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Wegen der Drohung von Gorbatschew an Kohl : Opfer der STASIS und Opfer der NAZIS hatten nicht die geringste Chance auf Gerechtigkeit – liegen wir mit der Ehrung der Mauertoten in Berlin richtig? oder feiern wir 50 Jahre des Mauerbaus mit dem SED und PDS Kader !??

Ich schrieb in der tiefstdenkbaren Absonderung der STASI an Tucholsky´s Essey aus 1930 -Das Böse Gewissen - mein Essey "An die Mörder " und übergab es an einen der Mörder IMS "Georg Husfeldt" alias Dr.Jürgen Rogge und damit verbaute ich mir alle Wege zur Gerechtigkeit nach der Wende.

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An die Mörder – Adam Lauks, frei nach Kurt Tucholskys Das böse Gewissen geschrieben 23.5.1984 im Haftkrankenhaus Leipzig Meusdorf dem IMS „Georg Husfeld“ Alias Oberstleutnant Dr Jürgen Rogge Gutachter des Sozialgerichtes Schwerin ausgeliefert.

Wann endlich wird die Stadt die eigenen Mauertoten gebührend ehren !??

24. September 1990

Berichtsnotiz von A. S. Tschernjajew und Entwurf eines Briefs an H. K o h l

( D e u t s c h l a n d ) , e r s t e l l t v o n F a l i n ( 4 B I . ) u n d g e k ü r zt v o n A . S . Tschernjajew (2. BI.)

(Sehr geehrter) Michail Sergejewitsch!

Ich lege Ihnen den Entwurf eines Briefs an Kohl zum Thema der Verfolgungen in der DDR vor, über den Sie auch mit Lafontaine gesprochen haben. Den ersten Entwurf hat Falin erstellt. Ich habe ihn um mehr als die Hälfte gekürzt, wobei ich redigiert und alle sprachlichen Schnörkel gestrichen habe.

Mit freundlichen Grüßen, A.Tschernjajew

24.9.90

An den Bundeskanzler Herrn Helmut Kohl

Bonn

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

offen gesagt bin ich nach Archys nicht davon ausgegangen,dass sich schon bald danach die Notwendigkeit ergibt,mich an Sie bezüglich einer Frage zu wenden, welche, so schien es, durch die Logik eines Schlussstrichs unter die Vergangen- heit hätte gelöst sein müssen. Aber ist dieser erreichbar, wenn man die Bilanz aus dem Verhalten und der Politik in einem anderen Staat zieht, welcher nach eigenen Gesetzen funktioniert?

Sie erraten gewiss bereits, dass ich die Beschuldigungen gegen und die bereits begonnenen Verfolgungen von Mitgliedern der SED und von deren Führung im Geiste eines primitiven Antikommunismus meine.
Ich mache mich nicht anheischig zu beurteilen, inwiefern die Zahl von 8 Tausend Menschen richtig ist, welche anscheinend vor Gerichten des Bundes wegen „Landesverrat“, wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ und nicht zuletzt wegen „subversiver Tätigkeit zugunsten eines ausländischen Staates“ angeklagt werden sollen. Gibt es einen Menschen, findet sich auch ein Paragraph und aus Archiven kann man bei Bedarf alles Mögliche herausholen.
Als Kinder des „kalten Kriegs“ wissen Sie und ich jedoch, wie viel Unrecht mit diesem auf beiden Seiten einherging.
Die Bundesrepublik und die „DDR“ waren hier natürlich keine Ausnahmen.
Anstelle von zwei Gesellschaftssystemen, zwei Souveränitäten, entsteht nun ein Gesellschaftssystem. Aber einigen reicht dies offenbar nicht. Man möchte den ehemaligen Gegner zwingen, den bitteren Kelch bis zur Neige zu trinken.
Was die „Dienste für einen ausländischen Staat“ angeht, wollen wir keine Spiele spielen – es wird auf die Sowjetunion gezielt, wobei deren Beitrag zur Einheit Deutschlands missachtet wird. Die sowjetische Öffentlichkeit und der Oberste Sowjet, der die Ratifizierung noch vor sich hat, beobachten aufmerksam den Verlauf des Vereinigungs-prozesses. Diese werden zweifellos nicht die Versuche unerwidert lassen, das jenige als Verbrechen darzustellen , was  bis  vor  kurzem  i n  der D D R  e i n e  K o n s e q u e n z  der Bündnispflichten war. Ein offenes und selbst ein verdecktes Predigen des Antisowjetismus und des Antikommunismus lassen sich nicht mit den Grundsätzen guter Nachbarschaft in Einklang bringen, welchen Sie und ich uns verpflichtet haben.
Aus diesem Grund, Herr Bundeskanzler, möchte ich Sie auffordern eine Möglichkeit zu finden, den Eifer derjenigen abzukühlen, welche nicht abgeneigt sind, den „kalten Krieg“ an der innerdeutschen Front fortzusetzen. Die große historische Wende, welche wir gemeinsam in Gang gebracht haben, muss auch durch zivilen Frieden bei Ihnen zuhause gekrönt werden und darf nicht durch eine „Hexenjagd“ verfinstert werden. Dies (zu verhindern) würde Ihnen noch mehr Sympathie und Vertrauen sichern.

Mit freundlichen Grüßen M. Gorbatschow Präsident der UdSSR

und am 25.9.1990  stand schon als Reaktion  fest:

Da ist das Schreiben des IM „Notar“ : Vergauckelung und Verdummung des Westens wurde auf der höchsten Ebene der DDR – von der Ersten Präsidentin Bergmann-Pohl beschlossen – oder von Kohl und Gorbatschow ?!?

Verbrecher an der WAHRHEIT: Deutschland Deine Aufarbeiter nach getaner Arbeit: Keine Gerechtigkeit für STASI Opfer – Geschichte des MfS und der NVA,der Justiz,der KIRCHE der Ärzteschafft geklittert und nach 25 Jahren unaufgeklärt… für 2,5 Milliarden Euro !??

Die offizielle Stelle der Bundesregierung für die Ehrung der Mauertoten, so wie sie hier steht zum 50 Jährigen Jubiläum der Errichtung der Mauer- Monsterbauwerkes SO wie sie da steht, kann niemals im Sinne der Toten und ihrer Familien sein, und auch nicht im Sinne der EHRBAREN Bürger von Berlin. Die dorthin verlegte „Gedenkstätte ist in dieser Form nichtssagend sinnlos wie die grandiose Treppe auf dem gegenüberliegenden Ufer die in nichts führt und endet.
Anstatt der fast „privaten“ Gedenkstätte von Gustav Rust als offizielle Gedenkstätte für Mauertoten am Reichstag einen öffentlichen Status zu verleihen, blamiert man sich vor der Weltöffentlichkeit mit diesen nichtssagenden Kreuzen an so unauffälliger Stelle, da geht keiner vorbei. Die beiden Bilder sind im Abstand von 10 Minuten gemacht. Diese Ignoranz der Kreuze mit Blumen unter den Fenstern des Reichstages ist seit Jahren eigentlich unverzeihlich und nichtnachvollzieh bar.
Es kommt einem vor, als ob sich Bundestag vor dieser Stätte des Gedenkens und Information irgendwie schämt und in die Kerbe der Ewiggestrigen schlägt, wo Kohl und Gorbatschow auf alle Fälle hineingehören. Mit diesem Benehmen, fast einer Verhöhnung gleich, sind die Erschossenen noch mal Opfer der Politik geworden. Wir schweigen wieder AUCH über unsere jüngste Vergangenheit… in wessen Sinne das passiert, vermochte ich nicht zu ergründen. Wenn man schon nicht alle Schützen habhaft werden durfte, warum soll man der Opfer nicht gedenken, an der Stelle wo sie von meisten Berlin Besuchern gerne wahrgenommen wird.
Hier sind auch ALLE Opferverbände gefragt um sich zu artikulieren, wofür sie scheinbar nach der Veröffentlichung des SPIEGELS,-Stefan Berg sich nicht wagen und die Gedenkstätte wie ein Schandmahl meiden. Nicht alle, aber die meisten.
Ich als nichtexistentes und  ungesühntes  Folteropfer frage mich, welche Rolle die Stiftungen und Opferverbände ausser den Verbrauch der zur Verfügung stehender Gelder haben, der Öffentlichkeit eine Aufarbeitung vortäuschend, die es laut ZUSATZVEREINBARUNG ZUM EINIGUNGSVERTRAG vom 18.9.1990, dessen Ursprünge im Entwurf des Schreibens an Kohl erkennbar sind, im Sinne des Wortes Aufarbeitung gar nicht gegeben haben darf. Deutschland hat konservierten Kommunismus der DDR auf dem Misthaufen der Geschichte billig mit eingekauft. Hoffentlich wird den Deutschen jetzt die Unantastbarkeit des IM „Notar“ im Deutschen Bundestag begreifbar.

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