Ich, ich, ich, Deutschland, ich, Gauck ! Kommentare aus der TAZ… Adam Lauks sagte: “ Gauck wird spalten !“… er tat es bereits am 19.3.2012 !


Was für ein schöner Sonntag.
(Was für ein selbstverliebter Einstieg! Aber nein, nur ein wenig kokett. Denn:)
Es war der 18. März, heute vor genau 22 Jahren, und wir hatten gewählt.
(Jup)
Wir, das waren Millionen Ostdeutsche, die nach 56-jähriger Herrschaft von Diktatoren endlich Bürger sein durften.
(Dass wir 56 Jahre lang nicht wählen konnten, hatte aber nichts damit zu tun, dass Papa und Mama Gauck beim letzten Mal, als sie es konnten, den Führer gewählt haben. War damals nichts Ungewöhnliches, konnte quasi jedem passieren.)

Zum ersten Mal in meinem Leben im Alter von 50 Jahren durfte ich in freier, gleicher und geheimer Wahl bestimmen, wer künftig regieren soll.

(Ich wählte den Besten, der zur Verfügung stand: mich. So macht Demokratie Spaß!)

Die Menschen, die damals zur Wahl strömten, lebten noch im Nachhall der friedlichen Revolution, als wir „das Volk“ waren und dann die Mauern fielen.

(Und dann die D-Mark kam.)

Ich selber hatte als Sprecher des Neuen Forums in Rostock daran mitwirken dürfen.

(Ich kam gerade noch rechtzeitig, um den Laden zu übernehmen. Vorher war das ja zu gefährlich.)

Wir waren schon frei von Unterdrückung.

(Hurra!)

Jetzt schickten wir uns an, Freiheit zu etwas und für etwas zu erlernen.

(Zum Beispiel als Freiheit zum Ausländerklatschen.)

Nie werde ich diese Wahl vergessen, niemlas.

(Dafür habe ich vergessen, wo ich war, als das Sonnenblumenhaus in Rostock brannte.)

Weder die über 90 Prozent der Wahlbeteiligung, noch meine eigene innere Bewegung.

(Womit ich nicht jene innere Bewegung meine, mit der der Leibwind durch den Verdauungstrakt bläst.)

Ich wusste, diese meine Heimatstadt und dieses graue, gedemütigte Land – wir würden jetzt Europa sein.

(Wo wir zuvor Asien gewesen waren.)

In jenem Moment war da in mir neben der Freude ein sicheres Wissen – ich werde niemals, niemals eine Wahl versäumen.

(Habe ich in der Zone übrigens auch niemals, niemals, war ja verboten.)

Ich hatte einfach zu lange auf das Glück der Mitwirkung warten müssen, als dass ich die Ohnmacht der Untertanen je vergessen könnte.

(Ein bisschen mitgewirkt habe ich in der DDR zwar ebenfalls, aber ich war Opfer der Stasi, kein Täter, das ist amtlich, dafür habe ich eigenhändig gesorgt.)

„Ich wünschte mir ein Bürger zu sein, nichts weiter, aber auch nichts weniger als das“ – so hat ein deutscher Demokratielehrer – es war Dolf Sternberger, seine politische Haltung einmal definiert.

(Bravo!)
Ich habe am 18. März 1990 genau denselben Wunsch gespürt.
(Neben dem Wunsch auf einen Broiler und ein paar Rostocker Pilsener.)
Und ich habe damals gefühlsmäßig bejaht, was ich mir erst später theoretisch erarbeitet habe, dass aus dem Glück der Befreiung
(Dieses Wort musste unbedingt mal in einer Präsidentenrede untergebracht werden.)
die Pflicht, aber auch das Glück der Verantwortung erwachsen muss.
(Jawohl!)
Und dass wir Freiheit in der Tiefe
(sowie in der Höhe, der Breite und der Länge)
erst verstehen, wenn wir eben dies bejaht und ins Leben umgesetzt haben.
(Gefühlsmäßig bejaht, ins Leben umgesetzt – das gefällt meinen grünen Freunden.)
Heute nun haben Sie, die Wahlfrauen und -männer, einen Präsidenten gewählt, der sich selbst nicht denken kann ohne diese Freiheit, und der sich sein Land nicht vorstellen mag und kann ohne die Praxis der Verantwortung.
(Und der auch mal einen Satz ohne „ich“ sagen kann – nämlich dann, wenn er in der dritten Person über sich selbst redet.)
Ich nehme diesen Auftrag an
(Mist!)
mit der unendlichen Dankbarkeit einer Person, die nach den langen Irrwegen durch politische Wüsten des 20. Jahrhunderts endlich und unerwartet Heimat wiedergefunden hat und der
(oder die?)
in den letzten zwanzig Jahren das Glück der Mitgestaltung einer demokratischen Gesellschaft erfahren durfte.
(Olé, Super-Deutschland, olé, olé!)
Deshalb: Was für ein schöner Sonntag dieser 18. März auch für mich.
(Auch für mich! Vor allem aber für die Menschen draußen im Lande, für die Welt, für Gott!)
Ermutigend und beglückend ist es für mich auch zu sehen, wie viele im Land sich in der letzten Zeit eingebracht haben und auch mich ermutigt haben, diese Kandidatur anzunehmen.
(Neben all den anderen, die sie außerdem ermutigt haben.)
Es sind Menschen ganz unterschiedlicher Generationen und Professionen, Menschen, die schon lange und Menschen, die erst seit kurzem in diesem Land leben.
(Zum Beispiel diese Ausländer, die es früher bei uns nicht gab.)
Das gibt mir Hoffnung auf eine Annäherung zwischen den Regierenden und der Bevölkerung, an der ich nach meinen Möglichkeiten unbedingt mitwirken werde.
(Ein Versprechen, das zum Glück niemals erfüllt wird, sonst würden Regierende und Bevölkerung vor lauter Annäherung längst den Mundgeruch des Anderen einatmen.)
Ganz sicher werde ich nicht alle Erwartungen, die an meine Person und meine Präsidentschaft gerichtet wurden, erfüllen können.
(Wo kämen wir da auch hin?)
Aber eins kann ich versprechen: Dass ich mit all meinen Kräften und meinem Herzen Ja sage zu der Verantwortung, die sie mir heute übertragen haben.
(Und nicht etwa sage: Geil, bin ich jetzt Chef vom Ganzen, was noch jeder Kegelbruder denkt, der plötzlich den Vorsitz seines „Alle Neune e.V.“ übernommen hat, der in seiner Dankesrede aber von „Verantwortung“ spricht, weil das vornehmer klingt.)
Denn was ich als Bürger anderen Menschen als Pflicht und als Verheißung beschreibe, muss selbstverständlich auch Gültigkeit haben für mich als Bundespräsidenten.
(Die Nummer kam schon beim alten Fritz gut an.)
Das heißt auch, dass ich mich neu auf Themen, Probleme und Personen einlassen werde
(Ich habe keine Ahnung, welche das sind, aber das werden meine Referenten und Redenschreiber schon herausfinden.)
auf eine Auseinandersetzung auch mit Fragen, die uns heute in Europa und in der Welt bewegen.
(Neben den Fragen, die mich und meine Daniela bewegen.)
Ich danke Ihnen, den Mitgliedern der Bundesversammlung, für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Sie, die sie hier gewählt haben, sind ja nicht nur Deputierte, sondern Sie sind auch – das ist mir voll bewusst – Vertreter einer lebendigen Bürgergesellschaft.
(Die so lebendig ist, dass sie mich mit vollen 80 Prozent der Stimmen gewählt hat.)
Ob wir also als Wahlbevölkerung am Fundament der Demokratie mitbauen oder ob wir als Gewählte Weg und Ziel bestimmen
(Wobei es natürlich lustiger ist, den Weg des Fundaments zu bestimmen als immer nur den Beton zu mischen.)
es ist unser Land, in dem wir Verantwortung übernehmen, wie es auch unser Land ist, wenn wir die Verantwortung scheuen.
(Wenn wir denen, die nichts haben, auch nichts geben wollen, geben wir ihnen Fahne, Hymne und Vaterland. Ist viel billiger als Zahnersatz.)
Bedenken sollten wir dabei: Derjenige der gestaltet wie derjenige, der abseits
(auf dem Abstellgleis im Regen)
steht – beide haben sie Kinder.
(Wehe, wenn nicht!)
Ihnen werden wir dieses Land übergeben. Es ist der Mühe wert, es unseren Kindern so anzuvertrauen, dass auch sie zu diesem Land „unser Land“ sagen können.

23.03.2012 18:32 UHR
von ion:
Inzwischen verwette ich den A**** jedweden Sarrazins´ und leg ’ne Feige oben drauf, dass die, die hier signifikant gehäuft, in auffälliger Syntax (und unter Verwendung eines unauffällig wähnenden Pseudonyms) die Yücel-Kritiker z.B. mit Billigstem:
„in völkischer deutscher Manier“,
„die von deutscher Ideologie geradezu triefen“,
etc.,
an-greifen/-sabbbern wollen, türkisch-national gesinnte Parteigänger des binationalen Yücels´ sind!

Hier scheint eine Fraktion von mega-nationalstolzen Türken (im ‚politischen‘, vulgo: nicht nur wirtschaftlich angenehmen ‚Exil‘) wieder mal eine passend erscheinende Gelegenheit zum verbalen ab-wedeln des ‚Nazikreuzes‘ gefunden zu haben.

Just Hooligans, nothing of any importance.

23.03.2012 15:05 UHR
von ebi:
was soll denn diese häme, dieser spott? das ist keine satire, das ist primitivstes blödestes dummgeschwafel…auf welches niveau begibt sich die taz? mit welcher absicht? die pressefreiheit wird hier mit füßen getreten. bisher war ich bekennender taz-leser. im bekanntenkreis machte ich immer werbung für ihre sachlichen berichte. für diesen mist aber schäme ich mich. das ist leider kein konstruktiver beitrag zur entwicklung unserer demokratie.
23.03.2012 12:50 UHR
von tropic:
Ich habe keine Ahnung, was Deniz Yücel mit dieser Kolumne sagen will, außer, dass er Gauck nicht leiden kann.
Warum kann sich die Chefredakteurin eigentlich nicht eingestehen, dass Deniz Yücel kein wünschenswerter Provokateur in einer festgefahrenen Konsensgesellschaft ist, sondern ein völlig unlustiger Hassprediger, der mit Vorliebe Halb- und Unwahrheiten über seine Opfer verbreitet?
23.03.2012 11:59 UHR
von hessebub:
Soviel aufhebens um eine schlecht geschriebene Kolumne. Herr Yücel, hätten Sie mal mehr Titanic gelesen und nicht nur die Flörsheimer Zeitung, dann wüssten sie vielleicht wie Journalismus geht. Wenn man schon Gauck aufspießen möchte, dann doch vielleicht mit Talent, aber das bleibt bei Ihnen leider immer auf Schülerzeitungsniveau, sowohl was Intellekt als auch Sprachwitz betrifft. Schreiben sie doch lieber mal was Lustiges darüber, dass die Kommentatoren hier – Unterstützer wie Gegner – vielfach nicht mal Ihren Namen richtig buchstabieren können. Das ist gleichermaßen ein Armutszeugnis, nach 50 Jahren türkischer Migration nach Deutschland.
23.03.2012 10:24 UHR
von knut:
Zu dem Text nur so viel:

langweilig, unwitzig, zu lang.
22.03.2012 19:39 UHR
von Adam Lauks:
Zu meinem Kommentar von früher:
Dies ist eine belastende Erinnerung einer Schwester in Folter und Leid… erreichte mich HEUTE er Email… Beweise liegen vor:
„Ich kenne Leipzig-Meusdorf auch aus dem Jahre 1973 noch gut. Es ist damals etwas Furchtbares geschehen. Ich war in der UHA Weimar inhaftiert, wegen Republikflucht, dort stellte sich heraus, war im 3.Monat schwanger. In Leipzig-Meusdorf wurde gegen meinen Willen eine Unterbrechung vorgenommen, weil ich angeblich politisch unfähig war, ein Kind aufzuziehen. Das ist für mich noch heute (bis jetzt 63) ein Alptraum.“
Strafbestände laut einem Anwalt aus dem Bundestag:
Schwere Körperverletzung,Totschlag, Nötigung,Anstiftung zur Folter…
Liebe TAZ, als Zeitung haben Sie de Möglichkeit in diesem Fall nachzurecherchieren. Wollen Sie es tun um zu erfahren was die Gauckbehörde, oder Birthler Behörde oder jetzt Jahnehörde in der Lage oder bereit ist für die juristiache Aufarbeitung rauszurücken, bzw. was ist in diesem konkreten Falle überhaupt inihrem Aktenbestand Es wäre interessant zu erfahren ob und wann und von wem die Akteure bzw Verbrecher üerprüft worden sind und wer ihnen Unbedenklichkeitsbescheinigung ausgestellt hatte und in welcher Behörde sie ihre sorglose Existenz gefunden hatten !?? Wollt ihr das machen… ich als Opfer und Opfer selbst, kann über eine Täter NICHTS erfahren,jedenfalls hatte mir Herr Jahn am 30.8.2011 das im Gespräch mitgeteilt.
Es ist nich so dass nur LINKE Gauckgegner für ihn ein JA haben und ab sofort deswegen unter die Beobachtung zu nehmen sind, wenn nicht schon geschehen…
22.03.2012 10:37 UHR
von doppelell-affin:
oh you beloved,

danke taz, für den mut so einen deniz weiter machen zu lassen was er will.

danke deniz, dafür dass du weiter machst was du willst.

danke kommentatoren: jedes wochenende an dem es regnet kann man sich diese seitenlangen Texte hier zum totlachen/selbstgeißeln/aus schierer langeweile reinziehen

und nicht zuletzt: vielen lieben dank doppelell, meine Gedanken zu solchen foren drehen sich schon zu oft um den aspekt den du da sehr treffend in worte gefasst hast. da wir zwei von wenigen „echten“ hier drin sind würd ich dich gern mal kennenlernen…
22.03.2012 09:07 UHR
von Roderic:
@ Blaumeise Yvonne

Blaumeisen sind keine Zugvögel. Sie bleiben während des Winters da und können deshalb auch nicht „back“ sein. Im Lied „Alle Vögel sind schon da“ kommen sie auch nicht vor.
22.03.2012 06:14 UHR
von Falmine:
„Wenn bei uns einer einen Witz macht, sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel.“ (Kurt Tucholsky)
Hier sind es anteilig die 80% aller Befragten, die Gauck gut finden. Die jetzt ziemlich übel irgendwie zurückkeilen zu müssen glauben. Mannomann. Das hat schon wieder einen ganz eigenen Unterhaltungswert.

Deniz Yücels Kolumne ist polemisch zugespitzt. Ich würde meine Kritik an Gauck anders formulieren. Dennoch maße ich mir nicht an, Yücels andere Herangehensweise zu kritisieren. Es ist s e i n e Kolumne, sind s e i n e Worte! Prima, wenn die taz ihm Platz macht!

Einige hier erinnern an die Betrachter moderner Malerei, die dann empört ausrufen: „Das soll Kunst sein? Das kann ich auch (besser)!“ Die Lektüre der Kolumnen der taz geschieht auf eigene Gefahr und hat ihren freiwilligen Preis! 😉

Und Joachim Gauck? Ich hätte lieber einen Bundespräsidenten als einen Bundespastor gehabt. Weniger paternalistisches Pathos. Jemanden, der nicht ständig von seiner eigenen Bedeutung überwältigt und gerührt ist. Das ist mir peinlich und deshalb wahre ich Distanz. Aus.

22.03.2012 02:23 UHR
von Arthur H.:
großartig Deniz!

Weniger großartig – wenngleich nicht unerwartet – sind die Kommentare die von deutscher Ideologie geradezu triefen. Die Volksgemeinschaft fühlt sich angegriffen, wenn man sich über ihren deutschnationalen Pfaffen lustig macht, herrlich!

Arthur H.
21.03.2012 21:53 UHR
von ion:
@ AKD (20.03.2012 23:47)

Fertigges*******?!
Aufruf zum Drogenkonsum?
Offensichtlich benutzten Sie die Falschen!

Yücels´ „Kommentar“ ist wenn, dann primär wg. seiner wohl unstrittigen Substanzlosigkeit kritisiert worden; Und das auch von Gauck-Kritikern(!) – das dürfte wohl zulässig sein, oder nicht(?!), Sie „stinkendes Maul“!

21.03.2012 19:16 UHR
von Oachkatz:
Dem Kommentar fehlt es an Witz, an Niveau und zu guter Letzt an Sinn. In meinen Ohren klingt Herr Yücel vor allem beleidigt, weil seine vorhergehenden Kommentare zum Thema auch schon nicht so gut ankamen. Wenn das so weitergeht, muss ich Gauck doch noch gut finden…Herr Yücel, vielleicht einfach mal was mit Hirn schreiben? Oder aufhören? Und liebe taz: warum verschwendet Ihr wertvolle Zeilen? Habt Ihr keinen besseren mehr?
21.03.2012 18:50 UHR
von Angela:
Entgegen allen Schmähungen ist Gauck ein würdiger Vertreter der Euro-Diktatur.
Gelernt, ist halt gelernt, da können die doofen Wessis einfach nicht mithalten.

21.03.2012 12:34 UHR
von Blaumeise Yvonne:
Endlich endlich endlich Deniz is back…. die vuvuzelaesken Kommentare stehen dir doch am besten. Hallejulia, Hallejula, die Meisen sind da. Greetz und 10000 Dank für die Zurschaustellung deutscher Realität in den provozierten Kommentaren

Ab nächster Woche heißt die Kolummne hoffentlich -Am besten-…
21.03.2012 11:10 UHR
von vergessene Liebe:
…SATIRE ist was ´anderes´ !!! Mit den da.. „negativ-Interpretationen“ eines Menschen des `aufrechten Ganges´ und diesem unterschwelligen- pubertären- geistlosen Hass(?) gegen Herrn Gauck… macht die TAZ sich zu einer üblen „SCMIERFINKEN“ postille… der bald die Leser fehlen.. und die TAZ- genossen laufen weg…
21.03.2012 09:21 UHR
von Monsieur Achie:
Herr Gauck ist nicht der aufgeklärte Deutscher, den ich mir gewünscht habe. Seine Welt ist so groß wie die damalige DDR. Wenn er sagt „unser Land“, ist der falscher Mann für das Präsidenten Amt. Also Herr wulff ist mir trotz seinen Fehler lieber als verstellte Herr Gauck. Ich würde die Frage an Herrn Gauck stellen.

Kann man als Deutscher auf dieses Land stolz sein, darf man es lieben, nach allem, was geschehen ist?

Wenn man die zwölf braunen Jahre und beide Weltkriege ausklammern könnte, dann hätten die Deutschen durchaus Grund, mit Freude und Genugtuung auf dieses Land und seine Errungenschaften zu blicken. Aber: Stolz ist angesichts der Ambivalenz deutscher Geschichte nicht der passende Begriff.Vor allem deswegen, weil die Bedeutung des Wortes missverständlich benutzt wird: Stolz kann man auf eine eigene Leistung sein, nicht aber auf etwas, das einem zum Beispiel durch Geburt nur zugefallen ist. Wir sollten bewusst Deutsche, Russen oder Amerikaner sein, dabei aber nicht vor lauter Nationalstolz jene kritikwürdigen Dinge ausblenden, die es überall gab und gibt. Die Sprache bietet trefflichere Bezeichnungen, um Gefühle auszudrücken, die sich auf nationale Identität beziehen.

Anscheinend hat Herr Gauck auch Probleme mit der deutschen identität wie die viele Komentatoren. Der Grund liegt vermutlich in der deutschen Identität, die vergleichsweise schwach ausgebildet ist. Sarrazin hat eine vorhandene Stimmung bei denjenigen getroffen, die sich kompensatorisch nach einem starken deutschen Nationalbewusstsein sehnen. Wer keine gefestigte Persönlichkeit besitzt, sucht Menschen, auf die er hinabschauen kann.

Früher waren das vor allem die Juden. Heute greifen in der Causa Sarrazin ähnliche Mechanismen: Hier wir Deutsche, dort die Muslime. Es ist eine Abgrenzung vom „Fremden“, durch die man die eigene Identität zu stärken versucht. Nur: Hierzulande wird das heute so nicht funktionieren. Die deutsche Geschichte der letzten 200 Jahre ist vor allem eine Geschichte der Niederlagen: Zuerst als Opfer Napoleons, dann in Gestalt der gescheiterten Revolution von 1848, die erfolgreichen „Einigungskriege“ erwiesen sich als Pyrrhussiege angesichts des verlorenen Ersten Weltkriegs, es folgte das Scheitern der Weimarer Republik, darauf das Inferno des „Dritten Reichs“ und schließlich der Fall der DDR. Angesichts all dieser Niederlagen ist eine ungebrochene nationale deutsche Identität heute kaum möglich.
20.03.2012 23:57 UHR
von Adam Lauks:
An MEINER Wahrheit..auf dem Transparent – von 8 Polizisten – abgeschirmt mussten SIE alle 1.200 vorbei, auch Kanzlerin, auch Friede Springer, auch Buchschreiberin Helga Hirsch und auch Joachim Gauck.

Die sich Richtung des ärmlich bestückten Spalier bewegten kamen direkt auf mich zu… mich konnten Sie kaum sehen, von 4 Polizisten abgeschirmt- aber das die alle überragende Transparent konnten Sie genau lesen, um auf meine Höhe angekommen den Blick zum Boden zu senken oder zu anderer Seite zu schwenken, meine WAHRHEIT auffällig unauffällig übersehend!

Dabei stand auf dem Papier am 18.März vor dem Reichstag zur Begrüßung von Jochen HGauck lediglich: Ich bin Folteropfer der STASI
_____________________________
Folteropfer und politische Opfer lassen sich nicht VERGAUCKELN !!!

AUFKLÄRUNG statt VERKLÄRUNG !!!
Adam Lauks*

Wohl inszenierte Bad in der Menge dauerte kaum eine gute Minute. Vor der Absperrung die ich wegen Frau Hirsch verlies, stand vom Anfang an ein kleiner Junge der mit der Kammera auf Herrn Gauck wartete. Ich wächselte nach dem Gespräch die Seite und stellte mich auf die andere Seite wo nur EIN Polizist stand, vom Anfang an. Jetzt kamen gleich die drei von der anderen Seite zu mir als der Wagen mit Herrn Gauck zögernd hielt, vor dem Jungen zu dicht an der Absperrung. Er quälte sich aus dem Wagen raus: “ da ihre bei solchem Wetter(es tröppfelte ein wenig) aiusgehart habt komme ich doch raus oder ähnlich… die Worte wurden von der Kammera erfasst.

Im ZDF war für Bruchteil der Sekunde das Transparent zu sehen. Er schaffte einnzusteigen ohne die 8/10tel der Anwesenden eines Bluckes zu würdigen (!?) wenn doch, dann konnte er das Schild NICHT übersehen… Das Bad in der Menge hat sich der Deutsche Bundespräsident anders vorgestellt…wie brisant war dieses Plakat habe ich nicht geahnt als ich es beschrieb… I bag Your pardon Mister President !!!
20.03.2012 23:47 UHR
von AKD:
An alle, die sich in völkischer deutscher Manier über den „Nestbeschmutzer“ Deniz Yücel auskotzen und sich überhaupt nicht davor scheuen, derart ressentimentgeladen extrem unappetitliche, grauenhafte widerwärtige und vor allem rassistische Äußerungen zu tätigen: Yücels Kommentar zeigt, dass er bei weitem entspannter ist als ihr es in eurem ganzen erbärmlichen Leben je sein könntet.

Ihr seid diejenigen, die endlich mal zu Drogen greifen müssten, um eure schiere deutsche Verklemmtheit und eure unsäglich albernen Minderwertigkeitskomplexe zu überwinden. Wie war das nochmal mit dem unverkrampften Verhältnis zum eigenen Land? Meine Güte, was man hier liest, könnte auch genauso gut aus dem stinkenden Maul eines Neonazis kommen! Vielleicht bringt es aber auch nichts, euch daran zu erinnern, die Birne endlich mal einzuschalten, bevor man so einen widerlichen Schwachsinn hinrotzt, weil die Birnen mit großer Wahrscheinlichkeit schon längst geplatzt sind.

Da is nur noch Vakuum und ein dumpfes deutsches Ressentiment gegen „Nestbeschmutzer“. „Oh mein Gott, da hat jemand was gegen das Staatsoberhaupt der Deutschen! Schnell weg damit!“ Geht doch alle mal nach Syrien, da werdet ihr großen Spaß dran haben, Andersdenkende in Scharen zu massakrieren! Ihr seid hier die Hassprediger! Es gibt vielleicht einen anderen Grund, die taz nicht zu abonnieren: die ekelhafte Leserschaft.

Achja und noch was: Wieso wird hier der Vergleich Yücels mit der Bild so energisch bemüht? Die meisten der KommentatorInnen hier argumentieren doch selbst im Bild-Stil. Lest diese Zeitung doch mal wirklich, dann werdet ihr merken, wie sehr sie euch aus der deutschen Seele spricht! Ihr seid ja noch nicht mal in der Lage den Namen dieses Autors korrekt wiederzugeben, wie erbärmlich ist das denn?

Aus euren Kommentaren spricht nur pure Unterwürfigkeit unter das Staatsoberhaupt, euren geliebten Führer. Die Deutschen sind dermaßen zugerichtet, dass sie sich nichts sehnlicher wünschen, als regiert zu werden. Ihr habt jetzt euren Führer, der die nächsten Jahre für euch denken wird, was mault und flennt ihr dann hier noch rum?
20.03.2012 21:14 UHR
von lelue55:
wieder vollkommen daneben deniz. Solidarität mit allen pastoren der ddr, ihr wart wirklich mutig. Gruß von einem atheisten!
20.03.2012 20:19 UHR
von suswe:
Wer in Gaucks Darmwinde schaut, hat in den Reden nicht genug gefunden. Hätte die Titanic es besser gemacht?
20.03.2012 19:20 UHR

von Hans-Joachim Buschbeck:
Die Taz ist ein großes, recht ansehnliches Haus. Oben wird die kluge, kultivierte, scharfsinnige Ines Pohl mit Weitblick unser Land betrachten. In der Mitte werden viele fleißige, talentierte Mitarbeiter sich um eine vielseitige Zeitung mühen.
Da wäre es fast unnatürlich, wenn nicht ganz unten eine Kloake wäre, denn Abfälle jeder Art gibt es in jedem lebenden Organismus. Der Meister der Kloake ist wohl der hassgetränkte Deniz Yücsel. Muss eben auch sein!

20.03.2012 19:10 UHR
von Deniz-Lovers:
Selten ist die taz so lustig wie mit Deniz. Und nie so lustig wie in den Kommentaren zu seinen Texten.

Deniz, we love you!

20.03.2012 18:50 UHR
von die möhrchen:
„hitler, hitler, hitler, hitler……“ – „bohohohoh…(schenkel klopf, bauch halt)“
mehr macht so ein artikel irgendwie nicht. ich glaub die meisten negativen Kommentare kommen nicht von Deutschland-Hoolz oder Gauck-Jüngern (was für eine typische und bescheuerte Verteidigungsstrategie), sondern von Leuten, die den Artikel nicht gut gemacht finden.

20.03.2012 18:12 UHR
von elmo_ki:
Lieber einen verliebten alten Pastor als Bundespräsident, der auch sicherlich Kritik ertragen kann, als dauerbeleidigte linke Leberwürste. Das war leider nicht frech, was im Artikel stand, das war einfach nur bildes, äh nein. blödes Niveau.
20.03.2012 17:20 UHR
von earendil:
Nach dem eher misslungenen Versuch, Gauck als Holocaustrelativierer hinzustellen, finde ich diesen rant hier richtig gut! Sicher, im Detail hätte man manches besser machen können, aber im Prinzip ist das genau die richtige Antwort auf dieses Amt und diese Person. Und dass sie auch gut trifft, zeigt sich ja in den Kommentaren hier. Käme sowas öfter, könnte ich mir doch glatt vorstellen, die taz zu abonnieren…
Wie gesagt, die Sache mit der Holocaustrelativierung halte ich ja für eine glatte Fehlinterpretation dessen, was Gauck damals gesagt hat. Aber wenn der olle Reaktionär sich jetzt erdreistet, Nazideutschland und DDR kurzerhand zu „56-jähriger Herrschaft von Diktatoren“ zu verschmelzen, war die Richtung vielleicht doch nicht ganz so falsch…
20.03.2012 15:59 UHR
von Ava:
DANKE!
Dieser Mann, unser neuer Führ..äh BuPrä (die Sinnhaftgkeit dieses Amtes steht meiner Meinung nach in den Sternen) lässt sich mit 3 begriffen beschreiben
1) opportunistisch
2) RECHTSKONSERVATIV
3) demagogisch

unfassbar, 18. märz 2012, der tag an dem mein heimatland mir ein ganzes stück fremder und unsympathischer wurde.
20.03.2012 15:28 UHR
von Telegehirn:
Genial, einfach nur genial. Alleine schon die erregten, hyperventilierenden Gauck-Jünger und Deutschland-Hools, die sich hier nicht mehr halten können vor gespielter Empörung über die Wahrheit, ja Wahrheit, die hier enthüllt, viel mehr entlarvt wurde, dass Gauck für Deutschland steht, wie einst der Führerbunker: Die Realität dieses Landes, seiner kleinbürgerlichen, stets die unangenehme Vergangenheit ignorierender zipfelmütziger Einwohner, genannt Deutsche.

Und echt jetzt, Deniz! Du musst dich mal entscheiden! Deutscher oder Türke, wie es hier „aurorua“ formuliert hat.Du musst doch wissen in welchen Schützengraben du gehörst.

Ich hoffe, dass dich die Taz nicht irgendwann absägt oder dir der Trittin volltrunken irgendwo auflauert und den Schweinejournalismus aus dir rauskloppt. 😉 Wobei: In einem Schweinesystem scheint solche Art von Journalismus die einzig richtige zu sein. In diesem Sinne: Nie wieder Deutschland! Gauck in die Produktion!
20.03.2012 15:24 UHR
von Martin:
Das ist der beste Beitrag, den ich über unseren neuen Bundespräsidenten bisher irgendwo gelesen habe. Vielen Dank dafür!
20.03.2012 15:04 UHR
von nicht wahr:
Lieber Herr Yüksel,

Sie müssen solche Kommentare in einer deutschen Satirezeitschrift machen, da weiß auch der humorbefreiteste Bildungsbürger „ah, das ist Satire, die darf alles, ja, ja.“

Hier dagegen, auf seinem eigenen Tazitorium, erkennt er das nicht und hält Ihren Zynismus für einen schlechten Scherz. Außer den Subterrestriern, die ihre Taz im Keller lesen, die könnten drüber lachen. Aber das sind ja nicht so viele.

Also weg mit der Antiklientelschreibe! Wir gehobenen Menschen finden immer alles anmaßend was nicht unterwürf… äh differenziert mit dem Würdenträger umgeht. Eine, die es gut mit Ihnen meint.
20.03.2012 14:48 UHR
von Frieder Gerstenschaum:
Vielleicht etwas gallig, die Kommentierung – aber bei Gauck’s selbstbeweihräucherndem Gesülze kann einem auch die Galle hochkommen. Von daher: das geht schon in Ordnung.
20.03.2012 14:20 UHR
von CMG:
Gibt es jetzt die Generation „ich weiß ALLES besser und gebe zu allem meinen unreifen senf dazu“?

Mein Gott, wie armselig
Passen Sie nur auf, daß Sie irgendwann dochmal einen Inhalt für Ihr Leben finden mit dem sie sich auseinandersetzen müssen, sonst verholzen Sie noch in dieser unglaublichen Dummheit
20.03.2012 13:56 UHR
von HaSS-Deniz nach Ankara:
Oh man, wie ich die Nazis hasse. NSU, NSU blabla..und wo ist dann die NSU wenn man sie braucht? Nette Dönerverkäufer abknallen aber Deniz Yücel stehen lassen? Was soll das denn? So werden sie ebenso wenig Punkte bei mir sammeln können wie der Deniz.

Der Deniz ist mir aber in einer Sache trotzdem lieber als die Nazis: Den kann man nämlich rausschmeißen und muß ihn dann nicht mehr im Land haben. Das gefällt mir an Deniz echt besser als an den Nazis. Ansonsten sind sie etwa gleich viel wert. Ihre Einstellung ist ja auch verdammt ähnlich. Wer nicht wie sie ist, der wird mit noch so dummen Behauptungen niedergemäht und mit Hass übersät. Was ich an den Nazis aber lieber mag als an HaSS-Denniz: Sie schreiben keine Artikel in der taz.

Schickt doch bitte den Deniz nach Ankara. Da kann er dann medial Kurden fressen oder Juden hassen, was halt so HaSS-Typen wie er können. Guten Flug. Für uns und unseren Präsidenten wird es dann wie im Freibad wenn die Türken nicht da sind. Agerssionsfrei und entspannt.
20.03.2012 13:53 UHR
von lorenzo:
Die Gedanken vom Yücel sind so wirr wie seine Haare. Die Farbe der Brille könnte er auch mal ändern. Muss ja nicht unbedingt gleich die rosarote sein.

Ist Euch eigentlich dieser Witz bekannt? Kommt ein taz-Redakteur zum Friseur und sagt: „Schneiden, Legen und Rasieren, bitte.“ (Hört man eben so als Kommentar zum Kommentar.)

Immerhin ist es doch sehr beruhigend, dass die Leserkommentare mehr Intelligenz erkennen lassen als mache redaktionelle Beiträge hier.
20.03.2012 13:50 UHR
von Jolle:
Einfach dämlich diese Polemik! Für mehr Durchblick ist die Sonnenbrille anscheinend ungeeignet.
20.03.2012 13:47 UHR
von sattelfett:
Ich habe nur das wochenend-abo, und das ist gutttt so. Herr Yücel darf doch hoffentlich nur unter der woche mit seiner verdammt spitzen feder unbeholfen ‚rumkratzen.
20.03.2012 13:40 UHR
von scardanelli:
Verglichen mit den hasserfüllten, in Kindersprache verfassten und mit Nachts-um-drei-total-besoffen-„Witz“ „garnierten“ „Artikeln“ von Herrn Yücel ist die Bild-Zeitung ein stets respektvolles Blatt auf höchstem intellektuellem Niveau – ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so eine klischeetriefende Frechheit gelesen …

P.S.: Dass sich diese widerliche Hetze als „Satire“ tarnt ist nur eine weitere Beleidigung, diesmal des Genres „Satire“
20.03.2012 13:34 UHR
von FRITZ:
Gauck ist recht eitel, selbst für eine Politiker. Das hat der Artikel ja hübsch aufgepiekst.

Man merkt halt trotzdem, dass Herr Yücel vermutlich deshalb so darunter leidet, weil er ja selbst wahnsinnig eitel ist und nicht über die narzisstische Kränkung hinwegkommt, dass ihm sein Artikel, in dem er in vorbildlicher Germanistikseminarssemantik eine Aussage von Herrn Gauck zum Holocaust falsch interpretiert und aus dieser falschen Interpretation dann ein ziemlich gehässiges „J’accuse“ gebastelt hat, von klügeren Menschen (ja, Herr Yücel, sie müssen jetzt stark sein: die gibt es!) um die Ohren gehauen wurde.

Da muss man halt in spätpubertärer „Jetzt-erst-recht“-Attitüde noch mal einen drauf legen. (Hätte Herr Yücel den Papakonflikt nicht in seiner Jugend zu Hause ausfechten können? War Papi Yücel zu permissiv oder zu autoritär?) Und daher erschöpft sich der Rest des Artikels dann doch in relativ einfach gestrickten Anwürfen, von denen „Deine Mama hat Nazis gewählt [und kann nicht kochen?]“ wahrscheinlich der peinlichste ist. Was kommt als nächstes? Ist Papi Yücel voll viel stärker als Papi Gauck?

Oder ist das nur Karriereplanung? Möchte Yücel seine Existenz bei der taz durch 10 Jahre Gauck-bashing rechtfertigen? Na dann kann das ja noch heiter werden.
20.03.2012 13:20 UHR
von Celsus:
Köstlich. Da habe ich nicht schlecht gelacht. Udn da ist bei den Leserkommentaren noch jemand, der es als utnerstes Niveau empfindet, dass den Eltern Gaucks die Wahl Hitlers utnerstellt wird. Das wissen wir natürlich nicht. Aber Hauptsache, die hatten das richtige Parteibuch. Die Mutter hatte es schon 1932 und der Vater ist 1934.

Nach dem Krieg wurde der Vater abgeholt und kam nicht wieder. Schrecklich für Kinder. Und die Frage ist, warum er nicht zu den Offizieren Hitlers gehörte, die in der DDR anschließend in der Blockflöte NDPD (National Demokratischen Partei Deutschlands) ihre politische Heimat finden durften.

Verstehen kann ich Gauck, soweit er dabei die Führung von Geheimprozessen und die Todesstrafe für Nazikriegsverbrecher beanstandet haben sollte. Ich bin gegen jede Forma von todesstrafe. Auch gegen die Todesstrafe in den Nürnberger Prozessen.

Da Gauck inzwischen aber klargestellt hat, dass er bei Demonstrationen des rechten randes 10 mal soviele Gegendemonstranten haben will, hat er sich hier jetzt besser positioniert, als das Bewunderung des Mutes von Arrazin war. Er sollte es innerhalb seiner Präsidentschaft nach der Wahl nicht verpassen, auch darauf wiederholt hinzuweisen.
20.03.2012 13:13 UHR
von Uwe:
Gaucks Rede hat mir ja schon am Sonntag leichten Brechreiz verursacht. Die anschließenden Lobhudeleien, dem vordemokratischen Führerkult nicht ganz unähnlich, trugen auch nicht gerade zu meinem Wohlbefinden bei. Da kam dieser Stinkstiefel sehr gelegen, auch wenn mir manche seiner Einwürfe zu platt erscheinen.

Wenn man aber die aufgeregten Kommentare hier so liest, wundert man sich aber schon etwas. Wer solche Leser hat, hat ein Glaubwürdigkeitsproblem.
20.03.2012 13:09 UHR
von Das Wetter:
Denize Yüzel hatte einen Minderwertigkeitskomplex. Vor lauter Zorn über all die Ungerechtigkeit, die ihm und seinem Volk widerfuhr, warf er mit einem Haufen Kot, in welchen er soeben reingetreten war, um sich.

Er warf und warf, kratzte das letzte Bisschen vom Pflaster, bis er mit blutigen Fingern völlig erschöpft zu Boden sank. „Das war es wert“, dachte er noch bevor ihm sanft die Äuglein zufielen.
20.03.2012 12:56 UHR
von Andreas:
„Antifaschist“ schreibt: > Aber wenn zum Beispiel Gaucks Eltern ohne jeden Beweis vorgeworfen wird sie hätten Hitler gewählt, dann ist das nichts anderes als eine infame Beleidigung.

Joachim Gaucks Mutter ist 1932 der NSDAP beigetreten. Wen wird die wohl gewählt haben? Sein Vater war seit 1934 NSDAP-Mitglied.

20.03.2012 12:24 UHR
von Siegfried:
Ich kann nur sagen: Klasse, es passt!! Dieses ganze Geschwafel dieser Rede war mir eh zuwider. Zu Wulffs damaliger Antrittsrede hätte ich mir einen solchen Artikel auch gewünscht. Oder hatte ich den verpasst?
20.03.2012 12:10 UHR
von Holländer:
Gauck: „Ob wir also als Wahlbevölkerung am Fundament der Demokratie mitbauen oder ob wir als Gewählte Weg und Ziel bestimmen.“

Ist es nicht gerade umgekehrt? In eine Demokratie, zumindest.
20.03.2012 11:57 UHR
von Zammy:
@Schläfer: Sie werfen dem Autor also vor, dass zu nutzen wofür Gauck angeblich einsteht und was sie offensichtlich gut finden?

Der Vorwurf muss ins leere gehen… Versteh sowieso nicht was die ganzen verklemmten konservativen (Alt)-Linken (womöglich gepaart mit Gesellschaftskonformen Hipster-Linken) hier zu nörgeln haben. Ist offensichtlich Satire mit einigen Körnchen Wahrheit (Satire eben). So What?

Beitrag hat was!
20.03.2012 11:55 UHR
von rechercheuse:
was für ein schöner sonntag! >>> APPLAUS <<>> “ <<>> “ <<>> “ <<> “ <<>> “ <<>> “ <<>> “ <<>> “ <<
20.03.2012 11:51 UHR
von Zammy:
@YoungSocialist

Anmerkung: Konfus und Konfuze sid zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

Auch wenn Sie sich offenbar für Konfuze halten, Ihr Kommentar war lediglich Konfus!
20.03.2012 11:37 UHR
von Demokratieschüler:
Super Artikel. Respekt vor Ihrem Mut. Noch ein paar Anti-Gauck-Petition, die in wenigen Tagen ausläuft. Noch sind Stimmen erwünscht..

http://openpetition.de/petition/online/dr-h-c-joachim-gauck-muss-sich-vor-dem-18-03-12-zu-den-im-raum-stehenden-anschuldigungen-aeussern

Herr Deniz Yüzel, bitte kontaktieren Sie den Initiator dieser Petition. Er noch nettes Material für Sie, zur Anregung für weitere super Artikel dieser Art.
20.03.2012 11:37 UHR
von lisa:
Sorry, hier kommen mir einige vor wie die Moralapostel der Nation. Gauck steht im öffentlichen Interesse und das bringt nun mal auch Satire, auch etwas zynische mit sich. Ich fand es witzig. Immerhin muss ich hinterher auch seinen Ehrensold mitbezahlen und womöglich wird er 100 Jahre alt, ein wenig Spaß muss da erlaubt sein xD.

Also der Typ ist nicht aus rohen Eiern und als Präsident hast du nun mal nicht nur Befürworter. Die Medien lassen sich auch über andere Politiker, Promis etc. aus und das nicht gerade zartfühlend. Da musste schon mancher mehr einstecken und hat nicht diesen Background. Nur weil einer Bundespräsident wird, ist er deswegen nicht automatisch unantastbar, auch wenn es mal überzogen wirkt.
20.03.2012 11:30 UHR
von njorgorg:
Ich nehme an, das soll so etwas wie Satire sein und da kann ich über vermeintliche Bösartigkeit und Niveaulosigkeit getrost hinwegsehen. Nur sollte Satire auch eine Stoßrichtung haben, anstatt blind um sich zu schlagen, damit man wenigstens einen Treffer landet…
20.03.2012 11:26 UHR
von doppelell:
Angesichts der hiesigen Kommentarschlachten, die mit „Stellungskrieg“ noch viel zu dynamisch beschrieben wären, bin ich inzwischen überzeugt, mich in einer digitalen, realparanoiden Wahnvorstellung zu befinden. Irgendwo, wahrscheinlich aber an der amerikanischen Ostküste, werden auf einem Atari ST sämtliche Kommentarspalteneinträge des sog. Internet generiert, um mir in einem perfiden, umgekehrten Turing-Test das Vorhandensein einer Restmenschheit vorzugaukeln.

Dabei werden die Satzbausteine von Wikipedia-Artikeln wie „Bekannte Irrtümer über den Nationalsozialismus“, „Bananen (Musa)“ und „Was sie immer schon über Ausländer dachten, aber bis eben nicht zu sagen wagten“ gefarmt und von Bots proportional zur letzten Sonntagsfrage und unter Berücksichtigung verschiedener Dunkelziffern eingespeist. Ich glaube, ich bin da einem ganz großen Ding auf der Spur.
20.03.2012 11:19 UHR
von Suse:
Das ist einfach nur hämisch und dumm, weder originell, noch lustig. Auch wenn ich die Meinung der Tazler nicht immer teile, so sind die Beiträge in der Regel doch gut geschrieben. Das hier ist unterstes Niveau und gehört wohl eher in die Bild-Zeitung.
20.03.2012 11:11 UHR
von wasserl:
Ich bin sicher kein Freund von Gauck, aber dieser Artikel ist schlicht primitiv und einfallslos.
20.03.2012 11:11 UHR
von Peter:
Ein verlogener Pfarrer als Bundespräsident ist das Schlimmste was Deutschland passieren konnte. Der Humor mildert den Schmerz darüber, dass man dank Kirchen-Claudia Roth und Atlantik-Brücke Oezdemir die Grünen nicht mehr wählen kann. Bleiben nur noch die Linken und die Piraten, leider.
20.03.2012 11:09 UHR
von Paul:
Super- sehr schön Herr Deniz -was für ein schöner 20.03.2012. Ihr Kommentar ist klasse- erste Sahne.Stinkstiefel passt.

Es wird auch ein schöner Tag- er erste Nach-Gauck-Tag und auch dieser wird kommen – vielleicht schon eher als viele denken, denn Frau Merkel weiß bestimmt etwas, denn sie kennt die heuchlerlischen protestantischen geldgierigen polygamen Popen aus dem Osten sicherlich nur zu gut
20.03.2012 10:48 UHR
von YoungSocialist :
Liebe TAZ-Redaktion,

wie witzig den Beitrag einige auch finden, manche finden ja auch Mario Barth witzig, kann ich dennoch nicht verstehen, warum ihr den Beitrag unter dem Namen TAZ veröffentlicht. Diesen Beitrag hätte ich in besserer Qualität, auf höherem geistigem Niveau und für viel mehr Leute witzig schreiben können und hätte dafür, keine 5 Minuten gebraucht. Und nein, ich halte mich nicht für ein Genie, ich kenne viele Leute, denen das gelungen wäre. Dieser Text ist so schlecht, dass Autoren zukünftig nicht stolz drauf sein müssen, wenn sie hier publizieren dürfen. Darf hier ja offensichtlich jeder…

Übrigens, den Text von Deniz fand ich hingegen super.

Hoffe meinen letzten Satz nimmt keiner ernst, meine Kritik war schon an den Beitrag von Deniz gerichtet.Gaucks Rede war zwar auch schlecht, trotz meiner äußerst geringen Erwartungen an so einen Menschen, aber wenn man dann schon Contra gibt, dann bitte auf mindestens selbem Niveau.

Bis dann
20.03.2012 10:40 UHR
von Parteilos:
Herr Gücel, ich verstehe nicht: welcher Teil des Artikels ist die Rede, welcher ist Ihr Kommentar ? Alles ist jedenfalls lustig.. Ein Leser lobt hier, dass Gauck parteilos ist – das finde ich albern. Der hat vielleicht in sich eine ganz eigene Partei (Das Ich?), von der ich (Das Bürger) vielleicht erst recht nichts wissen möchte.

Dieser Mann ist mir sehr fremd, seine Sozialisation und seine Ansichten haben mit meinen gar nichts zu tun. Die DDR war für mich als Wessi ein fremdes Land und ihre Menschen waren für mich nicht verständlicher als vielleicht ein anderes deutschsprachiges Land. Daran wird Herr Gauck vermutlich nix ändern können, aber sein Beruf ist vielleicht hilfreich für dieses Amt, vielleicht macht sein Beruf ihn aber auch unerträglich. Wir werden es erleben.
20.03.2012 10:38 UHR
von Uwe Gerig:
Über die Art, wie hier unser von vielen geliebter neuer Bundesseelsorger präsentiert wird, kann man geteilter Meinung sein. Gut ist, dass hier neben den vielen Lobhudeleien (mit vorsichtigen kritischen Einschüben) auch mal deftige Ironie zu lesen ist. Übrigens: 16x hat der Wortgewaltige in seiner ersten Ansprache, in der der erste Satz ein Plagiat war (Jorge Semprun), das Wort „ich“ verwendet, die Überschrift dieses Beitrags bezieht sich treffend darauf.
20.03.2012 10:33 UHR
von Sabine2:
Klasse! Seit langer Zeit habe ich nicht mehr so gelacht –
wirklich gut, wie das selbstverliebte Schwadronieren auf den Punkt gebracht wurde.
20.03.2012 10:28 UHR
von fredson lescullz:
Danke, Danke, Danke, Herr Yücel.

Erschreckend, wie wenige hier mit Kritik an ihrem neuen Führer umgehen können/wollen … Leute, entspannt euch … ihr habt doch euren Leitwolf, der jetzt für euch denkt, alles kleinkaut, euch ins Maul stopft und ihr nur noch genüsslich grunzen könnt.
20.03.2012 10:20 UHR
von Wertkonservativliberaler:
@ „Gelangweilt“ (20.03., 08:57 h): Danke für Ihren guten Leserkommentar; es bleibt tatsächlich zu hoffen, dass Gauck einer derjenigen sein wird, die zu differenzieren wissen.

Bei dem platten – medientauglichen – Satz Wulffs, dass der Islam zu Deutschland gehöre, frage ich mich immer, ob Wulff jemals den Koran gelesen hat. Wulff hat mir auch nie erklärt, ob jetzt auch Glaubenskriege zwischen Schiiten und Sunniten zu Deutschland gehören. Ob der Islam nach Lesart der Salafisten oder Saudis zu Deutschland gehöre, oder ein virtueller „Islam light“.

Es bleibt auch zu wünschen, dass Gauck in der Tat darauf hinweisen wird, dass es unterschiedliche Migranten in Deutschland gibt, mit unterschiedlichem Verhalten gegenüber dem Deutschland des Grundgesetzes, das sie freiwillig aufgesucht haben. Und dass stets die Werteordnung des Grundgesetzes Primat in diesem Land sein muss, nicht die privaten Glaubensvorstellungen einzelner selbsternannter Verbandsvertreter.
20.03.2012 10:16 UHR
von Daniel:
Oh je. Mein erster Gedanke war: Wulff scheint dem Amt wirklich mehr geschadet haben als gedacht, wenn nach einem Tag Amtszeit so ein beleidigender Artikel erscheint.

Und dann der Spruch mit Mama und Papa. Ich empfehle einen Blick in die Geschichtsbücher. Zunächst in die deutschen. Und dann in die türkischen – ach nee, da steht ja gar nicht drin, was Opa und Oma Yücel so alles angestellt haben. Praktisch, denn sonst müsste er sich ja (nach seinen Maßstäben) selber den Mund verbieten. Ach, lasst den Gauck doch erstmal ein paar Tage machen…
20.03.2012 10:10 UHR
von Antifaschist:
Herr Gauck mag etwas eitel sein und er mag sich gerne selbst reden hören. Und seine Positionen mögen Anlaß zur Kritik geben.

Aber sich als im Selbstverständnis journalistische Zeitung mit solchen Kommentaren auf ein Niveau zu begeben wie es Julius Streicher nicht viel tiefer setzen konnte, entsetzt mich. Gibt es in ihrem Haus keine Qualitätskontrolle? Die Meinungsfreiheit gilt nicht total. Ich will hier auch keine Kommentare von Holger Apfel lesen.

Man kann diese Anwürfe natürlich auch Satire nennen. Mag lachen wer will. Aber wenn zum Beispiel Gaucks Eltern ohne jeden Beweis vorgeworfen wird sie hätten Hitler gewählt, dann ist das nichts anderes als eine infame Beleidigung.

Auch die Meinungsfreiheit verlangt ein Grundmaß an Anstand und Respekt. Aber vielleicht redet Herr Yücel ja mit jedem Menschen so. Dann wundern mich auch solch verbitterte Kommentare nicht.
20.03.2012 10:06 UHR
von Teermaschine:
Und wieder einmal scharrt der Autor Yücel seine Jubelperser um sich, die jede seiner Ausdünstungen einem Rudel pawlowscher Köter gleich mit lautem Kläffen belohnt. Wenn es um Diffamierung geht, ist offensichtlich alles erlaubt, von übler Unterstellung bis hin zu provokanter Lüge.

Da wundert es dann nicht einmal mehr, dass der Autor Herrn Gauck in Sippenhaft für vermutete Wahlentscheidungen seiner Eltern im Jahre 1934 nimmt. – Wenn es doch um die richtige Gesinnung geht, sind scheinbar auch Nazimethoden statthaft. Von daher ist Hinweis auf den Stürmer sehr hilfreich: Die Sippenhaft in D hat eine ganz eigene Geschichte!
20.03.2012 10:03 UHR
von zinowski:
nun übertreib ich auch mal ein bischen(nicht wie der autor,wie die empörte leserschaft).so viel histerie habe ich zuletzt nach den mohammed-karikaturen erlebt.“ er hat unseren presidenten beleidigt,steinigt ihn!“aber mal wieder ernst,solche zum teil offenen hasstiraden sollte man in anderen blättern vermuten.da sie aber in der taz stehen könnte man es mit der angst bekommen.die kommentare der reihe nach studiert könnten erahnen lassen was hermann hesse meinte als er sagte ,“das nächste mal werde es viel subtiler daherkommen“.
20.03.2012 09:47 UHR
von Leser:
Hehe, die Kritik trifft im Kern, auch wenn der Kommentar in der zweiten Hälfte leider nachlässt.

Und an alle die hier mit Paragraphen und Gesetzen kommen: Wie siehts denn mit der vielbeschworenen Freiheit aus? Wenn man hier einige liest könnte man meinen zu der „58-jährigen Diktaturherrschaft“ könnten ruhig noch ein paar Jahre mehr kommen …
20.03.2012 09:47 UHR
von Chritian Wulff:
Erfrischend! Der Stinkstiefel ausgelüftet
20.03.2012 09:39 UHR
von Klaus Wallenstein:
Hi Deniz, liebe taz,

ich weiss, es ist schwer, Fehler zuzugeben. Aber warum muss der arme Deniz jetzt den Hintze für die verklemmte Linke im Lande geben? Offensichtlich hat er sich bei dem Thema ‚Gauck-Rede‘ verhoben – er kann halt mehr mit den drei Fs (FFF: Frauen, Fussball, Feierabendverkehr). Das ist seine Spielwiese, und vielleicht kann er zur nächsten Frauen-Fußball-EM wieder einen wertvollen Beitrag leisten.

Wie sagt der alte Indianer: Man kann ein Pferd reiten, bis es tot ist – aber irgendwann sollte man auch mal absteigen. Also, liebe Redaktion, kommt herunter und kümmert Euch mal wieder um die FDP, die Energiewende und was sonst noch so angesagt ist in Berlin.
20.03.2012 09:39 UHR
von nonsens:
„Viel billiger als Zahnersatz“ ist gut! Das andere muss man erst mal abwarten!
20.03.2012 09:37 UHR
von miri:
Also mit dem Ehrgeiz, an wirklich *jedem* Wort rumkritteln zu müssen, vergibst du dir echt was, Deniz. Schade.
20.03.2012 09:35 UHR
von Schläfer:
Gratulation, Herr Yücel.

Sie nutzen mit Ihrem unsäglichen „Kommentar“ genau die Freiheit, für die Gauck so vehement eintritt. In Deutschland dürfen Sie das – und das ist gut so.

Man wagt nicht, sich die Reaktionen vorzustellen, würde ein Journalist mit „deutschem Migrationshintergrund“ das türkische Staatsoberhaupt in einer türkischen Zeitung in dieser Weise herabwürdigen.
20.03.2012 09:23 UHR
von Martin Schmidt:
Der wohlfeil salbadernde Pastor glaubt, nun habe er die ultimative Superkanzel und kann sich im Glanz der prominentesten Kanzelschwalben sonnen. Was wird wohl geschehen, wenn er merkt, das er nur den Job des Küsters übernommen hat?
20.03.2012 08:57 UHR
von Gelangweilt:
Lieber Deniz, der Artikel ist zu lang, um pointiert zu sein und hat mich daher gelangweilt. Außerdem hat es mich an verschiedene Witze aus der Nachwendezeit erinnert als Ossis gegen Türken ausgespielt wurden. Das ist mir leider alles zuviel Klischee. Und etwa 20 Jahre zu spät, um lustig zu sein.

Wenn behauptet wird, daß Gaucks Haltung gegenüber Integration ein Rückschritt von Wulff sei, so möchte ich dazu nur sagen: Wulff hat das medienwirksam inszeniert – ob er es gemeint oder überhaupt verstanden hat, bezweifel ich sehr stark. Letztlich hat er sowohl den Migranten als auch dem Land einen Bärendienst erwiesen.

Gauck wird sich vielleicht beim Thema Integration auch z.B. für Polen und andere Osteuropäer einsetzen. Es wird nämlich in der Debatte gerne unterschlagen, dass Türken nicht die einzigen Migranten sind. Es gibt in Deutschland Migranten aus allen Ländern der Welt und nur ein Teil davon ist muslimisch. Ja, nicht einmal alle Migranten, die aus muslimischen Ländern gekommen sind, fühlen sich dem Islam verbunden. Darum ist es falsch, wenn Migrant mit Muslim gleichgesetzt wird. Gauck wird dieser Fehler nicht unterlaufen. Dazu denkt er zu differenziert. Genau deshalb schätze ich ihn.

Es wundert daher auch nicht, dass es die Grünen waren, die ihn nominiert haben. Denn die sind – oder waren zumindest früher mal – bekannt dafür, dass sie offene Debatten führen.

Im Gegensatz zur Linken z.B., wo immer noch jede Kritik an der DDR nahezu als Verrat gilt an den Lebensläufen von Millionen Ostdeutschen. Nur hat die DDR selbst Millionen ostdeutsche Lebensläufe zerstört. Gauck hat sich jahrelang dafür eingesetzt, dass das DDR-Unrecht nicht unter den Teppich gekehrt wird, wie das in der Linken gerne versucht wird. Mit ihrem Verhalten bei der Wahl am Sonntag (und auch vor zwei Jahren), hat die Partei bewiesen, dass sie der Vergangenheit zugewandt ist. (Ich frage mich, ob sie den Raubtierkapitalismus wirklich aus Einsicht oder nur aus Gewohnheit bekämpft.)

Vor zwei Jahren noch wurde Gauck in der Taz hoch gelobt. Jetzt ist er der Böse. Es scheint mir fast, dass einige lieber Wulff behalten hätten. Der hatte zumindest kein Profil, man konnte ihn leicht übersehen. Gauck hingegen ist ein Präsident zum Mitdenken. Sein Thema ist die Freiheit. Und er ist frei, vor allem von Parteien. Das ist die Grundvorraussetzung für einen offenen Dialog. Wer schon mit einer ideologischen Brille in die Diskussion geht – und das sehe ich bei ganz vielen, die Gauck jetzt ablehnen – der wird nicht viel sinnvolles zur Diskussion beitragen und letztendlich nur verlieren.

Ich freue mich auf mindestens 5 Jahre mit Bundespräsident Gauck.
20.03.2012 08:56 UHR
von Saby:
Bravo, lieber Deniz Yücel! Dieser Kommentar spricht mir aus der Seele! Ein einsamer Lichtblick nach all den schleimigen Lobeshymnen in nahezu sämtlichen Medien!
20.03.2012 08:51 UHR
von Peter:
Hm, auch ich mag Herrn Gauck nicht. Vor allem, weil die Unterlagen seiner Behörde stets für die Medien just in dem Moment offen zugänglich waren, wenn es darum ging, jemanden fertig zu machen, bis hin zum Suizid. Von der vielen heißen Luft, die Herr Gauck tagtäglich produziert, ganz zu schweigen. Zum Glück haben wir auch die Freiheit, die Zeitungsartikel mit seinen Reden zu überblättern, und zum Glück gibt es beim TV die Fernbedienung, mit der man schnell den Kanal wechseln kann, sobald er auf dem Bildschirm erscheint. 😀 Mache ich im übrigen bei Frau Roth oder Künast schon seit Jahren so! 😛

Die Kommentare von Herrn Yücel sind sehr verschieden – von witzig bis unterirdisch schlecht. Da hätte er noch etwas mehr Hirn investieren sollen.

@Rixor: Nun, in der DDR hatten wir nicht nur Ausländer aus den „soz. Bruderländern“, sondern auch aus solchen Ländern, bei denen wir uns wünschten, sie würden mal solche werden, wie Jemen, Mocambique, Äthiopien, Algerien, Vietnam…
20.03.2012 08:48 UHR
von Thomas Pigsen:
Vom Prinzip stimme ich dem Autor zu. Aber generell halte ich es da wie mein Vorgänger, es sind jene Artikel, die das Gesamtbild der taz leider trüben. Durch solche Artikel wirkt die taz LEIDER abstossend. Es ist auch leider nicht mehr als geistreich zu bezeichnen- die Artikel jenes Autors haben oft die gleiche Richtung. Im gesamten wird damit die Arbeit der taz runter gezogen – sehr schade !

Und: ich finde Gauck schlimm, selbstverliebt und peinlich … ich hatte auch ein Gefühl der Fremdscham bei seiner Rede…- aber der Artikel geht so weit, dass dieses Gefühl, welches ich scheinbar mit dem Autor teile, leider nicht entfaltet wird. ich hatte bei diesem Artikel auch Fremdscham….genau so ein selbstverliebter Autor…im Grund kein Deut besser als Gauck….nur als Plattform für seine Thesen nimmt er die taz….

Nichts für Ungut….aber so empfinde ich das.
20.03.2012 08:37 UHR
von commmment:
also, mir reichts. Meine Besuche auf taz.de werde ich wohl einstellen. Dieser Artikel ist derartig unqualifiziert und niveaulos aggressiv – und in keinster Weise ein Debattenbeitrag. Dabei könnte man ja auch durchaus berechtigte Kritik äußern an Gauks Positionen – aber so wird das nichts.

Ich habe eher das Gefühl, dass hier ein beleidigter, eingeschnappter Identitätslinker sich in eine Privatfehde mit Gauk begeben hat. Anders kann ich mir diese unsäglichen Kommentare nicht erklären. Gauk ist kein Nazi, Gauk muss auch in seiner Antrittsrede nicht den Antifaschisten raushängen lassen. Dass sein -zugegeben: pathetisches- positives Demokratieverständnis eine derartige Provokation für Hernn Yügel darstellt, dass er jenseits jedes ernsthaften Journalismus und jenseits jeden Versuchs, einen Debattenbeitrag zu formulieren, so reagiert, sagt mehr über den Autor als über Gauk aus.

Soviel von mir, ich bin dann mal weg.
20.03.2012 08:34 UHR
von hapehase:
Herr Yüksel ist die bessere Hälfte von Hape Kerkeling: „Witzsischkeit kennt keine Grenzen, Witzsischkeit kennt kein Tabu“. Ich denke, das Kerkelingsche Hasenkostüm könnte ihm sehr gut stehen…
20.03.2012 08:29 UHR
von Kerstin:
Die taz hat schon etwas von einer Spielwiese für Besserwisser. Meist ist das rührend, manchmal sogar lustig. Peinlich wird es nur, wenn ein Autor sich in Stilkritik übt, ohne über wenigstens grundlegende Kenntnisse in Rhetorik, Dialektik und Dramaturgie zu verfügen. Am Ende seines „Kommentars“ steht Deniz Yücel, der Experte des journalistischen Holzschnitts, mit einer lauten Meinung ohne leise Ahnung da. Aber auf dem linken Boulevard der taz ist das wenigstens unfreiwillig komisch. Zum Mitklatschen.
20.03.2012 08:26 UHR
von Carsten:
Der stinkende Stinkstiefel Yücel schmeißt wieder mit Scheiße, weil er nichts anderes im Kopf hat. Was für ein beschissener Autor!
20.03.2012 08:25 UHR
von Fabian:
Da merkt man, das der Herr vorher in der Jungle World geschrieben hat. Das ist nicht negativ gemeint,denn die Kritik die sich hinter den platten Kommentaren versteckt ist nicht unwichtig. Das macht Kommentare und Argumentation allerdings nicht weniger Platt. Das verschreckt nur, statt dass sich Menschen hinhaltlich mit ihnen auseinandersetzen müsste. Und einige Tietfschläge waren auch einfach nur unnötig. Kurz: Die Taz ist keine linke Bild!
20.03.2012 08:22 UHR
von Banjo Hansen:
Das ist alles noch nicht scharf genug formuliert und lässt am Ende in der Originalität deutlich nach. Hat der Yücel Kreide gefressen? Oder erkennt er sich zu sehr in Gauck wieder?
20.03.2012 08:22 UHR
von Ein Südländer (BY):
Es fiel mir einzig und allein /
das passende Sprichwort dazu ein:

http://zitat-sammlung.marco-elling.de/2011/01/zitat-was-kratzt-es-die-eiche-wenn-sich.html
20.03.2012 08:07 UHR
von Peter Hartung, D-63667 Nidda:
Eine schlechte Übersetzung und ein hinterhältiger menschenverachtender Subtext, Herr Deniz Yücel.
20.03.2012 08:02 UHR
von Tine:
„sind jetzt verfassungsorgan“…hihi
20.03.2012 07:58 UHR
von Pete:
Deniz for President!

PS: Denniz, kannst du den vielen staatstragenden Langweilern bei euch in der taz nicht mal ’n bisschen Nachhilfe geben?
20.03.2012 07:57 UHR
von Wahrheitssager:
@von Sabine:sehr gut. Genau den Punkt getroffen. Der Prediger aus Bethlehem. Aller letzter.
20.03.2012 07:54 UHR
von ToBa:
Darf bei der TAZ eigentlich jeder schreiben der einen Stift halten kann? Herr Yücel hat ganz offenbar ein massive Antipathie gegen Herrn Gauck, die er in pubertär-gehässigen Beiträgen zu entladen versucht. Es war nicht der erste Text auf diesem Niveau zur Person Gauck.

Was mich aber eigentlich nervt, sind die zahlreichen schlecht bis gar nicht recherchierten „Fakten“ wie der bereits angesprochene Kommentar zu Ausländern in der DDR oder der Kommentar in einem vergangenen Beitrag über Gaucks Positionen, u.a. zu Thilo Sarrazin: „findet er gut“. Sorry, aber das ist schlicht und einfach: Stammtisch-Niveau
20.03.2012 07:50 UHR
von Wahrheitssager:
@von Rixor:Respekt kann man nicht kaufen. Respekt schaft man durch das anständige Verhalten. Soviel zu Respekt.

Zu DDR und Ausländer: sie trauen sich noch nicht mal Wahrheit zu sagen. In DDR gabe es keine Ausländer, wie wir hier in Westen haben. Deshalb sind die meisten Ostdeutschen Ausländerfeindlich eingestellt bzw. neonazi sind. Was Sie als Ausländer aufzählen-waren die Russen Herren-wie die Amerikaner in Westen. Nordkorea und aus anderen Bruderländer ist so eine. Jedenfalls waren die Menschen nicht aus einem Müslimischen Land. Das macht die unterschied. Abgesehen, dass die DDR-Bürger wegen der Angst vor dem Gesetz nicht getraut die Ausländer anzugreifen.

Soviel wie in Westen erfahren haben. Falls Sie die Ausländer nicht lebendig aufgefressen haben.
20.03.2012 07:37 UHR
von Pillen für Deniz(oder Heimflug):
Deniz Yücel ist ja an Plattheit und Dummheit schwer zu toppen. Kann ihm aber nicht wenigstens jemand etwas mehr Drogen kaufen, damit er sich entspannt? Die Hasskappe ist ja nicht auszuhalten. Bei allem Verständnis für die taz-Pflege der linksextremen Leserschaft, die Gauch die Beteiligung an der Abschaffung der herrlichen DDR-Diktatur nicht verzeihen kann, aber ihr solltet euch mal folgenden Paragrafen ansehen: http://de.wikipedia.org/wiki/Verunglimpfung_des_Bundespr%C3%A4sidenten

Gauck hat aber zu eurem Glück aber wohl zu viel Größe um eine Anzeige zu starten. Er hat es auch nicht nötig. Ein kläffender Türke und ein paar alte Linksextremisten ändern nicht an der überwältigenden Zustimmung im Volk. Der wird noch Sachen sagen, daß ihr jetzt schon Beruhigungspillen für Hass-Deniz kaufen solltet. Oder zahlt ihm endlich ein Ticket nach hause.
20.03.2012 07:30 UHR
von bitte mehr davon:
dann überlege ich mir das noch mal mit dem taz-abo!
20.03.2012 07:27 UHR
von B.N.:
Cooler Kommentar. Nicht ganz klar wurde mir allerdings die von Deniz angesprochene Gaucksche Beteiligung an den Ausländermorden. Weiß jemand mehr?
20.03.2012 07:24 UHR
von ama.dablam:
Herr Yücel, das 3:2 in Wembley war drin, so einfach ist das! So und jetzt wieder die Hand in die Hose und weiter Journalist spielen, der einzige Job, wo man noch ungefährdet mobben darf, auch wenn es, wie hier, nur wenige interessiert…
20.03.2012 07:22 UHR
von Stefan Seitz:
Das seine Eltern Hitler gewählt haben, und Sie, und damit natürlich auch er für den Verlauf der Geschichte verantwortlich ist wirft ein ganz anderes Bild auf Ihn. War das vor seiner Wahl nicht bekannt.
20.03.2012 07:22 UHR
von taz-Hasspropaganda:
Ich hoffe es zeigt jemand Deniz Yücel endlich an. Gauck ist das Staatsoberhaupt der Deutschen. Wenn ein linksetremer Türke ihn nun dauern beleidigt und seinen Hass auskübelt wird es Zeit zu handeln. Gegen die taz auch.

Das ist blanke Hasspropaganda. Retourkutsche für Gaucks Arbeit zur Aufklärung der Massenmorde und anderer Verbrechen der hier stets inserierenden SED. Euer Hass-Türke hasst ihn dann noch dafür, daß er nicht ins allgemeine stumpf-dumme Sarrazinbashing einstieg. Hey, Deniz pass auf was du sachst, isch weiß wo dein Haus wohnt.
20.03.2012 07:17 UHR
von Pawel:
Den Eltern von Herrn Gauck zu unterstellen, sie hätten zu den 45% Naziwählern gehört, ist unterstes Niveau. Extrem schlechte Satire.
20.03.2012 07:05 UHR
von sabine:
gut. das ich das taz-abo gekündigt habe,da muss ich mich nicht noch über den papiermüll ärgern. das ist einer der tiefpunkte in der taz der letzten jahre.
20.03.2012 06:50 UHR
von Knorz:
Also mit Verlaub, das ist nun wirklich ekelhaft. Man muss der Wahl ja nicht zustimmen, aber dann die beleidigte Leberwurst spielen und einfach nur widerlichen und dummen Mist zu schreiben, zeugt nicht von geistiger Größe.

Und dann ist sich Yüxel natürlich auch nicht zu schade auch noch die DDR-Diktatur als logische Konsequenz von ’33 zu und damit Hitlers heimliche Rache einzuordnen. Wahnsinn, wofür man bei der taz Geld bekommt. Kann man dieser „Zeitung“ eigentlich über eine „Ich-zahle-nicht“-Funktion auch wieder Geld von übereifrigen Spendern wegnehmen? Wäre angemessen…
20.03.2012 06:34 UHR
von Guenterkastenfrosch:
„Toll“, diese Bemerkungen: Lieeeber Herr Yüüüücel, der reine WAHNSINN!!!! :::::—-))))))Von allem ein bisschen in dieser Melange: Mario Barth, Ingo Appelt, Ralf Schmitz – die ganze Elite UNSERER Comedians hätte es nicht besser gekonnt. Endlich ERSCHEINT mal jemand wie Sie, lieeeber Herr Yüüücel ;;;;;;—–]]]]], der uns allen die Augen öffnet, denn all‘ das hätten wir ohne Sie NIE wahrgenommen. Endlichendlich mal ein Kontrapunkt zu diesem geistig schwerwiegenden und viel zu ausgewogenen Gewäsch und Gesülze allerorten und das einzig wirksame Gegenmittel: Einfach geistlos zu sein.

Jawohl, lieeeeeeber Herr YYYYüüüüücel, SIE haben DAS Rezept gefunden: Den Geist völlig entleeren (wie täglich auch Darm und Blase) und dann völlig befreit aufschreiben, was noch so drin war !! Dass da zuvor in dieser erschreckenden Klarheit nur wenige (s. höchstens die Genannten oben) drauf kam, zeigt Ihre ganze geballte GENIALTÄT !! Aber warum arbeiten Sie eigentlich noch für ein solches Wurstblatt wie die „taz“ ? Gründen Sie doch eine eigene; einem Mann , ach, was sage ich, einem WESEN Ihrer Bedeutung wäre doch ein eigenes Blatt angemessen, in dem Sie Ihrer ungeheuerlichen Kreativität völlig freien Lauf lassen könnten.

Reanimieren Sie doch z.B. den „Stürmer“: So ein Blatt gibt es heute ja leider nicht mehr in unserer viel zu ausgewogenen Medienlandschaft. Und das gepaart mit Ihren Geistesblitzen – das wäre einfach WAAAAHNSIIINNNNN!!!!!
20.03.2012 06:32 UHR
von Felix S.:
Na immerhin sind Sie diesmal witzig, Herr Yücel, und liegen zumindest nicht in allen Punkten völlig daneben.

Im Sinne der Presse- sowie Meinungsfreiheit und des deutschen Humors also diesmal Applaus. Schon mal an eine Late-Night-Show gedacht? Am Ende können Sie sich da vielleicht sogar den Gauck einladen, so für eine Unterhaltung von Stinkstiefel zu Stinkstiefel.
20.03.2012 05:09 UHR
von Svetozar Schnuckelberger:
Ein Abgrund an Niedertracht, und zumindest an einer Stelle (Unterstellung, G. habe als Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde die eigene Stasi-Akte manipuliert, um sich zu Unrecht als Stasi-Opfer darzustellen) strafbar (als Verleumdung und falsche Verdächtigung wegen Urkundenfälschung).
20.03.2012 05:02 UHR
von Ursula:
Ultraordinär. Dumm und primitiv. Seit wann gehört das zum TAZ-Niveau?
20.03.2012 04:01 UHR
von woldendorp:
Kritische Haltun: OK….Respektlosigkeit: nein danke!
20.03.2012 03:14 UHR
von Stefanie:
Es ist wahrlich eine Herausforderung, an diesem polemischen Artikel sachlich Kritik zu äussern (zumal er ja wohl polemisch sein soll). Das Ding ist unangreifbar schlecht, zumindest halte ich es für schlecht, eine interpretion, die nur das Ziel hat, Gaucks Rede satzweise zu verunglimpfen und die wohl an vielen Stellen völlig aus der Luft gegriffen ist, zu kommentieren. Selbiges ließe sich mit den Kommentaren auch machen. Schülerzeitungsniveau.
20.03.2012 03:09 UHR
von Randbemerker:
– „Er ist grossartig!“
– „Wer?“
– „Na Ihr“
– „Ach er…“

Da kann ich aus der Ferne nur noch hinzufuegen: viel Spass mit dem Pfaffen!
20.03.2012 02:42 UHR
von Peter:
§ 90a StGB (Verunglimpfung …) in Verbindung mit § 20 StGB (Schuldunfähigkeit wegen krankhafter seelischer Störung …)

Das ist eben der Vorteil der BRD gegenüber der DDR – jeder darf (fast) alles sagen, weils keinen interessiert.
20.03.2012 02:36 UHR
von Nachtschicht:
Eine schlichtweg peinliche Kolumne! Sollten die prolligen Einschübe etwa ironisch gemeint sein? Oh je, üben Sie mal schön weiter, irgendwann klappt es noch mit geistreichem Humor und Ihre intellektuellen Tiefflüge gelingen ohne Bruchlandung.
20.03.2012 02:03 UHR
von Charly.W:
Genau Sabine,Deinen Worten stimme ich voll zu. Mit dem Typen werden wir noch viel „Spaß“ haben.

Und die Kanzlerin wird es freuen, wenn auch dieser Präsident das Volk beschäftigt und sie so weiterhin fast unbeobachtet das Land nach ihren Vorstellungen regieren kann.

Aus meiner Sicht kein guter Sonntag der 18.03.2012 !!!
20.03.2012 02:00 UHR
von Stammzelle:
Was für eine inhaltsleere Negativität!
20.03.2012 01:56 UHR
von Hans-Jürgen Kapust:
Lieber Herr Yücel,

so sehr ich auch sonst ihren „Schweinejournalismus“ schätze und bewundere, hätte es nicht gereicht nur mitzudenken, „Was für ein schöner Sonntag“ es doch ist, (fast) alle klatschten, weil sie es auch so sehen, und den Sprecher zum Ende der Tagesthemen zu zitieren: (hat er es gesagt?) „einen schönen Sonntag noch.“ Stattdessen: „Wir sind so frei“; will doch keiner mehr hören.
20.03.2012 01:54 UHR
von ion:
Erstklassiger Bullshit, feinstes Geseier für ’ne gelungene Stammtischprofilierung, resp.: exemplarisch dafür, wie Geistesschwache Reden/Texte Ähnlicher („Stinkstiefel“) ‚rezipieren‘ und aus purer Konfrontationslust reflexartig ihrem Zwang zum stupiden Kommentieren erliegen – dazu bedarf es keines messbaren IQs´, dazu reicht:

„(Jup!), (….), (Hurra!), (….), (Bravo!), (….), (Jawohl!), (….), (Mist!)“: Das wirklich wahre Underdogleben! Das ganze Programm! Wüff! (^ türkischer Hund(?))
20.03.2012 01:50 UHR
von Mr. Dingsbums:
Was hat die taz denn für ne Leserschaft? Alle Versuche Herrn Yücel hier wieder mal wie ein ungezogenes Kind zurechtzuweisen und zu denunzieren offenbaren doch nur wieder, dass viele Leute mit Kritik einfach nicht umgehen können und vom deutschen Einheitsbrei abweichende Meinungen autoritär unterdrücken möchten. „Mensch tu doch mal das, was alle anderen tun!“ lautet euer Motto.

Zugegeben, Yücels Kommentar mag nicht der gelungenste sein, aber ihn hier dermaßen ressentiment- und affektgeladen anzugreifen, nur weil er sich der einheitlichen deutschen Zustimmung zu Gauck (die ja in den allermeisten Fällen vollkommen unbegründet und irrational ist) völlig zu Recht widersetzt. In meinen Augen spricht hier wieder das alte deutsche Ressentiment gegen „Eigenbrötler und Volksverräter“. Wenn ich hier lesen muss, dass dem Autor und dann auch noch pauschal allen Linken vorgeworfen wird, nicht einsehen zu wollen, dass die Mehrheit gegen sie ist, so müssen doch alle Alarmglocken läuten!

Denn genau diese deutsche Kritikfeindlichkeit hat dazu geführt, dass zwischen 33 und 45 und in abgemilderter Form während der DDR-Zeit kaum jemand das Maul aufgerissen hat, weil man Angst hatte, man würde der einheitlich gesinnten Mehrheit auffallen und hätte dann mit Konsewuenzen zu rechnen. So eine Angst muss man in Deutschland heutzutage glücklicherweise nicht mehr haben aber viele von Yücels Kritikern scheinen sich solche Verhältnisse wohl zurückzuwünschen. Damals herrschte noch Sitte, Anstand, Zucht und Ordnung.

Eine Frechheit, eine bodenlose Unverschämtheit, den ehrenwerten Bundespräsidenten zu kritisieren! Er repräsentiert Deutschland und jede Kritik an ihm ist auch eine Kritik an Deutschland. Dagegen ist man hierzulande natürlich äußerst allergisch. Schäme sich, der sich erdreistet, der heiligen deutschen Nation auch nur in die Augen zu blicken! Dem sollte man mal Manieren beibringen!

Alle Kritik, die nicht bedingungslos in konstruktiver Demut, im Dienste am deutschen Gemeinwohl und am Vaterland geäußert wird, soll sich gefälligst zum Teufel scheren. Das ist die Botschaft, die hier unmissverständlich zum Vorschein tritt, liest man sich durch, was hier alles auf Deniz Yücel gerotzt wird. Und noch was bestätigen diese Kommentare, nämlich die völlige Freiheit von Humor. Blöderweise bestätigt das auch wieder ein bekanntes Vorurteil über Deutschland. Tja, was will man machen? Man sollte als jemand, der krtitischen Menschen Lernresistenz vorhält, seine eigene Lernresistenz erstmal überwinden.

Yücels Text muss denke ich als spielerisch überspitzte Polemik verstanden werden. Als ob er sich dabei jetzt so viel gedacht hat. Und auch wenn dem so wäre, niemand hat das Recht ihm vorzuschreiben, was er zu schreiben und was er nicht zu schreiben hat. Wir leben hier in nem Land, in dem Meinungsfreiheit verdammtnochmal gewährleistet ist nur wird sie durch Meinungen so mancher Leute immer wieder vehement in Frage gestellt. Und dann frage ich mich auch, was zur Hölle an Gauck denn so respektabel sein soll. Ein elitärer selbstverliebter Pfaffe, der, wenn er mal nicht nur heiße Luft von sich gibt, äußerst problematische Aussagen tätigt.

Welche das im einzelnen sind, kann man in diversen Zitatensammlungen un Stellungnahmen nachlesen. Was meine Meinung zu Gauck und der ganzen Debatte um die Bundespräsidentenwahl anbelangt: Ich find halt, dass ein reaktionärer Geschichtsrevisionist wie Gauck in seiner ganzen Verlogenheit Deutschland passender repräsentiert als eine überzeugte ehrliche Antifaschistin wie Klarsfeld, die ihr ganzes bisheriges Leben der Jagd auf Altnazis, der konsequenten Offenlegung nationalsozialistischer Kontinuitäten in Deutschland und der kompromisslosen Verteidigung des Schutzraumes für Juden und Jüdinnen aller Welt, des Staates Israel, gewidmet hat.

Auch wenn sie in patriotischen Tönen von sich behauptet, eine „gute Deutsche“ zu sein, womit sie ja, wie Bozic richtig feststellt, wie alle anderen Deutschen auch nur einen „Schlussstrich unter die deutsche Geschichte ziehen“ möchte, was ja ihren ganzen bisherigen Bemühungen, der Verdrängung der grässlichen deutschen Vergangenheit entgegenzusteuern, selbst entgegensteuert, so würde sie doch die verheerende deutsche Normalität (Verharmlosung bis soagr Leugnung des Holocaust, permanente Gleichsetzung von NS und DDR, zäher Opfermythos und vehemente Schuldabwehr) nicht im geringsten repsäsentieren. So eine Person hat dieses Land einfach nicht verdient.

Klarsfeld als deutsche Bundespräsidentin zu ernennen wäre zutiefst heuchlerisch, weil das eben einfach der deutschen Realität nicht im geringsten entspricht. Gauck hingegen ist ein realitätsgetreues Abbild dieser deutschen Realität und kann das Deutschsein gegenüber der Weltöffentlichkeit realistisch wiedergeben. So weiß der Rest der Welt wenigstens, was Deutschland ist, nämlich ein Land, das sich nach wie vor extrem schwer tut, die eigene unbequeme Vergangenheit bedingungslos anzuerkennen, den Staat Israel bedingungslos anzuerkennen und in der Gegenwart stets wachsam zu sein, was nationalsozialistische Kontinuitäten (Antisemitismus, Rassismus, völkisches Denken usw.) mitten in der deutschen Gesellschaft angeht. Es ist eben keineswegs ein Zufall, dass Gauck der „Präsident der Herzen“ ist. Gauck ist nicht trotz sondern WEGEN der deutschen Normalität Präsident geworden.
20.03.2012 01:25 UHR
von Perejil:
Deniz, das war die beschissenste sog. Satire, die ich je gelesen habe.
20.03.2012 01:08 UHR
von hanfbauer:
Köstlich! Mein tiefstes Mitleid gilt allen „lanjährigen Taz-Lesern“ die ihr Taz-Abo schon vor Jahrzehnten gekündigt haben und jetzt blöd dastehen, weil sie nix mehr zum Kündigen haben…
20.03.2012 01:06 UHR
von Michel Bueb:
Danke Deniz, das ist schon sehr lustig und trifft auf dem Punkt.

@ Klaus Baumgarten: Kritik schließt auch nicht Parodie aus. Manchmal ist eine derbe Parodie besser als eine analytische und ernste Kritik. Bei so einer Rede zB.
20.03.2012 01:04 UHR
von Arne:
Superb! Ich hätte noch gerne mehr von diesen Stilblüten auseinandergenommen gesehen, wie das wandernde Fundament. Es geht ja nicht nur darum, dass Gauck politisch nur bedenkliches zu sagen hat, sondern eben auch darum, dass er Inhaltslosigkeit in die Politik durch seine Sprache bringt. Und um das Phänomen, dass sowas als „guter Rhetoriker“ gelobt wird.
20.03.2012 00:48 UHR
von bastard:
Nur als Ergänzung zur Holocaustrelativierung: „Was für ein schöner Sonntag“ ist der Titel eines Romans von Jorge Semprun über das KZ Buchenwald. Mich schaudert angesichts dessen, was Gauck hier alles zusammenrührt. Im übrigen wurde ja die Märzrevolution des 18. März bekanntlich von den Preussen zusammenkartätscht. Lieber Deniz, dank für Deinen Riecher, bleib weiterhin so frech!
20.03.2012 00:40 UHR
von Hiramas:
Die Wahl von Herrn Gauck jetzt zum Linkenbashing zu gebrauchen ist echt flach. Und wer behauptet aufgrund von Herrn Yücel die taz nicht zu mögen, hat von Meinungsfreiheit und Meinungspluralität noch nichts gehört. (Gilt auch für die Fleischdingsbums basher beim Spiegel übrigens) Daneben gibt es sowas, das heißt Satiere. Nur so zur Info. Was den Respekt angeht: Den muss man sich erstmal verdienen.

Ich für meinen Teil freue mich immer wieder über die herrlich dreckigen Beiträge von Deniz Yücel. Weiter so.
20.03.2012 00:36 UHR
von Alex.andra:
Yeah, Deniz Yücel back in the Schmuddelecke!
20.03.2012 00:36 UHR
von Besserwessi:
Wieso darf Deniz den Führer hier ins Spiel bringen, der Leser in seinen Kommentaren aber nicht ? Irgendwie macht das bei der TAZ keinen Spass mehr.
20.03.2012 00:05 UHR
von schweren Herzens:
Zeit, das Abo zu kündigen.
20.03.2012 00:03 UHR
von Rafael:
zu unterstellen, dass die DDR Buerger sobald die Mauer gefallen war ihre Freiheit dazu ,um Auslaender zu klopfen ist was? Eine Verleumdung eines (grossen) Teiles der Bevoelkerung die diesen Teil nur wegen ihrer ethnischen Herkunft mit kriminellen gleichsetzt und somit die Menschenwuerde der „Menschen ohne Immigrationshintergrund“ angreift.

Volksverhetzung nach StGB §130 Abs.1

Saubere Leistung, Deniz und taz! Soll ich noch hinzufuegen, dass ich Deutscher ohne Immigrationshintergrund bin und mich gekraenkt fuehle mit Gewalttaetern in einen Topf geworfen zu werden? Oder macht mich das zum „Nazi“?
19.03.2012 23:49 UHR
von Arne Babenhauserheide:
Yess! Danke für mein herzhaftes Lachen und breites Grinsen.

Das hat verdammt gut getan. Sowas baut die Wut ab, die sich in den letzten Tagen angestaut hat, wenn ich gehört habe, was in den Nachrichten über den Mann kam.

Wobei ich nicht weiß, ob es gut ist, die Wut abzubauen. Vielleicht brauchen wir sie noch…
19.03.2012 23:47 UHR
von mst:
Ein mehr als geschmackloser Kommentar, durch den jegliche möglicherweise gerechtfertigte Kritik des Herrn Yücel nicht ernst genommen werden kann.

Diese plumpe Zurschaustellung persönlicher Animositäten verneint jedwede Professionalität. Schade, dass derartige Kolumnen hier einen Platz finden. Herr Yücel sollte sich den für ihn so unliebsamen „Stinkstiefel“ vielleicht lieber ausserhalb desselben anschauen.
19.03.2012 23:33 UHR
von Publius:
Tja…. wenn Sie geschwiegen hätten, Herr Yücel… andererseits… was kann man von Ihnen schon erwarten? Na?

Den für Sie typischen Müll. Und den haben Sie dann ja auch mal wieder geliefert. Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn es Ihnen ausnahmsweise mal gelungen wäre, Ihre verbale Inkontinenz zu kontrollieren.

Andererseits: es spricht für die TAZ, daß die sogar Leute wie den an Logorrhoe leidenden Herrn Yücel überlebt (der offenkundig leider auch die Tinte nicht halten kann)….
19.03.2012 23:28 UHR
von Philipp Richardt:
Liebe Taz,

wenn das ein geistreicher und humorvoller Kommentar sein sollte, bewerbe ich mich hiermit auf die Stelle des Herrn Yücel.
19.03.2012 22:54 UHR
von walter Gleichmann:
Die Gauck-Hetze kann beendet werden! Gauck kämpfte für die Freiheit des Individuums in der früheren DDR mit den bescheidenen Mitteln eines Pastors! Später war Herr Gauck z.B. sehr couragiert bei der Aufarbeitung der Stasiakten! Das brachte viele Mitglieder der früheren Stasi und der Partei „DIE LINKEN“ (vorher SED, PDS) in Bedrängnis und fast an den Rand der Verzweiflung!
19.03.2012 22:53 UHR
von Frau Edith Müller:
Kübra, Yücsel- gibt es wirklich nur dumme Türken?
19.03.2012 22:47 UHR
von diedickesophie:
Stünkstüfel! Ich wollte auch mal blöd daherreden.
19.03.2012 22:46 UHR
von Pawel:
Den Eltern von Herrn Gauck zu unterstellen, sie hätten zu den 45% Naziwählern gehört, ist unterstes Niveau.

Extrem schlechte Satire.
19.03.2012 22:37 UHR
von Warum nicht:
Erinnert mich irgendwie an meinen Kumpel Bora, der geht auch immer so hardcore ab, wenn es um Politik geht. Ist zwar sehr plakativ, aber irgendwie erfrischend in einer Zeit, in der man nur noch politische Kuschelsendendungen wie Anne Will, Maybrit Illner oder Talkrunden mit Markus Lanz, Beckmann und CO sieht, bei denen der Schleim förmlich aus dem Fernseher trieft und´man sich meist vorher ausrechnen kann, in welche Richtung die Diskussion geleitet wird.
19.03.2012 22:35 UHR
von Matthias:
Bumms – endlich auf Schülerzeitungsniveau angekommen.
19.03.2012 22:31 UHR
von Lars Vader:
Mal ehrlich Herr Jücksel, alter Dadaist, ich finde Ihre linken Schmierfinkereien gut, weil das letztlich das Einzige ist, was uns bleibt: Spotten und ab und zu in den Hostienkasten der selbstverliebten Eliten seichen. Und Ihre Brille steht Ihnen ausgezeichnet!
19.03.2012 22:25 UHR
von Der Begriff der Freiheit – neu definiert:
Ja, dieses Land benötigt eine neue Ehrlichkeit. Es benötigt neue Vorbilder in der Politik. Und es benötigt Menschen, die in der Unterdrückung einer der schlimmsten Diktaturen des 20. Jh. die Courage bewahrt haben, sich für die Menschen einzusetzen, für die Freiheit und für die Demokratie.

Aber warum bekommt sie dann Gauck? Dem Stinkstiefel konnte man ja in den letzten Woche überhaupt gar nicht aus dem Weg gehen! Immer noch konnte mir keine Fernsehsendung erklären, warum Gauck in der DDR sich für irgendetwas eingesetzt hat, außer für sich selbst. Na gut, in einem Stasibericht steht, dass er mal was gegen die Obrigkeit gesagt hat. Aber auf dem Kirchentag in Rostock hat er sich als treuer Untertan des unterdürckerischen Realsozialismus erwiesen.

In Wirklichkeit ist der Stinkstiefel ein reaktionärer Erzkonservativer! Christliche Werte in der Politik fordert er? Aber heiraten tut er nur einmal. Das ist nicht integer, das ist bigott. Er steht nicht mal zu seinen Aussagen über den Sozialstaat. Das hat er wahrscheinlich nur versehentlich gesagt, oder mal so fallen lassen? Ja, der Wulff hat wenigstens nur Geld und Glamour genommen. Gauck nimmt moralische Werte, auf die er kein Anrecht hat. Generiert sich als deutscher Nelson Mandela. Dabei ist er nur ein schwätzender konservativer Pfaffe.

Danke, Herr Yücel. Sie sind eine Stimme der Vernunft!
19.03.2012 22:22 UHR
von Dirk:
Lieber Deniz Yücel,

Sie haben sich da ein wenig verrant und wollen es nicht zugeben. Also noch eins drauf. O.K., Satire darf alles. Ob sie alles muss, ist eine andere Frage. Ob es sein muss, Gauck als Stasi-Täter hinzustellen, der er gerade nach Aussage der lokalen Stasigrößen nicht war (manchmal lohnt es sich, poststalinistische Blätter wie die Junge Welt zu lesen), sei dahingestellt.

Wunderlich finde ich Ihren Vorwurf des Egozentrismus. Er mag etwas selbstverliebt sein (das Gefühl ist Ihnen nicht fremd), doch schätze ich die Formulierung in der Ich-Form weit mehr als ein vereinnahmendes „Man“ oder zu ständiges „Wir“. Aber darum geht es nicht. Gauck hätte die Parteitagsanträge des linken Flügels der Grünen vorlesen können, Sie hätten dennoch den neuen „Stinkstiefel“-Artikel geschrieben, und Ihre Fans hätten gejubelt, oder?
19.03.2012 22:22 UHR
von batman:
selten so einen müll gelesen… niveaulos, voller klischees einfach taz.
19.03.2012 22:15 UHR
von andi:
Ich hab bestimmt nix gegen Kritik und jeder soll seine Meinung sagen dürfen. Aber DAS ist unterstes Niveau. Wenn ich so etwas lese, denke ich mir, da hat die Bild ja noch eine höhere Berechtigung.
19.03.2012 22:13 UHR
von Werner:
Hallo Deniz Yücel, sehr schön, danke. Hab schon lange nicht mehr so grinsen müssen. Es hält immer noch an.
19.03.2012 22:09 UHR
von Lesender:
Eine Schande für den Journalismus. Anders kann man diese unsinnige Ansammlung von Wörtern nicht nennen. Was halten Sie denn davon Herrn Gaucks Politik ersteinmal eine Weile zu beobachten, bevor sie sich selbst mit einem Artikel, der jeder Grundlage und jedem Respekt entbehrt, blamieren?
19.03.2012 22:01 UHR
von Casa-nova:
Was erlauben yücel? Haben yücel endgültig fertig? Soll deutsche Pass wieder abgeben ! nix guter Türke. Nix gut für Oberlehrer. Kein Frau, nix Kollege, Viele Schweinefleisch essen. Nix Kultur. Nix Therapie. Für nix gut. Kleiner yücel viel schwere Zeit haben. Immer suchen Ventil.

Keine lieben yücel !! Aber große Ines. Ines haben auch fertig!!
19.03.2012 22:00 UHR
von Roderic:
Was ich nach der Rede immer noch nicht weiß: Ist Gauck nun der Messias oder müssen wir auf einen anderen warten …
19.03.2012 21:58 UHR
von Thomas:
Absolut unglaubwürdig. Niemand trinkt gerne Rostocker. Nicht einmal Rostocker!
19.03.2012 21:47 UHR
von Flint:
Scharfzüngig und genial! Vielen Dank für die Untertitel, ohne die ich mir keinen Satz der Rede hätte geben können!

Deniz rockt!
19.03.2012 21:34 UHR
von viccy:
Intellektuell und stilistisch mies, Herr Yücel. Und ich bin ebenfalls kein Anhänger von Gauck.
19.03.2012 21:10 UHR
von Guntram:
„Dass wir 56 Jahre lang nicht wählen konnten, hatte aber nichts damit zu tun, dass Papa und Mama Gauck beim letzten Mal, als sie es konnten, den Führer gewählt haben. War damals nichts Ungewöhnliches, konnte quasi jedem passieren.)“ – was ist denn das für eine Aussage? Also man ist von der taz ja einiges gewöhnt, aber das ist ja echt nur noch oberpeinlich. Wer so etwas gut oder witzig findet, der tötet auch Kinder.
19.03.2012 21:06 UHR
von MeinName:
*gähn*

‚Tschuldigung! Ich bin nach etwa dem ersten Drittel des Artikels eingenickt. Hab ich noch was verpasst?
19.03.2012 21:04 UHR
von cs. ragana:
vielen Dank für diesen köstlichen Beitrag!
19.03.2012 21:04 UHR
von Jochen Daams:
TAZ = Geistfreie Zone – schon lange nicht mehr solchen (auch noch dreisten) Schwachsinn gelesen; ‚Deniz‘ ist wohl leider in so ’ner Art analen Phase stecken geblieben – wie sieht’s mit Euch aus? solche Veröffentlichungen lassen nichts Gutes erhoffen!
19.03.2012 21:00 UHR
von Nana:
Die Rede vom schönen Sonntag:

„Was für ein schöner Sonntag.

… wir…. Wir,… in meinem Leben …ich … wir….Ich selber … Wir … wir …. ich …. …meine eigene …. Ich … – wir …. ..in mir … – ich …. Ich …, … ich ….

„Ich …“. Ich …. Und ich … ich mir …wir …… wir ….., der [gemeint: ich] … und der [gemeint: ich] …. Ich…, die [gemeint: ich] … und der [gemeint: ich].

Deshalb: Was für ein schöner Sonntag … für mich.

… für mich … auch mich … Menschen … und Menschen…. mir … ich… ich … meine … und meine… ich …ich …meinen … meinem … mir … ich … für mich… ich mich… uns … Ich … mir … mir …wir oder … wir … unser … unser .. wir … wir …:

Derjenige… wie derjenige … wir … unseren … “unser…“ …“
19.03.2012 20:59 UHR
von Abonnent:
Wenn das Schweinejournalismus ist, dann bitte mehr davon! Deniz Yücel ist mit Abstand der beste Kolumnist der taz.
19.03.2012 20:59 UHR
von Conny Simsohn:
Kritik zu üben, ist das eine. Die Art und Weise, diese Kritik auszudrücken, ist das andere.

Kritik sagt auch viel über denjenigen aus, der sie ausübt. Diese Kolumne zeugt leider nur von Arroganz und Dummheit.
19.03.2012 20:56 UHR
von ULI:
Der Artikel ist respektlos und dumm!Eine Schande für Ihre Zeitung!
19.03.2012 20:55 UHR
von kein Gauck:
Herr Gauck hin wie her, auch ich habe noch keinen Altar für ihn aufgestellt. Aber bei dem unterirdischen Niveau kann ich nach dem halben Artikel nicht mal mehr schmunzeln. Einfach nur öde der schlechte Humor.

Manchmal denke auch ich, ich sollte evtl. mal was spenden fürs online Lesen. Noch so einem schlechten Artikel kann ich mindesten zehn vernünftige Artikel kostenlos lesen, bevor sich mir wieder die Frage stellt.
19.03.2012 20:54 UHR
von Schroedingers:
An das selbstverliebte Ego eines Deniz Yücel, der auch ohne Substanz gnadenlos weiterschreibt, wird kein Gauck jemals rankommen.
19.03.2012 20:52 UHR
von Bert:
Der Kommentar ist stellenweise lustig. Stellenweise ist er bösartig. Und er ist symptomatisch dafür, warum die Linke in diesem Land nichts (keine Regierungsverantwortung) zustande kriegt: Weil sie ätzt, bevor etwas angefangen hat, weil sie keinen guten Willen zeigt, sich einzulassen, weil sie sich in Personaldebatten verstrickt, bis auch noch die letzte gute Idee in feindselige und unerbittlich zerstrittene Lager zerfallen ist, weil sie die Worte des Gegenüber auseinandernimmt, mit dem Anspruch zwischen den Zeilen zu lesen und dabei sich nur selbst seziert.

Was kann man erwarten, wenn der Gegenüber ankündigt, auch jenen, die ihn ablehnen, ein guter Präsident zu sein – wenn für jene alles bereits gesagt ist, die Meinungen fest eingefahren sind und man auch keine Neuverortung erwarten kann? Ein besseres Miteinander?

BW

PS: Nach der Wende trat Gauck als Beauftragter für die Stasi-Unterlagen in Erscheinung. In diese Zeit fielen die ausländerfeindlichen Exzesse in Rostock-Lichtenhagen. Seine bisherige Tätigkeit, als Redner, Vortragender nahm Gauck erst nach seinen Amtszeiten auf. Er wird sich mit Sicherheit zu dem Thema seinerzeit geäußert haben, nur nicht mir vergleichbarer Breitenwirkung, wie die BStU-Geschichte das erforderte. Jemandem, der ab 2003 Vorsitzender von „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ (ja, denen geht es auch um Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus) vorzuwerfen, dass er ja in dieser Angelegenheit nie präsent gewesen wäre – absurd.
19.03.2012 20:47 UHR
von jan:
hihi :-))

danke! Niemand ausser der TAZ macht auf die Tatsache aufmerksam, dass das der rechteste Präsident seit Hindenburg ist. Von Heinemann zu Gauch – Gott, was für eine Rutschbahn.

„Was für ein schöner Sonntag“ ist auch nur die gehobene Version der erbärmlichen Spiesserhymne „so ein Tag“
19.03.2012 20:44 UHR
von ruubn:
wow, wahnsinn. muss ich sowas schreiben können um auf die gehaltsliste der taz zu kommen? krieg ich locker hin.
mal ganz ehrlich leute, das kanns doch nicht sein. ein klein wenig niveau kann man sich doch selbst bei polemik wünschen. nicht zu fassen…
19.03.2012 20:44 UHR
von Brathold Pittler:
Geil! tränen gelacht.
19.03.2012 20:43 UHR
von Caroline_no4711:
sorry, aber ich finde diesen Kommentar nur peinlich *fremdschäm* – wenn das heutzutage als „geistreich“ gilt, steht es wirklich schlecht um den Journalismus.
19.03.2012 20:34 UHR
von Sauerbraten80:
Jemand sollte dem Herrn Gauck dringend erklären, dass ein „ich“ in jedem Satz der Rede sehr selbstverliebt wirkt. Ein Präsident sollte weniger über sich selbst sprechen, mehr über die Menschen in diesem Land. Ich fand Gaucks Rede absolut peinlich.
19.03.2012 20:31 UHR
von Andreas:
Stört es außer mir echt keine Sau dass die Hitlerdiktatur bei Gauck erst im März 1934 anfängt, bzw. anfängt problematisch zu werden?
19.03.2012 20:27 UHR
von Westberliner:
Großartig!!!
19.03.2012 20:25 UHR
von Teermaschine:
Solch ein hasserfülltes, den Menschen verachtendes Stück Schweinejournalismus hätte ich am ehesten in einer späten Stürmerausgabe verortet. Waren wir Linke nicht mal mit der Erkenntnis angetreten, „unser Kopf sei zum Denken groß genug“? – Nein, wir brauchen jetzt eine „Fachkraft für Fäkalsprache“, die ins Neusprech übersetzt!
19.03.2012 20:18 UHR
von Der Alzheimer Bote:
Mach das was du am besten kannst, Deniz – texte Comics. So einen Müll zu verzapfen nachdem wir uns monatelang diesen Scheiß von Wulf anhören mussten! Ich bin heilfroh dass wir den Mann hinter uns gelassen haben. Nobody is perfect, du offensichtlich auch nicht!

Der Alzheimer Bote
19.03.2012 20:18 UHR
von Ibosol:
Glueckwunsch Deniz fuer den genialen Beitrag mit viel Witz und Geist!.. habe ja nichts anderes erwartet… weiter so …
19.03.2012 20:15 UHR
von arbogast:
für spaßbefreite Kreuzberger mit Geburtsort Stuttgart sicher ein witziger Kommentar.
19.03.2012 20:13 UHR
von Paint.Black:
@klaus Baumgarten

ich schätze, Sie sind einfach nicht die Zielgruppe dieses Kommentators. Oder informieren Sie sich über das Tagesgeschehen ausgerechnet auf den Kommentar-Seiten? Das wäre nun schon etwas bizarr, nein?

Lassen sie doch Yücel schreiben was er mag – und strafen ihn mit eisernem Nicht-lesen..,-)
19.03.2012 20:07 UHR
von episodex:
Mein Opa hatte drei Systeme erlebt: Nazizeit, frühe DDR, Bundesrepublik. Oft hat er, kirchennaher konservativer Christ und CDU-Wähler, über die sozialistische Mangelwirtschaft und die autoritäre SED-Herrschaft geschimpft. Schließlich waren sie ihm damals unerträglich genug, das Risiko der Flucht mit seiner jungen Familie einzugehen.

Aber niemals, niemals hätte er das gleichgesetzt mit dem Nationalsozialismus, den er ebenso erlebt hat, und abscheulich, dumm, vulgär und menschenverachtend fand. Er war nie ein Nazi, er machte nicht mit. Die Nazis, sagte er noch kurz vor seinem Tod, die Nazis waren schlimmer. Die Nazis waren gefährlicher. Ich schenke meinem Opa mehr Vertrauen als dem Bundespräsidenten, den ich nicht persönlich kenne. Und mein Bundespräsident der Herzen heißt heute abend Yücel.
19.03.2012 20:01 UHR
von Lucanus:
Tja Deniz, ich wäre ja begeistert, wenn es nicht von Dir käme – denn du kannst es besser, wie du uns schon bei zwei Weltmeisterschaften bewiesen hast. Man könnte natürlich trotzdem über deinen Kommentar lachen – aber die einen Stellen sind zu platt und oberflächlich (glücklicherweise nicht allzu viele) und die anderen sind leider zu traurig und zu wahr. Trotzdem Danke.
19.03.2012 20:01 UHR
von Die Wahrheit:
Ah, endlich mal wieder „Qualitätsjournalismus“ auf taz.de! Ich frage mich bis heute, welcher arme verblendete Tropf freiwillig für derart auf Krawall getrimmte Propaganda auch noch zahlt. Man mag von Herrn Gauck halten, was immer man auch möchte, aber zumindest hat er in seinem Leben es zu etwas gebracht und kann jungen Menschen mit seinem Wissen, seinen Taten und seiner Erfahrung Vorbild sein. Was aber hat der Autor dieses Schmuddelartikels vorzuweisen, außer einem Eintrag bei wikipedia, der auf seine Bildsatire zur Frauen-WM hinweist?

Mag sein, daß die Ergüße von Herrn yücsel bei taz.de für Klicks sorgen, dennoch sehe ich seine Zukunft nicht im Journalismus, sondern eher auf einem Schrottplatz, denn Schrott von sich zu geben, das kann er!
19.03.2012 19:59 UHR
von Viatorin:
Okay, die Rede kann man so auslegen – wenn man keine Ahnung von dem DDR Regime hat, wenn man Geschichte nicht wahr haben will, wenn man glaubt, mit Ironie Politik machen zu können, wenn man sich nicht eindenken kann in kluge Gedanken und wenn man jemanden mundtot machen will, bevor er überhaupt angefangen hat zu reden.
Nee, das ist kein Stil, das ist blanke Dummheit und Unwissenheit – diese Zwischenbemerkungen. Sie denunzieren damit alle, die eine friedliche Revolution in der DDR mit dem Wissen, dass es auch mächtig schief gehen kann und die dennoch ihr Leben dafür gegeben hätten.
19.03.2012 19:58 UHR
von Peter:
Lieber Herr Yücel,

ein Vorredner hatte es – etwas polemisch – schon erwähnt: Dieser Kommentar stört. Warum? Weil er gegen Gauck ist? Nein, Beate Klarsfeld wäre die bessere Wahl gewesen.

Aber weil Sie, einfach aus dem Wunsch dem übermächtigen Gegner einen drauf zu geben, nur weiter provozieren wollen. Scheint einigen zu gefallen – aber bitte, einen Text nehmen und vollkommen losgelöst vom Text billige Beschimpfungen anbringen, das kann ich auch. Vielleicht sollte ich mir mal einen Kommentar von Ihnen vornehmen? Ich bin mir sicher, da kommen Sie inhaltleerer und selbstverliebter daher als der Herr Gauck.
Dass sein Amt überflüssig wie hedgefonds ist – sicherlich. Aber sollte man diesem Mann keine Chance geben? Ich finde, man sollte. Und wenn Sie ihm keine geben wollen, sondern weiter meckern – dann doch bitte, bitte mit Niveau.

Mit freundlichem Gruß
Peter Jansen
19.03.2012 19:58 UHR
von aurorua:
Ich halte nichts von unserem neuen „GRUSSAUGUST“ aber Leute mit doppelter Staatsbuergerschaft (tuerkisch/deutsch, DENIZ YÜCEL) also Personen die sich nicht klar entscheiden koennen wer, was oder woher sie sind, Leute die sich opportunerweise (neben der Mehrheit der restlichen Bevoelkerung) im Leben immer mehrere Moeglichkeiten offen halten, sind doch nicht besser als dieser GAUCK.
Wettern sie gegen ihren ersten oder auch zweiten Praesidenten, diesen Islamfaschisten Erdogan, da haben sie genug zu tun!
19.03.2012 19:54 UHR
von thomsen:
Sollte dies aber der neue politische Argumentationsstil der „TAZ“ sein, der hier ausprobiert wird, dann wäre das leider ein Hinweis darauf, dass sie endgültig auf dem letzten Loch pfeift.
19.03.2012 19:52 UHR
von thomsen:
Dieser Beitrag von D. Yüksel hat das Niveau eines missglücken vorpubertären Pennälerscherzes. Der TAZ scheint es zur Zeit intellektuell nicht sehr gut zu gehen, wenn sie so etwas nötig hat.

Es gibt sicher viele Dinge, die man an unserem neuen Bundespräsidenten kritisieren kann – wie an jedem Menschen und an jedem Politiker (und an jedem TAZ-Redakteur – wie steht es mit dem „Mundgeruch“?). Aber man braucht im nicht gerade ans Bein zu p… Nee, das war nichts. Schade! Jeder blamiert sich, so gut er kann.
19.03.2012 19:51 UHR
von wim:
Au Backe! Echt ein „toller“ Redner. Viel lustiger als Heini Lübke! – Aber vielleicht wäre ein Abschalt-Knopf nicht schlecht.
19.03.2012 19:45 UHR
von Karl K:
Deniz Yücel läßt es gaucken! Satt auf die Zwölf! Nimmt man Gauck de Gauchs – nunja Einlassungen im ZDF insbesondere zu seinen Hartz IV – Invektiven ( “ raus aus der Hängematte“) hinzu “ Ich kann mich nicht erinnern(!), aber vielleicht hab ich da … an den LKW -Fahrer gedacht V…blablabla, … Ja dann merkt man, er kennt sich nicht aus, fremde Lebenswelten, so – wie so! Aber immer die Klappe auf – Paster halt! Und wird sich um Kopf und Kragen reden, der Stinkstiefel!

Ps “ Was für ein schöner Sonntag“, Jorge Semprun, Roman über Buchenwaldt! Ein Kundiger hâtte diesen Satz vermieden! Aber mach was!?
19.03.2012 19:45 UHR
von Thomas Braun:
Yücel, ein geistiger Tiefflieger.
19.03.2012 19:42 UHR
von Bernd Kudanek:
„Köstlich! Danke Deniz! Sehr gut!“ – Na, da schließe ich mich doch gerne an :-)))))
19.03.2012 19:38 UHR
von lef:
Die Linken sind wieder da, wo sie zu Beginn waren – in der Schmuddelecke. Mehr als Lügen (einer erfindet, andere plappern nach) kommen nicht mehr. Es ist für „Linke“ schon immer schwer zu begreifen gewesen, dass es eine MEHRHEIT gegen sie geben könnte, selbst bei dieser Wahl nicht. Lernresistent. Den Rest wird mitsamt der „Öko“-Bewegung die sehr nächste Zeit erledigen.
19.03.2012 19:38 UHR
von Synoptiker :
Gauck will dazulernen. sagt er. Vielleicht fällt ihm ja auf, dass die Aufarbeitung der Nazi-Diktatur nach 1945 durch unglückliche Umstände im Westen irgendwie ins Stocken geraten ist Sein 1. Besuch sollte ihn deshalb ins Justizministerium führen. Die „Zustimmungs-Diktatur“ der Deutschen muss doch da irgendwo in den Akten geführt worden sein – oder?
19.03.2012 19:35 UHR
von Karl Sonneschein:
Danke fuer die Uebersetzung.
19.03.2012 19:34 UHR
von Rixor:
Aus meiner Sicht ein erbärmlicher Kommentar! Man sollte doch wenigstens einen Funken Respekt behalten und nicht auf diese unterirdische Art und Weise sein Missfallen über Herrn Gauck ausdrücken! Vor allem der Bereich das es keine Ausländer in der DDR gab – einfach falsch! Selbstverständlich gab es auch dort viele ausländische Mitbürger. Diese kamen zwar aus den sozialistischen Bruderländern (Kuba, Nordkorea, UDSSR usw…)

Einfach nur schwach!
19.03.2012 19:28 UHR
von klaus Baumgarten:
solche Artikel sind für mich der Grund ihre Zeitung nicht zu abonnieren. Es ist nicht die kritische Haltung zu Herrn Gauck ::es ist Ihr Ihr billiger und platter Stil

mein Gott warum gebt en sie herrn Yucel nicht etwas mehr Gage ,damit er sich bessere Drogen leisten kann? manchmal glaubte ich es ist wichtig sie in der Presselandschaft durch Unterstützung „bewahren“ zu müssen.hat sich klar erledigt. der Artikel ist : Bullshit

K.B.

PS bin kein Anhänger von Herrn Gauck
19.03.2012 19:23 UHR
von Sabine:
Köstlich! Vielen Dank für dieses erfrischende und dringend notwendige Gegengewicht zu den schmalztriefenden, aufgesetzten Predigerphrasen des selbstverliebten Gottesmannes.

19.03.2012 19:16 UHR
von Ralf Vogel:
Danke Deniz,
dem Amt und der Person entsprechend geschrieben, äußerst geistreich zumal. Wir werden noch viel Spaß mit ihm haben. Glücklicherweise ist er kein Entscheidungsträger, als Produzent heißer Luft seit 1990 aber absolute Spitze. Leider ist das als alternative Energie nicht zu gebrauchen.

Viele Grüße aus Dresden
Claudia und Ralf
19.03.2012 19:04 UHR
von TheBigBoiler:
Sehr gut!

Über stasifolteropferadamlauks

I am 66 Years old and I do promote acommodations on the adriatic´s sea beaches for holiday in apartments close to the sea-close to the mediteranian beauty. I am still victim of torture in STASI-Prison 1982-1985. I never reacht Justice and satisfaction by Germany´s goverment after 30 Years ! I am fighting for the implementation of § TORTURE in Germany´s low.
Dieser Beitrag wurde unter Bundespräsidentenwahl 2012 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Ich, ich, ich, Deutschland, ich, Gauck ! Kommentare aus der TAZ… Adam Lauks sagte: “ Gauck wird spalten !“… er tat es bereits am 19.3.2012 !

  1. carloihde schreibt:

    Sehr geehrter Herr Lauks, Sie listen hier einen Kommentar vom 20.03.2012 um 12:56 UHR, den ich verfasst haben soll. Ich kann mich aber nicht erinnern, diesen Kommentar hier in diesem Kontext gepostet zu haben. Ich fordere Sie daher dazu auf, das zu löschen. Meine Meinungsfreiheit besteht darin, auch frei darin zu sein, in welchem Zusammenhang Kommentare von mir erscheinen, und damit bin ich hier nicht einverstanden. Woher auch immer Sie glauben, meinen Kommentar bezogen zu haben, löschen Sie ihn einfach und ersparen Sie mir und sich weiter Unannehmlichkeiten.

    Mit Grüßen
    Carlo Ihde

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