Es ist (war) Gut Deutsche sprache sprechen zu können in Bosnien 1941


Er ist bald 92 und lebt seine letzten Tage in Berlin Biesdorf, mit Stiefsones familie zerstritten, mit seinem Sohn auc, wegen Mangel an Dankbarkeit. Ostoja Jandrijasevic ist mein Freund seit 1976 und ich stehe ihm  bei. Das Datum seiner Feburt 1919 weiß er nicht und wußte er nicht. Am Tag des heilgen Arhandjel war es gewesen auf dem bergigen Balkan, in einem Dörfchen bei Bosanski Novi… heute Novigrad.

Als  nach dem Überfall Hitlers auf Deutschland –  Krieg ohne Kriegserklärung -im ehemaligen Königreich Jugoslawien, die Ermordung von Juden und der Bürgerkrieg begann, flüchtete der 21 jährige Ostoja vor den Ustaschas mach Zagreb. Die große Stadt sah er zum ersten Mal. Er bewunderte die Straßenbahn die er zum ersten mal sah. Er irrte lange durch die Vorstadt, der Hunger fing an ihn zu Plagen. Er schaute sehnsüchtig über den Gartenzaun in ein Obstgarten als ein Krad mit Beifahrer neben ihm hielt. Was er so schaue und woher er käme fragte der Fahrer und stieg ab und machte sich am Tor zu schaffen. Ich habe seit zwei Tagen nicht gegessen und käme sus Bosanski Novi antwortete er, und schaue nach den schönen Äpfeln. Wie sähe es aus in Bosnien wollte der Mann wissen. “ Die Ustaschas schlachten !“ antwortete Ostoja trocken, er spuckte die Wahrheit aus. Die Eheleute nahmen ihn mit rein in das Hausc schlossen das Tor. Er bekam zu Essen und sie gaben ihm Kuna es reichte für 20 Kilo Brot zu kaufen – ein kleines Reichtum für den der nichts hatte bis auf sein nacktes Leben. Als SAerbe in Zagreb damals so was zu sagen war ein Todesurteil. Er konnte nicht länger bleiben, werabschiedete sich von den guten Menschen für die er nie wußte ob sie Serben oder Kroaten waren. Er erreichte den Bahnhof wo ein Zug stand und Menschen stiegen ein, ein Gehbehinderte stand da und überwachte den Einstieg. Als Ostoja dran war fragte man nach seinem Ausweis – er hatte keins. Wie er heiße und woher er käme wollten die auch wissen. Als er seinen Namen und  Bosanski Novi sagte, blickten alle auf und die kroatischen Soldaten auch. “ Wie sieht es den aus in Bosanski Novi!??“ war die Frage. “ Wie soll`s den Los  sein, Ustaschas schlachten die Serben“ Das hat auch der Bernd Bartmann gehört und die Aufregung gesehen ließ den aus der Reihe getrennten Ostoja herantretten.  Der Krüppel auf seinen Gehatöcken wollte in sehr gebrochenem serbokroatisch wissen was er da gehört hatte. “ Die Ustaschas haben begonnen die Serben zu schlachten!“ antwortete Ostoja auf fließendem Deutsch und Bernd Bartmann war sehr , sehr überrascht hier jemanden aus Bosnien vor sich zu haben der Deutsch sprach. Die unterhielten sich fort an auf Deutsch. Di  Ustaschas oder Domobrans wollten Ostoja abführen und ihn auf die Bahn nach Bosanski Novi verfrachten, ihn in den sicheren Tod schicken, dem er vor zwei Tagen von der Schippe gesprungen war. Das hat Bartman als Deutscher im Zivil nicht erlaub und ließ ihn auf die Bahn einsteigen die über Maribor nach Deutschland fuhr. Da hat ihm der Bernd Bartmann aus Berlin das erste Mal das Leben gerettet. Bernd Bartman kam aus Berlin, in der Reichshauptstadt wurden Friseure und Schumachermeister gebraucht und in Zagreb gab es zu jenem Zeitpunkt viele arbeitslosen aus dieser Branche. Ostoja lernte Deutsch von Milanka Salomon und ihrer Schwester, Töchter des jüdischen Arztes, eines angesehenen und rechtschaffenden Mannes. Sie verbrachten die Kindheit und einen Teil der Jugend in reinster Freundschaft zusammen. Gleich am Anfang des Krieges als ihre ersten Handlungen sammelten die Deutschen einige Juden zusammen und erschossen sie im Dickicht des Waldes.

Es war nicht einfach im Sommer 1941 als Ausländer vom Balkan ohne Ausweis zu leben und zu überleben.

Über stasifolteropferadamlauks

I am 66 Years old and I do promote acommodations on the adriatic´s sea beaches for holiday in apartments close to the sea-close to the mediteranian beauty. I am still victim of torture in STASI-Prison 1982-1985. I never reacht Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 30 Years ! I am fighting for the implementation of § TORTURE in Germany´s low.
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