RechtSStaat Deutschland Meine Strafanzeige gegend das kommu-faschistische DDR-System und seine Schergen 76 Js 452/92 wurde zu 76 Js 1792/93 – 30 Jahre Suche nach Rehabilitierung und Gerechtigkeit war vergeblich

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Adam Lauks 1975

 

Blatt 22  der Akte 76 JS 1792/93

Ich konnte nicht wissen und nicht ahnen dass die Verbrüderung der Geheimdienste und der Justiz DDR/BRD bereits vollzogen wurde 1990 – 1992.

DA werden Sie aufgeklärt! – wenn es um die DDR und DDR Aufklärung geht.

Ob NEUES DEUTSCHLAND nach 1945 oder nach 1990 gemeint ist bleibt dem Leser überlassen – so gestaltet lag dieser Kreuz in meiner Krankenzelle im Haftkrankenhaus Leipzig Meusdorf seit 28.12.1984

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Blatt 1 der Akte 76 JS 1792/93

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Anzeige lautet wegen Zersetzungsprozess mit dem Ziel durch psychische und physische Misshandlungen und Folterungen unter Mißbrauch der Polizei – Med. Dienste und zivile MED-Einrichtungen mich in den Tod zu treiben. ( zu liquidieren!* )“

Blatt 3 der Akte 76 JS 1792/93

Strafanzeige  76 Js 1792/93 Blatt  der Akte 3 – Staatsanwaltschaft II Berlin ZERV 214

Blatt 3 der Akte 76 JS 1792/93

ABSCHRIFT

„Staatsanwaltschaft                                                                                              Berlin, den 30.4.92 beim Landgericht Berlin                                                                                 Adam Lauks bei Seng Turmstrasse 91                                                                                               1152 Berlin Hellersdorf 1000 Berlin 21                                                                                                         Zossener Str. 66

zu Hdn. Herrn Staatsanwalt                                                                                                                   Wittkowski Burk   

Gesch. Nr. 76 Js 452/92

Zu unter den genannten Gesch. Nr. erstatteten Anzeige wegen Rechtsbeugung  im Pro-zess    des Stadtgerichtes Berlin 241-73-82 erstatte ich hiermit auch Anzeige gegen die Angehörigen der Strafvollzugsorgane des MdI, sowie Angehörige der Med. Dienste in den StVE und UHA sowie Haftkrankenhauses ( Leipzig* ) Meusdorf und Krankenreviers ( Spezielle Strafvollzugsabteilung – Forensik d. MfS* ) Waldheim; sowie gegen die Ärzte des Klinikum ( Berlin* ) Buch Abteilung Chirurgie ( Station 115C* ) Haus 115 ( 5 IMS -Ärzte* ) angeführt von Dr. Dozent Wendt  und Frau Dr. Meergans der Berliner Charite und letztlich damaligen Minister für Staatssicherheit der DDR Erich Mielke und seione zuständigen Offiziere die an diesem systematischen Zersetzungsprozess teils als Schreibtischtätet, teils als Schergen ( Vollstrecker *) beteiligt waren.

Anzeige lautet wegen Zersetzungsprozess mit dem Ziel durch psychische und physi-sche Misshandlungen und Folterungen unter Mißbrauch der Polizei – Med. Dienste und zivile MED-Einrichtungen mich in den Tod zu treiben. ( zu liquidieren!* )“

Blatt 13 ( 93!* ) der G- Akte ( Gesundheitsakte d Vollstreckers IMS „Nagel“- ChA Dr. Zels )

1982/1983

Strafanzeige  76 Js 1792/93 Blatt  der Akte 4

Blatt 4 der Akte 76 JS 1792/93

“ Am 19.5.82 wurde ich durch Zollfahnder verhaftet und nach dem Erlassen eines Haftbefehles  ( am 20.5.82* ) nach Königswusterhausen verlegt in die dortige U-Haft.       Bereits zwei-drei Tage später sprang eine pflaumengroße Hämorrhoide raus und zog sich nicht mehr zurück. Sie lag zwischen den beiden Schließmuskelringen ( auf halb vier ) und da sie nicht mehr zurückging war die Durchblutung stark beeinträchtigt und mit der Zeit fing das Gebilde an zu zerfallen. ( mechanische Behinderung der Deffekation* -OP war dringend notwendig* )                                                                                                                        Der Stuhlgang war möglich (nur* )wenn ich behutsam und unter Schmerzen den Zeigefinger tief in den Anus einführte und dem Kot platz schaffte. Die Schmerzen danach wurden noch unerträglicher. Die Erniedrigung vor den anderen (3* ) Häftlingen…                Ich meldete mich hausordnungsmäßig beim Sanitäter und wurde einem zivilen Vertrags-arzt ( Dr. K-H Schust* )vorgestellt ( am, 23.5.82* ) der das Gesehene nur mit „O Gott“ kommentierte und ordnete sofortige Operation an. Mein RA Dr. Friedrich Wolff- ( alias IMS „Jura“* ) wurde benachrichtigt ( später* ) beim RA-Sprecher. Die Zeit verging und nichts geschah. Dann schrieb ich  ( nach 24.5.83 wieder* ) an die Staatsanwaltschaft an Frau Rosenbaum, (  verh. Birgit Lohmann-Rosenbaum* ) da eine umfassende Darstell-ung – Selbstbezichtigung – meiner Mittäterschaft ( am.8.6.83* erpresst* ) niedergeschrieb-en wurde so wie sich der Vernegmer ( Kom. Ehlert* ) wünschte, und bat sie, flehte sie  ( wieder!* ) an mich dringendstens in die Charite ( Berlin ) einzuliefern, wo ich als Bankver-treter sonst behandelt wurde, damit die Operation durch einen erfahrenen Chirurgen gemacht wird.

Blatt 5 der Akte 76 JS 1792/93

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Ich wagte mich zu zweifeln, daß im Haftkrankenhaus solche OP´s oft gemacht wurden und das dort entsprechende Nachbehandlung fachgerecht durchgefphrt wird. Es kam eine Ablehnung meiner Bitte und kurze Mitteilung, daß für mich Haftkrankenhaus zustand-ig wäre.                                                                                                                                                       Ich konnte nicht ( damals ) ahnen, daß mein Weg bereits ( medizinisch* )vorgezeichnet gewesen wäre und daß mein Schicksal nicht in den Händen der Staatsanwältin ( Rosen-baumm* ) lag, sondern in Händen des Bösen, der Mörder, der Stasi ( MfS* ).                     Ich wartete geduldig, trotz des Existenzzusammenbruchs dachte ich nicht und niemals auf Aufgeben. Daß man auf meinen Selbstmord gewartet hatte und damit gerechnet hatte erfuhr ich erst viele Jahre später. Im ( UHA* ) Königswusterhausen koinnte mir keiner sagen wann ich operiert werden soll, auch Vernehmer Ehlert nicht ( der selbst an Hämor-hoiden leidet* ). Auch der jugoslawische Consul, Živaljević Radomir wurde aufgefordert sich dafür einzusetzen, daß ich im Zivilkrankenhaus ( Charite* ) operiert werde – warum er es nicht getan hat weiß ich heute.

Am 11. oder 12.9.82  ( am.10.9.82* ) wurde ich blutend aus der offenen, sich in Verwesu-ng befindenden Wunde auf dem „normalen“ Bahnweg ( per Otto – Grothewohl -Express* ) richtung  ( Leipzig *) Meusdorf geschickt. Das Gebilde war inzwischen zerrieben und zerfressen bei täglichen Sitzbädern fielen verweste Haut und Gewebestücke mir in die Hände.

Blatt 6 der Akte 76 JS 1792/93

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Ich roch an meiner eigenen Verwesung, das schwarze Blut stank unbeschreiblich. Verneh-mer ( Ehlert* ) redete vom  Krankenwagen ( SANKRA* ) und Operation in der Leipziger Universitätsklinik.  Der Sanitäter und der Obermeister  ( Ziehe in KW* ) und alle anderen sahen die Not in der ich mich befand und ich werde es nicht vergessen. Dem Vertragsarzt wurde ich in einer Nacht noch zweimal vorgestellt da ich schmerzstillende Mittel bekom-men mußte. Er sagte auch wieder sein „OP Gott“ und wunderte sich „warum das noch nicht gemacht wurde“.                                                                                                                            Es war Mittwoch ( 10.9.82* ) als ich KW verließ in der Dunkelzelle der „Minna“ und wurde nach Rummelsburg ( StVE Berlin* ) gefahren, wo ich mit vielen Gefangenen in einer Transporerzelle kam ( Haus 4 ). Es gab kaum Platz sich hinzusetzen.Blut durchdrang die Unterhose und Hose und ich saß auf dem Toilettendeckel – als ich aufstand war er blutbeschmiert. Ich bemühte mich den Schmerz zu meistern. Den ganzen Tag saßen wir und standenm um gegen 22:00 Uhr  ( am Betriebsbahnhof Warschauer Straße* ) ins Otto – Grothewohl – Express verfrachtet zu werden. Mit fünf Mann (! ) von 22:00 Uhr bis 16.30  am Donnerstag erreichten wir Leipzig ( StVE und UH A ) Kästnerstraße – Durchgangsze-llen. Mit mir wurde es schlimmer, man nahm mich von der Zelle und führge ins Kranken-revier. Als ich die Hose runterließ sprang der Kalf ( SG-Hausarbeiter* ) zurück und mußte sich übergeben. Ich kam in eine Zelle wo ein Häftling lag regungslos, sein Kopf war eine dunkle blutunterlaufene, aufgeschwollene Masse.

Blatt 6a der Akte 76 JS 1792/93

Er konnte die Augen von Blutergüssen nicht aufmachen. Er bewegte nur die Lippen: „Doppelter Schädelbasisbruch“; Bitte nicht sprechen“.

Mir wurden  zwei Tabletten verabreicht, danach noch eine und ich schlief endlich ein. Am Freitag kam ich erst ins Haftkrankenhaus Meusdorf bei Leipzig. Es war  Nachmitt-ag und es war kein Arzt da außer Sanitäter. Als die Schmerzen betätigte ich die Glocke und schon kam der Sani mit gezuckter Spritze; ich schlief ein.

Ich hatte am Montag erst Aufnahme Aufnahmegespräch bzw.- Untersuchung mit Major Pahmann oder Pohmann ( Dr. Paarmann* ) Chirurg, der mir die Angst vor der Operation nahm. Ich hatte Vertrauen. Am Dienstag war die Chefvisite Oberstleutnant ( ChA Dr. Joachim, ehem. Ulbrichts Leibarzt* ) Zacharias erkundigte sich beim Major über mein Problem. „Weg damit“ meinte er nur kurz und am Donnerstag ( 16.9.83* ) wurde ich oper-iert. Vor der Narkose bat ich den Chirurgen etwas für die Deutsch- Jugoslawische Freund-schaft zu tun. Als ich ( nach der OP* ) aufwachte, war das ein Herrliches Gefühl – nach Mo-naten – schmerzlos ( schmerzfrei* ) zu sein. Wochenende verstrich langsam – ich bekam Flüssignahrung, am Dienstag war Chefsvisite. Major  erkundigte sich bei mir wie es mir geht und ob ich meine Medizin bekomme (?!?); als ich nein sagte, herrschte  er den Hauptmann ( dipl. med. Hoffmann* ) und den Leutnant ( „Jesus“* ) an, er hätte es doch angeordnet gehabt.

Blatt 7 der Akte 76 JS 1792/93

Der Leutnant mit Glatze trug es in sein Heft. Medizin bekam ich aber doch nicht. ( !??* ) Nicht am Mittwoch, auch nicht am Donnerstag und am Freitag war der Major sehr wütend und machte  kein Hehl mehr daraus. Nochmals wurde das ins Heft eingetragen und erst am Sonnabend bekam ich Laxan – Weichmacher ( Chertolax* ). Erst nach dreimaligen Einnahme mußte ich am 9 – 10 Tag nach der Operation auf die Toilette. Was dort ( danach* ) geschah war einer Geburt mit Dammriss gleich. Ein Klumpen so groß wie meine Faust wurde mit einem tierischen Schrei rausgedrückt. Ich merkte wie der Darm reißt. Kot war hart wie Fels und lag in einer Blutlache. Vom Hörensagen weußte ich daß der erste Stuhlgang nach der OP Anstrengung und Zähneknirschen verlangt. Ich dachte alles wärfe vorbei. Der Schmerz verschwand nicht, ich versuchte mitr Linderung zu (ver)schaffen in dem ich die halbe Nacht im Waschbecken saß. Die Sanitäter wechselten die Schicht. Ich ging an die Glocke ( Notruf* ) Man schob mir eine Acyssal Tablette unter der Tür. Es half nicht, ich winselte in meinem Becken. Als ich die Notglocke betätigte kam Obermeister Becker und sagte zu mir: „Strafgefangener Lauks ( ich war _U-Häftling* ) gehen Sie von der Glocke weg, Sie sind hier im Strafvollzug und nicht im Krankenhaus.“

Blatt 8 der Akte 76 JS 1792/93

Die neue Schicht kam und gab mir doch  Tablette die mir half einzuschlafen. Am nächsten Morgen wurde ich verlegt und bei der nächsten Visite sah man auf der Stelle wo die Wunde aufgerissen wurde wildes Fleisch und ordnete an dass es weggeätzt werden soll. Man fing damit an; nach dem zweiten Mal, ohne Enduntersuchung , ohne Rektoskopie wurde ich in Marsch gesetzt. Wieder ( U-Haft* ) Kästnerstraße , diesmal sollte es schneller gehen, (denn* ) am Montag wartete der Vernehmer auf mich in Königswuster-hausen, wie er sagte. Schon dort sah ich daß etwas nicht in Ordnung war, aber ich glaubte das wird „sich einrenken“ Ich bekam noch diese Laxan ( Weichmacher* ) und konnte dünn und ohne großen Schmerz entleeren. Im Zug saß ich mit Strafgefangenen die auch nach Berlin sollten. In Chemnitz trennten wir uns. Den ganzen Tag dauerte die Reise von Leipzig nach Dresden; Abfahrt um 6:00 – Ankunft um 17:30. Wir landeten in der  ( U-Hafz* ) Schießgasse. Alle Ankömmlinge aus der Durchgangszelle wurden almählich aufgerufen und traten ihre Weiterreise in ihre Strafvollzüge an. Ich als einziger blieb da. Ich sollte nach Berlin und war in Dresden, keiner wußte wieso und wozu…Man sperrte mich in eine Zelle ein und es war für mich ein Anblick und Schock den ich nie vergaß. Gläserne Ziegeölsdteine  und 8 cm breite Klappe für die Luftzufuhr. Ich sank zusammen, Sanitäter kam. Man maß den Blutdruck 100/80 und gab mir Tropfen und…

Blatt 9 der Akte 76 JS 1792/93

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…verlegte in die andere Zelle mit mehr Luft und Dauersummer. Der eine begrüßte mich gleich mit „Heil Hitler“, „Meine Farbe ist braun“ usw.

In dieser Zelle begann für mich die Hölle mit Qualen die ich hier nicht beschreiben werde. Das normale Essen ( keine MSK – Magenschonkost* ) brachte die Probleme. Der harte Stuhlgang ging nicht durch. Nach langem Pressen und Stöhnen kam Stückchen von der Stärke eines Bleistiftes. Man verabreichte  mir immer wieder Abführmittel . Der Druck war groß und unerträglich. Dann begriff ich daß die Analöffnung zu eng zusammengew-achsen war. Es war schlimmer, viel schlimmer als vorher. ( vor der Operation* ) Wieder deückte ich den Zeigefinger in den Anus und stieß bis zum angestautem Kot und führte ihn am Finger entlang raus. Erst danach wurden die Spasmen und Schmerzen grausam. Ich versuchte lange Schlaf zu finden, mir graute vor dem nächsten Stuhlgang. Im Rahmen einer Nachbehandlung, die man in der Gesundheitsakte gefunden hatte, bekam ich eine Plasteschüssel in die Zelle und bei der Medizinausgabe durfte der Kalf im Auftrag des Sanitäters paar Krümel Kalipermangan in sie und ich saß in Anwesenheit der zwei Mit-häftlingen erniedrigt und gedemütigt und versuchte meiner Schmerzen Herr zu bleiben.

Zum Anstaltsarzt wurde ich trotz mehrmaliger Meldungen nicht zugelassen (!?* ) ein Oberstleutnant war da praktizierender Arzt damals.

Blatt 10 der Akte 76 JS 1792/93

Auch meinem Wunsch den Leiter des Hauses wollte man nicht nachkommen. WARUM?

Auch meinem Wunsch den Leiter des Hauses wollte man nicht nachkommen. Weswegen ich in Dresden bin konnte ( oder wollte* ) mir keiner sagen. Es hieß dann daß ich in die Neuropsychiatrie der dortigen UNI eingewiesen werden sollte zwecks Beobachtung. ( !?? )

Und ich schrieb an die Botschaft  ( SFRJ* ) und an die Staatsanwältin ( Rosenbaum* ) und an Außenministerium der DDR und an Willi Stoph und ließ sie alle wissen, daß die Operation fehlgeschlagen ist und flehte sie alle an um Hilfe, damit ich wieder unter´s Messer komme…

Nach drei, vier Wochen um04:00 Uhr gings ab -um 18:00 Uhr Endstation, ich war in Magdeburg: Es war Freitag. Was dort geschah will ich ( hier* )  nicht schreiben. Dienst-ag oder Mittwochs ging´s nach Potsdam und ich kam dann wieder nach Königswuster-hausen ( am 22.10.82* ). Vernehmer ( Kom. Ehlöert* )kam und wunderte sich – er hätte die ganze DDR ( nach mir* ) abtelefoniert, keiner konnte ihm sagen wo ich sei; auch die Staatsanwältin ( Rosenbaum* ) wußte ( angeblich* ) nicht daß ich in Dresden bin ?!?    Aber es gab jemanden der das wußte, der mich damals so sicher ( planmäßig* ) lenkte wo man mich haben wollte – in einen Zinnsarg. Ich hatte keine Chance den Selbstmord nicht zu begehen. Ein Mord damals, schon, was hat sie davon zurückgehalten?!? Mit einem „Selbstmord“ hätten sie sich das schändliche ( politisch – operative* ) Gerichtsverfahren gespart und die unglückliche Witwe hätte alle Sympathien, Mitleid und Alibi.

Blatt 11 der Akte 76 JS 1792/93

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Meine jetzige Gedanken können keinen beeinflußen, ich bin doch am meißten selbst durch diese Wahrheit getroffen worden. Beim ersten RA Besuch ( nach der OP* ) ( alias IMS „Jura“* ) beauftragte ich Dr. Wolff sein Möglichstes zu tun damit die Revisiom gemacht wird. „Dr. Wolff, ich muß dringendstens unter das Messer, es ist etwas schiefgelaufen, ich kann nicht scheißen, ich hole mir die Scheiße mit eigenen Händen aus dem Leibe.“ „Das kann doch nicht sein, das wird sich einrenken“

Dem Chef der Vertretung ( Vinko Borec* )sagte ich auch das ich nicht und nie aufgeben werde.

Ich schrieb, bat, flehte um die Hilfe. Wieder an den Generalstaatsanwalt Streit ( am 23.10.82* ), an Minister Dickel. an Oskar Fischer an Horst Sindermann, an Stoph an Scheibe beim ZK an Honecker… Eines Tages ( am 24.11.82* ) im November 82 erschie-nen zwei Oberstleutnante einer im Grün einer im Blau ( (Stasi ) um meine Eingabe zu bearbeiten. Der in dunkler Uniform sagte: „Wir sind beide Ärzte und wenn Sie einverst-anden sind möchte ich Sie abtasten“ ( MUDr. Peter Janata Leiter der MED-Dienste des MdI Verwaltung Strafvollzug d. DDR, alias IMS „Pit“ der HA VII/5 des MfS* ). Ich war dafür. Er tastete mich ab und führte den Finger in den After ( zog ihn blutig raus* )und stellte fest das es ( wirklich* ) zu eng sei. ( Der Generalmajor OMR Prof Dr. med. sc. ChA der MED-Dienste des MdI Karlheinz Kelch sagte, befahl: „Dann bleibt nichts anders übrig, Einlieferung in die Charite mit allen Konsequenzen!“* )

( Zuvor, am 5.11.82*) Es wurde angeordnet ( durch IMS Staatsanwalt Dr. Beinarowitz* ) daß ich einem Chirurgen vorgestellt werde. Zu diesem Zwecke fuhr man mich nach Wildau in die Betriebspoliklinik „Heinrich Rau“ ( statt ins benachbarte Kreiskrankenmhaus!?? ) Der Chirurg ( man nannte ihn Schlächtger )  ( Dr. Wershun* ) versuchte mit dem Rektoskop einzudringen,…

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Blatt 12 der Akte 76 JS 1792/93

…, er war grob und ich rutschte * vom Behandlungstisch. (als ich mich auf den Tisch drauflegte wollte er mir die Arme  fixieren, eas ich abgelehnt hatte  – wenn ich es nicht getan hätte, hätte er mich aufgespießt, was ChA OSL Dr. Zels – IMS „Nagel“ am 28.2.83 selbst tat und  die Analöffnung zurecht gerissen* ) „Ich weiß daß Hämmoroiden unangenehm sind, ( es gab keine Hämmorroide mehr* ) aber dass es so weh tun soll glaube ich Ihnen nicht.“ Er hatte die (G-* ) Akte nicht zur Einsicht. ( handelte auf Anrufbefehl von IM StA Dr. Beinarowitz dem er offensichtlich zur besonderen Verwendung zur Verfügung stand* ). Ich bat ihn mit Tränen in den Augen ( auf dem Fußboden kniend* ) zu veranlassen daß0 eine Recktoskopie unter Narkose gemacht wird, was er in seinem Bericht auch anempfohlen hatte.

Am 30.11.82 ( am 01.12.82* ) wurde ich nach Berlin Rummelsburg verlegt wegen der besseren Hygienebedingungen und besseren ärztlichen Behandlung.( durch ChA IMS „Nagel“  alias OSL Dr. Erhard Zels* ) In der UH A I wurde ich mit Felix Tschogala und Manfred Heinze  ( OSL des Wachregiments Feliks Dzierzinsky und Heinz Honig  vom RFT* )  zusammen  eingeschlossen. Der letztere besuchte Frau Seng, damals noch Kistner, meine Bekannte ( während ich im Haus 8 – Krankenabteilung war, im Hotel Stadt Berlin* ) ohne dass ich ihn darum gebeten hatte und sagte ihr (u.a.* ) dass man ihn beauftragt hatte auf mich aufzupassen, an meiner Tür war das (( schwarze* ) Metallplätt-chen für Selbstmörder angebracht (!??* ). Da hatten sich seine Auftraggeber  verrechnet. Die Voraussetzungen für einen solchen Schritt wearen ( in Dresden* ) da, aber ich gab mein Wort nicht aufzugeben. Auch im HausI ( Zelle 218* ) waren die Wächter ( Schließ-er*) korrekt und es gab keine Probleme.

Medizinisch kümmerte man sich um meinen Zustand. Ich wurde in das dortige Krank-enrevier ( am 1.12.82* ) eingeliefert und kam unter medizinische Obhut des Obersleutnant Dr. Zels, ( alias IMS „Nagel“ der HA VII/5 des MfS* ) dem Chef der dortigen MED-Stelle.

Das Einzige was passierte, man setzte mich täglich in ein warmes Sitzbad ( Hävanol* ) für eine halbe Stunde und gab mir Schonkost ( und Chertolax – Abführmittel* ).

Blatt 13 der Akte 76 JS 1792/93

Weiterhin holte ich mir den Kot eigenhändig aus dem Darm und bekam dazu Magenbeschwerden. Die Zeugen daß es nichts weiter geschah sind Strafgefangene Ärzte Dr. Dittmar May und Dr. ( Guntar* ) Schmidt. Als Sitzbad Hävanol alle wurde schüttelte man rein was gerade da war. ( u.a. Tannennadelöl* ). Nach einer Zeit wurde ich auf die Station im Haus 1 verlegt und geschah nichts. Ich schrieb und schrieb ( um mein Leben!* ) und irgendwann im Januar ( 1983* ) erschien wieder Oberstleutnant ( im Grün ) aus dem MdI ( Generalmajor Prof. Dr. Karlheinz Kelch – Leiter des MED-Dienstes des MdI der DDR diesmal ohne IMS „Pit alias MUDr. Peter Janata* ) um sich nach meiner Gesundheit bzw. Zustand zu erkundigen. Dr. Zels ( IMS „Nagel“*Ü ) wußte gar nicht dass die Sitzbäder (?!? gegen unkontrolliert zu eng zusammengewachsenen After ) längst nicht mehr liefen – Major Radtke hatte sie eingestellt.

An einem Dienstag wurde ich auf betrügerische Art und Weise angeblich einem Urologen der Charite vorgeführt( es war Vertragsarzt Neuropsychiater Dr. Schott des Polizeikran-kenhauses* ), der für 5 M DDR Dienstags Sedative verordnete und machte es den Verhaf-äteten leichter. Ich erzählte ihm über die Operation und unerträgliche Magenbeschwer-den. „Ich verordne ihnen eine Medizin wonach Sie sich wie nach der zweiten Hochzeit (Nacht* ) fühlen werden!“ Zu den Magenbeschwerden kam Schlafstörung dazu und eine Benommenheit; ich schmiss die Pillen weg. Ich schrieb an den zuständigen OKS und er brachte mich zu ihm ins Büro. Er fragte nach meiner Gesundheit und meinem Delikt.

Blatt 14 der Akte 76 JS 1792/93

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Dann wurde ich ( am 10.2.83 ) nochmals ins H-8 ( Krankenrevier gebracht um, wie Dr. Zels sagte: „alles von hinten aufzurollen„. ( am 23.2.83 wurde ich von den SG Ärzten Dr. May und Dr. Schmidt für die -erste- Vorstellung bei einem Professor der Berliner Charite   am 24.2.83 mit Einlauf vorbereitet – MfS ließ die Vorstellung platzen*)

Der Beweis Blatt 94 der Gesundheitsakte:  Die vollständige Gesundheitsakte wurde von der ZERV 214 an die Staatsanwaltschaft Berlin überstellt mit der Empfehlung von Fachärzten ein Gutachten zur Gesundheitsakte  erstellen zu lassen. Die Akte blieb dort lange unauffindbar!? Man wäre dabei mit Sicherheit auf Blatt 93 der G-Akte gestoßen:

1982/1983

Am 28.2.1982 wurde ich buchstäblich aufgespießt durch IMS „Nagel“ alias ChA Dr. Erhard Zels bei der gewaltsam und ohne  jegliche Anküdigung und notwendigen Vorbereitung schwer verletzt – er durchtrennte zwei Venen in der Darmwand zwischen Sphinkter und Schließmuskelring…und ließ mich danach monatelang innerlich bluten. ( bis 27.7.83! )

Im Februar ( 29.2. wurde im H-4 ( Haus 4* ) Magenspiegelung Magenröntgen durch einen Zivilradiologen ( Dr. Moser am 25.3.83* ) durchgeführt wobei Magengesch-würe festgestellt wurden.

Blatt der G – Akte 99  IMS „Nagel“ alias ChA OSL Dr. Erhard Zels „betreut“ den nach innen Blutenden Verhafteten Adam Lauks „nach gegebenen Weisungen und Befehlen des MfS“

Magenröntgen am 25.3.83 in Haus 4 durch den Vertragsarzt Dr. Moosler befohlen.

Dr. Moosler fand ein Geschwür, sagte zur Schwester: Bleiben Sie stehen, hier ist ein schön zu sehen! und machte davon eine Röntgenaufnahme. Befehlsmäßig erhielt ChA des Med-Dienstes OSL Dr. Erhard Zels den gewünschten Befund.

Dr. Mosers „Befund“ – ohne Paginierung. Den Ulcus wird auch OA Schulz Abteilung Endoskopie bei der Gastroskopie am 23.6.83 finden, aber in einem bestellten Bericht völlig ausblenden – unterschlagen.

„Paar Tage später  ( am 11.4.83* ) wurde auch der Dickdarm geröntgt. Der Arzt  sah dabei auch die verunstaltete Wunde und stellte einen  Dickdarmknick im Sigma Bereich fest“  ( Er sagte: “ Junger Mann, ich kann Ihre Beschwerden verstehen, Sie haben einen Dickdarmknick“ und zeigte auf die Stelle und machte eine Aufnahme davon.* )

Blatt 104 der G – Akte

Vertragsarzt Dr. Moosler

„Von Dr. Zels erfuhr ich, es wäre alles bestens, aber ich bekam sofort MSK – Magen-schonkost. Ich bat um Kamillentee. Es wurde verordnet aber ich bekam es erst  am 26.8.83! Die ganze Palette von Abführmitteln bekam ich. ( bb Dezember 1982 -lehnte ich die ab* ) Bis dahin hatte ich eine Alptraumreise ( am 17.1.83* ) nach Leipzig zur Zeugenaussage gegen Brigitte Suda ( die ich von vorne verweigert hatte* ). Dort wurde ich in der Beethovenstraße ( MfS – U-Haft* ) untergebracht und mit Redžo Begov-ić und Dr. Mabub aus Bangla Desch zusammengelegt. Ich war damals im schlimmsten Zustand nach der Operation. Man verabreichte mir ( auch dort) Laxans  ( Rizzi-nusöl* ) – ich befand mich im Tedufelskreis. Als Dr. Mabub sah wie es um mich steht sagte er mir, daß er Arzt sei ( in Weiterbildung in Halle an der Saale* ) und mich gerne untersuchen würde. Er sah sich das an und sagte: Adam, die Wunde ist zerrissen und unkontrolliert zusammengerwachsen – ( hatte am 24.11.82 OSL MUDr. Peter Janata  – IMS „Pit“ in KW bereits festgestellt gehabt * ) eine Operation muß so schnell wie möglich gemacht werden.“ Er hatte ein Buch bei wo alle Medikamente ver-zeichnet waren, er fand alle Laxans die man mir verabreichte und bei physischen ( mech-anischen* )Behinderungen, die bei mir offensichtlich vorlag, war ihre Wirkung kontraindiukativ – keines falkls zu veroprdnenb.: Du sollst die Medizin nicht mehr einnehmen – Operation dringendstens.

Blatt 15 der Akte 76 JS 1792/93

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Sonst kommt im Darm zum Überdruck, verändertem Darmklima was Dickdarmbruch oder Verengung ( Stenose wurde am 23.6.83 in der Charite Berlin festgestellt durch OA Dr. Schulz* ) Den Befund des Dr. Mabub schrieb ich an die Staatsanwäl-tin Rosenbaum wonach nach meiner Rückkehr ( aus Leipzig am 3.2.83* )- wie beschrieben- „von hinten aufgerollt werden sollte“.

In der Beethofen Diele lernte ich zum ersten Mal was Macht heißt. Erst durfte ich auf dem Bett nicht liegen, obwohl ich sagte daß ich Beschwerden habe. Der Obermeister „Pfeffi“ – Stationsleiter ließ mich zum Arzt bringen der mir eine Liegengenehmigung für Vor- und Nachmittag ausstellte. Die Zeit am Nachmittag wurde durch Pfeffi um eine Stunde gekürzt und er sorgte dafür, daß ich auf die Minute vom Bett aufstand. Wahr-end der Freistunde sagte ich zum Begić: „Heute ist es ganz schön kalt“ Der Pfeffi ließ mich in eine Zelle bringen und auf die Gitter hochschnallen wo ich auf Fußszehen das Ende der Freiustunde hängend abgewartete. Im Brief auf den Staatsanwalt beklagte ich mich über die Kürzung des Liegeerlaubnises, Ich wollte ihm keine Gelegenheit mehr bieten mich zhu erniedrigen und wollte nicht mehr in die Freistunde. Während die Anderen gingen schloß man mich ans Bett mit Handschellen. „Zu Ihrer eigenen Sicherheit, damit sie nicht zu weit laufen“ sagte man mir und drückte die Handschellen bis zum Knochen zu.

Bis dahin und auch lange danach war ich nicht aggressiv und ließ alle über mich ergehen.

Blatt 16 der Akte 76 JS 1792/93

Nach den bereits beschriebenen Röntgen brachte man mich ( am 10.2.83*)  wieder ins Haus 89 wo ich für die Recktoskopie vorbereitet werden sollte. Von Major Radke erfuhr ich, daß ich ( endlich* ) in die Charite komme und einem Professor vorgestellt werde. Ob-wohl an jenem Tag ( 23.2.83* )Oberstleutnant Zels abwesend sein sollte traf man Vorbereitungen – die Untersuchung  fand nicht statt.

Blatt der G-Akte 95

Zwei Personen führen Temperaturkurven !?                                                                             Blatt der G-Akte 94

Erst später sollte sie wieder gemacht werden. Statt in der Charite durch Facharzt wurde sie linkisch durch Dr. Zels halb gewaltsam ( ohne Vorbereitung und ohne Ansage am 28.2.83* ) durchgeführt. Die Lage war schon prekär und ich war selbst daran interess-iert, daß ich bäldigst unters Messer komme. Dr Zels sagte: „Wir machen es erst mit dem Kinderrektoskop und dann mit dem richtigen“.

Als er einzudringen versuchte stöhnte ich ( sehr laut* ) auf, derf Obermeister pakte mich fest ( um die Hüfte* ) und Zelz drang gewaltsam ein. Durch die Beine ( in Knielage* ) sah ich wie er das vor Blut triefende Geret rauszog und emsig mit dem Zellstoff abwischte damit ich es nicht sehe. Es schmerfzte sehr, es war aber alles in Ordnungb!?=! ( sagte IMS „Nagel“* ) Dr. Mai ( Dr May* ) war mein Vertrauter und sagte auch: „Ich verstehe nicht was da mit dir gemacht wird“ will aber nichts sagen ich habe selbst Familie und hoffe bald in den Westen entlassen zu werden“. Auf mein Schreiben und Drängen machte RA Wolff nur große Augen und sprach von „Anpassung“…  ( Fortan verlor ich ( bis 27.7.82* ) täglich Blut und Defekation war wieder möglich ohne manueller Hilfe* )  Meine Hauptverhandlung wurde für den 21.; 22. und 26.4.83 anberaumt.

Blatt 17 der Akte 76 JS 1792/93

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Kurz davor ( am 20.4.83* ) teilte mir Dr. Zels mit, daß ich ins Klinikum Buch ( bei Ber-lin* ) gefahren werde und dort einem Chirurgen vorgestellt werde. ( keine innere Blut-ungen – keine Notlage“* )Und das geschah  am 19. oder 20.4.83 ( 20.4.83*). Vor dem Haus 115 im Buch empfing mich Doz. Dr. Wendt ( heute Chefchiruirg des ehemaligen Regierungskrankenhauses ). Im OP-Saal warteten seine Kollegen ( Leebs ( Dr. Klebs* ), Brand ( Dr. Brandt* ), Rieker ( OA Dr. Rieker* ) Pastrik ( Dr. Pastrik* )und andere. Es kamen keine Y>Akte mit mir, kein einziges Blatt ( Alle fünf Ärzte hatte Dr. Zels fürt MfS verpflichtet zur besonderen Verwendung für MfS zur Verfügung zu stehen auf Station 115 C* )Ich erinnere mich noch, daß der Polizist der mich fuhr sich der Weisung  des ( ChA* ) Arztes, im Flur zu warten nicht Folge leisten wollte. Daraufhin legte ich mich ( bäuchlings* ) auf den Tisch. Als Dr. Wendt die Backen auseinanderschob sagte er: „Um Gottes Willen junger Mann, wo ist das gemacht worden?“ „Im Meusdorf“  Meine Antwort sagte ihm, nichts. „Wann?“ – „Am 16.9.82“. „O mein Gott, wie konnten Sie so lange damit rumlaufen, das sind doch furchtbaren Schmerzen, so ein Schleimhauteinriss?!Q“  ( Der Mann bleibt hier! – Der TRAPO lehnte es ab.* ) „Sofort zu Operation einweisen!“ Das war der Besuch im Buch ( am 20.4.83 beantragte ich Haftunterbrechung und Einweisung in die Charite* ). Am 21. und 22. war die Hauptverhandlung unter Ausschluß der Öffentlichkeit in Anwesenheit von ca 30 Zoll-fahnder und Stasivernehmer. (Der Saal war voll* ) Selbst die Protokollantin – Frau Lehmannm hatte eine schwarz importierte Uhr am Handgelenk. ( Auch die Staatsan-wältin Rosenbaum hatte die gleiche silberfarbene Uhr um* ) In der Pause mußte ich auf die Toilette und ich erschrak als ich den teerschwarzen Stuhlgang ( sah* ) – ich blutete innerlich.

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Rechtsanwalt Dr. Wolff beantragte Freispruch und berief sich auf die ( nicht!* ) vorhandene materiellen Beweise.  ( „Ich beantrage Freispruch Mangels an Beweis-en; nichts von dem was die Staatsanwaltschaft hier vorgetragen hatte wurde bewiesen. Ich be-antrage sofortige Ausweisung nach dem § 59 Abs. 2. Wie dem Gericht bekannt ist  hatte  mein Mandant einer verpfuschte Operation im HKH hinter sich. Lassen Sie ihn gehen damit die Folgen in seinem Land unter normalen Bedingungen behoben werden können – Das Schlusswort des Vert-eidigers wurde im Protokoll gefälscht? * ) Als die Strafe am 26.4.83 verkündet wurde durfte ich auch mein letztes Wort sagen.

„Weiterhin wird ein Schreiben des Leiters der Abteilung Medizinische Dienste der StVE Berlin, Gen. Osl. d. DV Zels  ( alias IMS „Nagel“ übersandt.

Und Blatt 22 und Blatt 23 der vermutlich Operativen Akte vom Killer im Arztmantel.

IMS „Nagel“ berichtet nach dem Befehl des MfS aus der Ministerebene.

Wer am Gericht durfte es wagen die Richtigkeit dieses Lügengebildes anzuzweifeln?

So arbeiteten die Vollstrecker des MfS die im Arztmantel und auf hohen unantastbaren Positionen in der  medizinischer Betreung als auc bei Gestaltung von politischen Prozessen maßgebliche Entscheidungen nach präzisen Maßnahmenplänen trafen und über das Leben und Tod entschieden.

„Analfissur festgestellt  Op. notwendig – ließe sich ambulant mach-en. VH L ( Verhaftete Lauks* ) lehnt allerdings OP unter Haft-bedingungen ab. Rücksprache nach Termin bei Gericht. WV Mo.“

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Blatt 24 der G-Akte

Vermerk Staatsanwältin Rosenbaum vom 20.4.83

„Mitteilung von OMR Dr. Zels ergab, daß operativer Eingriff bei L.` notwendig ist. Er wird ambulant In Berlin Buch ( Station 115 C* ) erfolgen, sobald die Hauptverhandlung abgeschlossen ist ( am 26.4.83: stand ich verhandlungsunfähig vor dem Stadtgericht in Ostberlin* ) L.wurde am heutigen Tage informiert.“

Rosenbaum, Du Votze! Für Dich war ich nur ein Buchstabe… der auszuradieren war. Nach dem medizinischen Massaker mit Deinem Wissen wurde ich Dir , Beinarowitz, Borchert und Wendland überlassen. Meine Schreiben an Generalstaatsanwalt Streit hat MfS Bande nicht weitergeleitet…

Blatt 80 der Gerichtsakte

( Dieses Schreiben – zwei Tage nach dem Gesundheitsbericht des ChA Dr. Erhard Zels und  Befund bzw. Anforderung zur sofortigen Notoperation entlartvt  die Lüge des IMS „Nagel“.

Der Staatsanwalt Dr. Beinarowitz ist  der  vermutlich höchster im Rang IM in der Generalstaatsanwaltschaft  von Berlin-DDR gewesen,  stand im telefoni-schen Kontakt mit Ärzten in deren Händen ich war.

Ich wurde nicht informiert- Lüge vom IMS „Nagel )

Blatt 69 der Gerichtsakte

IMS Staatsanwalt Dr. Bewinarowitz führte die Regie.

Die gefährlichste Waffe der DDR – STASI-Justiz war die Lüge, Verleumdung, Verschleierung.

Inoffizieller Mitarbeiter in der Generalstaatsanwaltschaft in Action.

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Blatt 18 der Akte 76 JS 1792/93

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Hohes Gericht, ich habe den Worten meines RA ( Dr. Friedrich Wolff – IMS “ Jura“ ) nichts zuzufügen. Ich habe eine verpfuschte Operation hinter mir und muß wieder unter´s Messer. Hier möchte ich Sie bitten die Menschen in eueren Haftkrankenhaus als Menschen zu behandeln und nicht als Versuch-skaninchen. Bitte schreiben Sie ins Protokoll: Ich ahne, ich weiß daß auf mich noch vieles kommt, aber ich werde nie und unter keinen Umständen aufgeben – es wird nie einen Selbstmordversuch von mir geben.“ ( Auch mein Schlußwort wurde im Protokoll gefälscht!* )

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Verhandlungsprotokoll – Kopie des Originals

Staatsanwältin Rosenbaum vergrub ihr Gewsicht tief in die Hände ( und blickte nicht auf  als ich an ihr vorbei ging* ) bis ich den Saal verließ.

Kommisar Ehlert wurde Oberkommisar ( er bedankte sich bei mir dafür, „daß Sie mich zum Kommisar gemacht haben“.), Staatsanwältin Rosenbaum hatte Ihr Gesellenstück. Wie viele noch Prämien kassierten und befördert wurden werde ich nie erfahren. Tatsache ist, daß Einzige was Zoll hätte beweisen könnenb, wozu Beweise da waren, waren sie nicht in der Lage. Eine Stereoanlage  ( HITACHI* ), die auf dem legalsten Wege, nach der Genehmigung des Zollamt I eingeführt, und auf dem selben Weg  nach der Genehmigung des selben Zollamtes  ( Abteilung Genehmigungen für in der DDR lebenden Aus-länder zuständig holte ich für ihn persönlich  die Genehmigung und übergab ihm wonach er nach Westberlin fuhr und die HiFi Anlage einführte* ) wieder ausgeführt wurde ( und im Westberlin bei meinem Autoserviceur Tatić  für meinen Freund Herrn Mitić Gojko zum Abholen hinterlegt wurde* ) und durch Herrn Gojko Mitić – Schauspielerf nach Entrichtung der Zollgebšhr importiert wurde, wurde mir ( als Schmuggel* ) in Rechnung gestellt. Man konnte  Blatt 3 ( der Ausfuhr-genehmigung das am  Check Point Charlie mir abgenommen wurde, und Blatt 2 das am Hauptzollamt verblieb* ) nicht finden, ( !??* ) den einzigen materiellen Be-weis für Ein- u. Ausfuhr; mich verurteilte mich aufgrund (m* )einer ( erpressten* ) Selbstbezichtigung! ( ?* ) Es ist schwer gewesen das aufzuarbeiten und bis heute ist es micr nicht gelungen das was danach kam ( und ich kommen sah* ) zu begreifen und aufzuarbeiten.

Blatt 19 der Akte 76 JS 1792/93

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Station 115C in Berlin Buch war 1.Chirrurgie die zur besonderen Verwendung für MfS da stand.

Ich kam daraufhin ( am 27.4.83* )- ohne Gesundheitsakte – in die Chirurgie im Haus 115 ( in Berlin Buch Station 115 C* ) Es gab eine Zelle mit ( zwei* )vergittgertem Fen-ster mit einer Schmiedeiserner Blende ( heute ist das kunstschmiedeiserne* Gitter weg ). Im Vorraum wechselten sich Wächter ab. Der eine stolzierte mit Revolver rum und knippste alle 10-15 Min. das Licht an. Große Gnade war es wernn er es erlaubte ein Fensterflügel zu öffnen.

Aufnahmegespräch führten Dr . Leebs ( Dr. Kleber* ) und Dr. Pastrik. Am Bedttende hängte man ein Blatt für die ( Temperatur-* )Kurve. Blutdruck 100/80 war niedrig. Temperatur 38-38,5°C. Nach zwei Tagen schaffte man sie weg. Magenbeschwerden waren arg, ich fand kaum Schlaf. Unter diesen Bedingungen schrieb ich meine Berufung  ca 17 Seiten, der RA ( Dr. Friedrich Wolff* ) besuchte mich und gab auch seine Berufung ab ( ohne die mir vorher gezeigt zu haben!?* ) „ohne große Hoffnung“ Als Wendt mit seiner Masnnschaft zur Visite ranrückte stand auf meinem Nachtkästchen ein 13 stöckiges Kartenhaus – nie wieder baute ich ein solches. „Was halten Sie vom Bauer dieses Hauses, Dr. Wendt?“ Alle staunten. „Es zeigt, daß es sich um einen nervenstarken und ruhigen Mann handelt.“ meinte er. Eigentlich soll das das Vertrauen beweisen das ich seinen Worten schenkte nach dem ich ihm schilderte was bis dahin geschehen war. „Machen Sie sich keine Sorgen Herr Lauks, bei solchen Fällen, wo wir etwas wieder gut machen sollen, machen wir alleUntersuchungen bevor wir schneiden, weil wir dann die Verantwortung übernehmen.“

Blatt 20  der Akte 76 JS 1792/93

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……  unleserflich …

… ließen diese Worte Hoffnung und Vertrauen in mir wachsen, daß keiner umstoßen sollte. Es kam doch  anders.*

Im Stuhlgang bzw. um  Stuhlgang fanden sich Strippen von Schleim was nichts Gutes bedeutete. Dann kamen zwei Gasrtroenteorologen. Ich schluckte die Sonde mit Linse. Im Magen angekommen gab es eine Revolution. „Halt, bleib stehen hier ist ein schön zu sehen.“ Man dachte icvh verstehe kein Deutsch. Es sollte auch Darmspiegelu-ng gemacht werden., die Röntgenaufnahmen waren noch nicht da, auch die Blutwerte. Trotzdem bereitete mich auf die OP.  Am Tag der OP ( 4.5.83* ) kam die            ( Chefs* ) Visite mit Dr. Wendt. Ich  bat ihn die Dickdarmspiegelung zu machen wie er es versprochen hatte. „Davon nehme ich Abstand ich verlasse mich auf die Befunde des Kollegen – ( OSL Zels?* ) er hatte sie gar nicht gehabt – meine Akte war nie wieder inBuch. Ich fiel vor allen auf die Knie und flehte ihn an mit Tränen in den Augen: „Dr. Wendt, führen Sie die Darmspiegelung bitte, bitte  durch und dann schneiden Sie mich in die Stücke.“ „Sie können die Opereation auch ablehnen“ – merinte Dr. Wendt und wandte sich ab. Es war eine Totenstille in der Zelle. Ich konnte diesen Mann nicht mehr erkennen. ( Warum hatte er mir nicht gesagt dass bei der OP zwei durchtrennte Blutge-fäße cerschlo-ssen werden sollten !?* )

Als ich ihn neulich in Buch  ( im ehem. Regierungskrankenhaus als ChA )  traf, konnte er sich an mich trotz neun Jahrenerinnern.( nach der später durchgeführten OP* ) „Als Sie die Operation ( am 4.5.83 * ) ablehnten, wußte ich daß Sie wieder kommen müssen.“

Das war am 3.5.83 als ich ablehnte und sofort ins U -Haft zurückfuhr. ( zurückgefahren wurde* )  Unterschrift: Lauks Adam “

Blatt 118 der ( vernichtet geglaubter* ) G-Akte                                                                        ist ein IM Bericht an den IMS „Nagel“ der diesen Angriff befehligte WER NOCH!??

Es gab keine Analfissur! Zwei seit 28.2.83 nach innen blu-tende Venen – DAS wurde mir nicht bei der Visite am 43.5.83 mitgeteilt!?

Blatt 118 der G – Akte

  1. Chirurgische Klinik – Station 115 C wurde vom IMS „Nagel“ alias OSL MR Dr. Erhard Zels, Allee der Kosmonauten 69 Berlin Marzahn fur das MfS gewonnen als IM´s für besonderen Verwendung für MfS zur Verfügung zu stehen.
  2. Dierser Vermerk ist ein IM Bericht eines der 5 Ärzte die m ein Blut an ihren Händen haben werden am 27.7.83.

„Da der Patient eine weitere ( vom ChA Dr. Wendt fest versprochene* ) Diagnostik vor dem Eingriff wünscht, die wir für nicht ( mehr* ) für notwendig halten hat er den Eingriff abgelehnt. Deshalb erfolgt sofortige Entlassung aus sat. Behandlung“

Die stationäre Aufnahme erfolgte nach vorheriger Vorstellung  ( am 20.4.83* ) zur operativen Beseitigung einer Analfissur bei Zustand nach…???  Deshalb erfolgt die sofortige Entlassung  aus stationären Behandlung.

Wegen geklagter Oberbauchbeschwerden nahmen wir eine Gastroskopie vor, die den Zustand  nach gerade abgeheilten Ulcus duod. ergab, kein florides Ulcus.

Medikamentation: Sitzbad nach jedem Stuhlgang – Chertolax ( seit  ende Januar Einnahme verweigert* );  Megalac – ( wird Dr. Meergans – Charite im Juni 83 wg. kontraindikatoriscer Wirkung  absetzen*).

Ich war noch ein U-Häftling, Jugoslawe dazu, das war vermutlich der Grund dass man die befohlene OP nicht gerwaltsam – ohne Einwilligung durchgeführt hatte? Am 27.7.83 schluigen 5 IMS Ärzter gnadenlos zu und führtwen Befehl des MfS durch, nzuzüglich zum Verschließen der beiden offenen Venen auch den Sphinkter b( inneren Schließmuskelring einzuschneiden….Dem Befehlsgeber könnte ich ( damals ) sein Adamsapfel abbeißen.

Blatt 21  der Akte 76 JS 1792/93

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Während der unfachkundig und und teilweise mit Gewalt durchgeführten Recktosko-pie durch Oberstleutnant Zels ( alias IMS „Nagel“* ) und sein Sani – Obermeister wurde unkontrolliert zu eng zusammengewachsene  Analöffnung  wieder aufgerissen weswegen dringend operiert werden mußte. Seit  ( 28.2.83* ) der Zeit tauchte im merklich leichter rausgedrücktem Stuhl ( Kot* ) Blut auf, worauf mich Mithäft-linge Hinze ( Stasi ) und Tchogala Felix aufmerksam machten. Anfangsstück war immer pechschwarz ( Teerkot* ) – blutgetränkt zwischen 5-5cm.

Nach der Ablehnung der Operation am 3.5.83 ( am 4.5.83 )kam Oberstleutnant       ( Leiter* ) der MED-Dienste des MdI ( Generalmajor OMR Prof.Dr. sc. Karlheinz Kelch* ) um sich nach den Gründen meiner Ablehnung zu erkundigen. Nach der Schilde-rung ( in Anwesendheit des Oberstleutnant Zels ) ( IMS „Nagel“* ), des Ablaufs im Buch fragte er mich: „Was nun? „Für mich kommt in Frage nur noch Untersuchgung in der Charite mit allen Konsequenzen.“ ( Das war Generals Befehl vom 24.11.1982 in Königswusterhausen* )

Es kam dann auch so ( und doch anders ). Von Dr. Zels ( IMS „Nagel“ ) erfuhr icvh daß die Untersuchungen in der Charite anlaufen werden( 8 Monaten nach der B erarbeitung meiner Beschwerde vom 23.10.82 am 24.11.82* ). Anfang Juni 83 wurde ich in der Poliklinik ( bei der Dr. Meergans – vor der Wende abgewandert ) vorgestellt…..

Blatt 113 der G – Akte  ( Gesundheitsakte )

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So arbeitet ein Killer im Arztmantel:  Im Absatz 5  erwähnt Dr. Zels den „Laborbefund im Dezember“ als „erthöht“ ohne die Werte anzugeben, die er in einem Schreiben an die Gen-eralstaatsanwaltschaft vom 9.12.82  als „unauffällig“ angibt. Erst das MdI schreibt in einem Gesdundheitsbericht dass die „pathologisch“ sind.

Das ist der Beweis dafür,  dass die mir zu Teil gewordene medizinische Betreuung nach gegebenen Weisungen und Befehlen des MfS erfolgt. Der Uterzeichner  ist nur ein Vollstrecker von Maßnahmenplänen der Schreibtischmörder die über das Leben unsd Tod entscheiden.

Aus dem letzten Absatz geht hervor dass eine Einweisung in die Forensik des MfS sich im Maßnahmeplan abzeichnet.

Eine Analfissur hatte es nicht gegeben in seinem Schreiben vom 18.4.83. Auch diese hier wir  verschwinden.

1982/1983

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Blatt 126 der G – Akte

Der einzige Mensch in der Generalstaatsanwaltschaft der sich um mein Gesundheitszu-stand wahrlich sorgte war Ausländerstaatsanwalt Herr Voigt.  Das MfS wir mich auch ihm gegenüber verleumden. Womöglich war er wegen dieser Sorge von der Causa Lauks auch abgezogen. Womöglich war dieses Schreiben Grund gewesen mich endlich in die Charite zu bringen. Die BStU bzw. SB Frau Loos im Bundesarchiv hält die IMS Akte von Zels mit der Signatur 806/83 immer noch gesperrt, weil darin seine operative Tätig-keit für MfS abgelegt ist?

Blatt 37 der Akte    aus der Gauck Behörde – ohne Paginierung!? Nach der Wende zu den Akte des IMS „Nagel“ alias OMR  OSL des Strafvollzuges Dr. Erhard Zels – vor der Wende Kandidat fürt den Polizeipräsidenten in Ostberlin?

Epikriese,  ohne Paginierung? fast zwei Monaten nach der Einlieferung zur OPO der Analfissur?

Wenn „Hieraus ergaben sich keine weiterentherapeutischen Konsequenzen.“,  was sollten die 5 Ärzte am 4.5.83 dann operieren?!? Auch die Epikrierse wurde nach gege-benen Befehlen und Weisungen des MfS nachträglich erstellt.

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Sie ordnete abermals Magen- und Darmröntgen und Rektoskopie, Gastroskopie ( Koloskopie* ) und Dickdarmspiegelung mit Entnahmer von Gewerbeproben. Sie ging in Urlaub und an einem Tag ( 23.6.83*) im Juni 83 wurde ich durch 6 ( TRAPO´s* ) Poli-zisten in die Charite gefahren in der kleinen Minna. ( Abteilung Endoskopie in der 5. Etage im Neubau* ).

Blatt 22  der Akte 76 JS 1792/93

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Dort  wurde ich durch OA Schulze Abteilung Ebdoskopie untersucht. Nach der Dickdar-mspiegelung ( Koloskopie* ) ( unmittelbar!? ) folgte die Gastroskopoie, es wurde Stenose vor dem Eingang in Sigma festgestellt, ( Ich hörte das Wort zum ersten Mal; ein TRAPO-Bulle ließ sich nicht in den Vorraum weisen!?* ) Proben von 5 verschiedenen Stellen abgeknippst, man fand die Narben im Zwölffingerdarm, im Recktalbereich  OB !

Blat7 121 der G – Akte                                                                                                                               Gastro- Duodenossakopie und Koloskopie wurden nicht erwähnt? Kewine  Vorbereitung am 22.6.83 ist der Beweis dass auch  Termperaturkurven  Teil der „Hausaufgaben“ waren, die nach Weisungen und Befehlen des MfS auszufüllen waren.

An jenem 23.6.83 schrien mir auch mein Pflichtverteidiger von MfS Gnaden Dr. Friedrich Wolf ( IMS „Jura“* )und beantwortete meine Briefe.

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Vorbereitung z. Recktoskopie Coloskopie. Gastroskopie  nicht?

Befund zurück! – warum!??* weil ohne Unterschrift?

„Zustand nach Hämorrhoidal – Operation, ( nach Gewalt – Recktoskopie am 28.2.83!* ) sogen. außere Hämorrhoide bei 3 Uhr ( es gab keine Hämorrhoide!* ), geringfügige Kryptitis, keine Fissur. ( die im Buch Station 115 C am 4.5.83 ope-riert werden sollte !??. Auch OA Schulz muss die zwei offene – nach innen blutende Venen übersehen, weil er nach Weisungen und Befehlen des MfS handeln musste als IM des MfS ?!?* )

Blatt 138 der G – Akte

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Blatt 145 der G – Akte ( Gesundheitsakte* )

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Siehe die manipulierten und gefälschten Akte der Gauck Behörde in der AES  zu meinem Antrag BV 001488/92Z die die BND Dame Jutta Probst  2014 zuerst an das Verwaltungs-gericht  eingereicht hatte.  Gefälschten Akte der Untersuchung in der Charite sind ( ohne BStU Stempel ) als  Seiten 40 bis 45 zu sehen im PDF Content upload:

 Akten am Verwaltungsgericht 2014

Die Gesundheitslage ( innere Blutungen* ) verschlechterte sich täglich. Ich befand mich damals in der Aufnahme des H-&6 ( Keller des Haus 6 * ); ich wußte damals nicht, daß mich damals Obermeister Rhone übernommen hatte. Ich blutete zunehmend und mußte arbeioten, das Rauschen  (in den Ohren* ) verstärkte sich Gleichgewicht und Sehekraft wurden gestört. Eines Tages ( es mag 20.7.83 gewesen sein* ) nach dem Stuhlgang lag der Kot in einer Blutlache im Becken. Ich konnte beobachten wie schon beim leichten Pressen Blut regelrecht spritzte.. Ich betätigte die Glocke  und Rhone war da. Als er Teerkot im Blut liegen sah fragte er „Woher kommt das?“  (“ Ich habe es rausgewichst!“- war meine Antwort ;Zeugen, Mitinsaaßen waren Gerd Panknin und Mannfred Hönigs* ) Kurz darauf holte man mich zum Dr. Zels ( IMS „Nagel“ – ins Haus 8* ) Er wollte wissen, seit wann ich Blut sehe;; ich antwortete daß er mir sowieso nicht glaubt – seit Ihrer Recktoskopie! ( am 28.2.83). Es war Mitte Juli 83. Ich habe für Sie einen Termin in Buch für den 27.7.83 bei Chefarzt Wendt und OA Rieker,…

Blatt 23 der Akte 76 JS 1792/93

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….sie werden sie untersuchen und das Notwendige tun. ( Mein politisches Urteil wurde inzwischen vom Obersten Gericht der DDR bestätigt – rechtskräftig. Ich war jetzt ein Strafgefangener – Freiwild mit dem konnte MfS machen was es will* ) „Dr.Zels, es wird keinesfalls operiert in Buch, nicht von den Ärzuten Wendt und anderen. Eine Untersuchung, ja – Operation nicht, wenn ich krepieren soll ist mir egal. Und vorher will ich RA Wolff und Botschafter Majerić – das ist mein Recht. Das war am 20.7.83.

Drei Tage später war  RA Dr. Wolff ( IMS „Jura“* ) da – ohne daß ich um seinen Besuch gebeten hatte!?? Ert berief sich auf das Schreiben der Charite, ( vom 23.6.83* ); ich sollte nicht mehr schreiben und lügen, mir ginge organisch gut, ich müsse mich anpassen.“

( Ich nahm auch für ihn ein Glas mit dem Teerkot vom Tage mit und stellte  es ihm auf den Tisch. „Herr Wolff ich  beauftrage Sie von hier SOFORT in die Albrechtstrasse 26 in die Jugoslawische Botschaft zu gehen und ein Gespräch miut Botschafter Ljubomir Majerić zu verlangen, sonst werde ic h verbluten. Als ich die Zelle ( im Keller der UH A 1 ) verließ wurde ich vom herbeistürz-enden Verbindungsoffizier des MfS beinahe überrannt* ).

Am 27.7.83, es kann auch 28.7.83 sein, fuhr man mich ins Haus 115 – ich wurde von der Ärzteschaft ( IMS-Ärzteteam* ) bereits erwartet ( vor dem Haus 115 mit gehobenen Händen in Gummihandschuhen* ) an dem Tag wo keine Operationen sonst stattfin-den. ( Auch diesmal war ich für den Eingriff nicht vorbereitet* ) Der ChA Wendt führte mich zum OP Tisch ( Behandlungstisch* ) und veresuchte den Transportpolizisten aus dem Saal zu weisen – der verweigerte sich. „Da wollen wir mal sehen“ sagte Dr. Wendt. ( „Nur  ansehen – nicht operieren!“-sagte ich* ) Zwei andere Ärzte packten micvh an den Armen – einer hielt eine Spritze ( Dr. Kleebs* ), setzte die Kanüle an eine hervorgesprungene Vene auf der linken ( rechten* ) Hand. ( weil man die Vene bei dreimaligen Versuchen nicht fand und die verbogene Nadel rauszog – als er anfing zu drücken`* ) Ich schlief auch ohne Maske ein und wachte ( zuerst kurz im Flur auf. „Sie sind operiert worden“ grinsten sie fies* ) vor dem Hau 115 auf als man mich in den Barkas ( SANKRA* ) schob, operiert! ohne Ansage, ohne Einwilligung !?! Wer war ich, was war ich, wem war ich ausgeliefert?!? Das waren Gedenken unterwegs nach Rummelsburg. Was ist gemacht worden?

( Prof. Dr. RA Verfassungsrichter definierte die Lage in der ich war treffend als er die FOLTER 2003 definierte: „Folter ist keine Körperverletzung, Folter ist wen mein einem Menschen seine Autonomie nimmt und ihn zu einem Gegenstand macht, mit dem man machen kann was man Will. Folter ist Angriff auf Würde des Menschen * )

Blatt 24 der Akte 76 JS 1792/93

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Als ich neulich Dr. Wendt im ehemaligen Regierungskrankenhaus aufsuchte, er5kannte er mich und sagte: „Wenn wir Sie damals nicht operiert hätten, wären Sie heute nicht da„. Da hatte er mir nichts Neues gesagt. Eigentlich wollte ich die Copie des OP-Berichtes, es stellte sich heraus, daß keiner im Archiv wäre, aber könnte mir eins verfassen. Dr. Rieker ist in Rente aber Dienstags ist er immer da – er hätte damals operiert etc. Auch auf der Arbeitsstelle von Dr. Meergans ( in der Charite* ) gab kei-nen Vermerk über die durchgeführten Untersuchungen geschw. eine Kopie des erwähnten Charite – Berichtes ( vom 23.6.83* ) Notiz bei  OA Schulze ( in seinem Terminkalender von Juni 1983* ) ist die einzige Spur von mir in der Charite …    Diese ( Not* ) Operation war auslösend  für Dinge dia kamen und Anfang  ( von* ) einer psychischen und physischen ( Missdhandlungen* ) Folterungen und Zersetzung.

Am selben Tag ( es war am nächsten Tag 28.7.83  an meinem Geburtstag* ) stand vor mir Herr Živaljević  Consul der SFRJ und konnte ( und durfte nicht ) glauben, daß ich kurz vorher operiert wurde! Danach, noch inder Aufnahme des H- 6 traten immer neue Symptome aus ( auf* ) mit denen ich in meinem „Gesundsein“ fertig werden sollte ( Am Tag nach der Gewalt-Not-OP liefen Meine Beine von Knien  nach unten voll Wasser. Ich zeigte  das dem IMS „Nagel“ – „Seit wann haben Sie das!? – „Seit heute“* ). Erst entwickelte sich eine Unempfindlichkeit von der operierten Stelle ( nach oben* ) der Wirbelsäule entlang. Ich kam auf Station ( C II – Cäsar 2* ) und wurde zur Arbeit geschickt.  Über Veränderungen sprach ich mit Dr. Zels, auch darüber daß ich den inneren Schließ0muskelring ( beim Stuhlgang* ) nicht fühle.

Eines Tages war diese Unempfindlichkeit dann soweit daß, als ich mich am Kopf verletzte,

 

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Was ist gemacht worden?

Sphinktereinkerbung gegen meinen Willen.

Blatt 151 der G Akte

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Auch diueser Bericht ist ein bestellter verfasst von IMS Ärzten  der Station 115 C der ersten Chirurgischen Klinik Berlin Buch – ohne Datum.

„Betref: Herr Laug  / Nicht mal den Namen durften die IMS Ärzte wissen* /

– Chronische Analfissur bei  6:00 Uhr  gab es nicht!*                      – 6.00 durchtrennt blutende Venen. „

Das Bild stammt aus dem Landesarchiv Berlin – Arbeitsplatz in der StVE Berlin Rummels-burg. EAW – Elektroapparatewerke Treptow produzierten  50% Schrott die Strafgefange-nen in Stand setzen sollten.

…indem ich gegen Winkelmaschine stieß ( oben im Vordergrund* ) als ich mich nach einem Stück beugte, nicht mehr merkte daß ich aus der Platzwunde stark blute. Erst als mich der Nachbar ( Fernando aus Mosambique* ) darauf aufmerksam machte, erta-stete ich die blutende Stelle – kein Schmerz taub. Sofort wurde ich wieder zum Arzt ( Dr. Zels – IMS  „Nagel“* ) gebracht. Dr. Zelz untersuchte mich am ganzen Körper und sagte es wäre alles OK und teilte mir im gleichen Atemzug mit, daß ich ins HK Meusdorf ( bei Leipzig* ) muß. Vorher hatte man den lange geplanten Sprecher mit dem Chef der Bankvertretung ( meinem Direktor Herrn Vinko Borec* ) vereitelt. 

Aus der jetzigen Situation  ( 1992* ) kann ich nur staunen wie genau die Fäden gezogen wurden, nichts NICHTS war dem Zufall überlassen. Ich landete diesmal mit Krankenwagen gefahren, im HK Meusdorf Haus II Abteilung Psychiatrie – Leiter Rogge. ( alias IMS „Georg Husfeldt“* ) ( Hier ist seine  IM Akte* ):

 Akte IMS „Georg Husfeldt“ ChA d. MfS Forensik Leipzig

Unter Häftlinge als „Schlachthaus“ bekannt. Im Dachgeschoß war der Machtbereich vom ChA Dr. Jürgen Rogge alias IMS „Georg Husfeldt“

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Blatt 25 der Akte 76 JS 1792/93

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( 1. Zwangseinweisung war* ) Ohne jegliche Begründung. Nach wenigen Tagen verschlechterte sich Seh- und Hörvermögen: Ich konnte nicht mehr räumlich sehen und konnte das Gesprochene wie hinter einer Glaswand, schwach hören.( Wie während der Hauptverhandlung* ) Überall im Muskelgewebe konnte ich reiskörnige Gebilde abtasten. Daraufhin überliefen mich Schmerzen die ich nie gekannt habe – Nervenschmer-zen. Es war Wahnsinn.  Beim Gespräch mit Dr. Rogge erzählte ich ihm alles, einschließlich der Operation… ( am 27.7.83 – ohne Einwilligung – mit Gewalt* ).Ich sollte an Musik Therapie bei Major( in*) Schneider teilnehmen und verbrachte den Tag im Aufenthaltsraum ( Kuckucksnest* ) mit psychisch gestörten und unter Sedativen gesetzten Sträflingen. Größer Teil waren Alkoholiker. Mit Fritz Wörner aus Weimar spiel-te ich Schach. ( Fritz war Meisterkandidat der DDR* )

Blatt 26 der Akte 76 JS 1792/93

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Als  die Nervenschmerzen einsetzten meldete ich mich noch mal beim Sani um ein Gespräch mit Dr. Rogge ( Leiter der  der Neuropsychiatrie, ) Besonders die Weichteile wurden davon betroffen. Zum Gespräch kam nicht ich wurde dringend  in Rückmar-sch nach Berlin gesetzt. Unterwegs blähte sich mein Leib regelrecht auf, während ich in Bautzen auf Transport nach Berlin wartete. Seh- und Hörvermögen stabilisierten sich inzwischen. ( In Berlin* ) Ich ging wieder zur Arbeit und leistete meine 30%. Die Schmerzen und Krämpfe machten mir das Dasein unglaublich schwer. Bis zur Verzweiflung  fehlte nicht viel. Jeder meiner Schritte und Äußerungen wurde von vielen Spitzeln-Strafgefangenen ( Wessis* ) weiter gemeldet zum ( Erzieher* ) Oberleutnant Mayer. Ende Dezember (83* ) legte ich die Arbeit nieder, vor Schmerzen und Krämpfen überflutet. Dr. Zels schrieb mich arrestuntauglich, aber  ( Obermeister* ) Rhone sperrte mich trotzdem für 21 Tage ( und Nächte* ) in den Arrest.

„Tigerkäfig“ war in allen Arrestzellen des DDR Strafvollzuges eingebaut. Legendirt als Disziplinarmaßnahme zur Umformung von Häftlingen zu ei8ner sozialistischen Persönlichkeit lief die FOLTER in Urform. Man raubte den Häftlingen ihre Würde, nahm ihnen die Autonomie weg, machte  man sie zu einem Gegenstand mit dem Schließer und Schergen machen konnten was sie wollten. ( EB A im Keller vom Haus 6 Berlin Rummelsburg; im Haus 6 gab es 12 Stück Arrestzellen mit Tigerkäfigen“*)

Arrest im „Tigerkäfig“ wegen Arbeitsverweigerung

Arrest im „Tigerkäfig“ wg Arbeitsverweigerung

Ich schlief auf dem Beton im Keller – die Pritsche blieb ( senkrecht an der Wand* ) zugeschlossen. Die Abschirmung war total – allein ging ich in die Freistunde. Als man mich nach zwei Wochen ( am 12.01.84* ) zum Dr. Zels brachte, wußte er gar nicht wo ich stecke. Als ich aus dem Arrest rauskam wollte ich nicht mehr arbeiten gehen.

Trotz der Arbeitsbefreiung durch Dr. Zels brachte mich Oberleutnant Mayer in den Keller wo ich auf dem Beton liegend Ende der Schicht abwartete…

Blatt 27 der Akte 76 JS 1792/93

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… ohne Essen und ohne zu Toilette ausgeschlossen zu werden. Dort (in der Steheze-lle* ) fand mich der Psychologe des MdI, der mir einmalö autogenes Training angeboten hatte. „Lauks, was machen Sie hier zum Teufel?“ – Ich arbeite“ antwortete ich kurz. Und dann sagte ich ihm: „Herr Major es hat ein Krieg begonnen zwischen mir und der DDR“. „Den werden Sie verlieren, wir haben den längeren Arm!“ Das waren Worte eines Arztes der sich dem Bösen verschrieben hatte. Und er sollte nicht der letzte gewesen sein. „Egal Genosse Major aber runterkriegen lasse ich mich nicht.“ „Es gilt fort an nur keine Schwäche Zeigen im Feindesland. Irgendwann kam ich vor den LDH ( Leiter des Hauses* ) Oberst Schmitt – Bock, der mir auch nicht sagen konnte wieso ich ohne meine Einwilligung und jegliche Vorbereitung operiert wurde. Er wußte gar nichts davon, daß ich in Buch war !?! Ich war damals schon längst nicht im Strafvollzug, ich war in Klauen des Bösen. der Stasimörder. Die Ablehnung der Arbeit: „Für die Kommunistenschweine mache ich keinen Handschlag mehr“ kam ich in den Keller zu den Nichtarbeitern( Wessis – Horst Hotte Belger war der Zellen IM* )

Es war Februar der Erste, als ich auf die ( Not* )Glocke ging und bat dem Arzt vorgestellt zu werden. mein Bauch war aufgebläht und die Beine waren voll vom Gewebewasser – Arzt wußte davon gleich am ersten Tag nach der OP in Buch ( am 27.7.83* )

Blatt 28 der Akte 76 JS 1792/93

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Als ich die Nachtglocke zum zweiten Mal betätigte stürmten sie mit 10 -12 Mann die Zelle, rissen mich gewaltsam raus und brachten mich in Unterwäsche in die Nebenzelle ( Schl-ichtzelle* ) und kreuzigten mich buchstäblich auf ein niedriges und enges Bettge-stell und schnallten mich an den Bettrand und Bettende erbarmungslos fest. Sie sprachen kein Wort – Leiter des Einsatzes, wie immer Rohne. Obermeister Vries ( er hinkte) kam zurück und warf eine Decke über mich. Das Fenster über meiunem Kopf wurde aufgerissen. Ich war aus Protest kahlgeschoren und hatte nur ein Kepi auf dem Kopf ( Glatze* ). Es war gegen 212:00 Uhr. Es erübrigt sich ( hie* ) zu beschrfeiben wie esa mir erging im Februar 84 beim offenen Fenster. Nach einer Stundew merkte ich nichts mehr, Keine  Kälte, keine Handschälle, keine Ketten. Ich hatte Fieber und drückte kein Auge zu. Still habe ich lange geweint in der Dunkelheit, in jener Nacht strich ich die Wörter Hoffnung, Freiheit und alles was dazugehört, aus meinem Gedankengut.  Die Zukunft gab´s nicht mehr.

Bis dahin, zu dem Augenblick wo ich am nächsten Tag unter mich pissen musste hätte ich die Medalie „Vorbildlicher SG“ bekommen. In jener Nacht wurde ich neu geboren, bereit alles zu nehmen was sie für mich noch bereit hielten, „ohne Schwäche zu zeigen im Feindes Land“ wie mein Freund Werner Freisinger sagte und 27 Monate unschuldig auf Abkauf ( Freikauf*)  wartete.

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Folter in Rummelsburg 1.-21.2.1984 im Haus 6 StVE Berlin Rummelsburg EB ANTON 2 Zelle 037

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Nicht nur pissen auch scheißen durfte ich aus der beschriebenen Lage – im Keller klang das Gelächter von „Rasierklinge“ und „Rotfuchs“ und „Blondi“ ( den „Pferdekopf“oder  „Nazi“ nicht vergessen* ).

Am zweiten Tag versuchte ich mit den Westdeutschen ( neben an in Nichtarbeiter-zellen* ) zu sprechen, die als Nichtarbeiter im Keller des H – 6 waren, und dann kam „Rasierkjlinge“ mit dem Hausältesten ( SG Ingo Lehmann wegen MINOL- Tankscheckbetrug 15 Jahre – 12 bis dahin abgesessen* ) um ein Par Zusatgzlöautsprecher einzbauen. Die ganze Nacht spielte der Hausarbeiter Marsch-musik in voller Lautsärke. ASls die Zellentür aufging versuchte ich mich über deie Lage ( an Wessis* ) mitzuteilen. Daraufhin nahm „Rasierklinge“ meine Jacke (vom Fußbo-den* ) und stülpte sie mir über den Kopf und verssuchte mir den Mund zuzuhalten. Sein Zeigefinger kam dabei zwischen meine Zähne und ich biss zu. Er schrie auf und schlug mir mit voller Kraft ins Gesicht. Ich sah wie er zitterte und merkte mein Mund sich mit Blut füllt. Ich spuckte ihm das Ganze  ( direkt* ) ins Gesicht. Die nächsten  Tage spielte die Musik noch lauter – von TOMITA. Das war unbeschreiblich, ich suche diuese Platte immer noch. Dann forderte man mich Urin ( vom Fußboden* ) aufzuweischen was ich auch tat. Aber dieses Spiel ging dann weiter. Ich urinierte und entleerte mich nach Bedarf ( vis maior* ) / Ich war so fest fixiert, dass ich mich nicht mal auf die Seite drehen konnte; mühsam strengte ich mich an, die Hand in der Acht  so zu ver-drehen damit ich den Kot auffing und dann neben das Bett ließ* / Am dritten Tag sollte ich das alles wieder aufwischen. „Rasierkjlinge“ und „Rotfuchs“  ( die Obermeister Flach und Ulrich* ) waren da. Und  ( zu* ) Rohne: “ Nicht Du, nicht derjenige der das befohlen hat und nicht Mielke und nicht Honecker werden mich dazu bringen dies aufzuwischen“ “ o doch“ sagte „Rasierklinge.“

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Kurz darauf kamen sie wieder und „Rasierklinge“ schüttete 3/4 einer Flasche mit starkem Desinfektionsmizttel ( Fisifon* ) oder Säure überall in der Zelle ( um  „Adams Bett“ herum* ) aus. Besonders unter meinem Kopf. Bevor sie gröllend rausgingen schlugen sie das Fenster ( über dem Kopfende des Bettes* ) zu. Es dauerte nicht lange und ich konnte sehen wie sich das Zeug in den Boden biss – wo es verdunstet war blieb weiße Spur. Fer Dampf griff die Augen und Lunge an.  IUch zog mit Zähnen die Deckle vor die Nase und das Käpi ins Gesicht. Die Schließer standen draußen vorm Spion und geilten siech auf. ( Ich schrie  mir die Seelen aus dem Leibe, als ich sie laut lachen hörte, hörte ich auzf und wurde still. Sie rissen die Tür auf, stürmten rein und riss3en das Fenster auf* ) „Machen Sie es jetzt weg!?“ fragte lachend der „Rasierklinge“ „Nein“ antwortete ich kurz. Atemnot kam, ich hatte das Gefühl, daß man mior die Lunge aus dem Leibe reißen wil. Als ich mich langsam beruhigte und schon kurz vor der Ohnmacht still da lag- rissen sie die Tür auf. Machen Sie es jetzt weg?“ fragte lachend der „Rasierklinge“ Ich hatte keine Stimme mehr. „Dann machen wir noch eine Dröhnung“. Das hätte er wahrscheinlich getan… Dan brachte er den ( neuen* ) Hausarbeiter Krüger, er kam rein und ging gleich wütend rau mit Tränen in den Augen ( vor Säure – die noch in der Luft war* ) Die Vier mit Knüppeln standen im Flur und sagren; Na los, los Krüger wischen Sie auf!“ „Das ist doch nicvhtr mehr menschlich“ sagte der Strafgefangener Krüger. Sierissen das Fenster auf und ( auch* ) in der gegenüberliegenden Duschzelle. Es war Februiar!!? Das Spiel sollte so weiter gehen.

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Wieder ( weiterhin* ) mußte ich meine Not verrichten und wieder kam „Rasierklinge“. Während ich halbnackt in der Ecke der Zelle umzingelt von vier Schlägern stand und ver-suchte etwas zu essen, blieb das Fenster offen. Ich ging ans Wasserhan um Wasser zu trinken, „Rasierklinge drehte das Ventil im Flur zu. Ich hob mein Käppi von dem Fußbo-den auf und ging Richtung Bett. ( Ich ging am Bettgestell vorbei zum offenen Fen-ster* ) „Essen und Trinken muß ich nicht, aber atmen muß ich“ – ich tratz ans Fenster und schlug mit der ( rechten* ) Faust in eine von den sechs Scheiben. Trat ans Bett und legte mich ( ruhig* ) nieder mit ausgebreiteten Armen um mich wieder kreuzigen ( fixieren* ) zu lassen. Und dann fielen sie alle vier über mich her. Mit Knšppeln und Stefeln wurde ich zusammengeschlagen und zusammengetreten wie aus dem Bilderbuch der SS. Es gab in mir kein Schmerzgefšhl mehr. Meine (rechte* ) Hand blutete ( aus der Schnittwun–de* ), Gesicht war von Schlägen so aufgeschwollen, daß ich kaum sehen konnte. Atmen war schwer weil der eine dessen Namen ich nicht kenne, aber den ich unter Tausenden erkennen üürde, trat mir als erster in die Rippen und auf Oberarm. Man brachte Dr. Zelz ( alias IMS „Nagel“ ChA der Med-Dienste* ) Er ließ sich einen Stuhl geben und setzte sich zu mir,schaute sich die Schnittwunde an und fragte was los sei. “ Zelz warum, warum, werde ich je erfahren warum? Ich habe in diesem Land niemandem Leid zugefügt?“ ( Zels  übergoß die Wunde mit Jod – ich nahm den Schmerz nicht wahr und er staunte* )

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So zerschlagen und blaugeprügelt konnte ich nicht auf Station – bzw. er hatte als Arzt nichts  zu sagen. Erwähnenswert ist noch das Baden und Duschen; nach zwei Wochen kam Rhone mit der ganzen Schicht. Man schnallte mich ab und führte in die Dusch-zelle gegenüber. Wieder die Fenster aufgerissen und als ich unter der Dusche nackt stand drehte man das Kaltwasser auf. Es war als ob mir jemand die beiden Nieren in die Hände nahm und sie zusammendrückte. Ohne Handtuch zog man mir die Unterwäsche über und wieder angeschnallt!

Am 21.2.82 kamen sie alle, Geschonek, Graupner- Hauptleute, dann Mayer, dann Oberleutnante:  Schlegel, Ziemke, Mayer mit ihren Schergen. Rohne  schnallte mich ab Graupner drohte mir, das Ganze zu wiederholen… „Graupner, 1939, bzw. 1941 wart ihr die stärksten auf der Welt und Tito hatte keine Angst;   jetzt seid ihr noch stärker , jetzt habt ihr die Russen ( hinter euch, die Tito 1948 rausgeworfen hatteĐ ) ) und du sollst  wissen – ich habe Tito geschworen, ( Fahneneid abgelegt 1974/75*)  alle nwie ihr da seid könnt mich Am Arsch lecken“.  Trotzdem wurde ich abgeschnallt und kam auf die Station von Oberltn. Simke. Meine Briefe gingen nicht mehr raus. Ich schrieb an Wolff und wollte ihn beauftragen sich um die Alimente zu kümmern und Scheidung einzurühren. Brief ging nicht raus, obwohl…

Blatt 33 der Akte 76 Js 1792/93

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… persönlichen Sachen schrieb !?! Warum? Zu damaliger Zeit hatte Frau Marlies Rummel ( meine  Ehefrau- Ex* ) noch keine Staatsbürgerschaft der SFRJ und Scheidung hieße Ausreise aus Jugoslawiuen, was der Stasie nicht gepasst hätte. Als ich ablehnte zu arbeiten kam ich wieder in die ( totale* ) Isolierung, ( Absonderung* ) diesmal aber in H-3 ( Haus 3- Vollzug für Ossis* ) in die „Verbotene Zone“. Am 9.4.84 lehnte ich jegliche weitere medizinische Hilfe ab- ( auch* ) schriftlich MdI, am 204.84 ließ ( als Major Lauks* ) ( dem LDH Oberst* ) Schmittbock bestellen, daß Major Lauks ihn persönlich sprechen will ( dabei spuckte ich Rhone voll durch die Gitter ins Gesicht* ). Zum Schmittbock kam ich nicht, aber zu einem Stasioberstleutnant ( älteren Jahrgangs ) ( es war der Oberst Schmittbock LDH -den ich nicht vorher sah und sein Dienst-grad nicht erkannte weil er in der linken Ecke  seines Büros saß weit hinten* ) und Dr. Zels ( IMS Nagel* ). Als ich reintrat fing ChA Dr. Zels an: „Wenn das stimmt, bzw. angenommen das was Sie sagen…“ „Ja Dr. Zelz vielleicht erklärt sich die Sonderbehandflung jetzt – Major Lauks vom Diplomatenabschirmdienst. Lassen Sie mich wieder in meine Zelle führen!

( Ich legte ihm dabei den herausgetrennten Ausschnitt aus  NEUES DEUT-SCHLAND  die Wochenendausgabe 8./9.12.84 über die Ermordung von 7 Agrarier in Mosambique. Der kleine Fernando der neben mir an der Wickel-maschine  arbeitete versprach mir damals in meinem Auftrag in die Jugosla-wische Botschaft reinzugehen und meinen  ihm auf portugisisch diktierten Brief mit Information über den Verrat des Konzuls  Živaljević zu  übergeben. „Ich habe denen geschworen dass ich mich rechen werde, und ich werde mich auch für Dich retten und Du wirst die Nachricht in Rummelsburg erhalten“ sagte er beim Abschied* )

Vierzehn Tagen verbrachte ich in der Isolierung und dann kam Rhone mit Schergen, zog mich aus und sperrte mich in Arrestzelle im H-3. Diesmal verlaß er das Urteil: „18 Tage  wegen Verleumdung  der Jugoslawischen Staatsorgane und ( ?!? ) Arbeitsniederlegung!  Irgendwie sah ich auch unbewußt ein, daß es ein Spiel sei das nur einen Verlierer haben kann. Statt zu verzweifeln nahm ich mir vor Widerstand zu leisten, bzw. die Geschehnisse schneller kommen zu lassen…..  mit voller Wucht.

Blatt 34 der Akte 76 Js 1792/93

Dem Botschafter, dem Erich Honecker und Mielke beschrieb ich die Folterungen und auch an Generalstaatsanwaltschaft. Gerne hätte ich gewußt wo die Briefe gelandet sind, Bach der Ablehnung der Berufung durch das Oberste Gericht schrieb ich im Mai 83 ( am 8.Mai * ) Gnadengesuch an Erich Honecker in dem ich Ihn von der verpfuschten Operation im HK Meusdorf Schrieb und da jetzt dem Gesetz Genüge getan wurde, bat ich ihn, mich in mein Land auszuweisen um dort unter normalen Bedingungen eine Revision durchzufüh-ren. Irgendwann  ( 22.8.83* ) kam die Ablehnung aus seinem Kabinett, daß über meinen Antrag nach der Verbüßung der Hälfte meiner Strafe entschieden wird.

 

.. an Den Stellvertreter des Generalstaatsanwalts  Wendland

Nur für den Dienstgebrauch…

„Zur Vorbereitung einer Stellungnahme für den Staatsrat der DDR zum o.g. Gnadenges-uch benötigen wir  aufgrund seiner Angaben einen Bericht über seinen tatsächlichen  Ges-undheitszustand, insbesondere auch unter dem Aspekt einer möglichen (oder nicht möglichen Vollstreckung des Urteils…..“ I.A. Rommel

Zwei Tage später wurde ich in Berlin Buch gewaltnotoperiert und lebensgefährlich verletzt.

Wer ist Dr. Buske?

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Daraufhin bat ich ihn um Gnade für meine Kinder um die gesperrten und beschlagnahm-ten Mittel nach Ljubljana zurück zu überweisen da sie mit dem Delikt nichts zu tun haben. Es kam keine Antwort mehr – es kamen Folterungen  ( die Gewaltnotoperation am 27.7.83 und Folter 1.-21.2.84 u.v.a.*) Trotzdem schrieb ich Ihm nochmals und nahm meinen Gnadengesuch zurück und „erlaubte“ mir festzustellen daß in seinem Staat „human“ ein unerwünschtes und unbekanntes Fremdwort sei.

Wie recht ich hatte mußte ich später täglich erfahren. Meine Arrestzeit verbüßte ich im Haus 3. Dort nahm ich Kontakt auf mit einem SG den man Scho nannte – er war kurz vor der Entlassung und kehrte den Hof ( unter meinem Zellenfenster* ) So kam er in die Nähe meiner Isolierungszelle.

Blatt 35 der Akte 76 Js 1792/93                                                                                                 Er ( Scho*) versprach mir von meinem Fall in den nächsten Tagen auch dem Kardinal Meißner zu berichten. Zu Übergabe  ( des Kassieber* ) kam es nicht, er ging ins Netz von Rhone und kam nie wieder.( unter mein Zellenfenster* ) In der „Verbotenen Zone “ waren einige Nichtarbeiter in Einzelhaft und als „blinde Passagiere“ reisten immer abwechselnd Spitzel ( aus der Reihe der Westdeutschen ( Haus 6* ) wie z.B. Klaus Lippert und Gabor Kowatsch,  Brzezinsky und Horste Belger. Ich schlief nicht und hörte Wortwechsel zwischen Rhone und Lippert und Gabor Kowatsch  als er sie spät nachts in die Nachbarzelle brachte. Nach der Arrestzeit hoffte ich unter „Menschen“ kommen zu dürfen. Da hatte ich das erste Mal ins Gesicht gespuckt. Ohne Folgen er traute sich kaum  vor anderen das zu erzählen. Ich äußerte meine Bereitschaft arbeiten zu gehen. Rohne nahm mich aus der Arrestzelle raus und schloß mich in die Nebenzelle „auf Weisung des LDH bis auf Weiteres.!?? Ich sah ein ein Zurück zu den Gefangenen scheint nicht mehr geplant zu sein. Bis Juli 84 war ich inder ISOL. ( Absonderung im Haus 3* ), nein bis 26.8.84. Aus der Absonderung – lese: die größtmögliche Abschirmungsstufe in Rummelsburg, schrieb ich meinen letzten Brief an Armeegeneral Erich Mielke ( fertigte zwei Abschriften davon* ) und sagte ihm wörtlich „Wenn ich hinter Gitter in Deinem Verließ verenden sollte werden sieben Deiner Diplomaten es mit dem Leben bezahlen – sieben Köpfe werden Rollen – mein Wort drauf“.

Hier ist das Schreiben an Minister für Staatssicherheit E. Mielke vom 25.8.84

Blatt 12 der E Akte ( Erzieherakte )

KZ – Rummelsburg   Berlin den 25.8.84

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ABSCHRIFT:

Mielke! Du Mörder sondergleichen!

Bevor mich diue Sehkraft verläßt und die Sinne, durch gemeinste von Krankheiten durch-gehen und meine Qualen ein Ende nehmen in den nächsten Tagen, verabschiede ich mich von Dir Du Obermörder. Im Arrest wurde ich noch von Deinen HBenkern ausgeplündert, mein Haarshampoo, Hautöl, Salbe, meine adressierten und nummerierten Briefe, die nicht ( zu Ende * ) geschrieben werden und paar Zettel die für euch vorbestimmt waren. So kann ich Dir nichts in die Hand drücken, wie das in der Inquisitionszeit beim Henken üblich war, deshalb diese Zeilen. Ich laß heute über den Raubmord und das Schweigen inm Bonn. Bald wird Dein Land der Öffentlichkeit ablegen sollen um was für ein Mord sich beim SG Lauks gehandelt hat? Die Worte, die diesen Mord erklären sollen werden fehlen. So etwas war nicht da gewesen, Mielke! Rache ?!? Politisch?!?

Ich beging Vergehen. Du ließest mich massakrieren im HK ( Haftkrankenhaus Leipzig Meusdorf* ), stelltest mich vor´s Gericht und richtetest dem damals schon dem Tode-geweihtem für Verbrechen! Du benutztest I Klinikum Buch ( bei Berlin* ) und die Charite (!!! ) um es perfekt zu verdecken!

Rückseite:

Es ist alles bekannt Mielke und Protokolle liegen vor! Warum ich ermordet wurde wird man fragen? Den grauhaarigen Honecker wird man fragen: „Warum ließen Sie  Lauks Adam nicht seine Kinder sehen, um von seinen Nächsten Abschied zu nehmen? Das Wort Humanität wird man in eueren Zeitungen nicht mehr drucken können, die wird brennen. In Erichs Munde wird dieses Wort zum 35 -DDR makaber klingen und mein Land tief ver-letzen. Du Stasischwein!

Merke eins – es ist keine Drohung, es ist Ansage eines Sterbenden: Es werden 7 euere Botschaftsangehörige in der Welt sterben – einen Schnelltod, weil ich es so will: Einer für die Tränen von Dani, einer für die Tränen von der treuen, tap-feren Frau, einer für die Tränen meiner seelisch kranken Mutter, die wieder in die klinik gehen wird, und einer für des alten Vaters Schmerzen. Durch Dich verlor er den zweiten Sohn in einem Jahr, und den siebenten lasse ich hinmorden, nicht weil Du Dich an die Angehörigen der Botschaft und weiter in die Angelegenheiten der SFRJ  ( für die ich falle ) eingemischt und den Consul erpresstest, nein, sondern weil Du ihn vor mir von SV (Angehörigen *) durch Scheiße zogst.

Ich übernehme die Verantwortung für die 7 die sterben – so muß es sein – ich lernte es von Dir. AL *

Blatt 36 der Akte 76 Js 1792/93

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Der Brief wurde  geschrieben und adressiert verklebt. Drei Abschriften fertigte ich auf Toilettenpapier an: ein Exemplar nahm ich in die  ( innere* ) Jackentasche mit, zwei unter Käpi und ging zur Freistunde. Im Vorhof ( vor dem Eisentor des Haus 6* ) gab ich den Brief an Rhone ab, der „Rasierklinge“ filzte mich (Beine breit-Hände an die Wand!* ) und fand den Kassieber in der Innentasche und schloß mich auf den Hof 3 wo ich die restlichen zwei Kassieber vergrub auf dem Voleyballplatz. „Rasierklinge“ rannte ins Haus 6 und gab seinen Platz ab. Nach ca. 15 Minuten wurde meine Freistunde abgebnrochen ( „SG Lauks Freistunde beenden!“ schrie die Turmeule „Papa Karlo“ – ich blieb auf der Bank sitzen und genoss die Sonnenstrahlen dann müsst ihr mich schon holen!* )

Mit vier Mann kamen sie nach kurzer Zeit mit Schlagstöcken und Knebelketten. Selbstverständlich war Rhone der Exekutor. Schweigend und ohne Erklärung zerrten sie mich unter verbalen Beleidigungen ( Zuerst raus  vor den Eingang zum  Haus 6. Zwei Schließer hoben mich fast  hoch und Erzieher Mayer trat mir von hint-en in die Beine und ich fiel hin. Dann drehte man mich auf den Rücken und Mayer vor Adrenalin zitternd schob mir beinahe den Knüppel in den Mund mit Worten: „Ich mach# dich fertig!“ Warte ab bis di Russen kommen! – antwortete ich. „Die Russen siund schon da!“ antwortete Mayer vioes grinsend. „Aber noch nicht hier!. Sie wußten nicht was mit mir zu tun.  Zurück ins Haus 3 in die „Verbotene Zone“  ging nicht mehr*) ins Haus 6 – in den Keller und wieder  auf „Adams Bett“ – wieder angeschnallt . „Siehst Du Rhone wie stark ich bin ihr könnt mir gart nicht hart genug kommen wie ich euch brauche.“ Ich schrie auf den Hof des Haus 6 wo Freistunde (im Gange* ) war. Si stürzten Rein, schnallten mich ab und zerrten mich in die entlegendste Absonderungszelle im Haus 6 am anderen Ende des Ganges, wo in einer Arrestzelle ( im Tigerkäfig* ) ein Bett aufgestellt wurde. Dort schnallte man mich fest. Das Bett war breiter und jetzt lag ich wie gekreuzigt. Es war warm in der Zelle und ich hatte Fieber. Auf einer anderen Stelle werde ich über meine Gefühle und Alleinsein schreiben. Mit zähnen riss ich mir das T-Shirt…das Oberhemd

Blatt 37 der Akte 76 Js 1792

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das Oberhemd ( Unterhemd* ) vom Leibe obwohl ich diesmal Jacke anbehielt ( ?!? ) Urin sammelte ich in den Lappen und breitete ihn über die Brust und Leib und die Kühlung verschaffte Linderung. Sie gaben mir nichts zu Essen und zu Trinken.  Alle drei Tage spielte ( Hausarbeiter Krüger* ) TOMITA – seine einzige LP die in der DDR rauskam – in voller Lautstärke ununterbrochen Tag und Nacht nur für mich allein. Hausarbeiter war mein Diskjockey Wer die Platte hört weißt daß das die Klänge einer Reise in Jenseits sind. Ob das ein Omen sein sollte für das was noch kommen sollte.

Am 30.8.84 ( am 29.8.84* ) sprang die Zellentür auf sie waren wieder „alle da“, mit 11 – 12 Mann Rhone führte sicher. Er schnallte mir das Rechte Bein ab, vorher nahm er seine getönte Brille ab und reichte sie einem seiner Schergen – und ich zog es automatisch an den Körper, da drosch einer der Herumstehenden mit dem Knüppel auf Schienbein, wahrsch-einlich den Rhone zu schützen. Ich lachte sie aus und beleidigte und beschimpfte sie mit Gröbstem was ich hatte.

Wav into the haeven 1984.

Passiver Widerstand, und keine Schwäche zeigen… Man schleifte mich an den Beinenden ganzen Flur entlang bis zum Duschraum. Wieder die alte Mache- eisiges Wasser. Inzwischen hatte ich einen Vollbart bekommen. Man Warf mich auf Beton und der ( neue* ) Hausarbeiter SG Krüger  mich mit zitternden Händen rasierte…

 

Willkommen in der „Rummeline“  am 1.12.1982 Rummelsburg

Blatt 38 der Akte 76 JS 1792/93

…stand mir ein dicker Obermeister ( Papa Karlo* )mit dem Schnurbar auf den Oberarmen ( Bizeps* ). Ich sollte mich ( danach* ) anziehen – Rhone musste (  vor mir niederknien* ) es tun sogar die Schuhe zubinden. Dann hatten sie mich hochgehoben und in die Zelle gegenüber ( Schlichtzelle – wo die erste Fixierung lief* ) gebracht und mich wieder an Adam´s Bett angeschnallt. Ich war reisefertig. Mit den „Nichtarbeitern“ ( nebenan* ) machte ich gleich Sprecher und ließ sie wissen und weitersagen daß man mich auf Reise schickt möglich ohne Wiederkehr.

Blatt 82 der G Akte

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Es wird Sonnabend gewesen sein, sie kamen wieder alle rein. Blondi  ging an mir vorbei und versuchte ein zum Strick -Knebel gedrehten Kopfkissen oder Stück Laken hinter sein-en Rücken zu verstecken, und pflanzte sich an meinem Kopfende ( unter dem Fenster* ) auf. Das Fenster war zu aber die Scheibe ( die ich durchgeschlagen hatte im Febru-ar* ) fehlte noch. Rhone machte sich an das abschnallen, ich versuchte ihn zu provozier-en: „Na du Miststück erinnerst Du Dich noch wie ich Dich angespuckt habe?“ „Sie haben mich nie angespuckt, was lügen Sie  da?“ „Was Major Lauks lügt?!! Und ich spuckte ihm aus nächster Nähe ins Gesicht. Da krachte eine Faust, ich sah sie nur ( in slow motion* ) kommen, es wurde dunkel um mich.

( Ich hörte ihre Stimmen um mich und nahm wahr dass ich getragen wurde. Links führte die Treppe aus dem Keller auf den Hof. Oben angekommen bekamen sie die Gittertür nicht auf. Das bekam ich noch irgendwie mit. Und dann war dem Blondi der Knebel aus meinem Mund verrutscht, im Stress schnürte er mir die Gurgel zu und meine Seele hob ab gegen Himmel.* )

Was ( das* ) ich einem „Spiegelreporter“ ( Leiter der SPIGEL-Vertretung in Ostberlin-Ulrich Schwarz* ) im März 86 geschildert habe waren die Haluzinazionen eines der für kurze Zeit klinisch tot war und aus dem Jenseits zurückkam. Wen der Flur im Kellert und somit der Weg zum Rettungswagen vor dem Haus 6 länger gewesen wäre,…

Blatt 39 der Akte 76 JS 1792/93

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wäre, wären diese  Zeilen nie geschrieben. Fahrlässiger Mordversuch aller Beteiligten!

Das was ich  (meine Seele* ) sah und hörte bzw. vor  meinem inneren Auge und Ohr sich abspielte, ich wage zu sagen, das was meiner Seele begegnete waren wunderbaren Farben von einer Transparenz die mit nichts auf der Welt, bzw. bis jetzt Gesehenem. zu vergleichen wäre. unendliche hügelige Landschaften und Wiesen mit riesigen weißen Blu-men bedeckt in einem bläulichen Fluidum statt Luft, und eine Musik, eine Symphonie und ganz oben eine Stimme von unsagbarer Schönheit, wie ein Coral in einer leeren Katerdrale. Ein klarer Gedanke war da: „Wie schön das ist, wenn das DAS ist, ich möchte hier bleiben.“ Und dann wurde die Reise abgebrochen, ich kam zurück; allmählich wurden aus Farben die Polizisten die hin und her hetzten aus der Musik die hektischen Kommand-os. Immer noch fühlte ich meinen Körper nicht. Dann vernahm ich, daß ich liege in einem Barkas ( SANKRA* ) und erst als ich mich zu bewegen versuchte spürte ich daß mir der Hals im Griff von Blondi war. Durch seione Unerfahrenheit war ihm Knebel abgerutscht und das hätte mich beinahe das Leben gekostet. Er soll sich aber hervorgetan haben weil  er es später zum „Erzieher“ brachte.

Anzeige soll  wegen „versuchten Mordes! stehen.

Blatt 40 der Akte 76 JS 1792/93

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In der schleuse am Haupteingang ( Ausgang* ) stieg ein  ( von zwei* ) Sanitäter zu und beim Blutdruckmessen 80/55 !!? verpasste mir hektisch eine Spritze; er war scheinbar mehr erschroken als ich. Schnell ging die Fahrt nach Leipzig – HK Meusdorf – Abteilg. Neuropsychiatrie. Um Bad kam  ( ChA* ) Dr. Rogge dazu und verstand die Welt nicht mehr. Auch über Folterungen erzählte ich ihm in einem Gespräch. Er laß mir seines Abschlußberichtes vor von meinem ersten Aufenthalt: Wenn die obersten Stellen wirklich daran interessiert sinmd SH Lauks zu helfenm soll man seine Schritte in Richtung Heimat lenken“. Das hätte er mir auch nicht zu sagen brauchen. JKetzt war nur Abschirmung angesagt – deswegen war ich hier. Jetzt war ich allein uin  einer Dreimannzelle ( gegen die Vorschrift!* ) also nicht „psychisch krank“ oder „selbstmordgefährdet“. Als „Major“ hatte man spezielle Behandlung Niemand kam an mich mehr ran. Die einzige Sorge der Wärter und der Offiziere. , nur daß kein Papier von mir nach außen gerät !!?  Was wollte man eigentlich verbergen, warum hatte man so Angst ( Wegen Brief an Mielke?* ). Diese Frage habe ich mir damals nicht gestellt. Auch Major Schneider ( LdH – Oberst* ) und Oberstleutnant Rogge waren erniedrigt, beschimpft und beleidigt, weniger direkt – als Diener des Systems aber desto kräftiger.

Blatt 165 der G Akte

 

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Blatt 166 der G Akte

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Blatt 66 der G Akte

 

Anfang November ( am 23.10.84* ) brachte man mich wieder nach Berlin Haus 6 auf die Station von ( Erzieher* ) Oberleutnant  Simke (  EB – Erziehungsbereich DORA 1* ), der keins meiner Briefe mehr rausließ. Wieder an RA noch an CD! Ich ging zur Arbeit und leistete meine 15-20% nur um mit einigen Jugoslawen in Kontakt zu bleien.

Blatt 41 der Akte 76 JS 1792/93

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Neben mir arbeitete ein Mosamiqaner ( Namens Fernando* ) der  wegen einen Zwischenfall mit der Kassiererin in seinem Betrieb ( in der Werkkantine von MZ Zschopau* ) zu 6 Monaten verurteilt wurde.

EAW Elektroapparate Berlin Treptow produzierte 50% Schrott. Was dirch die bEndkontrolle  nicht passierte landete in den Werkstätten von StVE Berlin Rummelsburg zu Demontage ( Reparatur). Es wurde in drei Schichten gearbeitet. Wer die Norm 100% nicht brachte landete im Tigerkäfig der Arrestzelle.

Blatt 10 der G – Akte 

xAuis der Wekstatt wurde ich zum ChA der MED-Dienste OSL Dr. Zels alias IMS „Nagel“ vorgeführt- Jod auf Wunde – kein Schmerzgefühl – keine Reflexe…

Blatt 9 der G – Akte ( Gesundheitsakte )

Zwangsweise Einlieferung in die Forensik HKH  und zwangsweise Vorführung als Zeuge

Keine Unterschrift und Genehmigung des Leiter des Hauses – die Macht ist in den Händen des MfS – IMS „Nagel“ vollstreckt  Befehle des MfS

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Ich erzählte ihm was sie mit mir machten und diktierte ihm einen Brief  den er auf portu-gisisch schrieb – er war für unsere Botschaft in Maputo. SG Jablonski – LL ( lebensläng-lich* ) kam dazu, ein Spitzel – und es kann sein daß Mosambikaner angezählt wurde. Er sagte mir wörtlich: „Adam, ich werde mich rächen. auch für Dich und Du wirst von mir ein Zeichen bekommen!“ Auch mein Drohbrief an Mielke wurde ihm bekannt. Am 10. oder 12.12.84 ( Wochenendausgabe NEUES DEUTSCHLAND -8./9. Dezember war es 84 ) war auf der ersten Seite zu lesen, daß im Mosambique  – sieben „Entwicklungshelfer“, angeblich Agrarier im Norden ermordet wurden und weitere verletzt wurden. War das das Zeichen das ich erhalten sollte? Die Gegend wo mein Freund her kam stimmte überein. Den Dr. Zels und Rhone (  im Büro des LDH Oberst Schmidt-Bock * ) sprach ich an: „Na, Rhone, Wort eines Jugoslawischen Majors zählt*. Zels fragte: „Meinen Sie wirklich daß es damit zu tun hat?“ Nur das war die Möglichkeit ein Zeichen zu erhalten. Dr. Zels der Schlag besser als ich es wollte; die Agrarier ( am Ende der Schicht* ) waren STASUE und MdI Instruktoren. Man nannte nicht mal ihre Namen und sie verloren ihr Leben für die DDR; und meinen Sie daß das was mit mir gemacht wird etwas Normales ist?

Am Arbeitsplatz ( am Ende der Schicht* ) stand ich nicht mehr auf als einer der Schergen ( „Pferdekopf“ auch „Nazi“ genannt* ) die mich schlugen,und traten ( und folterten* ) Zählung machte; im Gegenteil ich beleidigte ihn und darauf hat man nur noch gewartet.

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Ab in den Keller, in die Absonderung ( im Haus 6 – Ausländervollzug* ). Es war  Mitte Dezember 84. Aus der Absonderung funkte ich nach oben zum Janek Krabartschik ( Bruder in Folter, ich wurde  am 21.2.84 vom Folterbett abgescch-nallt weil sie das Adams Bett für ihn brauchten – 30 Tage und Nächte fixiert* ) der am 20.12.84 entlassen werden sollte. Die eingesetzten Spitzel bekamen das mit und ich wurde wieder ins Haus 3 verlegt in die „Verbotene Zone“: Es war 16.12.84 als ich für den 20.12.84 den ( zweiten* ) Hungerstreikangekündigt hatte. Ich schrei das auf den Hof hinaus und in den Keller zu anderen Nichtarbeitern. Zuvor bekam ich die Gelegen-heit zu schreiben und ich schrieb an Honecker und sagte ihm den Streik an mit der Begründung ( Forderungen* ):

  1.  Freiheit für Ilija und Karlo;
  2. Stopp mit der Einmischung in die innere Angelegenheiten meines Landfes seitens der STASI und DDR.

Stoppt den psychischen und physischen Terror in StVE und UHA, sowie eine medizi-nische Hilfe für Gefangenen in HK und Krankenrevieren der DDR.  Am selben Tag wurde ich ins Krankenrevier ( Haus 8* ) eingeliefert obwohl der Streik noch gar nicht begonnen hatte !??  Im Haus 8 protestierte  ich wegen Nichtaushändig-ung der Post „zu Hause“ und die Vorenthaltung der Zeitung „BORBA“. Am 20.12.84 lehnte ich wie angekündigt das Essen ab. Die Weißbrotscheiben verfütterte ich an die  Möwen  die immer kamen als ich sie rief und Fleisch warf ich dem „Hektor“ über den Maschendraht.

Am 20.12.84 fing ich auch das „Deutschlandlied“ zu singen; morgens als die Hausarbeiter aus dem Haus 10 zur Arbeit abrückten und als

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als sie zurückkamen, sowie zur Nachtruhe war das Deutschlandlied in Rummelsburg zu hören zur großen und unterdrückten Freude der „Ossis. Die Wachmannschaft und der Offizier  schäumten vor Wut ( oder auch nicht!2!. „Gehen Sie vom Fenster weg!!!“ brüllte der Major hoch. “ Das bestimmst du dich nicht, Du Kommunisten Schwein“ war meine deutliche Antwort. Gelächter de3r SG´s  ( Strafgefangenen*) war mein Lohn. Als mein Kassieber  Richtung Haus 19 ( nebenan* ) abgefangen wurde- kamen sie mit 10 Mann, es war ein Kommando für solche Einsätze ( Rollkommando* )und verlegte man mich von der Seeseite auf die gegenüberliegende Seite zu den Werkstätten des Haus 6 hinaus, So konnten auxg Wessis Das Deutschlandlied hören und zusehen ( aus der Toilette* ) wie die Ossis ( aus dem Haus 10* ) dabei im Schritt abrückten. Als ich Kontakt zu Karlo und Ilija herstellte und auf das Fenster Worte TITO und Hungerstreik aus Toilettenpapier gestaltete kam wieder das Kommando und schleppte mich die Treppen hinunter. in den Keller und schnallte mich ans Bett. Es war 26.12.1984.

KORREKTUR  wahrheitshalber.

Zuerst wurde ich zuerst zurückverlegt in die Zelle zur Seeseite. Ich protest-ierte wegen Post. Die kam nicht mehr – meine Ex – Spionin bekam eine Arbeit beim Kotex Tobus – Ljubljana obwohl der Vorstandsvorsitzender, ehemalige  Direktor des JUGOBÜRO in Ostberlin dagegen war!? Bis dahin hatte sich Frau Marlies Rummel geschiedene Lauks bis zum Oberst Milan Prekarević hochgefickt. Auch in Jugoslawien war MAD ( KOS ) die Allmacht. Dann verlangte ich nach der Zeitung BORBA auch in kyrilischer Schrift. Die kam nicht. Zuerst nahm ich die zwei Neonröhre und warf die durch´s Fenster. Zeitung kam immer noch nicht. Dann riss ich die ganze Stromleitung aus der Decke und aus der Wand samt Schalter raus und warf die durchs Fenster. Auch Spiegel ging hinterher. Ich trank nur Wasser.                                Am Heiligen Abend lag ich am Bett – fixert – es war mein Namenstag, Heiliger Adam und Eva. Ich gratulierte den beiden Sani´s zu Weihnachten. Offiziere waren gegangen. Der kleinere ging raus und holte aus der Gärtnerei neben an, einige Tannenzweige und steckte die  an meinem Kopfende in die Löcher. Dann nahmen die das Essen und gingen raus.

In die Zelle konnte kein Arzt kommen, die Schlüssen verwaltete die Stasi ( Oberstleutnant Neidhardt – Verbindungsoffizier des MfS* ) und die Schließer kamen immer von anderswo.

Am 27.12.84 kam Major Radtke, eins der miesesten Schweinen im Arztkittel und sagte höhnisch: „Sie müssen sich an unsere Spielregel halten“ – man wollte am 7 Tag mit Zwangsernährung anfange. Das überlies er seinen zwei Obermeister Sanitäter; der eine half damals bei der Recktoskopie ( am 28.2.84* ) der zweite war schwul. ( beide waren schwul* )

IMS "Nagel" schlug brutal zu am 28.2.1983

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Es gab keinen Widerstand ( meinerseits* ). Dr. Zels ( IMS „Nagel“ ) Assistent führte mir die Sonde in die Speiseröhre, setzte die große Ampule ( Spritze* ) mit meiner Weihn-achtsuppe an und versuchte zu injizieren. Es ging nicht. Er zog die Sonde raus, führte die nochmals ein und drückte. Nichts ging. Als er letztlich die Sonde ( nach dem dritten Versuch* ) rauszog war sie  am unteren Ende in einer Länge von 10 cm blutüberdeckt, es tropfte runter. Die beiden wurden hecktisch, verriegelten Fenster und Türe wurden verriegelt und verschlossen. Sie selbst bekamen Angst. Major Radtke  war ( inzwischen* ) auch nach Hause gegangen. ( ich wurde danach in eine fensterlose Zelle im Keller verfrachtet und dort am Bett fixiert. Es war wie im Grabe* )   Es dauerte eine oder zwei Stunden- da ging die Tür wieder auf, die Truppe  die reinkam sah ich noch nie. Man schnallte mich ab legte mich zusätzlich in die Ketten um die Knöchel und um den Bauch und mit zwei zusätzlichen Knebelketten führte man mich zum Rettungswagen mit aufgepflanzten Rot-Kreuz Fahne. ( Ich  fühlte unheimliche Angst weil ich in einem Original steckte dass man in den USA dem zum Tode  Verur-teilten anlegt für den Weg zur Exekution, glaubte wirklich daß es bei mir auch so weit sei* ) Die Fahrt ging los. Für mich war ungewiss wohin. „Na dann lebe wohl, Rummelsburg“ sagte ich beim Einsteigen als ob ich es ahnte, daß es kein Wiedersehen geben wird.

In Leipzig  ( Haftkrankenhaus Meusdorf* ) angekommen landete ich auf der Allgem-einen – Leiter Oberstleutnant Hohlbahn  oder Hohlfeldt( Cha. Dr. Hohlfeldt* ) bei dem ich meinen ersten Hungerstreik  ( 3.-11.6.84* ) nach  sechs ( + 3 in der Abteilung 5/6 * ) abgebrochen hatte. Er versuchte mit mir ins Gespräch zu kommen. „Paß mal auf, du mieses Schwein jetzt zeige ich Dir wie man einen Hungerstreik nicht brechen kann.“

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Man brachte mich in die Ausländersuite  im rechten Flur  am Ende links, eine große Fünfmannzelle, wo die Ausländer meistens untergebracht wurden. Daneben war die Hungerstreikzelle für Ossis. Wie viele wurden da brutal gebrochen ohne dass einer eine Notiz davon erfuhr!?? Bei der „Visite ( Chefsvisite* ) am nächsten Morgen fand Oberstleuitnant das Essen ausgekippt auf der Schwelle. „Jetzt pass mal auf, Hohlfeldt, ich bin den 8 Tag im Hungerstreik und die medizinische Hilfe hatte ich schon  schriftlich ab-gelehnt ( am 9.4.84* ), also, ich will keinen von euch in meiner Zelle sehen, wenn Du oder sonst jemand die Schwelle übertritt spucke ich ihn an, dich zuerst. Was in diesem Raum geschieht bestimme ich.“ Er wollte noch was sagen großspurig Eindruck schinden. „Weggetreten!“  schrie ich und stimmte das Deutschlandlied an. DEie tür war offen und es hallte durch die Fluren. Es gab sogar Applaus in den Zellen. Am selben Tag noch übergab  man mir die letzte Post von  „meiner Frau“ – darin ich lesen konnte daß die Weinachtskar-te an ihrem ersten Arbeitstag geschrieben wurde und das sie jugoslawischen Pass bekom-men hätte ( nach  zweieinhalb Jahren!?* ) Es kam kein Brief mehr und sie wollte mir auch nicht sagen wann sie aufgehört hatte mir zu schreiben Sie leere Seite benützte ich als Kassieber. Der Mann sollte sich an di Russen wenden. Wie ich späte vom Oberleutnant ( Paul Gregor wurde mein persaönlicher Begleiter* ) erfuhr, wurde er bei Nauen abgefangen. Es brannte der Wald!

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Für mich war ein großer Augenblick zu erfahren das meine zwei Töchter Jugoslawen geworden sind und nicht hungrig sind. Man hat vso gehandelt wie ich es gehofft hatte.Da hat sich jemand bei der Stasie verschätzt und mir diese Weihnachtskarte übergeben, das gab Kraft und machte mich unbesiegbar. Dort war alles in bester Ordnung; hier hatte ich meine Gründe für Streik, Zukunft existierte nicht ( mehr* ) und obwohl nichts rauszulesen ist: 23. Tage aß ich nicht nur Wasser trinken. Am 24.Tag w3ar ich scon so schwach daß ich kaum laufen konnte und ich verlangte nach Burger Knäckebrot. Eine Packung täglich  257 = 26 – 27 Scheiben. Die verteilte ich in drei Mahlzeiten, machte die zum Staub und übergoss mit Wasser. So ging es bis zum Juli 1984 ( bis zum 1.10.85!*) Hakenkreuz aus NEUES DEUTSCHLAND klebte ich auf die Schwelle ( vor der Tür* ) und stemte ein in die Wand  ( über der Tür* ). Allmählich verlor ich an Gewicht und Streik blieb ungebrochen. Als Kassieber abgefangen wurden bekam ich meine Knäcke abgepackt ( ohne Verpackung* ). Papier war Waffe; ND wurde kontrollioert und mußte vollständig abgegeben werden. Freistunde gab nicht mehr und sollte nicht mehr geben bis zur Ausweisung ( am 29.10.85* ) Deutschlandlied und Erniedrigungen  der MdI- Angehöriogen brachten mir  vom  1.-21.3.85 drei Wochen Arrest im Tigerkäfig im Keller. Von dort konnte man mein Deutschlandlied, mein ganzer Trotz alle erreichen auf dem Freihof und  vor der Nachtruhe. Um mich stumm zu machen versuchte man mein Fenster der Arrestzelle mit Schaumstoff zu verstopfen. Als ich von meinen es von innen zerriss fing man an mein Fenster zu verschweißen.

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…Das dicke armierte Glas zerschlug ich ( vorher* ) und bewaffnete mich mit messerförmigen und messerscharfen Scherben die als einwandfreies Werkzeug  zum nbehauen  der Wände dienten. Die drei Wochen im Arrest  ( Tigerkäfig* ) des HK Meusdorf waren wie ein ganzes Leben lang.

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Kampferfüllt, unbeugsam, voll stolz den ich aus der Vergangenheit meines Landes schöpfte… Nach drei Wochen erwartete ich den Frühling in meiner Zelle. Für drei  vier Tage nur. Dann wieder in den Arrest ( Tigerkäfig* )! Wie viele Tage (insgesamt im Arrest des Haftkrankenhaus Leipzig Meusdorf* ) ich unten war weiß ich es jetzt nicht mehr.

Eines Tages  ( am 29.3.85* ) strömte eine neue Truppe ( Rollkommando aus der StVE Leipzig Kästnerstrasse* ) in die Arrestzelle. Knebelketten und Handschellen. Man rasierte mich wieder und schnitt ,mir die Haare. Und ab in die  Minna . Die Mannschaft kannte ichj nicht. Erleichterung und bei manchen stille Besorgnis glaubte ich zu sehen als in die  Bucht einstieg.                                                                                                                              Nach langer langer Zeit stieg in einem unbekannten Hof aus. “ Willkommen in Waldheim“ sagte ein junger Wächter, Oswald war sein Name.  Ich dachte ( sofort* ) an an Helmut den Tscheckbetrüger in der U-Haft Königs Wusterhausen. Ihn hat man Waldheim. Ihn hat man mit dem Schäferhund  von der Pritsche  ( aus oberem Bett* ) geriissen als er es wagte zur Arbeit nicht auszurücken. Alle Zähne ( von Rex* )  waren ihm auf der Brust ( unterhalb des linken Schlüsselbein * ) sichtbar. Eins wußte ich, hier war noch kein Ausländer gewesen-es war die Endstation für die Unverbesserlichen. Und da sollte ich hin!

Heil- und Pflegestätte W"aldheim

Hintzer der Bezeichnung „Krankenrevier“ vervarg sich Forensik des MfS – Spezielle Strafvollzugsabteilung  Waldheim. Es war  vvor dem Krieg Sammelstelle  für Eutanasi und Abtransport in 6 Todesfabriken.

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Von Effekten ging es über den Hof und um die Gebäuden um den „Krankenrevier“ zu erreichen. Dort waren Kranke und Krankgemachte und von Sedativen Abhängige. Viel-leicht gibt noch Gelegenheit leicht gibt noch die Möglichkeit zu lesen in den Akten was da geschehen sollte, denn zufällig war ich nicht da. Auch da ging der Krieg weiter  in die „4“  ( Abnsonderungszelle* ) mit vierfachen Fenstervergitterung und doppelten Eisentüren, ein Bettgestewll, Hocker und Tisch.  Da wurde ich dem Oberstleutnant Köhler oder Schö-ller ( ChA Dr. Günther Stöber – der  zum Trio Zels, Rogge, Stöber gehörte* ) vorgestellt ( mit Knebelketten vorgeführt* ). „Welche Beschwerde haben Sie den fragte er großkotzig, ja höhniscvh und wollte Beschwerden in eine neue Akte eintragen.( Die Antwort war: „Wie kann ich Ihnen helfen?“ )

„Herr Oberstleutnant Sie können sich das Papier sparen – medizinische Behandlung im SV  ( Strafvollzug* ) habe ich schriftlich abgelehnt.“ Damals wußte ich nicht, daß mir vom Anfang an eine „Behandlung“ zu Teil wurde die düsteres Ziel Ziel hjattew – „Zersetzung“ sagt man dazu heutzutage. Aus dem Gespräch erfuhr ich daß meine Effekten da waren und das hieß daß ich an Waldheim ( telefonisch* ) überstellt wurde.  Für dicke Mauern von Rummelsburg war meine Wahrheit nicht mehr tragbar, die Abschirmung war gesprengt. Es war gut für meine Kampfmoral, eigentlich sollte ich erschrecken, aber Angst hatte ich keiune mehr – da Zukunft nicht mehr gab. Mit „Morgen“ befasste ich mich gedanklich seit Ewigkeit  nicht mehr. Und das war besser so.

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Auch der Leiter des Krankenhauses musste in Anwesenheit seiner Schließer „Brocken“ runterschlucken, die seiner Staatszugehörigkeit an Glanz abnahmen. Beleidigungen sprudelten aus mir, seine Schergen waren sprungbereit. Wie schön dröhnte das Deutschlandlied über dem Hof von Waldheim. Im „Sprecher“ informierte ich die SG´s über meinen Hungerstreik und seine Gründe und bat lediglich um Zurkenntnisnahme und Weitersagen, um die Abschirmung  und Isolierung zu sprengen.

Am 9.5.85 oder war das später, ja es war später im Juli 85 als ich schon zerschlagen wurde, brachte man mir die Vorladung des Obersten Gerichtes der DDR zu einem CD-Sprecher, der am selben Tag stattfinden sollte, in der Littenstraße in Berlin. Den Erzieher spucvkte ich an als er mir den Wisch zur Unterschrift vorlegte. Waldheim ( MfS Forensik* ) ist das Höchste was sie hatten. Wer bis da moralisch und psychisch nicht gebrochen wurde und sich im strengsten Knast nicht beugte, hatte hier keine Chance mehr wenn sein Stolz und Würde über die restliche Haftzeit retten wolölte. Letztendlich wurde man unter starke Medikamente gesetzt. „Protacuin“ war das Beliebteste was man auf Knopfdruck in beliebigen Mengen kredenzte.( „Mixtura“ – war eine Mischung aus Ptrotacin und Faustan* ) Abhängig gemacht war man auf alles bereit nur an den Zaubertrank ranzukommen wenn man ins Plappern kam. Viele um mich herum  konnten o0hne das Zeug nicht einschlafen, nicht den Tag überstehen.

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Spitzeldienste war das geringste was man machen musste um an genug Stoff ranzukomm-en. Die Mannschaft rückte um 4:30 ab i98n die Werkstatt die im ( EG * ) llag. Gleichzeitig gingen die Kreissägen im Nebengebäude an und schrien mit voller Lautstärke bis 22:00 Uhr. Es gab manchmal Pausen. Wer das Geheule aus nächster Nähe hören muß, muß nach Beruhigungsmitteln verlangen. Mit dem Schluß ( der Schicht* ) kam die Erleichterung.

Eines Tages schob man mir unter der Tür eine Visitenkarte ( !?! ) von Kardinal Meißner mit einem Spruch aus der Bibel! In der tiefsten Grube erreichten mich die Worte: Die dem Herren vertrauen schöpfen neue Kraft“… oder ähnlich. Es waren auch Zeilen auf einem Blatt geschrieben von Hans Gerling – Verwandter der Familie Gerling Versicherungen aus Kölln. Er sprach mir die Anteilnahme der Gefangenen aus und versicherte über meinen Streik nach seiner Entlassung auch Kardinal Meißner zu berichten. Ich würde gerne wissen ob er ein Ehrlicher oder eine Stasiratte war?!? die mich abschöpfen sollte. ( Er war eine Ratte  ein Zellen IM. Kardinal Meißner wurde nicht benachrichtigt und kein Verwan-dter der Familie Gerling war in Haft* ) Nebst den Jenigen die in         der Werkstatt arbeiteten, waren auch einige die in ihren Zellen arbeiteten. Ich hielt so manchen Sprecher ( Unterhaltung durch Zellenfenster* ) mit SG´s die ich niemals gesehen hatte. So bekam ich auch mit daß da auch Stasischweine drin waren – die plauderten Sachen aus meinem U- Verfahren raus die keiner sonst wissen wollte. Als ich sie dann bloßstellte und die anderen davor warnte…

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waren sie schnell danach verschwunden. Trotz der flogen die Kassiber aus meinem Fenster. Draußen waren 2 SG´s und arbeiteten und behielten mein Fenster im Auge. Als ich es versuchte die Abschriften zweier Schriftstücke ins Nebengebäude zu schmuggeln, fiel es der Stasi in die Hände. Es gab Aufregung und Offiziere di al KOS  tätig waren kotzten ab, die Abschirmung war am platzen. Die Schriftstücke sollten ans KGB in der nächsten Russenkaserne bzw. in den Westen gebracht werden zu meinem Vater. Mein Tagebuch gelang bis nach Villingen. Einem der Stasispitzel ( Ingo Hoffmann* ) wurde Rauschgift  ( Tabletten* ) versprochen und als der gewisse Peter Niemschke entlassen wurde schleuderte  ihm Ingo Hoffmann aus Chemnitz das Ganze ( Tagebuch* ) über die Gefängnismauer.

Als ich das Stasischwein das neben mir  ( in der „5“* ) lag, Ralf Hunold ( Huhnholz* ) als Spitzel enttarnte wurde er auftragsgemäß ( am 23.6.85* in meine Absonderungs-zelle Zelle* ) umgeschlossen und in Anwesenheit von zwei Schließern brach er mir den Unterkiefer mit einem mörderischen Schlag, so daß mir auch der Nerv durchgerissen wurde. Gott wollte es, sonst wäre ich vor Schmerzen verrückt geworden. Kiefer hing, Blut strömte. ich fühlte keinen Schmerz. Beim Zum-Boden-Sinken schlug ich mir die Augenbraue auf der Bettkannte auf und auch daraus blutete es sehr.

Erst 2010 wurde mir die Akte so nach Hause geschickt  zur Einsicht  – BV 1488/92Z

DAS ist der unschlagbarer Beweis dafür, dass StUG zum Schutz der STASI-Verbrecher beschlossen wurde, und die Gauck Behörde  gegründet wurde um die übernommenen Täter des MfS vor Strafe zu schützen, samt ihren Inoffiziellen Mitarbeitern.

Dies ist die  in der BStU erarbeitete Akte die für mich und für die ZERV gesperrt bzw. an die ZERV nicht  überstellt wurde, als Augenscheinobjekt der als Beweis  für die angezeigte schwere Körperverletzung strafrelevant wäre.

Darin ist  bewiesen dass ich in der Forensik von StVE Waldheim in den Händen von der HA VII – KRIPO Dezernat- 1 und der HA VII/8 – Abwehr im Strafvollzug des MfS war.

Spezielle StrafvollzugsabteilungAbteilung 1 ( 1.OG )  in der StVE Waldheim

AUF DEN FLUR DER ABTEILUNG 1“  Die Absonderungszelle „4“ hatte ich von 29.3.85 bis 7.9.85 zweimal verlassen einmal zum Duschen und einmal in den Speisesaal. ( Die Noteinweisungen ins HKH nicht mitgerechnet. )

Diesen Typen mit ansehnlicher Latte von Strafen schützte Joachim Gauck und danach die NEUE GESAMTDEUTSCHE JUSTITZ – vor Strafe ( Nachschlag – wg. Vorstrafen Verbrechen – mindestens 3 Jahre dazu* ) denn die schwere Körperverletzung vom 23.6.85 war nicht verjährt.

Die Akte wurde bis einschließlich 2019 unterdrückt… um den Täter zu schützen und auch seine in Bundesdienste übernommenen Auftraggeber.

„Veranlasst:

BEFRAGUNGVORLAGE STAATSANWALT FÜR VOLLZUGSAUFSICHT – SG LAUKS  NOTEINWEISUNG HKH  ( Haftkrankenhaus Leipzig Meusdorf* )

Hier greift die Richtlinie 1/76 des Minister Mielke für Operativ Vorgänge: “ Um jemanden zu inhaftieren bedarf es keiner Beweise,- die werden „erarbeitet.“

So wird ein STASI-Täter und Scherge zum Opfer Opfer!