BRIEFE AUS DEM JENSEITS – An Erich Mielke – ungesühnten Doppelmörder und Minister des MfS vom 25.8.84.

Abschrift des Schreibens an Minister für Staatssicherheit, unge-sühnten Doppelmörder Erich Mielke

Sie erstattete ihren zweiten Besuch Ihrem Lieblingshistoriker Hubertus Knabe und brachte ihm 9 Millionen Euro mit – die Begleiterin Kulturministerin Grütters sagte 15 Mio zu- Wofür eigentlich?

KZ – Rummelsburg   – Berlin 25.8.1984

AnKrebs -Endphase                                                                                                                            auf Exitus wartend                                                                                                                                    nach 4 x 21 ( Tage Arrest im Tigerkäfig aus der Absonderungszelle im Haus 3* )

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An Minister f. Staatssicherheit d. DDR

Mielke! Du Mörder sondergleichen!

Bevor mich diue Sehkraft verläßt und die Sinne, durch gemeinste von Krankheiten durch-gehen und meine Qualen ein Ende nehmen in den nächsten Tagen, verabschiede ich mich von Dir Du Obermörder. Im Arrest wurde ich noch von Deinen HBenkern ausgeplündert, mein Haarshampoo, Hautöl, Salbe, meine adressierten und nummerierten Briefe, die nicht ( zu Ende * ) geschrieben werden und paar Zettel die für euch vorbestimmt waren. So kann ich Dir nichts in die Hand drücken, wie das in der Inquisitionszeit beim Henken üblich war, deshalb diese Zeilen. Ich laß heute über den Raubmord und das Schweigen inm Bonn. Bald wird Dein Land der Öffentlichkeit ablegen sollen um was für ein Mord sich beim SG Lauks gehandelt hat? Die Worte, die diesen Mord erklären sollen werden fehlen. So etwas war nicht da gewesen, Mielke! Rache ?!? Politisch?!?

Ich beging Vergehen. Du ließest mich massakrieren im HK ( Haftkrankenhaus Leipzig Meusdorf* ), stelltest mich vor´s Gericht und richtetest dem damals schon dem Tode-geweihtem für Verbrechen! Du benutztest I Klinikum Buch ( bei Berlin* ) und die Charite (!!! ) um es perfekt zu verdecken!

Die Rückseite

„Es ist alles bekannt Mielke und Protokolle liegen vor!“

Es ist alles bekannt Mielke und Protokolle liegen vor! Warum ich ermordet wurde wird man fragen? Den grauhaarigen Honecker wird man fragen: „Warum ließen Sie  Lauks Adam nicht seine Kinder sehen, um von seinen Nächsten Abschied zu nehmen? Das Wort Humanität wird man in eueren Zeitungen nicht mehr drucken können, die wird brennen. In Erichs Munde wird dieses Wort zum 35 -DDR makaber klingen und mein Land tief ver-letzen. Du Stasischwein!

Merke eins – es ist keine Drohung, es ist Ansage eines Sterbenden: Es werden 7 euere Botschaftsangehörige in der Welt sterben – einen Schnelltod, weil ich es so will: Einer für die Tränen von Dani, einer für die Tränen von der treuen, tap-feren Frau, einer für die Tränen meiner seelisch kranken Mutter, die wieder in die klinik gehen wird, und einer für des alten Vaters Schmerzen. Durch Dich verlor er den zweiten Sohn in einem Jahr, und den siebenten lasse ich hinmorden, nicht weil Du Dich an die Angehörigen der Botschaft und weiter in die Angelegenheiten der SFRJ  ( für die ich falle ) eingemischt und den Consul erpresstest, nein, sondern weil Du ihn vor mir von SV (Angehörigen *) durch Scheiße zogst.

Ich übernehme die Verantwortung für die 7 die sterben – so muß es sein – ich lernte es von Dir. AL *

Ich fertigte hiervon noch zwei Abschriften. Obermeister „Rasierklinge“ holte mich aus der Absonderung zelle in der „Verbotenen Zone“ des Haus 3 zur Freistunde – Aufenthalt im Freien. Der Brief für Mielke war in einem blauen Umschlag zugeklebt, eine Abschrift  nahm ich in die Jackentasche, die zweite zusammengefaltet steckte ich in die Mütze. Vor dem Eiusentor zum Haus sechs übergab ich den Brief an Mielke an den Sachsen. „Hände an die Wand – Beine breit!!! Ich folgte  dem Befehl und wurde gefilzt. Als „Rasierklinge“ die Abschrift fand, brach er die Filzung ab – die Mütze mit der Abschrift blioeb auf meinem Kopf. Er ließ das eiserne Tor öffnen und schloß die Tür vom Freistundenhof 1 auf und ließ mich rein. Er rannte weg mit seinem Fund. Es war ein schöner sonniger Tag; statt  herum-zulaufen ließ ich mich auf eine Bank nieder und drehte mein Gesicht in die Sonne. Ich tat so als ob ich mir die Schnürsenkel zubinde und steckte die zweite Abschrift tief in den Sand. Obwohl ich kein Zeitgefühl hatte wunderte mich sehr als „die Turmeule „Papa Karlo“ weckte mit: „Strafgefangener Lauks  Freistunde beenden!“  „Die ist noch nicht um.“  „Den Hof umgehend verlassen!!!“ – ich stand nicht mal auf: „Da müsst ihr mich schon holen!“…Die Tür ging auf und es kamen zwei Schließer, legten mir links und rechts um die Handgelenke die Knebelketten um und zerrten mich hoch und führten den Widerstandslosen vom Hof 1…

..und kostet in Deutschland 0,56 €

Fortsetzung folgt!

Über stasifolteropferadamlauks

I am 72 Years old and I I am still victim of torture in STASI-Prison in former GDR 1982-1985. I never reached Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 40 Years injustice ! I am fighting for the implementation § TORTURE in Germany´s national low.
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