Selenz` Kommentar 22. Mai 2008
www.hans-joachim-selenz.de
Justiz-Sumpf DeutschlandEin Richter im Ruhestand lässt die Republik erbeben. Die Wellen schlagen immer höher. Dabei berichtete der Mann nur von seiner Arbeit. Seiner Arbeit innerhalb der deutschen Justiz. Es ist ein Rückblick mit Brisanz. Der Blick in einen kriminellen Sumpf *. „Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke, dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor „meinesgleichen““. Frank Fahsel, früher Richter am Landgericht in Stuttgart, gibt tiefe Einblicke in das, was Tausende Bürger täglich vor deutschen Gerichten erleben: „Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht „kriminell“ nennen kann“. Würde dies ein einfacher Bürger behaupten, der von einem dieser kriminellen Gesetzeswächter gerade seiner Rechte beraubt wird, säße er – mit hoher Wahrscheinlichkeit – alsbald hinter Gittern. Es sei denn, es ist die Wahrheit – siehe „Selenz` Kommentar – Kriminelle Staatsanwälte“. Ex-Richter Fahsel berichtet weiter: „Ich war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart und habe in dieser Zeit ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind.“ Kriminelle Richter und Staatsanwälte waren trotzdem „sakrosankt“, wie Ex-Richter Fahsel es formuliert, „weil sie per Ordre de Mufti gehandelt haben oder vom System gedeckt wurden, um der Reputation willen.“ Besser kann man den Zustand in den Teilen der deutschen Justiz nicht auf den Punkt bringen, mit Hilfe derer Politik und Wirtschaft den Rechtsstaat missbrauchen.
Explizit kriminelles Justizhandeln gibt es zuhauf. Einige Beispiele aus Niedersachsen. Die Vor-gehensweise ist immer gleich: Um die deutsche Justiz auszuschalten, muss man Prominente ab-hängig machen. Denn deutsche Staatsanwälte sind weisungsgebunden. Sie sind nicht dem Gesetz verpflichtet, sondern hängen an der Leine von Politikern. Hatte man bei VW Betriebsratschef Volkert auf unsägliche Weise abhängig gemacht, so war es im Fall der kriminellen Vorgänge in der WestLB/Preussag/TUI-Gruppe NRW-MP Rau. Den machte man später – trotz oder wegen der auch in diesem Fall unsäglichen Hintergründe – gleich zum Bundespräsidenten. Denn dessen juristischer Windschatten reicht weit. Um sich vor Nachstellungen zu schützen, verteilte die Preussag/TUI AG zudem jährlich 20 Mio. DM an Schwarzgeld. Teile davon gingen an Politiker und Beamte „in Umschlägen unter den Tisch mit wg.“. Das räumte Preussag/TUI-Pressechef Zumpfort im „Bericht aus Berlin“ zur besten Sendezeit ein. Offen und entwaffnend ehrlich. In Niedersachsen wurde kürzlich ein weiterer Fall von Organisierter Kriminalität bekannt, der alle bisherigen Vorstellung sprengt. Die Landesbank NordLB betätigte sich dabei in dreist-kriminel-ler Weise und plünderte die Aktionäre einer Firma aus, die sie zuvor an die Börse gebracht hatte. Die darob im Detail informierten Staatsanwälte schauen seit Jahren zu. Völlig teilnahmslos!
Viele deutsche Politiker, Manager und Juristen handeln daher nach dem Motto: „Ich bin für den Sumpf nicht verantwortlich – ich suhle mich nur darin“. Wegen der weisungsgebundenen Staatsanwälte brauchen unsere Politiker und ihre fördernden Freunde aus der Wirtschaft nicht einmal zu befürchten, juristisch belangt zu werden. Der Bürger fragt sich angesichts einer immer stärker ausufernden Kriminalität, ob dieser Polit/Justiz-Sumpf jemals trocken zu legen ist. Ex-Richter Fahsel ist auch da pessimistisch: „In der Justiz gegen solche Kollegen vorzugehen, ist nicht mög-lich, denn das System schützt sich vor einem Outing selbst – durch konsequente Manipulation“. In Deutschland sind in der Tat alle Bemühungen zum Scheitern verurteilt. Der Sumpf schließt die höchsten deutschen Gerichte ein. Daher gibt es praktisch keine Verurteilung wegen Rechts-beugung, Strafvereitelung im Amt und Begünstigung. Selbst schwerste Wirtschaftskriminalität wird gegen Zahlung geringer Beträge eingestellt. Die einzige Chance, rechtsstaatliche Verhält-nisse zu erreichen, ergibt sich über die EU-Kommission. Die kann es nicht zulassen, dass in einem EU-Kernland Zustände herrschen wie in einer Bananenrepublik. Um dem Recht doch noch zu seiner Geltung zu verhelfen, rate ich daher allen von Justiz-Kriminalität betroffenen Bürgern, in einem ersten Schritt Fakten und beteiligte Justiz-Mitarbeiter per Strafanzeige festzu-halten. In einem zweiten Schritt sind dann die Unterlagen der EU-Kommission und dem EuGH offen zu übersenden. Nur so lässt sich der kriminelle Justiz-Sumpf in Deutschland trocken legen.
* Süddeutsche Zeitung 9. April 2008 „Konsequente Manipulation“Peine, den 22. Mai 2008 gez.: Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz
Nach dem Lesen dieses Artikels wurden die letzten Illusionen – Hoffnungen hatte ich ohnehin nicht mehr- bei mir endgültig zerstreut.
„Ich wollte Gerechtigkeit, und bekam den Rechtsstaat“ soll Bärbel Bohlei gesagt haben !??
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Ein Teil der Antwort findet ein Opfer des MfS auch in diesem Emailverkehr, mit Sicherheit!
—– Original Message —–
From: Adam Lauks
To: wagner@uokg.de
Sent: Sunday, July 03, 2011 5:49 PM
Subject: Fw: Fwd: Mitschnitt zur Podiumsdiskussion : Psychiatrie in der DDR
Sehr geehrter Herr Wagner !
Hiermit bitte ich um die Zusendung einer Kopie des Mitschnittes der Podiumdoskussion vom 28.6.2011
die Sie offensichtlich kassiert hatten, um Ihre Aktivitäten dokumentieren zu können.
Ich brauche den Mittschnitt um in einer Klage auf einstweilige Verfügung auf Unterlassung gegen Dr.Jörgen
Fuchs ein Beweis für eine Verleumdung und meiner Aiussagen und Behauptungen betreff des Dienstgrades
vom Oberstleutnant Dr.Jörgen Fuchs und der Tätigkeit des selbigen als IME des MfS während seiner Dienstzeit
als Chef der Neuropsychiatrieklinik des Haftkrankenhauses Meuisdorf – Leipzig.
Die Schutzbehauptungen und Lügenbezichtigung in meiner Richtung löassen mich als Opfer des Oberstleutnant
Rogge nicht kalt, eine derartige vLüge öffentlich zu verbreiten, und sich als Kenner des Major Dr.Rogge verdienstvollen
Arbeit für MdI und MfS ausgibt, muss sehr regimetreu und MfS nah gewesen sein um solche Aussagen-Wiederlegungen
an so einer Stelle machen dürfen zu können.
Wenn Sie den Mittschnitt an die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur geschickt hatten, lassen Sie es mich wissen.
Mit freundlichen Grüßen
http://www.zersetzungsopfer.de
Adam Lauks
Folteropfer der STASI
und
Presseopfer des ASV AG/BILD
—– Original Message —–
From: Gedenkstätte Berliner Mauer
To: Lauksde@gmx.de
Sent: Sunday, July 03, 2011 10:13 AM
Subject: Re: Fwd: Mitschnitt zur Podiumsdiskussion : Psychiatrie in der DDR
Sehr geehrter Herr Lauks,
es tut mir sehr Leid, dass die Podiumsdiskussion für Sie so unangenehm verlaufen ist. Leider sind wir nicht im Besitz des Mitschnittes.
Ich bitte Sie sich also sich mit der UOKG in Verbindung zu setzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrike Schuhose
Besucherservice
Bernauer Straße 119
13355 Berlin
Tel.: +49 (0)30 / 467 9866 23
Fax.: +49 (0)30 / 467 9866 77
info@berliner-mauer-gedenkstaette.de
http://www.berliner-mauer-gedenkstaette.de
——– Original-Nachricht ——– Betreff: Mitschnitt zur Podiumsdiskussion : Psychiatrie in der DDR
Datum: Fri, 1 Jul 2011 08:52:32 +0200
Von: Lauksde@gmx.de
Antwort an: Lauksde@gmx.de
An: info@berliner-mauer-gedenkstaette.de
Am Abend des 28.Juni 2011 fand eine Podiumsdiskussion zu diesem sehr
empfindlichen Thema. Schon durch den Tittel hatte man Verharmlosung
und, wie sich herausstellte Verschleierung angekündigt, denn eigentlich
ging es um den Mißbrauch der Psychiatrie in der DDR zum Zwecke der STASI
im Strafvollzug und auch unter „zivilen“ Umständen.
Erstens:
Bei der Darlegung des dr.Koch über bestimmten Arzt in der Psychiatrie von
StVE Waldheim, meine reingeworfene Zwischenfrage ob der Arzt ein IM gewesen
sei, erklärte die Ulrike Poppe als unwichtig.
Zweitens:
Meine Darlegungen über die Rolle des Oberstleutnants Dr. Rogge, Chef der
Neuropsychiatrischen Klinik vom Haftkrankenhaus Leipzig Meusdorf, der als
IM (Georg Husfeld) geführt wurde… wiederlegte
Dr.Jörgen Fuchs mit der Behauptung und Lob für die minutiöse und hervorragende
Gutachterarbeit des Major Rogge(!??) und verneinte das jener IM des MfS gewesen
war.- was eine offensichtliche Sachunkenntniss und Lüge ist, Verharmlosung und
Klitterung der Rolle die jetzt schreibender Neuropsychiater aus Pritzwalk und
Perleberg als IM Geotg Husfeld, bis zu seiner Beförderung in das MdI-Verwaltung
medizinische Dienste für MfS spielte.
Meinem Antrag auf erneute Wortmeldung um diese Wahrheit klaar zu stellen reagierte
Ulrike Poppe ablehnend und undemokratisch, obwohl allen im Saal klaar5 war dass ich
einer lügenhaften Darlegung bezichtigt wurde seitens des Arztes aus
Schwerin. Die Wahrheit ist MEIN und ich will gegen diese Verleumdung vorgehen, dabei
die Möglichkeiten unserer Rechtssprechung nutzend. Zu diesem Zwecke brauche ich den
Mitschnitt um den den Zeugenaussagen und Eidesstattlichen Erklärungen anderer anwesenden
Opfer beizufügen.
Sowohl Antwort des Dr.J.F. auf meine an ihn gerichtete Email ist ausgeblieben, was eine
typische Reaktion der Ewiggestrigen darstellt, wenn Sie sich mit der Wahrheit und belegten
Fakten über ihre Tätigkeit begegnen. Dr.J.F. kann Aussagen aus seinem Machtbereicht als Arzt
einer Psychiatrischen Ambulanz machen, aber nicht seine Erfahriungen generalisieren und sogar
auf Strafvollzug hinausdehnen.
Meine Frage auf die Wirkung der MIXTURA – Mischung von Faustan und Protazin die im Spezialstrafvollzug
von Waldheim im Machtbereich von Dr.Oberstleutnant Stöber an Mass kredenzt wurden, wobei die
SGs abhängig und demzufolge gefügig gemacht wurden, hatte er nicht beantwortet.
Mich im Voraus für die Zusendung des Mitschnitts bedankend
verbleibe ich
Mit freundlichen Grüßen
Adam Lauks
Folteropfer der STASI
und
Presseopfer des ASV
PS. Ich hole den Mitschnitt persönlich ab.
A.Lauks