BRIEFE AUS DEM JENSEITS – Staatsanwältin Rosenbaum Verbrecherin und Ausländerstaatsanwalt Voigt – Stadtgericht Berlin DDR


 

Berlin, den 18.3.83   (786? )

Sehr geehrte (Staatsanwältin*) Frau Rosenbaum !                                                                  Werter ( Ausländerstaatsanwalt*) Herr Voigt !

Mit leiser Freude teile ich Ihnen mit, daß ich seit dem 12.3. keine Schmerzen mehr im Recktusbereich mehr habe! Ich will hoffen daß es so bleibt. Jedenfalls nach sechs Monaten bin ich zur Erfahrung gekommen, daß es in Ordnung sein kann, und ich hatte jede Hoffnung verloren gehabt.Frau Ros-enbaum/Herr Voigt – seit Ihrem Besuch warte ich immer noch aufg die Rönt-genuntersuchung des Magen-Darmtraktes wo ich Beschwerde die auf die Geschwüre hindeuten seit dem Aufenthalt in Meusdorf und besonders seit dem Aufenthalt im Leipzig ( Januar 83 -trotz abgelehnten Zeugenaussage *) ver-spüre.

Herr Oberstaatsanwalt hatte noch am 10. Februar fest versprochen Magen-untersuchung durchzuführen. Bis heute ist das nicht geschehen. Man wollte mir nicht sagen, aber das Röntgengerät ist seit Wochen kaputt- außer Bet-rieb  ( im Haus 4 *)!!? Das kann doch keine Entschuldigung sein, daß ich auf die, schon seit Monaten fällige Untersuchung verzichten muß und wie ein ge-schglagener Hund herumkriechen muß. Was die Hinauszögerung heißt – sol-len Sie sich ausrechnen. Als Sie hier waren hatte ichdern Eindruck, daß Sie um meine Gesundheit besorgt waren? Warum macht man mit mir solche Halbheiten, der Mensch hat nur eine Gesundheit. Ich erwarte die Anklage-schrift und das Termin. Da Budimir Karlo in Meusdorf ist, bitte ich Sie die Verhandlung von Ihm nicht abhängig zu machen. Ich und mein Verteidiger brauchen ihn nicht als Zeugen.                                                                                Einzige Zeugen die ich sehen möchte sind Suda und Rudnik. Wenn Sie so schnell wie möglich eine Magenuntersuchung (Röntgen ) anordnen, damit ich auch dieses Übel los werde, wäre ichg Ihnen sehr dankbar, abgesehen davon, daß Sie dazu verpflichtet sind.

Dankend im Voraus 

Ihr Verhafteter Adam Lauks

PS. Auch für die Sprecherlaubnus am 25.3.83 mein Dank – Adam Lauks Hochachtungsvoll

PS. Bitte geben Sie Anweisung, daß ich ein Exemplar von der Zeitung BORBA bekomme, sonst muß ich rumbetteln, und die Zeitung wird ungelesen weggeworfen.

Dankend Adam Lauks


Über stasifolteropferadamlauks

I am 66 Years old and I do promote acommodations on the adriatic´s sea beaches for holiday in apartments close to the sea-close to the mediteranian beauty. I am still victim of torture in STASI-Prison 1982-1985. I never reacht Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 30 Years ! I am fighting for the implementation of § TORTURE in Germany´s low.
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