Die systematische Zerstörung Jugoslawiens begann 1991… und DEUTSCHLAND war dabei

Die Deutsche Polizisten kannten Jugoslawien nicht mehr…geschweige die Fahne am 9.5.2023 Tag des Sieges vor dem Eingang zum Denkmal in Treptow für gefallene Rotarmisten in der Schlacht um Berlin

Belgrad

Destabilisierung, Förderung terroristischer, extremistischer und separatistischer Gruppen und die Schaffung neuer ethno-regionaler Blutlinien sind seit mehr als einem halben Jahrhundert gängige Praxis, seit dem Bernard-Lewis-Plan zur Erreichung einer neuen Weltordnung und zur Sicherung der Weltherrschaft der USA. Die Mittel, die dabei eingesetzt wurden und werden, könnten unmenschlicher nicht sein.

Auch im ehemaligen Jugoslawien wurden die Hebel der Macht der Wenigen bis zum Zerreißen gespannt und zeigen einen weiteren Höhepunkt der erbärmlichen Bilanz von Lügen, Verbrechen und Völkermord, die noch heute in Schauprozessen gegen die ehemaligen serbischen Generäle vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag inszeniert werden, begleitet von haarsträubenden Beweisen, Irrtümern, gefälschten Beweisen, fiktiven Zahlen und bezahlten Zeugen, um etwas zu beweisen, das nie stattgefunden hat und das aufgrund zahlreicher Indizien ernsthafte Zweifel an seinem Wahrheitsgehalt aufkommen lässt.

Dunkelheit bedeckt die Erde, wenn grundlegende Rechtsprinzipien vor den höchsten Gerichten mit Füßen getreten werden, im Interesse einiger weniger, die im Namen der Gier und der Ausbeutung der Menschheit mit ihren Verbrechen und ihrer Rechtsbeugung über das Schicksal ganzer Völker entscheiden.

„Mene, Mene Tekel … Gott hat die Tage deiner Herrschaft gezählt, du wurdest gewogen und für zu leicht befunden, zerstört ist dein Reich.“

Im Irak, in Afghanistan, in Libyen und im ehemaligen Jugoslawien hat die Terrororganisation NATO der Welt bewiesen, dass sie jedes Land ohne Atomwaffen nach eigen-em Ermessen und ohne UN-Mandat angreifen kann. Der Kosovo-Krieg und der Irak-Krieg schufen am Ende des 20. Jahrhunderts zum ersten Mal den weltpolitischen Rahmen für das 21. Auch der Krieg in Jugoslawien war eine Folge der Destabilisierung, die im Juni 1991 begann und den friedlichen Übergang eines südosteuropäischen Landes zur Marktwirtschaft ins Chaos stürzte. Ihm ging der Zusammenbruch der UdSSR durch die Destabilisierung ihrer Südflanke durch die USA in den islamischen Republiken voraus, aber die Destabilisierung trug auch zur Demontage eines ganzen Volkes im Iran bei, durch die Einsetzung von Ayatollah Khomeini und die Absetzung des Schahs, und durch den vom Westen und den arabischen Staaten daraufhin angezettelten Iran-Irak-Krieg mit mehr als 1 Million Toten. Obwohl Saddam Hussein den Krieg nicht gewinnen konnte und als Aggressor am 20. September 1980 den Arvandrud überquerte und in die iranische Provinz Khuzestan einmarschierte, konnte der Iran bisher keine UN-Resolution erwirken, die den Irak zur Zahlung von Reparationen für die Kriegsschäden verurteilt. Insgesamt beliefen sich die Kriegsschäden im Iran nach 8 Jahren Krieg auf mehr als 1 Billion USD – und allein das macht die UN und den UN-Sicherheitsrat zu einer Farce und zu einem nutzlosen internationalen Gremium für die Lösung zwischenstaatlicher Konflikte. Und was ist mit Kriegsschäden in SFR Ju-goslawien?*

Die Gründe für die Zerstörung – Zerschlagung Jugoslawiens

Elf Tage vor Beginn der NATO-Operationen gegen Jugoslawien am 13. März 1999 hatten hochrangige europäische OSZE-Vertreter von Erkenntnissen gesprochen, wonach „die Mitte Januar im Kosovo-Dorf Račak aufgefundenen Albaner nicht Opfer eines serbischen Massakers an Zivilisten waren. … Intern wird nach Angaben der OSZE seit langem davon ausgegangen, dass die „albanische Seite“ das Massaker inszeniert hat“, schrieb die Berliner Zeitung seinerzeit. Am 18. März 1999, sechs Tage vor Beginn des Krieges: „Dem damaligen EU-Ratspräsidenten Joschka Fischer wird das von einem finnischen Pathologen-Team erstellte Gesamtgutachten zu „Račak“ vorgelegt.“Dieser Bericht wird sofort unter Geheimhaltung gestellt! „.. und blieb in der Schublade des Deutschen Botschafter verschwunden.

Wäre der Kosovo-Krieg zustande gekommen, wenn die rot-grüne Regierung diesen Bericht veröffentlicht hätte?“, fragt Matthias Küntzel in der Einleitung seines 2000 erschienenen Buches „Der Weg zum Krieg“. Unabhängig davon legitimierten der deutsche Außenminist-er Joschka Fischer und die Terrororganisation NATO ihre Kriegsvorbereitungen vor allem mit jenem „Massaker von Račak„, für das wider besseres Wissen nicht die albanische, sondern die serbische Seite verantwortlich gemacht wurde, insbesondere vom damaligen Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD). Der Krieg der Terrororga-nisation NATO gegen Belgrad und die Zerstörung Jugoslawiens war längst beschlossen, in Washington, aber auch in Berlin.

Südeuropa wird von Deutschland seit langem als deutsches Hinterland für die Ausbeutung von Rohstoffen, Agrarprodukten und billigen Arbeitskräften gesehen. In der modernen Geopolitik westlicher Staaten gilt es als mögliches Transitland für Pipeline-Korridore aus dem Nahen Osten und dem Kaukasus für die künftige Energie-versorgung westlicher Staaten, deren Durst nach Energie unstillbar scheint. Deutschland will seit langem den Einfluss Russlands in Südosteuropa zurückdrängen. „Serbien war kein Staat im europäischen Sinne (?*), sondern eine Räuberbande. wie Deutschland*

„Die Slawen sind nicht zum Herrschen geboren, sondern zum Dienen, und das muss man ihnen beibringen„, meinte der deutsche Kaiser Wilhelm II. 1914, und schon damals zogen deutsche Soldaten gegen Serbien in den Krieg. Ende 1915 wurde Serbien unter dem Schlachtruf „Serbien muss sterben“ fast vollständig vernichtet. 1939 folgten die Deutschen ihrem Führer gen Osten die Slawen auszurotten, die Welt zu erobern*.

Während des Zweiten Weltkriegs begann dann der deutsche „Blitzkrieg“ gegen Jugosla-wien mit Bombenangriffen auf Belgrad am 6. April 1941 ( Sonntag* ) und wurde von Nazi-Deutschland niedergeschlagen. Der Norden des Kosovo wurde unter deutsches Militärprotektorat gestellt, wodurch ein Verbündeter mit dem entstehenden Ustascha-Staat Kroatien einschließlich Bosnien-Herzegowina entstand, während Slowenien zwi-schen Deutschland und Italien aufgeteilt wurde. Vertreibungen und der Versuch, die slawische Rasse auszurotten, wurden von Mussolinis Italien und Hitlers III. Bereits seit den 1920er Jahren hatte Italien versucht, die slawische Bevölkerung in Julisch Venetien zwangsweise zu italienisieren.

Ab 1941 wurde brutal gegen slawische Widerstandsgruppen ( der Aufstand war erst am 7.Juli 1941* ) vorgegangen. Nach der Besetzung Jugoslawiens, die nur mit Hilfe Deutschlands möglich war, setzte die 2. italienische Armee eine systematische Ausbeutung der slowenischen und kroatischen Bevölkerung in Jugoslawien in Gang und führte die Menschen zur organisierten Zwangsarbeit. Die Landbevölkerung wurde auf unmensch-liche Art und Weise ausgehungert und um das Nötigste zum Überleben gebracht. „Aufständische“ wurden in der Regel auf der Stelle erschossen, und weitere Repressalien gegen die Zivilbevölkerung waren keine Seltenheit. Die Befehlshaber der 2. italienischen Armee, die Generäle Vittorio Ambrosio und Mario Roatta, erließen diesbezüglich detaill-ierte schriftliche Anweisungen. Darin wurde unter anderem auch festgelegt, dass Dörfer, die Widerstandskämpfer unterstützten oder sich am bewaffneten Widerstand gegen die Besatzungsmacht beteiligten, rücksichtslos niederge-brannt werden sollten. Diese Dörfer und ihre Felder konnten beschlagnahmt und an italienische Siedler vergeben werden – eine Politik der Vertreibung und ethnischen Säuberung – ein Kriegsverbrechen, das nie gesühnt wurde. Wenn sie nicht sofort ermordet wurden, kamen sie im Rahmen von Massendeportationen in die Konzentrationslager Chiesanuova bei Padua, Fiume/Rijeka Laurana/Lovran, Buccari/Bakar, Porto Ré/Kraljevica, Gonars bei Palmanova, Monigo bei Treviso, das Konzentrationslager Kampor, Renicci bei Arezzo, Visco bei Palmanova.

Das war 1941 auch so als Hitler nach dem Einmarsch in Jugoslawien aus Slowenien 100.000 Männer in die Wehrmacht zwangsrekrutiert hatte – um die Welt zu erobern.

DIE WAHRHEIT über die GUTEN Wehrmachtsoldaten – Verunglimpfung ?

Massaker von Pantschowa April 1941 nach dem 12 Tagekrieg

Beweis für Kriegsverbrechen in Pančevo 21/22.4.1941

Was ist der Unterschied zu 22.6.1941?

Hier geht es um die ganzen Verbrechen der Welteroberer auf ihrem Drang gen Osten

Gehst mit Slawen ausrotten, Juden und Zigeuner auch?

Wegen der systematischen Aushungerungspolitik in den Lagern kamen abertausende Menschen ums Leben. ( Warum werden Massenerschießungen- wie Kragujevac – in Jugoslawien unerwähnt – verschleiert?* ) Nach dem Krieg gab es kaum Bemüh-ungen, die italienischen Kriegsverbrecher zur Rechenschaft zu ziehen. Die westlichen Alliierten behinderten de facto alle jugoslawischen Bemühungen in dieser Richtung und auch die italienische Justiz, war trotz öffentlicher Forderungen, wenig daran interessiert, diese Kriegsverbrechen aufzuarbeiten. ( Wie war es mit der Bundesdeut-schen Justiz die 75% der NAZI-Richter auf ihre alten Plätze einsetzte? BGH Drehergesetz?: Mörder wurden am 24.5.1968 zu Totschlägern umgewidmet – nach 20 Jahter Totschlag -verjährt* )

Dieser Film müsste in den Schulen im Geschichtsunterricht als Pflichtvorführung gezeigt werden um die zu Zeigen die Schuld auf Deutschland geladen haben. Da die ungesühnt blieb, bleibt die in aller Ewigkeit an Deutschen häöngen!

In Jasenovac, an der Grenze zu Bosnien wurde 1941 das größte Konzentrationslager Jugoslawiens von Ante Pavelić, einem Massenmörder mit engen Verbindungen zum Vatikan und zum Musolini*, und seiner Ustascha errichtet. In diesem kroatischen Vernichtungslager wurden bis zu 700.000 Serben, Sinti, Roma und Juden von den kroatischen NS-Kollaborateuren ermordet. Das von Tito errichtete Memorial Jasenovac, wurde während des jugoslawischen Bürgerkrieges von den Kroaten zerstört.

Seit Ende der 1970er Jahre schürte die Bundesrepublik Deutschland den Separatismus in Jugoslawien und der BND baute nachrichtendienstliche Beziehungen zu Kroatien und Albanien auf. Erich Schmidt Eenboom schrieb in „Der Schattenkrieger“: „Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, auch nur den Versuch zu unternehmen, alle nachrichtendienstlichen Aktivitäten aus Pullach zu beschreiben, die darauf abzielten, den Sezessionskrieg im ehemaligen Jugoslawien zu intensivieren und in der Folge die nachrichtendienstliche Einflusszone auf dem Balkan zu erweitern. Anzumerken ist, dass ein Großteil der von Kroatien importierten Waffen deutschen Ursprungs ( aus den Arsenalen der NVAY der DDR stammte* ) ist und ohne die nachrichtendienstliche Unterstützung des BND nicht unter den Bedingungen eines UN-Embargos ins Land gekommen wäre.“ Schmidt Eenboom schreibt weiter: „Nachdem der BND die vollständige Kontrolle über die neuen kroatischen Geheimdienste erlangt hatte, forderte er eine „Säuberung„. Miroslav Tudjman, der Sohn des Präsidenten, wurde im März 1993 neuer Leiter des Nationalen Sicherheitsbüros.“

Jugoslawien befand sich seit den 1980er Jahren in einer Wirtschaftskrise ( von den USA herbeigeführt* ). Nun forderten die wohlhabenderen Staaten Slowenien und Kroatien die Sezession, die Abspaltung von der sozialistischen Bundesrepublik Jugoslawien, die von Deutschland massiv unterstützt wurde, bis sie 1991 in einem Referendum von ihren rechtsradikalen Vertretern einseitig durchgesetzt wurde.

Die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien war nach dem Sieg des „Westens“ über die Sowjetunion zerfallen, destabilisiert durch die USA an ihrer Südflanke, in ihren muslimischen Republiken und wegen eines endlosen Krieges gegen Afghanistan und die von den USA unterstützten Taliban, nun im Fokus des Westens, weil der „Eiserne Vorhang“ nicht mehr existierte. Nun war Jugoslawien, insbesondere wegen der politischen Nähe Belgrads zu Moskau, der letzte Staat, der den europäischen Mächten sowie den USA als neuer Wirtschaftsraum und künftiger Pipeline-Korridor für Erdöl und Erdgas aus dem Nahen Osten im Wege stand. Der Zerfall ( die Zerstörung!* ) Jugoslawiens war Teil eines größeren Plans (Bernard Lewis Plan) zur Überwachung der kaspischen Pipeline auf ihrem Weg nach Europa. Jugoslawien war ein mögliches Hindernis für kommende Ölpipelines aus dem Kaspischen Meer, und die Nähe Belgrads zu Russland ( die Unabhängigkeit war es!* ) war den westlichen Staaten ein Dorn im Auge. So unterstützten sie schon vor dem Krieg über ihre Auslands-geheimdienste radikal-nationalistische Organisationen in Kroatien, bosnische Serben in Bosnien, radikal-islamische und separatistische Bewegungen in Bosnien und im Kosovo und versorgten sie mit Waffen und Geld, lange bevor der Krieg begann.

Die geografische Lage Jugoslawiens führte zu dieser Unterstützung verschiedener extrem nationalistischer und faschistischer Organisationen, die die Zerstückelung Jugoslawiens kanalisierten und garantierten. Sean Gervasi schrieb in einem Artikel mit dem Titel „Germany, the U.S., and the Yugoslav Crisis„:

Das Ziel einer verdeckten Politik des Westens und seiner Verbündeten, vor allem Deutschlands, der Vereinigten Staaten, Großbritanniens, der Türkei und Saudi-Arabiens, war die Zerstückelung Jugoslawiens in seine ethnischen Bestandteile, es war ein Prozess der nationalen Fragmentierung und des Bruder-kriegs[…], d.h. die Zerschlagung Jugoslawiens.

Deutschland versprach sich viel von dem neu entstehenden Wirtschaftsraum eines zersplitterten Jugoslawiens. Ex-Brigarde General Loquai schrieb in diesem Zusammenhang: „Zu einem Zeitpunkt, als die anderen NATO-Mitgliedsländer noch nicht daran dachten, setzte die deutsche Politik auf einen direkten mili-tärischen Einsatz im Kosovo.

Faschistische Organisationen, die von westlichen Staaten, insbesondere von Deutschland und den USA, unterstützt und gefördert wurden, waren die rechtsextreme antiserbische Kroatische Rechte Partei in Jugoslawien, die Terrororganisation UČK im Kosovo, radikal-islamische Strömungen in Bosnien und Herzegowina.

Jugoslawien war einst ein erfolgreicher Vielvölkerstaat, ein Musterstaat des Ostblocks, ( wozu diese Lüge? – Jugoslawien gehörte spätestens seit 1948 nicht mehr dem Ostblock als künftiger Leader der Nichtpaktgebundenen Staaten der Erde * ) dem es gelungen war, Elemente des Sozialismus mit Elementen des Kapitalismus zu verbinden. Die heutigen Ministaaten sind wirtschaftlich und politisch nur noch ein Schatten ihres früheren Selbst. Armut und wirtschaftliche Instabilität am Rande des Staatsbankrotts sind die Hinterlassenschaften dieser Tragödie und der Politik der westlichen Staaten.

Sowohl kroatische als auch serbische Politiker und bosnische Dschihadisten schürten den nationalen ethnischen Hass, und der Bürgerkrieg in Jugoslawien begann 1991 mit dem „10-Tage-Krieg“ in Slowenien. William Engdahl schrieb in seinem Buch „A Century Of War: Anglo American Oil Politics And the New World Order“: „Ende Juni 1991 reiste US-Außenminister Baker nach Belgrad, weigerte sich, mit Vertretern Kroatiens und Sloweniens zu sprechen, und erklärte öffentlich, „dass Washington keine Teil-republik Jugoslawiens, die sich für unabhängig erklärt, diplomatisch anerkennen würde.

CIA Direktor für damaliges Jugoslawien macht in seinem Buch kein Hehl dar-aus: Wir nahmen 17 Mio US$ in die Hand, gaben die den slowenischen und kroatischen Desidenten und Opositionellen und der „10 Tage Krieg“ leitete die Zerstörung Jugoslawiens ein.*

Im Ergebnis brach der Krieg zuerst aus, weil die serbisch dominierte Bundes-armee unter Slobodan Milošević so grünes Licht von den USA für ihre Angri-ffe auf Slowenien und ihren Krieg gegen Kroatien und die Muslime in Bosni-en erhielt und die USA die Kriegsanstrengungen auf dem Balkan verlänger-ten, indem sie die Souveränität Sloweniens nicht anerkannten, was der Rest der europäischen Staaten blindlings befolgte.

Doch das war nur Taktik, um den Krieg auszulösen. Die FAZ schrieb damals am 7. Januar 1992: „Hinter der europäischen Ablehnungsfront treten zunehmend die Vereinigten Staaten hervor.“ Die FAZ schrieb weiter: „Slowenische und kroatische Politiker fragen sich nach den Ursachen für diese amerikanische Haltung. Sloweniens Außenminister Rupel schrieb einen Brief an den amerikanischen Außenminister Baker und fragte ihn nach den Gründen für die amerikanische Anti-Slowenien-Haltung. In Ljubljana kommen die Politiker zunehmend zu dem Schluss, dass Baker dem föderalen Premierminister Marković bei seinem Armeeeinsatz gegen Slowenien im Sommer nicht nur freie Hand gelassen, sondern ihn direkt dazu ermutigt hat. Auch gegen den Krieg gegen Kroatien hatten die Vereinigten Staaten offenbar lange Zeit nichts einzuwenden“, heißt es.

Engdahl schreibt weiter: „Was die britische Diplomatie früher nur im stillen Kämmerlein flüsterte und dann öffentlich zu leugnen suchte, dass die Ablehnung der Unabhängigkeit einzelner Republiken und die Schaffung eines neuen Jugoslawiens ein Kampf gegen die deutsche Machtzone auf dem Balkan war, kann man heute mehr oder weniger offen in angelsächsischen und auch anderen Zeitungen lesen.“ Doch es stellte sich heraus, dass neben den USA vor allem Deutschland an der Zerschlagung Jugoslawi-ens interessiert war und zusammen mit den USA die Serben als Sündenbock benutzte. Bereits 80 Jahre zuvor nutzte Großbritannien seine Beziehungen zu Serbien ( zu Jugoslawien * ), um den Balkan in die folgenschweren Balkankriege zu stürzen, die von 1912 bis 1914 dauerten. Auch hier wurden die Serben als Instrument zur Destabilisie-rung Mitteleuropas eingesetzt, mit dem Ziel, das wirtschaftlich am stärksten betroffene Deutschland zu schwächen.

Der Bürgerkrieg auf dem Balkan

Dies wurde im kroatischen Krieg von 1991 bis 1995 und im bosnischen Krieg von 1992 bis 1995 fortgesetzt. Die größte ethnische Säuberung wurde von den Kroaten begangen, als sie im Sommer 1995 rund 300.000 Serben aus der Krajina ermordeten oder vertrieben, die dort seit Jahrhunderten lebten. Für diesen Völkermord wurden sie mit aus dem Jahr 1990 aufgelösten NVA-Beständen ausgerüstet. Dschihadisten aus aller Welt, darunter auch ein alter Freund der USA, Osama Bin Laden, kämpften in Bosnien gegen die Serben und hinterließen in der Gegend um Srebrenica verbrannte Erde und verstümmelte Leichen. Nur Ariel Sharon, ehemaliger Verteidigungsminister Israels und Mitglied der Knesset, unterstützte Premierminister Slobodan Milošević mit Waffen und erkannte die einseitige Darstellung des Konflikts und die terroristischen Aktionen fanatischer Islamisten und fanatischer Rechtskatholiken an.

Die Srebrenica-Lüge

Der ehemalige britische Außenminister Lord Owen sagte 2004 vor dem Haager Kriegsverbrechertribunal aus: „…die Anerkennung Sloweniens, Kroatiens und Bosniens durch die EU war ein schwerer Fehler, […] die Jugoslawienkriege waren Bürgerkriege und keine serbische Aggression, die bosnischen Muslime waren keineswegs nur Opfer, und der kroatische Präsident Franjo Tudjman ist weitaus schlimmer als Slobodan Milošević.“ Naser Orić, der Befehlshaber der bosnischen Muslime in Srebrenica, ein Kriegsverbrecher durch und durch, brüstete sich mit 21 Zoll langem Videomaterial, das seine Trophäen bei den abscheulichen Massenmorden an bosnischen Serben dokumentiert. Er war für schwere Kriegsverbrechen an bosnischen Serben in und um Srebrenica verantwortlich und beging dort einen straffreien Völkermord. Als der bosnisch-serbische General Ratko Mladic die Stadt Srebrenica erreichte, gab es kaum noch muslimische Kämpfer, die zwischen 1992 und 1995 Massenmorde an der serbischen Bevölkerung in der Umgebung verübten. Sie verließen Srebrenica mit bewaffneten Zivilisten vor dem Einmarsch der Serben am 11. Juli 1995. Ihr Kommandeur, Naser Orić, war zuvor mit seinen Offizieren vom französischen Militär ausgeflogen worden. Orićs Abreise löste unter seinen Soldaten ein Chaos aus, und interne Kämpfe brachen aus. Nach Potočari flohen die zurückgebliebenen Zivilisten, Frauen, alte Männer, Kinder.

Die Serben brachten mehrere hundert dieser Männer zum Verhör nach Bratunac. Am 17. Juli 1995 bestätigten Vertreter der muslimischen Zivilbehörden und der UNO, dass die muslimische Zivilbevölkerung Srebrenica auf eigenen Wunsch verlassen und in muslimisch kontrolliertes Gebiet evakuiert werden wollte. Die Serben hätten dies korrekt ausgeführt. Vom Haager Kriegsverbrechertribunal wurde der bosnische Muslim Naser Orić in zweiter Instanz für seine schweren Kriegsverbrechen freigesprochen und kehrte als reicher Mann nach Hause zurück. Carlos Martins Branco, ein portugiesischer UNO-Offizier, der als stellvertretender Leiter des UNO-Bevölkerungsfonds (UNPF) für die Entgegennahme der von den in Srebrenica stationierten UNO-Militärbeobachtern erstellten Berichte zuständig war, stellte fest, dass die Schätzungen von 7.000 Toten in Srebrenica „für Propagandazwecke missbraucht und manipuliert wurden.“ 1998 schrieb er, dass „es kaum Zweifel daran gibt, dass mindestens 2.000 bosnische Muslime in drei Jahren erbitterter Kämpfe gegen die besser ausgebildete und besser geführte bosnisch-serbische Armee (BSA) starben.

Diese Zahl ist vergleichbar mit den Toten, die der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in den Jahren der Bergungsarbeiten in der Region Srebrenica bis 2001 gefunden hat (2.028), was den ehemaligen UN-Beamten Branco zu der Vermutung veranlasst, dass viele, wenn nicht sogar die meisten dieser Toten bereits vor der Einnahme von Srebrenica gestorben sein könnten. Laut einem Buch des heutigen französischen Außenministers Bernard Kouchner, der zur Zeit der Bosnienkriege Mitglied der Nichtregierungsorganisation Ärzte ohne Grenzen war, soll Izetbegovic diese Enthüllungen sowohl Kouchner selbst als auch dem damaligen US-Unterhändler Richard Holbrooke gegenüber gemacht haben. „Es gab keine Vernichtungslager, so schrecklich diese Orte auch gewesen sein mögen“. Gemeint sind die Kriegsgefangenenlager, die sowohl von Serben als auch von Kroaten und Muslimen eingerichtet und vom Internationalen Roten Kreuz gleichermaßen kritisiert wurden, soll Izetbegović, der Mann, der von einem islamischen Gottesstaat in Bosnien träumte, der ihm von den Amerikanern versprochen wurde, eingeräumt und weiter erklärt haben: „Ich dachte, meine Enthüllungen würden die Bombardierungen beschleunigen“, womit er die US-Luftangriffe auf serbische Stellungen und zivile Einrichtungen meinte, die im Frühjahr 1999 tatsächlich stattfanden, angeblich als Reaktion auf das „Massaker von Srebrenica“.

Das Dayton-Abkommen beendete den Bürgerkrieg zwischen den drei Kriegsparteien im Jahr 1995.

Die Bewaffnung der Terrorgruppe UČK mit deutscher Beteiligung vs  Serbien

Schätzungsweise 5.000 ethnische Albaner hatten in den Jugoslawienkriegen auf der Seite Kroatiens oder der muslimisch-kroatischen Föderation Bosniens gegen die Serben gekämpft. Einige von ihnen schlossen sich später der UÇK an, der 1992 gegründeten, vom Westen unterstützten Terrororganisation. Die Terrororganisation UÇK, die von 1996 bis 1998 Morde an serbischen Zivilisten, serbischen Polizisten und nicht kollaborierenden Albanern beging, um mit Terror einen unabhängigen Staat Kosovo durchzusetzen, wurde in dieser Zeit auch von Deutschland und den USA militärisch ausgerüstet und ausgebildet, obwohl sie auf der internationalen Terrorliste stand. Ab 1998 begann die UÇK ihre militärischen Offensiven im Kosovo gegen serbische Einheiten. Diese militärischen Auseinandersetzungen zwangen 50.000 bis 60.000 Menschen in die Flucht. Im Jahr 1998 kämpften nach Angaben der KFOR zwischen 15.000 und 25.000 UÇK-Kämpfer gegen serbische Einheiten.

Ein Teil der Bewaffnung kam auch aus NATO-Ländern. So hat die italienische Polizei laut einer dpa-Meldung vom 12. April 1999 ein umfangreiches Waffenlager ausgehoben, das, so der Bericht, „für die UČK bestimmt war. Etwa 30 Tonnen Kriegsmaterial, darunter Flugabwehr- und Panzerabwehrraketen, Granatwerfer und Maschinengewehre. Die Waffen sollen in Lastwagen mit bosnischen Nummernschildern versteckt gewesen sein, die aus Deutschland kamen und als Hilfslieferung der Caritas für Kriegsflüchtlinge in Albanien deklariert waren. Wo die Lastwagen die Waffen – darunter mehr als 1.000 aus einem NATO-Arsenal in Deutschland – geladen hatten, blieb unklar.

Die Ausbildung der UÇK begann 1996, und ab 1998 bildeten Ausbilder der privaten US-Firma Military Professional Resources Incorporated sowie Angehörige britischer und deutscher privater Sicherheitsfirmen die UÇK aus. Zwischen 1998 und Juli 1999 wurden UÇK-Mitglieder in Italien, der Türkei, Deutschland und im Kosovo unterstützt bzw. ausgebildet. Deutsche und britische Ausbilder waren während des Kosovo-Krieges inoffiziell in Trainingslagern in Albanien tätig. CIA-Berater unterstützten die UÇK mindestens seit 1999 mit militärischen Handbüchern zur Ausbildung und mit Ratschlägen zum Kampf gegen serbische Polizei- und Armeeeinheiten.

Es ist unklar, wann genau diese Unterstützung begann. Seit dem offenen Krieg gegen Serbien waren sie im Westen keine terroristische Organisation mehr, sondern mutierten über Nacht zu Freiheitskämpfern, während große Teile des Geldes zur Finanzierung des Krieges aus Drogengeschäften, Zwangs- und Kinderprostitution sowie Menschen- und Organhandel durch Kosovo-Albaner in der EU stammten, wo Kosovo-Albaner nachweislich eine führende Rolle im organisierten Verbrechen in der EU spielen. Das waren die Schützlinge der rot-grünen Koalition der Herren Schröder, Scharping und Fischer, als sie am 24.03.1999 ihren völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien auf der Grundlage einer Lüge beschlossen.

Bewusste Manipulation und Lügen über das angebliche Račak-Massaker durch deutsche und amerikanische Politiker und Medien

Auslöser für diesen verbrecherischen Akt der Völkerrechtsverletzung durch die Terrororganisation NATO war das angebliche Massaker von Račak, bei dem am 15. und 16. Januar 1999 in und nahe dem Dorf Račak im Kosovo 45 Menschen erschossen aufgefunden wurden, die von jugoslawischen Sicherheitskräften getötet worden waren. Es gilt inzwischen als sicher, dass es sich bei den Getöteten um UČK-Terroristen handelte, die im Kampf mit serbischen Sicherheitskräften getötet wurden. Mit einem Massaker an Zivilisten hatte dies nichts zu tun.

Wikipedia berichtet ausführlich: „Noch vor einer genaueren Untersuchung der Umstände der Tötung wurde der Vorfall über diplomatische Kanäle und in den Medien sofort der serbisch-jugoslawischen Regierung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und als Massaker angelastet und später, mehr als jedes andere Einzelereignis, zur Legitimierung der ohne UN-Mandat durchgeführten NATO-Luftangriffe gegen die Bundesrepublik Jugoslawien benutzt. […] Das so genannte „Račak-Massaker“ ist zu einem signifikanten Beispiel für polarisierte Berichterstattung und politische Instrumentalisierung geworden. Den Medien wird vorgeworfen, zum Sprachrohr der jeweiligen Kriegspartei geworden zu sein. Für die Verbreitung von nicht belegbaren Bildern des angeblichen Massakers in Račak sowie später von Rogovo nutzten UÇK-nahe Organisationen auch das Internet, das im Kosovo-Krieg erstmals für gezielte Kriegspropaganda eingesetzt wurde. Widersprüche, die sich u.a. aus Berichten der OSZE-KVM, von Menschenrechtsorganisationen, forensischen Expertenteams, jugoslawischen Behörden, UÇK-Organen und den Prozessen vor dem Haager Tribunal ergaben, haben viele eklatante Falschmeldungen und Fehlinformationen aufgedeckt, aber wichtige Dokumente wurden nicht freigegeben und die tatsächlichen Ereignisse nicht aufgeklärt.“ …blieben in der Schublade des Deutschen Botschafters in Belgrad.*

„Als jedoch nach dem Krieg die Berliner Zeitung in den Besitz forensischer „Protokolle“ von Rantas finnischen Kollegen gelangte und im März 2000 aufdeckte, dass nach diesen Dokumenten noch immer keine Beweise für ein Massaker bekannt waren, erklärte Helena Ranta gegenüber der Zeitung, dass sie auf ihrer Pressekonferenz am 17. März 1999 dahingehend missverstanden worden sei, dass sich der negative Befund des finnischen Teams auf Schmauchspuren mit modernen Nachweismethoden auf einen Test an den Händen der Verstorbenen bezogen habe. Bis dahin war Ranta in der Öffentlichkeit so verstanden worden, dass die finnischen Untersuchungen mit den SEM-EDX-Tests das Fehlen von Schmauchspuren an den Händen der Toten ergeben hätten, d.h. dass es sich bei den Getöteten um Zivilisten oder zumindest nicht nachweislich um Kombattanten gehandelt habe, was damit die mit den Kerosintests gewonnenen Erkenntnisse der anderen Teams widerlegte, wonach 37 der Getöteten vor ihrem Tod offenbar noch geschossen hätten. Tatsächlich hatte ihr Team, wie Ranta auf Anfrage der Berliner Zeitung erklärte, die Hände der Opfer nicht auf Schmauchspuren untersucht. Stattdessen habe sie nur nach Spuren einer Hinrichtung durch berittene oder Nahschüsse gesucht, also nach Schmauchspuren an anderen Körperteilen als den Händen. Der in der Pressekonferenz erwähnte Nachweis des Fehlens von Schmauchspuren durch die finnische Untersuchung hatte sich auf diese anderen Körperteile bezogen. Entgegen dem öffentlichen Eindruck auf der Pressekonferenz habe die finnische gerichtsmedizinische Untersuchung also ein Hinrichtungsszenario nicht nur nicht bestätigt, sondern vielmehr widerlegt. Mandel weist auf ein weiteres höchst irreführendes und so subtiles Element in diesen Aussagen Rantas hin, das wiederum von dieser Darstellung abweicht, dass es praktisch unmöglich war, es allein durch das Lesen ihrer Presseerklärung richtig zu verstehen. Laut einer schriftlichen Mitteilung von Helena Ranta an Michael Mandel vom 12. Juli 2001 lautet Rantas Satz aus der Presseerklärung: „Test samples for SEM-EDX were taken and proved to be negative“ bezog sich nicht auf die Leichen aus Račak, sondern auf Proben, die Ranta von ganz anderen Tatorten und damit ganz anderen Leichen hatte schicken lassen. Mit „Test“ hatte sie also nur eine Testanwendung des SEM-EDX-Verfahrens gemeint, nicht aber die Anwendung des SEM-EDX-Testverfahrens auf die Leichen aus Račak. Diese hätte bereits zwei bis drei Stunden nach dem Tod erfolgen müssen, um sinnvoll zu sein.

Als Ranta am 12. März 2003 vor dem Haager Tribunal als Zeugin der Anklage auftrat, wurde aus der Verwirrung des Staatsanwalts über Rantas Aussagen deutlich, dass Ranta dieses wichtige Detail nicht einmal der Anklage mitgeteilt hatte. Auch im Zeugenstand holte sie dies nicht nach. Als der stellvertretende Chefankläger Geoffrey Nice sie nach dem modernen Test fragte, den sie seiner Meinung nach bei den Leichen angewandt hatte, um sie auf Schmauchspuren zu untersuchen, und dass dieser in allen Fällen negativ ausgefallen sei, wich sie der Frage zunächst aus. Als sie von Nice erneut gefragt wurde, antwortete sie lediglich verwirrt, widersprüchlich und scheinbar unorganisiert: Tests an den Händen der Leichen seien zu diesem Zeitpunkt nicht mehr sinnvoll und ihr Team habe die Tests an den Händen nicht durchgeführt; es habe Proben von Kleidung und Knochen genommen, aber die Durchführung von SEM-EDX-Tests sei nicht sinnvoll; solche Tests müssten drei bis sechs Stunden nach dem Abfeuern der Waffe durchgeführt werden; das Team habe diese Tests an ausgewählten Kleidungsstücken und an Stücken eines Schädelknochens durchgeführt; alle diese Tests seien negativ gewesen; das Team habe einige Tests aus Gründen der Transparenz seiner Arbeit in dem Gebiet durchgeführt. Bereits 1999, nach dem Krieg, hatte Ranta darauf hingewiesen, dass sie ihre Anweisungen in der Račak-Zeit im Wesentlichen vom deutschen Außenministerium erhalten hatte und dass Botschafter Christian Pauls als Vertreter der damaligen deutschen EU-Ratspräsidentschaft sie kurz vor der Pressekonferenz vom 17. März 1999 ebenfalls instruiert hatte. Im Januar 2004 informierte Helena Ranta:“dass eine ganze Reihe von Regierungen an einer Version der Ereignisse von Račak interessiert waren, die die serbische Seite allein verantwortlich machte. […] Ich konnte ihnen diese Version jedoch nicht liefern“. Als sie sich bereit erklärte, an der Pressekonferenz vom 17. März 1999 teilzunehmen, war sie davon ausgegangen, dass sie von den anwesenden westeuropäisch-en Diplomaten unterstützt werden würde. Von diesen beiden Diplomaten, nämlich dem deutschen Botschafter in Jugoslawien, Wilfried Gruber, als Vertreter der deutschen EU-Ratspräsidentschaft, und dem Botschafter für Menschenrechte, Timo Lahelma, als Vertreter des finnischen Außenministeriums, habe sie sich auf der Konferenz jedoch im Stich gelassen gefühlt. Noch kurz vor der Pressekonferenz hatte Ranta ein Treffen mit William Walker, das sie später als eine „wirklich sehr unangenehme Erfahrung“ bezeichnete und bei dem Walker mit Rantas Ansichten nicht einverstanden war. Nach der von Walker dominierten Pressekonferenz sahen die meisten Medien die Version eines serbischen Massakers an albanischen Zivilisten bestätigt. Selbst in Publikationen, die ein Hinrichtungsszenario nicht als erwiesen ansahen, hielt sich die Falschmeldung, dass es sich bei den Toten aufgrund negativer forensischer Befunde von Schmauchspuren nach rechtsmedizinischer Einschätzung um unbewaffnete Zivilisten gehandelt habe. In diese Richtung wurde auch Rantas Formulierung „Es gab keinen Hinweis darauf, dass es sich bei den Menschen um etwas anderes als unbewaffnete Zivilisten gehandelt hat“ interpretiert, die sie später als über ihre Aussage hinausgehend darstellte. Darüber hinaus hatte Ranta bei der Pressekonferenz in mehreren Punkten lediglich auf das verwiesen, was ihr von William Walker oder seinen Mitarbeitern gesagt worden war. Zum Beispiel sagte Ranta zu der äußerst wichtigen Frage, ob die 22 Männer, die in der Schlucht erschossen wurden, sich dort befanden, wo sie gefunden wurden: „Aufgrund von Informationen, die wir von KVM- und KDOM-Beobachtern erhalten haben, wurden insgesamt 22 Männer in einer Schlucht [Gully] bei Racak gefunden. Sie wurden höchstwahrscheinlich dort erschossen, wo sie gefunden wurden.“ Sie machte diese Aussage, die ausschließlich auf Hörensagen beruht, trotz der Warnungen, die sie selbst auf der Pressekonferenz vorbrachte, dass das forensische Team durch die Fakten des Falles behindert wurde, dass es erst eine Woche nach den Todesfällen eintraf oder dass es keine lückenlose Beweiskette ab dem Zeitpunkt des Todes gab. Entgegen ihrer eher vorsichtigen Formulierung in der schriftlichen Pressemitteilung überschritt sie in Ad-libitum-Antworten auf Fragen aus dem Publikum, zu dem auch William Walker gehörte, ihre berufliche Zuständigkeit, indem sie sagte: „Das ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, ja. Damit charakterisierte Ranta den Vorfall in Račak, für den sie den Begriff „Massaker“ ablehnte, auf Nachfrage jedoch mit dem für die Strafverfolgung durch das Haager Tribunal rechtlich relevanten Begriff „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, obwohl weder die Autopsieergebnisse noch ihre Presseerklärung diesen Schluss zuließen. Diese Bezeichnung als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ beherrschte am nächsten Tag die Schlagzeilen in der Presse. Später, nach dem Krieg von 1999, erklärte Ranta, dass sie den Begriff „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ eher in einem moralischen als in einem juristischen Sinne verwendet habe, und relativierte seine Anwendung auf Račak erneut, indem sie darauf hinwies, dass es im Kosovo seit März 1998 „von beiden Seiten“ Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegeben habe. Eine weitere Unklarheit bestand darin, dass Ranta der Presseversion einerseits den offiziellen Titel „Report of the EU Forensic Expert Team on the Racak Incident“ (Bericht des forensischen Expertenteams der EU zum Vorfall in Račak) gab, ihn aber gleichzeitig als ihre persönliche Meinung bezeichnete. Die Pressekonferenz, die von der Öffentlichkeit als „Bericht des Ranta-Teams“ wahrgenommen wurde, kam, wie Matthias Rüb es ausdrückte, einem Menetekel gleich, das zu einem Zeitpunkt an die Öffentlichkeit gelangte, als die Friedensverhandlungen zum Kosovo bereits auf ein endgültiges Scheitern zusteuerten. Am Abend des 18. März 1999 unterzeichnete die kosovo-albanische Verhandlungsdelegation unter der Leitung von Hashim Thaçi das im Vertrag von Rambouillet erwähnte Abkommen, nachdem die UÇK von den USA zur Unterzeichnung überredet worden war und die Balkan-Kontaktgruppe den 16. März als Ende der Konferenz festgelegt und eine Verlängerung der Verhandlungen für nicht mehr sinnvoll erachtet hatte. Am 19. März gaben die Konferenzvorsitzenden eine Erklärung ab, in der sie ankündigten, dass die Verhandlungen in Rambouillet und Paris aufgrund der Haltung der serbisch-jugoslawischen Delegation ausgesetzt würden. Serbien sollte dem „Rambouillet-Ultimatum“ zustimmen, das in einem geheimen Zusatzabkommen (Anhang B) forderte, dass die NATO nicht nur im Kosovo, sondern auch auf serbischem Gebiet ungehinderte Bewegungsfreiheit haben sollte. Kein Land der Welt hätte ein solches Addendum unterzeichnet. Gleichzeitig wurden in Rambouillet alle serbischen Zugeständnisse von den westlichen Staaten abgelehnt. So stimmte Serbien am 16. Februar 1999 einer internationalen Militärtruppe auf jugoslawischem Gebiet zu und schlug vor, eine auf 6.000 Mitglieder verstärkte OSZE-Mission mit der Lösung des Kosovo-Konflikts zu betrauen. Dies wurde abgelehnt, weil die Zerstörung Restjugoslawiens durch die NATO längst beschlossene Sache war.

„Der OSZE-Ratsvorsitzende Vollebaek, der am 17. März in einer OSZE-Pressemitteilung in seinem Kommentar zum finnischen forensischen Bericht behauptet hatte, die Leiterin des finnischen Forensik-Teams, Helena Ranta, habe für den Račak-Zwischenfall die Tötung von mindestens 40 unbewaffneten Zivilisten festgestellt, und der damit ausdrücklich seine Verurteilung der „Gräueltat gegen unschuldige Zivilisten“ vom 16. Januar 1999 wiederholt hatte, kündigte am 18. März den sofortigen Abzug aller 1380 KVM-Mitarbeiter aus der Provinz nach Mazedonien an, da die Sicherheit des Personals nach den gescheiterten Pariser Gesprächen nicht mehr gewährleistet werden könne. Gleichzeitig begann auch die Evakuierung des Botschaftspersonals westlicher Vertretungen aus Belgrad

Am 19. März 1999 forderte Bill Clinton in einer Rede vor der Weltöffentlichkeit zum Gedenken an das „Massaker“ von Račak, bei dem „unschuldige Männer, Frauen und Kinder“ gezwungen wurden, „im Dreck zu knien“ und hingerichtet zu werden, ein sofortiges aktives Handeln, da dies die einzige Möglichkeit sei, weitere Massaker an wehrlosen Zivilisten in Dörfern des Kosovo wie in Račak zu verhindern.

NATO-Bombardierung von Rest-Jugoslawien verstößt gegen das Völkerrecht

Der „Zwei-plus-Vier-Vertrag“ machte den Weg für die deutsche Wiedervereinigung frei, wurde am 12. September 1990 in Moskau unterzeichnet und trat am 15. März 1991, dem Tag der Hinterlegung der letzten Ratifikationsurkunde, feierlich in Kraft. Außenminister Hans-Dietrich Genscher unterzeichnete den Vertrag für die Bundesrepublik Deutschland, Lothar de Maizière für die DDR, Roland Dumas für Frankreich, Eduard Schewardnadse für die UdSSR, Douglas Hurd für Großbritannien und James Baker für die USA.

Dort wurde u.a. vereinbart: „Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik erklären, dass das vereinigte Deutschland niemals eine seiner Waffen einsetzen wird, es sei denn in Übereinstimmung mit seiner Verfassung und der Charta der Vereinten Nationen. (Art. 2, Satz 3)“ – ein klarer Verstoß gegen den Zwei-plus-Vier-Vertrag! Eine Missachtung des deutschen Grundgesetzes, des Völkerrech-ts, des NATO-Vertrages und der Genfer Konventionen, in denen ein Städtekrieg, d.h. die Bombardierung von Belgrad, Niš und anderen im Frühjahr 1999 und der Einsatz von Streubomben, ein Kriegsverbrechen darstellt.

Zum dritten Mal innerhalb eines Jahrhunderts töteten deutsche Soldaten aus-ländische Zivilisten, ohne angegriffen oder bedroht worden zu sein, und auch zum dritten Mal in Serbien. In Serbien fand die Vergangenheitsbewältigung von Auschwitz in einer beispiellosen Lügenkampagne von Gerhard Schröder, Joschka Fischer und Rudolf Scharping statt, Slobodan wurde zu Adolf und Srebrenica zu Auschwitz erklärt. Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping hat den „Hufeneisenplan“ für die angeblich geplante ethnische Säuberung des Kosovo von Kosovo-Albanern durch die Serben frei erfunden und Konzentrationslager, das Massaker von Racak, die Lüge von Srebrenica und vieles mehr erfunden. Ex-Brigadegeneral Heinz Loquai schrieb: „Schon die Analyse schriftlicher Dokumente von Scharping selbst und aus dem Verteidigungsministerium lässt erhebliche Zweifel aufkommen, ob es einen jugoslawischen Operationsplan „Hufeisen“ tatsächlich gegeben hat. Diese Zweifel werden noch verstärkt, wenn man das tatsächliche Verhalten der jugoslawischen Streitkräfte betrachtet, wie es sich aus den detaillierten Berichten vor Ort, aber auch aus den einschlägigen Berichten des militärischen Nachrichtendienstes des Verteidigungsministeriums ergibt. Sie zeigt, dass bei aller Brutalität des jugoslawischen Vorgehens von einer geplanten und groß angelegten Vertreibung der Albaner aus dem Kosovo vor Beginn der Luftangriffe keine Rede sein kann. Den Beweis dafür liefert Scharping selbst. In seinem Buch findet sich auf Seite 233 eine Grafik über die Entwicklung der Flüchtlinge im Kosovo. Dort ist ein starker Anstieg der Flüchtlinge erst ab dem 27. März 1999 zu erkennen, also drei Tage nach Beginn der NATO-Luftangriffe!“

78 Tage lang flogen allein deutsche Tornados ohne UN-Mandat 390 Einsätze und schossen 244 Harm-Raketen ab und ermordeten zusammen mit britisch-en und amerikanischen Bombern Kinder in Schulbussen, wobei sie bevorzugt zivile Ziele, Produktionsanlagen und übrigens auch die chinesische Botschaft bombardierten. Sie setzten radioaktive Urangranaten und durch die Genfer Konventionen geächtete Streubomben ein, und während serbische Mütter nach den abgerissenen Gliedmaßen ihrer verstümmelten Kinder suchten, war von der sonst so aktiven deutschen Friedensbewegung plötzlich nichts mehr zu sehen.

2700 Zivilisten wurden bei den Angriffen ermordet, darunter 89 Kinder und weitere 1031 Angehörige von Militär und Polizei. 6.000 Zivilisten wurden zum Teil schwer verletzt, darunter 2.700 Kinder, die schwer verstümmelt wurden, und weitere 5.173 Angehörige der serbischen Armee und Polizei. Ein Dutzend Menschen wird bis heute vermisst. Mehr als die Hälfte aller Opfer der NATO-Luftangriffe auf Jugoslawien waren Albaner im Kosovo und in Metohija, und dies, obwohl die westlichen Verbündeten wie „Engel der Barmherzigkeit“ argumentierten, der Angriff sei unvermeidlich gewesen, um die Kosovo-Albaner vor einer von den Serben verursachten humanitären Katastrophe zu schützen.

129 Mal ertönten allein in Niš während des NATO-Terrors Sirenen, um die Zivilbevölker-ung vor drohenden Bombardierungen zu warnen. In der serbischen Stadt Niš mussten die Bewohner während der Bombardierungen 52 Tage, durchschnittlich fünf Stunden und 14 Minuten pro Tag, in Schutzräumen und Bunkern verbringen, das sind fast 70 % der Tage, an denen die Luftangriffe stattfanden. Bei den Luftangriffen wurden 56 Einwohner der Stadt ermordet und mehr als 200 verletzt. 120 Gebäude wurden vollständig zerstört und 3.400 Wohn-, Geschäfts- und Militäreinrichtungen schwer beschädigt. Bei den Luftangriffen wurden 324 Lenkflugkörper auf die Stadt Niš abgefeuert, 161 Bomben und 36 Container mit Streubomben abgeworfen, 71 Marschflugkörper und 8 Graphitraketen auf die Stadt abgefeuert. Allein am 07. Mai 1999 wurden durch Streubomben 15 Einwohner der Stadt Niš getötet und Dutzende von ihnen schwer verletzt. Die Angriffe zerstörten den Marktplatz der Stadt und ein Wohnviertel in der Nähe der Universität von Niš sowie das Klinikzentrum der Stadt. Ein Mitarbeiter der Nachrichtenagentur RTS, Duško Korać, der sich in der verhängnisvollen Nacht im RTS-Gebäude in Abarevoj aufhielt, sagte: „Junge Journalisten und Redakteure wurden zu einem bevorzugten Ziel der militärischen Angriffe der NATO und wurden nicht als zivile Ziele betrachtet.“ Die Angriffe auf die Bundesrepublik Jugoslawien begannen am 24. März 1999, und noch am selben Abend erklärte die Regierung Serbiens den Kriegszustand.

Während der Bombardierungen, die 78 Tage lang ohne Unterbrechung andauerten, wurden Geschäftsgebäude, Schulen, Krankenhäuser, Infrastrukturen, Medieneinrichtungen und Kulturdenkmäler schwer beschädigt. Insgesamt wurden 1852 öffentliche Gebäude beschädigt und 1365 vollständig zerstört; davon wurden 907 öffentliche Gebäude ziviler Natur beschädigt und 119 öffentliche Gebäude ziviler Natur vollständig zerstört. Es wurden 109 Kraftwerke, 100 Bildungseinrichtungen und 176 religiöse, kulturelle und sportliche Einrichtungen beschädigt. Berücksichtigt man nur die zerstörten und beschädigten öffentlichen Gebäude, so beläuft sich der materielle Schaden auf rund 1,5 Milliarden US-Dollar. Nach dem Bombardement schätzte das Regime von Slobodan Milosevic den Gesamtschaden auf rund 100 Milliarden US-Dollar. Dieser Betrag wurde auch von den NATO-Mitgliedern als Entschädigung gefordert. Eine Gruppe serbischer Wirtschaftswissenschaftler bezifferte den Schaden auf rund 29,6 Milliarden US-Dollar. Darin sind die Folgeschäden nicht enthalten, die sich aus dem Anstieg der Krebsraten infolge des Einsatzes von bestrahlten Uranmunition durch die NATO ergeben.

Die Neunzehn-Länder-Allianz begann mit der Bombardierung von Schiffen in der Adria, von vier Flugplätzen in Italien und anderen Stützpunkten in Westeuropa aus, und wurde später von den Vereinigten Staaten unterstützt.

Zunächst gab es gezielte Angriffe auf Kasernen und Luftabwehranlagen in Batajnici, Mladenovcu, Pristina und anderen Orten der BRJ. Es gab kaum eine Stadt in Serbien, die in den 78 Tagen des Angriffs nicht mehrfach Ziel der Angriffe war. Die Bombardierungen zerstörten und beschädigten 25.000 Wohnhäuser, 470 Kilometer Straßen und 595 Kilometer Eisenbahnschienen. Sie beschädigten 14 Flughäfen, 19 Krankenhäuser, 20 Gesundheitszentren, 18 Kindergärten, 69 Schulen, 176 Kulturdenkmäler und 44 Brücken, von denen 38 völlig zerstört wurden.

Die Angriffe der NATO bestanden aus 2300 Luftangriffen auf 995 Einrichtungen im ganzen Land, dem Einsatz von insgesamt 1150 Raketen und fast 420.000 anderen Geschossen mit einem Gesamtgewicht von 22.000 Tonnen. Die NATO schoss 1300 Marschflugkörper ab und setzte 37.000 Streubomben ein, wobei 200 Menschen getötet und Hunderte verletzt wurden, und setzte eine verbotene Munition mit angereichertem Uran ein. Die NATO-Terrorangriffe zerstörten ein Drittel der Elektrizitätskapazitäten des Landes, bombardierten zwei Raffinerien in Pančevo und Novi Sad und setzten zum ersten Mal so genannte Graphitbomben ein, um das Stromnetz lahm zu legen. Die letzten Raket-en in Serbien schlugen am 10. Juni um 13:15 Uhr in der Nähe von Kosovska Kamenica ein, was bedeutet, dass die Bombardierung Serbiens nicht 78, sondern 79 Tage dauerte.

Es war das gleiche Szenario wie in Libyen, Irak und Afghanistan, es begann mit der Dämonisierung des Regimes und vielen Lügen, der Unterstützung radikaler militanter Gruppen und dann wurden die Menschen Bomben- und Raketenangriffen ausgesetzt. Was die NATO in Serbien begangen hat, ist nichts anderes als nackter Terror. Die Bombardierungen endeten am 10. Juni 1999, aber der Krieg der Terrororganisation NATO gegen die serbische Zivilbevölkerung ging danach mit anderen Mitteln weiter. An dem Tag, an dem die NATO und die serbische Militärregierung einen Waffenstillstand unterzeichneten, wussten die Serben, dass sich der NATO-„Friedensprozess“ in eine „Friedensfarce“ verwandeln würde. Am 10. Juni verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 1244 und entsandte 37.300 KFOR-Truppen aus 36 Ländern mit dem Auftrag, für Frieden und Sicherheit zu sorgen.

In den folgenden fünf Monaten wurden nach Angaben des Internationalen Roten Kreuzes fast 1.000 Kosovo-Serben von der Terrororganisation UÇK unter den Augen und dem Schutz von 37.300 KFOR-Soldaten ermordet, fast 1.000 von ihnen wurden entführt, und mehr als 180.000 von ihnen wurden aus ihren angestammten Heimatorten vertrieben. Abgesehen von einigen kleinen Enklaven an der serbischen Grenze gab es nach der NATO-Invasion keine Serben mehr im Kosovo. Die ethnische Säuberung betraf aber auch Juden, Sinti und Roma. Heute, nach dem NATO-Terror, ist der Kosovo frei von Juden.

In der kritischen Nachbetrachtung der Balkanpolitik der Bush- und Clinton-Administration (1) nimmt der Kosovo-Krieg neben dem Bosnien-Krieg eine wesentliche Rolle ein. Der Konflikt ist noch immer nicht beendet, ebenso wenig wie das Verfahren in Den Haag. Kritiker verweisen auf den dramatischen wirtschaftlichen und sozialen Niedergang des Westbalkans während der Interventionszeit und werfen Politikern und Medienvertretern vor, vor allem kurzsichtige, egoistische Interessen verfolgt zu haben. Joschka Fischers Slogan „Nie wieder Krieg, aber auch nie wieder Auschwitz“ habe die Unruhen auf dem Balkan für seine Zwecke missbraucht, bis ein neuer regionaler Krisenherd in den Fokus geriet: der Irak

Innenpolitische deutsche Kritik am NATO-Einsatz der rot-grünen Koalition

Am 3. Mai warf Spiegel-Redakteur Rudolf Augstein den USA vor, „in Rambouillet militärische Bedingungen gestellt zu haben, die kein gebildeter Serbe hätte unterschreiben können.“ Der SPD-Politiker Oskar Lafontaine, der PDS-Vorsitzende Gregor Gysi, Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und Altbundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) kritisierten die NATO-Angriffe auf Jugoslawien. Der ehemalige OSZE-Vizepräsident und Bundestagsabgeordnete Willy Wimmer (CDU) sprach von einem „normalen Angriffskrieg“ und warf der damaligen Bundesregierung, insbesondere Außenminister Joschka Fischer und Verteidigungsminister Rudolf Scharping, „Manipulationen“ vor.
Der CSU-Politiker Peter Gauweiler sagte: „Sowohl die US-Intervention im Irak als auch die Bombardierung Jugoslawiens und seiner Hauptstadt Belgrad durch die NATO geschahen ohne ein Mandat der Vereinten Nationen.“

Dies wurde von der deutschen Völkerrechtslehre zutreffend und nachdrücklich als völkerrechtswidrige Darstellung des Täters Rudolf Scharping bezeichnet.“ Heinz Loquai, damals Generalmajor und Militärberater an der deutschen OSZE-Vertretung in Wien, erhob im Jahr 2000 schwere Vorwürfe gegen Rudolf Scharping und bezeichnete die Darstellung des Kosovo-Konflikts in den deutschen Medien als „meist einseitig und eindimensional, indem der Konflikt bis hin zum NATO-Krieg als alleinige Schuld der Belgrader Führung gesehen wird. Das Bild des Kosovo-Konflikts in der deutschen Öffentlichkeit, Politik und Wissenschaft sei von der jugoslawischen Repressionspolitik ab 1989 bis zu den Verbrechen an den Kosovo-Albanern nach Beginn der NATO-Luftangriffe aus einer Perspektive betrachtet worden, die die Ereignisse als Folgen des serbischen Nationalismus reduzierte, sie aber nicht im Kontext eines Bürgerkriegs bewertete.“ General Naumann im Kosovo „war wegen einer Idee.

Der Täter Joschka Fischer
Der Täter
Joschka Fischer

Loquai sagte, die Bundesregierung habe mit der moralisierenden Anwendung des US-Konzepts des „Schurkenstaates“ nur ihre eigene, rein interessengeleitete Politik kaschiert. Statt die eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen, sei der Blick der Öffentlichkeit auf die enorme Personalisierung der jugoslawischen Politik als „Schurke“, den jugoslawischen Präsidenten, dessen Handlungsmotive als niederträchtig und irrational dargestellt wurden, gelenkt worden, um so den Weg für eine diplomatische

Der Täter Bill Clinton
Der Täter
Bill Clinton Lösung unnötig behindert worden sei. Das Hauptinteresse der neuen deutschen Regierung habe darin bestanden, außenpolitische Verlässlichkeit und Kontinuität zu demonstrieren, so die Begründung. Auch für die Vereinigten Staaten stand das nationale Interesse im Mittelpunkt ihrer Kosovo-Politik. Neben wirtschaftlichen Interessen hätten das Prestige der USA als Weltmacht und die Stellung der US-amerikanisch dominierten NATO in der Hierarchie der internationalen Organisationen im Vordergrund gestanden.“ Die meisten Medien folgten der Lügenkampagne von Bundesverteidigungsminister Scharping und Bundesaußenminister Fischer und Bundeskanzler Schröder. In Deutschland ist der 8. Februar 2001.

Die Täter George H. W. Bush Sr.
Der Täter
George H. W. Bush sen.

„Es begann mit einer Lüge„, eine WDR-Dokumentation, die am 8. Februar 2001 ausgestrahlt wurde und deren Inhalt darauf abzielte zu beweisen, dass die Rechtfertigung, mit den NATO-Luftangriffen „eine humanitäre Katastrophe im Kosovo verhindern“ zu wollen (Gerhard Schröder, 24. März 1999), auf Lügen und Manipulationen mit der Absicht der bewussten Täuschung beruhte.

Dieser Bericht wurde wiederum von der FAZ und dem Magazin Der Spiegel wegen selektiver Wiedergabe von Zeugenaussagen und „unsauberer“ Recherchemethoden massiv kritisiert. Dieser Kritik schlossen sich auch Rupert Neudeck und Norbert Blüm an, die beide den WDR-Film durch eigene Recherchen überprüften. durch eigene Recherchen. Der WDR-Redakteur Mathias Werth, Mitautor der Dokumentation, entgegnete in einem Interview mit der „Stadtzeitung für Südbaden“ auf die Kritik: „Sie sahen die Arbeit ihrer Korrespondenten vor Ort durch diesen Film diskreditiert. Dafür habe ich ein gewisses Verständnis, denn manche mögen in dem Film eine Kritik an der Art und Weise erkennen, wie über diesen Krieg berichtet wurde. […] Die Frage ist, was am Ende an sachlichen Vorwürfen gegen den Film übrig bleibt. Und da ist bis heute kein einziger Vorwurf übrig geblieben.“ Der WDR blieb bei seiner Darstellung.

Der Kosovo-Krieg wurde im Frühjahr 2010 in der Debatte um den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr erneut in die Debatte gebracht, da dieser die aktive militärische Präsenz deutscher Soldaten in NATO-Missionen einleitete. Barbara Supp kritisierte im Spiegel, dass im Kosovo-Krieg Propaganda zum Mittel der Politik wurde, und zog Fischers Auschwitz-Vergleich als Beispiel heran: „Und dann sprach Joschka Fischer von einem neuen Auschwitz, das der Serbe Milošević plane und das nur durch Krieg verhindert werden könne. Auschwitz – das ultimative Mittel.

So war der Kosovo-Krieg, obwohl das Völkerrecht dagegen sprach, gerecht und alternativ-los ( ?!?* )Er wurde ‚humanitäre Intervention‘ genannt. Wer sich dagegen stellte, war ein Verbündeter der serbischen Mörder“. – Antidemokratische und diktatorische Denkweisen von Emporkömmlingen im Rausch der Macht.

Die Erinnerung an den Visionär Josip Broz Tito, an seinen föderalistischen Vielvölkerstaat Jugoslawien, war nie und nirgends vor der Dummheit und Gier der Menschen gefeit. Leider ist das 21. Jahrhundert immer noch von alten Dämonen bevölkert, und die Welt wird weiterhin von einem kleinen Kreis terrorisiert werden, der die Macht in seinen Händen hält. Die Ausbeutung ganzer Völker und das Leid der Menschen sind Legion. Und es wird weiterhin versucht, das Konkrete durch das Unwahrnehmbare, die Wahrheit durch die Lüge, das Richtige durch das Falsche, die Information durch die Desinformation und die Orientierung durch die Manipulation zu ersetzen. Auf diese Weise werden Opfer zu Tätern und Täter zu Opfern gemacht. Im 21. Jahrhundert werden wir noch viele Jugoslawen, Iraker, Afghanen, Libyer und Syrer erleben – Verbrechen, die im Namen von Menschlichkeit, Freiheit und Demokratie begangen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über stasifolteropferadamlauks

I am 74 Years old and I I am victim of torture in STASI-Prison in former GDR 1982-1985 still witouth Status of tortured person. I never reached Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 42 Years injustice ! I am fighting for the implementation § TORTURE in Germany´s national low.
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