Ein Anderer Blick oder: Gibt es noch eine Besinnung der D-EU, oder ist die Lösung eine neue Jaltakonferenz?

Alle erhielten diesen Tweet gestern und (Biden ) heute.

@POTUS – Jo Biden

@jensstoltenberg

@vonderleyen

@Bundeskanzler

@ABaerbock

Ein Anderer Blick oder: Gibt es noch eine Besinnung der D-EU, oder ist die Lösung eine neue Jaltakonferenz? Diesmal VOR dem 3. Weltkrieg? wp.me/pIVeF-mV3

Translated from German by

Another view or: Is there still a reflection of the D-EU, or is the solution a new Yalta conference? This time BEFORE WW3?

Was ist der Unterschied zu 22.6.1941? Bild ist geliehen aus dem Deutschen Historischen Museum und der Lage 2022 angepasst.

Dr. sc. of sociology Spomenka Hribar: EIN ANDERER BLICK

Eine Stimme der Vernunft und einer Humanistin an die Redaktion von DELO

( und die Welt* )

Aus rechtlicher, politischer, sozialer und ethischer Sicht ist der russische Angriff auf die Ukraine ein verwerflicher, unmoralischer und absurder Akt, der unter all diesen Gesichtspunkten oder auf all diesen Ebenen zu verurteilen ist. Da die Ge-schichte keine Einbahnstraße ist, die geradewegs in die Zukunft führt, kann es viele Gründe für eine Handlung geben, aber es gibt immer jemanden – den letzt-en in der Kette der Entscheidungsträger – der für ein Ereignis verantwortlich, mitverantwortlich oder schuldig ist. Denn bis zuletzt besteht die Möglichkeit ei-ner anderen Entscheidung. Im Falle des derzeitigen Ukraine-Krieges sind die Russen mitverantwortlich, und Putin trägt persönlich die Schuld.

Die zweite Frage auf der Reflexionsebene ist, was die globalen, historischen, ideologischen Ursachen und Auslöser waren, die zu einem bestimmten Phänomen, einem Ereignis, geführt haben?

Es könnte daher eine gute Idee sein, den Russland-Ukraine-Konflikt und auch den Konflikt USA + EU: Russische Föderation aus einem ande-ren Blickwinkel zu betrachten: wie sich Europa immer gegenüber Russland verhalten hat – auch im Falle des „Vorspiels“ zum heutigen Russland-Ukraine-Konflikt und diesem Krieg.

Lassen Sie mich dieses Phänomen mit den Worten von Dostojewski, einem der größten Geister der Menschheit, beschreiben:

Als wir 1812 Napoleon vertrieben, schlossen wir nicht Frieden mit ihm, wie einige wenige hellsichtige Russen damals rieten und wün-schten, sondern wir machten uns mit aller Kraft daran, Europa vor seinen Eroberern zu retten und es glücklich zu machen.

Und was haben sie im Gegenzug erhalten? Als Danksagung? Weniger als Nichts!

Alle diese Nationen, die wir sofort befreit hatten, bevor sie Napoleon auch nur berührt hatten, begannen, uns mit der größten Missgunst und dem bösesten Argwohn zu betrachten. Auf den Kongressen haben sie sich sofort gegen uns verbündet und uns alles genommen, aber sie haben uns nicht nur nichts gelas-sen, sondern uns auch Verpflichtungen auferlegt, die zwar freiwillig waren, uns aber schadeten, wie sich später herausstellte.  Und was haben wir dann, unab-hängig von den Lektionen, die wir gelernt haben, für den Rest des Jahrhunderts getan und was tun wir jetzt?  Haben wir nicht dazu beigetragen, die deut-schen Staaten zu stärken, haben wir nicht ihre Stärke geschaffen, so dass sie jetzt vielleicht sogar stärker sind als wir. (…)

Europa ist bereit, uns zu loben, uns über die Haare zu streichen, aber es erkennt uns nicht als die Seinigen an, es verachtet uns stillschweigend und offen als Volk und als Rasse, es betrachtet uns als minderwertig gegenüber sich selbst (…). „Es hat dazu geführt, dass jetzt jeder in Europa einen Stein in der Hand hält und bereit ist, ihn bei der ersten Gelegenheit auf uns zu werfen. Was haben wir gewonnen, wenn wir Europa so sehr dienen? Nur ihren Hass… Die Türken und Semiten sind ihnen im Geiste näher als wir Arier.“ (The Writer’s Diary II, Beletrina, Ljubljana 2007, S. 285 287)

Heutzutage hätte Dostojewski wahrscheinlich hinzugefügt: „Näher als wir Europäer und Christen“. Denn die verächtliche Haltung des selbsternannten einzig „wahren“ Europas gegenüber Russland endete nicht, sondern wiederholte sich im Falle der Befreiung Russlands nicht nur der eigenen, sondern auch der anderen europäischen Gebiete von der Nazi-Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Objektive Historiker und Analysten räumen ein, dass die Rolle Russlands beim Sieg über den Nazifaschismus entscheidend war. Die Sowjetunion verlor im Krieg gegen sie rund sechs und zwanzig Millionen Menschen.

Vielleicht ist die Hypothese richtig, dass die Russen mit den ( 3* ) Ribbentrop-Molotow-Pakten versuchten, ihren „historischen Fehler“ beim Sieg über Napoleon zu „korrigieren“? (Es gab natürlich auch andere Gründe dafür.) Das war natürlich naiv und vor allem falsch!

Vielleicht ist die grundlegende Frage heute die Beziehung zwischen der EU und der Russischen Föderation, die sich mit der Ankündigung der Aufnahme der Ukraine in die EU und der NATO-Osterweiterung verknotet hat, die Frage, warum die USA und „Europa“ ihr Versprechen, die NATO nach der Auflösung des Sowjetimperiums nicht nach Osten zu erweitern, nicht gehalten haben? Hätten sie sich an diese Vereinbarung gehalten, hätte dies der Beginn einer neuen Ära der Zusammenarbeit zwischen „Europa“ (der EU) und der Russischen Föderation sein können! Damit sich die Russen keine Sorgen mehr um ihre Sicherheit gegenüber dem Westen machen müssen. Aber wie im Falle des Sieges über Napoleon verlangten die Russen nach dem Zusammenbruch des russischen bolschewistischen Reiches nicht, dass die gemachten Versprechen schriftlich festgehalten und ratifiziert werden … Und das erste, was die ameri-kanische Hybris zusammen mit ihrem treuen Diener „Europa“ tat, war, Raketen in Polen aufzustellen, die auf Russland gerichtet waren! Das hat sich zweifellos auf die Innenpolitik der Russischen Föderation ausgewirkt – das Gefühl der Bedrohung ist der Humus für die Errichtung und Aufrechterhaltung eines autoritären Systems. Vor allem, wenn sie von einer totalitären Macht ausgenutzt und manipuliert wird. Wie Putin.

Diese EU-Entscheidung war kurzsichtig, ja sogar blind. Russland ist, wie ein Großteil Eurasiens, eine Fundgrube für Mineralien und Güter aller Art (Weizen, Öl, Gas usw.) und ein wahres Reservoir an Intelligenz, die alle von einer normalen Zusammenarbeit zwischen „Europa“ und der Russisch-en Föderation profitieren würden! Gemeinsam würden die EU und die Russische Föderation eine dritte Weltmacht bilden, eingebettet zwischen den beiden Supermächten USA und China. In diesem Sinne könnte diese „dritte Macht“ eine „Schnittstelle“ sein, ein Vermittler zwischen den beiden Supermächten, die bis zur Absurdität miteinander konkurrieren können. Aber die Verbindung zwischen der EU und der Russischen Föderation sollte gepflegt und bewacht werden wie ein Splitter im eigenen Auge! Die Nord Stream – Pipeline war eine großartige Gelegenheit, eine solche für beide Seiten vorteilhafte Verbindung zu schaffen, aber daraus wurde nichts! Aber wir hätten eine neue Zusammenarbeit, eine neue Stunde der „europäischen Wahrheit“ beginnen können! Wenn wir daraus – im Umkehr-schluss – Rückschlüsse auf das Problem der europäischen Gasversorgung ziehen, das nun von den USA gelöst werden soll, können wir sehen, wem mit einem solchen „Ergebnis“ am besten gedient ist. Für die USA war die Nord Stream – Gaspipeline inakzeptabel, wie viele europäische Politikwissenschaftler gesch-rieben haben.

Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass eine Re-Aktion immer schlimmer ist als die Aktion, gegen die sie gerichtet ist. Und jetzt erleben wir einen brutalen An-griff der Russischen Föderation auf die Ukraine! Etwas Unannehmbareres kann man sich nicht vorstellen! Dass Putin nicht gewinnen kann, scheint mir eine Selbstverständlichkeit zu sein. Ein Volk, das Freiheit will, kann nicht dauerhaft unterworfen werden, das haben alle totalitären Systeme und alle Besatzer erfa-hren. Doch wie viel menschliches Leid es gibt und geben wird und welche Folgen die sektiererische Politik der USA und Europas hat, bleibt abzuwarten. Anstatt sich (nach dem Zusammenbruch der UdSSR) um Zusammenarbeit zu bemühen – Barrieren errichten! Betrachten wir auch die andere Seite: Welches Land hätte dem Treiben der NATO gelassen zugesehen, als sie jahrelang offensive Raketen-systeme um Russland herum platzierte, wo immer sie konnte… Jetzt sollen Sanktionen Russland zur Vernunft bringen?

Sie werden sich ohnehin auf die Bevölkerung auswirken, in erster Linie auf die ukrainische, die russische und auch auf die europäische Bevölker-ung.

Die Rede der scheinbar sanftmütigen Frau Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, veranlasste mich, dies zu schreiben: Ich kann ihre feindselige Aufzählung all dessen nicht vergessen, was ‚wir tun werden‚, um die Russen für den Angriff auf die Ukraine zu bestrafen, und wenn das nicht hilft, werden wir dies tun … Ich war irritiert von dieser Arroganz, die ‚vergaß‚, dass die Deutschen alle Siedlungen, alle Felder zer-störten, jedes Lebewesen töteten: Zweieinhalb Millionen Russen und jüdische Einwohner wurden auf dem Weg nach Stalingrad abgeschlachtet! Welche Strafe haben die Alliierten der deutschen Bevölkerung nach dem Krieg dafür auferlegt? Gott sei Dank haben sie das nicht getan, es war schon schlimm genug für die Menschen während des Krieges! Jetzt sind die Deutschen wieder aufgewacht, der Kommissionspräside-nt wurde in seiner Position noch bestärkt, der deutsche Ministerpräsident hat die radikale Militarisierung Deutschlands angekündigt, und zwei Tage nach ihm der japanische Präsident!

Die Kriterien für die Beziehungen zu verschiedenen Ländern und Bündnissen sollten für alle gleich sein.

Es gibt unterschiedliche Schätzungen und Zahlen über Kriege und militäri-sche Konflikte seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach einer Variante gab es zwischen 1945 und 2001 weltweit 245 Kriege, militärische Konflik-te und Staatsstreiche, von denen 201 von den USA begonnen wurden (einschließlich Irak und Afghanistan) und nur 44 nicht von den USA.  Unter den angegriffenen Ländern waren unabhängige, souveräne Staaten, oder die USA provozierten Putsche, enthaupteten sie und setzten Regier-ungen ihrer Wahl ein usw. – und es gab von niemandem Sanktionen für den Aggressor USA! Putin hat auch schon früher unabhängige Staaten angegriffen (Tschetschenien usw.) und hätte es daher verdient, von einem internationalen Kriegsverbrechertribunal verurteilt zu werden! Aber wenn jemand vorschlagen würde, dass US-Präsidenten, die Kriege gegen andere Länder angezettelt haben, vor Gericht gestellt werden sollten, würden wir ihn auslachen – so unglaublich wäre das!

Meines Erachtens ist es völlig falsch, dass sich die EU einerseits gegenüb-er der Russischen Föderation feindselig und andererseits gegenüber den skrupellosen USA hilfsbereit und unterwürfig verhält. Nach dem russi-schen Angriff auf die Ukraine und dem Abbruch aller Beziehungen zwi-schen der EU und der Russischen Föderation wird es Europa als relevantes Thema in der Weltpolitik und der Weltgeschichte nicht mehr geben!

Oder schon sehr lange nicht mehr.

Die Tatsache, dass unser Ministerpräsident (zusammen mit dem slowaki-schen und dem polnischen Ministerpräsidenten) in die Ukraine reist, ist vor allem ein Akt im Rahmen seines Wahlkampfes. Seine Manipulation der Emotionen der Menschen angesichts der ukrainischen Tragödie ist blasphemisch und betrifft unsere interne Situation, aber im Hinblick auf die interne EU-Situation ist ihr Verhalten umstritten; es ist die Politik der europäischen Rechten, die sich nicht mit einer „internen“ Spaltung begnügt, sondern sie nach außen trägt.

Warum hat die EU nicht eingegriffen, als in der Ukraine eine rechte, nationali-stische Politik siegte, die als Staat nicht das Zusammenleben aller Bürger anstrebte; warum hat sie sich nicht an das Minsker Abkommen (2015) gehalten, indem sie die Provinzautonomie der Provinzen Donezk und Lugansk innerhalb der Ukraine anerkannt hat? Ihre Haltung gegenüber den Russen im eigenen Land war stets ablehnend. Angesichts der schrecklich-en Erfahrungen der Ukraine mit dem Bolschewismus (Hunger!) ist dies bis zu einem gewissen Grad verständlich. Aber die Russen erinnern sich auch an die Kollaboration der Ukraine mit den deutschen Besatzern während des Zweiten Weltkriegs. Die moderne demokratische Politik strebt jedoch das Zusammenleben ihrer Bürger an – nicht das Sektierertum auf der Grundlage ethnischer Zugehörigkeit! Und jetzt wird sie durch Putins Forderung nach einer Entnazifizierung der ukrainischen Politik gegenüber russischen Bürgern in der Ukraine „skandalisiert“!? Wenn die offizielle Politik der Ukraine gegenüber den Juden in ihrer Mitte tolerant ist, nicht aber gegenü-ber den Russen, dann gibt es keinen Weg, ihren nationalistischen Exklusiv-ismus zu umgehen. Das ist auch in der EU der Fall: Warum „hört“ die EU nicht auf den Willen der Katalanen, einen eigenen Staat zu gründen?

Natürlich liegt die Verantwortung und die Schuld für den Krieg in der Ukraine im Moment bei Putin! Alle slowenischen, europäischen, amerikanischen und anderen Medien schreiben und berichten darüber. Ich selbst habe nur über eine andere mögliche Sichtweise des Konflikts selbst geschrieben. Ich wollte vielmehr die Aufmerksamkeit auf das Wesen der europäischen Politik lenken. Wie äußert sie sich heute zum Beispiel konkret in Bezug auf Flüchtlinge im Allgemeinen?

Am treffendsten kommt dies im Tweet der Regierung zum Ausdruck:

„Die ukrainischen Flüchtlinge kommen aus einem Umfeld, das sich kulturell, religiös und historisch von dem Umfeld unterscheidet, aus dem die Flüchtlinge aus Afghanistan kommen.“

Was sagt uns diese Aussage?  Die ukrainischen Flüchtlinge sind „unsere“, denn sie sind etwas völlig anderes als (nicht einheimische) Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien usw., und deshalb nehmen wir ukrainische Flüchtlinge auf und nicht die anderen. Die ukrainischen Flüchtlinge sind Europäer im Sinne der europäischen Kultur, Religion und Geschichte. Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien … sind in kultureller, religiöser und historischer Hinsicht nicht europäisch. Das Etikett schweigt: im rassischen Sinne.

Es ist richtig, dass sich die europäischen Länder um die Aufnahme von ukrainischen Flüchtlingen bemühen sollten!

Aber wir müssen darüber nachdenken, auf welcher Grundlage alle Länder (einschließlich Deutschland, das erkannt hat, dass es bereits genug von ihnen für seine zukünftigen Arbeitskräfte gibt) Angst vor Flüchtlingen aus Afghanistan, Syrien haben. Drahtzäune, Polizei, Armee, Spürhunde… Jetzt stehen die Türen der europäischen Länder weit offen! Nicht nur aus Mitleid mit den Leidenden, sondern auch wegen des Rassenunterschieds zwischen den einen und den anderen. Slowenien zum Beispiel nimmt unglückliche ukrainische Flüchtlinge auf – das ist richtig! Aber sie hat auch gezögert und sogar Familien nach Kroatien zurückgeschickt, sogar Mütter mit Kindern …

In einem Land, in dem unsere rassistischen Kriegstreiber große Freunde haben, wurde ein Mädchen aus Simbabwe, das in der Ukraine Luft- und Raumfahrttechnik studierte, von Grenzschützern weggedrängt und gezwungen, ihren Platz den Ukrainern zu überlassen. Sie und ihre Freunde wurden „wie Tiere“ behandelt, weil sie einer anderen Rasse angehören. „Warum rutschen die Europäer“, fragt Zorana Baković (Delo, 5.3.2022, S. 16), „so leicht in den Rassismus ab?“

So hat „Europa“ das rassische Sektierertum zu einem Prinzip der europäi-schen Politik gemacht. Und das ist – neben den Schrecken des Krieges in der Ukraine – das Schreckliche, das jetzt, so fürchte ich, im Charakter der EU und aller ihrer Länder sichtbar werden wird! Solange das Sektierertum auf kulturell-rassischer Basis ein Grundprinzip der europäischen Politik bleibt – trotz der verständlichen Sympathie und Solidarität mit den Ukrainern – wird die Gefahr von Kriegen auf ihrem Boden bestehen bleiben! Die Zeichen sind eindeutig: Die europäischen Länder beschleunigen ihre Aufrüstung. Deutschland auch!

Der russische Angriff auf die Ukraine und die Reaktion der europäischen Länder darauf bedeuten das Ende der „europäischen Idee“!

Und die Schlussfolgerung dieses „anderen Blicks“: Die Slowenen sollten sich für eine Koexistenz zwischen der EU und der Russischen Föderation einsetzen – und auch für deren Aufnahme in die EU zu den gleichen Bedingungen wie für andere Länder!

Aber die EU hat der Ukraine Andeutungen oder sogar Versprechungen (in Form von Waffenexporten) gemacht, dass sie in die EU oder sogar in die NATO gehört, dass sie zu ihr steht… Aber jetzt hat sie ihr den Rücken gekehrt. Natürlich kann sie keinen Konflikt mit den Russen riskieren! Aber die Täuschung – entweder aus der irrigen Gewissheit heraus, dass der „russische Bär“ nicht reagieren wird, oder aus Desinteresse für das Schick-sal des anderen – ist geschehen. Die vertrauensvollen Ukrainer sind nun auf sich allein gestellt. Nun, die EU und Amerika werden auch weiterhin Waffen in die Ukraine exportieren…

Das historische Misstrauen und die hochmütige Haltung „Europas“ gegen-über den Slawen wurde von Hitlers Nationalsozialismus sogar als rassi-sche Frage aufgeworfen, nur dass es für ihn zu viele Slawen gab, um sie wie Juden und Roma genozidal abzuschlachten; die Slowenen wurden „nur“ dem Kultusmord ausgesetzt. Eine solche misstrauische, hochmütige Haltung gegenüber den Slawen besteht (vielleicht unbewusst) auch heute noch. Wir sollten auch die jahrtausendealten Interessen der Germanen nicht vergessen (die ab und zu in einer Rede anklingen!) und deshalb dafür sorgen, dass alle slawischen Völker bzw. Nationen näher zusammenrück-en, anstatt sie einfach aufzuteilen. Nur auf diese Weise, unter der Annahme eines friedlichen neuen Slawismus, könnten wir eine Position des ausgewogenen Europäertums sichern, wohl wissend, dass ein Teil der Identität der Slowenen/Sloweninnen früher oder später slawisch bleiben wird. Und im Bewusstsein der Gefahr, die uns (ganz Europa!) aus dem Fernen Osten droht, von der Zorana Baković in ihrem Artikel Große Ideale sind bereits an die Wand gefahren ( DELO, 26.02.2022, S. 20) berichtet: wie in einem Gespräch mit einem der chinesischen Führer dieser darauf hinwies, dass China „die Frage der Gebiete, die uns in der Vergangenheit vom zaristisch-en Russland und dann von der kommunistischen Sowjetunion genommen wurden, öffnen muss“ Dies ist derselbe, in dem Zorana Baković berichtet, dass „uns in der Vergangenheit die Gebiete der Slawen vom zaristischen Russland und dann von der kommunistischen Sowjetunion genommen wurden. Wird die EU, um Putin/Russland zu schwächen und zu bestrafen, Sibirien einfach an China ausliefern? Oder zwischen China und Amerika aufgeteilt zu werden (das, wie Trumps Wunsch, Grönland zu kaufen, im 19. Jahrhundert Alaska von Russland gekauft hat)…

Und was wird die EU tun, wenn Putin die Nerven verliert und die Russen ihn selbst absetzen? Wird es zur Vernunft kommen und dann vielleicht erkennen, dass es zusammen mit Russland Sibirien dringend braucht?

Aber das ist nach dieser Katastrophe in der Ukraine fast ein Wunschtraum!

Dafür sind auch wir Slowenen mit verantwortlich!

In Pudels Kern

Besinnung oder Untergang?

QUO VADIS  D – EU ? Lese die Kommentare der Deutschen!!!

Über stasifolteropferadamlauks

I am 72 Years old and I I am still victim of torture in STASI-Prison in former GDR 1982-1985. I never reached Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 40 Years injustice ! I am fighting for the implementation § TORTURE in Germany´s national low.
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