Deutschland`s DAS BÖSE GEWISSEN – Kurt Tuchlosky 1930 scheint kompatibel zu sein . auf die DDER auf jeden Fall – universell auf ewig !!?


Rogge   lieferte sein Gutachten

DAS BÖSE GEWISSEN von Kurt Tucholsky 1930

„Lauks hat am 18.5.1984 im zentralen Haftkrankenhaus Leipzig ( Meusdorf) eine mehrseitige Hetzschrift angefertigt, in der er in unterschiedlicher Weise die DDR und ihre Staatsorgane angreift und verleumdet. Lauks, der ständig Krankheiten simmuliert, ist laut ( Rogges) Gutachten voll zurechnungsfähig. Ich habe meine Zustimmung gegeben, diese Hetzschrift als Gegenstand strafrechtlicher bzw. disziplinärer Maßnahmen zu machen. Über die  durch den Staatsanwalt zu treffende Entscheidung werden wir informiert.“

Oberstleutnant Dr.Rogge – IME GEORG HUSFELDT ChA der Abteilung Neuropsychiatrie/Forensik führte  unter psychisch gestörten  Strafgefangenen und Alkoholikern  auf Befehl der STAZIS Ermittlungen durch. Man wollte wissen welche  Mithäftlinge von der Hetzschrift  Kenntnis bekommen hatten. Und ob jemand Abschrift davon von SG Lauks erhalten hatte. Natürlich hatte ich  zwei drei Abschriften verteilt mit Nr 2; 17 und 22. Das Original  übergab ich einem Oberleutnant der es gleich weitermeldete. Wo waren die Abschriften, wer von Bediensteten und von Strafgefangenen hat eine Abschrift an sich genommen. Rogge und die STAZIS liefen Amok als ein Kassieber bei Nauen hochgezogen wurde.  Von der Strafe  – Nachschlag, mit dem OSL Rogge mich gerne belegt gesehen hätte, mit Tucholsky zusammen(lol) wurde nichts.   Honecker ging zum Staatsbesuch nach Jugoslawien und Adam Lauks, Vertreter von Ljubljanska banka  erhelt Nachschlag !? Aus politisch-operativen GRünden wurde ich nicht bestraft.Dafür  erging das Befehl Lauks in den Arrest zu verfrachten und unter operative Kontrolle zu nehmen:  man postierte zwei STAZIS im Zivil der BV Leipzig unter mein Zellenfenster rund um die Uhr. Das alles konnte ich Jahre lang später aus der Akte der Gauck Behörde und noch später aus der Gefangenenpersonalakte erfahren.

Das kuriose an diesem Vermerk ist, dass ich es in  der Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft  als Akte Nr. 84  in   76 Js 1792/93  aus den Jahren 1992-1997 fand – ohne  Begleitschreiben der Gauck Behörde und ohne jeglichen Vermerk. Es wurde gegen meine Folterknechte und Ärzte  wegen Folter,Misshandlungen und übergriffe der Ärzte ermittelt, auch aus dem zivilen Bereich. Wie dieses Blatt  in die Ermittlungsakte gelang und vor allem was damit hätte bewiesen werden  sollen, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Das Merkwürdige ist dass das gleiche Blatt auch  durch die Gauck Behörde an die LaGeSo  auf Ersuchen übersandt wurde um meine Ansprüche niederzuschlagen.
Dabei ist das nur zeugnis davon dass die  HV XVIII/4  auch nach dem Urteil mein Schicksal  im Zuchthaus  vestimmt hatte wo ich laut dem Verwirklichungsersuchen des  Gerichtes gar nicht hätte gelangen sollen. Die XVIII  – Schalck Golodkowskis Verbrecherbande  behielt mich  noch 2 Jahre und 5 Monate gesetzwidrig in Haft und leitete vom Anfang an eine beispiellose Zersetzung bis man ihr  am 30.9.1985 ins Handwerk pfuschte.
403103_3075534251517_1358528126_3227373_1850653761_n

 

Die  fett gedruckten Teile aus dem  Artikel  von Kurt Tucholsky übernahm ich in  mein Angriffschrifft  AN DIE MÖRDER.

Das böse Gewissen

Jeder Mensch hat seine kleinen Geheimnisse. Jeder Kaufmann verheimlicht, wo er nur kann, seinen Verdienst – wenigstens in Europa tut er das. Die Löwen gehen ins Dickicht, wenn sie sich paaren, nicht etwa, wie die katholische Kirche triumphierend meint, weil sich die guten Tiere, im Gegensatz zu den Bolschewisten, schämten –, sondern weil sie sich in diesem Augenblick wehrlos fühlen. Wenns sehr ernst wird, baut der Mensch einen Paravent um sich auf. Jeder Staat hat seine großen Geheimnisse. Nicht nur die, die das unentwegt Kaiserlich-Faschistische Reichsgericht mit wilden Spionageprozessen schützt: etwa jeden zweiten Tag wird in Deutschland einer wegen »Verrats« verurteilt – die Staaten haben noch andre Geheimnisse. Eines davon ist die Exekutive, die an den Wurzeln des Staates wacht. Denn wie kommt es, dass um die Amtszimmer der politischen Polizeiverwaltungen aller Länder eine eigentümliche Atmosphäre weht: ein merkwürdiges Gemisch von Muff und nicht sehr einwandfreien Gerüchen – es ist eine stockig gewordene Luft, wie sie in Bauernstuben gefunden wird, deren Fenster lange Wochen ängstlich verschlossen sind. Ist das überall so –? Das ist überall so. Überall liegen dicke Riegel vor den Praktiken der Staaten, mit denen sie sich, neben ihren Schulden an die Großfinanz, am Leben halten; die defensive Offensive, die da getrieben wird, ist immer geheim. Deutschland hat nach dem Kriege zugelernt; seine Polizei kann es zwar noch nicht so schön wie die entsprechenden – natürlich gar nicht existierenden – Organe der Reichswehr … gegen die Sûreté Générale in Frankreich, gegen deren schmutzige Schwester, die Siguranza in Rumänien, gegen die Polizeiverwaltungen in Italien ist das ja alles noch ein Kinderspiel. Und immer im Dunkel, immer im Dunkel. Das ist kein Rest atavistischer Scham. Das ist etwas andres. Es ist das peinliche Gefühl der Beteiligten, die tiefe Unsinnigkeit des »moralischen Staates« zu offenbaren, wenn sie die Türen und die Akten öffneten. Denn hier liegt klar zutage, wie der Staat zwar Ethos und Sittlichkeit von seinen Zwangsabonnenten verlangt, auch in Fällen der Gefahr, grade in Fällen der Gefahr, wie er aber selber auf alle Moral, auf Ethos und auf Sittlichkeit pfeift, wenn es für ihn ernst wird. Dann handelt er so, als ob es für ihn keine Gesetze gebe, und es gibt auch für ihn keine. Seine Not kennt kein Gebot, nicht einmal das von ihm selbst ausgegebene. Sieht man von den Ereignissen um das Jahr 1919 ab, so kann nicht davon gesprochen werden, dass in Deutschland heimliche Hinrichtungen vorgenommen werden. Zwar berechtigt ein gesetzeswidriger Schießerlass jeden Polizeibeamten, gegen Fürsorgezöglinge, Handwagendiebe und Radfahrer ohne Laterne die Todesstrafe zu verhängen, aber systematisch, in den Zellen, wird das nicht mehr so einfach exekutiert. Da wird reglementsmäßig schikaniert. Völlig schutzlos sind nur zwei Kategorien: Ausländer und Kommunisten. Kommunistische Ausländer tun gut, sich vor Beginn eines Verfahrens begraben zu lassen – in sämtlichen Ländern. Hier scheint alles erlaubt, hier ist alles erlaubt. Sanfte Erpressungen; quälende und marternde Haft, ohne Verteidiger, ohne die Möglichkeit, Briefe zu schreiben und Briefe zu empfangen; elende Unterkunft; bohrender Stumpfsinn; Tabakentzug; unbefriedigter Sexualtrieb; Verhöre, Verhöre, Verhöre. Es gehören eiserne Nerven dazu, das zu überstehen. Und hier ist dem Staat, hier ist den Staaten jedes Mittel recht. Das macht: es gibt in diesen Dingen nicht einmal den Schein eines Rechts; der Ausländer hat, wenn die Verwaltung ihn erst einmal beim Wickel hat, so gut wie keine Möglichkeit, sich zu verteidigen. Wehrlos ist er. Alles, was der Staat beim Privatmann auf das schärfste ahndet, macht er hier in schöner Grausamkeit selber. Er riegelt aber die Türen vorher zu. Es soll niemand wissen, auf welchen Quadern dieses System von »Sittlichkeit und Gerechtigkeit« ruht, das sich bei Totenfeiern und Denkmaleinweihungen salbadernd seiner selber rühmt, wobei den Ministern das Maul schäumt. Es ist ein ununterbrochener Kleinkrieg, der da geführt wird, und er wird nach sehr einfachen Grundsätzen geführt. Der Exekutivbeamte höherer Grade hat nur eine Bremsvorrichtung: er schielt auf seinen Vorgesetzten, ob der ihn wohl »deckt«. Der deckt ihn immer. Sie decken sich untereinander, in Frankreich, in Italien, in Deutschland und in den USA – kein Popanz von Parlament, keine sogenannte öffentliche Meinung beißt da einen Faden ab. »Dienstliche Erwägungen haben … « – »Eine Nachprüfung hat ergeben, dass völlig im Rahmen der Bestimmungen … « Und wenn selbst, was unerhört wäre, einmal ein Minister stolpern sollte, weil in seinem Revier ein Fremder halb tot geprügelt, zu Unrecht ausgewiesen, von Frau und Kind getrennt worden ist –: ein Minister geht; die Beamten bleiben. Und sind nur wochentags ihrem Vorgesetzten und sonntags dem lieben Gott verantwortlich, und die lassen beide mit sich reden. Gegen diese Praktiken der politischen Polizeiverwaltungen ist noch ein bürgerlich-faschistisches Strafverfahren ein Badezimmer an Reinlichkeit. Hinter den heruntergelassenen Rolljalousien der ängstlich bewahrten »Geheimhaltung im staatlichen Interesse« gibt es keine festen Regeln: alles schwimmt; es gibt vielleicht hier und da feststehende Praktiken, die aber beliebig durchbrochen werden können … das Opfer liegt da wie ein Hund auf der Vivisektionsbank und kann sich nicht rühren. Es kann nur leiden. Bei manchen Affairen, die durch die Fensterritzen stinken, hat man das Gefühl, dass nichts für die Staatsinteressen getan wird, sondern dass die Beamten ihrem Affen Zucker geben. Was da zum Beispiel mit den »Staatenlosen« getrieben wird, ist eine Schande für diesen lächerlichen Kontinent, dem sie den Horizont mit Fahnenstöcken vernagelt haben. Man hat oft den Eindruck, dass hier einem Baal geopfert wird – die Schreiber sind die Priester, und es sind strenge Priester. Man kann wohl einmal ein Opfer losbitten; dieses Gesindel aber von der tiefen Unsittlichkeit ihres Tuns zu überzeugen, das hat noch niemand vermocht. Der Bildhauer setzt seine Visionen in Ton um – die politische Polizei arbeitet in Menschenmaterial. Und immer im Dunkel, immer im Dunkel. Es ist ein moralisches Dunkel; niemand wird mehr in Mitteleuropa im Keller bei Fackellicht gefoltert – man braucht allerdings nur zwölf Stunden weit zu fahren, und jeder Balkanstaat könnte, wenn er Mut hätte, dem Besucher zeigen: Unsre Sadisten sind alle in Freiheit, aber sie morden keine kleinen Kinder – wir haben aus ihnen Polizeibeamte gemacht! Gut Naß! Was aber an gequälten Proletariern durch Europa irrt, ohne Paß, mit dem falschen Paß, gehetzt und vertrieben, wieviel Leben vernichtet werden, wieviel lebendige Tote durch die Welt taumeln, immer in Furcht und Angst, von den pensionsberechtigten Kopfjägern zu Nutz und Frommen des großen Manitu, des Staates, geschnappt zu werden – und dann wieder ein quälender Transport in menschenunwürdigen Wagen und Eisenbahnabteilen, wieder harte Nächte in dreckigen und verwanzten Lokalen, diesem echten Ausdruck der Staatsidee, wieder Verhöre, Verhöre, Verhöre … Ausweisungen … Abschiebungen … Auslieferungen: das ist ein weites Tränenfeld. Kein Licht scheint da hinein. Das sittliche Vergehen des einzelnen Beamten ist dabei sehr gering; die Verantwortung ist in lauter klitzekleine Stücke zerteilt, bis sie niemand mehr hat und bis die Kollektivität sie trägt, und diese Verantwortung erscheint nur in Ministerreden. Wieviel Leid ist nötig, damit der Begriff »Italien« lebe! Und das ist in allen Staaten so – in allen, ohne Ausnahme. Hohl klingt der Boden, auf dem das Staatsauto einherdonnert. Unten, im Dunkel, abgesperrt von den »anständigen Leuten«, raschelt es in Akten und schließt an Zellentüren, einer bekommt eine Backpfeife und mancher ein trockenes Todesurteil, das er an sich selber im Chausseegraben eines fremden Landes vollstrecken darf, indem er verhungert … still! es sind die Immertreu-Leute der amtlichen Unterwelt. Der Staat aber ist der Ausdruck einer sittlichen und moralischen Idee.

Ignaz Wrobel

Die Weltbühne, 01.10.1930,

Über stasifolteropferadamlauks

I am 66 Years old and I do promote acommodations on the adriatic´s sea beaches for holiday in apartments close to the sea-close to the mediteranian beauty. I am still victim of torture in STASI-Prison 1982-1985. I never reacht Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 30 Years ! I am fighting for the implementation of § TORTURE in Germany´s low.
Dieser Beitrag wurde unter DDR ein Unrechtsstaat oder was !, Deutscher Bundestagspräsident Dr. Lammert, Folter als Bestandteil der Zersetzung, Pet 4-17-07-4513-031242, Psychiatriemißbrauch durch IM Jürgen Rogge Leiter der Psychiatrie im HKH Meusdorf veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Deutschland`s DAS BÖSE GEWISSEN – Kurt Tuchlosky 1930 scheint kompatibel zu sein . auf die DDER auf jeden Fall – universell auf ewig !!?

  1. August schreibt:

    Kohl sprach Anfang der 1980ger Jahre von der geistig-moralischen Erneuerung der Republik.
    Das Werk scheint fast vollbracht.
    Niemand hat mehr vor eine Demokratie zu errichten.

    Gaucks Grabrede vom 22.02.2013 zur Bestattung der Nation
    http://www.geolitico.de/2013/02/23/gaucks-grabrede-zur-bestattung-der-nation/

    Bundespräsident Joachim Gauck – Europarede – VOR ORT vom 22.02.2013

    Gefällt mir

  2. August schreibt:

    Fast zeitgleich zur Rede des BP probt Italien den Aufstand 22-02-2013
    EU-Kritiker vor Parlamentswahl im Aufwind
    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/02/50378/

    Bis zu 20 Prozent könnte Beppe Grillo mit seiner Anti-EU-Partei bei der italienischen Parlamentswahl gewinnen. In Brüssel herrscht Panik: Ein derartiger Wahlerfolg könnte den Anfang vom Ende der Euro-Zone bedeuten.

    Silvio Berlusconi konnte dank seiner Medien-Armada und mit markigen Sprüchen gegen Angela Merkel viel öffentliche Aufmerksamkeit im italienischen Wahlkampf auf sich ziehen. Sein Zweikampf mit dem Premier Mario Monti ist allerdings kaum ausschlaggebend. Monti ist besonders schwach: Bei Umfragen erreichte seine Partei gerade mal fünf Prozent.

    Die größte Gefahr für die EU geht von Beppe Grillo aus. Der Comedian hat sich längst zu einem der populärsten Politiker in Italien entwickelt. Zu seiner Abschlusskundgebung fanden sich in Rom 800.000 Fans ein, wie Grillo auf seinem Blog schreibt. Die Polizei sagt, es sei eine halbe Million gewesen.

    Grillo fährt mit seinem „Movimento 5 stelle“ (M5S) einen kompromisslosen Kurs: Er wettert gegen die Korruption, gegen die Machenschaften der Finanzindustrie und gegen die Verflechtung von Banken und Politik. Der Crash der ältesten Bank Italiens, der Monte dei Paschi di Siena war die beste Wahlkampfhilfe für Grillo. Der größte Feind Grillos ist jedoch die EU. Er lehnt den Euro ab und macht Brüssel dafür verantwortlich, dass die Italiener ihrer Würde beraubt wurden. Wenn Grillo tatsächlich 20 Prozent gewinnt, kann Berlusconi nicht Ministerpräsident werden, weil er dann hinter Grillo nur auf den vierten Platz käme.

    Grillos Anti-Establishment-Linie findet großen Anklang bei den Wählern. Wie in anderen Ländern gibt es eine große Gruppe von Wählern, die das System nicht mehr wollen. „Wir haben viele Leute als Unterstützer, die seit Jahren nicht mehr gewählt haben. Das ist die letzte Chance Italiens für eine friedliche Revolution“, sagte ein Grillo-Anhänger der FT.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s