BRIEFE AUS DEM JENSEITS KZ Berlin Rummelsburg 1982-1985 an das Oberste Gericht – DDR STASI Justiz: An die Richterin Schröter

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Blatt 18 des Obersten Gerichtes der DDR

„Das Oberste Gericht der DDR                                                                                                            Zu Hdn. des Vorsitzenden!

Ich bin gezwungen Ihnen diesen Brief zu schreiben um Ihnen die Verantwortung  für alles was weiter mit meiner Gesundheit passiert zu übertragen.

Am 20.4.83. bei der Voruntersuchung in der I Chirurgischen Klinikum ( Berlin* ) Buch durch Dr. Wendt wurde ein Darmschleimeinriss im Analbereich, der dringend  zu operier-en sei, festgestellt. Nach der Verhandlung wurde ich am 27.4.83 nach Buch verlegt zwecks kompletter Diagnostik und Revision der Operation in Meusdorf am 16.9.82.Seit dem ( 16.9.82 ) bin ich dringend zu operieren gewesen. Da ich monatelang über Dickdarm- und Magenbeschwerden gebarmt hatte, und die Ergebnisse, der hier durchgeführten Magen- Darmröntgenuntersuchungen sind Ihnen bereits aus meinem Schreiben und Berichten der MED-Stelle bekannt, bat ich den Dr. Wendt  eine komplette Diagnose  aufzustellen was Magen- und Darmtrakt anbetrifft, bevor er operieren will.

Das hätte er auch ohnehin getan,n weil die Chirurgen in Fällen von Revisionen, mißtrauisch sind. In diesem Sinne haben die Kollegen aus der Gastrologie eine Magenspiegelung durchgeführt ( Vertragsarzt Dr. Moser * ) wobei Magengeschwür bzw. ein Geschwür im Zwölffingerdarm festgestellt wurde ( ? ! ? ). Hohes Gericht, die Magendöntgenbilder in der UHA sind neu und die Dinger mußten dort zu sehen sein? Am Dienstag 3. Mai 83 im Gespräch mit dem Stationsarzt Krebs ( Dr. Klebs – Anästesist* ), erfuhr ich, daß sich unter den aus der UHA nachträglich übersandten Bildern, keins befindet, wo man diese Dickdarmverengung, bzw. den Knick feststellen könnte (??! ) Diese Verengung  wurde seitens des Radiologen ( Zivil ) in der UH A eindeutig ( im Haus 4* ) eindeutig festgestellt und die zwei Meisterinen und ich als Laie sahen die Stelle wo die Verengung  ist ganz deutlich! Ich äußerte mich hierüber auch in der Beschreibung der Krankheitsgeschichte an Dr. Wendt gerichtet.

Zwei vorherige falsche Diagnosen über Schleimhauteinriss und Magengeschwür müssten zu Klärung, bzw. Dickdarmröntgern und Darmspiegelung führen, da ich im Kot ( und Teerkot* ) immer mehr Schleim raus werfte, das hatte Dr. Wendt versprochen und handelte  auch ( bis dahin* ) danach.

Am 4.- Mai wollte er von weiteren Diagnosen nichts wissen  ( ??? ) und nur den Schleimhauteinriss ( den es gar nicht gab* ) operieren weswegen ich auch engewiesen wurde; was  Dickdarmverengung anbetrifft vertraue err dem Befund des Kolegen Zels ( IMS  „Nagel“* )  ( der falsch ist ) ?!?

Helfen Sie Oberstes Gericht bevor es zu spät ist.

Ihr Verhafteter Adam Lauks“

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Blatt 91 der Akte  –

Das Schreiben sollte als Berufung weitergeleitet werden, geschrieben wurde es im Haus 115 – Station 115 C Chirurgie des Krankenhauses Berlin Buch wo ich am 20.4.83 – als dringendstens zur Operation angefordert wurde. Ich wurde verhandlungsunfähig, am 28.2.83  schwer verletzt, vor das Gericht gezerrt, und am 28.4. in Buch eingeliefert um operiert zu werden – ohne eine Diagnose, auf Befehl des MfS.

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Blatt 26 der Akte des Bundesarchivs Schreiben an den Vorsitzenden des Obersten Gerichtes der DDR vom 12.5.83 ( aus dem Bundesarchiv ( Einsicht fand 2006 statt. )

Blatt 21 der E Akte  – Blatt 191 aus dem Bundesarchiv

ABSCHRIFT:

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Oberstes Gericht!                                                                                                                              Sehr geehrter Herr Generalstaatsanwalt ! ( Joseph Streit* )

Dieses Schreiben richte ich an Sie nach dem heutigen Gespräch mit meinem Rechtsanwalt ( Dr. Friedrich Wolff alias IMS „Jura“* ) und nach bdem Gespräch mit dem Leiter der Verwaltung Medizinische Dienste des Ministerium des Inneren der das Schreiben vom 8.4.83 gegengezeichnet hat. ( Generealmajor, OMR Professor Dr. Kelch* )                 Der Professor hat in einem Gespräch von mir die Gründe, bzw. den Grund der Ablehnung der Operation in Buch ( Station 115 C* am 4.5.83) erfahren. Ich stehe heute mit unlösbaren Problemen di sich häufen und ich bitte Sie abermals mir zu helfen.                   Neben Analfissur ( es gab keine* ), Magengeschwüren und zwölffingerdarmgeschwür wurden dem Ministerium des Inneren und folglich Ihnen und unserer Botschaft medizini-sche Wahrheiten unterschlagen. Ich habe darunter zu leiden. Wie ich aus dem Gespräch mit dem Orofessor entnehmen konnte, war er nicht der Jenige, der die begonnene Diagno-stik des Magen und Darmtraktes unterbrochen hat.  Haben Sie den ( ChA* ) Doz. Dr. Wendt, der mich so einmalig als Patienten aufnahm und mir die komplette Diagnostik des Magen und Darmtraktes zugesichert hatte, weil das bei Revisionen und unter Chirurgen – zumal die Gesundheitsunterlagen und Krankheitsgeschichte ( G Akte* ) nicht vorlagen(?! ) eine Selbstverständlichkeit ist, denn man übernimmt man doch die Verantwortung,in irgendeiner Art und Weise beauftragt die Diagnostik zu unterbrechen und den Befund des „Kollegen“ zu vertrauen, stat sich über den  Stand des Dickdarmes mit dieser unnatürlichen Verengung( wird am 23.6.83 in der Charite bestätigt*) zu versich-ern??! Meine Botschaft erwartete ( Rückseite* ) erst eine genaue Diagnose und dann den Eingriff – wie DR. Wendt es auch vorhatte. Auf einmal war dieser Dickdarmbruch nicht mehr wichtig?!?

Herr Generalstaatsanwalt – Oberstes Gericht ich muß damit leben, und von Tag zu Tag habe ich mehr Schleim im Kot, was auf eine Entzündung des Dickdarmes hindeutet. Ich bin kein Arzt, aber Nichtbeachten dieser Sache geht ausschließlich auf Kosten meiner5 Gesundheit. Wozu  haben Sie die Strafe ausgesprochen, wenn ich sie nicht überleben kann?

Leiter der Verwaltung der MED-Dienste der DDR ( Generalmajor Professor Dr. med sc  Kelch, verabschiedete sich mit den Worten: „Einlieferung in die Charite, komplette Magen- Darmdiagnostik mit allen Konsequenzen“ Da stimmte ich überein, der Rechts-anwalt  und die Botschaft werden Ihnen das bestätigen.

Nach Allem was passiert ist und was ich gelitten habe wäre das die einzige logische Entscheidung. Und ich sage Ihnen – mein Land erwartet es von Ihnen, das Kapute wieder unter optimalenm Bedingungen wieder gutzumachen.

Daß bisherige Befunde vom 20.4.83 und 2.5.83 jemandem der für meine Gesundheit Ihnen gegenüber verantwortlich war nicht zu Ehre dienen, nach über sieben Monaten sich quälen und leiden, erübrigt sich zu sagen.

In der Entscheidung über die Verlegung in die Charite ist ein richtiger Wille sichtbar das Versäumte und Kaputtgemachte wieder gut zu machen.

Werter Gen. Voigt – Oberstes Gericht, sie sehen durch die letzten Befunde, daß ich nicht umsonst geschrieben habe, und um die Hilfe gebeten.

 

An das Oberste Gericht – Genossen Vorsitzenden Sarge ! und An den Generalstaatsanwalt Wendland!

ABSCHRIFT:

Oberstes Gericht! Gen. Vorsitzender!                                                                 Berlin 12.5.83  Sehr geehrter Herr Generalstaatsanwalt!

Da ich viel Zeit habe und mich von heftigen  Mage- und Darmschmerzen abzulenken versuche geht mir nicht aus dem Kopf dass ich der „Zweitgrößte“ den Sie haben sein soll und deshalb habe ich diese Skizze angefertigt um Ihnen nochmals meine Rolle als Trans-porteur ( von Berlin DDR nach Leipzig* ) zu verdeutlichen.

Am, A>nfang war dieses Gespräch mit ( Živko* ) Veselinovski betr. Geldborgen und mein leichtsinniger Reinfall. Ich hatte mit dem Mann nur dienstlich gesprochen und wußte nichts von seinen Geschäften.  Als er sich nach drei Tagen nicht meldet fuhr ich nach L.(eipzig* ) und traf ihn in der  angegebenen Gesellschaft. Rudnik und Tomek lernte ich erst später kennen. Die Gruppe verließen Angelov und Toni Jovanovski – keiner wollte die Strafe übernehmen die zu zahlen war. Ich fuhr mit schrecklichen Gefühlen nach Berlin – 6500 DM verloren. Es gab keine Abmachungen weiter. Ich habe mich mit dem Schicksal abgefunden und war in noch größeren Geldschwierigkeiten. Die fällige Rate für die Wohnung mußte man abzahlen. Nach einer Woche ungefähr war Veselinovski da ( in meinem Büro* ) und bat mich die 400 oder 600 Uhren die er in WB gekauft hat rüberzu-bringen. Ich sagte nicht zu, weil ich nicht wußte, ob mein Freund Kolarić das machen würde. Kolarić fand  nichts dabei und kassierte   4-600 DM für 1,5 Stunden. Mir war nichts in Aussicht gestellt.

Ivan Vasilevski „Vane“ kannte ich damals nicht….

Vasilevski  kannte ich damals nicht, nur dienstlich hat er sich nach der Bank erkundigt weil er unser  Sparer wäre und wie das mit Geldüberweisungen funktioniert ( wollte er wissen* ). Es wurde über nichts weiter gesprochen und ich wußte auch nicht, daß er einer der Großen sei.

An dem Tag stand er in der Vertretung mit der Tasche voll kaputte Uhren ( sagte er ) die nach WB zu bringen seien und Geld zum umtauschen hatte er bei. Er hätte gehört, daß ich das für Veselinovski tat – was nicht stimmte, was die kaputten Uhren betrifft Über Import hatten wir damals auch nicht gesprochen, wenn ich mich richtig erinnern kann. IOn Leipziog trat er an mich und fragte mich ob ich für ihn das machen würde – 2500 wären abzuholen. Er gab mir Geld mit zum umtauschen und ich nahm an daß Kolarić nicht ablehnen wird. Vasilevski war ein Jugoslawe  und ich sah nicht den Grund warum ich das für ihn nicht machen sollte – ich hätte 5.000 DM verdient und wäre aus der Geldnot raus. Veselinovski kriegte das mit und spielte mich aus , der Vasilevski auch.                                     Dann trat Marek Rudnik an mich und ich erfuhr von ihm daß er für Veselinovski Uhren verkauft, später erfuhr ich, daß auch Tomek dorthin gehörte.

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Es wurde von Suda gedrängelt, aber ich habe es abgelehnt. Soldo N. ( Nevenko * ) hatte mich erneut angesprochen. Tokić ( Zdravko* ) wollte auch mit mir über etwas sprechen, aber ich lehnte das alles ab. Ich habe es satt gehabt und nichts dabei verdient. Als ich im  April (1982*Ü ) 2900 DM ca 1200 US$  zurückzahlte die er im Urlaub ausgelegt hatte wußte ich nicht was ich dabei verdient habe, den Leuchter und Service vielleicht.             Meine Aufenthalte in Leipzig waren kurz, ich vermied die Gesellschaft von den Leuten aus Angst daß man mich beobachtet und die Tatsachen die ichj Ihnen im gestrigen Schreiben anführte, hörte ich nur im Vorbeigehen. Veselinovski hätte danach mit Budimir ( Karlo* ) in Berlin gearbeitet – ich sah sie mal zusammen. Früher, vor mir wäre Suda  ( Brigitte* ) von Veselinovski beliefert. Ich erfuhr daß Kinez der Größte sei, er saß immer getrennt. Später habe ich zu Gehör gekriegt daß Tokić und Ikić zusammen ein Tandem sind usw. usw. Die Geschäfte der Anderen liefen weiter und intensiver denn je. Transporte hat für viele Jurilj Zlatko durchgeführt usw. Es lief alles viel früher ( seit 78 ) ( seit Juli 1979* ) ohne mich; es lief besser denn je nach mir ( Ausstieg 17.11.81 * ), es wird heute noch verkauft wie nie zuvor, daß ich mich da reingelassen habe verdiene ich die Strafe, aber lassen Sie diesen Fehler mich nicht mit dem Leben bezahlen. So sehen die Realitäten aus, ich bin ein kleiner Querschläger gewesen – können Sie sich jetzt vorstellen wie groß Vasilevski und Jovanovski sind ?!?

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Böse und enttäuscht von Veselinovski und Vasilevski die so gemein waren habe ich Angebot von Rudnik angenommen und ihm 50:50 angeboten was er sofort akzeptierte da er bei Vasilevski Uhr 140 M DDR bezahlen mußte um sie an, wie ich es erst dann von ihm erfuhr, an Zigeuner für 150 M verkaufte und praktisch bloß 10 M verdiente. Wie es  zwischen uns ablief ist bekannt, als ich im Urlaub war fing er an Uhren ( wieder* ) von Ivan zu nehmen ( Vasilevski ). Er machte mich mit seiner Schwiegermutter bekannt wegen Antiquitäten und sie sprach mich an. Zu dem Zeitpunkt brachte ich die Uhren für ( Jozo*) Mikulić und die Gruppe und wurde von Mikulić und ( Mato*) Kvesić ausgeboten. (um 16 ooo DM* ) Zusammenarbeit mit Sudas lief wie beschrieben, bloß die Uhrenzahl kann ich nicht hundertprozentig bestätigen, sowie die Zahl die Tomek von mir nahm weil er später  zu mir kam wie Marek, aber ich habe aus dem Wirrwar der Erinnerung die größeren Zahlen gewähren lassen – es wäre schlimmer wenn es umgekehrt wäre und das wollte ich nicht. Daß rein zum Schluß Budimir auf mich zukam, obwohl er schon früher rumgeprahlt hat, daß ich Uhren für ihn mitbringe war mir günstig gekommen und durch ihn und Suda zahlte ich meine Schulden ab, ließ die 9000 DM von einem Kunden im Dezember überweisen.

 

 

 

Schreiben an den Vorsitzenden des Obersten Gerichtes der DDR vom 12.5.85 ( aus dem Bundesarchiv ( Einsicht fand 2006 statt. )

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Berlin, den 16.5.83  An das Oberste Gericht der DDR  Staatsanwalt Voigt

Berlin, den 19.5.83am Jahrestag meiner Verhaftung

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Wie ersichtlich – sogar das Oberste Gericht kümmerte sich rührend um jedes geschriebene Wort von mir, damit ja gar nichts nach Außen dringt, was mit mir bis dahin gemacht wurde. Verbindungsoffiziere des MfS, und IMS Dr. Beinarowitz und Genosse Borchert bei der Generalstaatsanwaltschaft und der Genosse Oberstleutnant Neidhardt in der UHA I Berlin Rummelsburg waren dafür zuständig. Die Begründung spricht deutliche Sprache.

An das Oberste Gericht der DDR – 16.Mai 1983 wandte sich auch RA Dr. Friedrich Wolff. Als ich ihn nach der Wende angeschrieben hatte mit der Bitte meine Kassation einzurüh-ren kam die Antwort:

„Sehr geehrter Herr Lauks, es tut mir Leid aber ich kann mich an Sie und Ihren Fall nicht erinnern.“ Dass er als IMS „Jura“ von der HV Auslandsaufklärung von Markus Wolf an mich angesetzt war erfuhr ich viel, viel später.

Oberstes Gericht – 19.5.83

Genosse Vorsitzender!

Heute wurde mir überraschenderweise mitgeteilt, daß mein Brief an die Ehefrau, sowie an meine Firma in Jugoslawien und eine Vertretung in der DDR nicht weitergeleitet wurden.

Das macht mich sehr traurig und die Begründung, daß noch kein rechtskräftiges Urteil vorliegt ist mir unverständlich.

Im Brief an meine Frau äußerte ich mich über nichts was im Zusammenhang mit dem Prozess oder dem Urteil stehen würde, schon gar nicht über  StVE, so daß ich keinen Grund sehe den Brief zurückzuhalten.

In den restlichen zwei (BEHÖRDENBRIEFEN), ich habe an diese Adressen schon früher, vordem Prozess geschrieben und man hat mir nichts über Zurückhaltung gesagt. Sie konnten entnehmen, daß es lediglich um eine Empfehlung an den Gen. Kojc Milan / ehem. Direktor des Handels-und Industriebüros Jugoslawien in der DDR handelt, meiner Frau behilflich zu sein bei ihrer Bewerbung, da sie sich sonst in finanziellen Schwierigkeiten befindet. Auch der Brief an Slovenijales behandelt dasselbe Problem. Soviel ich mich erinnern kann, handelt es sich um nichts Anderes, weswegen die Briefe nicht ausgehen dürfen. Sie wissen, daß ich mich in schwerer gesundheitlicher Lage befinde und Eingreifen in den Briefwechsel mit meiner Frau verletzt mich sehr.

Ich wiederhole: An beide Firmen/Behörden habe ich auch während des U-Verfahrens geschrieben und jetzt nach der Hauptverhandlung dürften doch keine Hindernisse geben. Bitte senden Sie mir die Briefe zurück, wie das sonst der Fall ist.

Zu Ihrer Kenntnisnahme, meine Gesundheit  hat sich verschlechtert und man hat mir am 10.5.83 seitens Prof. Küchel, ( Generalmajor OMR Professor Dr. Karl-Heinz Kelch-Leiter der MED Dienste des MdI der DDR ) Ministerium des Inneren der DDR zugesichert, daß eine Einlieferung in die Charite zwecks Diagnose mit allen Konsequenzen erfolgen wird, er wollte am Freitag danach kommen, ich freute mich auf seinen Besuch.  Mir wurde durch den Chef der MERD-Stelle     ( IMS „Nagel“ ) mitgeteilt, daß über die weiteren Maßnahmen die übergeordneten Stellen entscheiden!? Heute sprach er mir etwas von einem Termin erst übernächste Woche.

Oberstes Gericht, entweder glaubt man mir nicht, daß ich große Probleme habe mit Magengeschwüren und Zwölffingerdarmgeschwür und dem Dickdarm und dem After habe, oder man will mir einfach nicht helfen !??

Warum wird diese Hilfe so weit hinausgeschoben und läßt man weitere Komplikationen auf mich zukommen ???

Habe ich das verdient? Ihnen ist doch klar, wie ich in diese Gesundheitsschwierigkeiten geraten bin!

Ihr Verhafteter Adam Lauks

Abschrift: Botschaft der SFRJ

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Berufung des Ra Dr. Friedrich Wolff wurde vom Richtertrio des Obersten Geichtes verworfen

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Die  Schmuggler – die Diplomaten  wurden in Transporteure umgetauft, weil die  Justiz sie wegen ihrer Immunität nicht greifen kann und nicht verurteilen. Ich jedenfals habe keine einzige Uhr in die DDR reingebracht und hatte keine einzige DDR Mark ausgeführt.

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Somit wurde eine Wirtschaftsdiversion gegen den Außenhandel der DDR und Ministerium für Finanzen der DDR  mit dem Verstoß gegen Zoll- und Devisengesetz  verschleiert und unterdrückt, um die Unfähigkeit und Machenschaften der STASI im Bereich Quarzuhren zu verdecken.

Berlin, den 29.5.1983

Oberstes Gericht !

Herr Vorsitzender !

Die einzige Freude, die ein Verhafteter am Tage hat, ist die Freistunde, eine halbe Stunde Bewegung auf dem Hof. Wegen Schmerzen konnte ich mich nicht bewegen, nicht laufen trotz schmerzstillenden Spastolsinzäpfchen und ließ mich aus der Freistunde ausschließ-en. Unter großen Schmerzen und trennenden Augen schreibe ich Ihnen aus einem einzigen Grunde.

Nach der Ablehnung der Operation im Buch (4.5.83) wegen der unterbrochenen Diagnostik, die seitens des Chefarztes Dr. Wendt nach dem Aufnahmegespräch mit Dr. Pastrick zugesichert wurde und nach dem man den „übersehenen“ Darmschleimhauteinriss ( am 20.4.83 ) und den „ignorierten“  Zwölffingerdarmgeschwür abheilend (am 2.5.83) feststellte, folglich auch eine Dickdarmuntersuchung, die 15 Minuten gedauert hätte, durchführen müsste, da die Röntgenaufnahme mit der Dickdarmverengung, die laut Vertragsarzt, auch letztlich beim Gallenröntgen am 24.5.83 bestätigt wurde ( er konnte die Aufnahme nicht finden ) um sich zu versichern, aufgrund irgendwessen Anrufes – Befehls ( IMS „Nagel“) hat man die Diagnostik unterbrochen?! Am 4.5.83:“Was die Sache mit der Dickdamverengung anbelangt, verlasse ich mich voll auf den Befund des „Kollegen“, weitere Kontrastaufnahmen werden nicht gemacht, „Ihr gutes Recht ist die Operation abzulehnen; Sie sind hierher überwiesen worden wegen dem Darmschleim-hauteinrisses und alles Andere interessiert mich nicht.“ Das  waren die Worte des Chefarztes Doz. Dr. Wendt am 4.5.83, der am 27.4.83 eine selbstständige komplette Diagnose über den Magen und Darmtrakt zugesichert hatte, bevor man operiert.

Oberstes Gericht, jemand hat eine angelaufene Diagnostik unterbrochen und damit verhindert daß komplettes Bild  über mein Magen Darmtrakt geschaffen wird. Aus dem Gespräch mit dem Vertreter des Ministerium des Inneren, Verwaltung medizinische Dienste ( Generalmajor Kelch ) entnahm ich, daß er über eine solche Anordnung nichts wüsste. Es ist nicht nötig Namen zu nennen.

Man hat mir seitens des Ministerium des Inneren -Generalmajor Prof. Dr. Kelch ( noch Ende Oktober 82) zugesichert, daß es Vorstellung, Diagnostik in der Charite mit allen Konsequenzen geben wird- was das einzig Richtige sei, wenn man an meiner Wiedergenesung interessiert ist. Man erwartet von mir, daß ich Anstrengungen zeige (WIE?)

Herr Vorsitzender, ich sitze  jetzt wie auf spitzem scharfen dreischneidigem Dolch. Was im Magen und im Zwölffingerdarm los ist werden Sie schon am nächsten Mittwoch wissen, wo ich Gastroenteorologen vorgestellt werde. Zwecks Absprache der Maßnahmen, die bis zum 15.6.83 durchgeführt werden ( Laut Generalmajor) des Ministeriums des Inneren. Chef der MED Stelle – Anstaltsarzt (  IMS“Nagel“ – OMR OSL Dr.Erhard Zels ) will persönlich mitfahren (?!) fall`s er diesmal die Gesundheitsakte, wenn auch der Bericht über die Operation in Meusdorf sowie die Befunde des Vertragsradiologen vom Magen- Darm- Gallenröntgen im Zeitraum März – Mai 83 durchgeführt wurde nicht dem Gastroenteorologen vorlegen gedenkt, wie das der Fall normalerweise sein müsste, ist seine Anwesenheit überflüssig, da sie ein Befund des Gastroenterologen in schriftlicher Form erthalten. ( werden)

Ich habe seit November 82 bis 20.4.83 benötigt, meine  Beschwerden, Dickdarmschleim-hauteinriss und Magen- Darmgeschwüre zu beweisen. ( Es waren 2 offenen Venen, was verschleiert wurde seit 28.2.83 * )

Hätte man Untersuchungen im Buch am 20.4. und 25.4. nicht durchgeführt, hätte ich diese Beschwerden heute noch nicht und Sie würden nichts davon wissen. Das ist die Wahrheit !!

Oberstleutnant Zels ( IMS „Nagel“ )  hatte mir mitgeteilt, daß über die weitere Maßnahmen zur Wiederherstellung meiner Gesundheit in Zukunft übergeor-dnete Stellen entscheiden !?! ( MfS-STASI war gemeint*)

Ich bin körperlich unten und in den letzten zwei drei Tagen, verlangt dieser Mann, daß ich mich psychisch aufrichte angesichts der bevorstehenden Untersuchungen – ich halte dies noch als meine Qualen, Demütigungen, Erniedrigungen, die ich seit Meusdorf bis heute durchstehen musste, nur weil er meine ernsthaften Beschwerden über Monate ignorierte und sie weg zu manipulieren versuchte, vermessen und makaber.

Entweder er hielt und hält mich für Verbrecher und glaubte mir nichts, was am 28.2.83 spätestens, bei der von ihm selbst durchgeführten schmerzhaften Recktoskopie(!?) hinfällig geworden wäre, weil der Schleimhauteinriss nicht zu übersehen war; ( er durchtrennte  mir dabei zwei Venen und ließ mich fortan wissentlich bluten ); sein Befund lautete   “ alles bestens“. Oberstes Gericht, ich versuche mir keine Gedanken zu machen, aber in der Botschaft und zu Hause sitzen Menschen die dafür bezahlt sind, diesbezüglich weiter sich Gedanken zu machen, was der Grund dafür gewesen sei, mich so lange, sich selbst zu überlassen und verletzt, quälen zu lassen. Vielleicht kommen dann irgendwann auch in schriftlicher Form diesbezüglich Fragen, da die Botschaft bevollmächtigt ist die Schadenersatzansprüche zu klären. Ich bin nicht dran schuld, daß man es mit meiner Gesundheit soweit getrieben hat, den mein größter und einziger Wunsch ist nur das Haus 8 für immer zu verlassen.

MED Punkt Haus 8 - Berlin Rummelsburg

Am 28.2.1982 wurde ich in diesem Haus 8 – MED-Punk des Zuchthauses StVE Berlin Rummelsburg das erste Mal aufgepfählt: Bei der Gewaltrecktoskopie auf Befehl des MfS hat mir der Anstaltsarzt IMS „Nagel“ – MR OSL Erhard Jürgen Zels zwei Blutgefäße durchtrennt, und mich bis zur Gewaltnotoperation in Berlin Buch am 27.7.1983 innerlich bluten lassen. Beim Verschließen der Venen wurde auf Befehl des MfS zusätzlich eine nichtindizierte Sphinktereinkerbung durchgeführt – mich für den Rest meines Lebens verkrüppelt.

Das „Spiel“ geht weiter, da mir Oberstleutnan Dr. Zels, schon angedeutet hat, daß man die Recktoskopie nicht machen wird!?? Schon wieder trifft er ( STASI* ) Entscheidungen, bevor ich dem Speziallisten überhaupt vorgestellt wurde?! Bitte, unterbinden Sie das endlich, wenn Sie ehrlich daran interessiert sind, daß ich wie ein Mensch meine notwen-digste Verrichtungen erledigen kann, ohne Schmerzen und ohne daß ich mich davon den ganzen Tag erholen muß.

Jeder Arzt weiß, daß Recktoskopiuntersuchung vor und nach der Operation von Hämmorrhoiden Bestandteil der Behandlung sei ( im Meusdorf hat man das nicht gemacht und deswegen bin ich heute in diesem Zustand ) Der in Meusdorf entstanden Darmschleimhauteinriss ist eine logische Folge der unfachlichen Vor- und Nachbehand-lung gewesen ( das ist geklärt ). Dickdarmverengung und Magen- Darmgeschwüre sowie Kreislaufstörungen sind logische Folgen der Nichtbehandlung des Darmschleimhautein-risses, bzw. dessen Ignorierung ( und Verleumdung, Vertuschung) und falscher Behandlung einer mechanischen Behinderung, die ausschließlich operativ zu beheben gewesen sei, und die symptomatische Behandlung etc. führte zu keiner Genesung, bzw. zu weiteren Komplikationen vor denen ich heute stehe.

Bei der Vorstellung im Buch am 20.4.83 hatte Oberarzt Dr. Eiegert ( Dr. Riecker) gesagt, daß man nach 10 Tagen, falls keine Komplikationen aeintreten sollten, das Krankenhaus verlassen kann. Deswegen hat man mich schließlich im Buch auch stationär aufgenommen, weil die normal-ste Sache der Welt ist eine Revision stationär zu behandeln. Zuletzt hielt man mir das als Entgegenkommen vor, in bdem man erklärte, das solche Sachen ambulant behandelt werden. Jeder Facharzt wird über diese Behauptung lachen:“Hämorrhoidenoperation macht heute der Pförtner“ hat ,man mir gesagt; was daraus wurde wissen wir. Eine Revision ist kein Zahnziehen, wonach man mit Mullbinde im A… nach Haus läuft.

Oberstes Gericht, Wer in diese Richtung lenkt und Vorschläge macht wünscht mir nichts Gutes.

Aus diesem Grunde  bitte ich Sie dem Rat der Fachärzte zu folgen. Wenn ich zu Operation in Charite komme, daß ich dort bleibe bis die Wunde saniert ist und Dickdarmspiegelung und Enduntersuchung zeigen, daß Magen- Darmtrakt in Ordnung sind. Ist das, nach allem was man mit mir gemacht hat zu viel verlangt.

Es gibt keine Fluchtgefahr bei mir, Oberstes Gericht, die ist ausgeschlossen wie auch Selbstmord. Ich weiß das man  das regeln kann wenn man will.

Oberstleutnant ( IMS „Nagel“) hat schon Vorstellungen darüber, daß ich hier vorbereitet werde, dort operiert werde, und aus der Narkose erwacht, wieder zurückgebracht werde. Lassen Sie mich die Tage nach der Operation in Obhut der Ärzte verbringen zu denen ich vertrauen habe und lassen Sie mich nicht im Haus 8 nachbehandeln von Menschen die mir nicht glaubten, daß ich täglich den Kot unter Schmerzen mir aus dem Leibe rausholen muß, seit Oktober 82. Nach dem feststeht daß ich operiert werden muß, ist den Menschen peinlich mir in die Augen zu blicken einschließlich dem Chef der MED-Stelle ist jedes Gespräch peinlich.

Behandlung wenn sie sein muß, können Sie derzeit hinstellen, bei mir gibt es nur ein Gesundheitsdrang und nicht Freiheitsdrang. Im Buch hat man mich ( Haus 115 – Sttion 115C )  in eine mit Eisen beschlagene Zelle eingesperrt wo Verrückte liegen. ( Meine Mutter ist zu weilen seelisch krank gewesen) Ich mußte betteln, daß man mir eine Seite des Fensters aufmacht damit Luft reinkommt. Man war großzügig und verstieß gegen die Vorschrift.

Der (bewaffnete) Beamte im Nebenzimmer schaute X-Mal durch das vergitterte Fensterchen in der Tür und ließ seine dezent getragene Waffe nicht übersehen.

Oberstes Gericht in diese Gesundheitslage bin ich durch Zufall oder absichtlich im Strafvollzug gebracht worden, ob das gelindert wird interessiert mich nicht, aber bevor Sie mich zwecks Umerziehung unter die richtigen Verbrecher stecken, lassen Sie mich gesund werden. Lassen Sie keine Halbheiten zu, ein Menschenkörper hat seine Grenzen. Wenn ich 7 Jahre, es sind noch 6 büßen muß, möchte ich es nicht im Haus 8 tun.

Es ist keine Haftunterbrechung notwendig, wo anders kann ich die Behandlung nicht bezahlen.

In Ihre Humanität bin ich überzeugt und seit vorgestern dürfen Sie sich solche Sachen wie Frau Rosenbaum mit meiner Gesundheit, weniger erlauben.

In der Hoffnung, daß man mir helfen wird und Erwartung eines negativen oder positiven Bescheides über die eingelegten Berufungsschreiben, das über unser Schicksal entscheidet, verbleibe ich

Hochachtungsvoll

Ihr Verhafteter Adam Lauks

1 x Kopie: Botschaft der SFRJ*******

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Berlin, den 2.6.83Scan_20151216 (2)

Oberstes Gericht!

Genosse Vorsitzender Pompoes !Ich habe die Verwerfung der Berufung von Dr. Wolff heute gelesen, aber ich konnte darauf nicht reagieren, weil ich mich auf den heutigen Stuhlgang bereit machen muß wobei die Schmerzendes gestrigen noch nicht weg sind.

Seit Buch habe ich  „Megalac“ und „Alugel“ bekommen, die zu einer Verhärtung des Stuhlgangs direkt beitragen !? Laut Gastroenterologe Dr. Meergans – gestern in der Charite!?) Was das für Schmerzen brachte, kann ich nicht und will ich nicht Ihnen schreiben. Das Medikament wurde sofort abgesetzt.

Zweck dieser Mitteilung ist daß Sie erfahren, daß ich in der letzten Stunde in Obhut einer Spezialistin bin. Die angesetzten Untersuchungen werden es mit sich bringen, ich werde versuchen zu hoffen, daß man es schafft mich auf den Damm zu bringen.

Deswegen erhoffe ich Ihrerseits diwe volle Unterstützung der Charitwe bwei der Beseitigung der Schäden, die ich durch unfachliche und nach dem Aufwenthalt in Leipzig unzureichenden drngend notwendigen medizinischen Hilfe, erlitten habe und daran jetzt noch mit großen Intensität leide.

Die ungerechte Begründung des Urteils hätte mich als gesunden Menschen zwertrümmert. Dank der …. Schmerzen, die ich jetzt habe und in den Monaten nach Meusdorf schleppe, konnte mich die Höhe der Frei-heitatrafe und die drastische Geldstrafe nicht berühren. Wie schmerzhaft das mir Angetane ist? Versuchen Sie sich vorzustellenjeden Tag auf ein dreischneidiges Dolch  draufzusetzen. Es sind keine Übertreibungen, das wir Ihnen ärztlicherseits auch bestätigt,und nach der Untersuchung im Buch am 20.4.83 schon fest stand oder leider „erst“ festgestellt wurde. Aber wozu schreibe ich das Ihnen, meine Shmerzen gehen davon nicht weg. Dieses teile ich Ihnen mit, bloß um die Erklärung dafür zu geben, warum ich so hohe Stellen angeschrieben habe und um die Hilfe gebeten habe, bettelte! Man hat sich mehrererseitssich disbezüglich geäußert: „Lauks schreibt viel“ – ( Ich schrieb um mein Leben ).

Nach der SOOO später Vorstellung in der Charite, worum ich gebeten hatte ( im Mai 1982 und Generalmajor Kelch  am 24.Oktober 82 befohlen hatte )noch im Oktober in KW, was seitens der Staatsanwaltschaft ( Gen. Voigt ) angeordnet wurde, und nach der Begegnung mit Dr. Shanaan Mabub in Leipzig UHA Beethovenstraße untersucht wurde, weil er zwei Wochen lang erleben durfte was ich durchmache, erfuhr ich, daß dafür zuständige Facharz ein Gastroenterologe sei und nach dem scharfen Protest im Februar 83 komme ich zum Facharzt erst am 1.6.83 bzw. 20.4.83, wo spätestens die Enduntersuchung in Meusdorf ( Recktoskopie ) gezeigt hätte, daß ein Darmschleimhauteinriß entstanden war und eine Revision zu erfolgen hatte. Diese unvermeidliche Untersuchung hat man nicht gemacht und damit die strenge Gesetzlichkeit der Medizin auf ausschließlich meine Gesundheitskosten grob verletzt. Alles was ich davon abbekommen habwe, werden die Untewrsuchungen in der Charite zeigen, ist als direkte Folgwe der unzureichenden medizinischen Hilfe in Meusdorf und Berlin zu betrachten, aber das ist schon alles bewiesen bei den zwei oberflächlichen Untersuchungen in Buch.

Oberstes Gericht, was vergangen ist, ist vergangen, was ich wieder dank der Verabreichung von Megalac und Alugel in den letzten Tagen durchmache ( mein Zeuge ist Verhafteter Böhm ) grenzt an nicht mehr Ertragbare, vom menasclichen ganz zu schweigen.

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In der Hoffnung, daß mir, laut Paragraphen, die das Gesetz auch in so einem Falle vorgesehen hat, Oberstes Gericht volle Unterstützung angedeihen lassen wird und mir eine normale  bzw. eine Genesung unter normalen Umständen  ermöglichen wird, was nach dem Rechtskreftigwerden des Urteils kein Problem darstellen dürfte, falls sie an meiner Genesung interessiert sind.

„Einlieferung in die Charite, komplette Diagnose mit allen Kosequenzen“ ist die Feststellung die  Oberstleitnant ( Generalmajor Kelch )  der Verwaltung Medizinische Dienste des Ministerium des Inneren , ist das menschlichste und einzig Richtige und Unumgängliche in dieser Situation. Weitere Halbheiten gehen auf meine Kosten und  dann bitte lieber einen Gnadenschuß.

Verstehen Sie es nicht falsch, ich habe nichts gegen die Lweute, die  an meinigem Zustand maßgeblich schuldig sind, ich klage niemanden an in Sachen meiner gesundheitlichen Verstümmelung und derer Ursachen liegen greifbare Beweise vor. Mein behandelnder Arzt hier( IMS“Nagel“), als ich ihm am 20.4.83 nach dem Befund der Ärzte in Buch mich als“dringend zu operieren“ nach Berlin Buch haben wollten, offen wie immer  sagte,“daß wir eine Haftprüfung beantragen werden, hatte er gesagt:“Wenn die Staatsanwaltschaft damit  einbverstanden ist, bin ich auch dafür.“ Bevor dasStadtgericht diesen Antrag abgelehnt hatte, hat sie  ( es ist anzunehmen ) meinen behandelnden Arzt konsultieren müssen?!? Daran bin ich gescheitert, Oberstes Gericht, aber damit sage ich Ihnen nichts Neues. Die weitere Untersuchungen werden zeigen, daß die Einlieferung notwendig ist, letztendlich wegen der Operation  und wenn, nach dem Dr. Riegert Oberarzt der I Chirurgischen Klinik Buch  der Meinung ist, daß man nach solcher Revision mindestens 10 Tage Kranken-haus planen muß, wenn keine Komplikationen auftreten, sich wagt zu behaupten, der Eingriff wäre ambulant zu machen und dadurch eine ernsthafte Revsion, derer Gelingen kein Chirurg garantieren kann, einem Zahnziehen gleichsetzt, dann betrügt er den Jenigen, dem er das mitteilt bzw. suggeriert, und ich habe den Schaden, den Zähne habe ich noch 31 und nur einen A….Wie das gemacht wird in der Charite, weiß ich nicht.Falls Sie von einer Haftunterbrechung abgehen, was normal wäre, aber  wenn die Bewachung sein muß, lassen Sie es mich als Patient nicht merken, mindestens nicht so „dezent“ hinstellen, daß ich fünf Mal täglich im Krankenbett liegend seine Dienstwaffe sehen muss.

Ich habe Niemandem in diesem Lande was getan, letztendlich Zoll- und Devisengesetz nie verletzt, habe nie eine  Ungenehmigte Einfuhr getätigt, nie Geld raus und reingebracht und bei keinen DDR Bürgern, einen Werktätigen sein schwer verdientes Geld zu einem offiziell inoffiziellem spekulativem Kurs umgetauscht.

Im Krankenhaus wurde ich von drei Beamten in Uniform gefahren, vorher von einem Obermeister belehrt:“Anweisungen ist Folge zu leisten, beim Fluchtversucht wird ohne Aufruf geschossen!“Als ich bemerkte, das wäre was Neues, antwortete er nicht.Zwei von den Beamten hatten illegal importierte und schwarz gekauften Uhren um, einer hatte dafür 200 M DDR bezahlt, als ich ihm dann sagte, sie würde 7 DM Kosten, kriegte er einen roten Kopf. Die vorangeführte Belehrung ist schwet mit dem Eintritt der DDR in die UNO-Komission für Menschenrechte in Einklang zu bringen.

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An das Oberste Gericht der DDR:

Berlin 21.6.83

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Fluchtversuch und Selbstmord – ausgeschlossen!!! Mich zum Selbstmord zu zwingen war die Absicht der medizinischen Betreuung der IMS  Ärzte.  “ Ich weiß dass die STASI noch einiges für mich parat hat – unter keienen Umständen wird es einen Fluchtversuch oder Selbstmord geben!“ waren meine letzten Worte in der Hauptverhandlung. Auf Antrag meiunes RA. Dr. Friedrich wolff siollten die in das Protokoll, dazu kam es nicht. Auch sein Antrag auf vFreispruch mangels an Beweise ist schriftlich nicht erfasst,

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Über stasifolteropferadamlauks

I am 72 Years old and I I am still victim of torture in STASI-Prison in former GDR 1982-1985. I never reached Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 40 Years injustice ! I am fighting for the implementation § TORTURE in Germany´s national low.
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1 Antwort zu BRIEFE AUS DEM JENSEITS KZ Berlin Rummelsburg 1982-1985 an das Oberste Gericht – DDR STASI Justiz: An die Richterin Schröter

  1. Sehr Geehrter Dr. Reiter, was Sie wohl dazu bewegen konnte meinen Blogbeitrag zu lesen? Gruß aus Berlin

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