OST-BILD-Zeitung – die SUPERILU Verharmlosung der IMs nun öffentlich, taktlos, die Opfer verhöhnend, macht es unter Protest der Opferverbände – Kulturminister Neuman !??


Umstrittene Lesung am Rande der Buchmesse: Brauchte diese Autorin ausgerechnet im Museum in der „Runden Ecke“ eine Bühne?

Am Freitag Abend durfte eine STASI-Ratte  ihr Buch ausgerechnet in der früheren Leipziger MfS-Zentrale vermarkten.

SED- und Stasi-Opferverbände reagierten empört: Mit einem Protestschreiben beschwerten sie sich bei Kulturstaatsminister Bernd Neumann (71).

Museumschef Tobias Hollitzer (44): „Ich wusste leider nicht, dass sie den Roman unter ihrem Stasi-Decknamen geschrieben hat, was das Anliegen einer kritischen Aufarbeitung der Vergangenheit deutlich infrage stellt.“

Angelika Kanitz:“Wir haben gekämpft gegen die Lesung in diesem Haus. Leider vergebens. In § 3 der Satzung steht,+++++ dass dieses Stasimuseum auch für ehemalige MfS Mitarbeiter offen ist.+++
Diese Leute die sich um uns Opfer besonders bemühen sollen, hören unsere Stimmen schon lange nicht mehr.“

Hier die Antwort vom Initiator der Lesung Chefredakteur Gerald Praschl der SuperILLU an mich:
„Ich fand es schade, dass die Frauen aus Hoheneck am Freitag nicht geblieben sind – so blieb die kontroverse Diskussion leider aus. Natürlich kann man über die Beichte und Reue der Autorin geteilter Meinung sein – aber darüber reden schadet eigentlich nie. Ich kann ihre Position – als Menschen, die als Politische in den Zuchthäusern der SED-Diktatur saßen und dort gelitten haben – gut verstehen. Ich bin trotzdem der Meinung, dass man mit ehemaligen Tätern, die heute glaubwürdig und uneingeschränkt Reue zeigen, reden darf. Auch wenn man sich keineswegs mit ihnen “versöhnen” muss.

Ich bin ihrer Kritik aufgeschlossen und als jemand, der selbst als Journalist gerne Kritik austeilt, auch nicht so empfindlich, welche einzustecken. Gegen meine Positionen darf man demonstrieren und protestieren, und muss das auch nicht “stumm” tun wie die Damen in Weiß in Havanna, denn unser Land ist anders als Kuba frei. Und ich halte es sogar aus, wenn, wie am Wochenende geschehen, Falschinformationen über mich verbreitet werden – Frau Kanitz war doch tatsächlich der Meinung, ich sei in Wirklichkeit der Autor des Buches, wolle damit nur Geld verdienen – und verbreitete dies auch gleich mal großflächig per email, ohne vorher auch nur einmal bei mir zurückzufragen.

Wenn Sie aber Frau Hollitzer, die sich erst für die friedliche Revolution und nun in unermüdlichem Einsatz seit fast einem Vierteljahrhundert für diese Gedenkstätte und die Aufarbeitung insgesamt engagiert, in dieser Weise angreifen, habe ich dafür überhaupt kein Verständnis. Und noch weniger, wenn Sie sich auch noch über sie in dieser infamen Weise lustig machen. Irmtraut Hollitzer ist definitiv der falsche Prellbock, an dem Sie sich in ihrer Wut auf die in der Tat ungenügende Würdigung Opfer der Verfolgten des SED-Regimes – und der von den meisten Menschen bis heute nicht erkannten Dimension des kommunistischen Menschheitsverbrechens – abarbeiten sollten. Wut ist außerdem insgesamt ein schlechter Ratgeber.

Sie tragen mit diesem uninformierten, unsensiblen Vorgehen nicht gerade dazu bei, die Stimme der Verfolgten in der Gesellschaft hörbarer zu machen und die Gesellschaft für die Dimension der kommunistischen Diktatur insgesamt zu sensibilisieren – im Gegenteil.“

Sie können dieses Statement gerne nach Belieben weiterverbreiten.

Mit besten Grüßen

„Sehr geehrter Herr Praschl,

obwohl unser Gespräch an so viele Verteiler gesendet wurde, sind die Anliegen der Stasiopfer nicht bis in die Runde Ecke vorgedrungen.
Jetzt gibt man sich erstaunt.
http://www.bild.de/regional/leipzig/stasi/lesung-in-der-runden-ecke-29548136.bild.html
Nur eine Zeitung hat sich unsere Empörung angenommen. Während alle Opferverbände und die Sächsischen Gedenkstätten schwiegen, obwohl alle an diesem Abend in dem Stasi Museum anwesend waren.
Sogar Herr Reiprich Chef der Sächsischen Gedenkstätten zählt zu Ihren Freunden und Ihre einzige Sorge gilt der Ehre Frau Hollitzers, obwohl die Geschichte ja wohl den Tatsachen entspricht.
Diese Verstrickungen erinnert mich sehr an DDR Verhältnisse.
„Wer Wind sät wird Sturm ernten.“ Sie haben es hier nicht mit dummen Kindern zu tun, Herr Praschl, sondern mit Menschen, die in DDR Zuchthäusern gesessen haben. Wir haben unsere Ehre zu verteidigen.“

Zitat:Ja, das ist die alles entscheidende Frage, denn dieser Umstand trifft auf die diesbezüglich verheerenden Zustände in unserem Lande vollumfänglich zu. Der Fall macht deutlich, dass es sich an jeglichen Opfern und Widerständlern bestens profitabel forschen lässt, um sie letztlich auszugrenzen, aber Täter und Verbrecher in jedem Falle zu begünstigen und zu verhätscheln. Man ist dabei eben verständnisvoll unter sich, denn Geld stinkt nicht, egal ob Blut daran klebt oder nicht.
So, wie man mit den Opfern und Widerständlern beider deutscher Diktaturen umgeht, geht man inzwischen mit allem um, was noch wirklich Wert besitzt, – totaler Werteverfall! 

Man hat in Deutschland aus beiden deutschen Diktaturen absolut nichts gelernt.

Über stasifolteropferadamlauks

I am 66 Years old and I do promote acommodations on the adriatic´s sea beaches for holiday in apartments close to the sea-close to the mediteranian beauty. I am still victim of torture in STASI-Prison 1982-1985. I never reacht Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 30 Years ! I am fighting for the implementation of § TORTURE in Germany´s low.
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