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Falschaussagen überschatten Gauck-Kandidatur21.02.2012 – Nur !?? – Deutscher Bundestag -Wahlfrauen und Wahlmänner wählten einen Gauckler als Katze im Sack -trotz des Willen der Kanzlerin !

Ist die Zeit reif  für DIE WAHRHEIT  über den Pastor Gauck und seine Machenschaften als Bundespräsident !??

143 AR 284/14 : DIES IST EINE OFFENE STRAFANZEIGE UND STRAFANTRAG AN DEN GENERALBUNDESANWALT : Herr Runge, walten Sie ihres Amtes! – oder für immer schweigen !? WER herrscht über dem Bundestagspräsidenten Lammert !??

SO wurde die PARLAMENT-arische DEMOKRATIE- durch den Oberamtsrat Wolfgang Dierig 2013 im Ref Pet 4 des Petitionsausschusses des DB ausgehebelt!?? Amt des Bundetagspräsidenten Dr. Lmmert ausgehöhlt und beschädigt !?? 143 AR 284/14 : DIES IST EINE OFFENE STRAFANZEIGE UND STRAFANTRAG AN DEN GENERALBUNDESANWALT : Herr Runge, walten Sie ihres Amtes! – oder für immer schweigen !? WER herrscht über dem Bundestagspräsidenten Lammert !??

 

Das ist mein Transparent das ich dem gerade gewählten 11.Deutschen Präsidenten, aber auch allen Wahlfrauen und Wahlmänner vor das Gesicht hielt. NUR der Gauck wusste genauestens was darauf stand und dass das Transparent von einem Folteropfer hochgehalten wird deren Gerechtigkeit ER und SEINE BEHÖRDE in direktester Weise verhindert hatten, um Folterer zu schützen. DAS habe ich am 18.3.2012 noch nicht gewusst, dass ER mein Leben in letzten 22 Jahren so veränderte. Ohne Würde und gestohlener Ehre zu leben, wünsche ich keinem!!!

Gauck`s Antwort auf das Ersuchen des Polizeipräsidenten in Berlin vom 2012.1993 war illegal zugespielter UM Vermerk des IMS „Georg Husfeldt“ um Täter, Verbrecher zu schützen!

 

 

Da die Vereinigung – die Anektierung der DDR ohne Blutvergießen abging, landete  dafür vorgesehene  Plan B in der Schublade und trat augenblicklich  der Plan C des MfS in Kraft. Im Rahmen dieses Planes C der Generalität des MfS der  westdeutschen Unterhändlern – Geheimdiensten am 17.9.1990 zur Unterzeichnung vorgelegt wurde, muss unter über 2.500 durch MfS präzisierten Punkten  auch  der Entzug von nichtverschrotteten Restbeständen der  Akte aus dem Zugriff de Bundesarchiv, wo laut Gesetz die Akten, wie die des Bundeskanzlers Kohl (später) hingehört hätten. Die STASI hat  in der dabei unterzeichneten ZUSATZVEREINBARUNG ZUM EINIGUNGSSVERTRAG hat nichts dem Zufall überlassen und hat  sowohl den Umgang mit der Akten als auch den Täterschutz vor  der Justiz, und nach der Verjährung des DDR Unrechts und mittleren und schweren Verbrechen der STASI, vor Pranger. An der Ausarbeitung des Stasi Unterlagen Gesetzes ist Joachim Gauck als Leiter des Auzsschusses für die Auflösung des MfS maßgeblich beteiligt so wie  manche promminiente DDR Juristen  mit IM Vorzeichen.  Bei den Verhandlungen der West und Ost Unterhändlern sind die Wessis Schäuble und Werthbach  den Ossis – STASI Generalität im Mielkes Ministerium Haus 49 ( so Werthebach in einer Podiumsdiskussion) weitgehend den Ossis entgegengekommen ( so das Gutachten aus Mai 2007 das BKM in Auftrag gab an K.Schröder,hans Klein und Stefan Alisch) Nach 25 Jahren dhaben die Ofer des MfS und des SED-Regimes Recht darauf  die Aufarbweitung der „Aufarbeitung“ zu verlangen wi das der Lutz Ramelow schön und treffend formuliert hatte.

Aus dem Grunde:  http://adamlauks.com/2013/02/01/gutachten-uber-beschaftigung-ehemaliger-mfs-angehoriger-in-der-bstu-im-auftrag-des-bundesministerium-fur-kultur-und-medien-mai-2007/

Gauck/Birthler Behörde unter der Lupe der Wissenschaftler : Gutachten über Beschäftigung ehemaliger MfS Angehöriger in der BStU im Auftrag des Bundesministerium für Kultur und Medien – Mai 2007. We open Governments  ist Motto des Wikileaks  der das Gutachten auch lüftete.Auch den Gutachtern hat die AR3 – Recherche des ehemaligen MfS nicht den Zugang zu allen verlangten Akten ermöglicht.  FREMDSTEUERUNG der Gauck Behörde oder die strikte Einhaltung der ZUSATZVEREINBARUNG, wonach die STASI entscheidet auch weiterhin was von den gesichteten Restbeständen eingesehen werden darf und kann !?? Es waren 68 übernommene Hauptamtliche Mitarbeiter des MfS, das weiß auch der Schlegel 2012 noch nicht, ergo erjhat das Gutachten nicht gelesen gehabt, wie auch die Bundestagsabgeordneten in ihren Ausschüssen und Wahlfrauen und Wahlmänner, oder er wußte das und duzrfte  es nicht bringemn so kurz vor der Wahl !??

 

Es kann man davon ausgehen das die Wahlfrauen und Wahlmänner die den Gauckler zum Bundespräsidenten machten  von diesem Gutachten nichts gewußt haben. Wem das Gutachten  ausser des BKM zur Kenntniss gegeben wurde., müsste die Geschichte, in die der Pastor Gauck  mit Brechstange und seinen Eskapaden, Reden und Aufrufen und Predigten versucht, irgendwan mal zeigen. Sollte es  dem Wikileaks gelingen die ZUSATZVEREINBARUNG ZUM EINIGUNGSVERTRAG vom 17.9.1990  zu „öffnen“ bevor die  50 jährige Geheimhaltung abgelaufen ist wäre  vieles klarer, auch für die Geschichte und  so manche Biographie der Westpolitiker müsste vermutlich gründlich umgeschrieben werden.

 

 

Stasi-Behörde : Falschaussagen überschatten Gauck-Kandidatur21.02.2012 15:22 Uhrvon  & Adam Lauks  ungesühntes Opfer des MfS Dank Joachim Gauck und  Dank der Staatsanwaltschaft II –  76 Js 1792/93  EV-einstellender Staatsanwaltschaft Lorke

 

20 Jahre suche nach Gerechtigkeit für Adam Lauks und seine Folterer

Joachim Gauck war für seine Arbeit als Bundesauftragter für die Stasi-Unterlagen hoch angesehen. Von wem !??  Von  Dr. Schäuble und der STASI-Generalität !??  Doch die Beschäftigung früherer Stasi-Mitarbeiter in der Behörde und eine… Legendierung dauert an- Der Pastor Gauck war genauso beliebt und gefürchtet von seinen Mitarbeitern wie der jetzige Leiter auch, der BEPO des MdI der DDR. Mit diesem“ Abschluss “ ist er aus der DDR ausgewiesen worden, oder hatte er einen anderen Abschluss oder erlernten Beruf !?
WAS genau Pastor Gauck, Marianne Birthler und Roland Jahn im Rahmen der 25 jährigen „Aufarbeitung“  für Aufgaben zu lösen hatten, und wie  manipuliert die  beliebten und gefürchteten PERSILSCHEINE von Gauck/Birthler und Jahn waren, wurde dem Generalbundesanwalt in einer OFFENEN STRAFANZEIGE gegen den Roland Jahn ausgebreitet. Generalbundesanwalt Range sah   aus dem „Behördenvorgang der BStU“ zum Ersuchen des LaGeSo  das was  auch ein Blinder auf den ersten blick sah – unbegrenzte und unkontrollierbare Manipulationsmöglichkeiten der Abteilung AR3 der Recherche der STASI in der BStU vom Anfang an bis heute.  Ein Organigramm der Gauck/Birthler/Jahn Behörde enthält  nicht die Namen der MfS Mitarbeiter, selbst die engsten Kreise  des BKM um Neumann herum dürfen nicht wissen die Namen und die Dienstgrade der Hauptamtlichen, deren Verträge natürlich  zufällig verfristet  wurden. Auch heute sind die Top-Secret!
Wie das so  nach dem Eingang eines Ersuchen einer Justizbehörde ( Staatsanwaltschaft II z. Bsp 20.12.1993) oder  eines Amtes ( LaGeSo  20.02.2012)  oder eines Ausschusses des Deutschen Bundestages 17.9.2013) oder Rehabilitierungskammer in der  Gauck und Jahn Behörde abgeht kann man  in diesem Beitrag sehen :
“AUFARBEITUNG” war eine Lüge und ABM für die Träger der Diktatur !”- Urkundenunterdrückung durch STAIS in der BStU – Jahn Behörde, die Zweite, diesmal auf das Ersuchen des LaGeSo !Unanfechtbare falsche Mitteilung der Behörde – Strafanzeige 282 Js 1922/14 – Staatsanwaltschaft ermittelt oder wird es verschleiern !?
DAMIT  begründet sich zum Teil die Beliwebtheit des Joachim Gauck als Sonderbeauftragtender Bundesregierung für personenbezogenen Unterlagen des MfS der ehemaligen DDR. Dass Medien und Presse   die Aushebelung der Rechtsstaatlichkeit und Niederschlagung der Gerechtigkeit für Täter und automatisch für Opfer des MfS ist
bedauerlich und unverzeihlich,für die zig Tausenden Opfer unnerklärlich. Gauck hat auf sich eine Schuld geladen die er auf Erden  nicht sühnen kann, und ich möchte dabei sein wenn er  vom Herrn gefragt wird ob er gesündigt hatte, selbst dann wird er  das machen was er seit der Wende am besten kann LÜGEN!
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Respekt für den Künstler:

Gauck sagte: : ” Immer wieder fällt uns auch auf, das wir in einem Land leben das tief krank ist, in einer Landschaft der Lüge, und es gibt Menschen jeder Bildungsstufe, die lügen bis zum Letzten.”

Joachim Gaucks Beliebtheit begründet sich zum Teil auf seine Zeit als Leiter der Stasiunterlagen-Behörde. Kurz nach seiner Ernennung zum Anwärter auf das Präsidentenamt wendete sich das Blatt. Was ist passiert ?!?

Als Bundesbeauftragter für die Stasiunterlagen hat es Joachim Gauck zu beträchtlichem Ruhm gebracht  Er gilt seither als eine Art Nestor der Aufarbeitung. Dabei fällt doch in seine Amtszeit als Gründungsbeauftragter ein unrühmliches Kapitel, das die Behörde bis heute verfolgt: die Beschäftigung einer Vielzahl früherer hauptamtlicher Stasimitarbeiter.

 

Als dieser Sachverhalt 2006, zur Amtszeit Marianne Birthlers, ruchbar wurde, erregte er enormes Aufsehen. Denn in der Öffentlichkeit war nicht bekannt, dass eine viel größere Zahl als bislang angenommen, nämlich mehr als 50 ehemalige Stasileute, in jenem Haus tätig waren, das die Repressionen des Geheimdienstes aufarbeitete.

 

Im Mai 2007 legte ein Expertenteam im Auftrag von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) dazu ein vertrauliches Gutachten vor. Es kam zu strengen Befunden, der vielleicht brisanteste: „Beirat, Parlament und Öffentlichkeit wurden bis 2006 über die genaue Zahl ehemaliger MfS-Mitarbeiter getäuscht. Bei allen Anfragen wurden sowohl in der Ära Gauck als auch in der Ära Birthler falsche Zahlen angegeben.“

In der Amtszeit Gaucks antwortete die Bundesregierung am 15. Januar 1997 auf eine entsprechende Anfrage der PDS-Abgeordneten Ulla Jelpke, in der Stasiunterlagenbehörde seien „noch 15 ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit … beschäftigt.“ Die Gutachter Klaus Schroeder und Hans H. Klein stellten dagegen fest, dass „die mindestens 46 zu dieser Zeit beschäftigten ehemaligen Wach- und Personenschützer, unzweifelhaft frühere MfS-Hauptamtliche“, unerwähnt blieben, außerdem drei frühere Angehörige des MfS-Wachregiments und zwei ehemalige Inoffizielle Mitarbeiter (IM).

Als Jelpke im Oktober 1997 im Zusammenhang mit den Beratungen über den Bundeshaushalt die Frage erneut stellte, erhielt sie von Behördendirektor Busse die gleiche Antwort. Gauck selbst berichtete am 18. Februar 1998 in einer Sitzung des Behördenbeirats, es seien gegenwärtig noch 14 ehemalige Stasileute dort beschäftigt. Sie hätten sich „im Zuge der Auflösung des MfS den Bürgerkomitees zur Verfügung gestellt, … um ihr Wissen und ihre Kenntnisse bei der Sicherung und Sichtung der besetzten Stasiarchive weiterzugeben“. Aus arbeitsrechtlichen Gründen könne man sich nun nicht mehr von ihnen trennen.
Der Beirat wurde allerdings nie darüber informiert, dass sich die Behördenleitung selbst schon 1991 – zunächst vergeblich – beim Bundesinnenminister für eine Entfristung der Verträge mit den ehemaligen MfS-Hauptamtlichen eingesetzt hatte. Die entsprechenden Schreiben vom 26. August und 27. September 1991 tragen die Unterschrift des damaligen Behördendirektors Hansjörg Geiger. Mit diesem Erbe schlägt sich nun der jetzige Behördenchef Roland Jahn herum. Seit dem vergangenen Jahr erlaubt ihm ein novelliertes Stasiunterlagengesetz, die Stasileute zu versetzen. Dieser Prozess müsse „völlig gesetzeskonform laufen“, sagt er, „wir machen das nicht mit der Brechstange“. Was damals geschehen ist, kritisiert er. Die Präsidentschaftskandidatur seines Duzfreundes Joachim Gauck sieht Jahn dennoch positiv: als „Anerkennung auch seiner Arbeit als erster Bundesbeauftragter für die Stasiunterlagen“

Gauck verurteilt bevor er überhaupt gewählt werden konnte? Was soll denn das nur?
Gebt dem Mann eine Chance, etwas anderes bleibt uns doch nicht übrig. Oder das Amt sollte abgeschafft werden!

von VGerber
28.02.2012 20:30 Uhr

GedächtnisEs ist ja schon eine gute Weile her. Doch wenn ich mich recht erinnere, wurden die wahren Helden der DDR vom SED-Regime nicht mit Privilegien, wie sie Merkel und Gauck genossen haben, bedacht. Die Menschen aus meiner erweiterten Verwandtschaft, die ernsthaft demokratisch aktiv waren, wurden von der STASI aufgespürt, nach Bautzen gebracht und von dort in russische Arbeitslager verschleppt. Die Familien erhielten noch nicht enmal eine Information über den Verbleib. Wenn nun die selbsternannten Freiheitskämpfer Gauck und Merkel Ihre Mären vom Kampf gegen das SED-Regime unters Volk bringen, ja wenn diese beiden Helden künftig gar gemeinsam an der Spitze einer bedeutenden Industrienation stehen, so sehe ich das als unfassbare Beleidigung für die wahren Opfer.

 

von pfadi – 25.02.2012 12:31 Uhr

was wollt Ihr?

was soll das ganze hier?
Wollt Ihr einen Bundespräsidenten oder einen Heiligen?
Ist auch nur einer von Euch – die hier so über ihn herziehen – dabei der für dieses Amt kandidieren möchte?
Nur zu, wir finden dann auch bei ihm noch einiges in seiner Vergangenheit!

 

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STASI & REGIMEOPFER ein klares N E I N !


Weder er noch die Birthler rückte die richtige Zahl der übernommenen 68 STASI Offiziere raus. Dafür konnte ER nicht.
Im ( für 50 Jahre) geheimen ZUSATZ VEREINBARUNG ZUM EINIGUNGSVERTRAG haben Dr. Schäuble und Dr. Werthenach auf Befehl und Druck von Kohl den ZUSATZ mit der STASI-Generalität „ausgehandelt“ – ich sage dazu
diktiert bekommen / Aussage stammt von Dr. Werthebach/.
Aber dass er die Behörde zum Auffangbecken bzw.  größte Arbeutrsbeschaffungsmaßnahme für SED Mitglieder und andere staatstreuen Angestelten aus der Verwaltung machte, bleibt in Augen der Opfer unverzeihlich.
Hier soll sich ein Regimegegner oder ein STASIopfer eintragen dem Pfarre Gauck vor der Wende und auch nach Der Wende bei der Kolision mit DDR-Staat durch persönliche Verwendung geholfen hat und welchem Opfer er zur Gerechtigkeit verholfen hatte als Leiter der Behörde. Eitelkeit und Undankbarkeit sind seine Eigenschaften. DESHALB – Danke NEIN !

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von AdamLauks -24.02.2012 16:06 Uhr

Im Namen der Regimeopfer und STASII-Opfer … NEIN

Gauck soll unser Bundepräsident werden !? Wir Opfer sagen : NEIN, danke ! Merkel: „Der wird es auf gar keinen Fall !!! – http://openpetition.de/petition/online/nein-zu-joachim-gauck

Als Folteropfer der STASI – sage ich eindeutig NEIN- ER ist dieses Amtes nicht würdig.
Ich habe Verständnis wenn er nach dem ZUSATZ zum Einigungsvertrag die 80 Hauptamtlichen in die Behörde übernimmt, er musste das tun, oder nicht antreten. Zusatz regelt den Umgang mit STASI-Archiven … und bleibt uns für 50 Jahre unerschlossen.
dass keiner bis heute von allen Dreien nicht die richtige Zahl der ursprünglich, wissentlich übernommenen ehrlich nannte ist Verklärung und keine Aufklärung.
Die Behörde zum Auffangbecken der SED und Blockparteien Mitglieder aus den Verwaltungen zu machen istz aus der Sicht der Regimegegner unverzeihlich. Wer einmal lügt, oder auch zweimal lügt- drittes Mal glaubt man ihm nicht.
Noch gestern Abend im Potsdam kkonnte Frau Birthler nicht sagen wie weit die Forschung geupdatet ist für IM Ärzte(die allerübelsten) IM in der Kirche und IMS unter Rechtsanwälten/Richtern und Staatsanwälten.
Aus ihrer Umgebung ist der Vorwurf dass unter ihr die Mitarbeiter unter Druck standen, so schnell und so viel wie möglich bearbeitete Anträhe zu vermelden. Die Recherche verlief flach, eine geschichtliche Aufarbeitung NIEMALS. Und die Behörde betreibt keine Forschungsprojekte.
Meine Erfahrung aus dem Termin mit Jahn am 30.8.2011 ist – die Tätetr bleiben durch BStU geschützt… ab mit der Akte ins Bundesarchiv, dort können Historiker auch weiter forschen.
Auf die Frage über die Vernichtung- kürzlich – von Vollzugsakten für das Gefängnis Rummelsburg konntte keine Antwort gegeben werden. Wenn man bedenk das Aktenvernichtung eine Straftaat ist…handelt sich um ein Verbrechen, bzw Spurenvernichtung.
Meinem Vorschlag die Akte in Obhut der BStU zu holen folgte Frau Birthler nicht.

 

Lieber Herr Schlegel,

hier wird gar nichts überschattet. Sie können schreiben, was Sie wollen. Ob hier ein Schatten auf Gauck liegt oder nicht, entscheiden aber nicht Sie, sondern allenfalls der weitere Verlauf der Geschichte.

 

von kessywoman – 22.02.2012 02:00 Uhr

 

Gauck-Akten : „Larve und Schmetterling“

„Was besagen Gaucks Stasi-Akten?“
i]Autor:Peter Mühlbauer 22.02.2012[/i]

Unter diesem Titel habe ich eine brandaktuelle Zusammenfassung unter Verwendung seriöser Print-Quellen zu den divergierenden Aktenlagen (Opferakte/Stasiakte) gefunden, die dem „Souverän“, dem Volk und unbescholtenen Steuerbürger (als „Ehrensold-Zahler“) jedenfalls so viel ausgewogene Information vermittelt, dass er zwar eine Menge über Arbeitsweisen der Stasi erfahren kann, aber auch eine Menge „sowohl als auch“ über Joachim Gauck.

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36456/1.html

Und somit beschließe ich, die Empfehlung Dieter Hildebrandts weiterhin zu beherzigen:

„Man soll auf Politiker nicht hören, sondern auf sie achten“

(Aschermittwoch 2012)

von guderian

 

Was soll man dazu sagen?

In der Amtszeit Gaucks antwortete die Bundesregierung am 15. Januar 1997 auf eine entsprechende Anfrage der PDS-Abgeordneten Ulla Jelpke, in der Stasiunterlagenbehörde seien „noch 15 ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit … beschäftigt.“ Die Gutachter Klaus Schroeder und Hans H. Klein stellten dagegen fest, dass „die mindestens 46 zu dieser Zeit beschäftigten ehemaligen Wach- und Personenschützer, unzweifelhaft frühere MfS-Hauptamtliche“, unerwähnt blieben, außerdem drei frühere Angehörige des MfS-Wachregiments und zwei ehemalige Inoffizielle Mitarbeiter (IM).

Die Tradition setzt sich fort. Mit Christian Wulff (CDU) verlässt ein Bundespräsident das Amt, der das Parlament in Niedersachsen über seine Kontakte zu Egon Geerkens belogen hat und wird ersetzt durch den nächsten Parlamentsbelügner. Im Westen nichts Neues.

von oekotest – 21.02.2012 20:32 Uhr

Hysterie

Bislang hat sich nie jemand sonderlich für Bundespräsidenten interessiert. Zurecht! Verständlich, dass das nach 2 Rücktritten und dubiosen Vorgängen nun anders ist. Das Ganze nimmt aber jetzt wirklich Ausmaße an, die schon neurotisch sind. Ich kann diese Hysterie nicht nachvollziehen für einen Grüßaugust, der nominell als Staatsoberhaupt auftritt.

 

von Herschel – 21.02.2012 20:26 Uhr

Zwischenzeitlich …

… sondieren die Piratenpartei und die „Linke“ einen eigenen Kandidaten, nämlich in einer ersten Überlegung den bekannten Satiriker Georg Schramm.

Einerseits denkt man sich: Soll das nun witzig sein, oder ist dies schlicht und ergreifend kindisch?

Andererseits spricht nichts gegen einen Normalbürger insofern er rhetorische Qualitäten, politisches Verständnis und ein Mindestmaß an Intelligenz mitbringt.

Oder steht im Grundgesetz geschrieben, dass die Kandidaten alle Parteimitglieder oder (Verbands)Funktionäre sein müssen?

Dennoch wünscht man sich von Seiten der beiden Kleinparteien doch noch ernsthaftere Überlegungen oder begründete Argumentationen für eine mögliche Gegenkandidatur.
Sonst könnten sie sich in den Augen der breiten Öffentlichkeit auch schlicht und einfach lächerlich machen …

 

von artrocker b21.02.2012 19:37 Uhr

Jeder hat..ein bisschen „Dreck am Stecken“! Im Grunde ist es doch völlig egal, ob 5, 10 oder 50 MfS-Mitarbeiter beschäftigt wurden. Die Person Gauck gilt bisher, auch bei der Presse, als glaubhafter und charismatischer Mann, der den Posten des Bundespräsidenten gut ausfüllen kann. Ich hoffe nur, dass Herr Gauck nicht über eine kommende Äußerung stolpern wird und das Amt ebenfalls vorzeitig aufgeben muss.

von holm
21.02.2012 19:32 Uhr

..das geht ja gut los…

Herr Gauck zwei deutsche Geschichten im Gepäck, das könnte auch mehr Druckstellen bedeuten; bitte vorher klären!

 

von ThomasM – 21.02.2012 19:25 Uhr

Ruhig bleiben. Durchatmen.

Man sollte bei allem nicht vergessen, dass diejenen Mitarbeiter mit einer Stasi-Vergangenheit, die heute noch für die Behörde arbeiten wohl die längste Zeit ihres Arbeitslebens als aufs Grundgesetz vereidigte öffentlich Bedienstete der Bundesrepublik Deutschland tätig waren.

Diese Leute jetzt, nach 23 Jahren mit der Begründung rauszuwerfen, dass man jetzt erst Bauchschmerzen damit hat, dass sie früher für den falschen Staat tätig waren…

Wie insgesamt diese Fortschreibung der gesamten Stasi-Untersuchungen von öffentlichem Personal aus gleichem Grunde albern wird. Wen entdeckt man denn heute noch? Damals Jugendliche, die sich als Alternative zu mehreren Jahren NVA auf die Stasi eingelassen haben oder beim Studium mit denen in Kontakt kamen. Alle anderen, die weit vor den späten 80er Jahren bei der Stasi waren, sollten jetzt langsam im Ruhestand angekommen sein. Wenn man sie lassen würde.

Im Grunde kann diese Sonderbehörde jetzt tatsächlich völlig folgenlos ins Bundesarchiv eingegliedert werden und dort die dafür übliche Gesetzgebung angewendet werden. Die Zeit der Sonderbehandlung ist vorbei.

 

antworten

 

Was in Deutschland normal ist

…zeigt das Bild einer Kollektivneurose.

Natürlich hat die Elite eine Kollektivschuld daraus gemacht, jeder sei ein bisschen verantwortlich, auch noch die Urenkel tragen eine Schuld und sollen gebückt gehen. „Deutsch“ zu sein ist eben ein Schimpfwort.

Bestraft wurden die Täter aber nicht, ob es um die Nazis geht oder um die FDJ-/SED- und Stasi-Mitarbeiter.

Im Gegenteil – zwar wird immer geschimpft und täglich an die Verbrechen „erinnert“. In der grauen Realität sind aber dieselben noch in Amt und Würden bzw. als Beamte tätig, denn sie „kennen sich ja aus“ (die Kenntnisse der Stasi werden wohl noch gebraucht). Von den Renten so mancher Ex-SEDler können Arbeiter und Arbeitslose im real existierenden Kapitalismus 2012 nur träumen.

Jahrzehnte nach den Nationalsozialisten, Jahrzehnte nach der DDR – wobei man beide Systeme nicht vergleichen darf, weil so die Nazis gewohnheitsmäßig verharmlost werden.

von multiverus -21.02.2012 17:18 Uhr

 

Nicht zu fassen

Nimmt jetzt nach der wochenlangen Hetzkampagne gegen Wulff die nächste seinen Lauf ….

von Schland 21.02.2012 18:00 Uhr
Antwort auf multiverus vom 21.02.2012 17:18 Uhr

Ich

Weiss auch nicht so recht was man von den Artikeln im Netz halten soll in Bezug auf IM Larve. Nachzuweisen dürfte unmöglich sein.
Ein Schlussstrich ziehen? Ich bin gespalten in dieser Frage.Ein Pluspunkt Gaucks ist seine Einstellung zur Linken. Vielleicht wird er doch noch ein guter BP? Denken wir an Herzog zurück ,dem wurde auch nichts zugetraut. am Ende war er ein sehr guter BP…
Vielleicht sollte man Gauck erst mal die Chance einräumen …… Und wenn ich so sehe wer gegen Gauck ist,dann will ich ihn schon….

 

von August-13 – 21.02.2012 17:05 Uhr

 Zwei Stasi-Begünstigte aus M-V in den höchsten Staatsämtern. Zwei Stasi-Begünstigte aus M-V in den höchsten Staatsämtern.
Armes Deutschland.
Wen erwählte Gauck als Mitarbeiter für seine Gauck-Behörde (BStU)???
Das sind größten Teils SED-Parteimitglieder, linientreues DDR-Verwaltungspersonal und natürlich zahlreiche Stasi-Leute.
Bürgerrechtler, wie Jürgen Fuchs wurden aus der Gauck-Behörde gnadenlos rausgemobbt. Die von der Stasi entwickelten Zersetzungs-Methoden werden auch heute noch erfolgreich angewendet.
Armes, naives Deutschland.

von Lilien -21.02.2012 17:57 Uhr

von stachel.v.tagesigel – 21.02.2012 16:35 Uhr

 

Wulffen ist out…

…jetzt wird gegauckelt. Ich frage mich, warum ist nicht vor 20 Monaten gegauckelt worden? Hier werden Herrn Gauck Sachen vorgeworfen, die seinerzeit schon hätten eine Rolle spielen können. Jetzt, wo Wulff Geschichte ist, wird auf einmal bei Gauck gegraben. Vieles liest sich, als ob man mühsam nach Möhlichkeiten sucht, um den jetztigen Kandidaten zu diskreditieren. Ich halte das für unredlich. Entweder in Sachen Stasi sofort klare Beweise auf den Tisch, oder den Mann nun als Bundespräsidenten akzeptieren.

Lieber Herr Gauck, Sie sollten sich schnell aus der Affäre ziehen und „zurücktreten

 

Sicherheitsmäßig wähte bei der Wahl um den Reichstag ein anderer Wind-. DIESE Absperrungen des Mahnmals hatte es bei keinem BP vorher gegeben!!!?

 

OFFENER BRIEF DES UNGESÜHNTEN FOLTEROPFERS DER STAZIS – Adam Lauks & RÜCKTRITTFORDERUNG AN DEN BUNDESPRÄSIDENTEN JOACHIM GAUCK  -( Im Februar 2013 )

OFFENER BRIEF des ungesühnten Folteropfer der STASI – Adam Lauks & RÜCKTRITTFORDERUNG an den 11. Bundespräsidenten von Deutschland- Pastor JOACHIM GAUCK vom 7. Februar 2013

Gauck soll unser Bundepräsident werden !? Wir Opfer sagen : NEIN, danke ! Merkel: „Der wird es auf gar keinen Fall !!! – http://openpetition.de/petition/online/nein-zu-joachim-gauck

„Opfer – Die Täter leben “

 

Die haben mich gebunden,
misshandelt, nie gebrochen.
Überlebt, Seele tiefe Wunden,
geschunden meine Knochen.

Völkerrecht, Kampf, Würde,
Täter bleiben ungeschoren.
Die regieren, meine Hürde,
Recht, es wurde, wird gebogen.

In der DDR wurde gefoltert,
Täter reden sich zu Helden,
Wiedervereinigung keine Tat,
Merkel, Gauck dazugesellten.

Meine Würde, mein Grundrecht,
verarbeiten, Täternamen genannt,
Gauck, Merkel bleiben Knecht,
Deutschland, Opfer nie anerkannt.

Die Helden tragen Leid, den Tod,
Täter mit Orden in Ämtern haust,
Helden kämpften für Dein Brot,
es werden Opfer, weil Du wegschaust.

Frank Poschau
27.04.13

 

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von royse

 

Wer Bürgerrechtler ist, bestimmen wir

Bevor wir anfangen gaaaanz kritisch zu hinterfragen, ob ein Mann als Bundespräsident geeignet ist, der in der DDR womöglich sogar das Privileg eines eigenen Autos oder Fernsehers genossen hat, sollten wir vielleicht mal erörtern, wie es zu der angeblichen Falschaussage über die Zahl der ehemaliger Stasi-Leute in der Gauck-Behörde kam. Man kann nämlich zum Beispiel unterscheiden zwischen Offizieren, die Organisationspläne aufstellten, solchen die Spitzel anleiteten, Archivaren, Wachleuten und Männern, die ihren Wehrdienst im Wachregiment „Feliks Dserschinki“ ableisteten. Nach einer bestimmten Lesart waren das alles Hauptamtliche, nach einer anderen nur ein paar. Und je nachdem, wie man es nehmen will, hat Gauck 30 „Hauptamtliche“ oder nur einen. Siehe auch: http://www.tagesspiegel.de/politik/stasi-unterlagenbehoerde-als-joachim-gauck-eine-falsche-auskunft-gab/6228620.html
Aber weil die Fallhöhe so schön groß ist, nehmen wir mal das erste an, sonst liest das Alles womöglich keiner.

Antwort auf Firefighter_No9 vom 21.02.2012 16:23 Uhr

Die Bundeskanzlerin hat und hatte immer viele Optionen und Aspekte zu betrachten.

Wollen Sie allen Ernstes behaupten, dass ein bürgerlicher Konservativer und Christ so fern von der CDU – Basis ist?

Sie unterschätzen eine pragmatische Merkel und überbewerten politische Strategien.

von Matrix – 21.02.2012 16:18 Uhr

 

Die Elche … die selber welche sind, sind also nach wie vor ein neuralgischer Punkt des Corpus Demokratie.
Dennoch denke ich; das sich keine Achse Filbinger Gauck erstellen läßt.
Die fragwürdigen Zahlen, klittern für den Frieden, sind wohl dem wind of change zuzuschreiben.
Bzw. verzeihen ist bei Nichtverstetigung möglich und das kann im Amt des Bundespräsidenten nicht passieren.
Aufarbeitung/Lernprozesse sind keine Abstrakta, sondern Termini, die lebendig sein und werden können.

 

von almansour

 

Gauck wird Bürgerrechtlergenannt, und das ist er möglicherweise auch seit dem 19. Oktober 1989 gewesen. Da hielt er erstmals eine Predigt, in der die in der DDR erfolgten Umbrüche zur Sprache kamen.Vorher war er als Pastor unterwegs in der hauptsächlich kreuzbraven Kirche (siehe Manfred Stolpe!). Kurz vor der Maueröffnung hat er möglicherweise Gratismut bewiesen. Anders aber als Hunderttausende, die den Sturz des Regimes Honeccker ausgelöst und durchgesetzt haben, ist Gauck noch heute redselig dabei, den Kommunismus zu fällen.

von Firefighter_No9 21.02.2012 17:10 Uhr

Frage

Waren die Kirchen in der DDR wirklich so kreuzbrav, wie sie dargestellt werden?
Ich hatte eigentlich immer eher den Eindruck, dass die Kirchen den Mächtigen in der DDR ein Dorn im Auge waren. Sie boten den Menschen Räumlichkeiten und Unterstützung, selbst wenn die Aktionen gegen die Staatsmacht gerichtet waren.
Menschen, wie Manfred Stolpe, waren und sind für mich eher die Ausnahme, die eine allgemeingültige Regel bestätigen.

 

von lafbln 22.02.2012 10:57 Uhr

Antwort auf Firefighter_No9 vom 21.02.2012 17:10 Uhr

Firefighter_No9

Vielleicht verschafft ihnen der Artikel „Grauzone Gott“ vom SPIEGEL aus Ausgabe 6/1992 eine Einsicht in die rolle der Kirche in der DDR. sollten sie diesen Artikel bis zum ende lesen, so werden auch sie überrascht sein. Das der Name des derzeitigen Designierten Bundespräsidentenkandidaten dort erscheint.
Nur möchte dies heute, nach beinahe Zwanzig Jahren, keiner mehr wahr haben. Und so lange wie Herr Gauck zu solchen Vorwürfen keine Stellung Bezieht oder sich gar nicht äußert. Solange kann er, meiner Meinung nach, nicht am 18.März.2012 zum Staatsoberhaupt und Bundespräsidenten gewählt werden.

 

von Kapitalismus-macht-krank – 21.02.2012 16:11 Uhr

Ich kann nur an die Bundesversammlung appellieren ganz genau zu überlegen ob Gauck wirklich ein guter Präsident wäre.

 

von Lilien – 21.02.2012 18:17 Uhr

Antwort auf Kapitalismus-macht-krank vom 21.02.2012 16:11 Uhr

 

 

von Herschel

 

Antwort auf giselamittruecker vom 21.02.2012 16:40 Uhr

Wenn es wirklich seine Meinung ist …

… – sollte es wirklich seine ganze Meinung sein!? Von Weltsicht kann bei diesen Meinungsfetzen ja noch keine Rede sein.

Man kann so durchaus der Meinung sein, Sarrazins Äußerungen seien mutig, – was natürlich eine bestimmte Konnotation enthält; aber dann sollte (! moralischer Anspruch und Anwurf!) man auch sagen, dass sie nicht nur gewagt, sondern nach Überprüfung auch ausgesprochen dumm, streckenweise schlicht falsch und vor allem mehr als nur tendenziell rassistisch sind.
Und man kann auch der Meinung sein, dass die Demonstrationen der Occupy-Bewegung „albern“ sind (so wie vielen ehemals Friedensbewegten einiges an ihrem damaligen Verhalten peinlich vorkommt), aber wenn man „naiv“ meinen sollte, dann sollte man in seine Formulierung auch keine persönliche Herabsetzung oder Beleidigung hineinlegen. (Aber hier gilt ebenfalls: ein starker moralischer Anspruch und Anwurf!)

Und nicht zuletzt, wer sagt denn, dass Gauck Anhänger der Occupy-Bewegung sein muss? Ist das eine Pflichtveranstaltung? Kann man nicht auch ohne sie kritisch sein?
Ich sehe in Gauck als keinen ideologischen Monolithen, der Deutschland nach rechts ausrichtet, wie hier offenbar befürchtet wird. Und sollte Gauck wirklich „ein schlimmer Finger“ oder schlicht unglaubwürdig sein, dann finden das alle Seiten noch vor dem 18. März heraus.

Doch dazu muss man den Mann in seiner neuen Rolle erst einmal hören!

Jeder soll frei denken und reden können. Aber wenn sein Denken und seine Rede das menschliche Zusammenleben betrifft und sich zu Programmatik verdichtet, dann erwartet man sowohl in Rede und Widerrede schon Differenzierteres als solche Meinungsschnipsel und die öffentliche Zuordnung in politischem Lagerdenken.

Wenn Gauck das alles meint und denkt, was sich hier mithin eben nur andeutet, dann können wir das bald und sehr schnell viel gezielter und gerechter beurteilen. Denn dann ist er ganz gewiss kein Bundespräsident mehr, der das ganze Volk repräsentiert.

von hege

 

Als die Mauer durch das Volk der DDR“gesprengt wurde, war ich etwas über zehn Jahre Bürger der Bundesrepublik Deutschland.
Was mich erstaunte, als die Mauer fiel: Viele der dabei Agierenden waren auf einmal „Bürgerrechtler“. Ich hatte mich 10 Jahre zuvor auch mit dem Staat angelegt, aber mich deshalb als „Bürgerrechtler“ zu titulieren, das wäre mir denn doch zu weit gegangen.
Bei dem Bundespräsidenten der zweiten Wahl frage ich mich schon, wie er es fertig gebracht hat, dass seine beiden Söhne, die in die Bundesrepublik „ausgereist“ waren, besuchsweise wieder in die DDR einreisen durften, während andere „Ehemalige“ nicht einmal einreisen durften als der Vater starb.
Nein, Herr Gauck, Sie sollten es sich nochmals überlegen, ob Sie wirklich Bundespräsident werden wollen.
Anmerkung:Ich bin gleichfalls der Meinung, dass ein Bundespräsident geordnete Familienverhältnisse haben sollte. Ein noch nicht geshiedener Mann, der in Lebensgemeinschaft mit einer enderen Frau lebt, kann nicht das richtige Maß sein für dieses Amt.

von Hannibal – 21.02.2012 16:26 Uhr

 Antwort auf hege vom 21.02.2012 15:57 Uhr

Oh oh

vielleicht, dass wir den Wulff doch nicht so schnell …

Und vielleicht, dass doch noch mal einer bei Peter Sodann …

 

antworten

 

von Lilien

 

Antwort auf hege vom 21.02.2012 15:57 Uhr

hege

Entschuldigung, wieso soll ein Bundespräsident seine Lebensgefährtin heiraten? Damit für Sie als enttäuschter ehemaliger DDR-Bürger ein wenig Gerechtigkeit eintritt?

Dann müsste z.B. der CSU-Politiker Seehofer sich auch scheiden lassen und seine ehemalige Geliebte heiraten?

In welch eine Schieflage gerät man, wenn sämtliche Politiker entsprechend Ihren moralischen Maßstäben leben müssten?

Nee,wirklich ich kann verstehen, dass man vielleicht nach dem „schnorrigen“ Lügenbaron Wulff gern einen anderen Kandidaten gehabt hätte. Es jedem recht zu machen gilt nun mal nicht.

Antwort auf Lilien vom 21.02.2012 17:13 Uhr

diese Forderung

des Herrn Geis, ist so etwas von peinlich. Aber solch Äusserungen fallen auf diesen Herrn zurück, Jeder blamiert sich, so gut er kann. Aber durch solch peinliche Äusserungen fällt er je eh nur auf. Aber in einem anderen Punkt muss ich Sie leider enttäuschen. Bei der letzten Wahl, wäre mir Gauck als Alternative schon lieber gewesen. Kann und muss zwar jetzt mit ihm leben, aber habe da so einige Vorbehalte. Aber vielleicht widerlegt er die ja, wenn er im Amt ist

 

antworten

von stephanstephan

 

Antwort auf hege vom 21.02.2012 15:57 Uhr

Ihre Inhaltsleere

WAS ist Ihr Vorwurf an Gauck?

Gauck hat sich niemals als DDR-Dissident bezeichnet, im Gegenteil.

Und on man seinen Einsatz für ein Stasiunterlagengesetz seit 1989 als Arbeit eines Bürgerrechtlers oder nur Bürgers bezeichnet ist so etwas von nebensächlich und Ansichtssache.

von lafbln

 

Antwort auf stephanstephan vom 21.02.2012 18:27 Uhr

Sehen sie stephanstephan,

und genau das ist das Problem mit Herrn Gauck.

Gauck hat sich niemals als DDR-Dissident bezeichnet, im Gegenteil.

Und ich glaube, wenn ihn jemand als DDR-Dissident bezeichnen und ehren würde, und er nicht widersprechen würde, hätte er die Halbe Republik gegen sich.
Gauck wieder sprich aber auch nicht, wenn man ihn als Bürgerrechtler feiert.
Denn er war kein Bürgerrechtler und hat sich auch nie für die Bürgerrechte der DDR Bürger eingesetzt.
Gauck ist im Herbst 1989 wie Merkel auf den Zug des Umbruch aufgesprungen, als müssten sie schnell ihre Vergangenheit hinter sich lassen.
Und so lange wie Gauck es gestattet, ihn als Bürgerrechtler zu bezeichnen, ob wohl er keiner war.
So lange ist Gauck für mich ein Scharlatan und Gaukler, der Menschen die den Umbruch in der DDR ausblenden oder ignorieren, Vorgaukelt, er wäre die Ikone der Bürgerrechtler.
Genau so gut wie ich, wissen sie stephanstephan, das in Biografien die unangenehme Wahrheit gerne Weggelassen wird.
Denn man möchte sich als Biografien Schreiber keine unangenehmen nachfragen stellen lassen müssen.
Und wer dann dieser Biografie widerspricht, wird man so lange als Diffamierer beschimpft, bis die Wahrheit als Tatsache öffentlich wird.
Und anstatt der Einsicht, folgen dann weitere Diffamierungen und Beleidigungen, bis zur Verharmlosung.
Und sollte derjenige der widerspricht, immer noch widersprechen, so kann man wenn noch ein wenig macht vorhanden ist, den widersprechenden unter druck setzten.
Und genau diese Handlungsweise, war die Handlungsweise der Stasi.

von AnwohnerSo36 – 21.02.2012 15:54 Uhr

Ach….

… und warum war da vor zwei Jahren keine Rede von?

Auch da war Gauck Kandidat, und man hat nichts, gar nichts davon gehört!

Also, was soll das jetzt?

In der Affäre Wulff wurde ja immer gefragt, wem diese angebliche Kampagne gegen Wulff nütze (cui bono?)?

Ich frage mich, wer hat so große angst vor Gauck, dass er jetzt blind (in Stasi-Manier) losknüppeln muss?

Gauck ist der Richtige, sonst würde jetzt nicht so losgeknüppelt werden.

Da werden ja einige LKeute richtig nervös jetzt, ähnlich stelle ich mir die nervöse Stimmung der SED vor, als Gorbatschow im Rahmen der Feierlichkeiten in Berlin war und das Volk auf den Palast der Rebublik sich zu bewegete (als WEssi kenne ich das nur aus dem Fernsehen).

Aus diesen Gedanken heraus finde ich es richtig, dass der Verfasumngsschutz die SED nachwie vor im Auge hat.

von lafbln – 22.02.2012 10:13 Uhr

Antwort auf AnwohnerSo36 vom 21.02.2012 15:54 Uhr

AnwohnerSo36

Ach….
… und warum war da vor zwei Jahren keine Rede von?

Weil man vor zwei Jahren keine all zu großen Chancen einräumte.
Wäre er vor Zwei Jahren gewählt worden, wäre es wahrscheinlich Gauck gewesen, der Letzten Freitag zurückgetreten wäre.
Und die frage wäre dann gewesen, wie konnte man nur diesen Mann wählen.
Und Wulff wäre dann kein Bundesproblem sonder ein Niedersächsisches Landesproblem.

Ich frage mich, wer hat so große angst vor Gauck, dass er jetzt blind (in Stasi-Manier) losknüppeln muss?

Vor Gauck hat keiner angst, ich habe nur angst vor den Gauck Claqueuren.
Die eher die Offizielle als die inoffizielle und Tatsächliche Biografie von Gauck glauben wollen.
Und eine Wortwahl benutzen, die, die Gauck Kritiker Diffamieren soll, anstatt Vernünftige unwiderlegbare beweise zu liefern.
Sie könne es ja „als Wessie“ richtig finden, was sie nur aus dem Fernseher kennen.

dass der Verfasumngsschutz die SED nachwie vor im Auge hat.

Nur finde ich es als Antikommunist und Kritischer Demokrat, unsäglich, wenn eine demokratisch in den Bundestag gewählte Partei, auf Anordnung einer nicht Meinungsgleichen Partei vom Verfassungsschutz überwacht wird.
Denn dies war das verhalten einer nicht Demokratischen gewählten Partei in der DDR (SED).
Und somit Befürworten sie, die Methoden, die sie der Stasi (MfS) vorwerfen.
AnwohnerSo36, sie haben sich selber die Maske des Demokraten heruntergerissen, unter der nur ein Claqueur zum Vorschein kommt.

antworten

Antwort auf AnwohnerSo36 vom 21.02.2012 15:54 Uhr

cui bono…

ich habe in anderen zeitungen gelesen, dass die linke in alter sed-manier gauck in diversen beiträgen diskreditieren möchte.
wenn ich mir hier das forum so anschaue, fange ich an, daran zu glauben…

antworten

Antwort auf uwemohrmann vom 21.02.2012 16:46 Uhr

Ich habe gestern mehrfach geschrieben das gauck eitel ist,wenn sie gelesen hätten.Aber ich freue mich das Gauck kommt. Deutschland bekommt eben den BP den es nach Wulff verdient.

von uwemohrmann 21.02.2012 20:34 Uhr

Antwort auf napoleondererste vom 21.02.2012 18:04 Uhr

ich kann

mich nur an die eine, von mir angesprochene Bemerkung, von Ihnen erinnern. Kann natürlich sein, das Sie die unter anderem Namen geschrieben haben. Weiss nur, das ich so etwas geschrieben habe, und darauf kam, zwar nicht direkt an mich, aber gleich dahinter Ihre Bemerkung

von prange 21.02.2012 15:43 Uhr

Schon wieder Probleme

Es ist doch ganz klar, dass die Koalition schnell ein Nachvolger sucht um ihre Handlungsfähigkeit zu zeigen.
Es zeichnen sich aber wieder Probleme, die drohen auch diesen
künftigen Präsident zum Fall zu bringen.
Lieber etwas warten und jemand finden, der wirklich eine ganz weisse Weste hat. Deutschland kann sich nicht leisten wieder ein Wackelpräsident zu wählen, ohne zu einem Lachnummer zu werden.

antworten

 

von Ruflan – 21.02.2012 16:03 Uhr

Antwort auf civis42 vom 21.02.2012 15:41 Uhr

69%der Deutsche sind für Gauck, na wat is dat schön!
Haben diese 69%sich auch mal genauer mit dem Vorleben des angeblichen Bürgerrechtskämpfers beschäftigt?
Gauck ist ,in meinen Augen,einer allerschlimmsten Wendehälse überhaupt!

von stephanstephan 21.02.2012 18:00 Uhr

Antwort auf Ruflan vom 21.02.2012 16:03 Uhr

Warum haben Sie sich nicht mit Gauck beschäftigt? Ggf. mal ein Buch VON Ihm gelesen?

Joachim Gauck hat nie behauptet ein Dissident oder der gar der  größte Regimekrtitiker der DDR gewesen zu sein. Bitte nennen Sie Ihre Quelle?

von Lilien 21.02.2012 19:05 Uhr

Antwort auf stephanstephan vom 21.02.2012 18:00 Uhr

stephanstephan

Ruflan kann die Quelle nicht nennen, weil er sie nicht hat! Wirklich im Berliner Jargon gesagt: Stell erst mal eene Behauptung uff, allet andere erjibt sich von selbst.

Furchtbar diese Inhalte !!!

 

von Schland

 

Antwort auf stephanstephan vom 21.02.2012 18:00 Uhr

Wir haben das Buch nicht gelesen

und werden es auch nicht lesen,

weder von Sarrazin noch von Gauck oder von und zu Guttenberg.
Danke für die Freiheit !

von kessywoman 21.02.2012 15:18 Uhr

Weder Widerstandskämpfer noch Bürgerrechtler

Aufschlussreiches aus einem offenen Brief an Joachim Gauck von
Dr. Gerhard Rein langjähriger SWR-Korrespondent in der DDR. Sein offener Brief an Joachim Gauck erschien in 2011 auf der Website der Havemann-Gesellschaft.

„Es gibt keinen Text von Joachim Gauck, der in der DDR von Hand zu Hand gereicht wurde. In den Publikationen, die in der DDR von kritischen Gruppen illegal herausgegeben wurden, taucht der Name Gauck als Verfasser nicht auf. Joachim Gauck hat sich im Oktober 1989 in Rostock dem „Neuen Forum“ angeschlossen. Vorher ist ein politisches Engagement gegen den repressiven Staat nicht auszumachen. Im Kontext der Oppositions-Geschichte der DDR ist Joachim Gauck ein Bürgerrechtler der letzten Stunde. Ihn als Repräsentanten all jener auszuzeichnen, die den freiheitlichen Geist gegen das System aufrecht gehalten haben, ist eine grobe Überzeichnungseines Lebensweges. Gaucks Talente und Verdienste haben sich nach der deutschen Einheit auf ziemlich eindrucksvolle Weise gezeigt. Vorher, zu Zeiten der DDR, war davon nichts zu hören und zu ahnen.“
(Mitteilung des Autors an Michael Naumann)

Der Brief an Gauck endet mit folgenden Worten:

Und noch dies: In jeder der letzten Reden, die ich von Ihnen wahrgenommen habe, beschreiben Sie sich als einen „linken, liberalen Konservativen“. Dass ich diese Selbstwahrnehmung nicht nur als eitel, selbstverliebt und unernst empfinde, hat auch damit zu tun, dass ich in Ihren Reden rechte Sprachmuster erkenne, die mich besorgt machen.
Ihr Gerhard Rein

http://www.rationalgalerie.de/archiv/index_1_561.html

von Rotwurst – 21.02.2012 15:42 Uhr

Antwort auf kessywoman vom 21.02.2012 15:18 Uhr

Ähnlich wie Manfred Stolpe ging es bei Gaucks Berufung um ein ganz anderen Aspekt: Es ist der Begriff der Loyalität. Dabei ist es vollkommen egal, für wen man loyal ist. Die Tugend ist nur auf den ersten Blick eine Frage des politischen Standpunktes. Vielmehr zählt die grundlegende Charaktereingenschaft, gehorchen zu können. Als Mann der späten Stunde, der erst im Wendeherbst aktiv wurde, war Gauck vorher systemkonformer, wie viele andere aus seinen Reihen.Vielen Westdeutschen waren die SED-Regimekritker nicht geheuer. Was ihnen fehlte, war ihr Gefühl für die Bedeutung von Staatsräson. Die ist in allen Systemen nötig. Daher sind die Bürgerrechtler nach der Wende politisch auch eher unbedeteutend geblieben.

 

von Julia46 21.02.2012 16:00 Uhr

Antwort auf kessywoman vom 21.02.2012 15:18 Uhr

@ kessywoman

http://www.rationalgalerie.de/archiv/index_1_561.html

danke kessywoman, das ist ein wunderbarer text.

von stefano1 21.02.2012 16:20 Uhr

Antwort auf Rotwurst vom 21.02.2012 15:42 Uhr

Aus der Reihe tanzen

Vielen Westdeutschen waren die SED-Regimekritker nicht geheuer. Was ihnen fehlte, war ihr Gefühl für die Bedeutung von Staatsräson. Die ist in allen Systemen nötig. Daher sind die Bürgerrechtler nach der Wende politisch auch eher unbedeteutend geblieben.

So ist es, zumal viele von ihnen unseren Kapitalismus nicht adaptieren wollten, sondern einen eigenen, wohl überlegten Weg anstrebten. Die hätten doch glatt wieder Sozialismus gewollt, was mit Idealen, gerechte Verhältnisse in der Gesellschaft und so´n Kinderkram, oh Gott! Ne, der Pastor wird sicher nich´ aus der Reihe tanzen.

antworten

Ein vielleicht interessanter Blick …

… aus dem Ausland findet sich hier: Klick!

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von pinke 21.02.2012 14:54 Uhr

Antwort auf klaus_weiss vom 21.02.2012 14:32 Uhr

nee.

nich, leider.

 

von juergenspiegel

 

Wie immer,

würde ich es grundsätzlich begrüßen, wenn wenigstens ein zweiter „kapitaler“ Kandidat antritt.
Z. B. KLAUS TÖPFER (aber würden den Grüne, Linke nominieren?, vielleicht die CSU), ein „Großer“, auch als Ex-UN-Gesandter mit größerer Perspektive und vor allem als Ex-Umzugsminister, sodass er die Teilung und zerteilte Regierung im vereinten Land thematisieren könnte.
Gauck scheint mir zu sehr in dem DDR-Freiheitskampf verhaftet. Das deckt sich mit Freiheit und BRD, aber bei ihm fehlt mir der Aspekt „Einheit der Nation“.
Das BRD-Handeln in den 40 Jahren Nachkriegs-TEILUNG muss man auch distanzierter sehen, nicht bloß die DDR als alleinigen Verursacher von Teilung, die ist zunächst überhaupt mit ein Produkt der BRD-Politik, die Austausch mit Kommunisten und Neutralitätspolitik nicht kennen wollte (anders als die Österreicher). Mich stört, dass wir diese Zeit auch noch unter „60 Jahre Bundesrepublik“ verschwunden haben möchten. So entsteht manche Geschichtslüge, wie z. B. „alte Bundeshauptstadt“. Auch dass wir mal einen Bundespräsidenten hätten, der das Geleitwort zur Präambel des GG überarbeitet. Das füllte in den Jahren der Teilung viele Seiten und ist heute eine bloße Bemerkung so, als wäre 1949 alles schon wie 1990

von hxx6102849

21.02.2012 14:45 Uhr

Antwort auf juergenspiegel vom 21.02.2012 13:50 Uhr

Antwort auf hxx6102849 vom 21.02.2012 14:45 Uhr

Danke für Ihren Link zwecks Aufklärung

der viele weitere berechtigte, weil höchst beunruhigende Fragen aufwirft.

„Erstaunlich ist, dass die (Anm.:von Diestel zitierten, Link z.meinem Kommentar s.o.) Terpe-Papiere ebenso unauffindbar sind, wie der Artikel der Welt dazu vom 23. April 1991. Leider begann auch archive.org erst 1996 mit der Aufzeichnung und so ist dort auch nichts zu finden. Vielleicht kann hier ja ein findiger Leser Abhilfe schaffen.“
http://iknews.de/2012/02/19/im-larve-gibt-es-flecken-auf-gaucks-weissem-kittel/

Vielleicht kann auch der dankenswert investigative Journalismus des Tagesspiegels einen weiterführenden Beitrag dazu leisten?
Dem dringenden Appell dieses Autors kann ich mich nur anschließen und weiterleiten:

„Sollte also Herr Gauck tatsächlich für das Amt kandidieren, ist Aufklärung Staatsräson!“

von stephanstephan 21.02.2012 19:11 Uhr

Antwort auf kessywoman vom 21.02.2012 16:38 Uhr

Für Sie etwas Hochliteratur…

Matthäus – Kapitel 7 (aus der Bibel)

Vom Richtgeist

1 Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet. (Römer 2.1) (1. Korinther 4.5) 2 Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden. (Markus 4.24)
3 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? 4 Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? 5 Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; darnach siehe zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst!

von Matze38 1.02.2012 19:12 Uhr

Antwort auf juergenspiegel vom 21.02.2012 13:50 Uhr

töpfer würde sich nie von den linken nominieren lassen, er hat ja einen ruf zu verlieren.
wäre aber töpfer kanditat der cdu oder spd gewesen, dann hätte ich mir vorstellen können, das die linke sich anschließt.

antworten

von kessywoman

21.02.2012 20:05 Uhr

Antwort auf stephanstephan vom 21.02.2012 19:11 Uhr

Zuletzt noch die „Bibelkeule“

Danke, ich bin theologisch ausgebildet genug, um zu wissen, dass die Worte Jesu aus der Bergpredigt ganz bestimmt nicht dazu da sind, um sie Andersmeinenden und -denkenden willkürlich um die Ohren zu hauen, wenn die eigenen Argumente ausgegangen sind.

antworten

von ThomasP.

 

Das ist doch erst mal eine Lapalie,…

die hier hochgeschaukelt wird. Die Zahl und die Personen waren der Regierung bekannt. Zum weiteren war bekannt, dass der gesamte Personenschutz (alles Stasi) von der Bundesregierung übernommen wurde.
Die Stasi haben wir heute bei Friedrich, nur dass sich die Quantität und Qualität der Bespitzlung erhöht hat. Selbst Abgeordnete der Bundestages zählen zu den Überwachten.
Was bei Gauck noch viel härter trifft? Ein fehlendes Neutralitätsgefühl für eine Amtsausübung im Dienst der Öffentlichkeit.
Sein einstiger Job zwischen den Geheimdienstakten und der Kirche passte schon immer zur Tradition von Geheimdienst und Kirche.
Die Doppelfunktionäre wie Schäuble, de Maizière und Friedrich sprechen ja wohl den Kitt in diesen Fugen.
Schwieriger ist es mit politischen Positionierungen von Gauck im Detail. Hier wird es aus allen Rohren schreien, bis sich der Posten für Gauck erledigt hat.
So sieht das ganz konkret aus.

  • 21.02.2012 14:47 Uhr

Antwort auf ThomasP. vom 21.02.2012 13:13 Uhr

Kritische Fragen zu Gaucks Vergangenheit

müssen unbedingt gestellt werden!

…Zwischen 1982 und 1990 leitete Gauck die regionale Kirchentagsarbeit in Rostock.
Zur Zeit der friedlichen Revolution in der DDR wurde Gauck ein führendes Mitglied des Neuen Forums in Rostock, nach der ersten und einzigen freien Volkskammerwahl 1990 Abgeordneter und von der Volkskammer zum Vorsitzenden des Sonderausschusses zur Kontrolle der Auflösung des ehemaligen MfS/AfNS gewählt“
, unter dem letzten DDR-Innenminister, Peter-Michael Diestel (später CDU).
(s.Wikipedia Gauck/Diestel)

Peter Diestel schrieb am 28.4.2000 als Kenner der „Materie Larve/Gauck“ einen ausführlichen beachtenswerten Artikel über den nunmehr Stasibeauftragten (West), der damit schließt:

„Unser Grundgesetz garantiert Gleichbehandlung vor dem Gesetz. Deshalb bleibe ich dabei: Gauck ein Opfer? Nein. Er gehört aus dem Öffentlichen Dienst entlassen.“

http://www.freitag.de/politik/0018-wiedersehen-herr-gauckText

Daraufhin mal unter „gauck larve“ gegoogelt – einfach erschreckend…

WAS und OB überhaupt was daran dran, ist MUSS uns das nominierte Staatsoberhaupt erklären, wenn er seinem hehren Anspruch als „Demokratielehrer“ genügen will !!!

Wer weiß, WARUM sich Frau Merkel so unerklärlich „halsstarrig“ dieser Kanditur verweigert hat – bis kurz vor Schluss, mit dem schroffen Hinweis: Jeden, nur nicht Gauck!?
Denn als Tochter eines DDR-Pfarrers wird sie allzugut wissen, wie hoch der Gegenwert von Privilegien war, wie sie z.B. Gauck genoss („Westreisen“ u.a.m.), während andere ihre Zeit dank ihrer Liebe zur Freiheit im Knast verbrachten.

Frau Merkels von der FDP durchkreuzte Strategie war, den hochverdienten und weltweit anerkannten Umwelt-Politiker, Klaus Töpfer SPD/Grüne schmackhaft zu machen, weil sie vermutlich um die Brisanz der Kandidatur dieses selbst ernannten „Bürgerrechtlers“ am Besten einzuschätzen wusste.

von Manfred – 21.02.2012 15:36 Uhr

Antwort auf ThomasP. vom 21.02.2012 13:13 Uhr

Paranoia Die Stasi haben wir heute bei Friedrich, nur dass sich die Quantität und Qualität der Bespitzlung erhöht hat.maximal bei qualität kann man ihnen zustimmen, ansonsten scheinen sie über kein gutes gedächtnis zu verfügen.
ganz nebenbei sei erwähnt, dass es sich bei der bundesrepublik um einen demokratischen rechtsstaat, bei der ddr um einen unrechtsstaat und eine diktatur handelte.

von stephanstephan – 21.02.2012 15:51 Uhr

Antwort auf kessywoman vom 21.02.2012 14:47 Uhr

Ihr Ziel ist offensichtlich Dass Sie ausgerechnet Peter Diestel zitieren, der seit den 1990er Jahren vor allem als Rechtsanwalt für ehemalige hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter, Stasi-IM und für unter Doping-Verdacht geratene ehemalige DDR-Sportler und DDR-Sport-Funktionäre in Erscheinung trat, ist doch bezeichnend. 2004 war er etwa als Rechtsbeistand für den unter den Verdacht der IM-Tätigkeit geratenen PDS-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Sachsen Peter Porsch tätig.

von Rotwurst – 21.02.2012 16:15 Uhr

Antwort auf manfred vom 21.02.2012 15:36 Uhr

Manfred ganz nebenbei sei erwähnt, dass es sich beid er bundesrepublik um einen demokratischen rechtsstaat, bei der ddr um einen unrechtsstaat und eine diktatur handelte.Das ist doch eine all zu oft verwandte eine leere Schulformel!
Auch die DDR sah sich als Rechtsstaat an. Unreflektiert kann man sie ständig wiederholen, aber Fragen bleiben dennoch ! Warum werden denn die Handydaten, die erfasst worden sind, ohne dass sie einen Anfangsverdacht begründen, nicht gelöscht ? Ist das Ihr Verständnis von „Rechtsstaat“ in der BRD ?

von aka2010 – 21.02.2012 16:59 Uhr

Antwort auf manfred vom 21.02.2012 15:36 Uhr

Ja, manch einer kennt die Unterschiede eben nicht. Und das ist sehr schade!

von kessywoman  21.02.2012 18:34 Uhr

Antwort auf stephanstephan vom 21.02.2012 15:51 Uhr

Mein ZIEL ist Aufklärung! Ja, ja und bis 2007 war er Dopinganwalt von Jan Ulrich etc. etc.
Natürlich drängen sich derartige reflexhafte Reaktionen auf.
Mir sind die schillernde Vita und entsprechende anwaltliche Aktivitäten des Peter Diestel aus div. Erinnerungen und Recherchen gut bekannt.

Ich habe ihn hier aber nicht als „Kronzeugen der Redlichkeit“ zitiert, sondern als einen, der als professioneller Insider und letzter DDR-Innenminister (weiteres wikipedia) sich besser – als wohl jeder hier – in den Machenschaften der Stasi vor und nach dem Mauerfall auskennt und sie entsprechend anschaulich zu beschreiben vermag.
Deshalb ist dieser Artikel durchaus als kritisch auszuwertendes Dokument zu prüfen, zumal er sich darin auch auf existierende Quellen beruft. Wieviel an seiner ausführlich belegten „Abrechnung“ mit seinem ehem. Behördenmitarbeiter Gauck dran ist, können letztlich nur die beiden selber wissen.

Ich wiederhole mich deshalb gerne:

Will also Joachim Gauck Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland werden, ist Aufklärung Staatsräson !!!
von freierblick – 21.02.2012 18:37 Uhr

Antwort auf ThomasP. vom 21.02.2012 13:13 Uhr

Ichn sehe mit Interesse und einer Portion Schadenfreude,

der Demontage dieses selbstgerechten Propheten entgegen. Sein Geltungsdrang drängte ihn zurück ins Scheinwerferlicht, aber hier kann er keinen Fragen mehr ausweichen.

Der Erste der ihm Fragen stellt ist Ströbele und der alte Herr wird den nackten Kaiser Gauck ad absurdum führen. Die Grünen werden sich als erste Partei fragen, warum sie den konservativ-liberalen Kandidaten der FDP überhaupt wählen sollen. Ich denke sie werden es am Ende auch nicht tun, Teile der SPD werden der roten Dampfablassmaschine Gabriel in dieser Frage die Gefolgschaft verweigern und falls die Linkspartei eine passende Gegenkandidatin findet, könnte es eng für den Selbstgerechtler werden.

Gauck wäre der erste Präsident, der neben Verehrung auch eine gute Portion Hass auf sich zieht. Ungewöhnlich viel Verehrung aber auch ungewöhnlich viel Hass. Das ist keine optimale Ausgangsposition! Ein Hass der nicht verstummen wird, solange sich niemand um eine Versöhnung bemüht und mit neuen Gesetzen die Gräben für weitere Jahre einbetoniert werden. Wer Gauck auch immer nomminierte, provoziert diese Auseinandersetzungen. Sie werden nicht aufhören, und ob das (unnütze) Amt beschädigt wird spielt mittlerweile keine Rolle mehr. Gnadenlose Aufklärung trifft nun auf die gnadenlose Aufklärung der Aufklärung.

Antwort auf pinke vom 21.02.2012 13:11 Uhr

kein überparteilicher Kandidat

Gauck hat doch die Behörde parteipolitisch geführt, Schaden von seinen Freunden abgewendet, und nach Bedarf gegen die Linken geliefert.
Jetzt schreiben ihn rechte Kreise und das Ami-Sprachrohr aus Hamburg dafür ins Amt, alte Transatlantikerehre, so ist es eben in einer rechten Republik, wem es nicht passt, der kann ja nach drüben gehen, Proteste sind doch albernArme Republik.

21.02.2012 18:09 Uhr

Antwort auf schoenerball vom 21.02.2012 16:15 Ue sehr politische Behörde, weil Sie die Millionen Stasiakten des „Schwert und Schild“ der SED / DDR sortiert, bewerten, zugeordnet hat. Was sonst?

Selbstverständlich ist auch der Konsenskanditat Gauck ein Mensch mit einer eigenen politischen Haltung/Meinung sowie das Amt politisch ist.

Ihr Denkansatz ist weltfremd und naiv. Ihre Kritik konstruiert.

von stephanstephan

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