UNPOLITISCH – VERBRECHERISCH : HÖNES- Enttarnung … ist Ablenkung…ich denke an das Ehrenwort des „Kanzler der Einheit “ … es soll gar keine Spender gegeben haben… soll alles Schwarzgeld der Schwarzen gewesen sein…und STASI wusste Bescheid!??


Die Steueraffäre Hoeness
Vom Podest gestürzt
Kommentare Montag, 21:56 9
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Eric Gujer
Deutschland liebt seine Helden, einst die martialisch-germanischen wie Arminius, den Bezwinger der Römer, heute vorzugsweise die sportlichen wie Sebastian Vettel oder Bastian Schweinsteiger. Aber noch mehr liebt es Deutschland, mit einer Mischung aus Schadenfreude und Entsetzen seinen Helden beim Sturz zuzuschauen. So ist die Empörung gross über Uli Hoeness, den Präsidenten des FC Bayern München und Wurstfabrikanten, der ein beträchtliches Vermögen vor dem Finanzamt versteckte. Also dem Uli hätten sie dies nie zugetraut, versichern treuherzig die üblichen Talkshow-Verdächtigen. Hoeness galt in einem Land, das Kapitalisten nicht mag, als der gute Kapitalist: bodenständig, ehrlich und mit Herz für die Schwachen, einer, der ohne viel Aufhebens dem früheren Torjäger Gerd Müller – auch ein gefallener Held – nach dessen Alkoholsucht wieder auf die Beine half. In der Bundesliga, längst ein internationaler Fussballzirkus, verkörperte der Bayern-Stürmer Hoeness die alten Tugenden – Treue zum Verein, Nähe zu den Fans und eine gesunde Skepsis gegenüber der neuen Schickeria in den Stadien, der ein Prosecco wichtiger ist als jeder gelungene Fallrückzieher.

Klima der Empörung
Das alles ist vorbei, seitdem ruchbar wurde, dass Hoeness Selbstanzeige beim Finanzamt erstattet und bereits eine Nachzahlung geleistet hat. Während die Liebhaber des Fussballs noch ratlos ihr einstiges Idol betrachten, nützen die Sozialdemokraten beherzt die sich bietende Steilvorlage aus. In einem Wahlkampf, der bisher für sie nicht allzu gut gelaufen ist, setzen sie ganz auf Themen wie soziale Gerechtigkeit und Steuerehrlichkeit. SPD und Grüne frohlocken, dass Hoeness angab, er habe ursprünglich gehofft, mit dem deutsch-schweizerischen Steuerabkommen das undeklarierte Geld nachträglich legalisieren zu können. Der am Widerstand der Opposition gescheiterte Staatsvertrag sei ein Geldwaschabkommen, entrüstet sich der grüne Fraktionsvorsitzende Trittin. «Leute wie Herr Hoeness wären zum Sonderrabatt unerkannt davongekommen», sekundiert der Sozialdemokrat Walter-Borjans, dem selbst kein Mittel zu anrüchig ist, um Steuersünder dingfest zu machen. Dank dem Geständnis des Bayern-Präsidenten hat die SPD erstmals seit langer Zeit wieder ein Goal erzielt.

Die Opposition profitiert von einer politischen Atmosphäre, die günstig ist für ihre Anliegen. Links-Sein muss man sich leisten können, und die Deutschen können sich dies derzeit leisten, nachdem sie gut durch die Finanzkrise 2008 gekommen sind und mit ihrer Exportstärke dem Euro-Debakel getrotzt haben. Dass dieser Wohlstand erarbeitet wurde durch Lohnzurückhaltung und Reformen, spielt keine Rolle mehr. Wichtiger ist, wie man staatliche Wohltaten unters Volk bringt mit immer neuen Subventions-Ideen. Hierfür braucht der Staat sprudelnde Einnahmen, weshalb die Opposition die Steuern weiter erhöhen will und die Steuerfahndung forciert. Die Deutschen, ohnehin langmütig, wenn es um die Zumutungen von «Vater Staat» geht, goutieren dies. So findet die Selbstanzeige von Hoeness ein gewaltiges Echo. Dass die rot-grüne Blockade-Mehrheit in der Länderkammer im letzten Jahr eine jährliche Steuerentlastung der Durchschnittsverdiener in Höhe von sechs Milliarden Euro torpedierte, löste indes wenig Proteste aus.

Gerade die Mittelschicht, die besonders unter dem inflationsbedingten Verfall der Realeinkommen leidet, stört sich erstaunlich wenig daran, in einer Steuerwüste zu leben. Man erwartet ein All-inclusive-Paket staatlicher Fürsorge, lässt sich dieses aber auch etwas kosten. Der SPD fällt es daher leicht, Wohlhabende, die ihren Steuersitz ins Ausland verlegen, als unpatriotisch zu denunzieren. Aber kaum jemand fragt nach den Gründen für diese Abwanderung, das vergleichsweise hohe Mass an Schwarzarbeit oder eben die Neigung, sein Erspartes über die Grenze zu schaffen.

Das Schweizer Modell unter Druck
Kanzlerin Angela Merkel kompensiert den Hang ihrer Landsleute zum Sozialismus light, indem sie sich als die bessere Sozialdemokratin ohne die Allüren ihres Herausforderers Steinbrück präsentiert. Vielleicht geht diese Taktik auf, vermutlich schadet ihr die um die Affäre Hoeness bereicherte Gerechtigkeitsdebatte nicht. Der Schweiz hingegen machen es die Konvulsionen im Nachbarland noch schwerer, international Verständnis für ihren Vorschlag der Abgeltungssteuer zu finden. Öffentlichkeitswirksame Selbstanzeigen scheinen denjenigen recht zu geben, die behaupteten, mit vermehrtem Druck wie dem Ankauf von CD lasse sich mehr erreichen als mit einem Abkommen. In finanzieller Hinsicht stimmt dies sicher nicht, aber das ist völlig sekundär im vorherrschenden Empörungsklima. Schweizer Banken sehen sich einmal mehr an den Pranger gestellt, und dies ist genau die Begleitmusik, die Länder wie Deutschland benötigen, um in der EU oder der OECD ihr Modell des globalen Steuerstaates weiter voranzutreiben.

Über stasifolteropferadamlauks

I am 66 Years old and I do promote acommodations on the adriatic´s sea beaches for holiday in apartments close to the sea-close to the mediteranian beauty. I am still victim of torture in STASI-Prison 1982-1985. I never reacht Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 30 Years ! I am fighting for the implementation of § TORTURE in Germany´s low.
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