Dr.Ulrich Mielke trennt seit 1994 Spreu vom Weizen im ehemaligen Gesundheitswesen der DDR IMS Ärzte waren Killer auf Befehl im Arztmantel – wissentlich, erklärten sie sich bereit JEDEN AUFTRAG des MfS zu erfüllen ! Respect an Dr. Ulrich Mielke !!!


MfS Einfluss auf die Ärzte der DDR – war ein anderer als der den uns Ulrich Mielke,Sonja Süß und Francesca Weil vorgauckeln. Mit einer lückenlosen Aufklärung hat das nichts zu tun, mehr mit Verharmlosung und Klitterung – ja Amnestierung der Taten der MfS Ärzte:

Durch diese Verpflichtung ist sein Eid auf Hippokrates  aufgelöst, und der Arzt wird zum Vollstrecker jedes Befehls des MfS- Killer on Order

Durch diese Verpflichtung ist sein Eid auf Hippokrates aufgelöst, und der Arzt wird zum Vollstrecker jedes Befehls des MfS- Killer on Order

IME NAGEL alias OMR Oberstleutnant Dr. Erhard Zels - Vollstrecker der "lückenlosen medizinischen Betreuung" im Auftrag des MfS

IME NAGEL alias OMR Oberstleutnant Dr. Erhard Zels – Vollstrecker der „lückenlosen medizinischen Betreuung“ im Auftrag des MfS

Dr.Ulrich Mielke  – Aufklärer oder Verharmloser !?? Wenn schon in der Einführung  verharmlost wird, darf gezweifelt werden:  „um die mir erteilten Aufträge“ und „alle mir erteilten Aufträge“ zu erfüllen- das heißt Befehle auszuführen ! Auch Mord !?? – Ja, auch Mord !

 

Jedes Faksimile beginnt hymnisch: „Ich verpflichte mich, alle meine Kräfte und Fähigkeiten einzusetzen, meine Möglichkeiten zu nutzen, um die ehrenvolle Aufgabe eines Inoffiziellen Mitarbeiters des MfS zu erfüllen.“ Es klingt wie das Glaubensbekenntnis an eine höhere Macht. Und dann: Wahl des Decknamen, Ort, Datum, Unterschrift. „Peter Müller“ hat eine fahrige Handschrift.”

DIE WAHRHEIT ist in beiden Selbstverpflichtungserklärungen nachlesbar- und DA  konnte sie  der Klitterung und Verharmlosung eines Ulrich Mielke, einer Sonja Süß oder einer Francesca Weil zu opfer fallen.

“Ich bin bereit, alle Aufträge, die mir von einem Mitarbeiter des MfS, mit dem ich zusammenarbeite, erteilt werden, zu erfüllen.” IMS ” Nagel” –Anstaltsarzt vom Zuchthaus und U-Haft  Berlin-Rummelsburg

ODER:

“Ich werde alle mir zur Verfügung stehende Fähigkeiten und Mittel  einsetzen, um die mir erteilten Aufträge zu erfüllen.”   IMS “Pit” –Anstaltsarzt von Hoheneck

*****

Verharmlosung und Geschichtsklitterung in Reinkultur. Seine 20 Hefte  sollen jeweils 25 € kosten und sind sonst nicht auszuleihen!? Wer soll 500 € bezahlen für diese Klitterung.

Ulrich Mielke reiht sich ein zwischen Francesca Weil und Dr.Sonja Süß. Auch wenn man die Lügen über  IME oder IMS Ärzte auf 600 oder 800 Seiten druckt und sich die noch teuer bezahlen lässt wird das nicht zur WAHRHEITn über den  eckligsten Abschaum der DDR Gesellschaft, den entmenschlichsten und inhumansten Teil dieser Gesellschaft, die  im Forschungsprojekt MfS Einfluss auf die Ärzte der DDR bereits am Anfang zu Tage traf:

*******

„Seit 1994 erforscht Dr. Ulrich Mielke die Zusammenarbeit von Menschen aus dem Gesundheitswesen im Bezirk Magdeburg mit dem Ministerium für Staatssicherheit. Jüngst ist Band 17 erschienen, er komplettiert den Blick auf die Altmark.

Magdeburg/Altmark l Warum er begonnen hat, die Verbindungen von Menschen zur Stasi zu untersuchen, will Dr. Ulrich Mielke gar nicht näher erörtern. Es möge etwas mit Erlebnissen auf der Flucht von Hinterpommern nach Osterburg zu tun haben, auch mit den Erfahrungen des DDR-Systems, die er als Biologe und Krankenhaushygieniker (die Berufsanerkennung bekam er erst nach der Wende durch das Bundesgesundheitsamt) machte. Er war an der Medizinischen Akademie Magdeburg, später am Magdeburger Universitätsklinikum tätig. Doch über sich möchte er gar nicht sprechen.

Viel mehr über das, was er eine medizinhistorische wissenschaftliche Arbeit auf der Grundlage des Stasi-Unterlagengesetzes und der im Grundgesetz verbürgten Freiheit der Forschung nennt. Das mittlerweile 20 Jahre alte Gesetz regelt den Umgang mit Papieren aus dem Ministerium für Staatssicherheit.

„Ich fühle mich nicht als Richter.“

1994 begann der heute 73-Jährige mit seinem Kollegen Dr. Klaus Kramer die Verbindungen zwischen Ministerium und Medizin zu ergründen. Dabei kamen kaum vorstellbare Fakten ans Licht. Zunächst richteten sie ihr Augenmerk auf die Medizinische Akademie Magdeburg, wo Mielke 39 Jahre lang tätig war. 1997 erschien Band 1 mit dem Titel „Operativer Vorgang Labor“. Darin werden Maßnahmen des MfS gegen Medizinstudenten in den Jahren 1957/58 dokumentiert. Es folgten zehn weitere Bände, die Bände 12 und 13 widmeten sich den Bezirkskrankenhäusern Lostau und Magdeburg-Altstadt. Mit Band 14 begann sich Mielke mit der Altmark zu befassen. Durch den Tod seines Kollegen wurde er zum Einzelkämpfer, allerdings mit Unterstützung durch das Bürgerkomitee Sachsen-Anhalt und sein Dokumentamentationszentrum, die auch Herausgeber sind.

Nach vier Teilen stellte er fest, dass es in der Altmark keine Unterschiede zum restlichen Bezirk Magdeburg gab. Auch in der beschaulichen Region im Norden wurden Kollegen ausgehorcht, Patienten bespitzelt.

Als „ganz üblen Burschen“ bezeichnet er „Helmut Lembke“, einen Allgemeinmediziner, der in den 70er und 80er Jahren in Oebisfelde tätig war. Im ersten Gespräch hatte er gegenüber der Stasi noch zum Ausdruck gebracht, „dass er als Mediziner in Angelegenheiten seiner Patienten der Schweigepflicht unterliegt.“ Nach seiner Verpflichtung im Dezember 1978 war davon nichts mehr zu spüren. „…ist als psychisch auffällig einzuschätzen…Alkoholmissbrauch als Ursache kann nicht ausgeschlossen werden“, heißt es beispielsweise in einem Bericht aus dem April 1982. Im Juni 1985 schrieb er über einen Patienten: „Der Genosse leidet an Darmbluten, welches ausschließlich auf nervöse Zustände zurückgeführt werden muss.“ Und im August 1987 notierte er über einen Zöllner: „Es kann eingeschätzt werden, dass er zwar ein niedriges Bildungsniveau hat, aber sich in politischer Hinsicht positiv verhält.“

********

Ulrich Mielke enttarnt in seinem neuem Forschungsheft 53 Stasi-Spitzel im Gesundheits- und Sozialwesen der Altkreise Schönebeck und Staßfurt.

Magdeburg l Als „ganz normal“ ließ Anfang September 1987 ein Patient eine Untersuchung im Urologischen Fachbereich des Kreiskrankenhauses/Kreispoliklinik Schönebeck und das anschließende Röntgen über sich ergehen. Er konnte nicht ahnen, dass die angebliche Nachkontrolle, zu der er vom Chef der Urologie bestellt worden war, überflüssig war wie ein Kropf und einzig der Stasi dazu diente, seine Sachen zu durchwühlen und Abdrücke seiner Wohnungsschlüssel zu nehmen. Der DDR-Geheimdienst brauchte die Schlüssel, um unauffällig in der Wohnung des Patienten Abhörwanzen zu installieren.

Die konspirative Schlüsselbeschaffung zum Operativen Vorgang (OV) „Verräter“ war einer der ersten Aufträge, die der IM (Inoffizieller Mitarbeiter) „Peter Müller“ zur vollsten Zufriedenheit seines Führungsoffiziers vom Ministerium für Staatssicherheit erfüllte. Als stellvertretender Kreisarzt im Rat des Kreises Schönebeck war der damals 34-jährige Mediziner eine wertvolle Quelle für die Stasi, beschaffte er ihr doch Informationen aller Art über Patienten und Kollegen. Das nutzte die Stasi weidlich aus.

Oberschwester erhielt 150 Mark pro Monat für Dienste
In seinem 20. Forschungsheft enttarnt Ulrich Mielke 53 Stasi-Spitzel aus dem Gesundheits- und Sozialwesen der ehemaligen Kreise Schönebeck und Staßfurt. IM „Peter Müller“ ist für ihn eines der traurigsten Beispiele, wie Ärzte ihre Patienten gewissenlos verraten und ihre Schweigepflicht skrupellos gebrochen haben. „Der Urologe ist für mich sogar kriminell, denn durch das unnötige Röntgen hat er eine vorsätzliche Körperverletzung begangen“, so Mielke, der seit 20 Jahren in Zusammenarbeit mit dem Bürgerkomitee die Verstrickungen von medizinischen Mitarbeitern auf der Grundlage von Stasi-Akten aufarbeitet.

Der Arzt sei sogar bereit gewesen, den Patienten noch einmal zu bestellen und röntgen zu lassen, wenn „die Maßnahme nicht den erwarteten Erfolg“ gebracht hätte. Das gehe aus einem Aktenvermerk der Stasi vom 2. Oktober 1987 hervor. Darüber hinaus habe IM „Peter Müller“ auf Bestellung eigene ärztliche Gutachten über bestimmte Patienten für den Geheimdienst angefertigt und sogar ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben, das dann bei der Stasi in der „Handakte“ zum OV „Abenteuer“ landete. Auch in den Kreisen Schönebeck und Staßfurt hat das MfS IMs in allen Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens angeworben. Neben Ärzten und Krankenschwestern gehörten dazu Verwaltungsmitarbeiter, Zahntechniker, eine Gemeindeschwester, ein SVK-Kreisdirektor, ein Chemiker sowie Ehepaare, die ihre Wohnungen für konspirative Treffs zur Verfügung stellten.

Eine Oberschwester aus Schönebeck war von 1975 bis 1989 als IM „Anita Krüger“ für die Stasi tätig und wirkte dabei fünf Jahre lang als Führungs-IM. Ihr waren bis zu fünf Spitzel zugeordnet, die sie anleitete. Als halbhauptamtliche MfS-Mitarbeiterin stand sie im Range eines Gefreiten für den Medizinischen Dienst und erhielt 150 Mark monatlich plus Treuegeld bei guter Leistung. Im Kreis Staßfurt lag ein Schwerpunkt der Stasi-Tätigkeit auf der „Verhinderung des ungesetzlichen Verlassens der DDR im Gesundheitswesen“.

Hautarzt verriet kranke Patienten an die Stasi
Innerhalb kurzer Zeit waren mehrere Ärzte auf nie geklärte Art und Weise in den Westen abgehauen, was die Stasi in helle Aufregung versetzte. Zahlreiche Spitzel erhielten gezielte Aufträge, um herauszufinden, ob und wie die Ärzte ausgeschleust worden waren, wer noch in Betracht für eine Flucht käme und wie das verhindert werden könnte.

Dazu mussten die IM unter anderem briefliche Kontakte mit den ehemaligen Kollegen im Westen aufnehmen, was aber nicht zu den erhofften Erfolgen führte. Besonders widerwärtig trieb es IM „Karl“. Der langjährige Kreisdermatologe spitzelte 31 Jahre lang für die Stasi und verriet in großem Stil Patienten mit Geschlechtskrankheiten, die dann nicht selten von der Stasi erpresst worden sind. „Mit seiner Hilfe wurde eine Übersicht über Personenkreise erarbeitet, die, moralisch gesehen, Fehltritte unternahmen“, heißt es in der Einschätzung der Leistung des IM „Karl“ vom 19. Februar 1971 durch einen Stasi-Leutnant.

Ulrich Mielke stellt den Band 20 über die Stasi-Spitzel in den Kreisen Schönebeck und Staßfurt am Donnerstag, dem 18. September, um 18 Uhr im Dokumentationszentrum im ehemaligen Stasi-Knast am Magdeburger Moritzplatz vor.

*******

Ärzte im Dienst der Stasi – „man blickt hier in einen Abgrund tiefster Morallosigkeit!“

„IM Gert Fröhlich“, dessen wahrer Name bekannt ist, hat als Arzt jahrelang Kollegen für die Stasi bespitzelt. Eine Dokumentation zeigt: Es gab zu DDR-Zeiten nicht wenige Ärzte, die den gleichen Spitzel-Job machten.

Von Pete Smith

Material, mit dem die Stasi zu DDR-Zeiten gearbeitet hat: Geruchsprobe in einem Einweckglas.

Foto: Imago

„Deshalb ist dieser Kreis auch sehr schwer aufzuklären, weil sie die Spielarten beherrschen, Vertrauen zu erwecken, so zu tun, als ob sie die Wahrheit sagen. Im gewissen Sinne sind sie alle Schauspieler“, schreibt IM Gert Fröhlich über seine Kollegen, die Ärzte. Im Allgemeinen seien sie gewohnt zu lügen. „…wenn jemand Krebs hat, wird man ihm nicht sagen, er hat Krebs, man wird ihm sagen, er hat eine Leberentzündung oder irgend etwas anderes, man wird ihm das bösartige Leiden verschweigen. Auch das trainiert über Jahre hinweg im Lügen und deshalb sind sie eben auch so geschickt in der Tarnung.“

Als Medizinstudent von der Stasi angeworben

„IM Gert Fröhlich“, dessen wahrer Name bekannt ist, mag als bestes Beispiel seiner eigenen Charakteristik gelten, hat er seine Kollegen doch jahrelang bespitzelt und seine Tätigkeit vor ihnen geheim gehalten. Der 1939 geborene Arzt wurde 1963 von der Stasi angeworben, damals noch Medizinstudent an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

1968 durchlief er ein halbes Jahr lang eine Ausbildung als Spion der Hauptverwaltung Aufklärung (HV A), für die er im sozialistischen Ausland eingesetzt werden sollte. Doch nach Einschätzung dieser Diensteinheit eignete sich der IM nicht für einen Auslandseinsatz, was man ihm allerdings nicht mitteilte. 1968 begann er seine Facharztausbildung als Chirurg am Kreiskrankenhaus Werningerode. Von 1973 bis 1979 war er Oberarzt, dann Chefarzt der Klinik für Chirurgie des Bezirkskrankenhauses Karl-Marx-Stadt. Bis 1989 diente er dem Ministerium für Staatssicherheit.

„IM Gert Fröhlich“ entwickelte sich „zu einem IM, wie es sich das MfS nur wünschen konnte“, schreibt Dr. Ulrich Mielke im 14. Forschungsheft über Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit im Gesundheits- und Sozialwesen des Bezirkes Magdeburg, das kürzlich erschienen ist. „Er hat während seiner gesamten IM-Zeit zu etwa 187 Personen berichtet. Der IM erhielt ständig Prämierungen und Auszeichnungen.“ Aber auch Geld bekam der Arzt für die Bespitzelung seiner Kollegen und Patienten, allein 1973 und 1974 insgesamt 4000 Mark, die er für die Neueinrichtung seiner Wohnung nutzte.

IM Fröhlich erhielt ständig Auszeichnungen – und Geld.

Seine Spitzeltätigkeit führte „IM Gert Fröhlich“ so gewissenhaft aus, dass er dafür auch seine ärztliche Schweigepflicht brach. Darüber hinaus gab der Arzt Gespräche mit Verwandten weiter. „In dem Zusammenhang ist eine Äußerung von Frau (…) mir gegenüber interessant, wo sie sagte, sie hätte den Eindruck, die DDR würde Ärzte gegen Devisen verkaufen“, schrieb „IM Fröhlich“ etwa am 22. Juli 1973. „Ich habe das energisch als Spinnerei zurückgewiesen.“

Der Chirurg aus Werningerode war sicher einer der eifrigsten und skrupellosesten Stasi-Spitzel im Gesundheitswesen des Bezirks Magdeburg, der einzige war er nicht. In ihrer 14. Dokumentation listen die Autoren vom Bürgerkomitee Sachsen-Anhalt insgesamt 36 IM auf. Von „IM Gaertner“, einem 1975 angeworbenen Facharzt für Allgemeinmedizin, sind etwa 170 Treffen mit dem MfS dokumentiert, der letzte Treffbericht datiert vom 19. Oktober 1989.

Ausstieg war durchaus möglich

„IM Gaertner“ war von 1980 bis zum Ende der DDR Ärztlicher Direktor der Poliklinik Mitte in Magdeburg. Der Fall des „IM Jörg Göranson“ (auch „IM Gey“), ebenfalls Facharzt für Allgemeinmedizin, belegt, dass man die Zusammenarbeit mit der Stasi trotz seiner Verpflichtungserklärung durchaus wieder aufgeben konnte. Der Kreissportarzt spitzelte zwischen 1976 und 1979, teilte dem MfS dann aber mit, dass ihn die inoffizielle Zusammenarbeit physisch zu stark belaste und auch seine Ehe wie sein berufliches Fortkommen erschwere.

„Die Recherchen kann man als unnachgiebig präzise bezeichnen“, schreibt Ulrich Mielke in seinen Schlussbemerkungen. Von fast allen vorgestellten IM lägen die Verpflichtungserklärungen vor. Mielkes Kommentar zu „IM Gert Fröhlich“, dessen Spitzeltätigkeit man „nur schweigend und fassungslos“ zur Kenntnis nehmen könne, kann man stellvertretend für viele andere lesen: „Man blickt hier meines Erachtens in einen Abgrund tiefster Morallosigkeit.“

14. Forschungsheft über Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit im Gesundheits- und Sozialwesen des Bezirkes Magdeburg. Hrsg: Ulrich Mielke, Doku-Zentrum des Bürgerkomitees Sachsen-Anhalt, E-Mail: info@buergerkomitee-magdeburg.de

*******

Kommentar

Lichtgestalten im Dunkel der Stasi

Von Pete Smith

Ärzte als Stasi-Spitzel? Das können sich viele Bürger kaum vorstellen, zumal im Westen nicht. Warum? Weil Ärzte hierzulande seit vielen Jahren das höchste Vertrauen aller Berufsvertreter genießen – in den alten wie auch in den neuen Ländern.

Und doch haben sich Mediziner in Diensten der Stasi genauso schäbig verhalten wie Spitzel aus anderen Berufen. Manche noch schäbiger. Denn aus Habgier oder Opportunismus haben einige sogar jene verraten, deren Wohl zu schützen sie geschworen haben.

Dokumentationen wie die des Bürgerkomitees Sachsen-Anhalt, welche die Tätigkeiten von Inoffiziellen Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit im Gesundheitswesen der DDR offenlegen, sind daher so ungemein wichtig.

Viel zu selten wird dieses dunkle Kapitel deutscher Medizingeschichte nämlich ausgeleuchtet, viel zu wenige Ärzte beteiligen sich daran. Muss man davon ausgehen, dass manch einer, der in seinem Eifer auch seine ärztliche Schweigepflicht verletzt hat, weiter das Vertrauen seiner Patienten genießt? Diese Vorstellung wird manchen entsetzen.

Gerade jene Ärzte, die sich dem System widersetzt haben und aufgrund ihrer Standfestigkeit womöglich von Stasi-Kollegen bespitzelt wurden, haben eine lückenlose Aufklärung verdient.

*******

Dr.Ulrich Mielke  – Aufklärer oder Verharmloser !??

“Ihre Handschrift ist in Mielkes 600 Seiten starkem Dokumentenband zu studieren. Jedes Faksimile beginnt hymnisch: „Ich verpflichte mich, alle meine Kräfte und Fähigkeiten einzusetzen, meine Möglichkeiten zu nutzen, um die ehrenvolle Aufgabe eines Inoffiziellen Mitarbeiters des MfS zu erfüllen.“ Es klingt wie das Glaubensbekenntnis an eine höhere Macht. Und dann: Wahl des Decknamen, Ort, Datum, Unterschrift. „Peter Müller“ hat eine fahrige Handschrift.”

DIE WAHRHEIT ist in beiden Selbstverpflichtungserklärungen nachlesbar- und DA  konnte sie  der Klitterung und Verharmlosung eines Ulrich Mielke, einer Sonja Süß oder einer Francesca Weil zu opfer fallen.

“Ich bin bereit, alle Aufträge, die mir von einem Mitarbeiter des MfS, mit dem ich zusammenarbeite, erteilt werden, zu erfüllen.” IMS ” Nagel” –Anstaltsarzt vom Zuchthaus und U-Haft  Berlin-Rummelsburg

ODER:

“Ich werde alle mir zur Verfügung stehende Fähigkeiten und Mittel  einsetzen, um die mir erteilten Aufträge zu erfüllen.”   IMS “Pit” –Anstaltsarzt von Hoheneck

*****

Verharmlosung und Geschichtsklitterung in Reinkultur. Seine 20 Hefte  sollen jeweils 25 € kosten und sind sonst nicht auszuleihen!? Wer soll 500 € bezahlen für diese Klitterung.

Ulrich Mielke reiht sich ein zwischen Francesca Weil und Dr.Sonja Süß. Auch wenn man die Lügen über  IME oder IMS Ärzte auf 600 oder 800 Seiten druckt und sich die noch teuer bezahlen lässt wird das nicht zur WAHRHEITn über den  eckligsten Abschaum der DDR Gesellschaft, den entmenschlichsten und inhumansten Teil dieser Gesellschaft, die  im Forschungsprojekt MfS Einfluss auf die Ärzte der DDR bereits am Anfang zu Tage traf:

Über stasifolteropferadamlauks

I am 66 Years old and I do promote acommodations on the adriatic´s sea beaches for holiday in apartments close to the sea-close to the mediteranian beauty. I am still victim of torture in STASI-Prison 1982-1985. I never reacht Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 30 Years ! I am fighting for the implementation of § TORTURE in Germany´s low.
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s