Falschaussagen überschatten Gauck-Kandidatur21.02.2012 – Nur !?? – Deutscher Bundestag -Wahlfrauen und Wahlmänner wählten einen Gauckler als Katze im Sack -trotz des Willen der Kanzlerin !


Ist die Zeit reif  für DIE WAHRHEIT  über den Pastor Gauck und seine Machenschaften als Bundespräsident !??

143 AR 284/14 : DIES IST EINE OFFENE STRAFANZEIGE UND STRAFANTRAG AN DEN GENERALBUNDESANWALT : Herr Runge, walten Sie ihres Amtes! – oder für immer schweigen !? WER herrscht über dem Bundestagspräsidenten Lammert !??

https://adamlauks.com/2014/04/06/dies-ist-eine-offene-strafanzeige-und-strafantrag-an-den-generalbundesanwalt-herr-runge-walten-sie-ihres-amtes-oder-fur-immer-schweigen-wer-herrscht-uber-dem-bundestagsprasidenten-lammert/

 

Ich habe Strafanzeige erstattet...VERJÄHRT.

Das ist mein Transparent das ich dem gerade gewählten 11.Deutschen Präsidenten, aber auch allen Wahlfrauen und Wahlmänner vor das Gesicht hielt. NUR der Gauck wusste genauestens was darauf stand und dass das Transparent von einem Folteropfer hochgehalten wird deren Gerechtigkeit ER und SEINE BEHÖRDE in direktester Weise verhindert hatten, um Folterer zu schützen. DAS habe ich am 18.3.2012 noch nicht gewusst, dass ER mein Leben in letzten 22 Jahren so veränderte. Ohne Würde und gestohlener Ehre zu leben, wünsche ich keinem!!!

IM_Bericht_zu Urteil_aus_1984

Gauck`s Antwort auf das Ersuchen des Polizeipräsidenten in Berlin vom 2012.1993 war illegal zugespielter UM Vermerk des IMS „Georg Husfeldt“ um Täter, Verbrecher zu schützen!

 

 

Da die Vereinigung – die Anektierung der DDR ohne Blutvergießen abging, landete  dafür vorgesehene  Plan B in der Schublade und trat augenblicklich  der Plan C des MfS in Kraft. Im Rahmen dieses Planes C der Generalität des MfS der  westdeutschen Unterhändlern – Geheimdiensten am 17.9.1990 zur Unterzeichnung vorgelegt wurde, muss unter über 2.500 durch MfS präzisierten Punkten  auch  der Entzug von nichtverschrotteten Restbeständen der  Akte aus dem Zugriff de Bundesarchiv, wo laut Gesetz die Akten, wie die des Bundeskanzlers Kohl (später) hingehört hätten. Die STASI hat  in der dabei unterzeichneten ZUSATZVEREINBARUNG ZUM EINIGUNGSSVERTRAG hat nichts dem Zufall überlassen und hat  sowohl den Umgang mit der Akten als auch den Täterschutz vor  der Justiz, und nach der Verjährung des DDR Unrechts und mittleren und schweren Verbrechen der STASI, vor Pranger. An der Ausarbeitung des Stasi Unterlagen Gesetzes ist Joachim Gauck als Leiter des Auzsschusses für die Auflösung des MfS maßgeblich beteiligt so wie  manche promminiente DDR Juristen  mit IM Vorzeichen.  Bei den Verhandlungen der West und Ost Unterhändlern sind die Wessis Schäuble und Werthbach  den Ossis – STASI Generalität im Mielkes Ministerium Haus 49 ( so Werthebach in einer Podiumsdiskussion) weitgehend den Ossis entgegengekommen ( so das Gutachten aus Mai 2007 das BKM in Auftrag gab an K.Schröder,hans Klein und Stefan Alisch) Nach 25 Jahren dhaben die Ofer des MfS und des SED-Regimes Recht darauf  die Aufarbweitung der „Aufarbeitung“ zu verlangen wi das der Lutz Ramelow schön und treffend formuliert hatte.

Aus dem Grunde:  https://adamlauks.com/2013/02/01/gutachten-uber-beschaftigung-ehemaliger-mfs-angehoriger-in-der-bstu-im-auftrag-des-bundesministerium-fur-kultur-und-medien-mai-2007/

Gauck/Birthler Behörde unter der Lupe der Wissenschaftler : Gutachten über Beschäftigung ehemaliger MfS Angehöriger in der BStU im Auftrag des Bundesministerium für Kultur und Medien – Mai 2007. We open Governments  ist Motto des Wikileaks  der das Gutachten auch lüftete.Auch den Gutachtern hat die AR3 – Recherche des ehemaligen MfS nicht den Zugang zu allen verlangten Akten ermöglicht.  FREMDSTEUERUNG der Gauck Behörde oder die strikte Einhaltung der ZUSATZVEREINBARUNG, wonach die STASI entscheidet auch weiterhin was von den gesichteten Restbeständen eingesehen werden darf und kann !?? Es waren 68 übernommene Hauptamtliche Mitarbeiter des MfS, das weiß auch der Schlegel 2012 noch nicht, ergo erjhat das Gutachten nicht gelesen gehabt, wie auch die Bundestagsabgeordneten in ihren Ausschüssen und Wahlfrauen und Wahlmänner, oder er wußte das und duzrfte  es nicht bringemn so kurz vor der Wahl !??

 

Es kann man davon ausgehen das die Wahlfrauen und Wahlmänner die den Gauckler zum Bundespräsidenten machten  von diesem Gutachten nichts gewußt haben. Wem das Gutachten  ausser des BKM zur Kenntniss gegeben wurde., müsste die Geschichte, in die der Pastor Gauck  mit Brechstange und seinen Eskapaden, Reden und Aufrufen und Predigten versucht, irgendwan mal zeigen. Sollte es  dem Wikileaks gelingen die ZUSATZVEREINBARUNG ZUM EINIGUNGSVERTRAG vom 17.9.1990  zu „öffnen“ bevor die  50 jährige Geheimhaltung abgelaufen ist wäre  vieles klarer, auch für die Geschichte und  so manche Biographie der Westpolitiker müsste vermutlich gründlich umgeschrieben werden.

 

 

Stasi-Behörde : Falschaussagen überschatten Gauck-Kandidatur21.02.2012 15:22 Uhrvon  & Adam Lauks  ungesühntes Opfer des MfS Dank Joachim Gauck und  Dank der Staatsanwaltschaft II –  76 Js 1792/93  EV-einstellender Staatsanwaltschaft Lorke

 

Man kann einen Menschen vernichten, aber nicht seine Wahrheit

20 Jahre suche nach Gerechtigkeit für Adam Lauks und seine Folterer

Joachim Gauck war für seine Arbeit als Bundesauftragter für die Stasi-Unterlagen hoch angesehen. Von wem !??  Von  Dr. Schäuble und der STASI-Generalität !??  Doch die Beschäftigung früherer Stasi-Mitarbeiter in der Behörde und eine… Legendierung dauert an- Der Pastor Gauck war genauso beliebt und gefürchtet von seinen Mitarbeitern wie der jetzige Leiter auch, der BEPO des MdI der DDR. Mit diesem“ Abschluss “ ist er aus der DDR ausgewiesen worden, oder hatte er einen anderen Abschluss oder erlernten Beruf !?
WAS genau Pastor Gauck, Marianne Birthler und Roland Jahn im Rahmen der 25 jährigen „Aufarbeitung“  für Aufgaben zu lösen hatten, und wie  manipuliert die  beliebten und gefürchteten PERSILSCHEINE von Gauck/Birthler und Jahn waren, wurde dem Generalbundesanwalt in einer OFFENEN STRAFANZEIGE gegen den Roland Jahn ausgebreitet. Generalbundesanwalt Range sah   aus dem „Behördenvorgang der BStU“ zum Ersuchen des LaGeSo  das was  auch ein Blinder auf den ersten blick sah – unbegrenzte und unkontrollierbare Manipulationsmöglichkeiten der Abteilung AR3 der Recherche der STASI in der BStU vom Anfang an bis heute.  Ein Organigramm der Gauck/Birthler/Jahn Behörde enthält  nicht die Namen der MfS Mitarbeiter, selbst die engsten Kreise  des BKM um Neumann herum dürfen nicht wissen die Namen und die Dienstgrade der Hauptamtlichen, deren Verträge natürlich  zufällig verfristet  wurden. Auch heute sind die Top-Secret!
Wie das so  nach dem Eingang eines Ersuchen einer Justizbehörde ( Staatsanwaltschaft II z. Bsp 20.12.1993) oder  eines Amtes ( LaGeSo  20.02.2012)  oder eines Ausschusses des Deutschen Bundestages 17.9.2013) oder Rehabilitierungskammer in der  Gauck und Jahn Behörde abgeht kann man  in diesem Beitrag sehen :
“AUFARBEITUNG” war eine Lüge und ABM für die Träger der Diktatur !”- Urkundenunterdrückung durch STAIS in der BStU – Jahn Behörde, die Zweite, diesmal auf das Ersuchen des LaGeSo !Unanfechtbare falsche Mitteilung der Behörde – Strafanzeige 282 Js 1922/14 – Staatsanwaltschaft ermittelt oder wird es verschleiern !?
DAMIT  begründet sich zum Teil die Beliwebtheit des Joachim Gauck als Sonderbeauftragtender Bundesregierung für personenbezogenen Unterlagen des MfS der ehemaligen DDR. Dass Medien und Presse   die Aushebelung der Rechtsstaatlichkeit und Niederschlagung der Gerechtigkeit für Täter und automatisch für Opfer des MfS ist
bedauerlich und unverzeihlich,für die zig Tausenden Opfer unnerklärlich. Gauck hat auf sich eine Schuld geladen die er auf Erden  nicht sühnen kann, und ich möchte dabei sein wenn er  vom Herrn gefragt wird ob er gesündigt hatte, selbst dann wird er  das machen was er seit der Wende am besten kann LÜGEN!
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Wie man jemand mit einem Kohlestift entlarven kann

Respekt für den Künstler:

Gauck sagte: : ” Immer wieder fällt uns auch auf, das wir in einem Land leben das tief krank ist, in einer Landschaft der Lüge, und es gibt Menschen jeder Bildungsstufe, die lügen bis zum Letzten.”

Joachim Gaucks Beliebtheit begründet sich zum Teil auf seine Zeit als Leiter der Stasiunterlagen-Behörde. Kurz nach seiner Ernennung zum Anwärter auf das Präsidentenamt wendete sich das Blatt. Was ist passiert ?!?

Als Bundesbeauftragter für die Stasiunterlagen hat es Joachim Gauck zu beträchtlichem Ruhm gebracht  Er gilt seither als eine Art Nestor der Aufarbeitung. Dabei fällt doch in seine Amtszeit als Gründungsbeauftragter ein unrühmliches Kapitel, das die Behörde bis heute verfolgt: die Beschäftigung einer Vielzahl früherer hauptamtlicher Stasimitarbeiter.

 

Als dieser Sachverhalt 2006, zur Amtszeit Marianne Birthlers, ruchbar wurde, erregte er enormes Aufsehen. Denn in der Öffentlichkeit war nicht bekannt, dass eine viel größere Zahl als bislang angenommen, nämlich mehr als 50 ehemalige Stasileute, in jenem Haus tätig waren, das die Repressionen des Geheimdienstes aufarbeitete.

 

Im Mai 2007 legte ein Expertenteam im Auftrag von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) dazu ein vertrauliches Gutachten vor. Es kam zu strengen Befunden, der vielleicht brisanteste: „Beirat, Parlament und Öffentlichkeit wurden bis 2006 über die genaue Zahl ehemaliger MfS-Mitarbeiter getäuscht. Bei allen Anfragen wurden sowohl in der Ära Gauck als auch in der Ära Birthler falsche Zahlen angegeben.“

In der Amtszeit Gaucks antwortete die Bundesregierung am 15. Januar 1997 auf eine entsprechende Anfrage der PDS-Abgeordneten Ulla Jelpke, in der Stasiunterlagenbehörde seien „noch 15 ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit … beschäftigt.“ Die Gutachter Klaus Schroeder und Hans H. Klein stellten dagegen fest, dass „die mindestens 46 zu dieser Zeit beschäftigten ehemaligen Wach- und Personenschützer, unzweifelhaft frühere MfS-Hauptamtliche“, unerwähnt blieben, außerdem drei frühere Angehörige des MfS-Wachregiments und zwei ehemalige Inoffizielle Mitarbeiter (IM).

Als Jelpke im Oktober 1997 im Zusammenhang mit den Beratungen über den Bundeshaushalt die Frage erneut stellte, erhielt sie von Behördendirektor Busse die gleiche Antwort. Gauck selbst berichtete am 18. Februar 1998 in einer Sitzung des Behördenbeirats, es seien gegenwärtig noch 14 ehemalige Stasileute dort beschäftigt. Sie hätten sich „im Zuge der Auflösung des MfS den Bürgerkomitees zur Verfügung gestellt, … um ihr Wissen und ihre Kenntnisse bei der Sicherung und Sichtung der besetzten Stasiarchive weiterzugeben“. Aus arbeitsrechtlichen Gründen könne man sich nun nicht mehr von ihnen trennen.
Der Beirat wurde allerdings nie darüber informiert, dass sich die Behördenleitung selbst schon 1991 – zunächst vergeblich – beim Bundesinnenminister für eine Entfristung der Verträge mit den ehemaligen MfS-Hauptamtlichen eingesetzt hatte. Die entsprechenden Schreiben vom 26. August und 27. September 1991 tragen die Unterschrift des damaligen Behördendirektors Hansjörg Geiger. Mit diesem Erbe schlägt sich nun der jetzige Behördenchef Roland Jahn herum. Seit dem vergangenen Jahr erlaubt ihm ein novelliertes Stasiunterlagengesetz, die Stasileute zu versetzen. Dieser Prozess müsse „völlig gesetzeskonform laufen“, sagt er, „wir machen das nicht mit der Brechstange“. Was damals geschehen ist, kritisiert er. Die Präsidentschaftskandidatur seines Duzfreundes Joachim Gauck sieht Jahn dennoch positiv: als „Anerkennung auch seiner Arbeit als erster Bundesbeauftragter für die Stasiunterlagen“

Gauck verurteilt bevor er überhaupt gewählt werden konnte? Was soll denn das nur?
Gebt dem Mann eine Chance, etwas anderes bleibt uns doch nicht übrig. Oder das Amt sollte abgeschafft werden!

von VGerber
28.02.2012 20:30 Uhr

GedächtnisEs ist ja schon eine gute Weile her. Doch wenn ich mich recht erinnere, wurden die wahren Helden der DDR vom SED-Regime nicht mit Privilegien, wie sie Merkel und Gauck genossen haben, bedacht. Die Menschen aus meiner erweiterten Verwandtschaft, die ernsthaft demokratisch aktiv waren, wurden von der STASI aufgespürt, nach Bautzen gebracht und von dort in russische Arbeitslager verschleppt. Die Familien erhielten noch nicht enmal eine Information über den Verbleib. Wenn nun die selbsternannten Freiheitskämpfer Gauck und Merkel Ihre Mären vom Kampf gegen das SED-Regime unters Volk bringen, ja wenn diese beiden Helden künftig gar gemeinsam an der Spitze einer bedeutenden Industrienation stehen, so sehe ich das als unfassbare Beleidigung für die wahren Opfer.

 

von pfadi – 25.02.2012 12:31 Uhr

was wollt Ihr?

was soll das ganze hier?
Wollt Ihr einen Bundespräsidenten oder einen Heiligen?
Ist auch nur einer von Euch – die hier so über ihn herziehen – dabei der für dieses Amt kandidieren möchte?
Nur zu, wir finden dann auch bei ihm noch einiges in seiner Vergangenheit!

 

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STASI & REGIMEOPFER ein klares N E I N !

https://adamlauks.wordpress.com/2012/02/19/das-soll-unser-bundestagspresident-werden-nein-danke/
Weder er noch die Birthler rückte die richtige Zahl der übernommenen 68 STASI Offiziere raus. Dafür konnte ER nicht.
Im ( für 50 Jahre) geheimen ZUSATZ VEREINBARUNG ZUM EINIGUNGSVERTRAG haben Dr. Schäuble und Dr. Werthenach auf Befehl und Druck von Kohl den ZUSATZ mit der STASI-Generalität „ausgehandelt“ – ich sage dazu
diktiert bekommen / Aussage stammt von Dr. Werthebach/.
Aber dass er die Behörde zum Auffangbecken bzw.  größte Arbeutrsbeschaffungsmaßnahme für SED Mitglieder und andere staatstreuen Angestelten aus der Verwaltung machte, bleibt in Augen der Opfer unverzeihlich.
Hier soll sich ein Regimegegner oder ein STASIopfer eintragen dem Pfarre Gauck vor der Wende und auch nach Der Wende bei der Kolision mit DDR-Staat durch persönliche Verwendung geholfen hat und welchem Opfer er zur Gerechtigkeit verholfen hatte als Leiter der Behörde. Eitelkeit und Undankbarkeit sind seine Eigenschaften. DESHALB – Danke NEIN !

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von AdamLauks -24.02.2012 16:06 Uhr

Im Namen der Regimeopfer und STASII-Opfer … NEIN

https://adamlauks.wordpress.com/2012/02/19/das-soll-unser-bundestagspresident-werden-nein-danke/

Als Folteropfer der STASI – sage ich eindeutig NEIN- ER ist dieses Amtes nicht würdig.
Ich habe Verständnis wenn er nach dem ZUSATZ zum Einigungsvertrag die 80 Hauptamtlichen in die Behörde übernimmt, er musste das tun, oder nicht antreten. Zusatz regelt den Umgang mit STASI-Archiven … und bleibt uns für 50 Jahre unerschlossen.
dass keiner bis heute von allen Dreien nicht die richtige Zahl der ursprünglich, wissentlich übernommenen ehrlich nannte ist Verklärung und keine Aufklärung.
Die Behörde zum Auffangbecken der SED und Blockparteien Mitglieder aus den Verwaltungen zu machen istz aus der Sicht der Regimegegner unverzeihlich. Wer einmal lügt, oder auch zweimal lügt- drittes Mal glaubt man ihm nicht.
Noch gestern Abend im Potsdam kkonnte Frau Birthler nicht sagen wie weit die Forschung geupdatet ist für IM Ärzte(die allerübelsten) IM in der Kirche und IMS unter Rechtsanwälten/Richtern und Staatsanwälten.
Aus ihrer Umgebung ist der Vorwurf dass unter ihr die Mitarbeiter unter Druck standen, so schnell und so viel wie möglich bearbeitete Anträhe zu vermelden. Die Recherche verlief flach, eine geschichtliche Aufarbeitung NIEMALS. Und die Behörde betreibt keine Forschungsprojekte.
Meine Erfahrung aus dem Termin mit Jahn am 30.8.2011 ist – die Tätetr bleiben durch BStU geschützt… ab mit der Akte ins Bundesarchiv, dort können Historiker auch weiter forschen.
Auf die Frage über die Vernichtung- kürzlich – von Vollzugsakten für das Gefängnis Rummelsburg konntte keine Antwort gegeben werden. Wenn man bedenk das Aktenvernichtung eine Straftaat ist…handelt sich um ein Verbrechen, bzw Spurenvernichtung.
Meinem Vorschlag die Akte in Obhut der BStU zu holen folgte Frau Birthler nicht.

    • von VGerber
    • 23.02.2012 21:04 Uhr

    Warum Gauck für Wulff???

    Als jemand der seit vielen Jahren im Ausland lebt drängt sich mir der Eindruck auf, dass in der alten Heimat einiges aus dem Ruder zu laufen, ja im wahrsten Sinne des Wortes ver-rückt zu sein scheint. Welche Macht hat die Springerpresse noch immer? Nach allem was war? Auch heute noch vernichtet die BILD aus niederen Beweggründen Existenzen. Wenn Leute wie Diekmann aus persönlichen Motiven zur Hetzjagd rufen, folgen noch immer fast alle dem Ruf, weil sie die Mechanismen nicht verstehen (wollen).
    Die kollektive Strafe für die fehlende Lernbereitschaft ist in diesem Fall Gauck für Wulff.

  • Kinder durften Ausreisen

    mit den stasi-Mitarbeitern ist ja noch harmlos .
    warum durften seine Kinder zu DDR-Zeiten ausreisen und jederzeit wieder Einreisen um ihren Vater gauck zu besuchen . solche Vorzüge hatte der Normale DDR-Bürger nicht. Die Privilegien hatte man nur wenn man gut mit Stasi und Staat konnte.irgendwie komisch.

    Adam Lauks 15.6.2014:

    Gauck hat 18 Mal  den Westen bereist – unter anderem hatte er einmal unangemeldet auch seine Lieblingscousin besucht.  Mit den vernichteten Akten der Hauptverwaltung Aufklärung von Mischa Wolf ist auch die Liste mir  dem Resiekader mitvernichtet worden die von der HVA geführt wurde. Jeder  der  nicht im Rentenalter war und  ausreisen durfte ohne dass er in der DDR zweiten Familienmitglied als Pfand in der DDR hinterließ, hatte über die Berührung mit dem Feind  berichten. 

    Da hätte man die wahre Wertstellung des Pastor Joachim Gauck  und seine Berichte für MfS  nachsehen können müssen. Aber  die HVA hatte gründlich gearbeitet und spuren beseitigt. Auch der Pastor Mevckel hatte sich angeblich  bei der Spurenbvernichtung hervorgetan: Er ließ die gesamte Akte des Aussenhandels Schreddern, wo die meisten STASI-IM und STASI-Offiziere waren die  Feindberührung im Inland oder Ausland hatten. Dieses hätten uns eigentlich die Aufarbeiter liefern müssen… dafür waren die nicht auserkoren und eingestellt.

    von August-13 22.02.2012 18:56 Uhr
  • Der Gauck-ler

    Das Problem mit der BStU (Gauck-Behörde) nur auf die Stasi-Mitarbeiter zu beschränken halte ich für viel zu kurzsichtig. Wer sind denn die übrigen Mitarbeiter der BStU. Jürgen Fuchs hat dies in seinem Buch „Magdalena“ sehr gut beschrieben. Die BStU ist eine ABM-Maßnahme für linientreues DDR-Verwaltungspersonal. Die meisten von ihnen waren Parteimitglieder, entweder von der SED oder einer Blockpartei. Aber auf jeden Fall treue Anhänger der DDR-Diktatur. Und diese Leute arbeiten die Stasi-Akten auf. Viele Opfer fragen sich schon seit langem, warum in der BStU so wenig belastendes Material gefunden wird? Wenn man den Bock zum Gärtner macht, kommt halt nix anderes raus.
    Und dies scheint auch so vom Westen gewünscht zu sein.
    Der Stellvertreter von Gauck war ein Wessi ein gewisser Hansjörg Geiger. Nach seinem Ausscheiden 1995 wurde dieser Präsident des Verfassungsschutzes. Von 1996-1998 diente er seinem Vaterland als Präsident des BND.
    BND und Verfassungsschutz saßen bei der Gauck-Behörde immer in der 1. Reihe. Und trotzdem sind so viele Akten unauffindbar oder verschwunden. Die meisten Opfer der DDR-Diktatur glauben hier kaum an einen Zufall.
    Das wirklich belastende BStU-Material befindet sich längt in den Händen des Verfassungsschutzes und des BND. Es dient als Druckmittel hinter den Kulissen. Wenn uns die Entscheidungen unserer Politiker merkwürdig vorkommen, dann liegt es daran, dass ihnen die Akten gezeigt wurden. Also mit Skandalen wie bei Wulf ist nicht mehr zu rechnen.
    von stefanz

  • 22.02.2012 13:36 Uhr

 

Lieber Herr Schlegel,

hier wird gar nichts überschattet. Sie können schreiben, was Sie wollen. Ob hier ein Schatten auf Gauck liegt oder nicht, entscheiden aber nicht Sie, sondern allenfalls der weitere Verlauf der Geschichte.

 

von kessywoman – 22.02.2012 02:00 Uhr

 

Gauck-Akten : „Larve und Schmetterling“

„Was besagen Gaucks Stasi-Akten?“
i]Autor:Peter Mühlbauer 22.02.2012[/i]

Unter diesem Titel habe ich eine brandaktuelle Zusammenfassung unter Verwendung seriöser Print-Quellen zu den divergierenden Aktenlagen (Opferakte/Stasiakte) gefunden, die dem „Souverän“, dem Volk und unbescholtenen Steuerbürger (als „Ehrensold-Zahler“) jedenfalls so viel ausgewogene Information vermittelt, dass er zwar eine Menge über Arbeitsweisen der Stasi erfahren kann, aber auch eine Menge „sowohl als auch“ über Joachim Gauck.

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36456/1.html

Und somit beschließe ich, die Empfehlung Dieter Hildebrandts weiterhin zu beherzigen:

„Man soll auf Politiker nicht hören, sondern auf sie achten“

(Aschermittwoch 2012)

von guderian

  • 21.02.2012 21:26 Uhr

 

Was soll man dazu sagen?

In der Amtszeit Gaucks antwortete die Bundesregierung am 15. Januar 1997 auf eine entsprechende Anfrage der PDS-Abgeordneten Ulla Jelpke, in der Stasiunterlagenbehörde seien „noch 15 ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit … beschäftigt.“ Die Gutachter Klaus Schroeder und Hans H. Klein stellten dagegen fest, dass „die mindestens 46 zu dieser Zeit beschäftigten ehemaligen Wach- und Personenschützer, unzweifelhaft frühere MfS-Hauptamtliche“, unerwähnt blieben, außerdem drei frühere Angehörige des MfS-Wachregiments und zwei ehemalige Inoffizielle Mitarbeiter (IM).

Die Tradition setzt sich fort. Mit Christian Wulff (CDU) verlässt ein Bundespräsident das Amt, der das Parlament in Niedersachsen über seine Kontakte zu Egon Geerkens belogen hat und wird ersetzt durch den nächsten Parlamentsbelügner. Im Westen nichts Neues.

von oekotest – 21.02.2012 20:32 Uhr

Hysterie

Bislang hat sich nie jemand sonderlich für Bundespräsidenten interessiert. Zurecht! Verständlich, dass das nach 2 Rücktritten und dubiosen Vorgängen nun anders ist. Das Ganze nimmt aber jetzt wirklich Ausmaße an, die schon neurotisch sind. Ich kann diese Hysterie nicht nachvollziehen für einen Grüßaugust, der nominell als Staatsoberhaupt auftritt.

 

von Herschel – 21.02.2012 20:26 Uhr

Zwischenzeitlich …

… sondieren die Piratenpartei und die „Linke“ einen eigenen Kandidaten, nämlich in einer ersten Überlegung den bekannten Satiriker Georg Schramm.

Einerseits denkt man sich: Soll das nun witzig sein, oder ist dies schlicht und ergreifend kindisch?

Andererseits spricht nichts gegen einen Normalbürger insofern er rhetorische Qualitäten, politisches Verständnis und ein Mindestmaß an Intelligenz mitbringt.

Oder steht im Grundgesetz geschrieben, dass die Kandidaten alle Parteimitglieder oder (Verbands)Funktionäre sein müssen?

Dennoch wünscht man sich von Seiten der beiden Kleinparteien doch noch ernsthaftere Überlegungen oder begründete Argumentationen für eine mögliche Gegenkandidatur.
Sonst könnten sie sich in den Augen der breiten Öffentlichkeit auch schlicht und einfach lächerlich machen …

 

von artrocker b21.02.2012 19:37 Uhr

Jeder hat..ein bisschen „Dreck am Stecken“! Im Grunde ist es doch völlig egal, ob 5, 10 oder 50 MfS-Mitarbeiter beschäftigt wurden. Die Person Gauck gilt bisher, auch bei der Presse, als glaubhafter und charismatischer Mann, der den Posten des Bundespräsidenten gut ausfüllen kann. Ich hoffe nur, dass Herr Gauck nicht über eine kommende Äußerung stolpern wird und das Amt ebenfalls vorzeitig aufgeben muss.

von holm
21.02.2012 19:32 Uhr

..das geht ja gut los…

Herr Gauck zwei deutsche Geschichten im Gepäck, das könnte auch mehr Druckstellen bedeuten; bitte vorher klären!

 

von ThomasM – 21.02.2012 19:25 Uhr

Ruhig bleiben. Durchatmen.

Man sollte bei allem nicht vergessen, dass diejenen Mitarbeiter mit einer Stasi-Vergangenheit, die heute noch für die Behörde arbeiten wohl die längste Zeit ihres Arbeitslebens als aufs Grundgesetz vereidigte öffentlich Bedienstete der Bundesrepublik Deutschland tätig waren.

Diese Leute jetzt, nach 23 Jahren mit der Begründung rauszuwerfen, dass man jetzt erst Bauchschmerzen damit hat, dass sie früher für den falschen Staat tätig waren…

Wie insgesamt diese Fortschreibung der gesamten Stasi-Untersuchungen von öffentlichem Personal aus gleichem Grunde albern wird. Wen entdeckt man denn heute noch? Damals Jugendliche, die sich als Alternative zu mehreren Jahren NVA auf die Stasi eingelassen haben oder beim Studium mit denen in Kontakt kamen. Alle anderen, die weit vor den späten 80er Jahren bei der Stasi waren, sollten jetzt langsam im Ruhestand angekommen sein. Wenn man sie lassen würde.

Im Grunde kann diese Sonderbehörde jetzt tatsächlich völlig folgenlos ins Bundesarchiv eingegliedert werden und dort die dafür übliche Gesetzgebung angewendet werden. Die Zeit der Sonderbehandlung ist vorbei.

 

antworten

  • .

    der vw bus, denn gauck zu ddr zeiten bekommen hat, wird ihm irgendwann nochmal zum verhängnis, der muß nur was sagen, was der merkel nicht passt, dann wird er abgesägt schneller als wulff.
    er ist dazu verdammt, das zu sagen, was die merkel will

    • von dicky
    • 21.02.2012 18:18 Uhr

    Die FDP

    hat uns da mal wieder ganz schön was eingebrockt.
    von hanny27

    21.02.2012 17:34 Uhr

  • Herr Gauck ist also ein Bürgerrechtler hm! ?
  • In den Nachrichten heißt es die Medien werden bei Recherche über Gauck sich die Zähne ausbeißen. Wahre Berichterstattung wird es also über Gauck kaum geben die Angst geht um unter den Journalisten ist ja fast schon so wie in alten Zeiten der ehemaligen DDR. Na endlich hat Gauck ein großes Stück vom Kuchen abbekommen.
    Die Katze ist aus dem Sack wurde ja Zeit warum hat das so lange gedauert waren sich die Genossen wieder einmal nicht einig? Merkel hat das Theaterstück Gut in Szene gesetzt das muss man ihr neidlos zugestehen gelernt ist eben gelernt. Satire an? Der Staatsrat/Volkskammer ist ja fasst komplett jetzt kommt nur noch die Ablösung von Merkel/de Misere vor Kanzler.
    Die Bundesrepublik Deutschland wird in 30 Tagen umbenannt in „Deutsche Demokratische Republik“DDR-II statt Marktwirtschaft kommt die Planwirtschaft
    Satire aus!

    Das es Bürgerrechtler gab keine Frage aber 1989 also nach 40 Jähriger Stasidiktatur sind die aus dem Boden geschossen wie Pilze. Was haben die in den 40 Jahren gemacht, die Frage stelle ich auch einen Herrn Gauck. Meine Meinung sie waren zum größten Teil Steigbügelhalter der SED.
    Bürgerrechtler sind doch Menschen, die öffentlich für die Einhaltung der Menschenrechte und Bürgerrechte eintreten und immer damit rechnen müssen hinter Gittern zu gelangen. Die Gauck Behörde war bestückt mit 48 hochrangigen Stasioffizieren was haben die da gemacht Staub gewischt? Oder brisante Akten verschwinden lassen, meine Vermutung das letztere.
    Für mich sind die wahren Bürgerrechtler die lange Haftstrafen verbüßen mussten und ihre Biografien zerstört wurden. Die bis heute keine ehrliche Anerkennung seitens der Politik erfahren haben die SPD und grüne waren immer dagegen warum auch immer.
    „Nachtigal ick hör dir trapsen,“
    D. Der doppelte Missbrauch des Bundespräsidentenamtes
    Der erfundene Bundespräsident
    http://www.nachdenkseiten.de/?page_id=4138#l06

  • 21.02.2012 21:00 Uhr
  • Antwort auf Lilien vom 21.02.2012 18:27 Uhr

    Lilien Artikel 5 Meinungsfreiheit

    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.
    Im GG scheinen Sie sich ja auch aus zu kennen.:-))

    Sie sind ja eine ganz schlaue Lilien,
    Pro und Kontra das ist Gut!
    Sie sind mir schon in der SZ mit Ihren Kommentar aufgefallen.

    Wie ich aus Ihrem geschriebenen Wort erkennen kann sind Sie auch eine Fleißige Wikipedia Leserin toll weiter so.
    Ob das alles so stimmt was da geschrieben steht sei einmal dahin gestellt gelle. :-))
    Der Kommunismus ist auch nicht tot, denn bis heute hat keiner seine Leiche gesehen. SIE??

    Ich Wünsche Ihnen noch einen wunderschönen Abend!

    F.G.Hanny27

  • Antwort auf Lilien vom 21.02.2012 18:27 Uhr

    Sorry Lilien

    Sorry Lilien ich hatte mich um einen Stasimitarbeiter vertan. :-))

    Ex-Stasi-Mitarbeiter sind unkündbar!
    05. Juli 2011 17.58 Uhr, B.Z./dpa Den 47 früheren Stasi-Mitarbeitern, die noch in der Jahn-Behörde arbeiten, kann nicht gekündigt werden.

    http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/ex-stasi-mitarbeiter-sind-unkuendbar-article1219805.html

    Sorry Lilien ich hatte mich um einen Stasimitarbeiter vertan.

    • von Lilien
    • 21.02.2012 18:27 Uhr

    Antwort auf hanny27 vom 21.02.2012 17:34 Uhr

    hanny27

    Man kann sich durchaus die Frage stellen, warum sich nach dem Mauerfall viele „Bürgerrechtler“ nannten. Dass die Gauck-Behörde mit 48 hochrangigen Stasi-Offizieren bestückt war, ist nun wirklich nicht war. Dies können Sie in Wikipedia genau nachlesen. Ob es Ihnen oder mir nicht passt, ist an dieser Stelle nicht relevant.

    Für Sie sind tatsächlich nur in Haft genommene Menschen die wahren Bürgerrechtler? Damit treten Sie vielen Oppositionellen ziemlich auf die Füße.

    Ach übrigens Ihre Frage, nach dem Verschwinden brisanter Akten, würde ich gern mit einer Gegenfrage entgegen treten. Warum ist Marianne Birthler mit Herrn Prof. Dr. Sauer (Merkels Ehemann) nach ihrem Austritt aus der Behörde in eine Friede Springer Stiftung wieder zu finden?

  • von kessywoman
  • 22.02.2012 00:22 Uhr
  • Antwort auf hanny27 vom 21.02.2012 21:13 Uhr

    Stasi -Integrations- Beauftragter ?

    Um Ihren Link zum allgemeinen Verständnis inhaltlich etwas füllen, erlaube ich mir daraus zu zitieren:

    „…Sonderkündigungen nach dem Einigungsvertrag seien verpasst worden, schreibt Professor Weberling. Sowohl der erste Behördenchef Joachim Gauck als auch Nachfolgerin Marianne Birthler „hatten hinreichende Kenntnis über den Umfang der früheren Tätigkeit“ dieser (mehr als 46 Stasi-) Mitarbeiter. Birthler hatte in diesem Zusammenhang bei der Amtsübergabe an Jahn von einer schweren Hypothek gesprochen.
    Die einstigen Stasi-Leute seien in der Anfangsphase eingestellt worden, weil die Behörde von ihren „Spezialkenntnissen“ profitieren wollte, wird in dem Papier ausgeführt. Ursprünglich befristete Stellen seien wiederholt verlängert worden. Nun weise die „beanstandungsfreie“ Arbeit der Ex-Stasi-Leute auf eine Abkehr von früheren Taten und Einstellungen sowie innere Distanz hin….“

    http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/ex-stasi-mitarbeiter-sind-unkuendbar-article1219805.html

    Danach sollte man Herrn Gauck unbedingt fragen, ob die „Sonderkündigungen nach dem Einigungsvertrag“ nur aus Versehen verpasst wurden oder ob die Stasiunterlagen-Behörde von Anfang an gleichzeitig als „Besserungsanstalt für saubere Arbeit“ konzipiert wurde.
    Letzteres wäre ja immerhin ein christliches Motiv für einen Pfarrer.

    Tja, da scheint sich für unseren nominierten 1. Mann im Staate offenbar ein regelrechter Erklärungs-Stau zu entwickeln.
    Bleibt nur hoffen, dass er NICHT drin stecken bleibt!!!

    Mitunter ist Aschermittwoch nicht alles vorbei…

    • von Lilien
    • 22.02.2012 11:18 Uhr

    Antwort auf hanny27 vom 21.02.2012 21:00 Uhr

    hanny27

    Es ist völlig richtig und dies ist auch gut so, dass das Grundgesetz existiert und gelebt wird. Darin sind wir uns einig. Jedoch in vielen Lesermeinungen werden Argumente und Behauptungen über den designierten Bundespräsidenten verbreitet, die jeglicher Grundlage entbehren. Für mich ist dies eine Diskussion, die leider das Niveau verlassen hat. Fakten sind Fakten, an denen keiner vorbei kommt. Ich jedenfalls bin ein glühender Verfechter von ordentlichen Recherchen. Das soll aber aber nicht heißen, dass ich keine andere Sicht oder Meinung zu lasse. Wirklich nicht. Im Falle von Herrn Gauck jedoch muss ich schon entgegnen, dass er z.B. in einem seiner Bücher seinen gesamten Lebenslauf niedergeschrieben hat. Dort ist u.a.auch zu lesen, warum er z.B. Stasi-Mitarbeiter eingestellt hat. Ich könnte jetzt die Seiten abschreiben, wäre aber zu mühsam.

    Ich empfinde seit der öffentlichen Debatte um Wulff hat sich eine Unart entwickelt, und zwar dergestalt, ich habe jetzt das öffentliche Recht erhalten, um jedermann zu diffamieren. Dem kann und will ich nicht folgen.

    Übrigens in der SZ habe ich noch nie einen Kommentar geschrieben.

    Einen schönen Tag noch für Sie
    Gruss
    Lilien

  • von hanny27

    • 21.02.2012 21:00 Uhr

    Antwort auf Lilien vom 21.02.2012 18:27 Uhr

    Lilien Artikel 5 Meinungsfreiheit

    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.
    Im GG scheinen Sie sich ja auch aus zu kennen.:-))

    Sie sind ja eine ganz schlaue Lilien,
    Pro und Kontra das ist Gut!
    Sie sind mir schon in der SZ mit Ihren Kommentar aufgefallen.

    Wie ich aus Ihrem geschriebenen Wort erkennen kann sind Sie auch eine Fleißige Wikipedia Leserin toll weiter so.
    Ob das alles so stimmt was da geschrieben steht sei einmal dahin gestellt gelle. :-))
    Der Kommunismus ist auch nicht tot, denn bis heute hat keiner seine Leiche gesehen. SIE??

    Ich Wünsche Ihnen noch einen wunderschönen Abend!

    F.G.Hanny27

    antworten

    • Antwort auf Lilien vom 21.02.2012 18:27 Uhr

      Sorry Lilien

      Sorry Lilien ich hatte mich um einen Stasimitarbeiter vertan. :-))

      Ex-Stasi-Mitarbeiter sind unkündbar!
      05. Juli 2011 17.58 Uhr, B.Z./dpa Den 47 früheren Stasi-Mitarbeitern, die noch in der Jahn-Behörde arbeiten, kann nicht gekündigt werden.

      http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/ex-stasi-mitarbeiter-sind-unkuendbar-article1219805.html

      Sorry Lilien ich hatte mich um einen Stasimitarbeiter vertan.

    • Antwort auf hanny27 vom 21.02.2012 21:13 Uhr

      Stasi -Integrations- Beauftragter ?

      Um Ihren Link zum allgemeinen Verständnis inhaltlich etwas füllen, erlaube ich mir daraus zu zitieren:

      „…Sonderkündigungen nach dem Einigungsvertrag seien verpasst worden, schreibt Professor Weberling. Sowohl der erste Behördenchef Joachim Gauck als auch Nachfolgerin Marianne Birthler „hatten hinreichende Kenntnis über den Umfang der früheren Tätigkeit“ dieser (mehr als 46 Stasi-) Mitarbeiter. Birthler hatte in diesem Zusammenhang bei der Amtsübergabe an Jahn von einer schweren Hypothek gesprochen.
      Die einstigen Stasi-Leute seien in der Anfangsphase eingestellt worden, weil die Behörde von ihren „Spezialkenntnissen“ profitieren wollte, wird in dem Papier ausgeführt. Ursprünglich befristete Stellen seien wiederholt verlängert worden. Nun weise die „beanstandungsfreie“ Arbeit der Ex-Stasi-Leute auf eine Abkehr von früheren Taten und Einstellungen sowie innere Distanz hin….“

      http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/ex-stasi-mitarbeiter-sind-unkuendbar-article1219805.html

      Danach sollte man Herrn Gauck unbedingt fragen, ob die „Sonderkündigungen nach dem Einigungsvertrag“ nur aus Versehen verpasst wurden oder ob die Stasiunterlagen-Behörde von Anfang an gleichzeitig als „Besserungsanstalt für saubere Arbeit“ konzipiert wurde.
      Letzteres wäre ja immerhin ein christliches Motiv für einen Pfarrer.

      Tja, da scheint sich für unseren nominierten 1. Mann im Staate offenbar ein regelrechter Erklärungs-Stau zu entwickeln.
      Bleibt nur hoffen, dass er NICHT drin stecken bleibt!!!

      Mitunter ist Aschermittwoch nicht alles vorbei…

      • von Lilien
      • 22.02.2012 11:18 Uhr

      Antwort auf hanny27 vom 21.02.2012 21:00 Uhr

      hanny27

      Es ist völlig richtig und dies ist auch gut so, dass das Grundgesetz existiert und gelebt wird. Darin sind wir uns einig. Jedoch in vielen Lesermeinungen werden Argumente und Behauptungen über den designierten Bundespräsidenten verbreitet, die jeglicher Grundlage entbehren. Für mich ist dies eine Diskussion, die leider das Niveau verlassen hat. Fakten sind Fakten, an denen keiner vorbei kommt. Ich jedenfalls bin ein glühender Verfechter von ordentlichen Recherchen. Das soll aber aber nicht heißen, dass ich keine andere Sicht oder Meinung zu lasse. Wirklich nicht. Im Falle von Herrn Gauck jedoch muss ich schon entgegnen, dass er z.B. in einem seiner Bücher seinen gesamten Lebenslauf niedergeschrieben hat. Dort ist u.a.auch zu lesen, warum er z.B. Stasi-Mitarbeiter eingestellt hat. Ich könnte jetzt die Seiten abschreiben, wäre aber zu mühsam.

      Ich empfinde seit der öffentlichen Debatte um Wulff hat sich eine Unart entwickelt, und zwar dergestalt, ich habe jetzt das öffentliche Recht erhalten, um jedermann zu diffamieren. Dem kann und will ich nicht folgen.

      Übrigens in der SZ habe ich noch nie einen Kommentar geschrieben.

      Einen schönen Tag noch für Sie
      Gruss
      Lilien

    • Antwort auf kessywoman vom 22.02.2012 00:22 Uhr

      kessywoman Ist erlaubt!

      Mitunter ist Aschermittwoch nicht alles vorbei…

      kessywoman Ist erlaubt!

      Man stelle sich einmal vor,
      ich hab ein Amt wie Gauck und lupenreine Stasimitarbeiter könnten auch aus der Vergangenheit sehr Gute Bekannte oder Freunde sein alle Wissen von einander.
      Herr Gauck vermisst seine Akte eventuell ist sie dem Reiswolf entgangen oder ein Paar super schlaue haben diese Akte an sich genommen um ihn irgendwann zu erpressen.
      Seine Akte ist 100%ig nicht mehr auffindbar und wenn sie wieder auftaucht könnte sie ja umgeschrieben sein oder nicht.
      Geht so etwas?
      Stasimitarbeiter haben das Wissen wie man Operativvorgänge und Fälschung bewältigt da Herr Gauck sie so liebevoll behandelt hat könnte man ja zu Gunsten für Gauck diese umschreiben.
      Eine Hand wäscht nun mal die andere da beißt die Maus kein Faden ab.
      Sagt man da nicht Vorteilsname im Amt?
      Tja nicht nur der Glaube kann Berge versetzen auch ein Quäntchen Wissen.

      Wenn man sich so für diese Leute stark gemacht hat muss man sich auch erkenntlich zeigen
      So einfach ist das.

      *******

      Um zu sehen wie das so ging und  2014 noch geht, Google einfach nach:

      “AUFARBEITUNG” war eine Lüge und ABM für die Träger der Diktatur !”- Urkundenunterdrückung durch STAIS in der BStU – Jahn Behörde, die Zweite, diesmal auf das Ersuchen des LaGeSo !Unanfechtbare falsche Mitteilung der Behörde – Strafanzeige 282 Js 1922/14 – Staatsanwaltschaft ermittelt oder wird es verschleiern !?

      von hanny27

    • 22.02.2012 14:34 Uhr
    • Antwort auf kessywoman vom 22.02.2012 00:22 Uhr

      kessywoman Ist erlaubt!

      Mitunter ist Aschermittwoch nicht alles vorbei…

      kessywoman Ist erlaubt!

      Man stelle sich einmal vor, ich hab ein Amt wie Gauck und lupenreine Stasimitarbeiter könnten auch aus der Vergangenheit sehr Gute Bekannte oder Freunde sein alle Wissen von einander.
      Herr Gauck vermisst seine Akte eventuell ist sie dem Reiswolf entgangen oder ein Paar super schlaue haben diese Akte an sich genommen um ihn irgendwann zu erpressen.
      Seine Akte ist 100%ig nicht mehr auffindbar und wenn sie wieder auftaucht könnte sie ja umgeschrieben sein oder nicht.
      Geht so etwas?
      Stasimitarbeiter haben das Wissen wie man Operativvorgänge und Fälschung bewältigt da Herr Gauck sie so liebevoll behandelt hat könnte man ja zu Gunsten für Gauck diese umschreiben.
      Eine Hand wäscht nun mal die andere da beißt die Maus kein Faden ab.
      Sagt man da nicht Vorteilsname im Amt?
      Tja nicht nur der Glaube kann Berge versetzen auch ein Quäntchen Wissen.
      Wenn man sich so für diese Leute stark gemacht hat muss man sich auch erkenntlich zeigen
      So einfach ist das.

  • von Schland
  • 21.02.2012 17:28 Uhr

 

Was in Deutschland normal ist

…zeigt das Bild einer Kollektivneurose.

Natürlich hat die Elite eine Kollektivschuld daraus gemacht, jeder sei ein bisschen verantwortlich, auch noch die Urenkel tragen eine Schuld und sollen gebückt gehen. „Deutsch“ zu sein ist eben ein Schimpfwort.

Bestraft wurden die Täter aber nicht, ob es um die Nazis geht oder um die FDJ-/SED- und Stasi-Mitarbeiter.

Im Gegenteil – zwar wird immer geschimpft und täglich an die Verbrechen „erinnert“. In der grauen Realität sind aber dieselben noch in Amt und Würden bzw. als Beamte tätig, denn sie „kennen sich ja aus“ (die Kenntnisse der Stasi werden wohl noch gebraucht). Von den Renten so mancher Ex-SEDler können Arbeiter und Arbeitslose im real existierenden Kapitalismus 2012 nur träumen.

Jahrzehnte nach den Nationalsozialisten, Jahrzehnte nach der DDR – wobei man beide Systeme nicht vergleichen darf, weil so die Nazis gewohnheitsmäßig verharmlost werden.

von multiverus -21.02.2012 17:18 Uhr

 

Nicht zu fassen

Nimmt jetzt nach der wochenlangen Hetzkampagne gegen Wulff die nächste seinen Lauf ….

von Schland 21.02.2012 18:00 Uhr
Antwort auf multiverus vom 21.02.2012 17:18 Uhr

  • Wir sind noch nicht gewöhnt an eine Diktatur, die schleichend eingeführt wird. Wer das Volk immer ausschließt, muss sich eben warm anziehen. Vor allen Dingen nerven die Sonntagsreden von der schönen „Demokratie“, die wir hätten.

     

    von Herschel – 21.02.2012 18:09 Uhr

    Ich bitte … ein solch schönes Forum nicht für den Nabel der Welt zu halten. Auch der Spiegel hat die Moral und Wahrheitsliebe nicht mit Löffeln gefressen, selbst wenn man sich darin ein wahrhaftigeres Bild unseres geistigen Zustands machen kann als im gleichnamigen Schmierblatt.

    Derweil ist die Kandidatenkür von einer „Stern“stunde der Parteien- und Mediendemokratie noch meilenweit entfernt, während die Bedingungen dafür, dass sich Persönlichkeiten in ihrem neuen Umfeld entfalten können immer schwieriger werden. Ich möchte einmal erleben, dass ein Chefredakteur wie Kai Diekmann bei der Bild-Zeitung permanent und in aller Öffentlichkeit für seine Blattführung angegangen wird …

    Gauck hat wird einiges auszuhalten haben. Und in der Zeit bis und spätestens in der Zeit nach dem 18. März sind wir sicher klüger, was den Bundespräsidenten betrifft. Hier wird stellenweise so getan, als sei Gauck eine gesellschaftliche Gefahr, mit der die Republik nach „rechts“ gerückt wird. Kein Bundespräsident in seiner bescheidenen Machtvielfalt hat solches bisher geschafft. Und wenn Herr Gauck den Hang zu genauso maroden wie untergehenden Ideologien hat, dann kann man ihm das doch wahrscheinlich bald herzhaft um die Ohren hauen. Streitkultur eben.

  • von napoleondererste 21.02.2012 18:14 Uhr

Ich

Weiss auch nicht so recht was man von den Artikeln im Netz halten soll in Bezug auf IM Larve. Nachzuweisen dürfte unmöglich sein.
Ein Schlussstrich ziehen? Ich bin gespalten in dieser Frage.Ein Pluspunkt Gaucks ist seine Einstellung zur Linken. Vielleicht wird er doch noch ein guter BP? Denken wir an Herzog zurück ,dem wurde auch nichts zugetraut. am Ende war er ein sehr guter BP…
Vielleicht sollte man Gauck erst mal die Chance einräumen …… Und wenn ich so sehe wer gegen Gauck ist,dann will ich ihn schon….

 

von August-13 – 21.02.2012 17:05 Uhr

 Zwei Stasi-Begünstigte aus M-V in den höchsten Staatsämtern. Zwei Stasi-Begünstigte aus M-V in den höchsten Staatsämtern.
Armes Deutschland.
Wen erwählte Gauck als Mitarbeiter für seine Gauck-Behörde (BStU)???
Das sind größten Teils SED-Parteimitglieder, linientreues DDR-Verwaltungspersonal und natürlich zahlreiche Stasi-Leute.
Bürgerrechtler, wie Jürgen Fuchs wurden aus der Gauck-Behörde gnadenlos rausgemobbt. Die von der Stasi entwickelten Zersetzungs-Methoden werden auch heute noch erfolgreich angewendet.
Armes, naives Deutschland.

von Lilien -21.02.2012 17:57 Uhr

  • Antwort auf August-13 vom 21.02.2012 17:05 Uhr

    August-13

    Nun mal bitte etwas langsamer. Herr Fuchs wurde nicht gemobbt. Er wurde schwer krank, genauer nachzulesen:

    http://www.exil-club.de/html/30_projekte/32_projekte_02/portraets/fuchs/notest.html

    Dann sollte es doch für uns Bundesbürger mittlerweile doch egal sein, aus welchem Bundesland wer kommt??

    Wir sind nun ein vereintes Deutschland uns das ist auch gut so!!!!

    Nee, Wessis auf jeden Fall, nee wirklich nicht und dann wenn ja, mit welcher Berechtigung bitte ??

    antworten

  • Es geht schon los

    Es wird schon gebuddelt obwohl er noch nicht mal im Amt ist. Scheint sich als neuer Sport zu entwickeln. Das geht sicher munter weiter. Es gibt einige Leute, die daran satt gewinnen und das deutsche Volk verliert.

  • Wende („wendete sich das Blatt“)

    Nicht das Blatt, sondern ein ganzer Teil des Blätterwaldes.

von stachel.v.tagesigel – 21.02.2012 16:35 Uhr

 

Wulffen ist out…

…jetzt wird gegauckelt. Ich frage mich, warum ist nicht vor 20 Monaten gegauckelt worden? Hier werden Herrn Gauck Sachen vorgeworfen, die seinerzeit schon hätten eine Rolle spielen können. Jetzt, wo Wulff Geschichte ist, wird auf einmal bei Gauck gegraben. Vieles liest sich, als ob man mühsam nach Möhlichkeiten sucht, um den jetztigen Kandidaten zu diskreditieren. Ich halte das für unredlich. Entweder in Sachen Stasi sofort klare Beweise auf den Tisch, oder den Mann nun als Bundespräsidenten akzeptieren.

    • Antwort auf stachel.v.tagesigel vom 21.02.2012 16:35 Uhr

      „klare Beweise auf den Tisch“

      Woher sollen wir die bekommen?

      Wenn Gauck seine eigene Stasi-Akte bereinigt hat, wie vermutet wird, ist das keine Kleinigkeit.

      Wie es auch sei – wir kriegen es noch heraus. Das heutige Publikum kann selber recherchieren und ist nicht angewiesen auf Bild und Fernsehen.

      • von Lilien
      • 21.02.2012 18:56 Uhr

      Antwort auf Schland vom 21.02.2012 17:56 Uhr

      Schland

      Wer vermutet denn, dass Gauck seine Akte „bereinigt“ hat?

      Wenn Sie sagen, das heutige Publikum kann selber recherchieren und sind auf die Medien bzw. Journalisten nicht angewiesen, dann möchte ich Sie um Nachhilfeunterricht bitten.

      Ach, wenn das so einfach sein kann, dann kann ich auch behaupten, dass Marianne Birthler die Stasi-Akten der Familie Kasner bzw. die Angehörigen der Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Seite geschafft hat, weil diese heute in einer Friede Springer Stiftung untergebracht ist. Brisant vielleicht, weil dort auch Merkels Ehemann Joachim Sauer dort unterbracht ist.

    • Antwort auf Lilien vom 21.02.2012 18:56 Uhr

      Ein Bericht aus dem FREITAG

      z. B. aus dem Jahr 2000:

      Inzwischen ist Gauck mit meinen für ihn brisanten Fragen konfrontiert worden. Keine einzige davon beantwortet er. Stattdessen wiegelt er ab und versucht, sich zu entlasten. Es läge ein Operativer Vorgang über ihn vor, der weise ihn als Opfer und nicht als Täter aus. Damit reagiert Gauck so, wie es IM gemeinhin tun: Er leugnet seine enge Stasi-Verbindung. Zudem erklärt Gauck, er werde gegen meine Aussagen über ihn keine juristischen Schritte unternehmen. Wie sollte er auch. Wenn die Stasi-Akten bei ihm genauso wenig oder genau so viel lügen, wie bei anderen, dann muss er sich das gefallen lassen.

      Wie immer rechnet Gauck damit, dass vor allem westliche Leser vieles aus dem Ost-Leben nicht entschlüsseln können. Deshalb einige Erläuterungen zum Operativen Vorgang, auf den Gauck zu seinem vermeintlichen Schutz erneut verweist. Dabei stütze ich mich – für Gauck pikanterweise – auf Unterlagen aus seiner Behörde!

      Wann kommt der Vorschlag für ein Denkmal: Diestel und Gauck !?

      Wann kommt der Vorschlag für ein Denkmal:
      Diestel und Gauck !?

      WENDIGER PASTOR | 28.04.2000 | Peter-Michael Diestel:

    • Auf Wiedersehen, Herr Gauck

Lieber Herr Gauck, Sie sollten sich schnell aus der Affäre ziehen und „zurücktreten

 

Wer mir den Stift in die Hand drückte und dieses schreiben ließ...

Sicherheitsmäßig wähte bei der Wahl um den Reichstag ein anderer Wind-. DIESE Absperrungen des Mahnmals hatte es bei keinem BP vorher gegeben!!!?

 

OFFENER BRIEF DES UNGESÜHNTEN FOLTEROPFERS DER STAZIS – Adam Lauks & RÜCKTRITTFORDERUNG AN DEN BUNDESPRÄSIDENTEN JOACHIM GAUCK  -( Im Februar 2013 )

https://adamlauks.com/2013/02/16/offener-brief-des-folteropfersder-stsdi-adam-lauks-an-den-bundesprasidenten-joachim-gauck/

„Opfer – Die Täter leben “

 

Die haben mich gebunden,
misshandelt, nie gebrochen.
Überlebt, Seele tiefe Wunden,
geschunden meine Knochen.

Völkerrecht, Kampf, Würde,
Täter bleiben ungeschoren.
Die regieren, meine Hürde,
Recht, es wurde, wird gebogen.

In der DDR wurde gefoltert,
Täter reden sich zu Helden,
Wiedervereinigung keine Tat,
Merkel, Gauck dazugesellten.

Meine Würde, mein Grundrecht,
verarbeiten, Täternamen genannt,
Gauck, Merkel bleiben Knecht,
Deutschland, Opfer nie anerkannt.

Die Helden tragen Leid, den Tod,
Täter mit Orden in Ämtern haust,
Helden kämpften für Dein Brot,
es werden Opfer, weil Du wegschaust.

Frank Poschau
27.04.13

 

*******

von royse

  • 21.02.2012 16:34 Uhr

 

Wer Bürgerrechtler ist, bestimmen wir

Bevor wir anfangen gaaaanz kritisch zu hinterfragen, ob ein Mann als Bundespräsident geeignet ist, der in der DDR womöglich sogar das Privileg eines eigenen Autos oder Fernsehers genossen hat, sollten wir vielleicht mal erörtern, wie es zu der angeblichen Falschaussage über die Zahl der ehemaliger Stasi-Leute in der Gauck-Behörde kam. Man kann nämlich zum Beispiel unterscheiden zwischen Offizieren, die Organisationspläne aufstellten, solchen die Spitzel anleiteten, Archivaren, Wachleuten und Männern, die ihren Wehrdienst im Wachregiment „Feliks Dserschinki“ ableisteten. Nach einer bestimmten Lesart waren das alles Hauptamtliche, nach einer anderen nur ein paar. Und je nachdem, wie man es nehmen will, hat Gauck 30 „Hauptamtliche“ oder nur einen. Siehe auch: http://www.tagesspiegel.de/politik/stasi-unterlagenbehoerde-als-joachim-gauck-eine-falsche-auskunft-gab/6228620.html
Aber weil die Fallhöhe so schön groß ist, nehmen wir mal das erste an, sonst liest das Alles womöglich keiner.

    • Antwort auf royse vom 21.02.2012 16:34 Uhr

      Danke

      Denn die Bewertung und Einordnung der Fakten ist nicht immer

      so klar wie einige behaupten.

      Vielen geht es nur um persönliche und politische Diffamierung

      a la Stasi und nicht um die gerechte Wahrheit.

  • Selbstzerfleischung oder kluger Schachzug? Die Weigerung der Bundeskanzlerin, einen Kandidaten Joachim Gauck mitzutragen, grenzte spätestens am Sonntagabend schon fast an eine Art Selbstzerfleischung. Mit Ausnahme vielleicht einiger Linker, schien die Bevölkerung in nahezu einmütige Geschlossenheit hinter Joachim Gauck als Bundespräsident zu stehen – lediglich die Kanzlerin schien sich aus kaum nachvollziehbaren Gründen gegen diesen Kandidaten zu sperren.
    Erfahren wir hier nun vielleicht den wahren Grund? Joachim Gauck mag in seiner Vita einige Punkte haben, die ihn angreifbar erscheinen lassen. Wie ein Bundespräsident Joachim Gauck mit solchen Angriffen umzugehen vermag, wird die Zukunft möglicherweise zeigen. Wird Gauck über diesen Angriffen stehen, oder folgt er Horst Köhler nach? Wir wissen es nicht!
    Eines aber dürfte sicher sein: ein drittes Mal wird es sich Frau Merkel nicht erlauben können, dass „ihr“ Kandidat scheitert. Insofern wird die Handlungsweise der Bundeskanzlerin vom Sonntag nachvollziehbar. Sollte Frau Merkel ein solches Szenario befürchtet haben, könnte man von den Ereignissen des Sonntag als eine „kalkulierte Niederlage“ verstehen.

    Schöpft Joachim Gauck die gesamte Amtszeit aus, könnten die Umstände der Kandidatenkür als „Schramme“ im Image der Kanzlerin abgehandelt werden. Sollte Joachim Gauck nicht über die komplette Amtszeit gehen können, hätte Frau Merkel durch ihre Handlungsweise nicht nur einen politischen Totalschaden verhindert, sondern würde möglicherweise als Siegerin dastehen.

     

    Adam Lauks am 15.6.2014

    Warum hat bis jetzt sich keiner  Gedanken darüber gemacht was für eine Tsunami  das war die über die Kanzlerin hergerollt war, und Sie gnadenlos zu Änderung ihrer Entscheidung: ER WIRD ES NICHT !!! zu bewegen !??  Das sah der Blinde auf den ersten Blick !

  • von Julia46
  • 21.02.2012 18:27 Uhr
  • Antwort auf Firefighter_No9 vom 21.02.2012 16:23 Uhr

    @ Firefighter_No9

    Mit Ausnahme vielleicht einiger Linker, schien die Bevölkerung in nahezu einmütige Geschlossenheit hinter Joachim Gauck als Bundespräsident zu stehen

    also bitte….54% (von BILD ermittelt?) sind glaube ich nicht ganz einmütig. man kann’s auch hier im forum lesen, so man denn will 😉
    am beispiel gauck kann man wieder einmal gut erkennen, wie meinungsmache in diesem land funktioniert. in der „WELT“ kann man heuite lesen, dass gauck der erste Medien-Bundespräsident ist. dem kann ich mich nur anschließen.

    von stephanstephan 21.02.2012 18:43 Uhr

Antwort auf Firefighter_No9 vom 21.02.2012 16:23 Uhr

Die Bundeskanzlerin hat und hatte immer viele Optionen und Aspekte zu betrachten.

Wollen Sie allen Ernstes behaupten, dass ein bürgerlicher Konservativer und Christ so fern von der CDU – Basis ist?

Sie unterschätzen eine pragmatische Merkel und überbewerten politische Strategien.

von Matrix – 21.02.2012 16:18 Uhr

 

Die Elche … die selber welche sind, sind also nach wie vor ein neuralgischer Punkt des Corpus Demokratie.
Dennoch denke ich; das sich keine Achse Filbinger Gauck erstellen läßt.
Die fragwürdigen Zahlen, klittern für den Frieden, sind wohl dem wind of change zuzuschreiben.
Bzw. verzeihen ist bei Nichtverstetigung möglich und das kann im Amt des Bundespräsidenten nicht passieren.
Aufarbeitung/Lernprozesse sind keine Abstrakta, sondern Termini, die lebendig sein und werden können.

 

von almansour

  • 21.02.2012 16:15 Uhr

 

Gauck wird Bürgerrechtlergenannt, und das ist er möglicherweise auch seit dem 19. Oktober 1989 gewesen. Da hielt er erstmals eine Predigt, in der die in der DDR erfolgten Umbrüche zur Sprache kamen.Vorher war er als Pastor unterwegs in der hauptsächlich kreuzbraven Kirche (siehe Manfred Stolpe!). Kurz vor der Maueröffnung hat er möglicherweise Gratismut bewiesen. Anders aber als Hunderttausende, die den Sturz des Regimes Honeccker ausgelöst und durchgesetzt haben, ist Gauck noch heute redselig dabei, den Kommunismus zu fällen.

von Firefighter_No9 21.02.2012 17:10 Uhr

Frage

Waren die Kirchen in der DDR wirklich so kreuzbrav, wie sie dargestellt werden?
Ich hatte eigentlich immer eher den Eindruck, dass die Kirchen den Mächtigen in der DDR ein Dorn im Auge waren. Sie boten den Menschen Räumlichkeiten und Unterstützung, selbst wenn die Aktionen gegen die Staatsmacht gerichtet waren.
Menschen, wie Manfred Stolpe, waren und sind für mich eher die Ausnahme, die eine allgemeingültige Regel bestätigen.

 

von lafbln 22.02.2012 10:57 Uhr

Antwort auf Firefighter_No9 vom 21.02.2012 17:10 Uhr

Firefighter_No9

Vielleicht verschafft ihnen der Artikel „Grauzone Gott“ vom SPIEGEL aus Ausgabe 6/1992 eine Einsicht in die rolle der Kirche in der DDR. sollten sie diesen Artikel bis zum ende lesen, so werden auch sie überrascht sein. Das der Name des derzeitigen Designierten Bundespräsidentenkandidaten dort erscheint.
Nur möchte dies heute, nach beinahe Zwanzig Jahren, keiner mehr wahr haben. Und so lange wie Herr Gauck zu solchen Vorwürfen keine Stellung Bezieht oder sich gar nicht äußert. Solange kann er, meiner Meinung nach, nicht am 18.März.2012 zum Staatsoberhaupt und Bundespräsidenten gewählt werden.

 

von Kapitalismus-macht-krank – 21.02.2012 16:11 Uhr

Ich kann nur an die Bundesversammlung appellieren ganz genau zu überlegen ob Gauck wirklich ein guter Präsident wäre.

 

von Lilien – 21.02.2012 18:17 Uhr

Antwort auf Kapitalismus-macht-krank vom 21.02.2012 16:11 Uhr

  • Was

    verstehe ich an Ihrer Bemerkung nicht? Was war da, was hätte mir auffallen sollen?

     

    von Herschel

    • 21.02.2012 16:07 Uhr
    • Verjährung

      Das ist die Krux an der Kandidatensuche: Wie Joschka Fischer unlängst schon sagte, ist jedem ernstzunehmenden Kandidaten, der zu viel persönliche Lebenserfahrung gemacht und durchlitten hat, allein schon durch seine Vergangenheit der Zugang zu einem höheren Amt versagt. Das ist die „Mediendemokratie“ gnadenlos und die Öffentlichkeit folgt ihr beinahe wie die vielzitierte Schafherde. Kategorien wie „Verjährung“, menschliche Irrtümer und Fehler zählen da nicht.
      (Aber Achtung: Das alles ist nicht zu vergleichen mit Herrn Wulff, der in seine fragwürdige Rolle ja erst vor einiger Zeit hineingewachsen ist und sich darüber hinaus den Vorwürfen zu keinem Zeitpunkt offen und ehrlich stellte!)
      Herr Gauck wird, wenn er klug ist, sich bald detailliert zu den berechtigten und unberechtigten Vorwürfen äußern und seine Positionen (Occupy-Bewegung, Sarrazin, Weltfinanzmärkte) in einer (zumindest skizzierten) Grundsatzrede aufklären. Aber wenn er auch nur ansatzweise die Verhaltensweisen von Herrn Wulff aufzeigt oder gar reproduziert, dann steht uns wieder ein unsägliches politisches Theater ins Haus.

      Schließlich lässt sich nur hoffen, dass all das nicht nur schlicht lanciert wird, um den Kandidaten vorsorglich zu beschädigen.

      Unabhängig von diesen Erwägungen braucht eine Wahl mindestens zwei oder auch mehrere Kandidaten. Ansonsten kann die Bundesversammlung auch zu Hause bleiben, sich in Briefwahl üben und ein parteimachtpolitisch fixierter Gauck auch im Rahmen eines kleineren Festakts anhand der zurückgesandten Briefwahlunterlagen „geehrt“ werden …

      • Antwort auf Herschel vom 21.02.2012 16:07 Uhr

        @Herschel

        („Herr Gauck wird, wenn er klug ist, sich bald detailliert zu den berechtigten und unberechtigten Vorwürfen äußern und seine Positionen (Occupy-Bewegung, Sarrazin, Weltfinanzmärkte) in einer (zumindest skizzierten) Grundsatzrede aufklären.“)

        Kurz gesagt: In der DDR opportunistisch gewesen zu sein oder Leute mit Stasi-Vergangenheit weiterbeschäftgit zu haben, ist schon ein Problem, aber die Occupy-„Bewegung“ negativ zu bewerten oder Sarrazin nicht ausschließlich negativ, das ist fast noch schlimmer.

        Tja, so kann man heute anecken.

 

 

von Herschel

  • 21.02.2012 17:54 Uhr

 

Antwort auf giselamittruecker vom 21.02.2012 16:40 Uhr

Wenn es wirklich seine Meinung ist …

… – sollte es wirklich seine ganze Meinung sein!? Von Weltsicht kann bei diesen Meinungsfetzen ja noch keine Rede sein.

Man kann so durchaus der Meinung sein, Sarrazins Äußerungen seien mutig, – was natürlich eine bestimmte Konnotation enthält; aber dann sollte (! moralischer Anspruch und Anwurf!) man auch sagen, dass sie nicht nur gewagt, sondern nach Überprüfung auch ausgesprochen dumm, streckenweise schlicht falsch und vor allem mehr als nur tendenziell rassistisch sind.
Und man kann auch der Meinung sein, dass die Demonstrationen der Occupy-Bewegung „albern“ sind (so wie vielen ehemals Friedensbewegten einiges an ihrem damaligen Verhalten peinlich vorkommt), aber wenn man „naiv“ meinen sollte, dann sollte man in seine Formulierung auch keine persönliche Herabsetzung oder Beleidigung hineinlegen. (Aber hier gilt ebenfalls: ein starker moralischer Anspruch und Anwurf!)

Und nicht zuletzt, wer sagt denn, dass Gauck Anhänger der Occupy-Bewegung sein muss? Ist das eine Pflichtveranstaltung? Kann man nicht auch ohne sie kritisch sein?
Ich sehe in Gauck als keinen ideologischen Monolithen, der Deutschland nach rechts ausrichtet, wie hier offenbar befürchtet wird. Und sollte Gauck wirklich „ein schlimmer Finger“ oder schlicht unglaubwürdig sein, dann finden das alle Seiten noch vor dem 18. März heraus.

Doch dazu muss man den Mann in seiner neuen Rolle erst einmal hören!

Jeder soll frei denken und reden können. Aber wenn sein Denken und seine Rede das menschliche Zusammenleben betrifft und sich zu Programmatik verdichtet, dann erwartet man sowohl in Rede und Widerrede schon Differenzierteres als solche Meinungsschnipsel und die öffentliche Zuordnung in politischem Lagerdenken.

Wenn Gauck das alles meint und denkt, was sich hier mithin eben nur andeutet, dann können wir das bald und sehr schnell viel gezielter und gerechter beurteilen. Denn dann ist er ganz gewiss kein Bundespräsident mehr, der das ganze Volk repräsentiert.

    • von Lilien
    • 21.02.2012 18:13 Uhr

    Antwort auf giselamittruecker vom 21.02.2012 16:40 Uhr

    giselamittruecker

    Den genauen Text hinsichtlich seiner Kritiken etc. ist in der Süddeutschen Zeitung nachzulesen. Die Beschäftigung der ehemaligen Stasi-Mitarbeiter können Sie in Wikipedia u.a. nachlesen.

    Ach, übrigens in diesem Zusammenhang mal ziemlich flapsig von mir gefragt: Wussten Sie, dass unsere Bundeskanzlerin die Lebensgefährtin von Michael Schindhelm war? Dieser wurde als Stasi-Mitarbeiter enttarnt?

    Wie gesagt, nur flapsig von mir gefragt!!

    • von Dispo
    • 21.02.2012 15:58 Uhr

    „Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, dass Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann.“ (Samuel Butler)

    Gruß
    Dispo

von hege

  • 21.02.2012 15:57 Uhr

 

Als die Mauer durch das Volk der DDR“gesprengt wurde, war ich etwas über zehn Jahre Bürger der Bundesrepublik Deutschland.
Was mich erstaunte, als die Mauer fiel: Viele der dabei Agierenden waren auf einmal „Bürgerrechtler“. Ich hatte mich 10 Jahre zuvor auch mit dem Staat angelegt, aber mich deshalb als „Bürgerrechtler“ zu titulieren, das wäre mir denn doch zu weit gegangen.
Bei dem Bundespräsidenten der zweiten Wahl frage ich mich schon, wie er es fertig gebracht hat, dass seine beiden Söhne, die in die Bundesrepublik „ausgereist“ waren, besuchsweise wieder in die DDR einreisen durften, während andere „Ehemalige“ nicht einmal einreisen durften als der Vater starb.
Nein, Herr Gauck, Sie sollten es sich nochmals überlegen, ob Sie wirklich Bundespräsident werden wollen.
Anmerkung:Ich bin gleichfalls der Meinung, dass ein Bundespräsident geordnete Familienverhältnisse haben sollte. Ein noch nicht geshiedener Mann, der in Lebensgemeinschaft mit einer enderen Frau lebt, kann nicht das richtige Maß sein für dieses Amt.

von Hannibal – 21.02.2012 16:26 Uhr

 Antwort auf hege vom 21.02.2012 15:57 Uhr

Oh oh

vielleicht, dass wir den Wulff doch nicht so schnell …

Und vielleicht, dass doch noch mal einer bei Peter Sodann …

 

antworten

  • Antwort auf hege vom 21.02.2012 15:57 Uhr

    Sache der Einschätzung und Reaktion

    Mich hat auch etwas gewundert, dass der 73jährige Herr Gauck auf die zweite Anfrage zu einer Kandidatur innerhalb von zwei Jahren so schnell und bereitwillig geantwortet hat. Ist das etwa auch ein Teil persönlicher Selbstüberschätzung, – und andererseits der Unterschätzung der medialen Öffentlichkeit, die sich in Fragen der persönlichen Integrität und Vergangenheit weit weniger duldsam zeigt als früher und Kritik zum Selbstzweck macht?

    Gauck muss und wird sich bald erklären. Ich glaube, dann haben wie neben dem Altbekannten wirklich substanziell etwas zu diskutieren.
    Ansonsten gehe ich in der Regel von der Wandelbarkeit und Lernfähigkeit eines Menschen und Politikers aus. (Was indessen Wulff innerhalb kürzester Zeit widerlegt hat …)
    Wenn Gauck Klartext redet – und das am Besten bei nächster Gelegenheit vor dem 18. März -, dann sollte seiner Kandidatur nichts im Wege stehen.
    Wenn er dagegen „mauert“, womöglich selbst den Eindruck bekommt, dass er für das Amt nicht geeignet ist,oder falls ein ernsthafter neuer Vorwurf auftaucht, dann sehe ich schwarz für die 5-Parteien-Großkoalition …

    Und: Man muss einen Menschen ja nicht mögen, um von ihm zu regieren. Der Bundespräsident im Amt sollte allerdings genau auf solche Menschen zugehen und sich mit ihnen verständigen können …

 

von Lilien

  • 21.02.2012 17:13 Uhr

 

Antwort auf hege vom 21.02.2012 15:57 Uhr

hege

Entschuldigung, wieso soll ein Bundespräsident seine Lebensgefährtin heiraten? Damit für Sie als enttäuschter ehemaliger DDR-Bürger ein wenig Gerechtigkeit eintritt?

Dann müsste z.B. der CSU-Politiker Seehofer sich auch scheiden lassen und seine ehemalige Geliebte heiraten?

In welch eine Schieflage gerät man, wenn sämtliche Politiker entsprechend Ihren moralischen Maßstäben leben müssten?

Nee,wirklich ich kann verstehen, dass man vielleicht nach dem „schnorrigen“ Lügenbaron Wulff gern einen anderen Kandidaten gehabt hätte. Es jedem recht zu machen gilt nun mal nicht.

    • von Lilien
    • 21.02.2012 17:14 Uhr

    Antwort auf hege vom 21.02.2012 15:57 Uhr

    Na klar,

    sind alle aufgeregt, weil wir nun einen Bundespräsidenten namens Joachim Gauck haben sollen. Dieser hat sogar eine eigene Meinung und sie auch kund getan. Seine Meinungen entsprechen nicht jedermann. Jeder hat seine eigene Meinung oder Eindrücke.

    Ach, wie schade, dass unser lieber Herr Wulff nun vielleicht verurteilt werden muss.

    Ach, was muss das schön sein, einen Finanzminister zu haben, der seinerzeit vergessen hat, dass er DM 100.000,00 in der Schublade hatte.

    Ach, was muss das schön, eine Ministerin für Arbeit und Soziales zu haben, die ein Fahrtenbuch führen muss, weil sie den Dienstwagen missbraucht hat.

    Ach, was muss dass schön gewesen sein, einen Minister der Verteidigung gehabt zu haben, der geistigen Diebstahl begangen hat.

    Ach, was muss dass schön gewesen sein, einen Ex-Kanzler gehabt zu haben, der Spenden „schwarz“ angenommen hat.

    Diese Liste ließe sich weiterführen, muss ich aber nicht.

    Ist doch für unsere Kanzlerin blöd, dass Herr Gauck seinerzeit Herrn Lothar de Maiziere mitteilen musste,dass er als „Czerny“ geführt wurde. Lothar de Maiziere hat sich darauf hin ganz schnell aus dem politischen Alltag verabschiedet. Dann haben die Kanzlerin und die Familie de Maiziere heute noch engste freundschaftliche Kontakte.

    Herr Gauck wird die Kanzlerin natürlich auch heute noch nicht darauf ansprechen.

    Er weiß jedenfalls wie man sich benimmt !!

    von uwemohrmann – 21.02.2012 17:56 Uhr

Antwort auf Lilien vom 21.02.2012 17:13 Uhr

diese Forderung

des Herrn Geis, ist so etwas von peinlich. Aber solch Äusserungen fallen auf diesen Herrn zurück, Jeder blamiert sich, so gut er kann. Aber durch solch peinliche Äusserungen fällt er je eh nur auf. Aber in einem anderen Punkt muss ich Sie leider enttäuschen. Bei der letzten Wahl, wäre mir Gauck als Alternative schon lieber gewesen. Kann und muss zwar jetzt mit ihm leben, aber habe da so einige Vorbehalte. Aber vielleicht widerlegt er die ja, wenn er im Amt ist

 

antworten

von stephanstephan

  • 21.02.2012 18:27 Uhr

 

Antwort auf hege vom 21.02.2012 15:57 Uhr

Ihre Inhaltsleere

WAS ist Ihr Vorwurf an Gauck?

Gauck hat sich niemals als DDR-Dissident bezeichnet, im Gegenteil.

Und on man seinen Einsatz für ein Stasiunterlagengesetz seit 1989 als Arbeit eines Bürgerrechtlers oder nur Bürgers bezeichnet ist so etwas von nebensächlich und Ansichtssache.

    • von Lilien
    • 21.02.2012 18:50 Uhr

    Antwort auf uwemohrmann vom 21.02.2012 17:56 Uhr

    uwemohrmann

    bei allem Respekt, was soll das? Vorbehalte müsse er bei Ihnen erst aus Weg räumen um vielleicht einige Sympathiepunkte einzusammeln. Also den perfekten Menschen gibt es nun mal nicht.

    Uwemohrmann wirklich, jetzt springen Sie doch hoffentlich nicht auf den Zug namens „ich bin die Moral“ ??

    Machen sich einfach een schönen Abend und jut iss

    Gruss
    Lilien

    • von hege
    • 21.02.2012 19:40 Uhr

    Antwort auf Lilien vom 21.02.2012 17:13 Uhr

    Oh, Lilien

    hier müssen Sie aber etwas in den „falschen Hals“ bekommen haben.
    1. Ich bin keineswegs ein enttäuschter ehemaliger DDR-Bürger, denn es gin mir und meiner familie wirtschaftlich gut, trotz fehlender Bananen und Apfelsinen. Die Ursache unseres Weggangs war die Militarisierung unserer Kinder und der Versuch deren Schulhöfe wieder zu Exerzierplätzen zu machen.
    2. Herrn Gauck betreffend hatte ich gesagt/geschriebe: „….dass ein noch nicht geschiedener Mann, der in Lebensgemeinschaft mit einer anderen Frau lebt (obwohl er noch nicht geschieden ist!) kann nicht das richtige Maß für dieses Amt sein.“
    Wissen Sie, verehrte Lilien, es wundert mich einigermaßen, dass unsere christlichen Moralapostel gegen diesen Fakt nicht aufbegehren.
    Wie hei0t es doch im Neuen Testament: Du sollst nicht begehren deines näächsten Weibes ….“
    Es gab von mir keine Empfehlung für Herrn Gauck bezüglich einer neuen ehelichen Verbindung. Über Herrn Seeehofer zu sprechen, habe ich keine Lust.

  • Antwort auf Lilien vom 21.02.2012 18:50 Uhr

    entweder hab ich Sie

    oder Sie mich, missverstanden. Ich sehe ihn voruteilslos. Finde seine Äusserungen zwar merkwürdig, aber die kann er ja durch Taten vergessen lassen. Hoffe nicht, das unsere geseitige Wertschätzung leidet 🙂

von lafbln

  • 22.02.2012 09:13 Uhr

 

Antwort auf stephanstephan vom 21.02.2012 18:27 Uhr

Sehen sie stephanstephan,

und genau das ist das Problem mit Herrn Gauck.

Gauck hat sich niemals als DDR-Dissident bezeichnet, im Gegenteil.

Und ich glaube, wenn ihn jemand als DDR-Dissident bezeichnen und ehren würde, und er nicht widersprechen würde, hätte er die Halbe Republik gegen sich.
Gauck wieder sprich aber auch nicht, wenn man ihn als Bürgerrechtler feiert.
Denn er war kein Bürgerrechtler und hat sich auch nie für die Bürgerrechte der DDR Bürger eingesetzt.
Gauck ist im Herbst 1989 wie Merkel auf den Zug des Umbruch aufgesprungen, als müssten sie schnell ihre Vergangenheit hinter sich lassen.
Und so lange wie Gauck es gestattet, ihn als Bürgerrechtler zu bezeichnen, ob wohl er keiner war.
So lange ist Gauck für mich ein Scharlatan und Gaukler, der Menschen die den Umbruch in der DDR ausblenden oder ignorieren, Vorgaukelt, er wäre die Ikone der Bürgerrechtler.
Genau so gut wie ich, wissen sie stephanstephan, das in Biografien die unangenehme Wahrheit gerne Weggelassen wird.
Denn man möchte sich als Biografien Schreiber keine unangenehmen nachfragen stellen lassen müssen.
Und wer dann dieser Biografie widerspricht, wird man so lange als Diffamierer beschimpft, bis die Wahrheit als Tatsache öffentlich wird.
Und anstatt der Einsicht, folgen dann weitere Diffamierungen und Beleidigungen, bis zur Verharmlosung.
Und sollte derjenige der widerspricht, immer noch widersprechen, so kann man wenn noch ein wenig macht vorhanden ist, den widersprechenden unter druck setzten.
Und genau diese Handlungsweise, war die Handlungsweise der Stasi.

von AnwohnerSo36 – 21.02.2012 15:54 Uhr

Ach….

… und warum war da vor zwei Jahren keine Rede von?

Auch da war Gauck Kandidat, und man hat nichts, gar nichts davon gehört!

Also, was soll das jetzt?

In der Affäre Wulff wurde ja immer gefragt, wem diese angebliche Kampagne gegen Wulff nütze (cui bono?)?

Ich frage mich, wer hat so große angst vor Gauck, dass er jetzt blind (in Stasi-Manier) losknüppeln muss?

Gauck ist der Richtige, sonst würde jetzt nicht so losgeknüppelt werden.

Da werden ja einige LKeute richtig nervös jetzt, ähnlich stelle ich mir die nervöse Stimmung der SED vor, als Gorbatschow im Rahmen der Feierlichkeiten in Berlin war und das Volk auf den Palast der Rebublik sich zu bewegete (als WEssi kenne ich das nur aus dem Fernsehen).

Aus diesen Gedanken heraus finde ich es richtig, dass der Verfasumngsschutz die SED nachwie vor im Auge hat.

von lafbln – 22.02.2012 10:13 Uhr

Antwort auf AnwohnerSo36 vom 21.02.2012 15:54 Uhr

AnwohnerSo36

Ach….
… und warum war da vor zwei Jahren keine Rede von?

Weil man vor zwei Jahren keine all zu großen Chancen einräumte.
Wäre er vor Zwei Jahren gewählt worden, wäre es wahrscheinlich Gauck gewesen, der Letzten Freitag zurückgetreten wäre.
Und die frage wäre dann gewesen, wie konnte man nur diesen Mann wählen.
Und Wulff wäre dann kein Bundesproblem sonder ein Niedersächsisches Landesproblem.

Ich frage mich, wer hat so große angst vor Gauck, dass er jetzt blind (in Stasi-Manier) losknüppeln muss?

Vor Gauck hat keiner angst, ich habe nur angst vor den Gauck Claqueuren.
Die eher die Offizielle als die inoffizielle und Tatsächliche Biografie von Gauck glauben wollen.
Und eine Wortwahl benutzen, die, die Gauck Kritiker Diffamieren soll, anstatt Vernünftige unwiderlegbare beweise zu liefern.
Sie könne es ja „als Wessie“ richtig finden, was sie nur aus dem Fernseher kennen.

dass der Verfasumngsschutz die SED nachwie vor im Auge hat.

Nur finde ich es als Antikommunist und Kritischer Demokrat, unsäglich, wenn eine demokratisch in den Bundestag gewählte Partei, auf Anordnung einer nicht Meinungsgleichen Partei vom Verfassungsschutz überwacht wird.
Denn dies war das verhalten einer nicht Demokratischen gewählten Partei in der DDR (SED).
Und somit Befürworten sie, die Methoden, die sie der Stasi (MfS) vorwerfen.
AnwohnerSo36, sie haben sich selber die Maske des Demokraten heruntergerissen, unter der nur ein Claqueur zum Vorschein kommt.

antworten

    • von Julia46
    • 22.02.2012 11:51 Uhr

    Antwort auf AnwohnerSo36 vom 21.02.2012 15:54 Uhr

    @AnwohnerSo36

    Ach….
    … und warum war da vor zwei Jahren keine Rede von? Auch da war Gauck Kandidat, und man hat nichts, gar nichts davon gehört! sie müssen nur mal im tagesspiegelarchiv von 2010 recherchieren und sie werden zumindest in den leserkommentaren sehr vieles von dem wiederfinden, was jetzt auch wieder hochgekommen ist. damals hatte gauck so gut wie keine chance gewählt zu werden, deshalb ist die sache wieder im sande verlaufen.

  • von Manfred -24.02.2012 09:41 Uhr

Antwort auf AnwohnerSo36 vom 21.02.2012 15:54 Uhr

cui bono…

ich habe in anderen zeitungen gelesen, dass die linke in alter sed-manier gauck in diversen beiträgen diskreditieren möchte.
wenn ich mir hier das forum so anschaue, fange ich an, daran zu glauben…

antworten

  • Ich hab von vornherein gesagt das Gauck eitel ist und mehr nicht. Wer weiß was da auf uns zukommt.
    Wenn ich da so google unter Gauck und IM Larve lässt mich schon ins grübeln kommen,was davon wahr ist oder nicht. Und wenn in der gauck-Behörde 50 Stasi-Leute beschäftigt waren,kann ich mir ausrechnen was vernichtet wurde im nachhinein.

  • von uwemohrmann -21.02.2012 16:46 Uhr

  • merkwürdig, gestern haben Sie sich noch aufgeregt, wie andere es wagen können Gauck schon zu kritisieren, und nun das? Aber sehr schnelle Meinungsänderung

    von napoleondererste 21.02.2012 18:04 Uhr

Antwort auf uwemohrmann vom 21.02.2012 16:46 Uhr

Ich habe gestern mehrfach geschrieben das gauck eitel ist,wenn sie gelesen hätten.Aber ich freue mich das Gauck kommt. Deutschland bekommt eben den BP den es nach Wulff verdient.

von uwemohrmann 21.02.2012 20:34 Uhr

Antwort auf napoleondererste vom 21.02.2012 18:04 Uhr

ich kann

mich nur an die eine, von mir angesprochene Bemerkung, von Ihnen erinnern. Kann natürlich sein, das Sie die unter anderem Namen geschrieben haben. Weiss nur, das ich so etwas geschrieben habe, und darauf kam, zwar nicht direkt an mich, aber gleich dahinter Ihre Bemerkung

von prange 21.02.2012 15:43 Uhr

Schon wieder Probleme

Es ist doch ganz klar, dass die Koalition schnell ein Nachvolger sucht um ihre Handlungsfähigkeit zu zeigen.
Es zeichnen sich aber wieder Probleme, die drohen auch diesen
künftigen Präsident zum Fall zu bringen.
Lieber etwas warten und jemand finden, der wirklich eine ganz weisse Weste hat. Deutschland kann sich nicht leisten wieder ein Wackelpräsident zu wählen, ohne zu einem Lachnummer zu werden.

antworten

  • Revanche der Wulff-Anhänger?

    Wundern würde es mich nicht und Gauck musste damit rechnen, dass manch einer von denen, die stets und ständig Wulff alles nachsehen wollten und auf das Fatale „für ihn gilt die Unschuldsvermutung ,er ist nicht rechtskräftig verurteilt“ ablenken und die bewährte politische Verantwortung so aushebeln wollten, nun eifrig versuchen, Tupfen auf Gaucks Weste zu finden.
    Hinzukommt, dass die FDP durch ihr Vorpreschen im Koalitionslager
    der Kanzlerin eins ausgewischt hat. Nur: da Merkel aus Angst um das Ende der CDU-FDP-Regierung sich wieder einmal wendete und auch „Ja“ zum Gemeinschaftskandidaten Gauck sagte, hilft ihr jetzt der Versuch, Gauck zu beschädigen gar nichts.
    Eben sehe ich im Fernsehen, dass 69% der Bürger mit seiner Kandidatur einverstanden sind. Da kann der Verdacht aufkommen, dass manche schlechte Verlierer sind.

 

von Ruflan – 21.02.2012 16:03 Uhr

Antwort auf civis42 vom 21.02.2012 15:41 Uhr

69%der Deutsche sind für Gauck, na wat is dat schön!
Haben diese 69%sich auch mal genauer mit dem Vorleben des angeblichen Bürgerrechtskämpfers beschäftigt?
Gauck ist ,in meinen Augen,einer allerschlimmsten Wendehälse überhaupt!

von stephanstephan 21.02.2012 18:00 Uhr

Antwort auf Ruflan vom 21.02.2012 16:03 Uhr

Warum haben Sie sich nicht mit Gauck beschäftigt? Ggf. mal ein Buch VON Ihm gelesen?

Joachim Gauck hat nie behauptet ein Dissident oder der gar der  größte Regimekrtitiker der DDR gewesen zu sein. Bitte nennen Sie Ihre Quelle?

von Lilien 21.02.2012 19:05 Uhr

Antwort auf stephanstephan vom 21.02.2012 18:00 Uhr

stephanstephan

Ruflan kann die Quelle nicht nennen, weil er sie nicht hat! Wirklich im Berliner Jargon gesagt: Stell erst mal eene Behauptung uff, allet andere erjibt sich von selbst.

Furchtbar diese Inhalte !!!

  • Antwort auf Ruflan vom 21.02.2012 16:03 Uhr

    .

    beim mdr in der umfrage

    für gauck 20 %
    gegen gauck 80%

    nach 4500 stimmen war schluss, da hat der mdr die umfrage weggenommen ohne erläuterung.

 

von Schland

  • 21.02.2012 20:13 Uhr

 

Antwort auf stephanstephan vom 21.02.2012 18:00 Uhr

Wir haben das Buch nicht gelesen

und werden es auch nicht lesen,

weder von Sarrazin noch von Gauck oder von und zu Guttenberg.
Danke für die Freiheit !

von kessywoman 21.02.2012 15:18 Uhr

Weder Widerstandskämpfer noch Bürgerrechtler

Aufschlussreiches aus einem offenen Brief an Joachim Gauck von
Dr. Gerhard Rein langjähriger SWR-Korrespondent in der DDR. Sein offener Brief an Joachim Gauck erschien in 2011 auf der Website der Havemann-Gesellschaft.

„Es gibt keinen Text von Joachim Gauck, der in der DDR von Hand zu Hand gereicht wurde. In den Publikationen, die in der DDR von kritischen Gruppen illegal herausgegeben wurden, taucht der Name Gauck als Verfasser nicht auf. Joachim Gauck hat sich im Oktober 1989 in Rostock dem „Neuen Forum“ angeschlossen. Vorher ist ein politisches Engagement gegen den repressiven Staat nicht auszumachen. Im Kontext der Oppositions-Geschichte der DDR ist Joachim Gauck ein Bürgerrechtler der letzten Stunde. Ihn als Repräsentanten all jener auszuzeichnen, die den freiheitlichen Geist gegen das System aufrecht gehalten haben, ist eine grobe Überzeichnungseines Lebensweges. Gaucks Talente und Verdienste haben sich nach der deutschen Einheit auf ziemlich eindrucksvolle Weise gezeigt. Vorher, zu Zeiten der DDR, war davon nichts zu hören und zu ahnen.“
(Mitteilung des Autors an Michael Naumann)

Der Brief an Gauck endet mit folgenden Worten:

Und noch dies: In jeder der letzten Reden, die ich von Ihnen wahrgenommen habe, beschreiben Sie sich als einen „linken, liberalen Konservativen“. Dass ich diese Selbstwahrnehmung nicht nur als eitel, selbstverliebt und unernst empfinde, hat auch damit zu tun, dass ich in Ihren Reden rechte Sprachmuster erkenne, die mich besorgt machen.
Ihr Gerhard Rein

http://www.rationalgalerie.de/archiv/index_1_561.html

von Rotwurst – 21.02.2012 15:42 Uhr

Antwort auf kessywoman vom 21.02.2012 15:18 Uhr

Ähnlich wie Manfred Stolpe ging es bei Gaucks Berufung um ein ganz anderen Aspekt: Es ist der Begriff der Loyalität. Dabei ist es vollkommen egal, für wen man loyal ist. Die Tugend ist nur auf den ersten Blick eine Frage des politischen Standpunktes. Vielmehr zählt die grundlegende Charaktereingenschaft, gehorchen zu können. Als Mann der späten Stunde, der erst im Wendeherbst aktiv wurde, war Gauck vorher systemkonformer, wie viele andere aus seinen Reihen.Vielen Westdeutschen waren die SED-Regimekritker nicht geheuer. Was ihnen fehlte, war ihr Gefühl für die Bedeutung von Staatsräson. Die ist in allen Systemen nötig. Daher sind die Bürgerrechtler nach der Wende politisch auch eher unbedeteutend geblieben.

 

von Julia46 21.02.2012 16:00 Uhr

Antwort auf kessywoman vom 21.02.2012 15:18 Uhr

@ kessywoman

http://www.rationalgalerie.de/archiv/index_1_561.html

danke kessywoman, das ist ein wunderbarer text.

von stefano1 21.02.2012 16:20 Uhr

Antwort auf Rotwurst vom 21.02.2012 15:42 Uhr

Aus der Reihe tanzen

Vielen Westdeutschen waren die SED-Regimekritker nicht geheuer. Was ihnen fehlte, war ihr Gefühl für die Bedeutung von Staatsräson. Die ist in allen Systemen nötig. Daher sind die Bürgerrechtler nach der Wende politisch auch eher unbedeteutend geblieben.

So ist es, zumal viele von ihnen unseren Kapitalismus nicht adaptieren wollten, sondern einen eigenen, wohl überlegten Weg anstrebten. Die hätten doch glatt wieder Sozialismus gewollt, was mit Idealen, gerechte Verhältnisse in der Gesellschaft und so´n Kinderkram, oh Gott! Ne, der Pastor wird sicher nich´ aus der Reihe tanzen.

antworten

  • Antwort auf kessywoman vom 21.02.2012 15:18 Uhr

    Ihre durchsichtige Strategie zur Diffamierung

    Erst stellen Sie erfundene Behauptungen auf, um dann diese als Argument zu verwenden? Das hat die Stasi auch bereits gemacht..

    Fakt ist, dass sich Gauck niemals als Dissident oder Freiheitskämpfer im aktiv-öffentlichen Sinne bezeichnet hat, im Gegenteil.

    Fakt ist, dass er klar sagt, dass er erst 1989 wirklich zum Bürgerrechtler wurde.Ihre Strategie der Lüge ist unanständigund unmoralisch.

    von klaus_weiss 21.02.2012 14:32 Uhr

Ein vielleicht interessanter Blick …

… aus dem Ausland findet sich hier: Klick!

1 Antwort verbergen

von pinke 21.02.2012 14:54 Uhr

Antwort auf klaus_weiss vom 21.02.2012 14:32 Uhr

nee.

nich, leider.

 

von juergenspiegel

  • 21.02.2012 13:50 Uhr

 

Wie immer,

würde ich es grundsätzlich begrüßen, wenn wenigstens ein zweiter „kapitaler“ Kandidat antritt.
Z. B. KLAUS TÖPFER (aber würden den Grüne, Linke nominieren?, vielleicht die CSU), ein „Großer“, auch als Ex-UN-Gesandter mit größerer Perspektive und vor allem als Ex-Umzugsminister, sodass er die Teilung und zerteilte Regierung im vereinten Land thematisieren könnte.
Gauck scheint mir zu sehr in dem DDR-Freiheitskampf verhaftet. Das deckt sich mit Freiheit und BRD, aber bei ihm fehlt mir der Aspekt „Einheit der Nation“.
Das BRD-Handeln in den 40 Jahren Nachkriegs-TEILUNG muss man auch distanzierter sehen, nicht bloß die DDR als alleinigen Verursacher von Teilung, die ist zunächst überhaupt mit ein Produkt der BRD-Politik, die Austausch mit Kommunisten und Neutralitätspolitik nicht kennen wollte (anders als die Österreicher). Mich stört, dass wir diese Zeit auch noch unter „60 Jahre Bundesrepublik“ verschwunden haben möchten. So entsteht manche Geschichtslüge, wie z. B. „alte Bundeshauptstadt“. Auch dass wir mal einen Bundespräsidenten hätten, der das Geleitwort zur Präambel des GG überarbeitet. Das füllte in den Jahren der Teilung viele Seiten und ist heute eine bloße Bemerkung so, als wäre 1949 alles schon wie 1990

von hxx6102849

21.02.2012 14:45 Uhr

Antwort auf juergenspiegel vom 21.02.2012 13:50 Uhr

  • Gauck ein Gefangener seiner Selbst? Ihrem Kommentar kann ich nur zustimmen. Herr Gauck ist ein Gefangener seiner Selbst. Ich denke wir werden noch einige Überraschungen in nächster Zeit erleben 

  • von kessywoman – 21.02.2012 16:38 Uhr

Antwort auf hxx6102849 vom 21.02.2012 14:45 Uhr

Danke für Ihren Link zwecks Aufklärung

der viele weitere berechtigte, weil höchst beunruhigende Fragen aufwirft.

„Erstaunlich ist, dass die (Anm.:von Diestel zitierten, Link z.meinem Kommentar s.o.) Terpe-Papiere ebenso unauffindbar sind, wie der Artikel der Welt dazu vom 23. April 1991. Leider begann auch archive.org erst 1996 mit der Aufzeichnung und so ist dort auch nichts zu finden. Vielleicht kann hier ja ein findiger Leser Abhilfe schaffen.“
http://iknews.de/2012/02/19/im-larve-gibt-es-flecken-auf-gaucks-weissem-kittel/

Vielleicht kann auch der dankenswert investigative Journalismus des Tagesspiegels einen weiterführenden Beitrag dazu leisten?
Dem dringenden Appell dieses Autors kann ich mich nur anschließen und weiterleiten:

„Sollte also Herr Gauck tatsächlich für das Amt kandidieren, ist Aufklärung Staatsräson!“

von stephanstephan 21.02.2012 19:11 Uhr

Antwort auf kessywoman vom 21.02.2012 16:38 Uhr

Für Sie etwas Hochliteratur…

Matthäus – Kapitel 7 (aus der Bibel)

Vom Richtgeist

1 Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet. (Römer 2.1) (1. Korinther 4.5) 2 Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden. (Markus 4.24)
3 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? 4 Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? 5 Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; darnach siehe zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst!

von Matze38 1.02.2012 19:12 Uhr

Antwort auf juergenspiegel vom 21.02.2012 13:50 Uhr

töpfer würde sich nie von den linken nominieren lassen, er hat ja einen ruf zu verlieren.
wäre aber töpfer kanditat der cdu oder spd gewesen, dann hätte ich mir vorstellen können, das die linke sich anschließt.

antworten

von kessywoman

21.02.2012 20:05 Uhr

Antwort auf stephanstephan vom 21.02.2012 19:11 Uhr

Zuletzt noch die „Bibelkeule“

Danke, ich bin theologisch ausgebildet genug, um zu wissen, dass die Worte Jesu aus der Bergpredigt ganz bestimmt nicht dazu da sind, um sie Andersmeinenden und -denkenden willkürlich um die Ohren zu hauen, wenn die eigenen Argumente ausgegangen sind.

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  • Antwort auf kessywoman vom 21.02.2012 16:38 Uhr

    Aufklärung ist Staatsräson

    Man könnte ihn ja mal „gaucken“. Vielleicht muss er nach dem neuen Stasi-Unterlagengesetz sogar gegauckt werden?

    Ist ja schließlich dann eine Person in gehobenem öffentlichem Amte!

von ThomasP.

  • 21.02.2012 13:13 Uhr

 

Das ist doch erst mal eine Lapalie,…

die hier hochgeschaukelt wird. Die Zahl und die Personen waren der Regierung bekannt. Zum weiteren war bekannt, dass der gesamte Personenschutz (alles Stasi) von der Bundesregierung übernommen wurde.
Die Stasi haben wir heute bei Friedrich, nur dass sich die Quantität und Qualität der Bespitzlung erhöht hat. Selbst Abgeordnete der Bundestages zählen zu den Überwachten.
Was bei Gauck noch viel härter trifft? Ein fehlendes Neutralitätsgefühl für eine Amtsausübung im Dienst der Öffentlichkeit.
Sein einstiger Job zwischen den Geheimdienstakten und der Kirche passte schon immer zur Tradition von Geheimdienst und Kirche.
Die Doppelfunktionäre wie Schäuble, de Maizière und Friedrich sprechen ja wohl den Kitt in diesen Fugen.
Schwieriger ist es mit politischen Positionierungen von Gauck im Detail. Hier wird es aus allen Rohren schreien, bis sich der Posten für Gauck erledigt hat.
So sieht das ganz konkret aus.

  • 21.02.2012 14:47 Uhr

Antwort auf ThomasP. vom 21.02.2012 13:13 Uhr

Kritische Fragen zu Gaucks Vergangenheit

müssen unbedingt gestellt werden!

…Zwischen 1982 und 1990 leitete Gauck die regionale Kirchentagsarbeit in Rostock.
Zur Zeit der friedlichen Revolution in der DDR wurde Gauck ein führendes Mitglied des Neuen Forums in Rostock, nach der ersten und einzigen freien Volkskammerwahl 1990 Abgeordneter und von der Volkskammer zum Vorsitzenden des Sonderausschusses zur Kontrolle der Auflösung des ehemaligen MfS/AfNS gewählt“
, unter dem letzten DDR-Innenminister, Peter-Michael Diestel (später CDU).
(s.Wikipedia Gauck/Diestel)

Peter Diestel schrieb am 28.4.2000 als Kenner der „Materie Larve/Gauck“ einen ausführlichen beachtenswerten Artikel über den nunmehr Stasibeauftragten (West), der damit schließt:

„Unser Grundgesetz garantiert Gleichbehandlung vor dem Gesetz. Deshalb bleibe ich dabei: Gauck ein Opfer? Nein. Er gehört aus dem Öffentlichen Dienst entlassen.“

http://www.freitag.de/politik/0018-wiedersehen-herr-gauckText

Daraufhin mal unter „gauck larve“ gegoogelt – einfach erschreckend…

WAS und OB überhaupt was daran dran, ist MUSS uns das nominierte Staatsoberhaupt erklären, wenn er seinem hehren Anspruch als „Demokratielehrer“ genügen will !!!

Wer weiß, WARUM sich Frau Merkel so unerklärlich „halsstarrig“ dieser Kanditur verweigert hat – bis kurz vor Schluss, mit dem schroffen Hinweis: Jeden, nur nicht Gauck!?
Denn als Tochter eines DDR-Pfarrers wird sie allzugut wissen, wie hoch der Gegenwert von Privilegien war, wie sie z.B. Gauck genoss („Westreisen“ u.a.m.), während andere ihre Zeit dank ihrer Liebe zur Freiheit im Knast verbrachten.

Frau Merkels von der FDP durchkreuzte Strategie war, den hochverdienten und weltweit anerkannten Umwelt-Politiker, Klaus Töpfer SPD/Grüne schmackhaft zu machen, weil sie vermutlich um die Brisanz der Kandidatur dieses selbst ernannten „Bürgerrechtlers“ am Besten einzuschätzen wusste.

von Manfred – 21.02.2012 15:36 Uhr

Antwort auf ThomasP. vom 21.02.2012 13:13 Uhr

Paranoia Die Stasi haben wir heute bei Friedrich, nur dass sich die Quantität und Qualität der Bespitzlung erhöht hat.maximal bei qualität kann man ihnen zustimmen, ansonsten scheinen sie über kein gutes gedächtnis zu verfügen.
ganz nebenbei sei erwähnt, dass es sich bei der bundesrepublik um einen demokratischen rechtsstaat, bei der ddr um einen unrechtsstaat und eine diktatur handelte.

von stephanstephan – 21.02.2012 15:51 Uhr

Antwort auf kessywoman vom 21.02.2012 14:47 Uhr

Ihr Ziel ist offensichtlich Dass Sie ausgerechnet Peter Diestel zitieren, der seit den 1990er Jahren vor allem als Rechtsanwalt für ehemalige hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter, Stasi-IM und für unter Doping-Verdacht geratene ehemalige DDR-Sportler und DDR-Sport-Funktionäre in Erscheinung trat, ist doch bezeichnend. 2004 war er etwa als Rechtsbeistand für den unter den Verdacht der IM-Tätigkeit geratenen PDS-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Sachsen Peter Porsch tätig.

von Rotwurst – 21.02.2012 16:15 Uhr

Antwort auf manfred vom 21.02.2012 15:36 Uhr

Manfred ganz nebenbei sei erwähnt, dass es sich beid er bundesrepublik um einen demokratischen rechtsstaat, bei der ddr um einen unrechtsstaat und eine diktatur handelte.Das ist doch eine all zu oft verwandte eine leere Schulformel!
Auch die DDR sah sich als Rechtsstaat an. Unreflektiert kann man sie ständig wiederholen, aber Fragen bleiben dennoch ! Warum werden denn die Handydaten, die erfasst worden sind, ohne dass sie einen Anfangsverdacht begründen, nicht gelöscht ? Ist das Ihr Verständnis von „Rechtsstaat“ in der BRD ?

von aka2010 – 21.02.2012 16:59 Uhr

Antwort auf manfred vom 21.02.2012 15:36 Uhr

Ja, manch einer kennt die Unterschiede eben nicht. Und das ist sehr schade!

von kessywoman  21.02.2012 18:34 Uhr

Antwort auf stephanstephan vom 21.02.2012 15:51 Uhr

Mein ZIEL ist Aufklärung! Ja, ja und bis 2007 war er Dopinganwalt von Jan Ulrich etc. etc.
Natürlich drängen sich derartige reflexhafte Reaktionen auf.
Mir sind die schillernde Vita und entsprechende anwaltliche Aktivitäten des Peter Diestel aus div. Erinnerungen und Recherchen gut bekannt.

Ich habe ihn hier aber nicht als „Kronzeugen der Redlichkeit“ zitiert, sondern als einen, der als professioneller Insider und letzter DDR-Innenminister (weiteres wikipedia) sich besser – als wohl jeder hier – in den Machenschaften der Stasi vor und nach dem Mauerfall auskennt und sie entsprechend anschaulich zu beschreiben vermag.
Deshalb ist dieser Artikel durchaus als kritisch auszuwertendes Dokument zu prüfen, zumal er sich darin auch auf existierende Quellen beruft. Wieviel an seiner ausführlich belegten „Abrechnung“ mit seinem ehem. Behördenmitarbeiter Gauck dran ist, können letztlich nur die beiden selber wissen.

Ich wiederhole mich deshalb gerne:

Will also Joachim Gauck Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland werden, ist Aufklärung Staatsräson !!!
von freierblick – 21.02.2012 18:37 Uhr

Antwort auf ThomasP. vom 21.02.2012 13:13 Uhr

Ichn sehe mit Interesse und einer Portion Schadenfreude,

der Demontage dieses selbstgerechten Propheten entgegen. Sein Geltungsdrang drängte ihn zurück ins Scheinwerferlicht, aber hier kann er keinen Fragen mehr ausweichen.

Der Erste der ihm Fragen stellt ist Ströbele und der alte Herr wird den nackten Kaiser Gauck ad absurdum führen. Die Grünen werden sich als erste Partei fragen, warum sie den konservativ-liberalen Kandidaten der FDP überhaupt wählen sollen. Ich denke sie werden es am Ende auch nicht tun, Teile der SPD werden der roten Dampfablassmaschine Gabriel in dieser Frage die Gefolgschaft verweigern und falls die Linkspartei eine passende Gegenkandidatin findet, könnte es eng für den Selbstgerechtler werden.

Gauck wäre der erste Präsident, der neben Verehrung auch eine gute Portion Hass auf sich zieht. Ungewöhnlich viel Verehrung aber auch ungewöhnlich viel Hass. Das ist keine optimale Ausgangsposition! Ein Hass der nicht verstummen wird, solange sich niemand um eine Versöhnung bemüht und mit neuen Gesetzen die Gräben für weitere Jahre einbetoniert werden. Wer Gauck auch immer nomminierte, provoziert diese Auseinandersetzungen. Sie werden nicht aufhören, und ob das (unnütze) Amt beschädigt wird spielt mittlerweile keine Rolle mehr. Gnadenlose Aufklärung trifft nun auf die gnadenlose Aufklärung der Aufklärung.

  • Antwort auf aka2010 vom 21.02.2012 16:59 Uhr

    Kein Zufall

    Wir haben heute eine Einheitsmeinung in den Medien.

    Ähnlich der Prawda wird täglich erzählt, wie toll es uns geht, obwohl das wahre Leben dagegen spricht. Das Schlangestehen haben wir gelernt und außerdem sozialistische Löhne hingenommen. Armut ist ein Massenphänomen, das Geld reicht bei vielen Berlinern nur knapp zum Überleben. Überwachung wird immer mehr ausgeweitet.

    Also herzlichen Glückwunsch, liebe Elite, die Einheit von BRD und DDR ist gelungen! Das Schlechteste aus beiden Systemen zu einer Mischung zu bringen, ist schon eine Leistung.

  • Antwort auf Rotwurst vom 21.02.2012 16:15 Uhr

    Sie haben RECHT !

    Die HandydatenFRAGE ist der Kern unserer Demokratie…. 😉

    Demokratie ist in Ihrem Sinne der perfekte Endzustand????
    Weltfremd !

    Mit Karl Popper

    ist das Leben Problemlösen. Politik try and error !

  • von manfred
  • 24.02.2012 09:36 Uhr
  • Antwort auf Rotwurst vom 21.02.2012 16:15 Uhr

    jaja, die lieben handydaten,

    unsere demokratie ist echt in gefahr, wir müssen aufstehen und kämpfen und zusammen mit @rotwurst die demokratie wieder herstellen.

    ob sich die ddr als rechtsstaat sah, oder niecht, spielt beio der bewertung keine rolle.
    die ddr war objektiv ein unrechtsstaat (damit ist das system gemint, in keinem fall die menschen!), und nun halte ich es wir ein ehemaliger bundeskanzler— BASTA.

    zu den von ihnen als superwichtig erachteten handydaten:
    wir haben bei uns die gewaltenteilung (bekannt?).
    wenn also ein gericht die erhebung und speichung von daten aufgrund geltendem rechts erlaubt, ist dies rechtmäßig, auch wenn es ihnen nicht passt.
    darüber mögen sie eine andere meinung haben, die jedoch ist in diesem fall irrelevant.
    sollten höhere gericht etwas anderes entscheiden, wird gelöscht.
    so einfach funktioniert das in einem TATSÄCHLICHEN rechtsstaat.

    • von pinke
    • 21.02.2012 13:11 Uhr

    Nestor

    Die ganze Art und Weise der Aufarbeitung trug partiell den Charakter von Lynchjustiz und es ist anderen Menschen und politischen Kräften auch aus dem konservativen Lager zu danken, dass es eine ordnungsgemäße juristische Würdigung gab- die nebenher den historischen Blick auf die gemeinsame deutsche Geschichte während der Teilung verstellt hat. Denn wenn ich befürchten muss, durch Darstellung von historischen Gegebenheiten mich selbst zu belasten, obwohl ich aus konkreten Ursachen mich damals nicht anders verhalten zu können glaubte, kann ich natürlich keine verlässlichen Angaben machen, das ist klar. 16 Mill ehemalige DDR- Bürger sind von der Gauckbehörde zu potentiell Schuldigen im Gegensatz zum Prinzip der Unschuldsvermutung erklärt worden. Zu Insassen unter völliger Verkennung der historischen Zusammenhänge nach dem letzten Krieg. Die auch in Hessen einer Volksabstimmung zur Enteignung zum Siege verhielfen. Das Ergebnis der Volksabstimmung wurde nicht umgesetzt. Soviel Freiheit muss sein.

  • von schoenerball 21.02.2012 16:15 Uhr

Antwort auf pinke vom 21.02.2012 13:11 Uhr

kein überparteilicher Kandidat

Gauck hat doch die Behörde parteipolitisch geführt, Schaden von seinen Freunden abgewendet, und nach Bedarf gegen die Linken geliefert.
Jetzt schreiben ihn rechte Kreise und das Ami-Sprachrohr aus Hamburg dafür ins Amt, alte Transatlantikerehre, so ist es eben in einer rechten Republik, wem es nicht passt, der kann ja nach drüben gehen, Proteste sind doch albernArme Republik.

21.02.2012 18:09 Uhr

Antwort auf schoenerball vom 21.02.2012 16:15 Ue sehr politische Behörde, weil Sie die Millionen Stasiakten des „Schwert und Schild“ der SED / DDR sortiert, bewerten, zugeordnet hat. Was sonst?

Selbstverständlich ist auch der Konsenskanditat Gauck ein Mensch mit einer eigenen politischen Haltung/Meinung sowie das Amt politisch ist.

Ihr Denkansatz ist weltfremd und naiv. Ihre Kritik konstruiert.

von stephanstephan

  • 21.02.2012 18:11 Uhr
  • Antwort auf schoenerball vom 21.02.2012 16:15 Uhr

    Zum politischen Amt des Bundespräsidenten

    Sie erwarten einen Bundespräsidenten, der die Meinung aller 82 Millionen Bürger gleichzeitig vertritt, es allen recht macht und ein unangreifbarer Engel ist?

    Ihr Ansatz ist weltfremd und menschenfeindlich.

     

  • Antwort auf stephanstephan vom 21.02.2012 18:11 Uhr

    Deutschland wird unter Wert regiert

    Ich erwarte einen Präsidenten, der sich für die Interessen der Bürger diesen Landes einsetzt.
    Eine ideologisch einseitige transatlantische Zuwendung ist dabei genau so hinderlich, wie die Verunglimpfung von Bürgerprotesten, und das Eintreten für neoliberale Wirtschaftspositionen, die den Menschen zum Kostenfaktor degradieren.

  • Das ist das „Verdienst“ von Herrn Gauck!

    Einmal soll er gesagt haben, dass er zum Problem der Einstellung der Stasi-Mitarbeiter gesagt haben soll, er könne auf Gefühle der Opfer keine Rücksicht nehmen.

    Die BStU wurde aber nicht gegründet, um Stasi-Leuten – nahezu nahtlos – eine zweite Chance zu geben, sondern um den Opfern zu helfen.

    Ich weiß nicht, ob der Tagesspiegel auch Links zu anderen Printmedien einstellt:

    Das ist die Situation, die Herr Gauck zu verantworten hat.

    Außerdem fehlt in Ihrer Auflistung der in der BStU beschäftigten MfSler die Nennung von HVA-Leuten, denen Herr Gauck angeblich zu besonderem Dank verpflichtet ist.

    Und wohl auch schon zu DDR-Zeiten war. Denn wie kaum ein anderer durfte er ins NSW reisen. Die HVA hat ihn für „geeignet“ befunden. Mich hat die HVA nicht einmal für ein Zusatzstudium in der ehemaligen Sojus für geeignet befunden: Wegen Westverwandtschaft und Westkontakten. Und da ich die auf meiner Arbeitsstelle außerdem auch noch verschwiegen hatte, hatte das weitere (rentenwirksamen) Folgen.

    • Antwort auf henrikedietze vom 21.02.2012 12:25 Uhr

      Ich habe

      ähnliche „Verwandschafts-Erfahrungen“ gemacht wie Sie.
      Nun wird der Bock zum Gärtner gemacht. Mich wunderts nicht.

    • 21.02.2012 13:20 Uhr
    • Antwort auf henrikedietze vom 21.02.2012 12:25 Uhr

      protestantisches Staatsverständnis

      Statt Hannoverklüngel jetzt den MfS-Klüngel? Wollte Merkel den Gauck nicht, weil nun wieder alte unbeantwortete Fragen in den Brennpunkt des Interesses gerückt werden könnten, die auch sie tangieren? Wären mit Merkel und Gauck nicht die Bürgerrechtler und Freiheitskämpfer, als die sie sich gerne sehen, an der Spitze unseres Staates, sondern zwei Opportunisten unter der Devise: Gib dem Staat, was des Staates ist (gleich welcher Couleur)? Was ja nun auch protestantischem Staatsverständnis entspricht und historisch schon zu unheilvollen Allianzen geführt hat.
      Wir dürfen gespannt sein, denn früher oder später schreibt auch die Geschichte Recht.

      • von bea06
      • 21.02.2012 15:35 Uhr

      Antwort auf DerJoker vom 21.02.2012 13:20 Uhr

      Bürgerrechtler und Freiheitskämpfer

      für die Freiheit des Kapitals auf ungestörte Ausbeutung

    • Antwort auf DerJoker vom 21.02.2012 13:20 Uhr

      MfS-Klüngel?

      Wie kommt es, dass ich Sie und Ihre Argumentation als unmoralisch, unanständig und böswillig sehe?

      Sie unterstellen hier nicht belegbare Frechheiten, die die Person Gauck schädigen sollen, weil Sie Ihre DDR-Vergangenheit (ggf IM?) noch nicht verarbeitet haben?

      Haben Sie das Recht, einen Mitmenschen so dermaßen zu verurteilen ohne jemals mit ihm gesprochen oder eines seiner Bücher von/über ihn gelesen zu haben?

    • Antwort auf stephanstephan vom 21.02.2012 16:03 Uhr

      Roter Sumpf

      Lesen Sie mal das Buch „Magdalena“ von Jürgen Fuchs, dort ist der Rote Sumpf in der Gauck-Behörde hervorragend beschrieben. Die meisten BStU-Mitarbeiter entspringen dem linientreuen DDR-Verwaltungspersonal. Die SED arbeitet die Stasi-Akten auf. Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht.

    • von Markov
    • 21.02.2012 17:44 Uhr
    • Antwort auf henrikedietze vom 21.02.2012 12:25 Uhr

      Nicht nur Falschaussagen

      auch die „ehrliche“ Aussagen dieses Mannes verursacht fast Sehnsucht nach Wulff, z.B. aus Pfarrer Gaucks Autobiographie:

      „Das Schicksal unseres Vaters wurde zur Erziehungskeule. Die Pflicht zur unbedingten Loyalität gegenüber der Familie schloss auch die kleinste Form der Fraternisierung mit dem System aus. Das machen wir nicht, vermittelte uns die Mutter unmissverständlich. Ich hatte dieses Gebot so verinnerlicht, dass ich nicht einmal mehr durch die Freizeitangebote der FDJ in Versuchung geriet. Dafür lebte ich in dem moralisch komfortablen Bewusstsein: Wir sind die Anständigen. Intuitiv wehrte ich das Werben des Regimes für die Akzeptanz seiner moralischen und politischen Ziele ab, denn über uns hatte es Leid und Unrecht gebracht.“


      Gaucks Vater war NSDAP-Mitglied seit 1934.
      Gaucks Mutter seit 1932 [!].

    • Antwort auf bea06 vom 21.02.2012 15:35 Uhr

      Haltung und Moral

      Herr Gauck hat sicherlich eine klare Haltung / Meinung, die

      Sie auch erstmals nachLESEN können, anstatt anderer Leute

      Meinung zu zitieren.

      Man kann eine andere politische Meinung vertreten,

      aber Ihr Umgang mit Andersdenkenden scheint nur wie bei Rosa

      Luxemburg für Gleichgesinnte derselben politischen Nische /

      Ideologie zu gelten.

    • Antwort auf Markov vom 21.02.2012 17:44 Uhr

      Es lebe die

      Sippenhaft!!

    • von stephanstephan
    • 21.02.2012 18:46 Uhr
    • Antwort auf henrikedietze vom 21.02.2012 12:25 Uhr

      Kleiner Hinweis: (ca. 2000 Jahre alt)

      Matthäus – Kapitel 7

      Vom Richtgeist

      1 Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet. 2 Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.

      3 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? 4 Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? 5 Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; darnach siehe zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst!

      6 Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen nicht vor die Säue werfen, auf daß sie dieselben nicht zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen.

      • von lafbln
      • 21.02.2012 19:06 Uhr

      Antwort auf stephanstephan vom 21.02.2012 16:03 Uhr

      stephanstephan

      Der Zweite Satz aus ihrem Kommentar vom 21.02.2012 16:03 Uhr ist unanständig und böswillig!
      Sie unterstellen böswillige Behauptungen gegen Kommentatoren auf, in dem sie schreiben!

      Sie unterstellen hier nicht belegbare Frechheiten, die die Person Gauck schädigen sollen, weil Sie Ihre DDR-Vergangenheit (ggf IM?) noch nicht verarbeitet haben?

      Wenn sie Herrn Gauck so gut kennen, dann Fragen sie ihn doch mal nach seiner Vergangenheit als DDR Oppositioneller.
      Und dann Fragen sie Herrn Gauck auch, wie er als Pastor und DDR Oppositioneller, ohne Schwierigkeiten mit den DDR Behörden zu bekommen, einen VW Bus in die DDR importieren konnte.
      Dieser Frage wird er sehr wahrscheinlich ausweichend oder gar nicht Beantworten.
      Und ja, als Ausreisewilliger aus der DDR weiß heute noch, wie die DDR Behörden mit Ausreisewilligen und Oppositionellen umgegangen ist.
      Und seltsamer weise, kann ich dies auch noch durch Dokumente belegen.
      Herr Gauck will oder kann dies offenbar nicht!

      Da sie ja ein claquer von Gauck sind.
      Empfehle ich ihnen sich einmal den Artikel, des SPIEGEL aus 6/1992 „Grauzone Gott“ durch zu lesen.
      Der letzte Abschnitt, dürfte für sie Besonders Interessant sein.

      DER SPIEGEL aus 6/1992 Seite 40
      Die Stasi lag mit ihren Charakterisierungen häufig daneben. So attestierte Stasi-Hauptmann Terpe von der Bezirksverwaltung Rostock einem evangelischen Pfarrer im Juli 1988 in einem stasiinternen „Aussprachebericht“, er habe durch seine Bemühungen, Ausreisewillige zum Bleiben in der DDR zu überreden, „einen echten positiven Beitrag“ für den Staat geleistet, und schlug vor, einen „IM-Vorlauf“ zur späteren möglichen Anwerbung des Pfarrers anzulegen.

      Der Name des Kirchenmannes: Joachim Gauck, jetzt als Bundesbeauftragter oberster Herr über die Stasi-Akten.

      Vielleicht macht sie der Artikel dann ein bisschen Nachdenklicher über Herrn Gauck!

    • 21.02.2012 20:12 Uhr
    • Antwort auf stephanstephan vom 21.02.2012 18:46 Uhr

      Da hat sich Jesus selbst nicht dran gehalten

      Lesen sie ein bischen weiter: In Kapitel 23, 3ff. heisst es z.B. bezogen auf hohe Kirchenleute wie Gauck:

      „nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln; denn sie sagen’s zwar, tun’s aber nicht. Sie binden schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger dafür krümmen.

      Alle ihre Werke aber tun sie, damit sie von den Leuten gesehen werden. Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Kleidern groß. Sie sitzen gern obenan bei Tisch und in den Kirchen und haben’s gern, dass sie auf dem Markt gegrüßt und von den Leuten Pfarrer genannt werden.

      Aber ihr sollt euch nicht Pfarrer nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. 9 Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. 10 Und ihr sollt euch nicht Lehrer nennen lassen; denn einer ist euer Lehrer: Christus. 11 Der Größte unter euch soll euer Diener sein. 12 Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.“

      26-28: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln außen reinigt, innen aber sind sie voller Raub und Gier! 26 Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Innere des Bechers, damit auch das Äußere rein wird!
      Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat! So auch ihr: von außen scheint ihr vor den Menschen fromm, aber innen seid ihr voller Heuchelei und Unrecht.“

      Oder bei Lukas (6, 24-26):
      „Wehe euch, ihr Reichen! Denn ihr habt euren Trost dahin. Weh euch, die ihr voll seid! denn euch wird hungern. […] Weh euch, wenn euch jedermann wohlredet! Desgleichen taten eure Väter den falschen Propheten auch“

      Gauck findet sowas vermutlich nur „albern“.

      vgl: http://www.christundwelt.de/detail/artikel/weh-euch-ihr-reichen/

    • Antwort auf bea06 vom 21.02.2012 15:35 Uhr

      so ist es

      Gauck steht für ungezügelten Kapitalismus, er lobt Sarrazin….noch Fragen. Er ist eine neoliberale Gallionsfigur

    • Antwort auf henrikedietze vom 21.02.2012 12:25 Uhr

      So ein Politik-Elite-Pastor ist über alles Erhaben

      Der Mann hat vier Kinder, also eine ordentliche Familie, eine Ehefrau und rein platonisch eine Freundin. Sicher gibt es inzwischen vielfaches Großvaterglück. Einen besseren BP können wir nicht bekommen. In maxima dubio.

      AS

      • von Markov
      • 22.02.2012 10:50 Uhr

      Antwort auf ladybird vom 21.02.2012 18:31 Uhr

      „unbedingten Loyalität“

      darum ging es, ladybird, und um Gaucks Beschreibung von „moralischen komfortablen Bewusstsein“ als „die Anständigen“ – als Gegensatz zu alle den normalen DDR-Bürger, die sowas unanständiges machten, wie an den Freizeit-Angeboten von der FDJ teilzunehmen, etwas, das z.B. die Frau Merkel auch „schuldig“ macht.

      Mit seiner „anständigen“ Familie-Geschichte wäre ich da ein bisschen bescheidener.

    • 22.02.2012 22:23 Uhr
    • Antwort auf stephanstephan vom 21.02.2012 18:04 Uhr

      Da tun Sie Frau Luxemburg aber Unrecht

      Man kann eine andere politische Meinung vertreten,
      aber Ihr Umgang mit Andersdenkenden scheint nur wie bei Rosa
      Luxemburg für Gleichgesinnte derselben politischen Nische /
      Ideologie zu gelten.

      Ganz im Gegenteil ist doch ihr berühmetestes Zitat „Die Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“. Wer dieses allerdings in der DDR öffentlich zitierte, konnte Probleme bekommen.
      Und bei uns wird ehrlichen Kommunisten wie Luxemburg und Liebknecht allzu oft das Wort im Munde herumgedreht – aber immerhin darf man anders denken und es auch sagen, nur wird man bei bestimmtem Andersdenken kaum gehört.

    • Antwort auf stephanstephan vom 21.02.2012 16:03 Uhr

      Wer Argumente hat,

      sollte diese verwenden und nicht die Person anzugreifen, sondern deren Äußerungen. Das halte zumindest ich für einen fairen Diskussionsstil (manchmal ertappe ich mich aber auch dabei, leichte persönliche Spitzen zu verteilen, vermeide es aber, jemanden als „böswillig“ zu bezeichnen).

      Wie kommt es, dass ich Sie und Ihre Argumentation als unmoralisch, unanständig und böswillig sehe?

      Weil Sie ihn so sehen wollen. Die Behauptung, Gauck sei der IM „Larve“ gewesen, ist meines Wissens nach nicht vollständig aus der Welt geschafft, siehe zB hier.
      Nun muß man in diesem Zusammenhang natürlich auch sehen, daß es in der DDR für Menschen in bestimmten, mit Organisation zusammnehängenden Berufen schwierig war, sich Gesprächsangeboten seitens des MfS vollständig zu verschließen. Und die große Frage dabei ist eben, inwieweit aus solchen Gesprächen dann eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit wurde. Jedefalls gehörten zu diesen Berufsgruppen beispielsweise Pfarrer wie Gauck oder Stolpe, aber auch Rechtsanwälte wie Gysi. Wenn Sie so vehement jegliche MfS-Kontakte Gaucks verneinen, tun Sie dasselbe mit den behaupteten MfS-Kontakten Gregor Gysis?
      Jedenfalls hatte Gauck (ohne daß ich ihm da was konkretes unterstellen will) als Behördenleiter alle Möglichkeiten, belastendes Material unter den Tisch fallen zu lassen.

      Und „Bürgerrechtler“ war er erst seit 1989, als das nicht mehr wirklich gefährlich war – gut, seine Kinder konnten nicht studieren, aber das ist kein Vergleich zu Dissidenten wie Jürgen Fuchs, der in der ddr im Knast gesessen hat, später auch bei der Gauck-Behörde arbeitete und wenig von seinem Chef gehalten hat. 1999 starb Fuchs – angeblich wegen einer Verstrahlung durch das MfS, was aber nie unstrittig nachgewiesen werden konnte.

    • 26.02.2012 18:33 Uhr
    • Antwort auf stephanstephan vom 21.02.2012 16:03 Uhr

      Sprachlos

      Ehrlich gesagt bin ich auch gerade sprachlos, wie hier auf Joachim Gauck eingedroschen wird und wie viel Zustimmung das erhält.
      Ein müdes Lächeln allerdings entlockt mir, dass das angebliche Loben Sarrazins durch Joachim Gauck hier plötzlich als Vorwurf gilt. Ich kann mich noch zu gut erinnern, wie viele Fürsprecher und Gleichgesinnte Sarrazin mit jedem ausgestoßenen Rülpser unter den Foristen ernten konnte.

    • Antwort auf Vercingetorix vom 22.02.2012 22:23 Uhr

      Irrtum

      Dieses Zitat der Luxemburg war auf Lenin und Konsorten gemünzt, denen sie dies (zu Recht) vorhielt – ganz wie oben angedeutet.
      Nicht aber war damit der „Klassenfeind“ gemeint. Auch die Meinung ihrer Mörder hätte sie nie in Schutz genommen.
      Aber, was hat das alles mit Gauck als ehem. Stasibeauftragten zu tun?

      • von VGerber
      • 28.02.2012 19:48 Uhr

      Antwort auf Markov vom 21.02.2012 17:44 Uhr

      Selbsternannte Freiheitskämpfer

      Den wirklichen Opfern des SED-Regimes gegenüber sind das Schläge ins Gesicht. Meines Wissens saßen die wahren Helden der DDR im Stasi-Knast in Bauzen, oder sie wurden in russischen Arbeitslagern misshandelt und gequält. Wenn nun die beiden selbsternannten Freiheitskämpfer Gauck und Merkel nach allen Privilegien, die sie genossen haben, ihre Mären unters Volk bringen, so fällt mir wirklich nichts mehr ein. Noch schlimmer ist freilich, dass sie niemand stoppt.

    • Antwort auf henrikedietze vom 21.02.2012 12:25 Uhr

      Besser jetzt, als später

      Die vielen offenen Fragen, die der sonst so redselige Kandidat bisher nicht beantwortet hat (problemlose Übersiedlung der erwachsenen Kinder vor 1989 in den Westen und Möglichkeit der Rückkehr zu Besuchen bei Papa Pastor, eigene West-Reisen,Befürwortung des langjährigen Verbleibens der ehemaligen Stasi-Mitarbeiter in der Stasi-Unterlagenbehörde noch 2011 usw.) sollten v o r seiner sehr wahrscheinlichen Wahl geprüft und beantwortet werden. Oder soll das n a c h dem Amtsantritt kurze Zeit später wieder zu einem Eklat führen?

    • Antwort auf henrikedietze vom 21.02.2012 12:25 Uhr

      Die vormaligen Böcke

      wurden zu Gärtnern der Aufklärung ihrer eigenen Verbrechen? Wäre das nicht wunderbar? Warum hat man dem Antrag von Herrn Geiger nicht stattgegeben, sondern ihn heimlich vom Tisch gewischt? Ist der Westen so korrupt in die Stasiverbrechen verwoben? Allerdings, die Widerständler und Opfer kommunistischen Terrors wundert das überhaupt nicht, sie haben nichts Besseres erwartet.

      AS

Über stasifolteropferadamlauks

I am 66 Years old and I do promote acommodations on the adriatic´s sea beaches for holiday in apartments close to the sea-close to the mediteranian beauty. I am still victim of torture in STASI-Prison 1982-1985. I never reacht Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 30 Years ! I am fighting for the implementation of § TORTURE in Germany´s low.
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