten langen ?*)

Die maßgeblichen Kulturausschussmitglieder meinen, dass ihre Pläne im Sinne der Opfer der DDR-Diktatur sind. Sie berufen sich auf eine Absprache mit der UOKG-Leitung. Unserer Kenntnis ( wessen Kenntniss?*) nach sind allerdings viele (welche?*) Opferverbände und deren Mitglieder über die Pläne zur Abwicklung des BStU nur unzu-reichend informiert oder sogar dagegen.  LOL !

Was ist zu tun?

Wenn Sie also ähnliche Zweifel an den Plänen des Kulturausschusses haben, wie die Unterzeichner der angehängten Erklärung

-unterzeichnen Sie sie per mail

-schicken sie an den Kulturausschuss (kulturausschuss@bundestag.de ) des deutschen Bundestages und setzen uns in CC: bueko_1501_berlin2@web.de

-mailen Sie sie an Interessierte weiter

3.8.2019

Mit freundlichen Grüßen

Martin Böttger

Hildigund Neubert

Christian Booß – wurden Sie aus der BStU gefeuert oder sind Sie durch die Er-langung des Dr. Titels für BStU überqualiffiziert oder bekommen Sie da wo Sie sind mehr Geld Herr Dr. Christian Booß?!?

Dr. Cristian Booß ist der Aktivist der ersten Stunde beim Joachim Gauck gwesen, geschulter Kader für das was sein Lehrer allen die unter ihm katzubuckelten beigebracht hatte:

 

 

Anlage

Stellungnahme von über ehemaligen DDR-Bürgerrechtlern und in der Stasi- Auflösung oder Aufarbeitung Engagierten:

Geschichte schreiben immer die Sieger! 

Geschichte lässt sich nicht abwickeln – Zum Plan der Regierungskoalition, die Stasi-Unterlagenbehörde abzuwickeln  Erklärung von über 40 ehemaligen DDR-Bürgerrechtlern, bei der Stasi-Auflösung und in der Aufarbeitung der DDR-Geschichte Engagierten 

Stand 26.6.2019

Geschichte lässt sich nicht abwickeln – Zum Plan der Regierungskoalition, die Stasi-Unterlagenbehörde abzuwickeln.

Mit der Auflösung der BStU und Verlegung der Reste der STASI Akte in das Bundesarchiv (ohne BStU-Personals ) und Aufhebung des Stasi-Unterla-gengesetzes kann die Aufarbeituzng des MfS erst beginnen und vor allem die Aufarbeitung der „Gauckschen Aufarbeitung 1990-2000“

Stand 26.6.2019

Ausgerechnet im 30. Jahr des Mauerfalls (1. Generationssprung* ) und der Fried-lichen Revolution planen Bundestag und Bundesrat die Abwicklung ( Auflösung*) der Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehe-maligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU). Diese Institution gehört zu den wichtigsten Ergebnissen der Bürgerbewegungen in der DDR in den Jahren 1989/90, der vielen Runden Tische, von Demonstrationen und Besetzungen früherer Staatssicherheits-gebäude. Die Aufgabe der BStU war(ERSTENS: die Zuarbeit zur juristischen Aufarbeitung des DDR-Unrechts  – Vergessen???) und ist die Sicherung der Akten und sonstigen Unterlagen der Staatssicherheit, die Einsicht für die von Stasi-Maßnahmen Betroffenen ( und Opfern ? ) ( wollte Gauck zuerst gar nicht erlauben-VERGESSEN ??? ) in ihre Akten und die Zurverfügungstellung der Stasi-Unterlagen für die historische Aufarbeitung und Forschung.

Die Bundesregierung hingegen verfolgte schon damals den Plan, die Akten ins Bundes-archiv zu geben, um sie so unter Kontrolle zu haben. Ein Hungerstreik, Unterschriften-sammlungen, Petitionen aus den Regionen und eine Resolution der frei gewählten DDR-Volkskammer ( in der 27 Hauptamtliche hohe Offiziere des MfS reingewählt wurden – die Zahl der IM wurde nie erforscht*)  verhin-derten dies jedoch. Der deutsch-deutsche Einigungsvertrag sah schließlich die Sicherung der Akten in der BStU-Sonderbehörde vor.( Dies ist eine Geschichtsverfälsch-ung – zietiert die Stelle wo dieses im Einigungsvertrag steht ?* )

Die Standorte in den ehemaligen Bezirksstädten (Neubrandenburg, Schwerin, Rostock, Halle, Magdeburg, Frankfurt/O, Chemnitz, Dresden, Leipzig, Suhl, Erfurt, Gera), wo couragierte Bürgerinnen und Bürger im Dezember 1989 die Stasi-Bezirksverwaltungen besetzten bzw. zu sichern halfen, sollen jetzt „umstrukturiert“ ( aufgelöst * ) wer-den. Sieben Orten sollen die damals unter hohen Risiken ( welchen genau ? ) erkämpften Akten jetzt entzogen werden. Was mit den Außenstellen insgesamt werden soll, ist vollkommen ungewiss. Obwohl unklar ist, welche Vor- und Nachteile dies mit sich bringt, wollen Bundestag und Bundesrat im Zeitraum Juni bis September dieses Jahres einen BStU-Abwicklungsplan beschließen.

Bislang wurde die Existenz der BStU-Behörde an die Geltungsdauer der Überprüfungen von Personen im öffentlichen Dienst ( FINDEN NICHT MEHR STATT* ) geknüpft, die inzwischen verlängert worden ist. Politischer Hintergrund dafür war, dass diese Überprüf-ungen nicht Aufgabe eines Archives, sondern die einer Behörde zu sein hätten. Es ist offensichtlich widersinnig, dass man einerseits die Möglichkeit für Stasi-Überprüfungen verlängert, zugleich jedoch die BStU abwickeln will. ( warum soll Bundesarchiv die Überprüfungen auf Antrag nicht durchführen können? )

Schutzbehauptung und Propaganda gegen das Bundesarchiv – nenne ich das*  Genossen aus der BStU!!!

Würden die BStU-Akten künftig – wie geplant – im Bundesarchiv archiviert, muss bef-ürchtet werden, dass Überprüfungsauskünfte sowie die Akteneinsicht insgesamt poli-tischen Interessen zu folgen haben( haben die DAS nicht bis jetzt gehabt ?* ). Die Führungsspitze des Bundesarchivs als Letztentscheider besteht gegenüber der Bundesregierung aus weisungsgebundenen Beamten, während der jetzige BStU-Bundesbeauftragte unabhängig ist und nicht der Fachaufsicht und ( Sachauf-sicht auch nicht ) der Rechtsaufsicht eines Ressorts untersteht.

UND so funktionieren NUR die Geheimdienste in Deutschland-   ihr Selbststeller!  L O L!!!

Unklar ist auch das Schicksal historischer Forschung zur Staatssicherheit. Die entsprech-ende BStU-Abteilung wurde inzwischen zu einer „archivwissenschaftlichen Abteilung“ umdeklariert, um die Reste dieser Abteilung für einen Übergang ins Bundesarchiv „pass-fähig“ zu machen. Damit ist unklar, wo die Stasi-Forschung künftig stattfinden wird. Die derzeitige historische universitäre Forschung deckt dies u.a. wegen der Komplexität des Stasi-Unterlagenbestandes und der Nichtexistenz einer Geheimdienstforschung in Deut-schland bisher kaum ab. ( Weitere dreistelligen Millionbeträge DAFÜR gefällig? *)

Die Stasi-Akten haben insgesamt einen hohen Quellenwert, ( das heißt, das die BStU davon ausgeht- behauptet, dass alles was in den Akten steht  wahr ist  IST ES ABER NICHT UND NIEMALS ! ) da sie umfang-reich Auskunft über das Wirken der DDR-Geheimpolizei geben.( warum gibt man die weder dem Gericht noch den Opofern preis??? ) Sie können nicht nur ehemaligen DDR-Bürgern (darunter auch jenen, die nicht direkt verfolgt wurden) helfen, ihre Biogra-phien zu rekonstruieren und so beispielsweise festzustellen, warum ihnen Reisen aus oder in die DDR oder auch Karrierewege versperrt blieben. Diese Unterlagen sollten in einer Sonderbehörde erhalten bleiben und weiter umfassend zugänglich sein. Die Archive in den bisherigen BStU-Außenstellen wiederum sollten archivarisch modernisiert werden.

Der zuständige Kulturausschuss des Bundestages versucht derzeit, den Opfern der DDR-Repression die geplante Abwicklung der BStU-Behörde schmackhaft zu machen, indem man einen „Opferbeauftragten“ installieren will. Es ist in Ordnung, wenn die Opferver-bände einen „Opferbeauftragten“ für sinnvoll halten; diese Ankündigung darf aber nicht zu einem Kuhhandel für die Abwicklung der BStU-Behörde führen.

( Roland Jahn wollte SELBST diese Rolle für sich haben! – der prahlt eiunem Folteropfer gegenüber, seine eigenen Aklte SELBST gefälscht zu haben; während sie noch im Besitz seines Vaters waren oder als Leiter der BStU von Merkel´s Gnaden?!? * )

Aufarbeitung ist auch politische Bildung, eine Ausdünnung ( welche Ausdünnung ?*) wäre angesichts wachsender Politikmüdigkeit nicht nur in Ostdeutschland kontrapro-duktiv. Hinzu kommt, dass die BStU-Behörde inzwischen vor allem im ostmitteleuropä-ischen, aber auch im asiatischen Ausland „Blaupause“ für den Aufbau vergleichbarer oder ähnlicher Institutionen war. Bei einem Rückbau der BStU hätten junge Demokratien es dort künftig ungleich schwerer.( In welchen Ländern genau ? – aufzählen ! )

Anstatt sie zu zerschlagen, rufen wir zur Ertüchtigung ( geht das auch Deutsch?, vers-tändlicher ? – heißt das noch mehr Macht den verbrüderten Geheim-dienstlern darin? und  um noch mehr Geld – 350 Mio € für die Digitalisie-rung ? ) der Stasiunterlagen-Behörde und ihrer Außenstellen auf. Geschichte lässt sich nicht abwickeln.

Unterschriften bislang:

Stand Juni 2019

Dr. Hubertus Knabe hat seine Bezeichnung Tigerkäfige für Verwahrboxen als Quelle übernommen für die Verwahrboxen am U-Haftkrankenhaus in HSH.

Der Künstler sagte DIE WAHRHEIT über Charakter des Joachim Gauck besser als es ein Journalist je tun wird.

Mein Freund und Fotograf Edmund Kaspersky hat den Tigerkäfig aus Rummelsburg verewigt als Zeugen der Repression im Strafvollzug und UI-Haftanstalten der DDR.
Einer der 12 Tigerkäfige im Erziehungsbereich ANTON 1 und ANTON 2 im Haus 6 ( Ausländervollzug) der StVE Berlin Rummelsburg

Gauck war der Lehrer von vielen der Untzerzeichner

Erst in der DDR wurden in allen Zuchthäusern der Republik in den Arrestzellen solche Käfige eingebaut die unter Strafgefangenen als TIGERKÄFIGE bezeichnet wurden.

Thomas Auerbach, ( wurde auch als ) Jugenddiakon gefeuert  ehem.  leehrling bei Pastor  Gauck .BStU-Forschung – seit der Wende  bei der Bundeszentrale für Poliotische Bildung als Geschichtsverfälscher der Repression in den StVE und UHA der DDR mit Jahn Roland zuisammen ! – WIE?

Pfr. Andreas Bertram , Königshain, Stellv. Vors. des Bürgerbüro. Verein zur Aufar-beitung von Folgeschäden der SED-Diktatur Berlin, ehemals Arbeitskreis Solidarische Kirche und Gründungsmitglied SDP Leipzig

Stephan Bickhardt, Leipzig, Polizeiseelsorger

Marianne Birthler, Berlin, ehem. Bundesbeauftragte

Heidi Bohley, ehem. Halle Zeit-Geschichten e.V.

Dr.Martin Böttger, Zwickau, Vors. des Martin-Luther- King-Zentrums Werdau

Andreas Bochmann, Chemnitz

Christine Burkhard, Werdau, Martin-Luther-King-Zentrum Werdau

Kathrin Eigenfeld, Mitbegründerin des Neuen Forum, Rügen

Manfred Eulitz, Flöha

Gisela Freimark, Perleberg

Hans-Peter Freimark, Dokumentationszentrum Perleberg,

Dr. Bastian Fromm, Stockholm

Joachim Goertz, Pfarrer, Berlin (früher AKSK und SDP)

Dr. Udo Grashoff, Halle, Zeit-Geschichten e.V.

Thomas Dahnert, Berlin, Bibliotheksleiter

Christian Dietrich, Klettbach, Pfr., ehem. Landesbeauftragter Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Gilbert Furian, Autor

Gerold Hildebrand, Berlin, Mitarbeiter der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Ralf Hirsch, Berlin

Dorothea Höck, Erfurt

Eckart Hübener, Rambow, Pfarrer

Almut Ilsen, Berlin, Fotografin und Autorin

Freya Klier, Filmemacherin, Autorin

Kal-Ludwig von Klitzing, ehem. Vor. Des Runden Tisches Frankfurt/Oder

Oliver Kloss, Leipzig, IfM-Archiv

Margitta Kupler, Berlin, ehem. AG Sicherheit

Anne Kupke, Halle, Zeit-Geschichten e.V.

Uwe Lehmann, Berlin, ehem. Arbeitskreis Solidarische Kirche, Mitbegründer von Bündnis 90

Petra Morawe, Berlin, Beiratsmitglied der BStU – was war sie in der DDR /Abschluß ?

Carsten Müller, Werdau, stv. Vorsitzender Martin-Luther-King-Zentrum

Rainer Müller, Neues Forum Leipzig, ehemals Arbeitskreis Gerechtigkeit

Dr. Ehrhart Neubert, Pfarrer und Historiker

Hildigund Neubert, Sts a.D. und ehem. Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Thüringen

Rudi Pahnke, Pfr., ehem. Mitbegründer des Demokratischen Aufbruch

Christoph Polster, Cottbus, Pfarrer, Verein Aufarbeitung Cottbus e.V.

Ursula Popiolek, Berlin, Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus

Frank Sonntag, Leipzig, Journalist MDR

Utz Rachowski, Reichenbach, Autor

Rüdiger Rosenthal, Berlin, freier Autor

Salli Sallmann, Berlin, Autor

Werner Schulz, ehemal. Mitglied des Europarlamentes

Holger Stark, Klein-Wangelin, Künstler

Detlef W. Stein, Berlin, Bürgerkomitee „15. Januar“

Margarita Stein, OsteuropaZentrum Berlin

Manfred Steinchen, Crimmitschau

Esther-Marie Ullmann-Goertz, Berlin

Barbara Sengewald, Erfurt, Gesellschaft für Zeitgeschichte

Matthias Sengewald, Erfurt, Gesellschaft für Zeitgeschichte

Dr. Rita Sélitrenny, Bürgerkomitee Leipzig

Rolf Schwanitz, Plauen, ehem. Volkskammer- und Bundestagsabg, Staatsmin. a.D., SPD

Susanne Wallmann, Berlin, Kulturmanagerin integral-art.de

H. Johannes Wallmann, Berlin, Komponist

Konrad Weiss, Autor

Thomas Wernicke, Potsdam

Franziska Wolf, Langenbernsdorf/Sachsen

Thilo Weichert, Kiel, Netzwerk Datenschutzexpertise

SO „arbeitet“ Gauck´s – Birthler´s & Jah´s Behörde auch noch nach 30 Jahren!

Nach dem auf Weisung des Joachim Gauck und seinen Stiefellecker vom Bayrischen Datenschutzbeauftragten Aktivisten der ersten Stunde Dr. Geiger, Gauck´s Sonderrechercheur und übernommene Leiter des MfS Archivs Oberst Becker ( R.I.P. ) bereits am  11.4.94 im SiVo der MfS Terrorabwehr MfS XXII/4  2.500 Akte( von 10501 insgesamt ) des Adam Lauks vorfand, legte er die der Behördenleitung vor: Gauck, Geiger, Förster und Both(BND) … vor.

Die Frage an die oben angeführten Unterzeichner:

Seid IHR  der Deutschen Sprache so weit mächtig, dass Ihr auf den nächsten zwei Akten – Blatt 83 vund Blatt 84 aus der Führung der Vorbereitung meiner Akteneinsicht als Betroffener und Opfer des MfS aus dem Behörden Vorgang 001488/92Z entnehmen könnt, dass Oberst Becker auf seiner Suche nach Straf- und Gefangenenakte ( E-Akte > Erzieherakte ) am

17.1.94 die Bänder 1;2;3;4;5 und 8 der Verfahrensakte als vorhanden ausgewiesen hatte ?!?

 

 

So einfach ist die Lüge der BND Dame Probst zu entlarven und sie als Lügnerin und Urkundenunterdrückerin auf Befehl zu überführen.

Was braucht der Generalbundesanwalt noch um gegen Roland Jahn und BStU kraft seines Amtes und Gesetzes vorzugehen ? Die Genehmigung der Kanzlerin oder der Geheimdienste?

Blatt 100 des Behörden Vorgangs 001488/92Z

Protokoll über die Vorbereitung und Durchführung der Aktenein-sicht eines Betroffenen

/Warum ohne Datum der Erstellung des Protokolls ? /

Seid IHR Experten genug, als MfS-Auflöser und ehemalige Lehrlinge und Stiefel-lecker von Gauck, von Birthler und jetzt Jahn um dem Blatt 100  zu entnehmen, dass MIR als Opfer die Einsicht in MEINE eigene Verfahrensakte als  NICHT MÖGLICH gekennzeichnet sind?!? 

Wagt sich  E I N E R Kommentar unten abzugeben?An diese  WAHRHEIT  wird  sich KEINER wagen, weil Gauck – Birthler – Jahn bewußt Verbrecher an der Wahrheit sind !

 

Am 30.6.2017 wurde die BStU  erstmalig seit 28 Jahren und erst beim Dritt-auftrag vom Landgericht Berlin – googelt nach 551 Rh 218.15 damit ihr sieht und Euch alle überzeugen könnt WIE die Gauck – Birthler – Jahn Beh-örde in meinem Falle eines Folteropfers und Opfers eines politisch-operativen Prozesses des MfS ihrer ERSTEN Aufgabe: Zuarbeit zur juristi-schen Aufarbeitung des DDR Unrechts nachgekom-men ist, um zu begreifen warum diese durch  Erpressung der Stasi entstandene verfassungswidrige Behörde endlich restlos aufgelost, StUG aufgehoben und die Akten-Restbestände in das Bundesarchiv und unter das Bundesarchivgesetz gehört und nicht weiter unter das Gesetz das  MfS noch in der DDR beschlossen hatte zum eigenen Schutz vor Strafverfolg-ung und Entlarvung der Täter und Machenschaften der 86.000 MfS Offiziere im Innland.

Die BStU musste  durch das Landgericht Berlin nach 6 Monaten abgemahnt werden, seiner gesetzlich verankerten Pflicht nachzukommen. Die  BND Angehörige Frau Jutta Probst, die als Aktivistin der ersten Stunde zusammen mit dem inzwischen enttarnten BND Mann Hartald Both brauchte 7 Monate um die Akte – 10501-Seite- zu sichten um am 23.1.2019 das dreiseitige Antwortschreiben-im Verlauf, an das Landgericht mit der kapitalen falschen Tatsachenbehauptung:

„Verfahrensakten liegen hier nicht vor.“ Als Punkt 3 der Anlage  fügt sie die aber die 353 geschwärzten und anonymi-sierten Sei ten Seiten aus den  Verfahrensakten ( Blatt 83 ) und für mich für die Akteneinsicht gesperrten Gerichtsakten vom Blatt 100.

 

 

Auszug aus dem operativen Vorgang „Merkur“- Popsition 3 : Verfahrensakte.

Unter den 353 Seiten des Operativ Vorgangs  „Merkur“ befinden sich Akten aus dem Band 12, bei deren Zusammensetzung nach ihrem Ermessen die für die Rehabil-itierung von Wichtigkeit seien, beging Frau Jutta Probstabsichtlich, Weisung befolgend, die inzwischen 8. massive Urkundenunterdrückung IHRER Behörde seit 1991. Die Urkun-denunterdrückungen sind gezielt so vorgenommen dass das Rehabilitioerungsverfahren  ausgebremst wird, mit der Aufgabe die Rechtsbeugung im politisch-operativen Prozess vom 26.4.1983 am Stadtbezirgsgericht Berlin – Mitte Littenstrasse-DDR und des Obersten Gerichtes der DDR zu vertuschen, weil damalige führenden Juristen größtenteil nach den absolvierten dreimaligen  Wochenendlehrgängen ( wie damals nach den NAZIS ) in der Neuen – nun Gesamtdeutschen Justiz ihre bTätigkeit fortsetzen  kopnnten mit einigen Aus.nahmen. Da bfür die Fortsetzung der Tätigkeit im Rechtsstaat keiner der übernomme-nen Richtern in der DDR an einem politischen Prozess nicht beteiligt gewesen sein durfte, muss mein damaliger Prozess, der ins Lehrbuch als Beispiel für politische Prozesse der DDR-Stasi-Justiz rein gehört, unrehabilitiert bleiben.

Beweis für die massive Urkundenunterdrückung der BStU -Jahn Behörde begeht die BN-Dame Jutta Probst in dem Sie  bereits das Landhericht Berlin hinter´s Licht führt und Inhaltsverzeichnis unterdrückt .. W A R U M DFAS ? – wirft sich die logische Frage auf:

Die Vernehmungsprotokolle vom 26. und 29.7.82 sowie Vernehmungsprotokol vom 28.7.82 sind aus dem Band 12 vermutlich vor der Erfassung durch BStU-Pasginierer rausgenommen worden, obwohl sie dem damaligen Richter Dr. Kopatz vorgelegen hatten?

Veröffentlicht unter 18. März 2012, 19.Mai 1982 - 19.Mai 2015, AKTUELL, Allein gegen die STASI/MfS der DDR, Aufarbeitung, Aufarbeitung "der Aufarbeitung", Aufarbeitung der Gauckschen Aufarbeitung, Aufarbeitung der Rechtsbeugung des Stadtgerichtes Berlin, Aufarbeitung der STASI - Verbrechen, Aufarbeitung des Haager Tribunals, AUFKLÄRUNG STATT VERKLÄRUNG, Ärzte Vollstrecker des MfS in U-Haften und StVE der DDR, Gauck Behörde, Gauck´s und BStU Aufarbeitung -25 Jahre Vergauckelung und Lüge, Gegen das Vergessen, Roland Jahn - BEPO der VOPOS der DDR, Urkundenunterdrückung des Joachim Gauck, Verwaltungsgericht Berlin VG 9 AR 7.14 | Hinterlasse einen Kommentar

DIE ZEHNTE TÜR DER HÖLLE -Todeslager von Omarska und Manjaca unplagged

Dieses Buch ist nur ein kleines Dekmal allen Gefol-terten und Ermordeten in den Todesla-gern ( von Omarska und Manjaca *) im härtesten Marmor gehauen und in meinem Herzen eingepflanzt.

Rezak Hukanovic

  V O R W O R T

ELLIE WIESEL 

Dante hatte kein Recht. In die Höllen führen nicht neun sondern zehn Türe.  Rezak Hukanovic führt Euch  vor die letzte, zehnte, grausamste und grauen-voll herzzerreißende. Und wir wissen wo wir die finden werden.

Nach dem Rabbi Nahman aus Breslau, dem großen Erzähler und Denker ist die Hölle nicht in der Welt die kommen wird sondern in dieser. Wir sollen nur auf die Ereignisse in Bosnien und Hercegovina während der serbischen Besatzung zu schauend und wir werden uns überzeugen das das die Wahrheit ist.

Dazu brauchen wir nur diese schrecklich rührende und in manchen Augen-blicken sehr schwehre Erzählung des Menschen der Zeitzeuge und Zeuge des Erlebten jener Unterdrückten und Vertriebenen in der Blitzartigen Tragödie des ehemaligen Jugoslawien.

Hukanovic gibt Zeugniss über  Ereignisse voller Hass, Grobheit und Morde. Ich weiß nicht warum er in dritter Person schreibt wenn das so offensichtlich seine persönliche Zeugenaussage ist. Aber die wird Sie nicht schlafen lassen. Wir müssen zugeben, dass diese Tragödie hätte vermieden werden können. Hätte nur der damalige Deutsche Kanzler Helmut Kohl ( Außenminister Hans Dietrich Genscher *AL ) nicht  so schnell, zu schnell die Unabhängig-keit Kroatiens anerkannt und hätten sich die Westverbündeten seinem Druck widersetzt, und abgelehnt hätten seine Politik zu folgen. Wenn nur unser Land SAD und unsere Regierung Klugheit und Mut gehabt hätte sofort zu intervenieren- wie viele Menschenleben wären gerettet gewesen?

Aber die Großmächte halten sich lieber abseits, auf Distanz. Die begreifen nicht dass die Größe einer Nation nicht nur aus ihrer Macht ihrer Waffen besteht, sondern in ihrer Fähigkeit und Bereitschaft zu handeln im Namen von ethischen Prinzipien, ohne die eine Gesellschaft nicht als zivilisiert gelten kann.

Es ist besser die Vereinte Nationen nicht zu erwähnen.

Gegründet um die Schwachen zu schützen, diese Organisation hat ihre ganze Schwäche  und Mangel an Initiative gezeigt, wenn es um Widerstand dem Aggressor egal welcher Art.

Wir sollen uns nicht verstellen als ob wir nichts gewußt hätten was vor Ort abging. Wir wußten es! Die Medien kamen ihrer Pflicht gewissenhaft nach uns zu berichten. Wir waren bewußt der Grausamkeiten die dort geschahen: Vergewaltigungen, Folter und entwürdie-gungen in Prijedor.

Natürlich war es falsch, anfangs, zu übertreiben beim Vergleich dieser Verb-rechen mit den Verbrechen in Deutschland während des Holocoust. Omarska war kein Auschwiz. Nichts und niergends kann sich mit Auschwitz vergleich-en. Aber das was in Omarska passierte war ernst genug gewesen um das Gewissen der Welt wachzurütteln um eine Interwention und Internationale Solidarität zu gerechtfertigen.

Deswegen sollte ein Muss sein dieses Buch zu lesen und  dafür zu sorgen dass es auch von anderen gelesen wird. Die Entstehung dieses Buches ist Ergebnis eines Abtraums über den großen Hass der Urahnen, des Hasses der ständig anwesend und überzegend ist. Hier handelt sich um Menschen die sich gut kennen, sie waren Nachbarn die sich auf der Straße grüßten, und dann auf erinmal  durch püatriotischen und ethnische fanatiusmus vergiftet zu Todes-feinden wurden.

Wie soll man disen gnadenlosen Sadismus der Menschen erklären die bis ges-tern wie Brüder gelebthatten mit ihren heutigen Opfern?

Woher kam solche Gier Menschen zu verletzen, zu erniedrigen deren einzige „Verbrechen“ sein Glauben an Muhamend und nicht an Jesus war?

In dieser Geschichte sind Szenen des Terror die nur Irrsin schreiben kann. Durst, Hunger, bestialische Vergewaltigungen, Erschöpftheit, Dreck, Schläge,Beleidigungen, Schädelbrüche, aufgeschlitzte Bäuche, Abreißen von Genitalien, Vergewaltigung eines Mädels vor „Publikum“…

Diese Soldaten des Radovan Karadzic, ihre niederträchtige Ausdrücke, sie konnten nicht  aufhören mit Verletzung der Menschenwürde ihrer Gefangenen. Die Folterungen waren befohlen. Die Väter mussten bei der Tortur an deren Sohnen zusehen,und die Söhne schauten zu wie ihre Väter verbluteten.

Und da waren noich die „die nie wieder kamen“- das sind grauenvolle Geschichten die sich wiederholen beim lesen dieser Seiten.

Gleichzeitig  Stoßen wir hei und da auf rührende Mommente. Gefangenen die sich gegen-seitig helfen, die Zerschlagene und Verletzte verbinden und sich dazu zwingen die Strben-den zu trösten. Wir lernen sogar den serbischen Soldaten kennen, der seine menschliche Würde behält der seinem alten Freund heimlich Brot und Suppe zureicht. So sieht es in dieser Hölle azus, da ist alles zu finden.

Ser Autoir schreibt auch über Manjaca den Lager in der Nähe von Banjaluka. Ichz habe Manjaca besucht. Dort lernte ich den Lagerkommadanten Pozidar Popovic kennen. Ich hatte die Gelegenheit mit den erschöpften Lagerinsaßen zu sprechen, die in jener Dunkel-heit Worte sprachen die manchmal nicht zu verstehen waren.

Am Ende wurde sie befreit. Ihre Schergen und Leiuter dieser Lager wurden für Kriegsver-brechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt und verurteilt.

Und während ich diese Zeilen schreibe, scheint das schneller zu gehen, zum Glück gilt der Daytoner Vertrag noch..

Am Ende, kann ich das Bild jenen Menschen vergessen, den Gefangenen, der beim Verlassen des Lagers weinend die Worte sprichz:

„Gott, Du sollst es ihnen nie vergeben.“

Vorwort für die Englische Ausgabe – Waschington 1994.

Elie Wiesel ist ein Schriftsteller, Hummanist Träger des Nobel-Friedenpreises 1986. Er ist Autor von 57 Werken einschlißlich das Buch „Die Nacht, geschriebven anhand seiner persönlichen Erfahrungen im zweiten Weltkrieg in Konzentrationslagern Auschwitz, Buna und Buchenwald.

In diesen Lagern war er gefangengehalten von Januar 1944 bis zur Befreiung von Buchen-wald am 11. April 1945. Seine Häftlingsnummer  in KZ Auschwitz war A-7713 auf seinem linken Unterarm eintätowiert wie bei allen Gefangenen von Auschwitz.

Elie Wiesel wurde von seiner Mutter und Schwester getrennt und sie wurden grauenvoll in Gaskammern umgebrach gleich nach der Ankunft.

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Sonnabend

30. Mai 1992

Sonniger Tag

Djemo war erst gegen halb zehn aufgewacht. An Wochenenden pflegte er nicht do früh aufzustehen, liegt noch meistens herum, sieht fern, irgendwelche Wiederholungen oder hört Musik aus dem Radio. Er wäre auch an diesem Morgen nicht früh aufgestanden, wäre noch lange im Bett geblieben und hätte mit dem jüngeren Sohn Deni gespielt, aber er wurde durch gewaltige Schießerei geweckt, di draußen zu hören war, ganz in der Nähe, vielleicht von Skela, vom Nachbar dorf oder noch näher, hie hinter benachbarten Gebäu-

Im ersten Augenblick schien ihm als ober das alles träumen würde, als  ob das eine Reise in die Unwirklichkeit sei, in etwas wovon Djemo von seinem verstorbenam Vater der durch die Hölle eines Deutschen KZ im zweiten Weltkrieg gegangen war, oft gehört hatte.Djemo mochte nicht diese Erzählungen über dem Krieg und aks der Vater damit wieder mal anfing, ging er irgendwo raus oder ins Nachbarzimmer um di Geschichten nicht hören zu müssen. Einmal ist Djemo doch geblieben und lauschte als der Vater von seiner Lagerfreundschaft mit einem Djoka Farkas, offensichtlich einem Ungarn, erzählt hatte, und die Leiden die sie gemeinsam geteilt hatten in einem Deutschen Lager, eine gekochte Kartoffel halbierten als Tagesration, wobei sie den ganzen Tag die schwersten physische Arbeiten verrichten mußten.

Später kamen dem Djemo diese Bilder aus Vaters Erzählungen in den Traum, er wachte  schweißgebadet auf, zitterte und saß lange auf dem Bett und versuchte sich selbst darin zu überzeugen dass das nur ein schlechter Traum war. Danach legte er sich wieder hin mit Licht an und Bildern aus Vaters Erzählungen.

Aber diese Schießerei und MP-Salven draußen, das war jetzt offensichtlich kein Traum? Und er verspürte die gleiche Angst  die ihn aus dem Schlaf riss nach Vaters Erzählungen aus dem zweiten Weltkrieg

Obwohl er sich in der letzten Zeit, obwohl ungewollt sich an die Kriegsgeschichte ein wenig schon gewohnt hatte, weil man in jenen Tagen viel über die Zisammenstößen in Kroatien erzählt hat. JNA ( Jugoslawische Voljsarmee* AL ) hatte ihre Kasernen überall gehabt, so auch in Kroatien und die wurden oft von den bewaffneten kroatischen Einheiten sngrgriffen. Dot waren schon die ersten Opfer gefallen. Man kommentierte den Vorfall in Split ob man jenen jungen Soldaten der JNA hätte gerade so angreifen sollen,auf dem Panzer in der Kollone die durch die Straße fuhr? Die Szenen wie er erwürgt wird liefen in allen Fernsehnachrichten an jenem Tag, aber auch später, mit Verurteilungen  oder Gerechtfertigungen dieser Tat, abhängig davon aus welchem Sender der Beitrag gezeigt wurde. Ob in Lipik  und Pakrac zuerst die Serben oder die Kroaten geschossen hatten? Sollen die Muselmanen den so massiov die Reihen der JNA verlassen, wie das schon täglich in ganz Jugoslawien geschah?

Der  meist gesehen, und am realsten in der gesamten Berichterstattung über die neu ent-standene Situation war damals doch der Sender TV Jutel.

Gerade vor kurzem sah man in den Nachrichten des TV Jutel einen jungen Soldaten der JNA aus der Umgebung von Tuzla, den man in voller Kriegsausrüstung  irgendwo im Kriegsgebiet zwische Kroatien und Slovenien aufgenommen hatte, wie er in die Kammeras sagte: „Wie ich das hier verstehe als ob die Slovenen sich von uns abspalten wollen und wir tun so als ob wir es nicht erlauben würden“.

Obwohl manchen das zuerst sogar ein wenig symatisch aussah, spiegelte das die ganze Angst in den Augen eines jungen Mannes, Neunzehnjährigen, gefangen in der Uniform der JNA mit dem Gewehr in der Hand als Opfer der ganzen hirnlosen Politik.

Über das alles wurde lange diskutiert in den Kaffeebars bei Ami, Asaf, bei Misa in „2M“ oder bei Toli, wo Djemo am liebsten einkehrte.

Manchmal, während sie in einem Biergarten von Prijedor gesessen hatten, konnte man auch stärkere Detonationen aus der Richtung Dvor na Uni, Kostajnica oder noch weiter hören. Aber, das ist dort in Kroatien, zagte man, das ist von uns weit entfernt. Aber gerade in jenen Tagen fing almählich auch in Prijedor nach Schießpulver zu riechen. Man konnte in der Stadt immer öfter bewaffnete Soldaten unter vollen Kriegsausrüstung mit untersch-idlichen Hochheitzeichen an ihren Uniformen sehen. Das  waren meistens die vom Krieg-splatz in Kroatien die auf Kurzurlaub gekommen waren ihre Familien zu besuchen, oder andere Aufgaben zu erledigen hatten.

Djemo horchte kurz auf, in der Nähe eine PM Salve, dan einige einzelne Schüße, dann ein längerer Feuerstoß als der erste. In der Pause  hörte man auch welche Stimmen aus der Ferne, Rufe. Er weckte seine Frau Alma und seinen jüngeren Sohn Deni. Der ältere Sohn Ari war an jenem Morgen etwas früher aufgestanden um zum Elijan zu gehen, dem Sohn von Djemos Cousain, gleich hier im Haus nebenan um am PC zu spielen.

Djemo erinnerte sich nicht dass der jüngere Sohn irgenwan zuvor schon so früh wach war. Meistens dauerte sein Aufwachen bis zu einer Stunde, manchmal auch länger. Zuerst hätte  er faul die Augen geöffnet, schaute sich im Ziummer um,streckte sich einige Male, dabei die Arme hoch über den Kopf hebend und mit den Beinen machte er Bewegungen als ob er Fahrrad fahren würde, er schob die Decke weg. Danach gähnte er noch einige Male legte seine Händchen auf den Kopfkissen über den Kopf, schloß die augen und es sah aus als ob er weiterschlafen wolle. Hielkt so ein wenig stille, und danach schlug er wieder faul die Augen auf, nur bis zur Hälfte, rieb die einige Male durch gähnte dabei noch und riuchtete sich auf in die Sitzposition. Danach kreiste er mit dem Blick durchs Zimmer, links und rechts und wenn er seine Mama oder Djemo nichtz gesehen hätte, fing er laut nach ihnen zu rufen.Manchmal mussten sie lachen wen Djemo und Alma in seiner Nähe waren und er sie zuerst nicht wahrgenommen hatte und laut zu rufen begann:“Mama! Tataaa“!

Jetzt konnte man in diesen kleinen Kindesaugen die Angst erkennen. Mit seinen Händchen umarmte er Alma und sa sie gerade in die Augen ohne dabei mit Wimpern zu zucken, als ob er sie fragen würde: „Mama, was passiert ds drsußen“. Alma ging zu ihm, streichelte ihn zu erst zährtlich über die Haare, und drückte ihn danach fest an sich und durch ihr Schweigen sagte sie alles. Sie fand keine Antwort die schon schon verweinte Äuglein des Kindes beruhigen könten. „Mein kleuner Sonnenschein….“ es ertönte eine neue MP-Salve und unterbrach ihren nicht gelungenen Versuch dem Kind zu sagen was da draußen Ungewöhnliches geschieht, wobei sie auch selber in diesem Augenblick nicht wußte was sie dem jetzt schon weinenden Deni sagen sollte. Sie richtete ihren Blick in die Höhe wie zum Gebet, ließ ihre Hand auf das Gesicht des Sohnes, dessen Lippen schon zu zittern angefangen hatten und richtete ihren Blick voller Angst in Djemos Richtung. Djemo  wendete seinen blick zur Seite, erbebte ein wenig in den Schultern erhob sich vom Bett, zog sich schnell an und ging raus in das Wohnzimmer wo bereits sein Verwandte Fadil und seine Frau, Tochter und Sohn saßen.

-Hör Dir dis an, das sind dioe Deinigen !- sagte der Fadil während Djemo reintrat, mit dem Finfer auf Radio zeigend in der Zimmerecke, danach trat er mit einigen Schritten an den Empfänger heran und drehte am Knopf für die Regfelung von Lautstärke. Djemo erkannte sofort die Stimme von der Senija, Sprecherin von Radio Prijedor, wo er bis vor kurzem selbst noch gearbeitet hatte.

“ Alle Bosniaken und Kroaten der Gemeinde Prijedor sind verpflichtet auf ihre Häuser oder Eingangstüre der Wohnungen Stücke aus weißen Laaken zu hängen als Erkennungs-zeichen und das wird auch ein deutliches Zeichen der Joyalität der neuen Regierung in Prijedor…“

Djemo konnte sich das niemals träumen lassen, das dies alles in seinem Prijedor passieren wird.

-Warum gerade sie ?- fragte er sich. Von so vielen  Beschäftigten Serben im Radio. musste ausgerechnet eine Muselmanin diese  Nachricht lesen? Oder wuirde sie vielleicht dazu gezwungen, oder…?

– Ihr Mann ist Serbe, wer weiß vielleicht musste sie wirklich.., versuchte Djemo seine, noch gestern, Kollegin zu entschuldigen.

Danach ertönte  eine komische Musik die zum Kampf auffordert, in den Krieg, und dann wieder diese Mitteilung, wieder die seltsame Musik, und wieder Sena´s Stimme.

Djemo konnte das nicht mehr hören, trat heran und machte das Radiuo leiser, drehte sich zum Fadil und  halb laut sagte:

„Ist dies denn möglich, was geschieht hier jetzt?

So viel Hass quillt aus diesem radio hervor in dessen Studio Mycrophon Djemo noch vor paar Tagen, viele gern gehörte Sendungen, Liebesgedichte aufgesagt,  Grüße der liebenden Menschen weiter übermittelt hatte…

Wo verschwand diese ganze Liebe ?

Sind die Versen nur Schluchzen dieser verschreckten Menschen, diese MP Salven die draußen zu hören sind, dieser  Hass in schwere Ketten der Schlaflosigkeit geworfen, diese altäliche Todesangst.

In den lketzten Tagen seit dem auf Prijedors Straßen geschossen wird schläft Djemo nicht  im eigenen Haus, es ist nicht sicher, sondern hier bei seinem Cousain Fadil, im Haus gegenüber. Mit einer Seite ist Djemo´s Haus  der Hauptstrasse zugewandt und mit der anderen unbeleuchteten Seite schaut in das dichte Akazienwäldchen, das sich obwohl im Stzadzentrum wie ein dichter Wald anfühlte.

Gerade gestern Abend von der anderen Seite des Akazienwäldchen, aus dem Dorf Pecani hallten Schüsse herüber, etwas öfter und etwas stärker als sonst üblich. Djemo konnte danach lange nicht einschlafen. We konnte nicht begreifen dass das in Prijedor passiert in der Stadt die von allem am meisten geliebt hatte.Er erinnert sich noch an die Schießerei  am letzten Silvester. Aus pecani hslltern Salven aus alen Arten voin Waffen nis zum Morgen. Als ob sie sich darin messen wollten wer die lengere Salve abfeuern wird, wer die sterkere Wafe ans Fenster oder aufs Balkon seiner Wohnung um  den Himmel über Krajina und seine Stadt damit zu zerreißen. Leuchtkugel von unterschiedlichsten Farben verzierten noch lange den Himmel.

Schon damals deutete das an nichts Gutes.

Eines Morgens erblickte Djemo am Schlafzimmerfesnster, das  zum Akazienwäldchen schaute und Siedlung Pecani ein Loch von einer Kugel. Der Schusas ging durch das heruntergelassene Plasterollo und durchbeide Scheiben und steckte  in der Wand über dem Bett, weinige Zentimeter neben dem großen Spiegel. Djemo wußte dass das jemand d nicht mit Absicht genau in sein Haus geschossen hatte, daß diese Kugel sich von irgendwo verirrt hatte. Er tat niemandem was zu Leid und die Politik interessioerte ihn nicht, beson-ders nicht die jetzige. Langsam wurden ihm die politische Reibereien zwischen den Serben und Muselmanen ( von Kroaten gab es wenige in dieser Gegend ) ein wenig unbegreiflich, manchmal auch komisch.

In Muselmanen und Serben teilten sich seine Kumpel nur dan wenn sie am Flu´Sana, während der warmen Sommertagen Fußball gespielt hatten. Solche Fußbalspiele, hat fast täglich  der Eko, der Stadtspaßvogel und Kneipensänger organisiert, der in jedem Augenblick den Platz zum Spaß suchte, manchmal auch auf eigene Rechnung. Mabnchmal gewannen die Serben, manchmal die Muselmanen, sber immer endete das beim Kasten Bier und gutes Gegrilltes, den nur Eko hervorragen zubereiten konnte. Natürlih  zahlte die Manschaft diue verloren hatte das Essen und die Getränke, Bei so manchem Glas stimmte man ein, so leise für die eigene Seele. Eko hätte damals zu Gitarre gegriffen und fast immer fing er an it jenem Lied von Toma: „Unter der Palme am Meersestrand…“

„Ispod palme na obali mora“

Sie blieben bis tief in die Nacht, bis ich die Frische der Sana Nähe nicht verjagt hätte. Danach gin ges weiter in“Biser“ odwer „Babilkon“. Eko griff dann zum Mycrofon und die anderen stimmtem mit in sein Lied ein und sie sangen alle wie ein Chor mit dem Glas in der Hand.

Aber das waren jene Zeiten.

Jetzt haben die Serben die Macht übernommen in Prijedor und ziehen ihr schon erkenn-bares, ständiges  Szenario durch,der in den Orten von Ostbosnien schon angewant wurde. Über dortige Geschehnisse hstte man aus dem Screiben und Berichten der Medien aus Sarajevo. Die meisten Informationen in jenen Tage kamen über die Ereignisse in Bijeljina, Brcko, Zvornik…

Dort hatte es schon Tote gegeben.

Durch die Stadt liefen täglich bewaffnete Soldaten und bis dahin nicht gesehenen Uniformen, mit unbekannten Hochheitszeichen drauf, Mützen  mit Kokarda drauf und langen Messern am Gürtel. Sie haben an allen Zugängen in die Stadt Barikaden errichtet ( mit schon gängigem Terminus „balvan revolucija“)  und hielten und kontrollierten jedes Fahrzeug. Eines Morgens wurden über das Rathaus und Polizeigebäude und am Hotel „Prijedor“ serbische Fahnen gehisst.

In seiner ganzen Geschichte hat prijedor einen derartigen Waffengang erlebt gehabt.4

Erschrocken, schwiegen die Einwohner, schlossen sich in ihre Häuser und Wohnungen ein und warteten in Angst was  weiter geschehen wird. Die mit dem meisten Optimismus, zu denen auch Djemo gehörte sagten:

-Dieses wird nicht lange dauern, wird vergehen…

– Aber hier hatte jemand bereits eine MPO-Salve auf den Frieden abgefeuert, und das wird für eine lange Zeit nicht vergehen. – pflegten die wenieniger optimistisch waren zu sagen. Diese Situation währt in Prijedor schon längere als einen Monat. Alle Bosniaken und die wenige Kroaten in Priedor erhielten ihre Kündigungen, die Fabriken wurden geschlossen, die Schulen waren zu.Die Serben eroberten und besetzten die meisten Radio- unf Fernsehsender und sendeten nur ihr Programm.  Die Zeitingen, die serbische ausgenommen, hörten auf zu erscheinen oder konnten in der Stadt nicht gefunden wer-den. Es entstand eine totale Medienblockade.

„Der Kampf um die Übermacht“, sagte Djemo nur so für sich.“Für mich geht auch so wenn es so bleibt“.

Mit seinem Leben bis dahin war Djemo zufrieden: Haus, Auto, gutes Einkommen, Frau und zwei Söhne, der ältere 16, der jüngere Anfang 12 Jahre. Die Bezihungen zu Frau war nichtgerade die beste. Djemo hat schon das Leben vor seiner Heirat genossen, mehr als man von einem verheirateten Vierzigjährigen erwarten sollte und durfte, musste er zugeben.

Man sah ihn oft in den Kaffeebars mit Glass in der Hand  mit jüngeren Kumpels. Oft waren auch Frauenklicken dabei, was seiner Frau Alma gar nicht gefiel.

Sie war wütend, aber meinte sie- Kinder sind da, vieleicht wird sich das legen.

In den letzten Tagen ging er nicht mehr aus dem Haus. Seit dem am vorigen Sonnabend die Armee Hambarine beschossen hatte, das Dorf 5-6 Kilometer vin Prijedoir enternt, ver-brachte er die ganze Zeit zu Hause, mit Familie. Er sah Filme im Fernsehn an, manche schon mehrmals, spielten „bele“ mit Nachbarn und Verwandten.

Er hatte gemerkt dass die Nachbarn und Verwandten früher nicht so gegenseitin besucht hatten wi in der letzten Zeit.

Auch in dieser Nacht wurde bis späti in die Nacht „bele“ gespielt beim Cousain Fadil und er blieb mit den Seinigen zum Schlafen da. Da das Haus von Fadil seinem  gegenüber stand, konnte er sein Haus durchs Fenster sehen, wen dort was Ungewönliches aufgefalle wurde.

Manchmal zieht die Ahnung sie Wirklichkeit hervor, und das war ausgerechnet an jenem Morgen der Fall.

Der Verwandte Fadil klopfte an die Tür des zummers worin die geschlafen haben und sagte dass im Lokalsender gemelkdset wurde dass Prijedor seitens „muselmanischen Extremisten“ angegriffen wurde. So sagen di vom  Rundfunk.-

Danach wiederholten sie das einige Male.

„Die Einwohner werden gebeten in ihren Häusern oder Wohnungen zu bleiben, und wegen eigener Sicherheit nicht in die Stadt zu gehen“, wiederholten die im Radio alle 10 Minuten.

Der Tag war sonnig und warm, echte Frühlingstag der nichts Gutes mit sich brachte. In der fühlte man eine Art von Spannung  und eine Vorahnung, kreiste wie Scaar schwarzer Raaben über der Stadt.

Seit langem, fehlte den mit Medien durchgespühlten Gehirnen wenig um die Grenze eines normalen Benehmens zu übertreten. Die Menschen versuchten sich gegenseitig davon zu überzeugen das jeinem  etwas Böses in diesen Landstrichen zustoßen wird, aber selbst glaubten ihren eigenen Worten nicht. Sie wußten das dort, in Sarajewo, Bijeljina… schon echter Krieg geführt wird.

-Das ist weit weg,-redeten sie.

-Das hier ist Podkozarje, hier leben die Menschen seit Jahrzehnten in Eintracht.

Aber, dieses Paradieren bis auf die Zähne bewaffneten Personen, mit unterschiedlichsten Hochheitszeichen auf ihreen Uniformen, versprach nichts Gutes für diese Stadt und ihre Bürger. Man wußte auch dass nur die Serben bewaffnet waren, alle, sogar die Kinder. Auch die Jungsten haben manchmal im Spiel mit Gewehren und Pistolen versucht wahre Kämp-fer  nachzuahmen.

Die bunte Uniform, MP mit mindestens zwei übers Kreuz verbundenen,Messer am leder-nen Soldatengürtel und einige Handgranaten waren wie Personalausweis des Serbentums. Nur ein bewaffneter Serbe , war ein echte Serbe. Alle anderen waren gegen sie, gegen ihren Staat „republika Srpska“ die sie bereits ausgerufen hatten, obwohl alle wußten,dass das reise Utopie war, einen Staat zu haben im Rahmen bereits international anerkannten Staat Bosnien und Herzegovina.

Fie neue Macht hatte mit ihren Zwangsmaßnahmen, als Beiprodukt jener unglücklichen Zeit zwang alle Nictsereben zur Untertänigkeit und Gehorsam, aber die die ihr treu folgten hatten die Regel eines normalen menschlichen Benehmens bis zum Absurd verzerrt mit einer echten Wonne alle Befehle der neuen Macht befolgend.

Für die war Bosnien und Herzegovina eine ehemalige Republik und das wurde zum stän-digen Terminus in allen serbischen Medien, Fernsehen Banja Luka, Fernsehen Pale, echten Lügenfabrik, und Tageszeitung „Stimme“ aus Banja Luka die später in „Serbische Stimme“ umgeändert wurde.

In jedem Krieg wird zu erst die Wahrheit getötet, das wußte Djemo sehr gut, und hier war sie seit langem tot.

Auch das Lokalbtatt „Kozarski list“ war nicvht minder serbisch.Jeden Freitag, fals in einer Schlange voir allen Zeitungskiosken wurden frische Lügen verkauft. Der Chefredakteur des „Kozarski vjesanik“, Gott und dervc Schläger, der sich mehr als Schläger entpuppen wird, Mile Mutic und seine  Glaubensbrüder und Gleichgesinnte, Zivko Ecim und Rade  Mutic, hiesige Schreiberlinge, die sich als Journalisten nannten, produzierten Lügen in drei Schichten.

Mile Mutic, ein böser Mensch, charakterloser Journalist, Poet,Offizier der ´JNA-Reserve , und wer weiß womitv er sich noch alles getrieben hatte, täglich drohte er über Radio der nichtserbischen Bevölkerung,forderte die auf die Waffen herauszugeben, sogar die legal angeschafften.

Niemand ausser der Serben durfte eine Waffe besitzen. Er betrieb Hasshetze gegen alles was nicht serbisch war.

Dieser Mensch, wenn man ihn überhaupt so bezeichnen kann, hatte manchmal das Bed-ürfniss Gedichte zu schreiben, obwohl er nichts poetisches in sich trug.

Er gheilte sich über  die fremde Not, niedrigen Wünschen andere zu entwürdigen, zu entehren und hat geholfen dass die Geschichte dieser Stadt, Potkozarje  un deren Menschen verzerrt und besudelt wird.

Ja, ich sagte Menschen.

Eine neue Geschichte seines Volkes, sah er nur im Blutvergießen von jenen anderen, die zahlreicher waren, in irer totalen ausrottung und verschwinden von deren nundwert-jährigen Heimschwellen. Seine Dichterische Phantasie münzte er um in die absurdeste Wirklichkeit.

Dafür hatte er die brutrale Unterstützung der lokalen serbischen Behörden. Und dieMoral und die journalistische Ethik? – Nun das war für ihn weniger wichtig.

Djemo mochte ihn irgendwie nicht, uns sehr oft, als er noch früher beim Lokalblatt und Lokalradio arbeitete, begegnete er diese bärtige Gestalt von ca hundertv Kilo,mit einer Pfeife im Mund und einer LKedertasche über der Schulter.

Djemo erkannte auch an jenem Morgen seine Stimme im Radio, der mit seiner“Autorität“ einige Male die Mitteilung des Kriesensttab, dem er auch selbst angehörte, wiederholte.Zu wievielten Mal  an henem Tag wiederholte er mit seiner heiserner Stimme dass Prijedor  seitens den „extremen Muselmanen“ angegriffen wurde und forderte die Bürger auf ihre HHäuser nicht zu verlassen und allen im Namen des Kriesenstabes versprach er Sicherheit und Geborgenheit. Er wiederholte auch noch den Aufruf, den später auch die Sprecherin Sena verlaß, daß alle loyale Bürger eine weiße Fahne oder Flagge hissen auf einer sichtbaren Stelle ihres Hauses oder Wohnung. Auch die kleinen Kindern wußten schon was die Fahne  bedeutet.

Djemo trank seinen gewöhnlichen Mocca, steckte sich eine Zigarette an und zog einige Male daran, erkonnte einfach nicht glauben was er gerade im Lokalradio gehört hatte. Von Zeit zur Zeit warf er durch´s Fenster einen Blick zu seinem Haus hinüber und ihm fiel nichts UJngewöhnliches auf. Durch das andere Fenster schaute er  zum Nachbargebäude das etwa 3o meter entfernt war und erblickte zwei bewaffnete Soldaten mit Gewehr in der Hand auf dem Dach des Gebäudes.Von Zeit zu Zeit wurde in Richtung  Skela und Berek geschossen…

-Denen ist nicht zu glauben, – kommentierte Djemo und rückte den Tisch an dem sie saßen vom Fenster weg. Seine Frau Alma war über die Strasse in ihr Haus gegangen um das Frühstück zuzubereiten. Die Kinder hatten die Gewohnheit sobald sie aufgestanden sind was zu essen, so hat sich auch Djemo auf regelmäßigenFrühstück gleich nach dem Aufstehen und Waschen gewöhnt. Nicht lange danach kam Alma zurück und breitete das vorbereitete Frühstück auf dem Tisch aus. Fadils Frau hantierte  etwas am Herd, bereitete auch sie was zu essen und dann setzten sich alle zusamen an den Tischund frühstückten. In der Stadt hörte man weiterhin MP-Salven.

In einem Augenblick schaute Fadil hinüber zu Djemos Haus und sagte:-Sieh mal,da sind welche Soldaten um Dein Haus!

Djemo schob ein wenig den Vorhang vor dem Fenster zur Seite und sah zwei maskierte Soldaten, bis an die Zähne bewaffnet wie sie sich  inhalbknienden stellung mit Gewehren im Anschlag an den Haupteingang seines Hauses heranschleichen. Im gleichen Augenblick rumste etwas im Flur des Fadils´s Hauses und gleich danach öffnete jemand mit kräftigen die Tür des Zimmers in dem sie sich befanden. Djemo drehte sich um und sah einen Soldaten im Tarnanzug und komischen Farben im Gesicht. der wie eingerahmt nun in der Türöffnung stand mit dem Gewehr im Anschlag dessen Lauf in ihre Richtung zeigte.

-Habt ihr Waffen? – fragte er.

Sie, mit versteinerten Blicken, wegen der unerwartet entstandener Situation in die sie geraten waren, konnten kein Wort rausbringen.

-Hört ihr? – jetzt schrie er schon: – Waffen, habt ihr oder nicht?

-Haben wir nict, Bruder,- antwortete Fadil als Erster.                                                                   -Ich bin nicht dein Bruder, wir können auch niemals Brüder werden, und Du? – und zeigte mit seiner Kinnspitze auf SDjemo.

-Habe keiner und hatte nie welche gehabt,- sagte Djemo, und in der Stimme hörte man große Angst.

Der Soldat, mit einem Blick voll von Mißtrauen ging im Zimmer herum, um keinen Millimeter senkte er das Gewehr das in die Richtung derer zeigte die am Tisch saßen.

-Ihr beide müßt raus, sagte er im Befehlston und fügte hinzu:

-Es wird überall geschossen und wir bringen euch auf einen sicheren Ort, bis dies vorbei ist – und zeigte mit der Gewehrspitze Richtung Tür, dem Djemo und Fadil deutliches Zeichen gebend raus zu gehen. Als Erster erhob sich der Fadil und bewegte sich Richtung Tür, mit hoch gehobenen Händen trat er auf den Flur, über eine Stufe die sich vor der Eingangstür befand ging er raus auf den Hof. Der Soldat rückte ein wenig zur Seite und mit der Laufspitze folgte er seinen Weg und dabei achtete er auf jede Bewegung von Fadil, in jedem Augenblick bereit den Finger auf dem Abzug des Gewehrs zu krümmen.

Die Kinder weinten. Die Frauen schauten mit Blicken voller angst dem Ganzen stumm zu. Danach stand der Djemo auf, ganz langsam, um keine unvorsehbare Reaktion diesen maskierten Soldaten hervorzurufen. Er hob die Hände über den Kopf  mit ein wenig verlangsamten Bewegungen, weil er gewußt hatte was eine  schnelle Bewegung in einer Situation wie diese bedeuten kann, und bewegte sich Richtung Tür. Als er ganz nahe  am Soldaten war hielt er kurz inne und aus dem Augenwinkel sah er ihn an.Nein, er kannte ihn nicht.

-Hab keine Angst Djemo,- sagte  der Soldat leise, seinen Namen nennend.

-Es wird Dir nichts passieren- und Djemo kam es vor, dass ihn der Soildat sogar mit der Hand seine Sculter berührt hatte, damit seine Worte überzeugender wirken.

Djemo war überrascht als ihm dieser seinen Namen erwähnte, er sah ihn noch Mal an, jetzt direkt inb die Augen, aber dieses maskieres Gesicht konnte er nicht erkennen. Auch seine Stimme kam ihm nicht bekannt vor.

Er tat noch zwei drtei Schritte und fand sich auf dem Hof. Dort wartete der zweiote Soldat  in einer dunkleren Uniform und befahl ihm und Fadil voraus zu gehen, Richtung das Gebäude am Akazienwäldchen, zum ersten Eingang, und er folgte den beiden mit Gewehr im Anschlag auf sie gerichtet. Für duese hundert Meter brauchte man eine Ewigkeit. Fadil ging mit erhobenen Händen voraus, und Djemo hinter ihm her, der in seinem Rücken fast als schwherste Last auf ihn gerichteten Gewehrlauf des  gar nicht freundlich gelaunten Soldaten spürte. Um sie herum wurde überall geschossen, auch  Explosionen waren ab und zu zu hören und in der Luft schwebte Pulver- und Brandgeruch, man sah schwarze Rauchwolken.

Die Altstadt brannte.

Djemo verspürte das Bedürfnis sich noch ein Mal umzudrehen, einen Blick auf sein Haus zu werfen, um zu sehen was mit der Familie passiert aber.. er wagte sich nicht. Er hatte Angst, dass vielleicht sein letzter Blick sein könnte, er senkte seinen Kopf und schrit stumm dem Fadil hinterher.

Als sie sich einem der Eingänge in das Gebäude genähert hatten, der Soldat hinter deren Rücken ging zurück und der andere vor dem Gebäude forderte sie auf einzutreten.Sie betraten das Gebäude hintereinander und stiegen einige Stufen hinab, die zu den Kellern der Mieter des Gebäudes führten. Da, im halbdunkel des Kellers fanden sie noch einige Nachbarn, Muselmanen die bereits früher zugeführt wurden. Vor dem Eingang  tummelten sich andere Nachbarn, Serben, jeder  bewaffnet aber ihre Gewehre hingen locker über die Schulter gehängt und wirkten nicht ein bißchen bösartig, so sah das wenigstens auf den ersten Blick aus. Pero, der Mieter in diesem Gebäude, den sie alle sehr gut kannten, weil er im größten Fischladen der Stadt arbeitete weswegen ihn manche Pero der Fischer nannten sagte:

-Hier ist es am sichersten. Habt keine Angst. Ihr bleibt hier nur bis dieses nicht vorbei ist. Prijedor istz von Extremisten angegriffen worden, aber das wird sich schnell beruhigen.

Dan bot er jeden von uns der Reihe nach die Flasche mit  hausgemachtem Pflaumenschnapps die sehr schnell von Hand zu Hand ging.

Alle kannten den Pero als einen guten Nachbarn und glaubten ihm, aber in jenem Augen-blick konnten sie gar nicht anders.Die Flasche mit Schnapps die so vom mund zu Mund ging, um ein wenig die Angst zu verjagen oder die angespannten Nerven zu entspannen, war schnell leer.

Auch der Weg in die Hölle war mit guten Absichten gepflastert, Djemo wußte das.

Er steckte eine Zigarette an, bot die den Anderen an, zog sich ein Stück Pappe heran, der unter der Treppe lag, setzte sich drauf und zog nervös an seiner Zigarete bund hauchte den Qualm um sich.

… Nur das dieses bald vorbei ist…hallten ihm die letzten Worte die der Nachbar Pero ausgesprochen hatte. aber wann wird das vorbei sein?

Wie kann man das ende von Etwas erahnen, was gerade seinen Anfang nahm?

Nach etwa zehn Minuten brachten sie noch drei Nachbarn,Muselmanen, danach noch zwei und danach seinen Verwandten Fudo und seinen Sohn Elijan und mit ihnen auch Djemos Sohn Ari, einen Sechzehnjährigen Jungen, aber für seinen Alter außerordentlich gut ent- Ariwickelt. Das Leben war gerade dabei sich für ihn zu öffnen. Ari weinte bitterlich.Djemo trat an ihn heran, umarmte ihn und strich ihm über die Haare.

-Weine nocht mein Sohn,das  ist schnell vorbei. Du darfst nicht weinen, es ist eine Schande. Du bist schon groß,- sprach Djemo tröstend zu ihm.

-Papa ich muß, sie  haben….und Ari schluchzte noch lauter los.

Dem Djemo erfror das Blut in den Adern. Er dachte sofort an den jüngeren Sohn Deni, an seine Frau…Sein Gesicht eurde augenblicklich steinfarben. Wollte im ersten Augenblick rausgehen, nach Hauase zu rennen um zu sehen was dort vor sich geht, aber er wußte dass das in diuesem Augenblick nicht machbar sei.

-Wen? – es gelang ihn kaum zu fragen.

-Mein Sohn, wen haben die getötet?

Ari schluchste noch einige Augenblicke, die wie die Ewikeit waren, dann hob er seinen Kopf, drehte sich zum Vater umarmte ihn fest und mit weinender Stimme sagte er:

-Papa, die haben Lando erschossen,- und weinte bitterlich noch lauter los.

-Sie hatten die gamnze Salve auf ihn reingeschossen.

Djemo wischte mit seinen Handinnenflächen die Trä#nen aus dem Arios verweinten Gesicht umarmte ihn nich stärker, dsnsch dteckte er noch eine Zigarette an pustete den Rauch hoch über die Köpfe aller und schluchste schmerzvoll.

Dem Menschen unter Angst kann alles mögliche in den Sinn kommen, dachte er.

Lando war der Hund , Liebling der Familioe, schwarzhaariger Dobermann, erst anderthalb Jahre alt, ein echter Schönling. Oft führte ihn Ari spatzieren, zeigte ihn voll stolz seinen Kumpeln, spielte mit ihm durch die Parks, führtev ihn zum Flus Sana. Er brachte ihm bei auf Kommandos ztu hören, Stock oder den Ball zu apportieren oder danach hochzusprin-gen. beim Baden in Sana folgte er Ari auch in das tife Wasser. Er lief über den schmalen Steg  uber den Kanal, sich auf Hinterbeine zu stellen und mit vorderen Pfoten sich auf Aris Brust zu stützen ihn im Gesicht abzuschlabbern.

Djemo liebte diesen Hund, natürlich tat ihm sehr Leid, das die ihn getötet haben. Er umarmte seinen weinenden  Sohn und versprach ihm, dass er ihm eines Tages einen Hund wieder anschaffen wird der genauso aussehen wird, aber er ahnte schon damals dass bis dahin viel Zeit vergehen wird.

Inzwioschen hatten sich unter der Treppe schon an die zwanzigMenschen angesammelt. Geholt wurden alle Djemos Nachbarrn, Muselmanen zwischen 15 und 70 Jahren.

Der nachbar Pero schrieb später die Namen allerin eine Liste ein, forderte sie auf  das ganze Geld und Wertgegenstände die sie bei sich hatten ihm zu übergeben und versprach ihnen das alles wiederzugeben wenn dies alles vorbei ist. Die Menschen gaben alles ab, sie haben ihm geglaubt, sie konnten nichjt anders.

Nach ungefähr anderthalbStunden rief Pero den Djemo raus. er sagte ihm der Polizist Bato Kovacevic,den Djemo gut kannte, sucht nach ihm. Djemo  ging raus, und fand sich vor dem Lauf einer Kalaschnikow und keinesfalls freundschadlich wirkenden Bata. Dieser befahl ihm die Hände hochzuheben und zeigte ihm mit der Bewegung des MP  sich in die Richtung des Polizeikombis zu bewegen, der am anderen Ende des Gebäudes geparkt war. Neben jedem der Eingänge sah Djemo seine Nachbarn, Serben stehen mit unterschiedliche Waffenarten in den Händen. Bato öffnete die Tür des Kombi und warf ihn einfach in den hinteren Teil des Kombis wo schon eimnige von Djemo´s nachbar bereit saßen, schob die Gleittür zu und sperrte die ab. Darin waren schon Emir, Redzo,Mujo und andere Nachbarn aus entfernteren Häusern die Djemo nicht kannte. Bald sprang der Motor an und Kombi setzte sich in Bewegung. Kombi hatte keine Fenster, drinen herrschrehalbe Dunkelheit so daß sie nicht wußten wohin sie gefahren werden.

Die Fahrt war sehr kurz und nur nach einigen Minuten blieb der Kombi stehen. Sie öffneten die hintere Tür und sie gingen raus. Sie drehten mit Köpfen um die Örtlichkeit zu erkennen wo man sie hingefahren hatte. Um sie herum dab es  bewaffnete Polizisten und Soldaten in Tarnanzügen. Sie befanden sich im Hof des Polizeireviers im Stadtzentrum.Die Luft wear  geschwängert mit dem Geruch von Schießpulver und ver-brannten Dieselbrenstoff, sas Brummen einesa Strommerzeugeraggregats war zu hören. In der Umgebung wurde geschossen. Auch mance Explosion war zu hören. Ihnen wurde befohlen mit erhobenen Händen  sich breitbeinig an die Wand zu stellen, gleich da neben dem Kombi.Dann kam ein Polizist und fing an  fluchend und und viele Schimpfworte gebrauchend, abzutasten und zu filzen genauso wie man das mit schweren Verbrechern und Vagabunden tut. Danach wurde ihnen befohlen alles aus ihren Taschen rauszuneh-men. Djemo hatte in einer Tasche eine Schachtel Zigaretten und ein Feuerzeug, in der anderen etwas Geld und Personalausweis. Er holte  alles raus und legte es auf das Fensterbrett vor ihm, so wie die ihm befohlen hatten. Sie nahmen ihm die Zigaretten und Feuerzeug weg, das Geld und den Personalausweis gaben die ihm erstaunlicherweise wieder zurück.

Sie blieben so  eine halbe stunde stehen und mussten verschiedene Schimpförter ertragen, manchen schlag  mit dem Gewehrkolben in den rücken und die Sonne, die erbarmungslos brannte und diese Lage noch schwieriger machte.

In dieser position in der prallen Sonne zu stehen war sehr schwehr. Dem Ddjemo rannte der Schweiß vom Gesicht herab, und Wiederschein der Sonne auf dem Fensterglas schlug ihm direkt in die Augen. Das dauerte doch noch länger ud Djmo fühlte dass er es nicht länger aushalten kann, dass er fallen wird. zusammenbrechen…

Es fühlte wie alles im Kopf sich zu drehen anfing, wie iohm vor den augen alles flimmert. Ein Knie ließ nach, er kniete nieder.  Er versuchte aufzustehen,aber  er hatte keine Kraft mehr.Ein Soldat traf an ihn hewran, grieff ihm unter die Arme und hob ihn hoch und bot ihm freundlich eine Dose Bier an, was den Djemo völlig überrascht hatte.

-Trink ein Bißchen, wird´s gleich besser,- sagte zu ihm der Soldat mit mildem Lächeln. Djemo war von dieser unerwarteten Handlung des Soldaten überrascht, er dachte zuerst dass es sich um noch eine Provokation handelte aber er streckte die Hand aus nahm die angebotene Bierkonserve, und nahm daraus zwei Schluck kaltes Bieres.Er ließ die Bierbüchse auf den Wandvorsprung an dem er  angelehnt war und dankte dem Soldaten ohne ihn dabei anzusehen um keinen Ärger zu initieren.

Er wagte sich nicht den Kopf umzudrehen, obwohl er furchtbar gerne gewust hätte wer ihm in jnem Augenblick geholfen hatte.

Wie manchmal eine kleine Hilfe eines Unbekannten einem das Selbstbewußtsein undGlauben dass es überall gute Menschen gibt ud die Erkenntnis dass es sehr schwehr ist manchmal gegen sein Gewissen zu handeln.

Sie standen in dieser Lage länger als eine Stunde, währenddessen die Soldaten um sie herum etwas untereinander tuschelten. Später wurden zu zweit treppauf geführt in die erste Etage wo man sehr bald Schlagen und Fluchen und Jammern der Geschlagenen hörte.

Sie kasmen raus blutüberströhmt mit schrecklicher Angst iun ihren Augen.

So kamen Djemo und noch einer aus seiner Gruppe an die Reihe. Ein schmächtiger,bärtiger junger Mann aus dwer Nachbarschaft lief vor Djemo dieFdsppe hinauf auf der auf allen paar Meter ein gut bewaffneter Soldat opder Polizist stand. In den Händen  hatzte jeder von denen einen Knüppel, eoiner  aus Gummi der andere aus Plaste aber gab welche aus Holz, sah Djemo beim Vorbeigehen aus dem Augenwinkel.

Seltsamer weiser schlugen sie nicht auf sie ein, sie hielten nur die Knüppel und schlugen  nur leicht auf eigene Handinnenfläche und dabei hörte man schon den drohenden dumpf-en Klang der Schläge.

Als sin  an der Tür die in die Kantene der Polizei angelangt waren, sagte einer zu Djemo dass er vor der Tür stehen bleiben soll und den Vordermann führte er gleich rein. Der Unglückliche drehte sich für einen Augenblick um, schaute Djemo an und in seinen Augen  drang ihm bis dahin unbekannte Angst. Der Wachman zog ihm eine mit dem Knüppel über und schob ihn krafzig fluchen in den Raum. Die Tür war offen geblieben und Djemo konnte alkles sehen was drnnen pasieren wird, und das schien von denen drin so beabsichtig gewesen zu sein. Sie fingen sofort an den Zugeführten zu  schlagen mit Knüppeln, Fäusten, Füßen und mit dem was gerade da war.

-„Majku ti tvoju“,- beschimpüften sie und beleidigten seine Mutter, ohne Aufhören zu dreschen.

-„Wir beschützen Dich und Deine Familie und Du schießt auf uns. hattest einen MG-Nest in Deinem Haus“, – und schlugen noch stärker auf ihn ein.

Der man schwor auf seine Augen, auf seine Kinder, auf alles auf der Welt, dass er keine Waffen besessen hatte, weder er noch die Seinigen im Haus, aber das hilf ihm alles nicht, sie schlunen ihn weiter, es scheint noch heftiger. Über dem rechten Auge platzte eine Wunde, das Blut floss raus und nach weiteren Schlägen war sein ganzes Gesicht mit Blut überströhmt. Das Gesicht dieses armen Menschen ähnelte jenen aus den schlimmsten Horrorfilmen. Das brachte die wütende Ungeheuier nicht zum Stoppen. Sie schlugen noch stärker, sein Blut spritzte auf ihre Uniformen,ins Gesichter. Das dauerte einige minuten und dann auf ihn einschlagen warfen sie ihn vor die Tür wo Djemo versteinert stand und das alles beobachten konnte. Danach nahmen den Unglücklichen die anderen in Empfang, die neben Djemo da standen, schon ziemlich massakriert, mit sichtbaren Schwellungen im Gesicht und fuhren fort ihn zu schlagen in dem sie ihn die Treppen hinunterschleppten.

Und dann war Djemo an der Reihe.

Mit einer Handbewegung gab ihm ein Wachman das Zeichen den Raum zu betreten. Djemomachte zwei drei Schritte, gerade genug die Mitte des Raumes zu erreichen, umzingelt von diesen wütenden wilden Tieren, die vor nur wenigen Augenblicken Djemos Nachbarn beinahe zerrissen hätten.

Für ihnd überraschend statt den ersten Schlag erhielt er die Frage:

-Und jetzt erzähle Du uns in allen Einzelheiten alles was Du über den Angriff auf Prijedor weißt und wo Du während des Angriffs gewesen warst?

Djemo dachte einen Augenblick nach. Was soll er sagen? Daß er niochts weiß?

Die werden ihm nicht glauben! Sie werden ihm nicht glauben, dass er vom Angriff erst im Radio des Lokalsenders gehört hatte, aber es gab keine Zeit zum Nachdenken, ihm schen als ob sie kaum erwarten können loszuschlagen.

-Seit der Schießerei in Hambarine habe ich meine Familie nicht verlassen, seit einigen Tagen hatte ich das Haus nicht mehr verlassen. Ich  hörte die Weisungen aus dem Kriesenstab über Radio Prijedor bis zur Ankunft des Soldaten der mich zugeführt hat,- sagte Djemo fast in einem Atemzug. Er zog ein wenig den Kopf ein, ihre Reaktion erwartend, sein ganzer Körper wurde von einer gewaltigen Angst durchgerütttelt die er bis dahin nie gespürt hatte. Diese sichtbare Angst in seinem Gesicht dauerte einige Augenblicke, und das Schweigen schien in die Ewigkeit zu ziehen.

-Dieser ist loyal. – hörte Djemo eine Stimme hinter sich,

-Ich kenne ihn, Er hat bei Radio Prijedor gearbeitet.

Danach  kam der Träger dieser rettenden Stimme ganz nahe unt schaute ihm dabei tief in die Augen. Djemo kannte ihn nicht, aber  er wußte dass diese einige Sternchen an den Schulterklappen, diese Situation unter sich hatten und über sein Leben verfügen..

-Weißt du wer von Deinen Nachbarn Waffen hatte?- fragte er.

-Weiß ich nicht, glasubt mir! Mich hatte es nie interessiert was der Nachbar hat und was er treibt. Viele habe ich gar nicht gekannt,- sprach Djemo; mit einer Stimme voll Hoffnungs-losigkeit wendete er sich dabei nur dem mit Abzeichen an den Schulterklappen, sich der Auswegslosigkeit der eigenen Lage voll bewußt. Die Stille währte nur einige Augenblicke. Durch den Raum der noch immer nach Blut und Schweiss gerochen hatte ertönte die Stimme mit Befehlston:

-Führt ihn ab.- befahl dieser „Boss“ und setzte sich an den Rand des Tisches der neben dem Fenster stand in dem er dem Djemo noch einen spotterfüllten Blick zuwarf.

Auch die mit Knüppeln an der Treppe standen schlugen nicht zu, als ob sie ein geheimes Zeichen erhalten hätten. Hier wußte man wirklich wer der „Boss“ ist uns wer das letzte Wort hatte, worüber sich keiner wagen durfte.

Djemo ahnte nicht, dass er erst durch die erste Tür der Hölle gegangen war.

Später wurden sie von irgendwelchen Reservisten maltretiert die von irgendwo gerade vorbeikamen, sie verlangten nach Geld und die Zifgaretten, traten sie  heimlich, damit di die auf den Treppen mit Knüppeln in den Händen nicht sehen und nich nach oben zum“Boss“ melden.

Danach befahlen die ihnen sich in zu Zweit hintereinander aufzustellen und führten sie die Kolone raus aus dem Hof des Polizeireviers und brachten vor´s  Gerichtsgbäude der Gemeinde. Davor stand ein Bus für lokslen Stadtverkehr angelassen und mit der offenen vorderen Tür. Es wurde ihnen befohlen in den Buss zu steigen und ihre Köpfe zu senken, und dass sie nicht nach Außen schauen. Auf den großen Rückspiegeln des Buses hingen serbische Fahnen. Draußen war Schießerei, Zurife, Kommandos und manche Explosion, und dass sehr oft und sehr nahe. Selten raste ein Auto mit großer Geschwindigkeit am Bus vorbei.

„Das ist eiun echter Krieg“, dachte Djemo während er stumm auf den Boden des Busses starrte.

In Begleiten von Drei Soldaten die später zustiegen und sich auf vordere Plätze setzten, zu den Zugeführten und Zerdroschenen zugewandt fuhr der Buss an.Zuerst Richtung Unter-führung, dann rechts und dann nochmals rechts, danach links Richtung Celulose- und Pa-pierfabrik, und dann auf die Strasse die dicht am Strand  des Flusses Sana entlang führte.

Djemo erhob sich halb von seinem Sitz, hob den Kopf und warf einen Blich auf die Alte Stadt. Feuerzungen stiegen hoch aus den brennenden alten Dächern, aber dichtter Qualm bildete in Wirbeln große  schwarze Wolken. Die Alte Atadt, die kleine Flussinsel mit seinen 50 Häusern, von Sana und Berek umklammert sah aus wie eine riesige Fackel.

-So werden allen von euch die Häuser brennen“ – sagte mit einer durchdringenden Stimme einer der Begleiter und Fluchte er laut.

Woher  so großer Hass in dem Menschen der mit Sicherheit nicht aus dieser Stadt ist, wenn er es wäre hätte ihn Djemo bestimmt gekannt? Brennt die Alte Stadt nur wiel dieses altes Stadtteil von Prijedor weil es von Muselmanen bewohnt war?

Djemo hob seinen Kopf für einenAugenblick verstohlen  schaute in Richtung Alte Stadt, schluchste schmerzhaft in seiner machtlosen Verzweiflunf und verspürte eine Erniedri-gung die fast nicht auszuhalten war.Ihm schwante dass er sich in seiner schwersten Stunde sich an dierses Bild der Alten Stadt in großen Flammen erinnern wird,eines der schönsten Stadteilen von Prijedor. Mit diesem Stadteil verbanden ihn viele Erinnerungen. Die erte Liebe begegnete ihm gerade da  an dem Kay neben Berek, erste Zgarette auf der Bank unter der Trauerweide deren Zweioge bis zum Boden herunterreichten einen Kreis bildend in deren Mitte eine Holzbank stand. Gleich neben der Hängebrücke über Berek der in Sommermonaten immer versiegte neben der Betonmauer di das Grün des Parks vom Strand trennte warten noch einige solche  Holzbänke. Aber die unter der Trauerweide war irgendwie besonders, wie bestimmt denen die sich am meisten lib hatten und verbarg die Geheimnisse der Verliebten.

 

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BStU – Kohl´s-Schäuble´s-und Merkels verbrüderten Geheimdienstler als Selbststeller entlarvt!

In einem Urteil vom 27.05.2019 hat der Europäische Gerichtshof befunden, dass die deutsche Justiz nicht unabhängig sei. Was eigentlich ein Skandal sein dürfte, findet in den Mainstream-Medien jedoch kaum Beachtung. Mit diesem Urteil bestätigt der EuGH nicht nur, dass die deutsche Justiz nicht unabhängig vom Bundesjustizminister ist, sondern legt nahe, dass Deutschland somit kein Rechtsstaat im herkömmlichen Sinn der Gewal-tenteilung sei.

Wird die Kanzlerin (Deutschland) , wie beim Urteil zu den Grenzgrundstücken, in die Berufung gehen?

Washrlich ich sage EUCH:  WIRD sie NICHT !

Weil ein ( Land oder ) Staat der  2002auf Drängen von Schäubledie Übernahme des § FOLTER und des § Anstiftung zur Folter aus dem Völkerstrafgesetzbuches abge-lehnt hatte und sich dadurch der Implementierung  der beiden Paragraphen in das Deutsche  StGB ver-weigerte, weiß die Kanzlerin, dass schon deswegen Deutschland sich (s)einer Rechtsstaatlichkeit nicht rühmen dürfte. 

30 Jahre financiert sich  die Gauck – Birthler und Jahn Behörde vom Blutgeld der Opfer der kommu-faschistischen Angst- und Gewaltherrschaft in der SBZ oder in der DDR.

Am 25.7.2019  antwortete die BND Dame Jutta Probst von der Position der Macht IHRER Behörde auf meine E-Mail vom 9.7.19 ( im Verlauf ).

Statt sachlich die Fragen zu beantworten, ergeht  sie sich in Schutzbehauptungen und wie sooft  in Lügen und falschen Tatsachenbehauptungen sich der eigenen Unantastbarkeit als  verbrüderter Geheimdienst sicher. Auch bei Verwaltungsrechtsstreit hatte die Probst und die von Stockhausen, die beiden Jungrichter Rind und Dr. Axer belogen und die  hatten keine Eier der Weisung von „Oben“ nicht zu folgen. Interessierte können googeln nach: VG 1 K 237.14 und VG 1 225.17, sowie  nach OVG 12 N 51/17. Alle drei Verfah-ren können in die Geschichte der neuen Deutschen Justiz reingehen, als Beispiele für die Vereitlung der Zuarbeit zur juristischen Aufarbeitung des DDR-Stasi-Justiz-unrechts durch  die drei Fratzen mit STASI und Nazi-Hintetrgrund.( Joachim Gauck ).

Auch in meiner E-Mail enthaltene Behauptung für die Fälschung der eigenen STASI-Akte  durch Roland Jahn sitzt die BND Dame Probst es aus, geht mit keiner Silbe darauf ein und aber auch der kleinwüchsige Bereitschaftspolizist der VOPO´s ( anderen Abschluß hat er nicht ) Roland Jahn, nimmt dazu keine Stellung … WARUM WOHL?

 

 


 

Urteile jeder selber, ob das Schreiben der BND Dame Jutta Probst eine sachliche Antwort auf meine folgende oben zitierte E-Mail ist.

Aber  zurück zu der E-Mail vom 9.7.2019:

Gesendet:Dienstag, 09. Juli 2019 um 09:59 Uhr
Von:Lauksde@gmx.net
An:„post.petbundestag.de“ <post.pet@bundestag.de>, Poststelle@bkm.bund.de, post@bstu.bun.de
Betreff:Das Schreiben mit Anlagen vom 03.07.2019

Sehr geehrter Herr Roland Jahn,

Werte BND-Dame Probst,

mit Ihrem Schreiben vom 3.7.19 sandten Sie mir als Anlage die Unterlagen, geschwärzt und teilweise stark anonymisiert zu, die Sie am 23.1.2018 ersatzweise für die Verfahrensakte des Stadtbe-zirksgerichtes Berlin-Mitte BS 10/83; 241-73-82 auf das Ersuchen des Richters Rosenthal, nach 7 monatigen „Bearbeitungszeít“ und Monierung des LG abgeschickt hatten.

In EUREM Schreiben belügen Sie das Landgericht, und das wie auch zuvor das VG und OVG behauptend:

Verfahrensakte liegen hier nicht vor. (?)

Auf dritter Position EURES Schreibens vom 23.1.18 sind 353 Seiten angegeben aus dem Operativ Vorgang „Merkur“ – kann das sein, dass der ehemalige Bereitschaftspolizist der VOPO´S und  die BND Dame Probst „irrtümlich“ nicht erkannt hatten, dass das die wohl ausge-suchten Bestandteile der Verfahrensakte sind mit den Vernehmungs-protokollen des Beschuldigten Lauks? siehe im Anhang- Inhaltsverzeichnis Seite BSTU 0001 !

Die Vernehmungsprotokolle vom 26. und 29.7.82 sowie Vernehmungsprotokol vom 28.7.82 sind aus dem Band 12 vermutlich vor der Erfassung rausgenommen worden, obwohl sie dem damaligen Richter Dr. Kopatz vorgelegen hatten?

 

Meine Frage ist:

1. Warum hat die Behörde die Vernehmungsprotokolle zum Mittäter und 2. Haupttäter Slobodan Pavlovic dem Landgericht gegenü-ber vorenthalten, bzw. unterdrückt ? siehe im Anhang- Inhaltsverzeichnis Seite BSTU 0002:

 

Wann wurden die auf dem Blatt 83 und 84 des Behördenvorgangs AES Lauks 001488/92Z ausgewiesenen 6 Bänder der aufgefun-denen und der Behördenleitung vorgelegten Verfahrensakte danach erfasst und WER hatte auf dem Blatt 100 des BV 1488/92Z die Einsicht in die Gerichtsakte ( Verfahrensakte ) gesperrt oder sperren lassen?

Blatt 100 des Behördenvorganfs einesa OIpfers 1499/92Z

2. Warum wurde die zweite Ergänzungsmeldung aus diesem Akten-segment dem Landgericht vorenthalten?

Welcher § des StUG lag dieser Unterdrückung von einer so rehabili-tierungsrelevanten Akte zu Grunde – daß die in Gänze bis zum Jahre 2007 strikt den Verfolgungsorganen und Behörden und mir per-sönlich absichtlich vorenthalten wurden?

Warum schwärzt Frau Jutta Probst die vollkommene Iden-tität des STASI-Schergen? weil er womöglich als V-Mann der verbrüderten Geheimdienste weiter zuarbeitet?

Wen oder was schützt EURE Behörde nach 37 Jahren in dem sie am 23.1.2018 und am 3.7.2019 die Akte BSTU 0001 des Akten-segments MfS HA VII/8 577/85 dem LG und mir gegen-über unterdrückt???

Zu welchem Zwecke machen Sie das Genosse Roland Jahn?

Man erzählt – Sie hätten laut sich damit gerühmt IHRE eigenen STASI Akte ( während sie im Nachlaß oder in den Händen Ihres Vaters waren oder später?) selbst gefälscht zu haben? ( Ihre Rücknahme Ihres Ausweisungsantrages? ).

Ist DAS einer der Gründe warum Sie den Fokus vom MfS auf die SED verrücken wollen ? – die Machenschaften des Verbrechersyndikats im Innland MfS zu verschleiern ?

Mit angemessener Verachtung

Adam Lauks

ungesühntes Folteropfer der STASI

und

Verleumdungsopfer der Gauck – Birthler – Jahn Behörde

 

BSTU 0001 des Aktensegments MfS HA VII/8 577/85

WAS  und WARUM Gauck/Birthler/Jahn  in der unterdrückten Akte  MfS HA VII/8 577/85 schützen noch 2019 sehen aus den obigen Anlagen. Es sind lauter übernommene Dienstgrade der Leipziger Polizei.

Aber WEN Frau Propbst auftrags ihrer Vorgesetzten aus der BStU und vermutlich aus der BND schützen muß sehen wir  auf der Kopie des Originalös – die ich eigentlich nicht haben durfte bzw könnte. Dank der Dummheit der Geheiomdienstler die 2014 die Originale am VG  eintauschten, ohne einen einzigen Vermerk darüber zu hinterlassen, konnte vich diese Kopie fertigen. Haben Kohl und Schäuble auch die STASI-Schläger und Schergen aus dem Strafgefangenenbestand in eigene Dienste miut übernommen? Es siht so aus. Man schaue sich dioe Straflatte an bei Ralf Hunholz. SOLCHE Männer brauchte das neue  vereinigte Deutschland!?!

 

So einfach ist die Lüge der BND Dame Probst zu entlarven und sie als Lügnerin und Urkundenunterdrückerin auf Befehl zu überführen.

Veröffentlicht unter AKTUELL, Allein gegen die STASI/MfS der DDR, Aufarbeitung "der Aufarbeitung", Aufarbeitung der Gauckschen Aufarbeitung, Aufarbeitung der STASI - Verbrechen, AUFKLÄRUNG STATT VERKLÄRUNG, Bereitschaftspolizist a.D. als Aufklärer Roland Jahn, Gauck Behörde, Gauck´s und BStU Aufarbeitung -25 Jahre Vergauckelung und Lüge, Gegen das Vergessen, Roland Jahn - BEPO der VOPOS der DDR, Urkundenunterdrückung des Joachim Gauck | Hinterlasse einen Kommentar

WAHRLICH ICH SAGE EUCH! -Audiatur et altera pars! oder TAGEBUCH des ersten Häftling des Tribunals in den Haag:THE TRUTH – DIE WAHRHEIT – PRAVDA – ISTINA – RESNICA about Court Den Haag INJUSTICE or Tribute to destroyed Jugoslavia – International Court Den Haag was founded on Lies and Injustice: Case IT- 94 -1 – T Dusko Tadic

Wahrlich ich sage Euch!

Wenn ein Gericht über einen Verbrecher ein Fehlurteil fällt müssen die betei-ligten Richter und Ankläger größere Verbrecher sein als der Verurteilte; wenn aber der Haager Tribunal für das ehemalige Jugoslawien einen Unsch-uldigen zu 20 Jahren verurteilt, dann führen die dortigen Verbrecher nur einen Befehl des Bösen auf dieser Welt aus.

Nach dem Beschluß des Tribunals galt es den Dusko Tadic nach den verbüßten 2/3 seiner 20 jähriger Freiheitsstrafe, die er in Deutschland abgesessen hatte, nach 11.06.2007 zeitnah freizulassen.

******

Er wurde willkürlich in die Abschiebehaft genom-men und erst am 30.07.2008 abgeschoben ?!?

*******

Sehr geehrter Generalbundesanwalt,             Pancevo 2.9.2019

Werter Dr. Peter Franke,

am 29.8.2008,  Tag vor meiner Abschiebung teilten mir die Bediens-teten in der JVA Stadelheim, dass ich einen Anruf des Generalbundes-anwalts (? ) hätte. Ich hob den Hörer ab und stellte mich vor.

Der Mann am anderern Ende der Leitung sagte:“Ich bin Generalbun-desanwalt und ich möchte mich bei Ihnen hiermit entschuldigen, weil wir bei Ihnen einen Fehler begangen haben. Wir hätten Sie nicht in Abschiebehaft nehmen dürfen um Sie des Landes zu verweisen weil Sie kein Verurteilter der Bundesrepublik sind. Sollten Sie bei der Ein-reise in die Bundesrepublik Probleme bekommen zeigen Sie nur die Unterlagen vor aus denen ersichtlich ist, dass Sie ein Verurteilter des internationalen Gerichthofes der UNO sind und nicht eines Deutschen Gerichtes und dass Sie gemäß den Beschluss des Haager Tribunals für ehemaliges Jugoslawien über vorzeitige Entlassung nach der verbüß-ten 2/3 Ihrer Freiheitsstrafe vorzeitig entlassen wurden. Dann werden Sie bei der Einreise keine Probleme haben.“

Ich antwortete ihm mit der Gegenfrage:„Wenn das so stimmt bitte schicken Sie mir diese Mitteilung und Begründung schriftlich zu ?“

Der Generalbundesanwalt sagte:“Dazu haben wir jetzt keine Zeit. Fall´s Sie Probleme bekommen zeigen Sie diese Unterlagen.“

Danach beendeten wir unser Gespräch.

 

Der Staatsanwaltschaft München und seiner Exekutive ist ein Fehler unterlaufen… oder wollte man ihn noch weitere 6 Jahre in Havt behalten -wenn auch gesetzwidrig?

Ein vorzeitiges Absehen von der Vollstreckung gemäß 456 a StPO kommt nur dann in Betracht, wenn das staatliche Interesse an der weiteren Vollstreckung nicht entgegensteht und eine bestandskräftige Entscheidung der Ausländferbehörde vorliegt, aufgrund deren der Verurteilte die Bundesrepublik Deutschland verlassen muß.

„Das öffentliche Interesse an einer nachhaltigen Strafverfolgung gebietet daher angesichts der schwere der vom Verurteilten begangenen Straftaten die weiteren Strafvollstreckung.“

 

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit – wegen Urkundenunterdrückungen

 

 

                     W h y ?

„Von den Serben muss man sich in Acht nehmen“ sagte ein SS-Mann der 1942 auf Urlaub kam. WARUM damals, wissen wir inzwischen: Deit 7.Juli 1941 hatte man den Hitler und sein OKH  bis ständig belogen in den Berichten aus Jugoslawien, man sprach bis 1942  nicht von Partisanen. Man war immer kurz vor der Liquidierung von Bandsen, und orderte immer mehr Verstärkung(?) 1942 wurde der Name Parisan für  Titos Armee verwendet erst als es in Jugoslawieneinsatz 642000 Deutsche lagen auf dem verlorenen Posten wie sich 1945 herausstellen wird. War DAS der Grund warum man die Serben in die Hölle bomben sollte?

Die verbrüderte und frisch wiedervereinigte Justiz BRD – DDR schlug erbarmungslos zu nach der übernommenen Richtlinie 1/76 des Minister des MfS Erich Mielke. Das gerade Vereinigte Deutschland wollte nach Zerstörung Jugoslawiens die neue Rolle in Europa übernehmen. Nebst Amerikaner als Weltpolizisten wollte Kohl Deutschland zum Europapolizisten machen?

Übersetzung aus dem Buch, 2. erweiterte Auflage von Dusko Tadic

Vorwort

Sehr geehrte Leser,

Es ist mir ein besonderes Vergnügen, die Tatsache, daß mir der Autor dieses Buches die Ehre gab, das Vorwort zu schreiben. Duško Tadić, der Serbe aus Kozarac, der erste Haager Gefangene und Verurteilte, mein langjähriger Bekannte und Klient und schließlich kann ich sagan mein Freund. Dieses kleine Buch erzählt uber das turbulente Leben des Autors in den letzten zwanzig Jahren, uber seinen Kampf , daß der Wirbelsturm in den neunzigen Jahren seine Heimatstadt Kozarac, in der Gemeinde Prijedor, nicht weit von Banja Luka, umgeht. Über den Kampf, seine Familie, sein Heim und sich selbst von seinen ehemaligen bosnischen Freunden und Nachbarn zu retten aber auch von eizelnen Serben. Als es ihm so vorkam, er hätte alle Schrecken des Krieges hinter sich gelassen, hat sich herausgestellt, daß ihn ein lebenslanges Drama erwartete. Er wird das erste Opfer des Haager Tribunals für das ehemalige Jugoslawien – der Gnade und der Ungnade der internationalen Gemeinschaft überlassen.

Dieses autobiografisches Buch präsentiert eine sehr nützliche Lektüre für die heutige und zukünftige Generation. Es hat eine historische, rechtliche, moralische und persönliche Dimension. Ganz am Anfang geht es um das Leben in einer kleinen Stadt Kozarac, die hauptsächlich von der bosniakischen Befölkerung bewohnt wird. In ihr hat der Autor eine Gaststätte, die ein Treffpunkt für alle Einheimischen ist, unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit. Das friedliche Leben der Dorfbewohner zerstörten die Kriegsereignisse, Krieg bricht aus und die scheinbare Sicherheit und Frieden findet der Autor mit seiner Familie in Serbien und dann in Deutschland. . Der einleitende Teil des Buches beschreibt klar das damalige Kriegsklima, daß das gesamte ehemalige Jugoslawien umfasst, das neben Sinnlosigkeit mit Rachsucht und Hass der bisherigen engen Freunden erfüllt ist.

Anfang 1994 began sein Lebensdrama im Exil in Deutschland. Er wird verhaftet und als erster Gefangener nach den Haag verlegt. Er wurde für die schwersten Verbrechen ange-klagt und verurteilt. Er wurde gezwungen mehr als 14 Jahre für sein Leben und Gerechtig-keit in den deutschen und holländischen Gefängnissen zu kämpfen. Wie kann man sich gegen die Schuld a priori verteidigen? Wie der offizielle Name des Tribunals sagt – internationaler Schtrafgerichtshof zur strafrechtlichen Verfolgung von Personen für schwere Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens. Im Falle Tadić besteht die Unschuldsvermutung tatsächlich nicht. Alles ist fast im voraus bekannt. Das Verfahren wird zur bloßen Formalität, auf Strafe laufendes Urteil, die Regel, die Grundlage auf unwiderlegbaren Beweisen – die ultimative Ausnahme. Aus rechtlicher Sicht ist der Fall Tadić von besonderer Bedeutung – zum ersten Mal in der zweiten Instanz in 1999 wird folgende Konstruktion verwendet: joint criminal enterprice (gemeinsames, kriminelles Unternehmen), die noch nie in dieser Form verwendet wurde. Sie wird später als Grundlage für die Anklage (in über 70% aller Fälle) dienen. Das gilt insbesondere für Angehörige des serbischen Volkes. Duško Tadić wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt, wegen Verbrechen,  die nie bewiesen wurden.

Von seiner Inhaftierung in München im Februar 1994 bis zu seiner Freilassung im Juli 2008 ist der Autor dieses Buches in der Regel gezwungen, das Tribunal selbst zu bekämp-fen. Jeder weiß es berets, daß die serbische Führung aus Bosnien und Hercegovina sowie aus damaligen Jugoslawien bzw. Serbien untätig war. Bewußte Behinderung entscheiden-der politischen Faktoren sowie Behinderung einzelner Verteidiger, die versuchen die damalige Regimen zu schützen statt den normalen Bürger und das Individuum d.h. den Angeklagten. In einer solchen Situation muß man den Kampf mit sich selbst gewinnen. Der Autor tut dies, indem er innere Stärke in der Liebe zu seiner Frau und den Kindern findet. Er beschäftigt sich mit Malerei, liest Bücher, hält, durch das Üben von Karate, seine körperliche Stärke aufrecht, und hilft anderen Gefangenen die Einsamkeit im Gefängnis leichter zu überwinden.

Indem er sein Leben in den deutschen Gefängnissen und im Gefängnis in Sheveningen beschreibt, zeigt Dusko wie kleine Dinge manchmal einem sehr viel bedeuten. Die Schritt-schläger bekommen einen existenziellen Sinn als Beweis dafür, daß jemand anders in der Nähe ist, daß man nicht alein auf dieser Welt ist.

Das Buch ist reich an Beispielen für Verletzungen grundlegenden Menschenrechte sowohl im Zusammenhang mit dem Prozess selbst als auch mit der Vollstreckung von Haftstrafen. Das Wissen üver die Geschäftsordnung und das Verfahren im Allgemeinen und die Rechts grundlosigkeit des Haager Tribunals ist in unserer Öffentlichkeit bereits weit verbreitet. Deshalb werde ich mich diesmal nicht damit befassen.

Ich würde dieses Buch gerne jedem empfehlen. Der Autor spricht über seinen Prozess und sein Leben im Haager UNO- U-Haft und in deutschen Gefängnissen, er bezieht sich auch auf andere Haager Gefangene, die gröstenteils Serben sind. Natürlich sollte jeder, der sich eines Verbrechens schuldig gemacht hat, zur Rechenschaft gezogen werden unabhängig von Rasse, Religion, Nationalität oder anderen Gründen, aber die Schuld darf nicht will-kürlich festgestellt werden wie im Fall von “Eichmann aus Kozarac“ was zur Praxis des Haager Tribunals geworden war.

Duško Tadić war der erste Haager Gefangene und Verurteilte.“Das Experiment“   das in seinem Fall durchgeführt wurde, wurde zum Handlungsmuster des Tribunals. Die Medien in Serbien und der Republika Srpska legten anfangs wenig Wert auf den Fall Tadić. Die notwendige Unterstüzung von Serbien fehlte und in machen Kreisen galt er sogar als Verräter. Ein solcher Ansatz erwies sich bald als tödlich. Egal wie einige Politiker weteiferten, daß in den Haag nur Einzelpersonen und nicht die Staaten vor Gericht gestellt werden. Es ist die Tatsache, daß die Konstruktion in Tadić’s Fall verwendet wurde, die später im Prozess gegen viele andere Mitglieder des serbischen politischen und militäri-schen Establischments diente, was indirekt zum Prozess gegen das gesamte serbische Volk führte. Deshalb dieses Geständnis dieses großen Kämpfers, eines Mannes, der uber 14 Jahre im Gefängnis verbracht hat, fur die Tat, die er angeblich begangen hat, an Orten an denen er nicht einmal zu der Zeit gewesen war, als diese Taten begangen wurden- ist dies von großer Bedeutung. Schließlich zitiere ich ein Zitat aus Dušans Buch:

“Es gibt wenige dier wie Du bist. Zähle nicht zu sehr auf “die“ um Dich herum. Es gibt Wenige wie wir; von  den „Jenigen“ Anderen erwarte keine Rettung“

Rechtsanwalt Vladimir Božović

Belgrad, den 24.5.201

 

Die Geburt des Den Haager Tribunals

In die Geschichte der Welt- Justiz ging ich ein als ertster Mensch der für „Etnische-Säuberung“ verureilt wurde. Haager Tribunal  befand mich am 7. Mai 1997 für schul-dig für die Vertreibung der nichtserbischen Bevölkerung aus dem Gebiet von Podkozarje aus politischen und religösen Beweggründen und verurteilte mich zu 20 Jahre Zuchthaus.

In dem man mich auf die „schwarze Anklagebank“ setzte und mich mit der drastischen Strafe behaftete wurde die „juristische Geburt“ des Haager Tribunal eingeleitet, um die Verantwortlichen für die schlimmsten Verbrechen auf dem Balkan nach dem zweiten Weltkrieg bestrafen zu können. Aber das wahre Wunder ist dass sie mich oder jemand Anderen nicht des allerschwersten Verbrechen – Verbrechen gegen den Frieden –  angeklagt und verurteilt hatten. Meine Anklageschrift  wurde auf 343 Seiten begründet. Das Tribunal beschuldigte mich der Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Folter und Ermordung von Zivilisten in Lagern Omarska, Keraterm und Trnopolje und des Massaker an Muselmanen in Kozarac.

Nach der Einshätzung des Tribunals wurden diese Verbrechen unter Kriegsbedingungen verübt, als Teil eines breit angelegten systematischen Angriffes auf die Zivilbevölkerung zum Zwecke der Gründung eines Großserbien“. Mein Prozess wurde planetenweit publik. Die Medien des Westens wetteiferten bei Entdeckung von Verbrechen des „Eichmanns aus Kozarac“. Mein Bild war ständig auf Seiten von Zeitungten und Bildschirmen zu sehen. Die Nachricht, dass ich für „SNN“ verurteilt wurde, wurde zur Nachricht des Jahres. Die wurde alle 10 Minuten gesendet. Seit meiner Inhaftierung in Deutschland am 12. Februar 1994  bis zu meiner vorzeitigen Entlassung am 18. Juli 2008 hatte ich  14 Jahre, vier Monate und 6 Tage hinter Gittern verbracht. Heute lebe ich in Serbien mit meiner Frau und Töchtern. Auf meinen Händen klebt kein fremdes Blut. Ich hatte niemanden getötet, abgeschlachtet, ver-gewaltigt oder gehängt. Die hatten mich für Verbrechen verurteilt die nur ein Monster vollbringen könnte. Die allmächtige westliche Propaganda hat mich an den Schandpfahl genagelt. An „Lorence von Arabien“ aludierend nanten die mich „Schlächter aus Serbien“. Ich war lange sich selbst überlassen und ohne entsprecender Hilfe meines Landes konnte ich mich nicht erfolgreich widersetzen dem schrecklichen Mühlstein der Haager  Unge-rechtigkeit. Ich wurde zum Versuchskannichen des Haager Tribunals, was selbst der Staatsanwalt Goldston bestätigte in dem er sagte:

Die Absicht der Den Haager Staatsanwaltschaft ist durch den Fall Tadic nicht nur seine Beteiligung in der Praxis der ethnischen Säuberungen festzustellen, sondern auch an seine Mittäter und nach Möglichkeit an seine Auftraggeber heranzukommen.

Falsche Zeugen der Anklage

Mein Fuß hatte niemals den Lager in Omarska betreten, ich hielt mich auch niemals  im Lager Keraterm auf. Zur Zeit des Angriffes auf Kozarac war ich in Banja Luka. Der Anklä-ger präsentierte Aussagen von falschen Zeugen um zu beweisen nicht nur dass ich dort gewesen bin, sondern dass ich das Morden, Foltern und Entwürdigung von Gefangenen befehligt hätte. „Er befahl den Wächtern die junge Muselmaninen zu vergewaltigen um Weisen-kinder zu gebähren.“ Auf mein Befehl – behauptet der Anklkäger – mussten Lagerinsaßen gegenseitig Teile der Geschlechtsorgane abreißen! Für die einvernehmliche Lösung des Konfliktes zwischen Serben und Muselmanen hatte ich mehrere persönliche Gründe. Ich bin in Kozarac geboren. Ich habe da mit meiner Familie gelebt. Zwei Jahre vor dem Ausbruch des Krieges eröffnete ich hier eine Kaffeebar „Nipon“. Das war die einzige serbische Gaststätte nebst 37 muselmanischen in Kozarac. Mein Schicksal hatte ich mit diesem Ort verbunden gehabt. In unserer Familie hatte es nie Hassgefühle gegen Muselmanen gegeben. Mein Vater war  Offizier der Jugoslawischen Volksarmee ( JNA ) und er erzog seine Kinder im Geiste von Brüderlichkeit und Einigkeit. 10 Jahre lang führte ich hier ein Karateclub. Als Meister bin ich Träger des 4. Dan. An die 3000 Jungs und Mädchen, hauptsächlich Muselmanen, hatte ich  in Kampfkünsten unterrichtet. Ich führte die zu Wettkämpfen und Seminaren. 30 von denen hatten unter meiner Führung den Titel eines Karate Meisters erlangt. Für diese junge Menschen war ich ein sportliches Idol und nicht derer Mörder. Es ist unbestritten, dass ich vor und während des Krieges mit ganzem Herzen auf Seite meines Volkes gewesen bin. Ich war Mitglied der Führung der SDS in Prijedor, Abgeordneter von SO-Prijedor, Bürgermeister von Kozarac und Polizist. Ich habe den Serben geholfen bei der Organisation und Verteidigung eigener nationalen und Bürgerrechte. Ich konnte nicht durch die Finger schauen jenen Mitbürgern die die Kriegs-wirren und Chaos für persönliche Bereicherung nutzten. Als Abgeordneter der SO Prijedor hatte ich öffentlich auf kriminelles Benehmen Einzelner und Raub des Volks- und Privateigentums hingewiesern. Sie befahlen mir den Mund zu halten. Ich hatte auf sie nicht gehört und die Vergeltung kam. Die wurde organisiert von Menschen aus dem Kriesenstab von Prijedor, vor allem aber von zwei Abteilungsleitern Dusan Jankovic und Simo Drljaca. Zweimal hatten die mich an die Front geschickt. Ich war in Korridor von Posavina. Die Aufgabe meiner Einheit bestand darin die einzige Verbindung zwischen Republika Srpska und Serbien zu halten. Wir lagen in Gräbern. Die Ablösungen gab es nach 2-3 Wochen. Wenn man von zwei näctlichen Schießereien absieht, weitere Kämpfe hatte es nicht gegeben. In der Zwiachenzeit hat man meine Abwesenheit dazu ausgenutzt, meine Mutter, Frau und Kinder aus der Wohnung in Prijedor rauszuwerfen. Wir haten da gelebt weil unser Haus in Kozarac zerstört wurde. Mir blieb nichts Anders übrig als die Mutter nach Banja Luka zu überführen, Frau und zwei kleine Kindern schickte ich zuerst nach Belgrad und danach nach Deutschland.

Meuchelmordversuch

Und dann passierte etwas wodurch mein Leben aus den Fugen geriet. Ich erfuhr, dass die Gemeinde-Oligarchen meine Liquidierung vorbereitet hätten. Dusan Jankovic gab den Autrag dem Polizeiinspektor, später geschützten Zeugen „CT“, mich umzubringen. Als der Zeuge „CT“ das abgelehnt hatte, wurde der Auftrag einem Reservisten aus Kladusa weiter-gereicht. Man nannte ihn Rapa. Er versuchte mich an der Tankstelle in Kozarac zu liqui-dieren.Er richtete sein Gewehr auf mich und sagte: „Jetzt, gehörst Du mir!“ Mit einem Schlag meiner Linken währte ich ab, schob den Lauf von mir und die Kugel verfehlte mich. Dieser Rapa wurde verhaftet, aber gleich danach freigelassen. Später gab er zu:

-„Plan war den Dusko Tadic zu liquidieren, damit er danach mit höchsten Ehren beerdigt wird und dass dieses Verbrechen den Muselmanen in die Schuhe geschoben wird. Ziel war den den Tod des Tadic  für Muselmanen zur Abschreckung zu machen, damit sie nicht die Rache befürchtend wieder nach Kosarac zurückkehren.

Einige Tage später hatten sie mich einsperren lassen. Sie sagten zu mir, dass ich wieder an die Front muß. Vom Militärpolizisten der mich zuführte erfuhr ich dass für mich eine Falle vorbereitet wäre. Anstatt an die Front, kehrte ich am gleichen Tag nach Prijedor zurück, nahm meine persönlichen Unterlagen um nach Banja Luka  und danach nach Belgrad zu fahren. Nach einigen Monaten traf ich ion München ein wo meine Frau und Töchter auf mich gewartet haben. Nach Deutschland reiste ich mit Mitgliedern der Karatemannschaft Jugoslawiens. Nach einigen Monaten des Aufenthalt in München hat mioch die deutsche Polizei verhaftet, die mich später an den Haager Tribunal ausliefern wird.

Hinter Gittern schrieb ich meinen Tagebuch aus dem, mit Hilfe und anhand von Archiv-material und Original Zeugenaussagen, die bis jetzt der Öffentlichkeit noch nicht bekannt waren, veröffentliche ich die interessantesten Teile der neusten Erkenntnisse.

Einleitung in den Krieg

Während ich in meinem Geburtsort gelebt hatte mehrmals  musste ich Unehrlichkeit bei meinen Muselömanen Nachbarn gemerkt.Wie auch die andere Serben gaben denen immer neue Chanze für ein gutnachbarliches Zusammenleben. So war ich auch aufgetreten als ich mit besten Absichten die letzte Begegnung organisiert hatte zwischen Vertretern aus Kozarac und serbische Behörden der Gemeinde Prijedor, der damals Dr. Stakic voranstand. Die letzte friedenverhandlungen zwischjen den beiden aufeinandergeratenen Seiten fand ende April 1992 in einem der großen Säle der Gemeinde in Prijedor. Damals war mir nicht bekannt wer bestimmt hatte, dass im Namen von Serben mein Nachbar Bosko Dragicevic  und ich in das Verhandlungstiem aufgenommen wurden. Wir zwei Serben fanden uns unerwartet auf der Liste der Parlamentarier unseres Ortes. Erst nach der späterenm Sichtung der Unterlagen die während des Krieges  in Kozarac seitens der serbischen Sicherheitsorgane beschlagnahmt wurden, konnte ich mir das echte Bild schaffen was auf  geheimen Zusammenkünften des muselmanischen Kriesenstab gessierte.Aus den Protokollen der beiden letzten  Zusammenkünften gewinnt man den Eindruck das politische und militärische Kräfte unseres Ortes der Situation bewußt waren in dem sich unser Ort damals befand. Trotz all dem wurde offensichtlich, dass die Übermacht bei einer extremen Gruppe von Menschen lag die die Einwohner von Kosarac beschleunigt in den Krieg gegen die Serben führte.

Die wichtigsten Teile des beschlagnahmten Protokoll:

In Kozarac 04.März 1992.

„1. Bericht  von der gestrihen Zusammenkunft über die Mobilisierung und Mängelbeseitigung.

2. Bericht über den Besuch der Parlamentarier der Gemeinde Kozarac und Gründung  einer Komission  für die Informieruing in eigener Partei.

3. Vorschlag für bildungv eines Kontrollpunktes auf der Strasse Prijedor – Banja Luka

4. Erweiterung des Kriesenstabes u.a.

Sivac:-„Ich muß zugeben dass die Hierarchie noch schwach ausgebildet. Es müsste eine schnelle Eingreiftruppe gebildet werden.

M. Tadzic: – „Damit einige Dinge von einander abgegrenzt werden…es muss ein Rat gegründet werden auf dem Niveau der Gemeinde, ausschließlich aus Mitgliedern der politischen Parteien.“

Bahonjic: – „Alle Menschen rannten lois in das Dorf Balte um den Panzer der serbischen Armee zu sehen. Wenn nichts Anderes, müsste man sich besser verbinden mit fachlich und fähigen Männern.Wir brauchen Männer vom Fach um ihten die Arbeit zu überlas-sen.

Fazlic: -„Das jeder in seinem Wirkungskreis Listen von Menschen fertigt nach deren militärischen Fähigkeiten  und dass Eingeiten gegründet werden vopn Abteilungen bis Kompanien.

Sakib: – „Dieser Kriesenstab besteht ausschlißlioch aus einer Partei„.

Vor dem Beginn des Krieges in der Gemeinde Prijedor und dem Angriff auf muselmanischen Orte Hambarine und Kozarac fand die letzte Sitzung des Kriesenstabes des Ortes Kozarac.

Am vorabend des Krieges in der Gemeinde Prijedor und Angriff auf muselmanische Ortschaften Hambarine i Kozarac fand das letzte Sitzung des Kriesenstabes von Kozarac.

In Kozarac 05.Mai 1992

-“ Für die Erweiterung des Kriesenstabs wurden vorgeschlagen Redzic, Balic, Dr. Pasic, Fragicevic und Fazlic„.

Fazlic: – „Der Kriesenstab  soll im Falle eines Krieges zum Kriegsstab werden.

Osman Dilovic ( Policeichef von Kozarav ):- „Diese Situation entstand durch die Grün-dung der serbischen Gemeinde Prijdor, wonach keiner unserer Polizisten die Loyalitet der serbischen Behörden unterschrieben hatte. Ein Treffen mit denen wurde auf den Freitag verlegt. Die verlangen das wir auf unseren Uniformen serbische Abzeichen tra-gen oder  dass alle diev Loyalität nicht annehmen die Waffen abgeben„.

J.Fazlic: – „Wir sind nicht in der Lage wählöen zu können?„.

Mujagic: -„Banjaluka hat verkündet das alle entwaffnet werden, sogar die loyale Pertsonen„.

Dr. J. Pasic: – „Ich werde einen Blick zurück werfen hinsichtlich der ganzen Siotuation. Monte Negro und Serbien sind nicht unsere legale Behörden weil die als Ziel eine Federation hatten und es ist bekannt wie das geendet hat. Der Krieg in Bosnien wird wegen Serben in Kroatien geführt, die Morgen sich den Serben in Bosnien anschließen würden. Ich nehme euch übel warum sie mit unserer Regierung in der Republik kein Kontakt aufgenomen naben, wegen der Tatsache dass wir besetzt sind. Ich schlage vor einen Beschluss zu fassen, das wirt nicht für diesen Krieg sind, dass wir keine Möglichkeit haben eine Gemeinde zu gründen und ich bin nicht für die Übergabe der Waffen und werde keine Loyalitätserklärung unterzeichnen.

I.Hodzic: – „Ich schlage vor eine Kommission zu gründen für die Gesporäche mit SDS -Serbisch – demokratische Partei der Gemeinde von Prijedor.“

K.Fazlic: – „Ich schlage vor zum Treffen mit vertretern von SDS Prijedor anzuberaumen.“

M. Saric: – „Das muss eine offiziele Abordnung der Gemeinde Kozarac sein.„.

K.Susic: – „Und dass diese Delegation nicht mononational wird

B. Medunjanin( Vorsitzende der SDA): – „Wir müssen wissen vov welcher Platform wir morgen zu Gesprächen gehen. Ich habe nichts dagegen dass mit uns auch ein Serbe mit-kommt aber ihr wist sehr gut was dieser Dusko Tadic den Bürgern ( Muselmanen) von Kozarac angetan hat. Du Hamdo kämpfst in Kozatac um das Überleben und nimmst den Tadic mit zu Verhandlungen.

Suljo: – „Ich bin auch der Merinung dass auch ein Serbe in unserer sein sollte.“

J.Fazlic: – „Unsere politische Platforma ist bekannt. Aufrechterhaltung des „status quo“ bis zur endgültigen Lösung der Kriese in Bosnien.“

Hamdija Balic: – „Wir sind hierrher gekommen etwas Praltisches zu tun. Wir bemühen uns alle um ein Treffen mit dsen Serben aus der Gemeinde, und betrauchten uns wie Verräter von Kozarac.

Kemal Susic: – „Beco, die Bürger von Kozarac werden Dir nie vergeben enn Du die in den Krieg reinziehst. Ich schlage vor dass der Dusko Tadic Mitglied der Delegation für Verhandlungen wird.

B.Medunjanin: – „Solange das Volk die Waffen hat, wird es die Behörden von Prijedor nicht anerkennen.“

Beschluß:

1.- Gründung einer Friedenkommission für Verhandlungen in Zusammensetzung:

„Kemo Fazlic, Memic Ilijaz, Dragicevic Bosko i Tadic Dusko.“

In der Friedensmission

Eines Tages, plötzlich,  kam in die Kaffeebar „Nipon“ mein ehemaliger Lehrer und Nachbar Kemal Susic. Er galt als pro-jugpslawisch orientierter Mensch und zeigte immer tollerante und freundschaftliche Einstellung zu den Serben. Er versuchte lange mir glaubhaft zu machen dass unter Musemanen von Kozarac noch viele sind die noch immer Frieden  mit den Serben aus unserer Gemeinde sich wünschen. Es war offensichtlich, dass sich Susic mit allen seinen Kräften für den Frieden einsetzte und immer noch daran geglaubt hatte dass man noch eine Kompromisslösung finden kann. Die Situation war schwirig und schom längere Zeit hatte es keine Kommunikation mehr gegeben zwischen den politischen Führungen von Kozarac und Prijedor. Die Serben lehnten jegliche Gespräche mit der muselmanischen SDA ab, währenddessen sich die Lage noch mehr verschärfte. Sie wußten alle, daß ich einer der ersten Mitglieder der „Serbisch-demokratischen Partei“ von Prijedor gewesen bin und dass ich  mit dem damaligen Vorsitzenden gute Beziehungen hatte, die die ganze Macht in der Hand hatte. Susic versuchte mich zu überreden noch ein Treffen der Delegation der Gemeinde Kozarac mit serbischen Machthabern in Prijedor. Am Ende unserer Begegnung  übernahm ich die Organisation eines Treffens, unter der Bedingung dass in der Delegation nicht mehr die Mitglioeder der SDA sind, die an früheren Gespräöchen teilgenommen hatten. Susic willigte sofort in meine Bedingung ein und am gleichen Abend rief ich den damaligen Vorsitzenden ser SDS  Sima Miskovic an. Wir trafen uns in meinem Haus in Kozarac. Miskovic war davon überzeugt, dass die Gespräche nichts Neues bringen werden, weil die politische Führer von Kozarac ausschließlich auf die Instruktionen aus der Zentrale der eigenen SDA aus Sarajevo hören.

Nach meinen eindringlichen Überzeugungsversuchen und Zusicherungen dass in der neuen Delegation keine Mitglieder der muselmanischen SDA sein werden, sondern einfache unparteiisch eingestellten Bürger unseres Ortes erklärte sich Miskovic bereit eine Begegnung mit führenden Gemeindemitgliedern anzuberaumen.Einen oder zwei Tage später,. wurde ich sofort benachrichtigt sofort nach Prijedor zu kommen, wo ich dann eine konkrete Vereinbarung  erreichte mit dem damaligen Präsidenten Milomir Stakic und seinen Mitarbeitern über das genaue datum für neue Friedenverhandlungen mit den Vertreten der Gemeinde Kozarac. Das Treffen der beiden Delegationen fand statt in dem Gebäude der Gemeinde Prijedor ca. 10 Tage vor dem Ausbruch des Krieges.Ich und Dragicevic waren sehr überrascht als wir gesehen hatten dass sich in unserer Delegation einige erxtreme Mitglieder der kriegslüsternenmoselmanischen SDA. In unserer Delegation  war auch der Memic Ilijaz, der als Mitglied der SDA schon früher an allen Verhandlungen mit der serbischen Seite teilgenommen hatte, und die haben noch zu schärferen Zuspitzung der Lage zwischen den beiuden Seiten.Ich wußte dass ihn der Vorsitzende dermuselmanischen Seite absichtlich geschickt um die Findung einer frioedlichen Lösung zu unterminieren. An jenem Tag gerit Memic wieder in den verbalen Konflikt mit dem Vorsitzenden des Rates Dr. Milan Kovacevic und mit dem Polizeichef Simo Drljaca.

Dieser Streit war auch definitiv das Ende aller Versuche den Ausbruch des Krieges auf unserem Gebiet eine friedliche Weise zu verhindern.Das war auch das Ende einer langjäh-rigen Illusion mit der wir gelebt hatten, unter der Parole einer künstlichen Brüderlichkeit und Einigkeit. Einige Tage später ist Memich mit seiner Familie aus unserem Ort geflüchtet, und danach verließ er auch Bosnien und mit dem ersten Flugzeug  flog er von Banja Luka nach Wien. Dort hatte er aus sicherer Entfernung die Entwicklung der Erreignisse verfolgt und das Kriegsende abgewartet. Die meisten der übrigen Mitglieder des Kriesenstabes n Kozaracfiel in blutigen Kämpüfen in Kozarac im Sommer 1992 und darunter war auch der kriegslüsterne Vorsitzende der SDA Becir Medunjanin.

Die Teilnehmer an damaligen Friedensverhandlungen die den Krieg überlebt hatten wurden später zu unersätzliche Zeugen des neu gegründetenHaager Tribunals. An der Anklagebank des Haager Tribunals in der gesessen haben, ich, Milan Kovacevic, Milomir Stakic, Talic und andere Serben defilioerte eine ganze Plejade von falschen Zeugen, ehemalige Teilnehmer an Friedenverhandlungen, meine Nachbarn und Lehrern, darunter Susic,Kahrimanovic, Fazlic, Jakupovic und andere  geschickt instruiert zu Gunstenb der Anklage und gegen mich und anderen Serben auszusagen.

Der Pfeil wurde abgeschossen

Die Provokationwen auf nationaler Basis  wurden immer öfter und grober. Das konnte man auf jedem Schritt sehen, und auch in meinem Kaffe „Nipon“ der in kurzer Zeit zum Treffpunkt der Jugend  von Kozarac geworden war. Ich hatte in diese Kaffebar investiert alles was ich hatte. Schön gestaltetes Enterier, moderne Popmusik, von Videopkasasetten zog die jungen Menschen an. Die meisten Gäste waren Muselmanen. Das  war auch kein Wunder, weil Kozarac hatte damals 10.000 Einwohner wovon 98% Muselmanen waren.Wegen Geschäfft, und meiner familiären Erziehung und des sportlichen Ansehen, war ich benmüt dass sich die Jugendlichen schön amüsieren und das sie die politische und religiöse Diskussionen auf eine andere Zeit und an einen anderen Ort verlegen.So war es bis zum 5.August 1990 alös ich den ersten Drohbrief erhielt. Unterzeichnet wurde er von „Junge Muselmanen aus Kozarac“.

“ Dusan Tadic, wen Du Dir und Deiner Familie guten wünschst, verkaufe Dein Haus und verlasse Kozarac binnen drei Monaten. Kosarac mus  sauber sein von „Vlasi“(Serben*AL). Es ist besser als dass wir  Das bezieht sich besonders auf Dich euch abschlachten. Das bezieht sich auf Dich als Cetnik und Nationalist. Solltest Du nicht wegziehen, werden wir Dein Haus niederbrennen, Dich und die Kinder töten. Du hast keine Überlebenschance. Von Dir beginnt Dschichad ( heiliger Krieg ). Wir haben gewartet weiter können wir nicht warten…Kozarac muß reine muselmanbische Stadt werden. Dschichad ist Pflicht der Gläubigen- Fasten und Gang zur Hadsch, Vorschriften der Wascvhung. Das Wichtigste ist die Vernichtung von Ungläubigen ( Vlasi ) biz zum Ausmerzen.

Die Drohungen der „jungen Muselmanen von Kozarac“ hatte ich ernst genommen. Der Pfeil ist abgeschodden und fliegt zu seinem Ziel. Ich hatzte überlegt was zu tun wenn die ihre Absicht verwirklichen. Mein Haus befand sich im Zentrum von Kozarac. Um mich herum lebten alles Muselmanen meine Nachbarn. Im, Falle einers Angriffes wäre sehr schwehr den Kopf zu retten uind die Familie in Sicherheit bringen. Es waren Nächte voll Abträume. Sehr schnell fühlte ich die praktische Folgen des Drohbriefes. Es folgte plötzlicher Bojkot meiner Kaffeebar. Gestrige Stammgäste fingen an „Nipon“ zu meiden. Vopn einigen Freunden erfuhr ich dass ich meine Familie und meine Kaffebar oft Thema  bei Zusammenkünften der „Alija Izetbegovics Anhänger“. Sie empfandenuns als eine serbische Bastion im Herz von Kozarac, der zu jedem Preis beseitigt werden muss. Der Um-satz in der Kaffeebar brach in nächsten Tagen dermaßen ein, dass ich des Personal drastisch verringern musste. Die wenige Gäste konnte ich selbst bedienen.Der Zwischen-fall der an einem Winmterabend 1992  passierte deutete auf nichts Gutes. In jener Nacht waren in meiner Gaststätte nur 10 Gäste. Sie saßen an den Tischen neben dem breiten Schaufenster und betrachteten di Fußgänger in der meist frekquentierter Strasse von Kozarac. Die Gesellschaft „national bunt“ und gut gelaunt. In einem Augenblick fingen mein Nachbar Muselmane Balic und Serbin Ana zu tanzen bei der Musik vom Viodeo-Link. Ihr Tanz hat zog uns in ihr Bann. Di nacht war schon vorangeschritten als  mir unbekannter Mann die Kaffeebar betrat. Er war schon ziemlich angetrunken. Er redete mich sehr arogant an:

„Man hat mir gesagt dass Du der jenige bist der an Muselmane keine Getränke   ausschenkt. Los, schenk mir einen Cognac ein.“

Ich schenkte ihm ein Glas Weinbrand ein und sagte:

„Jetzt siehst Du dass die Jenigen die Dich geschickt hatten nicht die Wahrheit gesagt hatten.Wenn Du dich umsiehst, wirst Du sehen dass heute Abend hier mehr Muselmanen als Serben sind.

Der ungewöhnliche Gast leerte sein Glas auf Ex, torkelte und schleu derte das Glas gegen den Boden.

-„Noch eins!“ sagte er und schaute mir dabei frech in die Augen.

-„Und Du bist, sagt man, der  an die Muselmanen nicht ausschänkst in Deinem Laden? Mal sehen ob Du auch mir den Spaß verderbenm willst. Bin zum Trotz gekommen hier zu trinken. Schenk noch ein ein!“

Ich entschied dieses Dialog zu beenden.Ich fürchtete mich von einem Zwischenfall. Ich sagte zu dem Säufer:

-„Und jetzt reicht´s!“ Ich wollte die gute Stimmung meiner Gäste nicht verderben. Auf dem Barhocker wankend sagte der Streitsüchtige:

.“In Ordnung, aber ich pflege nicht meine Zeche zu zahlen.  Sollen Dir die aus der Kneipe „Schwarze Hände“. Die haben mich hierher geschickt.“

Er ging hinaus. Einige Augenblicke danach wurde das große Schaufenster meiner Kaffeebar eingeschlagen. Jemand hatte zwei Mal reingeschlagen und ginmg langam die mit Schnee bedeckte Strasse runter.Ich ging hionaus und rannte hinter dem Angreifer her. Als ich ihn eingeholt hatte sah ich dass das die gleiche Person war die mich vorhin in meinem Kaffee provoziert hatte. Ich packte ihn und schleppte ihn in die Kaffeebar zurück.Er war mehreren Stellen durch Glas verletzt. Um uns herum lagen auf dem Boden Glassplitter mit Blutspuren darauf. Ich bat den Nachbarn Balic dem Verletzten zu helfen. Mich packte die Angst dass der in meinem Laden sterben könnte. Nur das hat mir noch gefehlt. Am gleichen Abend  wurde der Angreifer ins Krankenhaus nach Prijedor verbracht wo er mediziunisch versorgt wurde. Als er aus dem Krankenhaus entlassen wurde setzte er die nächste Lüge in Umlauf:

-“ Tadic, hat mich mit Hilfe einiger Cetniks mit Gewalt in seinen Laden gezerrt und dann hatten die auf meinen Armen und Körper serbische Kreuze und andere Zeichen eingeritzt.“

Gefährliche falsche Nachrichten

Seine Lügengeschichte fing an wie ein Unheil um Kozarac zu kreisen.Die ging von Mund zu Mund, von Mann zu Mann bis sie endlich als völlige Wahrheit angenommen wurde. Vergeblich versuchte ich diese Lügen zu demantieren. Vergeblich berief ich mich dabei auf die Gäste  die Augenzeugen des Geschehenen wurden. Der Pfeil war abgeschossen und flog unaufhaltsam auf sein Ziel. Die Organisation „Junge Muselmanen von Kozarac“ drohten jedem mit Vergeltung der in „Nipon“ einkehren sollte. Ich musste aus Kozarac friedlich oder mit Gewalt rausgetrieben werden. Das gehörte zum Muselmanischen Projekt der ethnischen Säuberung in dieser Gegend.

Ich habe niemals  bestritten einer der Organisatoren der Volksbefragung gewesen zu sein in der sich das sertbische Volk in Bosnien und Herzegovina für ein Zusammenleben in einem gemeinsamen Staat Serbien bekannt hatte. Ich war dessen bewußt dass ich dadurch durch  die Mitrglieder der SDA verurteilt werde, aber hatte nicht erwartet dass mich , fast  alle Bürger von Kozarac, meine Nachbarn und Bekannte und Freunde für den  Hauptschu-ldigen für den Ausbruch des Krieges in Bosnien und Herzegovina erklären werden und somit für die Eröffnung von Lagern in Omarska, Keraterm und Trnopolje.

Die Fundamente der Republika Srpska

Im Centrum unseres Ortes Kozarac steht die 100 Jashre alte ortodokse Kireche der Heiliogen Perus und Paul.  Seit ihrem Bestehen war die die wichtigste Begegnungsstätte des serbiachen Volkes das  im Raum der Kirchengemeinde von Kozarac gelebt hatten. Das Gotteshaus stand im Centrum des extremistischen Teil der Gemeinde Prijedor. Während der kirchlichen Feierlichkeiten, die in all den Jahren in der Kirche stattfanden gab es  keine Ereignisse die Unruhe unter die muselmanische Bevölkerung gebracht hätten. Die ersten Anzeichen der Ablehnung muselmanischen Nachbarn gegenüber denen die traditionell in unsere Kirche kamen wurden sichtbarer seit 1990. Die Fortdauer dieser negativen Haltung gegenüber wenigen Serben in Kozarac entwickelte sich schneller, entsprechend der negativen Entwicklungen auf der politischen Szene in Bosnien und Herzegovina und besonders vor der Volksbefragung über die Unabhängigkeit von Bosnien und Herzegovina. Die Volksbefragung  hat die muselmanische SDA -Partei organisiert  zusammen mit Gleichgesinnten aus der HDZ ( kroatische demokratische  Gemeinschaft ). Die Serben beteiligten sich hauptsächlich nicht an diesen Ereignissen, sonderb begingen einen massiven Bojkot auf ganzem Terriotorium von B&H.

Als adequate politische Antwort hat die Serbische demokratische Partei, unterstützt durch die Kirche, ein Plebiszit des serbischen Volkes der Bosnien und Herzegovina organisiert gemeinsam mit Serbien und Monte Negro.Das Plebiszit fand  auf dem ganzen Territorium von Bosnien am 9. und 10.November 1991. Seitens des Wahkkommitees der SDS der Gemeinde Prijedor, erhielt ich die Aufgabe den Plebiszit zu organisieren auf dem Wahlplatz 36 der Kosarac und nähere Umgebung abdeckte. Muselmanischen Behördeen lehnten ab uns eine der zahlreichen Räume zu überlassen in denen sonst Zusammenkünfte organissiert wurden. Deshalb wandte ich mich um Hilfe  an den Geist-lichen der ortodoksen Kirche Mladen Majkic mit der Bitte dass er uns erlaubt die Absti-mmung zum „Plebiszit“ in einem der Nebenräume die sich auf dem Hof unserer Kirche befanden.

Die Abstimmung selbst fad statt unter voller Kontroille der Behörden der Gemeinde Prijedor, unter Beibehaltung von üblichen Prozeduren und Kontrolle durch besonders benannten dafür benannten Personen. In unserem Falle war als HauptkontrolleurJovan Vukoje aus Prijedor. Die ganze Organisation  zweitägiger Wahlen verlief one Probleme und die Teilnahme der serbischen Bevölkerung war 10 prozentig, währenddessaen die Beteiligung der muselmanischer Bevölkerung nicht erwehnenswert gering war.Die Abstimmung über „Plebiszit war erfolgreich, uns seine Ergebnisse ähnelten den Wahlergebnissen aus restlichen Teilen von Bosnia und Herzegovina.  Das war eigentlich die wahre Stimme des serbischen Volges und offiziele Mahnung an die muselmanisch-kroiatische Koalition, dass die Serben eine gewaltsame Abtrennung von serbischen Teritorium von unsrer Zentrale in Belgrad. Dazu  kommt dass  dieser Plebiszit der  1991 gehalten wurde eigentliche politische Grundlage aus der später Republika Srpska geboren wurde.

Die ersten Säuberungen

Am Vorabend des Krieges, die negative politische Entwicklung der Geschehnisse, die vor unseren Augen ablief; massive Kriegsvorbereitungen und Bewaffnung der kroatisch-muselmanischen Verbündeten, zwang die Notwendigkeit einer Antwort den serbischen Bevölkerung auf hinsichtlich der Entwicklung. SDS und polizeilich-militärische Kräfte der Gemeinde Prijedor organisierte  schnellöe Bewaffnung des serbischen Volkes. Danach wurden regelmäßige Wachen  organisiert auf dem Territorium unserer Gemeinde mit dem Ziel Verhinderung des der Vernichtung des serbischen Eigentum und Schutz unseres Volkes. Gründe für solche unsere Reaktion lag in der negativen Erfahrungen aus dem zweiten Weltkrieg, die man in unserer Gegend gemacht hatte. Damals haben unseere muselmanische Nachbarn als Zivilisten oder Angehörige der pro-ustascha Bewegung  sog.   „Herimatschutz-Einheiten“ bis dahin unvorstellbare Verbrechen an ihren serbischen Nachbarn. Sls Zeuge  jenen Verbrechens steht der Massengrab der serbischen Zivillisten Namens „Zajednice“ in dem nach dem Ende des zweiten Weltkrieges die Überreste von einigen Hunderten unschuldig mgebrachten Serben aus unserem Ort beigesetzt. Obwohl damals die Namen der Täter unter den Bürgern vom Kozarac damals bekannt waren, wurde kein Muselmane deswegen je vors Gericht gestellt und auf der Gedenktafel  blieb im Namen der Versönung lediglich geschrieben  dass es sich um „die Opfer des Faschismus“ handle. In Abstimmung mit SDS und Kirchenleitung wurden regelmäßige Nachtwachen aufgestellt um den dem Komplex der ortodoxen Kirche in Kozarac zu schützen. Kurz danach traf ich die Leiter der Nachtwachen die bei der Bewachung der Kirche im Einsatz waren. Wegen der exponierten Lage der Kirche in Zentrum von Kozarac und der Tatsache dass die in der Umzingelung von muselmanischen Bevölkerung stand, wurden tagsüber keine bewaffnete Posten aufgestelt, weil wir in keinster Weise unsere Nachbarn provozieren wollten. Alle an der Objektsicherung Beteiligten waren Mitglider der SDS. Tagsüber gingen sie ihren Verpflichtungen des täglichen Lebens nach wie auch alle andere Zivilisten, und nachtsüber tauschten sie ihre tägliche Verpflichtungen und zivile Kleidung für die Uniformen der freiwilligen serbischen Einheiten mit der Waffe in der Hand. Wir durften keine Überraschung zulassenb.

IUch lebte in unserem Familienhaus im Zentrum von Kozarac zusammen mit unserer Mutter,meiner Frau und zwei Töchter. Meine Brüder lebten seit langem fern von unserem Geburtsort und zeigten kein besonderes Interesse für das Leben auf unserem Gut. Großen Teil  Zeit hielt ich mich in meiner Gaststätte auf, die nur einige Schritte  von der Hauptstrasse entfernt lag. Nach der Schließungv des Lokals, anstatt mich zur Nachtruhe zu begeben tauschte ich meine Rolle eines Gastwirtes in die Rolle eines Wachenden der von Mitternacht bis zum nächsten Morgen vor unserer Feuerstelle wachte. Von Zeit zu Zeit betrat ich den Hof der Kirche um meine schlaflosen Nächte mit neuen Freunden und bewaffgneten Mitgliedern der serbischen Nachtwachen zu teilen. Ich wusste dass die „Junge Muselmanen von Kozarac“ bereits den Plan geschmiedet hatten, beim Angriff der serbischen Armee auf Kozarac, mich und alle Mitglieder meiner Familie zu liquidieren. Ich wußte den Namen eines der meinen muselmanischen Nachbarn der die Aufgabe dazu bekommen hatte.Ich war mir der Situation bewußt in der wir uns befanden, aber ich konnte einfach den genauen Tag des Angriffes icht voraussehen unhoffte heimlich dass es keinen Krieg geben wird. Der Parteichef Simo Miskovic hatte mir früher versprochen mich rechtzeitig zu informieren über den Angriff auf Kozarac, damit ich die Mitglieder m,einer Familie rechtzeitig evakuieren kann. Obwohl ich in Banja Luka zwei Brüder und weitere Angehörige hatte, war mir bewußt dass wir alle sehr bald dazu gezwungen werden ein ein-faches Flüchtlingsdasein zu führen. Inzwischen verließen die wenigen Einwohner serbi-äscher Nationalität ein nach dem anderen unseren Geburtsort, Sie gingen verängstigt und still in frühen Nachtstunden in Fahrzeugen mit wenigen persönlichen Sachen um die Auf-merksamkeit der muselmanischen Nachbarn nicht auf sich zu lenken.

Serbische Panzer

Es war Aonntag ein sonniger und besonders heißer Tag für jene Jahreszeit. Ich schaute durch´s Fenster und merkte gleich das auf der strasse etwas ungewönliches passiert. Ich griff zum Hörer, die Telefonleitung war tot.Urplötzlich breitete sich durch den Ort Nachricht über die Ankunft von Panzern der serbischen Armee auf die Hauptkreuzung der Strasse Banja Luka – Prijedor. Im Ort kochte die Atmosphäre, es wimmelte wie im Bienenstock. Die  verschreckten Einwohner rannten herum, gemischt alt und jung. in Zivil und in uniformierte muselmanische Krieger, mit Waffe in der Hand. Unter ihnen herrschte Chaos ond offensichtliche Angst vor dem was bald passieren könnte.

Ich zog mich an, ging auf die Strasse und begab mich danasch schnellen Schrittes Richt-ung unserer Kirche auf deren Hof auch Haus stand in dem der Geistliche Majkic mit seiner Familie lebte. Ich und die Meinigen hatten seit dem ersten Tag seiner Ankuft in Kozarac pflegten besonders gute Beziehzungen zum Geistlichen. Im Laufe der Zeit kamen wir uns immer näher und wurden immer mehr aufeinander angewiesen in jeder Hinsicht. So war es auch in jenen schweren Vorkriuegszeiten, als man jeden Augenblick den Ausbruch ded Krieges erwarten konnte. Ich ging die Strasse entlang und stieß mit Bürgern zusammen die beunruhigt zum Platz eilten von wo man den Panzer deutlich sehen konnte dessen Rohr nach dem Ortszentrum gerichtet war. Telefonleitungen mit Prijedor und anderen Städten waren tot so daß Majkic und ich keine Möglichkeit hatten mehr darüber zu erfah-ren was an jenem Tag sich wirklich abspielte. Irgendwie waren wir hinsichtlich der Informationen isoliert. Die meisten der Serben hatten schon das Zentrum des Ortes  verlassen und wir fühlten uns von den serbischen Behörden in Prijedor völlig verlassen und vergessen. Kurz hatten wir Meinungen ausgetauscht darüber was wir tun sollen und wir beschlossen  zu versuchen den Kontakt mit der Panzereinheit der serbischen Armee aufzunehmen. Wir waren naiv zu glauben dass unsere Handlung verständlich wird und Unterstüptzung finden wird auf beiden Seiten der bewaffneten Barikaden. Wir bewegten uns entlang der Strasse aus der Richtung Banjaluka Richtung Kreuzung vor dem Eingang nach Kozarac, wo der serbische Panzer stand. Der Geistliche Mujkic trug seine gewönliche schwarze Kluft eines Geistlichen und ich war in Zivil.

50 Meter bevor wir das Ziel erreichten, vgon der rechten Seite der Strasse, wo die muselmanische Barikade stand ertönte lautes Kommando:

-“ Tschetniks stehen bleiben, stehenbleiben und zurückkommen!“

Im ersten Augenblick daschte ich dass diesr Befehl nicht uns galt, und wir schritten weiter voran. Einige Augenblicke später wurde die Drohung noch lauter:

-“ Tschetniks Halt, halt oder wir schießen, halt oder wir schießen!“

Wir schauten uns noch Mals in die Augen und wortlos begriffen wir dass unsere kurze Mission erfolglos beendet war. Wir drehten uns ohne Worte um und kehrten dorthin woher wir gekommen waren und bald erreichten wir den Eingang unserer Kirche. Einige Meter vom Tor entfernt auf dem Rasen lag zerstreuter Müll. Es war offensichtlich dassa jhemand dfas absichtlich getan hatte. Vor dem Eingang des hauses des Geistlichen standen sehr beunruhigt meine Mutter und die Frau des Geistlichen. Die Frau des Geistlichen hielt ihr Kind auf dem Arm und erzehlte  durch Tränen unruhig was während unserer Abwesenheit geschehen war.

-Zehn Minuten nach dem ihr weg wart auf den Hof der Kirche drang eine Gruppe uniformierter Muselmanen. Sie  brüllten und beleidigten. dan versuchten sie die Fahne von der Kirche runter zu holen. Später kamen vor das Haus und drohend verlangten di nach dem Kirchenschlüssel. Sie fluchten und drohten uns  wenn wir binnen halben Stund die Fahne nicht runterholen:

Wir werden dich und das Kind abschlachten und die Kirche in Brand stecken.

Unmittelbar danach rannte die Frau des Priesters zu meiner Mutter, gingen beide zurück in den Hof der Kirche, weil sie von dem erlittenen Schock im Haus nicht mehr allein sein konnte.

Nach alledem was an jenem Tag geschah war irrsinnig gewesen zu verlangen das auch nur ein unseres Familienmitglied seinen Aufenthalt inmitten der kriegslüsterner Muselmanen verlängert. Ich und Mujkic hatten schnell beschlossen unsere Nächsten sofort an einen sicheren Ort zu evakuieren. Halbe Stunde später hatten wir die notwendigste Sachen für die Flucht gepackt und trafen uns auf dem Hof der Kirche, bereit für die Reise. In das nahegelegene Prijedor konnte man nicht mehr fahren, weil die Wege dorthin unter totaler Blokade waren und wir entschlossen uns nmach 50 Kilometer entfernte Banjaluka zu reisen. Im kleinen Auto „Jugo 45″stiegen wir zu fünft Erwachsenen und drei Klöeinkinder ein.

Die Flucht  oder Evakuierung

Am Steuer saß der Prister Majkic und ich hatte die Pflicht  für das sichere Passieren des Territorioums das durch die muselmanische Wachen kontrolliert wurde. Beim Verlassen des Kirchenhofes hielt uns ein Aktivist der muselmanischen SDA kurz an und warf uns im Vorbeifahren zu:

  • Tadic, wenn ihr jetzt weggeht, als uns am schwhrsten ist, kehrt nie wieder nach Kozarac zurück.
  • „Ihr habt den Krieg gewählt. Ich kehre sofort zurück nach Kozarac  und ihr versucht mich daran zu hindfern wenn iht könnt.“ antwortete ich durch halbgeöffnetes Fenster während der Prister auf Gas drückte und sich in Richtung unseres Bestimmungsortes entfernte. Nach 500 Meter wartete auf neue Überraschung. Er hatte eine Tarnuniform, auf der die  grüne Farbe dominierte und auf dem Kopf hatte er eine Mütze mit sichtbarem Abzeichen der muselmanischen para-militärischen Formmationen. In den Händen hielt er die Kalasschnikow fuchtelte damit wioe besengt herum und richtete seinen Lauf in Richtung unseres Fahrzeugs.

Halt– schriue der ehemalige Gast meines „Nipon“.

Er war ernst und beunruhigt. Ich öffnete die Autotür für einen Spalt und fragteihn:

„Nachbar, warum dürfen wir nicht passieren, wir fahren nur die Kinder.“

– „So lautet der Befehl.Kehrt sofort um.“

Das heißt wir dürfen nicht durch. kommentierte ich noch mal die Situation in die wir ge-raten waren, während die Kinder zu Weinen begannen.

-„Biege nach links ab ins Ortzentrum.“ sagte ich zum Fahrer und drückte fest dien Revolver in meinber Hand. Wegen  unbeschreiblichen Gedränge die entlang der Straße herrschte die wir befuhren richtung Hauptstrasse hat kaum jemand unserem Fahrzeug Aufmerksamkeit geschenkt. Nach einigen Minuten gelangten wir zum Ortsausgang Richtung letzte Siedlung unter dem Fuße des Berges Kozara.

Ich hatte gewußt dass sich vor uns noch eine Barikade befindet mit muselmanischen Soldaten, aber dies war die einzig übriggebliebene Ausfahrmöglichkeit aus  dem blockierten Kozarac. Ich habe mit dem Faktor Überraschung gerechnet. Das Fahrzeug in dem wir zu Acht saßen raste  mit voller Geschwindigkeit auf der Strasse auf deb Berggipfel zu. Uns  stellte sich noch eine Gruppe muselmanische Soildaten in den Weg, und einer von ihnen versuchte uns zu stoppen. Er fuchtelte mit seinem Gewehr. Der Prister fing an die Geschwindigkeit zu drosseln mit der Absicht anzuhalten, aber ich reagierte blitzartig und schrie laut los:

Verringere nicht die Geschwindigkeit. Gas,Gas. Halte nicht an.

Majkic zögerte einen Augenblick, und dann drückte er auf Gaspedal uind raste durch die muselmanische Soldaten durch. Ich drehte mich noch mal um und auf der Strasse hinter uns sah ich einen uniformierten Mann, der in den Händen einen Minenhandwerfer genannt „Zolja“ ( Wespe ) hielt gerichtet auf unser Auto. Während wir uns schnel entfernten in Richtung Bergspitze von Kozara bekreuzigte sich der Prister  und wiederholte ständig:

O heiliger Vater hilf, o heiliger Vater hilf.

Halbe Stunde später führen wir in Sicherheit an zahllosen Patroulien der serbischen Armee auf der Straße Gradiska – Banjaluka. Am Ende des Tages erreichten wir Banjaluka diue unter Kontrolle der serbischen Kräfte war. Endlich hatten wir bis zum sicheren Territorium geschafft. Unsere Familien wurden unerwartet die ersten Vertriebenen aus der Gemeinde Prijedor. Meinme Frau und unsere Konder kehrten aus Sicherheitsgründen nie wieder in unser Familienhaus in Kozarac.

Der Prister Majkic übergab mir die Schlüssel seines Hauses und von der Kirche in Kozarac mit der Aufgabe auf Kircheneigentium aufzupassen und regelmäßig uiu besichtigen. Am nächsten Tag kehrte ich zurück in mein Geburtsort wo ich mit einigen Freiwilligen der SDS die Wache über unser Eigentum die weiterhin Angriffziele der muselmanischen Extremisten blieben.

Einige Jahre später, musste ich mir Lügen anhören aus dem Munde meines Nachbarn und allgemein bekannten Psychopaten und Manijaque Nihad Seferovic. Er beschldigte mich ständig  dass ich während des Krieges im Sommer 92  eine Gruppe muselmanioschje Poli-zisten gefangengenommen hätte und danach den Polizeichef Osma Dudovioc liquidiert hätte im Hof unserer Kirche in Kosarac.  Nicht dass ich während der  bewaffneten Konflikten in Kozarac nicht gewesen war; ein solches Verbrechen hatte niemals stattgefunden vor irgendeiner ortodoxen Kirche in der Gemeinde Prijedor und somit auch nicht vor der Kirche von Kozarac.

Die Geheime Kriegserklärung

Drei nationale Parteien ( SDA, SDS und HDZ ) wollten bessere Position einnehmen und arbeiteten intenziv auf Mobilisierung und Bewaffnung der Angehörigen eigenes Volkes.  Als mitglied  von SDS leistete ich dabei auch meinen Beitrag.

Für die wenigen dort lebvenden Serben war das Leben dort ein großes Risiko. Jeden Tag erhielten wir Anrufe, Drohungen und Beleidigungen. In den Straßen unseres kleinen Ortes patrolierten die muselmanischen paramilitärische Einheiten.Überheblich und besoffen, bis an die Zähne bewaffnete „lilien“ des Alija Izetbegovic gaben an in ihren Tarnanzügen. Gegen die Jeniogen die abgelöehnt hätten sich unter Ihre Fahne einzureihen benahmen sie sich gewattätig und verachtungsvoll. Auf allen Straßen die nach Kozarac führten  befanden sich ihre Kontrollpunkte die überwachten wer in unseren Ort rein oder raus will. Die Situation im Raum Podkozarje war chaotisch. Jeder bewaffnete sich wie er konnte und wußte.  Wile aus der Führung des SDS wie auch die Führungskader  der Gemeindepolizei  hatten sich bei dieser massiven Bewaffnungder Muselmanen von Kozarac gesund gesto-ßen. Ich fragte mich woher die Waffen geliefert werden, ohne zu wissen dass an diesem Geschäft beteiligt waren auch einige mit denen ich soeben über dieses Problem gespro-chen hatte. Unter den Profiteuren war der Leiter Simo Drljaca und Dusan Jankovic, Polizeikommandeur von Prijedor und andere führende Persönlichkeiten aus der politischen und militärischen Spitze der Gemeinde. Wegen dieser Machenschaften und Schiebereien mit Waffen wurde von der Spitze der SDS in Prijedor sogar ihr damalige Präsident Dr. Srdjo Srdic entfernt.

In zwei Schützengräben

Stojan Zuplöjanin, damalige Leiter  der Sicherheitsbehörde von Banja Luka, bestand  auf herstellung der völligen Kontrolle über alle Polizeireviere die sich auf dem Territorium von Republika Srpska befanden. Von der Führenden bei der Polizei von Prijedor verlangte er dass alle Beschäftigten Polizisten in allen Revieren eine Verpflichtung auf Loyalität den serbischen Behörden gegenüber, sowie die Anbnahme deren Hocheitabzeichen. Auf diese Verordnung reagierten die Muselmanen auf zwei unterschiedliche Weisen. Die einen hatten gedacht dass man im Namen des Friedens die Forderungen der Serben annehmen solle. Die anderen waren  auf das Schärfste dagegen. Zu diesem Thema wurden lange und zermürbenden Gespräche geführt. Die serbischen Offiziellen verblieben dabei, dass alle Beschäftigten auf dem Revier in Kozarac, ohne Rücksicht auf ihre nationale Zugehörigkeit, die Loyalitätsverpflichtung unterschreiben müssen oder sie würden fristlos entlassen wonach sie auch die Waffen zurückzu geben hätten sowie die andere Ausrüstung.  Simo Drljaca Polizeichef von Prijedor war deutlich:

-„Ich habe ein Fernschreiben erhalten mit dem Befehl aus Banjaluka und ich werde ihn durchführen bei allen Beschäftigten auf dem Revier in Kozarac, ohne oder mit Gewalt.

Becir Medunjani, einer von den Muselmanischen Anführern in Kozarac hat seinen Mitbürgern so das Resultat der Unterredungen mit Sereben überbracht:

-„Wir liegen in zwei Schützengräben. Die menschen haben ihr letztes Geld ausgegeben um an die Waffen zu gelangen und wollen die nicht abgeben. Sollte jemand die Waffen-In jenen Tagenübergabe unterzeichnen und serbische Vorschriften annehmen der  würde vor großem Problem stehen. Serben sind noch nich bereit uns anzugreifen.“

Als dasdamalige Präsidium von Bosnien und Herzegovina den Rückzug von JNA                  ( Jugoslawische Voilksarmee )  vom Territorium der Bosnien und Herzegowina. Mit diesem Beschluß wollte man  angeblich  verhindern  Diebstahl und Raub dutch die JNAS. Alija Delimustafic, Minister des Inneren von Bosnien und Herzegovina hat anläßlich dieses Beschlusses  ein geheimes Fernschreiben an alle Polizeichefs worin stand:

„Ich befehle:

1.Alle Strassen der Republik Bosnien und Herzegowina massiv blockieren auf denen die Einheiten der JNA mit dem Abzug und Abtransport von technisch-materiellen Mitteln beginnen, in unmittelbarer Koordinierung mit dem MdI.

2.Blokade von Militärobjekten eines breiteren Regions durchzuführen aus denen man gedenkt technisch-materielle Mittel, durch unterschiedliche  Arten von Hindernissen, die man den Territorialeinheiten von Bosnien und Herzegovina zur Verfügung zu stellen hat; 3. Den nicht angemeldeten Kolonen der ehemaligen JNA und ohne Begleitung des MdI das Verlassen von Kasernen und Komunikation auf dem Territorium der Republik Bosnien und Hercegovina verhgindern:

4.Schnellere Planung und Beginn von Kampfhandlungen auf ganzem Trerritorium von Bosnien und Herzegovina und  die Kampfhandlungen mit den jeweiligen Stäben  der Regionen und Gemeinden  mit derenTerritorialeinheiten koordinieren. Im Rahmen der Planung von Kampfhandlungen sind umfangreiche Pläne für den Schutz der Bevölkerung  und materiellen Güter der Republik Bund Ha vorzunehmen.

Angriff auf die JNA ( Jugoslawische Volksarmee )

Das unkoplette Präsidium von Bosnien und Hezegovine erklärte der JNA heimlich den Krieg. Die Depesche des minister des Inneren Alija Delimustafic konnten die Führer der SDA in Kozarac und deren para-militärische Einheiten kaum abwarten. Das war der Funken aus dem  sich ein großer Kriegsbrand etwickeln wird. Der Kriesenstab in Kozaraz trat sofort in Aktion Muselmanen fingen an die Einheiten der JNA anzugreifen die sich  auif der Relation Prijedor – Banjaluka bewegten. Massen von Menschen drängte  durch die Strassen. Daruntae waren viele Bekannte von mir, die früher nie  ein en Wunsch nach dem Konflikt zeigten. Der Einfluß der Propaganda der SDA war mehr als offensichtlich. Ich wachte jede Nacht auf dem Hof meines Hauses. Ich glaute dass man das Blutvergießen noch verhindern kann und vereinbarte einige neue Begegnungen zwiachen der Führenden aus Prijedor und Führern der SDA von Kozarac. Aber jede Seite  blieb bei eigener Position. Handelnd entsprechend dem Befehl des unkompletten Präsidiums von Bosnien und Herzegowina, führende Personen der SDA in Kozarac und Hambarine gründeten militärisch-polizeiliche Formationen, dai auf Hauptrichtungen Kontrollpunkte und Barikade bausn. Es war  nur Frage des Tages wan der bewaffnete Konflikt ausbrechen wird.

Und der bewaffnete Konflikt passierte am 22.Mai 1992 auf dem Kontrollpunkt im Ort Hambarine. Muselmanische  Soldaten begingen ein Verbrechen gegen den Frieden, weil sie ohne Aufruf auf das Fahrzeug der JNA feuerten wobei zwei Soldaten getöten und vier weitzere verletzt wurden. Weil die Muselmanen die getöteten und verletzten Soldaten nicht herausgeben wollten, ghab der Kriesenstab in Prijedor ein Befehl aus in dem stand:

Wir geben bekannt dass künftig die Gebiete unter direkten Beschuß genommen werden wo sich die Täter und Angehörige von para-militärischen Formationen befinden. Der Kriesenstab befiehlt der Bevölkerung muselmanischen oder anderen Nationalität , von Hambarine und anderen  Ortsgemeinden des Gebietes, dass sie am heutigen Sonnabend 23.Mai bis 12:00 Uhr die Täter dieser Verbrechen dem Polizeirevier“. von Prijedor überstellen.

Weil man der Aufforderung nicht nachgekommen war, meldete sich der Polizeichef von Prijedor Simo Drljaca:

-Weil die Bewohner von Hambarine dem Beschluß des Ministerium des Inneren der Republika Srpska nicht gefolgt waren, die Waffen nicht übergeben haben und Ihre Zusammenarbeit mit den legalen örtlichen Behörden im Zusammenhang mit dem Angriff auf die Soldaten der JNA verweigerten, so weie auf die übersandte Forderung der Armee nicht reagierten, hat der Kriesenstab von Prijedor beschlossen in diesem Ort militärisch zu intervenieren zwecks Entwaffnung und Inhaftierung von bekanten Tätern des an Soldaten verübtes Verbrechen.

 Zajednice – Ruhestätte der serbischen Opfer des 2.WK

Kozarac galt für stärkste Festung von muselmanischen Extremisten in de Gemeinde Prijedor und die Vorbereitungen für den Konflikt wurden auf beiden Seiten gut und bis ins Detail durchdacht und geplant. Sie Bewohner muselmanischer Nationalität berteiteten sicvh für den Krieg auf besonders speziffische Weise. Nebst massiver Bewaffnung allker militärtauglichen Männer und Frauen, hoben sie tiefe Gräben aus und bauten Bunker in der Nähe ihrer Häuser in die sie dan Waffen und Munition einlagerten, sowie unverderb-liche Lebensmittel als Kriegsreserve, Diesel, Benzin, Geld und andere Wertgegenstände. Diese Aktivitäten waren täglich sichtbar auf dem breiteren Gebiet von Kozarac. Unter den wenigen Serben herrschte Misstrauen den muselmanischen Nachbarn gegenüber diue eins erzählten und taten  was ganz anderes. In der Gemeinde vok Kozarac überwog seit langem die Bevölkerungmuselmanischer Nationalität die seit dem zweiten Weltkrieg als pro-Ustascha orientiertes Volk galt. Seinerzeit, vor dem Beginn des zweiten Weltkrieges hatten sie  an schrecklichen Verbrechen teilgenommen, die  an  der serbischen Zivilbevölkerung in unserer Umgebung verübt wurden. Deswegen lebten die älteren  musalmanischen Bewohner in unterdrückter Angst vor der möglichen Rache der serbischen Nachkommen der damals ermordeten Serben.

Der serbische Gedenk-Friedhof, der zwischen den Orten Kozarac und Trnopolje lag und den Namen „Zajednice“ trug war in jenen Tagen vor dem Krieg im Gewissen hedes Muselmanen anwesend als je zuvor. Nach dem Beginn der Kämpfe um den Ort „Hamba-rine“ wurde öffentlich verkündet dass am 25.Mai 1992 die Strasse aus der Richtung Banjaluka über Kozarac bis Prijedor durch ein Konvoj der JNA befahren, bzw. passiert werden soll. Da auf dem Gebiet um Kozarac zahlreiche Kontrollpunkte istalliert wurden war nicht schwer vorauszusagen was bald passieren wird.

Als der Konvoj der JNA siuch dem Ort Kozarac näherte wurde ohne Aufruf Feuer eröffnet von den musalmanischen Barikaden und aus den  nahe gelegenen Häusern. Dabei wurde ein Panzer ausser Kampf gesetzt und ein Soldat serbischer Nationalität schwer verletzt. Diser Zwischenfall war praktisch noch ein Verbrechen gegen den Frieden, der  zum Beginn des direkten Konflikt zwischen Serben und Muselmanen die in Kozarac gelebt hatten. Um Kozarac herum wurden am 25. und 26.5. stareke Kämpfe geführt die mit der Kapitulation der Muselmanen endete mit praktisch einigen Tausend Kriegsgefangenen.

Entsprechend solcher Entwicklung von Ereignissen fasste der Kriesenstab der Gemeinde Prijedor folgenden Beschluss:

„Zwecks Lösung der durch Gefangennahme einer großen Zahl feindlicher Formationen und anderer Personen die in den Kampfzonen angetroffen wurden sowie Personen die  um Hilfe und Schutz angehalten haben, hat der Kriesenstab der Gemeinde Prijedor beschlos-sen im Ort Trnopolje Aufnahme und Unterbringung für Schutzsuchende zu organisieren und dass man die Kriegsgefangene wegen weiteren Bearbeitung in dem Objekt Keraterm in Prijedor bzw. im Verwaltungsgebäude und Werkstatt des Eisenbergwerks in Omarska interniert werden.“Die seitens der führendfen Persönlichkeiten der Gemeinde Prijedor so undurchdacht erbrachten Beschlüsse stellten sich heraus als tragisch für alle am Krieg Beteiligten und besonders für die die im Jahre 1992 auf welche Weise auch immer mit der Arbeit der sog. Auffangszendern oder Internierungslagern von Omarska, Keraterm und Trnopolje in Zusammenhang gebracht wurden. Zwei Monate später wurden die Lager von Prijedor: Omarska, Keraterm und Keraterm aufgelöst. Mit Hilfe des internationalen Roten Kreuzes sind vom Territorium der Gemeinden Prijedor und Banjaluka alle Kriegsgefangenen ins Ausland ausgereist, aber auch die jenigen Muselmanen die damalige Situation ausnutzten in die Länder des reichen Westen zu gelangen. In diesem Zusammenhang haben die Dienste für Informationenaus Banjaluka ein Bericht veröffent-licht in dem geschrieben stand:

„Die Meldestelle des Organs für die öffentliche Sicherheit hatte erhalten und positiv beschieden 13.180 Anträge der Bürger für die Abmeldung ihres Wohnsitzes, meistens von muselmanischer Nationalität, die den W§unsch geäusert hatten nach Slovenien oder in andere Länder West Europas auszureisen. Diese gruppierung hatte damals das Territorium der Gemeinde nicht gleich verlassen, sondern kam nur der Abmeldungspflicht nach um danach mit Hilfe kirchlicher und humanitären Organisationen nach Möglichkei-ten zu suchen in die gewünschte Richtung auszureisen…“

Lagebericht von den Fronten

Nach dem das binationale Präsidium von Bosnien und Herzegovina der JNA auf ihrem Territorium den Krieg erklärt hatte wurde das in Kosarac ausgelassen gefeiert. Meine Kaffeebar war wie verpestet und die Muselmanen machten großen Bogen herum. Es war der 22.Mai 1992. Die Nacht war schon vorgeschritten. In meinem Ladsen waren ausßer mir noch ein Muselmane und drei Gäste serbischer Nationalität. Nur die hatten Mutc die Schwelle meines „Nipon“ zui überschreiten. Das Telefon klingelte. Am anderen Ende war mein ehemaliger langjährige Bekannte Stojan Pupavac:

-„Ich habe den Auftrag bekommen zu überprüfen ob Du noch in Kozarac bist.“ – sagte Pupavac.

-„Bin hier in meiner Kaffeebar.“ sagte ich.

Worauf wartest du noch Mann! Hauch gleich ab! Wir liegen in Stellung vor Kozarac und warten auf den Befehl euren Ort mit Granatfeuer zu belegen.

Es gibt Nachrichten die treffen  wie Beilschlag. Eine solche teilte mir Pupavac mit. Obwohli ich gewußt hatte, dass es nur eine Frage des Tages ist an dem das pasieren wird, war meine Überraschung sehr groß. Zum Glück hatte ich die Familie bereits nach Banja-luka geschickt gehabt. Im ersten Augenblich wusste ich nicht was ich machen soll. Käme mir damals nicht meinerste Nachbar und Freund Trivo Reljic zu Hilfe, wer weiß ob ich lebend aus Kozarac rausgekommen wäre. An allen Ausgängen aus dem Städchen waren rigorose Waffen postiert die Alija´ßs „Lilien“! gehalten hatten und ich war eine derer Zielscheiben. Reljic war Krankenpflöeger und arbeitete seit 1958 im Ärztehaus in Kozarac. Er war einer der letzten unter den Serben die diese Festung der kriegslüsternen SDA verlassen hatte. In seiner Aussage die er in Prijedor im Juni 1995 abgegeben hatte hatte Reljic jene Augenblicke so beschrieben:

-„Gegen 21:00 Uhr am 22.Mai 1992 trat ich mein Bereitschaftsdienst an in der Notauf-nahme des Ärztehauses von Kozarac. Ich war der einzige Serbe der dort damals gearbei-tet hatte. Der Serbe Dr. Drago Lacmann war an dem Tag nicht auf Arbeit erschienen, weil alle Strassen die nach Kozarac führten geschlossen waren. Bevor ich zu Arbeit los ging und nach Absprache mit Tadic, habe ich Mittagessen gekocht und brachte  es in sein Kaffee wo wir es gemeinsam verspeisten. Ich hatte Bereitschaft bis 6:00 Morgens am 23. Mai 1992.  Nach dem Schichtende ging ich nach Hause. Im Hof unseres Hauses traf ich mehrere muselmanische soldaten. Ich ging schnell ins Haus und sagte zu meinem Sohn dass wir  aus Kozarac sofort flihen müssen.

„Wir stzten uns ins Auto“ sagt Reljic „Auf der anderen Straßenseite stand der Dusko Tadic vor seinem Lokal. Er rief zu mir rüber und fragte“: – „Wo willst Du hin, Nachbar ?“ – Nach Prijedor“, sagte ich.“Kann ich mit Euch?“ Ich nickte. Tadic stieg ein und wir drei befuhren die Hauptstrasse nach Prijedor.

Seine Aussage beendet  Reljic wie folgt:

„Kod sela Kocari haten wir zwei Militärfahrzeuge erblickt. Die transportierten eine Gruppe von bewaffneten Muselmanen, unter denen sich auch der bekannte berüchtigte Kriminelle Suljo Kusuran befand. Sie entluden Waffen aus dem LKW. Wir nutzten diesen Augenblick umkurvten bei voller Geschwindigkeit die Barikade unsd muselmanische Soldaten. Bald darauf erreichten wir auf sicherem Territorium. Dusko stig im Zentrum von Prijedor aus; ich und mein Sohn fuhren weiter ins Dorf Svodna unweit Prijedor.“

Als ich mich vom Reljic getrennt hatte, besuchte ich kurz meinen Verwandten Radovan Vokic der Personenschützer von Polizeichev Drljaca gewesen ist und danach fuhr ich mit dem Zug nach Banjaluka. Dort warteten auf mich die Mutter und meine Frau mit zwei minderjährigen Töchtern, die ich unter dramatischen Umständen vor einem Monat aus Kozarac rausgeholt hatte. Tausende von Menschen drängten an jenem Tag zum Bahnhof von Prijedor. Sie wollten alle in den Zug dessen Abfahrt immer aufgeschoben wurde. Zum Schluß ertönte der Pfiff und das war eine große Erleichterung. Einige Minuten drang zu uns dser Donner von Kanonen die das muselmanische Dorf Hambarine mit Feuer belegten. Am nächsten Tag, gegen 14:00 Uhr began der Sturm auf Kozarac wo ich gebo-ren wurde und aus dem ich flüchten mnußte.

Einen Tag später war der 25.Mai „Tag der Jugend“ der Tag an dem unser ehemaliges Land Titos Geburtstag feierte. Es lag eine trauirige Symbolik darin. Brüderlichkeit und Einigkeit  wurde während des 2.ten Wltkrieges mit Blut geschmiedet, wovon um Kozara lange gesungen wurde, fing blutig auseinanderzufallen in einem neuen Bürgerkrieg.

Was war der unmittelbare Anlas für den Angriff auf Kozarac?

Zuerst wurde  die Information Veröffentlicht  dass zwei Kollonen der JNA die Strasse Banjaluka-Prijedor passieren sollen. Diese Strasse war damals die wichtigste Verbindung zwischen neu gegründeter Republika Srpska in Bosnien und der serbischen Krajina in Kroatien. Den bewaffneten muselmanischen Kräften in Kozarac wurde befohlen das alle Konmtrollpunkten und Barikaden umgehend entfernt bzw. beseitigt werden.

Schreckliche Beschuldigung

Das Ultimatum wurdee über Radio Prijedor gesendet. Die Muselmanen ignorierten diesen Befehl. Nicht dass sie die Kontrollpunkte und  Barikaden nicht beseitigt hätten, sondern  griffen sie beim Dorf Jakupovici eine Panzereinheit der serbischen Armee an. Dann began der bewaffnete Kampf an dem an der serbischen Seite Teile der 343.Motorisierten Brigade  unterstützt von zwei Baterien Haubitzen und mehreren T-84 Panzer teilnahmen. Muselmanische Krräfte zählten 1.500 – 2.000 Kämpfer. Nach dem Kampf waren mehrere Hunder Muselmanen auf der Flucht. Sie stelten eine große bGefahr dar für die serbische Bevölkerung im Gebiet von Potkozarje. In den Kriegsoperationen die bis zum Ende 1992 geführt wurden auf dem breiteren Gebiet der Gemeinde Prijedor wurde groiße Zahl von Muselmanen und Kroaten gefangen genommen, von denen viele in die Sammelzentern Omarska, Keraterm und Trnopolje verbracht wurden. Den Beschluß über die Eröffnung von diesen „Sammelzentern“, die westliche Propaganda schnel dem Auschwiz gleichsetzen wird, Hiotlers berüchtigsten Konzentrationslager, hat das Kriegspräsidium der Gemeinde Prijedor erlassen.

Der Ankläger behauptete ohne irgendwelche glabwürdige Beweise, dass während des Angriffs auf Kozarac 800 Menschen getötet und 1200 gefanggenommen wurden.

In der Anklageschrift gegen mich sagt er:

„Angriff auf Kozarac began mit schwerem Granatwerferfeuer wonach die Panzer und Fußfolök  zum Angriff überging und reinbrach. Nach dem die leichte Schützen ( Fußvolk ) in Kozarac reingebrochen  waren begann man ein Hau nach dem anderen niederzubren-nen. Bis zum 28.Mai wurde 50% von Kozarac zertstört. Der Restschaden entstand in der Zeit zwischen Juni und August 1992. Nach dem die Stadt von den Bewohnern gesäubert wurde, begannen die serbischen Soldaten zu plündern und zu stehlen bis in Kozarac  kein Leben mehr blieb. Während der Einnahme von Kozarac achtete man drauf dass serbisches Eigentum nicht Schaden nimmt. Auf serbischen Häusern stand geschrioeben: „Nicht berühren“

Einen großen Teil der Verantwortung für das was iun Kozarac passierte lud der Ankläger auf mich ab. Obwohl ich formell keine wichtige Funktion hatte, keinen militärischen Dienstgrad, soll ich bei Massakern an der muselmanischen Bevölkerung eine der Dchlüsselrollen gespielt haben. Laut Meinung des Anklägers war ich der Jenige der die Befehle erteilt hatte, wer zu verhaften sei, welches Haus niederzubrennen und ausplündern sei, wer umgebracht werden soll. Er berif  sich dabei auf falsche Zeugen, nach Art Nihad Seferovic, eiunes seelisch kranken der schon wegen Sodomie zur Verantwortung gezogen wurde. Der Staatsanwalt beschuldigte mich dass ich am 26 Mai 1992 mit 16 serbi-schen Soldaten sechs muselmaniuschen Polizistenn  aus Kozarac gefangen genommen hätte, sie an die Wand der ortodoxer Kirche gestellt hätte und “ zwei rausgesucht hätte und ihnen die Kehle durchgeschnitten hätte. Mit diesem Verbrechen konnte ich nichts zu tun haben weil ich während des Angriffs auf Kozarac in 50 Km entfernten Banjaluka gewesen war.

Auf dem Gebiet der Gemeinde Prijedor blieben um zu Kämpfen einige Hunderte von muselmanischen religiösen Extremisten die keine Mittel Weisen gescheut hatten sich an Serben Rache zu nehmen für die erlittene niederlage auf dem Kriegsfeld. Sie handelten in kleinen untereinander verbundenen Gruppen und als solche stellten sie eine reele Gefahr für das Leben einfacher Menschen in unserer Umgebung. Aus den Archiven die sich in meinem Besitz befinden, wähle ich nur zwei charakteristische Beispiele von Verbrechen die Muselmanen an den serbischen Zivillisten aus unserer Gegend verübt hatten, zwei Wochen vor der Auflösung aller Lager die in der Gemeinde Prijedor existiert hatten.

Rache der Besiegten

Fall Nr. 172/92

Der Mord an Baltic Ostoja aus dem Dorf Podgradje bei Kozarac

Datum der Tatortbesichtigung und Fotoaufnahmen: 30.August 1992.

Nach den durchgeführten Untersuchungen durch die Polizei von Prijedor wurden die meisten Täter identiffiziert und einer der Verhafteten sagte aus:

„Nach dem Beginn des Konfliktes ging ich auf den Berg Kozara wo ich mit der Gruppe des Alukic Hamdija wo eine größere Anzahl von Männern zugegen war. Besic gab den Befehl uns in die Richtung der alten Strasse Kozarac – Prijedor zu begeben wo wir Fahrzeuge  anhalten sollten um die Insaaßen zu liquidieren. In einem Augeblick erschien ein“Fica“ – in dem nur ein Mann saß. Sie eröffneten das Feuer und zum Schluß zündeten sie das Auto an. Ich und Besic waren zu dem Zeitpunkt oberhalb der Strasse,wonach wir uns zu ihm nach Hause begaben. Bei diesem Überfall wehrend der Fahrt mit seinem Auto „Zastava 750″ die angegebene Gruppe von Muiselmanen schß in das Fahrzeug von Ostoja Baltic. Das Auto kam deswegen von der Strasse von Kozarac Richtung Prijedor fahrend ab. Danach trat eine Gruppe von Angreifern an das Auto und übergoß den Fahrer Baltic Ostoja mit Benzin det zusammen mit dem Fahrzeug verbrannte“.

Fall Nr 173/92

Mord an Boza Indjic aus  dem Dorf Podgradje

Zum Mord an Bozo Ivic hatte die Militärstaatsanwaltschaft des Hauptquarier des ersten Korpus  der Krajina in Banja Luka am 3.11.1992 Strafanzeige erstattet in der geschrieben steht:

„Unbekannte Täter oder mehrere Täter kam am29.8.1992 ans Haus von Indjic Boza, zer-störte die Eingangstür, drang in dier Küche und tötete ihn mit einer Feuerwaffe. Danach steckte er das Haus in Brand und entfernte sich in unbekannter Richtung.

Im Zusammenhang mit diesem Verbrechen gibt es im offiziellen vermerkte Aussage  der Dikic Jovanka in der Polizeistation in Prijedor vom 30.8.1992:

„Gesternnacht gegen 21:00 kaum dass wir uns hingelegt hatten hörte ich einen Schuß, bzw. mehrere sbgegebene Schüsse die in Richtung unseres Hauses gingen. Eine Kugel zerstörte das Fensterglas des Schlafzimmers in dem ich mit meinert Tochter schlief. Durch Glassplitter wurde ich am Rücken und meine Tochter Snezana auf den Beinen verletzt. Danach hörte ich eine Stimme die von außenm reindrang:

-„Komm raus majku ti jebem.“

„!Meine Tochter ging sofort in das andere Zimmer nam das Gewehr M-48 und eine Handgranate. Die draußen fingen wieder an zu schießen. Ich und meione Tochter sprange durch das Fenster des Kinderzimmers und flüchteten in Richtung des nah gelegenen Dorfes Kozarusa. Auf der Hälfte, wobei wir uns noch in Bozas Obstgarten befanden sahen wir wi mein und Haus von Boza Indjic brennen“.

Wieder in „Nipon“

Kriegsgeschehen die sich in der Umgebung von Kozarac zugetragen haben verfolgte ich in Fernsehberichten in Banjaluka, wo ich mich mit meiner Familie aufhielt. Diese Aufnah-men wurden auf dem ganzen Gebiet Jugoslawiens ausgestrshlt. Einige Tage nach dem die Kriegshandlungen aufgehört hatten ich und mein Bruder Ljubo reisten  von Banjaluka in das 50 Kilometer entfernte Kozarac um unser Familienbesitz zu besichtigen. Der Ort war verlassen und leer und alles war ruhig wie eine Geisterstadt. Von meine muselmanischen Nachbar keine Spur. Barikaden auf denen früher muselmanische Krieger standen  waren vernichtet, die Sandsäcke und Kleidungsstücke waren rundherum zerstreut. Spuren des Kriegssturmes der in dieser Gegen getobt hatte waren sichtbar auf jedem Teil des Weges während wir Richtung Zentrum liefen. Sich in diesem Gebiet zu bewegen  war höchste Risik für alle. Wir vermieden aus unserem Auto auszusteigen. Mein Eindruck  darüber war schrecklich, dass in so kurzer Zeit der Ort und Umgebung mit 10000 Einwohner völlig leer blieb.

Am Ortseingang stand ein Panzer und um ihn saßen einige Soldaten mit Hoheitszeichen der serbischen Armee. Darunter erkannte ich sofort meiunen ehemaligen Hausfreund und Arbeitskolegen  Milan Vlacina aus Prijedor. Ich wußte dass er eine Panzereinheit befehligte, die früher  im Hof der Fabrik „Ziegelei“ neben dem Komplex „Keraterm“ statio-niert war, vor dem Ortseingang von Prijedor.

Ich war überrascht durch die unerwartete Begegnung. Wie begrüßten uns wie alte Kumpel und tauschten schnell die wichtigsten Inforemationen im Zusammenhang mit Geschehen in Kozarac, weil er und seine Mannschaft an diesem Kampf direkt teilgenommen hatten. Vlacine befehligte den Panzer der einer  von Hauptträger  von“Säuberungen“ der muselmanischen Gehöfen die auf der linken und rechten Seite des Ortseingangs von Kozarac lagen. Seine beschreibung der Ereignisse war sehr impressiv und ich war betreten wie einen zierlichen und ruhigen Typ, eines ehemaligen Ingenieurs der Fabrik „Caja-vec“ die Militärausrüpstung herstellte, ein  Aussehen eines Kämpfers vom kriegerischen Geiste dominierte.

Wir gingen zusammen  Richtung Zentrum wo sich das Haus meiner Familie und meine Kaffeebar „Nipon“ befanden. Wir liefen auf der linken Straßenseite des halbzerstörten Städtchens..Es war ein besonders heißer Tag.Inm der Luft lag der Brandgeruch gemischt mit ungeheuerem Gestank von verdorbenen Lebensmitteln der aus den Häusern drang an denen wir vorbeigingen.

Beunruhigt warf ich meinen Blick auf die linke strassenseite, und versuchte die Leichen der Menschen zu erkennen die auf dem Bürgersteig neben dem Eingang in den Hof der Grundschula lagen100 Meter weiter, bewegte sich langsam ein LKW mit offenem Anhänger aus dem Körper  von Toten Menschen  rausragten die auf einen Haufen übereinandergeworfen wurden. Hinter dem LKV lief behebig eine Gruppe halbuniformier-ten Jugendliche die im ganzen Ort die Leichen einsammelten.Statt Begegnung mit ehema-ligen Bewohnern waren nur viele herumstreunende herrenlose Hunde die aus  verlassennen Häusern rausstürmten. Sie waren übersatt und zerzaust mit unnatürlich auf-geblähten Bäuchen di auf dem Boden schleiften. Unweit meines Ladens lag unser Liebling des Hauses, Hund Bleki. Sein Kadaver war schon  in der Phase des vorgeschrittenen Zerfalls. Ich drehte meinen Kopf schnell weg um mich dem Anblich zu ebtziehen und nach einigen Schritten betrat ich meine  Kaffee-Bar.

Wir haben Dir den Laden gerettet. meine Männer und ich kjamen hierher gleich  nach der Einnahme von Kozarac. Es fehlten nur Deine ehemalige nette Bedienung.“ spaßte Milan während er sich auf einen der Stühle niederließ die sich noch im Laden befanden.

Meine Kaffe-Bar war von Kugeln durchsiebt, leichter beschädigt und ausgeraubt, aber immer noch im brauchbaren Zustand. Trotz ganzen Umstände war ich glücklich wieder hinter dem Tresen stehen zu können und kleine Gäschen mit Hochprozentigem zu füllen, die ichmein Bruder und einige  andere Serben eins nach dem anderen kippten. Die Zeit schritt voran, der Alkohol zeigte Wirkung und keiner von Anwesenden schenkte Keine Aufmerksamkeit den sporadischen Schüssen und MP Garben von Handfeuerwaffen  die durch zerbrochene Scahfensterscheibe de „Nipon“ noch zu hören waren.

Verbrecherische Fakenews der Monika Grass

In der Anklageschrift ergeht sich der Haager ankläger weit und breit ausholend über meine Rolle bei der Deportation und Vertreibung des größten Teils der muselmanischen und kroatrischen Bevölkerung in der Gemeindse Prijedor. Er beschuldigt mich für Morde, Sexualverbrechen und andere Formen von physischen Mißhandlungen an Muselmanen und Kroaten in den Lagern von Omarska, Keraterm und Trnopolje. Um zu beweisen was für ein großes Tier er erlegt hatte beschreibt er darin detailiert den Terror, den nach seinen Behauptunge die serbische Behörden auf Nichtserben im Gebiet von Podkozarje verübt hatten.

Die „unabhängigen“ Lügenmedien im Interesse des BND bei Zerstörung  Jugoslawiens 

Fake Nachrichten der Monika Gras

In der Anklageschrift ergeht sich der Ankläger  weit und breit über meine Rolle bei der Deportation und Vertreibung der muselmanischen und kroatischen Bevölkerung aus der Gemeinde Prijedor. Er beschuldigt mich der Morde, Folterungen, sexuelle Übergriffe und anderer Formen von psychischen und PhysischenGewalt an Muselmanen und Kroaten in den Lager Omarska, Keraterm und Trnopolje. Um zu zeigen was er da für ein Tier erjagt hatte der Ankläger beschreibt ins Detail dwen Terror, den, nach seinen Behauptungen, die serbische Behörden an den  Nichtserben von Potkozarje verübt hatten. Er sagt das für Muselmanen und Kroaten Polizeistunde eingeführt worden wäre, dass die in ihrer Bewegungsfreiheit beschränkt gewesen wären, dass si alle  fristlos gekündigt gewesen wären, dass denen untersagt wurdeein Privatgewerbe zu eröffnen, dass ihnen die Sozial- und Gesundheitsversicherung gekündiogt wurde und dass man ihnen den Schulbesuch untersagt vhätte. Den Muselmanen und Kroaten waren die Telefon- und Stromleitungen gekappt gewesen wären. Man hätte Wohnungdurchsuchungen durchgeführt wobei man ihnen Eigentum im Werte von mehreren Milliarden Dinar weggenommen hätte. Als Erkennungszeichen musten die Nichtserben weiße Bänder an ben Ärmeln tragen. Das alles, hebt der Ankläger hervor,  wurde in Kozarac betrieben unter der Leitung von Dusko Tadic der Mitglied der SDS und Sekretär der dortigen Ortsgemeinde war. Der Ankläger des Haager Tribunals erstelklte einen Rahmen für eion BVild für das Verbrechen gegen die Menschlichkeit und in seine Mitte stellte er meinen Namen.

 

 

Durch den Sieg wie benommen

Nach der Rückkehr in die Gemeinde Prijedor versuxhte ich zusammen mit anderen Menschen das Leben im Städtchen Kosarac zu erneuern. Strom wieder anzuschließen, Wasser, das medizinische Zentrum, das Postgebäude und Polizeirevier in Stand zu setzen. Gleichzeitig musste man die serbischen Siedlungen um Koztarac herum vor muselmani-schen Extremisten schützen. Ab Juni 1993 war ich als Polizist eingesetzt. Ich wurde auch als Beauftragter des Roten Kreuzes aktiv. In Kozarac konnte ich nicht mehr wohnen. Ich hatte nicht wo. Es wurden in KOzarac nicht nur Muselmanen ihres Eigentum beraubt. Es wurden auch viele serbische Häuser ausgeraubt. Ausgeraubt wurde die elektrisch betriebene Mühle, Medizinisches Zentrum, Postkabel, Stromversorgung, Schuh- und Celulose Fabrik… Der Haager Ankläger hatte sich selbst niemals die logische Frage gestellt: wenn Dusko Tadic eine der Führenden Menschen war bei der Zerstörung der Serben und Raub in Kozarac, wieso konnte er sein Eigentum den nicht schützen oder davor bewahren? Einige Männer aus der politischen, militärischen und parteilichen Strukturen von Prijedor benahmen sich damals rabiat und verantwortungslos. Sie waren durch den Sieg wie benommen. Sie konnten verhaften wen sie wollten, sie  konnten freilassen wen sie wollten und deswegen kamen sie immer öfter unter sich in Konflikten.

Ich habe gesehen das viele Dinge nicht so laufen wie sie  laufen müssten und das sich das der serbischen Seite rächen wird. Als Abgeordneter der Gemeinde Prijedor erhob ich meine Stimme gegen Schludrigkeit und Verantwortungslosigkeit. Ich fragte  wer raubt. Die Diebe müssen ans Tageslicht. Und sie  befahlen mit den Mund zu halten.

Irgendwelche Muselmanen aus Kozarac die  nach dem Granatieren von Kozarac in Deutschland auftauchten, beschrieben mich vor den Fernsehkammeras der Öfentlich-rechtlichen Fernsehsendern als Komandanten des Lager von Omarska und al verantwortlichsten Serben für alles was in der Gemeinde Prijedor passierte im Kriegsjahr 1992. In diese Verleumdungscampagne schalteten sich auch manche Oligarchen von Prijedor, denen meine  Kritik und Fragen misfallen hatten.

Anfang Februar 1993 erschien ein Team des Deutschen Fernsehen mit der Aufgabe eine Reportage über ehemalige Gefangenen und der Jenigen die die Lager  von Omarska, Keraterm und Trnopolje geleitet hatten. Sie wurden von der Journalistin Monika Grass angeführt. Die Besichtigung von Lagern wurde für die Journalistin Grass von höcvhsten Behörden der Republika Srpska ermöglicht und genehmigr.Die Polizei von Prijedor hatte die Pflicht die Sicherheit der Monika Grass zu gewehrleisten, zutritt zu den Lagern, Aufnahmen zu drehen und Personen zu interviewen die kompetent sprechen könnten. Monika wandte sich an den Dusan Jankovic, dem Polizeichef in Prijedor:

-„Wen empfehlen Sie mir für das Gespräch?“

-„Den Dusko Tadic„, kam wie aus der Kanone geschossen, sagte Jankovic „Er ist bestens eingeweiht, er weiß alles.“

Die Deutsche Journalisten trafen mich bei meiner Arbeit in der Ortsgemeinde von Kozarac, die damals im Schulgebäude unterbracht war. Mit denen war dienstlich verpflichteter Dolmetscher und zwei serbische polizisten die ich von früher kannte. Nach der Begrüßung sagte Monika zu mir:

-„Ich bin aus Deutschland gekommen mit Ihnen ein Interview  über Lager Omarska zu drehen.“

-„Warum wollen Sie ausgerechnet sich mit mir über Lager Omarska unterhalten?“ fragte ich.“Was habe ich mit Omarska zu tun?“

„Man hat mir gesagt, dass Sie alles wissen was in diesem Lager passiert war“. -sagte Monika.

Als sie das gesagt hatte, drehte ich mich zu einem  der beiden Polizisten zu und fragte ihn: -„Wer hat sie zu mir geschickt? Ich hatte mit Dir und mit Deinem Kollegen gearbeitet. Ihr beide müsst am besten wissen dass ich in Omarska nie im Einsatz gewesen bin. Begleiter von Monika Gras lachte geheimnisvoll und antwortete:

-„Wir wissen´s“ sagte der Polizist – „Aber der Komandeur Jankovic hette uns befohlen sie ausgerechnet zu Dir zu führen.“

-„Bring die zurück zu Jankovic“ sagte ich wütend. „Er soll denen die echtenInformationen geben. Er weiß am besten was sich in Omarska abgespielt hatte“

Ich wandte mich danach der Monika Grass zu:

„Ich möchte  mit Ihnen kein Wort mehr wechseln – ich will Sie nicht mehr sehen!“

Ich drehte mich um und ging raus auf die Strasse. Ohne offizielle Erlaubnis des Polizeichef Drljaca und des Kommandeur Jankovic, die Kammeraleute des Deutschen Fernsehen hätten niuemals das machen dürfen was sie einige stunden spetär folgte. In Begleitung von zwei serbischen Polizisten Deutsches Fernsehen filmte mich heimlich während ich durch leere und öde Kozarac laufe. Ich trug eine gelbe“McLoud“-Jacke mit weißem Pelzkragen. Monika  machte nach der Rückkehr nach Deutschland daraus eine gelungene aber schmutzige Montage. In die Aufnahme aus Lager Omarska, gedreht im Sommer 1992 hat sie Szenen reingeschnitten auf denen ich im Februar 1993 zu sehen war. Das wurde zu einem der „starken“ Beweise für die Jenigen die mich falsch beschuldigten Verbrechen in , in Omarska begangen zu haben, obwohl mein Füß die Schwelle von Lagers Omarska nie betreten hatte. An diesen Verleumdungen war unser Trauzeuge Jankovic beteiligt. Er hatte die Deutschen Journalisten absichtlich zu mir  in die falsche Richtung geschickt um damit die Spuren der Jenigen zu verwischen die tatsächlich in Lager von Omarska das Sagen hatten. DRljaca und Jankovic waren die Befehlshaber über alle Polizeikräfte in der Gemeinde Prijedor und über alles was im Lagern Omarska, Keraterm und Trnopolje geschehen war hatten die die besten Informationen unmd zweifelsohne  die größte Verant-wortung trugen und tragen für alles was in diesem Zussamenhang dort passierte.

Der verhängnisvolle Fehler

Manche sagen dass ich mit der Reise nach Deutschland einen verhängnisvollen  begangen hätte. Aber ich hatte damals nicht so gedacht. Ich hatte geglaubt in ein demokratisches Land zu gehen wo das Gesetz herrscht. Wäre ich wirklich der Verbrecher wie mich der Haager Ankläger vorgestellt wäre ich nie vor die Höhle des Löwen gegangen. Damals war ich auf keiner Fahndungsliste des Haager Tribunals. In München war ich einige Male vor dem Ausbruch des Krieges in Bosnien und Herzegowina. Ich kam hierher als Sportler. Ich kannte  viele Landsleute die hier ihre Brotkruste verdienten. Ich begegnete hier Menschen die im europäischen Karate etwas bedeuten. Jetzt, inzwischen sah alles anders. Über meine Freude wegen der Begegnung mit meiner Familie überzogen dunkle Wolken. Der schlechte Ruf über mich war hier schon angekommen.Muselmanische und kroatische Flüchtlinge aus Podkozarje haben organisiert in der Presse und Medien Die Geschichte über Verbrechen losgetreten wobei ich der Redelsführer gewesen sein soll. Diese Propa.ganda dröhnte täglich deutschlandweit. Öl in dieses Lügen- Feuer goß leider auch mein Bruder Mladen. Er prahlte unter unseren Landsleuten ( in München) was für ein Schreck ich für die Muselmanen gewesen wäre. Dieser Leichtsinn ging so weit dass er ein großeß Bild unseres Bruder Ljubomir in seiner Gaststätte ausstellte als serbischen Soldaten mit der Kalaschnikov in der Hand.

Ich versuchte eine Arbeit un München zu finden. Ich jobbte im Restaurant meines Bruders als Kellner und von Zeit zu Zeit gab ich Unterricht in einem Karateclub. Aber der Ring zog sich um mich immer enger zusammen. Ich konnte jeden Tag damit rechnen dass  die Polizei an die Tür klopft und mir die Handschellen anlegt. Wenn über einen alles hereinbricht was über meinen Koph hereinbrach, und wen Dir unter den Füßen der Boden weggezogen wird greifst Du nach jedem Strohalm, Rückhalt suchend. In jenen schweren Augenblicken erinnerte ich mich an die Muselmanen denen ich während der Kriegswirren geholfen hatte siucher das Gebiet um Prijedor zu verlassen. Ich hatte mich gefragt wo sind diese Menschen und ob die sich noch an mich erinnern. Ich erwähne hier nur ein Beispiel. In der Uniform eines Verkehrtspolizisten begleitete ich zum Bahnhof von Prijedor den Elvis Kljucanin, seinen Bruder mit Ehefrau und Baby einige Monate alt, deren Mutter und die alte Oma. Kljucanin bat mich darum. Ich werde diese Augenblicke nie vergessen. Als wir am Zug standen sagte ich:

-„Lassuns jetzt verabschieden“ und Elvis sagt:

-„Dule, bitte komm mit uns in den Wagon, wird sicherer für uns“.

Ich stieg mit ein und verließ den Zug erst als sich die Räder bewegten. Sie verließen Bosnien über Flüchtlingzentrum in Bosanski Novi Richtung Deutschland.

Cigas Gruppe

Obwohl ich erst nach dem Angriff auf Kozarac vom 16.juni 1992  in die Polizeikräfte mobilisiert wurde, 10 Jahre später beschuldigten mich Muselmanen schwer für angebliche Beteiligung am Angriff auf mein Geburtsort und uimligende Dörfer. In der oiffiziellen Anklageschrift des Haager Tribunal AZ: IT-94-1-T erhoben gegen mich stand im § 12, der  die Ereignisse in den Dörfern Jaskici und Sivci betraf, unter anderem geschrieben:

„Um den 14. Juni 1992 herum kamen bewaffnete Serben mit denen auch Dusko Tadic war in die Dörfer  Jaskici und Sivci in der Gemeinde Prijedor, gingen von Haus zu Haus rifen nach den Einwohnern und trennten die Mäner von deren Frauen und Kindern“.

Das der Haager Tribunal nicht wissen konnte und nicht wissen wollte erfuhr ich erst einige Jahre später au Aussagen von Menschen unterschiedlicher Nationalität, die selbst direkte Teilnehmer in angegebenen Verbrechen gewesen sind:

„Ich, Vladimir Maric sage Folgendes aus und behaupte dass es die Wahrheit ist“:

Im Dezember 1992 war ich in Pakrac mobilisiert. Um den 5. Juni meine Brigade, später als “ 5.Kozarska“ bekannt wurde samt Hauptquartier nach Orlovce bei Prijedor verlegt.Am nächsten Tag wurde meine Einheit im Regiomn Suhi brod untergebracht, was die linke Seite von Kozarac darstellte in der Nähe  von Dörfern Jaskici und Sivac. Meine Einheit blieb da bis zum 1. August 1992.

3. Während des Monats Juni, nach meiner Ankunft dort, wurden Muselmaniosche Einwohner mit Bussen bis zu den „sammel Tentern“ transportiert. Außer meiner Einheit  kam des öfteren in diese Gegend Momcilo Cigo Radanovic mit seiner Gruppe in der Rolle als Militärpolizei, als man die muselmanische Bevölkerung wegfuhr.

4. Während meines dortigen Aufenthaltes behaupte ich, dass Dusko Tadic weder in Jaskici noch in Sivci gewesen  war. Wäre der Dusko Tadic zu jener Zeit in Jaskici oder Sivci gewesen, hätte ich ihn mit Sicherheit gesehen haben. Es war  nicht möglich das Tadic oder  eine andere Person diese Dörfer betritt wegen scharfer Kontrolle auf Kontrollpunkten. – Vladimir Maric

Der fatale  „Mann mit dem Vollbart“

Der Muselmane  Foric Danijal war direkte Beteiligte und Augenzeuge dessen was am 14. Juni 1993 in den Dörfern Kaskici und Sivci geschah ubd er schrieb darüber:

-„Diuese Aussage gebe ich auf meine persönliche Initiative,ohne Zwang und irgendwessen Suggestion aus einzigen Grunde dass die Wahrheit über Geschehnise in den Dörfern Jaskici und Sivci an Tageslicht kommen. Während meines Aufenthaltes in Deutschland verfolgte ich  den Prozess des Dusko Tadic in den Haag. Es ist mir bekannt dass er von der Verantwortung für das was in Jaskici und Sivci geschehen war befreit wurde, was auch normal ist. Aber ich war überrascht als man ihn dafür auf der höheren Instanz des Tribunals für schuldig verurteilte.

Da ich der Augenzteuge und unmitelbar Beteiligter an den Ereignissen in den erwähnten Dörfern gewesen bin  möchte ich die folgende Auzssage machen:

-„Zusammen mit anderen Einwohnern, wo etwa 400 Menschen waren, am 28.Mai 1992 ging ich auch mit. Wir stellten uns in Kozarac, an der Mutnischer Moschee den Soldaten in Tarnanzügen. Aun der Kreuzung beim Segewerk habe ich gesehen wie welche Soldaten aus der Kolone den Poliziusten Arifagic rausgeholt und in die unbekannte Richtung abgeführt hatten. Wir hatten da bis eine Stunde nach Mitternacht gewartet bis wir in die Busse verfrachtet wurden und  zum „Keraterm“ gefahren wurden. Won dort brachte man mich nach Trnopolje wo ioch 5 Nächte verbracht hatte. Da der Lager überfüllt wurde hat man mich mit Genehmigung des Auffanglagers Trnopolje Slobodan Kuruzovic ins Dorf Sivci inm das Haus  von Sefik Sivac verbracht. Das Dorf war voll Einwohner und Bürger des Dorfes Kamicani die  dahin geflüchtet waren. In das Dorf Sivci kamen verschiedene Patrolen. Ic habe da auch die Patrole gesehen in der Velaula Zula war – an alle Namen von anderen kann ich mich nicht erinnern.

Um 14.Juni 1992 kam es zu Schießereien und Säuberung des Dorfes seitens der serbischen Armee. Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich im Dorf Jaskici. Da die Schißerei immer näher kam, durfte ich niocht länger da bleiben und ich begab mich nach dem Haus in Sivci wo ich untergebracht wurde. Als ich den Dorfrand erreichte Armee umzingelte mich und das ganze Dorf. Sechs Soldaten nahmen mich gefangen. Deren Anführer kam auf mich zu und als ich den Kopf hob, sah ich dass er einen Vollbart trug. Er ähnelte  unserem Dusko Tadic aus Kozarac. Ich hätte ihn erkannt trotz des Bartes. Seine stimme hätte vich erkannt weil ich Duskogut kenne, ich war mehrmals Gast inm seinem Lokal. Ich kenne auch seine ganze Familie, so dass ein Irrtum ausgeschlossen war.

Die Person die dem Dusko Tadic ähnlich aussah fragte mich, wo ich den hin wollte und ich nahm aus der Tasche mei Passierschein. Er zerriss die Erlaubnis fluchend beleidigte er  meine und die Mutter des jenigen der mir die erlaubnis ausgestellt hatte.  Danach schlug er mir zweimal ins Gesicht. Zwei Mäner brachten mich dann zu den anderen die auf der Straße lagen. Siwe befahlen mir mich bäuchlings dazu zu legen. Ich bat um Erlaubnis sie etwas fragen zu dürfen, sie willigten ein. Ich sagte dass ich ein Passierschein hatte und war unterwegs ins Lager aber der Bärtige hat sie mir zerrissen. Sie forderten mich auf aufzustehen und fragten mich ob ich was mit mir führe, wenn ja sollte ich ers aus den Taschen rausnehmen. Ich nahm 1600 DM raus, Rasierer und meinen Personalausweis. Si nahmen mir das alles weg und den goldenen Ring vom Finger auch mit. Der zweite Soldat fragte- was machen wir mit ihm und der erste sagte:“Lass ihn wir haben ihm genug Geld abgenommen.“ Sie fragten mich ob ich sie kenne, worauf ich mit Nein antwortete“. Danach fragten sie mich ob ich weiß wessen Armee den sie seien und ich antworetete wieder mit Nein. Der Soldat sagte mir dass sie „Weiße Adler“ wäeren  und befahl mir gleichzeitig zu fliehen, was ich auch tat.

Ich ging zum nächsten Haus des Hamdija Icic aber die Frauen di drin waren ließen mich nicht rein, weil sie  Angst hatten dass die Soldaten das Haus in Brand stercken wenn sie merken sollten dass sie Männer versatecken. Da sie mich nicht reinließen  versteckte ich mich hinterm Haus im Weizenfeld wo ich 40 Minuten liegen geblieben bin. Bald fing es an zu regnen und die Schißerei hörte auf. Ich hörte den Lärm und den Gersang von Menschen die in Busse verfrachtet werden, weil  die serbische Soldaten  dazu zwangen zu singen. Ich sand soifort auf und ging in das haus in dem ich unterghebracht wurde. In den Häusern verblieben nur Frauen und Kinder, weil die Männer die nicht ermordet wurden waren abgeführt.Danach  bat mich die Hausbesitzerin ihr Haus aus ihrer eigenen  Sicherheits-gründen zu verlassen, was ich auch tat und versteckte mich im Geastrüpp am Straßen  rand. In einem Augenblick  habe ich gesehen wie drei Soldaten den Sohn des Jakupovic Haso, der 18 Jahre alt war. Sie gingen an mir vorbei und entfernten sich ca 100 Meter, kamen dan zurück unweit von meinem Versteck. Einer von denen war der gleiche „Man mit Bart“ dser mich zuvor geschglagen hatte und der dem Tadic ähnlich sah. Mit ihm war  der rotharige Soldat und im Augenblich als sie indie Nähe der Stelle ankamen wo ich mich versteckt hatte, forderte der Bärtige den Jakupovic stehen zu bleiben und im gleichen  Augenblich mähte er ihn mit einer Garbe aus der Kalaschnikow nieder.. Jakupovic blieb liegen und sie bewegten sich Richtung Hauptstrasse. Als sie sich schon auf der Strasse weit entfernt hatten, etwa nach 20 Minuten hörte ich wieder einige gfareben aus der MP. Alsdie Lage sich beruhigt hatte kam ich aus meinem Versteck raus um zu sehen ob Jakupovic noch lebt. Inzwischen kamen die Frauen die weinten und schrien:

-„O Mutter sie haben ihn umgebracht.“

Danach konnte man Motorlöärm eines Panzer und eines Busses hören . Wir wußten, dass sie wieder kommen. Einige Minuten danach erschien der Munja Alihodzic der mit mir im gleichen Haus in Sivci gewohnt hatte. Mit ihm waren auchMenkovic Hamdija und Icic der auch Flüchtlinge in seinem Haus beherbergte. Sie staunten als sie sahen dass ich noch lebe. Munja sagte mir dass der Sohn meines Onkels umgebracxht wurde, Smail Faric, Vätter Alija Faric, Jakupovic mit dem Spitznamen Dilja und  das noch tote gibt. Dann hatte ich Munja gefragt ob er „den Mann mit Bart“ gut gesehen, weil die Frauen sagten dass das der Dusko Tadic war. Munja sagte zu muir dass er ihn genau gesehen hätte und dass das was Frauen behaupten nicht stimmt, weil er den Tadic persönlich gut kennt. Als an jenem Tag alles vorbei war so gegen 18:00 Uhr kam Velaula Zuna ins Dorf mit  vier bewaffneten serbischen Soldaten und suchte 6 junge Mädchen angäblich um im Krankenhaus von Kozarac sauber zu machen. Ich fragte ihn ob die  Wasserreimer bräuchten, er sagte nein  und dass es dort alles vorhanden wäre. Auf meine Frage wann man die Mädchen zurückbringen, sagte er dass sie in zwei Stunden zurückgebracht werden; Zuna brachte sie  wieder am nächsten Tag um 8:00 Uhr. Mir sagte er dass ich nicht mehr da sein muss, konnte meine Sachen packen und gehen. Ich  habe das auch sofort so getan und begab mich ins Lager nach Trnopolje.  Munja Alihodzic und ich  unter-hielten uns mehrmals über die Ereignisse in den Dörfern Jaskici und Sivci. Wir beide waren damals sicher und jetzt sind es  wir immer noch dass Dusko Tadic damals in den Dörfern Jaskici und Sivci nicht gewesen war. „Der Mann mit Bart“ war nicht Dusko Tadic obwohl er ihm sehr ähnlich sah, aber seine stimme klang nicht wie die von Dusko. Nach allen Ereignissen übernachteten wir in Trnopolje und am nächsten Morgen wurden wir nach Doboj geschickt.

Der anonyme Brief

Unter den Unterlagen des Archivs  des meinen ehemaligen Verteidigers Rechtsanwalt Milan Vujin, der sich jahrelang sich vor dem Haager Tribunal und vor Mitgliedern  meines Verteidigerteams versteckte, fand ich den anonymen Brief mit der Antwort auf die Frage wer der „Mann mit Bart“ gewesen war. Ser anonyme Brief nebst allen anderen Beweisen über  den „Mann mit Bart“ beweisen  dass es sich um eine Person handelt die im Kriegsjahr 1992 als Angehöriger der paramilitärischen Gruppe des Momcilo Radanovic Ciga aus Onmarska an größerer Zahl von Verbrechen beteiligt war, die in der Gemeinde von Priedor begangen wurden, di später absichtlich mir zugeschrieben wurden.

Der Brief war an meinen Bruder gerichtet und darin stand unter anderem geschrieben:

„Sehr geehrter Herr Tadicv!““Ich teile Ihnen mit, dass ich vom Fall Ihres Bruders Dusko gehört habe, und da ich über seine Arbeit während seines Aufenthaltes in Priojedor infor-miert bin möchte ich Sie über einige Dinge informieren die Sie  wahrscheinlich nicht wissen. Sie werden verstehen warum ich mich nicht vorstellen möchte, aber webn dieses  mal alles vorbei sein sollte werden wir uns kennenlernen.

In der Zeit als Dusko Angehöriger der Polizeikräfte in Prijedor war, hatte er tatsächlich vielen Muselmanen geholfen so wie mir und meiner Familie. Da ich längere Zeit in Prijedor verbracht hatte und in eine Mischehe lebe, war ich eine Zeit lang in der serbischen Armee, und später bin ich wie er ins Ausland gegangen. Über andere Dinge will ich nicht erzählen aber über Duschkos Fall weiß ich viel. Ich weiß dass er ins Ausland gehen musste weil er als Gemeindebeauftragter für zivile Fragen jemandem im Wege stand. Ich weiß dass man ihm seime Kaffeebar weggenommen hatte und auch dass man ihn mit Frau, Mutter und zwei kleine Kinder aus der Wohnung geschmissewn hatte. Ich weiß auch dass man ihn zwangsmobilisiert hatte und das sie ihn an die Front brachten und dort versuch hatten ihn umzubringen. Wegen dieser Machenschaften entschied er seine Familie in Sicherheit zu bringen.

Es ist absurd dass eer Lager Omarska sicherte und noch absurder ist die Behauptng dass er all diese s Morden befehligt hatte und dass er die Ermordung seines Kumpels und Freundes Emir Karabasic befohlen hatte. Alle die zu jener Zeit in Prijedor gewesen sind wissen ganz genau, dass Dusko in Lager Omarska  niemals gewesen war geschweige dass er dort gearbeitet hätte. Es ist bekannt dass der Lagerkommandant  Zeljko Mejakic war und das der Mann der den Emir Karabasic ermordet hatte, der Miso Dinicic war, der jetzt in Prijedor wohnhaft ist. Er arbeitet jetzt für internationalen Roten Kreuz für Flüchtlinge und sieht ihrem Bruder sehr ähnlich.

Solange der Lager egsistierte  war er dort Wächter und hatte somit direkten Kontakt mit Lagerinsaßen. Alle fürchteten sich vor ihm qweil er ein grober und gefährlicher Typ war. Nicht viel besser aks er waren Dragan Lukic und Nedjo Glacanin, der ein Muttermal su seiner linken Gesichtshälfte hatte. Schauen Sie sich die Videokassette an mit denen sie den Dusko belasten und dann werden Sie verstehen. Als Anlage schicke ich Ihnen ein Bild von Miso Danicic mit Schnurbart und dazugezeichnetem Bart, weil ich kein Original habe  worauf er mit Vollbart zu sehen wäre. In der Zeit als Ihr Bruder Vollbart trug, trug er auch einen, wahrscheinlich absichtlich, weiöl er gewußt hatte dass er  dem Dusko sehr ähnlich ist nund im FDalle das was passiert könnte er alles auf Dusko abwälzen

Dieses tue ich weil ich weiß dass ihn Muselmanen beschuldigen die sich für etwas rächen wollen für etwas was er niemals  getan hatte und niemals hätte tun können. Ich behaupte dass dies die einzige und echte Wahrheit ist. Sie werden verstehen warum ich meinen Namen nicht sagen darf. Ich schlage vor, dass Sie dieses dem Rechtsanwalt übergeben der das in der Presse veröffentlichen lassen soll mit dem Bild. Ich denke dass alle diesae Person erkennen werden iund dass die  die Ihren Bruder belasten begreifen werden dass sie einen Fehler begangen hatten. Für jetzt soviel“ „Ilija“

Feste Beweise oder Phantasie

Ich und alle die ich im Jahre 1992 verkehrt hatte haben gewußt dass in Onarska und Keraterm Gefangene  liegen muselmanischer und kroatischer Nationalität und einige sogenanten „serbische Verräter“. Sie waren alle unterteinander irgendwie verbunden als Folge des Konfliktes der auf dem breiteren Gebiet der Gemeinde Prijedor ausgebrochen war. Darüber was  sich dort  in ihrem alltäglichen Leben wirklich abgespielt hatte, der zwischen Stacheldraht und in Fabrikgaragen ablief, wurde nur in engsten Kreisen von ausgewählten Menschen erzählt. Die einfache Bürger von Prijedor hatten fast gar nichts gewußt oder zu  ihnen drangen unglaubliche Geschichten die niemand geglaubt hatte. Trotz dieser Auffassung, egsistierten die Jenigen die seit dem Eröffnungstag dieser Lager bewußt  koordinierten und steuertend deren Arbeit, ohne  zu überlegen was für einen Schaden sie dadurch dem ganzen serbischem Volke anrichten werden.

Dank der Ausdauer einer Gruppe vder Deuitschen Journalisten und meiner politischen Feinde aus Prijedor ich wurde  in den Weltmedien bezeichnet als Lagerkommandant von Omarska, Schließer uind danach als Führer von einer paramilitärischen Formation die am meisten verantwortlich war für alles was um die Gemeinde Prijedor geschehen war.

Im Lichte dieser ungeheueren Verleumdungen hat der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe am 13.Februar 1994 gegen mich einen Haftbefejhl erlassen unter Verdacht dass ich als „serbische Staatsbürger“ und Polizist an allen Phasen von Kriegsereignissen die in dem Gebit von Bosnische Krajina passierten beteiligt gewesen war.

Im Haftbefehl für meine Verhaftung stand unter anderem geschrieben:

1.Absichtlich und wiederholt half er anderen dass Mitglieder einer religiös anderen Volksgruppe in solche Lebenslagen gebracht wurden die sie körperlioch vernichten  können, mit der Absicht diese Völkergruppe als solche  ganz oder teilweise auszurotten.

2. Der Beschuldigte steht unter dringendem Verdacht, dass er als serbische Polizist über die Morde wußte, sie genehmigte und unterstützt hatte die im Juni 1992 im Konzentrationslager Omarska begangen wurden.

3.Diese Taten sind nach dem StGB strafbar.-Die Tatsache dass der Beschuldigte Ausländer ist und dass er für eine Tat beschuldigt wird die im Ausland geschehen war behindert nicht die Strafverfolgung in Deutschland.“

Geschützter Zeuge „CT“

Einer von direkt Beteiligten an organisierten Verhaftungen die in den Straßen der Gem-einde Prijedor im Sommer 1992 geschahen war der geschützte Zeuge „CT“. Er, als Polizei-inspektor hatte Zutritt zu allen Lagern die damals in Priojedor existierten und nach der Vorlage von Original Haftbefehlen mit den Namen der Menschen die inhaftiert werden sollten, gab er im Zusammenhang damit einige schriftliche Erklärungen ab. Der Zeuge „CT“ trat auf in meinem Berufungsverfahren an, als einer der wichtigsten Zeugen meiner Verteidigung mit ziemlicher Verspätung und in einer seiner abgegebenen Erklärungen sagte er:

Meine vorherige Aussage die ich auf Antrag des Verteidigers von Dusko Tadic abgegeben hatte, war nicht vollständig und ich möchte die in Gänze abgeben und viel davon dokumentieren. Bevor ich voriges Mal ausgesagte, hatten meine Kollegen aus Polizei von Prijedor mir suggeriert, dass ich keine Namen nennen darf und such nichts über die Lager sagen darf. Jetzt herrscht in Republika Srpska Demokratie und das Volk hat begonnen über die Geschehnise und Ereignisse die Im Krieg 1992 passiert waren öffentlich zu sprechen. Vom Beruf bin ich ein Polizist und arbeitete als solcher seit 1974 in Polizeiabsch-nit Centar 1 in Prijedor. Ich hatte den direkten Einblick in die Lage, Wissen und originelle Dokumentation der Polizeidienststelle Prijedor.

Die unterlagen die sich in meinem Besitz befinden hatte ich bis jetzt niergendwo verwen-det, die  sind sehr wichtig und müssten hinzugezogen und genutzt werden. Jetzt ist es an der Zeit dass die Wahrheit über die Unschuld von Dusko Tadic und Doktor Mica Kovace-vic rauskommt. Dem Kovacevic ist es nicht gelungen die Schuld der Leute zu beweisen doe öffentlich mächtig waren und die nioemand erwähnt hatte, weil die Bürger um eigene Sicherheit Angst haben. Das sind die Gründe warum auch ich früher nicht erzählen durfte und nur eine „Teilaussage“ gemacht hatte.

Die Bürger aller Nationalitäten in Bosnien uns auch in Prijedor wußten im April 1992 dass ein Bürgerkrieg im Anzug ist. Alle größere muselmanische Siedlungen, wie Hambarine und Kozarac hatten Kontrollpunkte die die muselmanische Teritorial Verteidigung und ihre Polizei errichtet hatten. Diese Kontrollpunkte konnten nur Menschen passioeren denen das die Muselmanen  es erlaubt hatten. Sogar Frauen trugen Uniformen mit Abzeichen und Wappen der muselmanischen Armee. Während des Angriffs auf Kozarac verrichtete ich meinen Dienst iun der Polizeidienststelle vonPrijedor und damals brachte man Muselmanen und Kroaten die aich bewaffnet versteckt hielten. Man brachte sie zur Polizei und in die Kaserne der JNA die  den Namen „Zarko Zgonjanin“ trug. Über den Funk hörte ich persönlich den damaligen Polizeikommandeur von Kozarac Osmo Didovic wie er  seinen Leuten aus der Polizei und der Territorial Verteidigung geraten hatte sich zu stellen und das Feuer einzustellen, worauf sie ihm drohend antworteten, dass sie das niemals tun werden. Nach 15 Tagen kam ein Mann aufs Polizeirevier in Prijedor. Sein Name war Ljubo Knezevic, genannt Zemunac. Er prahlte vor uns im Abschnit wie er den Osmo Didovic abgeschlachtet und in eine Grube geworfen hatte. Er war persönlicher Freund des damaligen Polizeikommandeur Milutin Cadja und des Leiters Dule Jankovic. Ljubo Zemunac arbeitete nach deren Direktiven. Nebst Osmo Didovic unter Waffen wurden damals an die neun muselmanische Polizisten umgebracht untzer denen auch meine ehemalige Mitschüler Denic Ibrahim und Klipic waren, die anderen waren Reservisten die ich nicht kannte. All dies wurde mir bekannt aus dem Bericht der  kam für meine Vorgesetzten bei der Polizei. Genauso ist mir bekannt, dass Dusko Tadioc Kozarac vor dem Angriff verlassen hatte und nach Banjaluka abgereist war.

Was mich betrifft, ich hsbr Dusko nicht persönlich gekannt, aber  hatte schon über Brüder Tadic gehört, als Menschen die Karatesport betreiben und während des Krieges war ich in der Situation viel über ihn zu hören.

Nach dem Angriff auf Kozarac wurden Lager gegründer und  mir istt bis zum heutigen Tage nicht bekannt  auf wessen Initiative die geschaffen wurden. Als di Lager zu funktionieren begannen, wurden die Muselmanen aus der Stadtz Prijedor in die Sporthalle „Mladost“ unmtergebracht die 5000 Man aufnehmen konnte. Ein Teil der Einwohner wurde nach Omarska gebracht und ein Teil nach Trnopolje. Sicherung des Lagers Omarska und Keraterm hatte die zivile Polizei mit ihren Ersatzmannschaft. Physische Sicherug des Centrum Trnopolje hatten die Teritorialeinheiten der Stadt Prijedor zu verrichten. Während der Existenz des Lagers Omarska habe ich auf den Befehl von Dusan Jankovic einige Frauen muselmanischen und kroatischen Angehörigkeit überstellt, darunter waren auch Jadranka Cigelj und  Jadranka Papes.Drei Tage später brachte ich die Post nach Omarska und auf Befehl von Simo Drljaca  brachte ich mit dem ersten Bus den Doktor Ibro Berlibegovic zurück nach Prijedor. Bei dieser Gelegenheit   kaufte ich und brachte ich meiner ehemaligen Arbeitskollegin Susic Sifeta, die damals im Lager Omarska war 5 Stück Unterwäsche. Der damalige Lagerkommadant Zerljko Mejkic erlaubte mir meine ehemalige Arbeitskollegin zu besuchen und ihr die unterwäsche zu übergeben wobeio wir auch einen Kaffe tranken. Als ich sie aufs Zimmer begleidete fragte ich nach den Geschichten über Vergewaltiguingen und Misshandlungen von Frauen die im Umlauf waren. Sie sagte  mir dass das nicht stimme und wir waren uns so gut dass ich glaube dass sie mir alles gesagt hätte.“

Unter Schriftstücken die der geschü+tzte Zeuge „CT“ meinem damaligen Rechtsanwalt  John Livingston überlassen hatte, hatte unter anderem auch gesagt:

„Bei dieser Gelegenheit füge ich Befehle und Listen nichtserbischen Bürger die für die Verhaftung vorgesehen waren die mir persönlich Jankovic Dusan und Cadjo Milutin befohlen hatten in den Polioceiabschnitten „Centar 1“ und „Centar 2“. Für die Duchführund dieser Befehle stehe ich moralisch in Verantwortung, dass ich Menschen zugeführt hatte nur wo es keinen Ausweg aus der Situation gab, weil andernfalls auch mein Leben als Verräter in Frage gestellt worden wäre.Den meisten Menschen von den Listen half ich beim Verstecken und riet denen was zu tun um sich zu retten. Manche habe ich persönlich über die Grenze anderer Entitäte der Bund H gebracht.

Durch Quele aus der Polizei war mir bekannt, dass Dusko Tadic  in den Lagern Omarska und Keraterm gewesen ist, in keiner Funktion. Ich blieb in guten Beziehungen mit ehemaligen Lagerinsaßen die überlebt hatten. Viele von denen kehrten zurück nach Sanski Most und sind mit mir in Kontakt. Sie haben mir auch gesagt dass Dusko Tadic in diesen Lagern ni gewesen war. Anderseits weis ich persönlich, dass Dusan Jankovic, nach seiner Wahl eine „Schnelleingreifzug“  zusammengestellt hatte mit Zoran Zigic als Zugführer. Der Zug wurde aus größten Kriminellen und Assozialen aufgestellt. Die Gruppe  war im Konferenzraum des Polizeiabschnittes „Centar 1“ in Prijedeor einquar-tiert. Ihre Rolle und Einsatz in schmutzigen Unternehmungen war nur dem Dusan Jankovic bekannt.

Im Zusammenhang damit  soll man nicht vergessen, dass nebst Muselmanen und Kroaten in den Lagern auch inhaftierte Serben einsaßen, darunter Kondic Igor und Jadranka Gavranovic. Ich besitze doe Originale der Listen der Personen die aufs Polizeirevier in Prijedor zugeführt werden sollten und danach fuhr der „Schnelleinsatz-zug“ die Menschen entsprechend dem Befehl in welchen Lager die Menschen eingewiesen wurden. Mir und dem Polizisten Zoran Cvijic befahl der Kammandeur Cadjo welche Personen ihm vorgeführt werden sollen und der Dule Jankovic hatte schon vorher bestimmt gehabt wer in welchen Lager verbracht werden soll.

Meistens war das so dass die Reichen und Extremisten nach Omarska und die armen in Keraterm kamen. Die Menschen von den Listen die ich besitze hatte ich nicht zugeführt und so sind die Listen bei mir geblieben, von denen die ich zugefü+hrt hatte habe ich keine Listen. Manche Menschen die  in den Listen standen waren schon verhaftet und in die Lager  eingewiesen und manche waren schon ins Ausland gegangen noch bevor der Haftbefehle erlassen wurde.

Dusko Tadic ist eingesperrt und weiß gar nichts wovonm er erzählen könnte um diese Vorwürfe  von sich zu weisen, die zu entkräften und deshalb fürchtet sich vor ihm niemand. Die richtig Schuldigen und Befehlshaber spazieren frei herum und werden nicht zur Verantwortung gezogen und Tribunal in den Haag urteilt nicht gerecht. “

Zeruge „CT“

Kolaborateur des Tribunal Den Haag

Zehn Jahre später in meiner Zelle der Untersuchungseinheit der UNO in den Haag erzählte mir der ehemalige Wachmann des Lager Keraterm, Dosen Damir bis dahin mir unbekannte Einzelheiten im Zusammenhang mitden wichtigsten Ereignissen die im Lager Keraterm in Kozatac sich zugetragen hatten, von denen ich für diese Gelegenheit nur ein Teil des Transkript unseres Gesprächs das bis jetzt der Öffentlichkeit nicht zu-gänglich war.

Betreff der Rolle des sogenannten „Schnelleinsatzzuges“ über dem der Zeuge „CT“ ausge-sagt hatte sagte Dosen:

Alle Gefangene die in den Lager Keraterm gebracht wurden hatten Begleitpapiere. Aus Omarska konnte man nich nach Keraterm verlegt werden, aber aus Keraterm nach Omarska schon. Zu uns in Keraterm lam ein Bus. Der Kriminelle Jugo Ignjatovic bnrachte ca 15 Muselmanen aber die an Seite der Republika Srpska gekämpft hatten in Westslawonien. Sie wurden irrtümlich gefangengenommen. Zuerst hat man die nach Omarska gebracht aber als es bekannt wurde dass sie zu unserer Armee gehören brachte man sie mit dem Bus nach Keraterm wo sie übernachtet hatten und danach wurden sie nach Hause entlassen„.

Über die wichtigsten Ereignessen wegen denen ein Kollege von Dosen unschuldig verurteilt wurde erzehlte Dosen:

„Die Muselmanen aus den Dörfern Jaskici und Sivci  wurden zugeführt als Tomo Prodan Polizist der Reserve als Leiter der Schicht als Wachman im Einsatz war. Er gehöärte zu meiner Achicht und zur Schicht seines großen Freundes Zoran Zigic. Was die Ermordung von einer größeren Zahl von Muselm,anen angeht das in der Nacht zwischen 24. und 25.Juli 1992 im Lager Keraterm passierte; Zigic war damals nicht im Dienst weil er schon aus der Polizei gefeuert wurde, aber er kam weiter i Keraterm normal als ob er arbeiten würde. In jener Nacht  hatte Dienst der Kolundzija genannt „Kole“ und der rirf den Jan-kovic an. Der Polizeikommandeur Jankovic und sein Bruder kamen in der Nacht als sich der Zwischenfall ereignet hatte. Am Tatort waren anwesend Kommandeur Jankovic, Zivko Knezevic, Radakovic und zwei Inspekteure. Damalös war auch der Zigic anwesend. Sie waren alle in Uniformen.

Dosen koioperierte mit den Untersuchungsorganen des Tribunal Den Haag und verschwieg seine Beteiligung an den Ereignissen  während des Konflikts am 27. Mai 1992 in Kozarac aber  im Zusammenhang damit sagte er später:

In Kozarac war ich am 27. Mai als Mitglied der Polizei Reserve von Prijedor. Wir „sicherten“ den Muselmanen den Durchgang während die sich aus der Richtung des Dorfes  Brdjani in Richtung des Zentrum von Kozarac gingen. Sie liefan nur an uns vorbei und wir sicherten lediglich die Strasse damit sie nicht angegriffen werden...“

Wegen der Zusammenarbeit mit dwem Tribunal  wurde Dosen mit einigen  Gleichgesinn-ten nur formell verurteilt und wurden schnell danach entlassen und nach Bosnien zurückgebract, während Kolundzija und die anderen in Zuchtheusern von EU zerstreut wurden.

Serbin als Lagerinsaße

Über die Gründe warum sie in den Lager gesteckt wurde und über die Umstände  unter welchen sie das Darben im Lager von Omarska überlebt hatte und andere Tatsachen erzahlte  die Zeugin „JP“:

„J bin Serbin aus dem Dorf Omarska. In Camp Omarska wurde ich zugeführt am 18. Juni1992 um 9:00 Uhr vormittag. Ich weiß dass es der 19. Juni war weil ich zu Hause war und doe Presse, Radio und TV Programme waren zugänglich. Zu der Zeit lebtev ich zusammen  mit meinem nichtehelichten Ehemann Igor Kondic, der genauiso serbischer Nationalität war. Ich, Igor und Drasko Lujic wurden zusammen in den Lager Omarska zugeführt. Ich glaube dass Lujic jetzt irgendwo in Russland lebt. Grund warum man mich und meinen Man eingesperrt hatte war meiner Merinung nach weil wir gewußt hatten dass Simo Drljaca und manche andere Serben in hohen Positionen illegal Waffen an Muselmanen Waffen und Zigaretten verkauft hatten. MNein Mann arbeitete für die Geheimpolizei von  Serbiusch Krajina und diue waren gegen jedweden Handel und Schmuggel mit muselmanischen Seite. Mir hat Nedjo Gracanin bei drei Gelegenheiten mitgeteilt, das Simo Drljaca persönlich befohlen hatte dass ich und mein Mann ermordet werden. Gracanin hat mir selbst gesagt dass seine Aufgabe war Simo´s Befehl auszufüh-ren. Alswir nach Omarska gebracht wurden steckte man mich in das sogenante „Weiße Haus“ Das war das kleinste Zimmer in der Mitte am Ende des Flures.

In Omarska blieb ich bis zum Tag der Schließung am 6.8.1992. wonach ich in den „Sammelzentrum Trnopolöje“ verlegt wurde. Als ich nach Omarska gebrtacht wurde,m IUgor, Lujic und ich waren zusammen und allein im kleinen Zimmer. Kch kann mich an jenen Tag gut erinnern, weil ich sehr krank war, hatte eine Eierleiterentzündung. Am nächsten Tag wurden ich, Igor und Lujic in das Verwaltungsgebäude zur Vernehmung geführt.

Mich hatten die gefragt was mir über Schwarzhandel und Schmuggel mit Waffen bekannt war, wann ich die drei LKW´s beladen mit Waffen gesehen hatte und ob ich etwas über das Verschwinden der erwähnten LKW etwas wüsste. Wegen meiner eigenen Sicherheit sagte ich dass mir darüber nichts bekannt ist und dass ich nichts gesehen hatte.

Wahrheit ist, dass ich die LKW´s mit Waffen gesehen hatte und ich Angst hatte zu sagen was ich wußte. Während der Vernehmung haben  mit Füßen und Händen  auf den Schrank hinter meinem Kopf eingeschlagen um mir Angst zu machen. Danach brachten sie micvh zurück in das gleiche Zimmer im „Weißen Haus“. Danach hatten sie denLujic vernommen und ihn danach ins „Weriße Haus“ zurückgebracht aber in das Vorderzimmer auf der rechten Seite des Flures. Den Igor  brachten sie nicht zurück in das „Weiße Haus“ sondern sperrten sie ihn nach der Vernehmung in den sogenannten „Plastenik“ im Erdgeschoß des Verwaltungsgebäudes.

Nach meiner Ankunft in Lager Omarska wurde nimad mehr mißhandelt oder geschlagen, ich kann nichts sagen was im „Weißen Haus“ vor meiner Einlieferung am 18.Juni abging, aber ich glaube dass die Wachmanschaft viele Menschen gefoltert und geschlagen hatten voir dem „Weißen Haus“. Wären die Gefangenen während meines Aufenthaltes geschlagen so hätte ich das gewußt. Trennwände zwischen den Zimmern waren dünn, so dass der Schall leicht durch mehrere Türe drang. Ab 8. Juli war das Haus überfüllt, so voll von Menschen dass die in ihrenm Zimmern nicht geschlagen werden konnten. Ich durfte außerhalb des Hauses herumspazieren so dass ich dabei Zeuge von so manchen Niderschlagen oder sogar Morden geworden bin. Ich erinnere mich dass das „Weiße Haus“ imer Strohm hatte und im Flur immer das Licht gebrannt ahtte. Camp Omarska hatte eigenen Strohmerzeuger Aggregat der automatisch ansprang wenn das Licht ausging. Ich weiß dass den Gefangenen befohlen wurde sich auf den Bauch zu legen mit den Händen über den Kopf wärend man die Toten aus den Räumen rausschaffte, um sie danach  auf den gelben „Tam“ zu werfen.

Vom Rechtsanwalt John LKivingstone wurde mir die Frage gestellt über das Schicksal von Emir Karabasic, Jaska  Hrnic, Enver Alic und Fikret Harambasic. Im Zusammenhang damit müchte ich betonen dass die Zwischenfälle mit denen zwei – drei Tage vor m,einer Einlieferung in Lager Omarska passierten. Jedenfalls hatte ich von  diesem Ereignis  am gleichen Tag erfahren als es sioch zugetragen hatte  von dern Polizisten  insbesonders vom Inspektor Bata. Real gesehen hat sich die Polizei offentlich gerühmt über die Verbrechen im Lager und mir klang das abstoßend und bar jeglichen Verstandes. Ich habe gehört dass man dem Mann NamensEmin Jakupovic befohlen wurde an sexuellen Mißhandlungen von Harambasic und anderen. Man sagte mir, das für diesen Vorfall Miso Danicic,Dragan Lukic Milenko Stojnic und andere Mitglieder deren Gruppe verant-wortlich waren. Ich glöaube  dass die genannten Personen diese Tat vollbracht hatten. Es wurde mir gesagt das die gleiche Gruppe auch den Jaskop Hrnic und Enver Alich zerschlagen hätten.Hauptsachje ist dass ich nach meiner Ankuft diese Männer nicht gesehen hatte weil die svchon ermordet wurden.

Der Polizist Bato hatte mir früher über dieses Ereignis erzählt und ich habe später gesehen dass Miso Danicic eine Halskette des ermordeten Jaska Hrnic trug. Eigentlich war das meine Halskette die ich noch vor dem Krieg dem Jaska Hrnic gegeben hatte als Pfand für das Geld das er mir und Igor geborgt hatte als wir uns das Auto kauften. Das Kettchen war speziffisch und hatte den Kopf der Schwedenkönigin und ich bin sicher dass das meine Halskette  gewesen ist. Später hielt ich Danicic an mir die Kette zurückzugeben was er abgelehnt hatte. Gleich nech der Nachricht dass Jsko in Omarska ermordet wurde hatte ich Danicig wie er und seine Leute mit der roten „Honda“ von Jasko herumfahren. Ich kenne Danicic und Lukic gut weil sie aus dem Nachbardorf sind. Während meines Aufenthaltes in Omarska sah ich sie fast jeden Tag. Ich behaupte vausdrücklich dass ich während meines Aufenthaltes in Omarska dort den Dusko Tadic nie gesehen hatte und hatte auch von keinem Wachman je gehört die Anwesenheit von Tadic zu erwähnen. Durch das was ich über die Misshandlungen von Krabasic,Hrnic, Alic und Hari erfahren hatte bin ich überteugt dass es sich um eine Identitätverwechslung mit Danicic handelt, weil er ähnlichen Bart hatte wie Tadic. Ich kann mich noch an den 27. Juli 1992 erinnern weil mich an jenem Tag meine Familie besucht hatte. Der Besuch war hinter dem Verwaltungsgebäude und dauerte eine halbe Stunde. Danach ging ich in das „Weiße Haus“ zurück.

Die letzten 5 – 6 Tage meiner Gefangenschaft hielten die mich im Verwaltungsgebäude des Lager von Omarska weil ich Desinterie hatte. Die ganze ZTeit danach war ich im gleichen Zimmer im „Weißen Haus“. Am letzten Tag meines Aufenthaltes hatten die mich zur Seite genommen um mich zu töten. Mein Mann Igor Kondic war schon ermordet aber ich weiß nicht wer das getan hatte. Danach kam urplötzlich der Inspektor Mijic und sagte:

.“Wo ist sie? Ab in den Bus mit ihr und fährt sie nach Trnopolje.“

Wachmann „Krkan“

Der Polizist Mico Radic genant „Krkan hatte die Tatsache  abgestrietten dass er 1992 im Lager Omarska im Einsatz war. Nach der Auflösung des Lagers und während der Untersuchungen die eingeleitet wurden über die Ereignisse in diesem Centrum stand die ganze Wachmanschaft unter ständigem Druck des Polizeichef von Prijedor. Auf Befehl des Polizeichefs Jankovic Radic und andere Wachleute mussten sich mit ihm einmal im Monat heimlich treffen mit dem Ziel dass alle ehemaligen Angehörigen der Polizeikräfte unter ständiger Kontrolle behalten werden. 10 Jahre später bezeugte der Radic:

„1. Auf die Frage ob ich Tadic kenne sage ich dass ich Dusko Tadic persönlich kenne, aber wir kamen uns nicht näher und ich mischte mich nicht unter seine Bekannten und Freunde.

2. Ich arbeitete einige Jahre als Polizist in Ljubija und Omarska und kannte gut die Einwohner in dieser Gegend. Genauso kannte ich  gut den Misa Dinicic und Fragan Lukic. Ich sah sie wenn sie in den Lager Omarska kamen aber ich wußte nicht auf wessen Befehl.

3. Auf Befehl der Vorgesetzten war ich im Verwaltungsgebäude des „Untersuchungszent-rum“ des Lagers im Einsatz. Ich war der Diensthabende in der Telefonzentrale, Funkverbindung und nach Bedarf war ich auch im Vertwaltungshebäude.

4. Als ich den Dienst eines Wachmans verrichtete konnte ich sehr gut sehen wer in den Lager  rein und rausgeht, aber mit den beiden hgatte ich  keinen Kontakt. ASlle Personen die reinkamen mussten im Besitz eines Dienstausweisaes sein oder ein Passierschein haben ausgestellt durch zuständige Stellen.

5. Mehrmals sah ich im Lager Omarska den Lukic und Dinicic mit noch welchen Perso-nen die ich nicht kannte. Ich bin mir sicher, dass der Dusko Tadic niemals in der Gesell-schaft diser Leute  gewesen war und dass er den Lager auch allein den Vernehmertrakt nie betreten hatte.

6. Wir taten alles um Inzidenten zu verhindern aber manchmal war das nicht möglich, weil die meisten „Besucher“ mit langen Läufen bewaffnet waren und bereit für konflikt mit allen.

7. Es ist mir bekannt das ein Familienmitglied des Dragan Lukic an der Front gefallen war. An jenem Abend war er im verwirrtem Zustand  griiff er alle und jeden an und verletzte dabei den Wachman Visic Miroslav der ihn aufzuhalten versucht hatte.“

Den Haag -1999   – M. Radic

Die neunte Tür der Hölle

Einer der angesehensten Bürger von Prijedor, Dichter, Journalist, Lagerinsaße und Autor des ersten Buches über den Lager in Omarska „Deseta vrata pakla“namens Rezak, hat in keinem Teil seiner Beschreibung von Greueltaten die sich dort zugetragen hatten, meinen Namen erwähnt. Gerade deswegen hatten meinen Rechtsanwalt Gründe dafür  interes-siert bwegen denen seine zweimonatige Erfahrung aus dem Lager Omarska und seine Erinnerung  an jene Tage im völligen Gegensatz stehen zu den Aussagen jener Gefange-nen die mich in Den Haag permanent der Beteiligung an Verbrechen im Lager Omarska bezichtigten, mit denen ich nichts zu tun hatte.

„Ich bin 1948 geboren in Donja Sanica, Gemeinde Kljuc iun Bund H. Die Grundschule beendete ich in Prijedor und absolvierte die Fakultät in Belgrad. Danach kehrte nach Prijedor zurück. Da arbeitete ich als Journalist bei „Radio Prijedor“ und für die Lokalzeitung „Kozarski vijesnik.  Arbeitete weiter als Journalist und Schriftsteller bis zum Mai 1992 und bis dahin hatte ich sechs Gedichtsammlungen veröffentlicht. Dem älteren Bruder von Dusko Tatdic kannte ich seit 30 Jahren und wir waren immer gute Freunde.Ende der 80ger Jahre lernte ich auch Dusko auf der Straße in Prijedor kennen, sein Bruder machte uns miteinander bekannt. Danach begegneten wir uns von Zeit zu Zeit in Prijedor und Kozarac. Ende 1991 und Anfang 1992 began ich seine Kaffe-Bar „Nipon“ zu besuchen nund seit dann buis zum April 1992 war ich 10-15 Mal als Gast in „Nipon“. Als die Serben  am 28.April die Macht in Prijedor übernommen hatten ging ich  niergendwo mehr aus.

Gewöhnlich besuchte ich seine Kaffee-Bar abends, manchmal auch tagsüber. Gäste in Tadic´s Laden waren von unterschiedlicher etnischer Herkunft. Kozarac war ein Ort  wo die Muselmanen in Mehrheit waren. Von Natur bin ich ein kontaktfreudiger und geselliger Mensch und hatte oft Lokale besucht wo ich mich wohl gefühlt hatte und dazu gehörte auch die Kaffe-Bar des Dusko Tadic. Während meiner Besuche in Tadic´s Laden hatte ich nie eine nationalistische Atmosphäre gespürt. Wäre das passier, wäre ich nie wieder hingegangen. In meiner Anwesenheit hat Duscko nie böse Kommentare über Muselmanen abgegeben, bezeichnete die auch nie als „Balije“. Wenn das geschehen ge-wesen wäre wäre ich selbst beleidigt und ich hette seinen Kaffee nie wieder betreten. Mit Dusko hatte ich nie über die Politik gesprochen, während meiner Besuche in seinem Laden hörte man moderne Musik und konnte man Videospots  von „MTV“ sehen. Den Dusko sah ich das letzte Mal irgendwann im April 1992 vor dem Konflikt. Damals trug er einen schwarzen Bart, kurzgeschorrenes Haar und war kernig, durchtrainiert. Ich wurde am 30. Mai im Haus meines Vätters  Fadil verhaftet und auf`s Poliezeirevir von Priejedor zur Befragung gebracht. Auzs dem Polizeirevier wurde ich mit dem Bus ins Lager Omarska überstellt In Omarska wuirde ich gegen 13-14 Uhr  gebracht. Dort wurde ich sofort in einen Raum im Erdgeschoß im Verwaltungsgebäude eingesperrt.

Im Minutentakt kamen neue Busse  mit inhaftierten Menschen. Eine Stunde nach meiner Ankunft wurden mein Sohn, drei Neffen und der Sohn meines ältesten Bruders gebracht. Nach meiner Schätzung müssen in dem Saal in dem ich mich befand über 600 Menschen gewesen sein.Ich erfuhr dass in den anderen Sälen wo man  die Verhafteten hielt die Situation ähnlich war. Die Säle waren im Schnit 20 x 20 Meter. Wegen Überfüllung musste eine Gruppe von 300 Menschen draußen „auf der Piste“ übernachten. Im Lager Omarska  gab es  auch Gefangene serbischer Nationalität, darunter waren die Jadranka Gavranovic, Igor Kondic und Lujic.

Die Jadranka kannte ich seit 10-15 Jahren. Das erste Mal begegnete ich ihr im Hotel „Bosna“ in Banjaluka wo sie als Disqjockej auflegte und wir wurden gute Freunde. Zwei Jahre vor dem Krieg lebte sie mit Igor Kondic aus Prijedor, den ich auch sehr gut kannte. Jadranka hatte die Möglichkeit im Lager sich viel zu bewegen und hat mit Sicherheit viele Ereignisse gesehen die im Lager Omarska passierten. Drasko Lujic wurde in meinem Verwahrraum untergebracht und ich hatte mich mit ihm mehrmals unterhalten. Einmal sagte er zu mir dass sie  in der vergangenen Nacht den Igor geschlagen hatten und dass er wahrscheinlich nicht überleben wird. Er sagte mir auch dass es vier Männer waren die den Igor nieretschlugen. Die Namen jener Männer hatte er mir nicht gesagt, aber nach seiner Reaktion spürte ich dass er die gekannt haben muss. Beim Essenfassen sah ich den zterschlagenen Igor im Raum  liegen das man „Glasksten“ nannte. Später erfuhr ich von Lujic dass sie ihn ins Krankenhaus nach Banjaluka fagren wollten und er unterwegs aber gestorben sei.

Über den Muslimovic dem die Haager Richter uneingeschrenkt Glauben schenkten sagte Rezak unter anderem aus:

-„Ich kannte Senad Muslimovic, weil er der Btuder meines besten Freundes, und Folks-sänger Halid Muslimovic war. Wir sprachen über unsere Mißhandlungen aber er verrier mir nie die Namen der Männer die auf ihn eingeprügelt hatten“

In Verbindung mit den Zwischenfällen die Muslimovic angeblich in Omarska erlebt hatte antwortete Rezak:

  1. „Hate Ihnen Senad Muslimovic irgendwan nach den Vernehmungen gesagt, dass ihn Dusko Tadic an Haaren gezerert hätte?“
  2. -„Weder hat mir den Dusko Tadic überhaupt erwäht, noch hatte  der ihn an Haren gezerrt.“

2.“Hat ihnen irgendwann nach der Vernehmung jemand gesagt, dass er getreten wurde von einem Mann der eine serbische „Kokarda“ hielt und den Sie als Saponja kannten ?-„Nein“.

3. „Hat Ihnen jemand gesagt dass er nach der Vernehmung eine Serie von Schlägen auf den Kopf von diesem Saponja?“

-„Nein“.

4.“ hatte er Ihnen je gesagt dass er danach an einen Reiofen angelehnt wurde und dass Dusko mörderisch auf ihn eingeprügelt hätte?“

-„Nein“

5. „Haben Sie  irgendwan gemerkt dass während des Aufenthalts im Lager dem Senad Muslimovic der Unterkiefer gebrochen wurde?“

-„Nein das war mit Sicherheit nicht passiert“.

Zu allem oben gesagten fügte Resak am Ende noch hinzu:

„Während meines Aufenthaltes im Lager  Omarska hatte ich Dusko Tadic nie gesehen. Eines Tages kam in die Zelle ein Mann in einem schwarzen langen Mantel und mit einem schwarzen Hut auf dem Kopf. Er hatte einen Vollbart und hielt ein Messer in der Hand. Er schrie dass Muselmanen seinen Bruder umgebracht hätten und dass er uns alle umbringen wird. OIbwohl er dem Dusko Tadic ähnlich kam, ich bin mirt absolut sicher dass das nicht Dusko Tadic war, aber ich weiß nicht wer dieser Mann war.“

„Ich mache diese Aussage im Interesse der Wahrheit und Gerechtigkeit und mit meiner Unterschrift bestätige ich dass ich die Wahrheit gesagt habe.“

London, 1998    Rezak

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Festnahme a la STASI ( MfS ) – Mitten im München

Meine Bewegung in München hat Deutsche Geheimpolizei ca einen Monat lang intensiv observiert. Sie tat es mit dem Einsatz von IM´s, durch das Postieren eines Beobachtungsposten in einer Wohnung gegenüber dem Gebäude in dem ich damals  ge-wohnt hatte und direktüber dem Hauseingang. In jenen Tagen hatte ich ab und zu in der Gaststätte meines Bruders gekellnert. Mir fiel ein Mann den ich früher nie gesehen hatte. Er kam rein, sah sich die Gäste an, bestellte etwas,zahlte und ging.

Ich hatte mit ihm kein einziges Wort gewechselt. Es war der 10. Februar 1994. Im Restau-rant war ich alleine als einige Polizisten im Zivil reinkamen. Sie wollten meine Papiere sehen und waren dabei dienst lichkorrekt vorgegangen. Sie sagten dass es sich nur um eine Routinekonlle handeln würde.

Blutergüsse 

Zwei tage später ich verließ die Wohnung gegen 10:00 Uhr und ging zu einem Lokal das ca 50 Meter entfernt war. Ich  hatte nur einen Trainingsanzug an und Turnschuhe. Ich lief langsam die Kapuzienerstrasse entlang. Ich hatte nicht geahnt das mein letzter Morgen in Freiheit sein wird. Es geschah alles wie in einem Film. Zuerst rempelte mich ein unbekannter Mann, entschuldigte sich und lief weiter.

In diesem Augenblick, hatte ich auf der anderen Straßenseite  jenen komischen Gast aus dem Laden meines Bruders. Ich erinnere mich dass er die Hand hob und mit mit dem Zeigefinger in meine Richtung gezeigt hatte. Mir schien auch dass ich damals ein en Befehl auf Deutsch gehört hatte, wonach  sich auf mich sechs Riesen stürzten. Ihr Angriff war gewaltig und geübt. Ich fiel auf den Bürgersteig und sie hielten mich fest und erdrückten mich fast mit deren Körpern. Das Blut bedeckte mein Gesicht weil ich miut dem Kopf auf den Betonboten aufgeschlagen war und im Rücken spürte einen starken Schmerz. nach einigen Augenblicken  Angreifer hoben mich hoch, trugen mich zu einem Fahrzeig und pressten mich auf den Rücksitz. Dann legten sie mir die Handschellen an. Die Acht schnitt sich tief ins Fleisch was starke Schmerzen als Folge hatte. Ich war im Schock. Nicht nur wegen des physischen Angriffs, sondern weil sich der Überfall und Kidnapping nur einige Meter entfernt ereignete, von der Wohnung in der meine Frau und Kinder waren die damals nicht wussten was mit mir geschehen war. Das Auto in das man mich reingeschobenm hatte raste  durch die Straßen von München. Es hatte sich schon ziemlich weit entfernt mom Tatort. In einem Augenblick hatte ich Kraft  gesammelt und fragte:

-„Wer sind sie? – fragte ich.- Wo bringt ihr mich hin?“

-„Sind Sie Dusko Tadic?“ – fragte einer von denen.

-„Ja, ich bin Dusko Tadic“.

-„Dann ist alles in Ordnung. Wir sind die Deutsche Polizei.“

Das Auto fuhr mit großer Geschwindigkeit. Bald befanden wir uns im Zentrum von München. Sie brachten mich in die Polizeistation und warfen mich hinter Gitter. Die Zelle war leer und dreckig. Darin standen einige Metalldoppelstockbetten. Ich ließ mich auf ein von denen nieder, immer noch nicht begreifend  was mir passierte und wo ich gelandet war. Lange starrte ich die Gegenwand an. Die war vollgeritzt mit grausamen Nachrichten derer die schon vor mir drin waren. Die nacht kam langsam, unbeschreiblich langsam. Aus Nervositäte und Ungewissheit konnte ich mich nicht beruhigen. Meine Nerven flatterten.

Ich tiegerte im geschlossenen Raum von 10 Quadratmetern herum, lief von der Tür zur Wand und umgekehrt. Damit wartete ich den Morgen ab. Es war 13. Februar 1994. Ich schaute auf meine Hände. Darauf hatte ich Blutergüsse von den Handschellen. Meine Nase und die Stirn waren geschwollen. Im Kopf brummte es unaufhörlich das von Zeit zu Zeit durch starken Schmerz unterdrückt wurde.

Dan ging die Klappe auf auf meiner Zellentür. Von der anderen Seite sagte jemand:

-„Guten Morgen!“

Ich hatte nicht vgeantwortet.

-„Kaffee oder Tee?“

Ich schwieg weiter. Die Stimme die mir Guten Morgen wünschte und mir zum Früstücl Tee oder Kaffee angeboten hatte lief weiter. Zur Mittagszeit wurde die Prozedur wiederholt. Wieder ging die Klappe auf auf meiner Zellentür, wieder fragte die Stimme welches von den zwei Essen ich haben möchte, wieder blieb die Frage ohne Antwort. Ich spürte weder Hunger noch Durst. Ich wollte mit jemanden von den Vorgesetzten sprechen um zu erfahren warum man mich in dieses Ungezieferloch gesteckt hatte. Es war sehr kalt, ich klapperte mit Zähnen weil ich nur den Trainingsanzug und leichte Spotzschuhe  anhatte. Am Nachmittag öffnete der Schließer meine Zellentür und fragte mich:

-„Du bist Tadic?“

-„Ja, ich bin Tadic.“

-„Heute werden Sie ein gespräch mit einem Vertreter des Gerichtes haben.“  ( Haftrich-ter*AL )- sagte er und schlenzte die Zellentür zu.

Falsche Anschuldigungen – Falsche Anklage

Es verging nicht viel Zeit als der Schlüssel im Schloss umgedreht wurde. Es kamen zwe Schließer und führten mich in den Raum wo meine E-Akte ( Erzieher Akte ) oder Gefangenenpersonalakte abgelegt wurde. Die Größe, das Gewicht wurden festgestellt, Fingerabdrücke  abgenommen und einige Aufnahmen meines Gesichtes gemacht.Sa alles dauerte ca halbe Stunde. Danach wurde ich in eine Zelle die in der Nähe des Einganges in das Polizeirevier lag. Ich war wieder alleine. Ich setzte mich am Ende einer engen Bank die lang war wie die Zellenwand.,schlechte Beleuchtung. Nach einer Halben Stunde kam ein Gerichtsangestellte ( Haftrichter ) mit vereidigtem Dolmetscher. Das war eine Frau im mittleren Alters, kroatischer Abstammung.

-„ich bin Anita“-stellte sie sich vor. „Sind Sie damit einverstanden, daß ich ihre offiziele Dolmetscherin werde? Ich würde Ihnen den Haftbefehl übersetzen.“

„Bin einverstanden“- sagte ich- „aber ich möchte dem Beamten vom Gericht erst einige Fragen stellen.“

Nach dem sich Anite mit dem Richter beraten hatte sagte dieser:

-„Wir wollen die Übersetzung  des Haftbefehls hinter uns bringen,danach kann Herr Tadic fragen was er will.

Anita fing an den Haftbefehl zu übersetzen der der Richter des Bundesgerichthofes aus-gestellt hatte.

Im Haftbefehl wurden erst meine persönliche Daten aufgeführt worin stand dass ich  ser-bische Staatsbürger sei. Viele Jahre später, Deuitsce Regierungsbehörden werden alles tun mein Recht auf serbische Staatsbürgerschaft streitig zu machen in dem sie darauf bestanden, dass ich nur Staatsbürger von Bosnien und Herzegowina wäre.

Im Hafrtbefehl steht fdass ich  ich der Beteiligung am Völkermorde beschuldigt sei, dass ich unterstützt hatte und an ermordung von 250.000 Zivillisten unterschiedlicher Nationalitäten und Religionen beteiligt gewesen bin, dass ich als serbische Polizist im Koncentrationslager Omarska in Juli 1982 Befehle  von „serbischen Ethnomördern“ vollstreckt hätte.

„Deutschland hat Recht – steht im Haftbefehl – die Strafverfolgung aufzunehmen, weil der Beschuldigte einige Monate in diesem Land verbracht hatte, hier lebte und sich von eigener Arbeit ernährte und hier wurde er verhatet im Einklang mit universälen Prinzipien. Grund für die Inhaftierung ist die Gefahr dess sich der Verhaftete der Gerechtigkeit durch Flucht entziehen könnte. Der Beschuldigte hatte geplant nach Kanada oder in ein anderes Land auszureisen, wäre er frei geblieben“,-sagte der Untersuchungsrichter:

-„Um sich dem Untersuchungsvorgang zu entziehen wäre  eine Flucht nach Serbien am leichtesten gewesen.“

Nur einige Monate zuvor war ich in Serbien und die Ausreise gelang mit großer unter großen Schwirigkeiten mit viel Mühe um nach Deutschland zu fahren.

Auf Knästewanderschaft

Nächstze sieben Tage war ich im richtigen Chaos. Ich war in die Klauen der Neuen ges-amtdeutschen Justiz und deren Exekutive geraten die mich wie ein Spielzeug aus einer in die andere Zelle hin und her verlegte. Abgeschnitten von meiner Familie und meinem Land, Fernsehen und Zeitungen waren für mich verboten, ich wußte weder wer noch warum mit meinem Leben spielt. Ich kam mir vor als ob ich die Haut des Kafkas Haupt-helden aus dem Roman „Der Prozess“ reingezwängt wurde.

Der erste Satz des Kafkas Roman lautet:

Jemand muss den Josef K. verleumdet haben, obwohl er nichts getan hatte, war er eines Tages verhaftet.

Auch ich wußte nicht wer den Dusko T. verleumdet hatte. Am 7 Tag wurde mir mitgeteilt  dass eine Tasche mit der Wintergarderobe angekommen wäre. Am nächsten Tag zur frühen Morgenstunde kam ein Schließer und rief laut:

-„Tadic, Ferigmachen! Sie gehen zur Vernehmung.“

Ich hatte mich gefreut. Ich habe gedacht dass meiner Familie mit Hilfe unseres Konsulats in München gelungen war zu beweisen dass meine Inhaftierung ein Fehler wäre und dass ich sofort freikommen werde. Der Schließer brauchte mich in eine Zelle worin an jenem Morgen ca  300 Häftlinge auf ihre Vernehmung gewartet haben. Die U-Haft halle war  etwa 100 Qm groß.

-„Hier wartest Du bis Du aufgerufen wirst.“ sagte der Schließer. Seit dem Augenblick als man mich in das Auto gezwungen hatte, hat von meiner Begleiter und Aufpasser mit mir kein Wort gesprochen. Als ob sie stumm gewesen wären. Der Fahrer war sehr geübt. Wir waren schnell aus dem Stadtgewühl raus und befuhren die Autobahn. Das dauerte nicht lange. Wir bogen behende ab auf eine Seitenstrasse und  bald gelangten wir zu einem halbkreisförmigen Hangar vor dem ein Polizeihubschrauber bereit stand. Ich habe  sofort geschlussfolgert dass ich zum nächsten Bestimmungsort am Luftwege transportiert werde.

Sie brachten mich in den Helikopter und befestigten meine Beine für den Sitz. Die Acht (Handschellen) hatte ich immer noch um. Über die Brust zogen sie einen Gürtel aus Plaste fest zu und auf die Ohren  bekam ich große Schutztampons. Im Hubschrauber waren zwei Polizisten. Einen von denen habe ich erkannt, weil er  in München bei meiner Verhaftung dabei war. Vor mir saßen zwei Piloten auch in Uniform. Wir flogen über besiedelte Teile von Deutschland.Obwohl mich die Acht sehr drückte, wovon Blutergüsse um meine Hand-gelenken , entstanden war der Flug irgendwie erträglich. Nach 6 Stunden ununterbrochenen Fluges erreichten wir Karlsruhe.

Wir landeten auf einem großen Hof. Herum standen die massiven Gebäude des Deutschen Bundesgerichthofes. Unweit unseres Landeplatzes standen einige SEK Angehörige mit kurzen MP´s im Anschlag. Während wir Richtung des nahegelegenen Gebäudes schritten, wichen mir zwei meiner Begleiter nicht vonm der Seite. Wir stiegen in die 5. Etage und betraten ein Büro. Da warteten wir an den Generalbundesanwalt und den Dolmetscher. Den Raum betrat zuerst der Dolmetscher. Er machte einige ängstliche Schritte und ließ sich auf den Stuhl neben mir. Es war ein Albaner.Nach 10 Minuten kam der Generalbun-desabwalt. Er sagte  seinen Namen.( Kay Nehm 7.2.1994-31.5.2006 ). Ein anderer Beamte setzte sich an den Tiusch auf dem eine Schreibmaschiene  und ein Diktiergerät standen. Nach dem mir einer der Beamten die Prozedur solcher Vernehmungen ( Gespräche ) erkl-ärte, sagte der Generalbundesanwalt:

-„Und jetzt gehenn wir zur Feststellung ihrer Identität üeber.“

Dann klingelte das Telefon. Der Generalbundesanwalt  stand auf, hob den Hörer und fing mit jemandem einen hecktischen Dialog an.Ich hatte nicht verstanden worüber die gesprochen haben. Als das Gespräch beendet war, fragte mich der Generalbundesanwalt:

-„Kennen Sie einen Mann namens Dunjic?“

-„Ja, ich kenne ihn, sagte ich“.

Dunjic war unser Familienfreund. Er  arbeitete seit langem in München und erlangte großes Ansehen und Reichtum.

-„Dieser Mann hatte für Sie die Herren Rechtsanwälte Bossi und und Ufer  aus München beauftragt. Sind Sie bereit die Vollmachten für die beiden zu unterschreiben für Ihre Verteidigung?“ fragte der Generalbundesanwalt.

Ich war glücklich dass sich in diesem fremden Land jemand an mich erinnert hat und ich nicht mehr allein war. Ich nickte und sagte:

-„Ja, ich willige ein dass die Rechtsanwälte Bossi und Ufer meine bevollmächtigte Strafverteidiger werden.“

-„Möchten Sie sich mit Ufer kurz konsultieren?“- sagte er und reichte mir den Telefonhörer rüber.

-„Ja“- sagte ich und wusste nicht wie ich mit der Acht  an den Handgelenkjen den Hörer ans Ohr bringen soll. Irgendwie gelang es mir doch. Auf der anderen Seite der Leitung hörte man die Stimme von Ufer. Er sagte:

-„Tadic, brechen Sie jedes Gespräch mit denen ab und warten Sie meine weitere Instruktionen ab.“

Danach war meine Erstvernehmung mit dem Generalbundesanwalt beendet.

Niergendwo ging es ohne die Acht

Nach der ersten mißlungenen Vernehmung durch den Deutschen Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe verbrachte man mich in eine nahegelegene Haftanstalt. Sie steckten mich in eine 2 x 3 Meter große Zelle. Da stend ein Metallbet und ein kleiner Schrank wo  meine nowendigsten Dinge gerade reinpassten. Da war auch ein verrösteter Heizkörper der das Heizen schon lange  abgestellt hatte.Di an der Decke befestigte nackte Glühbirne spendete Licht das sehr blendete. Das Fenster meiner Zelle war sehr alt und mit verrösteten Nägeln vernagelt. Hoch unter der Decke befand sich an einer der Wände eiserne Gitter durch die die Luft reinströhmte.Wasser im Waschbecken war eisig kalt,die Toilette daneben benutzbar aber nur in größter Not. Alles in alem war das ziemlich armselig für ein Untersuchungsgefängnis eines der reichsten Länder der Welt. Ich war sehr müde. Ich versuchte die Lampe zu löschen da das Licht  buchstäblich die Augenn brannte. Es gelang mir nicht. Danach drückte ich auf die Notglocke und bald stand ein Schließer in der Türöffnung.

-„Können Sie das Licht in meiner Zelle ausmachen“- sagte ich.-„Das licht ist so stark dass ich nicht schlafen kann.“

-„Die Lampe hat Tag und Nacht zu brenen, so ist die Vorschrift.“

Der Schließer schlkoß die Tür zu. Ich stellte den Hocker unter das Zellenfenster, kletterte rauf. Ich wollte  mit Augen an das hohe Fensterchen  meiner Zelle um zu sehen wo ich mich befinde. Der Ausblick war entmutigend. Gegenüber war die Mauer eines hohen Gebäudes aus derem Hof das Hundegebell zu mir drang. Ich strengte  meine Ohren an um eine Stimme  oder Schritte eines Menschen zu hören. Vergeblich. Ich habe mich gefragt ob ich hier der einzige Gefangener  wäre in diesem großen Zuchthaus? danach legte ich mich aufs Bett. Die Bettwäsche war dreckig. Ich deckte mich mit der verschlissenen Decke mir die Beine , Bauch und die Brust. Ich lag auf dem Rücken und versuchte einzuschlafen. Aber der Schlaf kam nicht.

Keiner Aufenthalt im Freien – keine Freistunde

Am nächsten Morgen bat ich den Schließer mir die Badbenutzung zu erlauben. Seit dem man mich auf der Münchener Strasse überwältigt hatten, hatte ich keine einzige freie Minute  gehabt meiner persönlichen Hygiene zu widmen. Der Schließer fing an breit ausholend mir die Procedur zu erklären die ich beachten muss wenn ich baden möchte. das ging mir auf die Nerven.

-„Mann“ sagte ich -„ich muß baden. Womöglich habe ich schon die Krätze bekommen in euren Knästen. Wenn Du mir kein Duscherlaubnis erteilen kannst, wer dann?“

Der Schließer sah mich nur an und schlenzte die Tür hinter sich zu. Eine halbe Stunde später erschien im Türrahmen meiner Zelle eine Frau im mittleren Alter als Schließerin und sagte sehr dienstlich zu mir:

-„Machen Sie sich in 10 Minuten fertig. Das baden kann nur fünf Minuten dauern.

Ich erhielt Seife, Schampoo, saubere Wäsche und lief  Richtung Bad. Das war das erste Mal dass ich die Zelle verlassen hatte. Die Schließerin ging mir voraus. Auf dem Flur war niemand, aber aus den Zellen an denen wir vorbeischritten drang leise Musik heraus. Das hieß ich war hier nicht allein.

Das bedeutete mir nicht viel. Ich war total isoliert. Nicht nur dass mir nicht  erlaubt wurde mit jemandem Kontakt aufzunehmen, ich durfte auch niemanden zur Gesicht bekommen. Im 50 qm großen Duschraum  waren die Duschen an alle 50 cm eingebaut so dass gleichzeitig so viele Gefangene wie möglich duschen konnten.

Ich zog meine Knastkleidung aus und warf die in die Box für schmutzige Wäsche. Ich stellte mich unter die Dusche und hatte viel Mühe den Hahn mit warmen Wasser aufzudrehen. Erst als das Wasser kam bemerkte ich dass mich die Schließerin beobachtet.

Auf meinen Fragenden Blick winkte sie nur ab mit der Hand. Wahrscheinlich war das nach irgendeiner Knastvorschrift. Während sad Wasser an meinem Körper runterfloß bemerkte ich auf meinen Schultern und Armen blau-gelbliche Blutergüsse die ich mir  während des Überfalls in München eingehandelt hatte. Ich kehrte in die Zelle zurück frisch und zufrieden.

Ich verbrachte zwei Monate in Karlsruher Untersuchungshaft. Während der ganzen Zeit Hatten Sie mir nicht eine einzige Freistunde gegönnt um frische Luft zu schnappen. Genau so wurde das Licht in meiner Zelle über die ganze Nacht nicht ausgemacht. Ich war erschöpft von Mangel an Schlaf, Ungewissheit und Erwartung. Dann kam der Befehl  für Verlegung. Eines Morgens befahlen sie mir die Knastklammoten abzulegen und meine Zivilkleidung anzuziehen.

„Wo führt ihr mich hin?“ -„Nach München“ lautete die Antwort. Mein Rücktransport nach München verlief auf die gleiche Art und Weise wie die Herfahrt. Nach mehrstündigem Flug landete der Polizeihunbschrauber auf dem im Gefängniskomplex von Stadelheim das in der Nähe von München lag. Der Hubschrauber landete auf einer Piste die mit fünf Meter hohen Betonmauern um zingelt war. Man  übergab mich an einige Transportpolizisten und die schoben mich in ein gepanzertes Polizeicombi.

Die totale Überwachung

Mit angelegten Acht saß ich auf dem Rücksuitz. Schon nach einigen Minuten wurde ich zum Bewohner vom Zuchthaus Stadelheim. Meinen Zivilanzug hat man mir gleich abgenommen und ich bekam Gefängnisklamotten: blaue Hose,  lichtblaues Hemd, Pullover,. eine olivenfarbene Winterjacke, Schuhe, Schlafanzug Unterwäsche  und andere Kleinigkeiten. Sie befahlen mir zu duschen, was ich gerne  tat. Danach brachten mich zwei Schließer in eine besonders eingerichtete Zelle in der dritten Etage des Gefängniskomplexes. Ichj wurde in eine Zelle gesperrt die in der ganzen Weltz bekannt war.In dieser Zelle waren damals Mitglieder der „Roten Brigaden“ eingesperrt. Nur eine von den vorhandenen zwei bTüten war echt, die durch die man mich durchgeschlossen hatte. Die andere Tür war eine blinde Tür. Dahinter war die Zellenwand. Das war alles so angelegt damit hier keiner abhauen kann.

Das war eine speziell umgebauter Raum der die absolute Observierung des Gefangenen möglich machte. Zwischen dem Raum in dem das Bett stand Tisch und stuhl,  Bello und Waschbecken mit Trinkwasser befand sich eine gläserne Fläche die ausschließlich für die Tag und Nachtobservation  verwendet wurde. Die Deckenhöhe betrug  fast drei Meter. Auf dieser Höhe war auch ein Fenster eingebaut wodurch Luft und Tageslicht reinkam. Hinter dem Fenster war noch zuzüglich eingebaute Glasscheibe  mit speziellem Netz und Alarmsystem. Aus dieser Zelle konnte man nur die Umrisse der oberen Teile des Nachbargebäudes.Die Zelle in der Mitglieder  der „Roten Brigaden“ und „Bader Meinhof Gruppe“ war geräumig, warm und vielk sauberer als die  Zellen in denen ich vorher einge-sperrt war Ich Atmete mit Vergnügen auf im Glauben dass iuch endlich einen Platz bekam wo ich wie ein Mensch ausschlafen und ausruhen kölnnen werde. Ich legte mich auf´s Bett, durchtreckte die Glieder, atmete tief ein und nach zwei Monaten versank  zum ersten Mal in einen tiefen Schlaf.Durch Schlüsselgeklapper wurde ich geweckt. Der Schließer stand hinter der Glasfläche und hielt in der Hand eine längliche lampe deren Licht auf mein Gesicht fokussiert war. Ich richtete mich auf und mit Händen gestikulierend fragte ich.-„Was ist, was wollen Sie?“ – „Nichts, dies ist nur eine Routinenkontrolle“ – sagte der Schließer.

Später werde ich erfahren müssen, dass die Schließer mich nachts jede Stunde swecks Kontrolle wecken werden.

Unter der Last des Eisernen Geschirrs

Im April 1994 hatten Serbei in München Demonstrationen organisiert und verlangten meine Freilassung. Damals wurde sogar eine Aktion Sammeln von Spenden für meine Verteidigung in die Wege geleitet. Aber all das brachte umstandshalber keine erwarteten Ergebnisse. Es waren inzwischen fast acht Monate vergangen und meinen Rechtsanwälten war es in dem Vorverfahren nicht gelungen eine einzige Beschuldigung abzuweisen, die muselmanische Zeugen gegen mich aussagten. Besonders hat mich das Benehmen meines Bruders Mladen und seiner Ehefrau Suzanne wütend gemacht. Anstat die gespendeten Gelder an meine Verteidiger zu übergeben, sie haben das nicht getan und behielten alles für sich. Sie blieben dem Rechtsanwalt Stefan Ufer schuldig, flüchteten aus Deutschland nach Bosnien und mich alleine im Stich gelassen. Ohne Geld und richtige Verteidigung war ich nicht in der Lage was zu machen. Und man weiß dass im Westen gilt: Wieviel Geld soviel Musik.

-„Sind sie bis jetzt vorbestraft?“ fragte der Untersuchungsrichter.

-„Nein„.

Die Zeugen behaupten, dass sie vor dem Krieg den Muselmanen den Zutritt in Ihre Kaffee Bar in Kozarac verboten hatten.“

Das sind Lügen. Das widerspricht einer gesunden Logik. Warum sollte ich den Muselma-nen den Besuch in meinem Lokal verbieten wenn sie die Mehr-heit meiner Gäste waren. Kozarac war ausdrücklich eine muselmanische Umgebung. Vor dem Krieg lebten  ca 95% Muselmanen in Kozarac.

Die Zeugen sagen, dass Sie eine sehr aktive Rolle beim Angriff auf Kozarac und seine Einnahme durch serbische Kräfte gespielt hatten.“

Der Angriff auf Kozarac war am 24.5.. Zu jenem Zeitpunkt war ich in Banjaluka bei meiner Familie.“

-„Es gibt 10 direkte Zeugen die behaupten dass Sie im Lager Omarska waren und die Gefangenen gezwungen hatten sich gegenseitig im Genitalbereich Verletzungen zuzufügen.

Ich war niemals im Lager Omarska

Wiso hat man Sie dort gesehen?“

-„Es gibt zwei Möglichkeiten: die erste ist dass diese Zeugen lügen; die andere ist dass es sich um eine Identitätverwechslung handelt.“

-„Wenn Sie über die Verwechslung der Identität sprechen, was verstehen Sie darunter?“ – fragte der Untersuchungsrichter.

Das Verbrechen dessen  Sie mich beschuldigen, fall´s es überhaupt geschah, hatte wahrscheinlich eine Person begangen die meine Identität  benutzte  um den wahren Täter zu decken. Ich kann mir denken dass einber der Bewacher des Lager in Omareska diese Manipulation vorgenommen hatte. Es ist mög-lich dass jemand aus der serbischen Polizei aus Prijedor mir das inm die Schuhe geschoben hatte.

_“Wenn die Rede über Identitätverwechslung die Rede ist, könnte  sich dabei um einen Ihrer Brüder gehandelt haben?“

-„Nein. Ich hatte 1993 gehört dass im Lager Omarska  eine existiert die mir so ähnelte dass man uns verwechseln konnte.“

-„Es gibt 11 andere Zeugen die bezeugen können dass Sie im Lager von Omarska waren die ausgesagt hatten über andere Verbrechen die Sie verantwortlich sein könnten.“

„Ich wiederhole – Ich war niemals im Lager von Omarska. Dort hatte ich keine Funktion. Alles was ich über Lager Omarska weiss habe ich aus der Zeitung und Erzählungen von Zeugen erfahren.

-„Was können Sie über den Lager Trnopolje sagen? Dort wurden Sie von 5 Zeugen gesehen.“

„In Trnopolje war ich fünf Mal. Als ich dort war, in den Lager konnte jeder rein-  und rausgehen. Ich hatte nicht den Eindruck dass jemand dort mit Gerwalt gehalten wurde.In Trnopolje war ich im Oktober 1992.Damals  sicherte ich als Polizist den Besuch eine Delegation des internationalen Roten Kreuzes. Von dort wurden damals muselmanische  Flüchtlingeüber Karlovac in Kroatien in verschiedene  westeuropäische Länder transportiert.

-„Was sagen Sie zu den Behauptungen von Zeugen, dass Sie im Lager Keraterm gewesen sind?

Dort war ich nie gewesen.

Anfang 1995 verlangte die Deutsche Staatsanwaltschaft ein psychiatrisches Gutachten zu meiner Person. Was wollte man dadurch erreichen?  Der Ankläger wollte Schwarz auf Weiß haben dass ich eine mental gestörte Person sei und dass in mneiner Psyche erhöte Nieveaus von Aggressivität, Sadismus und Shizzophrenie sind. Anhand von diesen Parametern könnte der Ankläger vor dem Gericht leichter meine Schuld beweisen und die Monstruosität von Verbrechen nachvollziehbar machen deren man mich beschuldigte. Ich willigte ein in die Fertigung des psychiatrischen Gutachtens. Ich entschied mich dieses Risiko einzugehen, weil ich darin die einzige Möglichkeit sah die Wahrheit über mich zu beweisen.

Psychiatrisch. Gutachten – Goethe Institut München 10 nächste Tage  hintereinander holte mich ein grünes Polizeikombi im Zuchtahus Stadel-heim ab und brachte mich in das Goethe Institut München. Man holte mich morgens ab und brachte mich am spätnachmittag zurück. Wegen Sicherheitsvorkehrungen war das ganze für mich erschöpfend. Nach dem man mich im Hof des Goetheinstituts aussteigen ließ fing eine wahre Tortur /Folter an. Zu der Acht um die Handgelenke legte man mir auch Fußfesseln an. Ich war  gehbehindert. Ich konnte nur einen 10 cm großen Schritt machen.Obwohl es im Gebäude einen Lift gab musste ich mit diesem ganzen Geschirr die Treppen steigen. Manchmal dauerte das eine halbe Stunde, mancmmal auch länger. Dazu kam noch die einige Koillo´s schwere gepanzerte Schutzweste.  Im Zuchthaus Stadelheim genoss ich Sonderbehandlung. Während meines Aufenthaltes in Stadelheim hatte ich keine Möglichkeit mich mit keinem von 2000 Gefangenen zu unterhalten. Hätte ich gewußt gehabt  dass mich jemend so erniedrigen unsd maltretieren wird hätte ich  niuemals der psychiatrischen Begutachtung zugestimmt.

Aber jetzt gab es kein Zurüpck mehr. Da mußte ich um jeden Preis durch. Der Abstieg  aus der dritten Etage des Goethe Instituts war noch schwiriger. Als ich von einer auf die andere Stufe trat schnitten sich die Fußfesseln tief ins Fleisch und taten mir sehr weh. Das psychiatrische Gutachten erstellte der größte deutsche Experte Professor Nedopil. Seine Einschätzung war von besonderen Bedeutung. Die Gespräche die wirin einem Raum im Goethe Institut in Anwesenheit von Dolmetscher geführt hatten wurde auf Audiokassetten aufgenommen.

De Prpfessor Nedopil wies mich darauf hin, dass er erst nach detailierten Analysen seine Meinung formulieren und die  mit Audiokassetten zusammen dem Ankläger und meiner Verteidigung zur Verfügung stellen. Bis dahin war ich noch nie bei einem Psychiater. Spontan überließ ich mich der langwierigen Befragung, Testen, Gehirnaufnahmen und alle dem was dieser Vorgang vorsah. Das Ergebnis war, dass ich völlig gesund und ein normaler Mensch bin. Der Deutsche Staatsanwalt bekam nicht das was er erwartet hatte. Aber auch ich hatte davon keinen Nutzen. Später wird mir vor dem Internationalen Tribunal in den Haag die Tatsache dass ich mental gesund bin als Erschwernis betrachtet. Mitte November erhob der Deutsche Generalbundesanwalt die Anklage gegen mich. Nach dem Nürnberger Prozess wurde ich zum ersten Mann in Europa der wegen Kriegsverbre-chen beschuldigt  wurde. Obwohl ich das Recht hatte vor dem Gericht in meiner Zivilkleidung vorzutreten, wurde mir das nicht erlaubt. Ich steckte in der Zuchthauskluft. Neben mir saß der Dolmetscher, und da war auzf einmal auch mein Verteidiger RA Ufer. Seit Monaten bekam ich ihn nicht vor´s Gesicht und jetzt war er auf einmal da. Er wollte diese Möglichkeit für mediale Promotion nicht auslassen. Die Verhandlung dauerte kurz. Ohne Publikum. Aber der Saal war voll- zig deutsche Journalisten kamen um zu sehen und zu hören und zu filmen  den „Eichmann aus Kozarac“. Sie  verbargen  nicht ihre Begeisterung dass man eines Verbrechers von solchem Kaliber habhaft wuirde. Als mich zwei Wachmenner aus dem Verhandlungssaal abführten, so mancher Vertreter sagten häßliche Beleidigungen in meine Richtung. Sie  haben gekläfft wie die  gerade von der Kette losgelassene aufgehetzte Hundemeute.

Mit verbundenen Augen

Sofort als die Nachricht verbreitet wurde, dass sich für meinen Fall  das neu gegründete Internationale Gerichtshof für Jugoslawien in den Haag gegründet wurde, interessiert und obwohl mein Name sich auf der Fahndungsliste der Beschuldigten von Den Haag befand, versuchte der Deutsche Generalbundesanwalt Kay Nehm meine Überstellung nach Den Haag zu verhindern. Dabei berief er auf sich auf das Gesetz das die Auslieferung Deutscher U-Häftlinge an andere Länder verbietet. Die Deutschen wollten dass ausgerechnet Ihr Gericht mich und in ihrem Land um jeden Preis wegen Völkermord verurteilt. Ich hatte aber vielerlei Gründe das  Vertrauen in die Deutsche Justiz zu verlieren. Seine Grobheiten hatte ich schon auf meiner Haut erfahren.Ich dachte dass der Haager Tribunal objektiver sein müsste und dass ich  dort meine Chancen meine Unschulkd zu beweisen größer sind.

Darüber sprach ich im Januar 1995 mit dem holändischen Rechtsanwalt Michail Vladimi-roff. Er war russischer Abstammung. Seine Ahnen haben Russland während der Oktober-revolution verlassen. Er bot sich selbst an mich zu verteidigen. Er besuchte mich in der U-haft in Stadelheim und  zeichnete mir die Situation in der ich mich befand. Er hin-terließ bei mir einen guten Eindruck. Vom Haager Tribunal erhielt ich am 1. März 1995 die Nach-richt dass  „Tribunal“ gegen mich die Anklage erhoben die mich beschuldigt  mehrere Ver-brechen gegen die Menschenrechten begangen zu haben. Einen Monat später verlangt das Gerichtshof von mir ihm meinen Verteidiger zu benennen. Als meinen Verteidiger benan-nte ich den RA Vladimiroff und das Gericht bestätigte ihn. Die Deutsche Justiz mußte sich beugen. Unter dem Druck des Tribunals von Den Haag gab der Deutsche Generalbundes-anwalt nach.

Aus diesem Grunde erließ Deutschland am 10. April 1995 das Gesetz über die Zusammen-arbeit mit dem Tribunal. Als § 8 dieses Gesetzes stand:

„Im Fall Generalbundesanwalt gegen Dusko Tadic nicht dass der Fall nur zur gegensätz-lichen Entscheidungen führte, sondern wurde er Motor für das Entstehen des Gesetzes der am 14. April 1995 in kraft trat. Obwohl Tadic schon durch den Generalbundesanwalt angeklagt wurde, wird er an den Haager Tribunal ausgeliefert, weil sein Fall eine geschichtliche Besondertheit darstellt…“

Der Deutsche Generalbundesanwalt hatte sich auf mich regelrecht eingeschssen gehabt. Bis zum letzten Tag meines Aufenthalts im Stadelheim machte er mir das Leben schwer. Einige Male hatte er mich ans Münchener Gericht gezerrt um Termin für Gerichtsverhandlung anzuberaumen die binnen einesa Monats dan starten sollte.

Undurchsichtige Brille

Es war der 24.April 1995 am frühen Morgen als man mich in die Effektenkammer des Gefängnisses Stadelheim führte. Der Schließer forderte mich auf meine Zivilkleidung anzuziehen. Danach wurde ich die Transporterzelle gesperrt wo ich auf die angekündigte Verlegung nach Holland wartete. An den Händen hatte ich die Acht die mir angelegt wurden immer wenn man mich irgendwo vorführen musste. Mit Plasteschellen befestigten sie meine Beine auf die metallene Beine des Stuhles auf den ich gesetzt wurde. Jedes Bein einzeln. Der Flug dauerte einige Stunden. Unweit des Autobahngrenzüberganges ging der Hubschrauber zu Landung über. Unter uns lag ein Autofriedhof und daneben standen einige Container in deren Mitte der Polizeihubschrauber landete. Als der Hubschrauber landete sah ich nebst Haufen von Autowraks auch  drei Autos mit getönten Scheiben. Sie holten mich schnell aus dem Hubschrauber und brachten mich in ein der drei Container worin einige holländische im Zivil waren. Die Übergabe war kurz. Deutsche Polizei übergab mich an die holändische. Sie erlaubten mir eine improvisierte Toilette zu benutzen wonach sie mich in eins der Fahrzeugen mit getönten Scheiben reinsetzten. Wir fuhren gen Den Haag. Ein Polizist sagte mir dass die Fahrt einige Stunden dauern wird und dass ich dabei eine dunkle undurchsichtige Brille tragen muss. Das war die erste von den unangenehmen Überraschungen die holländische Polizei vorbereitet hatte. Die Fahrt mit der undurchsichtigen Brille war sehr qualvoll. Ich konnte die Fahrtrichtung des Auto nicht verfolgen. das Rein- und Rausfahren aus den Kurven, unerwartetes Abbremsen und das Geheule  der Polizeisirenen riefen bei mir solche Übelkeit hervor dass ich bis den Haagmehrmals kotzen musste.

Das Untersuchungsgefängnis in Scheweningen erreichten wiur in späten Nachmittags-stunden. Die Holländischer Transportpolizisten übergaben mich an Haager Wachmanschaft die auf ihren hellblauen Uniformen die Hochheitszeichen der UNO trugen. Die U-Haft in die man mich wegschloß lag unweit  des Internationalen Gerichts-hofes Den Haag. Die U-Haft wurde errichtet im Innenraum des großen Gefängniskomp-lexes  das unter Kontrolle der holländischen Behörden stand in dem jugendliche Straftäter ihre Strafen verbüßten. Das Gebäude der Untersuchungshaftanstalt war  sehr modern. Das dreistöckige Gebäude ist  mit modernsten Anlagen ausgestattet. Das ganze Gebäude ist videoüberwacht. Im Erdgeschoß ist die Anmeldung in der rund um die Uhr ein Wachmann sitzt. Ohne deren Kommandos kan keine der beiden Eingangstüre geöffnet werden. In einer Hälfte des Erdgeschoß befinden sich auf einer Seite 5 Besucherzimmer. Die sind von unterschiedlicher Größe und haben unterschiedliche Verwendung. In der anderen Hälfte des Erdheschoßes linkerhand befinden sich zwei Zimmer für medizinische Hilfe, danach koimmt eine Gummizelle in die Personen  weggesperrt werden von denen Gefahr für die Umgebung und für sich selbst ausgehen könnte.Am Ende befindet sich eine kleine Bibliothek. Die wird nebst zum Lesen auch für das Erlernen von Fremdsprachen und für religiöse Rituale und andere Zwecke genutzt.

Käfig für wilde Tiere   

In siesem Gebäudeteil befinden sich noch dreu Zimmer für die Besucher,Pförtnerloge für Wachpersonal, Trainingsaal und der Aufenthaltsraum für Schließer. Daran führende Fluhrendet  vor dem Raum für die „Freistunde“ der Verhafteten.Wir nannten ihn Käfig  – „Cage“.3 Meter breit und 5 Meter lang „Cage“ ähnelt einem Käfig für wilde Tiere. Von allen Seiten war ermit stahldraht umzäunt. Darin war eine Tafel mit einem Korb und darunter war auch immer ein Basketball. In der ersten Etage gab es 12 Zellen und  ein Aufenthalts-raum für die Schließer und ein großer heller Gemenuschaftsbegegnungsraum für die Ver-haftete. Ein Teil davon war in eine Teekücvhe umgebaut. Das war die angenehmste Ecke für die Entspannung in Scheweningen. Die Reise vomdeutschen Gefängnis Stadelheim vis zur Untersuchunshaftanstalt in Scheweningen war für mich sehr anstrengend. Ich fühlte noch die Übelkleit wegen oftmaligen Kotzen unterwegs. Anstatt in die Zelle mit Bett wurde ich zuerst in das „MED-Zimmer“ geführt. Eine Routineuntersuchung füphrte Dr. Falke durch. Als ich auf die Waage gestiegen war zeigte die 76 Kilo. Seit dem Tag der Inhaftie-rung bis zur Ankunft in Scheweningen hatte ich exakt 20 Kilo verloren.

Ich quittierte  mit meiner Unterschrift den Empfang als AnstaltskleidungJeanshose, gelben T-shirt und eine blau-gelbe Jacke. Danach nahm man mir meine Personaldokum-mente und persönliche Gegenstände und stellten eine Bescheinigung aus in der alles gelistet war waß ich bei der Ankunft bei mir hatte. Unter den Gegenständen die ich mitgebracht hatte warenSchriftstücke, privete Briefe, zwei Wörterbücher, Heilige Schrift, ein Kugelschreiber… Die Procedur der Aufnahme dauerte eine Stunde. Danach legten mir die Schließer die Acht an und führten mich zum Fahrstuhl. Wir fuhren in die erste Etage und Flur entlang bis wir die Zelle 111 erreicht hatten. Sie führten mich rein und nahmen mir die Acht ab. Ich ließ mich aufs  Bett nieder und danach legte ich mich hin. Von Müdig-keit überwältigt schlief ich ein wie ein Baumstamm.

Schwer erreichbare Zeugen für die Verteidigung

Die Zelle 111 in der UNO – U-Haft von Scheweningen in der ich viele schwere Nächte und Tage verbringen werde, bot durch ihre Enge keine Möglichkeit für die physische Aktivität des Verhafteten. Deswegen war ich sehr enttäuscht. Sber was mich besonders erfreute war das Bad.Die Zelle 111 hatte eine anständige Toilette und ich konnte meine persönliche Hygiene auf best mögliche Art und Weise betreiben.

Für mich sagte  man dass ich „das Versuchskanninchen“ des Haager Tribunals war. Das ist richtig. In dem Gebäude der UNO-U-Haft in Scheweningen war ich sehr lange der einzige Bewohner. Seit dem 12.Februar 1994 befand ich mich in einer totalen Absonderung – Isolation des Sicherheitstraktes. Das hatte ich sehr schwer ertragen. Ich wandte mich an den Direktor der UNO Untersuchungshaftanstalt dass man mir einige der persönlichen Gegenstände in die Zelle gibt, die man mir bei der Inhaftierung weggenommen hatte. Ich wünschte  mir zum Beispil ein Transistorradiogerät damit ich Nachrichten aus Serbien empfangen kann. Der Leiter der Anstalt antwortete dass er dafür nicht zuzständig sei und das ich mich diesbezüglich an den Sekretär des Haager Tribunal wenden solle. Ich habe seinen Vorschlag befolgt und erhielt folgende Antwort:

„Was  die Benutzung einiger ihrer persönlichen Gegenstände die sich zur Zeit im Besitz  des Personals der U-Haftanstalt befinden, kann ich aus Sicherheitsgründen nicht geneh-migen dass Sie in der Zelle einen Transistor mit 8 Batterien benutzen. Sie können übrigens das Radio benutzen das in Ihrer Zelle montiert ist. Ich gebe ihnen zur Kenntnis, dass sie sich auch ein Fernseher ausleihen können nach vorheeriger Genehmiogung des Anstaltleiters. Genauso aus Sicherheitsgründen dürfen Sie ihren Kamm nicht benutzen aber Sie können beim Anstaltsleiter eine Haarbürste oder Kamm beantragen der desn Sicherheitsstandards der Anstalt entsprechen. Wir können Ihren „Ness-Kaffee“ um den Sie ersucht hatten zurückgeben, aber umgefüllt in kleine Plastetüte, weil Glasbehälter nicht erlaubt sind. Da die Überprüfung von ihren Bonbons und Vitamine nicht möglich sei, können wir die Ihnen nicht zurückgeben. Wir können ihnen das Rasurwasser zurückgeben vorausgesetzt wir füllen es aus der Flasche in ein Plastebehälter.“

Von der Sekretärin des Haager Tribunals Doroty de Sampajo erhielt ich auch die Mitteil-ung, dass ich einmal wöchentlich bei meiner Frau und Bruder Ljubo melden kann. Das Gespräch darf nicht als 10 Minuten dauern. Einmal monatlich darf ich meine Mutter Ataka anrufen. Anm Werktagen kann ich mit meinen Verteidigern Michail Vladimiroff und Milan Vujin telefonieren.Der Sekretär des Gerichtes wies mich darauf hin das meine Gespräche mitgeschnitten werden.

In einem seiner Ersten Interviews  mit serbischen Journalisten hat mein erster Verteidiger Mihail Vladimiroff seinen Stand als ersten Verteidiger vor dem Haager Tribunal öffentlich als Kampf benannt.

Zwischen Hund und Katze

„In den letzten Tagen im westlichen Teil  von Republika Srpska hielt sich auf Mihail Vladi-miroff, Holänder russischer Abstammung, Pflichtverteidiger von Dusko Tadic, Serben der wegen Kriegsverbrechen angeklagt wurde die er am Anfang von Kriegshandlungen in Bosnien 1992 begangen haben soll. Her Vladimiroff hielt sich schon im September des vorigen Jahres in Republika Srpska. Dieser Aufenthalt mit einer Gruppe seiner nächsten Mitarbeiter wurde für das Sammeln von Beweisen und Recherche nach Zeugen der Verteidigung genutzt, für die Fortführung der Gerichtsverhandlung die im Mai 1995 begonnen hatte. Den bisherigen Verlauf des Prozesses  beschreibt Vladimiroff so:“

„Seit der Überstellung des Dusko Tadic an das Tribunal in Den Haag versuchte ich gegen das System anzukämpfen in dem ich beweise dass Tribunal nicht legal sei und die behaup-teten das Gegenteil. Ich kämpfte auch gegen die Anklageschrift an, besonders gegen einige Teile die reine falsche Tatsachenbehauptungen waren. WEir bestanden darauf  das diese Teile aufgeklärt werden, aber für einige der wichtigsten Beschuldigungen hat man das nicht getan. Im Verhandlungsystem des Haager Tribunals die Beweise können nur durch den Vortrag der Zeugen präsentiert werden und deswegen war die nächste Aufgabe die Zeugen zu schützen. Beide Seiten in diesem Prozess die Anklage und die Verteidigung  mussten ein Zeugenschutzprogram fürden Schutz eigener Zeugen, sonst hätte keiner den Mund aufgemacht.

Als das alles vereinbart wurde im September und Oktober vorigen Jahres, konnten wir nicht beginnen, weil die Verteidigung noch nicht bereit war. Bereit war die Verteidigung  deswegen nicht weil die Zeugen mit mir noch nicht gesprochen hatten. Das Verteidigungsteam war in Banja Luka und Prijedor im Januar, Februar,März und jetzt, so dass unsere Mission noch nicht beendet ist.“

-Wofür  wurde Dusko Tadic konkret angeklagt? Was verstehman unter Kriegsverbrechen ?

„Kriegsverbrechen ist ein Verbrechen das im Krieg in einem zwischenstaatlichen Konflikt und nicht zwieschen Völkern begangen wurde. Die Ankläger werden beweisen müssen, dass es sich hier um einen internationalen Konflikt handelte, was die im Augenblick nicht in der Lage sind. Sie setzten im Kampf am Amselfeld (1389) gingen die ganze Geschichtze durch, fokusier auf die Serben. Die Verteidigung  wird versuchen zu beweisen was seit 19.Mai 1992  gezielt auf Prijedor und Kozarac. Unser Standpunkt ist dass ab diesem Datum weiter keinen internationalen Konflikt mehr gegeben hatte, sonder herrschten Konflikte innerhalb eines Staates. Das zweite Thema ist das nebst Kriegsverbrechen auch Verbrechen gegen die Menschenrechte begangen wurden. Wenn Sie die Zeugen der Anklage gesehen haben und sich angehört haben was die ausgesagt hatten, sieht danach aus das mit Dusko Tadic nichts zu tun hat, weil die Dusko Tadic gar nicht kennen. Die Ankläger müssen die Position des Dusko Tadic beweisen und den Angriff auf die andere ethnische Gruppe unter Beweis stellen. Zur Zeit müssen wir uns nur die Zeugen der Anklage anhören; unsere Beweise werden wir im September und Oktober prtäsentieren.

Wie deuten Sie, dass die Zeugen der Anklage ungenügend präzise aussagten?

„Die Zeugen sprechen über die Tatsachen die sie gesehen hatten. Ein Zeuge solchen Typus kann jeder werden fall´s sie eigentlich etwas gesehen hatten. Der zweite Typus von Zeugen sind die Jenigen die Dusko Tadic nicht gesehen hatten, sondern erzählen über ihre eigene Erfahrungen während sie hioerv gelebt haben oder halten sich für Geschichtsexperten.“

Das scheint gar nicht ein Prozess dem konkreten Menschen Dusko Tadic zu sein?

„Gegen Dusko Tadic exiustieren drei Anklagen. Ersten Beteiligung an Verbrechen in Omarska, zweitens Teilnahme beim Angriff und Einnahme von Kozarac und drittens Teilnahme  an Ereignissen in Trnopolje.“

Wie haben Sie die Verteidigung organisiert – wie arbeitet Ihr Team?

„Ich hatte 6 – 7  Monate gebraucht das Tribunal dazu zu bringen mir die Hilfe von Sachver-ständigen einzuwilligen. Es gibt noch Probleme. Die Anklage verfügt über viel größere Geldmittel und werden besser gesponsoirt als die Verteidigung. Ein Prozess ist nur unter normalen Bedingungen möglich, wen man normale Organe hat, die das tun was sie tun sollten. Tribunal ist kein Staat, so das wir gar keine Organe haben. Republika Srpska erkennt den Haager Tribunal nicht an und sie kan uns nicht helfen. Wir sind irgendwo dazwischen. Alle unsere Zeugen leben in Republika Srpska während alle Zeugen der Anklage außerhalb ehemaliges Jugoslawien leben. Die Anklage kam viel leichter an iohre Zeugen. Triebunal hat auf diesem Gebiet keine Macht, so das seine Beschlüsse hier nicht vollstreckt werden können. Wir müssen alles alleine machen und das ist sehr ungüpnstig. Wir versuchen für Dusko Tadic einen fairen Prozess zu ermöglichen, aber alles ist gegen uns. Wir haben große Probleme mit dortigen und hiesigen Behörden. In Holland sagt man gewöhnlich dass man gleichzeitig vom Hund und von der Katze gebissen – angegriffen wird.“

Sonderbewachung

Inzwischen besuchte ich einige Male die Gerichtsverhandlungen die im großen Saal des Internationalen Gerichtshofes stattfanden. Die Entfernung von der UNO-U-Haft bis zum Gerichtsgebäude mußte ich unter besonderen Sicherheitsmaßnahmen passieren. Zuerst wurde ich im Erdgeschoß der UNO-U-Haft bis auf die nackte Haut entkleidet und dann durfte ich meinen Zivilanzug anziehen. Über das Hemd legte man mir eine gepanzerte Schutzweste die ca 50 Kilo wog.  Um die nach vorne  ausgestreckte  Handgelenke  klickte die Acht. Danach verbrachten sie mich in eine kleine Zelle nur einige Meter vom Dienst-eingang entfernt der sich im alten Teil des alten holländischen Gefängnisses befand.      Dieser Raum  stand nicht unter der Hochheit der UNO so dass ich mich, seit dem Einstieg in den Transprter im Verantwortungsbereich der holländischen Polizei befand.                Auf dem Weg von der UNO-U-Haft bis  zum Gebäude des Haager Tribunals musste ich immer große dunkle Brillen tragen. Diese Prozedur dauerte vom Anfang bis zum Ende meines Prozesses. Für  meinen Transport zum Tribunal benutzte die holländische Polizei 5 verschiedene Routen um jeder Überraschung aus dem Wege zu gehen. Manchmal brauchten die  10 Minuten um den Weg zu schaffen, manchmal brauchten wir dazu eine halbe Stunde. Diese Fahrt mit undurchsichtigen dunklen Brille und angelegtem schweren panzer bereitete mir großé Schwierigkeiten. Es wurde nicht besser auch als wir den Erdgeschoß des Gerichtsgebäude betraten. Von dort zerrten sie mich von einer stelle zur anderen, aus einem Fahrstuhl in den anderen und nahmen  keine  Rücksicht wogegen ich dabe stoßen musste. Das erste was mir beim Betreten des Gerichtssaaleas aufgefallen ist war die Anklagebank. Die war physisch getrennt vom Raum der für die Richter, Aklage, Rechtsanwälte und das technische Perrsonal – die Bedienstete des Tribunals. Der Platz für den Angeklagten  kreisförmig mit speziell  zugeachnittenen gepanzerten Glas umgebaut. In ähnlichem gläsernen Käfig hatten die Juden dem Eichman gerichtet. Neben mir saßen links und rechts zwei Wachmänner.Auf dem Tisch vor mir stand ein Bildschirm der mit einigen Bildschirmen im Saal und im Zuschauerraum gleichgeschaltet  wurde. Vor mir war ein Mycrofon und ein Drahttelefon die mit der Box in der meine Verteidiger saßen verbun- den waren. Jesesmal vor dem Beginn der Verhandlung wiederholte sich die gleiche Szene. Füpr einige Minuten wurde  eine Meute von zig Journalisten und Fotografen die  aus allen Herrenländer angereist waren. Sie wollten alle in der kürzesten Zeit soviele wie möglich Bilder schießen mit denen sie der Welt den „serbischen Eichmann“ zeigen werden. Das war wirklich für mich scher auszuhalten. Ich fühlte mich wie ein Kadaver auf den sich aus-gehungerte Hienen stürzten. Ich legte ein Widerspruch ein und verlangte vom Sekretär des Gerichtes dieser entwürdigenden Schaustellung Einhalt zu gebieten. Ich erhielt darauf diese Antwort:

„Das Fotografieren hat der Präsident des Tribunals Antonio Kaseze genehmigt so das diese Entscheidung nicht zu ändern ist.“

Haager Ankläger arbeiteten unter Volldampf. Es kamen imer wieder neue und neue Zeu-genaussagen die mich für immer schwerer und schwerer Taten beschuldigten so dass die Anklageerhebung gegen mich bis Ende 1995 zwe Mal erweitert werden musste. Ich habe aufmerksam studiert wer und wofür mich beschuldigte. In 80% der Fälle waren das Musel manen die nach Deutschland geflohen waren. Sie alle hatten starke Gründe über mich Lügen zu verbreiten. Allen die bereit waren gegen Tadic Zeugenaussage zu machen wurde zugesichert eine Daueraufenthaltgenehmigung in Deutschland ausgestellt zu bekommen. Erlaubnis wird nicht nur für sich sondern auch für alle Familienmitglieder gelten.

Der größte Teil der Zeugen war näher oder entfernter Familier mit den Opfern verwandt die mir die Anklage  zu last legte. Dass gegen mich Verwandte der Opfer oder Betroffenen aussagen war für das Gericht ganz normal. Das Gericht stellte deren Glaubwürdigkeit in keinerlei Hinsicht in Frage. Ich befand mich in übler Zeickmühle. Einerseits erlaubte mir der Ankläger nicht die Kredibilität der Zeugen in Frage zu stellen, anderseits wußte ich nichts davon was in den Lagern Omarska und Keraterm vorgefallen war, weil ich dort nie gewesen war. In dieser Situation hätten mich nur die Zeugen aus der Republika Srpska und Serbien retten können, die an Hand von Tatsachen mein Alibi hätten bestätigen können. Aber die Behörden in Serbien und Republika Srpska hatten dafür kein Ohr offen. Anstatt mir zu helfen, die taten das Gegenteil. Meinen Rechtsanwälten wurde der Zutritt zu den Zeuigen die mich verteidigen könnten auf verschiedenste Art und Weise regelrecht verbaut.

Viele hatten begriffen dass der Fall Tadic nur den Anfang darstellt von neuen Ermittlun-gen und Anklagen gegen viele andere Serben. Sie waren davon überzeugt dass der Wagen über mich gebrochen wird und dass der Haager Tribunal mit dem Abschluß meines Pro-zesdses auch seine Arbeit einstellen würde. Da hatten die sich übelst verschätzt.

Sie rührten keinen Finger

Der Holänder Mihail Vladimiroff wurde mein Rechtsanwalt weil er sich selbst  angeboten hatte mich zu verteidigen. Mit Milan Vujin, Belgrader Rechtsanwalt war der Fall anders.Anfangs April 1995 besuchte mich im Gefängnis Djordje Lopicic, Botschafter Jugoslawiens in Holland. Er suggerierte dass ich nebst Vladimiroff auf jeden Fall auch den Vujin bevollmächtigen solle. Um den Vorschlag des Botschafter Lopicic abzulehnen hatte ich keinen Grund. Ich willigte ein, dass im Team meiner Verteidiger Vladimiroff und Vujin werden, zu denen bald darauf auch der Rechtsanwalt Simic aus Banjaluka zustoßen wird.

Der Ankläger kündigte an gegen mich 150 Zeugen aufzufahren. Ich hatte erwartet, dass meinen Rechtsanwälten in Serbien und Republika Srpska,  trotz gewisser Schwirigkeiten, gelingen wird genug Zeugen zu finden die sich vor  dem Tribunal auf meine Seite schlagen werden um die falsche Anklagen zurückzuweisen. Das war leider nicht geschehen. Ich erh-ielt von meinen Verteidigern keine entsprechende Hilfe. Anstatt die Resultate deren Rech-erchen zu veröffentlichen brmühten sie sich mehr oder weniger zu verschleiern. Statt mich kompromisslos zu verteidigen, hatten sie mehr darauf geachtet, ja aufgepasst das manche andere Personen, besonders Einzelpersonen in führenden politischen, polizeilichen und militärischen Positionen in Prijedor und Banjaluka sich nicht auf der Liste der Beschuldigten und Gesuchten finden. Ich befand mich zwischen Amboss und Hammer. Hager Tribunal klagte mich an wegen  monstruösesten Verbrechen die ich im Krieg für ethnisch saubere Republoke Srpska begangen haben soll und die Republika Srpska sagte sich von mir los und verleumdete mich als Verräter und Deserteur.

Als ich im Februar 1994 in München verhaftet wurde die Behörden in Prijedor bemühten sich in Medien als Feigling darzustellen der keinerlei Aufmerksammkeit verdient.Dusan Jankovic Polizeikommandeur in Prijedor, sagte aus dass ich als Angehöriger der 5. Brigade von Kozarac an der Front insgesamt nur 20 Tage verbracht hatte und dass ich dabei drei Mal die Front verlassen hätte, wo ich unter Zwang zurück gebracht worden wäre.Jankovic behauptet auch dass ich eine Zeitlang bei der Polizeireserve war ud dass ich sehr schnell daraus entlassen wurde. Laut neuer Einteilung wurde ich in die 5. Brigade von Kozarac, wo ich durch meinen Ruf eines Deserteurs  bekannt wurde. Das Bild von mir vervolstän-digte Jovo Sebez, der Sekretär der Gemeinde Prijedor in dem er sagte:

Tadic´s Auftritte als Abgeordneter des Gemeindeparlaments, sind in Erinnerung geblie-ben weil er Oposition in eigener Partei war. Er hatte allzuoft hervorgehoben dass er niem-anden umgebracht hatte und dass in Prijedor das Militär herrscht/regiert und nicht die zivilen Behörden.“

Alles für fie Katz

Das Bild über mich, eines morlischen Taugenichts sollen meine Verwandten über mich gemalt haben deren Namen die Journalisten nicht angeben. Die Verwandten sagen:

-Dusan ist ein guter Karatist, aber  ein ausnahmslos schlechter Kämpfer. Er konnte niemals seine Angst verstecken, er hatte Angst vor Kampfhandlingen wie sonst einer. Wenn die Deutschen Sicherheitsorgane ihn wegen Kriegsverbrechen inhaftiert hatte, hat sie  den falschen Mann verhaftet. Tadic hatte seit Monaten angekündigt dass er nach Deutschland flüchten wird wo schon seit Jahren sein Bruider lebt und arbeitet. Er war auch gegangen ohne sich von jemanden verabschiedet zu haben. Das er ausgerechnet nach München gegangen ist wo viele Muselmanen aus Prijedor und Kozarac leben, besagt nur dass er ganz sicher war dort niemanden zu stören und dass keiner seiner gestrigen Nach-barn etwas gegen ihn haben würde.

Ich war ein Spielzeug in fremden Händen. Ein Ping-Pongball. Nach dem man  mich vorher zu 20 Jahren bereits verurteilt hatte, verlangte das Berufungskammer  vedes Haager Tri-bunals im Februar 1998 von den Behörden der Republika Srpska meinen Rechtsanwälten zu ermöglichen an die Zeugen ranzukommen die bis dahin unerreichbar waren und dass ihnen das Kopieren von bestimmten Urkunden und Unterlagen ermöglicht wird. Berufungskammer ordnete an, meinen Rechtsanwälten uneingeschränkte und ungestörte Interviews um von potenziellen Zeugen zu ermöglichen um von ihnen Aussagen entgegen-zunehmen die sie im Berufungsverfahren nutzen könnten. Mit anderen Woorten  das Tri-bunal versucht damit den Angeklagten vor Kooperationsverweigerung des Staates dessen Staatsbürger ich bin, zu schützen.

Meine Rechtsanwälte Vujin und Livingstone kündigen optimistisch an, dass sich die Dinge vorwärts bewegen, weil sie jetzt das Versprechen der Präsidentin der Republika Srpska Frau Biljana Plavsic jetzt hätten dass man ihnen im Fall Tadic der Zugang zu den allen begehrten Zeugen und Unterlagen gewehrleistet wird. Es hat sich rausgestellt dass sich über dieses Versprechen nur ein Irrer freuen konnte. Das Versprechen war für die Katz, weil für die Machthaber in Priedor das keine Bedeutung hatte. Das die Republika Srpska keinen Finger gekrümmt hatte um mir zu helfen zeugt am besten die schriftliche Aussage  des Marko Arsovic, der vom Jahr 1992 bis zum Ausbruch des Krieges der Richter am Obersten Gericht  von Bosnien und Hercegovina war. Ab Mei 1995 bis zum Ende 1996 war er Justizminister in der Republika Srpska und danach wurde er Minister a.D. In seiner Aussage steht:

“ In der Zeit  als Justizminister der Republika Srpska war ich sehr gut informiert über die Inhaftierung des Dusan Tadic in Deutschland und seiner späteren Verlegung an den inter-nationalen Gerichtshof in den Haag unter der Anklage während des Krieges in B und H Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben. Vom Anfang an war ich dafür dass Herr Tadic einen fairen Prozess macht und dass man bei den Recherchen nach wichtigen Zeugen und Unterlagen für seine Verteidigung assistieren soll.“

„Diese Meinung“, fährt Arsovic fort „hatte ich während den Tagungen der Regierung von Republika Srpska vorgetragen und vertreten. Leider fand mein Standpunkt keine notwen-dige Beachtung und wurde nicht angenommen. Die Mehrheit blieb bei ihrem Standpunkt dass Tadic unsere Hilfe nicht verdient. Diesen Standpunkt vetrtrat ausdrücklich der dama-lige Verteidigungsminister Dragan Kijac behauptend dass Tadic als Deserteur der Armee der Republika Srpska wäre und dass die Serben großen Hass gegenüber Verräter hegen. Im Juni 1996 reiste ich als Leiter einer Delegation in Den Haag wo ich einigen unserer Gefangenen begegnet bin. Darunter war auch der Dusko Tadic. Damals trafv ich auch den Rechtsanwalt Vladimiroff, der mir damals zur Kenntniss gegeben hatte, dass er auf große Schwierigkeiten stößt beim Versuch an die Zeugen heranzutreten und an die bestimmte Dokumente und Beweise nicht rankäme. Eins der Haupthindernisse war der Herr Simo Drljaca damalige Polizeichef  von Prijedor mit seinen MitarbeiternHer Vladimirofffragte mich  ob ich dabei was helfen könnte. Ich sagte zu dass ich es versuchen werde. Ich vereinbarte ein Treffen zwischen Herrn Vladimiroff mit der Präsidentin der Republika Srpska Frau Biljana Plavsic. Bein Gespräch war ich auch anwesend. Nach dem sie Ein-wände  des RA Vladimiroff sich angehört hatte, die Präösidentin rief sofort den Verteidi-gungsminister Dragan Kijac an. Sie gab ihm Anweisungen, dass dem RA Vladimiroff geholfen wird bei seiner Recherche nach Beweisen. Kijac sagte zu, aber so viel ich weiß hatte er sehr wenig daran getan weil er für Tadic´s Fall ken Verständnis hatte. Das Haupthindernis blieb weiterhin Simo Drljaca der unvorstellöbare Macht und Einfluß in der Gemeine von Prijedor hat(te). Einfach ausgedrückt, jeder hatte vor ihm Angst und keiner wollte es mit ihm verderben. Wie ich informiert wurde war er bis zum Äußersten gewaltbereit und gnadenlos. Er hatte die Weisung der Regierung nicht befolgt, wenn ihm das nicht gepasst hat. Er hatte in den Kriegsjahren solchen Einfluß und Reputation in der Umgebung von Prijedor dass sich keiner sich gewagt hätte gegen ihn vorzugehen. So soll er sich auch benommen haben, wie ich es verstand, als den schriftlichen Befehl vom Rado-van Karadzic bekam, die Verteidigung  des Herrn Tadic zu unterstützen. Drljaca  sagte zu nur pro Forma, aber  wie mir gesagt wurde , nichts davon wurde ausgeführt.

Die Macht von Simo Drljaca

Die Aussage von Marko Arsovic, Richter des Obersten Gerichtes von Bosnien und Herce-govina und Justizminister der Republika Srpska meinem Rechtsanwalt Hihail Vladimiroff zeit deutlich wer und warum von den Statthalter in Priejedor jegliche Hilfe untersagt hatte di so wilkommen geheißen worden wäre in der Verteidigung vor dem Haager Tribunal. In der Verlängerung seines Statements sagt der Arsovic:                                                          „Simo Drljaca der allmächtige Polizeichef von Prijedor war über alles was sich in der Gemeinde Prijedor 1992 insbesonders in den Lagern Omarska,Keraterm und Trnopolje ereignet hatte. Entweder er kannte oderwar sehr leicht in der Lage die Personen in der Liste von Tadic´s Verteidigung zu locieren. Ich bin mir inzwischen absolut sicher dass er denen eine n“informativen Rat“ gegenen hatte. Solche Person wäre davor gewarnt  und instruiert den Tadic´s Anwälten entweder ichts aufzudecken oder denen eine minutiös „erarbeitete“ Version die Drljaca vorher genehmigt hätte.

„Sagen wir zumBeispiel es wäre genehmigt dass die Zeugen aussagen, dass Dusko Tadic während serbischen Angriff auf Kozarac nicht in diwesaem Ort war, oder dass er in den Lagern in der Gemeinde Prijedor nicht gewesen war, dabei wäre  nicht genehmigt dass die aussagen  wer die zwei muselmanische Polizisten ermordet hatte, oder wer  Gefangene im Lagerv Omarskla gefoltert und geschlagen hatte. Warum ? Weil man dabei noch andere Mäner außer Tadic hätte erwähnen müssen und das wollte Herr Drljaca keinesfalls erlauben. Er hatte auch keinem seiner Untergebenen erlaubt eine Aussage über die Kastra-tion eines Gefangenen durch einen anderen Gefangenen im Lager Omarska. Sein Standpunkt war dass man ein solchen Zwichenfall verleumden mus, als wäre er nie geschehen.

Drohungen gegen Richter

„Die Rechtsanwälte von Tadic, – fährt Arsovic weiter – sagten zu mir dass sie bei ihrer Arb-eit verhindert gewesen wären. Die Zeugen  wiederholten immer die gleiche „genehmigte“ Version der Ereignisse. Si sagten aus dass sie den Vorfall nicht gesehen hätten und dass sie nicht wüssten wer für das jeweilige Verbrechen verantwortlich war. Das war Ergebnis der Einschüchterung und Manipulierung von Zeugen. Die Drohungen waren gelungen. Man fragt sich woher woher ich weiß  dass Herr Drlöjaca sich so benommen hatte wie ich aus-geführt hatte. Solche Information erhielt ich von den Beamten meines Ressorts von denen ich verlangte  über alles informiert zu werden. Ich lud Herrn Drljaca zum gespräch ein, aber er leugnete alles.

Ähnliche Einschüchterungen fandemn statt auch während Untersuchungen zum Mord an muselmanischen Zivilisten in Prijedor 1995. Dafür war die Polizei von Prijedor beschuldigt. Den Fall bearbeitete der Richter Mico Kreca. Siemo Drljaca kam int einigen Polizisten in das Gerichtsgebäude. Er war bewaffnet und drohte  dem Richter ihn umzubringen wenn er das Ermittlungsverfahren nich einstellt. Dem Richter war die Flucht gelungen, aber seine Sekretärin wurde umgebracht. Später hat sie einer  von Drljacas Polizisten umgebracht. Das Ermittlungsverfahren musste nach Banjaluka verlegt werden, weil die Macht und der Einfluss von Simo Drljaca  auf Menschen vonm Prijedor so stark, dass man die Untersuchungen dort nicht durchgeführt werden konnten. Tadic´s Rechtsanwälte fragten mich ob  wegen dem Schutz der Zeugen  nicht sinnvoll wäre, dass sie unter Polizeischutz oder mit Hilfe der Polizei  ihre Aussagen machen. Ich sagte dass das nur ein Hindernis mehr darstellen würde beim Versuch an glaubwürdige Beweise ranzukommen. Meiner Meinung nach würde bei solcher Art der Befragung die Polizei die Möglichkeit bekommen die Kontrolle über die gesammelten Beweisen zu erlengen was  nicht im Interesse des Herrn Tadic wäre. So viel mir bekannt ist, betreiben die ehemaligen Mitarbeiter von Drljaca immer noch obstruktion des Falles Tudic.“

Der Richter Arsovic lenkt die Aufmerksamkeit auf die Tatsache dass ihn als Justizminister der Republika Srpska mein zweiter Rechtsanwalt aus Belgrad Milan Vujin nie kontaktiert hätte. Diesbezüglich sagt er:

“ Falls der Rechtsanwalt Vujin die Liste der potenziellen Zeugen der Verteidigung  von Milan Tadic an Simo Drljaca weiter gegeben hatte, dann ist offensichtlich warum Vujin mir aus dem Wege ging. Damit zeigte er dass er den gleichen Standpunkt hat – die Taten anderer Täter nicht aufdecken  für die Taten deren Dusko Tadic beschuldigt und angeklagt und schließlich verurteilt wurde. Sas ist auich im Einklang mit dem Vorschlag das man die Zeugen der Verteidigung befragt werden sollen in Anwesenheit oder mit der Hilfe der Polizei.. Das sind nur Annahmen aber solchen Atandpunkt konnte dem Rechtsanwalt Vujin nur Drljaca aufzwingen.“

Am Ende seiner Aussage sagte Marko Arsovic:

„In der Regierung herrschte die allgemeine Meinung dass man für die Verteidigung  des Tadic vor dem Tribunal in Den Haag  nichts tun solle. Teilweise auch  wegen wachsenden Verstrickungen von Kriminellen in die Justiz in Republika Srpska.Wegen dem Fall von Gojko Krickovic, ehemaligen Präsidenten von Republika Srpska beschuldigt für Verun-treuung von einer Million Dollar hatte ich Ende 1996 meine Kündigung als Justizminister eingereicht.

 

Auftrag der nie erfüllt wurde

Berufungskammer des Haager Tribunal erteilte der Regierung der Republika Srpska    am 2.2.1988 einen verbindlichen Auftrag in dem verlangt wurde dass meinen Anwälten der Zugang zu den Zeugen und Einsicht in Beweismaterial der helfen könnte bei der Aufspürung von Tätern voin Verbrechen für die angeklagt und verurteilt wurde. Diesbezüglich hat die Regierung der Republika Srposka am 9.März 1998 an das Ministerium des Inneren ein Schreiben gerichtet für das Centrum für die öffentliche Sicherheit in Prijedor in dem geschrieben stand:

„Durch die Regierung  der Republika Srpska wird dem Centrum für die öffentliche Sicherheit in Prijedor auferlegt den Rechtsanwälten Milan Vujin und John Livingstone die die Aufnahme von Zeugenaussagen zu ermöglichen und dass erwähnten Rechtsanwälten  Unterlagen vorgelegt  werden anhand welcher die Personalausweise und Führescheine. für: Dragan Vuceta, Momcilo Radanovic, Milorad Tadic, Slobodan Tadic, Zoran Zigic, Milorad Danicic, Dragan Lukic ausgestellt wurden. Die Regierung der Republika Srpska ersucht das Verteidigungsministerium, und Wehramt Prijedor die Unterlagen für alle 38 Personen die in diesem Antrag verzeichnet sind herauszugeben. Über alle eventuell aufgetretene Schwierigkeiten bei der Erledigung dieser Verfügung ist umgehend der Regierungspräsident zu benachrichtigen.“

Regierungspräsident der Republika Srpska – Dodik Milorad

Kopfschuß

Führende Persönlichkeiten  in der Polizei von Prijedor  arbeiteten auif ihre Art und Weise  mit dem Haager Tribunal-Sie hofften  dass sie dadurch  seine Untersuchungen völlig kontrollieren konnen werden unf die ausschließlich in meine Richtung und in die Richtung einige serbischen gefallenen Kämpfer lenken können werden.Im Namen der geheuchelten Zusammenarbei mit Haager Unresuchungsorganen an der Aufdeckung der Wahrheit hatten die  die Tore von Lagern Omarska, Keraterm und Trnopolje weit und breit  geöffnet. Sie erhofften sich davon das mit mener Verurteilung die Arbeit des Haager Tribunal definitiv beendet wird. Der Polizeichef Drljaca und sein Kommandeur Jankovic hatten alles getann, dassmeinen Verteidigern der Zutritt zu dem Lagern verwehrt wird und Akteneinsicht und  Kontakt mit  für die Verteidigung wichtigen Zeugen vereitelt wird, um sich zu schützen und die jenigen die in deren Namen die Verbrechen begangen hatten, die ich vor dem Tribunal in Den Haag büßen musste.

Aus den Berichten  meiner Belgrader Rechercheure konnte ich mir den Einblick in das wahre Gesicht des lokalen Herrscher  Simo Drljaca und seiner Gleichgesinnten in der Polizei von Prijedor bilden. Der Bericht wurde dem Senat des Haager Tribunal präsentiert und darin stand:

Nach der Reise nach Preijedor und Rückkehr nach Belgrad die Rechercheure eines Teams meiner VerteidigungBranko Drazic und Miodrag Kostic brachten diese Information.

“ Es fand eine Begegnung statt mit dem Polizeichef von Prijedor Simo Drljaca der auch Leiter der KriPo Branko Mijic, inspekteur Nenad Lekic und Inspekteur Zika beiwohnen durften.Nach dem Branko Drazic den Grund dieser Reise erklärte, dass die Vernehmung einiger Zeugen aus dem Gebiet von Prijedor notwendig wäre zweck´s Überprüfung der Verteidigung  des angeklagten Dusko Tadic  vor dem internationalen Gerichtshof in den Haag das Wort ergriff simo drljaca und sagte:

„Ich und das ganze Zentrum für öffentliche Sicherheit  wissen dass Dusko Tadic im Zeit-raum von Mai bis Ende 1992 die Lager Keraterm,Trnopolje und Omarska nicht betreten konnte. Er war als Reservist der Verkehrspolizei im Einsatz auf dem Kontrollpunkt in Orlovci. Diese Tatsache ist uns allen gut bekannt. Da der Zutritt in die“Sammenlcenter“ für Dusko und alle anderen Personen die keine Passirscheine hatten nicht möglich war konnte er  keine Verbrechen in erwähnten Centern begehen. Trotz alledem erlaube ich keine Aufnahme von Zeugenaussagen von den Zeugen die Verteidigung des Angeklagten vorgeschlagen hatte und die auf dem Gebiet  dieses Zentrum befinden, weil Tadic nach Deutschland sich abgesetzt hatte.“

In seinen weiteren Ausführungen sagte  Simo Drljaca:

„Mir kann niemand befehlen die Zeugenvernehmungen für die Verteidigung in meinem Gebiet zuzulassen. Kein Zeuge  aus meinem Gebiet darf ohne meine Zustimmung eine Aussage machen. Sie können mich von meinem Posten des Polizeichefs  ablösen, aber in dem Falle werde ich das ganze Region Kroatien angliedern. Wir besitzen 4.600.000 Eisenerz auf Halde die wir nach Sisak schicken werden und dann gibt Geld.“

Auf die Frage ob das Volk von Bosanska Krajina diese Abtrennung erlauben würde sagte Sim.
„Wer fragt das Volk, wer ficjt das Volk.

Das ganze Statment begleitete Simo Drljaca mit Schlägen auf den Tisch und erhöhter Stimme, so das man jeden Augenblich erwarten könnte, dass er uns physisch angreifen wird. Die ganze Zeit nahm er uns übel behauptend, dass wir halb Prijedor hertgeben würden um den Dusko Tadic zu verteidigen.

Er wiederholte dass jeder der versucht ohne seine Genehmigung  am Sammeln von Zeugenaussagen für Tadic´s Verteidigung arbeiten sollte einen Kopfschuss fassen wird oder verhaftet wird. Simo Drljaca sagte weiter:

„Ich und Arkan haben Prijedor verteidigt und Nivi Grad befreit den serbische Armee schon aufgegeben hatte. Deshab haben wir Recht an Abspaltung und anglieferung an Tudjman“

Während des Gesprächs Simo feuerte einige Beleidigungen in Richtung Karadzic und Milosevic. Wir stellten fest, dass solange Simo Drljaca Polizeichef  in diesem Gebiet  ist kann man weder am Sammeln von Fakten für die Verteidigung von Dusko Tadic, noch an Fakten über dort begangene Verbrechen arbeiten.“

Dem verbindlichen Ersuchen des Haager Tribunals und der Regierung der Republika Srpska  wurde nie nachgekommen. Meinen Verteidigern wurde ungestörte Arbeit nie ermöglicht für die Recherche nach relevanten Beweisen di  sich i der Gemeinde von Prijedor befinden. Mein Schicksal und Schicksal aller anderen echten Patrioten die am Krieg in Bosnien teilgenommen hatten und später unbegründet angeklagt und verurteilt, verblieb in den Händen der falschen Zeugen der Anklage des Haager Tribunal.

Den Haager Tigerkäfig

In der UNO-U-Haft von Den Haag  war ich bis Februar 1996 der einzige Verhaftete In diesem Zeitraum waren da 10 Schließer beschäftigt, ein Arzt eine Krankenschwester und ein Leiter des Hauses(LDH). Mein Tag als Untersuchungshäftling began dadurch dass mich derSchließer um 6:00 weckte und durch die Glasklappe an der Tür reichte er mir das Frühstück rein. Meistens bekam ich halben Liter Milch, eine Fischkonserve,einlige kleione Packungen Marmelade und einige Scheiben Weißbrot. Zur vVerfügung hatte ich Esszeig aus Plaste, identisch dem diue in Flugzeugen gereicht werden. War ziemlich unpraktisch. Um 10 Uhr wurde die Zellentür geöffnet und ich wurde zum Aufenthalt im Freien. Nach dem ich die Zelle verließ musste ich mich breitbeinmig vor die Wand stellen und anlehnen. In dieser Lage musste ich einige Minuten verharren. Einer der SAchließel stellte sein Bein zwischen meine Füße und begann mich von Kopf bis zu Fuß zu filzen. Ich musste die Schuhe ausziehen die si dann sorgfältig untersuchten. Dann befahlen sie mir mich mit dem Gesicht zum Schließer zu drehen und danach legten sie mir die Acht um die Handgelenke. danach  musste ich den Mund aufmachen soweit ich konnte, damit der Sch-ließer überprüfen kann ob ich etwas im Mund oder unter der Zunge versteckt hätte. Die Mundhöle beschaute er von allen Seiten. Das alles machte er in weißen Plastehand-schuhen. Als er die abgestreift und  in den Abfalleimer geworfen hatte war das Zeichendass dier Filzung beendet sei. Der zweite Schließer hätte währenddessen den Fahrstuhl gerufen, wir fuhren in  den Erdgeschoß und von dort gingen wir durch den Flur bis zu einemDrahtkäfig genannt „Cage“. Das war dieser Aufenthalt im Freien. Sie nahmen mir die Acht ab und warfen mir einen Basketball zu und sagten:

_“Spiel Basketball! Ihr aus ehemaligen Jugoslawien hatten Basketball geliebt.“

Die Schließer sind überall gleich. Das ist eine besondere Sorte von menschen mit denen diskutieren sich nicht lohnt. Sie wissen was sie wissen und machen  nur das was man ihnen befiehlt. Warf einige Male den Ball  durch den Ring und danach starrte ich diese eisendrähte um mich an.Danach fing ich  zu laufen von einem bis zu anderem Ende des KäfigsIch lief 10 Minuten in einer Richtung-10 Minuten in die andere Richtung. Ich bemühte so lange wie moglich auf der frischen Luft zu bleiben. Im Käfig gab es ein Knopf. Wenn ich den Aufenthalt im Freien abbrechen wollte brauchte nur zu drücken. Nach dem Verlassen des Tigerkäfigs wurde alles wiederholt wie vor dem Betreten. Mit der Zeit wurde diese Preocedur unerträglich und ich lehnte die Freistunde im „cage“ ab.  Danach hätte ich in der Zelle meistenas geklesen oder die Briefe beantwortet die aus allen Herrenländern der Welt mich erreichten.

Serbische Sarma bricht das Gesetz des Tribunals

Ausspeisung für Mittagessen war um 12:00 Uhr. Die Hauptspeise war eingepackt in eine Styroporbox. Da die Box größer war als die Glasklappe an der eisernen Zellentür, mussten die Schließer das Mittagessen „durchschließen“ samt Box mit plastebesteck. Ich hatte  auf die Wahl des Essens keinen Einfluß. Für uns Balkaner hat die holländische Küche  einen komischen Geschmack. Die is  voll mit starken Gewürzenm die aus Indonezien, ehemaligen holländischen Colonie stammen. Das war für unsere Mägen zu stark. Zu jedem Essen bekamen wir auchj Obst was auf mich erfrischend wirkte. Die Nachmittatsstunden nutzte ich zuim Studium der Anschuldigungen die die muselmanischen Zeugen aussagten. Dass war eine Arbeit die sehr schlauchte. Um mich soviel wie möglich zu erholen plante ich fest eine Stunde für Karateübungen ein.Vor dem Schlafengehen hatte ich geduscht. Danach  betete ich Gott an um die Gesundheit meiner Familie.

Die Verwandten und Freunde der Strafgefangenen in Scheweningen durften ihnen keine Essen  mitbringen. Und ich bekam ein Heißhunger auf serbische Sarma. Ich fragte den Schließer ob sie erlauben würden dass mir die Familie einige Stück Sarma mitbringen.

-„Nein, das ist gegen die Vorschrift und Hausordnung.“

-„Aber nur zwei-drei Stück dass mein Wunsch danach  gestillt wird“ sagte ich. Der Schließer zeigte  doch Gnade. Er verrit wie wir das deichseln können, so dass die Wölfe  satt werden und alle Schafe unversehrt bleiben. Das war sein Rat:

-„Da zu ihnen oft der serbisch ortodoxe Geistliche kommt, sagen Sie dass zu eurem religiö-sen Ritual  Sarma  dazugehört und Leiter des Hauses wird Ihnen entgegenkommen.

Vor dem serbisch-ortodoxen Heiligen Abend ( Badnjak )wamndte ich mich an die Leitung der UNO- U-Haft mit der Bitte zu erlauben dass mein Beichtvater, der Pope Deucilo nebst Wein auch einen Topf voll Sarma – 50 Stück – mitbringt. Wir a´ßen die im Rahmen der Weihnachtsfeier. Wir teilten Sarma auch mit kroatischen Gefangenen die igre christliche Bräche pflegten.

Der einzige Gefangene 

Meine Position in Scheweningen war absurd. So viele Schließer gür einen Gefangenen. Aber alles stimmte als ob die UNO- U-Haft vollbelegt gewesen wäre. Ich versuchte meine Bedingungen zu berbessern. Ich schrieb an den Sekretär des Treibunals und verlangte dieses oder jenes und er hatte mir mehrmals schriftlich geantwortet. Hier ist eine der Antworten in denen es um die „Beschlüpsse über die Haftbedingungen“ ging:

  • Tadic darf die ganze Zeit einen Kugelschreiber bei sich behalten; wenn erihn nicht benutzt muß er ihn auf vorbestimmten Platz hslten im Blickfeld des Schließers und seinen eigenen;
  • Tadich darf  sein Eßbesteck in der Zelle behalten außer in der Zeit 24:00 bis 07:00;
  • Tadic darf in seiner Zelle folgende Kleidungstücke behalten:1 Hemd, 1 Jeans, Leder-jacke, Trainingsanzug und 1 Paar Sportschuhe;
  • Tadic wird die Post immer im geschlossenen Briefumschlag überreicht;
  • Das ganze Geld wasfür Tadic eingeht wird auf seinem Konto gelagert und er wird einmal in der Woche über den Kontostand informiert;;
  • dem Tadic werden anderthalb bis zwei Stunden Aufenthalt im Freien für die Rekreation, unabhängig vom Weter genehmigt;;
  • Besuchsdauer beträgt 1 Stunde;,
  • Von seinen Besuchern darf Tadic Folgendes erhalten: Kleidung, Literatur, Schreibzeug und Geld:
  • Der Empfang  von Nahrung, Getränken und Süßigkeiten ist untersagt.

 

Der erste Besuch

In ersten zwei Jahren hatte ich keinen Familienmbesuch.Monatelang hatte ich mit Hilfe des Rechtsanwalts Vladimiroff deren ersten Besuch vorbereitet.Dafür mussten vielerlei finanziell-technische Bedingungen erfüllt werden. Und dann endlich kam der Tag als Meine Frau und meine zwei Töchtern in Scheweningen ankamen. Die Freude war riesig. Seit der Auslieferung nach Holland  konnte ich mit der Familie mindestens einmal in der Woche telefonieren. Aber die Gespräche dauerten immer so kurz, das wir uns nicht alles sagen konnten was wir uns vorgenommen hatten.Ich konnte  mit meiner Familie auch schreiben, aber die Briefe wurden kontrolliert durch  die Leitung der UNO-U-Haft. Der große Gemeintschaftsraum in der U-Haft war bestimmt als Ort wo ich meiner Familie be-gegnen werde. Eine Stunde vor der Begegnung war ich schon bereit. Ich habe meine ele-ganteste Garderobe in der mich meine Frau und Töcter am meisten gesehen hatten. Ich lief nervös die Zelle auf und ab und wartete die Mitteilung durch den Lautsprecher  das der Besuch für mich da sei. Endlich meldete sich der Schließer  und forderte mich auf in eineigen Minuten vorbereitet zu sein Die Zellentür ging auf und zwei Schließer kamen rein. Sie führten mich in den Gemeinschaftsraum wo ein  weißer ovaler Tisch stand mit vier Stühlen, ein Fernsehgerät und ein Kaffeeautomat. Aus dem Kühlschrank der sich da befand  entnahm ich eine Flasche  Voca Cola, Kaffeetassen, Süßigkeiten und Kleionigkeiten die ich früher in der Kantine gekauft hatte.

Zehn Minuten später führten Sie meine Frau und die Töchter rein. Wir umarmten us fest und wir küssten uns alle. Vor großem Glück über das endliche Wiedersehen hatte keiner geweint.Meine jüngere Tochter Saska, die  erst drei Jahre alt warvals ichverhaftet wurde schaute mich staunend an. Ich fragte sie:

-„Hast Du michj erkant?“

„Nein, Papa.“ sagte sie.

Ich nam sie in die Arme und küßte sie und erst dann sah ich dass neben der Eingangstür zwei Schlißer sitzen. Einer von dwen beiden sagte:

-„Entschuldige, sber wir müssen hier stehen. So ist de Befehl.“

-„Warum?“ fragte ich.

-„Wegen der Sicherheit Deiner Familie.“

-„Willst Du damit sagen, ihr schützt meine Familie vor mir selbst?“

-„Ja, so wurde uns befohlen.“

Das Gericht Hatte erlaubt dass mich meine Familie 5 Tage hintereinander besuchen darf.Als sie gesehen hatten dass meiner Familie durch mich keine Gefahr droht, verließenm die Schließer diskret den Gemeinschaftsraum und während des Besuches standen sie im Flur neben der Eingangstür. Ich bat den Gerichtssekretär um die Genehmi-gung mich mit meiner Familie fotografieren zu lassen Die Erlaubnis wurde erteilt und es wurden einige Photos mit meiner Frau und Töchtern gemacht. Das war die Wertvollste Erinnerung aus der UNO-U Haft. Das waren die ersten Photos überhauptv die in der UNO-U-Haft in Scheweningen gemacht wurden. Ich hängte die an die Wandmeiner Zelle 111. Die Bilder gaben mir in den schwirigsten Augenblicken die Kraft nicht zusammenzu-brechen und nicht aufzugeben.

Ein holländischer Sender wollte den Besuch meiner Frau ausnutzen und mit ihr ein Interview zu machen. Wir willigten ein:

_“Als was arbeitete ihr Eheman während des Krieges?“- war die erste Frage.

„Er war bei der Verkehrspolizei. Das ist alles was er während des Krieges gearbeitet hat. Er war niemals im Lager Omarska.“

-„Das heißt, all dies ist ausgedacht?“

„Ja , alles ist ausgedfacht“.

„Warum wurde ausgerechnet Dusan dafür angeklagt?“

„Das konnte irgend jemand sei, mein Mann opder ein anderer nur um alle Serben  anzu-klagen“.

„Das ist also reiner Zufall?“

-„Ja.“

„Mirjana, gegen ihren Mann sagen viele Menschen. Wer sind die Männer?“

„Einige sind unsere Nachbarn, die ihn kannten, manche anderen hatten ihn nie gesehen.“

-„Sie können doch nicht so aufs Gericht kommen und sagen dass Dusko Tadic ihnen so was angetan hatte.“

„Sie können, Das kann irgendjemand machen.

-„Egsistierte der Lager Omarska?“

-„Ja und es ist eine Schande dass er egsistiert hatte.“

-„Wie fühlen sich Ihre Töchter?“

„Es fällt ihnen schwehr ohne Vater zu sein. Aber sie wissen dass ihr papa unschuldig sei und dass er jene Verbrechen nicht begangen hatte.“

„Ihr Ehemann ist seit zwei Jahren in Gefängnis, wie hält er sich ?“

„Gut“.

„Was hält ihn?“

„Gerechtigkeit und die Wahrheit. Es hält ihn dass er unschuldig ist.“ 

Selbstentlarvung des Haager Tribunals durch eigenen –  Kronzeugen „L“  Dragan Opacic

Niemand  hat das Haager Tribunal so verarscht und lächerlich gemacht wi der junge Serbe Dragan Opacic aus Bosanska Bojna den der Ankläger lauthals als Kronzeugen angekündigt hatte, der unwiderlegbar beweisen sollte dass ich der Verbrecher bin der in sich alles ver-einigt hatte das jene Patologische das die Serben in Potkozarje charakterisiert hatte währ-end der Vertreibung vom Muselmanen und Kroaten auf der religiös-politischen Grundlagen. Der Auftritt des Zeugen der Anklage Dragan Opacic vor dem Haaher Tribunal sollte die Sternstunde der Haager Anklage gegen mich. Es wird sich herausausstellen, dass das ihr schwachstes Glied in der Beweiskette und große Schande und selbstentlarvung des Tribunals werden wird.

Das Haager Tribunal bemühte sich sehr rechtzeitig in Medien und in der Presse die Zeug-enaussage Opacic´s die er in einem muselmanischen Gefängnis in Sarajevo. Der Öffent-lichkeit wurde er präsentiert als  Zeuge aus der ersten Hand sozusagen als Kronzeugen. Als Wachmann und Schließer im Lager Trnopolje, wo er für ein Gehalt von 200 DM gearbeitet hatte, sagte Opacic aus, mit eigenen Augen viele der übelsten Verbrechen gesehen, die ich als „Lagerkommandant“, zusammen mit anderen Verbrechern begangen haben soll. Dabei soll ich ihn auch gezwungen haben sich daran zu beteiligen.

Opacioc beschreibt detailliertviele Sex-Orgien mit jungen Muselmaninen im Lager Trno-polje. Er behauptet dass wir sie in irgendwelche Schuppen und Keller verbracht hatten und die dort vergewaltigt hätten. Während die Einen sie an Händen, die Anderen an Bei-nen festgehalten hatten, hätten die Droitten sie vergewaltigt. Danach hatten wir die Plätze getauscht bis die Mädchen verblutet hätten und  ohnmächtig geworden wären.Das hätten wir, angäblich, unzählige Male getan. Opacic sagte aus, dass er selbst  unter Todesandroh-ung sechs junge Muselmaninen vergewaltigen musste. Tadic, sagte er, hätte über ihn gest-anden und ihn angefeuert:

-“ Schau Balijka, wie die Serben Blut lassen können!“

Der Opacic hinter ließ den Eindruck eines Menschen der eine außerordentliche Erfass-ungsgabe besutzt. Er macht präzise Beschreibungen der vergewaltigten Mädchen und sagt in diesem Zusammenhang aus:

-„Sie war 165 cm groß,ca 17 Jahre alkt, hatte ein längliches schönes Gesicht. lange schwar-ze Haare in einen Pferdeschwanz gebunden, schmale Lippen, kleine Augen undschmale schwarze Augenbrauen. Sie  trug einen schwarzen Trainingsanzug mit einer roten Linie an der Seite, während das Oberteil des Trainingsanzuges durch den Reißverschluss geknöpft wurde. Darüber trug sie eine weiße Winterjacke mit jeweils einer Tasche an jeder Seite.“

Ich führe noch eine  weitere Beschreibung  einer Vergewaltigung an der, wie er sagt, ich auch beteiligt gewesen sein soll.

-„das Mädchen war groß, etwas größer als ich, dünn,blond,kurz geschnitten, zur Seite ge-kämmt. Sie hatte schwarze Hosen an, Rollkragenschirt grün oder blau und eine Winter-jacke. Während Karajica und Calic sie auszogen währte sich das Mädchen. Dusko Tadic holte dfen Polizeiknüppel raus und drohen schlug sich selbst auf die Handfläche. Er sagte dasser sie abschlachten wird wenn sie nicht still hält und schreien würde.

Kopfschuß. Meine saddistische Neigungen beschreibend sagte Opacic dass ich die verge-waltigten Mädchen zwang sich gegenseitig bis aufs Blut zu prügeln.

-Während sie sich gegenseitig orfeigten lachten wir und warfen denen zu:

-„Schaut mal wie sich  die Balikle hassen uns schlagen.“

Opacic sagte dass es befohlen wurde, das kein Mädchen den Lager ungeschwängert verlas-sen darf. Denen die sich an  den Mädchen vergingen feuerten wir an:

-„Mach ihr Zwillinge!“

Opacic beschreibt wie er von mir den Befehl erhalten hätte eine Gruppe alter gefangenen Muselmanen zu erschießen. Dabei soll ihm angeblich Bosko Dragicevic „geholfen“.

-„Ich fing an auf die Gefangenen zu schießen; ich feuerte 15 Kugeln in deren Bauchhöhe. Ich schoß aus Angst, daß Tadic und Dragicevic sonst mich erschießen.

Opacic beschreibt detailliert mehrere solche Tötungen im Lager Trnopolje.

Einmal befahl mir Tadic – sagt Opacic- 10 Gefangene zu erschießen. Mich Packte solche Angst und ich konnte es nicht tun. Dann begehrten zwei Gefangenen auf. Sie sagten dass sie dem Tadic Geld gegeben hätten um sie aus dem Lager zu retten Tadic trat an die bei-den heran, zog den Revolver TT -sowjetischer Herkunft aus dem Futteral und schoß den beiden in den Kopf. Dann wandte er sich zu mir und befahl mir den anderen 8 in den Kopf zu schießen.

Das alles wiederholte der Opacic in der Gerichtsverhandlung in Den Haag, geführt durch die geübte Hand des Ankläger Grant Nuemann. Er hatte drei Tage gebeichtet. Aber nichts davon entsprach der Wahrheit. Meine Verteidiger und ich erwischten ihn beim Lügen und wir enttarnten und entlarvten die größte Manipulation und montierte Aussagen am Haager Tribunal. In den Gerichtsakten wurde Opacic als Zeuge „L“ geführt. In seiner Personalakte stand, dass er Angehöriger der Armee der Republika Srpska war, dass ihn die Muselmanen gefangengenommen hatten und wegen Kriegsverbrechen ihn zu 10 Jahren verurteilt hatten. Er behauptete dass er weder einen Vater noch Brüder hätte. wir hatten inzwischen aufgedeckt dass sein Vater und sein Bruder leben und bei bester Gesundheit waren. Wir brachten sie nach Den Haag und überprüften ihre Identität. Die Überprüfung  verlief wie in Kriminalfilmen. Opacic´s Vater Janko und Bruder Pero waren auf einer, und Opacic auf der anderen Seite der dunklen Glasswand. Auf die Frage ob er weiß wer diese Männer sind, sagte Dragan entschlossen die im Leben nie gesehen zu haben. Dann wurden die Seiten gewechselt. Jetzt sahen die den Dragan und er sie nicht.

-„Kennen Sie diesen jungen Mann“,- fragten die Ermittler.

-“ und ob,“- sagte der Vater Janko,“ das ist doch mein Sohn Dragan.“ Und Pero bestätigte auch das es sein Bruder sei.

Das wurde zur größten Blamage und Schande fiel über das internationale Gerichtshof. Tribunal wird versuchen den Immageschaden zu verschleiern. Sie werden an muselmani-sche Behörden in Sarajevo sogar etwas wie Protest richten, weil die sie das Tribunal so übelst vorgeführt hätten. Tribunal hat auf alle Seiten getrompetet und angegeben den Kronzeugen zu haben der meine Verteidigung restlos zerstören würde. Es stellte sich heraus dass alles was der Kronzeuge Opacic vor dem Tribunal gesagt hatte gelogen war. Der Opacic wird später seine Odysee so beschreiben:

-„Die Muselmanen haben mich Ende Oktober 1994 auf dem Berg Treskavica gefangen genommen. Ich war verletzt und erschöpft. Sie verbrachten mich erst nach Hrasnica und dann nach Sarajevo, wo man mich in einen Keller wegsperrte. Da fingen die mich zu befragen und schlöagen mit nassen Strickenund Holzkeulen. Im Frühling 1995 stellten sie mich vor´s Gericht und verurteilten sie mich zu 10 Jahre Zuchthaus. Sie beschuldigten mich dass ich 23 Gefangenen im Lager Trnopolje, zwei abgeschlachtet und 10 Muselmaninen vergewaltigt hätte.

Opacic sagt dass er in Lager Trnopolje nie gewesen wäre.

-Später kamen Polizisten in den Knast und sagten mir dass sie Beweise hätten dass ich  einem DusanTadic geholfen hätte und dass wir in Trnopolje zusammen Menschen töteten. Bis dahin hatte ich von jenem Mann nie gehört gehabt. Sie schlugen auf mich ein, sie töteten den Got in mir dabei. Auf meine Wunden rieben sie Salz ein und verlangten zu unterschreiben diesen Tadic zu kennen. Ich wehrte mich lange dagegen, unterschrieb nicht. Erst als sie mir gesagt hatten dass ich nach Den Haag komme um gegen jenen Tadic als Zeuge auszusagen, willigte ich ein. Ich hatte begriffen  dass ich auf diese Art aus  dem muselmanischen Zuchthaus frei kommen könnte.

Und dann, behauptet Opacic, fing die Bearbeitung an. Sie zeigten mir Videoaufnahmen auf denen ich zu sehen war, danach den Lager Trnopolje und instruierten mich was ich auf welche Frage zu antworten habe.

„Es kamen Ankläger-Ermittler aus den Haag Bob Reed und Grant Niemann“- sagt Opacic. „Sie lölsten mich aus dem muselmanischen Gefängnis raus, und brachten mich nach Trnopolje zum „Tatort“. Sie sagten vor was ich sagen soll und das nahmen sie mit der Kamera auf. Danach brachten die mich nach Den Haag. Ich wurde total abgesondert – isoliert. Ich wartete bis man mich als geschützten Zeugen „L“ vor´s Gericht führte. Ich war ohne Biografie, ohne Vater und Geschwister, ohne Namen und Vornamen. Sie führten mich in den Gerichtssaal wo ich das erste Mal den Tadic live gesehen hatte.

Danach flog alles auf- es wurde alles aufgedeckt. Er sollte mich beschuldigen, aber es wurde Beschuldigt die dreckige verbrecheriusche  Verwicklung des Haager Tribunals mit muselmanischen Behörden und Medien die sich übertrafen bei Umschreibung und veröffentlichung von meinenVerbrechen. Darin war die Deutsche BILD-Zeitung nicht zu übertreffen die mich als „Schlächter von Serbiuen“ verleumdete und die Natasa Kandic in der Belgrader Wochenzeitschrift „Vreme“. Die große Kämpferin gegen Hassreden, die Serie meiner Morde umschreibend behauptet dass ich dem Emir Karabasic, einem Polizisten aus Kozarac, noch bevor er starb auf seinem Körper vier Buchstaben „C“ eingeschnitten hätte, obwohl ich vom Haager Tribunal für diese Tat nicht beschuldigt wurde und die niemals bewiesen wurde.

Dreckige Verbindungen

Der Chefankläger in meinem Fall, germanischen Ursprungs, Grant Niemann und sein Ermittler aus  den USA Bob Reed haben alles getan um den Schaden kleinzuspielen, zu verschleiern der durch Aufdeckung meines Bruders Ljubomir und des Belgrader Ermit-tlerts Dragan Petrovic´s dem Tribunal entstanden war, in dem die den geschützten Zeugen der Anklage „L“ als gerissen vorbereiteten Lügner entlarvt hatten. Für den Anfang wurden die Medien nur kärglich darüber informiert dass der Zeuge „L“ – Lügner eigentlich ein Serbe war, den gegen mich die muselmanischer militärischer Abwehrdienst in Sarajevo  vor-bereitet hatte. Wegen dieser ganzen Sache hat das Präsidium des Tribunal  dem Team meiner Verteidiger sofort zur Kenntnis gegeben dass die Anschulduigugen gegen mich in Zusammenhang mit den Verbrechen in Trnopolje zurückgenommen werden.

Trotzdem hat sich die Vorsitzende des Tribunals Amerikanerin Gabriella Mac Donald die Gelkegenheit nicht entgehen lassen in einer der nächsten Sitzungen die Glaubwürdigkeit der anderen Zeugenb zu sichern in dem Sie meinen damaligen Verteidiger Vladimiroff öffentlich fragte:

„Ich hoffe dass Sie nicht denken dass auch alle andere Zeugen falsche Aussagen genacht haben? “

-„Ich denke das nicht, aber die Verteidigung ist davon überzeugt dass es notwendig wäre diesen Fall gründlich zu untersuchen.“ antwortete Vladimiroff.

Leider, der HauptRechtsanwalt meines Verteidigerteams glaubte dem Ankläger des Haager Tribunals, der formell die Untersuchungen angekündigt hatte im Zusammenhang mit  dem ehemaligen geschützten Zeugen des Tribunals Dragan Opacic. Die angekündigte Untersuchung wurde nie zu Ende geführt. OIffiziell hatte man die Schuld den bosnischen Behörden zugeschoben, aber um die eigene Verwicklungen in diesen Fall zu verschleiern. Obwohl ich mehrmals vom Team meiner Verteidiger verlangt hatte den Antrag  zu stellen die offizielles Ermittlungsverfahren zum Fall des Dragan Opacic einzuleriten, wurde das in das Unabsehbare immer wieder verschoben(?*) Es wurde solange aufgeschoben, bis der ehemalige geschützte Zeuge „L“ aus Den Haag nach Sarajevo und danach ins Zuchthaus Zenica verlegt wurde.

Vor seiner Rückverlegung nach Bosnien hatte ich einige Male die Gelegenheit heimlich zu treffen in der UNO-U-Haft in den Haag, weil ich mehr Einzelheiten erfahten wollte über die Art der Anwerbung erfahren wie er zum einem der wichtigsten Zeugen der Haager Anklage gemacht wurde. Nach mehreren heimlich verfassten Kassieber die wir in der UNO-Uhaft  durch einen zuverlässigen Schließer ausgetauscht hatten Dragan Opacic  hatte mir einige bis jetzt unbekannten „Tatsachen“ preisgegeben die gleichzeitig „neuen Beweis“ darstellen für die Verletzung von Regeln des Gerichtes seitens des Anklägers  Grant Niemann und seiner Mitarbeiter. In einigen dieser Briefe hatte Dragan Opacic unter anderem geschrieben:

„Als ich verhaftet wurde, kamen als erste nach Bosnien vom Tribunal Bob reed und ein Dolmetscger. Es waren noch welche vom Tribunal mit ihm. Sie kamen aus Den Haag meinetwegen. Der Ankläger Nieman wartete in Split in der U-Haft. Man brachte mich  aus Sarajevo nach Mostar und aus Mostar nach Split und von dort nach Zagreb.                             Es handelte sich darum dass man Dich  als Kommandant vom Lager Trnopolje  verurtei-len wollte. Die Muselmanen beschuldigten mich nur deswegen um Dich verurteilen zu können, weil sie mich als Minderjährigen bestraft hatten. Als ich geholt wurde musste ich  mich bereiterklären eine Zeugenazussage zu machen. Wäre ich nicht bereit gewesen gegen Dich auszusagen in Verbindung mit allen Verbrechen die im Lager Trnopolje begangen wurden, wäre ich dafür bestraft.

Ankläger Grant Niemann und Bob Reed  sagten zu mir dass auch andere kamen gegen Dich auszusagen und dass ich es auch tun muss und wenn ich es nicht tue Du freikommen wirst.

Ich will Dir helfen und das Hager Tribunal verklagen meint und Deinet wegen, weil die mit der bosnischen Seite zusammengearbeitet hatten. Die Bosniaken hatten mich unschuldig verurteilt Deinetwegen. Sie zeigten mir danach  deine Bilder und Videokasseten aus Bosnien. Ich war gezwungen Deinetwegen hierher zu kommen. Ich entschuldige mich vielömals bei Dir. Ich wollte nichts gegen Dich machen. Wir hatten uns früher nicht mal gekannt. Diese Sache wurde duch das Tribunal und bosnische Seite eingefädelt. Wenn Du eine Antwort hast, schreibe mir dass keiner erfährt. Ich entschuldige mich  und wünsche Dir Frohe Weihnachten.“

In der UNO-U-Haft                  Den Haag 07. Januar 1997

Vom Rechtsanwalt bis zum Richter

Seit dem Tag meiner Inhaftierung in Deutschland 1994. bis zum Ende des Prozesses vor dem Tribunal in Den Haag  im Team meiner Verteidigung defilierten insgesamt 12 Rechhtsanwälte aus Serbien,Holland, USA, England und Deutschland so wie einige Ermittlungsanwälte aus Serbien  und Republika Srpska. Über jeden von denen  könnte man hunderte  Seiten Text schreiben die viele Tatsachen zu Tage fordern würden wegen welcher sich viele  schämen müssten vor den  Anwaltskammern der Staaten aus den die kamen.

Nach alledem was sich in den Haag und Deutschland abgespielt hatte ist mir klar gewor-den dass sie alle mit den Richretn und ihre Ermittler und Ankläger ein gemeinsames Interesse verband, Mediengeilheit und unbändiger Wunsch und Gier nach öffentlichen medialen Promotion und größt möglichen Verdienst. Erst danach stand Recht und Gerechtigkeit in den Prozessen an denen die mitgewirkt hatten.

Der holländische Rechtsanwalt Alfons Orie war der nächste Mitarbeiter des Chefs meiner Verteidigung Vladimiroff seit dem Beginn meines Prozesses. Während des Processes vertrat er beherzt die These meiner Verteidigung und behauptete dass ehemaliges Jugoslawien ( Serbien und Momte Negro ) keine Aggression auf die neu entstandene Länder des ehemaligen Jugoslawien verübt hätten. Gegen das Ende des erstinstanzlichen Prozesses erhielt ich von ihn in der UNO-U-Haft  diesen ungewöhnlichen Brief:

„Sehr geehrter Herr Tadic,

Herr Vladimiroff hat sie benachrichtigt dass ich den Posten eines Richters bekommen habe. Da ich mich vonm Ihnen persönlich verabschieden wollte, hatte ich die Absicht sie am Freitag den 21. März, am letzten Tag meiner anwaltlichen Funktion zu besuchen. Der  Besuch war mit der Leitung der UNO U-Haft vereinbart. Aber bevor wir uns auf den Weg machten Sie zu besuchen wurde uns aus der UNO U-Haft mitgeteilt das irgendwelche Probleme aufgetaucht wären  und dass der Besuch von Herrn Vladimiroff und bmir unmöglich sei.

Mir tut es sehr Leid ihnen ein letztes Mal die Hand niocht reichen konnte. Trotzdem, hatten wir ein Jahr lang intensiv zusammengearbeitet. Obwohl Herr Vladimiroff mit ihnen öfter in Kontakt war, in  seiner Abwesenheit hatten wir mehrere Stunden miteinander geredet.Ich habe das Land intensiv kennengelernt in dem Sie gelebt hatten und mit ansehen wie sehr das Ihnen so liebe Land zerstört wurde.

Ich hatte die Mitglieder Ihrer Familie kennengelernt, Ihre Kinder, Ihre alte Mutter und das alles wurde mehr als eine simple Bezieghung. Obwohl auf erster Stelle unsere Aufgabe war, ihre rechtliche Verteidigung, sah ich auch die andere Seite. Mir war klaar wi schwer für Sie gewesen sein musste im Fokus der ganzen Welt zu sein, Sie und Ihr Fall. Leider ist ein persönlicher Abschied nicht mehr möglich, weil ab morgen ich kein Rechtsanwalt mehr bin und am Montag trete ichj meine neue Stelle eines Richters an. Diese neue Situation erlaubt es mir nicht Sie zu besuchen. Sie müssen mir glauben dass mir echt Leid tut dass diese Bequemlichket der U-Haft Leitung meinen heutigen Besuch verhindertz hat.“

Ihnen und Ihren Lieben

Mit freundlichen Grüßen

A.M.M. Orie    21. März 1997

Zehn Jahre später von der Funktion des holländischen Verfassungsgerichtes kehrte mei ehemaliger Verteidiger Alkfons OIrie unter die Fittiche der UNO wo er zu einem der 12 Richter des Tribunal in den Haagh für ehemaligse Jugoslawien nomminiert wurde. Als Hauptrichter im Prozess gegen Momcilo Krajisnik und anderen Serben machte er sich den Ruf als  ein scharfer und unangenehmer Mensch, der in allen Fällen wi er die Entscheid-ung traf er kompromislos die These vertreten hatte, dass die Armee des ehemaligen Jugoslawiens (Serbien und Montzenegro ) eine Aggression gegen Bosnien und Herzego-vina durchgeführt hätte.

 

Ohne Geld für die Verteidigung

Zwölf Jahre nach der Beendigung des Prozesses vor dem Haager Tribunal für ehemaliges Jugoslawien ist immer noch ungeklärt geblieben, wer hinter der organisierten Vorberei-tung von Zeugen der Anklage gegen mich  gestanden hatte und warum gegen meine Inte-resse sogar meine nächsten Mitglieder meiner Familie und sogar meine offizielle Verteidi-ger. Darunter haben sich mit ihren unehrenhaften Handlungen am meisten hervorgetan: mein Bruder Mladen Tadic und seine ehemalige Ehefrau aus München , persönlicher Beg-leiter des Polizeichefs von Prijedor Simo Drljaca, Vokic Radovan, Taufpat der Familie und Kommandeur der Polizei Dusan Jankovic und der bekannte Rechtsanwalt aus Belgrad Milan Vujin..

Mein Bruder Mladen hatte vom ersten Tag meiner Verhaftung  in München aktiv mit den Vertretern der Anklage zusammengearbeitet, dadurch dass er meine Verteidigung sabo-tiert hatte in dem er die finanzielle humanitäre Spenden, die für meine Verteidigung Serben aus München und anderen Städten  gesammelt hatten an sich genommen und damit durchgebrannt war. Nach seiner Flucht mit der humanitären Hilfe nach Bosnien überließ meine Photos und Videokassetten den Ermittlern aus Den Haag. Danach wurden diese Photos und Videokassetten auf denen ich zu sehen war benutzt bei der Vorbereitung von falschen Zeugen, wie das der Fall von Dragan Opacic bewies.

In diesem Zusammenhang muss ich einige Tatsachen im Zusammenhang mit meinem Bruder und seiner ehemaligen Frau  und meines ehemaligen Rechtsanwalt Milan Vujin hervorheben und klarstellen.

Aus dem berüchtigsten Gefängniss Deutschland  in Straubing in dem ich meine Strafe verbüßte habe ich seinerzeit an meinen ehemaligen Rechtsanwalt Stefan Ufer geschrieben und bat ihn um Hilfe im Zusammenhang mit dem Recht auf die vorzeitige Entlassung. Er antwortete mir am 26. Mai 2004:

Sie haben nach  dem Deutschen und Internationalen Gesetz kein Anspruch auf finanzielle Zuwendung. Das hatte Ihnen schriftlich auch der Beamte aus Den Haag mitgeteilt. Aber ich will Sie nicht im Stich lassen und hoffe, dass sich ihre Familie endlich anfangen wird um Sie zu kümmern. Ihr Bruder Mladen hat seinerzeit auf eine so miserable Art das Geld eingestrichen was man für Sie gesammelt hatte. Vielleicht hat er jetzt so was wie schlechtes Gewissen bekommen. Ihre vorzeitige Entlassung ist nach dem Deutschen Gesetz teoretisch immmer nach der Hälfte und nach dem 2/3 der Strafe möglich. Aber nach allem urteilend Sie könnten frühestens am 14.Juli 2007 frei gelassen werden. Die Deutschen müssten Den Haag anfragen über eine frühere Freilassung und SAie können sich Vorstellen dass die Antwort von dort negativ ausfallen würde. Ich würde das Tribunal ftüher fragen unter welchen Bedingungen dies möglich wäre. Bitte lassen Sie mir Ihre unterschriebene Vollmacht zukommen.

Hochachtungsvoill

Rechtsanwalt S. Ufer – München

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Ich konnte nicht mal im Traum mir denken dass den muselmanischen Behörden gelingen könnte die ehemalige Ehefrau meines Bruders Mladen, Sofija Tadic  als Zeugin der Ank-lage anzuwerben, und dass ihre Zeugenauzssage als eine der glaubwürdigsten angenom-men wird. Diese Lügen eines ehemaligen Mitglied unserer Familie stellten regelrecht eine mediale Einladung für eine Reihe weiterer Aussagen, die wie Lavine eine nach der anderen auf meinen Rücken herunterkamen.

Im Urteil des Haager Tribunals vom 7. Mai.1997 unter Punkt 183 blieb festgeschtieben:

„Den Zeugen der Anklage die ausgesagt hatten in der Gerichtsverhandlung war aufgefallen dass der Beschuldigte nationalistiosche Ideen verinnerlicht – angenommen hätte. Zum Beispiel, Sofija Tadic, ehemalige Ehefrau des Bruders des Beschuldigten, Mladen sagte aus dass der Beschuldigte in einem Augenblick begonnen nationalistische Ideen zu bejaen. Sie sagte aus, dass der Beschuldigte gesagt haben soll, dass  Slobodan Milosevic der einzige richtige Mann, einzige wahre Politiker unter politischen Führer wäre und dass der Angeklagte ausgesagt hätte, während der Schwangerschaft seiner Frau, dass er dem Kind, solte es ein Junge werden, den Namen Slobodan geben wird. Genauso bezeugte sie, dass die Familie Tadic in der serbisch-ortodoxer Kirche in Kozarac aktiver geworden wäre und dass der Angeklagte, eine vorbeigehende Gruppe von Muselmanen beobachtend gesagt haben soll:

„Schau mal wie Balije ( Muselmanen ) in ihre Moschee gehen.“

Das was nicht im Urteil geschrieben steht blieb in Archivunterlagen und in meinem Gedächtniss; als  während des Kreuzverhörs vor den Richtern mein Rechtsanwalt Steven Key die Zeugin der Anklage Sofija Tadic gefragt hatte:

-„Hat  Dusko seinem Sohn wirklich dfen Namen Slobodan gegeben?“

-„Nein. er bekam eine Tochter.“- antwortete meine ehemalige Schwägerin.

-„Gibt es be den Serben den Frauennamen Slobodanka?“ – war die nächste Frage.

-Ja , das gibt es.“

-„Wie können Sie dan erklären, wieso Dusko seiner Tochter nicht den Namen Slobo-danka gegeben hatte?“

-„Ich weiß es nicht.“

Trotz alledem ignorierte das Gericht die so offensichtliche Lüge die das Kreuzverhör  hervorgebracht hatte. Die Richter klammerten sich weiterhin blind an die Textpassagen die nur der Anklage und nicht der Wahrheit dienten.

Einige Jahre später, erinnerte ich mich an alle jene Mitdarbenden die ich in der UNO U-Haft getroffen hatte und vor dem Schlafengehen blieb an der Wand geschrieben:

„Es gibt wenige wie du, nechne nicht  auf „jene“ um dich herum. Es gibt wenige wie uns, won „Jenen“ erwarte keine Rettung. Wir, die Einzelnen von uns sind wie die matiens im ständigen Kampf um serbische Ehre.“

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Der Fall Rechtsanwalt Vujin 

Der Rechtsanwalt Vujin war bevollmächtigt und eingesetzt als einer aus meinem Verteidi-gerteam in unterschiedlichen Phasen meines Prozesses in Den Haag. Er galt als ein angesehener und erfahrener Rechtsanwalt, der in einem Zeitabschnitt seiner Karriere auch als Vorsitzende der Belgrader Anwaltskammer fungierte.Nach mehrmonatigen Unterbrechung der Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern aus dem Team meiner Verteidiger, und da meine Rechtsanwälte aus  dem Ausland an die für meine Verteidigung wichtige Zeugen nicht rankoimmen konnten, wandte ich mich wieder an die Serbische Botschaft in den Haag und hielt um Hilfe an. Der Botschafter besuchte mich und versprach mir, dass er sich einsetzen wird, dass ich für das Berufungsverfahren die für meine Verteidigung wichtigste Zeugen bekomme. Eine seiner Bedingungen war meine bis dato Verteidiger Vladimiroff, Steven Kee und Silvia Bertonado zu entpflichten und den ganzen Fall in die Hände des Rechtsanwalt Milan Vujin übergebe. Ich wollte azf meine ausländische Rechtsanwälte nicht verzichten, und versuchte eine Lösung als Kompromiss zu finden. Zuerst schrieb ich den Professor Vladimiroff an, und forderte von ihm in die Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt Vujin einzuwilligen, weil das die Hauptbedingung war an die Aussagen von bis dahin unerreichbaren Zeugen für meine Verteidigung ranzukom-men. Sehr bald erhielt ich vom Rechtsanwalt Vladimiroff eine schriftliche Antwort in der stand:

„Sehr geehrter Herr Tadic!

Ich habe ihren Brief voim 16, April dzurchgelesen. Wie ich Ihnen schon mehrmals und  umfassend erklärt,dass ich bereit bin mit Steven und Silvia  weiter ihre Verteidigung zu führen. Ich bin nicht bereit Sie anwaltlich zu vertreten zusammen mit den Rechtsanwälten Milan Vujin uznd Kostic.“

Hochachtungsvoll

Mihael Vladimiroff                 Den Haag

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Falsche Versprechen

Bald darauf besuchte mich der Rechtsanwalt Vujin und er gab mir feste Garantien dafür, daß ich mit Sicherheit die Aussagen derfünf wichtigsten Zeugen erhalten werde, die selbst Augenzeugen der Ereignisse gewesen waren, wegen welcher ich im erstinstanzlichen Prozess bereits verurteilt wurde. Ich stand vor einer neuen Herausforderung. Nach neuen Konsultationen die ich mit unserem Botschafter geführt hatte, überließ die Führung meines Verteidigerteams dem Rechtsanwalt Vujin. Ich hielt das für die letzte Chance eine neue Wende in meinem Prozess vor dem Tribunal in den Haag herbeizuführen. Ich erhielt feste Zusicherungen und Versprechen vom Botschafter Lopicic und Rechtsanwalt Vujin. Trotzdem hatte ich bald danach den englischen Rechtsanwalt John Livingstone in das Team meiner Verteidiger aufgenommen, der mit einer Serbin aus Slawonien verheiratet war. Ein Jahr später machte er mich darauf aufmerksam auf Probleme die er hatte beim Sammeln von neuen Beweisen. Außer früheren Saboteuren meiner Recherchen, reihte sich unerwartet auch mein Haupverteidiger darunter ein, der Rechtsanwalt Milan Vujin. Ich war geschockt durch die Informationen die von mehreren Seiten zu mir durchgedrungen waren. Anstatt sein abgegebenes Versprechen zu realisieren, die er mir vor der Über-nahme der Teamleitung meiner Verteidigung, wurde Milan Vujin zum wichtigsten Mitar-beiter der Machthaber von Prijedor, des Leiters Drljaca und des Komandeurs der Polizei Jankovic. Ich war sehr enttäuscht nach dem ich den Bericht des Rechtsanwalts Living-stone über deren Arbeit., wobei mir deffinitiw klar geworden war, dass der Leiter meines Verteidigerteams die Aufdeckung der Täter verhindert hatte, die die Verbrechen begangen für die ich schuldig  gesprochen wurde. Aus dem Versprechen neue Zeugen für Verteidigung zu gewinnen, worauf ich so gehofft hatte, blieb nichts übrig. Ich habe wiederholt jedwede  weitere Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt Vujin abgebrochen, wonach sein Benehmes zum Gegenstand der Untersuchungen wurde für die Ermittler des Haager Tribunals.

 

Mißachtung des Tribunals

Die Berufungskammer des Tribunals  lod den Rechtsanwalt Vujin für den 10.2.1999 vor, um die Fragen zu den Behauptungen zu beantworten daß er eine Mißachtung des Tribunals begangen haben soll, dadurch dass er die Wahrheitsfindung und die Gerechtig-keit verhindern wollte.

Nach den, durch die Mitarbeiter des Tribunals, durchgeführten umfangreichen Untersu-chungen, wurde mein ehemaliger Rechtsanwalt Milan Vujin wurde angeklagt für die Miß-achtung der Arbeit des Tribunals. Ich und mein neuer Rechtsanwalt Antoni Abel erhielten den Status „interessierende Seite“.

Vor dem Tribunal Den Haag fand ein Prozess  gegen den angekjlagten Rechtsanwalt Vujin stat. Auf Antrag des angeklagten Rechtsanwalts Vujin und bei der Unterstützung der „interessierten Seiten des Tribunals“, verlief der gößte Teil des Prozesses hinter der gesch-lossenenen Tür, unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Vujin war genug erfahren, um der Berufungskammer seine These über die persönliche Gefährdung aufzuzwingen, obwohl  allen bewußt war dass er die öffentliche Publizität vermeiden wollte, die zweifelsohne seinem Ansehen in Serbien großen Schaden zugefügt hätte. Wegen der Brisanz der Sachen mit der sich das Tribunal bei dieser Anklage befasst hatte, passte dem Ankläger Niemann auch, dass der größte Teil dieses Prozesses fern jeglicher Öffentlichkeit abgewickelt wird.

Im Text der Einleitung der Anklage diue gegen meinenehemaligen Rechtsanwalt Tribunal erhoben hatte blieb unter anderem geschrieben:

“ 1. Am 10. Februar, lädt die Berufungskammer des internationalen Tribunaals für die Prozesse den Personen die verantwortlich sind für ernsthafte Verletzungen des inter-nationalen Rechts, die auf dem Territorium des ehemaligen Jugoslawiens 1991 ge-schehen waren,(Tribunal ) den Herrn Milan Vujin, Rechtsanwalt aus Belgrad vor, die Behauptungen dass er an Mißachtung des internationalen Tribunal beteiligt war und daß er daher,bewußt und absihtlich den Prozess beeinflussen wollte.“ Das wurde fest-gestellt im Eiunkllang mit der Regel tt der Richtlinie des Tribunals über die Prozedur und Beweisen.

2. Herr Vujin (  der Angeklagte ) vertrat Herrn Dusko Tadic in verschiedenen Abschnittendes Verfahrens am Tribunal, als unbestimter, Mitverteidiger, währen der Vorbereitung des Strafprozesses und als bestimmter Haptverteidiger im Berufungsverfah-ren auf das Urteil und auch bei Vernehmungen für das Berufungsverfahren durch die Berufungskammer des Tribunals bis November 1998. Er arbeitete im Team der Verteidi-gung während der Vorbereitungsphase ein Jahr langohne Entgelt und bezahlte seine Aus.gaben selbst.

Die Behauptungen über die Mißachtung des Tribunals entstanden durch dasBenehmen des Angeklagten  in seiner Funktion als Hauptverteidiger seit der Hälfte des Fall Tadic in Verbindung mit seiner Berufung. Die Mißachtung des Gerichtes wird erkennbar in den zusätzlichen Zeugenaussagen  und zusätzlichem Beschluß die die Aussagen beschreibt die dazu führten die ernsten Behauptungen über die Mißachtung des Tribunals  seitens  Herrn Vujin aufzudecken, als Hauptverteidiger  (des Herrn Tadic) im Berufungsverfahren, wegen:

( I ) Belehrung von Personen vor den Zeugenaussagen, welche sie dem Verteidiger des Herrn Tadic machen sollen und welche nicht. ( Zeuge „D“) sowie die Anstiftung  von Zeugen zu Lügen ( Zeuge „D“ ).

( II ) Kopfnicken als Zeichen für die Zeugen während der Zeugenvernehmung ( Zeuge „D“) wann sie JA und wann sie NEIN sagen sollen.

( III ) Beinflußung von Zeugen wodurch sie nicht Wahrheit entsprechend aussagen sollen.

( IV ) Bewußte Anstiftung der Zeugen zur Falschaussage vor dem internationalen Tribunal.

( V ) Geldzahlungen an die Personen mit deren Falschaussage man zufrioeden war, oder Nichtzahlung wenn die Person nicht so geantwortet hatte wie  sie angestiftet wurde.

In dem Zusatzbeschluß wird ausgeführt dass die aufgeführten Handlungen zwischen September 1997 und April 1982 vorgefallen waren.

3. Der Zeuge „D“ war Miutverteidiger des Herrn Tadic zusammen mit dem Angeklagten, während der Vorbereitung des Berufungschreibens. Er lieferte Beweise in der geschlossenen Sitzung und ihm wurde die Schutzmaßnahme zugebilligt in Verbindung mit seiner Person die mit seiner Funktion als Verteidiger unvereinbar sind.

4. Paragraph Nr.5 in dem Zusatzbeschluß  ist nicht aufgeführt als exklusive Definition „ernshafter Anngaben über die Mißachtung des Gerichtes, auf die  Im Beschluß  vom Herrn Vujin verlangt hatte zu antworten.

Vom Anfang der Vernehmungen war man konzentriert auf die Vorkommnisse  die in Verbindung mit den Zeugenaussagen standen, sondern im Paragrahh Nr.5.

5. Die Zeit vom September 1997 bis  April 1998 sollte die Ereignisse umfassen um die es in der Aussage ging. Das ist  so nicht ganz richtig. Zum Beispiel:

In einer Sache bei der festgestellt wurde dass der Angeklagte vdem Tribunal im voraus eine Aussage für die er gewußt hatte , dass die falsch sei, entsprechendes Dokument wurde erst am 1. Mai 1998 registriert, ob wohl es klar war, dass die Absicht das zu tun, vor diesem Datum entstanden war. Der Beklagte war dessen Bewußt, dass er sich wegen dieser Sache verantworten muss. Die Bertufungskammer sah die Tatsache dass dieses Dokum-ent an jenem Datum registriert wurde nicht zur gegebenen Zeit zur Sachje gehört hatte.

6. Die Beweise über die Ereignisse die außerthalb dieses Zeitraum geschehen waren wurden auch angenommen. Aber das hatte nicht als Absicht die Vergrößerung des Umfangs der Behauptungen gegen den Beklagten ( Vujin ). Das Ziel war nur aufzuzeigen den besonderen Verlauf des Benehmens um die Ereignisse zu erklären die in jenem Zeitraum passiert waren. Auch dass der Beklagte  wieder die ganze zeit wußte  dass dieser Fall ihm auf die Füße fallen wird.

II

Die Vernehmung

7.Die Behauptungen über die Mißachtung der Arbeit des Tribunals durch den Beklagten, zogen die Aufmerksamkeit der Berufungskammer an sich auf ein wenig indirekte Weise.Für die Sicherung  der Aussagen des Tadic, genehmigte die Berufungskammer des Tribunals „ex-parte“ einen Beschluß für die Republika Srpska, den jenigen die  den Tadic vertreten behilflich zu sein, bei der Entgegennahme von Aussagen von potentiellen Zeugen für Tadic´s Verteidigung. Diese Zeugen wurden vernommen am Polizeirevier in Prijedor durch den Zeugen „D“ am 14. März 1998.

8.  Im Oktober 1998 wurde der Beklagte zum Gegenstand von Behauptungen:

daß seine Art des Sammelns von Zeugenaussagen für die Verteidigung von Tadic zur Ein-schüchterung  und Verletzungen von Menschenbrechten, besonders von Personen die durch Tribunal angeklagt wurden. Wegen Schwierigkeiten bei der Anberaumung und Einsatz von verschiedenen Richtern in anderen Fällen, waren die Aussagen der vernommenen Zeugen nicht komplett, bis zur Vernehmung am 28.Juni. Die Vernehmung wurde für weitere zwei Wochen anberaumt angefangen vom 31. August im Anschluss auf den Urlaub des Tribunals. Die restlichen 8 Zeugen wurden vernommen und eine weitere per Videokonferenz um so die Zeugenaussagen für den Fall gegen den Verurteilten zu vervollständigen. Sechs Zeugen die für diesen Fall eingeladen wurden hatten mit einem Pseudonym unterzeichnet und ihre Zeugenaussagen wurden in einer geschlossenen Siotzung entgegengenommen, sud Sorge wegen möglicher Vergeltung, falls ihre Identität in der Öffentlichkeit bekannt werden sollten.. Der Beklagter hatte entschieden seine Zeugen aufzurufen bevor er seine seine eigene Beweise vorträgt. Vier Zeugen des Beklagten wurden in dem anberaumten zwei wöchigen Zeitraum und noch weitere vier in einer weiteren Woiche beginnend mit dem 11. Oktober. Auf Antrag des Beklagten ( Vujin )  und bei teilweisen Unterstützung durch den Kläger, die ganze Zeugenaussage des Beklagten fand statt in einer geschlossenen Sitzung ( unter Ausschluß der Öffentlichkeit ).

Die Vernehmung wurde am 18. November beendet, als die Berufungskammer des Tribunal sein Urteil fällte in dem Beschlüsse gefasst wurden von denen ich die jenigen hervorheben möchte die für diese Gelegenheit die relevantesten sind:

„Beschlüsse“

131. Berufungskammer des Tribunal kommt zurück auf die Ereignisse und ordnet sie in die Gruppen wi die am anfang des B-Teils dieses Urteils  waren mit dem Ziel der Erklärung dieser BeschlüsseDie Berufungskammer befindet dass im Sinne der Findung der Schuld des Beklagten für die Mißachtung der Arbeit des Gerichtes die außer jeglicher  Zweifel sein muss, weil er sich so bvenommen und gehandelt hatte das man solches Benehmen als „Missachtung des Tribunals“ betrachten kann.

134.Berufungskammer stellt fest dass der Beklagte den Fall mit der Zeugenaussage des Radic  an das Tribunal weitergeleitet hatte, obwohl er gewusst hatte das es in materieller Hinsicht eine Falschaussage war.

1. (b) Antrag an die Berufungskammer des Tribunals entsprechend der Regel 115 den Fall aufzunehmen der dem Beklagten  als falsch bekannt gewesen warbezüglich der Verantwor-tung des Goran Borovnica für denm Mord an zwei muselmanischen Polizisten.

135. In seinem Antrag an das Tribunal gemä´Regel 115 verlangt der Beklagte, im Bezug auf die Aussage des Zeugen „W“ die Wichtigkeit der Tatsache hervorzuheben, dass der Zeuge „W“ selbst  zugesehen hätte wie Goran Borovnica beide muselmanische Polizisten tötet und nicht der Tadic.

136.  Die Berufungskammer des Tribunal ist der Meinung das zu jenem Zeitpunkt der Beklagte ( Vujin ) gewußt hatte dass die Aussage des Zeugen „W“ bei seiner Zeugenaussage während des Prozesses und Bennenung des Goran Borovnica als Mörder falsch war und dass er jetzt behauptet dass das der Momcilo „Ciga“ Radanovic es war der die beiden Polizisten umgebracht hatte. Der Beklagte bezeugte dass er nicht gewußt hatte ob der Goran Borovnica oder „Ciga“ die beiden Policisten getötet hatte. Es war dem Tribunal nicht möglich festzustellen wad wahr und was gelkogen ist, wie der Beklagte das vorgeschlagen hatte.

Duirch das Einreichen als einzigen Beweis für die Aussage für die er gewußt hatte dasser sie bekommen hatte von der Person die sie gemacht hatte gibt dem Tribunal keine Möglichkeit einen Beschluß zu fassen wo die Wahrheit und wo die Lüge ist.

138. Dioe Berufungskammer stellt fest dass der Beklagte (Rechtsanwalt Vujin ) mit der Aussage des Zeugen „W“ presentiert hatte für die er geqwußt hatte dass die falsch war.

(3) (a)  Instruktionen für nichtnennung von Namen.

140. Hier muss man unbedingt auf die späteren Teile der Beweise die relevantz sind. Im Januar 19099 gab der Beklagte ( Vujin ) ein Interview der jugoslawischen Zeitung „Dnevni Telegraf“ über sein Ausscheiden aus dem Tadics Team  von Verteidigern. Der Beklagte erklärte dass we abgelehnt hatte für Tadic zu arbeiten, weil “ ich Aufträge bekam in die ich wegen der Gründe der Professionalität nicht einwilligen konnte. Zum beispiel verlangte er die Täter von spezifischen Morden aufzudecken.“

In seiner Aussage stimmte der Beklagte zu dass er so was gesagt hätte in Verbindung mit diesem Fall. Aks er gefragt wurde:

„Warum“? – antwortete er:

„Weil se nicht zum Job eines Verteidigers die Namen der Täter von Verbrechen aufzudecken, und  ihm steht nicht zu deren Namen zu erwähnen, sondern die zu schützen. Die Polizei hat die Aufgabe die namen der Täter aufzudecken.

Nach dem die Beweise und die Aussagen vorgetragen wurden die Berufungskammer des Tribunal fällte ein Urteil wonach mein Rechtsanwalt für schuldig erklärt wurde. Auf das erstinstanzliche Urteil legte Vujin widerhold die Berufung ein, aber in dem neuen Beschluss der Zweitinstanzlichen Berufungskammer des Tríbunals wurde seine Berufung am 27.Februar 2001 zurückgewiesen.

In der Begründung seiner Strafe stand unter anderem geschrieben:

165. Anfang 1998 im Berufungsverfahren gegen den Beklagten, den Berufungskammer des Tribunals der Missachtung des Gerichtes für schuldig befand, war eine Strafe nach der Regel 77 des Tribunals von 20.000 DM  oder  Gefängnisstrafe  nicht länger aks 6 Monate,. oder beide möglich.

166. Die Berufungskammer des Tribunal stellt fest, dass Milan Vujin eine ernste Mißachtung der Arbeit des Tribunals begangen hat. Die Gerichte des Tribunals müssen sich zwingend und in hohem Maße auf die Korrektheit der Verteidiger bei der Prozessführung verlassen können. Den Verteidigen sind gesetzlich wesentliche Privilegien garantiert, die nur damit gerechtfertigt werden können wenn man den Rechtsanwälten glauben kann dass sie diese Privilegien nicht mißbrauchen werden.

167.„Bedauerlicherweise passiert schon dass die Verteidiger diese Privilegien wirklich mißbrauchen oder unehrlich und unkorrekt agieren. Diese Fälle beziehen sich auf das Benehmen des Verteidigers der als Ziel hat den Prozess zu gewinnen für den Klienten den er vertritt. Das ist schon zienlich übel. In diesem Falle das Handeln des Rechtsanwalts Milan Vujin war gegen die Interessen seines Klienten ( Tadic ) gerichtet. Das ist viel schlim-mer, besonders wenn sich der Klient in der Untersuchungshaft befindet und im hohen Maße von der Hilfe des Verteidigers abhängig ist. In diesem Falle trfft das Handeln des Rechtsanwalts Vujin in das Mark der Strafverfahren der Justiz. Die Berufungskammer hatte nicht erörtert in welchem Maaße dieses Verhalten eigentlöich den Interessen des Tadic geschadet hatt. Das ist eine Frage die umfangreiche Untersuchungen mit sich ziehen müsste, aber solche Ermittlungen sind in diesem Verfahren wurde auch nicht vorgeschla-gen und auch nicht unternommen.

Die Mißachtung des Tribunals in dieser Sache kann auch weiterhin als sehr ernst gelten,  ohne Rücksicht darauf welcher Schaden dem Dusko Tadic dadurch entstand oder nicht.“

168. Die Mißachtung des Tribunals verlangt eine bestimmte Bestrafung, die nicht nur die Strafe sein soll für das schon getan wurde, sondern auch um andere abzuschrecken die in die Versuchung kommen könnten auf gleiche Weise vorzugehen.Bei der Bestrafung muß man auch unbedingt berücksichtigen welche Folgen können entstehen wenn die Berufungskammer feststellt dass der Beklagte eine Mißachtung des Gerichtes begangen hatte und dass die Folgen auch berücksicht werden bei der Festsetzung des Strafnmaßes.

169. Kodex – die Vorschrift über das Auftreten von Rechtsanwälten die vor dem Haager Tribunal Verteidiger sein sollen  definiert auch ungebührliche Benehmen worunter jede Verletzung des Kodex fällt und unehreliches Verhalten, Betrug, Falscaussage oder das Benehmen die dem Zweck dem Gericht beim Prozess schaden zuzufügen.Die absichtliche Abgabe von Falschaussagen über die materielle Angelegenheiten und das Anbieten von Beweisen für die der Verteidiger  weiß dass die falsch sind  was zur Verletzung des Artikel 14 des Kodex führt. Der Angeklagte ( Vujin ) ist schuldig für seine pürofessionell falsche  Handlungen in allen beschriebenen Katergorien.

173. Der Rat überlegte ob man hier eine Gefängnisstrafe beschließt und hatte entschieden dass das in diesem Falle nicht angemessensei.  Eine empfindliche Geldstrafe  wäre not-wendig damit das Ziel erreicht wird  wegen dem die Strafe verhängt wird.

Ehrenhafte Unterstützung aus Belgrad

In der UNO Untersuchungshaftanstalt in den Haag Besuchten mich Repräs-entanten verschiedener Organisationen aus ehemaligen Jugoslawien und aus dem Auslamnd, und darunter gab es wohlgesinnte Einzelpersonen. Einer der markantesten Personen die mich besucht hatten war ehemalige Verteidig-ungsminister von Serbien, Leiter des VMA ( militärischmedizinische Akade-mie Belgrad ), Patologe Dr. Zoran Stankovic aus Belgrad. Wir hatten in der Haager U-Haft über vielerlei Sachen gesprochen. Wir haben auch analysiert we das Reibunal anhand meines Falles seine Regel fioxierte, mit dem Ziel eines Tages die ganze Garnitur  der militärisch-politischen Elite Serbien und Republika Srpska auf die Anklagebank des Tribunals zu setzen. Die meisten dieser Menschen hatte nie begriffen dass ich auserwählt wurde um als Ver-suchskanninchen  zu spielen, für all die Anderen für die sehr bald nach meinem Fall der Weg nach Den Haag bevorstand.

In einem seiner Briefe schrieb der Generals Stankovic: „Es ist ein Jahrv und mehr vergangen seit unserer Begegnung, und fast ein weiteres Jahr seit mei-nem letzten Schreiben. Inzwischen hat sich so manches verändert iun bdieser Gegend, bedauerlicherweise  befinden Sie sich immer noch im Gefängnis. und wqarten auf die Entscheidung der Berufungskammer, deren Urteil sich nähert. Sehr aufmerksam habe ich Ihre Verhandlung verfolgt, die unter star-keMediencampagne gegen Sie gerichtet geführt wurde. Dank Ihren Rechtsan-wälten stellte sich heraus dass Sie unschuldig sind und dass die Schlüsselbeweise eigentlich mißlungene Fotomontagen  waren oder die Zeugen waren gekauft. Im Verlauf des Prozesses stellte ich den Antrag als Zeughe gehört zu werden, was Ihre Rechtsanwälte auch verlangt hatten, aber meinem Antrag wurde nicht stattgegeben aus denen bekannten Grund. Aber die ganze Zeit war ich mit Ihnen und hatte ich die Gelegenheit genutzt um von rellevanten internationalen Stellen zu verlangen dass im Berufungspro-zess die Wahrheit gefunden wird.

Ich hatte denen zur Kenntnis gegeben, dass dieses montiertes der internatio-nalen Gemeinschaft großen Schaden verursacht. Ich wieß  die darauf hin, dass die größte Verbrecher dieser Welt nicht so lange hatten warten müssen bis ihre Schuld festgestellt, bzw. bewiesen wurde. Man hat Sie befreien müssen als es festgestellt wurde als der Hauptzeuge der Anklage zugegeben hatte, dass er vorbereitet wurde gegen Sie auszusagen.Im vergangenem Monat hatte ich Gespräche geführt mit den Offiziellen einiger Länder, die ständige Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates sind. Ich habe mich bei denen dafür eingesetzt, dass die sich auch für den Freispruch einsetzen, aus oben angeführten Gründen. Ich muss Ihnen offen sagen, dass nach dem Urteil der Berufungsklammer des Tribunals, dass in der Meinung der Öffentlichkeit in den westlichen Ländern große Zweifel aufkamen über Ihre Schuld und dass sich die Vertreter des Tribunals sich vor einem unlösbarem Problem standen. Das habe ich gesehen beim Gespräch mit der neuen Anklägerin Luiz Arbur und ihren Stellvertreter Greim Bluit, das ich vor paar Monatenb in Berlin geführt hatte. Auf alle unsere konkrete Fragen zum Prozess wichen sie einer Antwort aus, aber es war deutlich zu sehen dass es ihnen peinlich war und dass sie selbst nicht wußten wie sie aus der Sackgasse rauskommen in die sie reingetappt waren. Aus Pariz hatten die wiederholt um eine Vollmacht mich angehalten dass sie in Deinen Namen den Journalisten verklagen der die Fotomontage des Bildes aus Trnopolje gemacht hatte, aber ich hatte die an Sie verwiesen. Ich weiß dass Sie es schwer haben wegen der Jahre die Sie im Gefängni verbracht hatten. Mit Sicherheit sind Sie um Ihre Familie besorgt, besonders um die Kinder, die wahrscheinlich am meisten zu leiden haben wegen der Abwesenheit des Vaters. Während meines letzten Aufenthaltes in Banja Luka hatte ich mich nach ihnen erkundigt, man konnte mir über deren Status und ihre Eigentumsverhältnisse nicht auskunft geben. Ich muss ihnen offen gestehen dass deren Bleiben im Gebiet  das den Namen Republika Srpska trägt meiner Meinung nach sehr gefährlich. Auf diesem Gebiet bewe-gen sich jetzt bewaffnete Einheiten der internationalen Gemeinschaft, die mit aller Gewalt versuchen eine unitare Bosnien und Herzegowina wieder ins Leben zu rufen, so wie das in Dayton vereinbart wurde.

Der Plan der damals geschaffen wurde wird unter Anwendung der Gewalt durchgeführt, mit dem Ziel, dass man nach der Idee der Amerikaner eine Süd-Ost-Union geschaffen wird in die  alle neu entstandene Staate vom Gebiet des ehemaligen Jugoslawien und unserer Umgebung. In dieser und solcher Situation, in diesem Raum laufen frei herum größere Zahl von Muselmanen und Kroaten, die sehr gefährlich sind. Deshalb bewege ich mich auch sehr vorsichtig in diesem Gebiet.Wie ich Ihnen schon geschrieben hatte, bin ich bereit Ihrer Familie bei Unterbringung in Serbien zu helfen unter der Bedingung das Sie das wünschen. Die Situation  hat sich einigermaßen geändert im Bezug auf die Zeit als wir darüber gesprochen hatten, und es existieren Zusicherungen der höchsten Representan-ten der Rerpublika Srpska dass sie mir bei allen Fragen helfen werden. Ich wünsche Ihnen gute Gesundheit und persönliches Glück mit der Hoffnung dass wir uns bald in Belgrad sehen. Zum Schluß empfangen Sie meine herzliche Grüße.      Ihr Zoran Stankovic

Orgien im Hangar

Nach dem ersten Kronzeugen Dragan Opacic, Zeuge „X“ war der zweite Kron-zeuge der Anklage des Hager Tribunal gegen mich. Das was dieser geschützte Zeuge, von dem man nur wußte dass er 28 Jahre alt sei, gebürtig aus Kozarac und das er mich gut kenne, ausgesagt hatte über die Folterungen an Strafge-fangenen im Lager Omarska kann der gesunde Menschenverstand kaum beg-reifen. Und das alles hatte der Ankläger in Zusammenhang mit mir gebracht, obwohl ich im Lager  von Omarska nie gewesen war. Die Aussage des Zeugen „X“ hat der Ankläger in den Punkt 5 der Anklageschrift einflie-ßen lassen in dem steht:

„-Dusko Tadic hatte mit einiugen Wächtern und „Besuchern“ des Lager Oma-rska am 18. Juni 1992 aufgerufen und rausgeholt aus dem Hangar ( Garagen ) fünf eingesperrten Muselmanen: Emir Karabasic, Jasmina Hrnica, Envera Alica, Fikreta Harambasica i Emira Begovica. Es folgte mehrstündiges schw-eres Niederschlagen dieser Lagerinsaßen. Tadic und Wächter hatten danach eigene saddistische Triebe ausgelebt in dem sie die gezwungen hatten mitei-nander sexuell zu verkehren.

Der Ankläger sagt dass diese Mißhandlungen ihren Höhepunkt erreicht hat-ten, als zwei Lagerinsaßen von denen einer der geschützte Zeuge „X“, der andere geschützte Zeuge „I“ gezwungen wurden sich der Orgie anzuschließen. Der Zeuge „X“ mußte  dem Fikret Hara-mbasic mit den Händen den Mund zustopfen währenddessen der Zeuge „I“ die Hoden abgebissen hatte.

Vom Angesicht zu Angesicht

Niemand von fünf aufgerufenen und gefolterten Muselmanen hat überlebt, sagt der Ankläger. Überlebt hatten der Zeuge „X“ und der Zeuge „I.“ Der erste erschien vor dem Haager Tribunal und sagte aus in einerfür die Öffent-lichkeit geschlossene Verhandlung. Mir hat man es doch ermöglicht ihn zu hören. Meine Verteidiger konnten ihn auch sehen und ins Fragenkreuzfeuer zu nehmen und zu befragen. Der Zeuge „X“ hat seine Aussage in zwei Teile getrennt. Im ersten hatte er beschrieben was er gehört und gesehen hatte durch die angelehnte Tür des Hangars aus dem die Schreie der Gefolterten zu  hören waren. I,m zweiten Teil sagte er aus über das weas er mit eigenen Augen gesehen hatte und woran er persönlich beteiligt gewesen war. Über den Mann der die Orgie befehligte, sagte der Zeuge „X“ dass es ein „Mann mit  Bart “ gewesen war. Er schrit umher mit Messer in der Hand und aufgebracht. Er hatte dichtes dunkel-graues Haar und starken Bartwuchs. Er war ca 180 cm groß. Er könnte um die 35 gewesen sein. Dem  Zreugen“X“ und dem Zeugen „I“ wurde befohlen di niedergeschlagenen Häftlinge hinaus-zu tragen.

– Ich hatte einen mit Blut überströmten Körper auf dem Boden gesehen, sagte der Zeuge „X“. Ich glaube das es Emir Karabasic war. Ich habe ihn an seinen Plasteschuhen erkannt die er immer trug.

– Der Mann mit dem Bart befahl , dass man die Zerschlagenen rausschafft. Als sie  an den Hrnic rankamen lebte er noch und er fing an sich zu widersetzen.

-Der Mann mit dem Bart trat mit dem Fuß auf den Hals und began ihn zu zertreten. sagte der Zeuge „X“.

-Danach befahl er uns Liegestützen zu machen.

Der Zeuge „X“ beschreibt die Abfolge der Ereignise wie folgt:

-Sie brachten uns bis zum Graben neben der Garage. Im Graben lag genug Wasser und Öl. „Der Mann mit dem Bart“ befahl uns da reinzuspringen und uns hinzulegen. Er sagte dass wir robben sollen.Wir mußten laut verschidene Sachen schreien, zum Beispiel dass wir Schweine sind. Er befahl uns  sich auf den Rücken zu legen. Dann brachten sie den Fikret Harambasic der ganz mit Blut bedeckt und so nackt warfen sie ihn in den Graben. Harambasic war vor dem Krieg Polizist in Prijedor.

Den grausamsten Teil der Geschichte beschrieb der Zeuge „X“:

-Nach einiger Zeit befahlen sie uns aus dem Graben rauszuklettern und uns vor den Eingang in die Garage hinzulegen. Mir befahlen sie den Hari am Arsch zu lecken, a „I“miusste sein Geschlechtsorgan in den mund nehmen. Der Mann mit dem Bart befahl dann dass „I“ dem Hari in die Hoden beißt, und mir dem Hari den mund zuzuhalten. Er setzte mir das Messer vor die Augen und sagrte zu mir:

-Sollte ich einen Schrei hören, steche ich dir beide Augen aus!

Der Zeuge „I“ versuchte dem Hari in die Hoden zu beißen, aber dieser versuchte sich zu wehren in dem er die Hoden mit Händen verdeckte. Es entstand ein erbitterter Kampf. „I“ versuchte  Haris Hände wegzuschieben ihm die Beine zu spreizen.

Der Zeuge „X“ sagt:

-Er schlug auf ihn ein und biss wie ein Irrer. Der Mann mit dem Bart stand nur einige Meter seitwärts und sprach:

-Genießt du es, Hari,wie gefällt Dir das Hari? Danach trat der Mann mit dem Bart heran und sagte zum „I“

-Beiß ihm die Hoden ab! – Hari hatte keine Kraft mehr um zu kämpfen. „I“ biss einen Hoden ab und spuckte ihn aus. Der Hoden kullerte bis zum Schacht.“Der Mann mit dem Bart“  sagte zu Hari:

-Los, zeuge jetzt einentürkischen Sohn.

Die Wächter, sagt der Zeuge „X“ beschwichtigten von der Seite:

-Schau mal was sie miteinander machen. Was die erst mit uns machen würden.

-Ich brachte den Hari zum Tisch, und ließ ihn auf den Boden. Er bettelte um Wasser, ich sagte  dass keins da sei. Einer von den Wächtern sagte mirt dass ich verschwinden soll, weil mich „der Mann mit dem Bart“ umbringen wird, Ich rannte in meine Zelle so schnell ich konnte.

Die Geschichte des Zeugen „X“ haben die Medien sehr ausgenutzt. Dieser „Mann mit dem Bart“ konnte nur ich sein. Dusko Tadic. Es stimmt dass ich als Karatemeister einen schön geformten Bart getragen hatte. Aber die Wahrheit ist dass ich am Abend des Ausbruchs von Kriegshandlungen in Bu.H wegrasiert hatte und die nie wieder waxchsen ließ. Die Medien hatte das Schlüsselteilder Zeugenaussage des Zeugen „X“ nicht interessiert, das Teil dass in meinem Prozessverlauf ausschlaggebend wurde. Auf die Frage des Anklägers, ob an jenen Mißhandlungen Dusko Tadic beteiligt gewesen war, antwortete der Zeuge :NEIN!

Der Zeuge war dabei kategorisch und fügte hinzu:

„Das wollten auch die Mitgefangenen in meiner Zelle wissen als ich zurückkam. Si fragten mich ob das der Dule gewesen war, sie meinten dabei Dusko Tadic. Den Dusko kenne ich sehr gut, weil er mich ein Jahr lang Karate gelehrt hatte. Wer „der Mann mit dem Bart“ gewesen ist,weiß ich nicht obwohl ich ihm begegnete von Angesicht zu Angesicht.

Der gesenkte Blick des geschützten Zeugen „X“

Die Behauptung des Zeugen „X“ dass ich am 18. Juni im Lager Omarska nicht gewesen war und dass ich an den beschriebenen Folterungen von Gefangenen nicht beteiligt gewesen war, deutete  Tribunal in seinem Urteil SO:

-Der Zeuge hat verschiedene Männer gesehen und beschrieben die am ges-amten Vorfall beteiligt gewesen waren und gab klare Aussage über alles was er im Erdgeschoß des Hangars machen musste.Aber aus Angst war sein Blick hauptsächlich zum Boden gesenkt. Die Aussage dieses Zeugen, obwohl er der einzige Zeuge ist der am Angriff auf die drei Opfer und an Fikret Harambasic aktiv mitgewirkt hatte, kann nicht als Beweis gewertet werden dass der Ange-klagte nicht anwesend war bei den Geschehnissen im Erdgeschoss des Hang-ars, weil der Zeuge aus verständlichen Gründen der eigenen persönlichen Sicherheit die Gelegenheit nicht nutzte sich umzusehen im Erdgeschoß des Hangars um die jenigen zu identiffizieren die er erkennen konnte.

Fr Haager Tribunal war wesentlich, dass der Zeuge „X“ aus „gerechtfertigten Gründen persönicher Sicherheit“ den Blick nicht heben durfte und nicht sehen konnte wer die Gefangenen foltert und tötet im Lager von Omarska. Er hat alles andere gesehen nur DAS nicht. Aber für mich war schrecklich wichtig dassn das erfährt (und beweist). Der Ankläger beschuldigte mich dass ich dabei auch den Emir karabasic getötet hätte, der mein bester Karateschüler war. Wir waren Freunde, besuchten uns gegenseitig zu Hause. Als mein Vater starb, war Emir einer von denen die den Sarg auf Händen aus dem Haus getragen hatten.

Nach allem was Haager Tribunal gesagt hatte was die Medien damals  Monate lang getr-ompetet hatten geriet in Vergessenheit, und ich blieb gebrandmarkt als Befehlsgeber und Vollstrecker von Verbrechen mit denen ich in keinerlei Verbindung stand. Ich könnte wie Josef K, Held aus dem Kafkas „Prozess“ ruhig sagen:

„Ich setze mich für mich selbst ein. Das was ich wünsche ist das Böse öffentlich zu untersuchen“

Der gesenkte Blick des geschützten Zeugen „X“

Die Behauptung des Zeugen „X“ dass ich am 18. Juni im Lager Omarska nicht gewesen war und dass ich an den beschriebenen Folterungen von Gefangenen nicht beteiligt gewesen war, deutete  Tribunal in seinem Urteil SO:

-Der Zeuge hat verschiedene Männer gesehen und beschrieben die am gesamten Vorfall beteiligt gewesen waren und gab klare Aussage über alles was er im Erd-geschoß des Hangars machen musste.Aber aus Angst war sein Blick hauptsäch-lich zum Boden gesenkt. Die Aussage dieses Zeugen, obwohl er der einzige Zeu-ge ist der am Angriff auf die drei Opfer und an Fikret Harambasic aktiv mitgewi-rkt hatte, kann nicht als Beweis gewertet werden dass der Angeklagte nicht anw-esend war bei den Geschehnissen im Erdgeschoss des Hang-ars, weil der Zeuge aus verständlichen Gründen der eigenen persönlichen Sicherheit die Gelegen-heit nicht nutzte sich umzusehen im Erdgeschoß des Hangars um die jenigen zu identiffizieren die er erkennen konnte.

Fr Haager Tribunal war wesentlich, dass der Zeuge „X“ aus „gerechtfertigten Gründen persönicher Sicherheit“ den Blick nicht heben durfte und nicht sehen konnte wer die Gefangenen foltert und tötet im Lager von Omarska. Er hat alles andere gesehen nur DAS nicht. Aber für mich war schrecklich wichtig dassn das erfährt (und beweist). Der Ankläger beschuldigte mich dass ich dabei auch den Emir karabasic getötet hätte, der mein bester Karateschüler war. Wir waren Freunde, besuchten uns gegenseitig zu Hause. Als mein Vater starb, war Emir einer von denen die den Sarg auf Händen aus dem Haus getragen hatten.

Nach allem was Haager Tribunal gesagt hatte was die Medien damals  Monate lang getrompetet hatten geriet in Vergessenheit, und ich blieb gebrandmarkt als Befehlsgeber und Vollstrecker von Verbrechen mit denen ich in keinerlei Verb-indung stand. Ich könnte wie Josef K, Held aus dem Kafkas „Prozess“ ruhig sagen:

„Ich setze mich für mich selbst ein. Das was ich wünsche ist das Böse öffentlich zu untersuchen“

 

Der Tod geschah vor dem Urteil

Vor der Ankunft des Slavko Dokmanovic, Bürgermeister von Vukovar in die Untersuchungshaftanstalt der UNO in Scheweningen wußte ich nicht viel über seinen Fall. Diesen Mann hatte ich erst im Gefängnis besser kennengelernt. Der Zufall wollte dass unsere Zellen auf der gleichen Etage lagen. Als  ältester U-Häftling in Scheweningen, gatte ic das Recht erworben mehrere Tageszeitungen und Zeitschriften aus dem Gebiet des ehemaligen Jugoslaw-ien zu bekommen. Eines Tages während des Aufenthaltes in der Gemeinschafts-küche trat Dokma-novic auf mich zu und sagte:

-Du bist Tadic, nicht wahr?

Ja, und du bist Dokmanovic? – sagte ich.

Er hatte nur genickt. –Ich bin hier schon sehr lange –sagte ich. – Ich genieße hier etwas Ansehen. Ich habe sogar gewisse Erleichterungen. Wenn Du was brau-chst, sag´te ich.

-Ich höre du bekommst unsere Zeitungen – sagte er. – Könntest du die mir zukommen lassen nach dem du die gelesen hast?

Ich sagte zu ihm, dass das in der UNO- U-Haft der Austausch von irgendwel-chen Papieren strengstens verboten sei, aber dass ich versuchen werde was zu tun. Es gelang mir, während der Schicht des Schließers den wir „dicke Hans“ nannten dem Dokmanovic die Zeitungen zuzustecken die ich empfang. Es war vereinbart dass der Hans seinen Blick von Doikmanovic´s Zelle abwendet, und ich schaute in dieser Zeit so viele Zeitungen wie mög-lich unter die eiserne Tür rein zu schieben. Diese Operation hatten wir gut synchronisiert und die funktionierte erfolgreich einen Monat lang.

Eines Abends gegen 23:00 ging auf unserer Etage Feueralarm los. Es entstand eine allge-meine Rennerei. Nach 15 Minuten traf die Feuerwehr ein in voller Montur. Aus meiner Zelle konnte ich nicht sehen was auf der Etage passiert, aber ich konnte anhand von Stimmen und Schritte beschließen, dass es sich um große Hektik handelte. Am nächsten Morgem als die Zellentür aufging, erfuhr ich was letzte Nacht geschehen war. Slavko Dokmanovic warf die Zeitungen die ich ihm zugesteckt hatte nicht weg sondern stapelte die auf einen Haufen und zündete sie dan an. Wären die Feuerwehrleute nicht noch rechtzeitig eingetrof-fen wäre er am Qualm erstickt. Zum Glück ging der Rauchmelder an der Decke los gleich als die ersten Flammen aufloderten. Weil ich der einzige war der serbische Presse erhielt war nicht schwer festzustellen wer den Dokmanovic mit brennbarem Material versorgt hatte. Ich wurde sofort zum LDH ( Leiter des Hauses ) vorgeführt. Ich hatte meine Schuld zugegeben. Der LDH drohte mir den Presseentzug an, sollte sich der Fal wiederholen. Dem Dokmanovic erging es schlechter als mir.Er wurde zur Strafe in die Zelle neben des Zimmer des Wachpersonals verlegt. Diese Zelle stand unter ständigen Video-Überwachung. Außer dass er keine Zeitungen bei sich führen durfte, dem Dokmanovic wurde verboten in seiner Zelle ein Feuer-zeug zu haben oder was Anderes was ein Feuer hervo0rrufen könnte. Da Dokmanovic leidenschaftlicher Raucher war, steckte er eine nach der and-eren Zigarette an, diese Disziplinarmaßnahme hatte ihn schwer getroffen. Wenn er eine Rauchen wollte musste er immer einen diensthabenden Schließer ran klingeln, der ihm dann mit seinem Feuerzeug Feuer gab. Und das passierte alle 10 Minuten. Mit der Zeit wurde diese Prozedur für ihn zum Albtraum. Dokmanovic war kein redse-liger Mensch. Über das Vor-kommnis mit dem Zeitungsbrand hatte er nieman-dem was erzählt. Da andere Geschehnisse folgten ordneten wir den Brand in seiner Zelle seiner Nervosität, seiner Schlampigkeit und Schludrigkeit zu. Wir hatten ihn schon fast vergessen gehabt. Später sollte sich raus stellen dass es Dokmanovic erster Selbstmordver-such gewesen war. Er stand unter grausamen psychischen Druck.

Einerseits stürzte sich brutal auf ihn der Ankläger Grant Niemann, der jenige der für mich Lebenslänglich beantragte und anderseits die kroati-sche Medien die ihn als „Geborenen Verbrecher “ darstellten für den nur die Todesstrafe als gerechtfertigt sein kann.

 

 

Letzte Partie

Es war der 28. Juni 1999. U – Häftlinge aus unserer Etage waren beim Aufent-halt im Freien – Freistunde. Dem Dokmanovic konnte man ansehen dass er in schwerer psychischern Kriese steckt. Das hatte er auch dem Stellvertreter des Leiters der U-Haft den Holländer Hop mitgeteilt. Ich fragte den Hop wie es dem Dokmanovic geht, er sagte mir dass Dokmanovic in einer kleiner Kriese steckt, aber das bis Montag alles in Ordnung sein wird. Dokmanovic und Dr. Milan Kovacevic , der ehemalige Direktor des Krankenhauses von Prijedor spielten in der Gemeinschaftsküche Schach. Leider war das die letzte Schachpartie die Dok-manovic gespielt hatte. Als die Zeit für die Nachtruhe kam verabschiedeten wir uns alle und gingen auzf unsere Zellen. Am nächsten Morgen sagte man uns dass sich Slavko Dokmanovic erhängt hatte. Er wurde nur 49 Jahre alt.Der Tod trat um 23:30 Uhr ein. Man sagte uns dass er sich dass er sich mit seiner eige-nen Kravatte erhängt hatte. Er erhängte sich an der oberen Scharniere seiner Zellentür. Am nächsten Morgen setzte ich mich an meine Malerstaffelei und hielt dieses tragisches Ende des ehemaligen Bürgermeisters von Vukovar auf der Malerleinwand fest.

 

Karate, Joga und Malerei

Nebst Karate und Joga, verhalf mir größtenteils das Malen nicht das zu tun was der Dokmanovic sich angetan hatte. Ich übertrug aiuf die Leinwand meine Gef-ühle, Gestalten um mich herum,Haager Zuchthaus. Ich malte meine Kinder und ihre traurige Augen. Es begannen sich auch manche Menschen außerhalb der U-Haft Mauern für meine Bilder zu interessieren. Ljubica Sojcic organisierte in London die Ausstellung meiner Bilder. Kritiken waren positiv und einige Bilder wurden siogar verkauft. Während das Zuchthaus den Dokmanovic sehr schnell dahinraffte, leistete ich zehen Widerstand gegen Selbstmordgedanken. Darüber wie ich diese Gefängnistage ertrug sprechen auch psychiatrische Befunde. Hier ist was in einem davon geschrieben steh:

Man kann feststellen dass die4 psychologische Untersuchungen hergaben, dass bei Tadic keine psychologische Störungen entdeckt wurden, deren Folgen sich auf den Uhäftling auswirken könnten. Tadic hat guten Kontakt mit dem Gesp-rächspartner. Sein Gesichtsausdruck ist lebhaft. Er ist Rech-tshänder. Während der Untersuchungen war beim luciden Verstand. Sein Gedächtnis funktioniert vollkommen Er hat ein gutes Gefühl für die Zeit, Raum und Gesellschaft. Seine Intelligenz ist überduchschnittlich.

Psychiater stellt weiter fest:

-Neigung zur Depression wurde bei Tadic nicht gemerkt. Seine Gedanken sind konzentriert hauptsächlich auf die Sachen seiner Untersuchungshaft und sind auf Familie und sein Zuhause gerichtet. Haluzinationen und Wahnvorstellungen wurden während der Untersuchungen nicht festge-stellt. Als Person zeigt er gro-ße Leichtigkeit in Herstellung von Kontak-ten. Er eröffnet eine gewisse Offenh-eit und emotionelle Stabilität. Das allgemeine Angstgefühl ist bei ihm sehr nied-rig. Man gewinnt den Ein-druck dass er nicht zulässt das ihn die Gegner besie-gen. Er tut sich nicht wichtig und macht den Eindruck einer Person die sic auf alles gewöhnen kann.

In de Verlängerung des Berichtes wird ausgeführt:

-Tadic lehnt alle Anschuldigungen ab. Er streitet ab jemals im Koncentrations-lager von Omarska gewesen zu sein. Er gibt zu dass er währenbd des schlafes das Gefühl hat die Schuhe zu tragen. Trotzdem leidet er nicht an Albträumen und schläft ziemlich gut.

Er bekommt Zeitungen, hat ein Fernseher und Bücher. Am anfang schickte man ihm nur Bücher über den zweiten Weltkrieg und di voll von Morden waren. Auf sein Begehr erhielt er später Bücher mit anderem Inhalt.

Die Jagd auf die Serben

In die UNO- U-Haft i Scheweningen wurde am 12. Juli 1998 in Abendstunden Dr. Milan Kovacevic Direktor des Krankenhauses von Prijedor zugeführt und in der Zelle untergebracht die etwa 10 Meter vo meiner von meiner lag. Wir waren sozusagen die ersten Nachbarn. Als er realisiert hat wo er sich befindet erlitt er einen starken Schock. Sei Blutdr-uck sprang so hoch dass er aus der Nase und aus dem Mund blutete. Man brachte ihn gleich ins Krankenhaus „Brunovo“ das unweit Scheweningen lag. Nach der medizinischen Behandlung wurde er am nächsten Tag in seine Zrlle zurückgebracht. Er fühlte sich besser. Wir begegne-ten uns im Gemeinschaftsraum und er erzählte mir ausführlich wie sie ihn am 10. Juli 1998 in Prijedor verhaftet hatten. Auf Befehl des Haager Tribunals die internationale Froiedenskräfte hatten im Sommer 1998 einen geheimen Plan ausgearbeitet über die gleichzeitige Verhaftung einiger Serben die während der bewaffneter Kämpfe auf wichtigsten Positionen bekleidet hatten. Die Aktion trug den geheimen Namen „Tango“. Im Visier waren Simo Drljaca, Polizeichef von Prijedor, Dr. Milomir Stakic, Chef des Kriesenstabes der Gemeinde Prijedor und Dr. Milan Kovacevic, der Direktor des Stadtkrankenhauses und ehemalige Mitglied des Gemeinde-krisenstabs. Bei der Inhaftierung wurde Simo Drljaca erschossen. Dr. Stakic hatte dabei Glück. Fünf Minuten vor dem Zugriff der in-ternationalen Kräften hat „jemand“ ihn telefonisch gewarnt was auf ihn zukom-mt und ihm gelang noch rechtzeitig zu verschwinden. Er war nach Belgrad gef-lüchtet wo er nach einigen Jahren verhaftet und an das Tribunal ausge-liefert wurde. Er wurde wegen Völkermord verurteilt. Die 40 jährige Strafe verbüßt er in Frankreich.

Das Drama im Krankenhaus

Als am 10. Juli 1998 an der Tür des Direktors des Krankenhauses von Prijedor einige Personen in Zivil erschienen waren konnte sich niemand vorstellen dass die gekommen waren den Direktor zu verhaften.. Alle hatten gedacht dass da Mitglieder irgendeiner internationalen Delegation zu Besuch kamen.Einer von denen sprach serbisch und stelölte sich als Dolmetscher vor. Der zweite hielt in der Hand ein Paket mit dem Zeichen des internationalen Roten Kreuz. Dr. Kova-cevic hat nichts geahnt. Er begrüßte die unbekannten Geäste und als er die Hän-de ausgestreckt hatte um das Paket in Empfang zu nehmen, sagte einer von den-en im scharfen Ton:

-Doktor Kovacevic, sie sind verhaftet!

Das war ein Überfall den Dr Kovacevic sich nicht mal geträumt hatte. Einer von den „Humanitären“ zog eine Pistole und lehnte die an die Schläfe des Arztes.

-Mitkommen !Doktor war im weißen Mantel. Er wollte ihn ausziehen, aber die ließen das nicht zu. Sie forderten ihn auf die Hände hinter den Rücken zu legen und die Handschellen klickten. Kovacevic vurde per Express in die UNO – U-Haft in Scheweningen überführt. In der sogenannten Freizeit waren Dr. Kovace-vic und ich oft zusammen. Als Landsleute hstten wir genug zu erzählen Da mei-ne Knasterfahrung viel größer war als die seinige, bemühte ich mich ihm behilf-lich zu sein. Er ertrug schwer das Eingesperrtsein. Seine Nerven waren dünn und angespannt. Es war nicht leicht sich in der Haut des Dr. Kovacevic zu befin-den.

Ihn hatte der Haager Ankläger für Genocid an Muselmanen in der Gemeinde Prijedor angeklagt. Kovacevic war der erste Serbe gegen den die Ank-lage wegen dem schwersten aller Verbrechen erhoben wurde. Die Leitung der UNO – U – Haft in Scheweningen hatte genaue angaben darüber welche gesundheitliche Probleme den Dr. Kovacevic plagen. Die Leitung nahm nicht viel Rücksicht darauf. Im Zentrum war der Prozess. Die med-izinische Behandlung von Gefan-genen hat man für andere Tagen gelassen.

Es war August 1998. Die Mitternacht war schon um als ich mich von meiner Staffelei in meiner Zelle erhob. Ich machte meine Pinsel sauber mit denen ich gemalt hatte, ging ins Bad und duschte lange und ausgibig. Ich legte mich ins Bett und gerade als mich der erste Schlaf packte hörte ich unterdrücktes Jamm-ern. Im Gefängnis wird das Gehör auch ungewollt geschärft. Das Jammern wur-de lauter und ich stand auf, lehnte mein Ohr an die Zellentür und versuchte zu enträtseln woher das Winseln kommt.Da die Zellen rechts von mir leer waren war mir klar dass das Winseln nur von der linken sein her stammt wo sich die Zelle des Dr. Kovacevic befand. Ich dachte dass er wieder mal in eine Kriese gef-allen war, was in Gefängnissen sehr oft passiert. Ich habe gedacht dass einer der Schließer reagieren wird und dass der Rest der Nacht auf unserer Etage ruhig verlaufen wird. Aber es kam anders. Das Jammern wurde immer öfter und stär-ker. Jetzt konnteb man schon hören dass jemand schreit und jammert. Ich wur-de unruhig. Ich schrit von der Zellenwand zur Zellenwand, legte mich ins Bett und versuchte einzuschlafen, aber es ging nicht.Das Weinen wurde lauter und schmerzhafter. Dann ging ich an die Notglocke die es in jeder Zelle gab. Es kam niemand. Ich drückte wieder drauf und es passierte wieder nicht. Das Kontrol-lämpchen erlosch die bis dahin gebrannt hat. Ich war mir sicher dass auch die andere U-Häftlinge so reagiert hatten wie ich. Deswegen hatten die uins nach kurzer Zeit alle abgeschaltet, Alarmanlage abgeschaltet. Gegen vier Uhr hörte ich dass der Fahrstuhl auf unserer Etage hielt ind eilende Schritte zur Stelle wo-her schon Schmerzschreie kamen. Halbe Stunde später wurde es tote Stille. Es war um Fünf als ich endlich einschlief. Zwei Stunden später fingen die Schließer unsere Zellentüren aufzuschließen wegen Ausspeisung von Frühstück. Sie taten alles mit Routine als ob letzte Nacht hier nichts passiert gewesen wäre. Ich ging sofort zur Zelle von Dr. Kovacevic. Da waren bereits andere Gefangene. Alle wollten wissen was heute Nacht passiert war.

– In der Nacht hatte ich schwere Nierenkolicken. – sagte Dr. Kovacevic und hielt sich am Bauch. Er war ziemlich blass, erschöpft und gekrümmt. Ihm war heiß und er zog den Oberteil vom Schlafanzug aus. Auf seinem Tisch sah ich irgend-welche Tabletten. Er sagte mir dass das welche für Blutdruck sind und dass ihm der Arzt eine „Pferdespritze“ reingedrückt hatte, die ihm geholfen hatte.

Dr. Kovacevic wollte sich ausruhen und wir ginngen alle in den Gemeinschafts-raum. Es hat nicht lange gedauert und ihm wurde wieder übel. Wir rannten zu seiner Zelle. Wir hatten ihm kalte Umschläge um den Kopf gewickelt, massier-ten ihm den Bruistkorb.Da war auch der kroatische General Blaskic. Er gab dem Dr. Kovacevic künstliche Beatmung . Wir riefen die Schließer herbei und die sagten dass der Arzt bald kommen wird. Dr. Kovacevic lag unbeweglich da. Auf der linken Seite seines Brustkorbs erschien ein dunkelblauer Kreis. Kovacevic war tot. Einige Minuten später trat ein Allgemeonmediziner ein und stellte den Tod fest.

Ich fragte den Arzt:

-Kovacevic starb die ganze nacht. Warum habt ihr ihn nicht ins Krankenhaus bringen lassen?

– Es war nicht nötig, sagte der Arzt, er hatte Nierenkolicken. Ich gab ihm eine Inektion und er beruhigte sich.

Auf Begehr der Gefangenen bahrte man des Leichnam des Dr Kovacevic im Flur vor seiner Zelle und wir alle gingen still an ihm vorbei ihm die letzte Ehre erwei-send. Etwa 10 Tage später, nach der Obduktion gaben die Offiziellen des Hager Tribunals folgende Mitteilung heraus:

Dr. Milan Kovacevic, hatte gleich nach seiner Einlieferung in die UNO-U-Haft in seiner Zelle zwei Gehirnschläge. Er war Herzkrank, und hattauch weitere ges-undheitliche Gebrechen. Der Tod trat ein weil die Hauptarterie platzte im Bauc-hbereich weswegen er innerlich verblutete und und starb.

Rückkehr nach Serbien

Als mich die Richter des Haager Tribunals zur 20 Jahre Zuchthaus verurteilt hatten hoffte ich meine Zuchthaustage und Jahre nicht hinter den Gittern von Deutschen Zuchthäusern verbringen zu müssen. Ich habe an Gott gebeten in einem anderen Land büßen zu dürfen. Ich mußte unter-wegs nach Den Haag schon einige deutsche Zuchthäuser kennenlernen und ich behielt die in übelster Erinnerung. Aber das Schicksal ist unbestechlich. Deutschland stellte beim Tribunal den Antrag dass ich meine 20 Jahre auf seinem Terriztorium verbüße. Als Grund dafür gab Deutsche Justiz an dass meine Frau und Töchter in Münch-en leben was einfach eine Lüge ode falsche Tatsachenbehauptung war. Meine Frau und unsere zwei Mädchen lebten damals in Serbien. Tribunal gab dem Antrag der Deutschen statt und ich würde in das Zuchthaus Straubing über-führt, das etwa 100 Kilometer von München entfernt liegt.

Auf Grund von alledem was bei diesem Marathonprozess zu hören war, konnte ich nur einen Freispruch erwarten. Obwohl der Ankläger Niemann alle Register gezogen hatte ist es ihm nicht gelungen zu beweisen dass ich diese Verbrechen in den Lagern von Omarska, Keraterm und Trnopolje begangen habe. Das haben die Schlüsselzeugen der Anklage kategorisch dementiert. Zwanzig Jahre gab mit der Tribunal für angeblichen Mord an Osman Didovic und Edin Besic, zwei Poli-zisten aus Kozarac.

Dabei berief sich das Gericht auf die Zeugenaussagen des Nihad Seferovic, ge-nant Kuja. Dieser seelisch kranke Mensch, der wegen Sodomie bereits vorbestr-aft war, behauptete Augenzeuge jenes Verbrechen gewesen zu sein. Er sagte aus, dass Osman und Edin an der Treppe vor dem Eingang in die serbische Kirche von Kozarac ermordet wurden und dass er das aus dem nahegelegenen Obstgar-ten beobachtet hätte. Bei der Rekonstruktion der Ereignisse hat sich gezeigt, dass von der Stelle wo er gestanden haben soll nur das Kreuz und das Dach der Kirche sichtbar war aber nicht der Eingang. Dieses Verbrechen, erfuhr ich spä-ter, hatte sich tatseächlich abgespielt, aber zwei Kilometer entfernt von der Ortodoxen Kirche. Didovic und Besic wurden im Ortszentrum von Kozarac erm-ordet, vor dem Geschäft „Zeljezara“. Zu dem Zeitpunkt war ich ijn Banja Luka und in Kozarac war eine paramilitärische Einheit in Aktion die durch Momcilo Radovanovic genannt Ciga befehligt wurde. Er ist ein Gebürtige aus Omarska, und wäh-rend meines Prozesses war er stellvertretende Vors-itzende der Gem-einde Prije-dor. Mein Verteidiger Rechtsanwalt Vladimiroff hielt sich in Kozarac auf und forderte den Geistlichen der serbischen Kirche Majkic auf mein Zeuge zu wer-den. Wir wollten dass er nach Den Haag kommt und es bestätigt dass dieses Verbrechen nicht vor seiner Kirche geschehen war.

Leider mischte sich die damalige Politik ein und ich blieb ohne Zeugen. Dass das Blut von Osman Didovic und Edin Besic niemals vor der serbischortodoxen Kir-che vergossen wurde beweise ich auch heute noch ganz allein. Ich sammle weite-rhin die Beweise die ich teilweise auch veröffentliche in diesem Buch in der Hof-fnung dass ich sehr bald „neue Tatsachen“ haben werde die das Internationale Gerichtshof in den Haag dazu zwingen wird eine Revision über das ungerechte Urteil durchzuführen.

Doppelte Gittern

Im Zuchthaus von Straubing , dem berüchtigsten Gefängnis in Deutschland verbrachte ich fast acht Jahre. Vom November 2000 bis zum 30. Juli 2008. Ich war in der Zelle 317 in der ersten Etage. Die Zelle hatte doppelte Vergit-terung und separaten Raum für Lei-besübungen. Ich hatte ihn aktiv benutzt. Ich versuchte jeden Tag an die 10 km zu laufen. Kampfsport, wie Karate war-en verboten. Aber ich habe das nicht beachtet. Ich übte im Geheimen.

Ich malte jeden Tag in meiner Zelle. Auf die Leoinwand nbannte ich die Knasthoffnungslosigkeit, jenen verzweifelten Anlitz des Zuchthauses. In meh-reren Fällen wurde ich physisch angegriffen seitens der muselmanischen Häftlingen oder deren Söldner. Deshalb musste ich täglich im voraus meinen Bewegungsplan anzukündigen.

In Straubing waren viele Rauschgiftsüchtige. An die Drogen kamen die auf unterschiedlichste Art und weise sogar über die Schließer. Anderseits gab es auch Angehörige des Geheimdienstes die ihren Dienst im Gefängnis verrich-teten, wir nannten sie „Die Grünen“ und sie fuhren strenge Maßnahmen durch um Drogenschmuggel zu verhindern. Abgerichtete Hunde schlichen durch die Zellen und erschnüffelten alkles was nach Opiaten roch. Als ich in Straubing meine Strafe verbüßte waren dort 868 Gefan-gene wovon 151 zu lebenslänglich verurteilt waren. Aus Sicher-heitsgründen wurde ich auf Weis-ung vom LDH für die Arbeit in der Küche abkommandiert. Meine Arbeit war den Salaat zuzubereitern. Darin wurde ich zum Meister. Dafür erhielt ich monatlich, wie alle anderen Gefangenen einen kleinen Entgelt. Mit diesem Geld finanzierte ich die Besuche meiner Familie in Straubing und dank dies-em Einkommen und Erlös vom Verkauf meiner Bilder, konnte mich meine Frau und meine Töchtern alkle drei Monate besuchen. Wenn es um Rechte der Gefangenen ging war Straubing sehr rigide. Du konntest den Deinigen nicht schrei-ben was du wolltest, und sie Dir auch nicht. Alle Briefe wurden geöffnet und zensiert. Wenn die Knastleitung den Inhalt des Briefes als unanehmnbar einschätzte, wurde der Brief vernichtet oder zu der E-Akte gelegt ( E-Akte = Erzieherakte= Gefangenen-personalakte ) gelegt. Der Brief musste mit lateinischen Buchsta-ben verfasst werden- kyrilische Buchstaben waren verboten, weil die alles was meine serbische Abstammung hinwies gehasst haben. Trotzdem hatte ich alle Briefe an meine Familie kyrillisch geschrieben.

Am 11. Juni 2007 waren 2/3 meiner Strafe abgesessen. Ich habe auf die Frei-lassung gewartet, weil ich meiner Meinung nach dafür die gesetzliche Grund-bedingung erfüllt hatte. Ich hatte gute Führung. Aber die Deutschen zogen das in die Länge. Sie suchten nach einem Haar in einem Hühnerei. Dem Prä-sidenten des Haager Tribunals Faust Pokar schickte die Gefängnisleitung über meine Führung solche Einschätzung:

„Tadics Führung im Gefängnis ist in Ordnung. Er wirkt tuhig und stabil aber zeigt eine bestimmte innere Asnspannung. Er tritt immer auf mit Bedacht und gewisser Vorsicht. Er ist seiner besonderen Stellung bewußt und weiß die zu nutzen. Er hinterlässt den Eindruck als Jemand der auf sein Aussehen und Kleidung achtet, aber für die Ordnunghaltung in seiner Zelle ist er nicht inte-ressiert. Er hält sich selbst für was Besseres als die anderen Strafgefangenen, die er als notwendige Übel sieht. Bewußt wählt er die Strafgefangenen aus mit denen er was zu tun haben will. Er hält wenige Kontakte zu seinen Landsleu-ten. Er zeigt keinerlei Reue für seine Taten.“

Seine Meinung über meine Führung gab auch der Haager Ankläger Serge Bramerz ab. Er ermahnt das Gericht:

„Tadic hat in keinster Weise mit dem Ankläger des Haager Tribunals koope-riert. Im gegenteil, er war stets bemüht dass der HaagerTribunal seine Resso-ursen ausgibt für die Ermittlungen und unf für den Prozess wegen Mißacht-ung des Gerichtes.“ (gegen RA Vujin ). Aus diesen Premissen leitet der Anklä-ger ab dass man “ solche Führung des Tadic nicht als gute Führung für vorzeitige Entlassung werten kann“

In der Rolle des Verteidigers

Aber ich hatte auch nicht meine Hände in den Schoß gelegt. Ich schrieb eine Eingabe und Bitte nach der anderen an die Adresse des Präsidenten des Haa-ger Tribunals, weil nur er hatte laut Gesetz das Recht die definitive Entschei-dung zu treffen über meine Freilassung. Ich bat ihn und versuchte ihm zu beweisen, dass die Berichte über meine Führung der Deutschen Staatsan-waltsschafts ud des Tribunals falsch und ungenau sind und das gleiche gilt für den Ankläger Serge Bramerc. Ich hatte kein Geld um wieder einen guten Rechtsanwalt zu bevollmächtigen. Nach 14 Jahren Freiheitsentzug und nega-tiver Erfahrungen mit 12 Verteidigern die mich gegen Deutschland und Den Haag vertreten hatten, und die mehrere Millionen von US$ an meinem Fall ver5dient hatten. Vor meiner vorzeitigen Freilassung konnte ich mit keinem von denen rechnen. Deswegen war ich im Kampf um meine durch Tribunal beschlossene vorzeitige Entlassung nach 2/3 meiner Strafe gezuwungen zum ersten Mal mich selbst zu vertreten.

Deutschland hatte alles unternommen um meine vorzeitige Freilassung zu verhindern, aber der Präsident des Haager Tribunals Fausto Pikar hat am 17. Juli 2008 meinem Antrag stattgegeben und leitet seinen Beschluß zuständi-gen Behörden der Deutschen Regierung, mit der Bemerkung „dass der sofort in Kraft tritt“.

Die Deutschen machen einen neuen Schachzug. Einige Augenblicke vor dem Einschluss in Straubing teilt mir der Schließer lakonisch mit:

-Tadic, morgen früh bereithalten., fährst nach Nürnberg.

-Warum gehe ich dorthin und was soll ich mitnehmen? – gelang es mir noch zu fragen bevor die Zellentür zugeschlenzt wurde. Ich trat sauer einige Male gegen den unteren Teil die Metalltür. Es gab keine Antwort. Einen Augenbl-ick später hörte ich draußen die schweren Schritte des Schließers der sich schnell entfernte mit üblichen Türeschließen und Schlüsselbundgeklapper. Ich war mitten im Kampf um meine vorzeitige Entlassung. Deutsche Justiz und Haager Chefankläger Bramerz waren entschieden gegen meine Entlass-ung. Aber dank der Hilfe des Viceconsuls Markovic aus Mümnchen und Int-ernationalen Roten Kreuz aus Genf war ich schon dabei dem Präsidenten des Hager Tribunals meinen Antrag auf vorzeitige Entlassung zu gerecht fertigen. Deswegen war ich mit der unerwarteten Ankündigung der Deutschen Behör-den mich am nächsten Morgen in etwa 100 Kilometer entfernte Nürnberg zu ttransportieren sehr unangenehm überrascht. Ich hatte die ganze Nacht nicht geschlafen und machte mir Gedanken und fragte mich aus welchen Gründen die mich nach Nürnberg verlegen. Ich konnte mir nicht vorstellen was sich dahinter verbiegt. Ich war mir sicher dass es sich dabei um einen neuen Bet-rugsversuch der Deutschen Behörden handelte mit dem Ziel meine Entlass-ung zu verhindern.

Unter totaler Kontrolle

Am Morgen war ich immer noch wach. Ich habe die ganze Nacht kein Auge zugedrückt, und die Antwort auf diese neu entstandene Situation fand ich wieder in mir selbst, wie schon so oft.In jener Nacht übte ich sehr lange Kar-ate und Joga. Danach meditierte ich bis zum Morgen sitzend auf dem Boden meiner Zelle. Die Strahlen der Frühlingssonne und das Klappern der Schlüs-sel brachten mich zurück in die Wirklichkeit. Fast den ganzen Vormittag reis-ten wir von Straubing nach Nürnberg in der Gesellschaft weierer 30 Gefange-nen. Wir reisten in einem speziell ausgerüstetem Bus der unt-erwegs hielt um welche Gefangene rauszulassen und andere wied-erum mit zu nehmen. Sie hatten alle ihre ziviele Kleidung an aus-ser wenige von uns die im berüchtig-ten Straubing einsaßén.

Bei seltenen Gelegenheiten als wir unterwegs bei machen Gefängnishaltepun-kten raus treten konnten, um mich und meinen Mithäftling aus Straubing machten die anderen einen großen Bogen. Die wußten schon seit langem, dass nur die Verbrecher aus Straubing bei jeder Gelegenheit Knastkleidung in charakteristisch blauen Farben tragen mussten. In Nürnberg angekommen erfuhr ich sofort, dass ich zwecks Anhörung vor einer speziellen Kommis-sion des Bundesministerium für Ausländer. Am frühen Morgen war ich der erste und einzige Gefangene der auf dem Flur ein-ige Stunden sitzen musste bis diese famose Kommission eingetroffen war. Das erste Mal nach 14 Knast-jahren saß ich auf einer Bank auf dem Flur ohne Anwesenheit eines persönl-ichen Bewachers. Die Mitglieder der Kommission behandelten mich überra-schend freundlich. Danach schlugen sie mir vor den schon ausgefüllten Ant-rag auf politisches Asyl zu unterschreiben. Dieser Akt war pure Formalität, aber das weckte in mir Zweifel in die Aufrichtigkeit der Absicht der Deutsch-en Offiziellen. Nach einem halbstündigen Gespräch ist mir klar geworden dass es sich wieder um einen neuen Betrug handelte, mit dem Ziel, dass ich um jeden Preis auch nach der Entlassung weiterhin unter Kontrolle des Deutschen Gerichtes bleiben soll.

Ich brach weiteres Gespräch ab, und lehnte alle ihre Angebote ab und nach deren dienstlichen Vermerk unterschrieb ich meine Aussage, mit der ich definitiv jegliche Möglichkeit meines weiteren Aufenthalts im Deutschen Staate ausgeräumt hatte.

Dossier Nr. 5243666122 – Tadic Dusko

-Nach der Vernehmung in der Nürnberger Untersuchungshaft fragte Tadic den Unterzeichner wozu man ihn nach Nürnberg transportiert hatte. Ihm wurde erklärt dass Bundes Behörde für Migration eingeschätzt hatte, dass für seine Rückkehr Befürch-tungen gibt. Nach den erledigten Anhörung in Nürnberg unter-schrieb Tadic seine folgende Aussage:

– Ich, Dusko Tadic bestätige hiermit dass ich keinen Asylantrag stellen werde. Ich will nach meiner Freilassung nicht im Deutschen Staat bleiben; ich wün-sche nach Serbien transportiert zu werden.

 

Die Strafe für den Stolz

Einige Stunden vor meiner Entlassung aus dem Zuchthaus Stadelheim saß ich in einer Transporterzelle, von Größe einiger Quadratmeter, aus dem die Transporte auf die verschiedene Bestimmungsorte abgingen. Ungewissheit und die Langeweile taten das ihrige und ich öffnete noch einmal mein Hand-gepäck in dem sich Briefe und Zeitungen befanden, die mir die Deutschen Behörden vorher, sich auf die Hausordnung und „Sicherheitsgründen“ beru-fend nicht ausgehändigt hatten. Darunter befand sich auch ein Briefumschlag der an mich am 18. Dezember 2003 gerichtet wurde. Den Brief schrien mein ehemaliger Mithäftling in der UNO-U-Haft, mein Namensvetter Miroslav Tadic, aus Bosanski Samac.

„Lieber Dusko!

Ich habe Deinen Brief vor einigen Tagen erhalten und will Dir antworten. Du bist über die Ereignisse in Den Haag gut informiert, klar ohne Details die es auch nicht viele gibt.Es kommt alles auf den Beginn des Prozesses, seinen Verlauf, Zeugenaussagen, alles wie übliuch. Es wird viel gelogen, „erarbeitet“ alles zu Gunsten der Anklage. Die deren Prozess erst beginnt staunen und fragen sich: Ist das den möglich? Aber sie gewöhnen sich schnell daran und sehen dass es möglich sei. Was mich anbetrifft, ich habe das alles hinter mir und melde mich hauptsächlich als „Dolmetscher“, den ich bin „alter Knabe“ der das alles  erlebt hatte. Es gibt keinerlei Abqualiffizierung  für die ich ernsthafteren Einwand hätte. Manchmal denke ich dass die ein guter Mensch geschrieben hatte. Sogar die Stelle mit der Tat ist nicht sehr schlecht verfasst. Die Gerichtskammer,  -ein Richter sprach mich vom Vorwurf frei-, verurteilte mich nach dem Punkt 1wegen Deportation und Zwang-sübersiedlung zu 8 Jahren Zuchthaus.

Danach werden 16 Namen genennt wegen deren Aussagen ich verurteilt wurde. Du weißt wahrscheinlich dass ich in der Komission für den Gefange-nenaustausch gearbeitet hatte. Ich hatte an die 2500 Serben, Moiselmanen und Kroaten ausgetauscht und hatte das auch nicht negiert. Das hatte ich in der Verhandlung sogar bestätigt und vielerlei Akten über diese Aktivitäten und Ähnliches dem Gericht übergeben. Dass erwähne ich Dir, weil ich die Worte eines bedeutenden Mannes  aus Genf zitieren will. Der Leon Davico, einer der UNICEF Botschafter und Direktor dieser Organisation in Genf war an humanitären Aktionen unterwegs. Am 13.11. 2003 sagte er aus:

-Ich hatte etwas getan, worauf ich sehr stolz bin. Ich habe Tausend Menschen gerettet, Serben, Kroaten und Muselmanen die in Lagern gefangen gehalten wurden und mir ist es gelungen die auszutauschen. Das reicht für ein ganzes Menschenleben.

Für mich ist das sehr tröstend, aber für die Tat auf die  ich wie auch Herr Davico übrigens sehr stolz bin,wurde ich zu 8 Jahren Zuchthaus verurteilt. Dieses bedarf vermutlich keines Kommentars. Frist für das Einlegen einer Berufung war am 17. November 2003 verstrich-en ohne dass ich oder Anklä-ger in Berufung gegangen waren.. Somit habe ich den Prozess beendet und warte  dass ich am 1. November 2004 zu Hause bin. Ich hatte mich der Unge-wissheit entledigt und jetzt zähle ich die Tage ganz ruhig.

Gestern hatten wir in der UNO U-Haft  wie früher „Ausklang dieses Jahres“ gefeiert und gerade dann wurde der LDH ( Leiter des Hauses ) telefonisch be-nachrichtigt, dass dem Antrag von Kvocka,  Ihn bis zur Urteilsverkündung nach Hause zu lassen, stattgegeben wurde. Meiun Urteil und Urteil von ande-ren ist auf Serbisch noch nicht erschienen und ich werde mit dem Rechtsanw-alt sprechen dass er  es Dir zukommen lässt.

Ich sende Dir Glückwünsche für die kommenden Feiertage und Grüße für Deine Familie.

18. Dezember 2003

Den Haaag**** Miroslav Tadic

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Endlich Freiheit

Nach Belgrad flog ich vom Flughafen München ab. Wir flogen mit einem Linienflug in einer Maschine der Fluggesellschaft Lufthansa.

Zwei Polizisten lassen mich nicht aus den Händen. Sie filzten mich bis auf die nackte Haut. Vor dem Start traten an mic Pilot und Kopilot an mich heran und sagen:

Sie sind Dusko Tadic?

-Ja.

Möchten Sie mit uns fliegen?

Warum fragen Sie das mich?  antwortete ich mit Gegenfrage.

Das ist in solchen Fällen die übliche Prozedur. Piloten lernen die Passagiere wie Sie kennen und treffen die Entscheidung ob sie mitfliegen dürfen. Wir mssen auf die Gefahr die  von Ihnen ausgehen könnte einschätzen.

Wir betreten das Flugzeug. Zwei Deutsche Polizisten und ich setzen uns in die letzte Reihe. Eine Flugbegleiterin tritt heran und fragt:

Was wünschen Sie?

-Haben Sie serbische Zeitungen?- sage ich.

Wir haben nur Deutsche – sagt sie.

-Danke die lese ich nicht.

Statt Zeitung laß ich während des Fluges noch einige Briefe meiner Ehemaligen Mitge-fangenen, Serbischer U-Häftlinge und Verurteilten mit denen ich einige Knastjahre ver-bracht hatte in der UNO – U-Haftanstalt in Den Haag. In einem dieser Briefe stand:

„Mein lieber Freund,nach einer langen Pause und einer Reihe von Problemen, familiäre mit Todesfällen, Probleme mit meinem Transfere nach Italien, melde ich mich wieder. Ich hoffe dass Du mir die lange Pause nicht verübeln wirst und Verständnis für meine Proble-me haben wirst. Mir geht es zur Zeit relativ gut trotz Haufen von ungelösten Problemen, die ich dank meiner übermenschlichen Hartnäckigkeit lösen werde. Zur Zeit bin ich, wie Du siehst, in Italien in einem Dorf unweit Nacoina. Solltest Du diesen Ort versuchen auf der Karte zu finden, ich garantiere das Du ihn nicht finden wirst. Da ist mein Freund die letzte „vukojebina“ am Arsch der Welt. Ich kam hier an am 29. Mai 2003, aber um nach Italien zu gelangen musste ich vorher durch die Hölle gehen.

Ich kann mich nicht daran erinnern ob Du in Den Haag warst oder nicht, aber ich fange der Reihe nach.

Irgendwann Ende 2001 erhielt ich einen Brief aus Italien, ich sollte den Ort mir aussuchen wo ich leben möchte. Das kam mir damals sehr komisch vor und ich dachte,  dass es um eine Provokation handle. In dieser Einladung stand außerdem dass ich in den Haag wegen Völkermord verurteilt wurde und dass direkt auf mein Befehl vollstreckt wurde. Trotzdem,um zu erfahren worum es sich hier handelt rief ich die Herren des Tribunals an und fragte sie um was für ein“Verarsche “ es sich hier handle. Sie sagten mir dass ich das nicht  lesen soll, weil ich in ein pasr Tagen zur Strafverbüßung nach Norwegen komme und dieses Schreiben wegschmeißen soll. Danach vergingen Tage, Wochen und Monate und mir sagte man dass es sich um Tage handelt wann ich nach Norwegen komme.

Nach einigen Monaten während ich gerade Besuch von meiner Frau hatte,kam ein Schlie-ßer  mich zu holen und sagt dass beim LDH die Herren aus dem Sekretariat des Tribunals auf mich warten. Ich dachte gleich dass es sich 100% um mein Transfere nach Norwegen handeln muss.

Als ich das Bürp betrat warte dort auf mich ganze Meute aus dem Tribunal udn aus der Leitung der UNIO- U-Haft.  Ich habe gleich gemerkt dass etwas nicht i ordnung war. Der Sekretär fragte mich ob ich weiss warum er gekommen war und ich antwortete wie aus der Kanone – wegen Verlegung nach Norwegen. Er antwortete dass er wirklich wegen meines Transfere kam, aber nicht nach Norwegen sondern nach Italien. Ich drehte daraufhin durch und wollte ihm nicht mehr zuhören, sondern versuchte ich den Rau,m zu verlassen, aber alle  andere Anwesenden redeten auf mich ein zu bleiben und ein Dokument in Empfang zu nehmen. Ich versprach mir das Dokument anzuschauen, aber nicht untersch-reiben. Sie drängten auf meine Unterschrift und als ich weiter nicht unterschreiben wollte, gaben die ihn mir „zum durchlesen“. Als ich das Dokument  nahm sah ich dass darin stand: „Urteil im Namen des Staates Italien“ ich war beinahe in Ohnmacht gefallen. Das d Dokument, bzw. Urteil bestand aus  an die 15 Seiten und auf jeder Seite stand dass ich „Momandant“ war und dass ich für „Völkermord“ verantwortlich wäre. Ich ließ mich nicht durcheinanderbringen und laß langsam alles durch.

-Herr Hans, wan wurde ich wegen Genocid verurteilt ?

Er sagte:

-Herr Jelisic, ich weiß das genaue Datum nicht wann Sie wegen Genocid verurteilt wurden.

Und ich fragte ihn wieder:

-Behaupten Sie dass ich wegen Genocid verurteilt  bin?

-Ja, Herr Jelisic, Sie sind wegen Genocid verurteilt.

Daraufhin mischte sich die kleine Hure Monika Martinez ein und erklärte dem Sekretär:

– Nein, er ist nicht wegen Genocid verurteilt, von dieser Anklage wurde er freigesprochen.

Dan entstand echtes Durcheinander, Sekretär des Tribunals lief im Gesicht rot an und schin die Monika mit den Augen verschlucken zu wollen. Danach änderten sie ihre Gesch-ichte und versuchten mich darin zu überzeugen dass es sich um einen „kleinen Fehler“ handle dem keinerlei Bedeutung beigemessen werden soll. Danach hatte ich sie alle dort-hin verjagt wo sie rausgekommen waren ( Uterus der Mutter ) und verlangte nach einem Pflichtverteidiger, weil ich nicht wollte nach Itelien überstelltv zu werden zur Strafverbüß-ung. Während dies alles passierte. meine Frau Ana war im fünften Monat der Schwangerschaft, aber infolge Ärger und Stress, war das Baby sehr bald danach gestorben. Jetzt habe ich in Italien einen Rechtsanwalt bekommen den die Regierung bezahlt und habe die Absicht demnächst mich an die Gerichte in Strasbourgh und Luxemburg zu wen-den. Ich habe bei mir einen Sonderbeschluss des Vorsitzenden des Tribunals, wonach die verpflichtet sind mir tägliche Behandlung durch Psychiater und >Psycologen,was hier unmöglich ist weil ich an PTBST leide. Hier sind die Menschen anders als in den Haag. Auf der Etage sind wir 25 Mann und im ganzen Knast 180 Gefangene. Es ist interessant dass hier  Alkohol in der Knastkantine ganz normal kredenzt wird. Ich habe mich schon paar Mal vollgesoffen mit Bier und Wein.,. Vor paar tagen am katolischen Heiligen  Abend war ich ins Koma gefallen.

Jetzt blicke ich ein wenig zurüpck nach Den Haag, weil ich davon ausgehe, dass das Dich interessieret.. Letzte zwei Jahre hatte ich mit dem unglücklichen Sloba Miulosevic verbracht, mit Prcac,Krkan,Momir Nikolic aus Bratunac, der fast 17 Jahre bekommen hatte und mit dem Kroaten Pasko Ljubicic.  Wir waren zu sechs in der ersten Etage und eine Zeit lang war mit uns die Biljana Plavsic. Anfangs hatten sie  nicht zugelassen dass sich jemand unserer Etage näher und das nur wegen Sloba. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern ob Du in Den Haag warst als man ihn gebracht hatte. Was soll ich Dir über ihn schreiben, er war unglücklich wie alle anderen auch. Ich hatte ihm viel geholfen, aber auch die anderen taten das Gleiche. Prcich machte für ihn Sendwiches für Tribunal, Krkan bereitete Natursäfte die er zur Verhandlung am TZribunal mitnahm. Der Kroate Pasko und Nikolic bereiteten füpr ihn das Essen nach der Rückkehr vom Tribunal, und ich ordnete für ihn das Beweismaterial und bereitete die Fragen für diw Befragung der Zeugen der Anklage.

Später hatten die Tuta erlaubt auf unsere Etage zu kommen wonach er und Slobo beste Freunde wurden. Ich weiß dass er Sloba  bei gewissen Sachen sehr geholfen hatte, aber sei mir nicht böse das gehört nicht berchtet. Tuta und er hatten gemeinsame Besuche und damals konnte man auch ein wenig von Chivas trinken und andere Getränke. Nach Tuta hatte auch Naser Oric die Erlaubnis bekommen sich mit Slkobo zu treffen, und kam dann ständig auf unsere Etage. Damals war schon erlaubt Photos zu machen und ich hatte das ausgenutzt viele Bilder zu machen. In vorigen Tagen hatte es Schlägereien gegeben der Brüder die mit dem Tribunal „gedealt“ hatten und dem Sima Zaric platzte die Fresse. Der Stankovic aus Foca hat ihn  durch die Mangel gejagt.

Nach meinen Abgang nach Italien erhalte ich regelmäßig informationen was in Den Haag passiert. Was ich zu letzt gehört haben soll dort die Hölle los sein, da redet keiner mit keinem. Vielleicht haben die letzten Urteile und die unglücklichen Deals die Atmosphäre zum glühen gebracht. Der Duca, Dein Landsmann, ist ein echter Kerl aber viele haben sich an ihn rangehängt, aber ich weiß dass er jegliche Zusammenarbeit mit dem Tribunal abgelehnt hatte. Sikirica ist in Österreich, und sitzt seine Strafe in einer richtigen Hölle ab, er soll über Nacht graue Haare bekommen haben. Du sollst wissen dass diese Neulinge die Du nicht mehr die Gelegenheit hattest kennenzulernen Falschspieler sind und dass man vor denen nichts erzählen darf. Die neuste Ereignisse in den Haag sagen  dass dort jeder jeden anscheßt und man zuckt vor nichts mehr zurück.

Über Dich habe ich in „Vesti“ gelesen über Deine Ausstellungen und ich freue mich dass  Dir das gelungen ist. Ale Diese Zeitungsartikel habe ich rausgeschnitten und bewahre die für miuch auf. Die Artikel hatte ich diesen Froschfressern gezeigt die hohe Noten gegeben hatten, damit Du weißt dass Du auch hier populär  und bekannt geworden bist. Nun mein Freund die Mitternacht ist fast um, und es ist lanksam Zeit für die Nachtruhe.Schreibe mir was Neues  bei Dir gibt und was schätzt Du wann unsere Agonie endlich enden wird.

Dir und Deiner Familie alles Gute im Leben von deinem… „Soldaten“

Fosombrone 29.12.2003  – Goran Jelisic

Als wir in Belgrader Flughsfen Surcin gelandet waren verließen alle Passagiere ausser mir und den zwei polizeibeamten das Flugzeug. Danach gingen wir auch von Bord. Einer von den TRAPO´s sagt:

– An wen werden wir den Tadic üvergeben ?

Schon kam uns ein Serbischer Polizist entgegen und reichte mir die Hand zur Begrüßung.

-Sei willkommen, Tadic.

Bald danach saß ich in einem der Diensträume des Flughafen von Surcin wartend auf das Ende der üblichen Formalitäten. In einem Augenblick trat ein Jüngling an mich heran mit irgendwelchen Fragebögen und anderen Papieren, die er kaum noch zusammenhalten konnte. Er setzte sich mir gegenüber und stellte sich als ein Aktivist der Organisation für Menschenrechte und fragte:

4-Herr Tadic, hat jemand in vergangenen 14  Jahren Ihre Menschenrechte verletzt?

Ich blieb ohne Worte, lachte nur, stand auf und setzte mich in Bewegung Richtung Ausagang wo mich die Mitglieder meiner Familie und einige treue Freunde in die Arme nahmen. Nach mir, defilierten zig Serben durch das Tribunalvom Territorium des ehemaligen Jugoslawien von denen eine große Zahl die Entlassung in die Freiheit nicht mehr erlebt hatten. Experimente die man seit dem Beginn meines Prozesses auf meine Kosten und Kosten derer die nach mir kamen durchexerziert hatte, hatten niemals als Ziel gehabt die Wahrheit und Gerechtigkeit zu finden. Noch weniger konnten die die Formel für die Versöhnung der Völker des ehemaligen Jugoslawiens finden. Mein Fall war und blieb als Präzedenzfall der montierten Prozesse der Macher des Haager Tribunals, deren Folgen alle die zu spuren bekommen werden die  irgendwann den Wunsch verspüren sollten eigenes Gewissen zu überprüfen und die Bedeutung des Wortes Gerechtigkeit genaus.

 

 

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Gewaltenteilung bei verbrüderten BRD & DDR Justiz: Fehlanzeige – Gewateilung GIBT ES NICHT! am Beispiel VG 1K 237.14 > OVG 12N 51.17; EV 76 Js 1792/93 und VG 1 K 225.17

In einem Urteil vom 27.05.2019 hat der Europäische Gerichtshof befunden, dass die deutsche Justiz nicht unabhängig sei. Was eigentlich ein Skandal sein dürfte, findet in den Mainstream-Medien jedoch kaum Beachtung. Mit diesem Urteil bestätigt der EuGH nicht nur, dass die deutsche Justiz nicht unabhängig vom Bundesjustizminister ist, sondern legt nahe, dass Deutschland somit kein Rechtsstaat im herkömmlichen Sinn der Gew-altenteilung sei.

Nach dem Abschluß des Verwaltungrechtsstreits am OVG 12 N 51/19  säubert  das VG   die Akte  VG 1K 237.14  und entfernt die Beweise für Urkundenunterdrück-ung in 4 Fällen –  2014 und schickt mir unpaginiertes Segment der Akte MfS HA VII/8 577/85 zurück( ?*AL ), die Joachim Gauck am 5.7.1994 dem Polizeiprä-sidenten in Berlin nicht übergeben hatte. Auch für mich als Opfer und Betroffenen des MfS Anschlages im Sicherheitstrakt der MfS Forensik in Waldheim  am 23.6.1985 blieb diese Akte bis 2007 gesperrt – im BV 1488/9Z Akteneinsicht – uneinsehbar. Es gab keine Begrünmdung vom Pastor Gauck für diese Sperrung.

DESHALB: meine Feststellungsklage  als VG 1K 237.14 zugelassen

BEGEHR: ich beantrage festzustellen, dassdie Urkunden des BStU bezüglich meiner Person unterdrückt und gefälscht wurden.

Wenn der Leser sich die Sofortmeldung  und die beiden Ergänzungsmeldungen sich anschaut, wird er begreifen, dass die BStU die  ins Leben gerufen wurde um die Zuarbeit zur juristischen Aufarbeitung des DDR-Unrechts zu gewehrleisten, eine 3 Milliarden € und 30 Jahre dauernder Lug und Betrug der Opfer und der Deutschen und der Weltöffentlichkeit – eine Vekohlung – Veregauckelung und Dauervermerkelung die unter der Aufhebung der Gewaltenteilung lediglich dem Schutz der 22000 übernommenen MfSler vor Strafverfolgung und Entlarvung.

Wenn es meine Anlkage wäre, wäre sie  Als Anlage  ausgewiesen. Diese Anlage 24 ist von der Akte HA XXII 18319 rausgetrennt worden und wurde seitens der Frau Probst Jutta in die Akte  nachträglich bei dem Austausch des Original reinmanipulliert.

Da offemnsichtlich die handschriftliche Paginierung des Gerichtes fehlt, war diese Akte als Beweis nach 5 Jahren aus der Gerichtsakte rauszunehmen, zu verschwinden um die „Arbeit“ des Jungrichter Rindt zu verbergen.

 

Urkundenunterdrückung die Dritte:

Der Obengenannte hat hier einen Antrag nach dem 2. SED- UnBerG gestellt und in diesem Zusammenhangh vorgetragen, dass er isst jugoslawischer Staatsbürger...“ LÜGE ich bin seit 2004 Deutscher Staatsbürger.

 

 

 

„Es werden Hinweise auf Folter in der Haft und operativer Bearbeitung durch MfS nach verfassen eines Schriftsatze 1984 gesucht.“

Schon im erstan Absatz  erkennt man deutlich, dass der Antrag des Adam Lauks als  „jugoslawischer Staatsbürger„abschlägig beschieden werden soll, wie schon sein Kassationsantrag 552 Kass 145/92 und sein Erstantrag auf  strafrechtliche Rehabilitierung 552 Rh 607/92.

Der Obengenannte hat hier einen Antrag nach dem 2. SED- UnBerG gestellt und in diesem Zusammenhang vorgetragen, dass er isst jugoslawischer Staats-bürger...

Diesen Antrag hatte ich NIEMALS  als jugoslawischer Staatsbürger gestellt, erstens weil es am 20.12.2012 das unwiederbringlich und mutwillig, mit maßgäblicher Initiative und Beteiligung von Deutschland zerstörte SFR Jugoslawien nicht mehr gab und zweitens weil ich 2004  als Deutschstämmiger eingebürgert wurde. Ergo den Antrag hatte ich als Deutsches Folteropfer der STASI-Justiz und derer Exekutive gestellt.

Es ist anzunehmen, dass der Sachbearbeiter bzw. ENTSCHEIDER des LAGeSo, Herr Unger ein Ossi war – meiner diesbezüglichen Frage wich er aus und er gewährte mir auch keine Einsicht in die Akte.

Weiter schreibt der ENTSCHEIDER Unger ( eigentlich wartete zum Zeitpunkt meines Besuches auf Weisung von Oben* AL ) in seinem zweiten Absatz“

„Um über diesen Antrag entscheiden zu können, bitte ich Sie um die Prüfung der bei Ihnen ggf. vorliegenden Unterlagen und Übersendung entsprechender Kopie. 

Eigentlich hätte davor noch der dritte Absatz (als zweiter ) hiungehört; dazu war der Unger überfordert, deshalb muß die Sachbearbeiterin  der BStU Büchler den Unger anrufen um zu erfahren was er eigentlich will. ( siehe Vermerk!).

Obwohl die juristische Aufarbeitung des Unrechts der DDR STASI-Justiz nach dem Beschluß des BGH nach dem StGB der DDR (!) vollzogen werden soll, will Unger wissen ob:

Nach § 2 Verwaltungsrechtliches Rehabilitierungsgesetz und § 4 Berufli-ches Rehabilitierungsgesetz muß ich Ausschließungsgründe prüfen, d. h., ich muss prüfen, inwieweit der Obengenannte gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder Rechtsstaatlichkeit verstoßen oder seine Stellung zum eigenen Vorteil bzw. Nachteil anderer mißbraucht hatte.

Ich bitte deshalb um die Auskunft, ob sich aus der Auskunft ob sich aus den Akten ein derartiges Verhalten des Antragstellers ergibt.“

Erstz nach fast 4 Monaten  ruft Frau Büchler beim LAGeSo an um zu erfahren was LAGeSo eigenmtlich braucht. Mit dem Schreiben wie verfasst konnten verbrüderten Geheimdienstler nichts anfangen.

Dass LAGeSo Beweise für die Folter und Mißhandlungen einerseits und den sog. „Persi-lschein“ haben wollte hat die Büchler und Ihre höchste Vorgesetzte von Stockhausen sngeblich nicht geschnallt. Was vereinbart wurde und zur Übersendung aus der ZMA  opder AR3 angefordert werden sollte sehen wir als Anlagen dem Antwortschreiben der BStU vom 20.Juni 2012 – drei Wochen haben die drei Akte gebraucht aus dem Archiv geholt zu werden. Dass es auch schneller geht sehern wir erst  viel viel später.

Anlage A1:

Per IM Vermerk(Bericht des IMS „Georg Husfeldt“ alias OSL Jürgen Rogge vermeldete Joachim Gauck 1994 2.Mal an die Strafverfolgungsorgane der BerlinerJustiz Folgendes: „Lauks hat am 18.5.1984 im zentralen Haftkrankenhaus Leipzig ( Meusdorf )eione mehrseitige Hetzschrift ange-fertigt, in der er in verbrecherischer Weise die DDR und ihre Staatsorgane angreift und verleumdet.

A-2

Akte MfS HA VII/8 462/84 wurde auch zu einem frühen Zeitpunkt aufgefunden und beinhaltet Operative Bearbeitung im Hagtkrankenhaus umd MED-Einrichtungen des MdI – Abwehr im Strafvollzug

Anlage 3   A-3

Als Beweis dafür, dass BStU die STASI-Schergen schützte ist auch die Anlage 3 der BStU im Behörden Vorgang 7540/12, eröffnet zum angeblichen Zwecke der Recherche auf das Ersuchen des LAGeSo –

Ersuchen des LAGeSo -betr Folter > BV 7540/12Z

Wenn man sich die Anlage 3 A-§ ansieht und die Karteikarte mit der Kopie des Originals abgleicht wird man feststellen 1. das fehlen der paginierung des Behörden Vorgangs  der privaten Akteneinsicht  001488/82Z die Zahl 20. 

Büchler und Co manipulieren das Original, das sich unter  Seiten  1 – 35 der AES bef-inden müsste. Die Zahl 20 bedeutet, dass diese Karteikarte ziemlich früh in der Abteil. AR2 aufgefunden wurde und samt den darauf ausgewiesenen Signaturen der vorliegenden Akte  derBehördenleitung  am 11.4.94 vorgelegt wurden. Auf der Rückseite ist die Schwärzung des Namens des Schergen Ralf Hunholz  vom 28.2.12 sichtbar.

Am 13.11.13 ist diese Kopie der Originalkarteio gefertigt worden.

 

 

Veröffentlicht unter 552 Kass. 145/92 - Kassationsantrag 30.4.92, AUFKLÄRUNG STATT VERKLÄRUNG, BStU Lügenimperium, Deitschland einig Vaterland, Die Aufarbeitung des SED Unrechts, Gauck Behörde - MfS-Niederlassung, Gesamtdeutsche Neue Justiz vs Adam Lauks alias "Merkur", Juristische Aufarbeitung des DDR Unrechts | Hinterlasse einen Kommentar

Tribute to Bärbel Boley: Verbrüderten Geheimdienste: Gauck – Birthler – Jahn Behörde sah die Bärbel Boley schon bei der Gründung der Gauck Behörde kommen – Ehre ihrem Andenken und Mut zu WAHRHEIT

Bärbel Boley sagte:

“ Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der #Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben  ( Richtlinie 1/76 des Minister Mielke *AL ) und immer noch arbei-ten ( auch nach 30 Jahren *AL ) all das wird in die falschen Hände ( der verbrüderten Geheimdiemnstler * AL ) geraten. Man wird diese Strukturen genauso untersuchen,um sie dann zu überneh-men ( 22000 übernahmen Kohl und Schäuble ohne die zu untersuchen -per Ukaz* AL ).

Man wird sie wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westli-chen ( bis dahin feindlichen *AL ) Gesellschaft passen. Man wird die Störer ( wie STASI-feind Adam Lauks * AL ) nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten ( der in Potsdamdurch OSL Jochen Gierke gelehrten operativen Psychlogie * AL ) jeman-den unschädlich zu machen ( Zersetzungsmaßnahmen * AL ). Über die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken  ( „Anwichsen“ * AL ) und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen ( das war nach der erpress-ten Verbrüderung der Geheimdienste nie weg * AL ), glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver  arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederko-mmen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles Kontur ver-liert“.#

Was Kurt Tucholsky und ich, Adam Lauks mit der Bärbel Boley gemeinsam hatten, leset und urteilt selber!

Hetzschrift: Adam Lauks, frei nach Tucholsky 1984

Es ist den Opfern, den Betroffenen überlassen zu vergleichen und nach unterschieden der beiden Diktaturen zu suchen; zwischen der Diktatur des Proletariats und der Diktatur  der Demokratie  des Korporativen Faschismus in der Welt zu vergleichen.

Es fällt mir als  1982-1985 zum Stasi-feind gemachten Folteropfer nach der Verbrüderung der Geheimdienste und Vereinigung der Justiz BRD-mit der der DDR Grenzen und Unterschiede zu erkennen. Auch das ständige Lügen wird wiederkom-men, die Desinformation, der Nebel, in dem alles Konturverliert wie Boley so treffend sagte ohne  gemerkt zu haben das das hervorgehobene  gar nicht weg war.

Wie genau sah die Bärbel Boley die Vision des wiedervereinten Deutschlands ist nach 3o Jahren mehr als erstaunlich. R. I. P. die einzig wahre Bürgerrechtlerin der DDR.

Der Anfang zu dem was kommen musste und klam war in der ersten „frei-„-gewählten Volkskammer der DDR getan am 28.8.1990.

Ich erhielt dieses Bekennerschreiben in einem Knastpaket aus Österreich abgegeben am 23.5.19.

Es kam von einem anonymen STASI-Verbrecher der seine Schäfchen im Österreich ins Trockene gebracht hatte und sich durch die Vereinigung Operative Aufklärung der Diemnsteinheit 1/76 unangenehm zu fühlen beginnt?!?

Der Künstler sagte DIE WAHRHEIT über Charakter des Joachim Gauck besser als es ein Journalist je tun wird.

 

 

Vom IM „Cerny“ als IM „Larve“ zum Sonderbeauftragten der DDR für die personen-bezogenen Unterlagen des MfS vorgeschlagen ( dafür wurde  Lothar de Maiziere  viel später vom Bundespräsident Gauck mit Verdienstkreuz behängt ) am 25.9.1990 vorge-schlagen wurde er von der  Frau Bergmann-Pohl am 28.9.1990 als solcher bestätigt. Die Zwangsverheirat am 4.10.1990 war und gilt für viele als kolossalstze Operativ Vorgang des MfS mit Codenamen „Feindliche Übernahme“.

 

Wenn Joachim Gauck 1994  diesen IM Bericht/Vermerk des Oberstleutnant Dr. Jürgen Rogge alias IMS „Georg Husfeldt“, ChA der Forensik des Haftkrankenhauses Leipzig Meusdorf, statt der Soformeldung über den Anschlag und Unterkieferbruch schwere Körperverletzung  in der Absonderingszelle 4 der STASI-Forensik in Wald-heim ( MfS HA VII/8 577/85 ) gleich zweimal an den Polizeipräsidenten illegal zukommen läßt bevor er in seinem BV auch offiziel eine falsche Tatsachenbehauptung rausschickt empfiehlt oder befielt er den Strafverfolgungsorganen das Ermittlungsverfah-rten gegen die Angehörige des MfS ( HA VII; VII/8 und VII/5 )  zu vereiteln, ja auszu-bremsen.

Mit der Übersendung deieser Akte an das LAGeSo suggeriert der Roland Jahn – als Leiter der BStU- genau das Gleiche:

Ich habe meine Zustimmung gegeben diese Hetzschrift als Gegenstand weiterer strafrechtlicher bzw. disziplinarischer Maßnahmen zu machen.

Suggerieren DAMIT auch Gauck, Birthler und Jahn der Berliner Justiz nicht, fast direkt, alle Bemühungen des Lauks um die Aufhebung des politisch-operativen Urteils vom 26.4.1983 und damit zusammenhängende Wiederherstellung seiner Ehre und Würde ?

Durch diese Denuntiation gefolgt von massiven Urkundenunterdrückungen, Aktenmani-pulationen und Urkundenfälschungen ist es der BStU auc gelungen mich seit 30 Jahren immer wieder zu entwürdigen und drei meiner Feststellungsklagen und zwei eingereichten Petitionen im Deutschen Bundestag im Keim zu ersticken, was dank Mangel an Gewaltenteilung nur möglich  war.

Die verbrüderten Geheimdienste aus der Gauck Behörde, bestrafen mich seit 30 Jahren für die 1984 verfasste Hetzschrift,. die sie den Verfolgungsorganen nicht mal denuntiato-risch zuigesteckt oder übersandt hatten?

Diese Hetzschrift – deren Original  BStU bis heute mit meiner E-Akte  nicht rausgibt, ist der Grund für Fortführung  von Zersetzungsmaßnahmen zu welchen Zwecken die so0gar bis 2019 den ehemaligen Mitarbeiter des Landesbeauftragten für Stasi-Unterlagen Dr. Klaus Bästlein als IM angesetzt und eingesetzt hatte. Generalstaatsanwältin Koppers oider eins der Geheimdienste ? -ist unerheblich, um den Drittantrag auf Rehabilitierung auszubremsen. HIER ist die Hetzschrift, dzurch Rogges Sekretärin  abgetippt:

Hetzschrift des Adam Lauks an das MfS übergeben 18.5.84

Per IM Vermerk(Bericht des IMS „Georg Husfeldt“ alias OSL Jürgen Rogge vermeldete Joachim Gauck 1994 2.Mal an die Strafverfolgungsorgane der BerlinerJustiz Folgendes: „Lauks hat am 18.5.1984 im zentralen Haftkrankenhaus Leipzig ( Meusdorf )eine mehrseitige Hetzschrift angefertigt, in der er in verbrecherischer Weise die DDR und ihre Staatsorgane angreift und verleumdet.“

Die gleiche Akte schickte der Roland Jahn als Anlage 1 an das Ersuchen des LAGeSo wo es um die Rehabilitierung von Folterungen ging am 20.6.2012. im BV 7540/12Z

BV 7540(12Z auf Ersuchen des LAGeSo vom 20.02.12

Bedeutungslose Larve und Mitesser der EKD Ost, Joachim Gauck – mit dem Kosenamen „Jochen“ wurde vom MfS ausgewählt über die Opfer und Betroffene der STASI-Justiz nach der Wende zu richten; ER  und sein Direktor  Geiger, Joachim Förster und Harald Both, später Droysen von Hamilton schätzten ein, entschieden wer zur Rehabilitierung und wer zur Endzersetzung zugelassen bzw überlassen wird. Nach der Einsicht in die durch ehemaligen Leiter des MfS Archivs ermittelten Akte jedes einzelnen wurde das Formblatt IIIa erstellt, worin Schicksal der wahren Feinde und Opfer des MfS erneut besiuegelt wurde.

Jugendpastor Gauck, bei dem es  frür die Aufnahmeprüfung als Journalist und Germa-nistik an Intellekt nicht gereicht hatte, folgte dem Rat seines  NAZI Onkels und bis zu 1975 predigenden Superintendanten der EKD . Ost und Prediger der Marienkirche in Ost-Berlin Gerhard Schmidt und ging zur Theologie – Weg den geringeren Widerstandes um dem kirchlichen Konformismus der Obrigkeit ( dem MfS ) zu dienen.

 

So ging das damals und geht es immer noch mit den den drei Leitern mit STASI-Hinter-grund überlassenen akten; eigentlich waren die alle drei vom MfS angesetzt die zu „ver-walten“. Was man unter Verwalten verstehen muss ist an zwei Beispielen  zu verfolgen oder nachzuvollziehen:

Das ist die Kopie des Aktendeckels  aus der Akte MfS HA VII/8 577/85 rausmanipul-liertes Segmentes. Eine Original Akte  darf keinen Bundesadler haben, womit die Mani-pullation bereits  nachgewiesen sei.

 

Es ist  ein Aktensegment mit strafrechtlich relevantem Inhalt der  auf das Ersuchen des Polizeipräsidenten in Berlin 1993 sehr schnell dem Gauck auf den Tisch gelegt wurde.

Ersuchen des Polizeipräsidenten in Berlin an Joachim Gauck

Hätte der Sonderbeauftragter Joachim Gauck getan  wozu er von Deutschem Bundestag und Ministerium des Inneren gesetzlich verpflichtet gewesen ist, hätte der STASI-Scherge und Zellen IM Ralf Hunholz auf die  vorhandenen Strafen noch mindestens 3 Jahre Plus bekommen. DAS durfte auf  KEINEN Fall Passieren und Joachim Gauck unterdrückt die Akte HA VII/8 577/85 den Strafverfolgungsorganen gegenüber. Das heissß SEINE STASI-Behörde ist  der ZERV und der Berliner Justiz übergeordnet, bzw. Gauck ist durch die STASI zum Gott auf Erden erden befördert, DER entscheidet 10 Jahre lang darüber wer von Tätern bestraft werden soll und wem die Gerechtigkeit begegnen soll für das erlittene Unrecht durch die STASI-Justiz.

Was war das was so zu verbergen wichtig war für Joachim Gauck und Dr. Geiger, Joachim Förster und Harald Bith – sehet ihr hier auf einer Kopie des Originals der mir 2014  mit Sicherheit ungewollt mir am Verwaltungsgericht  in die Hände fiel:

 

 

 

Hier zu sehen ist „die Arbeit“ der BND Dame und Nachfolgerin des BND Mannes Harald Both vom 23.1.2018 als sie  auf das Ersuchen des Landgerichtes Berlin zum Zwecke meines Drittantrages auf strafrechtliche Rehabilitierung 551 Rh 218/15 die ersuchte in der BStU vorliegende Verfahrensakte nicht herausgibt.

Hier ist die für mich vom Anfang an gesperrten Verfahrensakten gelistet:

MfS 3556/80 – Sivo HA XXII/4 (Terrorabwehr ) darin erfasst wurden Personen mit Hinweisen zu Rechtsextrem terroristischen Kräften:
ZAIG/5 wurden erfasst Personen mit Verdacht einer feindlichen Tätigkeit gegen die DDR/ soz. Lager.
Grundlage waren die Erkenntnisse der XXII sowioe aus dem Untersuchungsvorgang MfS 71/57/81 teilte Genosse Becker am 4.3.94 der Behördenleitung Gauck/Geiger/Förster/BND Both mit.

 

So einfach ist die Lüge der BND Dame Probst zu entlarven und sie als Lügnerin und Urkundenunterdrückerin auf Befehl zu überführen.

Was braucht der Generalbundesanwalt noch um gegen Roland Jahn und BStU kraft seines Amtes und Gesetzes vorzugehen ? Die Genehmigung der Kanzlerin oder der Geheimdienste?

Vom Ersuch am 30.6.2017 bis zum Antwortschreiben brauchte Frau Jutta Probst für die Antwort 7 Monate; um die Dringlichkeit scherte sich BStU nicht. Hier sit die Antwort mit der unverschämten falschen Tatsachenbehauptung:  Verfahrensakte lie-gen hier nicht vor.“

Ersatzweise kann ich ( WER? Jahn oder Probst ? *AL) kann ich Ihnen lediglich Auszüge aus Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes ( unaufgefordert!*AL ) übergeben, die ( vom BND(?) ausgesuchten *AL ) Angaben zu den Ermittlungen  ( unter Punkt 3 sind 353 Blatt aus der verleumdeten Verfahrensakte geschwärzt und teilweise bis zur kenntlichkeit anonymisiert *AL ) gegen den Betroffenen, zur Festnahme, zum gesuchten Urteil, sowie zu dessen Verwirklichung  enthalten.