FOLTEROPFER UWE – CARSTEN Günnel – seine Folterknechte kamen billig davon/Rechtsbeugung statt für Folter nur wegen Körperverletzung zu Kurzstrafen verurteilt. Die einzigen wegen Mißhandlung von Gefangegen !??

Aufruf zu Unterschriftenspende !!! GEGEN DIE FOLTER IM AMT und ANSTIFTUNG ZUR FOLTER IM AMT !!! 

Die § Folter und § Anstiftung zur Folter dafür gehören endlich und sofort in das StGB des freiheitlichen Rechtsstaates, um die Würde des Menschen vor Folter  kraft Gesetzes zu schützen und dass die UNVERJÄHRBAR wird !

http://www.change.org/petitions/deutscher-bundestag-rechtsausschuss-implementierung-oder-aufnahme-des-folter-im-amt-und-anstiftung-zur-folter-im-amt-in-das-nationale-strafgesetzbuch-von-deutschland?fb_action_ids=10202884964229313&fb_action_types=change-org%3Arecruit&fb_ref=__YgADlEKhNL&fb_source=other_multiline&action_object_map=%5B470173493091101%5D&action_type_map=%5B%22change-org%3Arecruit%22%5D&action_ref_map=%5B%22__YgADlEKhNL%22%5D

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Uwe-Carsten Günnel wurde 1955 als jüngster von 4 Geschwistern in Plauen/ Sachsen geboren. Seine Eltern unterhielten eine gutgehende Bäckerei am zentralen Rossplatz in Kölleda/Thüringen. 1962 wurde er als 7 Jähriger Thälmannpionier eingeschult.

Er war 12, als sich die Eltern scheiden ließen. Im Alter von 14 Jahren verweigerte der Individualist den Eintritt in die kommunistische Staatsjugend – Freie Deutsche Jugend (FDJ) als einziger Schüler seiner Schule. Daraufhin war er besonderen Repressionen des Direktors und der Lehrer ausgesetzt, besonders in politi-schen Fächern wie Staatsbürgerkunde. Damit war ihm das Abitur und sein beabsichtigtes Jura-Studium (Wunschberuf Rechtsanwalt) versagt.

1970 begann er eine verordnete Ausbildung als „Zerspanungsfacharbeiter“ und holte die 10. Klasse im Abendstudium in Sömmerda nach, um doch noch Rechtsanwalt werden zu können. Nachdem er mit 17 Jahren die Einberufung in die DDR-Armee NVA verweigerte, war das ausgeschlossen. Mehrmals wurde er zwangsvorgeführt und später ausgemustert. Ihm wurden seine Reisepapiere entzogen, mit einem provisorischen „PM12“ Ausweis konnte er nicht mehr in sozialistische Urlaubsländer oder grenznahe Bereiche der DDR reisen. Dazu wurde ihm von der politischen Polizei ein regelmäßiges Umgangsverbot mit seiner Freundin und der Verwandtschaft ausgesprochen.

Dadurch entwickelte der eloquente, antiautoritäre Abenteurer eine antikommunistische Grundhaltung. Mit nasser Kreide schrieb er antikommunistische Aufrufe auf Schaufens-ter, Plakate und Telefonzellen. Nach dem Trocknen wurde die Schrift sichtbar und er schon weg. Besonders vor Staatsfeiertagen wie dem 1.Mai und Parteitagen wurde er in Thüringen aktiv. Der Staatssicherheitsdienst schleuste Spitzel in seine nähere Umgebung. Er, der als Bäckerssohn in relativem Wohlstand lebte und mehrere Autos fuhr, wurde durch mehr Umgangsverbote eingeengt und zeitweilig inhaftiert. So unerträglich regleme-ntiert, stellte er 24 jährig einen Ausreiseantrag aus der DDR und verfasste einen Brief an das ZDF-Fernsehen, in dem er die Kleingeistigkeit der DDR schilderte und seine Sehnsucht, nach Italien zu reisen und als Rechtsanwalt arbeiten zu dürfen. 8 Monate später wurde er im August 1980 vom Staatssicherheitsdienst verhaftet und wegen „Landesverräterischer Agententätigkeit“ (§ 100 StGB der DDR) angeklagt.
Er berief sich auf internationale Menschenrechtserklärungen und die „Schlussakte von Helsinki“, nach der die DDR unterschrieben habe, dass jeder Mensch im Land seiner Wahl leben dürfe. Kurz zuvor im Juni 1980 begegnete er beim Jugendtanz seiner späteren Frau Sibylle, deren tragisches Schicksal von nun an eng mit ihm verbunden blei-ben sollte. Die 15 jährige teilte mit ihm eine letzte Bockwurst und wurde selbst 1985 mit 19 wegen Briefen an ihren Verlobten wegen „Ungesetzlicher Verbindungsaufnahme“ ebenfalls für 3,6 Jahre in Haft genommen. Das naive junge Mädchen wurde unter Mörde-rinnen im Zuchthaus Hoheneck eingesperrt: „Ich weinte jeden Tag so stark, bis ich keine Tränen mehr hatte.“
Das Bezirksgericht Erfurt verurteile Günnel nach 8 Monaten Verhören in der Erfurter Andreasstraße Anfang 1981 zu 3,6 Jahren Haft ohne Bewährung, 2000 Mark Geldstrafe und Beschlagnahme einer schwarz-goldenen Schreibmaschine, mit der er den Brief an das ZDF geschrieben hatte.

In der Strafvollzugseinrichtung Cottbus verbrachte der renitente Thüringer 3,6 lange Jahre, davon 2 Jahre und 20 Tage in strenger Einzelhaft, dem sogenannten „Tiger-käfig“. Am 2. 3. 1984 wurde er nach voller Verbüßung der Haftstrafe in die DDR entlassen. Man verweigerte ihm den Freikauf und bürgerte ihn nach 7 Tagen mit dem Zug aus der DDR aus, um ihn dort operativ zu überwachen.
Seine Haftumstände unterschieden sich kaum von denen anderer politischer Häftlingen im Zuchthaus Cottbus, nur dass er das Martyrium „Tigerkäfig“ länger als 2 Jahre aushalt-en musste. Amnesty international bezeichnet diese andauernde Schweigehaft als Folter. Der „Tigerkäfig“ war ein in einer ehemaligen Einzelzelle eingeschweißter Gitterkäfig, etwa 6qm groß. Kleines Sitzbrett, an die Gitterstäbe geschweißt, mit einem Eisenrahmenbett, morgens zur Wand hochgeklappt, damit man zwischen den Gitterstäben im Kreis lief „wie ein gefangener Tiger“.

An Uwe Günnel vergriffen sich berüchtigte Schläger unter dem Wachpersonal (RT, Roter Terror und Arafat) besonders häufig. Da war das „Schlittenfahren“ mit Stirn auf die Wand knallen und senkrecht abschürfen noch einfach; heftige Prügel mit dem Schlagstock auf Rücken und Nieren ließen ihn laut schreien wie ein sterbendes Tier, was aber das Strafvollzugspersonal noch brutaler werden ließ. 1997 wurden zwei Bedienstete vom LG Cottbus dafür zu mehr als 2 Jahren Haft Bewährung verurteilt. Wegen Weigerung des Haareschneidens wurde ihm gefesselt durch „Roten Terror“ ein Stück „Stacheldraht“ um den Hals gelegt. Nach seinen Schreien „Ihr Schweine, ihr kommunistischen Verbrecher“ brach auf der Zugangsstation ein Aufruhr unter den Gefangenen aus, indem diese rhythmisch gegen die Zellentüren hämmerten. Mit blutverschmiertem Kopf kam er deshalb 21 Tage Arrest in den Tigerkäfig; danach für unbegrenzte Zeit in die Isolationshaft am selben Ort. Etwa 1 Jahr verbrachte Uwe Günnel im normalen Zellentrakt im 2. Erziehungsbereich (EB). In diesen Arbeitskommandos waren 30-50 meist politische Gefangene zusammengefasst, etwa 9-15 lagen auf einer Zelle. Einige Mitgefangenen waren traurig und in sich gekehrt, weil die Frau ins Zuchthaus und die Kinder in Heime eingewiesen waren. Ein kleiner dicker Familienvater erlitt auf der Zelle einen Herzinfarkt. Ohne sofortige Hilfe hinterließ er Frau und 3 Kinder. Weil Günnel zu heftig an die Zellentür klopfte, um den Arzt in der Nebenzelle zu rufen, erhielt er erneut Arrest. Aus Angst, Psychopharmaka gespritzt zu bekommen, organi-sierte er in Haft einen Appell zur „Impfverweigerung“. 1983 „stichelte er zur Arbeitsver-weigerung“ bei PENTACON auf und stellte sein Eigengeld als „antikommunistischen Fond“ anderen zur Verfügung. 21 Tage Tigerkäfig mit 3 Monaten Anschlussisolations-haft folgten auf seine andauernden Verweigerungen, Hausordnungsverstöße, Sturheit und Gerechtigkeitsdrang; immer wieder 21 Tage Tigerkäfig mit 3 Monate Isolationshaft, oft in der eisigen Außenwandzelle im 2. Stock. Hauptmann Konzak beantragte Ende 1983 „strengste Bestrafung “ weil er eine „führende geachtete Stellung“ unter den Strafge-fangenen im Erziehungsbereich einnehme.

Nach seiner Ausbürgerung im März 1984 in die BRD mit dem Zug Weimar – Gießen arbeitete er als Auslieferungsfahrer in einer Marburger Bäckerei. Er beteiligte sich an knapp 100 Demonstrationen und engagierte sich in vielen Menschenrechtsgruppen – besonders bei der IGfM, der er 6 Wochen nach seiner Übersiedlung beitrat. Einsame Pro-klamationen „Hölle DDR vernichtet Menschenleben!“ an der DDR-Grenze wurden für übertrieben gehalten. Die Demonstrationen für seine inzwischen ebenfalls verhaftete Verlobte vor der Bonner DDR-Botschaft sorgten für Belastungen der Diplomatie. In einem Operativen Vorgang „Schach“, der seine Kontakte in die DDR aufdecken sollte, schlichen sich Spitzel 1984-1987 in sein Vertrauen, die ihn als Freund eng begleiteten. Die Stasi diffamierte Uwe Günnel, säte erfolgreich Misstrauen, damit man sich von ihm distanziert und ihn isoliert. Er würde „die Beziehungen zur DDR belasten“. Das Plakat „Honecker-Henker der Menschenrechte!“ musste er 1986 selbst entfernen. Vom Berliner Checkpoint-Charlie wurde er als Störenfried polizeilich vertrieben. Erfolgreicher waren seine Aktionen mit der Jungen Union (JU) in München, Köln, Hamb-urg, Berlin und anderen Städten. In Berlin sprang er bei Udo Lindenberg live auf die Bühne und entrollte ein Transparent für die Freilassung des Häftlings Gunar Weiß und seiner Verlobten.

Uwe Günnels Demonstrationen vor kommunistischen Parteizentralen in Westeuropa be-wirkten, dass DDR-Häftlinge vorzeitig entlassen und freigekauft wurden. Die Diffamierun-gen, er selbst sei Stasi- Spitzel, endeten erst mit erfolgreicher Klage vor dem OVG Kassel. Der Geheimdienst bedauerte, einen Ausländer  wegen „Hetze im schweren Fall“ nicht einsperren zu können; der OV „Schach“ wurde Anfang 1987 eingestellt. 1987 wurde endlich seine Ehefrau Sibylle nach 3,6 Jahren Haft in Hoheneck in die Bundesrepublik entlassen. Er betrat zu Weihnachten 1989 erstmals wieder die DDR und stellte Strafanzei-gen gegen alle, die ihn zuvor misshandelt hatten. 1997 wurde der erste SV Angehöri-ge (Hubert Schulze) zu 2,8 Jahren Haft verurteilt. 1992 heiratete das durch Haft schwer geprüfte Paar. Mit ihrem Sohn leben sie wieder in Thüringen. Uwe Günnels Lebensmaxime „Mit 50 musst du alles geschafft haben!“ war erreicht. Mit Autohandel und Immobilien wohlhabend geworden, lehnte er 2011 ein ihm zu stark kommerzialisiertes Angebot einer Hollywoodverfilmung seines leidvollen Schicksals ab.

An meinem Kampf um die Überführung und Einbau  einer Absonderungszelle und eines der 12 Tigerkäfigen,  aus der Gedenkstäte Berlin Hohenschönhausen, wollte er seine Stimme nicht erheben – und unsere „Bruder in Folter“ habe ich gekündigt. In Haft hatte er die unvorstellbare Mut auf den Tag gelegt – Widerstand wie selten ein Häftling geleistet.

Hat das die Freundschaft zum ehemaligen VOPO Roland Jahn bewirkt?

Roland Jahn fälschte die Geschichte der Repression in DDR Haft

Über stasifolteropferadamlauks

I am 74 Years old and I I am victim of torture in STASI-Prison in former GDR 1982-1985 still witouth Status of tortured person. I never reached Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 42 Years injustice ! I am fighting for the implementation § TORTURE in Germany´s national low.
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1 Antwort zu FOLTEROPFER UWE – CARSTEN Günnel – seine Folterknechte kamen billig davon/Rechtsbeugung statt für Folter nur wegen Körperverletzung zu Kurzstrafen verurteilt. Die einzigen wegen Mißhandlung von Gefangegen !??

  1. adamlauks11 sagt:

    http://www.change.org/petitions/deutscher-bundestag-rechtsausschuss-implementierung-oder-aufnahme-des-folter-im-amt-und-anstiftung-zur-folter-im-amt-in-das-nationale-strafgesetzbuch-von-deutschland?fb_action_ids=10202884964229313&fb_action_types=change-org%3Arecruit&fb_ref=__YgADlEKhNL&fb_source=other_multiline&action_object_map=%5B470173493091101%5D&action_type_map=%5B%22change-org%3Arecruit%22%5D&action_ref_map=%5B%22__YgADlEKhNL%22%5D
    Es wundert mich sehr dass mein nBruder in Leid in seiner Gruppe GEGEN DAS VERGESSEN bis jetzt die Unterstützung dieser mir und ihm heiligen Angelegenheit vermissen läßt !? Oder ist die Gruppe darauf beschränkt eigene belegte und unbelegte Legenden an den Mann zu bringen !? oder was noch trauriger wäre ist die Gruppe unterwandert und von Fremdkörpern unter Kontrolle gehalten-zersetzt !
    Eigentlich muss mann um die Unterschrift unter diese Petition nicht gesondert bitten !?? Ich mag auch irren. Wer von meinen FB Freunden nicht unterschreibt muss auf meine Freundschaft verzichten..
    Ausser Carsten Uwe und Peter Trawiel haben sich bis jetzt keiune weitere bFolter5opfer nicht bei mir gemeldet !??

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