Von: “Dr. Michael Hollmann” <m.hollmann@bundesarchiv.de>
An: Lauksde@gmx.net
Cc: “Herrmann, Tobias” <t.herrmann@bundesarchiv.de>
Betreff: Re: Wird nach der Implementierung der BStU in das Bundes-
Stasi-Unterlagen-Gesetz soweit zu ändern, dass der Übergang der
Verantwortung für die Stasi-Unterlagen auf das Bundesarchiv ermöglicht
wird. Wenn ich die bisjerige Diskussion richtig verstanden habe, wird
sich an den Regelungen zum Zugang zu den Stasi-Unterlagen
enden Frühjahr/ Sommer.
Hinsichtlich der Ihnen aus dem Bundesarchiv übersandten Kopien (BArch,
DP 3/3604, Bl 17-78) darf ich Ihnen mitteilen, dass ich mich davon
überzeugt habe, dass Ihnen alle Unterlagen, die Sie betreffen, Ihnen
in Kopie übersandt wurden. Die Akte enthält Unterlagen zu mehreren
Personen, ohne dass diese Vorgänge miteinander in Beziehung stünden;
eine Kopierung der gesamten Akte kommt daher nicht in Frage.
Die Rückübersendung Ihrer Unterlagen habe ich veranlasst; sie werden
Ihnen in den nächsten Tagen zugehen.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Hollmann
Der ehemalige freiwillige und ausgezeichnete Bereitschaftspolizist Roland Jahn als staatlich zugelassener Gerschischtsverfälscher der sich gebrüstet hatte SEINE eigene STASI-Akte eigenhändig gefälscht zu haben, teilt im Trenenpallast mit, dass die 1400 Mitarbeiter der BStU in das Bundesarchiv übernommen werden und dass die Akte des MfS dort auch nach 30 Jahren nach dem Stasiunterlagengesetz den Opfern “zugänglich” bleiben sollen. Die offensichtlich als Operativ Vorgang “Auflösung der BStU” schon durch Schäuble abgesegnete Entscheidung ist als Übernahme des zur 40% ausgelastetes Bundesarchivs zu betrachten. Da nach der Übernahme der Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen durch Helge Heydemeyer aus der Jahn´s BStU im Juni 2019 jetzt so klurzfristig auch das Bundesarchiv duurch die STASI bzw Verbrüderten Geheimdienste übernommen werden soll ist die Übernahme der Bundesrepublik endlich durch das MfS übernommen. Schäuble und Kohl wurden am 18.9.1990 zur Übernahme von 22.000 Offizierre des MfS erpresserisch gezwungen. Nach 30 Jahren geht somit die Geschichts.-schreibung auch offiziell in die Hände des MfS- weil in der BStU 95% der ehemaligen Diktaturträger, ausgesucht durch das STASI-Personalrat bei Gauck- schon immer das Sagen hatten. Die Geschichte schreiben immer die Sieger.
Und wenn Roland Jahn und Helge Heydemeyer weiterhin in der Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen behaupten dass sich der ehem VOPO auf dem Bild in einem Tiger-käfig befindet, dann ist die Diskrepanz zwischen der Geschichte und Geschichtsverfäl-schung mehr als deutlich und als solche aus dem Kabinett und aus dem Bundestag befohlen, damit die DDR nach 30 Jahren endhummanisiert wird.

Erst in der DDR wurden in allen Zuchthäusern der Republik in den Arrestzellen solche Käfige eingebaut die unter Strafgefangenen als TIGERKÄFIGE bezeichnet wurden.
—– Nachricht von Lauksde@gmx.net ———
Datum: Tue, 29 Oct 2019 08:27:14 +0100
Von: Lauksde@gmx.net
Betreff: Wird nach der Implementierung der BStU in das Bundesarchiv
das StUG seine Geltung über dem Bundesarchivgesetz behalten?
An: praesident@bundesarchiv.de, pressestelle-bkm@bpa.bund.de,
bundesrat@bundesrat.de
Sehr geehrter Dr. Hollmann,
Wird nach der Eingliederung oder Übernahme der BStU in das Bundesarchiv
das StUG seine Geltung über dem Bundesarchivgesetz erhalten bzw.behalten?
Konkreter:
Werde ich als Opfer der MfS bJustiz und deren Exekutive meine Akte
ungeschwärzt zur Einsicht vorgelegt bekommen können?
Mir liegt die Akte eines Verurteilten ( und Teilrehabilitierten) Reg.Nr. XIII/667/81 Leipzig AU 270/85 nicht gesperrt –Beginn 21.7.81 völlig offen und ungeschwärzt und sauber durchpaginiert und mit vollständigem und offenen Inhaltsverzeichnis.
Lassen Sie mich bitte Text des Gesetzes zukommen?
Mit freundlichen Grüßen
Adam Lauks
—– Ende der Nachricht von Lauksde@gmx.net —–