Öffentlicher Brief an die Regierungen der Russischen Föderation, der Vereinigten Staaten von Amerika, der NATO und der Europäischen Union:

Waving flag of the country of the European Union. 3d illustration

Stoppt den Krieg in der Ukraine!

Ein Jahr ist vergangen seit dem Beginn der Russischen Aggression gegen die Ukraine. Wir stehen voll hinter der Ukraine in ihrem unbestreitbaren Recht, sich zu verteidig-en. Die Ukraine ist ein Opfer der Russischen Aggression, die nicht zu rechtfertigen ist. Der Krieg hat bereits Hunderttausende von Toten gefordert, zwei Drittel davon auf ukrainischer Seite. Die Ukraine ist dabei, ein verwüstetes Land zu werden.

Die europäische Staatsmänner, gehen wie im Ersten Weltkrieg, ( und im Zweiten auch* A.L. ) dem Strom nach, der zu einem möglichen neuen Weltkrieg führt. Deutsche Außenministerin sagt, dass wir uns im Krieg mit Russland befinden. Der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses versichert uns, dass die von den USA angeführte Gruppe von Ländern zu keiner direkten Konfrontation mit Russland bereit ist. ( Russland dagegen ist für eine direkte Konfrontation bereit*A.L. )

Gleichzeitig ist der US Präsident der Ansicht, dass der Krieg in der Ukraine die unmittel-bare Gefahr eines nuklearen „Armagedon“ darstellt. Das ominöse Gerücht einer nuklearen Bedrohung kommt aus Moskau. ( „Armagedon“ geht mit „AVANTZGARDE“ uind „SARMAT“ und „Tsunamibombe“ geht auch ohne nukleare Sprengköpfe!* A.L. )

Die Ikraine ist das Opfer eines Stellvertreterkrieges zwischen den beiden führenden Atommächten Russland und den USA um ihre Eiflusssphären. ( um Rohstoffe Russlands* A.L ) Einst standen beide auf der richtigen Seite der Geschichte ( siehe  Land Lease*A.L. )

Die schweren Offensivpanzer an der ukrainisch-russischen Front lassen die Gefahr einer direkten Konfrontation zwischen Russland und dem Westen auf unserem eigenen, europäischen Boden noch größer werden. Die Spekulation von Militärexperten, dass ein Atomkrieg unwahrscheinlich ist, ist keine Garantie für Sicherheit.

Aber die Anhäufung der tödlichen Waffen wird Europa keinen Frieden und keine Stabilität bringen. Wir alle sind Verlierer in diesem Krieg. Verlierer sind auch die Bürger der EU, die für diesen Krieg und seine Folgen zahlen. Die Last des Krieges werden künftige Generationen von Europäern zu tragen haben. Deshalb müssen auch die europäischen Länder an der Entscheidung zur Beendigung des Krieges beteiligt werden.

 

Wir fordern die EU-Regierungen auf, eine neue, langfristige euro-päische Sicherheitsstruktur zu schaffen, die die strategischen Interessen der europäischen Länder zum Ausdruck bringt, eine aktivere Rolle in der Welt zu spielen. Sie muss auf Souverenität, Gleichberechtigung und der Achtung der Sicherheitsinteressen aller Länder beruhen, einschließlich Russlands, das auf eine oder eine andere Weise in Zukunft ein Nachbar der EU sein wird.

Wir fordern die Regierungen der EU, der NATO und Russland auf, auf der europäischen Ostpolitik des ehemaligen deutschen Bund-eskanzlers Willy Brandt aufzubauen, die unserem Kontinent jahrzehntelang Frieden gebracht hat. Sie sollen sich verpflichten, die Charta von Helsinki über Frieden und Zusammenarbeit zu aktualisieren und zu respektieren.

Das politische Gerede über Verlierer und Gewinner steht im Wiederspruch zum Gerede über den Frieden. In diesem Krieg kann keine Seite gewinnen. Es kann nur am Verhandlungstisch beendet werden. Verhandeln heißt nicht kapitulieren oder die russische Aggression zu rechtfertigen. Verhandeln heißt, verantwortungsvoll nach Lös-ungen zu suchen und Zugeständnisse auf beiden Seiten zu akzeptieren, um weitere Tote und eine Eskalation zu verhindern.

Wir erwarten daher von Ihnen, den Regierungen der Länder der Russischen Federation, der Vereinigten Staaten von Amerika, der NATO und der Europäischen Union, dass Sie ein Bündnis zur Beendigung der Kämpfe, zur Eistellung der weiteren Aufrüstung und zur Aufnahme von Verhandlungen bilden. Die Welt der Zukunft, Frieden, Sicherheit und der Kampf gegen den Klimawandel liegen auch in Ihrer Verantwortung! Es geht uim das Leben unserer Kinder und ihrer Nachkommen in einer Welt ohne Angst, einer Welt, die die Existenz der Menschheit garantiert.

Regierungen der Russischen Föderation, der Vereinigten Staaten von Amerika, der NATO und der Europäischen Union, Sie haben kein Mandat für einen Krieg! Bringt ihn nicht vor unsere Haustür!

Stoppt den Krieg! Stoppt ihn jetzt! Sie haben diese Macht. Und Sie haben diese Verantwortung!

Ljubljana, 17. Februar 2023

Der Brief wurde von Hunderten von Slowenen unterzeichnet.

Unter den Unterzeichnern sind zwei ehemalige Präsidenten der Republik Slowenien, zwei ehemalige Außenminister, die Bürgermeister von zwei der größten slowenischen Städte, mehrere ehemalige Rektoren öffentlicher slowenischer Universitäten und Direktoren zentraler nationaler Forschungsinstitute, Mitglieder verschiedener slowenischer und ausländischer Wissenschafts- und Kunstakademien, prominente Sozialwissenschaftler, Geisteswissenschaftler, Naturwissenschaftler, Ingenieure, bekannte Künstler, slowenische Sportlegenden, Direktoren erfolgreicher Unternehmen, Journalisten und Publizisten, Vertreter verschiedener Verbände und prominente Parlamentsabgeordnete.

Unterzeichner:

Milan Kučan, Danilo Türk, Spomenka Hribar, Niko Toš, Ema Kugler, Uroš Lipušček, Miroslav Cerar, Miran Goslar, Marjan Šetinc, Boris Vezjak, Rado Bohinc, Slavko Splichal, Darko Štrajn, Vito Turk, Lucija Čok, Ivo Vajgl, Rudi Rizman, Vinko Dolenc, Svetlana Slapšak, Peter Čeferin, Ivo Daneu, Aurelio Juri, Andrej Cetinski, Jože Pirjevec, Maca Jogan, Božidar Flajšman, Danijel Rebolj, Polona Jamnik, Stane Pejovnik, Ivan Svetlik, Jure Zdovc, Maja Breznik, Zoran Janković, Saša Arsenović, Ladislav Lipič, Franco Juri, Vesna Mikolič, Vlado Miheljak, Mihael Naglič, Drago Kos, Miloš Šonc, Zdravko Mlinar, Primož Šterbenc, Aleks Štakul, Bogomir Kovač, Milica Antić Gaber, Savin Jogan, Jožef Školč, Dušan Keber, Božo Repe, Tanja Rener, Stane Saksida, Mirjana Ule, Miroslav Gregorič, Silvo Devetak, Rado Riha, Emil Milan Pintar, Gorazd Kovačič, Mojca Drčar Murko, Jože Šušmelj, Jani Bavčer, Mitja Rotovnik, Boris Muževič, Polona Vetrih, Jože Mermal, Tone Vogrinc, Dušan Kumer, Rudi Zaman, Sonja Lokar, Bojan Križaj, Anton Rupnik, Slavko Pregl, Janez Winkler, Ivan Novak, Ivan Rudolf, Alenka Šelih, Bojko Bučar, Zvone Dragan, Martin Ivanič, Miloš Prosenc, Marjan Šiftar, Matjaž Kmecel, Rudi Zavrl, Lojze Ude, Ana Kučan, Ivan Kreft, Boris Frlec, Tomaž Kalin, Tamara Lah, Vesna V. Godina, Franc Hočevar, Rudi Pavšič, Tone Slapernik, Anton Bajec, Silvan Bačer, Jasna Žlof, Dušan Plut, Jože P. Damjan, Ana Barbič, Alem Maksuti, Srna Mandić, Aleš Črnič, Matjaž Hanžek.

 

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Angela Merkel machte es möglich, ein politisches Psychiatrieopfer – von 1981 an… bis heute von seinem Schergen vors Landgericht Flensburg zerren und verurteilen zu lassen

Wen STASI-Vollstrecker seinen Edelmut und Empathie  zu Opfern des STASI-Regimes mit eingeklagten Schmerzensgeld unter Beweis stellen wollen.

Wir wollen WAHRHEIT und nichts als DIE WAHRHEIT

Hier geht es um DIE WAHRHEIT über den systematischen Missbrauch der Psychiatrie zu politischen Zwecken des SED – Vom MfS angewiesen – befohlen durch IMS Ärzte voll-zogen.

xxx

In dem Rechtsstreit wegen Unterlassung/Schmerzensgeld war RA Hanna Henning – Propzessbevollmächtigte  zu Lothar Tiedtke von Koß und Olaf Junge, als Geladene anfereist aber der Verhandlung fern geblieben – geschwänzt. ( Auf wessen Weisung?* )

In der Verhandlung war über Schmerzensgeld oder Höhe des Schmerzensgeldes kein einziges Wort oder Satz gefallen… siehe Protokoll*.

Auf dem Blatt 4 des Schlussurteils im Absatz 2 steht:

xxx

xxx

ccc

xx

xxx

xxx

xxx

xxx

Nach freier Überzeugung des Gerichtes ( des Richter Fendt- nicht des Gerichtes* ) unter Berücksichtigung des gesamten Akteninhalts (des gefälschten DDR PA B 1059946 des Klägers* ) den vorgelegten medizinischen Befunden  ( psychiatrisches Gutachten zum Kläger?* ) ( Anlage  K 27-K 29, Blatt d. Akte 266-269 und Blatt d. A.417 ) den Angaben des Klägers und den Zeugenaussagen ( der Ehefrau ?* ) hält das Gericht ( Richter Fendt!* ) auch mit Blick auf vergleichbare Fälle in der Rechtssprechung – im vorliegenden Falle ein Schmerzensgeld von €  10.000,00 für angemessen.

Die Aussage des Richters

vvv

xxxx

xxvvv

xxxxx

vvv

vvvv

xxx

xxx

xxx

xxx

xxx

xxx

xxx

xxx

xxx

xxx

xxx

xxx

xxx

 

 

 

xxxx

vvv

BER 17 / 3.8.90 / Berlin: De Maiziere für Oktober-Wahltermin
DDR-Ministerpräsident Lothar de Maiziere (CDU/links) hat sich für gesamtdeutsche Wahlen bereits am 14. Oktober 1990 ausgesprochen. Am selben Tag finden in der DDR die Landtagswahlen statt. De Maiziere nannte den Termin auf einer Pressekonferenz in Ost-Berlin. Nach den bisherigen Planungen sollte das gesamtdeutsche Parlament am 2. Dezember 1990 gewählt werden.
[rechts Angela Merkel]
ADN/Settnik

1992 hatte sie einen Besuch dem Krankenhaus West erstattet, Vorkommnisse in der P – 4 Atlg. zu verschleiern – vor allem Folterungen zu politischen Zwecken

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

The second view by Dr. sc of sociology Spomenka Hribar 16.04.2022 Saturday supplement of DELO Ljubljana

Waving flag of the country of the European Union Republika Slovenija

The second view ( or from a nother viewpoint* )

From a legal, political, social, ethical point of view, the Russian attack on Ukraine is a despicable, immoral, absurd act, worthy of condemnation from all points of view.

There is no doubt about Vladimir Putin’s culpability in the Russian attack on Ukraine. The second question is what were the global, historical, ideological causes and triggers for a certain phenomenon, an event, to occur. It might therefore be a good idea to look at how Europe has always behaved towards Russia – including in the case of the ‚prelude‘ to today’s Russia-Ukraine war.

Let me describe this phenomenon in the words of Dostoyevsky, one of the greatest spirits of mankind:

When we drove Napoleon out in 1812, we did not make peace with him, as some few clairvoyant Russians advised and wished at the time, but we set out with all our might to save Europe from its conquerors and to make it happy.“

And what did they get in return? As a grateful return? Less than nothing!

„All these nations which we had liberated immediately, before they had even touched Napoleon, began to look upon us with the utmost disfavour and the most wicked suspicion. At the congresses they immediately united against us and took everything, but not only did they leave us nothing, but they also imposed obligations on us, voluntary indeed, but harmful to us, as it turned out later. And then, whatever the lesson we have learned, what did we do for the rest of the century and what are we doing now? Did we not help to strengthen the German states, did we not create their strength so that they are now perhaps even stronger than we are (…)?

Europe is ready to praise us, to pat us on the head, but it will not recognise us as its own, it despises us, tacitly and openly, as a people and as a race it considers us inferior to itself (…). It has ended up that everyone in Europe now has a stone in his hand and is ready to throw it at us at the first opportunity. What have we gained by serving Europe so much? Only its hatred… The Turks and Semites are closer to them in spirit than we Aryans.“ (A Writer’s Diary II, Beletrina, Ljubljana 2007)

Nowadays, Dostoyevsky would probably add: closer than we Europeans and Christians.

For the contemptuous attitude of the self-proclaimed only „true“ Europe towards Russia did not end, but was repeated in the case of Russia’s liberation not only of its own but also of other European territory from Nazi occupation in the Second World War. Objective historians and analysts recognise that Russia’s part in defeating Nazi fascism was decisive. The Soviet Union lost some twenty-seven million people in its war against it.

I believe that the fundamental question for today’s EU-Russian Federation relationship, which has knotted up with the announcement of Ukraine’s admission to the EU and NATO’s eastward expansion, is why the US and ‚Europe‘ did not keep their promise not to expand NATO eastwards after the dissolution of the Soviet empire. If they had kept this agreement, it could have marked the beginning of a new era of cooperation between „Europe“ (the EU) and the Russian Federation! So that the Russians would no longer have to worry about their security vis-à-vis the West. But, as in the case of the victory over Napoleon, when the Russian Bolshevik empire collapsed, the Russians did not demand that the promises made be written down and ratified… And the first thing that American hubris, together with its faithful servant „Europe“, did was to put missile formations on the Polish – and Romanian-Russian – borders, aimed at Russia! This has undoubtedly had an impact on domestic politics in the Russian Federation – the sense of threat is the humus for the establishment and maintenance of an authoritarian system. Especially when it is manipulated by a totalitarian power. Like Putin.

This EU decision was short-sighted, even blind. Russia, like much of Eurasia, is a treasure trove of minerals and goods of all kinds (wheat, oil, gas, etc.) and a veritable reservoir of intelligence, all of which would benefit from normal cooperation between „Europe“ and the Russian Federation! Working together, the EU and the Russian Federation would constitute a third world power, nestled between the two superpowers, the USA and China: a „third power“, a mediator between two superpowers which may themselves be competing with each other to the point of absurdity. But the link between the EU and the Russian Federation should be nurtured, watched over like a mote in the eye! The Nord Stream pipeline was a tremendous opportunity to start such a mutually beneficial link, but the gas did not flow through those pipes! But we could have started a new cooperation, a new hour of ‚European truth‘! If we draw conclusions – backwards – about the problem of Europe’s gas supply, which will now be „solved“ primarily by the US, we can see who is best served by such a „result“. For the US, many European political analysts write, the Nord Stream is unacceptable.

Action and reaction

It is an unwritten law that re-action is always worse than the action it is countered. And now we are witnessing a brutal attack on Ukraine by the Russian Federation! Nothing more unacceptable can be imagined! That Putin cannot win seems self-evident to me. A nation that wants freedom cannot be permanently subdued, and all totalitarian systems and all occupiers have experienced this, including the Russians in Afghanistan. But how much human suffering there is and will be, and all the consequences of the US-European sectarian policy, too, we have no idea. Instead of striving (after the collapse of the USSR) for cooperation – erecting barriers! What country would look on calmly at what NATO has been doing, putting missile and anti-missile systems around Russia wherever it can?

The Ukrainian leadership also bears its share of responsibility for the present catastrophe (as Prof. Dr Simon Malmenvall points out in the Catholic weekly Druzhina, 13 March 2022), since after 2000 it systematically enforced ‚the unity of the state system and the compulsory use of the Ukrainian language in public life‘. So that „the category of the Russian minority has been removed from official statistics“.

Will sanctions bring Russia to its senses? They will affect the population anyway, mainly the Ukrainian, Russian and European population.

I was initially prompted to write this piece by the speech of the seemingly mild-mannered Mrs Ursula von der Leyen, President of the European Commission: I cannot forget her hostile enumeration of what ‚we will do‘ to punish the Russians for attacking Ukraine, and if that does not help, we will do this … I was irritated by the arrogance of ‚forgetting‘ that the Germans destroyed all the settlements, all the fields, killed every living thing: two and a half million Russian and Jewish inhabitants were killed just on the road to Stalingrad! What punishment did the Allies inflict on the German population after the war for this? Thank God they did not, it was bad enough for the people during the war itself! But now the Germans have ‚woken up‘ again, the Commission President’s views have been hardened even more, the Prime Minister has announced the radical militarisation of Germany; and two days after him, the Japanese President!

The criteria for dealing with different countries and alliances should be the same for all. There are different estimates and figures for wars and military conflicts since the end of the Second World War. According to one variant, between 1945 and 2001 there were 245 wars and military conflicts, coups d’état, in the world, of which the US started 201 (including Iraq and Afghanistan), and only 44 were not started by the US. Among the countries attacked were independent, sovereign states, or the US provoked coups, beheaded them and installed governments of its choice, etc. – and there were no sanctions from anyone for the aggressor US! Putin has also attacked before (Chechnya …) and therefore already deserved to be tried by an international war crimes tribunal, as Biden is now proposing! But if someone were to suggest that US Presidents who have started wars against other countries should be tried, we would laugh – it would be so unbelievable!

European helpfulness and hostility

As I see it, there is something very wrong with the EU behaving in a hostile way towards the Russian Federation on the one hand, and in a helpful and servile way towards the unscrupulous USA on the other. From now on – after Russia’s attack on Ukraine and the severing of the EU’s ties with the Russian Federation – Europe as a relevant subject in world politics and world history will be no more! Or not for a very long time.

The fact that our Prime Minister (along with the Slovak and Polish Prime Ministers) is going to Ukraine is primarily his action as a function of his personal pre-election struggle. His manipulation of people’s emotions in the face of the Ukrainian tragedy is blasphemous and concerns our internal situation, but in the light of EU relations, their behaviour is controversial; it is the policy of the European right, which is fed up with the ‚domestic‘ divide and is therefore spreading it externally.

At the moment, the weight of responsibility and blame for the war in Ukraine is on Putin! All the Slovenian, European, American and other media are writing and reporting about this. I myself have only written about another possible view of the conflict itself. In fact, I wanted to draw attention to the nature of European politics as it is concretely manifested in the attitude towards refugees in general. It was most accurately expressed in the government’s tweet:

„Ukrainian refugees come from an environment that is culturally, religiously and historically quite different from the environment from which refugees from Afghanistan come.“

What does this statement tell us? Ukrainian refugees are ‚ours‘, because they are something completely different from (non-native) refugees from Afghanistan, Syria, etc., and that is why we accept Ukrainian refugees and not those others. Ukrainian refugees are Europeans, in the European cultural, religious and historical sense. Refugees from Afghanistan, Syria … are non-European in cultural, religious and historical terms. The label is silent: in a racial sense. Because the labels listed (culture, religion, history) implicitly denote racial difference.

It is right that European countries should make an effort to take in Ukrainian refugees! But we must consider what is the basis on which all countries (including Germany, having realised that there are already enough of them for its future workforce) are afraid of refugees from Afghanistan, Syria … Wire fences, police, army, tracking dogs … Now the doors of European countries are wide open! Not only out of compassion for the suffering, but out of racial difference between one and the other. Slovenia is also taking in the unfortunate Ukrainian refugees – that’s right! But it has also hesitated and even returned families, even mothers with children, to Croatia …

A girl from Zimbabwe who was studying aerospace engineering in Ukraine was pushed away by border guards and forced to give up her place to the Ukrainians. She and her fellow Ukrainians were ‚treated like animals‘; because they are of a different race. „Why do Europeans“, asks Zorana Baković (Delo, 5.3.2022), „slip so easily into racism?“

Thus, „Europe“ has placed and practised racial sectarianism at the level of a principle of European politics. And this – alongside the horrors of the war in Ukraine – is the terrible thing that will now, I fear, be revealed in the character of the EU and all its countries! As long as sectarianism on a cultural and racial basis remains a fundamental principle of European politics – despite the understandable solidarity with the Ukrainians – the danger of wars on its soil will remain a reality! The signs are there: European countries are accelerating their rearmament. Germany too!

Does the Russian attack on Ukraine, together with the reaction of European countries to it, mean the end of the ‚European idea‘?

And a conclusion to this ’second look‘: Slovenians should work for coexistence between the EU and the Russian Federation – and also for its admission to the EU on the same terms as other countries! But the EU has been sending Ukraine hints, or even promises, that it even belongs in NATO, that it stands by it… But now it has turned its back on Ukraine. Of course, it cannot risk a conflict with the Russians! But the deception – either out of a mistaken certainty that the „Russian bear“ would not react, or out of omniscience for the fate of the other – has happened. The trusting Ukrainians are now on their own. Well, the EU and America will already be exporting arms to Ukraine …

A lofty attitude towards the Slavs

The historical distrust and the lofty attitude of „Europe“ towards the Slavs was even raised as a racial issue by Hitler’s Nazism, except that there were too many Slavs for him to undertake their genocidal murder like the Jews and the Roma; the Slovenes were „only“ cultucide. Such a suspicious, haughty attitude towards the Slavs remains in fact (perhaps unconsciously) even today.

We should also not forget the millennia-old interests of the Germans (which ring out from time to time in a speech!) and should therefore work for the rapprochement of all Slavic peoples or nations, instead of just agreeing to their dismemberment. Only in this way, under the assumption of a peaceful, new Slavism, would we secure a position of balanced Europeanness, knowing that part of the identity of Slovenes/Slovak women will sooner or later remain Slavic. And aware of the danger that threatens us (all of Europe!) from the Far East, which Zorana Baković reports in her article Great ideals have already hit the wall (Delo, 26 February 2022, p. 20): how, in a conversation with a Chinese leader, the latter pointed out that China would have to „open up the issue of the territories that were taken from us in the past by Tsarist Russia, and then by the communist Soviet Union“. In order to weaken and punish Putin/Russia, will the EU simply hand Siberia over to China? Or to be shared between China and America (which, like Trump’s desire to buy Greenland, bought Alaska from Russia in the 19th century)?

And what will the EU do if Putin completely loses his nerve and the Russians themselves depose him? Will it come to its senses and perhaps then realise that it, along with Russia, badly needs Siberia? And peace!

We Slovenians also share responsibility for what is happ-ening today and, in particular, for what the future EU-Russian Federation relationship will look like. Will we ever get to Eurasia as an equal subject in world politics?

After this catastrophe in Ukraine, that is almost a pipe dream!

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , | Schreib einen Kommentar

Eine andere Sichtweise: Samstagsbeilage der Tageszeitung DELO am 16.04.23 von Dr.Spomenka Hribar Slowenien

Waving flag of the country of the European Union. 3d illustration

Eine andere Sichtweise

Stimme der Vernunft aus Slowenien ?*

Aus rechtlicher, politischer, sozialer und ethischer Sicht ist der russische Angriff auf die Ukraine ein verabscheuungswürdiger, unmoralischer und absurder Akt, der unter allen Gesichtspunkten zu verurteilen ist.

Es besteht kein Zweifel an der Schuld von Wladimir Putin am russischen Angriff auf die Ukraine. Die zweite Frage ist, was die globalen, historischen, ideologischen Ursachen und Auslöser für das Auftreten eines bestimmten Phänomens, eines Ereignisses, waren. Es könnte daher eine gute Idee sein, sich anzuschauen, wie sich Europa immer gegenüber Russland verhalten hat – auch im Falle des „Vorspiels“ zum heutigen russisch-ukrainischen Krieg.

Lassen Sie mich dieses Phänomen mit den Worten von Dostojewski, einem der größten Geister der Menschheit, beschreiben:

Als wir 1812 Napoleon vertrieben, schlossen wir nicht Frieden mit ihm, wie einige wenige hellsichtige Russen damals rieten und wünschten, sondern wir machten uns mit aller Kraft daran, Europa von seinen Eroberern zu befreien und es glücklich zu machen.“

Und was haben sie als Gegenleistung erhalten? Als dankbare Gegenleistung? Weniger als nichts!

„Alle diese Nationen, die wir sofort befreit hatten, bevor sie Napoleon auch nur berührt hatten, begannen uns mit der größten Missgunst und dem bösesten Argwohn zu betrachten. Auf den Kongressen schlossen sie sich sofort gegen uns zusammen und nahmen uns alles, aber sie ließen uns nicht nur nichts, sondern sie legten uns auch Verpflichtungen auf, die zwar freiwillig waren, uns aber schadeten, wie sich später herausstellte. Und was haben wir dann, ungeachtet der Lektion, die wir gelernt haben, für den Rest des Jahrhunderts getan und was tun wir jetzt? Haben wir nicht dazu beigetragen, die deutschen Staaten zu stärken, haben wir nicht ihre Stärke geschaffen, so dass sie jetzt vielleicht sogar stärker sind als wir (…)?

Europa ist bereit, uns zu loben, uns auf die Schulter zu klopfen, aber es erkennt uns nicht als die Seinen an, es verachtet uns, stillschweigend und offen, als Volk und als Rasse bet-rachtet es uns als minderwertig (…). Das hat dazu geführt, dass jetzt jeder in Europa einen Stein in der Hand hat und bereit ist, ihn bei der ersten Gelegenheit nach uns zu werfen. Was haben wir dadurch gewonnen, dass wir Europa so sehr gedient haben? Nur seinen Haß… Die Türken und Semiten sind ihnen im Geiste näher als wir Arier.“ (Tagebuch eines Schriftstellers II, Beletrina, Ljubljana 2007)

Heutzutage würde Dostojewski wahrscheinlich hinzufügen: näher als wir Europäer und Christen.

Denn die verächtliche Haltung des selbsternannten einzig „wahren“ Europas gegen-über Russland endete nicht, sondern wiederholte sich im Falle der Befreiung Russlands nicht nur des eigenen, sondern auch anderer europäischer Gebiete von der Nazi-Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Objektive Historiker und Analysten erkennen an, dass die Rolle Russlands bei der Niederschlagung des Nazifaschismus entscheidend war. Die Sowjetunion hat in ihrem Krieg gegen den Faschismus etwa siebenundzwanzig Millionen Menschen verloren.

Ich glaube, dass die grundlegende Frage für die heutigen Beziehungen zwischen der EU und der Russischen Föderation, die sich mit der Ankündigung der Aufnahme der Ukraine in die EU und der NATO-Osterweiterung verknotet haben, darin besteht, warum die USA und „Europa“ ihr Versprechen, die NATO nach der Auflösung des Sowjetimperiums nicht nach Osten zu erweitern, nicht gehalten haben. Hätten sie sich an diese Vereinbarung gehalten, hätte dies der Beginn einer neuen Ära der Zusammenarbeit zwischen „Europa“ (der EU) und der Russischen Föderation sein können! Dann müssten sich die Russen keine Sorgen mehr um ihre Sicherheit gegenüber dem Westen machen. Aber wie im Falle des Sieges über Napoleon verlangten die Russen nach dem Zusammenbruch des russischen Bolschewiki-Reiches nicht, dass die gemachten Versprechen schriftlich festgehalten und ratifiziert werden … Und das erste, was die amerikanische Hybris zusammen mit ihrem treuen Diener „Europa“ tat, war, Raketenformationen an den polnischen – und rumänisch-russischen – Grenzen aufzustellen, die auf Russland gerichtet waren! Dies hat sich zweifellos auf die Innenpolitik der Russischen Föderation ausgewirkt – das Gefühl der Bedrohung ist der Humus für die Errichtung und Aufrechterhaltung eines autoritären Systems. Vor allem, wenn es von einer totalitären Macht manipuliert wird. Wie Putin.

Diese EU-Entscheidung war kurzsichtig, ja sogar blind. Russland ist, wie ein Großteil Eurasiens, eine Fundgrube für Mineralien und Waren aller Art (Weizen, Öl, Gas usw.) und ein wahres Reservoir an Intelligenz, die alle von einer normalen Zusammenarbeit zwischen „Europa“ und der Russischen Föderation profitieren würden! Gemeinsam würden die EU und die Russische Föderation eine dritte Weltmacht zwischen den beiden Supermächten USA und China bilden: eine „dritte Macht“, ein Vermittler zwischen zwei Supermächten, die sich gegenseitig bis zur Absurdität konkurrieren können. Aber die Verbindung zwischen der EU und der Russischen Föderation sollte gepflegt werden, bewacht wie ein Splitter im Auge! Die Nord Stream-Pipeline war eine großartige Gelegenheit, eine solche für beide Seiten vorteilhafte Verbindung zu schaffen, aber das Gas ist nicht durch diese Rohre geflossen! Aber wir hätten eine neue Zusammenarbeit beginnen können, eine neue Stunde der ‚europäischen Wahrheit‘! Wenn wir – rückwärts – Rückschlüsse auf das Problem der europäischen Gasversorgung ziehen, das nun in erster Linie von den USA „gelöst“ werden soll, können wir sehen, wem mit einem solchen „Ergebnis“ am besten gedient ist. Für die USA, so schreiben viele europäische politische Analysten, ist Nord Stream inakzeptabel.

Aktion und Reaktion

Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass die Reaktion immer schlimmer ist als die Aktion, gegen die sie gerichtet ist. Und nun werden wir Zeuge eines brutalen Angriffs der Russischen Föderation auf die Ukraine! Man kann sich nichts Unannehmbareres vorstellen! Dass Putin nicht gewinnen kann, scheint mir selbstverständlich zu sein. Ein Volk, das nach Freiheit strebt, kann nicht dauerhaft unterworfen werden, und das haben alle totalitären Systeme und alle Besatzer erfahren, auch die Russen in Afghanistan. Aber wie viel menschliches Leid es gibt und geben wird, und auch alle Folgen der US-amerikanisch-europäischen Sektenpolitik, das wissen wir nicht. Anstatt sich (nach dem Zusammenbruch der UdSSR) um Zusammenarbeit zu bemühen – Barrieren errichten! Welches Land würde gelassen zusehen, was die NATO tut, indem sie Raketen und Raketenabwehrsysteme um Russland herum aufstellt, wo immer sie kann?

Auch die ukrainische Führung trägt ihren Teil der Verantwortung für die gegenwärtige Katastrophe (wie Prof. Dr. Simon Malmenvall in der katholischen Wochenzeitung Druschina vom 13. März 2022 betont), da sie nach dem Jahr 2000 systematisch „die Einheit des Staatssystems und den obligatorischen Gebrauch der ukrainischen Sprache im öffentlichen Leben“ durchsetzte. So wurde „die Kategorie der russischen Minderheit aus den offiziellen Statistiken gestrichen“.

Werden die Sanktionen Russland zur Vernunft bringen? Sie werden sich auf jeden Fall auf die Bevölkerung auswirken, vor allem auf die ukrainische, russische und europäische Bevölkerung.

Angeregt wurde ich zu diesem Beitrag durch die Rede der scheinbar milden Frau Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission: Ich kann ihre feindselige Aufzählung nicht vergessen, was „wir tun werden“, um die Russen für den Angriff auf die Ukraine zu bestrafen, und wenn das nicht hilft, werden wir dies tun … Ich war irritiert von der Arroganz des „Vergessens“, dass die Deutschen alle Siedlungen, alle Felder zerstörten, jedes Lebewesen töteten: Zweieinhalb Millionen russische und jüdische Einwohner wurden allein auf dem Weg nach Stalingrad getötet! Welche Strafe haben die Alliierten der deutschen Bevölkerung nach dem Krieg dafür auferlegt? Gott sei Dank nicht, es war schon während des Krieges schlimm genug für die Menschen! Aber jetzt sind die Deutschen wieder „aufgewacht“, der Kommissionspräsident ist noch härter geworden, der Ministerpräsident hat die radikale Militarisierung Deutschlands angekündigt; und zwei Tage nach ihm der japanische Präsident!

Die Kriterien für den Umgang mit verschiedenen Ländern und Bündnissen sollten für alle gleich sein. Es gibt unterschiedliche Schätzungen und Zahlen für Kriege und militärische Konflikte seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach einer Variante gab es zwischen 1945 und 2001 245 Kriege und militärische Konflikte, Staatsstreiche, in der Welt, von denen die USA 201 begonnen haben (einschließlich Irak und Afghanistan) und nur 44 nicht von den USA begonnen wurden. Unter den angegriffenen Ländern waren unabhängige, souveräne Staaten, oder die USA provozierten Putsche, enthaupteten sie und setzten Regierungen nach eigenem Gutdünken ein usw. – und es gab von niemandem Sanktionen für den Aggressor USA! Putin hat auch schon früher angegriffen (Tschetschenien …) und hätte es daher schon verdient, von einem internationalen Kriegsverbrechertribunal abgeurteilt zu werden, wie Biden es jetzt vorschlägt! Aber wenn jemand vorschlagen würde, dass US-Präsidenten, die Kriege gegen andere Länder angezettelt haben, vor Gericht gestellt werden sollten, würden wir lachen – so unglaublich wäre das!

Europäische Hilfsbereitschaft und Feindseligkeit

Meines Erachtens ist es völlig falsch, dass sich die EU einerseits gegenüber der Russischen Föderation feindselig und andererseits gegenüber den skrupellosen USA hilfreich und unterwürfig verhält. Von nun an – nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine und dem Abbruch der Beziehungen zwischen der EU und der Russischen Föderation – wird es Europa als relevantes Thema in der Weltpolitik und der Weltgeschichte nicht mehr geben! Zumindest nicht für sehr lange Zeit.

Die Tatsache, dass unser Premierminister (zusammen mit dem slowakischen und dem polnischen Premierminister) in die Ukraine reist, ist in erster Linie eine Aktion, die seinem persönlichen Kampf vor den Wahlen geschuldet ist. Seine Manipulation der Emotionen der Menschen angesichts der ukrainischen Tragödie ist blasphemisch und betrifft unsere interne Situation, aber im Hinblick auf die Beziehungen zur EU ist ihr Verhalten umstritten; es ist die Politik der europäischen Rechten, die die Nase voll hat von der „inneren“ Spaltung und sie deshalb nach außen trägt.

Im Moment liegt die Verantwortung und die Schuld für den Krieg in der Ukraine bei Putin! Alle slowenischen, europäischen, amerikanischen und anderen Medien schreiben und berichten darüber. Ich selbst habe nur über eine andere mögliche Sichtweise des Konflikts geschrieben. Vielmehr wollte ich auf das Wesen der europäischen Politik aufmerksam machen, wie es sich in der Haltung gegenüber Flüchtlingen im Allgemeinen konkret manifestiert. Am treffendsten wurde sie in dem Tweet der Regierung ausgedrückt:

„Ukrainische Flüchtlinge kommen aus einem Umfeld, das sich kulturell, religiös und historisch sehr von dem Umfeld unterscheidet, aus dem Flüchtlinge aus Afghanistan kommen.“

Was sagt uns diese Aussage? Ukrainische Flüchtlinge sind „unsere“, weil sie etwas ganz anderes sind als (nicht einheimische) Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien usw., und deshalb nehmen wir ukrainische Flüchtlinge auf und nicht diese anderen. Ukrainische Flüchtlinge sind Europäer, im europäischen kulturellen, religiösen und historischen Sinne. Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien … sind Nichteuropäer im kulturellen, religiösen und historischen Sinne. Das Etikett schweigt: in einem rassischen Sinne. Denn die aufgeführten Bezeichnungen (Kultur, Religion, Geschichte) bezeichnen implizit rassische Unterschiede.

Es ist richtig, dass sich die europäischen Länder um die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge bemühen sollten! Aber wir müssen darüber nachdenken, auf welcher Grundlage alle Länder (einschließlich Deutschland, das erkannt hat, dass es bereits genug von ihnen für seine zukünftigen Arbeitskräfte gibt) Angst vor Flüchtlingen aus Afghanistan, Syrien … Drahtzäune, Polizei, Armee, Spürhunde … Jetzt sind die Türen der europäischen Länder weit offen! Nicht nur aus Mitleid mit den Leidenden, sondern auch wegen des Rassenunterschieds zwischen den einen und den anderen. Auch Slowenien nimmt die unglücklichen ukrainischen Flüchtlinge auf – das ist richtig! Aber es hat auch gezögert und sogar Familien, sogar Mütter mit Kindern, nach Kroatien zurückgeschickt …

Ein Mädchen aus Simbabwe, das in der Ukraine Luft- und Raumfahrttechnik studierte, wurde von Grenzbeamten weggedrängt und gezwungen, ihren Platz den Ukrainern zu überlassen. Sie und ihre ukrainischen Kommilitonen wurden „wie Tiere“ behandelt, weil sie einer anderen Rasse angehören. „Warum rutschen die Europäer“, fragt Zorana Baković (Delo, 5.3.2022), „so leicht in den Rassismus ab?“

So hat „Europa“ das rassistische Sektierertum zu einem Prinzip der europäischen Politik gemacht und praktiziert. Und das ist – neben den Schrecken des Krieges in der Ukraine – das Schreckliche, das sich jetzt, so fürchte ich, im Charakter der EU und aller ihrer Länder offenbaren wird! Solange Sektierertum auf kultureller und rassischer Basis ein Grundprinzip der europäischen Politik bleibt – trotz der verständlichen Solidarität mit den Ukrainern – wird die Gefahr von Kriegen auf ihrem Boden eine Realität bleiben! Die Anzeichen dafür sind da: Die europäischen Länder beschleunigen ihre Wiederaufrüstung. Auch Deutschland!

Bedeutet der russische Angriff auf die Ukraine und die Reaktion der europäischen Länder darauf das Ende der „europäischen Idee“?

Und eine Schlussfolgerung aus diesem ‚zweiten Blick‘: Die Slowenen sollten sich für eine Koexistenz zwischen der EU und der Russischen Föderation einsetzen – und auch für deren Aufnahme in die EU zu den gleichen Bedingungen wie andere Länder! Aber die EU hat der Ukraine angedeutet oder sogar versprochen, dass sie sogar in die NATO gehört, dass sie zu ihr steht… Aber jetzt hat sie der Ukraine den Rücken gekehrt. Natürlich kann sie keinen Konflikt mit den Russen riskieren! Aber die Täuschung – entweder aus der irrigen Gewissheit heraus, dass der „russische Bär“ nicht reagieren würde, oder aus Allwissenheit über das Schicksal des anderen – ist geschehen. Die vertrauensvollen Ukrainer sind nun auf sich allein gestellt. Nun, die EU und Amerika werden bereits Waffen in die Ukraine exportieren …

Eine hehre Haltung gegenüber den Slawen

Das historische Misstrauen und die hochmütige Haltung „Europas“ gegenüber den Slawen wurde von Hitlers Nationalsozialismus sogar zur Rassenfrage erhoben, nur dass es für ihn zu viele Slawen gab, um ihren Völkermord wie die Juden und die Roma zu begehen; die Slowenen waren „nur“ Kulturmörder. Eine solche misstrauische, hochmütige Haltung gegenüber den Slawen besteht (vielleicht unbewusst) auch heute noch.

Wir sollten auch die jahrtausendealten Interessen der Deutschen nicht vergessen (die ab und zu in einer Rede anklingen!) und uns deshalb für die Annäherung aller slawischen Völker oder Nationen einsetzen, anstatt nur ihrer Zerstückelung zuzustimmen. Nur so könnten wir unter der Annahme eines friedlichen neuen Slawismus eine Position des ausgewogenen Europäertums sichern, wohl wissend, dass ein Teil der Identität der Slowenen/Slowakinnen früher oder später slawisch bleiben wird. Und im Bewusstsein der Gefahr, die uns (ganz Europa!) aus dem Fernen Osten droht, von der Zorana Baković in ihrem Artikel Great ideals have already hit the wall (Delo, 26. Februar 2022, S. 20) berichtet: wie dieser in einem Gespräch mit einem chinesischen Führer darauf hinwies, dass China „die Frage der Gebiete, die uns in der Vergangenheit vom zaristischen Russland und dann von der kommunistischen Sowjetunion weggenommen wurden, öffnen muss“. Wird die EU Sibirien einfach an China abtreten, um Putin/Russland zu schwächen und zu bestrafen? Oder zwischen China und Amerika aufgeteilt werden (das, wie Trumps Wunsch, Grönland zu kaufen, im 19. Jahrhundert Alaska von Russland gekauft hat)?

Und was wird die EU tun, wenn Putin völlig die Nerven verliert und die Russen ihn selbst absetzen? Wird sie zur Vernunft kommen und dann vielleicht erkennen, dass sie, ebenso wie Russland, Sibirien dringend braucht? Und den Frieden!

 

Auch wir Slowenen sind mitverantwortlich für das, was heute geschieht, und vor allem dafür, wie die künftigen Beziehungen zwischen der EU und der Russischen Föderation aussehen werden. Werden wir jemals dazu kommen, dass Eurasien ein gleichberechtigtes Subjekt in der Weltpolitik ist?

Nach dieser Katastrophe in der Ukraine ist das fast ein Wunschtraum!

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar