VEB Uhrenwerk Ruhla – „produzierte“ seit 1979 bis 1989 500.000 Quarzarmbanduhren jährlich und bot die zu 650.- M abwärts Zum Wohle des Volkes zum Kauf

500.000 jährlich soll Ruhla 1979 – 1989 „produziert“ und verkauft haben – an wen!?

Um den Einkauf und Verkauf im Ausland kümmerten sich OibE´s – Offiziere im besonde-ren Einsatz der Staatssicherheit – bis März 1983 – danach kümmerte sich darum auf Befehl des Minister Erich Mielke -nach der Entmachtung von OibE´s persönlich  Oberst Schalck Golodkowski-Befehl des Ministers 14/83 .

Ist noch bei so manchen DDR Bürgern erinnerlich?                                                                        Verdienst einer HO- oder KONSUM Verkäuferin war 390,- M; einer Kranken-schwester in Drei-Schicht-System 440,- M ; Lehrerin 650,- M, Stellvertreten-der Leiter der Poliklinik-Stomatologie  der Berliner Charite 1.350,- M

Wie hätten sich die  oben benannten Klassen der DDR Werktätigen eine Digitale Quarz-Armbanduhr aus dem Sortiment des VEB Uhrenwerk Ruhla nach unteren Preisen leisten können?

Durch die horrende Preise wurden die Ruhla Uhren zu Statussymbolen emporgehoben. Warum? Weil die STASI-Verbrecher in der Staatlichen Plankommission der DDR gierig wieder mal eine  teuer zu stehende Fehleinschätzung begangen hatten.

Sie haben eiskalt mit 41 Milliarden kalkuliert die auf Spaarbüchern der arbetsamen und spaarsamen DDR Bürgern lagerten ( Stand 1977 ). Sie  schlugen zum Zwecke der Abschöpfung der Kaufkraft eigener Bürger, wie sie das schon so oft getan hatten, was in der Mangelwirtschaft, besonders mit sog. Luxusgütern auch gut funktioniert hatte, zum Wohle des Volkes? . zum Wohke  zuerst der 92000 STASI-Verbrecher, die sich für die Zeit nach der Wende satgestohlen hatten.

Jedenfalls als die Digital-Quarzarmbanduhren als Neuheit zur Modeartikel wurde und fast jeder Bürger eine haben wollte, hat das MfS für die ersten „Ruhla-Uhren ) 650 M,- für eine Herren- und 590,- M für eine Frauenquarzarmbanduhre verlangt, was als eine Verbrechen am eigenen Volk betrachtet werden kann.

Das dadurch begangene Verbrechen wird nicht geringer wenn man es „Zum Wohle oder „Im Namen des Volkes“ begangen hatte.

LCD- Kal. 27-01, 1978-1979: 570.- M                     LCD-Kal. 22-01, 1979-1981: 590,- M
LCD-Kal. 22-01, 1979-1981: beleuchtet 650,- M    LCD- Kal. 16-01,  1982-1983: 235.– M
LCD-Kal. 16-02, (IC: DDR), 1982-1982: 235.- M      LCD-Kal. 29, 1982-1986: 490.– M        LCD-Kal. 19-01/Kal. 19-05, 1982-1986: 430.- M     LCD-Kal. 19-01/Kal. 19-05, 1982-1986:                                                                                                         beleuchted 490.- M
LCD-Kal. 19-03, 1982-1983: 430.- M        LCD-Kal. 15-11, 1983-1991: 315.- M
LCD-Kal. 15-01/02, 1984-1991: 195.- M   LCD-Kal. 15-01/02, 1984-1991: 195.- M
LCD- Kal. 15-03, 1984-1991: 175.- M        LCD-Kal. 15-51, 1986-1989: 365.- M
LCD-Kal. 34, 1984-1991: 395.- M             LCD-Kal. 15-21, 1986-1991: 365.- M

 

Die  STASI-Wirtschaftsexperten haben die Undurchlässigkeit der Grenzen überschätzt und die „Arbeit“ der Abteilung TÜ – Transitüberwachung überbewertet. Die jagten nach Republikflüchtlingen – die das MfS dann für alle Beteiligten gewinnbringend an den Westen für 100.000 das Stück verkaufte. Was auf der Transitstrecke  Wartha – Drewitz passierte stand auch RUND-UM-DIE-UHR unter Beobachtung.

Womit das MfS, das mehr als Spitzeln anwerben nicht drauf hatte,  1979 nicht gerechnet hatte waren bis zu 250 Schwarz-Bauarbeiter am Bauvorhaben Hotel Mercure in Leipzig.

Alle Arbeiter kamen vom Nachunternehmen der Firma TEMPOBAU- Düsseldorf, die als Arbeiter der Firma Bosnjak & Krause aus Jugoslawien, genauer aus Herzegowina kamen. Herzegowina war die Wiege des Schmuggels wodurch die Rührigsten zum Reichtum und zur Macht im neuen Staat Kroatien  kamen, in vielen Fällen dank den Verbindungen nach  NEUEM DEUTSCHLAND.

Ad Hoc entstand in der Messestadt Leipzig ein Schwarzmarkt, oder wie das MfS verharm-losend nannte, ein „nichtgenehmigter ambulanter Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung“ den die Innland – Hauptabteilungen nicht in  den Griff bekommen konnten und der im laufe der Jahre 1979 – 19893 die Außmaße  einer Wirtschaftsdiversion eurreichte, die das MfS mit seine 300.000 Mann nicht verhindern und nicht eindämmen konnte. Dafür waren die Kämpfer auf der unsichtbaren Front nicht in der Lage. Hinter den Jugos lag die Schmuggelerfahrung aus Jahrhunderten.

Ist noch bei so manchen DDR Bürgern erinnerlich?                                                                        Verdienst einer HO- oder KONSUM Verkäuferin war 390,- M; einer Kranken-schwester in Drei-Schicht-System 440,- M ; Lehrerin 650,- M, Stelvertretender Leiter der Poliklinik-Stomatologie der Berliner Charite 1.350,- M.

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Daß der Karlo Budimir trotz dem er als gefährlicher Gewalttäter am 16.3.79 aus der DDR ausgewiesen wurde, wieder geschaddt hatte in die DDR per Bahn einzureisen und sich anzumelden zeigt wie löchrig die Kontrolle von Ausländern war bzw. wie schlampig die „gearbeitet“ hatten.

Dafür spricht auch die Tatsache, dass dem Budimir gelungen war, seit 15.2. bis 17.4.82, das Reinschmuggeln von  ca 36.000 Quarzarmbanduhren in die DDR zu veranlassen und die Uhren auf den Schwarzmarkt  zum nichtgenehmigten ambulanten Handel zu bringen.

xxOffensichtlich haben sich die STASI-Leute die für den Schutz der sowjetischen Botschaft im Einsatz waren, von der HA II/20, in der Lobby des Hotels „Unter den Linden“ herum-getrieben und dabei sich die Verdachtsmommente ergaben. Was Budimir bis dahin an Uh-ren verkauft hatte, hat die STASI auch nicht weiter interessiert.

040732406138 –99;02;00 HEMPEL, GERHARD  38.062,50 M  Leiter der HA II/20  – Zuständig für den Schutz der Botschaft der UdSSR ( ? )

Wie man sieht, Budimir wurde bereits auch von der Bezirksverwaltung Berlin HA VI – OPD Berlin beobachtet, nach dem er von einem IM verraten wurde, dass Budimir am Quarzuhrenschmuggel aus Westberlin beteiligt sein sollte. Sein Schmuggel unter dem Mißbrauch der Transitwege mit Zlatko Jurilj hatte sich MfS niemals bemüht aufzuklären, oder doch? Man war offensichtlich zufrieden mit der Zahl der Quarzugren die  mit materiellen Beweisen – die beschlagnahmte Abrechnung des Mato Bandic- als einzige in diesem Komplex bewiesen werden konnte.

Der Fall der Nr.1 wurde zum größten Fang

Der Verräter war ein Jugoslawe aus der Umgebung vomn Budimior – ein Spitzel des MfS.

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Karlo Budimir, den meine Forschung als ( vorläufige ) Nr. 1  in dieser Wirtschaftsdiversion anhand von Beweisen ausmachen konnte war nur einer der Vielen, die sich dem „nichtge-nehmigten ambulanten Handel mit Quarzuhren werstlicher Prägung“ zuwandten und die als lukrative Nebenbeschäftigung betrieben. Manche ließen die Baustelle sei und verdien-ten das Mehrfache beim Schwarzhandel zum Wohle des Volkes.

Causa Budimir Karlo zeigt uns welchem Einfallsreichtum der Schmuggler ( im Transit ) und Schwarzhändler das System der angeblichen totalen Überwachung durch das MfS, nicht beikommen konnte um eine der größten Wirtschaftsdiversion  gegen den Außen-handel der DDR erfolgreich zu bekämpfen, zu verhindern oder negativ zu beeinflussen. Dass der Schwarzmarkt sich explosionsartiug ausgerechnet in der Messestadt Leipzig so rasant entfalten konnte grenzt auf ein Wunder. Der enorme Bedarf an Quarzuhren konnten seit Mitte 1979 kaum abgedeckt werden mit reingeschmuggelten Quarzuhren, zuerst aus Wien und dann aus Westberlin. Ausgerechnet in Leipzig wo während der Frühling oder Herbstmessen mobiele Teams des MfS in der Stadt rund um die Uhr alle Fahrzeuge  mit ausländischen K.ennzeichen  oder westlicher Produktion in ihren sorg-fältig geführten Beobachtuingsprotokollen erfassten.

Es bedarf keiner besonderen Genialität das System der STASI zu narren, es an der Nase herumzuführen. Wie das der Karlo Budimir bewerkställigt hatte wird aus dem Vernehm-ungsprotokoll aus dem Operativ Vorgang „Quarz“ vom 29.7.1982 mehr als deutlich nachvollziehbar.

1980 erkannte das Ehepaar Naceur und Mira Lazreg die sich gerade geöffnete Marktlücke in der DDR und eröffnete eins der unzähligen Export-Import Geschäfte im Westberlin in der Sanderstrasse 1 im sogenannten  Operationsgebiet des MfS – so wurde Westberlin genannt. Weiteres Geschäft eines Prygil kam dazu.

Es bedarf eines Schmugglers der die Uhren in den Osten schmuggelt und.. aber lassen wir uns das im Falle der Nr.1 anschauen.

V e r n e h m u n g s p r o t o k o l l  29.07.82     Der unaufhaltsame Aufstieg und Fall                            des Karlo Budimir 

Zwischen der Festnahme der (vorläufigen ) Nr. 1 Karlo Budimir und Liquidierung seiner Gruppe am 16.4.82 und dieser Vernehmung am 29.7.82 lagen lagen fast dreieinhalb Mon-ate. Unterkommissar Haase Wolfgang und Dolmetscher des Erich Honecker für Serbo-kroatisch Conrad Kappes begannen die Vernehmung, die auch als Beichte gelten könnte, um 9.30 Uhr. Bis 16:00 Uhr klimperte der künftige Oberkommissar Haase mit zwei Zeige-finger an seiner Schreibmaschine. Karlo erzählte und erzählte und Haase tippte und tippte. Vielleicht war das schon das dritte Mal dass er das machte. Eigentlich muß er den Sachverhalt schon selbst aus dem Kopf in die Maschine tippen können. Er hatte leichten Job. So wie in diesem Ermittlungsverfahren wird er und auch seine Kollegen aus dem MfS nie wieder Teil einer Wirtschaftssubversion mit Augenscheinobjekt als Beweis vor sich haben.

Der dümmliche und naive Karlo Budimir muß schon vorher dem STASI-Vernehmer auf den Leim gegangen sein. Darüber rief er mir über den Hof zu: Serin Vernehmer  tröstete ihn mit den Worten: „Sobald wir das Ermittlungsverfahren beendet haben und Sie eine Geldstrafe entrichtet haben schicken wir Sie nach hause; wozu sollen wir Sie noch in Haft behalten. Der schaden den Sie angerichtet haben reicht schon“. Der naive Karlo glaubte daran und er sah das fast wie ein deal. Er erzählte alles was wahr und was unwahr war.  Für die STASI zählte nur diese Liste als Beweis für den größten Fang aller Zeiten auf dem Gebiet Schmuggel und „nichtgenehmigter  ambulanter Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung“. Karlo konnte zu jenem Zeitpunkt in seinem bösesten Traum träumen dass auf ihn 13 Jahre Haft und 75.000 M Strafe längst  beschlossen waren.Der Unterkommissar hatte seinen Tag hinter sich  „arbeitend“ verbracht, Conrad Kappes durfte  seine Kennt-nisse festigen und wieder die Sprache aus seiner Heimat bewundern. Und Karlo Budimir  brauchte nicht zur Arbeit rausrücken um in den Rummelsburger Zuchthauswerkstatt den 50% Ausschuss des EAW Treptow zu reparieren damit  der Ausschuss  danach durch die Endkontrolle durchgeht.

Bis zur Verhandlung von Karlo Budimir waren noch fast acht Monate U-Haft. Er lebte in  der Hoffnung, dass es bald vorbei ist. Das war gut so, den das schlimmste ist im Knast ohne Hoffnung zu leben, ohne Hoffnung auf Freilassung. Ich schreibe aus Erfahrung als jemand der an zwei Mordversuchen vom Gott oder einem seiner Schutzengel vorbeigelotzt wurde.

Karlo Budimir hatte binnen 2 Monate zwischen 13.2. und 16.4.82  34.0to Uhren verkauft. Wieviel er  bis meinem Ausstieg am 17.1.1981 reinschmuggeln ließ oder selbst auf der Autobahn von Zlatko Jurilj und seiner Frau übernommen und  abgesetzt hatte wird im Dunkeln bleiben.

Eigentlich musste Budimir als ABM herhalten.

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…und Karlo beichtete und beichtete… wie dem Pfaffen  seiner katholischen Gemeinde gegenüber.

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Über stasifolteropferadamlauks

I am 66 Years old and I do promote acommodations on the adriatic´s sea beaches for holiday in apartments close to the sea-close to the mediteranian beauty. I am still victim of torture in STASI-Prison 1982-1985. I never reacht Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 30 Years ! I am fighting for the implementation of § TORTURE in Germany´s low.
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