Ich stellte am 8. Mai 1983 meinen Gnadengesuch an Erich Honecker

G   N   A   D   E   N   G   E   S   U   C  H

S  C  H  Ö  N  S  C  H  R  I  R  T:  113-247/83

G   N   A   D   E   N   G   E   S   U   C   H   

A   N     E   R  I   C   H      H  O  N  E  C   K  E  R 

Ich schrieb damals um mein Leben – 4 Tage nach der Ablehnung der Opera-tion im Krankenhaus Berlin Buch – Haus 115. Die rste Chirrurgische Klinik stand unter Vertrag dem MfS zur besonderen Verfügung Ltr. Doz. Dr. Wendt

 Berlin den 8. Mai 83

Sehr geehrter Genosse Staatsratsvorsitzender!

Werter Genosse Generalsekretär!

Lieber Erich Honecker !

Groß ist die gesundheitliche Not und klein die Hoffnung, daß Sie persönlich diesen Brief lesen werden und ihm Beachtung schenken, aber als llangjähri-ger Vertreter in Repräsentanz von Ljubljanska banka in der DDR, will ich auch diesen Werg ausschöpfen und nicht unversucht lassen, denn ich bin trotz des Deliktes, in das ich geraten war, ein ehrlicher Mensch geblieben. Ich habe mein Alles gegeben um den Gesamtdelikt den zuständigen Oreganen ins richtige Licht zu rücken. ( Nach dem Erpressungfsversuch mit der Operation kam die zweite Erpressung des Kommiussar Ehlerts mit der Ausreise meiner Familie und ich beging am 8.6.82 Selbstbezichtigung, den Vorwürfe und Be-weise gab es ohnehin keine.* ). Ich wollte mich den Konsequänzen nicht entziehen, und hoffe dass man unsere eingelegte Berufung die Dr. Friedrich Wolff. mein Verteidiger und ich beim Obersten Gericht einlegten annehmen wird, denn ich habe diese Wahrheit gesagt und die sollte den Interessen die-ses Landes dienen, die ich vom Geld das ich nicht verdient hatte, geblendet, so verletzt hatte.

Ich bin seit 1976 mit einer DDR Bürgerin Verheiratet und bin Vater zweier Kinder, die in der DDR geboren wurden, die seit dem 3.7.82 auf ihren Papi „der im Krankenhaus liegt“ warten.

Mein Gesundheitszustand nach einer Operation im Haftkrankenhaus Meus-, dorf, wo Hämorrhoiden entfernt wurden, hat sich wegen mangelhafter medi-zinischer Vor- und Nachbehandlung und vor allem wegen mir nicht zu Teil gewordenen Hilfe in der UHA Berlin Rummelsburg, sehr kompliziert. Als lo-gische Folgen kamen ein Dickdarmknick mit enormen Entleerungsschwrig-keiten und ein Zwölffingerdarm dazu, die seitens für meine Gesundheit zust-ändigen ( IMS „Nagel“* ) Arztes Oberstleutnant Dr. Zels seit November 1982 bis 20.4.83 ignoriert ( und verschleiert * ) wurden und somit wurde die Staa-tsanwaltschaft und die SFRJ Botschaft hintergangen, belogen und betrogen und ich litt und leide täglich  große Schmerzen. ( zum Zeitpunkt des Schreib-ens blute ich seit 28. Februar 83 aus zwei Venen im Analbereich, die bei ein-em Versuch einer Recktoskopie  OSL Dr. Erhard Zels unter Gewaltanwend-ung durchtrennt hatte *).

Seit 20.4.83, einer Untersuchung in der I Chirrurgischen Klinik im Buch bin ich wegen Analfissur – Darmschleomhauteinriss (absichtliche Falschdiagnose * ) „Dringend zu operieren“ ( somit verhandlungsunfähig * ). Dort wurde ( gleich nach der Urteilsverkündung am 26.4.1983 * ) im Rahmen der weiteren Diagnostik bei der Magenspiegelung ein Ulkus-duodeni festgestellt  und auf Anraten ( Befehl des IMS „Nagel“* ) des Oberstleutnant Zels wurde die weit-ere Diagnostik abgelehnt, die über diese unnatürliche Dickdarmverengung die mir zu schaffen macht, vor der Operation geplant und seitens Dr. Wendt ( ChA* ) zugesichert wurde.  Näheres im Begleitschreibens meines Rechtsan-waltes. Die Verewngung ( Stenose* ) wurde beim Dickdarmröntgen in der UHA , wie auch beim Magenröntgen, seitens eines Zivilradiologen eindeutig festgestellt und für alle Anwesenden und mich am Monitor sichtbar.

Diese Aufnahmen und Gesundheitsakte über die Krankheitsgeschichte wur-den seitens des Oberstleutnant Zels, nicht wie angefordert vom ChA Dr. Wendt, und die Regelk vorschreibt, an das Klinikum BNuch ausgehändigt.

Es geht um´s nackte Leben und um meine Gesundheit. Beine Botschaft und meine Regierung sind über alle Einzelheiten betr. Deliktes und meiner Ges-undheit vollkommen im Bilde.

Im Namen meiner zuweilen geisteskranken alten Mutter, die noch nicht weiß wo ich bin und im Namen meiner Kinder und meiner Frau, bitte ich um Gna-de, helfen Sie uns in dem Sie mich sofort ausweisen ( auch der Antrag des RA. Dr. Friedrich Wolff * ), damit ich rechtzeitig im Krankenhaus meine zerstörte Gesundheit wieder finde. Dies ist alles mit unumstößlichen Bewei-sen belegt, was Ihnen Dr. Wolff bestätigen wird.

Nach meiner Gesundung bin ich bereit meine Strafe zu büßen. Sie retten ein-em ehrlichen Menschen das Leben und etwas Größeres kann ein Mensch nicht leisten.    …. Adam Lauks

*******

Ich weiß nicht mehr ob ich damals wirklich gedacht hatte, dass meinn Gnad-engesuch den Erich Honecker erreichen wird. Es waren vier Tage erst vergan-gen nach meiner Ablehbnung der Operation in Berlin Buch. Als damals ChA Dr. Wendt mit der Visite meine Zelle im Krankenhaus Berlin Buch mit seinem Team betrat und sagte: „Sie können auch die Operation auch ablehnen“ ohne dass er mich gesagt hätte, dass zwei durchtrennte und blutende Venen zu verschließen wären – lehnte ich die OP ab. Mein in ChA Dr.Wendt gewonnenes Ver-trauen und geweckte Hoffnung war dahin. Ich wußte nicht damals dass diese Ärzte mir nicht helfen sollten, sondern Befehl des MfS auszuführen hatten. Sie schlugen damals nicht zu weil ich noch ein U-Häftling war, oder  war das MfS sich sicher dass ich wegen der Lage in der ich mich befand einwilligen werde. So ist dieser Gnadengesuch wie ein Griff nach dem letzten vorbeitrei-bendem Strohhalm zu deuten. Ich schrieb um mein Leben und wollte diese Möglichkeit nicht unbenutzt lassen.

Wie ich bereits 2006 und wiederholt 2018 aus der vorgelegten Akte des Gen-eralstaatsanwalts und des Obersten Gerichtes der DDR entnehmen konnte, wurde mein Gnadengesuch wie ein Angriff auf die Souverenität der DDR ge-deutet, wenn man sieht was für MfS Kräfte rangesetzt wurden diesen Angriff abzuwehren. Die Regie führte wiue beim Prozess DAS SCHWEIN Stellvertret. des Generalstaatsanwalts der DDR Wendland, der 1986 vermutlich wegen der erfolgreichen Abwehr durch die Verhinderung des eventuellen Zustande-kommen eines Gnadenerlasses des Generalsekretärs. „Wer in der DDR NAZI war entscheiden WIR“ sagte ein General des MfS. Auch bei Gnadengesuchen entschied die STASI wer zu begnadigen ist und wer nicht. Ich war für die Liquidierung eingeplant. Wie wichtig es gewesen war die Wahrheit über den vorangegasngenen 2 maligen Anschlag der IMS Ärzte zu verschleiern und  den wahren Strafbestand wegen dem man mich hätte verurteilen müssen, nämlich wegen Beteiligung an einer Wirtschaftsdiversion abzuschirmen, sieht man aus den zusammengestrichenen Zeilen und Inhalten aus dem ursprüng-lich seitens Dr. Buske bestätigten Rntwurfes, dessen Macher ich nicht entzif-fern konnte.

SCHÖNSCHRIFTNicht Zusammengestrichen!

  1. Schreiben fertigen, vorher Dr. Buske zur Bestätigung
  2. Dann im Entwurf Gen. Wendland vorlegen 

Staatsrat der DDR

Abteilung Staats- und Rechtsfragen                 2 D  Entwurf gefertigt 29.8.83

Gnadensache Lauks, Adam-Ihr Az. C26257/RR gr gr

Werter Genosse Dr. Semmler!

Der Verurteilte Lauks, Staatsbürger der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien wurde am 26.4.1983 vom Stadtgericht Berlin wegen mehrfachen Verbrechens der ungesetzlichen Wareneinfuhr und des ungesetzlichen Devis-enwertumlaufs § 12 Zollgesetz u. § 17 Devisengesetz zu einer Freiheitsstrafe von 7 Jahren verurteilt. Weiterhin wurde eine Gegenwertzahlunng in Höhe 50.000 M festgelegt und auf Ausweisung des Verurteilten aus dem Staatsge-biet der DDR erkannt. Dieses Urteil ist seit dem 27.5.83 rechtskräftig, nach dem das Oberste Gericht der DDR die Berufung durch Beschluß verworfen hat. Lauks befindet sich seit dem 19.5.1982 in der Untersuchungshaft-anstalt  Berlin. Da er in anderen Strafverfahren noch als Zeuge benötigt wird, erfolgte noch keine Verlegung in eine Strafvollzug-seinrichtung.

Der Verurteilte übte seit ( 1. Dezember * ) 1975 eine Tätigkeit bei der Vert-retung derlnska Banka in der DDR aus. Im Frühjahr ( April* ) 1981 ordnete er sich mit dem Ziel der eigenen Bereicherung in bestehende Gruppen ju-goslawischer Bürger die illegalen Handel mit Quarzuhren betrieben ein und wirkte bis zum ( 17.*) November 1981 aktiv mit. Insgesamt wurden über 20.000 Quarzuhren im Werte von  über 3,7 Millionen Mark ungesetzlich transportiert und der Umfang des ungenehmigten Devisenwert-umlaufs beträgt 1.117.000 M der DDR und 13.200 DM/DBB. Der Verur-teilte warb kontrollbefreite ( nur eine Person* ) Personen für den Transp-ort ( Schmuggeln* ) der Uhren über die Zollgrenze der DDR, kaufte in Wes-tberlin selbst zu illegalen Ausfuhr bestimmte Uhren und nahm unter Nutz-ung vielfältiger konspirativer ( ???*) Methoden die Übernahme und den Weitertransport der ungesetzlich eingeführten Uhren. Er entwickelte eine hohe Eigeninitiative bei der Forcierung der strafbaren Handlun-gen, anderseits war sein persönlicher Gewinn aber wesentlich niedriger als nicht bedeutend, weil seine Mittäter entsprechende Vereinbarungen nicht einhielten. Im ( am 17.* ) November 81 nahm Lauks selbstständig Abstand von der Begehungweiterer strafbaren Handlungen.

Der Verurteilte befindet sich seit ( 22.5.82* ) August 1982 in ständiger me-dizinischer Betreuung wegen eines bestehenden Hämorrhoidenleidens. Im September ( am 16.* ) 1982 wurde er operiert ( nicht wie von der Gener-alstaatsanwaltschaft als Verhafteter ersucht in der Charite* ). Nachdem eine unzureichende ( keine*) postoperative Betreuung im Haft-krankenhaus Meusdorf  ( Leipzig *) festgestellt werden mußte erfolgt seit ( 1.12.82* ) November 1982 seine ständige medizinische Überwach-ung in (im Krankenrevier – Haus 8 StVE Berlin Rummelsburg ) der Charite Berlin.    ( Erstvorstellung dort erst am 1.6.83* ) Eine weitere Hämorrhoiden-Operation lehnt der (nun*) Verurteilte ab. Zu vorgebrachten Magenbeschwerden kann organisch kein Befund erhoiben werden. Nach Ansicht der ( IMS *) Ärzte handelt es sich um geringfügige Besch-werden, die jedoch regelmäßig wiederkehren können. 

Dem psychisch labilen Zustand des Verurteilten wird beim zukünftigen Aufe-nthalt in einer Strafvollzugseinrichtung ( spezielle Strafvollzugsabteil-ung Waldheim – STASI-Forensik * ) durch psycotherapeutische Maß-nahmen zu überwinden sein. Es besteht Haftfähigkeit.

Die ausgesprochene Freiheitsstrafe berücksichtigt im notwendig-en Maße die Schwere des Angriffs auf das Außenhandelsmonopol und die Währungssta-bilität der DDR und den hohen Grad der Schuld aber auch die Geständnisbereitschaft des Verurteilten  ( es war eine erpresste Selbstbezichtigung und kein Geständnis* ) zur Aufklärung  des Gesamtumfangs der strafbaren Han-dlungen. Sie ist nicht zu beanstanden. Weitreichende soziale Belastungen lie-gen nicht vor.

Deshalb halte ich eine Begnadigung nicht für angebracht.

Anlag: Gnadengesuch         Mit sozialistischem Gruß Wendland

*******

Akte 72 (54 ) aus dem Bundesarchiv

NO MERCY – STASI kannte keine Gnade

BERICHTIGUNGEN: der durchgestrichenen Zeilen des Entwurfs für den STAATSRAT der DDR die der Stellvertreter des Generalssaatsanwalt SAtreit, Genosse Wendland vorgenommen hatte:

1. / Lauks befindet sich seit dem 19.5.1982 in der Untersuchungshaft-anstalt  Berlin. Da er in anderen Strafverfahren noch als Zeuge be-nötigt wird, erfolgte noch keine Verlegung in eine Strafvollzugsei-nrichtung./

DIE WAHRHEIT, nichts als DIE WAHRHEIT ist:

1. / Lauks befand sich seit 20.5. bis 1.12.1982 in der Uhaftanstalt von  Königs Wusterhausen. Vor der erpressten Selbstbezichtig-ung war meine einzige Bedingung, dass keine meiner Ausssagen vor einem Gericht als Zeugenaussage vorgelegt wird und dass ich als Zeuge vor einem Gericht nicht aussagen werde. Laut Verwirkli-chungsersuchen vom 7.6.83 wurde der Leiter der U- Haft I Berlin Rummelsburg um die Verwirklichung der Ausweisung nach § 59 ersucht.

2. / Im Frühjahr ( April* ) 1981 ordnete er sich mit dem Ziel der eigenen Be-reicherung in bestehende Gruppen jugoslawischer Bürger die illegalen Handel mit Quarzuhren betrieben ein und wirkte bis zum ( 17.*) November 1981 aktiv mit.

DIE WAHRHEIT, nichts als DIE WAHRHEIT ist:

2./ Bis zum Erscheinen von Zivko Veselinovski in meinem Büro im Ende März 1981 wußte ich gar nichts über den“nichtgenehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung“. Er wol-lte  von mir 5000 DM borgen um mir nach einer Woche 6.000 DM zurückzugeben. Als ich ihn nach dem Zweck fragte eröffnete er mir was er damit vor hatte. Ich vertraute ihm auch die 2000 rest-liche DM die ich gerade nach Schuldüberweisung meines Bruders bei mir hatte, um auch für mich 200 Quarzuhren in Wien mit ein-zukaufen die er mit verkaufen sollte. Ende März wurden die Uhren und die restlichen Gelder vom Westdeutschen Zoll beschlagnahmt und ich war die 7.000 DM los. Das war mein Einstieg und Ausstieg in das „Geschäft“. Ich habe mich nie in eine bestehende Gruppe nicht eingeordnet.

 

3./ Insgesamt wurden über 20.000 Quarzuhren im Werte von  über 3,7 Milli-onen Mark ungesetzlich transportiert und der Umfang des ungeneh-migten Devisenwertumlaufs beträgt 1.117.000 M der DDR und 13.200 DM/DBB.

DIE WAHRHEIT, nichts als DIE WAHRHEIT ist:

3./ Ich warb keine kontrollbefreite Personen, für den Transport,  sondern ließ die von Händlern gekaufte und hinterlegte Uhren durch den Fahrer des jugoslawischen Botschafters – mein Freund – Nikola Kolaric abholen- reinschmuggeln, wofür er 1 DM pro Stück erhielt. In seiner Garage übernahm ich die Pakete mit Uhren und transportierte die nach Leipzig und übergab die an den Besteller. Ergo mein Delikt qualiffizierte Helmut Müller-Enbergs als: Kurie-rdienste.

4./Er entwickelte eine hohe Eigeninitiative bei der Forcierung der strafbaren Handlungen, anderseits war sein persönlicher Gewinn aber wesentlich niedriger als nicht bedeutend, weil seine Mittäter entsprechende Vereinbarungen nicht einhielten. Im ( am 17.* ) November 81 nahm Lauks selbstständig Abstand von der Begehu-ng weiterer strafbaren Handlungen.

DIE WAHRHEIT, nichts als DIE WAHRHEIT ist:

4./ Als einfacher Kurierfahrer konnte ich gar keine hohe Eigenini-tiative entwickeln und schon gar keine strafbaren Handlungen forcieren.

5./ Der Verurteilte befindet sich seit ( 22.5.82* ) August 1982 in ständiger medizinischer Betreuung wegen eines bestehenden Hämorrhoidenleidens. Im September ( am 16.* ) 1982 wurde er operiert ( nicht wie von der Generalstaatsanwaltschaft als Verhafteter ersucht in der Charite* ).

DIE WAHRHEIT, nichts als DIE WAHRHEIT ist:

5./ Am 22.5. oder 23.5.82 wurde in der U-Haft von Königs Wuster-hausen zwischen dem Sphinkter und äußeren Schließmuskelring eine kirschgroße Hämorrhoide rausgedrückt die nichr wieder zu-rückging. Der lokale Vertragsarzt der Polizei Dr. Schußt empfahl  die sofortige Operation an. Die Deffekation ging bis zur Operation nur mit manueller Hilfe. Am 24.5.82 schrieb ich in Not geraten an die Generalstaatsanwaltschaft Berlin und bat den Eingriff in der Charite bmachen zu lassen wo es eigentlich zum Routineeingriffen gehört -„macht der Pförtner“. Von der Staatsanwältin Rosenbaum erhielt ich abschlägige Antwort: „Operation in der Berliner Chari-te kommt nicht in Frage, für Sie ist das Haftkrankenhaus Leipzig Meusdorf zuständig“ Die beide Schreiben sind bei der BStU samt Verfahrensakten, Erzieherakten und Gesundheitsakten auch nach 35 Jahren gesperrt. Der Kommissar Ehlert – selbst an Hämorrho-iden leidend – nutzte meine akute Lage aus und startete ein Erpr-essungsversuch: „Erst müssen Sie uns was erzählen – Vorhalte bzw. Beweise gab es keine – und dann wird operiert!“  ERST am 16.9.82 wurde ich im Haftkrankenhaus Leipzig Meusdorf als noch Verhafteter operiert.

6./ Nachdem eine unzureichende ( keine*) postoperative Betreuung im Haftkrankenhaus Meusdorf  ( Leipzig *) festgestellt werden mußte  erfolgt  seit ( 1.12.82* ) November 1982 seine ständige medizinische Überwachung in (im Krankenrevier – Haus 8- StVE Berlin Rumm-elsburg*) der Charite Berlin. 

DIE WAHRHEIT, nichts als DIE WAHRHEIT ist:

6./  Nach dem die preoperative Vorbereitung keine Wirkung zeigte und infolge der durch den Dipl.med. Hauptmann Hoffmann verhi-nderten postoperativen Betreuung im Haftkrakenhaus Leipzig Meusdorf durch Vorenhaltung des verschriebenen Chertolax – Weichmacher wurde die Wunde durch den überdimensionellen Kot erst nach der Verabreichung des Weichmachers am neunten Tag nach der Operation buchstäblich gesprengt. Der Dammriss wuchs unkontroilliert zu eng zusammen, wildes Fleisch war nach-gewachsen, mitten in Verätzung wurde ich am 29.6.82 entlassen. Statt in Königswusterhausen wurde ich in die U-Haft Schießgasse nach Dresden verschleppt. Als ich Normalkost bekam mußte ich feststellen, dass die Analöffnung so eng zusammengewachsen war dass die Deffekation wieder nur manuell erledigt werden konnte. IchschriebsofoirtandieGeneralstaatsanwaltschaft, Herrn Voigt, an RA Dr.Wolff, an die Botschaft. In derU-Haft wurde ich zum Arzt nicht vorgelassen(?) Es war eine buchstäbliche Zerreißprobe und der Selbstmordgedanke blitzte kurz auf und verschwand für immer. Ich begriff damals, dass ich in die Hände der Feinde Jug-oslawiens geraten war und es gab fortan UNTER KEINEN UMST-ÄNDEN AUFGEBEN – KEINE SCHWÄCHE ZEIGEN IM FEINDES-LAND!

Unter dem Punkt 6./  „unzureichende ( keine*) postoperative Betreuung im Haftkrankenhaus Meusdorf“  wurde später auf administrativen Wege durch die Generalstaatsanwaltschaft festgestellt. StA Rosenbaum nennt den Entzug von Weichmacher „Versäumnis“ und verschweigt natürlich die Folge der Versäumnis.  Aus Dresden schrieb ich meinen Bericht wie die „medizi-nische Betreuung nach gegebenen Weisungen und Befehlen des MfS“ über mich maßnahmenplanmäßig vollstreckt wurde. Es muß einen Maßnahmeplan, bzw. einen gesonderten Operativ Vorgang gegeben haben meine Behandlung im Haftkrankenhaus Leipzig Meusdorf betreffend. Einen Maßnahmenplan minutiös auszuarbeiten hatte der Menschenhasser der über dem IMS „Pit“ und über dem IMS“Nagel“ auf der Ebene des Stellvertreter des Minister stand, seit 23.5. bis 16.9.82 zu genüge Zeit gehabt.

Diese Lüge, Unwahrheit oder falsche Tatsacvhenbehauptung ist ungeheuer-liuch und groß genug um  daraus zu schlußfolgern, daß NICHTS aber GAR NICHTS was bis dahin in der medizinischen Betreuung ablief eine Verkett-ung von Zufällen war.

erfolgt  seit November 1982 seine ständige medizinische Überwachung in  der Charite Berlin.“

DIE WAHRHEIT, nichts als DIE WAHRHEIT ist: das unmittelbar nach meiner Ankunft in der U-Haft von Königswusterhausen am 23.10.1982 erschienenzwei hohe Offiziere: IMS „Pit“alias MUDr. Peter Janata und Generalmajor des MdI Professor Dr. Kelch. „Wir sind ge kommen Ihre Eingabe zu bearbeiten; ich antwortete darauf, dass es keine Eingabe oder Beschwerde war, lediglich ein Bericht über die medizinische Betreuung und Behandlung, vor und nach dem Eingriff. „Wir sind beide Ärzte; sie stellten sich namentlich gar nicht vor, daß der Mann in Grüner Uniform ein Generalmajor und Leiter der MED-Dienste des MdI der DDR war erfuhr i9ch erst 2010 aus meiner Gesundheitsakte, so wie dass der Oberstleutnant in Schwarz der neue Leiter der MED Dienste der Verwaltung Strafvollzug der DDR war, gerade zuvor noch aus dem Frauengefängniss Hoheneck rausgemobbt und nach oben gefallen.                                              „Wenn Sie einverstanden sind würde ich Sie untersuchen?“… Wie sollte ich es nicht ein-willigen ich war deffekationsmäßig im fast schlechteren Zustand als vor der Operation. Als IMS“Pit“ den Mittelfinger rauszog, und ihn blutend dem General Kelch vors Gesicht hielt: „ist wirklich zu eng,“  Der General sagte  zu seinem dienstlich untergebenem: “ Bleibt nicht anders übrig, einlieferung in die Charite mit allen Konsequenzen!“ Das war ein Befehl. Über den Besuch dieser beiden höchsten Mediziner des MdI gibt es in der Generalstaats-anwaltschaft keine Spuren.

Am. 1.12.82 wurde ich in die U HA 1 von Berlin Rummelsburg verlegt und dort sofort ins Haus 8 – Krankenrevier der StVE in die Hände des Vollstrecker von Befehlen des MfS , IMS „Nagel“ alias  Oberstleutnant im Strafvollzug Dr. Erhard Zels. Die erste Untersuchung in der Charite wurde erst für cden 24.2.83 terminiert. Die wurde vereitelt und  die nächste fand statt erst am 23.6.1983, nach dem mir zuvor noch der Dr. Zels am 28.2.1983 zwei Venen bei der gewaltsam durchgeführten Recktoskopie durchtrennte, wonach er mich bis 27.7.83 innerlich bluten ließ.

7./Dem psychisch labilen Zustand des Verurteilten wird beim zukünftigen Aufenthalt in einer Strafvollzugseinrichtung durch psycotherapeutische Maßnahmen zu überwinden sein. Es besteht Haftfähigkeit.“

 

 

 

Generalstaatsanwalt Wendland fügt hinzu:

Die ausgesprochene Freiheitsstrade von 7 Jahren ist erst im Mai d. J. über-prüft und vom Obersten Gericht bestätigt worden. Eine Strafaussetzung auf  Bewährung ist daherhöchstenbs in 2 !7″ Jahren möglich. Voraussetzung für eine Begnadigung liegen m. E. gegenwärtig nicht vor. Ich empfehle, nach 1 Jahr erneut zu prüfen, ob einbe solche Maßnahme dann wegen des Gesund-heitszustandes des Verurteilten dann eine solche Maßnahme geboten ersch-einen ????? gerechtfertigte eine Begnadigung gebietet. Gegenwärtig halte ich eine solche Maßnahme nicht für gerechtfertigt.

Anlage: Gnadengesuch       mit soz. Griß    Wendland

Über stasifolteropferadamlauks

I am 66 Years old and I do promote acommodations on the adriatic´s sea beaches for holiday in apartments close to the sea-close to the mediteranian beauty. I am still victim of torture in STASI-Prison 1982-1985. I never reacht Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 30 Years ! I am fighting for the implementation of § TORTURE in Germany´s low.
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.