Ärztekammer Berlin schützte die IME Ärzte im Dienste des MfS vor Enttarnung und vor Pranger… und vor Überprüfung – Hier ging es um IME NAGEL : MR Oberstleutnant Dr. Erhard Zels – letzten Leibarzt von Erich Mielke


Als ich das erste Mal in den Duschraum geführt wurde gruselte es mich für einen Augenblick. Wird beim Hahn aufdrehen Wasser oder Gas kommen !? Vom Aussehen her, wäre denkbar. Zuchthaus Waldheim war in der DDR als Endstation bekannt und damit war nicht die Spezielle Strafvollzugsabteilung gemeint.

Als ich das erste Mal in den Duschraum geführt wurde gruselte es mich für einen Augenblick. Wird beim Hahn aufdrehen Wasser oder Gas kommen !? Vom Aussehen her, wäre denkbar. Zuchthaus Waldheim war in der DDR als Endstation bekannt und damit war nicht die Spezielle Strafvollzugsabteilung gemeint.

Ärztekammer Berlin 24.08.2006 Die Ärztekammer schützte meine Folterknechte ... Den brief vom 24.8.2006 brachte ich persönlich hin  - Friedrichstrasse 16

Ärztekammer Berlin 24.08.2006
Die Ärztekammer schützte meine Folterknechte …
Den brief vom 24.8.2006 brachte ich persönlich hin – Friedrichstrasse 16

Ich

Ich „bedankte“ mich, für die Mühe…
Dr. Zels in der Plauener Strasse 26 durfte seine Genossen aus der obersten Leitungsebene der Partei, der NVA, des MfS und der Polizei nun im Feindesland für harte Währung als Privatpatienten betreuen.

ZUSATZVEREINBARUNG ZUM EINIGUNGSVERTRAG  hate die STASI-Opfer  und damit zusammende Verbrechen einfach  mit einem Federstrich eliminiert. In der DDR wurde nicht Gefoltert und nicht mißhandelt !

ZUSATZVEREINBARUNG ZUM EINIGUNGSVERTRAG  vom 17.9.1990 hate die STASI-Opfer und damit zusammende Verbrechen einfach mit einem Federstrich eliminiert. In der DDR wurde nicht Gefoltert und nicht mißhandelt !

Adam Lauks
Zossener Str.66
12629 Berlin
Ärztekammer Berlin
Friedrichstrasse 16
10969 Berlin
ÄB0712/06 Berlin, den 18.9.09
Zu Hdn.Frau Dr.med.C.Döring – Wimberg !
Sehr geehrte Frau Dr. med. C. Döring – Wimberg !
Nach so lange Zeit und meinen mehrmaligen Bitten um Hilfe bei der Identifizierung
des Internisten Dr. Zels, in der Plauener Strasse 28, die Sie mir gesetzliche Vorschriften
zitierend strikt verwehrten und lediglich zusagten dass Sie als Kammer im gesetzlichen
Rahmen der Sache nachgehen werden und über Ergebnisse mich NICHT informieren werden,
teile ich Ihnen mit dass in der Birthlerbehörde eine umfangreiche Akte die über die Tätigkeit
der Dr. Zels als IM für die Staatsicherheit zeugt.
In Ihrer ablehnenden Haltung auf alle meine Schreiben, kam bei mir Verdacht, dass es sich
Dabei um das Sprichwort handeln könnte: Eine Krähe sticht der anderen Krähe kein Auge
aus.
Für den Fall dass es nicht Ihre Bemühungen waren die diese Akte aufs Tageslicht gefördert
haben will ich mit diesem Brief nur sicher gehen dass Sie Kenntnis über die IM-Tätigkeit des
Arztes und folglich seine Zugehörigkeit der STASI genommen haben.
An den Händen dieses Arztes der direkter Befehlsempfänger vom Dr. Janata, einem weiteren
IM im Ministerium des Inneren der DDR, klebte seit 28.2.83 mein Blut.
Bei der Gewaltuntersuchung wurden damals zwei Venen durchtrennt und womöglich
Sphinkter angerissen. Meine Aufklärung hat zu Tage gefordert, dass zur gleichen Zeit in
meiner Zelle in der U-Haft I in Rummelsburg Manfred Heinze, Hauptamtlicher Mitarbeiter
gesessen hatte. Er war auch die Person die auf den beigemengten Teerkot im Stuhlgang
hingewiesen hatte und weiterhin täglich die zunehmende Teerkotmenge beobachtete.
Dr Zels hatte im November 82 angeordnete Diagnostik auf Befehl der STASI verhindert, und
nach der beschriebenen Verletzung verleumdete konsequent die vorliegenden Probleme bis
zuletzt am 18.4.83 als Chef des Hauses 115 im damaligen Klinikum Buch bei der
Untersuchung eine dringende OP – angeordnet hatte, die nach der Niederschlagung dieser
Notwendiogkeit wiederum durch Zels unter Missbrauch der Charite und des dort damals
tätigen Oberarzt Schulz –Endoskopie(jetzt Chef des Oskar Ziethen Krankenhauses), und
erst am 27.7.83 als lebensrettende gewaltsame Notoperation, gegen meinen ausdrücklichen
Willen durchgeführt wurde. Damals wurden nicht nur die fünf Monate lang offene Venen
abgeklemmt, sondern auch auf Befehl von Zels angeblich eine Dehnung durchgeführt.
Notwendigkeit eines operativen Eingriffes war kurz davor noch von der Charite
ausgeschlossen!?In einem Schreiben des IM Janata wird dann von einer Sphinktereinkerbung
gesprochen!?? An den Folgen dieser Operation leide ich heute noch.
Auch wenn diese lebensgefährliche Verletzungen nicht schon verjährt wären, würde der
beschriebene Sachverhalt Sie nicht dazu bewegen der Sache nachzugehen.Jedenfalls nach dem Erhalt meines Schreibens wissen Sie, dass ein Arzt mit meinem Blut an
seinen Händen mit Ihrer Mitwissenschaft und Genehmigung Ihrer Kammer weiterhin
unbehelligt praktiziert…
Als sein Opfer damit zu leben, ihn in meiner Nähe wissend ist unbeschreibliches andauerndes
Trauma…
Mit freundlichen Grüßen
Adam Lauks
Folteropfer der STASI (und des Oberstleutnant und heute Internisten Dr. Zels)

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Haus  8 -  Zuchthaus  Berlin Rummelsburg. Hier  beherbergte  IME NAGEL sogar seinen  Generalsekretär Erich Honecker und  betreute

Haus 8 – Zuchthaus Berlin Rummelsburg. Hier beherbergte IME NAGEL sogar seinen Generalsekretär Erich Honecker und betreute „lückenlos“ auch den Doppelmörder Erich Mielke. dem er Eid geleistet hatte.

High End  jeder Zersetzung führten die IME ÄRZTE  durch - Hier IME NAGEL

IME Ärzte im Dienste des MfS waren blanke Killer auf Befehl

AK – Zels als IM enttarnt

Adam Lauks
Zossener Str.66
12629 Berlin
Ärztekammer Berlin
Friedrichstrasse 16
10969 Berlin

Zu Hdn.Frau Dr.med.C.Döring – Wimberg !

ÄB0712/06 Berlin, den 18.9.09

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Sehr geehrte Frau Dr. med. C. Döring – Wimberg !
Nach so lange Zeit und meinen mehrmaligen Bitten um Hilfe bei der Identifizierung des Internisten Dr. Zels, in der Plauener Strasse 28, die Sie mir gesetzliche Vorschriften zitierend strikt verwehrten und lediglich zusagten, dass Sie als Kammer im gesetzlichen Rahmen der Sache nachgehen werden und über Ergebnisse mich NICHT informieren werden, teile ich Ihnen mit dass in der Birthler Behörde eine umfangreiche Akte liegt, die über die Tätigkeit des  Dr.  Zels als IM NAGEL  für die Staatssicherheit zeugt. In Ihrer ablehnenden Haltung auf alle meine Schreiben, kam bei mir Verdacht, dass es sich dabei um das Sprichwort handeln könnte: Eine Krähe sticht der anderen Krähe kein Auge aus.
Für den Fall dass es nicht Ihre Bemühungen waren die diese Akte aufs Tageslicht gefördert haben will ich mit diesem Brief nur sicher gehen,dass Sie Kenntnis über die IM-Tätigkeit des Arztes und folglich seine Zugehörigkeit der STASI genommen haben.
An den Händen dieses Arztes der direkter Befehlsempfänger vom Dr. Janata( IM PIT ), einem weiteren IM ARZT  im Ministerium des Inneren der DDR, klebte seit 28.2.83 mein Blut. Bei der Gewaltuntersuchung wurden damals zwei Venen durchtrennt und womöglich der Sphinkter angerissen. Meine Aufklärung hat zu Tage gefordert, dass zur gleichen Zeit in meiner Zelle in der U-Haft I in Rummelsburg Manfred Heinze, Hauptamtlicher Mitarbeiter gesessen hatte. Er war auch die Person die auf den beigemengten Teerkot im Stuhlgang hingewiesen hatte und weiterhin täglich die zunehmende Teerkotmenge beobachtete.
Dr.  Zels hatte im November 82 angeordnete Diagnostik ,auf Befehl des MdI – Generalmajor OMR Prof. Dr. Kelch – verhindert, und nach der beschriebenen Verletzung verleumdete konsequent die vorliegenden Probleme bis zuletzt am 18.4.83 als Chef des Hauses 115 im damaligen Klinikum Buch bei der Untersuchung eine dringende OP – angeordnet hatte, die nach der Niederschlagung dieser Notwendiogkeit wiederum durch Zels unter Missbrauch der Charite und des dort damals tätigen Oberarzt Schulz –Endoskopie(jetzt Chef des Oskar Ziethen Krankenhauses), und erst am 27.7.83 als lebensrettende gewaltsame Notoperation, gegen meinen ausdrücklichen Willen durchgeführt wurde. Damals wurden nicht nur die fünf Monate lang offene Venen abgeklemmt, sondern auch auf Befehl von Zels angeblich eine Dehnung durchgeführt.
Notwendigkeit eines operativen Eingriffes war kurz davor noch von der Charite ausgeschlossen!?In einem Schreiben des IM Janata wird dann von einer Sphinktereinkerbung gesprochen!?? An den Folgen dieser Operation leide ich heute noch. Auch wenn diese lebensgefährliche Verletzungen nicht schon verjährt wären, würde der beschriebene Sachverhalt Sie nicht dazu bewegen der Sache nachzugehen. Jedenfalls nach dem Erhalt meines Schreibens wissen Sie, dass ein Arzt mit meinem Blut an seinen Händen mit Ihrer Mitwissenschaft und Genehmigung Ihrer Kammer weiterhin unbehelligt praktiziert…

Als sein Opfer damit zu leben, ihn in meiner Nähe wissend, ist unbeschreibliches andauerndes  Trauma…

Mit freundlichen Grüßen
Adam Lauks
Folteropfer der STASI (und des Oberstleutnant und heute Internisten Dr. Zels)

IME ZELS wurde im Ermittlungsverfahren  76 Js 1792/93 als Beschuldigter, Mitwisser und Mittäter der Folterungen im Haus 6  in Berlin Rummelsburg vernommen.  Dafür dass er sich an den 28.2.1983 nicht erinnert konnte er  in der Zeugenvernehmung viele  Details  bringen.

Für Interessierte und Forscher  „lückenlose medizinische Behandlung “ haben die obersten Chargen der STAZIS befehligt, im Interesse der Hauptverwaltung Aufklärung von Mischa Wolf „aus politisch operativen Gründen“.

https://adamlauks.wordpress.com/2011/03/09/dr-erhard-zels-alias-im-nagel-belugt-die-staatsanwaltschaft-und-deckt-mfs-schergen-und-folterknechte-von-adam-lauks-1984/

Ärzte  als Killer on Order waren seit 1933 willige Vollstrecker des Systems – in der DDR wurden viele NAZI-Ärzte in den Dienst des Kommunismus übernommen mit der gleichen Aufgabe: Auf Befehl zu morden. Man nannte es  dann ZERSETZUNG und nicht Euthanasie!??

HIER sind die Anfänge:

1935: Ärzte ohne Gewissen

Zeitgeschichte Vor 80 Jahren wird die „Führerschule der Deutschen Ärzteschaft“ eingeweiht. Die dort vermittelten Rasse-Theorien lassen manchen Mediziner zum Massenmörder werden

1935: Ärzte ohne Gewissen

Bald eine Mustersiedlung der Nazis: das Gut Alt Rehse in Mecklenburg

Foto: Stefan Sauer/dpa

Mächtige Bäume beschatten alte, mit Reet gedeckte Fachwerkhäuser. Nicht weit davon stehen elegante Neubauten, teils mit Blick auf den über zehn Kilometer langen Tollensesee. Wer nach idyllischen Spazierwegen sucht, kann sich in den tiefen Wälder ringsherum verlaufen. In touristischer Hinsicht darf das beschauliche Dorf Alt Rehse in Mecklenburg auf die Zukunft vertrauen. Auf die Vergangenheit eher nicht. Am 1. Juni 1935 wurde an diesem Ort in Anwesenheit von Parteigrößen wie Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß und NSDAP-Reichsleiter Martin Bormann die „Führerschule der Deutschen Ärzteschaft“ eingeweiht. Bis in den Zweiten Weltkrieg hinein unterrichteten NS-Ideologen und Mediziner in dieser für das Dritte Reich einzigartigen Kaderschmiede Ärzte, Apotheker und Hebammen besonders in „Erbbiologie“ und „Rassenpflege“. Damit wurden „medizinische Maßnahmen“ begründet, die das deutsche Volk angeblich vor dem Niedergang bewahren sollten. Es ging um verbrecherische Handlungen wie Zwangssterilisationen und Zwangsabtreibungen, das gezielte Töten geistig und körperlich behinderter Menschen (Aktion T4), um Menschenversuche und die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“ in Konzentrationslagern wie Auschwitz oder Bergen-Belsen. Obwohl die Untaten der NS-Mediziner allein dank des Nürnberger Ärzteprozesses(1946–1947) ausführlich dokumentiert wurden, blieb die Erziehungsanstalt in Alt Rehse der Öffentlichkeit lange unbekannt.

Erstaunlicherweise findet sich auch am Gedenkort für die Opfer der faschistischen Euthanasie-Morde in der Berliner Tiergartenstraße – er wurde im September 2014 eingeweiht – kein Hinweis auf die Führerschule. In Alt Rehse selbst existiert seit 2002 eine Ausstellung, die sich der Geschichte des Ortes während der NS-Zeit annimmt.

Schon bald nach der Machtübergabe an Hitler wurden im März 1933 die ärztlichen Spitzenverbände gleichgeschaltet. Wie Wilhelm Boes – Biograf von Hans Deuschl, dem Begründer und ersten Leiter der Führerschule in Alt Rehse – vermutet, gab es parallel dazu Überlegungen, wie man „künftig eine Besetzung der Schaltstellen im Gesundheitssystem mit geeigneten Führungskräften für das ,Dritten Reich̒ sicherstellen könne und wie die hierfür notwendige ärztliche Elite angemessen auf die zu erwartenden Aufgaben ideologisch vorzubereiten“ sei. Deuschl suchte einen Ort, in dem er eine „Charakterschule für den Arzt im Nationalsozialistischen Deutschland“ aufbauen konnte. Er sollte „fernab vom Getriebe der Großstadt, fern von der akademischen Hochschule, von Klinik und Hörsaal“ liegen, wie es 1933 im Deutschen Ärzteblatt hieß. Fündig wurde Deuschl in Alt Rehse. Dort stand ein Gut zum Verkauf. Als die Besitzer in Streit gerieten und sich ein Abschluss hinzog, ließ Bormann das Gut enteignen.

Mitte 1934 begannen die Aufbauarbeiten unter Aufsicht des Architekten Hans Haedenkamp. Für eine Eliteschule, die „Ärzte als Führer und Erzieher des deutschen Volkes“ hervorbringen sollte, musste ein völkischer Baustil her. So ließ Haedenkamp im Ortskern von Alt Rehse fast alle Wohnhäuser abreißen, um ein Schulungslager, ein Mustergut und ein Musterdorf mit Unterkünften zu errichten, die niedersächsischen Bauernhäusern nachempfunden waren. Die architektonische Heimatkunde sollte eine Hommage an den Blut-und-Boden-Mythos des Regimes sein. Zur Eröffnungsfeier am 1. Juni 1935 zog sich denn auch durch alle Reden die Botschaft, seit dem 30. Januar 1933 habe eine „grundlegende Umgestaltung“ der Medizin stattgefunden. Für einen Arzt im nationalsozialistischen Staat gehe es nicht mehr um den einzelnen Patienten, sondern um die Volksgemeinschaft, deren „Reinhaltung“ für seine Gesundung und „Aufartung“ nötig sei.

Ein Plus oder Minus entschied über Leben und Tod

Wer nicht zur auserwählten germanischen Rasse gehörte, das ließ sich in Alt Rehse den Vorträgen von NS-Ideologen wie Alfred Rosenberg entnehmen. Stigmatisiert waren „Fremdrassige“ wie Juden, Roma und Sinti, dazu Menschen mit Behinderung sowie „asoziale Volksschädlinge“, zu denen man Arbeitsscheue, Bettler, Prostituierte und Homosexuelle zählte. Die „Reinhaltung“ – so die Lektion in Alt Rehse – müsse sowohl durch die Isolierung und Entfernung der „Fremdrassigen“ als auch durch den „Ausschluss der Untauglichen“ erfolgen. Letztere seien an der Fortpflanzung zu hindern. Legalisiert wurden derartige und andere Maßnahmen unter anderem durch das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933, das vorschrieb, jüdische Krankenhausärzte durch „arische“ zu ersetzen. Das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses vom 14. Juli 1933 erlaubte die Zwangssterilisation von „Erbkranken“. Dazu zählte, bei wem „angeborener Schwachsinn“, Schizophrenie und „schwere erbliche körperliche Missbildung“ diagnostiziert waren. Von Sterilisation bedroht war gleichfalls, wer „unter schwerem Alkoholismus“ litt.

Sanitätstaktik und Gasschutz standen auf dem Lehrplan des ersten Jungarzt-Kurses von 1936, der vor Augen führte, dass Alt Rehse künftige „Gesundheitsführer“ auf den Krieg einstimmte, der seit 1936 mit dem Vierjahresplan vorbereitet wurde. Neben Vorlesungen und Seminaren stand in Alt Rehse auch Körperertüchtigung auf dem in der Regel vierwöchigen Programm eines Kursanten. Man wohnte in Gemeinschaftszimmern, trug die gleichen Trainingsanzüge, trat jeden Morgen zum Ritual der Flaggenhissung an, leistete Arbeitsdienst, musste ans Reck oder auf den Sportplatz. Von 1935 bis 1939 sowie von 1941 bis 1943 gab es gut 100 Kurse mit circa 12.000 Teilnehmern aus allen Sparten der Medizin. Etwa 10.000 Kursbesucher waren Ärzte, davon wiederum bis zu 2.500 angehende Mediziner. Von diesen hätten sich im Krieg besonders viele bei Verbrechen hervorgetan, wie der US-Psychiater Robert Jay Lifton in seinem Buch Ärzte im Dritten Reich feststellt: „Die Tötungsärzte wurden für diese Aufgabe ganz offensichtlich wegen ihrer Kombination von Unerfahrenheit und politischer Begeisterung ausgewählt.“

Grundlagen für die Euthanasie und andere Medizinverbrechen legten neben der permanenten NS-Indoktrinierung nicht zuletzt Lehrgänge in Alt Rehse. Es waren ärztliche Gutachter, die in einer Villa an der Berliner Tiergartenstraße 4, in der „Zentraldienststelle T4“, über das Schicksal Tausender Insassen von Pflegeheimen im Deutschen Reich befanden. Ein simples Plus oder Minus in der Krankenakte entschied über Leben und Tod. Wer als „lebensunwert“ eingestuft war, wurde mit Bussen abgeholt und in Brandenburg an der Havel, Hadamar bei Limburg, Grafeneck, Sonnenstein/Pirna, Hartheim bei Linz und Bernburg an der Saale durch Giftgas getötet. Nach dem Krieg mussten sich dafür die wenigsten Mediziner vor Gericht verantworten.

Die Führerschule Alt Rehse wechselte ab 1945 mehrfach den Besitzer: Sie diente zunächst der Roten Armee als Quartier. 1946 wurden die Anbauflächen des früheren NS-Musterguts bei der Bodenreform verteilt. Auf dem Parkgelände mit den 20 Häusern der Führerschule kamen nacheinander ein Kinderdorf für Kriegswaisen, ein Institut für Lehrerbildung und schließlich die Nationale Volksarmee (NVA) unter. Nach der Wiedervereinigung verkaufte der Bund die inzwischen denkmalgeschützte Parkanlage 2005 an einen Immobilienmakler aus Bayern. Die ein Jahr später eingezogene alternative Gemeinschaft Tollense Lebenspark blieb acht Jahre, bis sie nach einem Gerichtsurteil das Gelände räumen musste. Die Initiatoren Bernhard und Christoph Wallner standen im April 2015 wegen des Verdachts auf Kreditbetrug, Urkundenfälschung sowie Insolvenzverschleppung vor Gericht und wurden verurteilt. So braucht man erneut Investoren, und das dringend. Verwahrlosung hat dem Gelände und den Gebäuden bereits schwer zugesetzt.

Über stasifolteropferadamlauks

I am 66 Years old and I do promote acommodations on the adriatic´s sea beaches for holiday in apartments close to the sea-close to the mediteranian beauty. I am still victim of torture in STASI-Prison 1982-1985. I never reacht Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 30 Years ! I am fighting for the implementation of § TORTURE in Germany´s low.
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