Kommentare zur Sendung von Anne Will am 14.03.2012 “ Bundespräsident Gauck – bekommen wir endlich den Richtigen? “ Stimmen vor der Sendung und OFFEN nach der Sendung !!


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Herbst:
13. März 2012 um 14:05 Uhr
Bundespräsident Gauck – bekommen wir endlich den Richtigen?

Von mir gibt es dazu nur ein klares NEIN!

Und im Übrigen, wovon soll uns das ewige Geplapper über einen gewesenen und einen zukünftigen Bundespräsidenten ablenken? Oder ist Herr Gauck noch zu verhindern?

2
Harry-B:
13. März 2012 um 14:26 Uhr
Der wird sich doch nicht so dumm wie Herr Wulff verhalten! Ansonsten müssen wir erst einmal abwarten.

3
Dirk Mahler:
13. März 2012 um 14:41 Uhr
Na, mit Sicherheit JA! Angela reibt sich schon die Hände ob dieses Verteidigers der Demokratie – oder was das auch immer sein soll. Ein Versehen wie das mit Herrn Wulff kann ja schließlich jedem mal passieren, gell?! Aber jetzt kommt der Richtige… Ein Landsmann. Dazu genau wie unsere Mutti direkt aus dem Widerstand. Naja gut, dann eben erst als es nicht mehr wehzutun drohte, aber immerhin. Die Beiden werden sich gut verstehen, denkt Ihr nicht?!
4
Till Eulenspiegel (Robert Kroiß):
13. März 2012 um 14:43 Uhr
Nee, jetzt ist wirklich gut und genug mit einerseits den Abgesängen und andererseits der Lobhudelei im Bezug auf die “Oberschicht” und die Exzellenzen.
Der “König” ist tot, es lebe der “König”.
Der König und der Bettler.

„Dann ist am wohlsten mir, so sprach ein prassender König,
wann mich auf Erden nichts, Gutes und Böses nicht kränkt.“
Mächtiger, sprach ein Bettler, der nackt lag unter dem Fenster,
Ist dies Königes Glück, bin ich so glücklich wie du.

5
caterina ehlers:
13. März 2012 um 14:45 Uhr
Liebe Anne Will

ist Gauck der Richtige fragen Sie und vermutlich fragen sich das viele Menschen im Lande.

Mir persönlich ist er unsymphatisch, weil er in für mich ganz wichtigen Bereichen zu fesgefahren ist mit seiner Meinung. Ich habe das gefühl, dass Gauck sehr stark geprägt wurde durch seine Vergangenheit und irgendwie einen “Hass” in sich birgt, den ich für eher negativ halte.

Aber theoretisch könnte er auch in diesem Amt wachsen und eines auf jeden Fall unterscheidet ihn von den letzten beiden Bundespräsidenten sehr: Er sagt was er denkt. Was mir persönlich wiederum gut gefällt.

Ich wähl ja die Linke, aber mit ihrer Gegenkandidatin bin ich nicht einverstanden aus einem einzigen Grund. Die berühmte Ohrfeige. Zu der sie auch heute noch steht und egal um wen es sich handelt ich lehne jede Form von Gewalt ab. Egal um wen es geht.

Symbolwirkung hätte genauso erreicht, wenn sie statt der Ohrfeige ein Transparent mit einer Darstellung seiner Verbrechen hinter ihm aufgerollt hätte und dann wär sie auch meine gegenkandidatin.

Immerhion geht es um ein sehr hohes Amt.

Ich finde das Thema übrigens sehr richtig, weil die Menschen müssen vor einer solchen Wahl darüber diskuttieren dürfen können.

MFG

6
Provokateur:
13. März 2012 um 15:00 Uhr
Bundespräsident Gauck – bekommen wir endlich den Richtigen? Nein, nein und nochmals nein!

Diesen “reaktionären Kommunistenfresser” braucht kein Mensch.

Im Übrigen wäre es doch mal schön, über die wirklich wichtigen Dinge zu diskutieren. Ich denke da so an Themen wie:

Wird Israel den Iran überfallen?
Wann wird Syrien endlich geholfen?
Wie lange geht es noch gut in Afghanistan?
Was ist aus der Prämisse “Eigentum verpflichtet” geworden?
Brauchen wir einen Verfassungsschutz, der die Braunen mit finanziert?
Wieso geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander, und wie lange noch?
Die Politik und die “Altersvorsorge”. Wie lange hält sich noch die Selbstbedienungsmentalität der Berufspolitiker?
Lobby-Republik Deutschland, wo die Korruption blüht!

Mir fallen noch viele andere interessante Themen ein, doch die “Talkshow-Elite” der ARD schwadroniert lieber über “Nebenkriegsschauplätze”, wie Wullf, Gauck und Co. Und das alles finanziert mit Gebührengeldern!

7
kalfaktor:
13. März 2012 um 15:06 Uhr
Zwecks intensiver Themensuche kreiste nun sechs Tage ein Elefant über der AnneWill-Redaktion und gebar letztendlich eine Mücke.
Hätte mich aber auch nicht gewundert wenn, wie bei Maischberger heute Abend, sowas ähnliches wie “Schafft Prostitution ab!” herausgekommen wäre.

@ 1 Herbst fragt zu recht, von was soll eigentlich abgelenkt werden ?
An der Wahl kann das Volk eh nichts mehr ändern. Ist doch schon alles fest ausgekungelt..

Nun geht es über Gauck.
Di(esm)al findet sogar meine Grossmutter (Esm)aralda das Thema als überflüssig.
Es sei denn ……. eine gezielte Frage wird gestellt.
Aber ich will ja nicht als Mi(esm)acher hier in Erscheinung treten.
(Esm)uss ja über irgendwas getalkt werden.
(Esm)ag in den Augen der Redaktion das richtige Thema sein, die fragen sowieso nicht danach wie (esm)ir dabei geht.

Oohhh j(esm)ene !!

kalfaktor

8
Nichtbürger:
13. März 2012 um 15:10 Uhr
“Dieses System kannst und sollst Du nicht ändern, Du kannst Dich nur selbst ändern, so lautet sein Appell. ” ( „Freiheit, Ein Plädoyer“ J.Gauck )

Damit ist in seinem Buch das heutige System des Neoliberalismus und Kapitalismus gemeint.

Gauck steht hinter “Agenda 2010″ und vor den Banken !

Von den Medien zum Bürgerrechtler gemacht, schwimmt er selbstverliebt auf diesen Wogen und ist noch ferner vom Normalo entfernt, wie der Ex.

Er worde im Hinterzimmer von ein paar Personen zum BP gekürt und ist faktisch schon gewählt. Vergleiche mit Putin fallen mir da nicht schwer.

Er wird auch nicht Ost und West zusammen bringen, sondern weiter spalten. Begründet auf seine “Wut” gegen jeden sozialen Gedanken, welches sofort mit Sozialismus, Kommunismus, DDR verbunden wird.

Für die Regierenden der ideale BP, Für`s Volk ???

MfG

9
Gertrud:
13. März 2012 um 15:10 Uhr
Ich schließe mich der Meinung von Herbst und anderen Mitforisten an, auch von mir ein klares NEIN, und das war auch schon mein Beitrag dazu.

Es gibt Probleme im Land und weltweit die wichtiger sind, als das Thema Gauck und Bundespräsidentschaft.

10
Elsbeth:
13. März 2012 um 15:26 Uhr
Peter Michael Diestel erscheint als Gast. Wirklich?
Hat der nun einen gerichtlichen Maulkorb verpasst bekommen? Keine genaue Ahnung.
Es ist zwar rund um die Wahl schon alles in Sack und Tüten.
Und es gibt auch wichtigere Themen. Aber schaun wir mal, was bei dieser Gesprächsrunde abgeht.
Zur Frage, die den Aufmacher der Sendung bildet, sind doch private Meinungen völlig uninteressant. Die Zeit wird es sowieso erweisen.
Und schöne Worte, mit einem Gespür für das, was gerade gehört werden will, die kommen doch immer gut an. Ob es allerdings nur darauf ankommt? Auch das wird die Zukunft zeigen.

11
Apfelkern:
13. März 2012 um 15:33 Uhr
Der die das Präsident, richtig oder falsch?
Stasi-Jäger oder Nazi-Jägerin ist hier die Frage.
Symbolträchtig ist die Tatsache, Kanzler und Präsident kommen aus dem gleichen Land, wenn die Wahl am Sonntag glatt über die Bühne geht.
Die Neinsager zu Gauck sollten hier Farbe bekennen wollt ihr die Göttin der Jagd.?

12
Ulla Kromat:
13. März 2012 um 15:40 Uhr
Gauck, der Bundespräsident der Freiheit des Kapitalismus? Wer billig arbeitet ist selber schuld?

13
Helmut Krüger:
13. März 2012 um 15:41 Uhr
Ich will´s mal ganz zugespitzt so sagen: Ich hoffe NICHT, dass er der Richtige ist und dass Joachim Gauck sich somit nicht dazu hergibt, es anderen oder auch nur mir Recht zu machen.
Der soll schon so bleiben wie er ist und sagen, von was er überzeugt ist und wer FÜR SICH daran wachsen will, kann daran wachsen und wer Meinungs-Identität de facto anstrebt, dann eben entsprechend nicht.
Insofern: Überzeugend ist, nicht überzeugen zu wollen.

14
Frauke:
13. März 2012 um 16:13 Uhr
# Nichtbürger

Danke, ich schließe mich Ihrer Meinung in allen Punkten an.

Für Gauck ein klares NEIN!!!

Wenn es schon unbedingt hätte jemand aus dem Widerstand in der DDR sein müssen, dann wäre Schorlemmer der richtige gewesen. Der war wirklich im Widerstand und hat seinen Kopf riskiert und ist nicht nur zu Wendezeiten auf einen Zug aufgesprungen, weil er sich Vorteile davon erhofft hat. Es gäbe allerdings auch noch eine ganze Menge anderer Leute, die wirklich etwas geleistet und nicht nur über ihre Lieblingsthemen herum geschwurbelt haben.

Aber uns Bürgern nun diesen Typen vorzusetzen, dem wir im Grunde völlig egal sind und der sich in seiner Selbstverliebtheit und einem gewissen Altersstarrsinn eng an den Mainstream halten wird, ist einfach eine Frechheit. Zumal, wenn man bedenkt, dass wir als normale Bürger überhaupt keinen Einfluss auf diese Wahl haben, denn selbst in der Bundesversammlung sitzen fast nur ausgewählte Eliten aus Kunst und ähnlichen Genres.

Es ist deshalb schon richtig. Es gibt Themen, die für uns, das Volk, wichtiger und auch interessanter wären.

15
Alisa:
13. März 2012 um 16:51 Uhr
Nun, für was ist Gauck: Freiheit und persönliche Verantwortung. Er wähnt sich frei und endlich im Paradies, jetzt liegt es nur noch an den Menschen, was sie daraus machen, – das hört sich ganz nach AM an, auch jemand, der meint, man müsse nur anpacken, sich ein Ziel setzen und es dann in kleinen Schritten umsetzen. Zwei Ossi- Menschen, die sich wohl manches mal in den Westen geträumt haben, in das gelobte Land, in dem Milch und Honig fließen, das heißt, sie ihre Träume umsetzen könnten. Bedeutet für sie vor allem, sagen zu können, was man denkt, sich nicht verstellen müssen, nicht irgendeiner Willkür ausgesetzt sein und sich nicht irgendwelchen dummen Ideologien unterwerfen und vor allem nicht hinter einer Mauer leben müssen.

Nun, können sie jetzt in ihren Positionen wahr sagen, was sie denken?
Müssen sie jetzt keine dumme Ideologie mehr nachbeten bzw vertreten und sich nicht genau an die (Markt-, Medien-, Parteien- )gesetze halten?
Sind sie nicht der Willkür der Medien, Märkte und öffentlichen Meinungen ausgesetzt?
Und was die Mauer angeht, können sie die Mauer sehen, die zwischen den Mittellosen und den Alleshabenden ist oder sind sie vom eigenen Erfolgsrausch schon ganz blind?
Nun sie werden dafür fürstlich bezahlt – das wird es ihnen schmackhaft machen, doch
werden sie der wahren Probleme der heutigen Zeit gegenwärtig sein oder immer weiter wie Don Quijote und Sancho Panza nur gegen Windmühlen des Sozialismus kämpfen?
Zwei ewig gestrige, die nicht merken, was die Uhr geschlagen hat?
Dann sind sie für die wahren Herrschenden genau die Richtigen.

Wenn JG die Integration weitertreiben möchte, dann die, aller Menschen, dass jeder in der Gesellschaft einen Platz hat, keiner Außen vor ist, und zwar ohne Ausnahme.
Das nicht jetzt Geld entscheiden kann, was man aus seinem Leben machen kann und
nicht rein theoretische Möglichkeiten als real existierende ausgegeben werden.
Nach dem Motto, wenn ein kleiner Pastor und eine kleine Pastorentochter aus dem Osten Kanzlerin und Präsident im Westen werden können, dann ist alles möglich.
Hollywood läßt grüßen: “Von der Knechtschaft zur Herrschaft?
Vergessend, wer jetzt die Knechte sind?
Die Dikatur des Gemeinwesens austauschen gegen die Diktatur der Individuen?
Und jetzt sind alle frei? Ist das die Freiheit, die wir meinen?
Gut wir brauchen keine Angst mehr vor der Stasi haben.
Dafür haben wir jetzt Angst vor der Zukunft, der Arbeitslosigkeit, Zahlungsunfähigkeit,
gesellschaftlichen Absturz, den finanziellen Ruin?
Ihr beiden nicht? Klar, geschickt eingefädelt.
Deshalb befürchte ich, beide werden viele Menschen im Land nicht verstehen können.
Trübe Aussichten, nicht für die beiden, nur für diese Menschen.

16
fritz 30:
13. März 2012 um 17:01 Uhr
Liebe Catherina,
erst nach der Aufstellung der Gegenkandidatin durch die Linken kann man doch wohl m.E. erst dem Begriff; “Wahl” in der originären Bedeutung des Wortes eine gewisse Berechtigung beimessen für die bis dahin, in meiner Wahrnehmung vorgehenen “Bestallung” des Konsenskandidaten der Herzen.
Für mich ist die Gegenkandidatin, die in der BRD erst durch ihre spektakuläre Handlungsweise, in Kinsequenz ihrer Tätigkeit in der Verfolgung und Entdeckung, der sich der Verantwortung ihrer Taten entziehenden und vielfach von Kirche, DRK, Auswärtiges Amt und dubiosen Opferverbänden (SS) beschützten Nazigrößen, von da an erst als real existent von der Gesellschaft wahrgenommen worden. (u. A. auch als Nestbeschmutzerin !)
Zu einer Würdigung wie in den USA, Israel und Frankreich, erst kürzlich durch Sarkoszi, konnte und kann sich die BRD aus bekannten Gründen bis heute nicht entschließen.
Vielleicht, weil damals als gegen die Staatsräson verstoßen, verurteilt und als vorbestraft geltend?
Sie war, und ich hoffe, sie bleibt sich treu.
Sie hatte meines Wissens in ihrer mit Leidenschaft – im wahrsten Sinne des Wortes – betriebenen Mission keinerlei Berührungsängste mit Staaten und Organisationen zusammen zu arbeiten, die sie in ihrem und auch in deren Anliegen effektiv unterstützten.
Zu dieser Zeit, in der schon wieder breite Bevölkerungskreise in Geschichtsvergessenheit, den Mantel der Barmherzigkeit ausbreitend und einmal muss Schluss sein, wie durch Wahlen bewiesen, sich nach der bewährten Führungsrolle und mit Anerkennung derer, erfolgreich gewandelten Ehemaligen in Freiheit anzuvertauen, denen das Wort zu reden und in der ehem. DDR, mehr oder weniger konspirativ, dafür zu wirken.,
Allein schon deshalb, weil diese über Westmark und Konsum in Hülle und Fülle verfügten.
Zu den Letzteren zähle ich auch einge unerschrocken für die Freiheit gekämpft haben wollende Bürgerrechtler wie auch unseren Kandidaten Herrn J. Gauck.
Wollen einmal sehen, ob er sich des Vertrauens, für Freiheit und Verantwortung im gesellschaftlich erforderlichen Maße tätig zu werden, als würdig erweist. Die Hoffnung stirbt zu letzt.
Mit freundlichen Grüßen
fritz

17
Friedchen, 86:
13. März 2012 um 17:20 Uhr
Die Frage, ob wir mir Gauck jetzt den Richtigen kriegen, ist für mich obsolet. Ändern lässt sich – wie Herbst völlig richtig bemerkt hat – ohnehin nichts mehr. Insofern können wir Herrn Gauck auch erstmal seine Arbeit machen lassen, bevor wir Mutmaßungen darüber anstellen, was er leisten oder nicht leisten wird.
Ich persönlich hätte mir jemanden gewünscht, der etwas Substantielles zu den wichtigen Themen UNSERER Zeit zu sagen hat. Entgegen anders lautender Gerüchte ist das weder die Aufarbeitung von Nationalsozialismus und DDR noch die Versöhnung von Ost und West.
Wirklich brisant und aktuell sind für mich hingegen der wachsende Graben zwischen arm und reich oder ökologische Fragen. Auch das Thema Integration erscheint mir allemal zeitgemäßer als Gaucks hysterischer Antikommunismus und die Freiheits- und Verantwortungsnummer, die so oder ähnlich auch schon von Maggie Thatcher vertreten worden sind.
Insofern Gauck nicht der erste und sicherlich nicht der letzte neoliberale Antikommunist ist, der das Amt des Bundespräsidenten bekleiden wird, wird er seinem Job vermutlich auch nicht schlechter als ein anderer Neoliberaler machen. Was an dieser Position ach-so konsenskritisch revolutionär sein soll, entzieht sich mir allerdings. Das Rumdiskutieren, ob er der Richtige ist, können wir uns aber definitv schenken.
Wenn man solch eine Debatte aber nun partout führen möchte, dann wäre es vielleicht geboten mal einen der Kritiker von seinen alten Weggefährten wie Tschiche, Lietz, Hülsemann, Garstecki oder Richter einzuladen. Dann würde nämlich ziemlich schnell klar werden, dass nicht nur irgendwelche Deppen, die ihm seine Leitung der Stasi-Unterlagen-Behörde übel genommen haben, Vorbehalte gegen Gauck haben.
Eine Gauck-Jubel-Party hatten wir vorletzten Mittwoch doch schon mal und ehrlich gesagt graut’s mit immer noch.

18
Marianne Spring:
13. März 2012 um 17:20 Uhr
Antwort auf die Frage – ein klares nein – wir bekommen einen eitlen Selbstdarsteller.
Aber mir gehen die Talkrunden zu dem gleichen Thema mächtig auf die Nerven – das Amt hat wenig Macht und wir talken und talken.
Das Land hat so viel Probleme, der ESM Vertrag steht zur Verabschiedung durch den Deutschen Bundestag an und es gibt keine öffentliche Debatte dazu. In meinen Augen ist der Vertrag ein Verstoß gegen das Grundgesetz und es gibt keinen kritischen Journalismus dazu. Ist es Aufgabe der öffentlich rechtlichen Sender abzulenken?
Denk ich an Deutschland in der Nacht…..

19
AnneP:
13. März 2012 um 17:26 Uhr
N E I N !
Herr Gauck bewegt sich meiner Meinung nach auf einer andienernden ekeligen und abstoßenden Schleimspur!
Ohne Stolz dient er sich denen an, die ihn eigentlich nicht wollten. Die Mehrheit des Volkes will ihn sowieso nicht, was ihn und unsere Regierung sowieso nicht interessiert.
Es ist unerträglich, dass das wir Bürger kein Mitspracherecht haben. Das wäre nämlich Demokratie. Gauck hat nie das ausgehalten, was die echten Bürgerrechtler der ehem. DDR aushalten mußten. Er hat an Freiheit (vermutlich mehr an seine persönliche als an die aller) gedacht, immer im Schutze der KircIch hoffe immer noch, er wird nicht gewählt bzw. maximal auch im 3. Wahlgang wie sein Vorgänger (leider illusorisch).
Mich stößt im persönlichen des Herrn Gauck ganz besonders ab, dass er nach rd. 22 Jahren Trennung von seiner Frau und fast 10 Jahre Zusammenleben mit seiner Lebensgefährtin keine klaren Verhältnisse geschaffen hat. Hat bestimmt in keiner Weise mit irgendeinem Eigennutz zu tun!?
Welche Moral ist denn von so einem Menschen zu erwarten?? Ich kann jedenfalls nicht zu einem solchen Menschen aufblicken.Nachdem Herr G. im Taxi die Frage der Kanzlerin, ob er bereit ist zu kandidieren, sofort mit seiner Bereitschaft beantwortete, bin ich, wie im letzten Blog schon zu lesen war, ebenfalls überzeugt, dass das ganze Schmierentheater von langer Hand vorbereitet wurde. Dies bestimmt nicht erst ab dem Zeitpunkt, als CW in einer seiner Reden dem Finanzgebahren zumindest ansatzweise Schranken setzen wollte, sondern bereits ab dem Zeitpunkt seiner Wahl zum BP.
Herr G. wird uns sicherlich die “Demokratie” im Interesse der FDP neu erklären. Wir sollen auf jeden Fall mit dem morgigen Anne-Will-Abend mit Hilfe unserer Gebühren von den wichtigen Themen wie sie
6. Provokateur aufgelistet hat,abgelenkt werden.
Ich habe so eine wahnsinnige Wut, dass wir die Bla-Bla-Themen auch noch selbst bezahlen müssen.

20
Bart:
13. März 2012 um 17:27 Uhr
Interessant zu lesen ist die Erklärung zur Wahl des Bundespräsidenten “Freiheit, die wir meinen”, die Tagesspiegel online dokumentiert. Darin äußern sich (ehem.) Bürgerrechtler u. a. wie folgt:
Gaucks Denken über Freiheit ist von dem Begriff individueller „Selbstermächtigung“ bestimmt. Uns geht es um die aktive gesellschaftliche Öffnung und um die Freiheit aller. Es kommt nicht nur auf eine Haltung der Freiheit an, sondern auf eine Verfassung der Freiheit. […] Die dringend erforderliche Kompetenz des künftigen Bundespräsidenten kommt […] nicht aus der Beschwörung der Vergangenheit, sondern aus der Fähigkeit, drängende Fragen der Zukunft zu thematisieren: / Wie schaffen wir es, den Angriff der Finanzmärkte auf die Demokratie, unsere Lebensform der Freiheit, abzuwehren, den Skandal wachsender Verarmung vieler bei explodierendem Reichtum we­niger nicht länger hinzunehmen, den Raubbau an den natürlichen Lebensgrundlagen zu beenden, das Zusammenleben der Menschen in kultureller und religiöser Vielfalt zu ermöglichen und neue Konflikte friedlich zu lösen? / Diesen Bundespräsidenten werden wir daran messen, ob und wie er sich die Freiheit nimmt, die Politik angesichts dieser fundamentalen Herausforderungen in die Verantwortung zu nehmen.”(Ge)wichtige Worte, wie ich finde!

21
caterina ehlers:
13. März 2012 um 17:31 Uhr
15 Alisa

Ja Alisa von was für einer Freiheit ist denn nun die Rede? Was ist Freiheit denn überhaupt und inwieweit verschmilzt oder trennt das Gefühl Freiheit ggf. Welten wie zum Beispiel geistige Freiheit und reale Freiheit.

Das ist auch mein Bedenken was Gauck betrifft. Sein Freiheitsbegriff (und eigentlich ist das die einzige Antwort seines Anspruches) ist geboren aus einem Defizit, wie auch immer er das für sich selber sieht, aber anscheinend glaubt er an die Freiheit die da ganz individuell selbst errungen wird, wenn die Systeme das hergeben.

Was er überhaupt nicht versteht, es gibt zwar (auch ganz wichtig) die geistige Freiheit in der BRD (NOCH), aber keine reale Freiheit, weil die Freiheit real ist nur dann gegeben, wenn man genügend GELD hat.

Ergo in der DDR mußte man einfach nur systemtreu sein um frei zu bleiben, in der BRD muss man einen guten Kapitalisten beerben um frei zu sein.

Gauck hat die BRD überhaupt nicht verstanden weil er sie nicht fühlen kann, weil er in ihr nie lebte in anderen freien Zeiten wohlgemerkt.

In denen man auch ohne Geld sich noch frei fühlen konnte, und lang ist es her.

Gauck ist ein Racheengel und für die Zukunft der Kinder hat er nigs in seinem geistigen Wunschzettel. Rache allerdings ist kein guter Ratgeber und wird es auch niemals sein, wer da nicht sowas hinter sich wahr gefühlt lassen kann, liebt den Menschen eben nicht wirklich.

Man fühlt so etwas, und Gauck liebt die Menschen nicht, das mindestens ist meine Meinung. Bei so einem Amt wäre das für mich aber eine Bedingung.

Sollte er dann sich selbst auch fragen.

Gott liebt die Menschen alle, weil er schuf sie ja auch selbst nach seinem Ebenbild.

MFG

MFG

22
Walter Neumann:
13. März 2012 um 17:35 Uhr
Was soll man noch viel zu Herrn Gauck als zukünftigen Bundespräsidenten sagen? Wenn mir keine neuen Erkenntnisse, woher auch immer, kommen, hatte ich schon im Forum vom 21.02.2012 unter: “Gauck, der Unbequeme – wie lange wird das Volk ihn dafür lieben?” alles geschrieben. Mal schauen!

Ich hoffe nicht, dass es eine so unendliche Geschichte wird, wie diejenige mit Herrn Wulff! Immer und immer ein neuer Talk-Beitrag, bei allen “Talkshows” im 1/2 Dutzend. Sowas ermüdet und frustriert, wo die wichtigen Themen doch vor aller Augen liegen!

23
fritz 30:
13. März 2012 um 17:43 Uhr
@ 15 Alisa
Lb. Alisa, wie immer bewundere ich deine Objektivität, trotz oder wegen? deiner, zu mir gegensätzlichen Sozialisation.
Ich stimme Dir vollinhaltlich zu und bedanke mich
mit freundlichen Grüßen
fritz

24
caterina ehlers:
13. März 2012 um 17:45 Uhr
16 fritz 30

Schauen Sie, es gibt und wird niemals geben in meinem Leben ein Argument für Gewalt an Menschen von Menschen ausgehend.

So einfach ist das für mich.

Das man in den Zwiespalt kommt, eventuell gewaltätig gegen einen Menschen zu sein, dass mag ich hinnehmen, aber in einem gewissen alterlichen Abstand sollte man in dieser Art und Weise nicht mehr denken, so denke ich das ebend und Frau Klarsfeld tat das leider nicht und somit ist sie für mich keine Kandidatin für dieses wichtige Amt.

Mein großvater war SS-Mann und ich warte dann noch auf diejenigen die die ohrfeigen täten, die ihn dazu gemacht haben, weil er war genau das produkt seiner Zeit. Also wenn schon, dann denn schon, da bin ich sehr eigen.

MFG

25
Till Eulenspiegel (Robert Kroiß):
13. März 2012 um 18:00 Uhr
Teilauszüge aus meinem offenen Brief an J. Gauck, welchen ich der Redaktion komplett gesendet habe, weil sich für mich viel mit der “Wahl” Gaucks viel gravierendere Fragen stellen und Widersprüchlichkeiten offenbaren :

Wie glaubwürdig aber kann jemand sein, der gegen Obrigkeitshörigkeit argumentiert und sich dann zum Primus inter pares einer Obrigkeit und der Herrschenden genau durch dieselbe/n wählen lässt?!
Der in genau dieser Funktion – was auch diese Position angeblich als einziges „Machtinstrument“ hergibt – wichtige Akzente setzen soll, Gesetze unterschreiben muss und damit das Recht der Obrigkeit, der Herrschenden für die „Untertanen“ rechtsverbindlich und über Gottesrecht stellend machen muss und macht! Erwartet so jemand dann, dass man seine „wichtigen Akzente“ ignoriert, die von ihm unterschriebenen Gesetze missachtet, weil man eben nicht obrigkeitshörig, sondern vielleicht gottesfürchtig ist?! Und was bedeutet dies für Atheisten?!

Könnten Sie mir vielleicht den Sinn eines Amtes (in welches Sie ja nun gewählt werden sollen) erklären, in welches sich Jemand wählen lässt, der an die Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen appelliert, der Obrigkeitshörigkeit für einen gravierenden Fehler hält, um sich dann an die Spitze der Obrigkeit und Herrschenden zu stellen und „mir“ von „oben“, auch per von „ihm“ unterschriebener und erlassener Gesetze – herab sagt, dass ich selber denken und handeln soll?! Wieso macht man dies dann eigentlich nicht zunächst mal bei und für selbst, sondern „unterwirft“ sich der Meinung, dem Wohlwollen und dem „Wahlverfahren“ einer Bundesversammlung?! Wie soll ich einem „ABHÄNGINGEN“ die Mär von der Eigenverantwortung und die UNABHÄNGIGKEIT von der Obrigkeit abnehmen, wenn seine Wahl doch genau davon – nämlich dem Wohlwollen der Herrschenden, also seiner persönlichen Obrigkeit – abhängt?!

Noch interessanter im Bezug auf Glaubwürdigkeit wird es dann, wenn ein Anwärter auf dieses „weltliche“ Amt in seinem bisherigen Dasein und Bewusstsein (u. a. seiner „Berufung“ als Pastor und damit „Stellvertreter Gottes“) eine Lehre und ein Bewusstsein (wie dies auch in der Präambel des GG steht) – hoffentlich glaubwürdig – von einem Reich Gottes und damit auch von einem anderen Bewusstsein ausgehend, also von einem „anderen Reich“ als das „wahr“ anzustrebende spricht und verkündet, welches doch kommen möge (wie im „Vater unser“ erfleht) und demnach noch gar nicht hier sein kann (s. h. die Bibel: „mein Reich ist nicht von dieser Welt“)?! Aber sich dann im vorherrschenden „Reich“ zum „Ersten“ dieses Landes wählen lässt, obwohl er eigentlich doch etwas ganz anderes „wahrhaftig“ anstrebt/e und verkündet/e?!

Er müsste sich und sein bisheriges Bewusstsein, u. a. seine „Berufung“ und das Leben als Pastor und damit „Stellvertreter Gottes auf Erden“ , die Lehre von einem „anderen Reich, nämlich dem Reich Gottes“, welches doch kommen möge und also nicht das Reich sein kann, in welchem er jetzt das „höchste Amt“ innehaben will ( also das „gelehrte“ Bewusstsein des Wort Gottes bewusst verleugnend ) demnach auch sich selbst verleugnen. Wie glaubwürdig kann er dann noch sein, wenn er sich und seinen Gott (Herrn) selbst – um des Amtes willen – verleugnen muss?! Erinnert mich ein wenig an Petrus und den Hahnenschrei vor der dreimaligen Verleugnung seines Herrn! An den Diener zweier Herren, was Gott allerdings ausschließt!
Da in unserem Land „Kirche und Staat“ nur scheinbar getrennt existieren (wie bereits erwähnt beginnt es schon bei der Präambel des GG, welche genauso rechtsverbindlich ist, wie die nachfolgenden Artikel, über die steuerlichen Vorteile und solidarischen Finanzierungen der Kirchenvertreter durch die Gesellschaft etc.), müssten Sie doch – bereits vor Ihrer Wahl zum Bundespräsidenten – in einen erheblichen Gewissenskonflikt geraten sein?!

26
Grünbeck,Harald:
13. März 2012 um 18:10 Uhr
Die öffentliche Diskussion zu Gauck kommt zu spät, er wird am Sonntag gewählt. Mich interessiert, warum zu solch einer Runde kein echter Bürgerrechtler gerufen wird. z.B. Herr Schorlemmer oder Tschiche. Bin gespannt zu den Aussagen von P.Diestel über Gauck und dessen Rolle nach der Wende in der Stasibehörde. Ich kenne kein Bürgerrechtler, der vor der Wende so viel Privilegien hatte wie Herr Gauck. Bin auch erstaund über die angeblich große Zustimmung zu Gauck, in meinen Bekanntkreis ist das nicht der fall und in der Ostseezeitung sprachen sich nur zirka 35 % für Gauck aus und die 65 % werden doch nicht den “Herrn der Herzen” in den Dreck treten oder sein tatsächliches Wirken vor der Wende in Rostock real einschätzen. Ich hätte mir auch einen anderen gewünscht oder man hätte Wulff belassen können. Denn seinen Vergehen sind doch geläufig in der großen Politik. Wo sind eigentlich die Akten über die Verbrechen der Nazigrößen aus Stasi-Behörde verblieben oder ist der Inhalt zu gewährlich für einige Politiker. Hat hier Herr Gauck in deren Interesse gearbeitet und wird des wegen auf den hohen Stuhl gesetzt, dies wär eine interessante Frage für Frau Will. Mit freundlichen Grüßen H.Grünbeck

27
Nichtbürger:
13. März 2012 um 18:14 Uhr
@ 4 Till Eulenspiegel

“Jeder ist seines Glückes Schmied”, das Credo des Herrn Gauck.
Da trifft er dich ja voll !
Lohnen noch Worte darüber ?

@ 20 Bart

Die Bürgerrechtler fordern genau das von Herr Gauck. Auf sein Buch habe ich schon verwiesen und darin stehen leider nur neoliberale ( nicht liberal ) Ansichten und eine begrenzte Toleranz, inbegriffen eine begrenzte Freiheit.
Schon allein dieses Wort, aus dem Mund des Herrn Gauck bereitet mir Bauchschmerzen.

Leider haben wir keine andere Wahl.
Auch hier liegen die Regierenden auf der gleichen Linie, wie unser kommender BP.

MfG

28
Egon:
13. März 2012 um 18:17 Uhr
Eigentlich ist es doch völlig Wurst, wer da “präsentiert” und ein recht luxuriöses Leben führt. Wirklich zu melden hat der “Präsident” eh nichts.
Staatsbesuche, Empfänge, Festlichkeiten ohne Ende, vorgefertigte Texte als Reden verkaufen, überflüssige Unterschriften, vielleicht mal so auf Verdacht jemanden begnadigen …. wirkliche Verantwortung tragen – Fehlanzeige!

Soll der Bürger Normalo nunmehr orakeln, ob Gauck ein besserer Präsident als sein Vorgänger wird ? Dieser Wulff war doch nach den Aussagen der Politik einfach SUPER und ist es heute noch. Dafür spricht sein “Ehrensold”, dem ihm auch SPD und Grüne als gerechtfertigt zukommen lassen wollen (sind ja nur auf Dauer ein paar Millionen EUR – wer wird da so kleinlich sein?). Alle Politiker wollen doch letztendlich ihren Ehrensold, die üppige Pension. Also mal fein zurückhaltend sein, damit nicht auch dort noch eine Diskussion aufkommt, bezüglich Gerechtigkeit von Renten- und Pensionsansprüchen.

Es gäbe massenhaft dringendere Themen als GAUCK, ein Präsident, der ohnehin feststeht und jede Diskussion überflüssig macht.
Den gegenwärtig Herrschenden wird er in Grundsatzfragen ohnehin nicht in die Quere kommen, zumal er seine Sympathie für die Unabänderlichkeit des gegenwärtigen Systems immer wieder mit der Phrase FREIHEIT bekundet, die zwei anderen Elemente namens GLEICHHEIT und BRÜDERLICHKEIT wohlweislich unterschlägt.

Lohnt sich folglich wohl kaum, der Sendung am Bildschirm seine Aufmerksamkeit zu widmen . Anders wäre es, wenn man auf Themen käme. wie sie von

# 6 Provokateur und anderen benannt werden. Aber dazu wird es schwerlich kommen.

Bloß nicht konkret werden – dafür sich lieber auf unverbindliche Phantastereien konzentrieren, die beängstigende Gegenwart einfach als “alternativlos” ausblenden.

29
Vater:
13. März 2012 um 18:35 Uhr
Dieser ehem. Jugendpfarrer aus Rostock ist ein vom Hass zerfressener alter Mann.
In salbungsvoller Weise schwurbelt er von Freiheit und hat sich selbst zum Lehrer für Demokratie ernannt. Davon hatten und haben wir schon genug. Er ist der „Aktivist der letzten Stunde“ und hat es gut verstanden sich an die „Spitze der Bewegung“ zu setzen.
Man kann es schon nicht mehr hören wenn er immer den strammen Antikommunismus seiner Eltern herauskehrt. Leider vergisst er immer seinen Onkel Gerhard zu erwähnen, der noch einen Zacken schärfer war. Während in Rostock die Menschen auf der Straße waren saß er bei diesem Onkel im damaligem Westberlin zum 80. Geburtstag.
Eine durch und durch zynische Figur (so bezeichnet er einige seiner Kritiker) ist dieser Herr zudem auch noch, wie nachfolgend zu ersehen.
„Dr. Rudolf Mucke, Abgeordneter der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Parlament des Berliner Bezirks Lich­tenberg, Arbeitsmediziner an der Berliner Charite, war am 21. November 1994 vor den Ehrenausschuß des berühmten Krankenhauses geladen worden. Befragt werden sollte er wegen seiner Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit. Anfang der 70er Jahre hatte er in der Grünberger Straße einen Jugendklub ge­gründet, dem der Rundfunksender RIAS “Widerstands­engagement” bescheinigte, was zur Schließung des Klubs führte. Dr. Mucke konferierte damals mit Vertre­tern des MfS, wohl um die Unsinnigkeit dieser Behaup­tung nachzuweisen. Das MfS bemühte sich um Mucke als Informeller Mitarbeiter. Der lehnte ab. Das ist akten­kundig.
Vorsitzender des Ehrenausschusses der Charite war Dr. Flemming. Dessen Frau repräsentiert die SPD in der Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Lichtenberg und brachte am 14. Dezember 1994, also nach der Sit­zung des von ihrem Gatten präsidierten Ausschusses, den Antrag ein, offizielle und inoffizielle Mitarbeiter des MfS sollten ihr Mandat niederlegen. Am 7. Januar 1995 fand Dr. Mucke die Mitteilung in seinem Briefkasten, daß er für die Charitä künftig “unzumutbar” sei. Wenige Tage später sprang Dr. Rudolf Mucke von einer Eisen­bahnbrücke zwischen Treptow und Neukölln in den Frei­tod. Er hinterließ keinen Abschiedsbrief.
Der letztlich für die Auskunft an den Ehrenausschuß zuständige Ex-Pastor Gauck auf die Frage nach seinen Empfindungen, wenn er von einem solchen Selbstmord erfährt: “Dann fällt mir als ehemaligem DDR-Bürger zu­nächst ein, daß ich aus einem Land komme, in dem es so viele Suizide gab, daß ihre Zahl Staatsgeheimnis war.”
Nach seiner eigenen Akte befragt, antwortete Gauck in dem gleichen Gespräch: “Ich hatte keine. Ich habe eine Stasi-Akte, einen operativen Vorgang, das ist eine klas­sische Opferakte.”

Quelle: „Gauck Opfer“ 1995, Spotless Verlag

30
feurott:
13. März 2012 um 18:37 Uhr
“Bekommen wir den Richtigen”
Wer ist hier unter “Wir” gefragt. Wenn ich bei der FDP wäre oder als Christ in der CSU, dann könnte ich vielleicht als “Wir” der Wahl zustimmen. Da ich das nicht bin, bleibe ich lieber in Distanz und ohne Wir-Gefühl. Die Bundesrepublik bekommt den Präsidenten, den einige wenige Spitzenpolitiker für ihre Zwecke und Ziele vorschlagen. Ob er für die übrigen Bürger tätig wird, bleibt abzuwarten. Allzu groß ist meine Hoffnung nicht. Die Lektüre seiner Reden und Bücher habe ich mir erspart. Es bleibt die Hoffnung – aber worauf?

31
Anonym:
13. März 2012 um 18:42 Uhr
Er ist der Richtige. Definitiv. Ich höre schon die Vorspiegelung von Spontaneität und Offenheit, das salbungsvolle, pastorale Geschwätz, die endlos dahin plätschernden Verblödungsphrasen, die INSM-nahen Attacken gegen alles, was nach Demokratie riecht. Und irgendwann behauptet jemand, Gauck hätte eine historische Rede gehalten. Wie Weizsäcker, wie “Ruck-”Herzog. Wie “Islam-”Wulff. Und alle stimmen in den großen, ewigen Chor der Dummdödel-Sängerinnen und -Sänger mit ein und singen aus voller Brust: “Bla_Bla_Blo_lo_Blupp_Bli_Bla!”

32
Synoptiker:
13. März 2012 um 18:48 Uhr
Warum hat diese Republik es nie verstanden zur Aufarbeitung der Nazi-Diktatur nach 1945 einen Widerstandskämpfer aus der Nazizeit aufzubieten? Dieser Umstand macht es vielen so schwer, Gauck für den richtigen BP zu halten.
Mit seiner Wahl, die nun demokratisch nicht mehr zu verhindern sein wird, ist die inhaltliche Polarisierung beider deutscher Diktaturen vorgegeben. Warten wir es ab, wie Gauck die “Zustimmungsdiktatur” der Nazis gegenüber der Stalindiktatur für die heutigen Nachkommen der Tätergeneration relativiert?

33
Heinrich Bruns:
13. März 2012 um 19:02 Uhr
Guten Abend zusammen. Ich bin auch grundsätzlich gegen Gewalt, doch in dem Zusammenhang die “eine”Ohrfeige der Gegenkanditatin von Herrn Gauck noch in die heutige Zeit zu manifestieren, heißt nicht loslassen können. Außerdem ist das eine Angelegenheit zwischen dem Geohrfeigten, und der wer eine Ohrpfeife gibt, und ich finde das es lohnender ist sich auf das Heute und Jetzt zu konzentrieren, wobei ich bei Herrn Gauck doch sehr große Bedenken empfinde, ob er überhaupt schon mit dem Versögnungsprozess mit sich selber im Reinen ist, und ob er sich überhaupt als einfacher Mensch gefunden hat?

Solange ein Amtsinhaber sich Verfehlungen innerhalb in der Ausübung seines Amtes leistet, werde ich mir erlauben als Bürger dieses Staates dazu eine Meinung zu äüßern, die in dem Zusammenhang nur mit dem Verhalten etwas zu tun hat, ohne ihn als Mensch persönlich anzugreifen. Was ein Amtsträger privat macht, ist letztendlich seine Angelegenheit, wobei ich natürlich schon darauf achte, ob das was da privat geschieht, in seinem Reden und Handeln Respektvoll ist um Umgang mit Mitmenschen. Darum bin ich auch gegen Herrn Gauck, weil seine Reden und seine Einstellungen paßen nicht mehr in eine neue moderne Zeit der wieder auflebenden “Mitmenschlichkeit”, und sind in dem Zusammenhang altbacken,spießig,und zum Teil einfach menchenverachtend, und von daher auch unchristlich, und von psychologischer Seite aus gesehen, einfach nur südffisante Phrasenpolemik wie solche Sätze “Dieses System kannst und sollst Du nicht ändern, Du kannst Dich nur selbst ändern, so lautet sein Appell.” ( „Freiheit, Ein Plädoyer“ J.Gauck )

Damit ist in seinem Buch das heutige System des Neoliberalismus und Kapitalismus gemeint. Ein Dank von mir an Mituser “Nichtbürger” für diese gespiegelte Meinung von Herrn Gauck Dazu meine persönliche Erkenntnis : Daran ist schon zu erkennen wie unintelligent dieser Herr Gauck ist. Jedes System ist von Menschen eingeleitet worden, und kann auch von Menschen wieder verändert werden, wenn Menschen sich selber auflehnen um etwas zu verändern gegen unmenschliche Systeme. Der Ursprungssatz kommt aus der Psychologie, und hat einen ganz anderen Sinn. “Du kannst und darfst und sollst keinen Menschen ändern, sondern wenn überhaupt, dann nur dich selber.” Herr Gauck ist ein nicht mitmenschlicher geistloser manipulierender Schwätzer, was in dem Zusammenhang seine Reden und sein Verhalten gegenüber Mitmenschen angeht. Ich halte Herrn Gauck und seine Einstellung in dem Zusammenhang für sehr gefährlich, weil er gegen fast alles Stimmung macht, was sich in der heutigen Zeit an Friedensbewegungen auf die Beine mächt. Eines hat Herr Gauck noch nicht verstanden: Ohne Frieden, und die Hand zum Versöhnen reichen, wird es keine wirkliche Freiheit geben. Bleibt die Frage zu klären:” Ist Herr Gauck jemals ein Freiheitskämpfer gewesen, wenn er sich einem unmenschlichen System nur selber verändert anpaßt, um seinen eigenen Nutzen daraus zuziehen? Ich finde schon das Kapital auch wichtig ist, doch wenn das Kapital des Menschen Charakter so verändert, dass ein nur Kapitalsystem für ihn wichtiger ist wie “Mitgefühlte Mitmenschlichkeit”, dann hat dieser Mensch den Sinn von Freiheit in einem Alter von über 70 Jahren noch niemals verstanden.

34
Herbst:
13. März 2012 um 19:03 Uhr
Ich liebe diesen Blog. Warum? Er regt mich immer wieder zum Nachdenken an.

Kalfaktor, bei deinem Beitrag habe ich erst einmal gestutzt und dann herzhaft gelacht. Perfekt!!!
Catherina, wie du wohl weißt, lehne auch ich jegliche Gewalt ab. Mehr noch als die physische (körperliche), die psychische (seelische). Ich denke, Herr Kiesinger wird im zarten Alter von gut 64 Jahren nicht die erste Ohrfeige seines Lebens erhalten haben. Ob er dadurch einen bleibenden Schaden erlitten hat? Ich wage es zu bezweifeln. Auf jeden Fall wurde Frau Klarsfeld dafür verurteilt. Von Gerichtsurteilen gegen Eltern und Lehrer, die Kinder grün und blau geschlagen haben, ist mir nichts bekannt. Mein Mitleid für den Herrn hält sich damit auch heute noch in Grenzen. Ein Transparent hätte nie und nimmer die Aufmerksamkeit erregt wie diese Ohrfeige!

Friedchen, wie wäre es, wenn wir Gegner uns alle am Sonntag vor dem Reichstag versammelten, so mit Tröten und Schuhen?!!! Dann wäre ich auch bereit, dieses Thema abends bei Günther Jauch noch einmal auf unsere Kosten durchkauen zu lassen.

Dirk Mahler, wie viele andere habe ich dich vermisst! Nun bist du endlich wieder da. Und wie es ausschaut in alter Frische!
35
Schornsteinfeger Müller:
13. März 2012 um 19:09 Uhr
Nachdem sich Wulff erfolgreich aus dem Amt geschnorrt hat und sich nun weiter jahrzehntelang auf Kosten der Steuerzahler pampern lässt, hätten wir einen Präsidenten vom Schlage des leider verstorbenen Johannes Heesters gebraucht. Die richtige Person für das Amt muss mindestens 90 Jahre alt und alleinstehend sein. Sie darf nicht, wie der Absahner Wulff (und andere), die Kassen plündern, den Staatshaushalt gefährden und die Krise der Sozialsysteme zusätzlich verschärfen. Der einzig richtige Präsident ist der, den es nicht gibt.

36
löwenmaul alias heiner klein:
13. März 2012 um 19:55 Uhr
Im Forum vom 21.2.2012 haben wir schon einmal über ” Herrn Gauck” diskutiert.
Nun steht dieses Thema schon wieder auf der Agenda, scheint sich ja wohl für die
Talkshowas zu lohnen, denn “Wulff” ist ja out!

Zwischenzeitlich, aufgewühlt von vielen zeitgeschichtlichen Beiträgen, habe ich mich mehr mit der Geschichte der DDR und seinen ” Bürgerrechtlern” auseinandergesetzt.
Hierbei insbesondere aufgefallen ist mir Heiko Lietz, der neben Tschiche, Schorlemmer u.a. ,mein Interesse geweckt hat.

Und ehrlich gesagt, der Name Gauck ist mir bei der Nennung der Bürgerechtler nicht
über den Weg gelaufen, es sei denn, dass ihm die letzten Monate vor der Wende allein gehörten, wie es das Verhalten manchmal zeigt!

Doch damit habe ich heute so meine Schwirigkeiten, denn ich meine, Menschlichkeit hätte auch etwas mit Fehlereingeständnis bzw.-berichtigung zu tun. Wobei ich konstatiere, dass es durchaus menschlich ist Fehler zu machen, nur sollte man sich
diese auch mal selbst eingestehen und sein Bild ( Gaucks Bild ) , welches man in der
Öffentlichkeit hinterlässt, wieder zurecht zu rücken!

Alles andere ist eine Fälschung und Vortäuschung von Tatsachen. Für mich hat das, was Gauck betrifft, etwas mit Charakter zu tun. Und so bleibe ich dabei……Gauck ist nicht ehrlich und nutzt die Gunst der Stunde zu seinen Vorteilen, ist selbstverliebt!

Ein Mensch, der ehrlich mit sich selber umgeht, Charakter besitzt, besitzt die Courage
und stellt Dinge, die seine Person betreffen, richtig!! Besser jetzt, vor seiner Ernennung- denn Wahl kann man das ja nicht mehr nennen! -, ehe es nachher wieder die Medien tun!

Opportunismus hin oder her! Doch dabei kommt es immer darauf an, wie man etwas sagt. Occupy als lächerlich zu bezeichnen zeugt von wenig Achtung und Respekt Andersdenkenden gegenüber. Abgrenzung sieht für mich anders aus. Sachliche Kritik sowieso!

So glaube ich festgestellt zu haben, dass auch die Opportunisten der DDR am einfachen ” Bürger ” nicht interessiert waren. Auch in der DDR hatten sich wohl die “Studierten” auch gerne gegenüber den ” Arbeitern” abgegrenzt, wenn auch nicht so offensichtlich wie bei uns im Westen.

Herr Gauck – ich sage dass so, wie ich es sehe -, gehörte wohl auch dazu, denn sonst
hätte er die Menschen ernster genommen ( z.B. Rostocker Kirchentag u.a. )

Danke @ 29 Vater für diesen sachlichen und authentischen Beitrag. Was würde er als kurz vor seiner Amtseinführung stehender zukünftiger BP Gauck eigentlich zu solchen ” Tatsachenberichten” sagen? Hat er sich darin in seinen ” verfassten Erinnerungen”, die punktgenau zur Amtseinführung auf den Markt kommen, geäußert? Wie gedenkt er eigentlich auf Dauer damit umzugehen, wohlwissend, dass es genügend Zeitzeugen gibt, die das belegen können?

Irgendwie habe ich bei der ganzen ” Aktion Gauck ” ein komisches Gefühl! Aber wir
werden abwarten müssen!

Auch Till Eulenspiegel (Robert Kroiß) @ 25 ein sehr nachdenklicher und vor allem
überdenkenswerter Beitrag. Glaubenswürdigkeit, Glaube und Gerechtigkeit sollten
auch einem evangelischen Pastor “heilig” sein und bin deswegen so verunsichert, dass ich glaube, dass er mit “seinem Amt” als Pfarrer nichts mehr am Hut haben will.
Er kommt mir, wenn er zwar salbungsvoll und stilecht redend daherkommt, sehr unglaubwürdig und selbst “beweihräuchert” vor! Mein Bundespräsident kann er so nicht sein!!

@ 19 AnneP. Kann Ihnen nur zustimmen, denn auch ich sehe in seiner privaten familiären Konstellation ein Problem, was Moral und Ethik anbelangt. Zur Situation, die ich bereits im letzten Forum beschrieben habe, sollte er sich wenigstens mal äußern, denn, wie hieß es in der Vergangenheit immer so schön: Das Amt des BP ist etwas Besonderes und deswegen stellt man höhere Ansprüche an den Inhaber dieses Amtes. Dazu gehört – gerade auch für einen Pastor – auch der Umgang mit dem Sakrament der Ehe! Danke für Ihren Beitrag.

.S. Letztendlich bin ich jedoch der Meinung, dass es ” Wichtigeres” in diesem unserem Lande gibt, doch Frau Will und ihr Team das nicht wahrhaben wollen oder dürfen!!?

37
Paulus:
13. März 2012 um 20:05 Uhr
Wenn ich an die Einlassungen von Gauck zur Occupy Bewegung denke und an den damit verbundenen „väterlichen“ Rat doch lieber keine „naiven“ Forderungen an die Banken zu richten, er käme schließlich aus einem Land in dem es nur staatlich/politisch kontrollierte Banken gegeben habe, ist mir klar dass „Ratgeber“ Gauck weder Rolle und Funktion des Geldes in der DDR verstanden hat, noch beurteilen kann, was die intellektuell von Milton Friedman vorbereitet und von Maggie Thatcher politisch „durchgezogene“ so gut wie vollständige Liberalisierung des Kapitalmarktes für dramatische Folgen hat. Der stark neoliberale Einschlag im bislang von Gauck vorgetragenen Verständnis von Freiheit – läßt nichts Gutes erwarten.

Der guten Ordnung halber sei erwähnt, dass der „Urknall“ eines inzwischen aus den Fugen geratenen (Papier) Geldsystems mit der Aufgabe des Goldstandard für den Dollar und das Scheitern des Systems fester Wechselkurse von Bretton-Woods war. Der Übergang zu freien Wechselkursen sollte nach Friedman von der Kreation neuer Finanzprodukten begleitet sein um den Marktteilnehmern den leichten Zugang zu Kurssicherungsgeschäften zu ebnen. Der liberalisierte Markt für Devisengeschäfte sollte feste Wechselkurse ersetzen. Der Markt reguliert sich selbst, war seine These.

Eine groteske Fehleinschätzung des Nobelpreisträgers für Ökonomie. Zu diesem (friedman`schen) Verständnis von Freiheit würde ich von Gauck gern mehr hören als aus dem Handgelenk hingeworfene Flapsigkeiten zur „Occupy-Bewegung“. Dann lohnte auch die Auseinandersetzung mit ihm – zurzeit eher nicht. Wenn er nur seine alten, antikommunistische Tiraden wiederholt, ohne Bezug zu dem weiten Feld der vor uns liegenden akuten politischen Problemlagen, wird er vielleicht kein „Abstauber-Image“ erhalten sondern eher als Langweiler in Erinnerung bleiben.

Ich bin gespannt, ob und wie es Herrn Gauck gelingen wird die Gefahren für ganze Volkswirtschaften zu erkennen und politisch „lesen“ zu können, die von gigantisch angewachsenen Papier- und Giralgeldblasen ausgeht.

Gruß
Paulus

38
Nichtbürger:
13. März 2012 um 20:12 Uhr
Sicherlich eine interessante Runde zum Thema.
H.J.Wunderlich ( Ex-Bürgermeister von Ahrenshoop aus Wustrow, da wo sich auch die Kanzlerin erholt und der Freundeskreis von J.Gauck zu hause ist.

Der Darß, das Feriendomizil der SED-Bonzen.
Da wohnte und erholte sich unser neuer BP.
Bei den Oberen und Bevorteilten der Diktatur. Wahrlich ein schweres Leid.

Da werden sehr bald mehr Fragen auftauchen, so ungefähr nach der Absegnung des ESM.
Komisch, dass alle “Bürgerrechtler” der Ex-DDR fast nur Theologen waren ?

MfG

39
Sunset:
13. März 2012 um 20:13 Uhr
Warum fragen Sie (mich) das? Die Parteien – Demokratur hat doch so entschieden. Ich kenne Herrn Gauck nicht; aber nach allem, was ich hier lese, schließe ich mich den Skeptikern an. Schön sabbeln können viele Menschen. Mein Leben wird weiter so verlaufen, wie bisher – wenn ich gesund bleibe. Man wird sehen.

Ich wollte eine Frau und keinen Kirchenmann. Dachte immer, nur muslimische Staaten haben solche Leute an der Spitze.

@ liebe Gertrud,
halten Sie das wirklich aus? Ich schon, ich melde mich nicht mehr zu diesem Thema. Es gäbe wichtigere!

40
A.B.:
13. März 2012 um 20:14 Uhr
Frau Klarsfeld ist eine integre Persönlichkeit, was man m. E. von vielen ihrer Gegner nicht behaupten kann. Aber sie muss wohl schon deshalb diskreditiert werden, weil sie von den Linken nominiert wurde.
Es ist auch immer wieder lustig, wie es die Parteien verhindern, dass mal eine Frau in dieses Amt gewählt wird (auch die Jüngeren unter uns werden das kaum jemals erleben!).
Ironie der Geschichte: So wird wenigstens noch verhindert, dass die Bundesversammlung zu einer neuen Volkskammer wird.
Die Kandidatin ist mir vor allem viel lieber als alle die Opportunisten und unehrlichen Wendehälse, die angeblich im „Widerstand“ waren.
Und außerdem: Wie wäre es mal mit anderen Themen? Wie wäre es denn mit der Außenpolitik (z.B. Afghanistan)? Ist aber wohl doch zu heiß?

41
Hanebutt:
13. März 2012 um 20:15 Uhr
Er war nichts von dem, was ihm von begreundeter politik und Medien angedichtet wird:
– kein Widerstandskämpfer
– kein Bürgerrechtler
– kein Regimeverächter
– kein Stasi-Jäger.

Er hatte es sich bequem eingerichtet in seiner Heimat DDR und genoss seine Privilegien.
Nun hat er sich wieder eingerichtet, schwadroniert über die Freiheit, genießt seine Privilegien.
Es hat sich nicht viel verändert, für den Herrn Gauck.

Und, woher soll der normale Bürger ahnen, was ihn mit diesem Herrn erwartet, der normale Bürger kennt ihn nicht, er kennt nur das von Politik und Medien vermittelte Bild, Hochglanz, s.o..

42
freidenker:
13. März 2012 um 20:18 Uhr
@27 Nichtbürger
@29 Vater

Die Kritik hier im Forum an Gauck ist schon sehr hart – obwohl er noch gar nicht so viel bewegen konnte. Ich denke, man geht recht leichtfertig mit Begriffen wie neoliberal oder Hass um. Selbst wenn jemand neoliberale Ideen vertreten würde wäre er nicht zwangsläufig des Teufels. Neo heißt nichts anders wie die Nachfolger der klassischen politischen Richtung, die meist noch extremer war als die Neo-Version. Auch die funktionierenden Dinge in unserer Republik fußen zum Teil auf neoliberalen Ideen, ebenso wie auf sozialdemokratischen Idealen. Dass Sozialdemokraten “Neosozialisten” sind, bedeutet auch nicht Teufelswerk.

Gauck ist sicher nicht politisch “neutral”. Lesenswert ist ein Interview mit seinem Sohn, einem Arzt, der in den 80ern in die “BRD” auswanderte. Er erinnerte sich an das Sendungsbewusstsein des Vaters, der bedingungslos für seine Ideen kämpfte, aber seine Familie dabei vergessen hat. Das klingt so wie die Vita vieler Berufspolitiker.
Ist es so falsch neben der Bundeskanzlerin einen zweiten “Ossi” in staatstragender Position zu haben? Ich finde nicht. Vielleicht können Menschen, die ein paar Jahrzehnte lang staatlich massiv unterdrückt wurden, Dinge wie Freiheit, die mir als Wessi ziemlich selbstverständlich erscheinen, besser würdigen. Man muss natürlich aufpassen, dass sie keine verbohrten Entscheidungen treffen genau wie bei uns Wessis, die aus einem anderen Grund eine gewisse Einseitigkeit im Denken haben (z.B. durch überzogenes Anspruchsdenken).

43
ronni:
13. März 2012 um 20:41 Uhr
Nein, nicht schon wieder,
Immer und immer wieder die gleichen Gesichter.

Ich kann mir nur vorstellen, dass sich sonst niemand mehr finden lässt.
Mal ganz im Ernst.
Das ist doch nicht mehr normal, dass immer die gleichen Personen über irgendwelche Unwichtigkeiten rumlabern.

44
Gerd 49:
13. März 2012 um 20:52 Uhr
Leider habe ich nur solche Informationen über Herrn Gauck, wie allgemein berichtet wurde und so kann ich nicht beurteilen, ob er der richtige Mann ist.
Ich weiß nur, dass ich den Namen Joachim Gauck zur Zeit der Montagsdemonstrationen nicht gehört habe. Angela Merkel übrigens auch nicht.

Die Frage, die ich mir allerdings stelle ist, wer hat auf unsere Rettungskanzlerin so großen Einfluss, dass sie auf Befehl einen Mann als Bundespräsident akzeptiert, den sie vehement verhindern wollte?
Auch wenn mentale Pirouetten dieser Frau in letzter Zeit ihr Erkennungszeichen sind, muss da mehr hinter stecken als die Drohhaltung eines Philip Rösler oder eine göttliche Erleuchtung wie damals bei George W. Bush.

Kurz gefragt: wem nutzt ein Bundespräsident Gauck am meisten?
Wer verspricht sich von diesem Mann einen Vorteil?
Dass es eine Machtdemonstration der FDP war oder er dem Wohl der Allgemeinheit dienen soll, all das können wir aus Erfahrung ausschließen.

Durch die Reden seit seiner verlorenen Wahl hat er sich doch bereits mehrfach als neoliberaler Denker empfohlen.
Es brauchte nur noch den passenden Anlass für seine “Inthronisierung” und die Beseitigung des “Bollwerks” Merkel, und das hat ja schließlich geklappt.
Diesmal war Wulff das “Bauernopfer” aber zum Trost mit Ehrensold.

45
Elsbeth:
13. März 2012 um 21:13 Uhr
@11, Apfelkern:
Warum so voreilig?
Abwarten und Tee trinken.

46
ronni:
13. März 2012 um 21:18 Uhr
Für die Bürger sollte nur eine Frage wichtig sein.

Macht dieser Mann seinen Einfluss, für diese geltend , oder wird er sich in die große Kette der Abnicker einreihen, die der Hochfinanz hörig sind ?

47
Cat:
13. März 2012 um 21:29 Uhr
Herr Gauck der Richtige? Für mich: NEIN! 1.Mein nicht verbal umzusetzendes Bauchgefühl sagt mir immer wieder Nein. 2. Ich verschlinge fast alles was über Gauck berichtet wird und was ich irgendwie in Erfahrung bringen kann, es gibt NICHTS wo nicht das Wort Freiheit darin vorkommt. 3. Freiheit? Welche Freiheit meint Er? Nicht raus zu finden! Auf mich wirkt er verschlossen, aber ich kann mich natürlich täuschen (glaube ich aber nicht). Wo aber meine Toleranz aufhört sind seine nicht geordneten persönlichen Verhältnisse. Ohne mich nun vor Wulff stellen zu wollen, aber ihn hat man bis ins kleinste Detail aufgebröselt und Gauck kann und darf in “Wilder Ehe”, nicht geschieden ins Bellevue??? Komisch, diese sehr große Unterschiede!

48
Dieter Leipzig:
13. März 2012 um 21:57 Uhr
Sobald Gauck BP ist, sollte eine Webcam vor seiner Haustür angebracht werden. Dann können wir alle sehen, wenn der Staatsanwalt kommt.

49
Elsbeth:
13. März 2012 um 22:04 Uhr
@17, Friedchen, 86
Zitat:
“Dann würde nämlich ziemlich schnell klar werden, dass nicht nur irgendwelche Deppen, die ihm seine Leitung der Stasi-Unterlagen-Behörde übel genommen haben, Vorbehalte gegen Gauck haben.”
Zitat Ende

Diesen Grund für die Ablehnung des Kanditaten halte ich für an den Haaren herbeigezogen. Anzunehmen wir hätten alle Angst vor der Aufdeckung unserer Akten. Stuß. Ich brauche keine Angst haben. Allerdings? Wo sind eigentlich die Akten der ehemaligen West Bürger mit genau verwalteter Verlaufsakte früherer Mitarbeit? Wie immer ist der ehemalige Osten für viele ein unerforschtes Gebiet. Und es werden plausibel klingende Erklärungen zurechtgelegt. Aus den verschiedensten Gründen. Und garantiert auch um nicht genau benennen zu müssen, was die ehemaligen Ost- Bürger derart in Rage bringt.

50
Gauck-Fan:
13. März 2012 um 22:30 Uhr
Bekommen wir endlich den Richtigen? – Gauck würde sagen: Jeder bekommt das, was er verdient. Die Medien, die ihn hochgejubelt haben, werden vor dem glühenden Anhänger der Freiheit (für einige Wenige) noch die Flucht ergreifen. Wenn der Mann sich heiß redet, gibt es kein Halten mehr. Predigten und Standpauken ohne Ende. Freiheitsgerede frei Haus. Die Bestände an Oropax und Ohrstöpseln sollen mancherorts bereits knapp werden. Die Angst vor Gauck wächst. Viele Menschen fragen sich: Habe ich eine Chance? Kann ich das Geschwätz überleben? Wie kann ich mich schützen, wenn die Oropax-Bestände weltweit ausverkauft sind? Kleiner Tipp für eine angenehme Nachtruhe: Wenn Gauck losdonnert und die himmlischen Mächte mitsamt Freiheit und Stabilität anruft, einfach ein Kopfkissen über die Ohren ziehen.

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Elsbeth:
13. März 2012 um 22:31 Uhr
@20, Bart
Wünschen und Hoffen können die ehemaligen Bürgerrechtler ja gerne. Das ist menschlich und wohlfeil. Ob es allerdings auch nur gehört wird? Herrn Pfarrer Führer wurde ja nun schon sein wohlverdienter Ruhestand gewährt. Den Kommentar dazu lasse ich lieber bleiben.

In Echtzeit ist leider allerdings dies zu erwarten:

Zitat Joachim Gauck:
“Als Gerhard Schröder einst die Frage aufwarf, wie viel Fürsorge sich das Land noch leisten kann, da ist er ein Risiko eingegangen. Solche Versuche mit Mut brauchen wir heute wieder.”

Womit, wie mit Sicherheit anzunehmen ist, nicht nur die Hartz IV-linge gemeint sind.

52
Willi M.:
13. März 2012 um 23:10 Uhr
Respekt, Frau Will, dass Sie Herrn Diestel (CDU) eingeladen haben, der Herrn Gauck als Begünstigten der Stasi bezeichnet hatte und das vor Gericht nicht zurücknehmen musste. Bisher liefen im deutschen Fernsehen alle Talkshows immer nach dem Muster ab: Pro-Gauck Vertreter aller Parteien , No-Gauck nur die Linken.
Gauck ist nie und nimmer der richtige Mann, um Ost und West gleichermaßen zu erreichen und zu repräsentieren. Da ist seine private Lebensführung noch der geringste Grund. Es ist schwer vermittelbar, dass ein Mann, der ständig Freiheit und Verantwortung predigt, selbst so wenig Verantwortung besaß, seine Frau und seine 12- jährige Tochter nach 31 Jahren Ehe zu verlassen. Seltsamerweise werden von seinen 4 Kindern bei BILD immer nur Christian und Gesine zitiert. Von der Jüngsten, Katharina, die damals 12-jährige, habe ich über die Gauckschen Familienverhältnisse noch nichts gelesen..
Er ist ein sturer Antikommunist, der selbst seinem Vater, der von 1951 bis 55 in einem sibirischen Arbeitslager war und der Auslöser für seinen Antikommunismus gewesen ist, aber am Ende seines Lebens zu der Erkenntnis kam, dass nicht alles in der DDR schlecht gewesen sei, ignorantes Verschweigen der Wirklichkeit vorhielt, das er mit dem Verschweigen der Schuld in der Nazizeit verglich. (siehe TAZ 5.3.12 „Gänsehaut bei Gauck“ und dazu den Kommentar von Wolf Biermann 5.3.12. 15:02)
Nicht nur den Linken fällt es schwer, sich mit Gauck anzufreunden. Auch diejenigen, für die die BStU eigentlich gegründet wurde, die politischen Opfer der DDR, haben mit ihm Probleme. ( siehe Blog Vereinigung 17.Juni )
Die leider viel zu früh verstorbenen Bürgerrechtler Bärbel Bohley und Biermanns Freund Jürgen Fuchs waren heftige Kritiker seiner Amtsführung. Jürgen Fuchs schrieb ein Buch über seinen Aufenthalt im Stasiknast und dann als Bearbeiter von Unterlagen in der BStU : „Magdalena“. Der Untertitel des Buches ist „VEB Horch und Gauck“.
Dass Stasileute mit festen Arbeitsverträgen in der Behörde tätig waren, Gauck gegenüber dem Bundestag 1997 über die Anzahl (angeblich 15) falsche Angaben machte, weil Experten damals schon mindestens 79 zählten und der neue Behördenleiter Roland Jahn erst vor kurzem 47 feststellte, die er umsetzen will, um es den Opfern nicht mehr zuzumuten, ist ein Skandal. Als Gauck im Januar in der ehemaligen Stasizentrale die Beschäftigung der Stasileute verteidigte, wurde er von den wahren Bürgerrechtlern ausgepfiffen.
Wie fies1994 mit Stefan Heym umgegangen wurde, der in der DDR DER Schriftsteller-Dissident gewesen ist, dessen Bücher nicht gedruckt wurden und der aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen wurde, kann man googeln.

53
Gertrud:
13. März 2012 um 23:19 Uhr
Danke für die interessanten Beiträge.

Liebe Sunset@39

ich möchte Ihren Beitrag nicht unbeantwortet lassen.

Ich denke schon. Ich habe mir beim Thema Wulff den Kopf heiß und die Finger wundgeschrieben sozusagen. Das reicht für erste einmal.

Auch wenn ich wie Herbst diesen Blog hier sehr liebe.

Was mir aufgefallen ist, ich möchte niemandem Unrecht tun.

Die Theologie war wohl in der früheren DDR eine Nische in die man konnte,
wenn ich sehe wer früher Pastor oder Pfarrer war und wer heute politisch aktiv und Bürgermeister ist.

Ich denke ein Pastorat kann man nicht so einfach abgeben, wenn es eine wahre Berufung ist.

Gauck ein Bürgerrechtler, tut mir leid. Da lachen ja die Hühner. Schorlemer und andere sind dies und die Menschen die für ihre Freiheit auf die Straße gingen.

Dieser Mensch tut weh, mehr als der vorherige irgendwie mir zumindest.

54
Erster Karl:
13. März 2012 um 23:19 Uhr
@3 Dirk Mahler
Zitat: Na, mit Sicherheit JA! Angela reibt sich schon die Hände ob dieses Verteidigers der Demokratie – oder was das auch immer sein soll. Ein Versehen wie das mit Herrn Wulff kann ja schließlich jedem mal passieren, gell?! Aber jetzt kommt der Richtige… Ein Landsmann. Dazu genau wie unsere Mutti direkt aus dem Widerstand. Naja gut, dann eben erst als es nicht mehr wehzutun drohte, aber immerhin. Die Beiden werden sich gut verstehen, denkt Ihr nicht?! Zitat Ende

Man kann es wirklich nur noch mir Sarkasmus oder Ironie ertragen.
Viele Foristen aus der ehemalige DDR haben sich 2010 und auch jetzt siehe zum Beispiel die Anne Will Sendung vom 22.02 im Blog die Finger wundgeschrieben um den „ Bürgerrechtler“aus Sicht der wahren Bürgerrechtler darzustellen. Leider müssen diese feststellen, dass sie wiederum der Meinungsmache chancenlos gegenüberstehen.Leider und das ist das bedauerliche , glauben viele unsere Landsleute in den alten BL eben gerade dieser Meinungsmache.

Ich frage mich, warum werden in solche Sendungen nicht Leute wie Pfarrer Tschiche , oder Schorlemmer eingeladen. Hat man Angst , dass das Erscheinungsbild Gaucks als Bürgerrechtler erschüttert wird?

Zum Nachdenken:
In einer beispiellosen Akt, man kann es getrost auch Trauerspiel nennen, zauberte die neoliberale Einheitspartei den BP der Herzen aus den Hut. Besonders erfreut schien die eiserner Kanzlerin darüber zu sein, zu mindestens wenn man ihr Mienenspiel bei der Präsentation des vollkommen überraschten und ungewaschenen Kandidaten verfolgt hat.
Übrigens war für mich dieses Schauspiel (Trauerspiel), was unsere Politikschauspieler geboten haben vom Feinsten, eben gelebte Demokratie in noch nie dagewesener Vollendung.

Fast zeitgleich erschien Freiheit, Ein Plädoyer von Gauck auf den Markt.
Abgesehen von den unverschämten Preis für solch ein „Werk“ von 10 € lohnt es sich doch diese Schrift einfach mal zu lesen und Gauck im Heute und Hier zu erleben.

Jeder echte Sozialdemokrat, dürfte schon alleine deshalb, um nur ein Beispiel dieses „Werkes“zu nennen, diese Person nicht wählen.

Er schreibt zur Politik eines Willy Brandt u.a.

– Trotz eines Kommunismus mit imperialen Absichten, seien sie bereit gewesen mental und militärisch abzurüsten.-
Allein mit dieser Aussage stellt er sich klar gegen die Entspannungspolitik eines Willy Brandt und bleibt als „Kommunistenhasser“ immer noch der kalte Krieger.

Der nachdenkende und politisch interessierter Mensch, sollte sich doch mal dieses „Werk“ antun, um die Person Gauck näher zu beleuchten und zu einer Meinungsbildung zu kommen, die außerhalb der Meinungsmache in den Medien liegt.

Einen Freund der NDS aus Franken schrieb ich meine persönliche Meinung zu Gauck, zu der ich vollinhaltlich stehe.

Ich bin bestimmt kein schadenfroher Mensch, aber nun, da die Wahl „demokratisch“ beschlossen ist, sollen die Verehrer dieser Lichtgestalt ihn auch im vollen Glanz erleben.
Ich bin kein Prophet, aber ich sage voraus, dass Gauck ein vollendeter BP wird, der gnadenlos die Interessen der neoliberalen Kaste durchsetzen wird. Das einfache Volk ist ihn scheißegal.
Mit seiner sonoren ,pastoralen Stimme, ausgeprägten Rhetorik und einer Satzbildung, die „Lieschen Müller“mit Sicherheit nicht versteht, wird er jede Grausamkeit den Untertanen“, besser gesag t„Pöbel“ verkaufen.

55
Germano Rationalo:
13. März 2012 um 23:35 Uhr
……. Ich glaube es jedenfalls nicht.
falls er sich aufschwingt, die abgewickelten Ostdeutschen wortgeschwollen zu vertreten, macht er nichts an der Lage dieser Menschen besser, eher noch wütender.
Bekanntlich wurden im Namen der “sogenannten Freiheit” der “Umbau” der volkseigenen Wirtschaft vollzogen, mit sehr vielen individuellen Nachwirkungen, von denen er keine Ahnung hat. Selbst private kleine Familienunternehmen (über im TV gelegentlich erwähnte West-Familientraditionen in x-ter Generationen, lache ich mich inzwischen halb tot) gingen dank gewisser Verstrickungen baden.
Da er aus der “Freiheitsecke” her antritt, wo besonders FDP-Politiker, Elite-Spitzenpolitiker und – Experten Medienleute liiert sind, ist alles klaro.
Mir ist der Treuhand besch…. heute noch ein unbewältigtes Trauma

56
fritz 30:
14. März 2012 um 00:41 Uhr
@ 24 Catherina Ehlers,
Sollte die von einer schmächtigen Frau verabreichte Ohrfeige für den gestandenen erwachsenen Mann wie Kiesinger wirklich als eine unverzeihlich verachtenswerte, brutale Gewaltätigkeit bezeichnet werden können, an der dieser als Opfer lange leiden musste?
Ehrlich gestanden, ich an derer Stelle, hätte mir das nicht getraut, obwohl Ohrfeigen damals als zulässig galten.
Nebenbei erinnere ich nur daran, dass in der BRD erst im Jahre 2000 die Prügelstrafe für Kinder und Schüler, aus weitaus geringeren Anlässen als die schützende Hand über gesuchte Täter zu halten, grundgesetzlich verboten wurde und ist..
Gut, ladylike war das nicht, doch gemessen an den damaligen Umständen, Ursachen und der Signalwirkung in ihrer wahrgenommenen Eigenschaft des “Gesicht -Zeigens” außergewöhnlich und Anbetracht der Folgen für sie mutig und konsequent.
Sie bezeichnet sich als eine Frau der Tat, im Gegensatz zum designierten BP, der außer seiner einseitigen Tätigkeit in der nach ihm benannten Behörde, sich bislang allein durch wohlgesetzte, pathetisch salbungsvolle Worte in Schrift und Rede als Lehrer für Demokratie und Freiheit in Szene zu setzen wusste und seinen konsequenten Einsatzes dafür erst noch unter Beweis zu stellen hat.
Warten wir es ab.
M.f.G.
fritz.

57
Nichtbürger:
14. März 2012 um 01:03 Uhr
@ 42 freidenker

Informiert man sich nur im Mainstream, also der Gauck-Hype, wird es nur positives zulesen oder zuhören sein. Schon merkwürdig diese Gradlinigkeit, diese Angepasstheit und scheinbare Weltoffenheit.
Gefragt werden genehme Zeitzeitzeugen oder Freunde. Mit diesen Freunden ist es aber auch so eine Sache, Die müssen sich sich erst in der Not beweisen.
Da wurde es um den Ex-BP merklich einsamer.

Als Ex-DDRler schwirren mir eine Spur zuviele solcher tapferen Bürgerrechtler ala Gauck oder Merkel in den jetzigen obersten Ämtern. ( es sind nicht die Einzigen !)
Vorher kannte kaum einer diese Leute, plötzlich am 9.11.89 tauchten diese auf.
Kennt man noch die enge Verbundetenheit von Westpolitikern mit DDR Politikern oder gar Stasi ( Strauss – Schalk, private Treffen-mal als Bekanntestes ) weit vor 89, so ist eine gesunde Portion Mißtrauen berechtigt.
Persönlich staune ich schon, dass sich die Altbundesbürger von zwei recht unbekannten Ossis regieren lassen. Pfarrer und Pfarrestochter – privilegiert in der Dikatur.

Über Neoliberal diskutiere ich nicht auf platten Niveau. Dazu wissen sie und ich, was das ist und und für die Menschen bringt
Bisher absolut nichts, außer Armut, Krisen und den Kniefall vor dem “Markt”.

Sollte hier Herr Gauck den christlichen Gott bevorzugen und dieses Teufelzeug verdammen, hätte er gewiß nicht nur meinen Respekt.

Was Herr Gauck bisher philosophierte und in Worte ausdrückte, läßt mich aber zweifeln.

MfG

58
Werner Berger:
14. März 2012 um 01:05 Uhr
Nachdem Christian Wulff infolge einer in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland einmaligen Medienkampagne aus dem Amt getrieben worden ist, jubilieren nun alle diejenigen Medien, die schon vor der Wahl 2010 einen Nicht-Politiker in diesem Amt sehen wollten, um der Politikerkaste einmal aufzuzeigen, wer wirklich die Macht in diesem unseren Lande besitzt. Wie erfolgreich die mehrwöchige Gehirnwäsche war, belegt, in welchem Umfange wahrheitswidrige Darstellungen in die Köpfe mancher Foristen eingedrungen sind, wie zum Beispiel die Annahme, ein Ministerpräsident könne mal eben dem Wirtschaftsministerium per Telefon diktieren, wem eine Landesbürgschaft zu gewähren ist und wem nicht.

Während bei Wulff eine nur noch auf dem Papier bestehende Ehe als Vorwurf, die finanziellen Vorteile des Ehegattensplittings zu erschnorren, missbraucht würde, schweigen die Herrscher der Mediendikatur zu diesem Thema bei Gauck.

Auch bei Handlungen der Herren Beck (Flug nach Hamburg für 4000 Euro), Özdemir (kennt die Preise für Fußballkarten nicht) und (in mehrfacher Hinsicht) Wowereit schweigt die Kampfpresse bislang.

Gauck – der richtige Präsident?

Man wird sehen, ob er sich in diesem Amt ebenso bewähren wird wie Christian Wulff.
Eine faire Chance hat er zweifellos verdient.

Im Ausland wird er uns Deutsche nicht so repräsentieren können wie Christian Wulff, der der Welt mit seiner jungen Frau und seinen Kindern das moderne Deutschland überzeugend zu vermitteln vermochte.

Fakt ist, dass Gauck die Bundesbürger vor seiner Wahl in sehr viel stärkerem Maße spaltet als es bei Wulff vor dessen Wahl der Fall war. Und das allein sollte schon zu denken geben …

59
Pommeroy:
14. März 2012 um 01:40 Uhr
@ 36 löwenmaul,
Sie schreiben u.a. richtig:-Auch in der DDR hatten sich wohl die “Studierten” auch gerne gegenüber den ” Arbeitern” abgegrenzt, wenn auch nicht so offensichtlich wie bei uns im Westen.-
Das stimmt so.Deshalb nannte man diese Klasse auch ”Intelligenz”! Diese
Bezeichnung sagt schon viel aus…!
Und wenn man nicht linientreu oder gar ‘auffällig’ war,waren die Türen dorthin
(meiner Erfahrung nach!) zumindest in der Endphase der DDR fest verschlossen!
Auch bin ich Ihrer Meinung,dass es erheblich wichtigere Themen gegeben hätte und
an der Wahl eh nichts zu ändern ist.War eigentlich der rechte Terror in Deutschland
schon mal Thema bei AW? Was ist mit dem Pulverfass im Nahen Osten oder mit
der steigenden Gefahr in Afghanistan,gehören die deutschen Soldaten nicht
schnellstens da raus??? Und viele andere wichtige Themen.
Liebe Grüße,h.klein.

60
Harry-B:
14. März 2012 um 05:10 Uhr
@ 40 A.B.:

“Frau Klarsfeld ist eine integre Persönlichkeit, was man m. E. von vielen ihrer Gegner nicht behaupten kann. Aber sie muss wohl schon deshalb diskreditiert werden, weil sie von den Linken nominiert wurde.”

Beate Klarsfeld it so integrer, dass sie für einen Judaslohn Georg Kiesinger geohrfeigt hat. Übrigens, sie hat selbst zugegeben, dass sie von dem SED Regime Geld erhalten hat. Den Informationen von Welt online zufolge waren es 2000,00 Westmark, was seinerzeit eine hohe Summe war.

In meinen Worten ausgedrückt: Ich möchte nicht eine frühere Stasi Akteurin als Bundespräsidenten bekommen.

61
KDM:
14. März 2012 um 07:47 Uhr
Deutschland ist an dem letzten Wochenende um mindestens 10 Milliarden Euro ärmer geworden. In dem ESM werden wir im Sommer ca. 9 Milliarden einzahlen. Der Bundesbankgewinn bricht ein und die Bundesbank überweist 1,9 Milliarden weniger an den Finanzminister als von diesem eingeplant.
Also kostet uns die Krise in diesem Jahr mindestens 20 Milliarden Euro. Geld das wir nicht haben.

UND NIEMANDEN INTERESSIERT DAS!

Kein Politiker, kein Journalist noch nicht einmal „der Michel“ meldet sich zu Wort. Deutschland hat sich aufgegeben.

Und Anne Will bringt eine Sendung nach der anderen über unsere Grüß-Auguste…

62
Dinki:
14. März 2012 um 08:40 Uhr
Bundespräsident Gauck – bekommen wir endlich den Richtigen?

NEIN NEIN NEIN

Ein selbstverliebter Mensch der von sich selbst derart besoffen ist und alles ernstes glaubt die Bürger wären uneingeschränkt mit seiner Wahl einverstanden. Was mich stört, bei diesem Herrn wird rein garnichts hinterfragt. Das hat auch die Sendung “Gauck gegen Klarsfeld” eindrucksvoll bewiesen.
Ich würde mir wünschen, dass die Wahlfrauen und Wahlmänner die “richtige” Entscheidung treffen.

63
wolf:
14. März 2012 um 08:44 Uhr
@ 25 Till Eulenspiegel
Ein offener Brief von Till an Herrn Joachim Gauck, der berechtigte Widersprüche dieses „Demokratielehrers“ – so hat sich ja Gauck selbst in einer seiner Schriften betitelt – anspricht und mir Anstoß gibt dem Anne Will Forum einen weiteren offenen Brief an Joachim Gauck zur Diskussion zu stellen. (link zum Originaldokument ist ja nicht möglich)

Ein Offener Brief aus dem Jahre 1999, der an Aktualität nichts eingebüßt hat, unterzeichnet von tatsächlichen Oppositionellen in der DDR.
Hier folgend der Wortlaut in Auszügen:

Offener Brief an Joachim Gauck

Heute hören wir von Ihnen, nun sei in Deutschland erreicht, wofür damals die Opposition in der DDR und die Bürgerbewegungen des Herbstes 1989 gekämpft haben. Zwar seien im Osten und im Westen die Verhältnisse noch verbesserungsbedürftig, ja sogar mitunter kritikwürdig, aber nun sei es jedem Bürger möglich, im demokratischen Rechtsstaat durch tätige Mitwirkung alles zum Besseren zu wenden. Nur sei es schade, dass das noch nicht alle verstanden haben. Kommt Ihnen das nicht irgendwie bekannt vor? Erinnern sie sich noch, wie uns in der DDR die Verhältnisse schöngeredet wurden? Dass wir uns als “Sieger der Geschichte” in der DDR seinem Staatswesen und dessen Zielen durch aktive Mitarbeit würdig zu erweisen hatten?

Erinnern Sie sich noch an die Forderungen der Bürgerbewegungen des Herbstes? Wir wollten nicht nur die Stasi auflösen, sondern wir wollen überhaupt keine Geheimdienste mehr. Wir wollen auch in keinem demokratischen Abhörstaat leben.
Wir wollten nicht nur reisen, sondern wir wollen auch ein Land, in dem Flüchtlinge nicht wie Ballast verwaltet und “entsorgt” werden, sondern wo gleiches Recht für alle gilt. Wir wollten nicht nur den Warschauer Pakt verschwinden sehen, sondern wir wollen überhaupt keine Militärblöcke mehr, die über die Armeen ihrer Mitgliedsstaaten für Kriegseinsätze verfügen….

Wissen Sie noch, was in dem Verfassungsentwurf des Runden Tisches stand? Er enthielt viele unserer Forderungen von damals. Prüfen Sie bitte nach, was davon heute Wirklichkeit ist. Erinnern sie sich noch an die Sozialcharta des Runden Tisches? Und erinnern Sie sich daran, warum und auf wessen Veranlassung dies alles beim Einigungsprozess im Papierkorb verschwand?

Wir wollten nicht nur mehr Mitbestimmung, wir wollten Teilhabe und Selbstbestimmung. Wir wollten nicht nur die papierne Freiheit, sondern auch soziale Gerechtigkeit. Fragen Sie die vielen Arbeitslosen, fragen sie vor allem auch die Frauen… was sie von der Koexistenz von Meinungsfreiheit und Obdachlosigkeit, von Versammlungsfreiheit und Erwerbslosigkeit, von Reisefreiheit und Sozialhilfebedürftigkeit halten.

Aber Sie denken heute, wir sollten als Bürger des beigetretenen Viertels bescheidener sein. Dieser Zug zur Bescheidenheit ging uns damals, im Herbst 1989, vollständig ab. Und es wird Zeit, dass wir nicht nur in Neufünfland, sondern in ganz Deutschland diese Unterwürfigkeit abschütteln. Nur wer die Neigung zur Anpassung und das Vertrauen in Parteien und Ministerien, die unsere Angelegenheiten zu unserem Schaden verwalten, überwindet, wird etwas verändern. Auf Sie und viele unserer alten Mitstreiter, die in Amt oder Mandat ihren Frieden mit dem Bestehenden gemacht haben, müssen wir wohl verzichten.

Vorerst aber sprechen wir Ihnen das Recht ab, sich auf uns zu berufen, wenn Sie über die Opposition in der DDR sprechen.

Judith Demba, Bernd Gehrke, Renate Hürtgen, Thomas Klein, Silvia Müller, Sebastian Pflugbeil, Christina Schenk, Reinhard Schult, Bettina Wegner
Berlin, den 8. 11. 1999

64
löwenmaul alias heiner klein:
14. März 2012 um 09:48 Uhr
@ 20 Bart
Wie wahr, wie wahr! Danke für die Einstellung dieses Beitrags der ” eigentlichen ” Bürgerrechtler mit der Definition von Freiheit. Richtige Sichtweise, denn die Rückblicke nur in die Vergangenheit machen es auch nicht besser, doch zukünftige Gestaltung
des “Freiheitsbegriffs” unter Einbeziehung aller Menschen und Systeme wird dieser
dann – auch bezogen auf die soziale Gerechtigkeit – wichtiger denn je. Drum werden wir ihn an seinen “Taten” und nicht an seinen “Reden” messen müssen!

Sehe das genauso und würde es begrüssen, wenn es ihm, dem neuen BP, gelänge
von seiner Selbstverliebtheit wegzukommen, um die Menschen mitzunehmen!! Das erwarte ich von diesem “neuen” Bundespräsidenten! Mehr Menschlichkeit und soziale Gerechtigkeit. ” Kalt ” genug ist es in unserer Gesellschaft so schon!

Ob wir, wer ist überhaupt “wir”?, den Richtigen bekommen ;wird sich rausstellen müssen, doch z.Zt. habe ich mehr Zweifel als Hoffnung!!

65
Dirk Berlin:
14. März 2012 um 09:54 Uhr
Wann beschäftigten sich die Journalisten mal mit diesen Fragen?

‎1. Frage: Warum durfte Dr. Gauck zu DDR-Zeiten bereits in den Westen reisen?

2. Frage: Warum durfte er seine Söhne bei der Ausreise in den Westen begleiten und warum durften seine Söhne immer wieder zu Besuchszwecken in die DDR einreisen?

3. Frage – Warum half die Stasi Herrn Dr. Gauck bei der Beschaffung eines VW-Transporters?

Für normale DDR-Bürger waren die genannten Dinge unerreichbar.

66
Friedchen, 86:
14. März 2012 um 09:59 Uhr
@ Herbst 34, als ich geschrieben habe, dass ich nicht glaube, dass Gauck seine Arbeit schlechter machen wird, als seine anderen neoliberalen Vorgänger, meinte ich das durchaus ernst. Als Postneoliberale kann ich mich zudem einer gewissen Emapthie für die Vorstufen meines Denkens nicht erwehren.
Auch die Gaucksche Eitelkeit ist mir nicht fremd: ich habe auch häufig Tränen der Rührung in den Augen, wenn ich meine alten Postings lese und denke dann: sind diese Nobelpreisverdächtigen Zeilen tatsächlich von mir?
Ich habe daher nicht die Absicht, gegen Gaucks Inthronisierung zu protestieren, aufgrund eines schweren frühkindlichen Blockflötentraumas schon gar nicht mit Tröten jedweder Art. Solltest Du vor Bellevue demonstrieren, könnte ich Dir bei Kälte aber einen warmen Kaffee vorbeibringen.

@ Elsbeth 49: Ich finde ja auch, dass das Stuss ist. Ich glaube aber, dass die Diskreditierungsrhetorik so läuft.

67
rolf I:
14. März 2012 um 10:32 Uhr
@ 61 KDM:
Zitat: “UND NIEMANDEN INTERESSIERT DAS!” Zitat Ende.

Irrtum, lieber KDM. MICH interesiert dies sehr wohl, und nicht nur mich! Und schon eine sehr lange Zeit strampele ich mich dafür ab, dass man sich auf der Ebene des Volkes (das sind immer noch wir!) für die Einführung des Instrumentes “Volksabstimmung” einsetzt. Auch hier im Blog habe ich dies schon häufig gefordert. Aber ich befürchte nicht ohne Grund (man macht ja so seine Erfahrungen), dass die Diskussion über dieses Theme nur zu schnell in eine fruchtlose Systemdebatte abgleitet. Hatten wir schon mehrfach.
Danke werte Moderation, dass Sie diesen kurzen Hinweis einstellen, obwohl er nur auf sehr verschlungenen Wegen zum Thema paßt.
Ich werde mich bessern ! Versprochen.

68
Der Chor der Blöden:
14. März 2012 um 10:36 Uhr
Liebe Freunde dieses Blogs,

Einen Vorgeschmack auf die gesellschaftlichen “Debatten”, die Herr Gauck in der Funktion des Bundespräsidenten dem Bürger zukünftig servieren wird, gibt die Kampagne der Ministerin Aigner, die aktuell in der ARD tageschau serviert wurde. Schlagzeile: “Kehrseite des Wohlstands – Deutsche werfen zu viel Essen weg”…

…Wohlstandsdebatte?!? Für wen?

Solange es in Deutschland auch nur einen Tafelladen gibt und Kindern per Gesetz Armut aufgezwungen wird, geht eine “Wohlstandsdebatte” dieser Art weit an den wirklichen Problemen im Land vorbei. Hier gilt es an Erich Kästner zu erinnern: “Was auch immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken!”.

Eines ist sicher: Herr Gauck wird “uns” mit Unterstützung der Medien Kakao der Marke “Freiheit” und Wohlstandsdebatten mit dem Stichwort “Wir müssen den Gürtel enger schnallen” servieren. Die Vorspeise wurde bereit aufgetischt. Wir wünschen deshalb schon heute einen guten Appetit.
Es grüsst mit freundlicher Unterstützung durch
die Initiative Neue aSoziale Marktradikale

Der Chor der Blöden…

…der schon immer war zu laut

69
Helmut Krüger:
14. März 2012 um 10:42 Uhr
(Ergänzung zu # 13)

Ich empfinde die Nominierung von Joachim Gauck als ein wunderbares Über-den-SchattenSpringen. Säße ich jemals in solchen Gremien und Versammlungen, ich würde eher einen wählen, der eine ehrliche Überzeugung in sich trägt, selbst und gerade in Abweichung zu meiner als dass ich einen wählten, bei dem der Vorrat an Gemeinsamkeit zweifellos größer ist, jedoch nur deshalb, weil irgendein Fraktionsvorsitzender ihm das anempfohlen hat.

Christian Wulff war darin nicht frei, noch weniger war es Carl Carstens oder Heinrich Lübke, Richard von Weizsäcker hat das Amt des Bundespräsidenten am besten ausgeübt, dahinter empfinde ich Johannes Rau.

Der Mann oder die Frau muss kein Erfüllungsgehilfe irgendeines Mehrheitswillens sein, schon gar nicht ein Vollstrecker des eigenen Willens sein, als Bundespräsident/in nur er bzw. sie selbst.

Ich hoffe auf Freiheit der Abstimmung, fern der ausgemachten Linien, wobei es – trotz tendenziell größerer inhaltlicher Gemeinsamkeit – gerade die Partei Die Linke ist, die hier am wenigsten Freiheit in sich trägt, bei der die Linie wie eine Eins soldatisch zusammen steht.

70
klarabella:
14. März 2012 um 11:11 Uhr
Dass Herr Gauck neben seiner ihm angetrauten Ehe- auch noch eine „Zweitfrau“ hat, stört mich persönlich wenig. Seine Ehefrau offensichtlich auch nicht, sonst hätte sie sich längst scheiden lassen.

Ob Herr Gauck aber der Richtige ist? Um es mit den Worten von @47 Cat: auszudrücken: Für mich: NEIN! Mein nicht verbal umzusetzendes Bauchgefühl sagt mir immer wieder Nein.

@34 Herbst:
„Ich liebe diesen Blog. Warum? Er regt mich immer wieder zum Nachdenken an.“
Dem schließe ich mich an, und noch etwas. Ich sehe, dass es Menschen gibt, die sich informieren, die sich Gedanken machen, die eine gesunde, vernünftige Meinung vertreten. Das lässt mich weiter hoffen.

71
Dinki:
14. März 2012 um 11:11 Uhr
Gauck – die späte Rache des untergegangenen DDR-Regimes !

72
Gerhard Schröder:
14. März 2012 um 11:58 Uhr
Ja, er ist es ! Er ist genau der Richtige, für all Jene, die ihn vorgeschlagen haben, ihn wählen werden, die er vertreten und die er verhöhnen wird und deshalb wünsche ich mir nichts sehnlicher, als dass er so schnell wie möglich in das fürstliche Belevue einziehen möge.

Ansonsten hab auch ich schon genug, ja mehr als mir lieb war, zu diesem unsagbaren Thema geschrieben.

Ach übrigens, durch den Ausfall von Target – Forderungen, gehen der Bundesbank möglicherweise schlappe 547 Md (ja Milliarden) € durch die Lappen. Aber was solls, ist ja doch kein Thema fürs Volk, es sind ja nur Lebensversicherungen, Spareinlagen usw. also lassen wir`s sein, ist ja auch kein Thema für den Herrn Gauck und die Medien, die ja angeblich alles aufklären !. Ich lach mich schlapp. (Einfach mal googeln – Bundesbank und dann Bundesbank – Risiken)

Ach ja, das ist auch noch wichtig. Diese Beate Klarsfeld, die von der NPD als “Nichtdeutsche” bezeichnet wird, hat dem NSDAP Mitglied Kiesinger mal eine runter gehauen und ist natürlich deswegen auf gar keinen Fall wählbar und mit der SED hat sie auch noch gekunkelt ? Ja, wo leben wir denn, dass DIE sich zur Wahl stellt ?

DIE LINKE hätte der Ernennung des Herrn Gauck einfach fern bleiben sollen, Prügel
beziehen die so oder so, von ganz Rechts über die Mitte und halb Links bis Grün und dann weiter vom “aufgeklärten” Teil der Massen.

Letzte Meldung:
Die Katze meines Nachbarn bekommt Junge, die Frage ist, wer ist der Vater ?

Liebe Grüße

Gerhard

73
Elsbeth:
14. März 2012 um 12:10 Uhr
@60, Harry-B:

Ach ja???

74
universum:
14. März 2012 um 12:20 Uhr
Frau Will,
werden Sie im Ausdruck bringen, was für eine Meinung die Mehrheit hier im Blog hat?
Was ich bis jetzt überflogen habe, ist die Antwort ein eindeutiges NEIN, was Ihre Fragestellung betrfft.

75
Schnuller:
14. März 2012 um 12:24 Uhr
Es erstaunt, dass die Begünstigungen des Herrn Gauck durch das MFS nicht weiter von der Politik und Medien hinterfragt werden, obwohl einiges ja schon veröffentlichtMan muss auch Fragen, wo bleibt die Trennung von Staat und Kirche, 2 kirchliche an der Spitze eines Staates. Wie hält es Gauck mit der Moral?Verheiratet zu sein,getrennt von der Ehefrau zu Leben,aber mit einer Geliebten.Wo bleibt die christliche Moral?.Damit kommt schon der Charakter dieses Mannes zum Ausdruck und wird dem Volk als Vorbild präsentiert. Andere werden schon wegen einen Furz auseinander genommen. Aber es ist klar,Gauck ist und wird weiter ein williges Werkzeug des Neoliberalismus sein. All die ihn heute noch als Gott anpreisen, werden sich noch wundern, wenn sie in Gaucks Konzept nicht passen.
Betrachtet man sich einige Gäste heute, dann weiß man schon im Voraus,was dem Zuschauer erwartet. Fazit auf diese PR Sendung kann man verzichten.Warum werden nicht die wahren Bürgerrechtler eingeladen?Die Antwort wird nur (oder auch nicht) Frau Will wissen.

76
Walter Neumann:
14. März 2012 um 12:32 Uhr
Die Frage der Redaktion: ” Bundespräsident Gauck – bekommen wir endlich den Richtigen?” muss eine Frage bleiben, welche heute noch nicht beantwortet werden kann! Da wir als Volk von der direkten Wahl ausgeschlossen sind und die für andere politische Aufträge gewählten Personen sich jedoch auch dies gleich mit als “Ihren Wahlauftrag” betrachten, einfach mit Anmaßen in Volkes Namen zu agieren, bleibt uns nichts übrig, als wieder abzuwarten, wie schon immer.

Dabei ist das Ergebnis offen. Herr Gauck kann ein guter oder ein schlechter oder ein mittelmäßiger Präsident werden. Nichts ist unmöglich. Wenn man den Pessimisten folgt, wird er sich seiner Vita nach den “Oberen” entsprechend anbiedernd verhalten und deren Vorgaben als Gottgegeben absegnen und dem Volke als notwendig verkünden. Verkündigungen zu predigen hat er schließlich gelernt! Den Optimisten nach, die Ihn begrüßen, wird er aber ein ausgleichender Präsident werden, der nach “Untern” erklärt, aber nach “Oben” kritisiert! Die Unentschiedenen, wie ich, wissen nicht, wohin Ihn sein Weg führt. Dies dürften in der Mehrzahl “Wessis” sein, die die Anforderungen und das Leben in der EX-DDR nicht authentisch erlebt haben und daher wohl auch kaum die Feinheiten der Anpassung oder Nichtanpassung von Personen mit dem SED-Regime beurteilen können.

Ich kann die Argumente der Befürworter verstehen, Ihn erstmals in Amt und Würden kommen und Wirken zu lassen und dann zu urteilen. Aber ich kann auch die skeptischen Urteile seiner “Gegner” verstehen, welche von einem 72jährigen kaum positive Änderungen in seinen Auffassungen und seinem Verhalten glauben können. In solch einem Alter ist man festgefügt in Ansichten und meist nicht mehr Flecksiebel für Änderungen. Also bleibt uns als Bevölkerung nur eines, seine Amtszeit als Bundespräsident kritisch zu begleiten und offen zu kritisieren, wo es notwendig erscheint, aber auch lobend zu erwähnen, wo er sich Bevölkerungskonform darstellt.

77
Wiebke:
14. März 2012 um 12:33 Uhr
wieso schon wieder dasselbe Thema nach 2 Wochen????
Das ist Volksverdummung.

Seid Ihr zu feige das Thema Afghanistan-Krieg zu belabern??
Habt Ihr Anweisung von oben??
Erbaermlich

78
A.B.:
14. März 2012 um 12:37 Uhr
@Harry-B. (Nr.60)
Die Ohrfeige war sicher Resultat ihrer inneren, moralischen Überzeugung, gegen (ehemalige) Nazis kämpfen zu müssen. Das Geld spielte keine entscheidende Rolle dabei. Übrigens hätte man sich in der alten BRD gewünscht, wenn mehr Leute aktiv gegen (Alt-)Nazis vorgegangen wären. Vielleicht hätten wir dann heute das Problem mit den Jung-Nazis nicht!
Frau Klarsfeld hat übrigens ihre Kontakte zugegeben, im Unterschied zu manch anderem „Saubermann“, den die Presse nicht so attackiert.
Nach der Lektür des SPIEGEL-Artikels habe ich umso mehr die Bestätigung, dass Herr Gauck im Grunde eine einseitig rückwärtsgewandte Position vertritt. Alles kreist um seinen Freiheits-Begriff und die ehemalige DDR. Aber er sollte nach vorne blicken und sich mit den aktuellen Problemen unseres Staates beschäftigen. Dass er Probleme der Sozialpolitik und der sozialen Gerechtigkeit kleinredet, ist für mich schon ein hinreichender Grund, ihn abzulehnen.

79
freidenker:
14. März 2012 um 12:44 Uhr
@57 Nichtbürger

Danke für die Aufklärung. Ich bin informationsmäßig, die DDR betreffend klar im Nachteil. Ich war beruflich kurz nach der Wende dort und die Menschen taten mir sehr leid. Wegen des Regimes vorher und den Besserwessis nachher. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele den Mauerfall für ihr Self Marketing gut (aus-)genutzt haben und plötzlich zu Stars avancierten, während ehrliche, hart arbeitende Menschen in Kombinaten plötzlich als Hartz IVer abserviert wurden, undankbar in Anbetracht ihrer bisherigen Lebensleistung und viele Jahre ohne Aussicht auf eine Perspektive – zum Teil sicher wegen neoliberaler Wirtschaftskonzepte. Andererseits war die DDR – egal ob man Lehrbüchern oder den überlieferten Erinnerungen von DDR-Bürgern aus dem einfachen Volk folgt, eine gigantische Schattenwirtschaft, sozusagen der Kapitalismus im Kommunismus.

Es wird ja viel über die Vergangenheit von Frau Merkel philosophiert. Oskar Lafontaine gab ja – ich glaube auch bei Anne will – zum besten, die Bundeskanzlerin sei eine überzeugte Kommunistin und nur auf Grund ihrer Privilegien in der Lage gewesen dort hin zu gelangen wo sie heute steht.

Sie schreiben, es erstaunt Sie, dass sich die Bundesbürger von zwei unbekannten Ossis regieren lassen. O.k., Man hätte sicher auch Leute wie Herrn Biermann (ehem. Kombinatsleiter von Zeiss Jena/nicht der weitaus sympatischere Liedermacher) oder Typen wie Honegger in politische Ämter nach der Vereinigung bringen können. Aber dann wäre ich garantiert ausgewandert. Sahra Wagenknecht war zwar auch kein unbeschriebenes Blatt und ist für die heutige Bundesrepublik schon eher salonfähig, aber sie ist zumindest mir nicht ganz geheuer. Sicher intelligent und politisch sehr begabt. Aber ich denke, im Grunde gefährlicher als die gemeinhin verteufelten “Neos” oder sozialdemokratischen Hardliner bzw. “Agenda-Politiker”.
Letztere werden ja durch unsere Demokratie gut in Schach gehalten und von Zeit zu Zeit
durch das Wählervotum wieder zurückgeholt. Bei den vermeintlich “smarten” LinkspolitikerInnen habe ich die Befürchtung, dass mehr dahinter steckt und auch ein Systemwechsel kein Tabu wäre. Aktuellen Umfragen zufolge, will dies die eindeutige Mehrheit unseres Volkes nicht – weder im Osten, noch im Westen, auch wenn man ebenfalls in beiden Teilen keine marktradikale Variante in der Wirtschaftspolitik will.

Eine Seilschaft zwischen Frau Merkel und Herrn Gauck besteht ja keinesfalls, da der Vorschlag für Herrn Gauck ja ursprünglich aus den Reihen der SPD und der Grünen kam. Frau Merkel hat bis zuletzt gezögert.

80
Wolfgang Schultz:
14. März 2012 um 12:47 Uhr
Wenn wir über den neuen Bundespräsidenten reden sollten wir den alten auch positiv sehen:
Drei Dinge gefielen mir an Christian Wulff:
1. Dass er den Islam als mit zu Deutschland gehörig ansah.
2. Dass er Vertreter der jungen Generation bei seinem Israel-Besuch in das Mahnmal Yad Vashem mit nahm.
3. Seine positive Affinität zum Nachbarland Polen.

Kritik an Gauck theologisch:
Protestantismus und Nächstenliebe
Ich suche bei Gauck immer noch des evangelische, Luthers Freiheit eines Christenmenschen, damit Kants Freiheitsbegriff. Ich suche bei ihm christliche Demut, das verzeihen können und Anerkennung der Rechtfertigungslehre (Rechtfertigung: Entschuldigung, Freispruch, Absolution, Vergebung, Straferlass, Lossprechung) durch Glauben und nicht durch den Menschen Gauck
Ich finde nur einseitige Freiheit und Verantwortung (die der FDP und nach Milton Friedmann), aber niemals finde ich bei Herrn Gauck Verantwortung für andere, also christliche Nächstenliebe und weltliche Solidarität (natürlich sind Nächstenliebe und Solidarität Synonyme, also zwei Begriffe gleichen Inhalts).
Schon Luther hat die Freiheit anders definiert als heute Joachim Gauck. Gegenüber Jesus-Christus und Luther ist Gauck für mich auch ein Fremdling in der evangelischen Kirche, Freiheit so einseitig zu sehen.

Sein Haupt Thema war, ist und wird sein, nach eigenen Worten: Die Freiheit, weil er die die Sozialstaatsdebatte und die Gerechtigkeitsdebatte sind in Deutschland nicht unterversorgt sieht. (Aus dem Spiegel Gauck in Polen (11-2012)).
Er vergisst also offensichtlich, das er in der Freiheit der Bundesrepublik lebt und nicht mehr in der DDR.
Vor und nach dem Präsidenten.Casting wurde Gauck als “Lichtgestalt” gefeiert, als “Präsident der Herzen” und “Bürgerrechtler der Nation” genannt, sehr viel Vorschusslorbeeren.
Eine kurze Analyse sag jetzt: Ein Theologe der Herzlosigkeit, des Tur-
bo.Neo.Liberalismus, nicht der Zukunft zugewandt sondern aus der Vergangenheit lebend.

81
ingo:
14. März 2012 um 12:49 Uhr
Es ist nicht ganz fair, Joachim Gauck vorzuwerfen, er sei kein Bürgerrechtler oder Dissident gewesen. Sicher, zu denen, die schon vor 89 bekannt waren, gehört er auf keinen Fall. Kein Biermann, kein Rudolf Bahro, kein Havemann, kein Eppelmann, keine Bohley usw.
Er trat, wie viele andere, in der Wendezeit in Erscheinung, wenn auch vielleicht nicht in der ersten Reihe. Ist nicht bis heute erstaunlich, wieviele da plötzlich in Opposition aufstanden? Erst recht, in anbetracht der geistigen Wüste, als die uns die “Zone” heute berichtet wird. Wolfgang Templin, Poppe Ulrike und Gerd, Ingrid Köppe, Reinhard Schult, Vera Wollenberger, Lutz Rathenow, Friedrich Schorlemmer, Hans-Jochen Tschiche, Werner Schulz, Matthias Platzeck, Richard Schröder, Wolfgang Ullmann, Markus Meckel, Konrad Weiß, Günter Nooke, Marianne Birthler, Stephan Hilsberg, Walter Romberg, Wolfgang Thierse, Regine Hildebrandt, Reinhard Höppner, Lothar de Maiziere, Peter Michael Diestel, Angela Merkel und viele viele andere. Kluge Leute, engagierte und mutige Leute, Leute mit starker rhetorischer Begabung, manche sogar alles zusammen. Sie sind das alles sicher weniger dank, als trotz der DDR geworden, auf jeden Fall aber in der DDR, was ich vor dem geläufigen Bild über diese Zeit für bemerkenswert genug halte. Es gab politische Hasardeure wie Wolfgang Schnur und Ibrahim Böhme. Es gab besonders tragische Geschichten, wie die von Vera Wollenberger, heute Lengsfeld, die vom eigenen Gatten bespitzelt wurde.
Jeder von denen hat seine Geschichte.
Joachim Gauck wurde von der Volkskammer als Bevollmächtigter für die Stasiunterlagen eingesetzt und vom Bundestag darin bestätigt. Das kann man geschmeidig finden. Man kann sich auch darüber wundern, warum sein Drang zur Mitteilung vor allem zum Ende seiner Zeit in der nach ihm benannten Behörde zu nahm und danach….
Ich frage mich aber, warum hat keiner der oben genannten den “Bürgerrechtler” durchgehalten? Ich denke, das stand gar nicht in ihrer Macht. Einige leben nicht mehr, einige sind ins Private verschwunden, wieder andere kümmern sich in ihrem Bundesland um die Stasiakten oder sind anderweitig in Funktion oder Amt. Wenn aber jemand in der Öffentlichkeit als Anwalt der ehemaligen Bürgerrechtler der DDR gefragt ist, dann kommt man auf Joachim Gauck oder auf Vera Lengsfeld. Gauck kann so schön darüber reden, Frau Lengsfeld hat das zu ihrem “Markenkern” gemacht. Die allzeit schwierige Bürgerrechtlerin, der nichts peinlich und keine Volte zu heftig ist, die sich über Mandate der Grünen, (die wollten es zuletzt zurück) und der CDU Versorgungsansprüche erworben hat und heute auf alle losgeht, die mit ihrer Freiheit weniger verantwortungsvoll umgegangen sind. Auf ehemalige Weggefährten geht sie auch los, wenn die an ihrem Label rumkratzen und ein paar andere Ideen der Wendezeit in Erinnerung rufen.
Warum ich mich dennoch auf Gauck im Amt freue? Er wird dort nach Richard von Weizsäcker der begabteste Rhetoriker sein. Nicht unwichtig für jemanden, der vor allem über die Rede wirkt. Getrübt wird diese Freude durch seine angebliche Kantigkeit. Die halte ich für ein grandioses Missverständnis. Schaut man mal auf die Ecken, mit denen er angeblich so aneckt, stellt man fest, er findet sich immer unter den Fittichen der Macht wieder. Entweder Mächtiger in diesem Land, oder mächtigem Populismus. Außerdem hat er immer ein rhetorisches Hintertürchen. Alles in allem sind das für mich die klassischen Züge eines Opportunisten. Aber er trägt das so geschmeidig vor, dass ich ihm sehr gerne zu höre. Und, es gibt etwas, das ist noch größer als sein Opportunismus, seine Eitelkeit! Ich freue mich auf seine Reden und den ein oder anderen Betriebsunfall.

82
Willi Bloch:
14. März 2012 um 12:53 Uhr
Armes Deutschland – Jetzt werden wir von einem Pfarrer, der getrennt von seiner Frau in “wilder Ehe” mit einer anderen lebt, repräsentiert. Laut Bild überlegt er, seine Freundin zu heiraten. Das man nach deutschem Familienrecht sich zunächst scheiden lassen muss, ist dabei eine Nebensache. Unglaublich! Natürlich kann privat jeder machen, was er will, solange es nicht strafbar ist, d.h. fremdgehen, etc. Da ein Bundespräsident jedoch weniger anhand der Sachpolitik bewertet werden wird, sondern auch als moralische Instanz angesehen wird bzw. angesehen werden soll, ist Herr Gauck eine völlige Fehlbesetzung. Wie soll der Herr als Vorbild dienen, wenn er nicht einmal sein Privatleben sortieren kann. Eine Schade, dass wir in Deutschland nicht in der Lage sind, einen der vielen vernünftigen Köpfe zu wählen, z.B. Professor Kirchhoff. Ich bin mir sicher, dass ALLEN Parteien noch aufgehen wird, was für ein Ei Sie uns Bürgern und sich selber gelegt haben. Bei der Suche des BP ging es jedoch wieder einmal nicht um den Geeigneten Kandidaten sondern nur um Machtpolitik, Die SPD glaubte, so Frau Merkel am meisten zu schaden. Die FDP sah ihre Chance, einmal eine Sache durchzusetzen und Frau Merkel eins auszuwischen. Frau Merkel weiß genau, dass Gauck völlig ungeeignet ist, hat jedoch am Ende das Amt geopfert, da Sie die Koalition retten wollte. Ich mach eine Wette, dass Gauck die vier Jahre nicht durchhalten wird, da ALLE Parteien bald merken werden, wenn Sie da inthronisiert haben!

83
herta:
14. März 2012 um 12:58 Uhr
nein, wir bekommen wieder nicht den richtigen bp’en. herr gauck ist nicht der typ, der sich für andere oder ein höheres ziel einsetzt, wenn er seine position nur in ansätzen gefährdet sieht. er sprang sozusagen erst im letzten moment auf den abfahrenden zug auf, wo klar war, die ddr ist am ende. die vorherige drecksarbeit (opposition) überlies er großzügig anderen. sein jetziges gerede von freiheit usw usf. ist überaus beliebig und austauschbar. wenig überzeugend der mann. nicht umsonst wurde er pfarrer. das amt des bp’en ist abzuschaffen. das ganze brimborium und die interpretationen seiner vorvormulierten reden haben wenig nutzen für die normalen bürger. die haben ganz andere sorgen, zu deren lösung noch kein bp etwas dazu beigetragen hat. sinnlose belastungen der steuerzahler für derart überflüssige ämter sind zu vermeiden. man stelle sich mal vor wie vielen menschen mit den eingesparten kosten dieser bundespräsidialbürokratie geholfen werden könnte.

84
Funke Erwin:
14. März 2012 um 13:02 Uhr
Der alte BP ist noch nicht vollständig entsorgt, da wird der neue Kandidat mit seiner Vergangenheit als DDR-Bürger schon restlos auseinander genommen.
Das Schlimmste dabei ist – man kann es hier im Blog immer wieder erkennen – daß alle DDR-Bürger, die das Land nicht verlassen haben, sondern geblieben sind, sich für ihr Leben in diesem Staat rechtfertigen müssen, aber alle diejenigen, die im Westen des Landes lebten, heute keine Vergangheit vorweisen müssen. Es wird moralisch immer noch mit zweierlei Maß gemessen.
Wir leben in einer Zeit, in der ein elementarer Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit droht verloren zu gehen. Nicht der Ankläger muß seinen Vorwurf beweisen, sondern der Angeklagte muß den Vorwurf entkräften. Eine Verdächtigung publikumswirksam ausgestreut, genügt, um einen Menschen für sein Leben zu zeichnen. Auch wenn es dem Beschuldigten gelingt, seine Unschuld zu beweisen, so bleibt doch “etwas hängen”.

Ich bin auch nicht begeistert von der überschnellen Aufstellung eines neuen BP-Kandidaten.
Wenn Menschen glauben, dass mit der Wahl eines jetzt richtigen Bundespräsidenten, der auch ihre persönlichen Interessen vertritt, eine dringend eingeforderte Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft eintreten wird, dann wissen sie im Unterbewußtsein, daß eine solche all umfassende Gerechtigkeit nicht erreicht werden kann. Das ist auch die politische Bilanz nach über 20 Jahren Wiedervereinigung.
Wo ist die Grenze zwischen Moral und Nutzen ?
MfG
E.F.

85
A.B.:
14. März 2012 um 13:07 Uhr
@ Der Chor der Blöden (Nr.68)
Ja, schon vor Wochen wurden Zahlen veröffentlicht, wie viel an Lebensmitteln angeblich von jedem (also „durchschnittlich“!) weggeworfen würden (gestern Abend wieder in „ZDF-Heute“). Aber die meisten Menschen wären froh, wenn sie sich überhaupt so viel kaufen könnten (bzw. sie kaufen gar nicht so viel). In Krankenhäusern und Heimen dürfen bekanntlich die Lebensmittel nicht mehr verwendet werden. Alles wird sofort weggeworfen. Nimmt eine Schwester es mit, fliegt sie raus. So weit haben wir es in unserer Wohlstandsgesellschaft gebracht.
Dass es in einem der reichsten Länder der Welt Tafeln zur Armenspeisung geben muss, ist ein unglaublicher Skandal, mit dem sich unsere Medien natürlich nicht beschäftigen wollen.
Und Herr Gauck hat (lt. SPIEGEL) erklärt, dass u.a. über Probleme der sozialen Gerechtigkeit nicht mehr diskutiert werden müsse. Das sagt schon sehr viel über seine Einstellung aus.

86
fritz 30:
14. März 2012 um 13:16 Uhr
@ 63 wolf
Richtig wolf, das war bezüglich der Bürgerforderungen des Herbstes 1989 unser Anliegen, dafür auf die Straße zu gehen und die Forderungen z.B. des Neiuen Forums zu unterstützen und Gesicht zu zeigen.
Wir wollten eine Änderung und der Zeit angepasste erneuerte DDR und deren Politik.
Es war dem Großteil der daran Beteiligten jedoch zu diesem Zeitpunkt absolut nicht daran gelegen und beabsichtigt, alles bis dahin gestaltetes Leben und damit geschaffene Werte als wertlos, null und nichtig abzutun und durch einen kritik- bedingungslosen Beitritt zur BRD einem wiedererstarkten Gesamtdeutschland
,wie gehabt mit Diktatur der Kapital- und Finanzwelt und derer größerer Verantwortung weltweit im Rahmen derer Bündnisverpflichtungen innerhalb der Nato zu verhelfen.
So war und ist, offensichtlich im Gegensatz zum erkorenen künftigen BP, “meine” Wahrnehmung und im Nachhinein gewachsene Erkenntnis dazu.
M.f.G.
fritz

87
Erster Karl:
14. März 2012 um 13:20 Uhr
@ 63 Wolf
Danke für die Veröffentlichung des offenen Briefes. Unsere Mitbürger in den alten BL sollten diesen mehrmals lesen, dann werden sie wahrscheinlich eher verstehen, warum Gauck kein Bürgerrechtler in Auslegung der Bürgerrechtsbewegung der wahren Bürgerrechtler in der DDR 1989 und vorher war.

Gauck ist , wie viele andere die nun sich plötzlich als Bürgerrechtler ausgeben, sowohl in der DDR, aber auch jetzt immer nur Nutznießer des jeweiligen Systems gewesen.

Ein Freund aus unserem Freundeskreis , mittlerweile im 75 ten Lebensjahr stehend, zog sich Ende vergangen Jahres vollkommen in das Privatleben zurück. Er hat den jahrelangen Kampf für Gerechtigkeit aufgegeben und möchte die letzte Zeit seines Lebens außerhalb jeglicher politischen Aktivitäten verbringen.
Wer ist dieser Mensch und wie hat er sich verhalten.
1968 nach Sprengung der Unikirche in Leipzig erstmals zu einer Haftstrafe verurteilt, nach Verbüßung derselben keinen Studienplatz bekommen.
1985 erneut verhaftet, wegen Diskriminierung der Staatsgewalt und versuchter Republikflucht,
Danach Abschiebung in den Westen verweigert.
Wenn dieser Staat mich nicht freiwillig gehen lässt, dann muss er mich jetzt schlicht und einfach aushalten, so sein Motto.

Dann aktiv in der Bürgerrechtsbewegung tätig und unsere Verbindungsmann zu anderen Gruppen in und um Leipzig,auch zu kirchlichen Gruppierungen.

Nach dem Beitritt, irrtümlich immer wieder als Wiedervereinigung bezeichnet, der nächste persönliche Tiefschlag. 1992 verweigerte die Treuhand die Übernahme der kleinen Elektrofirma durch die Belegschaft zu Gunsten eines windigen Geschäftsmann aus dem Westen. Dieser nahm sämtliche Fördermittel mit und fuhr dann die Firma an die Wand.

Nach dem Beitritt versuchten und versuchen wir immer noch gegen Ungerechtigkeit, vorallen gegen die Benachteiligung ehemaliger DDR Bürger anzukämpfen, aber auch gesamtdeutsch für unser Klientel.
Leider auch hier wieder ein Kampf gegen die Windmühlen.
Gestern Abend rief mich mein Freund an und sagte mir , bei Anne Will ist Diestel als Diskutant anwesend. Er weiche nun doch nochmal ab und schaut sich ausnahmsweise diese Sendung an.
Er ist auf alles vorbereitet, auch auf eine Wende rückwärts von Diestel gegenüber seinen Standpunkt zu Gauck. Die gerichtliche Auseinandersetzung damals wurde ja mit einen Vergleich beendet.

Ich persönlich sehe das allerdings etwas anders. Ich schätze Diestel als einen Menschen ein, der seine Meinung immer wieder auch in der Öffentlichkeit vertritt. Erst neulich wieder in einen Zeitungsinterview.
Diestel Zitat:
In der DDR konnte es kaum jemand vermeiden, in der einen oder anderen Weise mit der Staatssicherheit in Kontakt zu kommen. Gauck hat sich so verhalten, wie 17 Millionen Ostdeutsche auch: Er hat versucht, seinen Arsch an die Wand zu kriegen – genau wie ich. Nicht das macht ihn für das Präsidentenamt ungeeignet, sondern sein Verhalten nach 1990. Die von ihm gegründete und anfänglich nach ihm benannte »Gauck-Behörde« hat zahlreiche Leute verfolgt, die ähnliche Kontakte zur Staatssicherheit hatten wie Gauck selbst.
In diesem Sinne ist er kein Bürgerbewegter, schon gar nicht ein »Freiheitslehrer«. Menschen, die uns in Sachen Freiheit etwas zu sagen haben, tragen Namen wie Egon Bahr, Friedrich Schorlemmer, vielleicht auch Markus Meckel oder Steffen Reiche – die haben nämlich in einer schwierigen Zeit den Potentaten der DDR deutlich gemacht, was geht und was nicht geht. Gauck gehört definitiv nicht in diese Reihe. Zitat Ende

Auch dieser Aussage ist nichts hinzuzufügen, weil sie nämlich weitgehend richtig ist.

88
A.B.:
14. März 2012 um 13:22 Uhr
@ Wolfgang Schultz (Nr.80)
Der Gegensatz Wulff-Gauck ist ein beliebtes Thema. Aber was hat Herr Wulff denn Großartiges vollbracht? Dass er die Integration nicht abgelehnt und sich gegen die Neonazis ausgesprochen hat, ist doch wohl eine Selbstverständlichkeit. Das hätte auch jeder Gymnasiast so getan. Kaum jemand hat etwas anderes erwartet. Wenn das schon eine besondere Leistung im Amt wäre, dann sähe es wirklich finster bei uns aus. Und hätte er vielleicht in Israel und Polen etwas anderes sagen sollen? Seine öffentliche (!) Rücktrittsforderung im „Falle Sarrazin“ war übrigens ein Fehltritt, den er sich nicht hätte leisten dürfen.

89
Dirk Mahler:
14. März 2012 um 13:29 Uhr
Es gibt sicherlich keine Zweifel, dass es Wichtigeres in diesem Land gibt, worüber es sich lohnen würde, einen AW-Abend zu gestalten, als über den neuen, so gut wie gewählten BP Gauck zu spekulieren. Völlig korrekt, sehe ich genauso. Ich denke sogar, dass hier ein Thema so was von nahe liegt und von besonderem Interesse sein sollte, dass es sich zu Gaucks Dienstantritt quasi aufdrängt:

Die Gauck-Behörde höchstselbst.

Um es vorweg zu sagen, man kann natürlich nicht alles, was man gegen die Gauck-Behörde vortragen kann, Herrn Gauck persönlich anlasten (Da gäbe es sicher ganz anderes aus Gaucks Vita – wie verschiedentlich angedeutet –, was seine Glaubwürdigkeit, seine Integrität fragwürdig erscheinen lässt…), dennoch denke ich, man kann die Gauck-Wahl nicht seriös behandeln, ohne sich klarzumachen, dass dieser Mann an der Spitze einer Behörde stand, die nicht nur – völlig zurecht – Täter benannt, sondern auch und vor allem Opfer zu Tätern umgedeutet und damit lebenslang stigmatisiert hat. Nicht, dass alle Unschuldslämmer gewesen seien, das bestimmt nicht, aber genau wie im Nachkriegsdeutschland allzu vieles verharmlost wurde, genauso wurde in der Nachwendezeit ganz klar in vielen Fällen übers Ziel hinaus geschossen. Wer sich mit Beispielen beschäftigen möchte, dem darf das schon genannte „Gauck Opfer“-Büchlein ans Herz gelegt werden.

Als Ostgurke werde ich das Gefühl nicht los, dass in der Aufarbeitung der Stasi-Schweinereien gerne mit zweierlei Maß gemessen wurde. Demnach – und das ist meine persönliche Interpretation des Gelesenen im Zusammenhang mit Erlebtem – hatte ein Offizier der NVA offenbar weniger mit der DDR und dem Unrechtssystem zu tun als diverse Mitarbeiter ostdeutscher Behörden mit sensorisch kaum zu erfassenden Kontakten zur Stasi.Unerheblich dabei, ob diese Leute überhaupt wussten, dass sie als IM geführt wurden und im Nachhinein x-beliebige Unterhaltungen im Kollegen-/Familien-/Freundes-/Bekanntenkreis als Berichterstattung ausgelegt wurden, wurden diese Menschen ratzfatz aus dem Öffentlichen Dienst entfernt; ein Abschnittsbevollmächtigter (Volkspolizei) durfte nach kurzem Kostümwechsel Kontaktbereichsbeamter bleiben, der (naiv-unwissenden) Ehefrau eines tatsächlichen IM wurde unterstellt, sie müsse ganz zwangsläufig ebenfalls für die Stasi tätig (!) gewesen sein. Das Kainsmal wurde verpasst, die Deliquenten konnten sich nicht mal verteidigen, wie man es in einem angeblich demokratischen Rechtsstaat erwarten würde.

Will sagen, von Differenzierung keine Spur, rauf mit dem Stasihammer auf alles, was auch nur in der Nähe der Normannenstraße (Berlin, Stasizentrale) gesichtet wurde. Verantwortlich für sicherlich viele Fälle von resultierenden Berufsverboten und einhergehendem Arbeitslosendasein ist Herr Gauck dann eben doch. Ich würde ihm gerne die Frage stellen, ob er die eine oder andere „Empfehlung“ an Bildungsstadträte o.ä. heute noch geauso abgeben würde. An der Antwort könnte man ermessen, inwieweit er sich altersweise von der Stasihysterie der Nachwendezeit zu entfernen bereit ist. Opfer seiner eigenen „Aufarbeitung“ gibt es augenscheinlich genug, denen er im Geiste ehrlich gemeinter Rehabilitation gegenüber treten könnte, wenn nicht müsste.

PS: Mir ist bewusst, dass so manchem Wessi ein Eintreten für (angeblich!) überführte IM suspekt vorkommen muss. Ich kann an dieser Stelle nur raten, eben nicht den Fehler Gaucks zu wiederholen, sondern sich mit diesem Aspekt der DDR-, letztlich der deutschen Geschichte etwas genauer zu befassen. Lektüre-Vorschlag liegt ja vor.

PPS: @15 Alisa, toller Beitrag, und Herbst, winke-winke…
90
Karin:
14. März 2012 um 13:37 Uhr
Guten Tag,

ob wir endlich den Richtigen bekommen? Wer weiß das schon. Ich kann mir vielleicht nach den berühmten 100 Tagen im Amt eine Meinung bilden. Und ist es nicht belanglos, ob einem Herr Gauck bzw. Frau Klarsfeld sympathisch ist oder nicht? Wir als Bürger dürfen da ja leider nicht mitentscheiden. Mir persönlich ist es völlig egal, wer da an der Spitze des Staates steht. Er oder sie haben keinerlei politische Macht und ich halte im übrigen dieses Amt für überflüssig.

91
fritz 30:
14. März 2012 um 13:40 Uhr
@ Harry B.
Was meinen Sie mit dem Begriff: “Judaslohn”?
Hat der in der Christenheit nicht erheblich in der Begründung zur Judenfeindlichkeit beigetragen?
Beate Klarsfelds Ehemann ist Jude und dessen Vater ist im KZ durch Nazis umgekommen.
Ist es nicht nachvollziehbar, damit in Gefolgschaft verantwortliche Gesinnungsgenossen zu verfolgen, zu enttarnen, der Justiz zur Verurteilung zu überantworten, wenn es der Staat daran mangeln lässt.?
Hat B. Klarsfeld für ihre Tätigkeit von staatswegen Unterstützung erhalten?
Betrachten Sie mal die von Ihnen aufgeführten 2000 DM gewährt als allgemeine Unterstützung und Wertschätzung ihrer Gesamttätigkeit und nicht als Anfütterung zu einer ungeheuerlichen Straftat an einem Staatsoberhaupt.
Genaueres könnte sie uns Beide sicherlich selbst beantworten.
M.f.G.
fritz

92
Didi:
14. März 2012 um 13:48 Uhr
Gauck, ein Opfer der eigenen Eitelkeit?!

Das Geschachere der Politelite um diese Personalie hat nun den „Verlierer“ der ersten Runde zum „Zwangskandidaten“ der folgenden Akklamationsveranstaltung bestimmt- so weit so unwürdig!

Ich kann Gauck nicht verstehen, dass er sich von den Parteien zu ihren Ränkespielen missbrauchen lässt!

Fehlt es Gauck an der nötigen Sensibilität, oder ist es schlicht seine Eitelkeit, die der Bauchpinselei der politischen Elite zum Opfer fällt?

Hat er es nötig, sich Cora Publikum von Merkel mit „Schmeicheleien“ hofieren zu lassen, die der verständigen Bürger als Hohn empfinden muss?

Merkt Gauck nicht, dass er der Zweite-Wahl-Präsident in mehrfacher Hinsicht ist, der „benutzt“ wird, um ganz schnell eine politische Baustelle, die sich die etablierte Parteiarroganz eingebrockt hat, im Schnellgang schließen zu können?

Größe wäre gewesen, deutlich zu machen, dass er sich zu schade für dieses Bauertheater ist, dass er dem Land besser dienen kann, wenn er dies aus der bürgerlichen Ebene heraus tut!

93
Helmut Krüger:
14. März 2012 um 13:50 Uhr
@ universum, # 74,

gleich entlang so verstandener großer Mehrheit so herum oder genau anders herum:

Was soll die Zahl treffender ausdrücken, als das einzelne Argument für sich ausdrücken kann, weshalb ja genau die Linien VOR den Argumenten stehen, die Argumente so oft entlang ausgemachter Linien ausgerichtet sind?

Ich hoffe auf eine GEWISSENhafte Abstimmung am 18. März, denn nicht die aufmarschierte Truppen – auch nicht Parteitruppen oder Parteibataillone – sind vor 164 Jahren aufmarschiert, sondern Menschen gemäß ihrer Überzeugung. Es wäre schade, wenn MENSCHEN in der Bundesversammlung auf Tuchfühlung des Vorplatzes des Brandenburger Tores, des Platzes des 18. März, anders handelten.

94
öwenmaul alias heiner klein:
14. März 2012 um 13:59 Uhr
Werter Forist @ 65 Dirk Berlin

Kann Ihnen nur ganz und gar zustimmen, denn warum “klärt ” man uns, denen man ja
glaubt den “Richtigen” präsentieren zu können, nicht darüber auf, wie das so mit den Privilegien bei den Gaucks so gewesen ist? Doch der investigative Journalismus schweigt!

Deswegen, werte Frau Will, wäre es nicht mehr als rechtens, wenn Sie diesen Part denn mal endlich übernehmen würden und diese berechtigten Fragen aufgreifen, denn Herr Diestel könnte doch betimmt was dazu sagen, oder darf er es nicht?

War da nicht auch so etwas mit der Zugehörigkeit zur NSDAP seiner Eltern 1933? Von Weizsäcker hat man das nicht so “einfach” verziehen, auch wenn er ein guter BP war!!
Oder ist das alles zu “heiß” für so eine Sendung? Bei Wulff konnte nicht lange genug
auf Allem” rum gekaut werden!!?

In diesem Zusammenhang möchte ich auf die ” Träumereien” des Herrn Gauck in der Rostocker Marienkirche eingehen, die er wie folgt formulierte:

” Ich gehe zur Arbeit und kann sagen, was wahr ist!
Ich sitze in der Kneipe, rede, schimpfe und lache und sehe mich nicht um nach der “Firma”! Ich betrete Chefetagen und Ämter der Volkspolizei und werde behandelt wie ein mündiger Bürger!”

Doch für diese Träume – lieber Forist @ 81 Ingo – haben andere gekämpft, nämlich solche Menschen wie Heiko Lietz, Schorlemmer, Tschiche und die vielen anderen, die Sie genannt haben, doch Gauck taucht erst im Nov. 1989 in den Analen der Geschichte
auf. Und das scheint, so jedenfalls wird uns – vor allem uns Wessis – der Eindruck vermittelt, dass er der große heilbringende “Bürgerrechtler” war, der die so unmenschliche “Mauer” zu Fall gebracht hat. Er jedenfalls hat aber die Chance genutzt und zu seinem Vorteil angewandt! Von allen anderen wird nur noch in Nebensätzen ge-sprochen, obwohl sie ” Kopf und Kragen” riskiert bzw. das Regime von seiner schäbigsten Seite ( Haft etc. ) kennen gelernt haben. Ihnen gebührten ” Orden und Ehrenzeichen ” und nicht einem selbsternannten “Freiheitsapostel” und
” Demokratielehrer ” Gauck!

Hoffentlich fällt ihm, P Gauck, dieses alles nicht mal wieder auf die Füsse! Deswegen wird er bestimmt nur “der Richtige” für die “Obrigkeiten aber nicht für das “Fußvolk” sein!
Jedem Menschen gehört eine Chance, hoffentlich weiß er sie für die Menschen zu nutzen!!??

95
caterina ehlers:
14. März 2012 um 14:02 Uhr
28 Egon

“Überflüssige Unterschriften”?

Und lieber Egon, genau hier könnte es schon interessant werden mit Gauck als Bundespräsident, wenn er tatsächlich macht was er für richtig findet.

Weil der Bundespräsident unterschreibt als letzte Instanz bestimmte Entscheidungen der Regierung.

Vielleicht hat Frau Merkel deshalb erhebliche Probleme mit Gauck, weil was passiert eigentlich, wenn der Bundespräsident sagt: Nö, das unterschreibe ich nicht.

Kam wohl nie vor. Ist zumindest in meiner erlebten Zeit nie vorgekommen.

Hätte Gauck nicht soviel Hass in sich, dann wäre er vermutlich der beste Bundespräsident den wir haben können, aber ohne diesen “Hass” hätte er wahrscheinlich auch nicht die Energie, weil sie ist eine Triebfeder die genau daraus geboren wurde.

Vielleicht sogar ist er der letzte Schritt und es wird nach ihm abgeschafft, das Amt.

MFG

96
Vater:
14. März 2012 um 14:06 Uhr
Was mich in Bezug auf die Wahl des Herrn Gauck zum BP bewegt ist, dass damit die Anforderungen an diese Amt herabgestuft werden.
Denke ich an die BP Rau, Weizsäcker, Herzog und Köhler war hier noch Kompetenz zu spüren, welche aus voran gegangener Tätigkeit rührte. Bringt Herr Gauck so etwas mit??
Bei Herrn Gauck reicht es der „Präsident der Herzen“ zu sein.
Wenn dies reichen sollte, fallen mir Silbereisen, Bohlen, Gottschalk und einige andere ein.
Wie dieser Mann tickt wird im folgenden sichtbar:

ARD „farbe bekennen“ 13. Juni 2010

Deppendorf im Gespräch mit Gauck
Deppendorf: Herr Gauck, am 20. März haben Sie auf der Leipziger Buchmesse auf die Frage, ob sie noch einmal eine leitende Funktion in einer Organisation übernehmen wollten gesagt, ich zitiere also
„Ich bin jetzt siebzig und es wäre doch ein Armutszeugnis für jede große Organisation wenn sie die siebzigjährigen reaktivieren müssen.
Deppendorf: Ist Deutschland so arm dran, dass Sie jetzt kandidieren müssen?
Gauck: Also, die haben das irgendwie nicht gemerkt, dass ich schon siebzig bin und halten mich wahrscheinlich für fünfundsechzig. (heißt: die anderen sind schuld, die merken nichts)
Deppendorf: Das war sozusagen Ihre Begründung…
Gauck: ja
Deppendorf: das Deutschland so arm dran ist
Gauck: brubbel, brubbel…
Deppendorf: Ist das jetzt ein Zeichen von Jugend, dass sie mit siebzig kandidieren.
Gauck: Das wird sich zeigen ob Deutschland arm dran ist. Deutschland hat machtvolle Resourcen und die hat es immer noch, obwohl es sich so schlecht fühlt und eine große Phase noch von Auseinandersetzungen vor sich hat und Lasten tragen muss und weiter bla, bla, bla….
Gauck in einem Gespräch mit dem ehem. Stasi-Chef von Rostock:
„Herr Amthor, Sie haben Ihr ganzes Leben lang die Schuld abzutragen, die Sie auf sich geladen haben. Und auch Ihre Enkel werden davon betroffen sein“.
Quelle: „Ruhe in Rostock? Vonwegen” A. Amthor
Hätte er das auch dem Schlächter von Lyon, Barbie, gesagt, der nachweislich bis in die siebziger Jahre mit dem BND zusammenarbeitete ?
Ich wünsche, nein ich fordere dass „unsere“ großen „aufklärend“ wirkenden Medien
diesen Herrn genauso durchleuchten wie den Herrn Wulff. Geschieht dies nicht muss ich davon ausgehen, dass Friede Springer und Frau Merkel schon vorab entsprechende „Weisungen“ erteilt haben.

97
Heino:
14. März 2012 um 14:16 Uhr
Herrn Gaucks tiefste Überzeugung in seinem Buch ist, dass es vielmehr seine tiefeste Überzeugung ist, dass die Freiheit das Allerwichtigste im Zusammenleben ist und erst Freiheit unserer Gesellschaft Kultur, Substanz und Inhalt verleiht. ( Aber wer hungert, ist nicht frei?)
Bei vielen Menschen aber, die ihm im Land begegnen, vermute er eine geheime Verfassung, deren virtueller Artikel 1 lautet: „Die Besitzstandswahrung ist unantastbar.”
Man weiß jetzt schon: Man wird hier nur die neoliberale Agitation bekommen, die man auch von Herrn Henkel und anderen kennt. Das Wort „Besitzstandswahrung” ist dafür ein sicherer Signifikant. Denn das Wort ist ja ein Chiffre. Mit „Besitzstandswahrung” sind ja nicht, wie eigentlich naheliegend wäre, jene zehn Prozent der obersten Einkommensbezieher und Vermögensbesitzer gemeint, die rund 60 Prozent aller Finanz-, Immobilien- und Sachvermögen auf sich konzentrieren, und sich mit Zähnen und Klauen wehren, nur ja keinen Krümel abzugeben. Als „Besitzstandswahrer” gelten ja absurderweise immer jene, die gar nichts besitzen, sondern nur kleine Renten, niedrige Löhne, schlanke Stipendien oder Hartz-IV beziehen und die Unverfrorenheit haben, zu murren, wenn man ihnen wieder einmal nahelegt, ihre materielle Ausstattung müsse „flexibler” werden.

Und diesen Leuten pflegen neokonservative Agitatoren vorzuhalten, sie dächten nur an materielle Gerechtigkeit, nie aber an die Freiheit. Jetzt also auch Gauck. Na, das hat ja extrem gefehlt. Dass „Freiheit für alle” unter unseren Umständen vielleicht bedeutet, eine ausreichend gleiche materielle Ausstattung, damit alle die gleichen Chancen haben, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, ihre Talente zu entwickeln, ja, in Freiheit leben zu können, und dass umgekehrt grobe Ungleichheiten und eklatanter Mangel für manche extreme freiheitseinschränkende Wirkungen haben, das kommt dem Herrn Gauck gar nicht in den Sinn. Er argumentiert nicht einmal gegen diese These, wie seine neokonservativen Gesinnungsfreunde, er verliert nicht ein einziges Wort darüber.

98
Elsbeth:
14. März 2012 um 14:23 Uhr
@70, klarabella:
Zitat:
“Dass Herr Gauck neben seiner ihm angetrauten Ehe- auch noch eine „Zweitfrau“ hat, stört mich persönlich wenig. Seine Ehefrau offensichtlich auch nicht, sonst hätte sie sich längst scheiden lassen. ”

Zitat Ende.

Eine Scheidung bedeutet Teilung und Verzicht auf Dauer. Mal rein pekuniär gesehen.

99
Helmut Krüger:
14. März 2012 um 14:30 Uhr
@ Ingo, # 81,

sehr Vieles, was Sie hier schreiben, in all der ganzen Bandbreite, sehe und empfinde ich ganz genau so.

Soll der Übervater sein, wo doch “die Mehrheit” hier dies zu recht für sich ablehnt?

Muss ich den lieben, ihm in seiner Meinung zustimmen?

Muss er der Richtige sein, wie das holzschnittartig (oder bewusst provokativ?) als Titel angekündigt wird?

Vielleicht ist es INHALTLICH ein gutes Viertel, mit dem ich mich mit dem verbunden weiß und mehr als die Hälfte ggf., was mich mit der Kandidatin Beate Klarsfeld verbindet.

Sie ist GEGENkandidatin, so ist sie nicht nur aufgestellt worden, so sieht sie sich offenbar auch selbst und er ist Kandidat.

Beate Klarsfeld steht 10 x mehr gegen etwas als für etwas bei Joachim Gauck ist es anders herum. Wäre es anders, sähe sie sich anders und stünde sie zehnmal mehr in schöpferischer Alternative FÜR etwas und ich hätte ich die Wahl, ich zögerte keine Sekunde, sie und dann nicht ihn zu wählen.

100
Adam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
14. März 2012 um 16:29 Uhr
Bitte leiten Sie diese E-mail an den Herrn Heinz Eggert !!!
https://adamlauks.wordpress.com/2012/03/12/httpssites-google-comsitebundespraesidentenwahl2012/

Sehr geehrter Herr Eggert… Lieber Bruder in Folter !!!
Ich beneide Dich keinesfalls für Deine Begegnung mit Gauck und Diestel. Ich hätte gerne gewußt ob DU
das Gutachten vom Mai 2007 kannte…. Anne Will hat den Link bekommen.
Die liste darin ist noch nicht vollständig…
Zwei Tätern die die Wende überstanden haben von denen Gauck in einen außenparlamentarischen Raum gesteckt wurde um Herr über die Akte zu sein !??
Meine Frage an Ihn ist:
Wieso hat er die Regierung und die Birthler gleich mit belogen und hintergangen im Bezug auf nicht 15-18 sondern 89 eingestellten STASIs
und wieviele von den 30.000 Hauptamtlichen erhielten sein Persilschein oder Empfehlung in die Polizei, Zoll, usw eingestellt ztu werden ! Wieviele Genossen der SED wurden eingestellt…wie viele Opfer !?? Opositionelle.
Ich hatte mich beworben …wurde als Opfer wegen Befangenheit abgelehnt !??
Alles Giute für Dich… ich zolle große Hochachtung für Deine Arbeit in der Hospiz.
Adam Lauks
(bis jetzt ungesühntes) Opfer des MfS
und
Presseopfer der BILD und SPIEGELS

http://openpetition.de/petition/online/nein-zu-joachim-gauck
Das hier sind keine LINKE, es sind ehrbare Deutsche die wissen wem Gauck schon als Pfarrer und vor allem danach gedient hat.
Die BSTU gehört ins Bundesarchiv und der STSASI und SED Jobcenter geschlossen… Historiker können auch von dort Aufklären statt Verklären. Jahn hat sich für sein Studien Platz als Bereitschaftspolizist bewährt… Wenn Du die nicht kennengelernt hast – ich schon im Arrest des Haftkrankenhauses Meusdorf 1985- die schlagen erst zu.. die Fragen werden auf dem Revier gestellt.
LG
Adam Lauks

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Bundespräsident Gauck – bekommen wir endlich den Richtigen?
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Vielen Dank dass Sie mein Kommentar NICHT veröffentlicht haben !?? – Machen wir es wo anders.
Aus dem Gutachten vom 2007 geht hervor dass Herr Gauck 80 Huaptamtliche des MfS und nicht wie behauptet 15+4 beschäftigt hatte. 50 davon hatten nicht makl die Personalakte vorgelegt… 30.000 Hauptamtlichem MfS wurden mit oder ohne Persilschein im MdI,Zoll, Verwaltung eingestellt. das reicht aus ihn nicht nur zu wählen, sondern auch abzuwählen. Ein Pfarrer hatte sich in der Kirche im Sozialismus dem Bösen verschrieben… das hatten wir schon. Dass man ihn dan in einen aussenparlamentarischen Raum zur Verwaltung der Akte des Bösen einsetzt ist für uns Opfer unerklärlich. Die Akten sollten in Bundesarchiv… die Generalität wollte es nich so haben… vielleicht will die Gerneraliätt des MfS jetzt den Gauck als BP haben… Druckmittel in Form von Akten der damaligen Westpolitiker haben die immer noch, wenn auch vielleicht ausgeölagert. Ein Anruf und Frau Merkel wurde von der zweiten Tsunami überrollt !?? – Auch dieses Kommentar werden Sie nicht freischalten … nehme ich an !? GUTACHTEN über die Beschäftigung ehemaliger MfS-Angehöriger bei der BStU… ich betrachte die Behörde als größte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der Bundesrepublik nach der Wende für staatstragende Kader der DDR.Ich spreche in den Namen der STASI-Opfer und Opfer des DDR-Regimes die mit dem Tag der Wende aufgehört haben zu existieren. Das sind die Menschen von denen in der Ehrenerklärung des Deutschen Bundestages vom 16.06.1992 die Rede war, die gefoltert, gequelt und getötet wurden…. dass ARD und Anne Will über uns auch den Mund zumacht macht uns sehr traurig… Wenn Deutschland den Gauck wählt, dann hat das Land keinen Besseren, hat keinen besseren verdient !

Tocqueville:
14. März 2012 um 14:59 Uhr

Gauck der Richtige? Oder nicht? Kann sein, kann aber auch nicht sein! Das Ganze ist müßig, denn er wird nun mal der nächste Bundespräsident, so sicher wie das Amen in der Kirche (wie passend!). Die Polarisierung und die Polemik in der Debatte zeigt allerdings deutlich, daß es Zeit wird, den/die übernächste/n Bundespräsidenten/in direkt vom Volk wählen zu lassen. Wie die Erfahrung mit gewissen anderen Wahlen und Volksabstimmungen ohne besondere Bedeutung und Auswirkungen zeigt, wird dann die Wahlbeteiligung bei um die 35% liegen, alle anderen im Bett liegen bleiben. Aus dem wochenlangen Aufreger unserer Tage wird ein nebensächlicher Langweiler, was es, mit Verlaub, für viele eigentlich heute schon ist.
102
Erhard Haupt:
14. März 2012 um 15:00 Uhr

Ja, das deutsche Volk bekommt, was ihm gebührt: einen Sarrazin mit intellektueller Tarnkappe, damit es nicht so auffällt. Und einen eitlen Wichtigtuer, der sich für unverzichtbar hält, sonst hätte er nicht nochmal kandidiert.
103
kuno:
14. März 2012 um 15:10 Uhr

oh ha diestel ist zu gast wow. das kann interessant werden. der weiß einiges über gauck zu berichten.
104
Elsbeth:
14. März 2012 um 15:16 Uhr

@90, Karin
Kleiner aber feiner Irrtum.
Wenn uns die Flügel beschnitten werden müssen, dann setzt diese Unterschrift den letzten Punkt.
105
dietmar kube:
14. März 2012 um 15:17 Uhr

Wer die kommunistische Diktatur in der DDR mit der nationalsozialistischen Terrorherrschaft auf eine Stufe stellt bedarf meiner Meinung nach der unbedingten ärztlichen Fürsorge !
106
hdw:
14. März 2012 um 15:18 Uhr

Es ist nicht zu fassen. In wie vielen Talkrunden der Zuschauer bereits gewullfft wurde. Jetzt wird er noch auf Teufel komm raus gegauckt. Vergangenen Sonnteg G.Jauch, heute A. Will, am Donnerstag M.B. Illner und nächsten Sonntag wider G. Jauch. Dringendere Themen gäbe es genug: 8. Millionen Menschen sind Minderlöhner. 800000 verdienen nur ca. 1000 Euro brutto im Monat. Hinzu kommt noch, dass all die Dummschwätzer an diesen Talkschows meistens im Wohlstand leben. Hier bei uns ist es auch nicht besser. Da werden Steuergeschenke an reiche Ausländer gewährt und eine arme 86 Jährige Rentnerin muss 386.– Euro Nachsteuern bezahlen. Von den Umweltproblemen redet auch niemand. Aber es gibt einen Trost: Das ganze Bonzensystem wird sich so wie so nicht mehr lange halten.
107
herta:
14. März 2012 um 15:19 Uhr

nachdem herr gauck nach der wahl zum bp bestens aus steuermittel versorgt wird, kann er sich vielleicht eine scheidung eher leisten. so haben all seine emphatisch vorgetragenen reden auch einen sehr ökonomischen hintergrund. ich weiss nicht, ob er zur verfügung stehen würde, wäre das bp-amt ein ehrenamt ohne entsprechende vergütung.es gilt der alte, aber immer richtige spruch – “ohne moos nix los” – die ganze staatstreue und andere gesabbel kommt immer erst hinter her. die gauck’s, wulff’s und alle anderen wichtigen persönlichkeiten brauchen die gesellschaft und nicht umgekehrt. aus diesem grunde ist es völlig irrelevant, welche oberindianer sich im demokratieolymp tummeln und welche sprechblasen sie absondern. die zeche zahlt immer nur der kleine mann, auf dessen kosten sie ihren “ehrensold” und andere vergünstigungen einstreichen.
108
caterina ehlers:
14. März 2012 um 15:31 Uhr

99 Helmut Krüger

Ja manchmal trübt auch die eigene Seele einen selbst, wenn man es zum Obulus macht auf Grund einer “Mitgliedschaft” einer Minderheit das Richtige allein zu glauben.

Ich kann das sehr gut verstehen.

Allerdings glaube ich und hoffe inständig, dass wir in Deutschland über den Horizont von alleinigen Sichtweisen eines Richtigen (nach dem Motto, alles was die Mehrheit will muss falsch sein, weil man ja Minderheiten mal nicht geschützt hat), so glaube ich und ich betone ganz klar hier keine Verbindung zu Herrn Gauck zu sehen, dass auch Hitler durch seinen HASS in ein Amt gekommen ist, was letztendlich Minderheiten ausrottete und unglaublich wenn man davon weiß.

Wer sind die nächsten Minderheiten die da nicht ins System passen könnten.

Schauen Sie, lieber Helmut Krüger, ich fürchte Menschen wie Gauck, weil sie in ein Amt gehoben werden und selbst in sich nur Rache fühlen und seine Minderheit sind die Menschen die eben zurückbleiben im Wettbewerb des Geldes und leider kann sich keiner davon freisprechen wahrhaft, mindestens nicht wenn er für eigene Kinder verantwortlich ist.

In dem Moment wo ein Mensch das höchste Amt Deutschlands anstrebt geht es nicht mehr allein darum, dass er überhaupt schon ein Segen wäre, wenn er ne eigene Meinung hätte, sondern wenn man das Amt ernst nimmt, dann ist seine Meinung besonders zu betrachten. das wurde 1933 leider versäumt.

MFG
109
Reinhard Klein:
14. März 2012 um 15:38 Uhr

Wie hier zu lesen ist, kann man sich seitenweise über Herrn Gauck auslassen und stellt fest, daß er immerhin eine sehr widersprüchliche Persönlichkeit ist. Das Unrecht in der DDR hat er mit Heiligenschein ” bekämpft”. Heute toleriert er Unrecht mit “dicken Sprüchen” und genießt das Bad in der Menge. Das macht deutlich welchen Stellenwert bei ihm sozialer Frieden und Gerechtigkeit und Demokratie hat. Herr Gauck ist in dieser sozial brisanten Zeit genau der falsche Kandidat.
110
caterina ehlers:
14. März 2012 um 15:46 Uhr

99 Helmut Krüger

Und zu “Minderheitenmeinungen” oder “Mehrheitsmeinungen” noch zu sagen als vielleicht kleine Anregung, ich bin grundsätzlich gegen Krieg, ergo vermutlich bin ich ne Minderheit oder bin ich vielleicht ne Mehrheit??

Mich interessiert das gar nicht, genaugenommen bin ich gegen Krieg und Gauck sieht Krieg im eventuellen Falle notwendig, somit ist er für mich nicht der Richtige.

Ich tät ihn schon deshalb niemals wählen auch wenn ich ne Minderheit wäre oder ne Mehrheit.

Ich bin ICH und ich versuche Menschen nur zu verstehen, in der Hoffnung natürlich sie verstünden mich auch, auch wenn sie meine Meinung nicht teilten. Weil wir einfach NUR Menschen sind.

MFG
111
gerd:
14. März 2012 um 15:49 Uhr

das was gauck als privatperson sagte, wird er als präsident nicht mehr sagen, da hat er berater an seiner seite, die ihm raten, was er sagen soll. er wird ein angepasster präsident der sich an regeln hält, sich verstellt, der gutmütige teddybär, wie andere präsidenten vorher.
aber schonmal gut zu wissen wie er eigentlich tickt, ich glaube nicht, das er sich in dem alter noch verändert.

ich bin heute gespannt auf herr distel, der hatte ja einiges material zu gauck, das ihn auch in die stasi mit verstrickt.
112
Walter Neumann:
14. März 2012 um 16:03 Uhr

@ 94 löwenmaul alias heiner klein. Es war bei den meisten Revolutionen wohl so, daher auch der Spruch: “Die Revolution frisst ihre Kinder!” Das die wirklichen Bürgerrechtler danach nicht irgendwie zum Zuge kamen, ist aus der Geschichte erlernbar. Scheinbar sind Menschen, welche sich gegen die Obrigkeit erfolgreich durchsetzen konnten, danach für einen Neuanfang “verbrannt” und werden nicht gebraucht oder gar gemieden.

@ 65 Catherina Ehlers. Es gab mehrere Bundespräsidenten, welche verschiedene Gesetze nicht unterschrieben haben. Diese mussten dann “Nachgebessert” werden um nach Wiedervorlage dann unterschrieben zu werden oder die Gesetze wurden “kassiert”. Bisher insgesamt acht Mal:
Theodor Heuss verweigerte 1951 aus formalen Gründen seine Unterschrift. Dem Gesetz über die Verwaltung der Einkommens- und Körperschaftssteuer fehlte die Zustimmung des Bundesrats.
Heinrich Lübke unterschrieb 1960 das Gesetz über den Betriebs- und Belegschaftshandel nicht, weil er die im Grundgesetzartikel 12 garantierte Freiheit der Berufsausübung beeinträchtigt sah.
Gustav Heinemann unterschrieb zwei Gesetze nicht: 1969 wies er das Ingenieurgesetz und 1970 das Architektengesetz zurück. Der Bund sei dafür nicht zuständig, so seine Begründung.
Walter Scheel unterschrieb 1976 nicht die Abschaffung der Gewissensprüfung bei Wehrdienstverweigerern – ihm fehlte die Zustimmung des Bundesrats.
Karl Carstens ließ alle Gesetze passieren.
Richard von Weizsäcker hatte 1971 Probleme mit der Privatisierung der Flugsicherung. Er stoppte die Änderung des Luftverkehrsgesetzes, weil er Artikel 87d, 1 verletzt sah, der die bundeseigene Verwaltung des Luftverkehrs festlegt. Er unterschrieb erst nach einer Verfassungsänderung, die auch eine privat-rechtliche Organisation erlaubte.
Roman Herzog ließ alle Gesetze passieren.
Johannes Rau nahm formalen Anstoß nahm am Zuwanderungsgesetz, das er im Juni 2002 zwar unterzeichnete, aber einen Gang vors Verfassungsgericht anregte. Dort wurde das Gesetz dann kassiert.
Horst Köhler unterschrieb das Luftsicherheitsgesetz zwar, dann aber legte er eine verfassungsrechtliche Prüfung nahe. Das Verfassungsgericht bestätigte schließlich die Bedenken und verwarf die vorgesehene Möglichkeit, entführte Passagierflugzeuge im Extremfall abschießen zu können.
Horst Köhler verweigerte sechs Wochen nach dem ersten Fall erneut seine Unterschrift unter das Gesetz des Regelwerkes zur Verbraucherinformation. Das Gesetz war von Verbraucherschutzminister Seehofer nach den jüngsten Gammelfleischskandalen auf den Weg gebracht worden. Die Neuregelung verstößt nach Ansicht des Bundespräsidenten gegen das Grundgesetz. Artikel 84 der Verfassung verbietet es dem Bund, per Gesetz den Gemeinden und Gemeindeverbänden Aufgaben zu übertragen.
Soweit bis heute die manchmal nicht unnütze Arbeit der Bundespräsidenten. Vielleicht waren Herr Köhler und auch Herr Wulff nicht bereit, dass soeben laut Nachrichten für Juni terminierte ESM-Gesetz zu unterschreiben und durften/mussten daher gehen? Wir schauen auch da auf Herrn Gauck sowie auf die bis heute Medial stillhaltenden Medien. Muss dieses Gesetz ohne genaues Wissen der Bevölkerung durchgesetzt werden? Brauchen wir dafür Herrn Gauck? Wo steckt die wirkliche Brisanz dieses Gesetzes, dass sogar 2 Bundespräsidenten wegen “Unzuverlässlichkeit” den Hut nehmen mussten? Wenn es denn so ist? Wann werden wir als Bevölkerung offiziell über ESM aufgeklärt? Macht das Herr Gauck?
113
Bernd Langer:
14. März 2012 um 16:04 Uhr

Och ne, liebes Will-Team,

fällt Ihnen den nichts mehr ein. Das Präsi-Thema hängt seit den ganzen Wulff Sendungen bei Jauch (sein Lieblingsthema), Plasberg, Maischberger und Ihnen sowas zum Halse raus.

Machen Sie doch mal wieder eine richtige politische Sendung mit politischen Brandthemen:
– Rechtsextremismus
– Asseskandal
– Atomendlagersuche
– Wahlkamp von Sarkozy
– Lebensmittelverschwendung
– Abgeordnetenbezüge von Bundestag und Landtagen
– Aufarbeitung des Streits um Fischer am Bundesgerichtshof
– Machenschaften von Herrn Maschmeyer
– Ende des Kapitalismus
etc.

Gerne auch zwei drei Sendungen zum gleichen Oberthema aber aus unterschiedlichen Perspektiven.

Bei der ARD-Talkschien entsteht irgendwie das Gefühl, dass alle Themen austauschbar sind und einfach zu häufig “oberflächlich” behandelt werden.

Den Zugewinn der ARD durch GJ am Sonntagabend ist qualitativ nicht messbar. Er hat das Thema Wulff komplett ausgenutzt und von gefühlten 10 Wochenenden 12 Sendungen zu diesem Thema gemacht.

Seien Sie kreativ und drehen Sie sich nicht thematisch im Kreise.
114
Karla:
14. März 2012 um 16:07 Uhr

Um in die Gedankenwelt des Herrn Gauck eintauchen zu können, habe ich mir von meiner Hartz4-Stütze sein Werk ” FREIHEIT” geleistet und es auch versucht zu lesen.
Mir dreht es von den ellenlangen , schwülstigen, vor Freiheitsgefasel triefenden Sätzen immer noch im Kopf. Sicher werden gebildetere Mitbürger , als ich es bin, vieles besser verstehen . Aber eines interressiert mich doch : Wen und was hat wohl Herr Pfarrer Gauck gemeint, wenn er feststellt : ” Nicht diejenigen verbrennen Bücher und jagen … andere in die Luft, die sicher sind über die Werte, die ihnen am Herzen liegen, sondern im Gegenteil diejenigen, die tief verunsichert sind…… und im Groll feststecken” Die US-Soldaten in Afghanistan können damit aber nicht gemeint sein, denn sie kämpfen “auch für unsere Freiheit !”
115
Heinrich Bruns:
14. März 2012 um 16:24 Uhr

Fals Herr Gauck auf der Esotherikwelle schwimmt: “Jeder ist seines Glückes Schmied” dann ist das eine einseitige oberflächliches Denkweise?!

In dem Zitat ist schon viel einseitige egoistische Zynik enthalten. Ein Beispiel: Ein Mensch möchte ein Unternehmen gründen: Dazu braucht er Hilfe: Eine Bank die ihm Geld leiht, dann braucht er Kunden, und der Kunde braucht Geld, was er wieder anderswo verdient, um mit diesem Geld, den Unternehmer der sich neu gründet für die geleistete Arbeit zu bezahlen, damit der Unternehmer wieder den Bankkredit und seine eigenen Kosten zahlen kann, wie Angestellte, Matterial und Energiekosten und die eigenen privaten Kosten.

Das Miteinander Leben geht nur im solidarischen respektvollen würdevollen Verbund im Umgang von Menschen , wo “niemand” jemals völlig frei und unabhängig sein kann, und von daher ist das Wort Freiheit ein unrealistischer Begriff, der in dem Zusammenhang als Vollkommen frei des eigenes Glückes Schmied nur schmieden können wollen, niemals zu Selbstverwirklichen ist.

Selbst wenn Herr Gauck gewählt wird, bedarf es vieler Menschen die an einem Tag anreisen, um Herrn Gauck dann zu wählen, in dem sie Hern Gauck ihre Stimme geben, doch bevor die Menschen im Bundestag sind, gibt es wieder viele Menschen, die dafür sorgen das diese Wahlberechtigten an dem Ort ankommen wo Herr Gauck sich zur Wahl stellt, um von diesen Menschen gewählt zu werden.

Dieses Sprichwort: “Jeder ist seines Glückes Schmied” ist von daher, der größte Quatsch und zynischer Unsinn, und hat mit Freiheit und Glück überhaupt nichts zu tun.

Herr Gauck kann sich noch nicht selber wählen, um zu seines Glückes Schmid, Bundespräsident zu werden.

Zu Herrn Gauck paßt dieses Zitat: Wer die Weisheit gepachtet hat, besitzt ein großes Unvermögen! ( Gehrhart Uhlenbruck)

Alleine den Holocaust auf der selben Ebende wie das SED Regime diskutieren zu wollen, zeigt schon die unintellekte oberflächliche Intelligenz des Herrn Gauck, den Holocaust verniedlichen zu wollen, um die Taten der SED über den Holocaust zustellen, und dann auch noch die Partei “Die Linke” von Heute in dem Zusammenhang mit der SED von früher zu vergleichen, ist an unmenschlicher respektloser Zynik kaum noch zu überbieten, und sich auch noch als Christ zu outen, gibt der Dynamik seiner Worte noch den letzten Rest seiner herzlosen Eloquenz, wenn er sich sogar noch als Befürworter für Angriffskriege selber erklärt. Was hat der Afghanistan Einsatz gebracht den Herr Gauck befürwortet hat: Es sind 10 Jahre umsonst gewesen, weil Afghanistan und die Idiologien der verschiedenen Stämme unbezwingbar sind, und die westliche Allianz dort vollkommen versagt hat, und als Verlierer aus Afghanistan gehen wird, was “Die Linke” vorhergesehen hat, und viele Lebens und Menschenrechtler aus verschiedenen Menschenrechtsorganisationen, und die Westliche Allianz wird mit Spott und Hohn aus Afghanistan gehen, ohne etwas erreicht zuhaben. Es reicht eben nicht: Nur Gottes Wort zu verkünden, und schon fällt jeder vor Herrn Gauck auf die Knie.

Wer immer noch glaubt, mit Waffengewalt Länder und die darin wohnenden Menschen niedermetzeln zu können um diese zu bezwingen, der lebt in dem Zusammenhang in einer unrealen schizophrenen Fantasiewelt, und ist in seinem System Denken und Handeln sehr gefährlich, egal welcher Religion oder Partei er angehört.

Die erbarmugsloseste Waffe ist die gelassene Darlegung der Fakten.
(Raymund Barre)
116
Adam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
14. März 2012 um 16:29 Uhr

Bitte leiten Sie diese E-mail an den Herrn Heinz Eggert !!!
https://adamlauks.wordpress.com/2012/03/12/httpssites-google-comsitebundespraesidentenwahl2012/

Sehr geehrter Herr Eggert… Lieber Bruder in Folter !!!
Ich beneide Dich keinesfalls für Deine Begegnung mit Gauck und Diestel. Ich hätte gerne gewußt ob DU
das Gutachten vom Mai 2007 kannte…. Anne Will hat den Link bekommen.
Die liste darin ist noch nicht vollständig…
Zwei Tätern die die Wende überstanden haben von denen Gauck in einen außenparlamentarischen Raum gesteckt wurde um Herr über die Akte zu sein !??
Meine Frage an Ihn ist:
Wieso hat er die Regierung und die Birthler gleich mit belogen und hintergangen im Bezug auf nicht 15-18 sondern 89 eingestellten STASIs
und wieviele von den 30.000 Hauptamtlichen erhielten sein Persilschein oder Empfehlung in die Polizei, Zoll, usw eingestellt ztu werden ! Wieviele Genossen der SED wurden eingestellt…wie viele Opfer !?? Opositionelle.
Ich hatte mich beworben …wurde als Opfer wegen Befangenheit abgelehnt !??
Alles Giute für Dich… ich zolle große Hochachtung für Deine Arbeit in der Hospiz.
Adam Lauks
(bis jetzt ungesühntes) Opfer des MfS
und
Presseopfer der BILD und SPIEGELS

http://openpetition.de/petition/online/nein-zu-joachim-gauck
Das hier sind keine LINKE, es sind ehrbare Deutsche die wissen wem Gauck schon als Pfarrer und vor allem danach gedient hat.
Die BSTU gehört ins Bundesarchiv und der STSASI und SED Jobcenter geschlossen… Historiker können auch von dort Aufklären statt Verklären. Jahn hat sich für sein Studien Platz als Bereitschaftspolizist bewährt… Wenn Du die nicht kennengelernt hast – ich schon im Arrest des Haftkrankenhauses Meusdorf 1985- die schlagen erst zu.. die Fragen werden auf dem Revier gestellt.
LG
Adam Lauks

*************
Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln.
117
Karl:
14. März 2012 um 16:46 Uhr

Kinnings, ich bin Mecklenburger! Gauck währe es gern. Nach Umfragen sieht das nicht so aus.
Wie war das noch?
Wulff hat gewulft.
Lasst doch den Gauck gauckeln, es dauert doch nicht lange!
Dann steckt sich der nächste Schmarotzer die Taschen voll.
118
A.B.:
14. März 2012 um 16:53 Uhr

@ fritz 30 (Nr.91)
Ich hoffe, Sie haben meinen Beitrag Nr.78 gelesen. Der Begriff „Judaslohn“ ist selbstverständlich in keiner Hinsicht passend.
Notwendige Korrektur: Kurt Georg Kiesinger war nur Bundeskanzler, aber für viele seiner Anhänger war die Ohrfeige ein Kapitalverbrechen, und so hat auch das Gericht geurteilt. Und heute tönt es wieder so aus derselben Ecke.
Ich habe mich übrigens 1990 sehr über das vereinte Deutschland gefreut. Dass heute wieder alte Gräben aufgerissen werden (sollen), stimmt mich traurig, gehört aber anscheinend zur Mentalität der Deutschen. Ein rückwärtsgewandter Bundespräsident Gauck wird das alles, wie ich fürchte, noch viel schlimmer machen.
119
Synoptiker:
14. März 2012 um 17:10 Uhr

Die Frage ist doch: Warum tut sich Gauck das an, was ist seine Motivation?
Danach gibt es eine weitere Frage: Wo und für was ist Gauck authentisch? Stilisiert und kreiert er sich nicht selber? Fest verwurzelt -wo auch immer – scheint er nirgendwo ! Ist eralso der richtige BP ? Ich habe große Zweifel!
120
A.B.:
14. März 2012 um 17:12 Uhr

@ universum (Nr.74)
Die Befürchtung, dass die öffentlich-rechtliche Lobhudelei noch andauert und nach der Wahl nächste Woche fortgesetzt wird, halte ich ebenfalls für realistisch. Nach den angeblichen Umfrage-Werten würde es ja schon für eine Heiligsprechung (ach, er ist ja leider nicht katholisch!) reichen. Mit der Kritikfähigkeit unserer Medien ist es bedauerlicherweise nicht zum Besten bestellt …
Dennoch habe ich eine leise Hoffnung, dass Herr Diestel und vielleicht auch Frau Höhler die Sache etwas zurechtrücken werden.
121
wika:
14. März 2012 um 17:14 Uhr

@Redaktion … sie suchen gerade einmal 1500 Stimmen im Bündel? Auf die einfache Frage hin: „Sehen Sie Joachim Gauck als Ihren neuen Bundespräsidenten? Würden Sie Gauck wählen wenn Sie zu seiner Wahl aufgerufen wären?” … dann können sie hier die Antworten finden:

Links gehen hier nicht, also müssen sie mal selber suchen auf >>> Pollphin.de <<< nach den besagten 1500 Stimmen, der gestellten Frage und dem überraschenden Ergebnis …

Sofern nicht die ÖR gehalten sind so etwas zu unterdrücken. Wir kennen ja die Redaktionsanweisungen nicht … (°!°)
122
Claudia Iyiaagan-Bohse:
14. März 2012 um 17:33 Uhr

Quelle: BArch DA 1/16631: ” Berlin, 25.September 1990
Sehr geehrte Frau Präsidentin, (Sabine Bergmann-Pohl, Präsidentin der Volkskammer der DDR)

die Regierung der DDR schlägt den Abgeordneten der Volkskammer
Herrn Joachim Gauck
als Sonderbeauftragten der Bundesregierung für die Verwahrung der Akten und Dateien des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit/Amtes für Nationale Sicherheit vor.
Gemäß Einigungsvertrag (Anlage 1, Kapitel II) bitte ich um Zustimmung der Volkskammer zu diesem Vorschlag.
Hochachtungsvoll (handschriftlich) Lothar de Maizière

zu Lothar de Maizière: IMB “Czerny” IMB: Inoffizieller Mitarbeiter zur unmittelbaren Bearbeitung im Verdacht der Feindtätigkeit stehender Personen und zur Bearbeitung feindlicher Stellen und Kräfte (“Stasi intern, Forumverlag 1998)
zu Joachim Gauck: IM Larve (Inoffizieller Mitarbeiter
Zur eiligen Leseempfehlung: Klein, Schroeder, Alisch: ” Gutachten über die Beschäftigung ehemaliger MfS-Angehöriger bei der BStU im Auftrag des BKM” Mai 2007
Claudia Iyiaagan-Bohse
123
Adam Lauks:
14. März 2012 um 17:41 Uhr

Vielen Dank dass Sie mein Kommentar NICHT veröffentlicht haben !?? – Machen wir es wo anders.
Aus dem Gutachten vom 2007 geht hervor dass Herr Gauck 80 Huaptamtliche des MfS und nicht wie behauptet 15+4 beschäftigt hatte. 50 davon hatten nicht makl die Personalakte vorgelegt… 30.000 Hauptamtlichem MfS wurden mit oder ohne Persilschein im MdI,Zoll, Verwaltung eingestellt. das reicht aus ihn nicht nur zu wählen, sondern auch abzuwählen. Ein Pfarrer hatte sich in der Kirche im Sozialismus dem Bösen verschrieben… das hatten wir schon. Dass man ihn dan in einen aussenparlamentarischen Raum zur Verwaltung der Akte des Bösen einsetzt ist für uns Opfer unerklärlich. Die Akten sollten in Bundesarchiv… die Generalität wollte es nich so haben… vielleicht will die Gerneralität des MfS jetzt den Gauck als BP haben… Druckmittel in Form von Akten der damaligen Westpolitiker haben die immer noch, wenn auch vielleicht ausgeölagert. Ein Anruf und Frau Merkel wurde von der zweiten Tsunami überrollt !?? – Auch dieses Kommentar werden Sie nicht freischalten … nehme ich an !? GUTACHTEN über die Beschäftigung ehemaliger MfS-Angehöriger bei der BStU… ich betrachte die Behörde als größte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der Bundesrepublik nach der Wende für staatstragende Kader der DDR.Ich spreche in den Namen der STASI-Opfer und Opfer des DDR-Regimes die mit dem Tag der Wende aufgehört haben zu existieren. Das sind die Menschen von denen in der Ehrenerklärung des Deutschen Bundestages vom 16.06.1992 die Rede war, die gefoltert, gequelt und getötet wurden…. dass ARD und Anne Will über uns auch den Mund zumacht macht uns sehr traurig… Wenn Deutschland den Gauck wählt, dann hat das Land keinen Besseren, hat keinen besseren verdient !
124
Hans Sachs:
14. März 2012 um 17:42 Uhr

Walter Neumann schrieb:
Vielleicht waren Herr Köhler und auch Herr Wulff nicht bereit, dass soeben laut Nachrichten für Juni terminierte ESM-Gesetz zu unterschreiben und durften/mussten daher gehen? Wir schauen auch da auf Herrn Gauck sowie auf die bis heute Medial stillhaltenden Medien. Muss dieses Gesetz ohne genaues Wissen der Bevölkerung durchgesetzt werden? Brauchen wir dafür Herrn Gauck? Wo steckt die wirkliche Brisanz dieses Gesetzes, dass sogar 2 Bundespräsidenten wegen “Unzuverlässlichkeit” den Hut nehmen mussten? Wenn es denn so ist? Wann werden wir als Bevölkerung offiziell über ESM aufgeklärt? Macht das Herr Gauck?

Sicher macht Herr Gauck das was die Lobby von Ihm verlangt! Denn wie seine Vita deutlich macht, hat er seine Jacke schon immer mit dem Wind gedreht. Da kommt es ihm auch nicht darauf an wer die Kartoffeln aus dem Feuer holt.

Wer hier in diesem Forum dazu rät dieses Thema auszublenden, hat entweder die Zeichen der Zeit nicht begriffen oder ist nach allen Regeln der Kunst gehirngewaschen.
125
caterina ehlers:
14. März 2012 um 17:46 Uhr

112 Walter Neumann

Danke für die Aufklärung.

Aber ausgerechnet Roman Herzog war nicht dabei, weil er ist präsidentaler Ehrenpate meines siebten Kindes (was man in Deutschland allerdings beantragen muss, dann bekommt man 500 DM und ein Bild von ihm), meine Tochter interessiert das aber nicht und somit ist es eh in der Versenkung verschwunden.

Irgendwie schon fast repräsentativ, also rein gefühlt, die Bedeutungslosigkeit gab sie ihm sozusagen zurück. Denk ich jetzt mal so.

Die Wertlosigkeit wird noch beschleunigt durch genau solche Ämter die da einen Anspruch erscheinen lassen dem sie selbst nicht genügen.

Es ist doch alles nur ein plumper Witz, weil mein Kind hat nie ne Einladung ihres Ehrenpaten bekommen, obwohl doch eigentlich der steuerzahler das bezahlt und wenn man Pate ist, dann lädt man doch alle Patenkinder ein oder, seh ich das falsch?
126
Günter S. 68:
14. März 2012 um 17:48 Uhr

Armes Deutschland, haben wir wirklich keine anderen Themen als Bundespräsidenten-ob alt oder neu !
Schafft das Amt endlich ab. Der jeweilige Bundestagspräsident könnte dieses Amt übernehmen.
127
Internationalist:
14. März 2012 um 17:52 Uhr

Was soll eigentlich eine solche Talkshow noch? Pastor Gauck ist doch längst gewählt und was er zu leisten vermag als Repräsentant dieser Gesellschaft, wird die Zukunft zeigen.
Seine Freiheitsideologie ist umstritten und für die Benachteiligten in diesem Land kaum zum Vorteil. Natürlich wird er die fragwürdigen Äußerungen aus der Vergangenheit in Zukunft vermeiden und wird als weichgespülter Oberhirte die Phraseologie der Freiheit nützen um allen Bürgern ein gottgewolltes Dasein zu versprechen.
Wie hat weiter ober schon ein User gepostet: Die Deutschen bekommen den Präsidenten, den sie verdient haben.
128
Ursula 63 Jahre:
14. März 2012 um 17:52 Uhr

Ich bedaure sehr, dass die Kanzlerin nicht ihren Standpunkt beibehalten hat.
Herr Gauck windet sich durch das Leben und hat schon immer alle Vorteile genutzt und
wird seinen Lebensstil beibehalten. Seine Reden sind, wie es für ihn zum Vorteil ist.
Er ist es nicht würdig Bundespräsident zu werden.

Auch wenn ihm persönlich seine Familiensituation so vorteilhaft erscheint, würde jeder andere Politiker als unwürdig bezeichnet werden.

Wenn Sie Herr Gauck, aus Überzeugung Ihr Amt antreten wollen, ohne die dahinter stehende
finanzielle Absicherung zu sehen, dann üben Sie Ihr Amt auf Probe aus und führen weiter Ihre Fernbeziehung.

Sollten sie sich nach einem Jahr bewährt haben, Ihre persönliche Lage geregelt haben, dann wäre eine Wahl durch das Volk möglich.

Unter den jetzigen Umständen führt Deutschland sich erbärmlich vor
129
ingo:
14. März 2012 um 18:12 Uhr

@99 helmut krüger und @94 löwenmaul
es sind tatsächlich diese beiden dinge:
1. gauck kann sich die zuschreibung, er sei ein großer bürgerrechtler gewesen, nicht aussuchen. das ettiket kleben ihm die medien drauf! man könnte höchstens fordern, er müsste sich dagegen entschiedener wehren. die falsche adresse…
2. diesmal, wo er es werden wird, gibt es plötzlich gegenwind, seine kandidatur wird anders diskutiert, vor allem aber seine person. und dieser unterschied ergibt sich aus der konstellation (als gegenentwurf zu wullf, kandidat der herzen, heute fragen einige, wo er sein herz hat), nicht aus seiner konstitution.

ich bin gespannt auf die sendung heute und halte das thema auch nicht für überflüssig. zugegeben gibt es politisch wichtigere themen. mich interessiert jedoch das zusammenspiel medien und politik immer besonders. und hier entsteht gerade ein dilemma, das ich in ergänzung meines beitrages 81 wie folgt beschreiben möchte.

das grüne und spd gauck wieder ins spiel bringen würden, das konnte man nach wulffs rücktritt ahnen, nachdem es beim letzten mal so gut gelaufen war. gut gelaufen war es, weil die kandidatur von gauck so sehr in den medien bejubelt wurde, als taktisch klug und auch darüber hinaus. ich glaube jedoch, frau merkel hat diesmal gauck weniger aus taktischen gründen nicht gewollt, sondern wegen ihres feinen gespürs, welche männer ihr kummer bereiten könnten. taktisch war dann ihr schwenk, nachdem rösler einen billigen punkt für die fdp machen wollte. jetzt hat sie zwar nicht den konsenskandidaten, den sie wollte, aber sie hat einen konsenskandidaten.

das dilemma ergibt sich nun für joachim gauck genau an dieser stelle. die erwartungen an seine präsidentschaft sind bereits jetzt gewaltig. er könnte das ignorieren und das schloss bellevue als reisebüro interpretieren. das wäre vielleicht gar nicht dumm, da ist jedoch seine eitelkeit vor und die medien werden ihn immer wieder in versuchung führen. wenn gerade nichts los ist, wird sich der eine oder andere an den wortgewaltigen erinnern und versuchen, ihm was zu entlocken. er wirkt ja auch zu gerne und reichweite und wirkung steigen nun mal mit einer geschliffenen zweideutigkeit. hinzu kommt, es wird ihm sehr schwer fallen, zu überraschen! die bundespräsidenten vor ihm entfalteten immer dann die größte wirkung, wenn sie etwas nicht opportunes in die debatte brachten. was kann das für ihn sein, ohne sich gegen seine bisherigen verlautbarungen zu stellen? diesen mangel könnte er versucht sein durch quantität und rhetorische kniffe zu begegnen. ob das dann immer beherrschbar bleibt?
nun, giovanni di lorenzo wünschte sich ja letztens in der sendung solch ein kantholz ins amt und orakelte, der gauck würde uns noch alle tüchtig nerven. genau das hoffe ich. die vorstellung, einige politiker und journalisten müssten sich damit abplagen, das joachim gauck gemäß dem peter-prinzip die höchste stufe seiner unfähigkeit erklommen hätte, amüsiert mich.
aber zunächst bin ich mal gespannt, welche untiefen in dieser sache die redaktion und anne will heute ausloten.
130
Hans- Olaf 27:
14. März 2012 um 18:14 Uhr

@114 Karla:
Eigentlich wollte ich mich diesmal nicht an der Diskussion beteiligen, da alles schon mehrfach durchgekaut wurde, aber Ihre Gauck- Zitate provozieren mich, doch etwas zu bemerken:

Nach dem beiTritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes wurden nach Aussage von Peter Sodann ca. 1Milliarde (!) Bücher aus dem beiTrittsgebiet verbrannt oder auf Müllkippen entsorgt, zum großen Teil wurde in Wärmekraftwerken ihr Energieinhalt genutzt.
Darunter nicht nur die Bücher von B.Brecht, K.Marx, Anna Seghers oder Christa Wolf, sondern auch welche von J.W.v.Goethe, Heinrich Böll oder Heinrich Heine. Ca. die Hälfte öffentlicher Bibliotheken im beiTrittsgebiet wurden seit dem beiTritt geschlossen.
Peter Sodann, der ja auch einmal für das Amt des Bundespräsidenten kandidierte, hat durch aktiven Einsatz ca. 600 000 Bücher gerettet, sie sind in Staucha zwichen Döbeln und Riesa (beide Orte liegen in Sachsen) zu besichtigen.
Herr Gauck hat an dieser Stelle ja Recht: “Die verbrennen Bücher, die tief verunsichert sind… und im Groll feststecken”. An diese moderne Art der Bücherverbrennung hat er aber wahrscheinlich nicht gedacht.
Im Gegensatz zu Herrn Gauck hat Peter Sodann DDR- Gefängnisse als politischer Gefangener von innen gesehen, er ist trotzdem Sozialist geblieben, versteht sich aber offensichtlich gut mit dem CDU-Mitglied Norbert Blüm, mit dem er sogar gemeinsam als Kabarettist aufgetreten ist.
131
Ulla 64:
14. März 2012 um 18:16 Uhr

Ich schlage vor, wir gehen alle in verschiedene Großbäckereien und backen uns einen BP, dann suchen wir uns den schönsten BP aus.
132
wolf:
14. März 2012 um 18:24 Uhr

@ 114 Karla
“Um in die Gedankenwelt des Herrn Gauck eintauchen zu können, habe ich mir von meiner Hartz4-Stütze sein Werk ” FREIHEIT” geleistet und es auch versucht zu lesen.”
Zitat-Ende

Haben Sie, werte Karla richtig gemacht.
Lesenswert finde ich auch einen österreichischen Journalisten und Buchautor mit Namen
Robert Misik, der seit Jahren eines der erfolgreichsten Internetportale unseres Nachbarlandes betreibt.
Robert Misik hat sich Gauck seine 66 Seiten Broschüre “Freiheit” (Buch kann man das wohl nicht bezeichnen) ebenfalls zugelegt und gelesen.
Sein Resümee über dieses Büchlein zieht Robert Misik in seinem jüngsten Artikel mit dem Titel: ” Bürger Gauck und der Betrug mit der Freiheit”
unter seiner Blog-Adresse: misik.at

Mit spitzer Feder und zugleich mit professionellem Handwerk eines Buchautors und Journalisten hat dieser Robert Misik aus Wien das neueste Schriftstück von Joachim Gauck auseinander genommen.
133
ronni:
14. März 2012 um 18:32 Uhr

1. Herr Gauck spricht stets von Freiheit.
2. Ich kann es nur immer und immer wieder wiederholen.
Liebe Leute, macht Euch doch bitte mal schlau, was es für Konsequenzen mit sich bringt, wenn der angestrebte ESM Vertrag in Kraft tritt.
Dann wird das Thema „Freiheit“ eine andere Bedeutung erhalten.
Nochmal. Nur mal ein Zitat aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. ( 30.01.2012 )
„ Zahlreiche Beobachter werteten diese Auseinandersetung um den Fiskalpakt als bloße Inszenierung, um die Aufmerksamkeit der deutschen Öffentlichkeit von der Unterzeichnung des ESM-Vertrages wegzulenken „ …..
Eine Folge davon wird sein, dass Städte und Gemeinden ihre kommunale Selbstverwaltung verlieren.
Was das letztendlich für jeden Einzelnen bedeutet, kann sich ja jeder selbst ausrechnen.
Wenn Herr Gauck den Vertrag unterschreibt, dann weiß ich welche Vorstellung er von Freiheit hat.
134
Schnuller:
14. März 2012 um 18:33 Uhr

Bekommt Gauck diesen hochbezahlten Posten als Lohn für seine Fürsorge der Stasi Mitarbeiter in seiner ehem.Behörde oder ist das der Lohn,dass er während seiner Behördentätigkeit Akten der West-Politiker verschwinden lies,wie seine eigene?
Fragen über Fragen-keine Transparenz bei diesen Menschen und der soll BP werden?
NEIN,Danke !
Die hier abgegebenen Kommentare sprechen eine andere Sprache als die sog.Umfragen.
135
Odin:
14. März 2012 um 18:35 Uhr

Der richtige wird es dann sein wenn Er nicht die finanziellen Vorteile sieht.Streicht doch mal alle Vorteile.Entlohnt Ihm nur für seine Amtszeit,aber angemessen,keine Millionen.Derjenige der dann dieses Amt ausübt ist fürs Volk da und meint es ehrlich.Die anderen liegen dem Steuerzahler bis zum letzten Tag auf der Kasse,Parasiten.Ist Wulff sein Satz der Islam gehöre zu Deutschland wirklich so viel Geld wert?
136
Norbert Wemhöner:
14. März 2012 um 18:39 Uhr

Joachim Gauck ist auch für mich ein respektabler Mann, der viel Sympathie verbreitet. Sein rhetorisches Gewicht finde ich gewaltig. Seine charismatische Ausstrahlung beeindruckt mich. Ich höre ihm gern zu. In der Summe sind das Eigenschaften eines Präsidenten aus dem Bilderbuch, wären da nicht ein paar Irritationen aufgetaucht, nachdem ich einiges über ihn und von ihm gelesen habe.

Gauck ist jemand, der mit dem Wort Freiheit geradezu verschwenderisch umgeht, der sich jedoch beim Begriff Gerechtigkeit auffallend bedeckt hält. Er ist jemand, der eine unbeirrte Gläubigkeit in die Rationalität der Märkte erkennen lässt – jedoch die Kritik an den Verursachern der Schieflagen und verheerenden Exzesse dieser Märkte als “unsäglich albern” bezeichnete.

Just zu einem Zeitpunkt, wo die Berge der Exkremente des Kapitalismus vor unseren Augen immer größer und bedrohlicher werden, wird am kommenden Sonntag ein Mann ins Schloss Bellevue geschickt, der bis heute zu diesem zentralen Problem unserer Gesellschaft keine erkennbare Position bezieht. Von der mehr als berechtigten Kritik an der Herrschaft des Finanzkapitalismus will er beharrlich nichts wissen.

Ich finde, er darf sich hierzu nicht weiter verstecken. Bis jetzt hat er den Begriff Freiheit schon fast überstrapaziert – jedoch an der Stelle, wo diese am stärksten bedroht ist, beide Augen geschlossen.
137
Günter K. 75 Jahre:
14. März 2012 um 18:40 Uhr

Hallo,
es wird an der Zeit, dass wir uns anderen Themen zuwenden. Wir wäre es , wenn
Sie darüber diskutieren, wie gerecht es ist mit einem Rentenzuwachs unter
der Inflatiunsgrenzeo ohne Altersarmut auszukommen?

Wenn man die Meinungen der Bloger liest, kann man der Meinung
von Heinrich Bruns (16.24 Uhr) zum heutigen Thema nur zustimmen.

Im übrigen ich darum, dass die tatsächlichen Meinungen der Menschen
zum Pastor G.Befragten s Befragungen veröffentlicht werden.
Nicht alle
138
Frank Winterfeldt:
14. März 2012 um 18:41 Uhr

Liebe Frau Will,

fällt Ihnen denn rein gar nichts mehr ein?

Freundliche Grüße
Frank Winterfeldt
139
klausi:
14. März 2012 um 18:45 Uhr

Wir das Volk bestimmen sowieso nichts mehr.Jetzt tauscht man das eine übel(WULFF)gegen das andere(GAUCK) aus.Gute nacht Demokratie;;;;;;
140
Günter K.:
14. März 2012 um 18:46 Uhr

Rest von18.40: Befragten waren, wie Sie es darstellten,der Meinung, dass
Herr Gauck der richtige Präsident ist. Diese Meinungen haben Sie unterschlagen.
Damit leidet die Glaubwürdigkeit.
Bitte bessern Sie sich.
MfG Günter K.
141
Helmut Krüger:
14. März 2012 um 18:49 Uhr

@ Caterina Ehlers, # 109 + 111,

Liebe Caterina Ehlers,

ich vermute mal, Sie beziehen sich in den beiden Beiträgen nicht auf meinen Beitrag Nr. 99, sondern auf den Beitrag Nr. 93, der an Univerum, # 74 gerichtet war.

Dieser besagte allerdings nichts über ausgeprägte Minderheiten oder Minderheitspolitik, sondern warf das Argument ein, dass die Mehrheit HIER IN DIESER DISKUSSIONSRUNDE ja wohl gegen Joachim Gauck wären.

Als ob das ein Argument wäre.

Darauf bezog sich dann meine Äußerung – im Beitrag # 93 – dass nach meiner Empfindung nicht so sehr die Zahl zähle und das ich genau dies fast schon für ein Verhängnis halte, sondern eben vorrangig das Argument.

Gehe ich nun zum benannten Beitrag # 99, so liegen wir da in der Tat sehr auseinander. Nicht Joachim Gauck empfinde ich als von Hass geprägt, eher seine ausgemachten Gegner, sofern sie sich eben als Gegner begreifen empfinde ich so.

Man muss dem Mann nicht zustimmen – das ist im Beitrag Nr. 99 deutlich geworden – ich tue das nur ca. zu einem Viertel, dennoch halte ich ihn für schöpferischer als diejenigen, die bloß GEGEN etwas sind.

Daher meine Äußerung zu Beate Klarsfeld:

“Beate Klarsfeld steht 10 x mehr gegen etwas als für etwas bei Joachim Gauck ist es anders herum.

– Anmerkung: Der steht 10 x mehr FÜR etwas als gegen etwas –

Wäre es anders, … und stünde sie zehnmal mehr in schöpferischer Alternative FÜR etwas und ich hätte ich die Wahl, ich zögerte keine Sekunde, sie und dann nicht ihn zu wählen.”

So ist es.

Schließen will ich mit einem Zitat von Ingo, # 81:

“ich freue mich auf seine Reden und den einen oder anderen Betriebsunfall.”

In eine gerade oder geglättete Linie will das nicht so recht passen und das empfinde ich als wunderbar so.

Auch die Seele ist nicht geglättet, sie ist unfassbar.
142
Wilhelmine B.:
14. März 2012 um 18:50 Uhr

Dieser Mann soll erstmal seine familiere Situation klären und sich für eine Frau entscheiden .Der künftige BP soll ein Vorbild sein ,schlieslig hat er jungen Menschen
die 10 Gebote gelehrt,als Pfarrer..Steht E H E und Familie doch unter dem Schutz des Staates.
Seine Geliebte ist auch keine FISRT LADY. denn bei WIKIPEDIA steht in der Tätigkeits-beschreibung des BP, die EHEFRAU.soll ihn unterstützen .
Gauck soll nicht auf die Tränendrüse drücken, wie viele zig tausende haben auch so ein Schicksal miterlebt oder kümmern sich um Kranke und Behinderte.
143
ronni:
14. März 2012 um 19:01 Uhr

Bundespräsident Gauck – bekommen wir endlich den Richtigen?
Dazu sollten mal die Leute googeln.
Die Akte Gauck. Ich kann jetzt nachvollziehen, weshalb viele so aufgebracht sind.
144
Claudia Iyiaagan-Bohse:
14. März 2012 um 19:01 Uhr

Nachtrag: BILD.de schreibt am 14.01.2011: Bundespräsident: SED-Diktatur nicht verharmlosen…Es sei empörend, dass Täter ihre einstigen Opfer immer dreister verhöhnen.” Dem menschenverachtenden, folgenschweren Enteignungsunrecht 45/49 verschloss er schon als Ministerpräsident nicht seine Ohren, Seine Worte und deren Umsetzung zur Integration überzeugten mich nachhaltig, In der zurückliegenden Gedenkfeier erfuhr Christian Wulff deshalb von Herzen kommende Würdigung und Anerkennung. Als Bundespräsident unterstützte er Roland Jahn,den Nachfolger von Joachim Gauck und Marianne Birthler. Beide, jahn und Wuoff empfanden die anhaltende Beschäftigung ehemaliger MfS-Mitarbeiter für die Betroffenen der Diktatur (endlich! )als Zumutung und handelten. Störte Christian Wulff deshalb? Gauck ist als “Begünstigter der Staatssicherheit” die falsche Personalentscheidung, weil er offensichtlich ein ernsthaftes Unrechtsbewußtsein nie entwickelte und vermutlich nie entwickeln wird. Claudia Iyiaagan-Bohse
145
fritz 30:
14. März 2012 um 19:07 Uhr

@ 115 Heinrich Bruns
Bravo meinerseits.
Mf.G.
fritz
146
Peter Trawiel:
14. März 2012 um 19:07 Uhr

Peter Trawiel
Politische Opfer des SED/Stasiregimes sagen nein zu diesem stasibegünstigten Redenhalter Gauck, nicht nur weil dieser mit der Stasi vor 89, als wir dem SED/Stasi-Terror-Regime mit all seinen grausamen, menschenverachtenden Widerwärtigkeiten ausgesetzt waren, „gekungelt“ hat, sondern auch danach unsere Peiniger in seiner Behörde beschäftigte. Dieser Bundespräsidentenkandidat ist die schlechteste Auswahl neben der Klarsfeld durch Politiker, die sich anmaßen für das deutsche Volk zu sprechen.
Gauck war 1990 für die alte Bundesrepublik und den Nachfolgestrukturen der zweiten deutschen Diktatur im vereinten Deutschland ein verlässlicher Befehlsempfänger in seiner ehemaligen Behörde, das davon auszugehen ist, dass Gauck als künftiger Bundespräsident auch wie bisher funktioniert. Für Menschen, die wegen ihrer Zivilcourage in der SBZ/DDR politische Opfer wurden, hat Gauck nichts geleistet, als Akten verwaltet. Von diesem Gauck als Bundespräsident haben wir Widerständler deren Akten er mit unseren Peinigern, überwiegend mit dem alten Apparat der SED „archivierte“, nichts Positives zu erwarten. Gauck wurde Kronzeuge eines schweren Verbrechens des SED-Regimes gegenüber Millionen Menschen, das dieser nicht zur öffentlichen Anklage gegen die Täter gebracht hat, um diese einer gerechten Strafe zuzuführen. Das Schweigen von Gauck, nicht als Kronzeuge zur zweiten deutschen Diktatur aufzutreten und sich für die Opfer des SED- Verbrechens gegenüber der Politik zu verwenden, macht Gauck unglaubwürdig, dass dieser den Menschen in Deutschland gegenüber, Gerechtigkeit walten lassen könnte. Gauck hätte durch sein Wissen als Aktenverwalter der Stasiunterlagen mit verhindern können, dass wir Widerständer der SBZ/DDR, heute den Nachfolgestrukturen in öffentlichen Einrichtungen, in nicht wenigen Teilen der neuen Länder, in folge, Diskriminierung, Willkür, Zersetzungsmaßnahmen, oft wegen der Folgen unserer Verfolgung ausgesetzt sind. Das Verschleiern, totschweigen des SED-Verbrechens hat Gauck als Wissender der Stasiakten mit zu verantworten. Gauck hätte durch ständiges öffentliches Mahnen, Drängen, den Parteien, den Gesetzgeber gegenüber, Gesetzte zum Schutz der Opfer zu schaffen einfordern müssen und nicht durch sein Schweigen Beihilfe zu weiteren tiefen Spuren bei den Opfern beizutragen.
Dieser Prediger Gauck hat seine Glaubwürdigkeit unbestreitbar verloren , er bleibt lediglich ein Prediger, ein Anpasser an die Beliebigkeit, die heute so oft sich als Gegner des Regimes preisen, dass sie ihre Lügen schließlich selbst glauben!

Ehemaliger politischer Häftling der SBZ/DDR nach § 19 Abs. 1. von der SED-Schandjustiz verurteilt, Folteropfer, Wehrdienstverweigerer der NVA, jahrzehntelanges Zersetzungsopfer der Stasi
147
Sirius IV:
14. März 2012 um 19:15 Uhr

Die Frage brennt vielen unter den Nägeln: In welchem Verhältnis stand Gauck zur Stasi? Hat er seine Identität als Opfer, Freiheitskämpfer, Aufklärer und Demokratieprofessor “frei” erfunden? Hat die Staatsanwaltschaft Gauck bereits im Visier? Wird Beate Klarsfeld ihn wegen seiner Vergangenheit bei seiner “Krönung” zum BP ohrfeigen?
148
Esther:
14. März 2012 um 19:15 Uhr

Für mich ist es nicht der Bundespräsident aller Bürger. Und von wegen, “jedes Volk hat den Bundespräsidenten, den es verdient”. Das “Volk” wählt ihn nicht. Und die “Volksvertreter”, die das tun, hab ICH NICHT gewählt.

Ich sehe auf der einen Seite keinen Anlass zur Vermutung, nun wüchse “zusammen, was zusammen gehört”. Sein Verharren in einer Vergangenheit, die bei ihm irgendwie eine Basis zur Selbstverklärung scheint, wird den Keil weiter treiben.

FreiheitFreiheitFreiheit rufen und gleichzeitig seinen Äußerungen zufolge kein Bundespräsident der “10 Millionen prekär Lebenden in Deutschland” (Heiner Geißler) zu sein, das passt nicht zueinander! Es würde mich mal interessieren, was er dazu sagen würde, sollte er die HartzIV-Empfängern aufoktroyierten Eingliederungsvereinbarungen lesen, die im Übrigen das Bundessozialgericht als den ARGEN/Jobcentern nicht zustehend befunden hatte. Da steht z.B., dass der/die H4-Empfänger/in ohne Erlaubnis nicht mal am Sonntag den Wohnort verlassen darf. Das ist Freiheit heute. Ich kann mir im Moment jedenfalls nicht vorstellen, dass Herr Gauck überhaupt Interesse hat, sich damit zu befassen.

Wie sagte Richard David Precht neulich in etwa (Pardon, ich weiß die Sendung nicht mehr, er ist ja auch überall, aus gutem Grund!): Diese Diskussion wurde schon im 19. Jahrhundert geführt. Freiheit allein auf dem Papier genügt nicht, um diese auch leben zu können. Das weiß Herr Gauck aber anscheinend nicht.

Nehmen wir ein Beispiel, das mir gestern zur Kenntnis gelangte: ausgebildete Facharbeiterin, seit 5 Jahren bei einer Zeitarbeitfirma beschäftigt, die nach Abwandern der ursprünglichen Firma ins Ausland gleich eine ganze Belegschaft “eingekauft” hatte. Kein Einsatz, nix zu tun seitens der “Sklavenhalter”, einfach nur Abkassieren. Die Beschäftigte geht mit 4,80 Euro Stundenlohn nach Hause bei 3-Schicht-Dienst. Übrigens in Westdeutschland, nicht dass gleich wieder angenommen wird….. Was wird für diese Frau Freiheit bedeuten? Was soll sie tun, im narzisstischen Weltbild eines Joachim Gauck?
149
Harry-B:
14. März 2012 um 19:17 Uhr

@ 91 fritz 30:

“Was meinen Sie mit dem Begriff: “Judaslohn”?
Hat der in der Christenheit nicht erheblich in der Begründung zur Judenfeindlichkeit beigetragen?”

Judaslohn ist ein feststehender Begriff und hat eigentlich nichts mit den unterschiedlichen Religionen zu tun.

Judenfeindlichkeit ist stärker unter Christen und Muslimen verbreitet. von anderen Religionen kennt man nicht so eine ausgeprägte Aversion gegen Juden. Das hat mit dem Kampf der Religionen zu tun, angefangen von dem Kampf der jüdischen Gelehrten vor ca. 2000 Jahren gegen Abweichler. Das Christentum hat sich außerhalb des Nahen ostens gefestigt. Der Islam kommt erst ca. 600 Jahre später ins Spiel. Offensichtlich war diese neue Religion so attraktiv dass Juden scharenweise zum Islam konvertierten. Man muss sich wohl fragen, was die unterschiedlichen Religionen dazu beigetragen haben dass sie sich nicht unbedingt mögen.

Aber jetzt frage ich Sie, was hat das alles mit unserem neuen Bundespräsidentkandi-daten Gauck zu tun?
150
Peter Panter:
14. März 2012 um 19:20 Uhr

Dr. Gauck – Der große Verkünder von Freiheit und Eigenverantwortung!
Angesprochen wurde er viele Male von ehemaligen DDR- Flüchtlingen. Diese Gruppe von Menschen wird im wiedervereinten Deutschland um ihre zugesagten Rentenansprüche betrogen. Warum schweigt Gauck bis heute, obwohl ihn unzählige Schreiben von Betroffenen erreicht haben? Er kennt das Problem und schweigt! Wie verhält es sich mit seinen Sprüchen nach Eigenverantwortung und Freiheit? Hier werden Menschen abgestraft, ausgegrenzt und wesentlich schlechter gestellt als jene, die nichts für die Wiedervereinigung getan haben.
Herr Gauck muß dafür sorgen, dass die Diskriminierung der ehemaligen DDR- Flüchtlinge endlich beendet wird. Er muß die CDU/CSU Kanzlerin Merkel beim Wort nehmen, diese nämlich hat erst kürzliche wieder verkündet, dass in Deutschland nie wieder Menschen diskriminiert und ausgegrenzt werden dürfen. Das aber geschieht mit den Stimmen der Regierungsparteien (155.Plenarsitzung des Bundestages am 26.01.2012)!!!!

151
Michael Emeiht:
14. März 2012 um 19:27 Uhr

Gewissensfrage an die Deutschen Wähler und Wählerinnen:
Wäre eine verheiratete Frau Merkel die sich seit 12 Jahren mit einem 20 Jahre jüngeren Freund in der Öffentlichkeit zeigt, jemals zur Bundeskanzlerin gewählt worden?
Mal ganz ehrlich?
152
Helmut Krüger:
14. März 2012 um 19:28 Uhr

@ Ingo, # 129,

ich glaube, offen gesagt, dass Menschen da viel zu viel begrübeln, vermuten, zurechtrechnen und auf den Kopf zusagen, wer wen aus welchen Gründen wo vorgeschlagen oder abgelehnt hat.

Die Zeitungs- und Artikelspalten und Fernsehsendungen sind ja voll davon.

Für mich sind das Annahmen, die ich so oder auch anders machen kann, aber ich will auch nicht verhehlen, dass ich davon nie so sehr viel gehalten habe. Insofern will ich Ihre Überlegungen in diesen Kontext stellen: als dankbare Überlegungen und das meine ich tatsächlich so.

Dass Joachim Gauck kein ausgeprägter DDR-Widerständler war, daraus hat der ja nie einen Hehl gemacht und das muss der ja ebensowenig sein, wie das irgendein anderer sein muss, um die Qualifikation für das Bundespräsidentenamt zu erhalten. Insofern sehe ich Fallen – wollen wir mal davon reden – eher in seinem tendenziell eitlen Naturell, bei der Repräsentationsaufgabe, die das Amt hat, allerdings weniger politisch.

Gewiss kann der versucht sein, durch Übersteigerung seines bisher Gesagten in die Fußstapfen der anderen zu treten, bei denen von Mal zu Mal einer aufmerkte. Das will ich gar nicht ausschließen. Allerdings halte ich den – wohl im Gegensatz zu einigen anderen hier – auch nicht für so verbohrt, da nicht INHALTLICH dazulernen zu wollen.

Insofern betrachte ich die Angelegenheit als weitaus offener als bspw. bei Beate Klarsfeld. Dieses Amt lebt davon, dass weiterführende Gedanken geäußert werden, das Hineinbegeben weitestgehend in bloßer Gegnerschaft schließt das eigentlich aus.

Insofern gibt´s keine zwei gleichrangige Kandidaten und das liegt nicht an irgendeiner Machenschaft irgendwelcher Parteien, sondern v. a. an denen, die sich in einem Akt der Phantasielosigkeit mit einem GEGEN de facto unterhalb der anderen stellen. Was schade ist.

Die Sendung werde ich wohl erst nachträglich im Laufe des morgigen Tages sehen. Ich hoffe auf unbekannte Facetten, wie immer sie aussehen.
153
Dr. Thomas Kochmann:
14. März 2012 um 19:29 Uhr

Noch 2010 war ich *für* Herrn Gauck. Dann kamen seine Äusserungen zu Sarrazin und seine fragliche Relativierungen des Holocaust. Dann fielen mir in Gaucks Originalreden/Originalinterviews Stellen auf, die mir bisher noch nicht aus den Medien bekannt waren. Ich kam zu dem folgenden Ergebnis: Die im Raum stehenden kritischen Kommentare gegen Herrn Gauck waren wirklich berechtigt und stellten nur die Spitze des Eisberges dar:
— Herr Gauck wirft dem Islam gar vor, noch keine “protestantische” Reformation durchlebt zu haben, und warnt daher davor, die Fremdheit und Feindschaft des Islam zu verharmlosen.
— Herr Gauck bezeichnete die amerikanische Hiroshima-Bombe als dem Holocaust ebenbürtiges Verbrechen (Herr Gauck würde also als Bundespräsident dem Deutsch-Amerikanischen Verhältnis schaden).
— Herr Gauck nennt die KZs Sachsenhausen und Buchenwald mit der Stasizentrale Torgau in einem Atemzug.
— Herr Gauck erwähnt nicht explizit, dass sich die Nazi-KZs von allen Gefängnissen des Kommunismus auch dahingehend unterschieden, dass nur in ersteren Gaskammern zur alleinigen Massentötung von Menschen konstruiert wurden.
— Man erinnere sich daran, dass alle bisherigen Bundespräsidenten den Holocaust als einzigartiges völkerrechtliches Verbrechen gegen Menschlichkeit darstellten. Herr Gauck wird sich nach eigener dokumentierter Aussage dafür einsetzen, den Holocaust auf die Ebene aller anderen “Verbrechen” einzuordnen, ebenfalls gar Hiroschima und die deutschen Bombentoten im II. Weltkrieg dazuzählen.
— Herr Gauck benutzt bei den oberen Punkten gar den moralisch mahnenden Zeigefinger eines protestantischen Geistlichen, dass jede andere Sichtweise ein Zeichen der “Gottlosigkeit” sei.

Herrn Gaucks Verhaltensweise lässt sich vielleicht dadurch erklären, dass er in einem Elternhaus aufwuchs, bei dem die Mutter seit 1932 und der Vater seit 1934 aktives Mitglied in der NSDAP waren. Weiter dazu beigetragen haben Gaucks traumatische Erfahrungen der auch im Osten stattgefundenen Entnazifizierung, durch welche sein Vater in Sibirien einige Jahre in einem Zwangsarbeitslager verbringen musste, bis er dann schließlich in die DDR-Gesellschaft eingegliedert wurde.

Gerne darf man mich bei weiteren Fragen oder zur Belegung meiner Aussagen kontaktieren.
154
Michael Emeiht:
14. März 2012 um 19:31 Uhr

Von seiner ersten Frau ( die vor Gott immer seine Ehefrau bleiben wird) ist er nach 20 Jahren Trennung noch nicht geschieden. Das kann verschiedene Gründe haben: von Steuervorteilen, einer Scheidungskostenersparnis (Vermögensaufteilung) bis hin zur Überlegung, daß er seiner EX eine Witwenrente im Falle eines Falles ermöglichen will. Der Ehrensold ist ja leider in Diskussion gekommen.
Selbst wenn er jetzt alles „ordnen“ sollte. Der Beigeschmack bleibt, dass er es nur des Amtes und des Druckes wegen tut. Das wäre hochnotpeinlich. Aber noch peinlicher, wenn er es dabei belässt, oder soll er mit „Freundin und Ehefrau“ unser Lang repräsentieren.
155
sabine jensen:
14. März 2012 um 19:48 Uhr

Er redet von Toleranz. Aber wie sieht es mit seiner aus? Heiko Lietz erwähnte, dass er nicht als Bürgerrechtler in Erscheinung getreten ist, erst zu ihnen stieß, als es nicht mehr gefährlich war. Und in Schwerin bezeichnet er ihn als „Figur“, 90% der Bürgerrechtler sind für mich, 1, 2 Figuren gegen mich. Der zweite war wohl Pastor Tschiche. Wie schön ist Meinungsfreiheit, aber hat der andere eine andere, so ist er eine Figur. Er redet über Freiheit, aber was ist das für eine Freiheit? An muss sich nur seine Rede, gehaltenauf dem 2. Freiheitskongress anhören. Mir graut vor so einem Freiheitsbegriff. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, aber für Gauck gibt es nur die die Freiheit, ohne soziale Gerechtigkeit. Jedenfalls spricht nicht darüber, dass die Freiheit heut bei uns bedroht ist durch die wachsende Kluft zwischen arm und reich. Erwähnen möchte ich noch sein Auftreten in Wien, befragt nach seiner Äußerung zu Occupy, wo er sich erneut äußert es war doch naiv ausgerechnet vor der EZB zu demonstrieren. Herr Huemer meint, sie täten es vielleicht besser vor der Deutschen Bank, worauf Herr Gauck entgegnet, dass man auch vor der deutschen Bank nicht demonstrieren bräuchte. Gauck ist unendlich eitel, ein guter Redner, ich würde sagen ein Schwätzer, denn viel zu analysieren gibt es bei ihm nicht. Aber redet den Reichen, den Etablierten zum Mund. Warum tut man den Ostdeutschen das an, ihn zum Präsidenten zu wählen? Es gab ja Umfragen dort, und die Mehrheit hat gegen ihn abgestimmt. Er ist der Kandidat von Bild. Wie kann die SPD diesen Mann aufstellen? Aber wenn man liest, dass auch Herr Gabriel und Herr Steinbrück zu Maschmeyers Netzwerk gehörten, wird es einem klarer. (Dazu das schöne Foto mit Herrn Gauck und Maschmeyer mit der Ferres.) Immer berichtet er von seinem Vater, der nach Sibirien verschleppt wurde( sicher ein traumatisches Erlebnis), aber nie bringt er es in einen historischen Kontext. Ohne die NSDAP und die vielen Deutschen, die diese Partei gewählt haben, zu denen auch die Eltern Gaucks gehörten, beide Mitglieder dieser Partei, die Mutter war es schon 1932, ohne die Unterstützung der vielen für Hitler, ohne den Überfall auf Russland, wären die Russen nie nach Rostock gekommen. Millionen verhungerte russische Soldaten, die vielen Toten von Leningrad, ob Herr Gauck auch einmal daran gedacht hat?
156
Gottfried Schulz:
14. März 2012 um 19:49 Uhr

Liebe Frau Will, ich kann das Thema Wulff und Gauck eigentlich ja auch nicht mehr sehen und hören. Aber wenn es sich nicht ändern läßt, hätte ich eine Frage an die Runde, da Herr Gauck ja sehr für die Freiheit und für den Krieg in Aghanistan ist, der angeblich die Freiheit verteidigt. Freiheit wofür und wovon? Welche Freiheit hatten die schlafenden Kinder, die dort von einem US-Soldaten im Bett ermordet wurden? Welche Freiheit könnte er meinen, dort in Afghanistan, wenn US-Soldaten auf afghanische Leichen urinieren? Oder wenn der Koran von Soldaten verbrannt wird, Ist das Freiheit? War dann das Verbrennen von Thorarollen 1938 eine ‘Freiheit’? Und wie steht es mit der Freiheit in einem von fremden Truppen besetzten Land wie Afghanistan? 10 Jahre Afghanistan-Krieg, 52 tote Deutsche, Milliarden Kosten, für die Freiheit der Besatzung. Ich bitte um Entschuldigung, falls es emotional klingt, aber die Bilder der Leichen der kleinen Mädchen gehen mir nicht aus dem Kopf, wie sie alle im Bett verblutet sind.
157
tolomeo:
14. März 2012 um 19:54 Uhr

Ich erwarte, dass Gauck dem Putin die Leviten liest.
158
Dr.Sebald:
14. März 2012 um 19:58 Uhr

…liebe leute hier im forum…hab die eine oder andere meinung hiervon euch gehört…aber es muß ganz klar und deutlich gesagt werden…” SO LANGE WIR UNS VON DIESER BETRÜGER BRD FINANZAGENTUR GMBH MIT SITZ IN FRANKFURT AM MAIN MIT DER GESCHÄFTSFÜHRERIN ANGELA MERKEL – EX FDJ MITGLIED “…einen präsidenten ohne volkswahl präsentieren lassen müssen ist dass alles hier hoch kriminell und unrechtmäßig laut dem GG welches und die alliierten 1949 aufgedrückt haben…eigentlich haben wir somnit weider einen neuen NASSAUER der unsere geldert plündert nach seinem ausscheiden aus dem amt…nerh gibt es dazu nicht zu sagen…
159
Walter Neumann:
14. März 2012 um 20:00 Uhr

@ 132 ronni. Wie heißt das Gedicht von Max von Schenkendorf (11.12.1783 – 11.12.1817) geschrieben 1813: “Freiheit die ich meine.” Heute meinen wir zu wissen, dass es immer die Freiheit des Anderen ist, die wir im Auge, im Blickpunkt, in der Forderung haben müssen, damit WIR selber in Freiheit agieren können! Niemand kann frei sein, wenn der Andere Unfrei ist! Und wir müssen wissen, dass Freiheit alleine nichts ist, gar nichts. Wenn ich die Freiheit habe, über die Not der Schwester, des Bruders hinwegzusehen, was ist da für eine Freiheit? Wenn ich das Recht habe, mich über den Nachbarn erhöht zu dünken, was ist das für eine Freiheit?

In dem Wort Freiheit kann man Brüderlichkeit und Gleichheit einschließen, wenn man es denn so gemeint hat und auch artikuliert. Da bedarf es zumindest einer zusätzlichen Erklärung von Herrn Gauck, wie er seine Worte über die Freiheit verstanden wissen will. Das dürfte sich aber auch ohne weitere Erklärung mit der Unterzeichnung oder Nichtunterzeichnung des ESM-Vertrages herausstellen. Entweder werden wir, das Volk hinreichend aufgeklärt, wes Geistes Kind dieser Vertrag ist mit allen Konsequenzen oder nicht. Und entsprechend wird sich Herr Gauck als Bundespräsident mit seiner Freiheitsthese darstellen. Unterschreibt er, ohne dass das Volk aufgeklärt wurde, dann meint er mit der Freiheit nur seine und unsere ist Ihm egal. Werden wir aufgeklärt und er unterschreibt trotz Vorbehalte doch, dann ist es seine Freiheit, welche er sich aus seiner Verantwortung heraus nehmen, darf, weil er seiner Meinung nach das Richtige für die Bevölkerung macht. Ob es dann richtig oder falsch war, zeigt erst die Zukunft.
160
peter lustig:
14. März 2012 um 20:06 Uhr

Dieses Thema ist so langsam ausgelutscht!
161
Antje:
14. März 2012 um 20:12 Uhr

Es wird sich herausstellen, ob Herr Gauck das Vertragsmonster “ESM” durchwinken wird, oder ob er ihn nicht unterschreiben wird. Danach würde ich seinen Charkater einschätzen.

161
fritz 30:
14. März 2012 um 20:20 Uhr

@ 129 Hans-Olaf 27
Man kann m.E. nicht oft genug daran erinnern.
Was wurde und ist uns dafür als oft dubioses Äquivalent geboten worden?
Gab es doch schon einmal mit; Ich übergebe den Flammen …….( Heil )
Ist doch eigenartig wie oft und schnell Moralaposteln wie z:B. Wulff und Gauck deren gelegentlich postulierten hehren Moralkeulen vor die eigenen Füße fallen.
Danke.
M.f.G.
fritz
162
Beate:
14. März 2012 um 20:20 Uhr

Meiner Meinung nach ist es nicht nötig, noch einen weiteren Abend über Joachim Gauck und die Erwartungen an seine Amtszeit zu diskutieren. Die Sendung vor drei Wochen, in der bereits eine interessante Gesprächsrunde zur Person Gauck stattfand, hat bereits einen Eindruck davon gegeben, was die Menschen über ihren zukünftigen Bundespräsidenten denken, und welche Erwartungen sie an ihn stellen (z. B. das Thema Freiheit in Verantwortung auch mit sozialer Gerechtigkeit zu verknüpfen). Auch über die Tatsache, dass er aus der ehemaligen DDR stammt und die Linke ablehnt, wurden dabei schon berücksichtigt.
Selbstverständlich ist Joachim Gauck eine interessante Persönlichkeit, die sicher Gesprächsstoff für noch viele weitere Runden bietet, auch die heutige, aber ich denke es wäre besser gewesen, heute spontan auf die Ereignisse in NRW zu reagieren und über das Ende der Rot-Grünen-Minderheitsregierung und Auswirkungen auf die Landes- und Bundespolitik zu diskutieren.
163
H.Suckel:
14. März 2012 um 20:21 Uhr

Zu Sirius IV und der aufgeworfenen Frage Gauck / Stasi. Herr Gauck führte am 28.07.1988 in der Zeit von 10.30 bis 12.00 Uhr in seiner Wohnung eine Aussprache mit dem Hauptmann Terpe von der Stasi. Dabei ging es um eine Reihe von Themen zur Arbeit der Stasi und der Regierung der DDR. Bekannt dürfte auch sein, das zwei Söhne von Gauck nach Westdeutschland offiziell ausreisen durften und danach auch Besuchsaufenthalt in der DDR erhielten. Herr Gauck durfte ebenfalls nach Westdeutschland zu Besuchsaufenthalten fahren. Über die DDR Handelsorganisation ” Genex ” durfte er sich einen VW Transporter kaufen. Also seine Privilegien schöpfte er voll aus. Das möchte er aber wohl heute nicht mehr gern hören und wissen.
164
Vater:
14. März 2012 um 20:25 Uhr

Einige Diskutanten meinen es wäre nun genug mit den Themen Wulff und Gauck.
Ich bin da anderer Auffassung obwohl meine Meining zu beiden Personen feststeht.
Was mich aber immer besonders interessiert sind die Fürsprecher dieser Herren, welche zum Teil hohe polit. Ämter bekleiden oder jene die zu ihrer Lobby gehören.
Ich habe sie in den letzten Monaten alle erlebt, diese Altmaier, Hintze, Dobrindt, Brüderle bis hin zu solchen Figuren wie Hunziger. Wenn ich diese Herren reden höre läuft es mir eiskalt über den Rücken bei diesen “Volksvertretern”.
Das nun heute abend der Herr Eggert, ehem. Staatsminister für Inneres in Sachsen, ausgegraben wird verwundert mich auch nicht, denn er muss bei Gauck den Part übernehmen, den vorgenannte bei Wulff gespielt haben.
Als ich diesen Mann bei früheren Auftritten hörte fiel mir immer ein Lied von Heino ein, welches er aber nicht mehr singt oder singen darf.
165
Michael T. Senftenberg:
14. März 2012 um 20:30 Uhr

Herr Gauck ist zwar nicht ganz so ein Islamfreund wie Herr Wulff besitzt aber zwei Frauen. Mit einer ist er seit über 42 Jahren verheiratet, und mit einer anderen, 20 Jahre jüngere Freundin, lebt er auf 380 km Entfernung zusammen.
Spaß beiseite. Herr Gauck verhindert mit seinem Verhalten sich seit 20 Jahren Trennung nicht Scheiden zu lassen, sämtlich Unterhaltsansprüche seiner zurückgezogen lebenden Frau. Vor allem geht es dabei um die gesetzlich festgeschrieben Ansprüche aus dem Versorgungausgleich und den damit verbundenen erworbenen Rentenanteil von Ihrem Mann.
166
Ulla 64:
14. März 2012 um 20:30 Uhr

Erst wurde zu Guttenberg, dann einige FDP-Politiker wegen Plagiatsvorwürfen, dann Wulff, durchs Dorf getrieben, jetzt hat man bei Wouwereit auch einige Verfehlungen festgestellt, der ist aber von der SPD, da kehrt man die “Sache” schnell wieder unter den Tisch. Welche Regierungs-Sau, CDU, CSU oder FDP, wird denn als nächstes durchs Dorf getrieben, man muß ja irgendwie die Merkel und ihre Partei “runterkriegen”.Jetzt kommen die NRW-Wahlen, da höre ,ich heute schon in allen Medien den Satz, dass bei der Wahl im Mai rot-grün die Wahl gewinnen wird, weil die Bevölkerung das möchte, das ist Beeinflussung der Wähler.
Übrigens der Gauck tut mir heute schon leid.
167
Anne Lang:
14. März 2012 um 20:45 Uhr

Joachim Gauck führt seit mindestens 12 Jahren eine wilde Ehe.
Das geht ja noch. Obwohl er damit in anderen Staaten nicht die geringste Chance hätte, als Präsidentschaftskandidat auch nur genannt zu werden.

Aber dass er vor 20 Jahren in seiner Behörde 80 Stasimitarbeiter eingestellt und verbeamtet hat, das ist unverzeihlich!
168
Asam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
14. März 2012 um 20:52 Uhr

http://openpetition.de/petition/online/nein-zu-joachim-gauck

Da das Volk IHN nicht wählen kann/darf haben ehrbare Deutsche Bürger und DTASI-Opfer und Regimeopfer der DDR diese Petition GEGEN oder FÜR Joachim Gauck als Bundespräsident in Internet reingestellt.
ALLE Deutsche die das möchten können ihre freie Meinung auch mit paar Worten kund tun.
Eine Liste mit Zwischenstand Freitag 24.00 wird für den Bundestagspräsidenten Prof.Dr. Lammert abgegeben.
UNSERE Mahnung und Warnung an NAMENTLICH alle Wahlmänner und Wahlfrauen am 18.3.2012 finden Sie hier https://adamlauks.wordpress.com/2012/03/12/httpssites-google-comsitebundespraesidentenwahl2012/ Adam Lauks – Folteropfer der STAZIS

169
Dirgis:
14. März 2012 um 20:57 Uhr

N E I N !!

Er ist ein Kandidat unserer kapitalistischen Einheitspartei
(CDU/CSU/FDP/SPD/GRÜNE),
unserer Einheitspresse und der Hochfinanz!

Ein selbstgerechter und mediengeiler Pharisäer, der die Gesellschaft
spaltet und die Armen verhöhnt.

Aber – er unterzeichnet den E S M – Vertrag!!!

Ein Vertrag, der uns alle ins Verderben stürzen wird.
170
fritz 30:
14. März 2012 um 21:08 Uhr

@ 148 Harry B.
Danke für Ihre Aufklärung über die Religionen, die mir so und ähnlich ohnehin bekannt iost.
Der von Ihnen benutzte Begriff; “Judaslohn” hat tatsächlich nichts mit J. Gauck zu tun.
Ich habe ihn von Ihnen im Zusammenhang mit der Gegenkandidatin B. Klarsfeld wahrgenommen, weil sie in der DDR, für Sie Stasi, Verbündete fand, die ihre Tätigkeit in der Habhaftwerdung untergetauchter Nazverbrecher anerkannten, moralisch und relativ gering materiell unterstützten.
Wenn Sie dieses von ihr als Verrat (Judaslegende) an wen?,interpretieren, geben Sie für mich zu erkennen, dass Sie sich offensichtlich zu denjenigen bekennen, die ernsthaft meinten:”Hört mir auf mit der Naziriecherei”
in dessen Auswirkungen diese Geisteshaltung, wie die jahrelange Tätigkeit der Mordbande aus Jena / Zwickau
beweist, fröhliche Urständ in Sachsen und bundesweit, feiren konnte.
Ich glaube, damit sollte es nunmehr damit gut gewesensein.
M.f.G.
fritz
171
Domenica Hansen:
14. März 2012 um 21:12 Uhr

Seit diesen Nachrichten spätestens, glaube ich nicht dass man sich auf das Abenteuer Gauck einlassen sollte:

Tatsächlich hat Gauck sich durchaus positiv über den SPD-Politiker Thilo Sarrazin geäußert, der für seine rassistischen Äußerungen über “Türken und Araber” bekannt ist.

Gauck hat außerdem mit Aussagen über die deutsch-polnische Grenze, über die Umsiedlung der Deutschen und über die Shoah von sich reden gemacht.
So ist er der Meinung, die “Überhöhung” des “deutschen Judenmordes in eine Einzigartigkeit” nehme zuweilen eine abzulehnende, quasireligiöse “Dimension der Absolutheit” an.

Da sich fast sämtliche im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien darauf geeinigt haben, den evangelischen Pastor und ehemaligen Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde Joachim Gauck zum Nachfolger von Wulff zu wählen, kann Gauck (als derzeit einziger Kandidat) auf 90 Prozent der Stimmen zählen, wenn die Bundesversammlung am 18. März im Berliner Reichstag zusammenkommt, um über den künftigen Bundespräsidenten zu entscheiden.

Der Unterschied zwischen dem künftigen deutschen Staatsoberhaupt und dem letzte Woche zurückgetretenen Amtsinhaber ist in mancherlei Hinsicht sehr eklatant.

Thema Sarrazin:
Gauck hat Sarrazin attestiert, “Mut bewiesen” zu haben: “Er hat über ein Problem, das in der Gesellschaft besteht, offener gesprochen als die Politik.” “Die politische Klasse” könne aus seinem Erfolg lernen, dass “ihre Sprache der politischen Korrektheit” bei der Mehrheit der Bevölkerung keine Zustimmung finde.(1)
Wulff hingegen leitete seine Rücktrittserklärung leitete Wulff mit dem Bekenntnis ein, sei es ihm “ein Herzensanliegen”, dass sich alle, “die hier bei uns in Deutschland leben”, der Republik “zugehörig” fühlten – “ganz gleich, welche Wurzeln sie haben”.(2)

Thema “Holocaust”
Bereits im Jahr 2006 ist Gauck mit einer bemerkenswerten Stellungnahme zur Shoah an die Öffentlichkeit getreten.
Laut ihm gäbe es “eine Tendenz der Entweltlichung des Holocausts”, die sich zeige, “wenn das Geschehen des deutschen Judenmordes in eine Einzigartigkeit überhöht wird, die letztlich dem Verstehen und der Analyse entzogen ist”.(3)
An diese Behauptung, das Gedenken an die Shoah enthalte religiöse Elemente, knüpft auch die äußerste deutsche Rechte an. So schrieb die ultrarechte Wochenzeitung Junge Freiheit Anfang 2009, als ein Bischof der katholischen Piusbruderschaft in der öffentlichen Debatte heftig kritisiert wurde, weil er den Holocaust in Frage stellte “der mächtigste Dämon der Gegenwart” sei “die Zivilreligion, in der Auschwitz an die Stelle Gottes” trete; der Holocaust werde “seiner Konkretheit und seines Kontextes entkleidet” und “auf die Höhe eines Mysteriums gestemmt, das priesterlicher Vermittlung” bedürfe.(4) Der Autor eines anderen ultrarechten Mediums erklärte im Hinblick auf Kritik an antisemitischen Tendenzen in der katholischen Kirche für “bedenklich”, wenn “vom Oberhaupt der katholischen Kirche ein Kniefall vor dem negativen Heiligtum des Holocaust erwartet wird”.(5)

Thema Wannseekonferenz und Stasizentrale
Gauck schrieb über die Anerkennung der polnischen Westgrenze durch die DDR im Jahr 1950, “die Kommunisten” hätten, indem sie die “Westverschiebung Polens und damit den Verlust der deutschen Ostgebiete guthießen”, nur “Stalins Territorialforderungen” nachgegeben: “Einheimischen wie Vertriebenen galt der Verlust der Heimat als grobes Unrecht, das die Kommunisten noch zementierten, als sie 1950 die Oder-Neiße-Grenze als neue deutsch-polnische Staatsgrenze anerkannten.”(6) Im Streit um die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, und ihre Planungen für ein “Zentrum gegen Vertreibungen”, die in Polen auf heftigen Protest stießen, hatte Gauck sich ganz offiziell auf Steinbachs Seite geschlagen. Er sagte ein “Zentrum gegen Vertreibungen” sei in Berlin, “am Ort verschiedener ‘Topografien des Terrors’, dem Ort der Wannseekonferenz und der Stasizentrale, dem einstigen Regierungssitz brauner und roter Despoten”, am richtigen Ort.(7) Dies sind Äußerungen, welche prädestiniert sind, das Verhältnis zwischen Deutschland und Polen beträchtlich zu belasten.

Thema Deutschland heute
Mehrfach hat Gauck erklärt, “die Deutschen” täten gut daran, ihren Umgang mit der Vergangenheit ihres Landes zu ändern. “Ich frage mich, wie lange wir Deutschen unsere Kultur des Verdrusses noch pflegen wollen”, sagte er im Herbst 2010.(8) Bereits zuvor hatte er auf eine Fage, ob “die Mehrheit der Deutschen” heute “reif” sei für eine “Hinwendung zu den eigenen Opfern, die Hinwendung zum Patriotischen”: geantwortet: “So sehe ich das.”(9)

Die äußerste Rechte stimmt der Nominierung Gaucks zu indem sie in der Wochenzeitung Junge Freiheit schreibt “Im Gegensatz zu den Worthülsen von der ‘bunten Republik’, mit denen Wulff die drängenden Probleme der Zuwanderung und Integration von Ausländern verharmloste, sind von Gauck nüchterne Äußerungen bekannt” (10), weiterhin heißt esin dem Blatt: “Der überfällige Rücktritt Wulffs und die Nominierung von Gauck als neuer Bundespräsident” seien “zwei gute politische Entscheidungen”.

Hinzu kommt, dass Gauck zu keiner Zeit Bürgerrechtler war. Er ist erst 1989 auf den Zug aufgesprungen, hat es dann aber verstanden sich ins rechte Licht zu rücken.

Was ich ihm aber sehr stark anlaste ist, dass er als eram 29. November 2010 unverdient mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet wurde, sich als Hans Scholl feiern ließ ohne dass er auch nur im Geringsten deswegen schamrot geworden wäre.

Ich bin desweiteren der Meinung, dass mit der Verleihung an Herrn Gauck, das Ansehen des Geschwister-Scholl-Preises und der daran geknüpften moralischen Ansprüche verletzt wurden und die hohe moralische Integrität, die nicht nur die Geschwister Sophie und Hans Scholl, sondern auch die anderen Mitglieder der “Weißen Rose” noch heute verkörpern, beschmutzt wurde.
172
Bettina Katherina:
14. März 2012 um 21:15 Uhr

Wir haben zur Zeit in Deutschland eine große Gerechtigkeitsdebatte und so manches sollte, — meiner Meinung nach — , dringend reformiert werden..!
Es ist leicht von Freiheit zu sprechen, wenn man sie sich (nicht zuletzt auch wirtschaftlich) einfach leisten kann…
Mich überzeugen besonders Menschen wie Alice Schwarzer, deren Zivilcourage
und Biographie ich sehr überzeugend finde…
Was Herr Gauck unserem zunehmend gespaltenen Land bringen kann, wird sich für
mich erst noch zeigen müssen…
173
Ruth Tietz:
14. März 2012 um 21:16 Uhr

Joachim Gauck ist für mich nicht tragbar,wenn man genau hinsieht dann fällt einem in der Vergangenheit auf, dass er in der ehem. DDR mit reichlich Privilegien ausgestattet war. Die erhielten nur gewisse Leute und nicht ohne Gegenleistung.Da er die Möglichkeiten hatte seine eigene Vergangenheit zu bereinigen, so wie kein anderer, finde ich es eine Unverschämtheit von Grünen, SPD,FDP und CDU und auch von den Medien das einfach zu verharmlosen und ihn zum Präsidentschaftskandidat zu puschen.
Außerdem finde ich seine Vergleiche zum Holocaust wirklich bedenklich und die Sarrazin Äußerungen runden das Bild ab.
Ein von sich selbst eingenommener Günstling der Reichen und Mächtigen und somit deren Marionette und nicht der Vertreter für alle Menschen in Deutschland.Schade!
174
Heijoko:
14. März 2012 um 21:19 Uhr

Die Parteien die Herrn Gauck nicht wollten, haben schnell zugestimmt, denn da waren zwei Kandidaten im Gespräch die ihnen mehr Kopfzerrbrechen bereitet hätten. Herr Töpfer und Herr Huber wären wohl von allen Parteien gewählt worden, doch CDU und FDP hat „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“, da holt man doch besser einen vermeintlich Angenehmeren, selbst wenn er von der Konkurrenz vorgeschlagen wurde. Ob Herr Gauck mein Präsident wird, ist für mich bis jetzt noch nicht erkennbar. Hätte man mich gefragt ob ich BP werde, hätte ich mich in eine Kammer eingesperrt, alles was mich blendet beseitigt, mein Gewissen erforscht. Dann hätte ich in den Spiegel geschaut und mich gefragt, was habe ich besonders Geleistet und was kann ich noch leisten und bin ich wirklich ein Vorbild für die Bürger dieser Republik und hätte dann, also nach eingehender Selbstanalyse, meine Entscheidung getroffen.
175
Herbert Pohlman:
14. März 2012 um 21:24 Uhr

Liebe Frau Illner,
ich habe Ihren Block und die Kommentare gelesen Ihre Sendungen haben Respeckt.
leider beleidigen nicht eingeladene wichtige Menschen.nämlich die wirklichen Kämpfer fdür
“Freiheit.die Stasihaftopfer”.Herr Gauck war nur Trittbrettfahrer.und erkundigen Sie sich wo Er sich jemals der Stasifolter an Leib und Leben ausgesetzt war?
Wußten Sie das ER in seinerStasiakte als IVM LARVE geführt wurde.und 80 Stasioffiziere
in die Behörde eingesatellt hatte”
Wie kommt das ich bin Jahrgang 1937 und von den Folgen fertig sowie der Lebenarbeit als Handwerker!
“Es erfolgt ein schwerer Betrug an Menschen die schon Jahre Pflegefall sind.bei einer mickeren Rente verharren müssen!, verminderte Teilnahme am Gesellschaftlichen Leben ” Das trifft auch auf Frau Klarsfeld zu!”
Ich könnte das Amt Ehrlicher unds nicht so Gierig auf 16.000 Tausend und Fürst Class Auto dazu noch Chaffeur und Büro darnach?
Wo waren die beide am 17 Juni 1953? Was haben die an dem Tag gewmacht?
176
P. Michael:
14. März 2012 um 21:29 Uhr

Ein BP darf kein Gegenspieler von AM werden. Diese Gefahr ist bei Herrn Gauck nicht ausschließbar. Deutschland wird im Ausland als modernes Technologieland wahrgenommen, da paßt ein eitler Theologe wohl kaum als Repräsentant. Eine Person mit zukunftsorientierter Weltanschauung und optimistischem Charme würde uns Deutsche wohl weitaus zeitnaher darstellen.
177
Kurt Schöndeling:
14. März 2012 um 21:30 Uhr

Ist das nicht egal wer Bundespräsident wird. Die Politiker machen doch eh auf unsere Kosten, was sie wollen. Also, Kostenfaktor Bundespräsident streichen. Wie es vielen Arbeitnehmern geht. Wie zum Beispiel jetzt bei Schlecker.
178
Der Querulant:
14. März 2012 um 21:34 Uhr

Es ist schon erstaunlich, daß alle Parteien bis auf Die Linke und fast alle Politiker große Hoffnungen in einen designierten Bundespräsidenten setzen, der außer einer geradezu kindlichen Vorstellung von Freiheit doch nicht viel zu bieten hat. Erstaunlich auch, daß dieser Ehebrecher von den christlichen Kirchen geradezu hofiert wird. All das zeigt mehr als deutlich, wie beliebig die Werte geworden sind, die sich insbesondere unsere Eliten auf die Fahnen schreiben.

Oder ist es vielleicht so, daß die neoliberale Gefährlichkeit dieses selbsternannten Bürgerrechtlers unterschätzt wird, daß man ihn ebenso für einen harmlosen Irren hält wie seinerzeit eines gewissen Herrn Hitler, den man glaubte, wie eine Marionette benutzen und beherrschen zu können?

Nun, wie auch immer, mein Bundespräsident wird das nicht. Dazu fehlt es ihm insbesondere an Glaubwürdigkeit, bei den zu erwartenden Versuchen, seine früheren Aussagen zu relativieren. Denn das wird er wohl müssen, will er nicht zur Witzfigur verkommen. Nein, ich glaube nicht, daß Gauck ein guter Bundespräsident werden kann, noch daß er fünf Jahre im Amt bleiben wird. Dazu fehlt es ihm nicht nur an Ausstrahlung, an Ordnung in seinem Privatleben und an dem Willen die sich immer stärker spaltende Gesellschaft zu einen, es fehlt ihm ganz besonders jede soziale Kompetenz.

Wir werden einen Bundespräsidenten erhalten, der schon durch sein Privatleben der Würde des Amtes nicht gerecht wird, der von neoliberalem Gedankengut beseelt ist, dessen Glaubwürdigkeit bereits jetzt angezweifelt werden darf und dem das Wohl des Volkes, des ganzen Volkes, nicht besonders am Herzen zu liegen scheint. Das wird ein weiteres Fest für die Medien werden, die nach seiner Wahl jedes seiner Worte auf die Goldwaage legen werden und auch wohl müssen, die seine zu erwartenden Aussagen mit denen in seiner Vergangenheit vergleichen werden und die sein altes und neues Privatleben genüßlich breittreten werden. Der Mann bietet viel zu viele Angriffspunkte, als daß er ein großer Bundespräsident werden könnte. Er tut sich und uns, dem Volk, keinen Gefallen damit, überhaupt zur Wahl anzutreten und sie gegebenenfalls auch noch anzunehmen.

Das Amt sollte besser abgeschafft werden. Unsere Politiker sind weder Willens noch in der Lage, geeignete KandidatInnen zu benennen und zu wählen. Und auf einen Grüßaugust sollten wir nun wirklich gern verzichten. Dazu sind die Folgekosten einfach zu hoch. Das Geld könnte jedenfalls sinnvoller verwandt werden, wenngleich mir angesichts unserer Politiker da auch schon wieder sicherlich berechtigte Zweifel kommen.
179
Apfelkern:
14. März 2012 um 21:35 Uhr

@ 45 Elsbeth
Warum so voreilig? Die Frage muß ins Forum gehen.
Gauck wird ja hier zerrissen bevor er die ersten 100 Tage im Amt ist.
Orakeln wie er das BP Amt ausfüllen wird ist eigentlich voreilig.
Die Wahl ist da doch nur noch Formsache.
Meinten Sie das zu meinem @ 11 ???
180
Günter Berger:
14. März 2012 um 21:39 Uhr

Mir erscheint die Person des Herrn Gauck für dieses Amt als generell ungeeignet. Unter seiner Leitung auf dem ehemaligen gebiet der DDR die einseitige Vernichtung von Existenzen, die Diskreditierung von Einzelpersonen und Personengruppen, die eng mit de DDR – Staatsorganen verbunden waren und mit den Sicherheitsorganen zusammenge-
arbeitet haben und dort auch beruflich tätig waren. Ungeachtet der Gründe und Motive sie sich für die Stärkung der DDR eingesetzt haben. Kriminelle und terroristisch gegen die DDR tätige Personen sind jetzt geachtete Bürger und ihre Taten werden finanziell honoriert.
Die Gauck – Behörde und ihre Nachfolger stellt sich als ein Inquisitionsbehörde dar, wobei unter seiner Leitung der Berufsstand als Pfarrer, Seelsorger und Vertrauensperson befleckt
wurde. Die Frau Klarsfeld in ihrer Haltung zum gelebten Antifaschismus in Parallele zur gegenwart wäre meines Erachtens die würdigere Person.
Wenn mann ihr jetzt Kontaktnähe zur DDR – Regierung vorhält, ist dies Ausdruck der konstanten, der Neofaschisierung begünstigenden Politik jeglicher BRD – Regierung. In dieser Hinsicht fand sie in der DDR verständige Ansprechpartner. Als gleichfalls würdiger empfinde ich die praktizierenden und deutlich wahrnehmbareren Personen
Herr Schorlemmer und Herr Stolpe.
181
Ute:
14. März 2012 um 21:39 Uhr

Ein klares, eindeutiges Nein zum BP-Kadidaten Gauck! Dieser wohl recht zwielichte Kirchenmann hat die Opfer der SED-Stasi-Diktatur während seiner Amtszeit in der nach ihm benannten Aufarbeitungsbehörde nach Strich und Faden betrogen, indem er ehemaligen Stasileuten Unterschlupf gewährte und das auch noch heute vehement verteidigt. Von Asche aufs Haupt streuen, keine Spur! Die Frage, wie es möglich war, dass seine Söhne noch vor Mauerfall unbehelligt die DDR verlassen, wieder einreisen konnten usw., während Regimekritiker und Ausreisewillige für ihre Zivilcourage zu mitunter langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden. Wen es bei diesen Fakten bisher noch nicht zum Nachdenken angeregt hat, sollte es schleunigst tun. Jeder halbwegs gebildete Mensch erkennt dann die liebedienerische Verbindung zwischen dem Kirchenmann und der Stasi. Im übrigen schließe ich mich vollinhaltlich dem vorausgegangenen Beitrag von Trawiel an. Allgemeine Frage noch in die Runde: Warum steht bei diesem Schleudersitzamt zum Bundespräsidenten nicht auch der TV-Pfarrer Fliege zur Auswahl? Wäre doch was oder? Mit seinen Worten “Passt gut auf euch auf”, bleibt nur noch zu sagen übrig: Armes Deutschland, bleibst ein ewiger Vasall derer, die dich lenken und fehlleiten ……………………………..
182
Volker:
14. März 2012 um 21:40 Uhr

Hallo, hat auch mal jemand an uns, den vielen Opfern des Stasiregimes gedacht? Auch wir sind gegen einen Präsidenten Gauck, der als Bürgerrechtler hochgespielt wird, der er nicht ist und nie war.
Das er von den sogenannten etablierten Parteien hoch gelobt wird, ist verständlich, möchte nicht wissen was seine über 40 Mitarbeiter der ehemaligen >Staatssicherheit der DDDR< so alles bereinigt haben in seiner Behörde, Gauck, der die Vorzüge des DDR-Regimes genoss, wärend wir Leib und Leben riskiert haben, gehört nicht auf dieses Amt.

Blöd, das ausgerechnet die Linke gegen Gauck ist, so werden wir mit in diese Ecke gestellt.
183
Germano Rationalo:
14. März 2012 um 21:42 Uhr

2. ….wird sicher interessant
mal schaun was Eggert und Wunderlich sagen, nur deshalb schalte ich noch ein, selbstredend wegen Annes Lächeln
Vielleicht wird er doch noc h zum Arminius, Müntzer oder Störtebecker, die wurden auch nicht als Terroristen geboren und haben sich fürs Volk geopfert.
Schönen Kopf hat er ja
184
fritz 30:
14. März 2012 um 21:48 Uhr

Im Übrigen halte auch ich langsam die Debatten um gewesene und künftige Bundespräsidenten für gelesene Messen.
Viel Wichtiger sollte man sich Gedanken darüber machen über einen bereits in den Startlöchern befindlichen Krieg mit dem missliebigen Iran machen, wie heute abend im HR-Fernsehen mit Thema; “Meinungsmache”
In der Hoffnung auf Gewährung dieses Hinweises.
M.f.G.
fritz
188
Adam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
14. März 2012 um 22:15 Uhr

Sehr geehrter Jochen Gauck !
Wurden Sie auv die Zusammenarbeit mit dem MfS bis jetzt überpürüft !?
Es ist unter Strafe verboten zu behaupten die Akte Gauck sei nach Ihrer Ineinsichnahme spurlos verschwunden !? Existiert eine Akte Gauck die STASI über den “Bürgerrechtler” Joachim Gauck geführt hat in der BStU Behörde geschwärzt oder im Original ungeschwärzt !??Bei der Predigt von Martin Luther King in der Berliner Marienkirche waren Sie dabei – warum haben Sie die Rolle ihres Vorbilds und Onkeöls in Ihrem Werdegang nicht erwähnt !? Er war der Gastgeber dem M.L.King an jenem Tag, eigentlich der letzte Generalsuperintendent der der STASI und dem Regime unverblümt die Meinung gesagt hatte, wofür er – längst in den Knast gegangen wäre, wenn die STASI an guten Kontakten zu EKD nicht großes Interesse hatte, um endlich die EKD zu unterlaufen, unterwandern und danach die EKD in der DDR von EKD abzuspalten und die samt Dtolpe und Konsorten in die Kirche im Sozialismus umzufunktionieren, mit einzigem Zweck die Opositionelle vor ihren Kanzeln unter Kontrolle zu halten durch unzählige IMs auf allen Ebenen der EKD-Hierarchie vom Bischof bis zum Pastor, der Sie auch einst gewesen sind !?


192
Adam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
14. März 2012 um 22:38 Uhr

Direkte Frage an denKandidatzen für den Bundenpräsidenten von Deutschland:
Herr Joachim Gauck !
Waren Sie zugegen als Herr Schäuble und Dr. Werthebach auf Order von Bundeskanzler Kohl im Haus 49 mit den Generälen des MfS dez ZUSATZ zum Einigungsvertrag verhandelten und bei der Unterschrift des für 50 Jahren geheimen ZUSATZES.
Darin wurde laut Dr. Werthebach, die künftige Handhabe der Akte der Westpolitiker und anderer Archivbestände genauestens festgeschrieben. Wurde darin auch festgestellt dass die Archive nicht wie vorgesehen im Bundesrachiv kommen und von drei Wessis und einem Ossi verwaltet werden, sondern wie es zu sehen ist IHNEN anvertraut werden und den 80 Hauptamtlichen !??
Mein 76.jähriger Freund Werner Krüger aus Pankow liegt seit drei Jahren als Antialkoholiker, entmündigt im Säuferheim TERESA, Wartenberger Weg 4 in Malchow und als Jurist – 2,5 Jahre STASI Einzel-U-Haft der Rest bis 99 Monate in Bautzen 2- ist der Meinung dass da drin steht : KEINER ROTEN SOCKE DARF EIN HAAR GEKRÜMMT WERDEN !!??? Wie lief die Beschäftigung von 30.000 Hauptamtlichen des MfD ab…. mit oder ohne PERSILSCHEIN Ihrer Behörde !?? Wieso wurden 50 Hauptamtlichen von Ihnen eingestellt ohne auch ihre Personalakte vorgelegt zu haben !?? Wahre Opfer des MfS hörten nach der Wende auf zu existieren… und möchten wissen warum !?? Täterschutz ging vor Opferschutz – Verklärung statt Aufklärung. Können Sie sagen für Deutschland ehrliche Arbeit geleistet zu haben !?

184
Germano Rationalo:
14. März 2012 um 21:42 Uhr

2. ….wird sicher interessant
mal schaun was Eggert und Wunderlich sagen, nur deshalb schalte ich noch ein, selbstredend wegen Annes Lächeln
Vielleicht wird er doch noc h zum Arminius, Müntzer oder Störtebecker, die wurden auch nicht als Terroristen geboren und haben sich fürs Volk geopfert.
Schönen Kopf hat er ja
185
fritz 30:
14. März 2012 um 21:48 Uhr

Im Übrigen halte auch ich langsam die Debatten um gewesene und künftige Bundespräsidenten für gelesene Messen.
Viel Wichtiger sollte man sich Gedanken darüber machen über einen bereits in den Startlöchern befindlichen Krieg mit dem missliebigen Iran machen, wie heute abend im HR-Fernsehen mit Thema; “Meinungsmache”
In der Hoffnung auf Gewährung dieses Hinweises.
M.f.G.
fritz
186
udo:
14. März 2012 um 21:55 Uhr

Was brauchen wir diese Schlafmützensendung? Ein durchgekautes Thema mit immer den gleichen Gästen. Ist dieses eine Wiederholung oder haben die Gäste eine Dauereinladung?
187
Raymond Kupferknopf:
14. März 2012 um 22:00 Uhr

Barbara Becker, würde ich Frau Klarsfeld vorziehen!

Anders als sein Vorgänger
hat Herr Gauck noch nie im Glashaus gesessen
und mit Steinen geworfen

Herr Gauck, wirft einen langen Schatten!

Ich kann Frau Merkel gut verstehn …
188
Michael A.:
14. März 2012 um 22:12 Uhr

Vor zehn, fünfzehn Jahren hätte Joachim Gauck vermutlich allerbeste Aussichten gehabt, sich zu einem ebenso respektablen wie beliebten Bundespräsidenten zu entwickeln. Heute jedoch, nach den Erfahrungen von Agenda-Reformen, Finanz- und Wirtschaftskrise, Bankenrettung usw., ist er der falsche Mann zur falschen Zeit im falschen Amt, denn die Realität ist über seinen von neoliberaler und neokonservativer Ideologie durchdrungenen Freiheitsbegriff hinweggegangen..

Michael Gorbatschows Satz „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ könnte deshalb zum Leitmotiv seiner Präsidentschaft werden.
189
Norbert Denz:
14. März 2012 um 22:15 Uhr

Schöne Worte des künftigen Bundespräsidenten anlässlich des 10. Jahrestages der Maueröffnung:

“Uns Deutschen in West wie Ost war die Perspektive der Einheit ja fast gänzlich abhanden gekommen. Haben wir nicht geradezu herablassend über Ronald Reagan gelächelt, als er dem sowjetischen Staatschef vor dem Brandenburger Tor über die Mauer hinweg seine berühmten Worte zuraunte: “Please, Mr. Gorbatschow …”? An dieser Stelle sei auch an jene erinnert – der Herr Präsident hat es schon getan -, die nicht auf eine ferne Einheit warten wollten und einzeln ihren Weg ins Freie suchten: Ausreiser und Flüchtlinge. An sie zu denken heißt auch, sich derer zu erinnern, die ihren persönlichen Traum von der Freiheit mit dem Leben bezahlt haben. Beschämt denke ich manchmal daran, daß auch wir dagebliebenen Oppositionellen den Freiheitswillen der Weggehenden nicht richtig würdigen konnten. Tatsächlich hatten sie aber die individuelle Selbstbestimmung im Leben lange vor anderen umgesetzt.
Ich habe dankbar vernommen, daß mein Vorredner bereits die Toten des DDR-Grenzregimes gewürdigt hat. Wir denken in dieser Stunde auch an all die anderen, die die Tage der Befreiung und der Freude über die Einheit nicht mehr erleben konnten. Ich schließe die Aufständischen, Frauen und Männer, des 17. Juni hier ausdrücklich ein.”

Kann man vielleicht hoffen, dass Herr Gauck sich auch jetzt im Amt an die um ihre Rente betrogenen DDR-Flüchtlinge beschämt erinnert , die zu den Geburtsjahrgängen nach 1937 gehören und jetzt aufgrund des Betruges häufig in Altersarmut leben? Oder bleiben das nur Worte, Worte, Worte……….? Oder meint er vielleicht: nur ein toter Flüchtling ist ein guter Flüchtling. Wer am Leben geblieben ist, hat eine gerechte Strafe verdient für das Verlassen seiner Heimat.
190
Adam Lauks:
14. März 2012 um 22:15 Uhr

Sehr geehrter Jochen Gauck !
Wurden Sie auv die Zusammenarbeit mit dem MfS bis jetzt überpürüft !?
Es ist unter Strafe verboten zu behaupten die Akte Gauck sei nach Ihrer Ineinsichnahme spurlos verschwunden !? Existiert eine Akte Gauck die STASI über den “Bürgerrechtler” Joachim Gauck geführt hat in der BStU Behörde geschwärzt oder im Original ungeschwärzt !??Bei der Predigt von Martin Luther King in der Berliner Marienkirche waren Sie dabei – warum haben Sie die Rolle ihres Vorbilds und Onkeöls in Ihrem Werdegang nicht erwähnt !? Er war der Gastgeber dem M.L.King an jenem Tag, eigentlich der letzte Generalsuperintendent der der STASI und dem Regime unverblümt die Meinung gesagt hatte, wofür er – längst in den Knast gegangen wäre, wenn die STASI an guten Kontakten zu EKD nicht großes Interesse hatte, um endlich die EKD zu unterlaufen, unterwandern und danach die EKD in der DDR von EKD abzuspalten und die samt Dtolpe und Konsorten in die Kirche im Sozialismus umzufunktionieren, mit einzigem Zweck die Opositionelle vor ihren Kanzeln unter Kontrolle zu halten durch unzählige IMs auf allen Ebenen der EKD-Hierarchie vom Bischof bis zum Pastor, der Sie auch einst gewesen sind !?
191
M.Emeiht:
14. März 2012 um 22:17 Uhr

Man hört eigentlich immer nur, dass er ein toller Redner ist
Das Internet ist aber voll von Informationen die in unterschiedlicher Dimension klare Kritik und offene Fragen gegenüber Herrn Gauck dokumentieren.
Selbst wenn nicht alle Informationen so der Tatsache entsprechen, ist Herr Gauck dann kein Vorbild für das Volk sondern höchstens ein Abbild von Teilen der Bevölkerung.
Folgende Themen kann man z.B. im Internet nachlesen:
– Wenn das Private politisch wird.
– Umfragen zu Gauck in seiner Heimatstadt (73% Nein)
– Gauck: vertritt er die Mächtigen ( Vorwürfe des Berliner „Tagespiegel“ zu falschen Auskünften in der Gaucks Stasiunterlagenbehörde)
– Bezeichnung als DDR Bürgerrechtler stark fragwürdig (nie inhaftiert, nicht politisch verfolgt, keine DDR –kritischen Schriften bekannt, erst spät 1989 auf den Zug aufgesprungen. Man sollte ihn jetzt nicht als Lokführer bezeichnen. Es ist ein Schlag ins Gesicht derer, die eindeutig mehr getan und riskiert haben.
– Stellungnahmen des Pastors Gauck zu den Missbrauchsvorwürfen in der Kirche gegenüber den Opfern oder Tätern  Fehlanzeige.
Die Themen stammen meist aus Artikeln von Tageszeitungen wie z.B. Berliner „Tagesspiegel“, „Süddeutsche „, Ostsee-Zeitung“ , „Hamburger Abendblatt“ u.a.
192
Adam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
14. März 2012 um 22:38 Uhr

Direkte Frage an denKandidatzen für den Bundenpräsidenten von Deutschland:
Herr Joachim Gauck !
Waren Sie zugegen als Herr Schäuble und Dr. Werthebach auf Order von Bundeskanzler Kohl im Haus 49 mit den Generälen des MfS dez ZUSATZ zum Einigungsvertrag verhandelten und bei der Unterschrift des für 50 Jahren geheimen ZUSATZES.
Darin wurde laut Dr. Werthebach, die künftige Handhabe der Akte der Westpolitiker und anderer Archivbestände genauestens festgeschrieben. Wurde darin auch festgestellt dass die Archive nicht wie vorgesehen im Bundesrachiv kommen und von drei Wessis und einem Ossi verwaltet werden, sondern wie es zu sehen ist IHNEN anvertraut werden und den 80 Hauptamtlichen !??
Mein 76.jähriger Freund Werner Krüger aus Pankow liegt seit drei Jahren als Antialkoholiker, entmündigt im Säuferheim TERESA, Wartenberger Weg 4 in Malchow und als Jurist – 2,5 Jahre STASI Einzel-U-Haft der Rest bis 99 Monate in Bautzen 2- ist der Meinung dass da drin steht : KEINER ROTEN SOCKE DARF EIN HAAR GEKRÜMMT WERDEN !!??? Wie lief die Beschäftigung von 30.000 Hauptamtlichen des MfD ab…. mit oder ohne PERSILSCHEIN Ihrer Behörde !?? Wieso wurden 50 Hauptamtlichen von Ihnen eingestellt ohne auch ihre Personalakte vorgelegt zu haben !?? Wahre Opfer des MfS hörten nach der Wende auf zu existieren… und möchten wissen warum !?? Täterschutz ging vor Opferschutz – Verklärung statt Aufklärung. Können Sie sagen für Deutschland ehrliche Arbeit geleistet zu haben !?

189
Adam Lauks:
14. März 2012 um 22:15 Uhr

Sehr geehrter Jochen Gauck !
Wurden Sie auv die Zusammenarbeit mit dem MfS bis jetzt überpürüft !?
Es ist unter Strafe verboten zu behaupten die Akte Gauck sei nach Ihrer Ineinsichnahme spurlos verschwunden !? Existiert eine Akte Gauck die STASI über den “Bürgerrechtler” Joachim Gauck geführt hat in der BStU Behörde geschwärzt oder im Original ungeschwärzt !??Bei der Predigt von Martin Luther King in der Berliner Marienkirche waren Sie dabei – warum haben Sie die Rolle ihres Vorbilds und Onkeöls in Ihrem Werdegang nicht erwähnt !? Er war der Gastgeber dem M.L.King an jenem Tag, eigentlich der letzte Generalsuperintendent der der STASI und dem Regime unverblümt die Meinung gesagt hatte, wofür er – längst in den Knast gegangen wäre, wenn die STASI an guten Kontakten zu EKD nicht großes Interesse hatte, um endlich die EKD zu unterlaufen, unterwandern und danach die EKD in der DDR von EKD abzuspalten und die samt Dtolpe und Konsorten in die Kirche im Sozialismus umzufunktionieren, mit einzigem Zweck die Opositionelle vor ihren Kanzeln unter Kontrolle zu halten durch unzählige IMs auf allen Ebenen der EKD-Hierarchie vom Bischof bis zum Pastor, der Sie auch einst gewesen sind !?
190
M.Emeiht:
14. März 2012 um 22:17 Uhr

Man hört eigentlich immer nur, dass er ein toller Redner ist
Das Internet ist aber voll von Informationen die in unterschiedlicher Dimension klare Kritik und offene Fragen gegenüber Herrn Gauck dokumentieren.
Selbst wenn nicht alle Informationen so der Tatsache entsprechen, ist Herr Gauck dann kein Vorbild für das Volk sondern höchstens ein Abbild von Teilen der Bevölkerung.
Folgende Themen kann man z.B. im Internet nachlesen:
– Wenn das Private politisch wird.
– Umfragen zu Gauck in seiner Heimatstadt (73% Nein)
– Gauck: vertritt er die Mächtigen ( Vorwürfe des Berliner „Tagespiegel“ zu falschen Auskünften in der Gaucks Stasiunterlagenbehörde)
– Bezeichnung als DDR Bürgerrechtler stark fragwürdig (nie inhaftiert, nicht politisch verfolgt, keine DDR –kritischen Schriften bekannt, erst spät 1989 auf den Zug aufgesprungen. Man sollte ihn jetzt nicht als Lokführer bezeichnen. Es ist ein Schlag ins Gesicht derer, die eindeutig mehr getan und riskiert haben.
– Stellungnahmen des Pastors Gauck zu den Missbrauchsvorwürfen in der Kirche gegenüber den Opfern oder Tätern  Fehlanzeige.
Die Themen stammen meist aus Artikeln von Tageszeitungen wie z.B. Berliner „Tagesspiegel“, „Süddeutsche „, Ostsee-Zeitung“ , „Hamburger Abendblatt“ u.a.
191
Adam Lauks:
14. März 2012 um 22:38 Uhr

Direkte Frage an denKandidatzen für den Bundenpräsidenten von Deutschland:
Herr Joachim Gauck !
Waren Sie zugegen als Herr Schäuble und Dr. Werthebach auf Order von Bundeskanzler Kohl im Haus 49 mit den Generälen des MfS dez ZUSATZ zum Einigungsvertrag verhandelten und bei der Unterschrift des für 50 Jahren geheimen ZUSATZES.
Darin wurde laut Dr. Werthebach, die künftige Handhabe der Akte der Westpolitiker und anderer Archivbestände genauestens festgeschrieben. Wurde darin auch festgestellt dass die Archive nicht wie vorgesehen im Bundesrachiv kommen und von drei Wessis und einem Ossi verwaltet werden, sondern wie es zu sehen ist IHNEN anvertraut werden und den 80 Hauptamtlichen !??
Mein 76.jähriger Freund Werner Krüger aus Pankow liegt seit drei Jahren als Antialkoholiker, entmündigt im Säuferheim TERESA, Wartenberger Weg 4 in Malchow und als Jurist – 2,5 Jahre STASI Einzel-U-Haft der Rest bis 99 Monate in Bautzen 2- ist der Meinung dass da drin steht : KEINER ROTEN SOCKE DARF EIN HAAR GEKRÜMMT WERDEN !!??? Wie lief die Beschäftigung von 30.000 Hauptamtlichen des MfD ab…. mit oder ohne PERSILSCHEIN Ihrer Behörde !?? Wieso wurden 50 Hauptamtlichen von Ihnen eingestellt ohne auch ihre Personalakte vorgelegt zu haben !?? Wahre Opfer des MfS hörten nach der Wende auf zu existieren… und möchten wissen warum !?? Täterschutz ging vor Opferschutz – Verklärung statt Aufklärung. Können Sie sagen für Deutschland ehrliche Arbeit geleistet zu haben !?
192
Walter:
14. März 2012 um 22:42 Uhr

Gibt es mal wieder kein anderes Thema? Jauch hat am Sonntag das gleiche Thema, Plasberg wird sich wohl anschließen. Der Rundfunkrat hat die Talk-Flut in der ARD kritisiert, jetzt setzt die ARD mit der Themenwahl noch einen drauf.
193
Elsbeth:
14. März 2012 um 22:42 Uhr

@168, Ulla Kromat:
So kann man die soziale Frage für sich persönlich lösen.
Ich kenne eine ehmalige Arbeitskollegin.Die war schon immer ganz taff. Und wußte wie der Hase läuft. Verheiratet seit langem. Die jetzt getrennt lebt. Nicht nur pro Forma, sondern wirklich getrennt. Sich gleichwohl mit ihrem noch Ehe-Mann gemeinsam veranlagen läßt. Und nun auf die Witwenrente wartet. Weil bei Teilung der Versorgungsansprüche und bei Ableben einer der geschiedenen Parteien dessen Anteil der Anwartschaft der Renten- oder Pensionskasse zufällt.
Solange dies den Gesetzen entspricht, kann man dies alles tun.
Nur sollte man dann seine Mitmenschen allerdings nicht mit irgenwelchen theoretischen Phrasen belästigen.
194
Heinrich Bruns:
14. März 2012 um 22:44 Uhr

Der Begriff “Judaslohn” stammt aus der Zeit wo der Apostel Judas für einen Lohn seinen Meister Jesus veraten hatte, in dem er den Jägern von Jesus, den Ort zeigte wo Jesus sich aufhielt, wo dann später Jesus verhaftet wurde, und dann in einem Prozess er zum Tode am Kreuz verurteilt worden ist. Die Kirchen legen diese Kreuzigung als Erlösung für jeden Christen von seinem Menschlichen Verfehlungen aus, was natürlich Unsinn ist. Kein einzelner Mensch oder die ganze Menschheit kann durch den Tot von einem Jesus am Kreuz, von den seinigen eigenen menschlichen Verfehlungen freigesprochen werden.

Das zum Judaslohn, dass nichts mit den Juden zutun hat, sondern nur mit einem Menschen der Judas hies, und für Geld seinen Freund und Meister verriet, und damit für Geld seine Seele verkaufte.
“Wenn Geld den Charakter eines Menschen verdirbt, dann wird das Judaslohn genannt, wenn ein Mensch sich zum Diener des Mammon entpuppt”

Ein Zitat noch zur Freiheit:
Die Freiheit besteht darin, dass man alles tun kann, was einem anderen nicht schadet. [Matthias Claudius]

Damit ist der Begriff Freiheit bestens erklärt, und zeigt wie das Wort Freiheit in einen Satz in drei Abschnitten ganz einfach erklärt werden kann.

Herr Gauck kann nicht einmal das einfachste erklären. .
195
Christian Volk:
14. März 2012 um 22:52 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich denke, dass der gemeinsame Kandidat Gauck der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt ist: Nachdem das Amt in jüngster Zeit sehr an Ansehen verloren hat, hat er nun mit seiner beeindruckenden Biografie und Außenperspektive fernab des politischen Apparats die Möglichkeit, ja die Pflicht, das verloren gegangene Vertrauen in das höchste Staatsamt und die Politik insgesamt zurück zugewinnen. Herr Gauck ist dazu in der Lage – wenn er sich und seinen Werten und inhaltlichen Überzeugungen treu bleibt.
196
Harry-B:
14. März 2012 um 22:53 Uhr

@ 170 fritz 30:

Sowohl die Linken wie auch die Rechten feiern fröhliche Urstände. Das wird keiner vermeiden können, nur sollte man extreme Auswirkungen bekämpfen. Übrigens, traditionell ist die deutsche Justiz auf dem rechten Auge blind. Ob der neue Bundespräsident mit einer Vita aus dem Osten besser sein wird, müssen wir abwarten.
197
Harry-B:
14. März 2012 um 22:56 Uhr

@ 193 Heinrich Bruns:

Danke für die erklärenden Worte. Genau in diesem Sinne verstehe ich den Judaslohn. Es gibt eben Menschen doe für Geld alles tun.
198
Frank Ness:
14. März 2012 um 23:00 Uhr

Wieder ein Wendehals mehr in der Politik ? Ich bin gespannt ob Herr Diestel das Terpe-Dossier anspricht wo drin geschrieben steht das wenn die Wende nicht gekommen wäre der treue Herr Gauck als “IM Larve” bei der Stasi geführt worden wäre. In der Einarbeitungsphase war er demnach schon, er sollte sich nur noch beweisen. Das heute ein großer Teil der Akten als vernichtet gelten liegt ja auf der Hand, wenn man an der Quelle sitzt. Merkel Agitation und Propaganda bei der FDJ, Gauck ein fast IM, armes Deutschland!!!
Die ganze Wahrheit wird nie ans Licht kommen wenn immer solche Wendehälse die Macht haben. Die Ostdeutschen haben glaube ich ein empfindlicheres Gespür für solche Leute.
199
wolfgang bertz:
14. März 2012 um 23:02 Uhr

Freiheit ist eine Statue in der Hafeneinfahrt von New York, leider aber nicht der in
die Berliner “Freiheitsglocke” eingravierte Text.
200
sokrates:
14. März 2012 um 23:03 Uhr

Jetzt kriegen wir den Richtigen. Da kann und darf man jetzt nicht mehr diskutieren.
Die Presse (Bild, Stern, Spiegel und alle die Abschreiber) hat entschieden und ihn aufs Schild gehoben. Er müsste ja auch für die Linke wählbar geworden sein, da er ja vielen von den Stasis = Linke Brot und Arbeit gegeben hat.
Die Bürger brauchen deshalb nicht mehr nachdenken. Die Bundesversammlung ist überflüssig. Es reicht, wenn die 4. Gewalt (siehe oben) gesprochen hat – wer mag da anderer Meinung sein?

Als nächstes müsste sie jetzt um der Ausgewogenheit willen – und wenn sie gerade in Berlin versammelt ist, gleich noch den Nachfolger des Regierenden Bürgermeisters von Berlin bestimmen.

201
TilEulenspiegel:
14. März 2012 um 23:09 Uhr

Jetzt bin ich mal gespannt ob das wieder eine Sendung wird die nur dazu dient diesen völlig deplatzierten Kandidaten im besten Licht scheinen zu lassen. Der Super Gau(ck) wird uns gesellschaftspolitisch treffen, wie der Tsunami in naturwissenschaftlicher Art und Weise.
202
TilEulenspiegel:
14. März 2012 um 23:14 Uhr

Wie “Wunderlich” , was für ein nettes Kerlchen und Messias doch mein Freund ist. Wann wird denn der erste Altar vor dem Bellevue aufgebaut, damit das ganze Volk ihren Heilsbringer endlich anbeten kann.
203
Walter Neumann:
14. März 2012 um 23:15 Uhr

Genau dasselbe Strickmuster wie bei Guttenberg und Wulff. Angefangen wird mit einem Freund/Mitarbeiter zur freundlichen Einführung. Was soll uns dies sagen, Übertünchen. Man merkt die Absicht und ist verstimmt! Hat Herr Gauck diese Art der Darstellung als freundlichen, guten Menschen notwendig? Wenn ja, dann ist es nicht weit her mit Ihm! Auch Guttenberg und Wulff haben trotzdem an Ansehen laufend verloren. Warum also genau diese Strickart? Will die ARD Ihn so desavouieren?
204
Karin:
14. März 2012 um 23:16 Uhr

@104 Elsbeth

Ja, ich weiß, dass er Gesetze unterschreibt. Köhler hatte es meines Wissens 2x abgelehnt, ein Gesetz zu unterschreiben. Gauck hat keinerlei Wirtschaftskompetenz und kennt den Politikbetrieb nicht (behaupte ich jetzt einfach mal). Also wird im wohl nichts anderes übrig bleiben als auf seine Berater zu hören und abzunicken. Repräsentieren kann er sicherlich, wenngleich mir seine Reden etwas salbungsvoll vorkommen. Na ja, er ist ja gelernter Pfarrer.
😉
205
TilEulenspiegel:
14. März 2012 um 23:16 Uhr

Oh du meine Güte, jetzt geht die Lobsudelei mit Frau Höhler weiter. Soviel Heiligenschein wird langsam unerträglich.
206
TilEulenspiegel:
14. März 2012 um 23:18 Uhr

Wie wohltuend dass diese Frau den Mann wieder etwas vom Sockel holt. Vor allem mit echten Argumenten und nicht mit hohlen Lobreden. Danke Frau Jochimsen
207
Martin:
14. März 2012 um 23:18 Uhr

Die Sache Bundespräsident ist für meinen Begriff zu Genüge mit sog. Fachleuten besprochen worden.
Die Auswahl der heutigen Gäste überrascht mich doch sehr. Was hat eine Frau Höhler in einem solchen Kreis zu suchen? Das Geschwätz von ihr kann doch keiner mehr anhören.
Frau Jochimsen ist ja total fehl am Platz, ganz zu schweigen von Herrn Distel.
Bekommen Sie keine anderen Gesprächspartner mehr, weil das Thema endlich erledigt sein sollte?

Mit freundlichen Grüßen

Martin
208
Schulze-Holz:
14. März 2012 um 23:18 Uhr

Herr Gauck ist nicht der richtige Kandidat.
Er ist verheirateter Pastor, der in wilder Ehe lebt. So bekommen wir eine Concubiene als First Lady im Bellvue.
209
Rudi Meier:
14. März 2012 um 23:24 Uhr

Will will hier nicht die gestellte Frage der Sendung beantworten, sonder macht knallharten Wahlkampfbüro für Gauck. Obwohl das garnicht notwendig ist. Wir haben ja, wie die Russen mit Putin, gar keine andere “Wahl”…
210
HorstNRW:
14. März 2012 um 23:25 Uhr

Liberté Egalité Fraternité
211
TilEulenspiegel:
14. März 2012 um 23:25 Uhr

O-Ton Gauck in der Dokumentation der ARD diese Woche, zu dem Vorwurf eines Bürgerrechtlers aus Rostock, der dort sehr engagiert war, dass Herr Gauck auf keiner einzigen Aktion der Bürgerrechtler zu sehen war.
Gauck dazu: “Ich weiss das es kleine Gruppierungen gibt die mein Wirken nicht als Bürgerrechtler in dem Sinne ansehen, wie es diese Leute waren, ich war eine andere Art Bürgerrechtler.” Mit einem süffisanten Lächeln fügte er hinzu. “Ich habe mehr Leute für die Bewegung von 1989 aktiviert als diese Gruppen”
Aus Erfahrung als ehemaliger DDR Bürger waren das gerade die Leute, die Leute animmierten sich zu engagieren, damit die Stasi sie endlich orten konnte. Sorry, aber aufgrund der Geheimnisstuerei um seine eigene Akte und die vielen Ungereimtheiten in seiner Biographie, erlaube ich mir als ehemaliger DDR darübere besser urteilen zu können als jeder Westdeutsche der alles nur so erzählt bekommt wie es dargestellt wird.
212
HorstNRW:
14. März 2012 um 23:29 Uhr

Gauck hat rhethorisches Talent sich mehrdeutig auszudrücken.
213
TilEulenspiegel:
14. März 2012 um 23:31 Uhr

Wie kann man eigentlich einen Mann wie den Herrn Eggert zu einer Sendung einladen, wo es um ein so von Anstand, Ehre und Moral bestimmtes Amt geht, wie den Bundespräsidenten. Die Vergangenheit dieses Mannes spricht für sich und was er von sich gibt, zeigt seine Intelligenz, denn die ist nicht ziemlich hoch angesiedelt.
214
HorstNRW:
14. März 2012 um 23:31 Uhr

SPD und Grüne haben sich souverän ein Eigentor geschossen oder nur ihr wahres Gesicht gezeigt.
215
HorstNRW:
14. März 2012 um 23:32 Uhr

Gauck hat Überblick oder Einblick?
216
Willi M.:
14. März 2012 um 23:32 Uhr

Pastor Wunderlich: „Gauck durfte nicht Journalist werden.“
Aber hallo, was hätte er denn als Journalist in der DDR gemacht , denn er wollte ja nie in den Westen gehen? Für die „Freie Erde „ von der Ernteschlacht berichtet ? Wenn Gauck sich für 3 Jahre NVA verpflichtet hätte, wäre er auch Journalist geworden und uns sicher viel erspart geblieben. Die DDR-Bürger, die so wie Gauck vor dem Mauerbau nicht freiwillig zur NVA gingen und deshalb auch nicht ihren Wunschberuf studieren durften, jammern darüber auch nicht mehr. Die Wehrpflicht wurde in der DDR 1962 nach dem Mauerbau eingeführt.
217
TilEulenspiegel:
14. März 2012 um 23:33 Uhr

Danke Frau Will, genau um diesen Herrn Lietz ging es in ihrer eigenen Dokumentation. Bringens sie jetzt auch den Kommentar von Herrn Gauck dazu ?
218
beule:
14. März 2012 um 23:35 Uhr

🙂 Ok, viele linke hier, wie kann denn ein Präsident mit seinen Aufgaben der Gesellschaft schade? Is ja lächerlich, da überschätzt man das Amt, die Regierung kann das aber bitte doch nicht der Präsident. In der Funktion kann man sich nur selber zum Horst machen wie Herr Wulff, aber selbst er hat keinen gesellschaftlichen Schaden angerichtet. Mal schön locker bleiben bei der Frage, da spricht anscheinend eher Frust als Sachverstand
219
beule:
14. März 2012 um 23:36 Uhr

Ne Wahl hatte man bei Wulff übrigens auch nicht
220
steewee:
14. März 2012 um 23:37 Uhr

Wer keine Wahl hat hat eben auch keine Qual. Was mich bei der laufenden Sendung wundert ist die Zusammensetzung. Welche Meinung zu Herrn Gauck mag ein “Wendehals” und “Einheits-Gewinner” wie Herr Diestel schon haben? Herr Eggert bewirbt sich mit seinen Zwischenrufen und oberlehrerhaften Kommentare ebenso als Talkmaster der ARD. Da hat die Stasi wohl mit Psychopharmaka nachgeholfen.
Das der aktuelle “einzige” Kandidat polarisiert liegt in seiner auch mit dem deutsch-deutschen Prozes zusammenhängenden Historie. Im Westen ein brennendes Fanal für den Freiheitskampf in der ehemaligen DDR. Dort ist er eben keine solche Lichtgestalt. Die aktuelle Diskussion dokumentiert lediglich das Ausmass des Amtsmissbrauches unseres letzten Bundespräsidenten.
221
Klaus:
14. März 2012 um 23:38 Uhr

Ich habe die Schnauze voll von irgendwelchen Durchleuchtungen jedweder Politiker oder Politstars… Jeder sollte sich mal an die eigene Nase fassen und überdenken, welche Vorteile er wann in Kauf genommen hat. Wir kommen in Teufels Küche wenn wir jeden anfangen zu durchleuchten… (das fängt bein braven Bürger an)… Das ist medialer Scheiss den keiner braucht… ich persönlich wünsche mir einfach mehr Ehrlichkeit … aller…!…
222
TilEulenspiegel:
14. März 2012 um 23:38 Uhr

Oh du meine Güte Frau Höhler. Waren sie dabei? Ein Manred Krug war so bekannt, beliebt und mit einer solchen Aura versehen und wurde trotzdem ausgewiesen.
223
Gerhard Drexler:
14. März 2012 um 23:39 Uhr

Ich hatte vor zwei Tagen den Präsidentschaftskandidaten Joachim Gauck in München persönlich gesprochen! Gauck ist ein sehr sympathischer Mensch der mich mit seinen Ausführungen sehr überzeugte.

Gauck ist zu 100 Prozent die richtige Person zur richtigen Zeit im richtigem Amt.

LG Gerhard Drexler aus Freyung
224
Reinhard Heinrich:
14. März 2012 um 23:42 Uhr

Frau Will,gibt es denn kein anderes und wichtigeres Thema. Ich jedenfalls kann
dieses Gerede über den amtierenden und den noch nicht gewählten Bundespräsidenten nicht mehr hören.
225
HorstNRW:
14. März 2012 um 23:42 Uhr

Wie lange hat Gauck in Bautzen oder Höhenschönhausen gessessen?
226
HorstNRW:
14. März 2012 um 23:43 Uhr

Wenn Pfaffen diskutieren!
227
szczepanski:
14. März 2012 um 23:43 Uhr

1. Nachdem nun immer mehr Festgestellt wird das Gauck NICHT der Bürgerrechtler ist wie er sich darstellt, wird das nun natürlich von den Neoliberalen und Gauckjüngern runtergespielt, “Man versteht nicht was das wichtig für die Qualifikation sein soll”. Echt lächerlich!!!

2. Gauck soll der Anmahner und Moderator neuer angeblich dringend benötigter Reformen werden!!!
Es wird nicht lange dauern und es werden von Ihm die ersten Forderungen in dieser Richtung gestellt werden, die dann die Mutti und ihr Gefolge natürlich umsetzen ” müssen”!
Die Spirale nach unten geht weiter!!!
228
Ralph Bender:
14. März 2012 um 23:44 Uhr

Es ist kaum auszuhalten! Ich würde so gerne Frau Jochimsen mal die Meinung sagen. Eine “alt” Kommunistin erster Klasse. Mit dem Stock von Rosa Luxemburg könnte Sie direkt in den Honender Himmel fliegen…….
229
beule:
14. März 2012 um 23:44 Uhr

die hätte man nur wenn das Volk wählen dürft…..und es würde nu Gauck wählen
230
Demokrat:
14. März 2012 um 23:44 Uhr

Die Besetzung des Bundespräsidenten erfordert jemanden, der für Demokratie steht und dies auch gegen alle Widerstände “präsentiert”
Der Bundespräsident hat keine politische Macht, aber er hat die Aufgabe, zu mahnen.
Wir leben “noch” in einem freien demokratischen Land, dies soll erhalten bleiben.
Insofern halte ich Herrn Gauck definitiv für den richtigen Kandidaten, denn er hat am eigenen Leibe erlebt, wie die Demokratie mit Füßen getreten wurde und sich dadurch nachweislich für einen Verfechter der Demokratie entwickelt.

Wenn einzelne politische Gruppierungen dies nicht mögen und gegen Herrn Gauck schießen, kann man das nachvollziehen, doch wir Deutschen sollten uns alle daran erinnern, was passieren kann, wenn die Demokratie verliert.

Herr Gauck steht für die Demokratie, deshalb wünsche ich mir Ihn als Bundespräsidenten. Ganz einfach!
231
Acobian:
14. März 2012 um 23:45 Uhr

Wenn Ihr wirklich wollt, daß jemand sich hier äußert, würdet Ihr nicht so viele Hürden einschalten. Diese Sendung ist eine pauschale Lüge von komprimittierten Leutem, die immer noch lügen. Tatsächliche Erfahrungen werden woanders publiziert. Die Heinies hier quatschen einen solchen Käse, da soll es nicht mal Äpfel gegeben haben in der DDR. Bürgerrechtler? Damit schmücken sich heute die, die Verräter sind. Ein Pfarrer hat gerade in der DDR einen Auftrag, er hat ihn verraten und könnte bei Hitler tätig gewesen sein. Punkt.
232
Knut-Michael:
14. März 2012 um 23:46 Uhr

Kaum wurde Wulff tot-diskutiert-wird versucht gauck vor Amtsantritt von den anwesenden Klugscheißern zu demontieren – unerträglich !
233
Rolf Wolf:
14. März 2012 um 23:46 Uhr

Das ist neu: Gauck ist nicht nur BP-Kandidat, er ist der Messias! Von morgens bis abends hat er notleidenden Menschen geholfen. Mir kommen die Tränen. Vielen Dank für die ausgewogene Sendung!
234
Rainer Zuphal:
14. März 2012 um 23:46 Uhr

Hilfe… Was für Laberer hat Frau Will denn da eingeladen? SCHNELL umsachalten…!
235
Georg Grünsch:
14. März 2012 um 23:47 Uhr

Es geht nicht darum, ob der Mann verheiratet ist. Er hat in den vergangenen zehn Jahren nichts gesagt, was für die Gesellschaft oder das Land interlektuell relevant ist. Er hatte dann noch eine Talkshow in der ARD, die abgesetzt wurde. Wo er wenig eloquent. Das er als Papieritger Akten sortierte und aufarbeitete. Die Behörde bekam dann seinen Namen.
Und davor kannte im im Westen niemand. Als Pfarrer hat er in der mecklenburgischen Provinz gepredigt, sich aber an keiner Bürgerprotestaktion beteiligt. Und deshalb so er Bundespräsident dieses Landes werden? Einfach lächerlich, vom Regen in die Traufe!
236
Frank Ness:
14. März 2012 um 23:47 Uhr

Ich verstehe nicht was die Pfarrer hier immer Quatschen das in der DDR die Kirche verpöhnt war. Zu DDR-Zeiten hatten jeden Tag um 18.00Uhr die Glocken geläutet und als Kinder wussten wir aha Zeit nachhause zu gehen es ist Abendbrotzeit. Was läutet heute oder hat früher die Stasi gebimmelt?
Man kriegt hier nur die Taschen voll gehauen und das Schlimme ist,es glauben noch sehr viele was man von den Medien vorgesetzt bekommt.
237
Doro:
14. März 2012 um 23:47 Uhr

distel ? damals schon nachplappernd, eitel, anzugsträger . warum nehmen sie nicht neben den prominenten langweilern mal “erika mustermann” in die sendung ? nicht nur als special-guest, sondern als bürger ? angst ?
238
CCD:
14. März 2012 um 23:47 Uhr

Jetzt ist der Mann noch nicht mal im Amt
und man sitzt schon wieder da und fängt an ihn zu zerpflücken.
Ist das unsere Gesellschaft?
Dann möchte ich nicht dazu gehören!
239
Paul Weismann:
14. März 2012 um 23:47 Uhr

Allein die Tatsache, dass über Gauck so diskutiert und getritten wird, beweist: er ist der Richtige! Gab es auf diesem Niveau Streit um Wulff? Ich kann mich nicht erinnern.
240
IM Larve:
14. März 2012 um 23:47 Uhr

Gaucks Mutter war ab 1932 NSDAP-Mitglied (also weit vor der Machtergreifung der Nazis) und sein Vater ab 1934. Heute werde doch Menschen wegen geringeren Dingen verhaftet – auch in so genannten Demokratien wie den USA oder Russland – der Verdacht reicht manchmal aus. Ich hab schon nicht verstanden, wie jemand mit so einem persönlichen Schicksal Gerechtigkeit walten lassen soll in einer Behörde, die sich so komplex mit der Aufarbeitung von Verrat und Spitzelei in der DDR beschäftigt hat.
241
HorstNRW:
14. März 2012 um 23:48 Uhr

Liberté Egalité Fraternité
Gauck hat rhethorisches Talent sich mehrdeutig auszudrücken.
SPD und Grüne haben sich souverän ein Eigentor geschossen oder nur ihr wahres Gesicht gezeigt.
242
Volker:
14. März 2012 um 23:49 Uhr

Typisch für Frau Will, einfach Meinungen, die sie selbst nicht vertritt im Keim abzuwürgen.
So dumm kann ja selbst Frau Will, und der einige Diskutanten nicht sein, das man das Amt des Präsidenten nicht vom Bürgerrechtler abhängig macht. Es geht darum, dass Gauck kein Bürgerrechtler war, Dyas er dem nicht widerspricht, unhd sich als Bürgerrechtler aufführt. das geht nicht. Dieser Mann muß das mehr betonen, und soll Rechenschaft darüber abgeben, warum er diese Stasileute in der Gauckbehörde beschäftigte. Gedrade in dieser Behörde.
Es ist für alle Opfer eine Ohrfeige ohne Beispiel.

Es fehlt nur noch, das man den “Roten Kastner” als Bürgherrechtler hinstellt.
243
HorstNRW:
14. März 2012 um 23:51 Uhr

Dieser DDR Schei.. interessiert doch niemanden.
244
TilEulenspiegel:
14. März 2012 um 23:52 Uhr

Sehr geehrte Frau Höhne,
zwischen einer Bundeskanzlerin und dem Bundespräsident besteht ein riesiger Unterschied.
Frau Merkel muss keine moralische Instanz sein und aus diesem Grund hat sie nie einen Hehl aus ihrer politischen Haltung gemacht und vertritt dabei auch die CDU. DAs heist, sie hat sich nie als Bürgerrechtlerin hingestellt und musste das auch nie.
Der Bundespräsident soll eine moralische Instanz sein, der ohne Ideologie, nüchtern die tägliche Politik und Gesellschaft betrachtet. Wenn dann eine Person immer als vorderste Eigenschaft für seine Eignung für das Amt das wirken als Bürgerrechtler higestellt wird, sollte er dies auch wirklich gewesen sein. Wenn das dann nicht so ist, dann ist er für mich von vorn herein unglaubwürdig und für das Amt moralisch nicht geeignet.
245
Rainer Zuphal:
14. März 2012 um 23:53 Uhr

Hilfe… Was für Laberer hat Frau Will denn da eingeladen? SCHNELL umschalten…!
246
Helga Gesell:
14. März 2012 um 23:55 Uhr

Wieso spricht keiner über die Haltung Gaucks zur Oder-Neisse-Grenze, gegen die er sich in mehreren Foren geäußert hat und warum spricht keiner über die Nazivergangenheit seines Vaters, weswegen der wohl auch von den Russen eingesperrt wurde.
247
TilEulenspiegel:
14. März 2012 um 23:55 Uhr

Schon wieder ein Azubi im Schloss Bellevue. Die Wulff Light Variante.
248
Ralf Resch:
14. März 2012 um 23:56 Uhr

Sagen sie bitte was sind die leute mit dehnen sie sprechen.
Es macht mich traurig, das die alle aus dem Osten kommen.
Die Rote, plus die Blonde das ist so widerlich , ich kann das nicht mehr hören.
Die linke hat bis heute nicht geklärt, wo zB. das vermögen der PDS geblieben ist.
Die jagdt auf den letzten … H. Wulf hat auch die Presse mitgemacht.
PS: alle Politicker sind käuflich
mfg
R. Resch
249
Ami Background:
14. März 2012 um 23:57 Uhr

Keiner redet über Gauks LOB für den “mutigen” (sic), der eine unmenschliche Rassentheorie und eine pseudische und rassistische Selbstverstaendlichkeit der Deutschen wieder beleben will! Ein Mann, der eine sehr konservative und intolerante Meinung Immigranten und deren Nachkommen, die für ihn wahrscheinlich niemals Deutsch sein werden (sic), gegenüber hat.

Klarsfeld hört sich wie Befreiung!!!!!
250
Ilona Ruhnau:
14. März 2012 um 23:58 Uhr

Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einem westdeutschen Kandidaten so viel diskutiert würde wie jetzt über J. Gauck.
In verschiedenen Talk-Shows habe ich mitlerweile die Unverfrorenheit der Linken mitbekommen.
Der Mann ist noch nicht einmal im Amt und wird derart auseinandergenommen.
Niemand hat sich vor Amtsantritt von Wullf soviele Gedanken gemacht.
Vielleicht schafft es endlich dieser, unser Bundespräsident, den Unterschied zwischen Ost und West abzuschaffen.
Nach mehr als 22 Jahren ist es den Politikern nicht gelungen.
Haben vielleicht auch diverse Politiker Angst vor ihrer eigenen Vergangenheit?
“Der werfe den ersten Stein, der frei von Sünde ist!”

Wir haben innerhalb der Bevölkerung genug echte Probleme, aber die Realitätsnähe fehlt den Politikern nicht erst seit kurzer Zeit.

Viele von Ihnen sind einfach schon zu lange im Amt und wissen gar nicht mehr worum es dem Volk wirklich geht.

251
Ilona Ruhnau:
14. März 2012 um 23:58 Uhr

Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einem westdeutschen Kandidaten so viel diskutiert würde wie jetzt über J. Gauck.
In verschiedenen Talk-Shows habe ich mitlerweile die Unverfrorenheit der Linken mitbekommen.
Der Mann ist noch nicht einmal im Amt und wird derart auseinandergenommen.
Niemand hat sich vor Amtsantritt von Wullf soviele Gedanken gemacht.
Vielleicht schafft es endlich dieser, unser Bundespräsident, den Unterschied zwischen Ost und West abzuschaffen.
Nach mehr als 22 Jahren ist es den Politikern nicht gelungen.
Haben vielleicht auch diverse Politiker Angst vor ihrer eigenen Vergangenheit?
“Der werfe den ersten Stein, der frei von Sünde ist!”

Wir haben innerhalb der Bevölkerung genug echte Probleme, aber die Realitätsnähe fehlt den Politikern nicht erst seit kurzer Zeit.

Viele von Ihnen sind einfach schon zu lange im Amt und wissen gar nicht mehr worum es dem Volk wirklich geht.
252
Kosiak:
14. März 2012 um 23:58 Uhr

Gauck muß es nur richtig betrachten. Die niedrigen Löhne erzeugen Altersarmut,
das gefährdet die Freiheit, also Verantwortung der Wirtschaft gefragt: Freiheit und Verantwortung, sein Thema.
253
S. Wolff:
14. März 2012 um 23:59 Uhr

Diese Sendung ist wirklich das schlechteste, was ich in der letzten Zeit gesehen habe…schon letzte Woche war die Sendung schon genauso schlecht….was müssen wir uns im Fernsehen noch alles ansehen….
254
Rita Hoffmann:
15. März 2012 um 00:00 Uhr

Was soll dieses sinnlose Gerede von Unrechtsstaat DDR. Ich durfte dort als Arbeiterkind studieren und brauchte mir um einen Arbeitsplatz keine Sorgen machen. Keiner war reich, aber keiner musste hungern. Heute gibt es über 8Millionen Menschen, die arbeiten und davon nicht leben können. Was ist denn bitte schön daran gerecht.
Und zu Gauck, welche Verbindungen hatte er, damit er so viele Vergünstigungen hatte? Es ist eine Schande, dass sie ehemaligen DDR-Bürgern auch noch nach mehr als 20 Jahren Beitritt ihre Würde nehmen.
255
Herbst:
15. März 2012 um 00:00 Uhr

Was für ein hÖhles Geschwätz! 😦
Gute Nacht
256
Achim:
15. März 2012 um 00:00 Uhr

Guten Abend,

Ich verfolge gerade die aktuelle Sendung
Und bin entsetzt. Bei solchen Kardinälen wäre Ratzinger nie Papst geworden.
Hier wird ein Mensch gewählt und kein Heiliger!
257
TilEulenspiegel:
15. März 2012 um 00:03 Uhr

Die Auffassung von Herrn Gauck von Gerechtigkeit ist das zugestehen von Almosen für das Volk und nicht das zugestehen von Rechten. Das ist das Problem.
258
klaus maletz:
15. März 2012 um 00:03 Uhr

immer wieder dieselben intellektuellen, die immer wieder dieselben argumente vorbringen.
macht doch mal eine runde mit normalbürgern, um endlich mal zu sehen, was der bürger und zuschauer wirklich empfindet. bringt vielleicht keine quoten, aber durchblick.
ist vielleicht auch ganz wichtig in dieser promimedienlandschaft. ich zahle meine gebühren
und will endlich auch mal repräsentiert werden.
259
Sina:
15. März 2012 um 00:04 Uhr

Hallo

Diese Fragen bewegen mich als Westdeutsche, weil sie im Internet immer wieder auftauchen:

Warum hat Herr Gauck als Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen in diesem Amt ehemalige Stasi-Mitarbeiter beschäftigt?

Ist es nicht sehr eigenartig, wenn in einem Amt, welches die Stasi-Vorgänge aufklären soll, eben genau diese Stasi-Mitarbeiter diese Aufgabe erledigen?
Würden wir alle es nicht als völlig absurd und hirnrissig ansehen, wenn man die NPD mit der Aufklärung dieser schrecklichen Mordserie befassen würde?

Wie also wurde gewährleistet, dass diese Stasi-Leute nicht Unterlagen bereinigt haben oder verschwinden ließen?

Und ist die Vorstellung tatsächlich so völlig abwegig, dass womöglich einige der Stasi-Leute Unterlagen mitgenommen haben, um mit diesen Unterlagen Menschen (auch aus der Politik) zu erpressen?
260
szczepanski:
15. März 2012 um 00:05 Uhr

Herr Eggert
Gauck hat unter seiner Leitung Stasi Leute in die Behörde gelassen und behalten!!!
261
Sina:
15. März 2012 um 00:07 Uhr

Diese Fragen bewegen mich als Westdeutsche, weil sie im Internet immer wieder auftauchen:

Warum hat Herr Gauck als Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen in diesem Amt ehemalige Stasi-Mitarbeiter beschäftigt?

Ist es nicht sehr eigenartig, wenn in einem Amt, welches die Stasi-Vorgänge aufklären soll, eben genau diese Stasi-Mitarbeiter diese Aufgabe erledigen.
Würden wir alle es nicht als völlig absurd und hirnrissig ansehen, wenn man die NPD mit der Aufklärung dieser schrecklichen Mordserie befassen würde?

Wie also wurde gewährleistet, dass diese Stasi-Leute, die in der Stasi-Unterlagen-Behörde arbeiteten, nicht Unterlagen bereinigt haben oder verschwinden ließen?

Und ist die Vorstellung tatsächlich so völlig abwegig, dass womöglich einige der Stasi-Leute Unterlagen mitgenommen haben, um mit diesen Unterlagen Menschen (auch aus der Politik) zu erpressen?
262
Sven Kohl:
15. März 2012 um 00:08 Uhr

Gauck ist zum neuen Posten gekommen weil jeder der Parteien der anderen ein Bein stelen wollte, darüber kann man wie so oft im Politikbetrieb, angestinkt sein, man kann es aber ich dem Gauck selber anlasten.
Vom Typ her ist er eitel hoch 10, das kann seiner Amtsausführung sowohl helfen als auch im Wege stehen, je nach Situation in der er seine Eitelkeit auslebt, der letzte hatte ja das Problem dass er auf allen Hochzeiten tanzen wollte was auch nciht jedem gefiel.
Die alten Zeiten in der DDR nochmal durchzuquatschen ist sicher interessant, sowohl für Ostbürger als auch für die aus dem Westen aber eine praktische Auswirkung hat es nicht.
Ich hoffe dass er dem Amt einen neuen intellektuelleren und durchaus auchmal kratzichen Anstrich geben wird, wies wirklich kommt zeigt die Zukunft, die Kaffesatzleserei spar ich mir.
263
Frank Ness:
15. März 2012 um 00:09 Uhr

Keiner redet mehr von Gauck’s Worten nach dem er gegen Wulff verloren hatte. Ein Journalist fragte ihm ob er nochmal antreten würde. Gauck’s Worte damals” Es wäre ein trauriges Land die auf einen über 70-Jährigen zurück greifen müsse, in so einem Land möge er nicht leben.
Die einzigen wahren Worte von dem!
264
rosa karl:
15. März 2012 um 00:11 Uhr

Danke Frau Jochimsen!
265
Koschka1952:
15. März 2012 um 00:11 Uhr

Herr Gauck sagt selber, dass er kein Bürgerrechtler war und das stimmt.
Da die DDR Regierung generell gegen die Kirchen eingestellt war, könnten sich alle Pfaffen als Bürgerrechtler bezeichnen, von einigen Blockpfeifen abgesehen.
Ich bin selbst ein schon älterer Rostocker und ich hatte seinen Namen bis zum Zeitpunkt, als er die Stasibehörde übernahm, nie gehört. Er muss wohl sehr tief in der Illegalität gewesen sein. Was jetzt seine sogenannten Freunde so alles erzählen, was er alles gemacht haben soll, kann ich nur bezweifeln. Vielleicht hat er einigen seiner Glaubensbrüder in deren Seelenkonflikten beigestanden. Hat er aber auch den vielen anderen konfessionlosen Menschen helfen können? Ich glaube nicht.

In Deutschland haben wir eine Trennung von Staat und Religion. Aber nur auf dem Papier.
Warum kassiert der Staat Kirchensteuer für die Kirche? Kann die Kirche das nicht alleine tun? Warum wird bei Gericht und bei Vereidigungen auch im Bundestag auf die Bibel oder Gott geschworen? Deutschland will ein fortschrittliches Land sein, sehr viele Deutsche glauben nicht mehr an einen imaginären Gott und müssen trotzdem diese Farces hinnehmen. Die islamischen Staaten, mit dem Islam als Staatsreligion, werden angefeindet,
sind aber nichts anderes als die westlichen Staaten mit dem Christentum, nur extremer.
Beim Zapfenstreich für Wulff mit dem “Helm ab zum Gebet” ist mir fast das Kotzen gekommen. Leben wir denn im Mittelalter?
Mit Gauck als Bundespräsidenten hätten wir einen Pfaffen in diesem Amt. Muß das sein?
Wenn er denn die christlichen Werte von Nächstenliebe ernst nehmen würde und gegen diese Politikmafia standhaft stehen würde, könnte ich damit leben.
266
Wilhelm:
15. März 2012 um 00:12 Uhr

Ich kann jedem nur empfehlen mal nach der Akte Gauck zu googeln.
Vor allem der Punkt zu den Eltern…
267
TilEulenspiegel:
15. März 2012 um 00:13 Uhr

Schrecklich diese Frau Höhler. Sie spricht viel und sagt nichts. Nur hohle Phrasen, Halbsätze und unvollendete Grammatik.
268
Kroko:
15. März 2012 um 00:13 Uhr

Frau Jochimsen sagt gescheite Sachen, alle Achtung! Gegen 5 Klatschtanten und Dummschwätzer hat sich aber keine Chance.
269
Christa Rey:
15. März 2012 um 00:14 Uhr

Lieber Herr Eggert,
wenn es denn m. E. einen wichtigen Satz in der heutigen Anne-Will-Sendung gibt, dann haben Sie den Kernsatz geliefert, danke!
“Die Wahrheit gehört zur Versöhnung.” Das betrifft Ost und West, Nord und Süd, Ihre (und meine)Generation und die ihrer Mütter/Väter. Die Wahrheit gehört zur Versöhnung. Danke!
Christa Rey
270
Bert Bennen:
15. März 2012 um 00:14 Uhr

Die SED-MfS-DDR, ihre (Un-) Moralitäten, verklemmten Verhaltensprägungen, haben die Gesellschaft durchdrungen. Das “Durchleuchten” der Menschen reflektierte sich früher in unzugänglichen Akten, heute ist das Denunziatorische alltäglicher Bestandteil der Medien, der Politik geworden. Gauck muß früher oder später scheitern, auch er wird vor der Zeit gehen. Der Sockel auf den man ihn gestellt hat ist zu hoch, um unbeschadet davon wieder herabzusteigen, geschweige denn, sich in dieser Höhe auszubalancieren. Ich bin der Ansicht, daß die Häme den größten Unterhaltungswert hat, das Nachtreten, so, wie es physisch gelegentlicht abends in den U-Bahnhöfen passiert.
Und: Die SED-PDS-Linke gehört nicht zu unserem politischen Spektrum, sie ist ein wahrscheinlich notwendiges Übel des Übergangs, der eben ein paar Jahrzehnte andauert. Warum gibt man diesen Leuten soviel Raum? Na gut, der Unterhaltungswert und die therapeutische Wirkung auf Leute mit niedrigem Blutdruck ist vorhanden.
Einen Besseren, als Gauck habt Ihr nicht, bei Merkel dasselbe…
271
Sven Kohl:
15. März 2012 um 00:14 Uhr

Rita,
in was für einer DDR hast du denn gelebt, wenn man mal die rosa Brilla abtut hat man in der DDR deutlich ärmer gelebt als heute, schon zeitbedingt, so manche Wohnung war zwar wie immer billig, aber auch so vergammelt, dass man sich gefragt hat warum die Bruchbude einen nicht beim Schnarchen eingestürzt ist, von dem Klo eine halbe Treppe runter garnicht zu reden. Ansonsten hatte man die Sicherheit morgen noch genauso zu leben wie heute, also gerne auch gleich arm und die DDR-Minidurchschnittsrente wäre selbst einem H4-Empfänger heute nicht mehr zu vermitteln.
272
HorstNRW:
15. März 2012 um 00:16 Uhr

Das runtergerockte NRW bedankt sich bei Rau von ganzem Herzen.
273
Neutrum:
15. März 2012 um 00:16 Uhr

mein eindruck: köhler + wulff wurden von der “geisteshaltung” weggemobbed, die jetzt eine frau klarsfeld nominieren möchte. ich sag mal so: es reicht mir, dass es AIPAC in den USA gibt – ich will hier keine deartigen verhältnisse. ich will auch keine BPs, von denen ich befürchten muss, dass sie die realität der vergangenheit nicht kennen und einem kriegstreiberischen atomstaat zugetan sind. wohlgemerkt: ich habe meine meinung und meine wünsche geäussert, ähnlichkeiten mit personen und/oder staaten sind nicht beabsichtigt und wären reiner zufall. was wir brauchen sind personen, dieetwas zu sagen haben und das auch sagen dürfen ohne anschliessend von “tretminen” umzingelt zu sein. Capiche?
274
Alois Burmeister:
15. März 2012 um 00:17 Uhr

Während der heutigen Sendung bin ich zweimal eingeschlafen. Meine Güte, welch ein sinnloses Gelaber, von Menschen, die aus der Vergangenheit nichts und wieder nichts gelernt haben! Bitte, bitte, nächstes Mal eine Runde voller Theologen und Realitätsverweigerer, dann kann ich ruhigen Gewissens weiterschlafen. Ach ja, und dieses junge und unwissende Klatschpublikum. Wie arm ist das denn, Frau Will?
275
TilEulenspiegel:
15. März 2012 um 00:17 Uhr

Oh du meine Güte. Dieser Herr Eggert ist ja sowas von peinlich und unwissend was Geschichte anbetrifft, wenn man hört von hohen Ämtern von NSDAP Mitgliedern in BRD und DDR. Er sollte einfach mal bei Google Wikipedia plus Entnazifizierung eingeben, dann kan er von einer ganz neutrale Seite genau erfahren, wie dies in DDR und BRD gehandhabt wurde.

PS” Wikipedia steht ganz bestimmt nicht im Verdacht den Kommunsimus zu verherrlichen.”
276
Schwarz:
15. März 2012 um 00:18 Uhr

Schön langsam machen sich die deutschen Medien lächerlich. Warum muss denn jeder Mensch im Voraus demontiert werden? Ich bin zwar auch kein Gauck-Freund, jedoch sollte sich die Regierung frühzeitig überlegen wen sie nominiert – deswegen werden auch meine und unsere Steuergelder bezahlt und das nicht zu wenig.
…… und warum 4 Tage vor der Wahl diese dummen Diskussionen die bestimmt zu nichts mehr beitragen. Denn die Bedürfnisse der Bürger, etc. werden sowieso nicht berücksichtigt.
Die große Frage muss doch lauten: BRAUCHEN WIR WIRKLICH NOCH DAS AMT DES BUNDESPRÄSIDENTEN????
277
löwenmaul lias heiner klein:
15. März 2012 um 00:19 Uhr

Wer gibt eigentlich dieser Frau Prof. Höhler das Recht, im Namen von uns Wählern Meinungen zu äußern, die mehr oder weniger immer wiedervon ihr wiederholt werden! Diese Frau ist einfach unerträglich, war sie auch bei Wulff schon!

Sie redet ununterborchen, wie Eggert und Jürgs. Einfach unerträglich dieses Geschwätz!!

Abschalten und ins Bett gehen!! Mehr hat diese Sendung, woie gewöhnlich üblich, nicht verdient, denn es ist ” hohles ” Geschwätz!

Fragen, die interessieren werden überhaupt nicht gestellt, weil alle zu feige sind, auch nur annähernd in der Öffentlichkeit Flagge zu zeigen, denn es könnte sich ja nachteilig auswirken!! Mein Bedauern hält sich nicht mehr in Grenzen, wenn man hört und liest
was dieser “Mann” so alles von sich gegeben hat. Moral und Ethik kommen überhaupt nicht zur Sprache.

Ich bin sehr enttäuscht!!
278
Thomas Kotzbau:
15. März 2012 um 00:20 Uhr

Ich kann Frau Luc Jochimsen leider nicht verstehen, sie hat nie in der DDR gelebt und begreift dieses System nicht. Sie hat leider keine Kenntnis von dem was in diesem System passiert ist sondern nur Informationen von ihren Parteigenossen. Frau Gertrud Höhler ist bei dieser Runde die einzige mit einigemaßen Vernünftigen Verständnis für das aktuelle Politische Bild in unserer Republik. Warum wird über einen zu wählenden Bundespräsidenten diskutiert wo gerade ein untragbarer zurückgetreten ist. Warum wird über Ost und West noch geredet??? Was mich mit beschämt sind einige Äußerungen die hier erfolgen wo man Mitbürger die eine andere Meinung vertreten oder aus Ost und West kommen beleidigen muss.
279
HorstNRW:
15. März 2012 um 00:20 Uhr

Treffend: Geisterhafte Zapfenstreiche
280
Brigitte Elsasser:
15. März 2012 um 00:20 Uhr

Ihre Sendung von heute.Ganz besonders stört mich, daß wir nicht in der Lage sind, einen Bundespräsident aus dem Westen zu nominieren. Wir haben bereits eine Bundeskanzerlin aus dem Osten, jetzt auch noch einen Ostbundespräsident? Das Verhältnis zwischen Ost und West ist total aus den Fugen geraten. Frau Merkel macht ihren Job gut, aber brauchen wir wirklich noch einen pastoralen Ost-Bundespräsident? Das ist doch ein Armutszeugnis für den Westen
281
Markus:
15. März 2012 um 00:21 Uhr

Herr Gauck ist als Kämpfer mit legalen Mitteln gegen eine Diktatur sicherlich besser als Bundespräsident geeignet als eine Frau Klaasfeld, die sehr ein sehr einseitiges Unrechtsverständnis hat. Eine weitere Frage wäre, ob die höchste Person im Staat sich nicht alleine diesem Staat verpflichtet sehen sollte und damit eine alleinig deutsche Staatsbürgerschaft haben sollte.
282
Schmidtel:
15. März 2012 um 00:23 Uhr

Herr Gauck hat oder mußte sogar in seiner Funktion in der DDR mit der Stasi zusammenarbeiten und hat nebenbei ein paar Annehmlichkeiten wohl dabei mitgenommen. Da fügt er sich in der aktuellen Reihe ein…
Naja, manche werden dafür heute vom Verfassungsschutz beobachtet und einer wird Bundespräsident.
283
c.t.:
15. März 2012 um 00:38 Uhr

ich habe die sendung ganz ‘aufgeregt’ verfolgt und fand sie herausragend gut. bitte bemühen sie sich, noch oft so aufregende gespräche möglich zu machen. danke. danke.
284
Schramm:
15. März 2012 um 00:39 Uhr

Herr Gauck wird, so schätze ich ein, wird nicht kritisch sein. Er wird sich eher an die Machthabenden anheften und zum Munde reden. Er liebt schon die gutbürgerliche
Klasse. Was mich aber noch mehr bewegt, ist die Tatsache, daß er als ehemaliger
Pfarrer den Afghanistan-Krieg bejaht hat. Als Pfarrer wohlgemerkt!
Auch die Freiheitsfaselei wird mir auch langsam zuviel. Es gibt so viel arme Menschen
in unserem Land, denen nützt die Freiheit nicht sehr viel! Für mich ist Herr Gauck auf
gar keinen Fall der “Richtige”!
285
Jürgen, Nicht-Kampagnen-Beobachter:
15. März 2012 um 00:45 Uhr

Frau Höhler tritt nach

Thema der Sendung war doch eigentlich Herr Gauck.

Musste es nun nach der maßlosen Entehrung Herrn Wullfs durch eine „Nicht“-Kampagne der Medien und zügelloser Attacken aufgehetzter Schwachstrom-Analytiker gegen ihn sein, dass Frau Höhler in ihrer nahezu perfekten Art Frechheiten zu formulieren das letzte Wort der Sendung gegen Herrn Wulff führt bzw. ihm auch noch den allerletzten Tritt versetzt?

Es reicht nun endgültig Frau Höhler!

Ich habe für diese perfide offene Art von Niederträchtigkeit keinerlei Respekt mehr übrig.
286
Walter Neumann:
15. März 2012 um 00:49 Uhr

@ 193 Heinrich Bruns
Sehr geehrter Herr Bruns, das mit dem Judaslohn als Verrat an Jesus Christus, wonach er zum Tode am Kreuz durch die Juden verurteilt wurde und dies von den römischen Soldaten durchgeführt wurde, ist richtig. Falsch ist jedoch Ihre Annahme, dass dadurch die Menschen bzw. die Christen von all Ihren Verfehlungen, sprich Sünden freigesprochen werden. Durch den Tod am Kreuz hat Jesus, zumindest laut katholischer Kirche (ich denke aber, auch bei den Ev. + Luth. ist es unisono), alle Menschen von der Erbsünde befreit. Nur von Dieser! Der Erbsünde durch den Ungehorsam von Adam und Eva im Paradies! Und es ist ja schon logisch, wenn Judas Jesus nicht verraten hätte, wäre er nicht für uns Menschen am Kreuz gestorben. Mission gescheitert. Dies liefert bis heute Menschen die Möglichkeit zu argumentieren, etwas Falsches zu tun um das Richtige zu erzielen. Leider wird oft so auch in der Politik gedacht/gehandelt.
MfG

287
Adam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
15. März 2012 um 00:58 Uhr

Joachim Gauck hat in seiner Vita geschrieben “Unruhe und frühes Leid” von Thomas Mann Gelesen zu haben !? Entweder gibt er an oder er weiß es einfach nicht das das was ergelesen haben möchte “Unordnung und frühes Leid”… Man hole zwei Pastoren aus der DDR zu Anne Will und lobe den Geheimdienstler Joachim Gauck zum Bundespräsidenten !?? Wissen wir wirklich nicht dass die meisten Hochwürden zum Schluss als Kirche im Sozialismus – viele als IM Zuträger zu Wahlen geschritten sind um Kommunismus seine Stimme zu geben ! Das Buch darüber heißt Komplott – hier kann man ein Vorgeschmack davon bekommen https://adamlauks.wordpress.com/2012/03/04/zu-welcher-kirche-gehort-joachim-gauck-geboren-und-getauft-1940-in-der-ddr-gelebt-bis-1989/
Der Zeitgenosse und Bürgerrechtler sagt uns dass ihm JG in den 80.gern nicht aufgefallen ist, bei keiner Veranstaltung – er lässt sich aber als solcher feiern ist gut für die Gage für Vortrag von 10.000 Euro ? Der erzählt wieder dass er sich eingesetzt hatte… bei mir hat sich ein Opfer oder Regimegegner dem GAUCK geholkfen hat nicht gemeldet. Wir warteten ALLE vergeblich auf seine Verdienste nach der Wende… !??? Fehlanzeige. Es kam nichts… weil alles im GUTACHTEN über die Beschäftigung ehemaliger MfS-Angehöriger bei der BStU genauestens beschrieben und wissenschaftlich aufgearbeitet ist, soweit Gauck in die Akte reinblicken ließ. Wo man nachlesen kann !?? Man frage irgendeinen Bundestagsabgeordneten oder Wahlmann oder Wahlfrau die haben den Link zur Wahrheit….man muss sich nur Zeit nehmen und lesen ! http://www.wikileaks.org/wiki/Stasi-in-bstu.pdf Ich will noch wissen ob er den guten alten Werner Krüger aus seiner Zelle im Haus TERESA rausholt und ihm die letzten Jahre in Würde zu verbringen ermöglicht… für ihn als BP ist das NUR ein Telefonanruf !???

293
Adam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
15. März 2012 um 01:15 Uhr

@Rita Hoffmann : Hallo Rita ! Gauck hat in der DDR die Freiheit gehabt, seinen Kindern hat er dazu verholfen. Er hatte Freiheit und hatte sein Kommunismus… ihm ging es so gut dass er nicht mal dran dachte wegzugehen. Die anderen 17 Millionen konnten von der Freiheiot nur bis zur Rente träumer oder am Stacheldraht und Minenfeld verenden… frag mal Joachim Gauck ob er das gewählt hatte !? Die Ost – Hochwürden mit Stolpe und Konsorten haben sich von der Mutterkirche abgespaltet und sich ” Kirche im Sozialismus ” geschaffen… und predigten weiter Wasser und tranken Wein… und schrieben Berichte über ihre Schäfchen im Gottesdienst…
Übrigens Anne Will… das war das letzte Mal das ich Ihre Sendung verfolgt hatte… Natürlich hat sich ARD in die Presse und Medienfreiheit eigereihr und sich nicht gewagt Fragen vorher zu stellen. In allen unseren Zeitungen und Zeitschriften muss man 5-8 Berichte über Putinwahl oder Wahli in den USA lesen bis irgendwo ein Artikel über Gauck zu finden ist. Wie surchsichtiog ist das !? Die Frau hat schon das richtige Thema angesprochen … er wird spalten, er tut das schon seit langem,seine Äußerungen zu Holocoust und zum Islam blieben unberührt… da wo es sehr weh tut !?? Für Sie persönlich alles gute. Die Menschen verlassen die EKD massenartig, im Osten sowieso und sie laden zwei Pastoren ein… nein ..danke !!?

287
Winny:
15. März 2012 um 00:53 Uhr
habe ich etwas versäumt? bis jetzt ist herr wulff doch überhaupt nicht verurteilt worden!?keine anschuldigung ist bis jetzt bestätigt worden!?

288
fritz 30:
15. März 2012 um 00:56 Uhr
@ 258 Sinah
Wohl deswegen, weil man wie nach 1945 in der BRD außer Nazis, nach Aussagen K. Adenauers, keine anderen hatte! Falls Sie das nicht wissen konnten. Einfach deswegen und konsequent übertragen.
M.f.G.
fritz

289
seyinphyin:
15. März 2012 um 00:56 Uhr
@fr 15

Danke, aber wenn die Leute wollen keine Diktatur, die per Definition IMMER rechts ist (wer behauptet eine Diktatur könnte links sein, weiß schlichtweg nicht, was “links” in der Politik bedeutet und wirft damit sinnlos um sich).

Genausowenig kann Kommunismus eine Diktatur sein.

Kommunismus steht für Klassenlosigkeit.
Diktatur steht für den totalen Klassengegensatz.
Stalin hat sich nicht für Bauern und Arbeiter eingesetzt, was durchaus in die Richtung Kommunismus ginge, sondern hat sie missbraucht (und nebenbei hauptsächlich Kommunisten umgebracht).

Das ganze Getue um die DDR nervt eh.

Die DDR entstand aufgrund des 3. Reiches (ohne Hitler keine Besatzung = keine DDR) und dann dem Kalten Krieg und die Stasi war ein Teil dieses Kalten Krieges, da darf man sich als Ex-DDR-Bürger auch durchaus bei der USA und auch Westdeutschland bedanken.

Es ist einfach nur noch zunm Kopfschüttel, wenn ausgerechnet Ex-DDR-Bürger mit Bergiffen um sich werden, deren Bedeutung sie eigentlich kennen sollten. Stattdessen glauben Sie immer noch die Scheiße, die ihnen von Diktatorenseelen vorgelogen worden.

Und die Leute, die nachdenken, die Begriffe und Systeme dahinter kennen und ihr Wissen für das Wohl der Gemeinschaft einsetzen wollen, werden verschrien.

Aber gut, hat Deutschland es halt nicht besser verdient. Es sind schon unzählige Zivilisationen an der eigenen Ignorant untergegangen.

Freiheit, Freiheit, über alles. Freiheit gibt es immer, aber nur, wenn sie für alle gilt, hat sie einen Wert. Und genau dafür steht Gauck eben nicht.

290
Adam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
15. März 2012 um 00:58 Uhr
Joachim Gauck hat in seiner Vita geschrieben “Unruhe und frühes Leid” von Thomas Mann Gelesen zu haben !? Entweder gibt er an oder er weiß es einfach nicht das das was ergelesen haben möchte “Unordnung und frühes Leid”… Man hole zwei Pastoren aus der DDR zu Anne Will und lobe den Geheimdienstler Joachim Gauck zum Bundespräsidenten !?? Wissen wir wirklich nicht dass die meisten Hochwürden zum Schluss als Kirche im Sozialismus – viele als IM Zuträger zu Wahlen geschritten sind um Kommunismus seine Stimme zu geben ! Das Buch darüber heißt Komplott – hier kann man ein Vorgeschmack davon bekommen https://adamlauks.wordpress.com/2012/03/04/zu-welcher-kirche-gehort-joachim-gauck-geboren-und-getauft-1940-in-der-ddr-gelebt-bis-1989/
Der Zeitgenosse und Bürgerrechtler sagt uns dass ihm JG in den 80.gern nicht aufgefallen ist, bei keiner Veranstaltung – er lässt sich aber als solcher feiern ist gut für die Gage für Vortrag von 10.000 Euro ? Der erzählt wieder dass er sich eingesetzt hatte… bei mir hat sich ein Opfer oder Regimegegner dem GAUCK geholkfen hat nicht gemeldet. Wir warteten ALLE vergeblich auf seine Verdienste nach der Wende… !??? Fehlanzeige. Es kam nichts… weil alles im GUTACHTEN über die Beschäftigung ehemaliger MfS-Angehöriger bei der BStU genauestens beschrieben und wissenschaftlich aufgearbeitet ist, soweit Gauck in die Akte reinblicken ließ. Wo man nachlesen kann !?? Man frage irgendeinen Bundestagsabgeordneten oder Wahlmann oder Wahlfrau die haben den Link zur Wahrheit….man muss sich nur Zeit nehmen und lesen ! http://www.wikileaks.org/wiki/Stasi-in-bstu.pdf Ich will noch wissen ob er den guten alten Werner Krüger aus seiner Zelle im Haus TERESA rausholt und ihm die letzten Jahre in Würde zu verbringen ermöglicht… für ihn als BP ist das NUR ein Telefonanruf !???

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291
Der Querulant:
15. März 2012 um 00:59 Uhr
Es wirft kein gutes Licht auf die Qualität der Blog-Beiträge, wenn die Beiträge von Gertrud Höhler derart kommentiert werden. Sie hat mit wenigen Sätzen mehr gesagt, als andere in der Runde mit endlos sinnentleertem Gerede. Allerdings erfordert das Verständnis ihrer Beiträge auch eine eigene geistige Leistung. Und daran scheint es hier bei manchem/r Kommentator/in doch eindeutig zu fehlen.

Was bleibt, ist die Frage, ob ein Mensch, der, mehr als siebzig Jahre über gesellschaftliche Probleme nachgedacht zu haben, vorgibt, wirklich noch den Anspruch erheben darf, lernen zu müssen. Müssen wir nun wirklich alles vergessen, was Gauck, auch und gerade in den letzten Jahren, zu gesellschaftlichen Fragen gesagt hat? Müssen wir nun hinnehmen, was er ab sofort sagt? Was sagt das über seine Glaubwürdigkeit aus? Haben wir ihn einfach nur falsch verstanden?

In meinen Augen hat sich der designierte Bundespräsident schon seit langem durch seine Äußerungen selbst disqualifiziert. Durch Äußerungen, die nicht durch das Amt, sondern durch seine Person bestimmt waren. Eine plötzliche Wende könnte mir nicht glaubhaft vermittelt werden. Der Erklärungsbedarf bezüglich seiner früheren Äußerungen wird gigantisch werden, ohne überzeugen zu können. Davon bin ich überzeugt. Er könnte sich selbstverständlich auch in Worte flüchten, die wegen ihrer Beliebigkeit keine Feststellung seiner Positionen erlauben. Aber das wäre mehr als armselig, eines Bundespräsidenten unwürdig.

Ja, es geht die seelenlose Kälte eines unmenschlichen Bürokraten von ihm aus. Vielleicht daher die Nähe zu Sarrazin. Schau’n wir mal.

292
Bernd Buchholz:
15. März 2012 um 01:01 Uhr
…was Frau höhler von sich gibt ist respektlos und fern jeglicher Realität! Sie sollte einfach mal den Mund halten und sich nicht mehr äußern, zumal auch in Wikipedia etwas über sie geschrieben steht was ich noch nicht wusste und es auch von den Medien nicht recherchiert wurde. Warum eigentlich nicht? Ich denke da an eine rechte Zelle und so etwas darf in Talkshows teilnehmen, unglaublich!!!!

293
Adam Lauks:
15. März 2012 um 01:15 Uhr
@Rita Hoffmann : Hallo Rita ! Gauck hat in der DDR die Freiheit gehabt, seinen Kindern hat er dazu verholfen. Er hatte Freiheit und hatte sein Kommunismus… ihm ging es so gut dass er nicht mal dran dachte wegzugehen. Die anderen 17 Millionen konnten von der Freiheiot nur bis zur Rente träumer oder am Stacheldraht und Minenfeld verenden… frag mal Joachim Gauck ob er das gewählt hatte !? Die Ost – Hochwürden mit Stolpe und Konsorten haben sich von der Mutterkirche abgespaltet und sich ” Kirche im Sozialismus ” geschaffen… und predigten weiter Wasser und tranken Wein… und schrieben Berichte über ihre Schäfchen im Gottesdienst…
Übrigens Anne Will… das war das letzte Mal das ich Ihre Sendung verfolgt hatte… Natürlich hat sich ARD in die Presse und Medienfreiheit eigereihr und sich nicht gewagt Fragen vorher zu stellen. In allen unseren Zeitungen und Zeitschriften muss man 5-8 Berichte über Putinwahl oder Wahli in den USA lesen bis irgendwo ein Artikel über Gauck zu finden ist. Wie surchsichtiog ist das !? Die Frau hat schon das richtige Thema angesprochen … er wird spalten, er tut das schon seit langem,seine Äußerungen zu Holocoust und zum Islam blieben unberührt… da wo es sehr weh tut !?? Für Sie persönlich alles gute. Die Menschen verlassen die EKD massenartig, im Osten sowieso und sie laden zwei Pastoren ein… nein ..danke !!?

294
fritz 30:
15. März 2012 um 01:17 Uhr
@ 263 Koschka 1952
Meiner Wahrnehmung nach war es doch eher umgekehrt. Die Kirche mit mehr oder weniger Unterstützung und Intervention der Westkirchen waren gegen die DDR eingestllt, wie heute eine Vielzahl der Pfarrer, Pastoren und Gläubigen als sich im Widerstand befunden darstellen und sich beschweren, dass sie überwacht und nicht frei nach ihren Vorstellungen konspirieren durften.
M.f.G.
fritz

295
der Bürger:
15. März 2012 um 01:54 Uhr
Herr Gauck ist mir immer sympathischer gewesen als Wulf allerdings muss ich sagen, das dieses Land nicht nur von Ostdeutschen bewohnt wird und man hat das gefühl, dieses vergisst er manchmal. İch z.b. Lebe schon seit 36Jahren in diesemland (hier geboren) d.h. Länger als er selber und bin trotzdem laut meinen papieren kein deutscher! İst er denn auch mein Präsident, denn allein in dieser Sendung habe ich min. 4x gehört, er wolle Präsident aller DEUTSCHEN werden. Dieses Land hatt İntegration nötig und nicht nur eine diskusion über Stasi und Freiheit.

296
Anne Willfan:
15. März 2012 um 02:03 Uhr
S. Wolff: schreibt
am 14. März 2012 um 23:59 Uhr:

Dem kann man nur noch hinzufügen:
Völlig subjektves Senioren- Gesabbel um ein Phantom, das immer noch keiner kennt und von dem mittlerweile jeder zweite behauptet es persönlich gekannt zu haben, bzw. es unbedingt öffentlich einschätzen zu müssen.

Was, liebe Leut, wenn es diesen zwangverordneten Gauck am Ende gar nicht gibt?
Mich täts freuen.
Ehrlich.

297
Elsbeth:
15. März 2012 um 02:14 Uhr
Schade um die Zeit. Das war nicht mal eine Rolle rückwärts. Aber was soll es.

Die Sendung war die symbolische Einkleidung in die güldenen Gewänder mit Beweihräuchern.
Damit die sonntägliche Krönung reibungslos läuft.

Herr Jörges ahnungslos wie öfter, gleichwohl selbstüberzeugtes, arrogantes Flattern im Winde.
Frau Gerdrud Höhler for Präsident als Selbstanspruch?? Diese Frau liegt in der Beurteilung manchmal richtig. Hier sehr oft allerdings daneben.
In der Sache und auch im Stil.
Herr Eggert als Vertretung für die Herren Altmaier und Hintze. Parteiauftrag erfüllt.
Ein ehemaliger DDR Pfarrer einer Mini-Gemeinde, Der aber ab 1985 wieder als Automechaniker arbeitete. Warum eigentlich? Ziemlich ungewöhnlich. Auch für DDR-Verhältnisse. Bei einem Kronzeugen wird man doch mal fragen dürfen?

Die Kandidatin der Linken, Frau Klarsfeld ist eine mutige Frau. Das man ihr jetzt diese Geldgeschichte wieder unter der Nase reibt? War zu erwarten dass auch hier der Giftschrank geöffnet wird. . Das sie den hohen Orden stets versagt bekam? Schwach für Deutschland. Nur als Bundespräsidentin wollte und könnte ich mir ebensowenig vorstellen. Sie ist augenblicklich viel zu weit von Deutschland entfernt. Physisch und auch mental. Und wissen, wo im Land der Schuh drückt? Das ist eine der Mindestanforderungen, die man stellen sollte. Und ihr fehlt die Gabe, die bei anderen überwiegt: Sich auszudrücken. Wer ist nur auf diese Idee verfallen? Auch so ein Schnellschuß ohne genaues Nachdenken wahrscheinlich. Leider.

Frau Jochimsen, Sie haben mich sehr positiv überrascht. Schade dass Sie sich , Entschuldigung im voraus, in ihrem Alter eine Kandidatur nicht mehr antun wollen.
Bleiben Sie gesund, damit man Sie öfters erleben darf.

298
fr15:
15. März 2012 um 03:06 Uhr
@289 seyinphyin

“Freiheit gibt es immer, aber nur, wenn sie für alle gilt, hat sie einen Wert.”
– Ja genau und in diesem Deutschland sind alle frei.

“Aber gut, hat Deutschland es halt nicht besser verdient….”

-Warum eigentlich ? Ich persönlich habe das Gejammere und Gemecker satt.
Jedem steht es doch frei woanders zu leben. Jeder kann doch was Eigenes machen.
Jeder ist hier schön abgesichert.

Ich jedenfalls bin froh hier leben zu dürfen. Dazu passt übrigens
noch ein Spruch von Gauck: “Ich möchte dazu beitragen das die Deutschen
ihr Land wieder lieben lernen”. Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen…

299
Askay:
15. März 2012 um 04:00 Uhr
Sehr geehrte Frau Will,

abgesehen davon, dass sie ganz gut moderierten, stellt sich mir die Frage, warum in jeder Sendung ein Linksextremist als Kontrapunkt herhalten muss. Sie laden doch auch keinen von der NPD ein, damit er sein krauses Gedankengut verbreitet. Jemand vom linken SPD Flügel wäre doch genau so in Ordnung gewesen.

So kann man den Vorwurf machen, dass Sie mit Ihrer Sendung verfassungsschutzbedürftigen Extremisten auch noch eine öffentliche Plattform geben.

Auch hätte man sich die armselig verwirrten Begrifflichkeiten einer Luc Jochimsen gerne erspart,, die ja laut eigenem Einwürf mit einer sozialen freiheitlichen Marktwirtschaft, zu der sich die vereinigte Bundesrepublik bis heute entwickelt hat, offenkundig nichts am Hut hat. Im Gegenteil, deren Zerstörung steht ja bei den Linken wie bei den Rechten auf dem Plan. Motto: Wir kämpfen für einen Systemwechsel (Erfurter Programm). Was würde man sagen, wenn so ein Motto von Rechtsextremisten käme.

Gauck wird immer sympathischer, vielleicht gerade, weil er wohl durch die Erfahrung der Vergangenheit diese üblen Typen schnell entlarven kann und sich nicht scheut das auch zu sagen.. Auch deshalb ist vielleicht der Aufschrei, gerade unter diesen Gestalten und ihren Sympathisanten so groß.

Explizit eine Protagonistin einer untergegangenen Diktatur besitzt keine Qualifikation für so eine Diskussion. Der einzige Schönheitsfleck Ihrer heutigen Sendung – leider.

300
Harry-B:
15. März 2012 um 04:13 Uhr
@ 229 beule:

“die hätte man nur wenn das Volk wählen dürft…..und es würde nu Gauck wählen”

Um mit einer abgewandelten Frage dann zu sagen “Bundespräsident Gauck – haben wir endlich den Richtigen?”

Nach dem Fiasko mit Wulff wird mit Recht über diese Frage diskutiert. Aber wissenwerden wir es erst später

301
Adam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
15. März 2012 um 08:36 Uhr
—– Original Message —–
From: “Wieland Zumpe”
To:
Sent: Sunday, March 11, 2012 11:20 AM
Subject: Zur Einnerung: Kader Gauck im späten Einsatz

— HIER BEGINNT DIE WEITERGELEITETE NACHRICHT ——————————
An: angela.merkel@cdu.de
InternetPost@bundesregierung.de
Datum: 21.06.2010, 09:45:13
Betreff: Kader Gauck im späten Einsatz

Einem Bürgerrechtler wäre es in der DDR nie vergönnt gewesen, offiziell vor einer Kamera kritische Töneanzuschlagen. Hinter Gittern hätte man ihm dies
auszutreiben versucht.
Joachim Gaucks Söhne konnten offiziell aus der DDR ausreisen, und sie sind inzwischen nicht an Krebs verstorben wie Rudolf Bahro, Gerulf Pannach, Jürgen Fuchs u.v.a.
Joachim Gauck verwaltete eine Behörde, wo Akten verschwanden und “unabkömmliche” Mitarbeiter des MfS unbeaufsichtigt agieren konnten. Eine systematische Aufklärungsarbeit wurde nie geleistet. Nur sporadisch erreichten Fälle die Öffentlichkeit, die von der Ekelhaftigkeit, steter Unverfrorenheit und krimineller Energie der Spitzel bis zu den nebensächlichsten Bagatellen auf Dauer die Wirkung erzielen, daß sich Bürger angewidert von der Thematik abwenden.
Während Opfer weiter auf Gerechtigkeit hofften, wurde die Wende von den Kaderchargen geleitet und vollzogen, die man nicht auffliegen ließ oder deren Stolz in geleerten Aktenordnern ruht. Während die Juristische Hochschule Potsdam abgewickelt wurde, driftete als Pendent eine ganze DDR-Theologenschwemme weg von derKirche zu Politik und Verwaltung. Eine umfassende Aufarbeitung der B-, HV A- und KGB-Strukturen, die den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat neu organisiert weiter untergraben (und deren letzte, zu DDR-Zeiten vergatterte Kader immerhin erst im Jahre 2037 berentet werden), leistete Joachim Gauck nicht.
Aus diesem Grunde differenziert sich die Wählbarkeit des 70-Jährigen, denn sicherlich werden es ihm zahlreiche Vertreter aus allen Parteien danken, daß er sie nicht enttarnte bzw. ihre Netze nicht störte. Und freilich kann man auch nicht jene davon abhalten, die ihn naiv und fälschlicherweise als “Bürgerrechtler” oder aus parteitaktischen Erwägungen als Alternative sehen.
Deutschland braucht Köpfe, die nicht nur reden und bei wichtigen Themen schweigen, sondern die dem Volke dienen, indem sie in der einenden Kraft des Wortes zu sagen vermögen, wie man existentielle Probleme löst, die den Bürgern “auf den Nägeln brennen”.

Wieland Zumpe Leipzig, den 21. Juni 2010

c/o Initiative Demokratischer Widerstand

— ENDE DER WEITERGELEITETEN NACHRICHT————————————–

Hätte die Kanzlerin dem Volk “auf´s Maul” geschaut wäre er scon 2010 nicht mal aufgestellt…so mal als Nachklang !?

302
Adam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
15. März 2012 um 08:58 Uhr
Ehrenerklärung für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft

Der Deutsche Bundestag würdigt das schwere Schicksal
der Opfer und ihrer Angehörigen, denen durch die kommunistische Gewaltherrschaft Unrecht zugefügt wurde.
Den Menschen, die unter der kommunistischen Gewaltherrschaft gelitten haben, ist in vielfältiger Weise Unrecht oder Willkür widerfahren.

Sie wurden ihrer Freiheit beraubt und unter menschenunwürdigen Bedingungen inhaftiert.
Viele sind in unmenschlichen Haftanstalten umgekommen.

Sie wurden gefoltert, gequält und getötet.
Sie wurden in ihrem beruflichen Fortkommen behindert, schikaniert und diskriminiert.
Sie wurden verschleppt.
Sie wurden unter Missachtung elementarer Grundsätze der Menschlichkeit aus ihrer Heimat, von Haus und Hof und aus ihren Wohnungen vertrieben.
Sie wurden an Eigentum und Vermögen geschädigt.

Der Deutsche Bundestag verneigt sich vor allen Opfern
kommunistischer Unrechtsmaßnahmen.
Er bezeugt all’ jenen tiefen Respekt und Dank, die durch ihr persönliches Opfer dazu beigetragen haben,
nach über 40 Jahren das geteilte Deutschland in Freiheit wieder zu einen.

Deutscher Bundestag, 17.06.1992
(BR-Drucksache 431/92)

und hier ein letztes Mal : Kann sein dass sich der ganze Bundestag geirrt hatte 1992 !?
Die Diskussion diente nicht der Aufklärung sondern Verklärung der DDR gedient. Hier ist das Gebiet umrandet wo J.G. 10 Jahre in eiunem aussenparlamentarischen Raum zu Gunsten der Täter -. schützend- geschaltet und gewaltet hatte. Ich stelle Ihnen gerne auch die wissenschaftlichen Erklärungen über die juristische Aufarbeitung der Untaten und Verbrechen der STASI, der Gerichtsbarkeit und der Exekutive. Die STASI-Generalität hatte nicht nur geschafft mit dem ZUSATZ zum Einigungsvertrag einen Riegel vor eine ersthaftere juristische Aufarbeitung zu schieben, die hatte auch verhindert dass die Archive in das Bundesarchiv überführt werden wie vorgesehen, und hatten zusammen mit Kohls Helfern Gauck auserwählt die Akte zu verwalten und die vor der Vorlage zur Einsicht der Betroffenen durchzusieben, vom Belastenden zu befreien. Die wahren Beweise für Folter,Mißhandlungen wurden vielerorts – Vollzugs-oder E-rzieherakte wurden gesetzwidrig einfech geschreddert um einfach die in Haft angeworbenen IM und Verräter zu schützen, sowohl die in den Westen freigekauft wirden als auch die in die DDR gingen. Eine vorzeitige Entlassung hatte ihren Preis.Wie wenig die Akte der Gauckbehörde bei der juristischen Aufarbeitung geholfen haben müsste ein weiteres GUTACHTEN über die Arbeit der ZERV zu Tage fördern. Sie akte von Gauckbehörde hatte keinen Folterer bis jetzt überführt, von denen in der Erklärung die Rede war. Versagt aus der Sicht der Opfer, kläglich versagt Pastor ; im Dienste der Generalität – keinesfalls!
301
Manuela:
15. März 2012 um 08:18 Uhr
Vielen Dank, Frau Will, das war eine gelungene Sendung!

Frau Hoehler hat fuer mich die Sache am Besten auf den Punkt gebracht.

Ich lebe derzeit im Ausland aber ich bin sehr daran interessiert wer Zuhause Bundespraesident wird und ich finde Herr Gauck ist eine exzellente Wahl.

Das Herr Gauck zu D(d)R Zeiten kein offener Revoluzer war, finde ich sehr weise. Revoluzer landen im Gefaengnis oder unter strenger Beobachtung und ob ihr Beispiel Schule macht, ist sehr fraglich, wenn die meisten Leute doch nur daran interessiert sind in dem gegebenen System einigermassen klar zu kommen.

Herr Gauch handelte klug und besonnen und war deshalb in der Lage, im richtigen Moment seinen Einfluss geltend zu machen und den Menschen zu helfen. Seine charismatische Ausstrahlung, seine Erfahrung und seine Redegewandtheit waren 1989 ein Vorzug und sie sind es auch 2012.

Das er als Leiter der Stasi-Akten-Behoerde auch ehemalige Stasi Leute beschaeftigte, finde ich in Ordnung. Nicht jeder Stasi Mitarbeiter war zwangslaeufig auch ein treuer Genosse. Aufgrund seiner Erfahrung mit diesem Unrecht-Staat traue ich Herrn Gauck zu, da differenzieren zu koennen.

Seien wir doch bitte nicht paepstlicher als der Papst. Kinderschaender kommen in Deutschland mit Bewaehrung davon aber Stasi Schnueffler sollen niemals mehr eine Chance bekommen – Give me a break!

302
Willi M.:
15. März 2012 um 08:30 Uhr
@298 Askay
„Gauck wird immer sympathischer, vielleicht gerade, weil er wohl durch die Erfahrung der Vergangenheit diese üblen Typen schnell entlarven kann und sich nicht scheut das auch zu sagen.“

Meinten Sie damit auch die politisch Verfolgten in der DDR, die im Stasiknast Hohenschönhausen, in Bautzen, Waldheim und Hoheneck saßen ?
Sehr viele von denen haben von Gauck eine ganz andere Meinung, aber deren Meinung ist bisher in keiner Talkshow gefragt gewesen.
Gegen Gauck sprachen sich folgende DDR-Opfervereine aus (alles nachzulesen auf der Webseite der Vereinigung 17.Juni 1953):
die Vereinigung 17. Juni 1953, der Förderverein Begegnungs- und Gedenkstätte Hoheneck mit ihrer Vorsitzenden Tatjana Sterneberg, der ehemalige Workutianer und vormaliges Vorstandsmitglied der UOKG, Lothar Scholz, Berlin, Vereinigung der Opfer des Kommunismus – Deutschland e.V., (VOK, Sitz Wolfenbüttel, Niedersachsen) , Vorsitzender Jörg Moll, FORUM ZUR AUFKLAERUNG UND ERNEUERUNG e.V., Reinhard Dobrinski; FVZ e.V., Helmut Ebel (ehemals Vorstandsmitglied der UOKG), und Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V., Dr. F.Weinberger sowie weitere Einzelpersonen aus dem Bereich der Diktatur-Verfolgten.
.U.a. war da zu lesen:
„Der Vorsitzende der Vereinigung 17. Juni hingegen sieht in der Unterstützung Joachim Gaucks nach dessen letzten „skandalösen Äußerungen“ einen Skandal ….
Holzapfel: „Erst kürzlich erklärte Gauck unter den Pfiffen und Buhrufen von Opfern im Mielke-Haus in der Ruschestraße, er könne auf die Befindlichkeiten der Opfer keine Rücksichten nehmen und verteidigte damit die Einstellung ehemaliger Stasi-Mitarbeiter in die damalige Gauck-Behörde, gegen die sein Nach-Nach-folger Roland Jahn jetzt erfolgreich vorgegangen ist. Ein solcher Mann sollte seinen Ruhestand und seine Tantiemen genießen, aber nicht als Kandidat für dieses wichtige Amt benannt werden.“

303
Adam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
15. März 2012 um 08:36 Uhr
—– Original Message —–
From: “Wieland Zumpe”
To:
Sent: Sunday, March 11, 2012 11:20 AM
Subject: Zur Einnerung: Kader Gauck im späten Einsatz

— HIER BEGINNT DIE WEITERGELEITETE NACHRICHT ——————————
An: angela.merkel@cdu.de
InternetPost@bundesregierung.de
Datum: 21.06.2010, 09:45:13
Betreff: Kader Gauck im späten Einsatz

Einem Bürgerrechtler wäre es in der DDR nie vergönnt gewesen, offiziell vor einer Kamera kritische Töneanzuschlagen. Hinter Gittern hätte man ihm dies
auszutreiben versucht.
Joachim Gaucks Söhne konnten offiziell aus der DDR ausreisen, und sie sind inzwischen nicht an Krebs verstorben wie Rudolf Bahro, Gerulf Pannach, Jürgen Fuchs u.v.a.
Joachim Gauck verwaltete eine Behörde, wo Akten verschwanden und “unabkömmliche” Mitarbeiter des MfS unbeaufsichtigt agieren konnten. Eine systematische Aufklärungsarbeit wurde nie geleistet. Nur sporadisch erreichten Fälle die Öffentlichkeit, die von der Ekelhaftigkeit, steter Unverfrorenheit und krimineller Energie der Spitzel bis zu den nebensächlichsten Bagatellen auf Dauer die Wirkung erzielen, daß sich Bürger angewidert von der Thematik abwenden.
Während Opfer weiter auf Gerechtigkeit hofften, wurde die Wende von den Kaderchargen geleitet und vollzogen, die man nicht auffliegen ließ oder deren Stolz in geleerten Aktenordnern ruht. Während die Juristische Hochschule Potsdam abgewickelt wurde, driftete als Pendent eine ganze DDR-Theologenschwemme weg von derKirche zu Politik und Verwaltung. Eine umfassende Aufarbeitung der B-, HV A- und KGB-Strukturen, die den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat neu organisiert weiter untergraben (und deren letzte, zu DDR-Zeiten vergatterte Kader immerhin erst im Jahre 2037 berentet werden), leistete Joachim Gauck nicht.
Aus diesem Grunde differenziert sich die Wählbarkeit des 70-Jährigen, denn sicherlich werden es ihm zahlreiche Vertreter aus allen Parteien danken, daß er sie nicht enttarnte bzw. ihre Netze nicht störte. Und freilich kann man auch nicht jene davon abhalten, die ihn naiv und fälschlicherweise als “Bürgerrechtler” oder aus parteitaktischen Erwägungen als Alternative sehen.
Deutschland braucht Köpfe, die nicht nur reden und bei wichtigen Themen schweigen, sondern die dem Volke dienen, indem sie in der einenden Kraft des Wortes zu sagen vermögen, wie man existentielle Probleme löst, die den Bürgern “auf den Nägeln brennen”.

Wieland Zumpe Leipzig, den 21. Juni 2010

c/o Initiative Demokratischer Widerstand

— ENDE DER WEITERGELEITETEN NACHRICHT————————————–

Hätte die Kanzlerin dem Volk “auf´s Maul” geschaut wäre er scon 2010 ni9cht mal aufgestellt…so mal als Nachklang !?

*****************************
Sie verstoßen trotz mehrerer Hinweise fortwährend gegen diverse unkte unserer Kommentarregeln und werden daher von der Diskussion ausgeschlossen.
Die Blog-Moderation

304
büffel61:
15. März 2012 um 08:57 Uhr
dieses unwürdige spiel der politik hätte ich anstelle von herrn gauck nicht mitgemacht.herr rösler hat sich gegen frau merkel durchgesetzt.klaus töpfer,norbert lammert oder kathrin göring-eckardt wären parteiübergreifende konsenskanditaten gewesen.herr gauck gehört zu den mitgliedern des meinungskartells,die seit etwa 10 jahren die meinungsführerschaft in diesem,unserem land erworben hat: sozialleistungen müssen niedrig sein,der ausbau eines niedriglohnsektors muss immer weiter fort betreiben und der staat muss schlank sein.alle anderen,die daran kritik üben,sind neidisch,missgünstig und denken nicht global.damit vertritt er die interessen von 1 prozent der bevölkerung,die anderen 99 prozent vertritt er nicht.hartz4,niedriglöhne,ausbeutung durch prekäre arbeit sind der nährboden für gewalt,die so viel durch herrn gauck beschworene freiheit bleibt dann auf der strecke.frau merkel wird mit herrn gauck noch schwierigkeiten bekommen.

305
Adam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
15. März 2012 um 08:58 Uhr
Ehrenerklärung für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft

Der Deutsche Bundestag würdigt das schwere Schicksal
der Opfer und ihrer Angehörigen, denen durch die kommunistische Gewaltherrschaft Unrecht zugefügt wurde.
Den Menschen, die unter der kommunistischen Gewaltherrschaft gelitten haben, ist in vielfältiger Weise Unrecht oder Willkür widerfahren.

Sie wurden ihrer Freiheit beraubt und unter menschenunwürdigen Bedingungen inhaftiert.
Viele sind in unmenschlichen Haftanstalten umgekommen.

Sie wurden gefoltert, gequält und getötet.
Sie wurden in ihrem beruflichen Fortkommen behindert, schikaniert und diskriminiert.
Sie wurden verschleppt.
Sie wurden unter Missachtung elementarer Grundsätze der Menschlichkeit aus ihrer Heimat, von Haus und Hof und aus ihren Wohnungen vertrieben.
Sie wurden an Eigentum und Vermögen geschädigt.

Der Deutsche Bundestag verneigt sich vor allen Opfern
kommunistischer Unrechtsmaßnahmen.
Er bezeugt all’ jenen tiefen Respekt und Dank, die durch ihr persönliches Opfer dazu beigetragen haben,
nach über 40 Jahren das geteilte Deutschland in Freiheit wieder zu einen.

Deutscher Bundestag, 17.06.1992
(BR-Drucksache 431/92)

und hier ein letztes Mal : Kann sein dass sich der ganze Bundestag geirrt hatte 1992 !?
Die Diskussion diente nicht der Aufklärung sondern Verklärung der DDR gedient. Hier ist das Gebiet umrandet wo J.G. 10 Jahre in eiunem aussenparlamentarischen Raum zu Gunsten der Täter -. schützend- geschaltet und gewaltet hatte. Ich stelle Ihnen gerne auch die wissenschaftlichen Erklärungen über die juristische Aufarbeitung der Untaten und Verbrechen der STASI, der Gerichtsbarkeit und der Exekutive. Die STASI-Generalität hatte nicht nur geschafft mit dem ZUSATZ zum Einigungsvertrag einen Riegel vor eine ersthaftere juristische Aufarbeitung zu schieben, die hatte auch verhindert dass die Archive in das Bundesarchiv überführt werden wie vorgesehen, und hatten zusammen mit Kohls Helfern Gauck auserwählt die Akte zu verwalten und die vor der Vorlage zur Einsicht der Betroffenen durchzusieben, vom Belastenden zu befreien. Die wahren Beweise für Folter,Mißhandlungen wurden vielerorts – Vollzugs-oder E-rzieherakte wurden gesetzwidrig einfech geschreddert um einfach die in Haft angeworbenen IM und Verräter zu schützen, sowohl die in den Westen freigekauft wirden als auch die in die DDR gingen. Eine vorzeitige Entlassung hatte ihren Preis.Wie wenig die Akte der Gauckbehörde bei der juristischen Aufarbeitung geholfen haben müsste ein weiteres GUTACHTEN über die Arbeit der ZERV zu Tage fördern. Sie akte von Gauckbehörde hatte keinen Folterer bis jetzt überführt, von denen in der Erklärung die Rede war. Versagt aus der Sicht der Opfer, kläglich versagt Pastor ; im Dienste der Generalität – keinesfalls!

306
Peter Trawiel:
15. März 2012 um 08:59 Uhr
Ergänzend zu meinem Beitrag Nr. 145 verlief diese Talkshow erwartungsgemäß, als eine weitere Inszenierung für den Pastor Gauck, als künftiges Staatsoberhaupt der Bundesrepublik, das kaum noch zu übertreffen war. Ich verstehe auch zu den heutigen politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik, dass in der Sendung totgeschwiegen werden musste, dass die Mehrheit der Diskutanten im Block, welcher politischen Anschauung sie auch sind ausdrückten, dass Gauck nicht der richtige P. B. Kandidat ist, ja die Mehrheit der Bürger, einen Stasibegünstigten für dieses Amt ablehnt. Sie wollen ja noch die nächsten Sendungen moderieren. Auch wenn die hohe Ablehnungsquote zu Gauck der überwältigenden Mehrheit der Diskutanten nicht in der Sendung zur Sprache gekommen ist, ist es doch wichtig weiter im Block bei anderen Sendungen mitzudiskutieren. Der Einzelne weiß, er ist mit seiner Meinung nicht allein und wir können die politisch Verantwortlichen in unserem Land für das derzeitige politische Desaster besser für nächste Wahlen einschätzen. Mein B. P. ist dieser Gauck nicht, sicher auch nicht der Mehrheit der Bürger unseres Landes, er ist der B. P. von Medien und Politikern. Bereits nach Einführung in Ihre Sendung des Pastors Wunderlich, würde es mich nicht wundern, wenn nach Gaucks Krönung im Reichstag, ihm, auch für Politiker der Heiligenschein auf seinem Haupt erscheint. Eine erschreckende Erscheinung ist auch im vereinten Deutschland, dass SED-Mitglieder, Blockflöten, IMs oder begünstigte der Stasi, das Dienen, Gehorchen, das Speichellecken in Fleisch und Blut übergegangen ist und viele von ihnen deshalb in die Strukturen der Bundesrepublik gut integriert wurden. Nicht Menschen die gegen eine Diktatur in Ostdeutschland Zivilcourage zeigten und politische Opfer wurden sind heute gefragt, nein Anpasser an die Beliebigkeit sind verlässliche Marionetten der uns fremd bestimmenden Mächte.

307
EPUR:
15. März 2012 um 09:03 Uhr
@ fr15 Beitrag 297

Kann Ihrem Beitrag #297 nur zustimmen.

Liest man sich durch verschiedene Foren und Blogs kann man zu der Auffassung gelangen, im schlimmsten Land der Welt zu leben. Es hat sich für viele einiges verschlechtert, das stimmt. Doch täte nach meiner Meinung dem Land gut, wenn die Menschen t r o t z a l l e m mehr Lebensfreude an den Tag legten, statt ständig nur Schlechtes zu sehen.
Wie hat Theodor Heuss gesagt?: “Der einzige Mist auf dem nichts wächst, ist der Pessimist!”

308
Schnuller:
15. März 2012 um 09:11 Uhr
Eggert zeigte wieder einmal,welche Intellegenz er besitzt. Warum dieser Mann zu vielen Talks eineladen wird, liegt auf der Hand.Auch er ist ein Vertreter der Worte,aber nichts steht dahinter. Warum haben viele seine Undurchsichtigkeiten in den 90er Jahren als Innenminister in Sachsen vergessen, wo er auch zurück trat? Wenn ich eine weiße Weste habe, dann trete ich nicht zurück. Aber solche “Verfolgten” gehören heute in das Bild der Medien. Heute ist er gut versorgt und tingelt durch die Lande. Ein Pfarrer der später als Mechaniker ging, Leute krasser kann es nicht werden und die wollen uns heute belehren?
Ein Pfarrer, der wegen der Politik oder auch des Geldes wegen,seinen Thalar an die Wand hängt, war und ist niemals ein Christ gewesen.
Frau Will, laden Sie doch mal ganz normale menschen aus dem Volk ein, die das Leben kennen und nicht ständig diese Selbstdarsteller.

309
caterina ehlers:
15. März 2012 um 09:17 Uhr
Liebe Anne Will, Moderation, Mitdiskutanten und Lesende

Erst mal will ich echt meine Freude kundtun für die gstrige Sendung. Sie war sehr, sehr gut und sehr angenehm und aufschlussreich. Zumindest für mich.

MFG

310
G. Gaffelfall:
15. März 2012 um 09:27 Uhr
Zu Zeiten Kaiser Albrechts und Wilhelm Tells soll ein Hut auf einer Stange gewährleistet haben, daß “das Amt nicht beschädigt wird”.

311
ronni:
15. März 2012 um 09:34 Uhr
227 szczepanski:
Gauck soll der Anmahner und Moderator neuer angeblich dringend benötigter Reformen werden!!!

Die Vorbereitungen für den ESM Vertrag laufen auf vollen Touren.
Wurde sogar in der Tagesschau angesprochen.
Ganze 14 sekunden wurden in der halb-stündigen Tagesschau diesem nebensächlichen Thema gewidmet.

Sorry für meine Wortwahl, aber das war ja wohl nur hohles Geschwätz.
Und im Publikum durchweg Teenies und jede Menge Heranwachsende.
Jürgs , wessen Brot ich ess…………. , Eggert hat Angst er würde Diestel auf die Füsse treten, Diestel hat Angst er würde Eggert auf die Füsse treten, Frau Höhler sagt was anderes , als ihre Mimik und ihre Augen verraten.
Man sieht ihr an, dass sie jahrelange mit H. Kohl und mit den Vorstandssprecher der deutschen Bank die Türklinke teilte.
Diese PR Veranstaltungen sind an Durchsichtigkeit und Flachheit kaum noch zu toppen.

312
August-13:
15. März 2012 um 09:37 Uhr
Neben zahlreichen guten Beiträgen gibt es auch viele die der Merkel-Propaganda auf den Leim gegangen sind.
Eine Reihe von Kommentatoren glaubt der Gauck sei ein Kommunistenfresser, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Er ist der Schutzheilige der Täter.
Viele haben nicht begriffen, was eine Schein-Opposition ist. Diese von der Stasi bezahlten Bürgerrechtler hatten die Aufgebe, das nörgelnde Volk ruhig zu stellen, zum Wohle der Diktatur.
Die Wende war nichts anderes als eine Umstrukturierung.
Die Gauck-Behörde fertigte Millionen von Persil-Scheinen, für SED-Parteimitglieder, Blockflöten und linientreuen DDR-Diktaturanhänger. Nur so war es möglich den kompletten DDR-Verwaltungsapparat in den demokratischen Rechtsstaat hinüber zu retten. Die meisten Wessis begreifen selbst nach 20 Jahren noch nicht, dass der alte Verwaltungsapparat auch der neue ist. Heute übernehmen in sozialistischer Erbfolge die Kaderkinder die fetten Posten der Eltern. Und die paar Verwaltungs-Wessi die man 1990 in den Ossi-Busch schickte, erkannten schnell die Vorteile, als ENiete in einer Diktatur zu leben.
Ein Volk das sich so verblöden lässt, hat dann auch nichts Besseres verdient, als “IM Erika” und “IM Larve”
Gauck wird den ESM-Vertrag kritiklos unterschreiben und mit diesem finanziellen Ermächtigungsgesetz, dem deutschen Volk den Weg in die Euro-Diktatur ebnen.
Nach dem Gauckschen Freiheitsverständnis ist für die Mächtigen, eine Diktatur der Gipfel der Freiheit.

313
freidenker:
15. März 2012 um 09:43 Uhr
@285, Jürgen

Gute Diagnose. Frau Höhler ist natürlich – ziemlich typisch für Professoren -auf die Frage von Frau Will zunächst kurz eingegangen (z.B. betreffend die Glaubwürdigkeit), aber später zu einem wesentlich langatmigeren Rundumschlag übergegangen. So kam auch das völlig unnötige Nachkarren in der Sache Wulff. Sie hört sich für meinen Geschmack zu gerne selbst reden. Ihre Kommentare waren teilweise sehr treffend. Aber sie vernichtet deren Gehalt zeitgleich durch ihre verbale Haarspalterei und das abgehobene Philosophieren. Das Herumtrampeln auf der längst erledigten causa Wulff war vermutlich eher ein Instrument, mit der sie sich selbst als taffe Lady wieder aktuell in Szene setzen wollte.

Die Foristen haben recht, wenn sie die Problematik der Berufsredner erwähnen. Es ist schon bitter, dass man ausgerechnet diese vermeintlichen Kommunikationsprofis dazu anhalten muss, direkter zum Punkt kommen, zumal die Sendezeit stark begrenzt ist.

An der Moderation der Sendung lag es trotz der Vorwürfe aus den Reihen der Diskussionsteilnehmer nicht. Die Sendung war gut vorbereitet, zeigte durch die Einspieler diskussionswürdige Punkte auf und von allen Teilnehmern wurde entsprechend eine Meinung eingeholt. Leider hatten die aber öfter ihre Kassette im Kopf – nicht ganz so heftig wie vor einigen Sendungen Herr Niebel, aber dennoch zu oft:

– die Linke-Frau spielte gebetsmühlenartig die “Versöhnungskassette”

– die beiden Herren aus dem CDU-Lager hatten die “Privilegien-Kassette”

– der Pfarrer aus dem Ort von Herrn Gauck die “Weiß nicht-Kassette”

Irgenwie laufen viele Talkshows heute so ab. Offenbar sind die Eingeladenen nicht mehr bereit, sich für eine wirkliche Diskussion zu öffnen. Ich wüsste auch nicht wie ich moderationsmäßig damit umgehen würde. Vielleicht sollte man – zugegeben etwas unhöflich – die Teilnehmer über die Agenda der Sendung im Dunkeln lassen, um die Kassettenrecorder besser abstellen zu können.

314
Edith H.:
15. März 2012 um 09:46 Uhr
Welchen Sinn hatte diese Sendung?
Vom Verlauf her, hätte man annehmen können, daß verschiedene Kandidaten vorgestellt werden, damit der Bürger sich eine Meinung bilden kann, wen er denn zum BP wählen möchte. Das ist aber bekanntlich nicht der Fall. Selbst die Wahl steht bereits fest.
Was also sollte diese Sendung bezwecken?

315
caterina ehlers:
15. März 2012 um 09:46 Uhr
140 Helmut Krüger

“Daher meine Äußerung zu Beate Klarsfeld:

“Beate Klarsfeld steht 10 x mehr gegen etwas als für etwas bei Joachim Gauck ist es anders herum.

– Anmerkung: Der steht 10 x mehr FÜR etwas als gegen etwas -”

Lieber Helmut Krüger

Mein Gedanke dabei:

Beate Klarsfeld und Joachim Gauck stehen 10 mal für etwas wo ich dagegen stehe oder aber:Beate Klarsfeld und Joachim Gauck stehen 10 mal für etwas wo ich dagegen stehe oder aber:

Beate Klarsfeld und Joachim Gauck stehen 10 mal gegen etwas wo ich dafür stehe.

Man kann es drehen und wenden wie man will, mit Worten ganz bewußt bedacht ganz man alles zurechtlegen (übrigens etwas was man bei Herr Gauck mehr vorfindet als bei Frau klarsfeld).

Ich für meine Person hätte mir zum Beispiel Frau Süssmuth als Bundespräsidentin vorstellen können.

LG

316
Klausi6666:
15. März 2012 um 09:46 Uhr
Ich bin schon zu großen Dank verpflichtet, da die Sendung verdeutlicht hat, dass Herr Gauck eben kein aktiver Bürgerrechtler war, was er ja selbst bestätigt.
Demzufolge wird er für meine Person auch nicht den Präsidenten darstellen, es gäbe wirklich andere Kandidaten welche für mich eine Achtung erzeugen könnten, welche wie bei Ihnen aufgezeigt, nun aktive Widerständler waren.

Für mich hat sich bestätigt,dass Herr Gauck nun unglaubwürdig ist.

Wenn er selbst Achtung vor diesen Amt hätte, so würde er seine Kandidatschaft zurücknehmen.
Aber wiederum kann ich schon verstehen, dass dann diese Versorgung einfach zu verlockend ist und selbst ein Lottogewinn eben da nicht mithalten kann, auch auf Kosten derer welche für 8,- Euro schufften müssen. Weiteres braucht mann ja nun nicht kommentieren, da eine Wahl ja nur noch reine Formsache ist. In diesem Sinne herzlichen Glückwunsch Herr Gauck.

317
löwenmaul alias heiner klein:
15. März 2012 um 10:28 Uhr
@ 298 Askay

“…… verfassungsschutzbedürftigen Extremisten auch noch eine öffentliche Plattform geben!” usw. schreiben Sie in Ihrem Beitrag:
Wissen Sie eigentlich wer Frau Höhler ist? Diese Frau, die sich so immanent wichtig
nimmt und auch vorkommt, sollte zunächst einm,al vor iherer eigenen Haustür kehren, statt das ” Publikum” mit ihrer Rhetorik zu umgarnen.
Es war 2007. Frau Höhler wurde nach inensiver Recherche der ” Neue Westfälische”
überführt, dass der säc hsische NPD Landtagsabgeordnete, Peter Klose, in einem ihr gehörenden Haus in Zwickau ein ” Bürgerbüro” betrieb.
Höhler hat zunächst bestritten vom NPD Hintergrund ihres Mieters gewusst zu haben,
räumte dieses jedoch später ein.
Daraufhin wurde sie vom damaligen Wissenschaftsminister NRW, Herrn Pinkwart, am 2.6.2007 aufgefordert aus dem Hochschulrat der Hochschule Paderborn auszuscheiden, in den sie kurz zuvor, trotz Kenntniseen über ihren NPD-Mieter, gewählt worden war. Sie lehnte ab mit der Begründung, weil die NPD eine zugelassene Partei sei, die dem sächsischen Landtag angehöre.
Am 2.7.2007 jedoch entzog ihr der Hochschulrat das Mandatr in der Findungskommission zur Wahl des zuständigen Hochschulleiters. Erst zu einem späteren Zeit, man nannte es die ” zweite Version “, so der Vors. des

318
Paulus:
15. März 2012 um 10:33 Uhr
Rhetorisches Talent oder das was dafür gehalten wird, sollte in den Anforderungen an einen Kandidaten zum Bundespräsident keine zu große Rolle spielen. Die häufige Verwendung klangvoller Reizworte, pathetisch klingender Leerformeln und von oben herab formulierter Belehrungen usw. sind meist ein Kenzeichen intellektueller Scharlatane, denen es am wichtigsten ist in bestimmten Kreisen „gut anzukommen“.

Als bedeutsamer für die Person, die das Amt des BP ausfüllen soll, sollte die Eigenschaft eingeschätzt werden, einen breiten Hintergrund an Wissen, zu verbinden mit hoher Lernbereitschaft und der Fähigkeit in Zusammenhängen denken zu können. An Persönlichkeiten, die diese Eigenschaft mitbringen und persönlich eine gradlinige, moralische Haltung verkörpern, mangelt es in diesem Lande nicht. Richard v. Weizsäcker setzt hier den Maßstab.

Die Auswahl an verklemmten, moralischen Wichtigtuern ist leider noch viel größer. Für feinere Ohren waren Gaucks Verklemmungen offensichtlich, als mit dem Einspieler in der Sendung seine Selbsteinschätzung als „Bürgerrechtler“ vorgeführt wurde. Da war es auch plötzlich mit seiner Eloquenz vorbei.

Gruß
Paulus

319
löwenmaul alias heiner klein:
15. März 2012 um 10:34 Uhr
Beitrag geht weiter, da technische Panne:
Hochschulrates, Winfried Schulze, räumte sie ein, von Anfang an über alle Umstände des Mietverhältnisses informiert gewesen zu sein!!
Soviel zur Wahrheitsliebe von Frau Prof. Höhler, der eigentlich bunddesweit renommierten Literatur-Professorin!
Damit allein schon hat sie sich für mich selbst diskreditiert, wenn sie aus monetären
Motiven alle Bednken hinten anstellt und Neofachisten in ihren Immobilien beherbegt!!
Soviel zu Frau Professor Gertrud Höhler, die sich selbst gestern abend eine “Plattform”
gegeben hat. Sie wirft anderen vor im Umgang mit der Wahrheit ( Wulff, u.a. ) fahrlässig gehandelt zu haben und sie ist keinen ” Deut ” besser!!

Also Reden ist Silber, schweigen wäre Gold gewesen, Frau Höhler. Deswegen werte Foristin Askay werde ich Ihren Beitrag weiter nicht kommentieren!!

320
klarabella:
15. März 2012 um 10:34 Uhr
@ 150 Michael Emeiht:

“Gewissensfrage an die Deutschen Wähler und Wählerinnen:
Wäre eine verheiratete Frau Merkel die sich seit 12 Jahren mit einem 20 Jahre jüngeren Freund in der Öffentlichkeit zeigt, jemals zur Bundeskanzlerin gewählt worden?
Mal ganz ehrlich?”

Mir wäre das ziemlich egal, wenn mich Frau Merkel mit ihrer politischen Arbeit überzeugen würde (wobei ich nicht davon ausgehe, dass meine Meinung repräsentativ ist für alle deutschen Wählerinnen und Wähler).
Wir leben im Jahr 2012, haben z.B. einen Herrn Westerwelle, einen Herrn Wowereit. Warum in Dinge einmischen, die wirklich nur Herrn Gauck und seine Frau betreffen? Dass eine „Zweitfrau“ kein Pluspunkt für ihn ist, dem stimme ich zu. Aber es gibt viel gewichtigere Minuspunkte, die an einer Eignung für das Amt des BP zweifeln lassen.

321
Germano Rationalo:
15. März 2012 um 10:35 Uhr
Eigentlich steht Gauck bereits in des Kaisers neuen Kleidern da – aber er wird weitergehen, denn er hat die doppelten unsichtbaren Kleider an.
Nümand wird ihm den Kopf abschlagen, er tritt nicht wie Pastor Thomas Müntzer fürs Volk auf oder Störtebecker oder Michael Kolhas oder oder

322
Egon:
15. März 2012 um 10:37 Uhr
DEN “idealen” Bundespräsidenten wird man NIE finden können!
Eben weil es das IDEAL eines Menschen im wirklichen Leben schlechthin nicht gibt!
Wen immer man als Kandidaten präsentiert – kritische Ansatzpunkte sind allgegenwärtig.

Also dürfte auch hier eine Kompromisslösung angesagt sein, Positives gegen Negatives gegeneinander gewichtet werden. Einstimmigkeiten wird es niemals geben können, also müsste ein wirklich demokratisches Auswahlverfahren – sprich das Volk in seiner Gesamtheit entscheidet und unterwirft sich dann auch der Auffassung der überzeugenden Mehrheit.

Wulff hatte zu keinem Zeitpunkt das Volk hinter sich. Bei Gauck könnte dies schon differenzierter gesehen werden.
Liebäugeln sollte man mit dem Gedanken: Auch ein Bundespräsident sollte wie überall im realen Leben eine Bewährungszeit durchlaufen bzw. am Ende seiner Dienstzeit entschieden werden, ob ihm “Ehre” nebst daran gebundene Sonderleistungen zustehen.
Eine Automatik dieser Vorgänge erinnert an absolutistisches Gehabe. Der Bundeskanzler wird bei Versagen abgewählt, in die Wüste geschickt. Warum nicht auch der Bundespräsident ?

Die LINKE wurde nicht gefragt und hat als Trotzreaktion eine eigene Kandidatin nominiert.
Grotesker geht wohl nicht: Eine Frau, wahrscheinlich mit doppelter Staatsbürgerschaft und mit einem Franzosen verheiratet, seit Jahrzehnten nicht mehr in Deutschland wohnhaft, mit ihrem Verfolgungswahn gegen Nazis in einer seit 65 Jahren vergangenen Epoche lebend, selbst zur Gewalt neigend ( Ohrfeige) soll als Präsidentin für Deutschland stehen ?

323
Friedchen, 86:
15. März 2012 um 10:46 Uhr
Trotz des ausgelutschten Themas fand ich die gestrige Runde deutlich interessanter als die letzte Gauck-Debatte. Auf jeden Fall war sie ein Lehrstück über die Paradoxien unserer Republik:

1) Nicht nur stellen Sozialdemokraten und Grüne einen in ökologischen Denken unbeleckten Neoliberalen auf, nein: die Linkspartei weiß mit einer Sarkozy-Verehrerin aufzuwarten. Auch in der Vergangenheitsfixierung tun sich beide nichts.

2) Eine zweifellos intelligente Hochschulprofessorin versucht eine Debatte abzuwürgen, indem sie – besseren Wissens – suggeriert, diese sei auf unangemessene Erwartungshaltungen zurückzuführen.
So zu argumentieren, heißt die, die man überzeugen will, für schlicht im Geiste halten.
Ich kenne wirklich niemanden, der Bürgerrechtler-Sein als Voraussetzung für das BP-Amt betrachtet. Der Punkt ist doch, dass die ganze Gauck-Vermarktungsshow, die von den Parteien und den Medien betrieben wurde, diesen Aspekt in den Vordergrund gestellt hat.
Tschiche hat mal gesagt, ihm sei unverständlich, wie sich jemand wie Gauck bei einer Laudatio mit den Geschwistern Scholl vergleichen lassen könne, ohne zu protestieren oder rot zu werden. Die im Clip gezeigte Gauck-Äußerung, in der er sich zu seinem Bürgerrechtler-Image äußert, war insofern wirklich überfällig.

3) Aufschlussreich auch die Rhetorik von Vertretern der Linkspartei wie Jochimsen oder Lötzsch: so oft wie die Worte wie Herz, Versöhnung oder diese platte Wärmemetaphorik benutzten, könnte man nen, die wollen sich als neue Rosamunde Pilcher-Nachfolger für’s ZDF empfehlen. Stand die Linke nicht mal für Klassenkampf und eine Rhetorik des Verstandes?

Das Narrenschiff nimmt Fahrt auf!

324
Gustav Rust:
15. März 2012 um 10:53 Uhr
Einige regen sich hier über die verlotterten Wohnungen in der Mauer-Republik auf – danke! Ich schließe mich auch denjenigen an, die sich über die Seichtigkeit der hohlen Phrasen in der Quasselrunde aufregen. Was aber ist von Pfarrern zu erwarten? Die Kirchen sind leer, und hier werden Pfarrer auf die Zuschauer losgelassen. Warum immer wieder Pfarrer und kein Normalbüger aus der Ex-”DDR”? Einer, der politisch einsaß? Aber auch dann werden immer die gleichen ehem. pol. Häftlinge vorgeführt… Da hätte nur noch Herr Schorlemmer gefehlt! In einer anderen Show rekelte er sich selbstzufrieden wie ein ungehobelter Halbstarker. Ich sammle nun schon seit 1999 an der Gedenkstätte für die Maueropfer aus dem Spreebogen am Reichstag Spenden, pflege diese ehrenamtlich und lasse Flugblätter drucken, hänge Plakate aus etc. Vor Jahren berichtete mir ein Tourist aus Wittenberg, der Gedanke “Schwerter zu Pflugscharen” stamme von einem jungen Mann – aber Herrn Schorlemmer wird das Motto von den Verblödungsmedien zugeschrieben… Die Abgebrühtheit von Luc Jochimsen übertrifft alles bisher Dagewesene. Mehrmals gab sie vor, ihre Partei würde für Gerechtigkeit kämpfen – wir haben diese “sozialistische Gerechtigkeit” am eigenen Leibe zu spüren bekommen. Und es würde wieder so werden, sollte die Linke aller Couleur die Macht in Deutschland erringen! Nicht nur ich wurde, mit damals 19 Jahren, in der “Roten Hölle” von Bützow mit dem “Sozialistischen Wegweiser” verprügelt. In Cottbus schlugen “Roter Terror” (Hubert Schulze) und “Arafat” (den ich nicht mehr kennenlernte), die Häftlinge windelweich. Im Zuchthaus Brandenburg schlug “Schweinevogt” den Häftlingen mit dem “Knochen” (Schlüsselbund) die Zähne aus! Nur eine westzonale Linke wie Jochimsen kann heute die “DDR” verklären und Phrasen dreschen und mit Leuten in einem (Partei-)Boot sitzen, die Riesensummen beiseite schafften. Frau Will, warum saß dort nicht ein einziger ehem. pol. Häftling in der Runde? Warum wurde nur marginal um die 2000,- (West-)Mark für Frau Klarsfeld gesabbert? Wer beschmierte im Auftrag der SED/Stasi in den 60ern jüdische Grabsteine mit Hakenkreuzen um die Bundesrepublik international zu diskreditieren? DKP- DFU- und andere Linke! Ulbrichts “frommer Spruch”, “Niemand hätte die Absicht…” druckt das Haus am Checkpoint Charlie auf Ansichtskarten und laufend wird er wiedergekäut – wer aber zerrt die Lieferanten des Stacheldrahts vor die Kameras? Die Herren von Krupp, Essen und Drahtwerke der Westfälischen Union, Hamm (heute alles Thyssen-Krupp-Konzern)? Ich stelle fest: Die Bundesrepublik ist die Republik der (politischen) Heuchler! Danke für die Kerzen in den Fenstern zu Weihnachten für die “Brüder und Schwestern in der Zone” und freundliche Grüße,
Gustav Rust, mehr als neun Jahre pol. Haft mit Unterbrechungen im Paradies der Frau Jochimsen…

325
Helmut Krüger:
15. März 2012 um 10:54 Uhr
Caterina Ehlers, # 312,

etwas schade, liebe Caterina Ehlers,
dass Sie die ganze Angelegenheit nun ziemlich mathematisch sehen, so, als sei der Weg dahin egal.

Mir aber ging es um den Weg und die Motivation, Positives zu wollen oder sich am Negativen abzuarbeiten.

326
Cat:
15. März 2012 um 10:55 Uhr
Die Diskussionsrunde und deren Aussagen haben mich nicht wirklich weiter gebracht aber eine Frage, vielleicht kann die mir jemand beantworten, wie ist es einem Theologen möglich Befürworter von Kriegen zu sein? Frau Höhler mag ich eigentlich ganz gern, aber gestern hat sich leider verheddert mit viel Reden und nichts Sagen.

327
Vater:
15. März 2012 um 10:58 Uhr
Bei dieser Runde kam ich zu dem Eindruck, hier waren einige intelektuell überfordert.
Allen voran dieser Pfarrer Eggert. Er fiel besonders imer wieder durch unangebrachte teils dümmliche Bemerkungen auf und schnappte schon immer nach Luft obwohl er garnicht gefragt war. Dieser Mann war Innenminister in Sachsen, da wundere ich heute über nichts mehr was dort vorging und vorgeht.
Eggert ist eine von den Typen die nach dem Motto argumentieren:
Ja, die Nazis waren schlimme Verbrecher um dan sofort zu relativieren – aber in der DDR wurden auch Menschen eingesperrt. diese Person verursachte bei mir seit je her ein leises Ekelgefühl.
Der Herr Wunderlich mußte das kleine authentische Farbtupferchen spielen, ebenfalls überfordert. Feststellbar an seinen inhaltslosen Aussagen und deren dauernde Wiederholung.
Herr Jürgs wie immer in solchen Runden wußte alles ganz genau.
Schade das Diestel sich hat kaltstellen lassen oder kalt gestellt wurde. Weiß er zuviel?
Am sachlichsten waren die beiden Damen.25
caterina ehlers:
15. März 2012 um 11:13 Uhr
@ 323 Helmut Krüger

“Mir aber ging es um den Weg und die Motivation, Positives zu wollen oder sich am Negativen abzuarbeiten.”

Und genau darum geht es mir auch.

Herr Gauck ist deshalb nicht mein “Richtiger” Präsident für mein Land Deutschland, weil genau seine Motivation ich als eher altbacken und unausgegoren, eben rachdürstig empfinde und gewissermaßen trifft das auch für Frau Klarsfeld zu.

Damit will ich überhaupt nicht sagen, dass diese beiden Menschen nicht absolut auch berechtigt ihr persönlich gefühltes Denken zulassen, sondern mir geht es um das Ganze, nämlich um das gefühlt Ganze und da will ich eher menschen wissen, die da soviel Weitsicht haben, dass diese auch meine “Rachegefühle” durch ein Amt in einen Hauch von Überlegung bringen und mir somit friedlichere Gedanken ermöglichen, wenn ich sie nicht so einfach schaffe.

Ein Bundespräsident ist in einem Amt indem er genau das schaffen kann, wenn er denn eben nicht nur simpel einfach gestrickt und ggf. sogar noch simpler gestrickt als ICH bin. Gauck ist simpler gestrickt als ich und das stört mich schon sehr.

MFG

326
Marion:
15. März 2012 um 11:16 Uhr
Ich verstehe gar nicht wieso wir einen Bundespräsidenten überhaupt benötigen. Er hat nichts zu sagen, unterschreibe Verträge und Urkunden die sowie so vom Bundestag usw. beschlossen wurden. Dies kann dann auch´noch von der Kanslerin erledigt werden. Der BP kosten einen Haufen Geld, wo keiner Fragt wie wird die finanziert. Dafür können wir ja wieder bei Kindern Jugendlichen und Renter kürzen. Außerdem ist Gauck der falsche Mann. Ich kenne keinen in meinem Umfeld, der diesen Mann wählen würde.

327
caterina ehlers:
15. März 2012 um 11:18 Uhr
Eins noch, was mich sehr erstaunte und mich wunderte, also Herr Wunderlich, als ich den in der Sendung sah, dachte ich in einem kurzen Moment, herr Gauck sitzt dort.

Brauch ich jetzt eine Brille, oder sieht der dem nicht komplett ähnlich?

Nur mal so am Rande bemerkt.

MFG

328
ingo:
15. März 2012 um 11:25 Uhr
bei beate klarsfeld irritierte mich die inbrunst, mit der die frau in deutschland geschätzt werden möchte und geehrt. man hält doch keinem seine orden aus dem ausland unter die nase… oder?
die investigativen journalisten von der welt haben nun rechtzeitig heraus gefunden, klarsfeld bekam 2000 mark. nach einigen wochen dauerfeuer zu politischer korruption in sachen wulff liegt natürlich nahe zu fragen, wofür hat sie die wohl bekommen.agentenlohn? gekaufte provokation? klarsfeld, die hure der stasi? es ist schon interessant, auf diese idee kam man damals gar nicht, als die durchgeknallte nazijägerin dem kiesinger eine gefeuert hat, das holen wir heute nach! dabei ist heute wie damals klar, der beifall aus der ddr, der war ihr sicher! ein seriöser journalist (und dafür halte ich anne will samt redaktion) darf also fragen, was konnte man bei beate klarsfeld für 2000 mark einkaufen? “amtlich” oder staatlich war ihre nazijagd ja nicht, korruption kommt also nicht in betracht!
vielleicht führt die ehrliche antwort auf die frage am ende ja dazu, das diesmal ein vergleich mit dem opi näher liegt, der seiner lieblingsenkelin mal was zusteckt. die nimmt es, weil sie es gut gebrauchen kann, besucht den opi darum aber trotzdem nicht öfter…
michael jürgs liegt deshalb daneben, wenn er meint, das rieche ein wenig. nein, das stinkt zum himmel!!! und zwar die jauche mit der beate klarsfeld erst von der welt und dann im weiteren von den generälen von csu und fdp übergossen wird (kann man auch in der welt online nachlesen) der tick der alten dame, öffentlich mit ihren orden rumzuwedeln, erscheint mir vor diesem hintergrund in einem wärmeren licht. wesentliche teile der deutschen elite in parlamenten und redaktionen verwinden bis heute nicht, das diese kleine aufgeregte frau ihnen den verschwiemelten umgang mit der nazivergangenheit reinrieb. vom weizsäcker gerade so ertragen, aber nicht von der!
mir blutet das herz, wenn sich dann auch noch “bürgerrechtler” in diesen kanon einsingen (ebenso in der welt gefunden). wirf ihnen nen knochen hin, der nach sed, linke, stasi schnuppert und schon geht das gekläffe los…
im übrigen schien mir der journalist im herrn jürgs etwas überfordert. ich hätte lieber die antwort von distel gehört, statt seiner revolution gegen den sprachgebrauch zu lauschen, raider ist jetzt twix, wende ist friedliche revolution, was für kalter kaffee! noch besser aber seine einlassung, die es sogar in die bonmots zur gestrigen sendung geschafft hat. “war er (gauck) bei der stasi? nein. war er bei der sed? nein. hat er verbrechen begangen? nein.” also solle er es machen… mmmh warum durfte dann aber der wulff nicht mehr? oder habe ich was verpasst? ich hab herzlich gelacht…

329
A.B.:
15. März 2012 um 11:29 Uhr
@ fr15 (Nr.297)
Sehr geehrte(r) fr15! Wenn alle diejenigen in unserem Land (und in den vielen anderen), die (viel) MEHR als genug haben, doch einmal auf MEHR und MEHR verzichten könnten, hätten wir doch wirklich ALLE allen Grund, zufrieden, ja eigentlich glücklich zu sein.
Das Geschenk der Freiheit aber ist nutzlos, wenn ich nicht weiß, wie ich z.B. meiner Familie ein menschenwürdiges Leben bieten kann. Das Elend der Armen ist nicht, dass sie nicht verzichten könnten (die meisten der Reichen können es ja auch nicht!), sondern dass sie ANDEREN nichts geben können.
Das hat auch Herr Gauck, der sich ebenfalls gelegentlich auf Erich Fromm beruft, leider wohl nicht verstanden, sonst würde er nicht mit solcher Geringschätzung von dem Problem der sozialen Gerechtigkeit in unserem Lande (ja, auch bei uns!) reden. Ist es falsch, dies zu kritisieren, ist es falsch, ein Licht anzuzünden (nicht nur zur Weihnachtszeit)?
P.S. Ist Herr Gauck vielleicht Kalvinist? Ich weiß es nicht. Wäre für einen Hinweis dankbar.
Gruß an alle!

330
robert1zapf:
15. März 2012 um 11:57 Uhr
Gauck war bzw. ist ein genialer PR-Coup der Grünen gemeinsam mit der SPD.
Von medialer Seite wurde Gauck von Thomas Schmid, Welt-Herausgeber, ins Rennen geschickt.So schließt sich dann der Kreis wieder.
Trittin hat es bei Illner selbst auf den Punkt gebracht:
„Ich weiß nicht, Frau Lötsch, ob sie mit ihrer Prognose recht behalten. Es könnte sein, ich habe ja gesagt, er wird mich ärgern, und ich glaube er wird auch mal Herrn Söder ärgern, und Herrn Brüderle, das ist so, so ist der Mann, aber ich fürchte (Einwurf Söder: da wird sich Frau Lötsch am meisten ärgern),ich fürchte, sie werden sich am meisten ärgern.“
Gauck ist von seinem eigenen Sendungsbewusstsein beseelt und betreibt es mit missionarischem Eifer.
Ob ein Missionar als Bundespräsident geeignet ist, bezweifle ich stark.
Auf alle Fälle hätten Grüne, SPD und Linke schon 2010 einen eigenen Kandidaten durchsetzen können (Gauck wurde ja damals nur deshalb nicht gewählt, weil sich die Linke der Stimme enthielt).
Nur mal ein paar mögliche Kandidaten:
Frau Käßmann
Herr Schorlemmer
Wurde diese Möglichkeit von SPD/Grünen in Erwägung gezogen?
Wurden Gespräche mit diesen Leuten geführt?
Es geschah etwas anderes:
Ideengeber Thomas Schmid informiert Jürgen Trittin, der Siegmar Gabriel, der Drops ist gelutscht.
Was CDU/FDP bewog, auf Wulff zu setzen, kann man nur vermuten, Gauck wäre für die Koalition damals ein genau so guter Kandidat gewesen, wie er es heute auch ist.
Eigentlich hätte die Koalition dankbar über diese Steilvorlage sein müssen.
Es wäre deshalb eigentlich nur Recht und billig, wenn die Summen, die jetzt ein Herr Wulff erhält, wenigstens aus den Kassen von CDU/FDP kommen würden.
Den Steuerzahler würde es zumindest freuen.

331
fritz 30:
15. März 2012 um 12:11 Uhr
@ 228 Ralph Bender
Sie offensichtlich Nachgeborener, tun Sie es einfach und halten Sie sich mit Ihren Kenntnissen und Auffassungen nicht zurück. Immer flott vom Leder vom Leder gezogen und die Keule geschwungen.
Frau Jochimsen hat als Kind noch die Auswirkungen des Krieges am eigenen Leib erfahren müssen, nämlich
bei einem Bombenangriff ein schwere Beinverletzung, an der sie noch heute mit Behinderung zu leiden hat und demzufolge eine von Ihnen unterschiedene Wahrnehmung zur Nazidiktatur und Relativierung dieser danach und durch nicht Wenige, zu denen Sie sich, Ihren Äußerungen nach, wahrscheinlich auch zugehörig fühlen.
Mit ohne Gruß
fritz

332
herta:
15. März 2012 um 12:12 Uhr
um himmels christtags willen, was für eine laberrunde. eine völlig nutzlose sendung um ein nutzloses amt. politiker, journalisten, pfarrer, beraterinnen. sie zerreden ein völlig nebensächliches thema. gauck wird gewählt und kassiert und hält dafür wohl vorformulierte reden. die meisten der anwesenden diskutanten stehen auf der payroll der steuerzahler. aus diesem grunde ist es völlig wurscht, welcher oberindianer sich einmal mehr im geldbeutel des steuerzahlers einnistet und es sich gut gehen lässt. wenn schon ein derartiger posten sein muss, dann bitte schön als ehrenamt. dann würden sich wahrscheinlich wircklich nur noch die “ehrenfrauen” und “ehrenmänner” hergeben. dies würde dem land gut tun.333
Eva:
15. März 2012 um 12:19 Uhr
Wenn ich manche protestantischen Pastorinnen/Pastore reden höre, könnte man meinen, daß ein Wochenendseminar in Theologie für dieses Amt schon ausreichend ist. Die beiden Pastoren in der Sendung waren ein gutes Beispiel dafür.
Mich hat schon nach der “Wende” gestört, daß auf einmal “unzählige” Pastoren im Parlament waren. Die sollen sich um ihre “verlorenen Schafe” kümmern und dafür sorgen, daß die evangelischen Kirchen wieder gefüllt werden. Dort können sie auch durch Worte überzeugen oder auch nicht. Deshalb war ich vor zwei Jahren und auch heute gegen Gauck als Kandidat für das Bundespräsidentenamt. Dieses Mal wird Gauck gewählt werden, Zweifel und Vorbehalte aber bleiben. Eine Frage beschäftigt mich trotzdem, wieso konnte für dieses Amt keine adäquate Person gefunden werden?
Warum mußte es Gauck sein?

334
Heinrich Bruns:
15. März 2012 um 12:23 Uhr
@323
Cat:
Danke für den Hinweiss: Wie kann ein Theologe Befürworter von Kriegen sein? Mir ist es wichtig zu wissen, wieso kamen gestern keine Fragen die für das Hier und Jetzt gelten, zu denen sich Herr Gauck in den letzten zwei Jahren geäußert hat, und dazu hätte ich gerne die Meinung der anwesenden Gäste gehört.Fragen und Antworten die der heutigen Zeit geachtet sind.

Ich möchte hiermit wirklich keinem Menschen auf die Füße treten, der sich noch mit der Vergangen auseinander setzen möchte in der Aufarbeitung des leider viel zu viel geschehenen Unrechts, wovon leider noch sehr viele Menschen noch betroffen sind, und ich es auch verstehen kann, wie wichtig das Aufarbeiten ist, und ich bin empört darüber wenn ein Herr Gauck das als unwichtig erklärt. Jeder Mensch darf sich die Freiheit erlauben zunehmen seine Vergangenheit für sich selber aufzuarbeiten, um in der Aufbereitung zu erlernen sich mit der Vergangenheit und den Personen die darin eine gewichtige Rolle gespielt haben wieder zuversöhnen. Das allerdings ist nicht die Aufgabe der Politik, sondern dafür ist der Gang zu einem Psychologen oder sonstigen Fachkompetenten Menschen nötig, die für das Seelenwohl von Menschen zuständig sind, und es liegt auch nicht im Kompetenzbereich von Pfarrern und sonsigen Theologischen Würdenträger in kirchlichen Organisationen, weil sie keine ärztliche und psychische Ausbildung absolviert haben, um zu erfühlen und zuerkennen wie die wirklichen Zusammenhänge der Seele mit der Psyche und der Physe und dem geistigen Verstand sind.

Politik ist dafür verantwortlich dafür zu sorgen, dass Menschen eine Möglichkeit bekommen mit ihren traumatischen Erfahrungen sich kompetente Hilfe holen zu dürfen, in dem die Politik dafür alle erdenklichen Möglichkeiten schafft, damit Menschen wieder gesund werden können.

Ich möchte keinen Bundespräsidenten der ein Befürworter von Kriegen ist, sondern einen Bundespräsidenten dem die Gesundheit von Menschen wichtig ist, und der sich mit energischer Stimme gegen Kriege erhebt. Leider habe ich dazu gestern Abend kein Wort von den ansässigen Gästen vernommen, die Herrn Gauck in den Himmel gelobt haben, und noch nicht einmal von denen, die sich als zelebrierende Christen äußerten.

Ich kann nur für mich sprechen und stelle immer wieder fest: Es ist die beste Endscheidung meines Lebens gewesen aus dem Christentum mich zuverabschieden, weil ich Gewalt in jeder Form vehement ablehne,(“außer in Norwehr”)und dazu brauche ich kein Christ zu sein, sondern ein Mensch der sich selber die eigenverantwortliche Freiheit erlaubt, bewusst “niemanden” anderen Schaden zuzufügen, nur weil ein anderer das befiehlt, oder für gut befindet: Wer ein Kriegsbefürworter und für Gewalt ist, ist in dem Zusammenhang kein Christ, und darf sich schämen sich selber ein Christ zu nennen, und nimmt sich damit selber den Respekt und die Achtung und die Würde vor sich als Mensch, und hat auf dem Stuhl des Bundespräsidenten mit dem Amtseid vor Gott nichts verloren, weil Gott ist in der Lehre des Christentum gegen jegliche Gewaltanwendung, sondern ein Befürworter der Diplomatie, die das oberste Privileg von demokratisch eingestellten Menschen ist, die sich erst für Frieden und Versöhnung einsetzen und dann kommt die Freiheit.

Diplomatie ist Krieg mit friedlichen Mitteln.

Werner Mitsch

deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker (1936 – 2009)

Mfg.

335
Helmut Krüger:
15. März 2012 um 12:24 Uhr
Abseits des Üblichen, dass da wieder mal das Monopolkapital, der Imperialismus, das britische Königshaus oder sonstwas die Fäden zieht und die Puppen tanzen lässt, abseits also dieser oft und auch hier kolpierten Verschwörungstheorien bin ich so frei, hier einen Wunsch zu äußern.

Einen Wunsch, was sich da am 18. abspielen könnte in der Bundesversammlung, 164 Jahre nach den Freiheitsbestrebungen von 1848 in Berlin und 22 Jahre nach dem Beschluss, die DDR zu beenden, wobei ich mir wünschte, wir würden nicht 22 Jahre begehen, sondern erst 15, 16 oder 17 Jahre.

Also statt des Krause´schen Bücklings wären DDR-Bürger selbstbewusst auf die BR-Deutschen zugegangen und umgekehrt auch und es wäre wirklich zu der Einheit gekommen, die jetzt nur behauptet wird.

Keine Illusion zur Bundesversammlung habe ich, was die Partei Die Partei Die Linke angeht. Sie wird ja eigentlich wie immer parteisoldatisch wie eine 1 und in Linie zusammenstehen. Bliebe also die Hoffnung bei anderen Parteien, da offener zu sein.

Sprich: Die Gedanken und das GEWISSEN sind frei, werden freigegeben, wovon in der Sendung Heinz Eggert und Peter-Michael Diestel trotz gleicher Partei beredt Zeugnis abgelegt haben. In dieser Hinsicht bliebe die Entscheidung offen und nicht vorfestgelegt und positiv spannend. Auch wenn ich jetzt nicht den letzten Stand der Vorbereitungen weiß: alles andere wäre ein Abgesang für das, wofür 1848 und der DDR-Auflösungsbeschluss steht.

Anders und noch Weitergehenderes durchgespielt käme mir Folgendes in den Sinn und fände ich Folgendes charmant:

1.) Die Bundesversammlung wird nicht nur mit einer kleinen Zahl Handverlesener ergänzt, vielmehr wäre es so, wie bspw. Richard David Precht es unlängst in einer Anne-Will-Sendung vorschlug: Die Bundesversammlung würde nennenswert erweitert um Personen des öffentlichen Lebens, aus Vereinen und Verbänden und dergleichen mehr und gewänne ABSEITS VON PARTEIEN mehr Gewicht.

2.) Es gäbe nicht nur zwei Kandidaten – einer, der als Kandidat zur Verfügung steht, mit Ecken und Kanten, eine zweite, die sich nur als GEGENkandidat/in versteht -, es gäbe 5 oder 6 Kandidaten, aus der die Bundesversammlung in ihrer ganzer Bandbreite und fern von Fraktions- und Zuordnungszwängen entscheiden könnte:

a) Christoph Butterwegge, b) Joachim Gauck, c) Wolfgang Huber d) Lukrezia Jochimsen e) Beate Klarsfeld f) Klaus Töpfer.

Der Erste und der Sechste stehen profund und engagiert für spezifische Themen; der Erste ist sozial engagiert wie kaum ein zweiter, der Letztgenannte ist so profund ökologisch engagiert wie kaum ein zweiter.

Kandidat b) und Kandidatin e) stehen für verschiedene Naturelle; beide unverkrampft und nicht weiter Rücksicht nehmen müssend, er, Joachim Gauck, positiv und schöpferisch, in diesem Sinne anstößig, sie, Beate Klarsfeld, sich als Stachel im Fleisch verstehend.

Der Dritte und die Vierte: Er tiefgehend und nach dem Hintergründigen trachtend, sie journalistisch versiert, sich den zutage liegenden Fakten verschreibend.

Für jeden wäre also etwas dabei, vorausgesetzt nur, die vorabgestimmten Linien und das Parteisoldatentum verdürben nicht alles.

3.) Noch weiter gedacht, könnte die Bundesversammlung dazu da sein, Kandidaten wie hier benannt ausfindig zu machen und sie DANN ERST für eine Volksabstimmung vorzuschlagen. Die Bedenken, die bspw. Richard David Precht und auch einige andere geäußert haben, was das Selbst-ins-Spiel-Bringen angeht, wären also weitgehend gegenstandslos.

Ich finde, es wäre gut, über den Tag hinauszudenken, so illusionär das den einen und so naiv das den anderen, die mit Verschwörungstheorien hausieren geht, auch erscheinen mag. Voraussetzung dazu ist allerdings ein offenes Weltbild.

Zur Frage:
Ob er, der vermutlich tatsächlich künftige Bundespräsident Joachim Gauck, der Richtige ist?

Das ist mir ehrlich gesagt sowas von egal. Hauptsache, der äußert aus sich heraus ehrlich und unverkrampft seine Meinung. Das verstehe ich als einen positiven Anstoß, GLEICH der Meinung. D. h. selbst, wenn sie mit meiner nicht nur zum vermuteten Viertel, sondern nur zu 10% identisch wäre.

Vorab und falls ich hier nicht doch noch hinein schaue, ein schönes Wochenende !

336
Elsbeth:
15. März 2012 um 12:43 Uhr
Wenn ich darüber nachdenke, wie hier gestern abend ein Herr Wunderlich vorgeführt wurde. Warum fällt mir nur immer wieder die Bäckerei-Fachverkäuferin aus einer der letzten Sendungen ein?
Das Beispiel über die gewährte Amtshilfe für einen jungen Vikar war geschickt gewählt. Unweigerlich werden so ganz ohne direkte Worte, für den Zuschauer Hörer völlig unterbewußt, Zitate relativiert, an denen Bürger sich reiben.
Mein lieber Scholli, wer schreibt solche Drehbücher? Die seicht erscheinen, es aber bei genauer Betrachtung in sich haben.
Was eigentlich kommt nun in Zukunft auf uns alle zu?

337
JCB:
15. März 2012 um 12:50 Uhr
@1 Herbst

Kurz und knackig – so mag ich es: NEIN !

Gibt es überhaupt den RICHTIGEN!? Auch : NEIN !

Man kann sich dieses “Geplapper” und “Gelaber” sowie dieses Amt sparen!
(Es sei denn, ich darf es ausführen! Ich mach’ das auch schon für EUR 10.000tsd mtl -(kleiner Scherz nebenbei).Je mehr dieser Abnick- und Repräsentationsposten abgeschafft werden, um so besser!

MFG
JCB

338
Nichtbürger:
15. März 2012 um 13:11 Uhr
Die Reinwaschung des künftigen BP ist mißlungen.
Da werden auch fünf oder zehn “Vater unser” zur Buße nicht ausreichen.

Eigentlich hatte ich mir eine kontroverse Debatte erhofft.
Aufschlußreich war diese Sendung allemal, selbst Diestel knickte ein.
Ein CDUler ist ebend ein CDUler, da spielt die Vergangenheit keine Rolle.
Rechtzeitig die Seite wechseln ist das Zauberwort !

Die Rechnung wird für den Mainstream nicht aufgehen, zuviele Risiken lauern in der Zukunft, dazu ist ein Gauck zu wenig.

Gut. wir dürfen nicht wählen, daß macht F.Springer in unseren Namen und so wird auch dieses Deutschland abgewirtschaftet.

Hoffung sieht anders aus als Gauck.

@ fritz 30
Deine Ansichten und Einstellung teile ich vollkommen. Erfahrungen sind halt der beste Lehrmeister.

Den sachlichen guten Beiträgen ist Nichts hinzuzufügen.

MfG

339
Heinz47:
15. März 2012 um 13:14 Uhr
Zapfenstreich !
BP weg ! ( warum eigentlich hat Bild sich bei Wulff so ins Zeug gelegt ? Zum
“runterschreiben” nur wegen der Moral gibts doch in Berlin bestimmt ergiebi –
gere Politopfer )
Ein Nachfolger muß schnell her !

Jetzt hat man mit J.G. einen der:

1.) Journalistisch manipulativ ( Bürgerrechtler, Rethorikpapst, Freiheitsikone, Kandidat der
Herzen bla bla bla ) schon seit der letzten Wahl vorbearbeitet ist.
2.) In seiner Vita überzeugend nachgewiesen hat, daß er sich charakterlich geschmeidig
bestehenden Machtverhältnissen anpassen kann und die Herrschenden höchstens mal neckt
aber sonst ganz artig ist.
3.) Er in den kommenden härter werdenden Zeiten mit seinen Ansichten und seiner pastoralen Re-
deweise bestens geeignet ist das Volk von ” kindischen “, “weltfremden” und “unnützen” Protesten
gegen volksfeindliche Politikentscheidungen abzuhalten.

Die Abartigkeiten in Politik und Wirtschaft hält er doch für den Preis der Freiheit und die 8 Millionen Niedriglöhner und/ teilweise einschließlich der 4,5 Millionen Hartz 4 Empfänger in Bundesgermanien können doch froh sein, daß es ihnen immer noch besser geht wie J. Gauck´s Oma 1930.
Er ist schon der GEEIGNETSTE für den Posten.
Fragt sich nur für wen ???

340
Regina:
15. März 2012 um 13:31 Uhr
Schade um die Sendezeit, es war mal wieder dieses oberflächliche Blabla mit Behauptungen und alten ” Weisheiten” von den Beteiligten. Am meisten hat mich empört
-das immer gleiche überhebliche Grinsen des Herren Wunderlich und seine immer
wieder gleichen Äußerungen
-das übliche hohle Geschwafel und Unkenntnis über das Leben in der DDR von
Herren Jürgs
– unsinnigsten Behauptungen und Unterstellungen von Nazis in der ehem. DDR-
Führung von Herrn Eggert
Schade, dass Herr Diestel sich nicht offensiver über Herrn Gauck geäußert hat, vor allem, was in seiner Zeit in der Stasi-Unterlagenbehörde passiert ist- wie in der Gießener Zeitung nachzulesen ist.
Von Frau Höhler bin ich enttäuscht, sie hat schon bessere Beiträge geliefert.

341
Frank:
15. März 2012 um 14:08 Uhr
Beate Klarsfeld hat bei realistischer Betrachtung keine Chance gegen Joachim Gauck zu gewinnen und das ist auch gut so. Wer anderen Menschen Ohrfeigen verpasst, sich dabei toll fühlt und dafür auch noch Geld kassiert, der hat im Amt des Bundespräsidenten nichts zu suchen! Joachim Gauck hat sich in seiner Zeit in der ehemaligen DDR mit viel Herzblut für die Opfer der SED eingesetzt. Er hat stets für die Bürger-, Freiheits- und Menschenrechte gekämpft. Ich sehe keinen Grund ihn als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten abzulehnen. Und ich glaube, dass er ein guter Bundespräsident werden wird. Die Kritik an seiner Person wegen seiner Verteidigung des Kapitalismus und von Thilo Sarrazin ist aus meiner Sicht unberechtigt. Die Abschaffung des kapitalistischen Systems wird unsere Probleme nicht lösen. Zudem hat auch ein kritischer Bürger wie Thilo Sarrazin, der übrigens Mitglied der SPD ist (also kein fanatischer Rechter), das Recht auf seine Meinung!

Was die Dame der Linkspartei betrifft: Es gibt unangenehmere Politiker bzw. Politikerinnen der Linkspartei, aber wenn diese Frau Herrn Gauck vorwirft er wäre gegen Versöhnung, weil er immer die Verbrechen der SED und der Stasi angeprangert hat, dann kann ich darüber nur entsetzt den Kopf schütteln. In der DDR wurden tausende Menschen inhaftiert, gefoltert und ermordet. Daran gibt es nichts zu beschönigen oder zu relativieren. Das Argument Hitler sei noch schlimmer gewesen ist unsinnig, denn jede Diktatur ist grausam und menschenverachtend. Die Opfer der SED-Diktatur haben ein Recht darauf nicht vergessen zu werden. Zudem ist es absolut inakzeptabel, wenn in den neuen Bundesländern immer noch Leute in hohen Positionen geduldet werden, die eine mehr als zweifelhafte Vergangenheit haben. Die Linkspartei wird übrigens nach wie vor vom Verfassungsschutz beobachtet!

Ein Wort noch zu Herrn Wulff: Es gibt bis zum heutigen Tag keinen einzigen Beweis dafür, dass sich Christian Wulff aus juristischer Sicht schuldig gemacht hat. Wenn er am Ende nicht verurteilt wird, dann wäre das eine riesige Blamage für die Medien und auch für die Opposition. In Deutschland sollte eigentlich immer noch das Prinzip der Unschuldsvermutung gelten, aber bei Politikern eines bestimmten politischen Lagers scheint das schon seit langer Zeit nicht mehr der Fall zu sein. Dabei sind es doch vor allem SPD und Grüne, die sonst immer besonders leidenschaftlich das Prinzip der Unschuldsvermutung betonen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Der Ehrensold steht Christian Wulff gesetzlich zu und strafbar hat er sich nach dem aktuellen Stand der Dinge nicht gemacht. Schlimm finde ich, dass die anwesende Politikberaterin die Störaktionen der Wulff-Gegner bei dessen Verabschiedung auch noch verteidigt. Wenn man weiß, dass diese Frau früher ebenfalls im linken Lager zu Hause war, dann weiß man auch woher der Wind weht!

342
Herbst:
15. März 2012 um 14:10 Uhr
@ 327 caterina ehlers:

„Eins noch, was mich sehr erstaunte und mich wunderte, also Herr Wunderlich, als ich den in der Sendung sah, dachte ich in einem kurzen Moment, herr Gauck sitzt dort.“

Liebe Caterina,

Mir erging es wie dir. Ich konnte gar nicht mehr hinschauen. Immer wieder war der Herr im Bild und dies mit dem ständigen süffisanten Lächeln wie Herr Gauck.

Noch eine Frage: Da ich gestern erst sehr spät nach Haus kam und den Anfang der Sendung nicht mitbekommen habe, würde mich interessieren, ob die bis dahin überwiegende Ablehnung aus dem Blog angesprochen wurde. Eine Wiederholung der Sendung kann und mag ich mir nicht antun. In meinen Augen war sie unterirdisch!

Bis neulich

343
fritz 30:
15. März 2012 um 14:11 Uhr
@ 275 Löwenmaul
Kriegen wir den Richtigen ?
lb. Heiner, lass dich icht entmutigen.
Es werden halt noch immer die uns von den Siegermächten zugewisenen und im Kalten Krieg verinnerlichte Stellvertreter(kriegs-)positionen mit Lagermentalität querbeet über Konfession, Parteien, Ideologien und persönlichen Betroffenheiten, vielfach unreflektiert und hinterfragt, mit Vehemenz verfochten.
Wobei sich diejenigen, die für sich in Anspruch zu nehmen dürfen und glauben, schon immer auf der richtigen Seite der Sieger und Mächtigen gestanden zu haben, sich oft als die Unveröhnlichsten gebärden.
Wie die Fussballfanatiker, die nur ihre eigene Manschaft siegen sehen wollen, jedes eigene Foul geflissent nicht zur Kenntnis nehmen, durch den Gegner begangen aber gleich das Feld stürmen, den Schiedsrichter lynchen und das Stadion zerlegen wollen. Arme Irren.
Ich hege Zweifel, dass gerade Gauck mit seiner von Jugend an geprägten Herkunft, Vergangenheit, Leben, Wirken, Glaubwürdigkeit es gelingen sollte, die bislang verfestigten Grabenkämpfe zu einem
für beide Seiten befriedigenden Ende auf Agenhöhe, im Interesse der wahrhaftigen Einheit unseres Gemeinweses bei zutragen in der Lage ist.
Das oft zu seiner Entlastung seiner, von mir empfundenen verbissenen Missionarstätigkeit, angeführte Trauma mit 11 Jahren, ausgelöst durch die naturgemäß willkürliche Verhaftung seines Vaters (ehem. NSDAP-Mitglied) durch die Russen und Verschleppung weit nach Sibirien (wohin denn sonst?), verleitet mich darauf hinzuweisen
und zahlenmäßig zu relativieren, wie viele Kinder zuvor durch freiwillige oder zwangsweise angetretene Erkundungsreisen ihrer Väter nach dort, zu welchen Zweck und für wen auf diesen auch jahrelang oder auf immer verzichten und aufwachsen mussten.
Deren Schlussfolgerungen und spätere Parteinahme waren möglicherweise andere als die Gaucks.
Ich habe ihn bisher nur in Trennung vertiefnder Mission wahrgenommen.
Wie ich schon früher bemerkte und mir Unbehagen verursacht ist, dass die Kirche weltweit mit Hilfe.deren Prediger, Pastoren, Pfaffen, Fundamentalisten keineswegs nur für Gotteslohn, geistliche Erbauung und Verfestigung des Glaubens ihrer Gläubigen entsprechen der Gebote Gottes wirkten und wirken, sondern sobald die Gelegenheit geboten erscheint, sich stark um die politische Einflussnahme auf den Staat bemüht und konzentriert, unabhängig ihrer Konfessionen, je nach Interessenlage, länderübergreifend gegen oder für diesen nachhaltig Partei ergreift.
Siehe, wer alles nach 89 und mit welcher intention und wofür aus deren Kaderschmiede in vorderste Front des politschen Geschehens gedrängt ist und von gewissen Kreisen hofiert wird.
Wissen diese nicht ,was sie glauben?
Mit freundlichen Grüßen
und der Hoffnung, nicht allzusehr schräg wahrgenommen zu werden
fritz

344
Günter Berger:
15. März 2012 um 14:13 Uhr
Die Diskussion um den Herrn Gauck ist sehr aufschlussreich und beleuchtet einen hochstilisierten Möchtegernbürgerrechtler. Ich habe während der Wendezeit einige Pastoren, so auch Superindendenten, die das damalige agieren der sogenannten Bürgerrechtler argwönisch, auch unter ethisch christlichen Werten betrachteten, als keine Festlegung Kirche gleich Opposition. Es gab die gelebte Kirche im Sozialismus.Beispielsweise meldete sich ein Bischof bei einem MfS General einer Bezirksverwaltung ab, wenn er an Wochenenden nicht zu erreichen sei. War dass kirchliche Opposition? Wohl doch eher ein überaus freundliches Miteinander. Nun zu Herrn Gauck in seiner Glaubwürdigkeit. Es wird berichtet er sei IMV Larve gewesen und ein Mitdiskutieren benannte einen MfS Offizier und den Zeitpunkt, Ort und Dauer des Gespräches in ÖPrivaträumlichkeiten des “Regimgegners”Gauck. Nun bedeuten IMV im MfS Deutsch die Prüfung und Eignung als IM über einen festgelegten Zeitraum. Interessant wären hierbei die Treffberichte in derem Aussagegehalt, wenn sie noch in seiner behörde da gewesen wären. Offensichtlich greift man hier auch auf Erinnerungen zurück. Er muss sich jedoch gegenüber dem MfS als wacker loyal gegeben haben. Sonst hätte er seine Zeit im real existierenden Sozialismus mit Reisefreiheit, Westwagenerhalt und sonstige Privilegien für seine Familie nicht durchleben können. Er hat sich also prima angepasst und so wird es auch gegenwärtig wieder sein, er hängt sein Mäntelchen in den Wind. Braucht das wiedervereinte Deutschland einen derartigen Renegaten? Die Mehrheit des deutschen Volkes wohl nicht. Schönredner und Abzocker gibt es hier der viele.
Zur Wertigkeit der Sendung, ein Kampf der Minderheit gegen die Mehrheit von treuen Parteigängern der CDU. Frau Merkel wäre passender gewesen, wenn sie ihre Pro und Kontrahaltung zu Gauck medienwirksam erklärt hätte. Aber auf die faulen Kompromisse wurde schon verwiesen.
Ein dreifach horido, Leute lasst Euch weiter verarschen…

345
Helmut Krüger:
15. März 2012 um 14:13 Uhr
@ Caterina Ehlers,

ja, mit Rita Süssmuth als siebter oder als erster oder sonstwie bezifferter Kandidatin könnte ich auch mitgehen. Vielleicht kommt ja noch die eine oder der andere dazu.

Mit negativer Motivation oder negativer Einstellung meinte ich zuallererst die Weigerung, Dinge, die partout geändert werden müssen, POSITIV ZU BENENNEN anstatt immer nur zu sagen, was NICHT gemacht werden soll, was NICHT sein soll.

Eine Berufskrankheit des so verstandenen linken Spektrums, schon von jeher.
Links zu sagen heißt zu weitesten Teilen per Definition immer noch, gegen etwas zu sein, wobei dann die positiv benannten Vorschläge allenfalls zum bloßen Beiwerk verkommen. Im Engeren trifft dies natürlich auf die Partei zu, die diesen Namen als Eigennamen okkupiert hat.

Ich hoffe auf versprengte Linien; ein lausiges Infoblatt, was da in tausendfacher Ausfertigung verteilt wird, wird nicht dadurch wichtiger, dass das CDU-Orange oder Piraten-Orange eingefärbt wird, in grün getaucht, in gelb, in zwei verschiedenen Rottönen oder welche Farbe auch immer aufgeboten wird.

Die heftigste Kritik an Joachim Gauck kommen mir gefühlt von denen, die ihn mit Worten auf den Sockel stellen, anstatt ihn in bloß anderer Position eben als gleichrangig zu sehen.

Liebe und herzliche Grüße
Helmut Krüger

346
theo:
15. März 2012 um 14:20 Uhr
Herr Gauck kann uns nicht gleichgültig sein. Er setzte 1990 konsequent den Anti-
kommunismus auf seine Agenda (vorher und auch in der letzten Volkskammer der
DDR hörte sich das ganz anders an) und erkannte, daß er nicht die “Grundtorheit unsrer
Epoche”(Mann), sondern eine zukunftsfähige Geschäftsidee ist; was sich auch danach
zeigte. Ich empfehle allen, einmal in das Buch von K. Huhn zu schauen:”Die Gauck-Behörde. Der Inquisitor zieht ins Schloss”; da verblassen viele Auslassungen von
Herr Gauck. Ansonsten habe ich bisher nicht gehört, daß Schafe freiwillig zum
Metzger wandern. Gegen einen Mainstream (und sei er noch so unsinnig) helfen
keine Argumente.

347
Volker:
15. März 2012 um 14:23 Uhr
“300
Manuela:
15. März 2012 um 08:18 Uhr
Das er als Leiter der Stasi-Akten-Behoerde auch ehemalige Stasi Leute beschaeftigte, finde ich in Ordnung. Nicht jeder Stasi Mitarbeiter war zwangslaeufig auch ein treuer Genosse. Aufgrund seiner Erfahrung mit diesem Unrecht-Staat traue ich Herrn Gauck zu, da differenzieren zu koennen.”

Manuela, in welcher Welt leben Sie eigentlich? Wer freiwillig Mitarbeiter der Stasi war, war auch ein strammer Genosse, davon können Sie getrost ausgegehen.

348
Cat:
15. März 2012 um 14:33 Uhr
@334 Heinrich Bruns
Danke für Ihre Antwort, ich denke zum Hier und Heute und zu den Interviews der vergangenen Monate (besser auch Jahre) wurde Redeverbot erteilt. Daran würde jedes Kleinkind merken das Herr Gauck sich verschiedene Meinungen leistet zum gleichen Thema! Wenn ich nun lese: Herr Gauck wird lernen! Wieviel Ex-BP`s dürfen wir noch durchfüttern bis sich ein gelehriger findet? Aber weg vom Geld (obwohl wichtig) wenn er als BP so handelt wie in der DDR, diesen UNRECHTSTAAT ablehnt aber alle Vergünstigungen für sich in Anspruch nimmt (Westreisen, Kinder durften ausreisen und zu Besuch einreisen etc.) was haben wir dann von IHM zu erwarten. Ich bin ganz ehrlich: Mir wird Angst und Bange!

349
Elsbeth:
15. März 2012 um 14:40 Uhr
Zu Beitrag #296
Unsere Meinungsmacher tun sich ja fast alle gleich, übertreffen sich freiwillig. Aber Asche auf mein Haupt. In der Sendung räsonierte natürlich nicht Herr Jörges, sondern Herr Michael Jürgs.
Bei dem ich meine persönliche Wahrnehmung, beschrieben unter #296, besonders ausgeprägt vorfinde.

350
Werner Müller:
15. März 2012 um 14:45 Uhr
Werte Redaktion, ARD und Anne Will,

musste das sein? Wulff hat man – auch – medial bis zum bitteren Ende tot getalkt.
Und nun gibt es einen Kandidaten, der ist noch nicht im Amt. Und schon sitzen da
mehr oder weniger honorige und zum Teil sehr verbiesterte Talkshow-Gäste,
die mit aller Gewalt offenbar ihre Überzeugung durchsetzen wollen und sich
zudem selber ins Szene setzen.
Man kann auch wirklich alles zerreden.
Habt Ihr keine anderen Themen?

Mit freundlichen Grüßen

Werner Müller
351
Heinrich Bruns:
15. März 2012 um 15:38 Uhr
@Werte 342
Herbst:

Zwei Menschen und dasselbe Gefühl. Als ich Herrn Wunderlich in Natura erleben durfte, sogar die Stimme ähnelte der von Herrn Gauck. Im selben Moment kam mir der Gedanke: “Was dem einem sein Hintze Licht, ist dem anderen sein Wunderlicht, doch beiden reden Klartext nicht”

Herzliche Grüße

352
Nichtbürger:
15. März 2012 um 16:27 Uhr
Soll es mit “unserem Gauck” auch wieder schief gehen, meldet sich der Ururenkel vom Kaiser Wilhelm II, Philip Kiril Prinz von Preußen als neuer Monarch an.
Er sieht in der Monarchie die bessere Lösung, da völlig frei von diesen parteitaktischen Spielchen, Unantastbar und weg von der ewigen Wählerei.
So gelesen im Vidiotext der ARD.

Einen spannenden Wahltag, oder ein entspanntes Wochenende wünschen ich dem AW-Team und Foristen

353
Gertrud:
15. März 2012 um 16:30 Uhr
Danke für die guten Beiträge.

Und ein schönes Wochenende wünsche ich.

Nun muß ich gestehen, bin ich doch am Sonntag neugierig auf diese wohl eindeutige Wahl.

Was ich mich noch immer Frage, was ist der Beruf oder die Berufung des Pfarrers wert, wenn die Politik dagegen halten kann und es auch offensichtlich tut.

354
ronni:
15. März 2012 um 16:30 Uhr
Das ein Redeverbot über gewisse Dinge existiert, wie schon im Blog cat erwähnte, macht Sinn.
Aber in diesem Zusammenhang fiel mir vor allem bei Herrn Jörgs auf , das diesem sehr daran gelegen war, zu verdeutlichen, dass C. Wulff sich selbst montiert hatte. Diese Antwort gab er sich gleich zweimal, obwohl niemand danach gefragt hatte.
Zu seiner Behauptung über Herrn Gaucks Akte..
Er sagte dies wäre eine Stasi-Opfer Akte, die unter dem Namen“ IM Larve“ geführt wurde ?

Soviel ich weiß heißt IM, inoffizieller Mitarbeiter.
Nun zu meiner Frage :
Wie ist es möglich, wenn jemand Mitarbeiter bei der Stasi war zum Opfer wird.?
Kann mir jemand von den Foristen vielleicht darüber etwas sagen, ich blicke so langsam nicht mehr durch.
Danke im Vorraus.

355
Hans- Olaf 27:
15. März 2012 um 16:45 Uhr
@341 Frank:
Es ist bei Ihnen wie oft; Null Ahnung, aber erstmal draufhaun.
Dazu meine Fragen:
1. Stimmt es (ja oder nein?), daß im beiTrittsgebiet zum Grundgesetz in den letzten 20 Jahren die meisten Landesregierungen maßgeblich von der CDU gestellt wurden (so durchgängig in Sachsen, Thüringen, teilweise in Mecklemburg- Vorpommern, Sachsen- Anhalt, nur in Brandenburg wurde der Ministerpräsident durchgängig von der SPD gestellt, meist allerdings mit CDU- Beteiligung)? Und zwar nicht von der Ost- CDU der Blockflöten, wie wir sie in der DDR kannten, sondern von der “vereinigten” CDU (langjähriger Vorsitzender Helmut Kohl, jetzt Angela Merkel). Den langjährigen Innenminister in Sachsen und zeitweiligen stellvertretenden CDU- Vorsitzenden (von Helmut Kohl) Heinz Eggert konnten Sie übrigens gestern bei Anne Will besichtigen, er trat, wie Sie engagiert für Herrn Gauck als Bundespräsident ein.
Viele Ministerpräsidenten und andere Minister, die meisten Gerichts- und Polizeipräsidenten, Richter und Staatsanwälte, kamen übrigens aus dem Westen, so die Herren Biedenkopf, Milbradt (beide MP in Sachsen), B.Vogel (MP in Thüringen), der langjährige Innenminister Brandenburgs, Generalleutnant a.D. J.Schönbohm, usw., usw.. Ich kann sie nicht alle nennen.
2. Es seit dem beiTritt zum Geltungsbereich des Grundgesetzes es auch in “Ossiland” nach bürgerlichem Verständnis allgemeine, freie und geheime Wahlen gibt (ja oder nein?) aus denen dann “Leute in hohen Positionen” (Ihre Worte) hervorgegangen sind und hervorgehen (Ministerpräsidenten, Minister, Landräte, Oberbürgermeister, usw.), “die noch geduldet werden” (von wem?). Diese Leute, vom Volk frei gewählt, muß das Volk also noch dulden, oder wie soll ich Ihre Argumentation verstehen. Was empfehlen Sie uns im Osten da zu tun?
3. Sie schreiben daß in der DDR “tausende Menschen inhaftiert, gefoltert und ermordet” wurden. Sie sind doch sicher der Meinung, daß wir in Deutschland heute in einem Rechtsstaat leben, in dem nach Gesetzeslage Mord nicht verjährt und im Allgemeinen mit hohen Freiheitsstrafen geahndet wird. Nennen Sie mir bitte einen einzigen, von einem ordentlichen Gericht der Bundesrepublik Deutschland verurteilten Mörder, der in der DDR selbst oder als Auftraggeber, Befehlsgeber usw., einen politisch motivierten Mord begangen oder zu verantworten hatte. Oder nennen Sie einen noch laufenden Mordprozeß. Der gestern bei Anne Will anwesende P.-M.Diestel (CDU-Mitglied, letzter DDR- Innenminister und heute Strafverteidiger) hat meines Wissens erklärt, daß die vielen geführten Ermittlungsverfahren nach dem beiTritt zum Geltungsbereich des GG gegen ehemalige Offiziere des Ministerium für Staatssicherheit der DDR de facto zu einer Entlastung dieses Ministeriums in strafrechtlicher (nicht in moralischer!) Hinsicht geführt haben. P.-M.Diestel müsste dies eigentlich wissen, er war in viele Prozesse als Verteidiger involviert.
Ähnlich sieht es bei Folterung (Zufügen von psychischem und physischem Leid zu einem bestimmten Zweck (z.B. Aussage- oder Geständniserpressung) aus. Nennen Sie die tausenden, von ordentlichen Gerichten der Bundesrepublik Deutschland verurteilten “DDR- Folterknechte”. Davon zu unterscheiden ist der Straftatbestand der Gefangenenmißhandlung, einer in jedem Fall verurteilungswürdigen Handlung, der unterlassenen Hilfeleistung (wie jüngst in Dessau verhandelt, allerdings nicht in der DDR vorgekommen), usw., die es leider in allen Gefängnissen der Welt gibt un die überall polizeilich augeklärt und gerichtlich geahndet werden müssen. So wurden z.B. dem “Retter von Greifswald” Oberst Petershagen im USA- Gefängnis auf dem Boden der BRD ein Großteil seiner Zähne ausgeschlagen, weil er nicht mit der CIA kooperieren wollte. Übrigens, was Folter anbelangt; der Professor (als Beamter auf das GG verpflichtet!) an der Universität der Bundeswehr Michael Wolfsohn hat in einer vergangenen talk- Runde bei Anne Will die Folter als legitimes “letztes Mittel” des Staates zur Gefahrenabwehr gerechtfertigt.

356
fritz 30:
15. März 2012 um 17:01 Uhr
@ 268 Bert Bennen
Kriegen wir diesmal den Richtigen…?
“Die SED, MfS und Linke gehören nicht zu unserwem Parteeinspektrum”
Tatsächlich verfemt iund ausgeschlossen, im Gegensatz zu Frankreich und Italien und anderswo, wo man sich das Bekenntnis zu “Links” ohne Rückversicherung leisten kann und darf, seit Bismarcks-, Scheidemanns-, Hitlers-, Adenauers- und Nachfolgerszeiten.
Mit welchem Resultat?
Hat es zur Schließung der Gerechtigkeitslücken und zum Frieden beigetragen?
Haben die zu ihrem favorisiert zugehörigen Parteien nicht dazu beigetragen, dass die Habenichtse, Abgehängten, Gerechtigkeits- und Friedliebenden allein in den Linken die Vertreter ihrer berechtigten Interessen sehen und sich mittlerweile mit ca. 5 Millionen vernehmlich zu Wort melden, parlamentarisch berechtigt sind?
Bitte einmal ein paar Gedanken darüber verschwenden.
M.f.G.
fritz

357
Hans- Olaf 27:
15. März 2012 um 17:16 Uhr
@341 Frank:
Beate Klarsfeld oder Joachim Gauck?
Beate Klarsfeld hat tatsächlich immer persönlichen Mut bewiesen, sie hat über Jahrzehnte versucht, die Schmach des Faschismus vom deutschen Namen abzuwaschen, durch öffentliche Bekanntmachung und individuelle Verfolgung der Täter. Dafür müßte ihr das deutsche Volk dankbar sein, das französische und das israelische Volk waren es. Selbst die Befürworter von J.Gauck gestern bei Anne Will konnten ihr den erforderlichen Respekt nicht versagen. Sie steht nicht auf antikapitalistischen Positionen, daher sollte sie auch für andere Mitglieder der Bundesversammlung als denen von der Partei “Die Linke”, wählbar sein.
Joachim Gauck wurde gestern in der Diskussion doch auch von seinen Befürwortern als Präsident die Aura des “Bürgerrechtlers und Widerstandskämpfers gegen ein Unrechtsregime” abgestreift. Sowohl Heinz Eggert als auch sein persönlicher Freund Hans-Jürgen Wunderlich äußerten sich entsprechend, völlig im Gegensatz zu Ihrer Behauptung. Trotzdem blieben Beide bei Ihrer Wertschätzung für J.Gauck.
Joachim Gauck hat aber noch wesentliche andere Probleme als seine Kontakte mit Stasioffizieren, die ihn eigentlich als Bundespräsidenten disqualifizieren. Mit ihm wird unser Land bewußtseinsmäßig auf die Zeit vor der Aussage eines anderen Bundespräsidenten, R.v.Weizsäcker, zurückgeworfen, nämlich daß der 8.Mai 1945 als Tag der Befreiung, nicht der Unterwerfung, zu sehen ist. Für diese klare Unterscheidung (8.Mai, Tag der Befreiung, ja oder nein) stehen die beiden Kandidaten Beate Klarsfeld und Joachim Gauck.

358
fritz 30:
15. März 2012 um 17:34 Uhr
@ 279 Markus
Zu Gauck und Klarsfeld
Was das Kämpfen mit legalen, von wem wie und wozu legalisierten, Mitteln in Bezug auf die Nazidiktaturaufarbeitung gebracht hat, hat B.Klarsfeld eben deshalb zu der illegalen Handlung veranlasst und ist dafür auch eingestanden.
Abgesehen davon, dass man sich allein heute noch mit Bauchgrimmen dazu veranlasst sieht, die installierten Spitzel, IM´s, verdeckten Ermittler, Provokateure aus den Neonaziorganisationen abziehen zu müssen, um ein Verbot der NDP wie von ,Bosbach CDU initiert, mit größerem Erfolg beim BVG zu bewirken.
Wen würden diese Organisationen für ihre Bespitzelung und Unterwanderung später mal zur Verantwortung ziehen wollen?
M.f.G.
fritz

359
Greedy:
15. März 2012 um 18:02 Uhr
@ Frank,431,
lieber Frank,genau diese großkotzige Verallgemeinerung sorgt für die Vertiefung
der Gräben zwischen alten und neuen BL!!!! Wenn ich von etwas keine Ahnung habe,
halte ich mich zurück,lese aufmerksam die Schilderungen betroffener (@Pommeroy
beim letzten Gauck-Thema u.a.!) und lerne….!!! Ohne den Zeigefinger zu heben und zu
belehren,das steht uns einfach nicht zu!!! Tut mir leid,aber das muss ich mal so
deutlich schreiben! Die Menschen haben das gleiche Recht zu wählen wie Sie und
ich und wenn dann dort die Linkspartei gewählt wird,muss das auch ein Frank akzeptieren!
Das Sie die Beobachtung von der Linkspartei gut finden,war klar,ist aber verwunderlich
angesichts der Versäumnisse des VS,wenn es um die Beobachtung (und die Verflechtungen des VS mit ) dem braunen Untergrund-Sumpf geht!!! Da habe ich von
Ihnen noch nichts gelesen.Die konnten 10 Jahre oder länger unbeobachtet und
ungehindert durch das Land ziehen und morden.Während die Verfassungsschützer
rechtmäßig gewählte Abgeordnete von der Linkspartei oder gar engagierte Mitbürger
gegen Rechts beobachten! Ich habe auch noch Zweifel an der Linkspartei,aber das,
was Sie gut finden,geht zu weit!!! Die sollen mal ihrer eigentlichen Aufgaben
nachkommen,da gibt es genug Versäumnisse! Schade,dass dieses Thema bei AW
bisher gemieden wird!
Und noch ein Wort zu Wulff: Das Sie immer noch nicht das ‘System Wulff’ und seine
dekadente Lebensweise und Abgehobenheit verstanden haben,war zu befürchten.
Aber Sie meinen doch wohl nicht wirklich,dass da eine Ermittlung rechtmäßig
zu Ende geführt wird? Ähnlich wie im Fall Karl-Theodor wird Gras über die Sache wachsen und trotz einer Schuld wird das ganze im Sande verlaufen und eingestellt.
Es ist ja schließlich niemandem ein direkter Schaden entstanden und etwas
Korruption darf es doch sein und gehört in Hannover wohl dazu….! Und übrigens ist
es egal,wo diese kleinen Schweinereien begangen werden und welcher ‘Farbe’ der
‘betroffene’ angehört!!! Sollte Wowi sich schuldig gemacht haben,gehört auch er weg!
Und die Berliner Presse wird sicher aufpassen,auch wenn Frank meint,die Presse
ist von ‘Links’ gesteuert….! Überhaupt gehört mal bei den Politikern allgemein
genauer hingeschaut,der Selbstbedienungsladen dort floriert wie sonst nichts…!!!
Aber nun herrscht ja mit der Inthronisierung von JG wieder eitel Sonnenschein!
Obwohl ich da gar nicht so weit von Ihnen entfernt bin und ihm eine faire Chance
zugestehe! Kann mich gar nicht erinnern,ob vor Köhler auch so ein Aufstand war….
Man wird sehen…!
Greedy
360
szczepanski:
15. März 2012 um 18:25 Uhr
@308 ronni:
Die Neoliberalen Truppen werden spätestens ab nächsten Montag den Tag nach Gaucks Amteinführung in Bewegung gesetzt um Gaucks Mahnungen und Forderungen nach neuen “ach so dringend erfolderlichen Reformen” zu flankieren.
Schauen Sie sich mal in den nächsten Wochen und Monaten die “Gästelisten” der Talkshows an und Sie werden feststellen wenigstens 70% der Teilnehmer sind “Soldaten” der Eliteeinheit INSM der Neoliberalen Armee!

Bin gespannt ob die großmäulige SPD ihre Zustimmung zum Fiskalpakt ESM weiter von der Einführung dieser Steuer abhängig macht? So wie Ich die Labberköppe aus der SPD kenne tun sie es natürlich nicht!
Gruß
von einen NDS-Leser

361
Herbst:
15. März 2012 um 18:40 Uhr
@ 66 Friedchen. 86:

So, nun habe ich endlich wieder etwas mehr Ruhe und Zeit zum Schreiben. Liebe Friedchen, da habe ich Dich diesmal wohl gründlich missverstanden. Nun gut, ich habe die große Demo abgesagt. Unseren Gärtner wird es freuen. Ohne meinen Kaffee käme er am Wochenende nicht so richtig in Schwung. Ja, ja der Lenz ist da und beschert uns neben den ersten Krokussen nun auch einen “Präsidenten“ der Herzen! Bei Anne Will wurde schon vorgewarnt. Er ist halt auch nur ein Mensch und man muss nicht jedes seiner Worte auf die Goldwaage legen. Rhetorik ist halt, wenn man SICH so oder so auslegen kann. Dies ist wie mit den Interpretationen der Bibel.

Auf jeden Fall weiß ich nach dieser Sendung, dass es ist müßig ist, Günther Jauch zu antworten. Er fragte am Dienstag bei mir an: „Was denken Sie über Joachim Gauck?“ Auch Maybrit Illner werde ich mir heute Abend zu diesem Thema wohl nicht antun. Es läuft doch alles aufs Gleiche hinaus. Die Einheitspartei CDUCSUFDPGrüne wird ihre Quittung bekommen – leider wohl auch das “Volk“. Liebe Gertrud, verstehst du nun, warum ich so sauer auf Herrn Wulff war?

JA Friedchen, den Nobelpreis hättest du aus meiner Sicht verdient, wenn es den für Satire gäbe. Tränen habe ich auch häufig in den Augen, wenn ich deine gelungenen Beiträge lese. Diese sind jedoch eher der Heiterkeit geschuldet. Dies gilt übrigens auch für deinen großen Verwandtenkreis.

Am Sonntag bleibt bei mir der Fernseher aus, meine Papiertaschentücher und Küchenrollen benötige ich wegen meiner verschnupften Nase. Wie schon gesagt, der Lenz ist da. Trotzdem Leute, genießt das Wochenende. Es kommt nicht wieder. Niemand steigt zweimal in den selben Fluss!!!

Herbst

PS. JCB, diesmal ging es nicht kürzer.
362
Friedchen, 86:
15. März 2012 um 18:58 Uhr
@ Nichtbürger (352): Wenn das mal nicht ein origineller Beitrag zur leidigen BP-Frage ist. Aber seit wann heißen anständige preußische Prinzen Kiril? Haben die Hohenzollern etwa mit den Russen fraternisiert, womöglich gar mit Kommunisten? Und wieso enthält uns AW diese neueste Wendung in der BP-Debatte vor? Fragen über Fragen…

363
Volker:
15. März 2012 um 19:14 Uhr
309
August-13:
15. März 2012 um 09:37 Uhr

Neben zahlreichen guten Beiträgen gibt es auch viele die der Merkel-Propaganda auf den Leim gegangen sind.
Eine Reihe von Kommentatoren glaubt der Gauck sei ein Kommunistenfresser, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Er ist der Schutzheilige der Täter.
Viele haben nicht begriffen, was eine Schein-Opposition ist. Diese von der Stasi bezahlten Bürgerrechtler hatten die Aufgebe, das nörgelnde Volk ruhig zu stellen, zum Wohle der Diktatur.
Die Wende war nichts anderes als eine Umstrukturierung.
Die Gauck-Behörde fertigte Millionen von Persil-Scheinen, für SED-Parteimitglieder, Blockflöten und linientreuen DDR-Diktaturanhänger. Nur so war es möglich den kompletten DDR-Verwaltungsapparat in den demokratischen Rechtsstaat hinüber zu retten. Die meisten Wessis begreifen selbst nach 20 Jahren noch nicht, dass der alte Verwaltungsapparat auch der neue ist. Heute übernehmen in sozialistischer Erbfolge die Kaderkinder die fetten Posten der Eltern. Und die paar Verwaltungs-Wessi die man 1990 in den Ossi-Busch schickte, erkannten schnell die Vorteile, als ENiete in einer Diktatur zu leben.
Ein Volk das sich so verblöden lässt, hat dann auch nichts Besseres verdient, als “IM Erika” und “IM Larve”
Gauck wird den ESM-Vertrag kritiklos unterschreiben und mit diesem finanziellen Ermächtigungsgesetz, dem deutschen Volk den Weg in die Euro-Diktatur ebnen.
Nach dem Gauckschen Freiheitsverständnis ist für die Mächtigen, eine Diktatur der Gipfel der Freiheit.

Ein prima Beitrag !! Schade das bei Frau Will keine ehemaligen Stasiopfer vertreten waren.

364
Günter Berger:
15. März 2012 um 19:16 Uhr
Hallo ronni, ich versuche es mal.Wie bereits mehrere Foristen dargelegt haben, ging es dem “Wiederständler”Gauck besonders gut.Das er nun in seiner Jugend traumatisiert gewesen sein, weil seine Eltern schon frühzeitig stramme Nazis waren gilt ja als unbe-
stritten. Seine Erziehung war also auch im wesentlichen durch das Elternhaus geprägt.
Er ist also ein Opferkind der Entnazifizierung im Osten Deutschlands und hätte so in der BRD nicht stattgefunden. Wohlgemerkt es waren sowjetische Justizorgane, die die Inhaftierung veranlasste. Dies Erleben des verfolgens, prädistinierte ihn offensichtlich die Rolle des Großinquisitors in der gleichnahmigen Behörde aufzunehmen und der gesellschaftlichen Entwicklung in der DDR nahestehende Personen und Personen-gruppen zu verfolgen. Nun war die Masse der IM des MfS nicht dazu berufen, zu denunzieren, zu spitzeln. Es waren Personen, die auf ihrer Ebene versuchten ua.Misstände in den Produktionsbereichen, Versorgungsbereichen, Forschungszentren
aufzuzeigen usw. um positive Veränderungen herbei zu führen. Nun hatte das MfS kein
Eigenleben, es war ein Organ des Ministerrates der DDR, hatte eiine militärische Struktur und war in die Befehlskette des Vorsitzenden des nationalen Verteidigungs-stabes, sowohl dem Politbüro und nachfolgenden Parteiapperaten eingebunden
Als sozialistischer Geheimdienst hatte er an der Nahtstelle zweier gesellschaftlich unterschiedlicher militärischer Blöcke eine wesentliche Schutzfunktion zu erfüllen.Über das was und wie der Geheimdienste und ihre Rolle bei der Berufsverbote und Gesinnungsschnüffelein in der BRD will man heute nichts wahrhaben. Mann hat seinen Schuldigen im MfS gefunden und diskreditiert die DDR zu einem Stasistaat.
Nun zur IM Akte “Larve”. Im wesentlichen bekamen IM kaum was geschenkt, man setzte auf innere Werte der Bereitschaft. Und wenn, so musste eine anerkennenswerte Leistung gegeben sein, die in einem bestimmten Maße honoriert wurde. Auch der Sozialismus hatte nichts zu verschenken. Was nun diese Akte betrifft, müsste man die genaue Aktenlage kennen, speziell den Inhalt der Treffberichte, wo anschließend analysiert wurde, in wie weit der Kandidat weiterhin für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit geeignet erscheint. Natürlich hatte man auch ein Ohr für Wünsche und Forderungen des Beworbenen und musste den zukünftigen und gegenwärtigen Nutzen abwägen. Seine Vita der Begünstigungen in der DDR lassen den Schluss zu, dass er wie ein rohes Ei behandelt wurde und vieles demnach auch für sein mögliches Dazutun ermöglicht wurde. Eine Opferrolle halte ich in diesem Falle für ausge-schlossen.
Hatte nach meinen Erfahrungen ein IM keine Lust mehr, trennte man sich in der Regel in aller Freundschaft. Gegenteiliges Erleben ist dabei aber nicht auszuschließen, es kommt damei immer auf den ursächlichen Sachverhalt an.Aus Spaß, Jux und Dallerei
wurden im sozialistischen Geheimdienst keine Sach.- und Personenbezogen Vorgänge angelegt. Es kam immer auf den Verdacht und die konkret verletzten Strafrechtsnormen an, die gesetzlich wie in jeden Staat fixiert waren. Diese Akten unterlagen der strengen Kontrolle der jeweiligen Leitungsgremien. Solche Pannen im Wirken der bundes-deutschen Schlapphüte bei Bekämpfung neonazistischer Parteien und Gruppierungen und die Rolle der V-Leute (IM) waren auszuschließen. Man findet 20 Jahre nach dem bei Tritt im MfS, analog wie bei Grimms Märchen in der Inkarnation des Wolfes, das Böse und übersieht den Span/Holzscheit im eigenen Auge. Persönlich halte ich vom Großteil der Oppositionspastoren menschlich nicht viel. Als praktizierende Christen solten sie für alle offen sein, auch für den möglichen Sünder. Aber Hassprediger und Inqusitoren gab es in der Geschichte deren viele. Sie vielen im Erkenntnisprozess der Ächtung anheim. Hass ist im algemeinen und besonderen ein schlechter Ratgeber. Nach dem Willen der Herrschenden ist die Einheit Deutschlands erst womöglich dann vollzogen, wenn auch die letzte Kloofrau im Mfs das Zeitliche gesegnet hat und dies wird sich der zukünftige BP wohl auf die Fahnen geschrieben haben.
MfG Günter

365
löwenmaul alias heiner klein:
15. März 2012 um 19:36 Uhr
@ 359 Greedy, genau das ist es worauf es ankommt und kann daher Ihren Beitrag
voll und ganz unterschreiben.

Wie heißt es so schön: ” Wehret den Anfängen”!, denn von ” Lichtgestalten”, von
” Wanderpredigern” und ” Heilsbringern” haben wir schon oft genug Enttäuschungen
usw. usf. hinnehmen müssen.

Deswegen halte ich es auch für gerechtfertigt, dass sich, insbesondere unsere Mitmenschen aus der ehemaligen DDR , aber auch wir Wessis, sich zu Wort melden
und darauf hinweisen, dass nicht alles ” Gold” ist, was ” glänzt!”

Hätte, wenn und aber erleben wir tagtäglich im “schäbigen, politischen Alltag” ohne dass sich auch nur annähernd etwas, über den Begriff der Freiheit hinaus,
auf dem Sektor sozialer Gerechtigkeit abspielt, was wichtiger ist denn je!!

Deswegen Greedy bin ich dacor und bedanke mich ausdrücklich. Auch ich habe mal
vor einiger Zeit immer nur eindimensional gedacht und immer durch die “rosarote”
Brille geguckt. Es war tabu für mich, neben den politisch ” Schwarzen” andere zu tolerieren oder gar zu akzeptieren. Doch man lernt immer wieder dazu, auch hier im
Forum. Nur nicht @ Fritz zu früh freuen, denn politisch trennen uns noch Welten, aber
menschlich, moralisch und ethisch habe ich keine Probleme. Deswegen auch immer wieder eine Danke von mir, wenn ich etwas lernen konnte, insbesondere von Dir!!

LG löwenmaul

366
Erster Karl:
15. März 2012 um 19:56 Uhr
Ehe ich mich zur der Sendung und zu Beiträgen hier im Forum äußere, möchte ich mal grundsätzlich etwas bemerken.
Auf Grund des Ergebnisses des II. Weltkrieges musste ich und weitere 17 Millionen in einen Gebilde leben, dass DDR hieß und heute als Unrechtsstaat bezeichnet wird.
Da liegt schon erstmal der erste Irrtum. Ich kann die DDR nicht als Staat bezeichnen.
Die DDR war kein Staat für mich, sondern der Spielball im kalten Krieg. Profitiert davon haben sowohl die Sowjetunion , aber auch die Westmächte und die alte BRD.
Die Bürger der DDR wurden nur benutzt und auch ihre durchaus produzierten beachtlichen Produkte wurden zum Nutzen der westdeutschen Bevölkerung auf dem Markt für billiges Geld geworfen.
Und deshalb bleibe ich auch dabei, dass diese 17 Millionen den Krieg zweimal verloren haben, nämlich auch nach den Beitritt. Aber das ist nicht hier das Thema.
Ich lasse mir ganz einfach von solchen Leuten, wie Jürgs ,nicht erklären, wie ich 40 Jahre in der DDR gelebt habe und noch viel schlimmer, wie ich Bürgerrechtler einzuschätzen habe.

Und wenn Jürgs die DDR Vergangenheit nicht interessiert, ist er in meinen Augen auch nur ein Schreiberling in Diensten der Meinungsmache.

Bedenklich für mich sind allerdings Beiträge hier im Forum, die zur einer Verherrlichung des Kandidaten Gauck führen, dabei möchte ich nicht mal diese Foristen angreifen , kann aber deren Meinung nicht unwidersprochen stehenlassen, auch in Anbetracht dessen das sie vermutlich Altbundesbürger sind.

Mit der Verherrlichung der Person Gauck, werden echte Bürgerrechtler in der Auslegung , was Ex DDR Bürger darunter verstehen, ganz einfach diskriminiert und sogar als Höhepunkt in eine Linke Ecke gestellt, die jegliche Tatsachen widerspricht und an Verhöhnung dieser Personen grenzt.
Ich versuche mal an einen Beispiel die Befindlichkeiten von DDR Bürgern, zu mindestens von denen die sich als Betroffene fühlen, begreiflich zu machen.
@ 341 Frank
Zitat:Joachim Gauck hat sich in seiner Zeit in der ehemaligen DDR mit viel Herzblut für die Opfer der SED eingesetzt. Er hat stets für die Bürger-, Freiheits- und Menschenrechte gekämpft. Ich sehe keinen Grund ihn als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten abzulehnen.
und weiter
Was die Dame der Linkspartei betrifft: Es gibt unangenehmere Politiker bzw. Politikerinnen der Linkspartei, aber wenn diese Frau Herrn Gauck vorwirft er wäre gegen Versöhnung, weil er immer die Verbrechen der SED und der Stasi angeprangert hat, dann kann ich darüber nur entsetzt den Kopf schütteln. Zitat Ende
Meine Frage wäre: Woher wissen Sie das?

Ich kontere aus wahren verbürgten Erleben.Ein Kollege von mir, Software Entwickler als Abteilungsleiter tätig und Mitglied der SED erlitt folgendes Schicksal.
Sein Sohn beantragte die Ausreise nach den Westen, er konnte das nicht verhindern und erfüllte seinen Parteiauftrag demzufolge nicht. Der Sohn reiste aus. Die Abteilung meines Kollegen wurde strukturell „bereinigt“, er verlor den Posten eines Abteilungsleiters und durfte dann als Software Ingenieur mit eingeschränkten Betätigungsfeld weiter arbeiten Zwei Jahre nach der Ausreise seines Sohns starb sein Vater, Der ausgereiste Sohn erhielt natürlich keine Einreise in die DDR , um an der Trauerfeier für seinen Großvater teilzunehmen

Wie war das bei der Ausreise von den Kindern von Gauck und warum war das so?
Gauck, dabei erinnert er sehr an die Salamitaktik von Guttenberg und Wulff, gesteht nun ein, dass er nicht der Bürgerrechtler im Sinne wie oben genannt gewesen sei.
Warum nun jetzt diese Einsicht?
Gauck ließ sich die ganzen Jahre als Bürgerrechtler feiern, war sich nicht zu schade wohlwollend die Geschwister Scholl Medaille in Empfang zu nehmen und ist doch eigentlich nur durch seine angebliche Rolle als Bürgerrechtler und Stasijäger, sowohl 2010 aber auch jetzt als Kandidat nominiert wurden und darum ist die Meinung eines Jürgs vollkommen unverständlich.

Nun mal die Rolle Gaucks als Behördenvorsteher näher betrachtet .
War er wirklich der Stasijäger und wem hat er gejagt und für welche Opfer hat er sich eingesetzt?
Gauck war ursprünglich als Verwalter eingesetzt.
Was hat er aber gemacht?
Er war sinnbildlich Staatsanwalt und Richter in einer Person.
Wie viele Bürger der DDR wurden durch die Behörde zur Strecke gebracht, nur weil sie in der SED waren, oder ganz normale Tätigkeiten beim Ministerium für Staatssicherheit, wie Koch, Kraftfahrer,Haushandwerker u. ä ausführten. Diestel wurde in der Sendung sofort gestoppt, als er mit dem Beispiel der Klofrau beginnen wollte.
Und wie viele Akademiker , Ärzte, Ingenieure , wurden wiederum durch die Gauckbehörde ihrer Existenz beraubt, nur weil sie SED Genossen waren, teilweise in den Selbstmord getrieben wurden?
Wieviele dieser Menschen waren mit der DDR nicht mehr einverstanden und beteiligten sich an den Demos im Jahr1989? Hat das Gauck jemals hinterfragt?
Warum hat Gauck Stasimitarbeiter in seiner Behörde beschäftigt und zu welchem Zweck?
Warum macht er falsche Angaben zur Anzahl der stasibelasteten Mitarbeiter?
Wo sind die Unterlagen, einschließlich seiner, von gewissen Leuten verblieben?
Warum gab es keine Unterlagen von interessanten Personen aus dem Westen?
Diese Fragen kann eigentlich nur ein politisch interessierter Ex DDR Bürger stellen und seine Rückschlüsse ziehen.
Nach über zwanzig Jahren sind aber mit Sicherheit, egal um welche interessanten Unterlagen sich handelt, diese nicht mehr verfügbar.
Wer konnte so was beeinflussen ?

@300 Manuela:
Zitat Das er als Leiter der Stasi-Akten-Behoerde auch ehemalige Stasi Leute beschaeftigte, finde ich in Ordnung. Nicht jeder Stasi Mitarbeiter war zwangslaeufig auch ein treuer Genosse. Aufgrund seiner Erfahrung mit diesem Unrecht-Staat traue ich Herrn Gauck zu, da differenzieren zu koennen. Zitat Ende
Verehrte Foristin, eine solche Aussage , da möchte ich Ihnen keinesfalls zu nahe treten,
ist doch ein bisschen naiv.
Wissen Sie wie viele Menschen in der DDR in der SED waren,nur um berufliche Aufstiegschancen zu nutzen und trotzdem nach der Wende, wie oben beschrieben, von der Gauckbehörde in die Wüste geschickt wurden?
Stasimitarbeiter waren mit Sicherheit keine Mitläufer, sondern linientreue Verfechter des Regimes,
zu mindestens die, die Gauck geholt hat, Über Schalk-Golodkowski und sein Klientel im Rahmen der Stasitätigkeit braucht man im Zusammenhang mit der Tätigkeit von Stasimitarbeitern in der Gauckbehörde keine Verbindung herzustellen, dass ist ein Kapitel für sich im gesamtdeutschen Wirken der Geheimdienste der BRD Und DDR.

367
Gerd 49:
15. März 2012 um 20:31 Uhr
@Hans- Olaf 27 für die Beiträge #355 und #357 und
@Greedy für Beitrag #359
Vielen Dank, Ihr beide habt mir so richtig aus dem Herzen geschrieben.
Leider weiß ich zu wenig von den Personen um die es hier geht und habe mich deshalb rausgehalten; alles gelesen habe ich schon.

Aber werter Lagerverwalter und Wulff-Verteidiger @Frank, das war nur eine Pause.
Gerne würde ich Sie einmal beim entsetzten Kopfschütteln darüber sehen, dass in der DDR tausende Menschen inhaftiert, gefoltert und ermordet wurden, der Vergleich mit den Opfern in der Nazi-Diktatur aber von Ihnen lässig damit kommentiert wird, dass jede Diktatur grausam und menschenverachtend ist. Haben denn diese Opfer in ihren Augen kein Recht darauf, nicht vergessen zu werden?

Recht amüsant ist ihr Satz: „Zudem ist es absolut inakzeptabel, wenn in den neuen Bundesländern immer noch Leute in hohen Positionen geduldet werden, die eine mehr als zweifelhafte Vergangenheit haben.“

Werter Frank, nicht nur in den neuen Bundesländern, auch für uns alle gibt es eine mit zweifelhafter Vergangenheit in höchster Position: die von Ihnen so sehr verehrte Bundeskanzlerin!
Als gelernte Sekretärin für Agitation und Propaganda darf sie ihre Stasiakte sogar bei sich zu Hause aufbewahren.
Was sagen Sie denn dazu?

368
fritz 30:
15. März 2012 um 21:57 Uhr
@ 355; 357 Hans-Olaf 27
@ 359 Greedy
Mein volle Zustimmung zu Eueren Repliken an Frank,
so wie man ihn in Erinnerung hat.
Danke
Mit freundlichen Grüßen
frtz

369
fritz 30:
15. März 2012 um 22:11 Uhr
@ 365 Löwenmaul
Lieber Heiner, wunder,wunder worüber sollte ich mich zu früh freuen bzw. gefreut haben?
Erschließt sich mir nicht, kann mich nicht erinnern.
Trotz Allem, evtl schon im Voraus
herzliche Grüße und ein schönes Frühlingswochenende
fritz

370
Willi M.:
15. März 2012 um 22:15 Uhr
@354 ronni
Es gab einen OV Larve über Gauck. OV heißt operativer Vorgang. Das ist keine Opferakte, wie Herr Jürgs behauptete. Die WELT veröffentlichte schon 1991 ein Protokoll des Stasihauptmanns Terpe, der Gauck zu Hause besuchte.
Überschrift: Akte zeigt Gaucks Distanz zur Stasi.
Die WELT wollte damit die Distanz Gaucks zur Stasi beweisen. Gauck war sicher kein IM. Aber es sollte von der Stasi nach Aussage des Rostocker Chefs Amthor für ihn ein IM-Vorlauf angelegt werden wegen seiner positiven Haltung beim Rostocker Kirchentag 1988. Nun zu dem Protokoll in der WELT:
Opfer wurden sicher nicht von Stasileuten zu Hause nach vorheriger telefonischer Vereinbarung zu einem freundlichen Gespräch besucht. Beim vorherigen Telefongespräch hatte Gauck darauf hingewiesen, dass er nicht mit einem kleinen Mitarbeiter reden würde. Er äußerte in dem Gespräch Kritik an der Politik der DDR, aber die Kritik war immer konstruktiv. Z.B. kritisierte Gauck die Umweltsünden der DDR, bot aber an, dass er Kirchenglieder werben wollte für Dünenbepflanzung. Der o.g. reibungslose Ablauf des Kirchentags war auch ein Thema. Das Ende des Gesprächs war die Info des Stasihauptmanns, dass Gaucks Söhne nach wenigen Monaten im Westen wieder in die DDR einreisen dürfen, z.B. zur Goldenen Hochzeit ihrer Großeltern.
Einfach mal googeln: Gauck Terpe.

371
Herbst:
15. März 2012 um 22:33 Uhr
Gauck + Gauck + Gauck

Auf allen Sendern nur noch Gauck! Gestern, heute, morgen, über- und überübermorgen. Danach wird in der kommenden Woche noch einmal alles nachbereitet, aufgearbeitet….

Da war ich doch gerade sehr froh auf NDR aktuell erfahren zu haben, dass Christian Wulff und seine Frau Bettina in der vip lounge der AWD Arena in Hannover gesichtet wurden.
372
Velous:
15. März 2012 um 22:38 Uhr
Das intellektuelle Nievau dieser Talk-Runden ist leider auf einem relativ niedrigem Level. Man hört immer wieder die gleichen Platitüden. Einzig Frau Köhler bringt es immer auf den Punkt. Sie sollte öfter eingeladen werden. Das stupide Gequassel der anderen Teilnehmer in dieser Talkrunde war wie meistens öde und schwer zu ertragen.

Zu Gauck möchte ich sagen, dass er sehr wohl alles mitbringt, was der Amtsträger haben sollte – Intellekt, Charisma, Redegewandtheit, Authentizität, Charakter, Empathie und ein nicht zu verachtendes Thema – “Freiheit”. Aber so wie Gauck den Begriff Freiheit versteht, begreifen die meisten Dumpfbacken ja heute gar nicht mehr. Da wird so manches was er sagt verrissen und zerpflückt und aus dem Zusammenhang gerissen. Es täte manchem gut, ein wenig mehr nachzudenken
Ich hoffe, dass er sich nicht zu sehr schleifen läßt und weiterhin unbequem bleiben wird und nicht von dem Gefühl getrieben sein wird, von allen geliebt werden zu wollen.
Wie jetzt im Vorfeld über ihn diskutiert und er von manchen auf ein Thema reduziert wird, ist unmöglich.
Manche Debatten sind einfach nur noch absurd. Gauck ist zu klug für manche Leute.
Armes seichtes Deutschland.

373
fritz 30:
15. März 2012 um 22:45 Uhr
@ 338 Nichtbürger
lb. Mitstreiter, vielen Dank für die Blumen, die ich gerne mit Dir teile.
Ich fand Michael Distel in der Diskussion ebenso wie du etwas enttäuschend, bezüglich seines der Parteizugehörigkeit geschuldeten Korpsgeistes und Leisetreterei. Dazu lies er sich durch die Wortschwalle Eggerts und Jürgs zu oft aus dem Konzept bringen. Auch Luc Jochimsen wurde in der ihr zugewiesenen
Redezeit oft undiszipliniert durch beide unterbrochen.
Frau Prof. Höhle hat mich offenbar intellektuell überfordert. Ich konnte nicht erkennen, worauf sie hinaus wollte.
Über Freunde zu Urteilen, war vom Einspielgast erwartungsgemäß nichts Anderes zu erwarten, dass ihn auch
in gewissen Maße ehrt.
Mit freundlichen Grüßen
fritz

374
szczepanski:
15. März 2012 um 23:21 Uhr
“Die Neoliberalen Truppen werden spätestens ab nächsten Montag den Tag nach Gaucks Amteinführung in Bewegung gesetzt um Gaucks Mahnungen und Forderungen nach neuen “ach so dringend erfolderlichen Reformen” zu flankieren.”

Es dauert noch nichtmal bis nächsten Montag, es beginnt schon ab Heute im ZDF!!!

375
Paulus:
15. März 2012 um 23:49 Uhr
Pastor Gauck polarisiert und dies wird wohl nicht zu unrecht von eher kritischen Stimmen zu seinen politischen Bekenntnissen festgestellt. Ich schließe mich dieser Feststellung an. Sein pro kapitalistisches Argument (gerichtet an die Occupy-Bewegung) lautet sinngemäß: „Euch fehlt ein politisches Ziel das erreichbar ist, ihr wollt den Kapitalismus abschaffen – Unsinn – ich habe in einem Lande gelebt, in dem es keinen Kapitalismus gab. Schrecklich kann ich Euch sagen!“

Lässt man die salbungsvolle Färbung seiner Rhetorik beiseite, kommen 2 neoliberale Grundpositionen klar zum Vorschein:

1.) Ich habe in der DDR gelebt und weiß aus diesem Grunde, dass es ohne Kapitalismus nicht geht bzw. keine Freiheit geben kann.

2.) Im Kapitalismus sind die Interessen aller Individuen in der Gesellschaft prinzipiell harmonisierbar, wenn sich nur jeder anstrengt und Verantwortung für sich selbst übernimmt. Daraus folgt: Zeitgenossen die zum „abschlaffen“ neigen, muss mutig in den Hintern getreten werden. An diesem „Mut“ mangelt es zurzeit.

Seine Selbstgerechtigkeit schaut aus allen „Kopflöchern“, er lebte in der DDR und nun weiß er was geht und was nicht und belästigt andere Leute mit seinen Weißheiten. Der Kapitalismus ist (Achtung Kritik, er ist ja nicht einseitig !) vielleicht nicht ideal aber besser als alles andere.

Ausgerüstet mit soviel Überblick zu brennenden Problemlagen unserer Zeit wird er sein Amt antreten und wir werden ihn ertragen müssen – aber nicht kommentarlos.

Ich würde weder an dieser Stelle noch gegenüber dem Ex-Beamten Gauck – wenn dazu Gelegenheit bestünde – meine beruflichen und ganz persönlichen Lebenserfahrungen im real existierenden Kapitalismus ausbreiten. Ich vermute – wenn ich es gegenüber Gauck täte – sein „Oberlehrertonfall“ wäre schlagartig weg. Von Leuten wie Gauck möchte ich keine Belehrungen zu Freiheit und Verantwortung hören – es beleidigt meine Intelligenz !

Gruß
Paulus

376
Herbst:
16. März 2012 um 00:24 Uhr
@ 372 Velous:

„Manche Debatten sind einfach nur noch absurd. Gauck ist zu klug für manche Leute.
Armes seichtes Deutschland.“

Jawoll, dass haben sie sehr gut gesagt! Obwohl ich wohl zu dumm bin, diese drei Sätze in einen Zusammenhang zu bringen.

„Einzig Frau Köhler bringt es immer auf den Punkt.“

Wer um Himmels Willen ist in diesem Zusammenhang “Frau Köhler“?

Nun hoffe ich nur noch, dass Herr Gauck am Sonntag nicht vor lauter Ehrfurcht vor sich selbst und dank seiner ihm ganz eigenen Rührseligkeit, in seinen Tränen ertrinkt. Weitere Diskussionen über Bundespräsidenten ertrage ich in den nächsten zehn Jahren nicht. Mein Bedarf ist gedeckt!!!

377
linde44:
16. März 2012 um 01:18 Uhr
ist doch eigentlich egal wer der neue bundespräsident wird,wenn jemand ihn nicht will,……………findet man irgend etwas belangloses,um ihn abzusetzen,wenn man hier in deutschland weniger über nicht schlimmes fehlverhalten diskutieren würde,sondern mal sich gedanken machen würde,über wichtige dinge,die die menschen betrifft,die hier die ganze sache am laufen halten,nämlich,die, die hier arbeiten,dann würde es bei uns im lande besser aussehen,denn uns kosten doch die durch dumme suche nach fehlern abgesetzte politiker mehr geld,als das,was für die bildung an unseren kindern ausgegeben wird,darüber sollte man mal diskutieren und nachdenken

378
Herbst:
16. März 2012 um 01:26 Uhr
Ich bitte um Verbgebung weil ich mich noch einmal zu Wort melde. Wenn ich so einige Kommentare, die Sendung von Anne Will und gerade auch die von Beckmann (ich war neugierig auf Sara Wagenknecht) Revue passieren lasse, haben 17 Millionen Menschen in einem Gefängnis gelebt. Wie wir alle wissen, haben deren Insassen große Probleme sich nach ihrer Entlassung in der Gesellschaft zu integrieren. Auch nach über 22 Jahren müssen sie sich noch immer erklären! Bis ins wievielte Glied? Ich danke vor allen Dingen Elsbeth, Hans- Olaf, Fritz, Erster Karl, Gerhard Schröder, dass sie ihren Standpunkt konsequent vertreten.

Löwenmaul, vor Ihnen habe ich immer wieder großen Respekt. Es würde mich sehr interessieren wie Sie mit den vielen Widersprüchen umgehen. Dies meine ich sehr ernst. Ich beziehe mich da besonders auf den Schluss Ihres Beitrages #365.

Und noch etwas @ 351 Heinrich Bruns:
Werter Heinrich Bruns, wo lernt man solche Menschen im wirklichen Leben kennen?

Auch von mir herzliche Grüße
Herbst

379
Elsbeth:
16. März 2012 um 04:36 Uhr
374, szczepanski:
Zitat
Die Neoliberalen Truppen werden spätestens ab nächsten Montag den Tag nach Gaucks Amteinführung in Bewegung gesetzt um Gaucks Mahnungen und Forderungen nach neuen “ach so dringend erfolderlichen Reformen” zu flankieren.”

Es dauert noch nichtmal bis nächsten Montag, es beginnt schon ab Heute im ZDF!!!
Zitat Ende

Stimmt. Gestern habe ich mir die Konkurrenz bei Illner angesehen. Als Fürsprecher für Herrn Pfarrer a.D Gauck trat die ehemalige DDR-Bürgerin und Schriftstellerin Monika Maron auf. Als ältere Ost-Geborene kenne ich die Vita der Frau Maron. Und dann dazu diese Aussagen zu ihrer Rolle zur Unterstützung der Herren Gauck in den letzten Atemzugen des untergehenden Landes. Nachfolgend die heutigen Loblieder. Das irgendwie für mich schwer, die ganz ohne Probleme einfach so zur Kenntnis zu nehmen. Alles irgendwie sehr eigenartig.
Wenn diese Frau dann noch erzählt, wie gut wir doch im Gegensatz zu anderen Ländern leben? Ich bin dann halt ein Freund der Logik. Und der Umkehrschlüsse. Und solche Argumente sind für mich der Wink mit dem Zaunpfahl. Um darüber hinwegzuhören werden sie für meine Begriffe in letzter Zeit viel zu oft und bei allen nur möglichen Gelegenheiten vorgetragen. Hinweisend, wie Vieles hier dem Bürger noch gewährt wird, was eigentlich, wie man anderswo ja ersehen könne, an sich so gar nicht unbedingt nötig erscheint. Allmähliche Globalisierung in allen Lebensbereichen??????
Dann werden gut versorgte FDP-Jünglinge und in nachfolgender Sendung ein Herr Mißfelder ausgegraben. Beide ganz wild entschlossen ihrer und der nachfolgenden Generation gehörig die Flügel zu stutzen. Die eigene Person jeweils mit vollen Selbstverständnis ausgenommen.

380
Bart:
16. März 2012 um 05:51 Uhr
@ 372 Velous

Was Ihre Kritik an der plattitüdenhaften, seichten Sendung angeht: d’accord! Da schafft es Anne Will – trotz einer Viertelstunde mehr Sendezeit – leider immer noch Illner zu unterbieten, deren gestrige Sendung deutlich mehr auf den Punkt gewesen ist. Allerdings strotzt auch Ihre Einlassung nur so vor diffus oberflächlichen Pauschalurteilen, die ähnlich simplizistisch wirken wie der Freiheitsbegriff Gaucks. Zum Einstieg in eine sachangemessene Debatte empfehle ich daher das Online-Paper des LMU-Philosophen Julian Nida-Rümelin “Eine Verteidigung von Freiheit und Gleichheit”. Das könnte einen Anstoß geben, Freiheit nicht mehr so unterkomplex zu dimensionieren.

Ein ehemaliger Gauck-Apologet

Zum Abschied noch liebe Grüße an alle Blog-Diskutanten!

381
Erster Karl:
16. März 2012 um 10:05 Uhr
@ Herbst 376 u.378
Danke für die Kommentare.
Durch Foristen , wie Herbst, Greedy ,Löwenmaul ,um nur mal einige Altbundesbürger/innen hier im Forum zu benennen, kann man einfach nicht müde werden, die DDR aus einer anderen Sicht zu erklären. Von diesen Foristen habe ich immer nur erfahren, dass sie wissbegierig Informationen haben wollen, aber niemals sich anmaßen über Befindlichkeiten ehemaliger DDR BÜRGER den Stab zu brechen.
Gebe es nur solche Foristen, wie @ 372 Velous, würde ich sofort aufhören zu schreiben.
Dessen Intelligenz übersteigt mein Vorstellungsvermögen von Intelligenz.
Ich gehe mal mit meiner Vorstellungsvermögen von Intelligenz davon aus, dass er als Diskutantin in der Sendung die Professorin Frau Höhler meinte.
Richtig ist die Feststellung, dass es mit unter schwierig ist Akademikern in ihren Redeschwall zu folgen, vor allen dann, wenn es am Kern des bevorzugten Themas vorbeigeht.
Und darum verehrter @ Fritz 30 kann ich dich schon verstehen.
Deine Beiträge sind mit Sicherheit eher zu verstehen und inhaltlich zu begreifen.
Frau Höhler sollte sich in solchen Sendungen mal eher der Sprache bedienen, die hier von anerkannten Akademikern, wie Paulus, Hans Olaf u.a. benutzt werden.
Aber @Velous hat sie ja verstanden und könnte den „Dumpfbacken“ , die überwiegend über eine überdurchschnittliche Ausbildung auf den verschiedensten Gebieten verfügen,Aufklärung zu kommen lassen.

382
Sunset:
16. März 2012 um 10:11 Uhr
Ich habe hier alles gelesen und gestern auf extra 1 die Wiederholung gesehen.
Ganz besonders möchte ich den Foristen danken – stellv.Erster Karl – die mich aufgeklärt haben. Obwohl ich Verwandte im Raum Stendal hatte, wußte ich längst nicht alles. Keiner von denen war in der Partei und somit wurden sie auch nichts. Eine Base (?) von mir wollte nicht bei der FDJ mitmachen und wurde 2 Jahre lang zum Traktorfahren abkommandiert, statt zu studieren.
Ich lebe hier in einer Touristen – Destination und da haben die Gäste,mit denen man ins Gespräch kam, immer gesagt : Alle die, die uns dauernd drangsaliert haben, sitzen heute wieder an den Stellen, die wir aufsuchen müssen.

Und gerade, weil wir uns bei Wulff fragten, warum man vor seiner Wahl nicht kritischer hingeschaut hat nach “Hannover”, finde ich es legitim bei Gauck genau hinzuschauen. Schon allein, dass er jetzt, kurz vor seiner Wahl anders redet, als noch vor einem halben Jahr und das staatstragend sein soll, zeigt doch die ganze politische Verlogenheit.

Sicher haben viele von Ihnen am Dienstag auch FRONTAL 21 gesehen? Da ging es darum, dass Naziverbrecher sich nach 1945 noch frei in der BRD bewegen konnten und sogar Mitarbeiter des Geheimdienstes waren.
Wir Wessis sollten vor der eigenen Türe kehren.

@ 366 Erster Karl,

meine Verwandten in Oebisfelde waren zunächst “amerikanische Zone” und waren dann arm dran in ihrem Zonengrenzgebiet, als der Ami den Russen das Gebiet abtrat. Ich weiß, wovon Sie sprechen mit dem 2x verlorenen Krieg.Und zwar für alle, die nicht für dieses System waren…

Allen Foristen wünsche ich ein schönes Frühlings – Wochenende.
Mir hat ein Fuchs oder Dachs meine botanischen Tulpen ausgegraben und alle Zwiebeln gefressen ;(

@ Greedy
so ist’s doch schön, oder? Gruß nach Garmisch aus dem südlichsten Landkreis unserer Republik!383
klarabella:
16. März 2012 um 10:11 Uhr
Liebe Herbst,

Ihre Beiträge sind einfach köstlich (auf die Formulierung bezogen!), wenn nur die Anlässe nicht so traurig wären.
Ich fühle so etwas wie Seelenverwandtschaft.

Herzliche Grüße

klarabella

384
Günter Berger:
16. März 2012 um 10:16 Uhr
Hallo @341 Frank, Ihre Problematik mit dem Software Ingenieur. In jedem Land gibt es technologisch abzusichernde Sicherheitsbereiche und Sicherheitsbedürfnisse..Schade das nur einseitig das Reisegeschehen der DDR beleuchtet wird. Glauben Sie etwa Geheimnisträger der BRD Wirtschaft und anderer staatlicher Bereiche durften so einfach in die DDR reisen?
Gerd 49 wo haben Sie denn die Weisheiten her zu den über 1000 gefolterten und Ermordeten in den DDR – Gefängnissen. Inhaftierte Spione und politische Gegner unterlagen wärend ihrer Haftzeit auch der Kontrolle durch Besucher der ständigen Vertretung der BRD in der DDR und ihrer Rechtsanwälte.. Durch diese wurde beständig ein hoher Standard der DDR Haftbedingungen bescheinigt. Natürlich konnte sich die DDR den gegenwärtigen Luxus in den Haftbedingungen der BRD nicht leisten, wo beispielsweise ein Kindermörde die Möglichkeit hat sein 1.Juristisches Staatsexamen zu schreiben. In der BRD ist verbrieft das Recht auf Krankheit und Wahnsinn. In der DDR wurde dies behandelt und es gab auch u.a. das Recht auf Arbeit. Beispielsweise erfolgte in der Haftanstalt Hohenschönhausen der nachträgliche Einbau von sogenannten Foltereinrichtungen “der Stasi” zu BRD Zeiten um die Volksverdummung und Verhetzung zu Manifestieren. Ihr Wissensstand entstammt sicher den Auswürfen eines Dr. Knabe. Lesen Sie bitte mal die Publikation “Das Gruselkabinet der Dr. Knabelari”
Mfg Günter

385
Friedchen, 86:
16. März 2012 um 10:24 Uhr
Was für ein Wetter. Wenn das kein Krönungswetter für Bundespräsidenten ist, dann weiß ich auch nicht. Gibt es Sonntag eigentlich auch eine repräsentative Krönungsmesse in Berlin? Falls ja, würde ich da wirklich gerne hingehen. Ich habe vor Jahren mal ein original Margaret-Thatcher-Kostüm ersteigert, habe in dieser chronisch underdressten Republik aber nie Gelegenheit es zu tragen. Die Krönung von Herzenspräsident Joachim wäre der optimale Rahmen.

@ Herbst: Günther Jauch fragt Dich nach Deiner Meinung? Ich würde da vorsichtig sein. Diese Leute nutzen Ihre Popularität aus, Dir eine scheinbar unverfängliche Frage über Deine Meinung zum BP zu stellen und eh Du Dich versehen hast, haben Sie Dir ein Hämorrhoiden-Salben-Abo bis ans Ende Deines Lebens aufgeschwatzt. Sei bloß vorsichtig, wenn Du Dich mit solchen Leuten einlässt.
Auch wenn mich Unterstzer meiner Nobelpreisambitionen immer freuen, kann ich mich mit der Satirekategorie nicht anfreunden. Satiriker, das sind doch Leute, denen nichts heilig ist, vielen noch nicht einmal das Amt des Bundespräsidenten. So etwas kann ich wirklich nicht gutheißen und ich denke der Rest der Familie ist da mit mir einer Meinung.

Allen ein schönes Krönungswochenende und natürlich Friedchen den Hütten!

386
ingo:
16. März 2012 um 10:34 Uhr
Ich hatte mir von der Sendung mehr versprochen. Das Will-Team wollte sehr wohl, aber es gab einige Längen und Worthaufen.
Am spannensten war für mich der Einspieler von Gauck, in dem er seine Rolle in der Bürgerrechtsbewegung klar zieht. Zwar hatte die Redaktion die kleine Relativierung weg geschnitten, die auf diese Szene unmittelbar folgte. Die nüchterne Einschätzung in eigener Sache hat mich dennoch überrascht. Vielleicht wirkt in ihm ja doch die Vernunft heftiger, als ich dachte. Es gehört jedoch zur Wahrheit, zum gleichen Vorgang finden sich im Netz weitere O-Töne von Gauck, in der Stimmen anderer Bürgerrechtler wesentlich selbstgerechter kommentiert werden.
Es lohnt im übrigen sehr, sich das ARD-Portrait der Kandidaten (Link unter weitere Informationen “Gauck gegen Klarsfeld” unten rechts) in Gänze anzuschauen, aus der die Passage vom Einspieler stammt.
Auch dieser Streifen fängt ein, von seiner Präsidentschaft erwarten sich viele überraschendes. Mutig und seiner Sprachgewalt sicher bewegt er sich im rhetorischen Beritt jeder Partei und Weltanschauung. Gauck spricht Selbverständlichkeiten und allgemeine Gewissheiten in den analytischen und prosaischen Teilen seiner Rede in eindrucksvollster Weise aus. Dann ist sein Mut erschöpft. Wo seine Rede in eine Position mündet, ist er sicher im konservativen Mainstream oder im gesunden konservativen Volksempfinden gelandet. Man darf gerne originell sein, als Konservativer, mutig sein muss man dazu noch nicht, oder? Und mittlerweile scheint sich in deren Lager auch rum gesprochen zu haben, legt die Scheu vor seiner pastoralen und intellektuellen Attitüde ab, dann habt ihr den Präsidenten der konservativen Herzen. Mich würde jedenfalls freuen, aber sehr überraschen, sollte er aus dieser Konformität tatsächlich ausbrechen. Ein Thema dafür fällt mir nicht sofort ein.

Was ich tatsächlich vermisst habe, ist eine kritische Bewertung der Medien im Missverständnis Joachim Gaucks als Bürgerrechtsikone. Ich hatte hier im Forum an anderer Stelle meine Überzeugung bereits ausgeführt, ein Etikett kann man sich wünschen, vielleicht sogar einfordern, verliehen bekommt man es von der veröffentlichten Meinung. Die Bürgerrechtler waren der Treibsatz der friedlichen Revolution, aber wir kennen kaum noch einen von ihnen! Diejenigen, deren zivilisatorischen Ansätze nicht so leicht in die BRD zu integrieren waren, die wurden am schnellsten vergessen. Andere, die weiter wirken wollten, mussten sich den Bürgerrechtler irgendwann genervt ein Stück weit runter reiben. Ihre Kontinuitäten waren schwer vermittelbar. Ein Etikett kann auch stören und behindern.
Zwei Nachlassverwalter blieben übrig. Joachim Gauck und Vera Lengsfeld. Gewiss zwei sehr unterschiedliche Personen, vor allem im Format. Beide kann man jederzeit gegen links von der Kette lassen, aber geschenkt. Die wichtige Übereinstimmung liegt darin, sie verkaufen uns ihre “Freiheit in Verantwortung” als das entscheidende Filtrat der Geschichte der DDR und deren Untergangs. Vera Lengsfeld nimmt keiner ernst, wenn sie sich zu anderen Dingen äußert, kann man auch nicht. Joachim Gauck hat diese Verkürzung freiwillig gewählt und verteidigt sie wo er kann.
Und, diese unsachliche und ungerechtfertigte Verkürzung ist zu einem guten Teil medial erzeugt, meine ich. Mit Gauck und Lengsfeld sind die richtigen gefunden. Ein Stück weit wiederholt sich dann alles im wortreichen Festklopfen der immergleichen Urteile und Vorurteile.
Es gibt viele dieser unzulässigen Verkürzungen in unseren Medien. Der Mechanismus, der hier wirkt, atmet eine Menge Themen ein. Vielleicht geht einfach nicht mehr, vielleicht muss man das so hinnehmen. Zum aufklärerischen Impetus unserer Infoelite will mir das aber nicht recht passen. Und schon gar nicht passt das zum Attest, die Medien seien die vierte Macht, das große Korrektiv. Die Angst der Frau Höhler vor dem Gleichklang in der Politik funktioniert nämlich keinesfalls gegen die Medien, sondern nur mit ihnen.387
Heinrich Bruns:
16. März 2012 um 10:37 Uhr
In Wirklichkeit findet man Freiheit nicht durch Konsum, Kapital oder im religiösen Glauben, sondern in der Erweiterung des eigenen autonomen Selbst-bestimmenden Bewusstseins….
Persönliche Freiheit ist objektive solidarische Gleichberechtigung, von Mann Frau und Kind im Gegenseitigen Vertrauen schenken des gemeinsamen WIR miteinander, ohne jegliche Form des Zwanges, Versklavung oder der Gewaltverherrlichung, ohne sich Gegenseitig verklammernt konditionierent einzuengen. Das ist die Form von wahrer gelebter Demokratie, und wirklicher Freiheit.
Haben wir diese persönliche Freiheit?
Mit dem Erlangen von Individualität jedoch ist bei manchem das immer nur Ja und Amen Sagen ins Wanken geraten. Zugedeckt unter Schichten von Konditionierung und Subjektivität haben viele Menschen die größeren Dimensionen unseres wahren … Ich selbst wiedergefunden und werden zu objektiven Nein Sagern, die dem Mainstream und den Massenidiologien wie sektierenden Parteien, Kirchen, Sekten oder Rasissmus, die nur unterwürfigen konditionierenden hetoromanischen Gehorsam einfordern, zu entsagen, um wieder mehr über sich Selbst Bestimmende Menschen zu werden,ohne selber über andere Bestimmen zu wollen, und die sich erlauben die Freiheit nehmen, gesund zu Leben und zu arbeiten dürfen können wollen, ohne selber anderen Menschen mit Gewalt Schaden zuzufügen, mit Respekt und Achtung vor des anderen Menschen seiner Würde, egal welche Hautfarbe ein Mensch trägt die ihn beschützt vor vielen Krankheiten und Umwelteinflüssen. Wer NEIN sagen kann, ohne ständig den Oberen Herrachien(VORBETERN) zu folgen, fängt an Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Mir ist es wichtig genug einmal zu erklären was wirklich persönliche Freiheit bedeutet, von der weder kaum ein Herr Wulff, noch ein Herr Gauck eine Ahnung von haben, und schon garnicht Frau Merkel, in ihrem eigenen menschlichen Verhalten in der selbstgefälligen Opfer-Selbstgerechtigkeit, sich selbst als “NUR” Makellos hinzustellen.
Ich wünsche allen Mitforisten ein schönes Wochenende, und den Genuss der ersten Frühlingsgefühle die es umsonst gibt unter dem freien Himmel der allen Menschen gehört, und keine Grenzen hat, wie so manche Menschen die es nicht unterlassen können, neue Grenzen aufzubauen, auf dem Boden der Erde, der auch allen Menschen gehört. Mein solidarisches Mitgefühl gehört den Angehörigen der Bustragödige, wo Menschen bei ums Leben gekommen sind, und ich wünsche den Angehörigen viel Kraft in der nächsten Zeit, sowie ich das auch allen Menschen wünsche, die schwer erkrankt sind, und wünsche allen eine gute Genesung.

Herzliche Grüße.

388
Elsbeth:
16. März 2012 um 10:43 Uhr
@372, Velous:
Zitat:
” Aber so wie Gauck den Begriff Freiheit versteht, begreifen die meisten Dumpfbacken ja heute gar nicht mehr. ………………”
Zitat Ende

Kann sein, dass ich einfach nur etwas unterbelichtet bin. In der Eigenwahrnehmung bleibt einem dieser leidige Umstand zum Glück ja meist verborgen.

Gestern abend, auch bei der Konkurrenz, ruderte sicher auch auf Grund der Auseinandersetzung der letzen Tage, ein Herr Biedenkopf vorsichtig etwas in die andere Richtung. Er definierte diese Aussagen in Richtung Verantwortung der Generationen untereinander. Jeweils innerhalb einer Familie.Unterstützung und Zusammenhalt innerhalb einer Familie sind doch für die meisten nicht fremd. Und ist auch nicht vergessen. Nur wie weit diese Unterstützung gehen kann? Da zählt in sehr vielen Fällen nicht nur der gute Wille. Es zählt wieder mal ganz schlicht und einfach der Geldbeutel. Unter anderem. Und es zählt die Tatsache, dass durch das Nachreisen, Hinreisen zur Arbeit Familien ganz einfach immer öfter auseinander gerissen werden .
Alles Dinge, die einen Herrn Biedenkopf niemals betreffen werden, er sie vielleicht deshalb ausblendet?
Vielleicht ist der Zusammenhalt der Generationen auch so gemeint bzw. zu verstehen , wie die der vielen familiären Notgemeinschaften augenblicklich in Griechenland?

Noch ist der Blog nicht geschlossen.
Ich freue mich auf Ihre Beschreibung, wie Sie diesen Begriff der Freiheit, vermeintlich als nun schon verschüttet geltend, für sich einordnen?

389
wolf:
16. März 2012 um 10:59 Uhr
Da verkündet ein Joachim Gauck in einem seiner jüngsten Werbeauftritte mit höchstausgestatteter Staatslimousine und höchstem Personenbegleitschutz als zukünftiger Bundespräsident gestern in der Multifunktionshalle O2-Arena in Berlin, wörtlich:
“Es ist total schön, dass dies mein letzter Auftritt als Bürger ist.”
War ihm wichtig zu sagen, gestern Abend in der O2-Arena von Berlin und vor anwesenden Journalisten.
Man muss sich diesen Satz langsam auf der Zunge zergehen lassen, um die innere Befindlichkeit, die Denkweise und Weltanschauung eines Joachim Gauck zu verstehen.

Anders auf den Punkt gebracht, welch ein Gockel an Selbstherrlichkeit und Eitelkeit spricht hier eigentlich, der sich rühmt ob seiner Glückgsgefühle als anstehender Bundespräsident nicht mehr nur Bürger unseres Landes zu sein.
So hat er sich doch eindeutig ausgedrückt, gestern Abend in seiner Werbetour als zukünftiger Bundespräsident.
Und da komme mir keiner mehr, der Gauck ist falsch wiedergegeben und interprediert.
Und ob seines Glückgefühles konnte er nicht mal die Wahl zu seiner Obrigkeit im Lande als Bundespräsident abwarten.
Er hat sich schon vor seiner Wahl als von einem Bürger eines Landes befreit erklärt, als „total schön, dass dies mein letzter Auftritt als Bürger ist.“
Und angesichts der Selbstaussagen eines Joachim Gauck sollten endlich die Medienkampagnen und Manipulation von Friede zu Liz und in ARD und ZDF aufhören.

Einen Joachim Gauck der Herzen der Bürger unseres Landes gab es nie, weil ein Joachim Gauck nie ein Bürger der Herzen unsere Landes selbst sein wollte.
Er wurde von Friede, Liz und ARD und ZDF und Spiegel usw. usf dazu gemacht, um eine Heldenfigur in einer Systemkrise von Kapital zur Ablenkung von der Systemkrise zu installieren.
Und er selbst hebt sich ja ab von einem Bürger unseres Landes, drückt es ja selber aus mit:
“Es ist total schön, dass dies mein letzter Auftritt als Bürger ist.”

Gauck gehört demnächst wieder zur Obrigkeit eines Staates (nach seiner Obrigkeit als Höchtbeamteter der Bundesrepublik in seiner Gauck-Behörde) und kann die Wahl dazu nicht abwarten und deshalb verkündet er gestern Abend schon vor seiner Wahl er sei jetzt kein Bürger mehr und er finde das „ total schön.“

Könnte angesichts der Selbstaussagen eines Gauck ARD und ZDF im Gleichklang mit Liz und Friede und Anne Will Redaktion endlich aufhören den Joachim Gauck als Bürger und „Herzen der Bürger „ zu verkaufen???
Er, Gauck selbst, formuliert, er ist kein Bürger mehr und er findet es total schön nicht mehr Bürger zu sein.

390
DieterK:
16. März 2012 um 11:02 Uhr
@Till Eulenspiegel,14.3. 23.52h
„Frau Merkel muss keine moralische Instanz sein“ meinem Sie. Auch wenn sie (im Gegensatz zum BP) nach dem G.G. die „Richtlinien der Politik“ bestimmt. Also das ist ja wohl der Hammer! Demnach ist Moral in der Politik überflüssig. Hauptsache der Laden läuft! Das gilt sogar für Schurkenstaaten! Wie sagte unsere Angie, deren Vita vor der Wende man wohl auch mal unter die Lupe nehmen sollte, bei Guttenberg so schön: Hauptsache er macht gute Arbeit, das allein zählt! Also der Fachmann darf auch ein moralischer Krüppel sein. Mein lieber Mann, das hatten wir schon mal : 1933-1945 (da war doch mal was?) Unterm Adolf Schickelgruber lief es auch bestens- bis 1941, danach hatte der Wahnsinn mit der doppelten Kriegserklärung an Sowjetunion und USA Methode. Da gab es sogar sehr tüchtige Fachleute für Gaskammern! Nein, nein, für sowas brauchen wir derzeit zwar niemand aber DIE GEISTIGE STRUKTUR FÜR DAS ÜBERFLÜSSIG ERKLÄREN VON MORAL IST GENAU DIE SELBE WIE DAMALS!!!!!!!!!

@sabine jensen,14.3. 19.48h und andere, die die NS-Mitgliedschaft der Eltern von J.G. kritisieren.

Ach du liebe Zeit! Jetzt waren die Eltern von Joachim Gauck auch noch NSDAP-Mitglieder! Dieses Gedönse ist allmählich unerträglich. Hier wird wohl ein Stück aus dem Irrenhaus geprobt? Kein Hahn hat bei der Wahl von BP Richard von Weizsäcker danach gekräht, dass sein Vater (Ernst) Hitler- Staatssekretär im Auswärtigen Amt war! Der damalige Amtschef von Ernst von Weizsäcker war der Reichsaußenminister von Ribbentrop, dieser wiederum war der Opa mütterlicherseits unseres lieben Karl-Theodor! O je! Hoffentlich gibt das jetzt nicht wieder eine Neuauflage der Gutti-Debatte!

391
ronni:
16. März 2012 um 11:12 Uhr
Danke an die Foristen szczepanski, Willi.M, G.Berger.

Ja, szczepanski
Ich teile Ihre Feststellung.
Man kann es jetzt schon beobachten, was Sie ansprechen.
Ich habe mir auch die Sendung von Illner angeschaut. Überall das gleiche Strickmuster. Man muss schon sehr naiv sein um diese Propaganda zu schlucken.
Übrigens ein Wort zu Gauck. Ich halte mich grundsätzlich zurück über etwas oder jemanden zu urteilen.
So soll dies auch nicht gewertet werden was seine Person angeht, sondern nur als Feststellung , dass sein Wirken und Tun offensichtlich, ein ganz anderes war oder ist, wie dies in der Öffentlichkeit dargestellt wurde und wird.
Natürlich die Hauptperformence ,der Mainstream Presse und Sendungen und vielen Artikel
„ Gauck war ein Bürgerrechtler“ , hatte hier vor allem Priorität. So wurde er vorgestellt , so wurde er beschrieben und so wurde er „ uns“ nahegebracht.
Gauck selbst sagt in einem Interview, dass er kein Bürgerrechtler gewesen war.
Das ganze haut dem Fass noch den Boden aus, als die Frau Höhler behauptet, sie könne absolut nicht verstehen
Weshalb es wichtig wäre, dass ein BP dies war oder nicht.Es ist wirklich nicht mehr zum Aushalten, für wie blöd die Leute hier gehalten werden.
Es wird gelogen , dass sich nur so die Balken biegen. Und noch eines möchte ich zu der Sendung A. Will sagen.
Mir fällt in diesem Zusammenhang noch ein Begriff auf. Feige !
Die Feigheit, mit der diese Volksvernebler mittlerweile ihre verlogenen Phrasen ins Volk dreschen, sehe ich als Beleidigung an. Liest man hier im Block , habe ich keinenfalls den Eindruck, dass diese es mit Vollpfosten zu tun haben. Daher , meine Anmerkung. Im Publikum sitzen vorwiegend Heranwachsende.
Dass Herr Gauck die Geschwister Scholl Medaille angenommen hat rundet dieses ganze Geheuschel ab.
Natürlich ist dieser Mann traumatisiert. In jedem längeren Interview kommt dies zum Ausdruck.
Auch hat dieser zu jedem Thema mehrere Antworten auf Lager. So wie es gebraucht wird oder auch nicht.
Man kann es nicht greifen, so soll das auch sein.
Wer beobachtet hat, wie sich ein angeblicher bester Freund J. Wunderlich verhalten hat, kann ahnen, was hier für ein Versteckspiel gespielt wird. Irgendwas reden, nichts sagen, keine Auskunft, nur nichts falsches sagen, bedeckt bleiben bis zum Abwinken…………..was soll das Ganze.?
Ich glaube hier den vielen Foristen, vor allem denen , die hier schmerzlich über vergangene Zeiten Auskunft gaben. Ja, ich habe gegoogelt. Terpe Papiere, Gauck Behörde, Gauck Akte, die ganzen Dinge.
Meiner Ansicht nach befinden wir uns in einer Zeit des Umbruches. Es wird ein Wertezerfall geben. Wir sind mittendrin. Die Weichensteller, können wir immer mehr bestaunen. So wie in der Sendung. An Mitläufer mangelt es wahrlich nicht. Dass es an eifrigen Nachwuchsverneblern nicht fehlt, konnte man auch bei Illner sehen. Es wird immer so weiter gehen. Aber es geht mit Sicherheit in keine gute Richtung. Ein Pastor, der Krieg für gerechtfertig hält, passt genau in diese Schiene.
Natürlich wird der ESM Vertrag auf den Weg geschickt, deswegen auf die Strasse zu gehen, wäre die letzte Möglichkeit zumindestens darauf aufmerksam zu machen, was auf die Menschen zukommt.
Aber Menschen die gegen sowas dann demonstrieren sind „ unsäglich albern“ wie wir gelernt haben.

Nette Grüße an Alle.

392
Jenny:
16. März 2012 um 11:17 Uhr
Für mich, wie für viele andere, war der beste Bundespräsident Richard von Weizsäcker. Von seiner Amtszeit kann man in etwa ablesen, welche Anforderungen an dieses Amt gestellt werden, mindestens Mut, s. seine verschiedenen Reden, Diplomatie und Intelligenz.
Ich kenne Gauck nicht, um über ihn etwas sagen zu können.
Ich erwarte auch nicht von einem Bundespräsidenten, dass er ein Widerstandskämpfer war, wohl aber, dass er sich in der ehemaligen DDR anständig verhalten hat, und das war ja wohl der Fall.
Ansonsten kenne ich nur einige Reden von ihm, und das schien in Ordnung zu sein.
Bei solchen Sendungen besteht die Gefahr, wenn man nicht wirklich sachlich und mit Fakten agiert, dass es zu einer Laberrunde wird, und das war für mich hier der Fall.
Fest steht jedenfalls, dass ich zum jetzigen Augenblick niemandem wünsche, Bundespräsident zu werden, denn die Kanonen sind scharf geladen.
Ich fände es allerdings völlig berechtigt, angesichsts des jüngsten Desasters, intensiv darüber nachzudenken, ob wir tatsächlich noch das Amt des Bundespräsidenten brauchen.

393
Gertrud:
Gertrud:
16. März 2012 um 11:38 Uhr
Einen schönen Guten Morgen noch einmal in die Runde.

Liebe Herbst,
ja ich glaube nun zu verstehen.

Es ist ein heiteres bewegtes Jahr offenbar, und ich frage mich warum man uns unseren neuen Bundespräsidenten, der wohl keine Ahnung von Politik und Gesetzen hat,
die er haben sollte, so schmackhaft gemacht wird.

Entweder habe ich bei den Wahlen der anderen geschlafen, ich erinnere mich nicht an vergleichbares, oder es war anders.

Über Kurt Biedenkopf gestern war ich mehr als erschrocken.
Über Missi erst recht, die Ansätze die ich hörte.

Ich hoffe wir sehen besseren Zeiten entgegen als wir alle denken.
Denn das was wir wohl befürchten, brauchen wir eigentlich so nicht, oder?

Erster Karl, Heinrich Bruns u. vielen anderen hier. Danke.

Dieses Forum ist immer wieder eine Bereicherung.

Zugleich möchte ich der Redaktion auch noch einmal danken, für das Schreiben hier.

Ich wünsche allen noch mal ein schönes Wochenende. Wenigstens wird das Wetter gut.

Liebe Sunset,

Sie haben gewonnen, insoweit ich mich zwar diesmal zurückgehalten habe,
aber mich dennoch noch einmal melde.

Zu Gauck habe ich meines gesagt, zu Wulff habe ich meines gesagt und ich finde wir haben gute Politiker verdient im Grunde genommen.

Schade, ich wünschte sie wären klüger. Aber vielleicht macht die entsprechende
Sozialsierung ja vieles aus, die Umgebung in der man ist, daß man sieht oder auch nicht.

Gauck ist für mich ein etler selbstverliebter Mann und Mensch, der Bewunderung braucht und hat.

Sein Freiheitsbegriff ist nicht meiner. Freiheit ist nicht nur die Sicht darauf wie man sie hat, sondern sie auch anderen lassen zu können.

Ich bin da bei Heinrich Bruns.

Liebe Grüße

394
Erster Karl:
16. März 2012 um 11:53 Uhr
@ 372 Velous

Zitat: Aber so wie Gauck den Begriff Freiheit versteht, begreifen die meisten Dumpfbacken ja heute gar nicht mehr. Da wird so manches was er sagt verrissen und zerpflückt und aus dem Zusammenhang gerissen. Es täte manchem gut, ein wenig mehr nachzudenken Zitat EndeDa es leider keine Möglichkeit hier im Blog zum direkten Verlinken gibt,
möchte ich auf auf die Seite von weltnetz.tv hinweisen, über Google leicht zu finden und dann den Beitrag vom 14.3. mit Friedrich Schorlemmer lesen.

Dort geben „Dumpfbacken“,wie die Unterzeichner:D. Dr. Heino Falcke, Erfurt; Almuth Berger, Berlin; Joachim Garstecki, Magdeburg; Wolfram Hülsemann, Berlin; Heiko Lietz, Schwerin; Ruth Misselwitz, Berlin, Dr. Sebastian Pflugbeil, Berlin, Dr. Edelbert Richter, Weimar; Dr. h.c. Friedrich Schorlemmer, Wittenberg; Hans-Jochen Tschiche, Satuelle; Dr. h.c. Christof Ziemer,Berlin
eine Erklärung zur Wahl des Bundespräsidenten unter den Titel Freiheit, die wir meinen ab.

Außerdem kann man dort auch eine Video von 14,30 Minuten Länge mit Dr. h.c. Friedrich Schorlemmer,einen evangelischen Pfarrer zu DDR Zeiten sehen. Er gibt dort aus seiner Sicht eine Einschätzung über das Wirken und Verhalten solcher Leute, wie den „Bürgerrechtler“Gauck aus Sicht eines evangelischen Theologen ab. Schorlemmer der sich tatsächlich schon 1968 gegen die herrschenden Verhältnisse in der DDR mit und in seiner Gemeinde und mit anderen Personen, die keiner Kirche angehörten, zur Wehr gesetzt hat.

Vielleicht täuschen sich aber solche „Dumpfbacken“. Vielleicht haben sie auch alles nur geträumt,oder besitzen tatsächlich nicht die notwendige Intelligenz für ihr handeln damals und heute.
Vielleicht könnten Sie verehrter Forist dort mal regulierend eingreifen, da Sie ja den Überblick besitzen und nicht zur Kategorie „Dumpfbacken“ gehören.
Im Forum würden, da bin ich mir sehr sicher, viele Foristen Ihre Aufklärung mit großen Interesse und Spannung verfolgen.

395
kalfaktor:
16. März 2012 um 12:08 Uhr
@ 389 wolf

Da verkündet ein Joachim Gauck in einem seiner jüngsten Werbeauftritte mit höchstausgestatteter Staatslimousine und höchstem Personenbegleitschutz als zukünftiger Bundespräsident gestern in der Multifunktionshalle O2-Arena in Berlin, wörtlich:
“Es ist total schön, dass dies mein letzter Auftritt als Bürger ist.”

DANKE @ wolf für diesen Hinweis in Ihrem Beitrag.
Schrecklich dieser zukünftige Bundesprediger, unfassbar was da in ihm abgeht.

kalfaktor

396
Dirk Mahler:
16. März 2012 um 12:18 Uhr
Ach, es ist immer wieder höchst amüsant, wenn Wissen auf Glauben (nicht im religiösen Sinne) trifft… …wie beim „Gedankenaustausch“ zwischen @355Hans-Olaf27 und @341Frank. Herrlich – und danke euch Beiden!

Überhaupt ist der Blog wie gehabt interessanter als die eigentliche Sendung. Wenn ich bedenke, wie hier immer wieder die Aspekte zur Sprache kommen, für die in der AW-Sendung „keine Zeit“ zu sein scheint (zwinker-zwinker), bin ich nur dankbar, dass es ihn gibt, den Blog. Da hier eigentlich der Sachverstand sitzt, wäre es nur fair, wenn die AW-Redaktion Auswahl-Themen anbietet, abstimmen lässt, das Ergebnis hier diskutiert wird und darüber eine Sendung gemacht würde, sozusagen die Lok an der Spitze des Zuges fährt Das wäre mal innovativ, gell?!Über die Sendung „Anne Will“ wie sie sich Woche um Woche darstellt, in einträchtiger Gesellschaft mit artverwandten Talks der Öffentlich-Rechtlichen, ihrerseits mit feinen Unterschieden je nach Thema, je nach Tagesform, Erdung und politischer Heimat der ModeratorInnen und je nach Auswahl der Gäste, gibt es doch keine Zweifel: Hier soll der Mainstream gefüttert werden! Die Redaktionen können davon ausgehen, dass sich eine satte Mehrheit des Wahlvolks eben nicht die Mühe macht, hinter die Kulissen zu schauen, sondern sich bequem eine Meinung vorsetzen lässen möchte. Dabei ist die Meinungsführerschaft unserer Politiker immer noch ungebrochen (bei allem kolportiertem oder tatsächlichem Verdruss), natürlich auch der „Experten“ in ihrem Schlepptau wie beispielsweise die der INSM. Dazu rechnen die Redaktionen dieser Shows mit einiger Berechtigung mit einer überwiegenden Zustimmung zur Demokratie wie wir sie kennen. Damit es dabei auch bleibt wird gelegentlich die Kommunisten-Keule geschwungen oder basisdemokratisches Aufbegehren diskreditiert, um die Bürger wieder auf Linie auszurichten. Der Sinn ist klar: Der Status quo darf nicht in Frage gestellt werden! Nicht zuletzt ist dieser Blog ein Spiegelbild dessen, was Mainstream ist und was eher Nische, erkennbar an der Anzahl der Beiträge je Thema. Somit könnte tatsächlich die quantitative Beteiligung am Blog in der Bewertung der Redaktion, was die Mehrheit sehen und diskutiert haben will, (mit) maßgeblich sein.

Die Medien, wie sie in der allgemeinen Wahrnehmung auf TV und Springer-Print reduziert werden – denn im Grunde genommen ist in Wirklichkeit alles rund um uns herum, sogar wir selbst bis hin zu einer simplen Überwachungskamera, bereits Medien –, haben neben einer sachlichen und unvoreingenommenen Berichterstattung die Aufgabe, Sachverhalte zu hinterfragen. Nun kommt es manchmal vor, dass es ein Thema schafft, besonderes Interesse zu erregen. Wie zuletzt die Affäre Wulff. Ich komme mit dem (Un-)Verständnis Einiger einfach nicht klar, die von Medienterror sprechen und davon – siehe @268BertBennen –, dass das “’Durchleuchten’ der Menschen, heute alltäglicher Bestandteil der Medien“ sei, was aus der weisen Sicht dieses Bloggers nur Ergebnis einer sich aus DDR-Tagen hinübergeretteten Bespitzelungsmentalität sein kann. Das mag eine Meinung sein, bitte schön, nur von ausgemachter Klugheit ist diese natürlich nicht geprägt. Aber dass ist es ja genau, was mir hier so gefällt, hier kann sich jeder nach Belieben auch disqualifizieren.

Und ja, genauso ist es mit unserem neuen Bundespräsidenten. Wenn die Öffentlich-Rechtlichen meinen (was ja so pauschal auch wieder nicht stimmt…), Gauck hofieren zu müssen, sollen sie dies tun. Sollte er sich als im Großen und Ganzen integer erweisen, braucht er und keiner seiner Jubler Angst zu haben, dass er von „den Medien“ vergewaltigt wird. Ist dem nicht so und stellte sich heraus, dass auch er als Vorbild nicht taugt, dann erwarte ich geradezu von „den Medien“, dass sie uns dies auch aufzeigen.

Im Übrigen kann eine mediale Kampagne – wenn es denn überhaupt eine gibt – nur da greifen, wo kein geistiges Engagement vorhanden ist, siehe meine kleine Einleitung zum Thema „Für wen werden diese Sendungen gemacht?“. Wenn sich Lieschen Schulze nur für ihren neuesten Osterschmuck, die Pickel irgendwelcher bizarren Prinzessinnen und bestenfalls noch für ihre Müllgebühren interessiert, ist sie zwar für die Meinungsmacher Gold wert, sie sollte aber nicht erwarten, dass man ihr eine Meinung, die etwas wert wäre, abnimmt.

Ähnlich verhält es sich mit Foristen, denen der unkritische Demokratiesabber förmlich aus den Mundwinkeln gelaufen sein muss, während sie hier den einen oder anderen Beitrag verfasst haben. Wenn Hass eine realistisch-sachliche und differenzierte Sichtweise nicht zulässt, haben diese Menschen mein volles Mitleid. Und eigentlich nicht mal das. Schließlich haben sie über 20 Jahre Zeit gehabt, das Thema Sozialismus und DDR für sich aufzuarbeiten. Wer aber lieber in seiner Schießscharte verharren will, soll dies tun, …indes gilt der letzte Gedanke des vorherigen Absatzes.

Grüße an Greedy, danke für deinen Beitrag zu @341Frank, konnte ich mich mit anderen Dingen beschäftigen, Danke an die vielen anderen engagierten Schreiber und Aufklärer, habe wieder jede Menge Aha-Erlebnisse gehabt, und Gruuuß natürlich wie immer an Herbst.
397
Der Chor der Blöden:
16. März 2012 um 12:42 Uhr
Liebe Freunde dieses Blogs,

wer hier im Blog liest, der erkennt schnell: der zukünftige Bundespräsident ist kein Präsident “der Herzen” sondern einer von Springers’s Gnaden und der Medien. Eines ist sicher: Herr Gauck wird “uns” mit Unterstützung der Medien Kakao der Marke “Freiheit” und am Kern der Probleme vorbeigehende “Wohlstandsdebatten” mit dem Stichwort “Wir müssen den Gürtel enger schnallen” servieren. Anlässlich seiner “Wahl” möchten wir nochmals an Erich Kästner erinnern:

“Was auch immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken!”

Doch jetzt wünschen wir Euch, der Redaktion und der Blog-Moderation erst einmal ein sonniges Wochenende, geht raus und geniesst die schöne Natur – zumindest bis Samstag: schon der Sonntag wird Abkühlung und Regen bringen – ein böses Omen für die “Wahl” der Bundesversammlung?!?
Es grüsst mit freundlicher Unterstützung durch
die Initiative Neue aSoziale Marktradikale

Der Chor der Blöden…
…der schon immer war zu laut

398
Till Eulenspiegel (Robert Kroiß):
16. März 2012 um 12:46 Uhr
@ wolf # 389: RICHTIG und gar nicht „anders“ auf den Punkt gebracht. Da bekommt „die Freiheit“ und der „Freiheitsbegriff“ des Hrn. Gauck die eigentliche – von ihm genau so verstandene – Begrifflichkeit den wahren Sinn! Frei vom „Bürger“ sein! Vom Stellvertreter Gottes (bisher als Pastor) zum ersten Manne im Staate aufgefahren! Wenn dies mal keine „Himmelfahrt“ ist?!
Nun kann er in einer Person vereint uneingeschränkt ausführen, was den Klerus und die weltliche Macht schon immer einte:
Da nimmt Gauck sich selbst in den Arm und sagt: ich bin so „frei“, jetzt halt ich sie dumm und zugleich arm (in Abänderung von R. Mey´s Text)!
Die rhetorischen Fähigkeiten hierzu werden ihm ja von allen Seiten bescheinigt.
PS: traurig macht dies hier zum Teil Gelesene. Weil sich bestätigt, dass der „König“ nur dafür sorgen muss, dass sich seine „Leibeigenen“ miteinander über „SEIN Königreich“ streiten!
Aber es gibt auch sehr, sehr gute Beiträge (Herbst hat einige Schreiber/Innen in ihrem Beitrag # 378 bereits genannt und darf sich auch selbst dazu zählen, oder wie der Beitrag von Dirk Mahler # 396). Traurig auch festzustellen, dass die „Einheit“ immer noch nicht vollzogen ist. Trotz, oder auch gerade eines „Präsidenten der Herzen“ und “aller” Deutschen!
Wünsche ebenfalls ALLEN ein schönes Wochenende.400
Gertrud:
16. März 2012 um 13:09 Uhr
Wolf,

mich wundert immer wieder, daß, wenn und wie unsere Politiker vom Bürger reden.
Es scheint wirklich so als seien sie keine, obwohl sie es sind, die Diener ihres Staates, die ersten aus meiner Sicht, sich selbst nicht mehr so sehend. Leider.

Nur so läßt sich manches erklären. Und mit sattem Bauch ist immer anders reden,
als mit hungrigem.

Eines hatte ich vorhin vergessen zu erwähnen, was ich noch nachfügen möchte.

Den einen Bundespräsidenten, der Zeit und Entwicklung im Amt hätte brauchen müssen, den schreibt man nieder, daß es nicht mehr feierlich ist

Er hatte wenigstens Ahnung wenn auch nicht wie gewünscht, von seinem Tun,
den anderen macht man uns schmackhaft als Präsident der Herzen,
der von nichts so richtig Ahnung hat, aber gut reden kann. Meine Sicht.

Warum macht man so etwas? Ich habe wie schon erwähnt mehr Fragen, als Anworten parat stehen.

Den schlimmsten Verrat den Gauck für mich begehen konnte, ist vom Priesteramt,
welchen Wert mißt er diesem zu, zur Politik zu gehen. Ich empfinde es als Verrat am Glauben und noch mehr. Und ich frage mich welchen Wert er seinem neuen Amt zumißt und geben wird.

Aber er paßt so schön, denk ich irgendwie.
Ein seiner unter seinesgleichen, lang erhofft nun erwünscht und Wirklichkeit.

Für mich ist er zu alt und nach wie vor die falsche Wahl. Aber das kommt davon, wenn Politik sich gegenseitig eines auswischen möchte, anstatt die Probleme zu lösen,
die man mit verursacht hat.

Dann nimmt man das erst beste ohne zu schauen ob die Qualität dem ganzen gerecht wird und paßt. Schön ist es nicht.

Er wird seine Freiheit weiter propagieren. Läge ihm an der Freiheit der Menschen,
ginge er gewiß mit dem Begriff sorgsamer um.

Nun ist er in Freiheit abhängig, mal sehen wie es werden wird. Aber diese Abhängigkeit hat man ja gern, weil sie so schön unabhängig macht.401
ronni:
16. März 2012 um 13:13 Uhr
@372, Velous:
Zitat:
” Aber so wie Gauck den Begriff Freiheit versteht, begreifen die meisten Dumpfbacken ja heute gar nicht mehr. ………………”

Was H. Gauck unter Freiheit versteht, interessiert mich überhaupt nicht. !
Meine Eltern hatten den Krieg erlebt.
Ich gehöre zur Nachkriegsgeneration , zur besseren Verdeutlichung, ich wurde als Wohlstandskind geboren.
Ein Leben in Freiheit ist für mich das höchste Gut.
Eine ganze tiefe Dankbarkeit empfinde ich dafür, dass ich dieses Privileg leben durfte.
Was gelebte Freiheit bedeutet, weiß ich zu gut, da ich es dank meiner Vorfahren und Wegbereiter, die sowas erst ermöglichten, leben durfte.
Ich konnte immer wählen, mir stand alles offen. Ein Leben der freien Wahl , die für mich in Anbetracht kommen.
Das so etwas möglich war, dafür mussten andere mal ihr Leben lassen.
Ob das nun Gene sind, die mir weitergegeben wurden, oder ob dieses Bewusstsein wo anders herrührt ist egal.
Jedenfalls habe ich es und vielen anderen dieser Epoche, dürfte es ähnlich gehen.
Nochmal , Bewusstsein darüber und vor allem tiefste Dankbarkeit, sind für mich zu diesem Thema selbstverständlich.
Aus diesem Grunde sage ich, dass mir ein Mensch, der dieses nicht gelebt hat, nichts über Freiheit erzählen kann.
Weil seine Freiheit, eine nicht gelebte ist. Punkt. Das ist alles andere als eine Bewertung. Lediglich eine Feststellung, dass mir ein Prediger , der 50 Jahre Maulschellenverordnung hatte, nicht die Story vom Pferd erzählen kann. Er kann mir erzählen, wie es ist, nicht gelebte Freiheit zu leben.
Vielleicht meint er, manche Deutsche wissen es nicht wertzuschätzen, in welcher Freiheit sie großgeworden sind.
Da widerspreche ich aber massiv.
Gerade wir Deutschen dürften dies zu schätzen wissen. Allein schon wegen unserer Vorgeschichte. Wenn er jedoch Krieg als gerechtfertig findet, was er auch begründet, so hat dieser Prediger eine ganz andere Auffassung von Freiheit als diemeinige, was ich schon schrieb. Auch Jesus sollte er mal befragen, wie der es meinte mit seinen Geboten. Du sollst nicht töten ist dann wohl für den Pastor hier ein dehnbarer Begriff.
Vor 70 Jahren hätten diese Diskussionen in die Zeit gepasst.
Aber irgendwas läuft meiner Ansicht nach arg schief, dass sich unsere Landsleute von solchen Sprüchen
So blenden lassen. Ich habe überhaupt nichts gegen diesen Mann. Ich habe mich mit seinen Ansichten beschäftigt und die sind für mich alles andere als Zeitgemäß. Aus seiner Sicht kann ich das nachvollziehen und das respektiere ich auch. Aber es hat nichts mit meinen Anschauungen und Erfahrungen zu tun. Wenn er seine Vergangenheit noch am abarbeiten ist, dann ist das begrüßenswert. Dafür gibt es aber Therapieplätze. Seine Trauma in Ehren und das soll nicht anmaßend sein, aber sie interessieren mich nicht.
Soviel zu Freiheit. !
Noch ein Kompliment an die Redaktion, dass Sie so großzügig Kommentare veröffentlicht.
Das ist ja mal was !
Freie Grüße an Alle.
402
fritz 30:
16. März 2012 um 13:23 Uhr
@ 362 Sunset
Kriegen wir diesmal den … Replik auf Bürgerechtler, die nicht studieren durften
Bitte erlauben Sie mir “zur “Strafe” Ihrer Base, weil sie nicht in der FDJ mitmachen wollte für zwei Jahre zum Traktorfahren abkommandiert wurde, statt zu studieren”
Zum Verständnis; In der DDR bestand das Recht und die Pflicht zur Arbeit, um seinen Lebensunterhalt und das seiner Familie im Rahmen seiner Kräfte und Möglichkeiten zu gewährleisten. Da der Bedarf an Arbeitskräften in aller Regel weltweit naturgemäß immer weitaus größer ist, als der Bedarf und die Mittel zur Gewährleistung eines wie auch immer gearteten Studiums dazu.
Daraus folgt und wird auch anerkannt, dass eine Begrenzung an Ausbildungsstätten und der Aufnahme von Bewerbern entsprechender Befähigung und Eignungen, numerus clausus, im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten geboten ist.
Hinzu kommt, dass das Studium in aller Regel für den Studenten kostenfrei und von den ihn dazu delegierten
Betrieben und Einrichtungen, deren Arbeiter durch ihre Leistung erst diese materiellen Mittel erarbeiten und zur Verfügung stellen mussten, unterstützt wurden. Also erst die Arbeit, danach das Studium.
Es gab natürlich auch Studiengänge, wo direkt von der Oberschule der Gang zur Uni angestrebt und vollzogen werden konnte, doch die Voraussetzungen, die materielle Basis dafür zu schaffen, waren die Selben.
Hinzu kommt, dass die Arbeit im Blaumann von der Gesellschaft grundsätzlich nicht als unterprivilegiert, minderwertig gegenüber dem Studium galt und als gleichwertig anerkannt wurde.
Ein weiterer Grund zur Begrenzung der Studiengäng war natürlich die hier praktizierte Planwirtschaft, in der diese den Bedarf an Masse und Qualifikation entsprechend des Bedarfs vorgab und in der Regel die entsprechenden Planstellen für die Übernahme der erfolgreich abgeschlossenen Studienabgönger ohne Volantariat, Warteschleifen, Praktikum, Arbeitslosigkeit, vorhielt.
So weit so gut. Nun erst mal überlegen, was war oder ist in meinem Erlebnisumfeld wesentlich anders, schlechter, besser unter der Voraussetzung eines durch einen Betrieb, einer Organisation gleich welcher Art,
Ministeriums gesponserten oder geförderten Studienganges, wenn sich der damit privilegierte Student in seiner Haltung und Ausdrucksweise nicht konform zu seinen Protegiers verhält und diese, aus welchen Grund auch immer, im Grundsatz ablehnt?
Seien Sie froh, dass ihre Base immerhin noch Arbeit hatte und wahrscheinlich auch noch kostenfrei den Führerschein entsprechender Klasse erwerben konnte und einen Einblick in das Leben der Anderen (Landbevölkerung) gewinnen konnte.
Noch ein Hinweis in eigener Angelegenheit zu den Vielen die angeben, in der DDR nicht entsprechend ihres Wunsches haben Studieren können, es niemals zu spät zu lernen.
Ich habe, allerdings unter den vor beschriebenen Bedingungen in der DDR , berufstätig als Betriebselektriker, verheiratet, 2 Kinder mit 38 Jahren begonnen im Abendstudium nach der täglichen 81/2 Stunden Arbeitszeit ein Inritzgenieurstudium begonnen und nach einem Jahr Pause, nach 7 Jahren erfolgreich abgeschlossen.
Nicht einfach, jedoch es geht Arbeit mit dem Studium zu verbinden, was in Bezug auf die Praxis ein nicht unwesentlicher Vorteil sein kann.
Mit freundlichen Grüßen
und dem Wunsch für ein schönes Wochenende allen Foristen und denm Moderatorenteam
fritz

403
Gertrud:
16. März 2012 um 13:30 UhrDas Land lieben lernen, was er als Ziel möchte, werden wohl viele erst wieder,
wenn es wieder sozial gerecht zugehen wird, was leider nicht der Fall ist.

404
Elsbeth:
16. März 2012 um 13:35 Uhr
@390, DieterK
Freut mich, wie Sie die Unterschiede in der Vergangenheitsbewältigung in de n unterschiedlichen Zonen Deutschlands in ihrer Replik auf ‘ sabine ansprechen.

Die Mitgliedschaft hat ja keiner kritisiert. Ich würde mir das, als mit Glück später gebohrener Deutscher auch nicht trauen. Aber wenn immer auf eine mutwillige Verhaftung verwiesen wird? Darf man auch das ansprechen. Finde ich zumindest.

Die Begründung für meine Person:
Nicht selbst erlebt, von meiner Mutter kurz vor ihrem Tode berichtet. Als gleiche Erzählung ihrer Schwiegermutter. Irgenwie ein Familientabu.
Auf einem kleinen Dorffriedhof hier wurde vor nicht mal zehn Jahren eine kleine Gedenkstatte eingerichtet. Dort sind zum Gedenken und zur Mahnung die Namen von Männern verzeichnet. In zwei Abteilungen. Als erstes die Gefallenen und Vermißten. Als zweites alle Bürger, die in anderer Weise durch diesen schrecklichen Krieg verstarben.

Dort ist auch ein Verwandter von mir aufgelistet. Zweite Abteilung. Ich war damals, wie gesagt, noch nicht einmal in Planung. Dieser jüngere Mann war verheiratet und hatte zwei kleine Kinder. Beruflich war er mit bei der Erbauung von Arbeitslagern für Zwangsarbeiter befaßt. Die ersten Besatzer hier waren die Amis. Und die haben neben vielen, auch diesen Mann abgeholt. Und in ein ehemaliges Nazi-Lager verbracht. Das dann bei Besatzerwechsel an die Russen übergeben wurde.
Auf dem Friedhof hatte er dann lediglich eine Gedenkplatte auf dem Familiengrab.
Die Firma, für die díese Fremdarbeiter wirken mußten? Die gibt es heutzutage zwar nicht mehr hier, aber weltweit.

Also tut mir leid, ich erlaube mir die Frechheit zu fragen: Warum und weshalb?

405
fritz 30:
16. März 2012 um 13:38 Uhr
@ 387 Heinrich Bruns
Will ihnen hiermit meine Achtung und Anerkennung für ihre immer von Humanität zeugenden Beiträge hier im, Blog.zum Ausdruck bringen.
Obwohl es manchmal so klingt, glaube ich herauslesen zu können, sind Sie kein Geistlicher im herkömmlichen Sinne.
Sollte ich falsch liegen, bitte ich im Voraus um Entschuldigung.
Im Ernst, der Endteil ihres Beitrag erinnert mich etwas an das Wort zum Sonntag, dem man vollinhaltlich akzeptieren und zustimmen kann,
Mit freundlichen Grüßen
fritz

406
fritz 30:
16. März 2012 um 13:46 Uhr
@ 402 fritz 30
Was ist denn hier geschehen?
Inritzgenieurstudium, gibt es sowas?
Bitte um Entschuldigung. Gemeint ist “Ingenieurstudium”
Danke407
Frank:
16. März 2012 um 13:54 Uhr
Antwort auf den Kommentar 355 von Hans-Olaf 27
Auf Ihre Polemik bezüglich dem Thema “Ahnungslosigkeit” möchte ich nicht weiter eingehen. Nur so viel: Unsachlichkeit gegenüber politisch Andersdenkenden ist kein Ruhmesblatt! Was Ihre Ausführungen betrifft: Die CDU war seit 1990 mehrheitlich in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt an der Macht, aber nicht in Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Den ersten drei Bundesländern geht es aber in vielen Bereichen deutlich besser als den letztgenannten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Natürlich gab es in den neuen Ländern seit 1990 Wahlen, nur: Was hat das mit der Stasi-Tätigkeit oder SED-Parteimitgliedschaft von irgendwelchen Personen zu tun? Deutschland hat nach dem Zweiten Weltkrieg Nazi-Verbrecher gejagt und das auch zu Recht. Wir müssen aber genauso mit aller Konsequenz SED- und Stasi-Verbrecher jagen. Herr Diestel hat weder die Stasi entlastet noch konnte er seine ungeheuerlichen Behauptungen über Herrn Gauck (dieser wäre angeblich ein Begünstiger des DDR-Regimes gewesen) jemals beweisen. Den Rechtsstreit gegen Joachim Gauck hat Diestel übrigens verloren. In der DDR wurden hunderte, wenn nicht sogar tausende Menschen gefoltert und ermordet. Die Tatsache, dass in anderen Ländern auch gefoltert wird, macht dies nicht besser!

Antwort auf den Kommentar 357 von Hans-Olaf Henkel 27
Vera Lengsfeld, selbst Bürgerrechtlerin in der ehemaligen DDR, hat längst bestätigt, dass Joachim Gauch ein Bürgerrechtler war und zwar auch schon vor dem Jahr 1989. Der 8. Mai 1945 war ohne jede Frage der Tag der Befreiung für Deutschland und Europa vom Terror des Nationalsozialismus. Beate Klarsfeld war eine engagierte Nazi-Jägerin und dafür hat diese Frau auch unseren allerhöchsten Respekt verdient. Ich glaube aber, dass die Kompetenzen und die Themenwahl bei Herrn Gauck insgesamt etwas breiter gefächert sind!

Antwort auf den Kommentar 359 von Greedy
Ihre Polemik gegenüber politisch Andersdenkenden (von wegen “großkotzige Verallgemeinerungen”) ist einmal mehr bemerkenswert und mehr möchte ich zu diesem Thema gar nicht sagen. Nun zu dem Inhalt Ihrer Ausführungen: Wenn Sie einen Beweis dafür haben, dass sich Christian Wulff aus juristischer Sicht schuldig gemacht hat, dann steht es Ihnen frei zur Polizei zu gehen und Anzeige zu erstatten. Der Vorwurf Christian Wulff habe sich der Korruption schuldig gemacht ist ungeheuerlich, aber behaupten kann man natürlich viel. Wir sollten das Endergebnis der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abwarten. Die Gerichte in Deutschland arbeiten seriös und gründlich. Ich denke, dass sich Herr Wulff nicht schuldig gemacht hat und das wäre eine Blamage für die Medien und die Opposition!

Antwort auf den Kommentar 366 von Erster Karl
Joachim Gauck hat weder mit dem SED-Regime zusammengearbeitet noch hat die Gauck-Behörde die Existenz von Menschen vernichtet. Wenn Menschen in der ehemaligen DDR mit der SED zusammengearbeitet haben, diese Zusammenarbeit von der Gauck-Behörde aufgedeckt wurde und diese Menschen dann Selbstmord begangen haben, dann kann man dafür nicht die Gauck-Behörde verantwortlich machen. Längst nicht jedes SED-Mitglied hat Verbrechen begangen. Das ist schon richtig. Aber niemand von den damals lebenden Menschen hätte zur SED gehen müssen!

Antwort auf den Kommentar 384 von Günter Berger
Wenn die Haftbedingungen für die Häftlinge in der DDR (noch dazu bei politischen Gefangenen) gut gewesen sein sollen, dann ist Helmut Kohl wahrscheinlich ein Gründungsmitglied der Grünen! Es ist leider richtig, dass der heutige Rechtsstaat zu täterorientiert ist. Die Haftbedingungen in der ehemaligen DDR waren für die Betroffenen aber ganz bestimmt nicht gut. Ein ehemaliger Gefangener der Stasi hat mir mal berichtet, dass er aus der Toilette trinken musste. Noch Fragen? Zudem ist es Unsinn zu behaupten, dass die BRD sozusagen nachträglich Folterwerkzeuge in ehemalige Haftanstalten der DDR bringen lies. In der ehemaligen DDR wurden Menschen gefoltert und ermordet. Diese Tatsache dürfen wir alle nicht verdrängen!

408
fritz 30:
16. März 2012 um 13:59 Uhr
@ 384 Günter Berger an Frank
Bitte nochmal zu Gerd 49 nachlesen, da haben Sie etwas falsch verstanden bzw.benannt.
Er wird sicherlich, wenn möglich, auf Ihre Verwechslung zurückkommen.
Nicht Gerd 49, sondern Frank hat das behauptet.
Mit freundlichen Grüßen
fritz

409
Helmut Krüger:
16. März 2012 um 14:13 Uhr
Schlaglichter einer parteipolitischen Berechnung …

… gemeint nicht vordergründig als Kritik oder gar als Angriff, vielmehr zur Beleuchtung, dass eine Änderung alle und ausschließlich alle anbetrifft und auch nur so bewirkt werden kann.

„In Baden-Württemberg haben die CDU und die Grünen den gleichen rechnerischen Anspruch auf den letzten Sitz.

In Bayern schloss die Fraktion der Freien Wähler am 16. Juni 2009 … aus, die seitdem fraktionslos ist. Die verbleibenden 20 Fraktionsmitglieder reichen aber aus, um auch weiterhin 10 Mitglieder in die Bundesversammlung entsenden zu können.

Brandenburg : … Am 16. Dezember 2011 trat … aus der SPD-Fraktion aus, bleibt aber Mitglied der Partei. Durch den Fraktionsaustritt verliert die SPD-Fraktion den (rechnerischen) Anspruch auf ihren achten Sitz an die CDU.

Niedersachsen : Für die CDU wurde die noch 17-jährige … in die Bundesversammlung gewählt, die erst in der Woche vor dem Zusammentritt der Bundesversammlung am 18. März volljährig wird. Die rechtliche Zulässigkeit dieser Nominierung ist zweifelhaft ….
Nachtrag: Der NDR berichtete am 28. Februar 2012, dass die „Landtagsverwaltung das Verfahren geprüft“ habe und … wegen der am Tag der Wahl im Landtag fehlenden Wählbarkeit nicht an der Bundesversammlung teilnehmen und für sie ein Nachrücker der CDU-Liste das Mandat übernehmen werde.

In Thüringen erklärte … am 11. August 2010 den Austritt aus der Partei DIE LINKE sowie deren Landtagsfraktion und wechselte als Parteiloser zur Fraktion der SPD.

In Sachsen hatten nach den Stärken der einzelnen Fraktionen CDU und DIE LINKE den gleichen rechnerischen Anspruch auf den letzten Sitz. Den haben ihnen allerdings SPD und Grüne durch die Aufstellung einer gemeinsamen Liste abgenommen.“

Dies zitiert aus Wahlrecht.de anlässlich der bevorstehenden Bundespräsidentenwahl, zwecks auszugsweisen Sitzverteilung der Bundesversammlung.

Was nun die Sendung angeht: Die Sendung empfand ich als weniger von Frontlinien durchzogen wie das bei vielen anderen Sendungen der Fall war – dort ja sogar noch nach Sitzordnung geschieden – hier mit gleichem Parteibuch und (dennoch) mit sehr verschiedenen Meinungen, wunderbar und beispielgebend auch für andere. Ein Journalist, Jürgs, der auf die Frage, wer denn „die Glaubwürdigkeit bestimme?” etwas süffisant und leicht selbstironisch, doch mehr als nur mit einem Körnchen Wahrheit „Wir natürlich, die Journalisten“ anmerkte.

„Du bist dran“, die im Vollbild gezeigte Hand von Heinz Eggert wies in den Raum, aus dem Hintergrund erkannte ich die nicht ins Bild gebrachte Anne Will „Ach, Sie duzen sich?“, darauf die Antwort folgend: „Wir sind doch hier im Osten, da duzen wir uns alle.“

Als wichtig empfand ich, nicht anklägerisch und bärbeißig den Titel des Bürgerrechtlers entreißen zu wollen, sondern eher behutsam diesen eher von den Medien übergeworfenen Titel IN FRAGE stellen zu lassen. Dies betrifft dann auch seine, Joachim Gaucks Anmerkung, dass er selbst eben kein Bürgerrechtler im bezeichneten Sinne sei, wohl aber, sich schützend vor sie gestellt hat.

Diese schützende Hand ging ja sogar vereinzelt bis hin zu SED-Mitgliedern in der Kulturabteilung. Gerade Westdeutsche neigen hier zu einem recht holzschnittartigen Bild der DDR und der Umbruchzeit und halten Derartiges nicht für möglich, selbst Heinz Eggert hatte hier zwei-, dreimal seine Beißreflexe.

Kurzum, wenn ich das vor meinen Augen nochmals passieren lasse:

Die gezogenen FRONTEN werden immer absurder, sie sagen nichts, sie schließen nichts auf, sie bewirken nichts, außer ggf. den eigenen Niedergang, woran m. E. die Partei Die Linke (eigentlich leider) aus genau dieser Ursache viel zu knapsen hat. Ein eklatantes Missverhältnis zwischen einer fünfmal so großen Zustimmung INGESAMT, was Themen angeht und durch abschreckende Frontbildung und ständiges Insistieren ein eben fünfmal geringer Wählerzuspruch.

Lasst die Gedanken und lasst das Gewissen frei sein …

– nicht nur vom jeweiligen Parteiladen (siehe oben), auch von dem berüchtigten Spiel, wer wo was wem gegenüber gesagt und geschrieben hat, wie etwas denn abgeleitet und auf etwas zurückgeführt werden könne, das ganze Sammelsurium der Anwürfe den Kandidaten gegenüber, anstatt sich nur die einfache Frage zu stellen:

Fühle ich mich angesprochen oder nicht?

… gerade am 18. März.

Und wenn Hans-Christian Ströbele und gewiss viele andere für Beate Klarsfeld stimmen wollten, kann dies nur genauso wunderbar sein, als wäre Gesine Lötzsch oder irgendein anderer vom Gewissen und vom Mut gepackt, für Joachim Gauck zu stimmen.

Wäre ich Gauck oder Klarsfeld, dann würde ich ggf. Folgendes sagen: Wenn Ihr der gewissenhaften Überzeugung seid, dass ich hier einiges anstoßen kann, dann wählt mich, wenn Eure gewissenhafte Überzeugung Euch Zweifel kommen lassen, lasst es bitte bleiben. Nicht die Fraktions- und Parteilinie kann Maßgabe sein, nur und ausschließlich das persönliche Gewissen. Auch bei ehrlicher Enthaltung.

Richtig muss der oder die nicht sein, nur richtig SEINE ODER IHRE PERSÖNLICHE Auffassung sagen, die mit meiner Meinung überhaupt nicht identisch sein muss.
Das wäre m. E. Großzügigkeit und Weite.

Ich hoffe, es fühlt sich niemand auf die Füße getreten, wenn ich schreibe, dass auch dieser Blog hier von den klassischen und üblichen Frontstellungen geprägt ist, dem gegenüber also, was man selbst nicht für richtig hält, unabdingbar die Front zeigen zu müssen.

Nochmals ein schönes Wochenende wünsche ich.410
Heinrich Bruns:
16. März 2012 um 14:20 Uhr
@ Gertrut

Ich erlaubte mir gestern auch Maybritt Illner zu schauen. Ich bin hoch amüsiert gewesen wie der junge attac-Mitglied Alexis Passadakis dem Herrn Biedenkopf sachlich und fair die Leviten gelesen hat. Der Herr Biedenkopf der so tat, als wenn die früheren DDR Bürger von nichts eine Ahnung haben. Mein Gott ist der Herr Biedenkopf im Verhalten überheblich, so richtig frei nach Gutsherrenart. Dann sah ich noch einmal einen Blick von ihm, wo er am liebsten den Herrn Ernst gen Himmel geschickt hätte, der ihn mit klaren Argumenten zuverstehen gab das bisher von der Regierung rein garnichts unternommen worden ist der Gier von einigen Banken und ein Ende zusätzen.

Der Herr Biedenkopf hat sich gestern um Kopf und Kragen geredet, und sich in soviel Widerspruch selber zerredet, dass ich herzlich darüber gelacht habe, über soviel Biedermeiertum, und ich bin froh das es solche junge Menschen wie attac-Mitglied Alexis Passadakis gibt, die noch mit klarem ruhigen Kopf realistischen Klartext reden können. Ich kenne sehr viele junge Menschen die sich lösen von den alten Strukturen der Biedermeierzeit, und sich auftun andere Wege zu gehen, und zwar mit sachlichen guten Argumenten. Ich bewundere den Mut von jungen Leuten, die es schaffen, ohne Agressionen von innerem Hass geprägt, sich für schwächere in Solidaritverbundenheit einzusetzen. Da darf man auch gerne einmal den Hut als älterer Mensch wie Herr Biedenkopf vor ziehen, statt an allem rumzumeckern, nur weil ihm andere seinen eigenen Spiegel vorhalten, den er in seiner uneinsichtigen gekränkten Eitelkeit, nicht wahrhaben will.

Tscha und wenn man dann noch solche Zitate von Herrn Gauck liest: “Es ist total schön, dass dies mein letzter Auftritt als Bürger ist.”, dann wird einem bewusst, dass er doch kein einfacher Bürger(Mensch) ist, wie Du und Ich.

Damit hat er sich schon vor der Wahl in dem Zusammenhang die letzte Chance genommen, ein wirklich noch lernender einfacher auf dem Boden gebliebender Mensch sein zu können wollen, in dem er sich selbst den übergeordneten Heiligenschein verpaßt, mit dem Herr Gauck schon gestern im ZDF Vershowt worden ist. Fehlt nur noch am Sonntag der weiße Rauch aus den Schloßschornstein, und Glockengeläut.

Dem ganzen setzt heute noch der Herr Wagner von der Bild-Zeitung eine Krone auf: Zitat Herr Wagner: “Noch zweimal schlafen, und Sie sind unser elfter Bundespräsident. Gott sei Dank, ich kann die Geschwätzigen in den Talkshows und Zeitungen nicht mehr hören und lesen. Gerade wieder bei Anne Will.

Ist er der Richtige?

War er wirklich Bürgerrechtler?

Er saß doch nicht im Gefängnis”

Er hält nur schöne Reden. Die Augen der Zuhörer werden feucht.” Zitat Ende

Da habe ich eine Frage: Wieviele Menschenrechtler sitzen in Gefängnissen, weil sie sich für schwächere einsetzen, weil sie keine schöne Reden halten, sondern vorne an der Front gewesen sind, um Freiheit zuverteidigen. Wo ist Herr Gauck denn da gewesen? Vielleicht hat er sich vorher nicht waschen können? Bei allem Respekt vor Herrn Gauck, doch ich habe mehr Respekt und Achtung vor jeden Menschenrechtler, der da hingeht wo die Schwachen wirklich sind, ohne einen Orden dafür zubekommen, den sie garnicht haben wollen für Handeln ohne große Worte.

Mit vielen Grüßen. .411
löwenmaul alias heiner klein:
16. März 2012 um 14:26 Uhr
Gauck ist der falsche Präsident!!
So lautet mein Statement, nachdem ich, wie viele andere wohl auch, auf allen Kanälen
des ÖR Gauck, nichts als Gauck, zu hören und zu sehen war, denn nur “Freiheit” alleine zu postulieren – swelbstverständlich ist für mich Freiheit natürlich auch ein hohes Gut-
doch das reicht nicht, wenn man Bundespräsident aller Deutschen seine will!

Er kennt doch kein aanderes Thema als Freiheit, Freiheit und nochmals Freiheit!

Er kennt wohl nicht die soziale Gerechtigkeit. Niccht die Finanzkrise. Nicht die Internet-Zensur usw. Und deswegen meine Frage: Wird er nur der BP der Wohlsituierten?
Oder lernt er noch mitzudenken?

Eine große Mehrheit habe er hinter sich, so sagen es uns die Umfragen. Doch die meisten Menschen wissen doch viel zu wenig von ihm! Und was sie wissen wird teilweise ignoriert oder als “beiläufig” abgetan.

So wird und wurde ihre Zustimmung durch die Medien beeinflusst und ist daher mehr als emotional!

Ich sehe anders als Gauck die zunehmende Spaltung unserer Gesellschaft in Reiche und Arme!

Oben werden sie immer reicher, unten herrscht im günstigsten Falle Stagnation. Ich glaube zwar fest an das Solidarprinzip unserer Gesellschaft, doch dazu müssen gerade auch die Besserverdienenden ihren Beitrag leisten!

In den Texten des kommenden BP sind solche ehrlichen Beschreibungen unserer Lage nicht zu finden. Stattdessen, so wiederum mein Eindruck, beschönigt er die Lage und redet unentwegt von Freiheit! Freiheit ist ein hohes Gut, doch in den Ohren vieler Menschen klingt das Predigen über Freiheit hohl ( so wie gestern Bei Illner Herr Biedenkopf!)

Worin besteht die Freiheit eines Arbeitslosen? Worin besteht die Freiheit einer abgearbeiteten Alleinerziehenden? Worin besteht die Freiheit eines selbständigen
Kaufmanns, der wegen der monopolartigen Marktmacht der Konkurrenz in Schwierigkeiten gerät?

Die Basis gelebter Freiheit aber ist wirtschaftliche Unabhängigkeit und soziale Sicherheit. Ich jedoch bin der Auffassung, dass Gauck diese Zusammenhänge gar nicht kennt, wenn er so pathetisch von Freiheit spricht!

Er kann sich, so mein Eindruck, nicht in die Lage derf Menschen versetzen, denen es nicht gut geht! So wird er ein BP eines Landes mit über 800.000 Leiharbeitern
mit 1,36 Millionen sogen. Aufstockern ( furchtbares Wort abwertendes Wort!!) und unzähligen jungen Leuten, die sich so von Praktikum zu Praktikum hangeln müssen.
Kann er deren Lebenswirklichkeit eigentlich begreifen?

Und wenn sich so wie heute deswegen so wenige junge Leute am politischen Geschehen beteiligen, dann darf ein zukünftiger BP Aktionen dieser jungen Menschen
nicht albern nennen, selbst dann nicht, wenn ihm diese Form des Protestes nicht gefällt!

Es ist nun mal so, doie Formen der 20-30 jährigen Menschen sind anders als der
72 jährigen.

Drum sehe ich Gauck ferner auch als Provokation für jene, die sich zugunsten der Verständigung zwischen Ost und West engagiert haben, übrigens auch für den DDR-Bürger Gauck!

Damit meine ich jene Menschen, die in der Politik, in den Kirchen und in den Medien die Vorarbeit für die Entspannungspolitik und damit auch für den Fall der Mauer geleistet haben.
Doch all jene, wie Heinemann, Brandt, Bahr, Wehner, Genscher, Schmidt, von Weizsäcker, Scheel, Gaus etc. verdächtigt die Herr Gauck, zukünftiger Bundespräsident
einer Appeasement-Politik!

Abschließend sage ich, wenn als Joachim Gauck der BP möglichst aller Deutschen sein will ( man sollte es annehmen, dass er das will ), dann mjuss er noch einiges lernen.

Sollte er allerdings – ich habe so meine Zweifel – dieses tun, dann werde ich auch in fünf Jahren das anerkennen und hier schreiben: Ja, er war der Richtige!!

Liebe Grüße an alle Foristen, schönes sonniges Wochenende bis nächste Woche, Grüße Löwenmaul!!

412
Erster Karl:
16. März 2012 um 14:30 Uhr
@389 wolf
Zitat: “Es ist total schön, dass dies mein letzter Auftritt als Bürger ist.”
War ihm wichtig zu sagen, gestern Abend in der O2-Arena von Berlin und vor anwesenden Journalisten.
Man muss sich diesen Satz langsam auf der Zunge zergehen lassen, um die innere Befindlichkeit, die Denkweise und Weltanschauung eines Joachim Gauck zu verstehen.Zitat Ende

Ja man muss es sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen.
Passt genau in das Bild von Gauck.
Nachdem er nun mehr oder weniger den Begriff Bürgerrechtler, sein Markenzeichen für die Kandidatur, für seine Person relativieren musste, bleibt er sich aber treu.
Mit seiner Art hat er mehr Menschen auf die Straße gebracht, als die Figuren Tschiche und Lietz meint er nun wiederum seinen Verehrern erklären zu müssen.

Nochmal, bei Tschiche und Lietz handelt es sich um Pastoren, die tatsächlich Widerstand geleistet haben, diese betitelt Gauck als Figuren. Spricht in der Wertschätzung für diese Personen für sich. Ist eben typisch passend zu Gauck, wenn man sich gegen den Heilsbringer wendet und das noch in einer vergleichbaren weichen Art und Weise.

Schorlemmer übt sich in Bescheidenheit und meint: Wir haben einiges versucht in unserer Kirche, aber wieviel Menschen haben wir erreicht, stellt er sich selber die Frage.
Die in seiner Gemeinde initiierte Aktion Schwerter zu Plugscharen 1968, wurde doch nur durch das Westfernsehen einer breiten Öffentlichkeit in der DDR bekannt.

Was kann man daraus schlussfolgern?
Die Besuche in den Kirchen der DDR lagen doch in einen sehr überschaubaren Rahmen, oder drastisch gesagt tendierten gegen Null.
Welche Menschen will den da Gauck mit seiner Art erreicht haben und wo?
1989, als sich dann die Kirchen füllten war es mit Sicherheit keine Leistung von Pastoren sich in Predigten kritisch mit der DDR auseinanderzusetzen.
Die Führung der DDR hätte zu diesem Zeitpunkt niemals zu einen Schlag gegen einen Pfarrer ausgeholt, im Gegensatz zu früheren Jahren und das wusste Gauck.
Und deshalb betrachte ich das wiederum als bewusste Täuschung seiner Anhänger.
Übrigens ist der regionale Widerstand im Norden, also dem Einzugsbereich Gaucks, doch viel später erfolgt als in der übrigen DDR.
Auch das wusste Gauck und konnte dann viel arrangierter auf den Zug aufspringen, denn der Untergang war ja damals nur noch eine Frage der Zeit.

Ich werde jetzt aufhören in diesem Forum direkt auf Gauck Bezug zu nehmen, hoffe aber, dass zu mindestens meine Ausführungen von unseren Mitbürgern in den alten BL gelesen werden.
Die Bewertung meiner Ausführung zu Gauck, sollte jeder Forist für sich selbst entscheiden.

413
Gerd 49:
16. März 2012 um 14:34 Uhr
@384 Günter Berger
Werter Herr Berger, Sie sollten Beitrag #367 noch einmal lesen. Dann müssten Sie von selber darauf kommen, woher oder von wem „die Weisheiten zu den über 1000 gefolterten und Ermordeten in den DDR – Gefängnissen“ stammen.

414
Gerd 49:
16. März 2012 um 14:53 Uhr
@385 Friedchen, 86
Liebe Friedchen,
ein gelungener Beitrag, und kein Bisschen Satire.
Ich glaube aber ein ganz klein Wenig irren Sie:
Dem Amt des Bundespräsidenten geht Satire am Allerwertesten vorbei, so das Amt einen solchen hat. (man weiß es ja nicht)
Bei dem Einen oder Anderen Amts- In- oder Out-haber mag das schon wieder ganz anders aussehen. Ob das Amt mit dem „Neuen“ einverstanden ist?

415
Schnuller:
16. März 2012 um 14:54 Uhr
Da verkündet ein Joachim Gauck in einem seiner jüngsten Werbeauftritte mit höchstausgestatteter Staatslimousine und höchstem Personenbegleitschutz als zukünftiger Bundespräsident gestern in der Multifunktionshalle O2-Arena in Berlin, wörtlich:
“Es ist total schön, dass dies mein letzter Auftritt als Bürger ist.”

Für die Zukunft Deutschlands kann einem bei einem derartigen Politiker Angst werden. Wie
soll es erst werden,wenn dieser Gockel paar Monate im Amt sein wird.Führt er die Monarchie wieder ein? Dieser alte Mann wird nichts Gutes bringen,nur für sich selbst,so wie immer.Es bleibt nur zu hoffen, dass die, die ihn so hoch auf den Thron gesetzt haben,bald erwachen,welchen Geist sie riefen. Doch in seiner Arroganz und Eitelkeit sowie Bürgerfremde, wird er sich selbst demontieren. In diesen Alter kann er sich nicht ändern.
Vergleicht man die vertuschte Vergangenheit dieses Mannes, mit dem Vergehen von Wullf, ist das bei Wulff ein Fliegenschiß dagegen-entschuldigung. Aber die Wahrheit wird auch hier ans Licht kommen und da bin ich gespannt,wie dann die bürgerlichen Medien reagieren.Es wird in Deutschland noch lustig werden.

416
Till Eulenspiegel (Robert Kroiß):
16. März 2012 um 15:04 Uhr
@ Frank # 407: eigentlich wollte ich mich zu diesem Thema nicht mehr melden. Aber werter Frank, Ihre „Ausführungen“ kann man einfach nicht so unwidersprochen stehen lassen.
Wenn man Ihre Ausführungen verfolgt, muss man sich fragen, weshalb nicht eigentlich Sie der Kandidat für die „Wahl“ am Sonntag sind.
Bei Ihren „persönlich gemachten Erfahrungen“ ist Herr Gauck ja ein Waisenknabe.
Und was Ihre Argumentation gegenüber anderen ForistInn/en angeht. Würden Sie einfach mal die von Ihnen so wertgeschätzten Personen in „hohen Ämtern“ doch nur ein einziges Mal so bei deren eigenen Worten nehmen und zitieren und mit deren völlig entgegengesetzten Handlungen vergleichen. Was glauben Sie, wie schnell Sie eine anderer Erfahrung machen könnten?!
Mir jedenfalls sträuben sich – nicht bloß – die Haare, bei einem Menschen, der auf Grund seiner Kirchenzugehörigkeit (also hoffentlich einem glaubwürdigen GOTTES Dienst) sich eben genau darauf beruft, durch diese Kirche und dessen Gott, von daher seine Mitmenschlichkeit und sein Engagement als „Bürgerrechtler“ zu haben. Um dann, nur um des lieben weltlichen Amtes des Bundespräsidenten, seinen bisherigen Herrn und Gott (und dessen Verdienste um seine Mitmenschlichkeit, seinen „Mut“ und seine Kampfeskraft als „Bürgerrechtler)zu verleugnen. Da ist selbst der in der Bibel beschriebene Petrus ein Waisenknabe gegen diese Art der Verleugnung!
Diese Art von „Glaubwürdigkeit“ sucht schon Ihresgleichen!!!

417
Gertrud:
16. März 2012 um 15:08 Uhr
Wobei ich mich frage, wenn Menschen ihr Land lieben, und die Menschen,
wie sie dann so handeln können, daß es den einen richtig gut geht und den anderen so gerade und zulassen können, daß es anderen nicht so gut geht .

Es war einmal anders hier. Da ging es sehr vielen, fast allen hier wirklich gut,
finde ich zumindest.

Wenn ich heute lese, und die Nachrichten sind sehr schnell rum, wo Entlasssungen anstehen, was geschieht, denke ich immer es kann und darf nicht wahr sein.

Wenn die Politiker das Land liebten, denke ich gäbe es kein H IV, wenn die Wirtschaft das Land liebte, denke ich würden sie nicht nur nach Gewinn trachten und weggehen,
wenn die Menschen einander liebten wie ich es mir wünsche, könnte niemand dem anderen das zufügen was teils geschieht.

Die Freiheit die ich liebe ist die innere die niemand einem nehmen kann, und die äußere die ich anderen lasse, weil ich sie liebe.

Wer liebt sogt dafür, daß es nicht nur einem selbst gut geht, sondern auch denjenigen die um ihn herum sind und nicht nur für sich alleine.

So gesehen war die soziale Verantwortung ein liebevoller Umgang und Respekt vor anderen Menschen. Die wünsche ich mir zurück. Freiheit bedeutet Verantwortung
auch und gerade im Umgang mit sich selbst und allen Menschen.

418
Schnuller:
16. März 2012 um 15:15 Uhr
Antwort 407 Frank
Ich weiß nicht woher Sie Ihr “Wissen” nehmen.Googln Sie mal nach. nicht Gauck hat vor dem Rostocker Gericht gewonnen,sondern Diestel.
Listen Sie doch die vielen “gefolterterten” auf. Warum wurden keine Prozesse durchgeführt, die Möglichkeit gibt es ja noch heute und die Morde verjähren nicht.
Ich weiß nicht wie Alt Sie sind, aber lassen Sie die Kirche im Dorf. Aus welcher Schublade Sie stammen zeigen ja Ihre Kommentare, Verleudmungen und Verbreitung von Lügen helfen nicht weiter.Übrigens, waren Sie dabei wenn Sie all diese behauptungen aufstellen?Sorry,aber zu den anderen Behauptungen von Ihnen gehe ich nicht ein,ist unter dem Niveau.

419
Heinrich Bruns:
16. März 2012 um 15:26 Uhr
405
fritz 30:

Ich möchte mich bedanken für ihr Kompliment, und gerne werde ich Ihre Frage beantworten: Nein ich bin kein Geistlicher. Ich befasse mich seit fast 12 Jahren mit der Psychologie des Menschen, und befinde mich als Bournout Betroffener selbst in tiefenpsychologischer Therapie, und dort bekommt man soviel Wissen, und vorallem wird einem dort etwas vermittelt, dass im religiösen Glauben nicht zu finden ist. Mitmenschlichkeit, und das bereit sein zur Versöhnung mit sich selber und anderen Menschen, weil das ist der einzigste Weg in die Freiheit die dann zum Frieden führt.

Wer den Sinn im Frieden in sich selber nicht findet, wird niemals wirklich frei sein, für die Freiheit ohne Hass. Frau Luc Jochimsen sagt schon die Wahrheit: Der einzigste Weg in die Freiheit geht nur über die Versöhnung, und dann erst gibt es Frieden, wenn der unsinnige Hass beendet ist. .

Doch solange der Mensch glaubt: Auge um Auge, Zahn um Zahn, wird es keine Freiheit geben, und leider auch keinen Frieden auf dieser Erde.

Herr Gauck sollte von etwas Reden von dem er Ahnung hat, und sonst lieber Schweigen, weil das kann manchmal besser sein.

Herzliche Grüße

Luc Jochimsen

420
Hans- Olaf 27:
16. März 2012 um 15:30 Uhr
@400 Greedy:
Einfach nur danke. Mit Leuten wie mit Dir, löwenmaul, Gertrud, Herbst, Erster Karl, fritz 30, Till Eulenspiegel und vielen anderen freundlichen Leuten hier im Blog werden wir es, wenn auch in langwierigem Prozeß schaffen, aus diesem Land ein lebenswertes Land zu schaffen. Dafür ist aber allerhand erforderlich; große Freiheitsliebe, Toleranz, viel Mut, Risikobereitschaft und Geduld.

421
Sunset:
16. März 2012 um 15:41 Uhr
@ 402 fritz 30,

ganz kurz: es handelte sich um eine Kolchose und nicht um eine LPG.
Viel später kam es auch noch zum Studium.

@393 Gertrud,

wir sind (fast) pari – ich mußte auch nochmal “ran”.

@ 399 Greedy,
das mache ich auch so mit dem “Erklären” der neuen Bundesländer. Manche können sich einfach nicht vorstellen, was es hieß, dieses neue System übergestülpt zu bekommen. So manchen habe ich beraten und vor den Gemeinheiten der Wessis bewahrt. Aus unserer ganzen Verwandtschaft hat sich auch niemand an den Steuermodellen beteiligt.
Ich könnte glatt Bundespräsidentin werden
422
Willi M.:
16. März 2012 um 15:52 Uhr
@407 Frank

„Die Haftbedingungen in der ehemaligen DDR waren für die Betroffenen aber ganz bestimmt nicht gut. Ein ehemaliger Gefangener der Stasi hat mir mal berichtet, dass er aus der Toilette trinken musste. Noch Fragen?“

Ja, haben Sie meinen Beitrag 301 gelesen ?

423
Alisa:
16. März 2012 um 16:23 Uhr
Jetzt habe ich diesmal zunächst viel lesen, googeln und nachforschen müssen, um mich ein wenig mehr in die DDR Vergangenheit einzufinden, um auch mehr die Befindlichkeit der ehemaligen DDR Bürger zu verstehen. Es ist schon enorm, wieviel es noch an Unverarbeitetem sowohl in West als auch Ost, sowohl was die Kriegszeit als auch die Nachkriegszeit angeht, immer noch gibt, das wird mir in solchen Momenten immer wieder sehr deutlich.
Zu all den gemachten Informationen über die DDR vermag ich nichts zu sagen, da kann ich nur interessiert zuhören und hoffen, dass es dem deutschen Volk gelingen wird, die Integration der eigenen Vergangenheit zu schaffen und eine wirkliche Integration der Erfahrungen in Ost und West zu schaffen. Im Grunde wäre es eine sehr große Chance, diese zwei Wege zusammen zu bringen, die jeweiligen Vorteile und Stärken zu sehen, anzuerkennen und etwas Gemeinsames daraus zu machen und damit aufzuhören, das Land in einen richtigen und ein falschen Teil einzuteilen, sondern diese Besonderheit der 40-jährigen Teilung als eine große Möglichkeit zu sehen, da die Leute die Realität aus zwei verschiedenen Perspektiven sehen können und jeweils ein Korrektiv für den anderen sein können, insgesamt für etwas Drittes, – Neues.
Die Kanzlerin ist für meine Begriffe bisher keine Kanzlerin für den Osten gewesen, ich würde es deshalb gut finden, wenn Gauck jetzt sich vor allem den Bürgern im Osten verpflichtet sieht, dass er sich für die Integration der zwei Teile Deutschland einsetzt und das Gute des Osten für den Westen sichtbar macht, um sie für alle nutzbar zu machen.
Ich hoffe auch, dass die vielen klugen Leute aus dem Osten, die hier schreiben, dieses Gute auch immer mehr einbringen können, was gerade in der Krise des Westens sehr wichtig sein könnte. Dass sie gerade mit einem Präsidenten aus dem Osten darüber in einen Dialog kommen können, um hier endlich bei vielen Themen weiterzukommen. Denn die wahre Gefahr liegt ja wo ganz anders und sie wird jeden Tag größer, also sollte man versuchen, diesen Präsidenten auf “unsere” Interessen zu verpflichten und nicht ihn schon vor dem “Kampf” abzuschießen, auch wenn er viele kritische Seiten hat, sondern die Chance zu ergreifen, ihn für die wahren Aufgaben und Ziele zu gewinnen.
Er scheint mir im Geiste auf jeden Fall weniger “verdorben” als die meisten im Westen.
Wenn es denn möglich ist. Denn die andere Seite wird auch nicht schlafen.

424
Gerd 49:
16. März 2012 um 16:37 Uhr
@407 Frank
Werter Frank, toll dass Sie auf so viele Beiträge geantwortet haben.
Wo nehmen Sie eigentlich die Überheblichkeit her, sich als „politisch Andersdenkenden“ zu bezeichnen und Beiträgen wie @355 Hans-Olaf 27 und @359 Greedy Polemik vorzuwerfen?

Sie sind es doch mit ihrer, vor Polemik nur so triefenden Schreibweise, der Alles was nicht in Ihr schubladenorientiertes Denkschema passt, einem „linken Lager“ zuordnet. (daher meine Anrede „Lagerverwalter“) Natürlich kann ich Ihren Frust verstehen.

Werter Frank, die von Ihnen so sehr verehrte Kanzlerin hat aber auch ein unglückliches Händchen, was ihre Personalauswahl betrifft!

Erst die Pleite mit dem auf knapp 3% geschrumpften Wunsch-Koalitionspartner, dann stellt sich jeder ihrer ausgesuchten Heilsbringer als ein Schuss in den Ofen raus.

Und jetzt zeigt ihr auch noch der ungeliebte Mitregent bei der Auswahl des nächsten Bundespräsidenten ihre Grenze auf.
Frank, das ist echt frustrierend für einen wahren Fan.

Ach so, Frank, ich warte noch auf die Antwort bezüglich FDJ-Sekretärin. Sagen Sie dazu gar nichts und beschimpfen stattdessen lieber pauschal „Linke Lager“ und haben Sie die 68er in Ihrem Beitrag vergessen?

Bitte werter Frank, klären Sie uns auf woher Sie Ihre Informationen haben.
Ich habe viele Fernsehsendungen gesehen, jeden für mich erreichbaren Bericht gelesen (seit ca. 40 Jahren), muss aber gestehen, was Sie so über die DDR, die SED und besonders über Herrn Gauck wissen, da bin ich doch ein kleines Licht.

Viele Grüße an Alle, @Fritz 30, Danke für #408

425
fritz 30:
16. März 2012 um 16:41 Uhr
@ 411 löwenmaul
Lieber Heiner, hierin gehe ich mit Dir 100% konform. Wie so oft mein Respekt für dein Engagement.
Dass wir politisch meilenweit auseinander liegen, ist es ja gerade, was unseren Austausch einen Sinn gibt.
Mit wem soll man denn reden und Korrespondieren, sich um Ausgleich bemühen, wenn nicht mit seinen Kontrahenten?
Gleichlang in allen Bereichen ist natürlich ideal und man fühlt sich wohl dabei. Doch nach einer Zeit des gegenseitigen Verstehens und Vertrauens bedarf es nicht vieler Worte und man weiß sich auch nonverbal verstanden und respektiert..
Das wird m.E. in der großen Politik leider immer noch zu wenig getan. Ich erinnere an meinen Vergleich zu den Fußballfanatikern. Wer redet und kommuniziert, dem fällt es schwer zu Schießen und Bomben, das hoffe ich.
Bis auf neulich
mit den besten Wochenendgrüßen
fritz

426
Fritz Schüler:
16. März 2012 um 16:47 Uhr
In welchem Film leben wir eigentlich?!
Frau Jochimsen glaubt, Herrn Gauck nicht wählen zu können, weil er “konservativ” und
“kein Versöhner” sei. Letztere Prädikate treffen ausschließlich auf diese Dame zu.

Jene linken Biederfrauen und – männer im deutschen Bundestag werden nicht müde, unter
dem Deckmantel des Antifaschismus die weltweit gescheiterte marxistisch kommunistische Terrorherrschaft mit mehr als 120 Millionen Opfern zu verklären.
So jährt sich in diesem Jahr zum 35. Mal der Tag der Ermordung des Generalbundesanwalts Buback durch RAF-Terroristen, dem bald die Morde an Ponto, Schleyer, Bekurz, Herrhausen, Rowedder folgten: “BUBACK, PONTO, SCHLEYER – der nächste ist ein BAYER !!!” War das nicht der rote Schlachtruf von Linken und APO zur Zerschlagung der freiheitlich-demokratischen Ordnung gewesen??
Haben nicht obige umgetaufte SED – und Stasikader in ihrem “Arbeiter – Bauern – Paradies” jene Untaten unterstützt, den Täter sogar Unterschlupf gewährt ???

Einen aufrechten Streiter für Offenlegung dieser Untaten als “konservativ” und “kein Versöhner” zu diffamieren, zeugen von unglaublicher Menschenverachtung und Zynismus gegenüber den Opfern des ROTEN TERRORS.
Ist es etwa keine KRIEGSERKLÄRUNG GEGEN DIE DEMOKRATIE, wenn sich die scheindemokratische Linke mit RAF-Terroristen von damals (Inge Viett) am 8.1.2011 in der Berliner Urania zusammenrottet, zu Terror und Zerstörung demokratischer Einrichtungen aufruft, dabei friedliche Demonstranten zusammenschlägt ???

Vor diesem düsteren Hintergrund erscheint es mehr als fragwürdig, wenn Frau Klarsfeld als Bürgerrechtlerin aus dem Westen sich von so einer totalitären, antidemokratischen Organisation missbrauchen lässt.
Sind die Opfer der roten Tyrannei weniger wert als die des braunen Ablegers?
Die Katastrophe für die Menschheit des 20. Jahrhunderts begann bereits im Jahr 1917 mit
der Machtergreifung der Bolschewiki in Russland und nicht erst im Jahr 1933.

Schließlich hat auch der Europarat in der parlamentarischen Versammlung vom 25.1.2006
die “Verbrechen kommunistischer Regimes” auf das Schärfste verurteilt (RESOLUTION 1481).
Vom EU-Parlament wurde der 23. August als europäischer Gedenktag für die Opfer aller Diktaturen erklärt.
Somit sind NATIONALSOZIALISMUS und KOMMUNISMUS als gleichwertig menschenfeindlichen Regimes definiert worden.

Letzteres sollte endlich auch das Ehepaar Klarsfeld zur Kenntnis nehmen.
Herr Eggert bringt es auf den Punkt mit seiner Feststellung: “Ohrfeigengesichter gab es nicht nur im Westen.”

@105 Dietmar Kube
Ihr Argument zeugt von erschreckender Ignoranz und Unkenntnis der Verhältnisse im Ostblock.

@ 108 Catarina Ehlers
Mit Befremden habe ich Ihren Beitrag gelesen.
Herrn Gauck mit Hitler zu vergleichen, ist an Unverschämtheit und Borniertheit kaum zu überbieten.
Dann könnten Sie ebensogut dem Ehepaar Klarsfeld bei seiner beharrlichen Entlarvung von NS-Verbrechern HASS vorwerfen und diese Leute mit Stalin oder Mao vergleichen.

427
Hans- Olaf 27:
16. März 2012 um 17:04 Uhr
@408 Frank:
Eine Diskussion mit Ihnen ist schwierig, da Sie auf konkrete Fragen nicht eingehen, sondern stattdessen allgemeine Feststellungen abgeben, die Sie selbst wahrscheinlich für unumstößliche Wahrheiten halten. Das führt dann schnell dazu, daß Aussage gegen Aussage steht und damit ist die Diskussion beendet.
Ich will zuerst auf die von Ihnen zitierte Erklärung von Vera Lengsfeld eingehen, Gauck sei schon vor 1989 ein Bürgerrechtler gewesen. Da halte ich mich doch dann eher an die Meinungen von Herrn Eggert und dem persönlichen Freund von Herrn Gauck, Herrn Hans-Jürgen Wunderlich, die bei Anne Will beide erklärten, daß (jetzt sinngemäß) Herr Gauck zwar die DDR und den “Kommunismus” (ich benutze diesen Begriff, obwohl ich darunter etwas ganz anders verstehe als Sie, aber das würde jetzt zu weit führen) gehaßt habe, aber doch im engeren Sinne kein Bürgerrechtler sei. Bürgerrechtler waren z.B. Herr Schorlemmer, Frau Bohley, Wolfgang Ullmann oder meine Bekannter Hans-Jürgen Fischbeck. Die gleiche Meinung vertreten Herr Zische und Herr Lietz, dieser bekannt mit Herrn Gauck seit gemeinsamen Studentenzeiten. Alles andere steht eigentlich im Terbe- Bericht, einsehbar bei Google. Ich bin aber generell der Meinung, daß dieses Problem (Bürgerrechtler ja oder nein) untergeordnet ist, da es für die Mehrheit der Deutschen irrelevant sein muß. Was die persönliche Eignug von Herrn Gauck als Bundespräsident betrifft, schließe ich mich gern den Meinungen von @401 Gertrud und @412 löwenmaul an.
Herr P.M.Diestel hat die Stasi nicht durch Wortgefechte entlastet, er hat als Strafverteidiger nur der Aktenlage, dem Prozessgeschehen und den Prozeßergebnissen entnommen, daß viele der vor Gerichten der Bundesrepublik Deutschland angeklagten Stasioffiziere entlastet wurden. Sie mußten in ordentlichen mehrinstanzlichen Verfahren freigesprochen werden oder bekamen wenn überhaupt, ganz geringe Strafen.
Sie schreiben, in Deutschland seien nach dem Krieg Naziverbrecher gejagt worden; Frage in welchem Deutschland und von wem. Immerhin konnten bekannte Nazifunktionäre, nicht zu verwechseln mit NSDAP- Mitgliedern, in der alten Bundesrepublik zu höchsten Staatsämtern aufsteigen. Noch heute bemühen sich Ministerien und Bundesämter um eine wahrheitgemäße Aufarbeitung dieser Wiedereinstellung alter Nazifunktionäre in den 50-er und 60-er Jahren. Der Verfasser der Kommentare zu den Nürnberger Gesetzen Hans Globke, der übrigens nicht einmal Mitglied der NSDAP war, und unter Adenauer Kanzleramtsstaatssekretär werden konnte, ist da nur ein Beispiel. Der linke Sozialdemokrat und jüdische Emigrant, Generalstaatsanwalt von Hessen Fritz Bauer, war z.B. der Ansicht, “daß er Feindesland betritt, wenn er sein Dienstzimmer verlässt”. Er hat deshalb, offenbar aus berechtigtem Grund, auf konspirativem Weg den israelischen Geheimdienst über den Aufenthaltsort von Adolf Eichmann informiert, pro forma ein Dienstvergehen, de facto offenbar die einzige Möglichkeit einen Massenmörder seinen Richtern zuzuführen. Eichmann hat in Jerusalem übrigens nach eigener Aussage einen fairen Prozess gehabt, anders als seine unschuldigen Opfer.

428
Sirius:
16. März 2012 um 17:14 Uhr
Hier gehts ja hoch her und mir scheint, dass bei vielen Leuten noch eine ungeahnte Menge deutsch-deutscher Wunden vor sich hin nässen.
Fast erschreckend zu lesen, wie manche offenbar ganz genau wissen “Wir sind die Guten und die anderen sind die Bösen.”. Diese Schwarz-Weiß-Malerei scheint mir zu eindimensional.

@ 426 Fritz Schüler
Sie sollten 108 von Catarina Ehlers nochmals lesen. Ich verstehe das so, dass sie Gauck ausdrücklich nicht verglichen hat. Und im Übrigen kennen Sie sich mit Hass auch sehr gut aus, er trieft aus jeder ihrer Zeilen.

429
Gertrud:
16. März 2012 um 17:18 Uhr
Lieber Heinrich Bruns,

Ich habe die Sendung gestern nur auszuweigsweise leider gesehen
und war erstaunt. Mehr als erstaunt über einen Kurt Biedenkopf, der nun ja schon 20 Jahre in Dresden lebt. Der selbst dort einiges bewirkt hat, wie ich fand.

Ja es ist schön, wenn es so junge Menschen wieder gibt. Nun werde ich mir die Wiederholung anschauen.

Und den Worten die Sie schrieben kann ich mich nur anschließen.

Wem Menschen am Herzen liegen der wird nie nur das eigene suchen
sondern sich immer für andere, für schwächere einsetzen, denke ich.

Er wird auch verbindendes suchen, nicht nur oder nie nur trennendendes. Denke ich.

Ich las eben noch mal meinen Beitrag. Und meinen letzten Satz dazu.
Den würde ich gerne so formulieren. Freiheit bedeutet Verantwortung auch und gerade im Umgang mit allen Menschen und mit sich selbst.

Ich wünsche nochmals allen ein schönes Wochenende. Lieben Gruß

430
fritz 30:
16. März 2012 um 17:19 Uhr
@ 421 Sunset
Also in der damaligen Sowjetunion, um so verständlicher.
M.F.G.
fritz

431
Greedy:
16. März 2012 um 17:24 Uhr
@Frank,407,
ich gratuliere Ihnen,dass Sie den Begriff des ”politisch anders denkenden” für sich
entdeckt haben! Wahrscheinlich haben Sie demnächst auch noch mit Gauck in der
DDR-Opposition gekämpft….Das ist Ironie,Frank,keine Polemik.Und ich bleibe
auch dabei,dass sich zu viele aus D West ‘großkotzig’ über die Erfahrungen und Befindlichkeiten der Menschen in der früheren DDR hermachen! Wenn Sie sich
davon angesprochen fühlten,hat es ja nicht unbedingt den falschen getroffen.
Ich habe mich zwar schon intensiv mit dem Thema rein aus Interesse beschäftigt,
habe aber in Wirklichkeit nur Halbwissen und null Ahnung über die dortigen
Lebensumstände damals und würde mich auch deshalb immer zurückhalten
bei der Bewertung.Das würde ich auch Ihnen empfehlen,halten Sie sich zurück mit
Ihren Weisheiten über das Leben in der DDR!
Und so dürfte es Ihnen dann auch schwer fallen,die Rolle von JG in der Zeit
richtig einzuschätzen! Überlassen Sie den Menschen,welche es aus ihren eigenen
Erfahrungen heraus besser einschätzen können und die Zusammenhänge
überblicken!
Es ehrt Sie ja,dass Sie neben Mutti-Fan jetzt auch Gauck-Fan sind,im Schloss
Bellevue wird es bestimmt bald Fan-Artikel (wie vom Papst in Rom) neben Wink-Elementen geben!
Und es tut mir leid,dass Ihre konservativen Idole so reihenweise im letzten Jahr
‘verloren gegangen’ sind und einige von Ihnen sogar den Staatsanwalt beschäftigen!
Welch ein Glück,dass der kleine Lindner nun in NRW wieder mit von der Partie ist,
wird bestimmt lustig.Und die dann geholten 2,8% oder so werden ihn dann wieder
für höhere Aufgaben empfehlen…..
Und über Wulffi ist ja nun wirklich alles gesagt!
Nun wünsche ich Ihnen ein friedliches Krönungs-Wochenende.Wird schon nichts
schief gehen,Frank.Damit das Pförtnerhäuschen am Schloss auch wieder besetzt
ist!
@Hans Olaf 27,
ich freue mich und möchte es auch immer wieder ausdrücken,so viel von Euch
auch lernen und erfahren zu können!
Und danke für’s Hoffnung machen,dass es vielleicht doch noch einmal was wird
mit einem für ALLE gerechten Land ohne Gräben und Spaltungen und ohne
gegenseitigem Misstrauen! Viele Grüße!
Greedy

432
Elsbeth:
16. März 2012 um 17:28 Uhr
@407, Frank
Nachfolgend zu meinem Beitrag 404 möchte ich Sie dringenst darauf hinweisen, dass es zu jener Zeit, die ich kurz beschreibe, noch gar keine DDR gab. Es gab ein einziges Deutschland, dass 1945 den Krieg verloren hatte. Und aufgeteilt war nach dem Beschluß der Siegermächte in die Besatzungszonen.
Die DDR, die gab es erst viel später. Zu dem Zeitpunkt, nachdem die Westzonen eine eigene Bundesrepublik gegründet hatten. Und der im Regen stehend gelassene Osten ganz einfach nachzog. Und zu diesem Zeitpunkt 1949 waren die beschriebenen Vorfälle allerdings schon durchlittene Geschichte.

433
löwenmaul alias heiner klein:
16. März 2012 um 17:29 Uhr
@ Frank

Zu Ihrem Beitrag, der mir als ” Schwarzer ” eigentlich gefallen müsste, vermag ich mich leider so nicht anzufreunden. Ich will auch nicht in die gleiche ” Kerbe” hauen, wie Sie es bei geschätzten Mitforsiten getan haben, denn ich möchte den Weg der Versöhnung und nicht der Spaltung, mit allen Menschen, gehen.

Doch als einem glühenden Verehrer der ” Lichtgestalt Gauck ” – irgendwann wird er bestimmt auch noch übers Wasser gehen können – möchte ich sagen, dass man auch
tief fallen kann, wenn es gewollt wird!

Freiheit, Freiheit, Freiheit, doch damit allein lieber Frank, wird man einem 80 Millionen Volk nicht gerecht werden können.

Deswegen meine ich, nicht die soziale Gerechtigkeit macht den Menschen unmündig,
sondern vielmehr die niedrige Entlohnung und die ideologische Verweigerungshaltung
die Beschäftigten angemessen am Gewinn zu beteiligen und nicht nur für Verluste mit ihrer Existenz voll haften zu lassen.

Alles andere lenkt davon ab, dass Menschen unterbezahlt werden und teilweise für menschenunwürdige Löhne arbeiten müssen. Das ist Ihre Vorstellung von Freiheit?

Nicht nur unser Staat ist hier der Ansprechpartner, sondern vielmehr die Wirtschaft.

Die unangemessene Verteilung des erwirtschafteten Mehrwertes ist un dbleibt die Achillesferse des Kapitalismus!
Es gibt keine vernünftige Erklärung dafür, weshalb ein Topmanager das 400-fache
eines Durchschnittsnegestellten verdient, auf der anderen Seite es aber nie an fantasievollen Begründungen mangelt, Belegschaften leistungsgerechte Bezüg zu verweigern.
ARBEIT ERST SCHAFFT KAPITAL und nicht umgekehrt! usw. usf.
Der Turbokapitalismus, lieber Frank, ist es, der die Gefahr herauf beschwört, den Sozialismus wieder salonfähig zu machen. Es sollten also nicht Ursache und Wirkung verwechselt werden.

Der Sozialstaat war und ist auch immer die Antwort auf einen wildwüchsigen Kapitalismus. Die gegenwärtige Weltfinanzkrise verdeutlicht, dass nicht die ” linken”
Demagogen oder die Terroristen die eigentliche Gefahr für die freien Weltmärkte darstellen, sondern wird vielmehr durch den entfesselten Kapitalismus selbst generiert!!

LG trotzdem löwenmaul!! Und zukünftig nicht so drauflos ” hauen”!!

434
Redaktion ANNE WILL:
16. März 2012 um 17:45 Uhr
Hier schließen wir die Diskussion und wünschen allen Teilnehmern ein sonniges Wochenende!

Redaktion ANNE WILL

360
Adam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
15. März 2012 um 19:28 Uhr
@Hans Olaf.. Im Punkt 3 wenn es um Folter geht hast Du Dich ziemlich als unkundig oder unwissend oder uninformiert geoutet. Im StGB der DDR gab es kennen § für den Strafbestand der Folter. Somit konnten keine Folterknechte wie Arafat und RT nichr gerecht verurteilt werden. Sie wurden lediglich wegen Körperverletzung bestraft und sind mit lachendem Auge mit Kurzstrafen nach Hause gegangen. Nach dem Grundsatz ius cogens – durch Fehlen des § Folter entstand eine Gesetzeszwangslage- tritt in Kraft das übergeordnete geltende Gesetz, in diesem Falle das Völkerrecht eonach Folter genauso wie Mord unverjährbar ist: Obwohl auch die DDR Antifolterkonvention unterschrieben hatte entschied man sich das Völkerrecht zu mißachten und rechtsbeugerisch wurden Strafbestände der Folter als Körperverletzung angezeigt und abgeurteilt !? Fragen !?
Unter AZ Pet 4-17-07-4513-031242 wird im Petitionsaussachuss des Deutschen Bundestages wird über die Folterungen an Adam Lauks im Strafvollziug Berlin – Leipzig-Waldheim aus dem Jahre 1982/1985 auf persönliche Verwendung des Bundespräsidenten Lammert entschieden. Ein Antrag auf Klageerzeingung liegt dem Kammergericht vor. brigens Du hast Recht selbst Androhung von Folter zwecks Erpressung eines Geständnisses ist mit entsprechendem Paragrafen versehen. Die Verfügung über meine Folter unterschrieb ein Oberleutnant im Auftrag eines Oberstleutnants…
0
Asam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
15. März 2012 um 21:09 Uhr
… und dafür gibt es wiederum einen Strafbestand § Anstiftung zur Folter… bis zu 10 Jahre Haft zu bestrafen. Die Täter schützend, und nicht nur deswegen hat stasifreundlicher Sztaatsanwalt, auf weisung oder ohne Weisung, kurzerhand “Strafanzeige gegen
Oberleutnant XY und Oberrstleutnat des SV wegen Körperverletzung(!?)” wegen Verjährung eingestellt ! So einfach werden Folterungen und Folteropfer vom Tisch gefegt und mein und später Honeckers Verteidiger kann bei der Parteigenossen den Knabe wegen “Gruselkabinett” angreifen. Hast Du JETZT begriffen WARUM KEINE Folter in der DDR gegeben hatte !?? Die eingerecjte Beschwerde wurde natürlich vom Generalstaatsanwalt, auf Empfehlung des Oberstaatsanwalts auch zurückgewiesen mit
der selben Begründung: Anzeige wegen Körperverletzung(?) gegen Oberleutnant XY wird wegen Verjährung abgewiesen !?? Es folgte eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim Gerichtspräsidenten und ein Antrag auf Klageerzwingungsverfahren beim Kammergericht. – Konntest Du soweit folgen. Auch die erste Strafanzeige 1992-1997 wurde wegen Falschaussage des Zeugen , Chef der MED-Dienste von Rummelsburg eingestellt. Beweise überführen ihn der Ermittlungsverhinderder Falschbezeugung… eingestellt, jetzt zum Bestandteil der aktuellen Anzeige erklärt.
Soll ich Dir sagen was Kammergericht jetzt bescheiden wird !? … Unser Klageerzwingungsantrag wird es abschmettern und das ohne uns Rechtsmittel, möglichkeit eines Widerspruchs einzuräumen bem Verfassungsgericht in Karlsruhe, wetten !?? Das wird passieren unter wissentlicher Mißachtung des Völkerrechts nur um Täter zu schützen, die mit der Gauckackte niemals überführt werden würden weil die Beweise für Folter und Mißhandlungen sich in der Erzieherakte(Vollzugsakte) befanden und die lagen versteckt, als nichtexistent erklärt im Haftkrankenhaus Leipzig Meusdorf wo im April 2010 fahrlässig entdeckt wurden. Ein Vertreter des Datenschutzbeauftragte des Landes Sachsen kam nach Leipzig damit in seiner Anwesendheit Originalakte vollständig übergeben wurden 1.080 Seiten.
Eine Beschwehrde bze Offene Petition für schließung der Gesetzlücke § Folter bzw Implementierung eines § eingereicht worden und wartet auf Veröffentlichung… Weißt DU JETZT warum man FOLTER nicht geahndet hatte … bis jetzt ! Weil in Deutschland nicht sein kann was nicht sein darf !?? Problem dabei ist das die Beweise als Dokumente vorliegen in Form von Verfügungen für Folter.
Bedenke warum der Gesamtbestand der Vollzugsakte von Berlin Rummelsburg bis auf 150 + 1 Stück alle kürzlich geschreddert wurden !? Aktenvernichten ist Strafbestand… dass es zwecks Spurenvernichtung geschah brauche ich nicht zu schreiben Oder? So ist es auch um die Akte von Cottbus geschehen. Ver Vollzugsakte vernichtet vernichtet Schicksale… Weder Gauck noch Birthler noch Jahn (letztmalig am 30.8.2011) waren bereit mir zu helfen mir nur rauszufinden ob genannte Ärzte mit meinem Blut an ihren Händen als IM des MfS geführt wurden, wie IM NAGEL, IM PIT IM Husfeld usw… W A R U M !??


328
Adam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
15. März 2012 um 11:52 Uhr
305
Adam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
15. März 2012 um 08:58 Uhr

Sehr geehrte Frau Will !
Es befremdet ein Folteropfer der STASI wenn dieser Beitrag nicht freigeschaltet wird. Dafür ist er wo anders zu finden mit dem Vermerk dass er nicht freigeschaltet wurde.
Richtigstellung: Ich habe mich aus dem Blog von Ihnen verabschiedet… und nicht sie haben ein Folteropfer des MfS ausgeschlossen von der Diskussion weil ich zwei Links reingebaut hatte… es stand ihnen frei die zu schwärzen in der wohl bekannten Gauckschen Manier… !??
Glaubwürdigkeit Ihrer Sendung hat bei mir endgültig gelitten und meine Sympathien sind dahin…
Adam Lauks Folteropfer des MfS

Nicht freigeschaltet :
305
Adam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
15. März 2012 um 08:58 Uhr
Ehrenerklärung für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft

Der Deutsche Bundestag würdigt das schwere Schicksal
der Opfer und ihrer Angehörigen, denen durch die kommunistische Gewaltherrschaft Unrecht zugefügt wurde.
Den Menschen, die unter der kommunistischen Gewaltherrschaft gelitten haben, ist in vielfältiger Weise Unrecht oder Willkür widerfahren.

Sie wurden ihrer Freiheit beraubt und unter menschenunwürdigen Bedingungen inhaftiert.
Viele sind in unmenschlichen Haftanstalten umgekommen.

Sie wurden gefoltert, gequält und getötet.
Sie wurden in ihrem beruflichen Fortkommen behindert, schikaniert und diskriminiert.
Sie wurden verschleppt.
Sie wurden unter Missachtung elementarer Grundsätze der Menschlichkeit aus ihrer Heimat, von Haus und Hof und aus ihren Wohnungen vertrieben.
Sie wurden an Eigentum und Vermögen geschädigt.

Der Deutsche Bundestag verneigt sich vor allen Opfern
kommunistischer Unrechtsmaßnahmen.
Er bezeugt all’ jenen tiefen Respekt und Dank, die durch ihr persönliches Opfer dazu beigetragen haben,
nach über 40 Jahren das geteilte Deutschland in Freiheit wieder zu einen.

Deutscher Bundestag, 17.06.1992
(BR-Drucksache 431/92)

und hier ein letztes Mal : Kann sein dass sich der ganze Bundestag geirrt hatte 1992 !?
Die Diskussion diente nicht der Aufklärung sondern Verklärung der DDR gedient. Hier ist das Gebiet umrandet wo J.G. 10 Jahre in eiunem aussenparlamentarischen Raum zu Gunsten der Täter -. schützend- geschaltet und gewaltet hatte. Ich stelle Ihnen gerne auch die wissenschaftlichen Erklärungen über die juristische Aufarbeitung der Untaten und Verbrechen der STASI, der Gerichtsbarkeit und der Exekutive. Die STASI-Generalität hatte nicht nur geschafft mit dem ZUSATZ zum Einigungsvertrag einen Riegel vor eine ersthaftere juristische Aufarbeitung zu schieben, die hatte auch verhindert dass die Archive in das Bundesarchiv überführt werden wie vorgesehen, und hatten zusammen mit Kohls Helfern Gauck auserwählt die Akte zu verwalten und die vor der Vorlage zur Einsicht der Betroffenen durchzusieben, vom Belastenden zu befreien. Die wahren Beweise für Folter,Mißhandlungen wurden vielerorts – Vollzugs-oder E-rzieherakte wurden gesetzwidrig einfech geschreddert um einfach die in Haft angeworbenen IM und Verräter zu schützen, sowohl die in den Westen freigekauft wirden als auch die in die DDR gingen. Eine vorzeitige Entlassung hatte ihren Preis.Wie wenig die Akte der Gauckbehörde bei der juristischen Aufarbeitung geholfen haben müsste ein weiteres GUTACHTEN über die Arbeit der ZERV zu Tage fördern. Sie akte von Gauckbehörde hatte keinen Folterer bis jetzt überführt, von denen in der Erklärung die Rede war. Versagt aus der Sicht der Opfer, kläglich versagt Pastor ; im Dienste der Generalität – keinesfalls!

306

Von der Diskussion ausgeschlossen :

303
Adam Lauks: Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
15. März 20
12 um 08:36 Uhr
—– Original Message —–
From: “Wieland Zumpe”
To:
Sent: Sunday, March 11, 2012 11:20 AM
Subject: Zur Einnerung: Kader Gauck im späten Einsatz

— HIER BEGINNT DIE WEITERGELEITETE NACHRICHT ——————————
An: angela.merkel@cdu.de
InternetPost@bundesregierung.de
Datum: 21.06.2010, 09:45:13
Betreff: Kader Gauck im späten Einsatz

Einem Bürgerrechtler wäre es in der DDR nie vergönnt gewesen, offiziell vor einer Kamera kritische Töneanzuschlagen. Hinter Gittern hätte man ihm dies
auszutreiben versucht.
Joachim Gaucks Söhne konnten offiziell aus der DDR ausreisen, und sie sind inzwischen nicht an Krebs verstorben wie Rudolf Bahro, Gerulf Pannach, Jürgen Fuchs u.v.a.
Joachim Gauck verwaltete eine Behörde, wo Akten verschwanden und “unabkömmliche” Mitarbeiter des MfS unbeaufsichtigt agieren konnten. Eine systematische Aufklärungsarbeit wurde nie geleistet. Nur sporadisch erreichten Fälle die Öffentlichkeit, die von der Ekelhaftigkeit, steter Unverfrorenheit und krimineller Energie der Spitzel bis zu den nebensächlichsten Bagatellen auf Dauer die Wirkung erzielen, daß sich Bürger angewidert von der Thematik abwenden.
Während Opfer weiter auf Gerechtigkeit hofften, wurde die Wende von den Kaderchargen geleitet und vollzogen, die man nicht auffliegen ließ oder deren Stolz in geleerten Aktenordnern ruht. Während die Juristische Hochschule Potsdam abgewickelt wurde, driftete als Pendent eine ganze DDR-Theologenschwemme weg von derKirche zu Politik und Verwaltung. Eine umfassende Aufarbeitung der B-, HV A- und KGB-Strukturen, die den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat neu organisiert weiter untergraben (und deren letzte, zu DDR-Zeiten vergatterte Kader immerhin erst im Jahre 2037 berentet werden), leistete Joachim Gauck nicht.
Aus diesem Grunde differenziert sich die Wählbarkeit des 70-Jährigen, denn sicherlich werden es ihm zahlreiche Vertreter aus allen Parteien danken, daß er sie nicht enttarnte bzw. ihre Netze nicht störte. Und freilich kann man auch nicht jene davon abhalten, die ihn naiv und fälschlicherweise als “Bürgerrechtler” oder aus parteitaktischen Erwägungen als Alternative sehen.
Deutschland braucht Köpfe, die nicht nur reden und bei wichtigen Themen schweigen, sondern die dem Volke dienen, indem sie in der einenden Kraft des Wortes zu sagen vermögen, wie man existentielle Probleme löst, die den Bürgern “auf den Nägeln brennen”.

Wieland Zumpe Leipzig, den 21. Juni 2010

c/o Initiative Demokratischer Widerstand

— ENDE DER WEITERGELEITETEN NACHRICHT————————————–

Hätte die Kanzlerin dem Volk “auf´s Maul” geschaut wäre er scon 2010 ni9cht mal aufgestellt…so mal als Nachklang !?

*****************************
Sie verstoßen trotz mehrerer Hinweise fortwährend gegen diverse unkte unserer Kommentarregeln und werden daher von der Diskussion ausgeschlossen.
Die Blog-Moderation

304

Über stasifolteropferadamlauks

I am 66 Years old and I do promote acommodations on the adriatic´s sea beaches for holiday in apartments close to the sea-close to the mediteranian beauty. I am still victim of torture in STASI-Prison 1982-1985. I never reacht Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 30 Years ! I am fighting for the implementation of § TORTURE in Germany´s low.
Dieser Beitrag wurde unter 18. März 2012, Bundespräsidentenwahl 2012, Gaucks VERDIENSTE in Deutschland, GUTACHTEN zu Gauckbehörde 2007, Joachim Gauck & Kirche im Sozialismus, Schwere Körperverletzung in Einzelhaft der "4", Von der STASI am 24.11.10 vor das Gericht gezerrt inHohenschönhausen -Nomen est Omen !??, Weltkulturerbe, Wiederherstellung der Treppen, Winnetou, Zeitzeugengespräche, Zersetzung, Zersetzung nach 24 Jahren - und kein Ende veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten zu Kommentare zur Sendung von Anne Will am 14.03.2012 “ Bundespräsident Gauck – bekommen wir endlich den Richtigen? “ Stimmen vor der Sendung und OFFEN nach der Sendung !!

  1. August-13 schreibt:

    Am besten fand ich den Aufruf für unsere geliebten BP eine Schuhspende abzugeben.
    Auf seine vielen Reisen benötigt er gut eingelaufene Treter.
    Die Übergabe kann gleich am Wahl-Sonntag per Luftfracht erfolgen!!!

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  2. Dirk Lahrmann schreibt:

    Neben zahlreichen guten Beiträgen gibt es auch viele die der Merkel-Propaganda auf den Leim gegangen sind.
    Eine Reihe von Kommentatoren glaubt der Gauck sei ein Kommunistenfresser, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Er ist der Schutzheilige der Täter.
    Viele haben nicht begriffen, was eine Schein-Opposition ist. Diese von der Stasi bezahlten Bürgerrechtler hatten die Aufgebe, das nörgelnde Volk ruhig zu stellen, zum Wohle der Diktatur.
    Die Wende war nichts anderes als eine Umstrukturierung.
    Die Gauck-Behörde fertigte Millionen von Persil-Scheinen, für SED-Parteimitglieder, Blockflöten und linientreuen DDR-Diktaturanhänger. Nur so war es möglich den kompletten DDR-Verwaltungsapparat in den demokratischen Rechtsstaat hinüber zu retten. Die meisten Wessis begreifen selbst nach 20 Jahren noch nicht, dass der alte Verwaltungsapparat auch der neue ist. Heute übernehmen in sozialistischer Erbfolge die Kaderkinder die fetten Posten der Eltern. Und die paar Verwaltungs-Wessi die man 1990 in den Ossi-Busch schickte, erkannten schnell die Vorteile, als ENiete in einer Diktatur zu leben.
    Ein Volk das sich so verblöden lässt, hat dann auch nichts Besseres verdient, als „IM Erika“ und „IM Larve“
    Gauck wird den ESM-Vertrag kritiklos unterschreiben und mit diesem finanziellen Ermächtigungsgesetz, dem deutschen Volk den Weg in die Euro-Diktatur ebnen.
    Nach dem Gauckschen Freiheitsverständnis ist für die Mächtigen, eine Diktatur der Gipfel der Freiheit.

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  3. August-13 schreibt:

    Dieser vom mir am 15-03-2012 bei Anne Will eingestellte Beitrag wurde auch nicht veröffentlicht. Ich erhielt nicht mal eine Absage:

    Wir wollen unsern Kaiser wiederhaben!
    Etwas fürs Herz und Gemüt und keine karrieregeilen Scheinheiligen.
    Vom Spesen-Begünstigten Wulf zum Stasi-Begünstigten Gauck.
    Das Volk flüstert, Barbarossa erwache. Der Untergang der Nation ist nah.
    Was Kriege, Hungersnöte und Staatsterror nicht vermochten, erledigt eiskalt die niedrige Geburtenrate.
    Arbeit macht frei und vor allem kinderlos.
    Was wir bräuchten wäre ein polnischer Papst oder ein Barbarossa der den Menschen Mut macht und Zuversicht gibt.

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  4. test schreibt:

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