Zersetzung gemäß Richtlinie 1/76 hieß: „Lückenlose medizinische Betreuung nach Weisungen und Befehlen des MfS“ bis in den Tod.

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Kommissar Ehlert hatte versprochen, dass ich mit SANKRA ( Krankenwagen ) nach Leipzig gefahren werde, dort im HKH vorbereitet werde und dann in der Universitätsklinik operiert werde, Nachbehandlung sollte dann im HKH Leipzig Meusdorf erfolgen.Um 22.00 wurden wir am Güterbahnhof Warschauer Strasse in den Otto – Grothewohl- Express verfrachtet, und am nächsten Tag um 15.30 waren wir am HBF Leipzig ausgestiegen. Zu zweit mit Handschellen verbunden liefer wir über den Bahnsteig ab.

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  1. „Hämmorhoiden OP macht der Pförtner im Krankenhaus“ ist der Spruch den ich oft zu hören bekam zwischen 21.5. und 16.9.1982. Das Kreiskrankenhaus im Königs Wusterhausen war um die Ecke, woher auch der Vertragsarzt Dr. Karl – Heinz Schußt kam in die kleine U-Haft, jeden Dienstag zur Sprechstunde. Er war auch derjenige der das herausgedrückte Übel in Hasselnussgröße als akut, „Das muss sofort operiert werden!“.Aber ich war erst zwei Tage in der U-Haft. Operativ Vorgang „Merkur“ hat Vorrang, wo man den „Merkur“ jetzt buchstäblich am Arsch hatte.

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