IM des MfS = STASI-Spitzel oder Was hat die BStU Forschung über IM KONKRET vorzuweisen !??


Der Nachbar, der Kollege, der Sportfreund
Vom Alltag der Ausspähung in der DDR

11.04.2013 13:40 Uhr
von Christian Booß

http://www.tagesspiegel.de/politik/der-nachbar-der-kollege-der-sportfreund-vom-alltag-der-ausspaehung-in-der-ddr/8030546.html

Der jüngste (öffentlicher Streit im Kolegium Hungaricum ) Streit über die Zahl der inoffiziellen Mitarbeiter der Stasi hat etwas überdeckt:
Sie war ein Überwachungs- und Repressionsapparat, der sich nicht nur auf hauptamtliche Mitarbeiter stützte, sondern vielmehr auf willige Zuträger mitten aus der Gesellschaft.

Spektakuläre Opfergeschichten und Filme wie „Das Leben der Anderen“ haben unsere Vorstellung von dem geprägt, was Stasi-Überwachung war. Doch laut Statistik sind nur etwa 0,5 Prozent der DDR-Bürger mit ähnlichem Aufwand wie prominente Oppositionelle – Havemann, Biermann oder Poppe – „bearbeitet“ worden. Die meisten DDR-Bürger waren nur in Karteien, Datenbänken und Mini-Dossiers gespeichert. Die Informationen wurden nicht überwiegend von IMs beschafft. Die Datenflut aber war enorm: Gegen Ende der DDR existierten zu fast jedem zweiten DDR-Bürger solche Dossiers.

Die Dossiers wurden in drei Rechercheschritten angelegt. Zunächst wurde in Stasi-Karteien und -Datenbanken recherchiert, ob schon Erkenntnisse vorlagen.

In den 80er Jahren kam die zentrale Personendatenbank (ZPDB) dazu. Mit ihr konnten Personenprofile erstellt werden.

Die Erfassung auf den Karteikarten war keineswegs nur harmlos. Über einen Hamburger Seemann, der in der DDR von Bord ging, wurde festgehalten, was er mit wem im Hafen besprach und wen er in der DDR traf. Zu den Routineabfragen in der Kartei gehörten auch die Ergebnisse der Stasi-Postkontrolle.

Nach der Karteirecherche forderte das MfS Daten aus der Zentralen Personen Datenbank (ZPB) des Ministeriums des Innern (MdI) ab. Darin enthalten war auch die Zentrale Einwohnermeldedatenbank der DDR, in die wiederum das Strafregister, die Wehrüberwachung, die Datenbank zu Reiseanträgen und die Rentendatenbank integriert war. Über den Arbeiter einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) hieß es etwa, ihm sei der Führerschein wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss entzogen worden, und die Erlaubnis für Reisen ins sozialistische Ausland sei nicht mehr gültig. Datenschutz war in der DDR ein Fremdwort.

Nach Datenbankrecherche und Postkontrolle drang der MfS-Offizier ins Wohnumfeld vor. Halbprofessionelle Ermittler, IMs, die Geld dafür bekamen, schöpften Leute im Wohngebiet ab, sogenannte Auskunftspersonen. In Rostock findet sich eine Kartei mit solchen Auskunftspersonen. „Rentner, aktiv, sehr gesprächig, lange Wohndauer, gute Kenntnis im Wohngebiet, aufgeschlossen, höflich …“, heißt es da etwa. Die Kartei umfasst nahezu ein Fünftel der Bevölkerung. ( d.h. in Rostock waren 20 %  Anscheißer, Denunzianten-menschlicher Abschaum, Bodensatz jederzeit bereit jemandem zu schaden !?-Vielleicht ist da auch die Erklärung das  der Joachim Gauck  von dort „die friedliche Revolution erst vierzehn Tage später startet,im Bezug auf die Leipziger Montagsdemo (!?)- wo praktoschj der Ausgang sich schon abzeichnete !??)

Die Stasimitarbeiter traten den Auskunftspersonen mit einer Legende gegenüber, getarnt als Mitarbeiter der Kriminalpolizei, als Finanzkontrolleure oder als Angestellte der Stadtverwaltung. Dennoch gingen die Berichte meistens sehr ins private Detail. Über den Kaderleiter eines VEB hieß es, dass er „ein starker Raucher ist. … Seit dem Jugendalter des Sohnes soll er angeblich seine Mädchen- bzw. Frauenbekanntschaften häufig gewechselt haben.“ Nicht wenige DDR-Bürger verhielten sich gegenüber ihren Nachbarn sehr indiskret. Genannt werden als Informanten oft Rentner, Mitglieder von Hausgemeinschaftsleitungen und diejenigen, die das Hausbuch führten, in dem alle Mieter registriert waren. Auch die Abschnittsbevollmächtigten und deren 173 000 freiwillige  (VP) Helfer waren ideale Anlaufstellen. ( Die 173.000 VP Helfer finden selten Erwähnung,von denen spricht kaum jemand, dabei waren sie mit Armbinde und Verkehrsleiuchtstab ausgestattet und befugt in den Verkehr nach eigenem Ermessen  einzugreifen und bei Verkehrsunfällen war ihr Bericht vom Vorrang)

Auch die Beurteilungen über( und Berichte der) Schüler und Studenten in den Ausbildungseinrichtungen oder Berichte über Pfarrer, Gemeindemitglieder und Oppositionelle, die von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Funktionären der CDU verfasst waren, konnten im Bedarfsfall vom MfS angezapft werden. Die Informanten wurden damit unwissentlich(?) zu Helfern der Stasi-Kontrolleure. Die kirchlichen Aktivitäten des Pfarrers in Forst-Noßdorf entsprächen nicht den „festgelegten Normen der Staats- und Rechtsordnung“, beklagte zum Beispiel solch ein CDU-Bericht von 1984, unterschrieben vom damaligen Kreisvorsitzenden und späteren Wirtschaftsminister in der Regierung de Maizière, Gerhard Pohl.

Auch am Arbeitsplatz war das MfS nicht allein auf IM angewiesen, sondern konnte mit „offiziellen“ Kontakten arbeiten. Enge Partner bei der Informationsbeschaffung waren von der SED ausgewählte Nomenklaturkader, Personen in Schlüsselpositionen, auch im Personalbereich. In der Regel finden sich Kopien der Kaderakte in den Mini-Dossiers. Auch Berichte der Einheitsgewerkschaft FDGB wurden abgeschöpft. SED-Mitglieder waren ohnehin laut Parteistatut zur „revolutionären Wachsamkeit“ verpflichtet.

Informationen, die auf all diesen Wegen zur Stasi gelangten, konnten dazu führen, dass Bildungs- und Berufskarrieren beendet oder Reisewünsche zunichte gemacht wurden. Die Stasi bediente sich der vielfältigen Quellen zur sozialen Kontrolle. In manchen Fällen führten die „kleinen“ Überwachungsvorgänge zu einer großen Überwachung und zur Kriminalisierung – wie im Film „Das Leben der Anderen“.
Der Autor Christian Booß ist Historiker und Projektleiter beim Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen.

Lieber Christian Booß !

Sehr wohl wissen wir Ihre Arbeit als Historiker zu schätzen.  Bis heute ist es mir nicht klar, wozu sollte der öffentliche Streit  um die Zahlen der IM´s die dem MfS maßgeblich  zugearbeitet haben, gut sein. Es fand  eine innere Betriebsversammlung der BStU statt, die so in fast allen Betrieben und Organisationen der DDR immer Montags unter dem Motte : „Stimmungen und Meinungen“ geführt wurden. Wenn man die Veröffentlichung über diesen Streit der  Historiker und derer die sich für Historiker halten auf der WEB-Seite der BStU sich anschaut( in der Facebook-Chronik der BStU findet man, weder die Info-Einladung- n0ch Bericht  darüber, keine Erwähnung) fällt auf dass die Wortmeldungen mit Fragen und Infos aus dem Publikum nicht erwähnt wurden !?

Unter 250 Anwesenden waren viele Opfer die die STASI-Verbrecher und ihre IM´-Zuträger an eigenem Leibe gespührt hatten und deren Leben ohne Eingriff der STASI anders verlaufen wäre. Es ist sehr bedauerlich gewesen das man sich um pauschalisierte Zahlen stritt und zu erfahren dass es eine wissenschaftliche Forschung  zu den Segmenten der DDR Gesellschaft gar nicht gab in vergangenen 24 Jahren !?

IM Ärzte und IM HOCH-und MERKWÜRDEN der Kirche im Sozialismus – die das vereinte Deutschland anführt und die Vergangenheit der DDR aufarbeitet und  der IM Anwälte und Richter wurden  IMs-mäßig bis heute  noch nicht erfassr… das Letztere ansatzweise, durch Sie persönlich.

Die IM Forschung von der besonder die Opfer gehofft hatten dass die minuziös geführt wurde in all den Jahren, stellte sich als Fiktion dar, wie auch der von Ihnen erwähnte Film “ Das Leben der Anderen“ die letztendlich holiwoodsmäßig und künstlerisch sehr wertvoll ist, aber  von der Rolle und Wirkung der IM´s und der STASI weit  entfernt ja verharmlosend ist.

Es würde  die Opfer sehr freuen und dem Aufklärungsbedarf der Opfer und der Öffentlichkeit  dienlich sein, ENDLICH , die  im Ansatz erwürgte Forschung  über die übelste Sorte aller IM´s, über die IM ÄRZTE im Dienste , bzw. unter dem Befehl der STASI stehenden DDR Ärzte – an 3,5% sollen es gewesen sein, wieder wissenschaftlich und akribisch anzugehen! Die Arbeit der Jessica Weil und der Rita Süß stellen nur zaghafte Versuche die Spitze des Eisberges  anzukratzen.

Im  Film“ Es ist nicht vorbei “ ist deutlich das Thema aktuell  angesagt über was für „Menschen“ sich bei den IM ÄRZTEN eigentlich handelt. Es waren (potentielle) Killer in Weiß und  wie der Film zeigt sind sie es  bis zum heutigen Tag geblieben. Mit ihrer Selbstverpflichtungserklärung für konspirative Zusammenarbeit mit dem MfS  wurden sie wissentlich zum Befehlsempfänger eines der übelsten und skrupellosesten Geheimdienste der Nachkriegszeit.  Die Forschung über IM ÄRZTE soll und muss zu Tage fordern dass es sich bei diesem Bodensatz der Spezie Mensch nicht nur um den stereotypischen Spitzel, Denunzianten, Anscheißer  handelt, der seinem Arbeitsbereich über die Bratkartoffelverhältnisse der Kollegen mit Krankenschwestern oder aus den Akten der Patienten berichtet die für  den Operativen Zersetzungs oder Werbevorgang des MfS von Relevanz sind. Es soll der Öffentlichkeit  die Erklärung des Generalmajors Neubert im DOKU-Film „Alltag einer Behörde“ über die Rolle der IM ÄRZTE deutlich hervorgehoben werden. Die Ärzte die ihr Eid des Hippokrates mit dem Eid an den Doppelmörder Erich Mielke eingetauscht hatten waren JEDERZEIT auf Befehl des MfS : eine falsche Diagnose aufzustellen und letztendlich auch eine falsche  medizinische Behandlung anzuordnen, einzuleiten oder eigenhändig die Hand mit dem Skalpell körperverletzend und folgenbewußt anzulegen !!! Die ich auf meinem Weg getroffen hatte 1982-1985 waren blanke Killer. Meine Bezeichnung Dr. Mengels Bruht  mussten sie auf den Wänden ihrer Krankenzellen lesen, bevor ich  aus der Akte herauslesen konnte, dass es um die IM Ärzte  ging, durch deren Hände ich durchgereicht wurde und die für meine „lückenlose medizinische Behandlung“ zu sorgen hatten, auf das Befehl der STAZIS aus der HVA von Wolff. IM PIT-IM NAGEL – IM GEORG HUSFELDT ist das Trio der IM ÄRZTE des Ministerium des Inneren der DDR ( Leiter Generalmajor OMR Professor Dr. Kelch – ich hatte die Ehre) aus der Verwaltung Strafvollzug der DDR. Am 30.8.2011 lehnte Roland Jahn ab mir  zu der Information zu verhelfen über eine ganze Reihe von

Mediziner aus dem Haftkrankenhaus Leipzig – Meusdorf ( Hauptmann Hoffmann, Major Schill die mein Blut an ihren Händen tragen) aber auch über Chef der Endoskopie der Charite  Dr..Joachim Schulz (23.6.1983) sowie  dem ChA Doz.Dr. Wendt, seinem Oberarzt  Dr.Riecker, Dr. Klebs, Dr.Pastrick und Dr. Brandt aus dem Haus 115 – 1.chirurgischem Klinikum Berlin Buch das zur besonderen Verwendung der STAZIS stand, sowie  Dr. Schusst – Vertragsarzt der UH Königswusterhausen,Mai-November 1982 und Dr. Wershun … etc.

Roland Jahn  lehnte ab mir zu helfen mit der Erklärung dass die  BStU Behörde KEINE FORSCHUNG BETREIBE sondern nur ein Service ist für die Zusammenstellung der Akten aus dem Bestand des MfS um die für die Antragsteller aufzuarbeiten.

DAS  war eine Lüge. Sonderbeauftragter der  Bundesregierung für personenbezogene Unterlagen des MfS war  erstrangig gesetzlich  zur  Zuarbeit für eine juristische Aufarbeitung  der STASI-Verbrechen und des DDR-Unrechts  gegründet und dazu verpflichtet worden.

Die Ablehnung von Roland Jahn  bei meinem „Bürgertermin“ obwohl das ein „Folteropfertermin“  gewesen war, ist nur ein konsequäntes Handeln des Sonderbeauftragten aus dem Jahre 1984, als  man sich dem eindeutigen Ersuchen des Polizeipräsidenten von Berlin vom 20.12.1984 widersetzt, und die Originale der verlangten Augenscheinsobjekte, die als Beweise für schwere Körperverletzung vom 23.6.1985 vor Gericht dienen sollten, dem Ermittlungsorgan der Staatsanwaltschaft II nicht überstellt.

Obwohl 2011 – nach dem die juristische Aufarbeitung der STASI-Verbrechen und des DDR Unrechts 2005 abgeschlossen wurde und alles verjährt ist (ausser Mord) lehnte  der ehemalige Bereitschaftspolizist mir zu helfen die Frage über die IM ARZUT Tätigkeit der Oben angeführten Ärzte, es sind auch namhafte darunter, wie der  spätere Professor Dr.Wendt der Berliner Charite und ChA des ehemaligen Regierungskrankenhauses Buch und ChA des Oskar-Ziethen Krankenhauses  Dr. Schulz.

 

Über stasifolteropferadamlauks

I am 66 Years old and I do promote acommodations on the adriatic´s sea beaches for holiday in apartments close to the sea-close to the mediteranian beauty. I am still victim of torture in STASI-Prison 1982-1985. I never reacht Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 30 Years ! I am fighting for the implementation of § TORTURE in Germany´s low.
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